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DE3039898A1 - Langlaufski - Google Patents

Langlaufski

Info

Publication number
DE3039898A1
DE3039898A1 DE19803039898 DE3039898A DE3039898A1 DE 3039898 A1 DE3039898 A1 DE 3039898A1 DE 19803039898 DE19803039898 DE 19803039898 DE 3039898 A DE3039898 A DE 3039898A DE 3039898 A1 DE3039898 A1 DE 3039898A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ski
recesses
projections
side surfaces
cross
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803039898
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus 8222 Ruhpolding Plenk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebrueder Plenk GmbH Langlaufskifabrik
Original Assignee
Gebrueder Plenk GmbH Langlaufskifabrik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebrueder Plenk GmbH Langlaufskifabrik filed Critical Gebrueder Plenk GmbH Langlaufskifabrik
Priority to DE19803039898 priority Critical patent/DE3039898A1/de
Publication of DE3039898A1 publication Critical patent/DE3039898A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C7/00Devices preventing skis from slipping back; Ski-stoppers or ski-brakes
    • A63C7/06Tooth-shaped running sole-plates

Landscapes

  • Road Paving Structures (AREA)

Description

  • .3 e s c h r e i b u n g
  • Die Erfindung betrifft einen Langlauf ski mit einer Lauffläche, die schuppenartige Vorsprünge bzw. Ausnehmungen als Rückgleitschutz aufweist.
  • Derartige Ski sind auch unter der Bezeichnung Schuppenski bekannt, wobei aus der Lauffläche heraustretende schuppenartige Vorsprünge als Positivschuppen und in der Lauffläche ausgebildete Ausnehmungen als Negativschuppen bezeichnet werden.
  • Es sind bereits Schuppenski mit unterschiedlichsten Schuppenformen und -anordnungen bekannt. Bei der Konzeption von Schuppenski steht regelmäßig der Gesichtspunkt im Vordergrund, daß die Schuppen so ausgebildet und angeordnet werden müssen, daß einerseits eine gute Gleitfähigkeit und andererseits ein guter Rückgleitschutz gewährleistet ist.
  • Diese beiden Forderungen nach gutem Rückgleitschutz und guter Gleitfähigkeit widersprechen sich jedoch, so daß bei der Konzeption der Schuppen Kompromisse hinsichtlich der beiden Forderungen eingegangen werden müssen. Praktisch alle neuen Schuppenski-Entwicklungen beruhen daher auf der Forderung, die Schuppen derart auszubilden und zu einander anzuordnen, daß ein möglichst optimaler Kompromiß zwischen Gleit- und Steigfähigkeit des Skis erreicht wird. Eine bessere Steigfähigkeit kommt im wesentlichen nur auf Kosten einer schlechteren Gleitfähigkeit zustande und umgekehrt.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schuppenski zu schaffen, bei dem eine bessere Steigfähigkeit nicht auf Kosten der Gleitfähigkeit erreicht wird.
  • Diese Aufgabe wird bei einem Schuppenski erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß. auf wenigstens einer Seitenfläche des Skis ebenfalls Schuppen ausgebildet sind.
  • Der Langläufer fährt normalerweise in Loipen, in denen der Ski geführt wird. Die erfindungsgemäß an den Seitenflächen vorgesehenen Schuppen geben zu den Schuppen auf der Lauffläche einen zusätzlichen Rückgleitschutz, da die Seitenfläche am Rand der Loipenspur mehr oder weniger stark anliegt.
  • Bei Ausbildung eines Schtippenskis mit Schuppen auf den seitlichen Flächen kann der Skiläufer die Schuppen auf den Seitenflächen bewußt und vorteilhaft als zusätzlichen Rückgleitschutz einsetzen, indem er beim Abstoßen den Ski be-MNßt etwas seitlich nach innen und vorzugsweise nach außen drückt. Die Schuppen an den Seitenflächen können also dadurch gezielt und bewußt als zusätzlicher Rückgleitschutz eingesetzt werden. Ein automatischer seitlicher Druck ist insbesondere auch dann vorhanden, wenn der Skiläufer auf einem schrägen Hang läuft, d.h., wenn der Hang bzw. die Spur seitlich geneigt ist. Dann drückt die Seitenfläche des Skis beim Abstoßen atomatisch gegen die Spurbegrenzung bzw.
  • gegen den seitlichen Schnee. Durch die erfindungsgemäßen Schuppen auf den Seitenflächen kann der Skiläufer sich also auch dabei besser abstoßen.
  • Die Funktion bzw. die Vorteile der erfindungsgemäßen, auf den Seitenflächen vorgesehenen Schuppen ergibt bzw. ergeben sich natürlich auch dann, wenn der Skiläufer querfeldein, also nicht in Loipen läuft.
  • Ohne daß die Gleiteigenschaften der Laufsohle beeinträchtigt werden, erhält man mit der erfindungsgemäßen Maßnahme, auch die Seitenflächen des Skis mit Schuppen zu versehen, einen besseren Rückgleitschutz bzw. eine bessere Steig fähigkeit. Damit konnte der bei der Konstruktion von Schuppenski früher übliche Grundsatz durchbrochen werden, daß eine bessere Steigfähigkeit immer auf Kosten der Gleitfähigkeit geht und umgekehrt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Schuppen an den Seitenfachen im Vergleich zu den Schuppen auf der Lauffläche so ausgebildet, daß sich an den Seitenflächen des Skis gegenüber der Lauffläche pro Schuppe bzw. pro Einheitsfläche ein relativ größerer Rückgleitwiderstand ergibt. Dadurch kann der Rückgleitschutz bzw. die Steigfähigkeit des Skis von der Lauffläche auf die Seitenfläche verlagert werden, denn beim Vorwärts gleiten wird kaum ein Druck mit einer Kraftkomponente quer zur Skilängsachseausgeübt, wogegen auf der Lauffläche weiterhin der Druck bleibt. Die bevorzugte Ausführungsform trägt diesem Umstand Rechnung, um eine bessere Gleitfähigkeit zu erhalten, ohne daß dadurch die Steigfähigkeit des Skis leiden muß.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfin- <lung wird der pro Einheitsfläche größere RUckgleitwiderstand an den Seitenflächen des Skis dadurch erreicht, daß auf den Seitenflächen mehr Schuppen pro Einheitsfläche als auf der Lauffläche vorgesehen sind. Ein relativ größerer Rückgleitwiderstand auf den SeitenElächen läßt sich Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform auch dadurch erhalten, daß die Schuppen auf den Seitenflächen stärker als auf den Laufflächen ausgebildet sind, d.h.,daß beim Positivski die Vorsprünge höher und beim Negativski die Aus-Ilelmungcu t:icfer in den Sitenflächen sind als auf der Lauf fläche.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Steigung der Schuppen auf der Seitenfläche stärker als auf der Lauffläche. Auch dies führt dazu, daß der Rückgleitwiderstand pro Flächeneinheit an den Seitenflächen größer ist als auf der Lauffläche.
  • Fü den erfindungsgemäßen Ski können sämtliche Arten und Formen von Schuppenausführungen verwendet werden. Dabei können sich die Schuppen an der Seitenfläche; von den Schuppen auf der Lauf fläche stark unterscheiden. Die jeweilige Ausbildung der Schuppen auf den Seitenflächen und auf der lauf fläche ist von den jeweiligen Bedingungen und Voraussetzungen abhängig. Beispielsweise ist es auch möglich, auf der Lauffläche Positivschuppen und auf den Seitenflächen Negativschuppen vorzusehen, oder umgekehrt.
  • Die vorliegende Erfindung schließt auch die Fälle ein, bei denen die Lauffläche als Wachs fläche ausgebildet ist, und an den Seitenflächen Schuppen oder Fellstreifen für einen verbesserten Rückgleitschutz vorgesehen sind.
  • Der Erfindungsgedanke, die Steigfähigkeit eines Langlaifskis ohne wesentliche Beeinträchtigung des Gleitvermögens durch das Anbringen eines Rückgleitschutzes an wenigstens einer der Seitenflächen zu verbessern, kann auch bei Fellstreifenski realisiert werden, bei denen an den Seitenflächen Felistreifen eingelegt oder Schuppen ausgebildet sind.
  • Der Rückgleitschutz kann sowohl an beiden Seitenflächen bzw. Schmalseiten des Langlaufskis, oder auch nur an einer von beiden Seitenflächen, vorzugsweise jeweils der Außenflächetvorgesehen sein.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand einer einzigen Zeichnung erläutert, die einen erfindungsgemäßen Schuppenski als Ausführungsbeispiel wiedergibt. Der dargestellt Ski gemäß der vorliegenden Erfindung ist perspektivisch wiedergegeben.
  • Wie in der Zeichnung dargestellt ist, ist auf einer lauffläche 1 ein Schuppenprofil 2 in der üblichen Weise ausgebildet. Die Seitenfläche 3 des Ski weist ebenfalls ein Schuppenprofil auf. Je nach den Gegebenheiten, Voraussetzungen und Wünschen kann sich das Schuppenprofil 4 iiber die gesamte länge der Seitenfläche 3 erstrecken oder auch nur einen Teil der Seitenfläche 3 - sei es in Längsrichtung oder in Höhe - einnehmen.
  • Gemäß einem bekannten, bei der Herstellung von Langlaufski verwendeten Verfahren wird der die Lauffläche aufweisende Laufflächenteil als selbstständiges Skibauteil in einem-getrennten Herstellungsvorgang, bei dem auch die schuppenartigen Vorsprünge bzw. Ausnehmungen ausgebildet werden, gefertigt. Dieser den Laufflächenteil bildende Skibauteil wird dann mit dem Skikörper verklebt. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Langlaufskis ist der die Lauffläche 1 mit den schuppenartigen Vorsprüngen bzw. Ausnehmungen aufweisende Laufflächenteil mit den die Seitenflächen 3 aufweisenden Seitenteilen, die ebenfalls schuppenartige Vorsprünge bzw. Ausnehmungen aufweisen, als eins-tückiges Skibauteil ausgebildet. Vorzugsweise befinden sich die Lauffläche und die Seitenflächen bei der Herstellung des Skibauteils in einer Ebene. Die Herstellung der Lauffläche und der Seitenflächen ist daher einfach. Dieser die Lauffläche und die Seitenflächen umfassende Skibauteil wird dann mit dem Skikörper derart verklebt, daß die Lauffläche auf die Unterseite des Skikörpers und die Seitenteile des Skibauteils auf die Seitenflächen des Skikörpers aufgeklebt werden, wobei die Seitenteile um die Skiseitenkanten umgeknickt sind. Die Herstellung von Innglaufskiern mit Seitenflächen, die schuppenartige Vorsprünge bzw. Ausnehmungen aufweisen, ist daher kaum aufwendiger als die Herstellung von üblichen Langlaufskiern, bei denen die schuppenartigen Vorsprünge bzw. Ausnehmungen lediglich auf der Lauffläche des Skis ausgebildet sind.

Claims (7)

  1. Langlauiski P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Langlaufski mit einer Lauffläche, die schuppenartige Vorsprünge bzw. Ausnehrnungen als Rückgleit:schutz aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß auf wenigstens einer Seitenfläche (3) des Skis schuppenartige Vorsprünge bzw. Ausnehmungen (4) vorgesehen sind.
  2. 2. Langlaufski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Seitenflächen (3) des Skis vorgesehenen Vorsprünge bzw. Ausnehmungen (4) pro Einheitsfläche einen gegenüber den Vorsprüngen bzw. Ausnehmungen (2) auf der Lauffläche (1) relativ größeren Rückgleitwiderstand aufweisen.
  3. 3. Langlauf ski nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß pro Einheitsfläche mehr Vorsprünge bzw. Ausnehmungen (4) auf den Seitenflächen (3) als auf der Lauffläche (1) vorgesehen sind.
  4. 4. Langlaufski nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge bzw. Ausnehmungen (4) auf den Seitenflächen (3) höher bzw. tiefer als die Vorspoinge bzw. Ausnehmungen (2) auf der Lauffläche (1) sind.
  5. 5. Langlaufski nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigungen der Vorsprünge bzw. Ausnehmungen (4) auf den Seicenflächen (3) höher als die Steigungen der Vorsprünge und Ausnehmungen (2) auf der Lauffläehe (1) sind.
  6. 6. Langlauf ski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf wenigstens einer seitlichen Fläche (3) des Skis Fellstreifen vorgesehen sind.
  7. 7. Langlaufski nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der die Lauffläche (1) aufweisende Laufflächenteil und die die Seitenflächen (3) aufweisenden Seitenteile des Skis mit den schuppenartigen Vorsprüngen bzw. Ausnehmungen als ein einstückiges Skibauteil ausgebildet sind, das mit dem Skikörper verklebt ist, und daß die Seitenteile um die Skiseitenkanten umgeknickt und mit den Seiten des Skikörpers verklebt sind.
DE19803039898 1980-10-22 1980-10-22 Langlaufski Withdrawn DE3039898A1 (de)

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DE3039898A1 true DE3039898A1 (de) 1982-05-19

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DE (1) DE3039898A1 (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3390145T1 (de) * 1982-02-08 1984-09-06 Toimi Espoo Kuparinen Ski, insbesondere Tourenski
US4595215A (en) * 1982-02-19 1986-06-17 Karhu-Titan Oy Coating material and coating for a ski, for variable snow conditions, and method of manufacture of same
US5052963A (en) * 1990-02-01 1991-10-01 Wellington Leisure Products, Inc. Textured water ski
US5167552A (en) * 1990-02-01 1992-12-01 Wellington Leisure Products, Inc. Textured water sports board
FR2755867A1 (fr) * 1996-11-19 1998-05-22 Rossignol Sa Ski destine a la pratique du saut a ski
US6837512B2 (en) * 2001-10-24 2005-01-04 David M. Long Apparatus for improving human mobility on snow surfaces

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