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DE2840773A1 - Halte- und fuehrungskorb fuer den dorn von kontinuierlichen walzwerken mit gehaltenem dorn - Google Patents

Halte- und fuehrungskorb fuer den dorn von kontinuierlichen walzwerken mit gehaltenem dorn

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DE2840773A1
DE2840773A1 DE19782840773 DE2840773A DE2840773A1 DE 2840773 A1 DE2840773 A1 DE 2840773A1 DE 19782840773 DE19782840773 DE 19782840773 DE 2840773 A DE2840773 A DE 2840773A DE 2840773 A1 DE2840773 A1 DE 2840773A1
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DE
Germany
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axis
lever
holding
rollers
mandrel
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DE19782840773
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DE2840773C2 (de
Inventor
Filippo Cattaneo
Teresio Passoni
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SMS Group SpA
Original Assignee
Innocenti Santeustacchio SpA
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B25/00Mandrels for metal tube rolling mills, e.g. mandrels of the types used in the methods covered by group B21B17/00; Accessories or auxiliary means therefor ; Construction of, or alloys for, mandrels or plugs
    • B21B25/02Guides, supports, or abutments for mandrels, e.g. carriages or steadiers; Adjusting devices for mandrels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)
  • Metal Extraction Processes (AREA)

Description

Dipl.-Ing. H. MITSCHERLICH D-BOCK) MÖNCHEN 22
Dipl.-Ing. K. GUNSCHMANN Steinsdorfstraße 10
Dr.r.r.n-t. W. KÖRBER Ί5> (089, ' 29 66 84
Dipl.-I η g. J. SCHMIDT-EVERS ? P A Π 7 7 ^ PATENTANWÄLTE / 0 4 U / / >3
INNOCENTI SANTEUSTACCHIO S.p.A.
Via A. Franchi 20
Brescia / Italien
Halte- und Führungskorb für den Dorn von kontinuierlichen Walzwerken mit gehaltenem Dorn.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Dom-Halte- und Führungskorb für kontinuierliche Walzwerke mit gehaltenem Dorn.
Bekanntlich durchquert in einem Walzwerk der vorerwähnten Art der zu walzende gelochte Rohling die aufeinanderfolgenden Walzkörbe auf einem Dorn. Mit anderen Worten, in den hohlen Rohling, der oberstromseitig des ersten Walzkorbs auf der Walzachse gehalten wird, gleichachsig mit einer bestimmten Kraft eingepreßt, befindet sich ein geradliniger Dorn und aufeinanderfolgend wird die Einheit Dom-Rohling immer auf der Walzachse quer durch die aufeinanderfolgenden Walzkörbe mit geregelter Geschwindigkeit bewegt. Diese Einheit wird angehalten, wenn die Spitze des Dorns sich an der Mündung der Walzen des letzten Walzkorbes befindet. Dieser Walzkorb führt gleichzeitig die letzte Falzphase auf dem Rohling und das Abziehen des fertigen Rohres vom Dorn aus. Der auf diese Weise von dem Rohr befreite Dorn wird sodann in die Anfangsstellung zurückgebracht, in welcher er in einen neuen zu walzenden Rohling eingeführt wird. Für eine einwandfreie Arbeitsweise ist es bekannt, daß die Aussenflache des Dorns mit Genauigkeit mechanisch zu bearbeiten ist und von einer
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Schicht eines geeigneten Schmiermittels bedeckt sein muß.
Während des Betriebs eines kontinuierlichen Walzwerkes mit gehaltenem Dorn kann bzw. wird ein technischer Nachteil auftreten, was bis heute noch nicht mit Sicherheit vermieden werden kann. Dieser Nachteil ist durch die Möglichkeit bedingt, daß der Dorn während seiner Bewegungen durch die Walzkörbe hindurch in Kontakt mit den Walzzylindern kommt oder direkt gegen diese stößt, was zur Folge hat, daß die Schmiermittelschicht entfernt und die Aussenflache beschädigt wird.
Dieser Nachteil bringt die Möglichkeit mit sich, daß das zu walzende Rohr sich auf dem entsprechenden Dorn festfrißt.
Die vorerwähnte Möglichkeit, die mit relativ hoher Frequenz auftritt, ist durch den Umstand bedingt, daß die Dorne nicht immer vollkommen geradlinig sind, daß die Körbe nicht immer einwandfrei auf der Walzachse ausgefluchtet sind und daß die Geschwindigkeit der geradlinigen Bewegung des Doms durch die Körbe relativ hoch ist.
Diese Möglichkeit wird ausserdem erhöht, wenn die Durchgangsöffnung durch die Körbe sehr klein ist, wie dies beim Walzen von Rohren von geringer Dicke der Fall ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Halterung und Führung für den Dorn während seines Durchganges durch die Walzkörbe zu entwickeln, welche solche baulichen und Betriebsmerkmale hat, daß die erwähnte Möglichkeit des Kontakts oder von Stößen zwischen Dorn und Walzzylindern völlig ausgeschaltet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Korb zur Halterung und Führung des Doms während seiner Bewegungen
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längs der Walzachse eines kontinuierlichen Walzwerks mit gehaltenem Dorn gelöst, umfassend:
- eine tragende Korbanordnung mit einer waagrechten Achse, die zum Zusammenfallen mit der Walzachse des erwähnten Walzwerkes bestimmt ist;
- drei Hebel, die jeweils an einem waagrechten Zapfen angelenkt sind, die von der tragenden Anordnung getragen werden und sich parallel zu der erwähnten Achse der Anordnung erstrecken, welche Zapfen in einer vertikalen Ebene Orte haben, die an den Scheiteln eines gleichseitigen Dreiecks angeordnet sind, dessen Schwerpunkt der Ort der erwähnten waagrechten Achse der tragenden Anordnung ist;
- drei Rollen, von denen jede frei drehbar an dem einen Ende eines jeweiligen Hebels gelagert ist und eine Drehachse hat, welche die Achse des Anlenkzapfens des erwähnten Hebels schneidet, wobei die Drehachsen der erwähnten Rollen in einer gemeinsamen Ebene liegen, die zur Achse der tragenden Anordnung senkrecht ist;
- Antriebsorgane zur winkeligen und gleichzeitigen Bewegung der erwähnten Rollen um die erwähnten Zapfen auf die Achse der tragenden Anordnung zu bzw. von dieser weg mit gleichen und gleichsinnigen Winkelbewegungen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden näheren Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Halte- und Führungskorbes in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen und zwar zeigen:
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Fig. 1 in schematischer Darstellung eine Seitenansicht eines kontinuierlichen Walzwerkes mit gehaltenem Dorn unter Verwendung eines erfindungsgemaßen Dornhalte- und Führungskorbes;
Fig. 2 und 3 in schematischer Darstellung eine Vorderansicht eines erfindungsgemaßen Korbes in zwei Arbeitsstellungen.
In Fig. 1 ist mit 1 allgemein ein kontinuierliches Walzwerk von der Bauart mit gehaltenem Dorn bezeichnet, das durch mehrere Walzkörbe 2 gebildet wird, die in Ausfluchtung längs der Walzachse L angeordnet sind. Mit 3 ist allgemein jeder Korb einer Anzahl von Körben bezeichnet, die zur Halterung und Führung des Doms 4 während der geradlinigen Bewegungen desselben längs der Walzachse dienen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist bei dem kontinuierlichen Walzwerk ein einziger Halte- und Führungskorb 3 zwischen zwei Walzkörben.
Wie sich aus Fig. 2 ergibt, besitzt ein erfindungsgemäßer Halte- und Führungskorb 3 eine tragende Korbanordnung 5, in welcher eine waagrechte Achse A angegeben ist, die mit der erwähnten Walzachse L zusammenfallen soll, wenn der Halte- und Führungskorb zwischen den Walzkörben 2 des Walzwerks in Betrieb gesetzt wird.In dieser Korbanordnung sind drei Zapfen 6, 7 und 8 gelagert, die waagrecht und zur Achse A parallel sind. Im besonderen ist die räumliche Anordnung der Bolzen 6, 7 und 8 in der tragenden Anordnung 5 derart, daß sich ihre Orte in einer vertikalen Ebene befinden, beispielsweise in der Ebene der Fig. 2, und ihre Orte die Scheitel eines gleichseitigen Dreiecks bilden
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(in Fig. 2 strichpunktiert dargestellt) dessen Schwerpunkt mit dem Ort der Achse A der tragenden Anordnung 5 in der gleichen vertikalen Ebene zusammenfällt.
An jedem der Zapfen 6, 7 und 3 ist ein entsprechender Hebel 9, IO und 11 angelenkt, von denen jeder an seinem einen Ende 9a, 10a, 11a im wesentlichen in Form einer Gabel ausgebildet ist. In jeder dieser gabelförmigen Enden der erwähnten Hebel ist eine entsprechende Rolle 12, 13 und 14 mit Hohlkehle frei drehbar gelagert, deren Drehachsen die Achse des Gelenkzapfens des jeweiligen Hebels schneidet.
Im besonderen liegen die Drehachsen der Rollen 12, 13 und 14 in der gleichen vertikalen Ebene, senkrecht zur Achse A der tragenden Anordnung 5. Ausserdem sind die Rollen 12, 13 und 14 gleich und gleich sind ferner die Abstände der Mittelpunkte jeder Rolle von der Anlenkachse des jeweiligen Hebels.
Beim Hebel 9 ist das Ende 9b, welches dem Ende 9a entgegengesetzt ist, gabelförmig ausgebildet und an einem Zapfen angelenkt, der waagrecht und zur Achse A parallel ist und ferner von einem Schaft 16 eines doppeltwirkenden Hydrozylinders 17 getragen wird. Dieser Hydrozylinder ist mit der ^ragenden Anordnung 5 durch eine Gelenkachse 17a verbunden, die waagrecht und zu der erwähnten Achse A paralM ist. Das freie Ende des Schaftes 16 ist mit einem halbkugelförmigen Kopf 16a ausgebildet, der zum Zusammenwirken mit der ebenen Wand eines plattenförmigen Gegenstücks 18 bestimmt ist, das an dem freien Ende einer angetriebenen Gewindespindel 19 befestigt ist, die aus einem Gehäuse übersteht, in welchem ein herkömmliches Untersetzungsgetriebe (nicht dargestellt) enthalten ist und welches von der Anordnung 5 getragen wird. Dieses Untersetzungsgetriebe ist
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-S-
einerseits mit der Gewindespindel 19 verbunden und andererseits mit der Abtriebswelle 21a eines bei 21 schematisch dargestellten Motors.
Mit 22 ist eine Stange bezeichnet, deren eines Ende an einem Zapfen 23 angelenkt ist, der von dem Hebel 9 getragen wird, während das andere Ende der Stange an einem Zapfen 24 angelenkt ist, der vom Hebel 10 an dessen Ende getragen wird, das dem gabelförmig ausgebildeten Ende 10a entgegengesetzt ist. Die Zapfen 23 und 24 sind waagrecht und parallel zurAchse A und so angeordnet, daß sie mit den Anlenkzapfen 6 und 7 der Hebel 9 und 10 ein Gelenkparallelogramm ausserhalb des erwähnten gleichseitigen Dreiecks bilden.
Mit 25 ist eine weitere Stange bezeichnet, deren eines Ende an einem Zapfen 26 angelenkt ist, der von dem Hebel 9 getragen wird, während ihr anderes Ende an einem Zapfen angelenkt ist, der vom Hebel 11 an dessen Ende getragen wird, welches dem gabelförmig ausgebildeten Ende 11a entgegengesetzt ist. Die Zapfen 26 und 27 sind waagrecht und zur Achse A parallel und sind so angeordnet, daß sie mit den Anlenkzapfen 6 und 8 des Hebels 9 bzw. des Hebels 11 ein Gelenkparallelogramm ausserhalb des erwähnten gleichseitigen Dreiecks bilden.
Die Wirkungsweise des vorangehend beschriebenen Halte- und Führungskorbes ist wie folgt.
Anfänglich wird eine winkelige Anordnung der Rollen 12, und 14 mit bezug auf die Anlenkzapfen 6, 7 und 8 der entsprechenden Hebel 9, 10 und 11 in Abhängigkeit von dem Aussendurchmesser des Dorns 4 vorgesehen, der durch die Gabel während des Betriebs des kontinuierlichen Walzwerks,
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in welchem ein solcher Dorn verwendet werden soll, gehalten und geführt wird. Für diese Anordnung werden gleichzeitig die Hydrozylinder 17 und der Motor 21, der die Gewindespindel 19, welche die Platte 13 trägt, betätigt, so daß der Kontakt zwischen dem kugeligen Kopf 16a des Schaftes 16 des Zylinders und dem erwähnten plattenförmigen Gegenstück aufrechterhalten bleibt. Durch geeignete Verschiebungen nach rechts oder nach links, bezogen auf Fig. 2, sowohl des Schaftes 16 als auch der Gewindespindel 19 wird eine Stellung der Gegenplatte 18 erreicht, der einer solchen Winkelstellung der Hebel 9, 10 und 11 entspricht, bei welcher die von diesen getragenen Rollen 12, 13 und 14 sich in Kontakt mit der zylindrischen Aussenwand des Doms 4 befinden. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, daß wegen der geometrischen Anordnung der Hebel und der einzelnen Rollen, wie sie vorangehend beschrieben wurde, sowie der Verbindung zwischen dem Hebel 9 und den übrigen Hebeln mittels Vorgelegen (Stangen 22 - 25), die zu einem Gelenkparallelogramm verbunden sind, jeder Winkelbewegung des Hebels 9 gleiche und gleichgerichtete Winkelbewegungen der Hebel 10 und 11 entsprechen, was eine selbstzentrierende Bewegung der Rollen 12, 13, 14 zum Dorn 4 und von diesem weg zur Folge hat.
Wenn der Zustand erreicht ist, bei welchem die drei Rollen 12, 13 und 14 ümfangskontakt mit dem Dorn 4 haben, ergibt der erfindungsgemäfle Korb die gewünschte Halterung des Doms selbst.
Dieser Zustand wird während der Anfangsphase der Voreinführung des Dorns 4 in einen hohlen Rohling, der einem Walzvorgang unterzogen werden soll, aufrecht erhalten. Die axialen Verschiebungen des Dorns während dieser Phase werden durch den Umstand ermöglicht, daß die Rollen
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12f 13 und 14 durch den jeweiligen Hebel frei drehbar gelagert sind.
Die drei Rollen halten den sogenannten "geschlossenen" Zustand auf dem Dorn 4 aufrecht, bis der einem Walzvorgang unterzogene Rohling die Nähe der drei Rollen erreicht. In der Tat wird in dem Augenblick, in welchem der Rohling an der öffnung des Durchgangs erscheint, der durch die drei Rollen 12, 13 und 14 mittels herkömmlicher Vorrichtungen bestimmt wird, ein Signal an eine nicht dargestellte Gruppe gegeben, welche die Arbeitsweise des Zylinders 17 steuert. Bei dieser Gelegenheit wird der Schaft 16 des Zylinders in den Zylinder selbst zurückgeholt. Dieser Bewegung entspricht eine Winkelbewegung des Hebels 9 im Sinne einer Wegführung der Rolle 12 vom Dorn 4 (Gegenzeigersinnbewegung der Rolle 12 mit bezug auf Fig. 2). Gleichzeitig erfahren die Hebel 10 und 11 sowie die entsprechenden Rollen 13, 14 gleiche und gleichgerichtete Winkelbewegungen, so daß der Dreirollensatz 12, 13 und 14 sich mit bezug auf den Dorn 4 öffnet, wodurch der Durchgang des auf ihn aufgebrachten Rohlings ermöglicht wird.
Sobald der erfindungsgemäße Korb von dem Ende des Rohlings verlassen wird, wird durch ein Signal der Zylinder 17 im Sinne einer Rückführung des Schaftes 16 gegen den plattenförmigen Anschlag 18 betätigt. Diese Rückführung entspricht einem neuen Schließen mit selbstzentrierender Bewegung der drei Rollen 12, 13 und 14 auf dem Dorn 4, wodurch dieser Dorn während einer neuen Walzphase des Rohlings in einem Walzkorb gehalten und geführt wird, der dem erfindungsgemäßen Halte- und Führungskorb folgt.
Das Vorhandensein eines oder mehrerer erfindungsgemäßer Körbe zwischen zwei Walzkörben in einem kontinuierlichen
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Walzwerk mit gehaltenem Dorn ermöglicht daher das konstante Halten und Führen des Dorns während der Walzphasen, wodurch mit Sicherheit jeder Kontakt oder Stoß zwischen dem Dorn oder den Walzzylindern vermieden wird und dies auch wenn der Durchgang zwischen diesen Zylindern besonders beschränkt ist, wie dies beim Walzen von Rohren von geringer Dicke der Fall ist.
Ein weiterer Vorteil besteht in dem Umstand, daß bei einem Korb der vorangehend beschriebenen Art es möglich ist, alle Dorne der Dorngrößen zu halten und zu führen, die für das kontinuierliche Walzwerk vorgesehen sind, in welchem der Korb verwendet wird, und dies dank der Möglichkeit der Regelung der Stellung der festen Plattform lö in Abhängigkeit von dem Dorndurchmesser.
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Claims (2)

  1. Ansprüche ;
    ( 1.JHalte- und Führungskorb für einen Dorn während seiner Bewegungen längs der Walzachse eines kontinuierlichen Walzwerkes mit gehaltenem Dorn, gekennzeichnet durch eine tragende Korbanordnung (5) mit einer waagrechten Achse (A), die zum Zusammenfallen mit der Walzachse (L) des Walzwerkes (1) bestimmt ist,
    - drei Hebel (9, 10 und 11), die an entsprechenden waagrechten Zapfen (6, 7 und 8) angelenkt sind, welche von der tragenden Anordnung (5) getragen v/erden und sich parallel zur Achse (A) der Anordnung erstrecken, welche Zapfen in einer vertikalen Ebene Orte haben, die an den Scheiteln eines gleichseitigen Dreiecks angeordnet sind, dessen Schwerpunkt und der Ort der erwähnten waagrechten Achse (A) der tragenden Anordnung (5) ist,
    drei Rollen (12, 13 und 14), von denen jede frei drehbar an dem einen Ende (9a, 10a, lla) eines jeweiligen Hebels (9, 10 und 11) gelagert ist und eine Drehachse hat, welche die Achse des Anlenkzapfens des erwähnten Hebels schneidet, wobei die Drehachsen der Rollen (12, 13 und 14) in einer gemeinsamen Ebene liegen, die zur Achse (A) der tragenden Anordnung (5) senkrecht ist,
    - Betätigungsorgane (16, 17) zum winkeligen und gleich-
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    ORIGINAL INSPECTED
    zeitigen Bewegung der Rollen (12, 13 und 14) um die erwähnten Zapfen (6, 7 und 8) in Richtung zu der erwähnten Achse (A) der tragenden Anordnung (5) und von dieser weg mit gleichen und gleichgerichteten Bewegungen.
  2. 2. Halte- und Führungskorb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hebel (9) der erwähnten Hebel mit jedem der übrigen Hebel (10, 11) mittels einer Stange (22, 25) verbunden ist, deren Enden an Zapfen (23, 24; 26, 27) angelenkt sind, die von den erwähnten Hebeln getragen werden und ein Gelenkparallelogramm mit den Anlenkzapfen (6, 7; 6, S) der Hebel selbst bilden, wobei die Betätigungsorgane (16, 17) direkt auf den Hebel (9) wirken.
    3- Halte- und Führungskorb nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen plattenförmigen Anschlag (18), dessen Stellung regelbar ist und der dazu dient, die Winkelbewegung des Hebels (9) im Sinne der Annäherung an der erwähnten Achse zum Stillstand zu bringen, wenn die Rolle (12) dieses Hebels sich am Umfang in Kontakt mit der Aussenwand eines Doms (4) von bestimmtem Durchmesser befindet, der gleichachsig zu der erwähnten Achse (A) durch den Korb hindurch angeordnet ist.
    COPY
    Ö09813/0992
DE2840773A 1977-09-19 1978-09-19 Halte- und Führungskorb für den Dorn eines Walzwerks Expired DE2840773C2 (de)

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