DE10116354A1 - Warnschild für Falschfahrer - Google Patents
Warnschild für FalschfahrerInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verkehrsschild bzw. ein Straßenbeschilderungssystem zum Vermeiden von Falschfahrten, das dadurch gekennzeichnet ist, dass ein Schild zwei in entgegengesetzte Richtungen weisende Reflexionsflächen aufweist, die so gestaltet sind, dass sie voneinander verschiedene Signalwirkungen auf Verkehrsteilnehmer aufweisen. In einer Ausführungsform sieht ein Autofahrer, der sich in korrekter Fahrtrichtung bewegt, eine grüne Seite eines am Straßenrand angebrachten erfindungsgemäßen Schilds. Ein Falschfahrer dagegen, der sich in entgegengesetzter, falscher Richtung bewegt, sieht die Rückseite des erfindungsgemäßen Schilds, die rot ist, um dem Falschfahrer so auf sein Falschfahren aufmerksam zu machen. Die Erfindung eignet sich für Straßen, die nur in eine Richtung befahren werden, wie beispielsweise Autobahnauf- und -abfahrten, sowie für die einzelnen Autobahnfahrseiten als solche.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Warnschild, insbesondere ein Warnschild, das
für die Benutzung im Straßenverkehr geeignet ist. Insbesondere soll das Schild so
genannte "Geisterfahrer" beim Auffahren auf die Autobahn bzw. beim Befahren der
Autobahn daran hindern, entgegengesetzt zur korrekten Fahrrichtung zu fahren.
Um das falsche Fahren entgegengesetzt der korrekten Fahrrichtung auf der Auto
bahn bzw. das falsche Auffahren auf die Autobahn zu verhindern, sind bei den Au
tobahnauffahrten in der Regel Verkehrsschilder aufgestellt, die darauf hinweisen,
dass beim Befahren der Auffahrt in dieser Richtung die Fahrtrichtung nicht korrekt
bzw. verboten ist. Ein Beispiel für ein solches Hinweis- bzw. Warnschild ist das eu
ropäische "Durchfahrt verboten"-Schild, welches ein einseitig reflektierendes, rotes,
rundes Verkehrsschild ist, in dessen Mitte sich ein weißer rechteckiger Balken be
findet, der sich durch den Mittelpunkt der kreisförmigen Schildes in horizontaler
Richtung erstreckt. Ein weiteres Warn- bzw. Verbotsschild, das sogenannte Gei
sterfahrten verhindern soll, ist in dem "Abbiegeverbots"-Schild zu sehen, wie es
beispielsweise häufig in Frankreich und Spanien auftaucht. Dieses Schild verbietet
das Abbiegen in eine bestimmte Richtung (links oder rechts), womit beispielsweise
das Einfahren in eine Autobahnausfahrt verboten werden kann. Dieses Problem
stellt sich sehr häufig, da Autobahnauf- und abfahrten oft in einer doppelseitig be
fahrenen Autobahnzubringerfahrbahn enden bzw. beginnen.
Eine weitere Vorrichtung, die das Einfahren in eine Autobahnausfahrt verhindert, ist
beispielsweise in den USA bekannt, wobei eine Art von umklappbaren Kamm senk
recht zur Fahrtrichtung in die Fahrbahn eingelassen ist. Die Zähne des Kamms sind
dabei so orientiert, dass sie beim Überfahren des Kamms in falscher Fahrtrichtung
die Reifen des Fahrzeugs zerstechen und somit eine Weiterfahrt verhindern. Beim
Fahren in korrekter Fahrrichtung jedoch klappen die Zähne des Kamms nach un
ten, wobei der Reifen die Zähne vom Zahnansatz in Richtung Spitze überrollt.
Nachteilig dabei ist, dass die Reifen des Autos dabei zerstört werden.
Ist ein Fahrer trotz der bekannten Schilder wie etwa dem "Durchfahrt verboten"-
Schild nicht vom Befahren einer Autobahn in falscher Richtung abzuhalten, so exi
stieren keine weiteren Vorkehrungen, die ihn auf sein Falschfahren aufmerksam
machen könnten. Oftmals bemerkt der Falschfahrer seine Falschfahrt erst nach
längerer Fahrzeit.
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung vorzuse
hen, die Falschfahrer vom Einfahren in Autobahnausfahrten abhält.
Eine weitere Aufgabe liegt darin, eine Vorrichtung vorzusehen, die einen Geister
fahrer beim Befahren einer Autobahn in falscher Richtung darauf hinweist, dass er
die Autobahn in falscher Richtung befährt, wobei ein Autofahrer, der in der richtigen
Richtung fährt, durch die gleiche Vorrichtung einen Hinweis erhält, dass er in der
richtigen Richtung fährt.
Die Aufgabe wird durch ein Verkehrsschild gelöst, das dadurch gekennzeichnet ist,
dass das Schild zwei in entgegengesetzte Richtungen weisende Reflexionsflächen
aufweist, die unterschiedlich gestaltet sind, so dass jede Reflexionsfläche eine sich
von der anderen unterscheidende Signalwirkung aufweist. In verschiedenen Fahrt
richtungen fahrende Verkehrsteilnehmer sehen so verschiedene Verkehrsschilder.
Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden in den abhän
gigen Ansprüchen beschrieben.
Außerdem schlägt die Erfindung ein Straßenbeschilderungssystem vor, bei dem auf
der linken Fahrbahnseite die erfindungsgemäßen Verkehrsschilder angebracht
sind, die einerseits Falschfahrer warnen, andererseits korrekt fahrenden Verkehrs
teilnehmern eine Bestätigung liefern oder auch die Straßenbezeichnung angeben.
Die vorliegende Erfindung, deren Merkmale, Verwendungszwecke und Vorteile
werden aus der folgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen, wie
sie in den beigefügten Zeichnungen veranschaulicht sind, deutlicher werden.
Fig. 1 veranschaulicht eine Vorderansicht eines Verkehrs- bzw. Warnschilds
gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wobei das Schild
an einer Autobahnleitplanke befestigt ist.
Fig. 2 zeigt die Vorderansicht des erfindungsgemäßen Schilds.
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht gemäß der erfindungsgemäßen Schilds entspre
chend der Fig. 2.
Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht gemäß des Schildes entsprechend der Fig. 2.
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht des Schildes gemäß der Fig. 1.
Fig. 6 zeigt eine Draufsicht auf das Schild gemäß der Fig. 1.
Fig. 1 zeigt eine schematische Vorderansicht einer ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Das in Fig. 1 dargestellte Verkehrs- bzw. Warnschild 1 be
findet sich in dem mit einer gestrichelten Linie umgebenen Kasten. Bei dieser Aus
führungsform wird davon ausgegangen, dass das Warnschild an einer Autobahn
leitplanke 5 angebracht ist. Dabei wird das Schild 1 vorzugsweise an der Stelle an
der Leitplanke 5 befestigt, wo die Leitplanke selbst mit den Leitplankenpfosten 6
durch Schrauben 9 (Fig. 6) verbunden sind. Der schwarz gezeichnete Pfeil 4 soll
die Fahrrichtung eines Autobahnfahrers verdeutlichen, der eine Autobahn "richtig"
befährt. Im Nachfolgenden wird unter den beiden Begriffen "richtig fahren" und
"falsch fahren" die Situation verstanden, in der ein Autofahrer eine Fahrbahn in der
vorgeschriebenen Richtung bzw. entgegen der vorgeschriebenen Fahrrichtung be
fährt. In den meisten europäischen Ländern befindet sich zur Abgrenzung der
Fahrbahnen eine bzw. zwei Leitplanken zwischen der Fahr- und Gegenfahrbahn.
Dabei befindet sich die Mittelleitplanke bei korrekter Fahrrichtung in der Regel links
von der Fahrbahn. Es ist natürlich auch durchaus möglich, dass die Fahrbahn beid
seitig von Leitplanken begrenzt wird, so dass sich sowohl links als auch rechts eine
Leitplanke befindet.
In Fig. 2 ist das in der Fig. 1 dargestellte Warnschild 1 in Vorderansicht dargestellt,
wie es ein Autofahrer auf der Fahrbahn sieht. Das Schild weist zwei in entgegenge
setzte Richtungen weisende Reflexionsflächen 2 und 3 auf Die Reflexionsflächen 2
und 3 sind dabei unterschiedlich gestaltet, so dass von jeder Reflexionsfläche eine
andere Signalwirkung ausgeht. Beispielsweise ist denkbar, dass die Reflexionsflä
che 2, die nur aus der korrekten Fahrtrichtung 4 sichtbar ist, grün oder blau reflek
tiert. Die nicht aus der Fahrtrichtung 4 sichtbare Reflexionsfläche 3 reflektiert bei
spielsweise rot, die aus der Fahrtrichtung 4 deshalb nicht sichtbar ist, weil (wie aus
Fig. 3 ersichtlich) die beiden Reflexionsflächen 2 und 3 so angeordnet sind, dass
ihre Rückseiten einander gegenüber liegen und die Grundfläche des Schilds in der
Draufsicht dreieckig ist.
Die eben genannten Farben sind jedoch nur beispielhaft. Die Farben grün und blau
wurden deshalb ausgewählt, weil im Straßenverkehr (speziell bei einer Ampel) die
grüne Farbe die Erlaubnis zum Fahren darstellt. Die Farbe rot jedoch steht im All
gemeinen im Straßenverkehr für ein Verbot. Man denke nur das Rotlicht bei einer
Ampel, das rote Stoppschild oder das rote "Durchfahrt verboten"-Schild. Die Farbe
blau wird für die korrekte Befahrung einer Autobahn vorgeschlagen, da zumindest
in Deutschland die Autobahnbeschilderung in blauer Farbe gehalten ist. Somit
könnte ein Fahrer auf das richtige Befahren der Autobahn schließen. Desweiteren
ist denkbar, dass die Autobahnnummer wie beispielsweise A5, A6, A7 usw. als
weiße Schrift in die blau reflektierende Reflexionsfläche aufgenommen sein kann,
womit der Autofahrer gleichzeitig eine Information über die momentan befahrene
Autobahnnummer erhält.
Ferner kann man in der Fig. 2 die links und rechts des Warnschilds 1 befindlichen
Befestigungsplatten 7 erkennen. Die Befestigungsplatte 7 weist dabei zwei Bohrun
gen 8 auf, die vorzugsweise 200 mm senkrecht voneinander beabstandet sind, die
zum späteren Montieren des Schilds 1 an einer Autobahnleitplanke dienen können.
Die Befestigungsplatten 7 werden dabei jeweils links und rechts von den Refle
xionsflächen 2 und 3 so mit diesen verbunden, dass die in den Befestigungsplatten
7 vorgesehenen Bohrungen 8 vorzugsweise einen horizontalen Abstand von 230
mm zueinander aufweisen. Dies ist deshalb vorteilhaft, weit die Bohrungen zweier
aneinandergrenzender Leitplanken ebenfalls diesen horizontalen bzw. vertikalen
Abstand aufweisen, um an einen Leitplankenpfosten montiert zu werden.
In der Fig. 4 ist eine Draufsicht auf das Schild gemäß der Fig. 2 zu sehen. Hier wird
noch einmal der V-förmige Horizontalschnitt des Schilds 1 deutlich sichtbar. Daraus
erklärt sich auch, dass ein Verkehrsteilnehmer aus der Fahrrichtung 4 kommend
nur die Reflexionsfläche 2, jedoch nicht die Reflexionsfläche 3 sieht.
In Fig. 4 ist eine Seitenansicht des schon in den Fig. 2 und 3 dargestellten
Schilds 1 zu sehen. Dabei weist die Reflexionsfläche 2 bzw. 3 eine rechteckige Flä
che auf, die vorzugsweise maximal 300 mm breit und 320 mm hoch ist.
Die Fig. 5 und 6 stellen die Seitenansicht und Draufsicht auf das Schild 1 ge
mäß der Fig. 1 dar, das an einer Leitplanke 5 bei einem Leitplankenpfosten 6 mon
tiert ist. Die Fahrtrichtung ist ebenfalls durch den Pfeil 4 veranschaulicht. In Fig. 6
wird das Schild 1 mit Schrauben 9, die durch die Bohrungen 8 (der Fig. 2) gesteckt
werden, an der Leitplanke 5 beim Pfosten 6 befestigt.
Die vorzugsweise in einem Abstand von 50 bis 200 m an die Leitplanke einer Auto
bahnfahrbahn befestigten erfindungsgemäßen Schilder weisen zwei Funktionen
auf. Ein Autofahrer, der die Autobahn in richtiger Richtung befährt, sieht die Refle
xionsfläche 2 des Schildes 1 bei der Fahrt in Richtung des Pfeils 4. Dabei reflektiert
die Reflexionsfläche - wie oben erwähnt - beispielsweise in grün und signalisiert
somit dem Fahrer, dass dieser die Autobahn in der richtigen Richtung befährt. Ge
nauso gut könnte die Reflexionsfläche 2 in der Farbe blau reflektieren, wobei optio
nal die Autobahnabkürzung in weißer Farbe aufgedruckt sein kann. Auch diese
Ausführungsform signalisiert dem Fahrer die richtige Fahrtrichtung. Ein Falschfah
rer jedoch, der die Autobahn in der falschen Fahrtrichtung befährt, sieht die Refle
xionsfläche 3. Die Reflexionsfläche 3 wird beispielsweise in rot gehalten, um so
dem Geisterfahrer das Fahren in falscher Richtung zu signalisieren. Durch die un
terschiedlich wirkenden Reflexionsflächen 2 und 3 wird erreicht, dass die Wahr
scheinlichkeit erhöht wird, dass ein Falschfahrender sein Falschfahren bemerkt, da
die gewohnte beispielsweise grüne Markierung der Leitplanke nicht sichtbar ist. Er
bemerkt durch die roten Reflexionsflächen viel eher, dass seine gewohnte Wahr
nehmung, d. h. die grüne Fahrbahnrandmarkierung, nicht vorhanden ist, und er sich
somit in einer falschen Richtung bewegen muss. Da Falschfahrer meistens an der
"linken" Fahrbahnseite fahren (für sie selbst rechts), sind die erfindungsgemäßen
Schilder am effizientesten am linken Fahrbahnrand angebracht.
Das Gleiche gilt für Autobahnausfahrten, die mit Leitplanken ausgestattet sind. Eine
mit der Erfindung ausgestattete Leitplanke in einer Autobahnausfahrt verdeutlicht
einem potentiellen Geisterfahrer sofort, dass dieser in eine Autobahnausfahrt und
nicht in eine Autobahneinfahrt einfährt.
Es gibt jedoch auch Autobahnausfahrten, die nicht mit einer Leitplanke versehen
sind. In einem solchen Falle kommt eine andere Ausführungsform der Erfindung
zum Tragen. Bei dieser anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
der Tatsache Rechnung getragen, dass es auch Wegbegrenzungspfosten anstatt
Leitplanken in Autobahnausfahrten gibt. Die zwei reflektierenden Flächen werden
dann auf einer selbstklebenden Folie angebracht, so dass beim Aufkleben dieser
Folie das Folienband den Begrenzungspfosten einmal umgibt. Dabei zeigt eine
grüne bzw. blaue Reflexionsfläche in die Fahrbahnrichtung, aus der ein korrekt
Fahrender kommt. Ein Geisterfahrer jedoch sieht nur die Rückansicht des Begren
zungspfosten, wo sich auf dem Folienband eine rot reflektierende Fläche befindet,
die nur vom Geisterfahrer, nicht aber von korrekt Fahrenden gesehen werden kann.
Diese Ausführungsform ist in keiner der Zeichnungen grafisch wiedergegeben.
Während die Erfindung mit Bezug auf bevorzugte Ausführungsform beschrieben
worden ist, ist es für einen Fachmann offensichtlich, dass zahlreiche Änderungen
bezüglich der Form und der Details durchgeführt werden können, ohne vom Um
fang der beanspruchten Erfindung abzuweichen. Beispielsweise könnte das Schild
aus beliebigem Materialien gefertigt sein und auch eine beliebige Form aufweisen.
1
Warnschild
2
Reflexionsfläche
3
Reflexionsfläche
4
Fahrtrichtung
5
Leitplanke
6
Leitplankenpfosten
7
Befestigungsplatte
8
Montagelöcher/Bohrungen
9
Schraube
Claims (13)
1. Verkehrsschild zum Vermeiden von Falschfahrten, dadurch gekennzeichnet,
dass das Schild (1) zwei in entgegengesetzte Richtungen weisende Reflexionsflä
chen (2, 3) aufweist, die so gestaltet sind, dass sie voneinander verschiedene Sig
nalwirkung auf Verkehrsteilnehmer aufweisen.
2. Schild gemäß Anspruch 1, wobei die Reflexionsflächen (2, 3) jeweils einfarbig
sind und farblich unterschiedlich reflektieren.
3. Schild gemäß Anspruch 2, wobei das Schild in einer Richtung grün oder blau und
in einer dazu entgegengesetzten Richtung rot reflektiert.
4. Schild gemäß Anspruch 1, wobei die Reflexionsflächen (2, 3) unterschiedliche
Reflexionsmotive aufweisen.
5. Schild nach Anspruch 4, wobei die für in die korrekte Fahrtrichtung fahrende Ver
kehrsteilnehmer sichtbare Reflexionsfläche eine Bezeichnung der Straße, die für
Falschfahrer sichtbare Reflexionsfläche einen Verbotshinweis aufweist.
6. Schild gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Schild an eine Leitplanke
(5) einer Autobahn montierbar ist.
7. Schild gemäß Anspruch 6, wobei das Schild an vorhandene Verbindungsmög
lichkeiten zwischen der Leitplanke (5) und Leitplankenpfosten (6) montierbar ist.
8. Schild gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Reflexionsflächen (2, 3) V-
förmig angeordnet sind, wobei die zur Straßenmitte weisenden Seiten aneinander
grenzen.
9. Schild gemäß Anspruch 8, wobei die einander gegenüberliegenden Reflexions
flächen zueinander einen Winkel zwischen 0° und 90°, vorzugsweise zwischen 15°
und 30° bilden.
10. Schild gemäß Anspruch 8 oder 9, wobei die Reflexionsflächen rechteckig sind
und vorzugsweise eine maximale Breite von 300 mm und eine maximale Höhe von
320 mm aufweisen.
11. Straßenbeschilderungssystem für Straßen mit Rechtsfahrgebot und getrennten
Fahrbahnen für die entgegengesetzten Fahrtrichtungen, vorzugsweise für Auto
bahnen, dadurch gekennzeichnet, dass auf der linken Fahrbahnseite Verkehrs
schilder (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10 angebracht sind.
12. Straßenbeschilderungssystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
dass die Verkehrsschilder (1) an einer Leitplanke (5) angebracht sind.
13. Straßenbeschilderungssystem nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Verkehrsschilder (1) im Bereich von Einmündungen angebracht
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10116354A DE10116354A1 (de) | 2001-04-02 | 2001-04-02 | Warnschild für Falschfahrer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10116354A DE10116354A1 (de) | 2001-04-02 | 2001-04-02 | Warnschild für Falschfahrer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10116354A1 true DE10116354A1 (de) | 2002-11-07 |
Family
ID=7680076
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10116354A Ceased DE10116354A1 (de) | 2001-04-02 | 2001-04-02 | Warnschild für Falschfahrer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10116354A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT509462A4 (de) * | 2010-03-23 | 2011-09-15 | Swarovski D Kg | Reflektor für fahrbahnbegrenzungen |
| DE202017107817U1 (de) | 2017-12-21 | 2018-01-12 | Kai Krazeise | Mobiles Hinweisschild und eine entsprechende Befestigungsanordnung |
| EP3441525A1 (de) * | 2017-08-07 | 2019-02-13 | Município Do Fundão | Signaleinrichtung zur anzeige von richtungen in der richtigen oder falschen richtung auf strassenbahnen |
| CN111653967A (zh) * | 2020-04-22 | 2020-09-11 | 湖南华润电力鲤鱼江有限公司 | 一种检修输电线路保护屏上的提示牌 |
-
2001
- 2001-04-02 DE DE10116354A patent/DE10116354A1/de not_active Ceased
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT509462A4 (de) * | 2010-03-23 | 2011-09-15 | Swarovski D Kg | Reflektor für fahrbahnbegrenzungen |
| AT509462B1 (de) * | 2010-03-23 | 2011-09-15 | Swarovski D Kg | Reflektor für fahrbahnbegrenzungen |
| EP2369059A2 (de) | 2010-03-23 | 2011-09-28 | D. Swarovski KG | Reflektor für Fahrbahnbegrenzungen |
| EP2369059A3 (de) * | 2010-03-23 | 2013-09-25 | D. Swarovski KG | Reflektor für Fahrbahnbegrenzungen |
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| CN111653967A (zh) * | 2020-04-22 | 2020-09-11 | 湖南华润电力鲤鱼江有限公司 | 一种检修输电线路保护屏上的提示牌 |
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