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DE3144577A1 - Warnvorrichtung fuer geisterfahrer - Google Patents

Warnvorrichtung fuer geisterfahrer

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Publication number
DE3144577A1
DE3144577A1 DE19813144577 DE3144577A DE3144577A1 DE 3144577 A1 DE3144577 A1 DE 3144577A1 DE 19813144577 DE19813144577 DE 19813144577 DE 3144577 A DE3144577 A DE 3144577A DE 3144577 A1 DE3144577 A1 DE 3144577A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
warning device
vertical
motorway
ramp
warning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813144577
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf 2970 Emden Rubinic
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Publication of DE3144577A1 publication Critical patent/DE3144577A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F13/00Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions
    • E01F13/10Vehicle barriers specially adapted for allowing passage in one direction only
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F9/00Arrangement of road signs or traffic signals; Arrangements for enforcing caution
    • E01F9/50Road surface markings; Kerbs or road edgings, specially adapted for alerting road users
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F9/00Arrangement of road signs or traffic signals; Arrangements for enforcing caution
    • E01F9/50Road surface markings; Kerbs or road edgings, specially adapted for alerting road users
    • E01F9/529Road surface markings; Kerbs or road edgings, specially adapted for alerting road users specially adapted for signalling by sound or vibrations, e.g. rumble strips; specially adapted for enforcing reduced speed, e.g. speed bumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Signs Or Road Markings (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Warnvorrichtung an Autobahn-Auffahrten bzw. -Ausfahrten zum Verhindern des Befahrens der Autobahn in der falschen Fahrtrichtung.
  • Das Befahren von Autobahnen in der falschen Fahrtrichtung ist sowohl für die in der richtigen Fahrtrichtung fahrenden Verkehrsteilnehmer als auch für den sogenannten Geisterfahrer lebensgefährlich und führt häufig zu schweren Unfällen mit oft tödlichem Ausgang. Die Ursachen für das Fahren in der falschen Fahrtrichtung liegen im wesentlichen in der Unachtsamkeit und Unerfahrenheit des betreffenden Fahrzeugführers aber auch in der häufig witterungsbedingten Unübersichtlichkeit der Autobahn-Auffahrt sowie den schlechten Sichtverhältnissen bei Nacht oder beispielsweise bei starken Regenfällen oder Nebel sowie der damit verbundenen schlechten Erkennbarkeit der an den Auffahrten aufgestellten Verkehrszeichen.
  • Um ein Befahren von Autobahnen in der falschen Fahrtrichtung zu verhindern, sind verschiedenartige elektronische, optische oder mechanische Warneinrichtungen an Autobahn-Auffahrten vorgeschlagen worden, die jedoch entweder nur eine geringe Wirksamkeit entfalten oder die zwar äußerst wirksam, dafür jedoch auch sehr teuer sind. Eine bekannte Warnanlage für Geisterfahrer besteht aus Sensoren, die in die Auffahrt-Fahrbahn in Form von Induktionsschleifen eingelassen sind. Die hintereinander angeordneten Induktionsschleifen sprechen auf größere metallische Gegenstände wie beispielsweise Kraftfahrzeuge an und geben entsprechende Signale an eine Auswert-Elektronik ab, die aus der Reihenfolge der Signalabgabe ermitteln kann, in welcher Richtung das betreffende Kraftfahrzeug die Fahrbahn befährt. Fährt ein Kraftfahrzeug in falscher Richtung über die Sensoren, so leuchten ein großes Warnschild, Rundumleuchten und deutlich erkennbare Stoplichter auf, die den Fahrzeugführer auf seinen Fehler aufmerksam machen, so daß er über eine entsprechende Ausweichstelle auf die richtige Auffahrt bzw. die richtige Fahrtrichtung eingewiesen wird. Die Kosten für die unter der Fahrbahndecke zu verlegenden Sensoren, die Auswertelektronik und die entsprechenden Signalgeber und Aktivierungsglieder sind jedoch so hoch, daß mit derartigen Warnanlagen versehene Autobahnauffahrten zu einem erheblichen Kostenfaktor werden.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Warnvorrichtung zu schaffen, die bereits vor dem Befahren der Autobahn in der falschen Fahrtrichtung deutliche und für jedermann klar erkennbare Warnzeichen abgibt, die vergleichsweise billig und in serienmäßiger Fertigung herstellbar ist und einen problemlosen nachträglichen Einbau in Auffahrt- bzw. Ausfahrt-Fahrbahnen gestattet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch in der Fahrbahndecke der Autobahn-Ausfahrt über eine bestimmte Länge hintereinander angeordnete Stufen gelöst, deren senkrechte oder nahezu senkrechte Stufenabschnitte mit selbstleuchtenden oder rückstrahlenden Lichtzeichen versehen sind.
  • Die erfindungsgemäße Warnvorrichtung vermittelt dem auf sie zufahrenden Fahrzeugführer den optischen Eindruck einer Absperrschranke, so daß er unmißverständlich darauf hingewiesen wird, diese Auffahrt nicht zu benutzen. Die erfindungsgemäße Warnvorrichtung ist sowohl als Fertigbauteil als auch in Einzelanfertigung vergleichsweise billig herstellbar und gestattet auch ohne größere Probleme einen nachträglichen Einbau in die Fahrbahn bereits bestehender Autobahn-Auffahrten bzw. -Ausfahrten.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lösung ist durch eine in der Autobahn-Ausfahrt vorgesehene rampenförmige Erhebung gekennzeichnet, die auf der Ausfahrtseite einen kontinuierlich ansteigenden Teil aufweist und auf der entgegengesetzten Seite stufenförmig abfällt.
  • Infolge der ansteigenden Stufen vermittelt diese Ausführungsform der Warnvorrichtung besonders deutlich den Eindruck einer Absperrschranke und vermittelt darüber hinaus auch eine akustische Warnung, da ein in der falschen Richtung über die Warnvorrichtung fahrendes Fahrzeug die Stufen herauffahren muß, was zu erheblichen Stößen an den Fahrzeugrädern führt. Darüber hinaus eignet sich diese Ausführungsvariante besonders für eine industrielle Groß serienfertigung, da entsprechende Fertigbauteile in Beton gegossen werden und an Ort und Stelle in entsprechende Verankerungen eingelassen werden können.
  • Vorteilhafterweise sind die in den einzelnen Stufenabschnitten vorgesehenen Lichtzeichen so zusammengefügt, daß sie von der Auffahrtseite her ein einheitliches Warnzeichen, vorzugsweise in Form einer mehrstreifigen Warn- oder Absperrbake bzw. Absperrschranke, ergeben.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung ist dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den waagerechten und den senkrechten bzw.
  • nahezu senkrechten Stufenabschnitten eine Rinne vorgesehen ist.
  • Diese Ausführungsform stellt sicher, daß der senkrechte oder nahezu senkrechte, mit geeigneten Lichtzeichen versehene Stufenabschnitt stets frei erkennbar bleibt, da Schmutzteilchen in die Rinne fallen und von dort in Folge des Selbstreinigungseffektes bei Regen herausgewaschen werden.
  • Vorteilhafterweise sind die einzelnen Stufen in Abständen von 0,5 bis 1 Meter angeordnet und weisen einen senkrechten oder nahezu senkrechten Stufenabschnitt mit einer Höhe von etwa 5 cm auf. Im Falle der Ausführung der erfingungsgemäßen Warnvorrichtung als rampenförmige Erhebung erweist sich eine Länge der rampenförmigen Erhebung von 10 Meter und ein Höhenunterschied von 0,5 Meter als besonders günstig.
  • Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels soll der der Erfindung zugrundeliegende Gedanke näher erläutert werden. Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer typischen Autobahn-Auffahrt bzw. -Ausfahrt mit einer erfindungsgemäßen Warnvorrichtung, Fig. 2 eine teilweise im Querschnitt dargestellte perspektivische Ansicht einer rampenförmigen Warnvorrichtung, Fig. 3 einen Querschnitt durch eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Warnvorrichtung und Fig. 4 eine detaillierte Darstellung einer einzelnen Stufe der erfindungsgemäßen Warnvorrichtung.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Ansicht einer typischen Autobahn-Anschluß stelle zeigt eine Auf fahrt 2 sowie eine Ausfahrt 1, die mit entsprechenden Richtungspfeilen versehen sind. Wie aus dieser Darstellung besonders deutlich hervorgeht, liegen beide Fahrbahnen dicht nebeneinander, so daß bei entsprechender Unachtsamkeit des Fahrzeugführers ein Verwechseln beider Fahrspuren und damit ein Befahren der Autobahn in der falschen Fahrtrichtung nicht auszuschließen ist. Zwar sind deutlich erkennbare Verkehrsschilder 5, 6 auf gestellt, die zum einen ein Einfahren in die Ausfahrtspur untersagen bzw. durch ein entsprechendes Hinweisschild den Fahrer zwingen, an der Trennstelle beider Fahrbahnen rechts vorbei zu fahren und damit die richtige Fahrtrichtung einzuschlagen, jedoch bilden diese Verkehrsschilder kein unübersehbares Hindernis, daß den Fahrzeugführer daran hindern könnte, bei entsprechend widrigen Umständen auf die falsche Fahrbahn zu gelangen.
  • Um mit größter Wahrscheinlichkeit auszuschließen, daß die Fahrbahn gleichwohl in der falschen Richtung befahren wird, ist gemäß der vorliegenden Erfindung in der Fahrbahn-Ausfahrt 1 eine rampenförmige Erhebung 3 hinter den Verbotsschildern 5 vorgesehen, die dem auf sie zufahrenden Fahrzeugführer deutlich den Eindruck einer Absperrbake oder einer Absperrschranke vermittelt.
  • Um diesen Eindruck hervorzurufen, ist lediglich eine gewisse Wölbung der Fahrbahn erforderlich, wobei durch eine entsprechend Gruppierung einzelner Lichtzeichen balkenförmige Striche entstehen, die zusammengefügt das Bild einer Absperrschranke ergeben. Der die Autobahn verlassende Fahrzeugführer wird auf die künstliche Bodenwelle durch entsprechende Verkehrsschilder 7, 8 hingewiesen, durch die sowohl die Geschwindigkeit deutlich herabgesetzt als auch ein Hinweis auf beispielsweise die treppenförmige Erhebung hingewiesen wird. Der detaillierte Aufbau der treppen- oder rampenförmigen Erhebung wird nachstehend anhand der Figuren 2 bis 4 näher erläutert.
  • Die in Fig. 2 teilweise im Querschnitt dargestellte Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Lösung bezieht sich auf eine rampenförmige Erhebung, die auf der einen Rampenseite treppenförmig ansteigend und auf der anderen Rampenseite kontinuierlich abfallend ausgebildet ist. Während die treppenförmige Rampe unmittelbar hinter den das Durchfahrtsverbot anzeigenden Verkehrsschildern 5 angeordnet ist, weist der kontinuierlich abfallende bzw. ansteigende Teil 33 der rampenförmigen Erhebung 3 in Richtung der Autobahn, so daß ein aus der Autobahn ausfahrendes Kraftfahrzeug die kontinuierlich ansteigende Rampe hinauf- und über die treppenförmige Rampe abfällt. Ein aus der Gegenrichtung in Richtung der Autobahn fahrendes Fahrzeug müßte die treppenförmige Rampe herauf und anschließend die kontinuierlich abfallende Rampe herunter fahren.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind zehn Treppenstufen vorgesehen, deren senkrechter oder nahezu senkrechter Stufenabschnitt erfindungsgemäß mit Lichtzeichen versehen sind. Diese Lichtzeichen können aus lichtreflektierenden Elementen oder wahlweise aus lichtabgebenden Elementen bestehen, wobei im letztgenannten Fall eine geeignete Stromversorgung vor zu sehen ist. Wegen ihrer hohen Wirksamkeit sind im allgemeinen jedoch lichtreflektierende Elemente vollkommen ausreichend. Die höhenversetzt hintereinander angeordneten senkrechten oder nahezu senkrechten Stufenabschnitte sind in geeigneter Weise mit abwechselnd roten und weißen Lichtzeichen versehen, die insgesamt dem auf sie zufahrenden Fahrzeugführer den Eindruck einer Warnbake vermitteln, wobei die Lichtzeichen am Tage als rot-weiße Farbbalken und nachts als rot-weiß rückstrahlenden Zeichen Die Länge einer solchen rampenförmigen Erhebung beträgt vorzugsweise 10 Meter mit einer maximalen Rampenhöhe von ca. 0,5 Meter bei einer Stufenlänge von ebenfalls ca. 0,5 Meter und einer Stufenhöhe von ca. 5 cm.
  • Wie aus diesen vorstehenden Maßangaben hervorgeht, wird ein die Autobahn verlassender Kraftfahrer die einzelnen Treppenstufen kaum als störend empfinden, da die einzelne Stufenhöhe vernachlässigbar klein ist. Zusätzlich, und um mögliche Unfälle in Folge von Schreckreaktionen zu vermeiden, wird vor der rampenförmigen Erhebung 3 ein Warnschild 8 angebracht, auf dessen Fläche ein Symbol für die treppenförmig abfallende Rampe angebracht ist.
  • Dieses Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Lösung eignet sich insbesondere für eine Anfertigung in Fertigteil-Bauweise, so daß ein solchermaßen vorgefertigtes Teil ohne größere Montagearbeiten in entsprechende, in der Ausfahrtspur vorgesehene Fundamente eingesetzt und verankert werden kann.
  • * ausgebildet sind.
  • In Fig. 3 ist ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Lösung dargestellt, das im Gegensatz zum erstgenannten Ausführungsbeispiel keine rampenförmige Erhebung sondern ein nahezu ebenes Bauteil umfaßt. Die hintereinander angeordneten Stufen bestehen aus nahezu waagerechten Stufenabschnitten 31, an -die sich senkrechte Stufenabschnitte 32 anschließen, die analog zum vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel mit lichtreflektierenden oder lichterzeugenden Elementen versehen sind. Dem von schräg oben auf dieses Bauteil blickenden Fahrzeugführer vermittelt sich in ähnlicher Weise der Eindruck einer Absperrbake, wozu die einzelnen hintereinander liegenden senkrechten Stufenabschnitte 32 so mit abwechselnd weißen und roten Elementen ausgelegt sind, daß sich insgesamt der Eindruck einer Absperrbake oder Absperrschranke bestimmter Höhe ergibt.
  • In Fig. 4 ist im Maßstab 1 : 1 ein einzelner Stufenabschnitt dargestellt, der einen waagerechten Stufenabschnitt 31 sowie einen senkrechten Stufenabschnitt 32 umfaßt. In den senkrechten Stufenabschnitt 32 sind lichtreflektierende Elemente 4 eingesetzt, die - wie dargestellt - aus mosaikartigen Einzelteilen bestehen, wobei vorzugsweise als Einzelteile weiße und rote lichtreflektierende Elemente gewählt werden, die in der vorstehend beschriebenen Weise so zusammengefügt werden, daß sich insgesamt der Eindruck einer Absperrschranke ergibt.
  • Zwischen dem waagerechten und dem senkrechten Stufenabschnitt 31 bzw. 32 ist eine Rinne 34 vorgesehen, in der sich Schmutzteilchen sammeln, die ansonsten in der innenliegenden Ecke der Stufe angesammelt werden und die Lichtzeichen 4 zudecken würden. Wie aus dieser im Originalmaßstab dargestellten Einzelstufe zu ersehen ist, reichen wenige hintereinander liegende Stufen aus, um, von vorne betrachtet, den Eindruck eines Schildes bestimmter Höhe zu vermitteln.. .^Beitzehn--hintereinanderliegenden Stufen ergäbe sich eine optische Schildhöhe von etwa 50 cm bei einem senkrechten Stufenabschnitt von ca. 5 cm.
  • Durch entsprechende Abrundungen kann sichergestellt werden, daß der in der richtigen Richtung abfahrende Kraftfahrzeugführer die einzelnen Stufen kaum als störend empfindet, während ein in der Gegenrichtung, d. h. falsch auffahrender Kraftfahrzeugfahrer bereits durch die auf die Fahrzeugräder einwirkenden Stöße auf sein Fehlverhalten aufmerksam gemacht wird. Die zusätzlich angebrachten Verkehrsschilder sollen mögliche~Fehlreaktionen von in der richtigen Richtung abfahrenden Verkehrs teilnehmern verhindern.
  • Wie aus den dargestellten Ausführungsbeispielen ersichtlich ist, wird mit der erfindungsgemäßen Warnvorrichtung mit einfachen Mitteln ein äußerst wirksames Warnsystem geschaffen. Der Gegenstand der Erfindung ist jedoch nicht auf die beiden beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern erstreckt sich auch auf weitere Varianten und Ergänzungen, die im Rahmen des fachmännischen Handelns liegen.

Claims (8)

  1. Warnvorrichtung für Geisterfahrer Patentansprüche 1. Warnvorrichtung an Autobahn-Auffahrten bzw. -Ausfahrten zum Verhindern des Befahrens der Autobahn in der falschen Fahrtrichtung, gekennzeichnet durch in der Fahrbahndecke der Autobahn-Ausfahrt (1) über eine bestimmte Länge hintereinander angeordnete Stufen (31, 32), deren senkrechte oder nahezu senkrechte Stufenabschnitte (32) mit selbstleuchtenden oder rückstrahlenden Lichtzeichen (4) versehen sind.
  2. 2. Warnvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in der Autobahn-Ausfahrt (1) vorgesehene rampenförmige Erhebung (3), die auf der Ausfahrtseite einen kontinuierlich ansteigenden Teil (33) aufweist und auf der entgegengesetzten Seite stufenförmig abfällt (Fig. 2).
  3. 3. Warnvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufen (31, 32) angenähert waagerecht hintereinander angeordnet sind und einen in Auffahrtrichtung leicht geneigten Stufenabschnitt (31) sowie etwa senkrecht dazu einen mit den Lichtzeichen (4) versehenen Stufenabschnitt (32) aufweisen (Fig. 3).
  4. 4. Warnvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die an den einzelnen senkrechten oder nahezu senkrechten Stufenabschnitten (32) vorgesehenenLichtzeichen (4) so zusammengefügt sind, daß sie von der Auffahrtseite ein einheitliches Warnzeichen, vorzugsweise in Form einer mehrstreifigen Warn- oder Absperrbake bzw. Absperrschranke, ergeben.
  5. 5. Warnvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den waagerechten und den senkrechten Stufenabschnitten (31 bzw. 32) eine Rinne (34) vorgesehen ist.
  6. 6. Warnvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Stufen (31, 32) in Abständen von 0,5 bis 1 Meter angeordnet sind und einen senkrechten oder nahezu senkrechten Stufenabschnitt (32) mit einer Höhe von etwa 5 cm aufweisen.
  7. 7. Warnvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die rampenförmige Erhebung (3) etwa 10 Meter lang ist und einen Höhenunterschied von 0,5 Meter aufweist.
  8. 8. Warnvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die rampenförmige Erhebung (3) oder die hintereinander angeordneten Stufen als Fertigteil erstellt und in eine entsprechende Ausnehmung in der Ausfahrtspur (1) eingelassen ist.
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