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DE3039433C2 - Verfahren zum Herstellen einer vorgespannten Stahlbetonplatte für Fahrbahnen, Flugbetriebsflächen o.dgl. - Google Patents

Verfahren zum Herstellen einer vorgespannten Stahlbetonplatte für Fahrbahnen, Flugbetriebsflächen o.dgl.

Info

Publication number
DE3039433C2
DE3039433C2 DE19803039433 DE3039433A DE3039433C2 DE 3039433 C2 DE3039433 C2 DE 3039433C2 DE 19803039433 DE19803039433 DE 19803039433 DE 3039433 A DE3039433 A DE 3039433A DE 3039433 C2 DE3039433 C2 DE 3039433C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sections
tendons
areas
spaces
relaxed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19803039433
Other languages
English (en)
Other versions
DE3039433A1 (de
Inventor
Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Walter Bau AG
Original Assignee
Dyckerhoff and Widmann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dyckerhoff and Widmann AG filed Critical Dyckerhoff and Widmann AG
Priority to DE19803039433 priority Critical patent/DE3039433C2/de
Priority to NL8104272A priority patent/NL183306C/xx
Publication of DE3039433A1 publication Critical patent/DE3039433A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3039433C2 publication Critical patent/DE3039433C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C7/00Coherent pavings made in situ
    • E01C7/08Coherent pavings made in situ made of road-metal and binders
    • E01C7/10Coherent pavings made in situ made of road-metal and binders of road-metal and cement or like binders
    • E01C7/14Concrete paving
    • E01C7/16Prestressed concrete paving

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer vorgespannten Stahlbetonplatte für Fahrbahnen, Flugbetriebsflächen oder dergleichen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einem bekannten Verfahren dieser Art werden die Spannglieder der einzelnen Abschnitte in Zwischenräumen miteinander gekoppelt, so daß eine praktisch fugenlose Fahrbahnplatte entsteht (DE-PS 9 74 181). Dies erfolgt in der Weise, daß nach dem Hersteilen und Erhärten der Plattenabschnitte ausgehend von einem zentralen Abschnitt die Spannglieder jeweils an den Koppelstellen gespannt werden und dadurch der jeweilige Abschnitt gegen den zentralen bzw. den zuvor gespannten Abschnitt gedruckt wird. Bis zu dem Zeitpunkt, zu dem die Abschnitte vorgespannt werden, können Bewegungen der einzelnen Abschnitte infolge von Temperaturunterschieden eintreten. Um unerwünschte Zugspannungen in allen Plattenbereichen zu überbrükkcn. d. h. um Risse zu verhindern, ist eine verhältnismäßig höhe Vorspannkraft am Ende des betreffenden Abschnitts jeweils einzuleiten, die auch einen entsprechend großen Spannstahlbcdarf bedingt. >
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren dcrin Rede stehenden Art anzugeben, durch das sich dieReibungseinflüsse vor allem in·Platicnmittc stärker verringern, um zugleich den erwähnten Spannstahlbedarf zu verringern bzw: ohne Sfahlirrehrverbrauch zu größeren Abschniltslängcn zu kommen und in diesem Fall die Anzahl der in Herstellung und Unterhaltung aufwendigen Bewegungsfugen reduzieren zu können.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe durch die
Merkmale im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs I gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. '
Der Erfindung liegt die bautechnische Tatsache zugründe, daß der Reibungsbeiwert bei wiederholter Bewegung auf einen Teil des üblichen Wertes abfällt Maßgeblich für die Bemessung der Vorspannkraft einer Fahrbahndecke ist die in Plattenmitte bei einer Abkühlung aktivierte maximale Reibzugspannung, die sich aus
der Länge des Abschnitts und dem Reibungsbeiwert errechnet. Werden also die beim erstmaligen Vorspannen eines Abschnitts und bei anschließenden Temperaturänderungen auftretenden Bewegungen wiederholt, dann kann infolge der Verringerung des Reibungsbei-
jo werts beim darauffolgenden erneuten und endgültigen Vorspannen die Abschnittslänge im Vergleich zum bekannten Verfahren bei gleicher Vorspannung in Plattenmitte vergrößert werden.
Damit während der Kopplung in den bereits fertigge-
J5 stellten und meistens auch in Querrichtung vorgespannten Plattenabschnitten eine ausreichende Längsvorspannung gewährleistet bleibt, wird gemäß der ersten der Weiterbildungen in aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen jeweils nur ein Teil, vorzugsweise die Hälfte der Spannglieder, entspannt, während die Spannkraft in den übrigen Spanngliedern aufrechterhalten bleibt und nach dem Verbinden der entspannten Spannglieder vorerst nur der sie einhüllende Bereich der Zwischenräume ausbetoniert wird. Dabei erfolgen vorzugsweise die Arbeitsgänge zunächst im mittleren Bereich von etwa der Hälfte der Plattenbreite und danach in den Randbereichen. Die spannungslosen Spannglieder werden einschließlich der Hüllrohre miteinander gekoppelt, der Zwischenraum im mittleren Bereich ausbetoniert und
so nach dessen Erhärten die Spannglieder erneut von den Enden des nunmehr beispielsweise 200 m langen Plattenabschnitts gespannt. In einem zweiten Arbeitsgang wird dann dieser Vorgang in den beiden äußeren Randbereichen der beiden Plattenabschnitte wiederholt. Bei ungünstigen Randbedingungen kann dies auch in drei oder mehr zeitlich gegeneinander versetzten Arbeitsgängen erfolgen.
Eine andere Weiterbildung des Verfahrens besteht darin, daß die Quervorspannung in den Bereichen der
to nachbetonierten Zwischenräume in etwa doppelter Höhe aufgebracht wird wie in den übrigen Bereichen. Damit wird über die Querdehnung die Kriechumlagerung beschleunigt.
Schließlich kann bei der Kopplung von drei oder vier
b5 Abschnitten zur Vermeidung von Rissen in dem mittleren Abschnitt die Längsvorspannkraft dieses Abschnitts bzw. der mittleren Abschnitte gegenüber den beiden äußeren etwa doppelt so hoch aufgebracht werden.
Beim endgültigen Vorspannen der drei oder vier Abschnitt soll die Vorspannung des Füllbetons in den Zwischenräumen mindestens der Vorspannung der beiden äußeren Plattenabschnitte entsprechen. Während der für die Kopplung der Plattenabschnitte notwendigen Arbeiten weist der mittlere Plattenabschnitt aufgrund der erhöhten Vorspannkraft in diesem Bauzustand eine ausreichend große Vorspannung auf. um auch bei einer stärkeren Abkühlung ansonsten möglicherweise auftretende Risse zu vermeiden.
JO
J5
40
45
50
55

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen einer vorgespannten Stahlbetonplatte für Fahrbahnen. Flugbctricbsflächen oder dergleichen aus einzelnem jeweils durch Preßfugen voneinander getrennten Abschnitten, bei dem die in Längsrichtung der Platte und in Spannkanälen verlaufenden Spanngliedcr in einem oder mehreren Zwischenräumen zwischen jeweils zwei Abschnitten miteinander verbunden und nach dem Erhärten des Betons gespannt sowie die Zwischenräume nachträglich ausbetoniert und gegebenenfalls die Spannkanäle injiziert werden, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst die Spanngliedcr von jeweils mindestens zwei aufeinanderfolgenden Abschnitten gespannt und nach wiederholten Bewegungen der Abschnitte infolge von Temperaturänderungen entspannt werden, daß danach die Spannglieder dieser Abschnitte miteinander verbunden und nach dem Ausbetonieren des Zwischenraumes bzw. der Zwischenräume von den jeweils äußeren Enden der Abschnitte her erneut gespannt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß in aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen jeweils nur ein Teil, vorzugsweise die Hälfte der Spannglieder, entspannt wird, während die Spannkraft in den übrigen Spanngliedern aufrechterhalten wird und daß nach dem Verbinden der entspannten Spannglieder vorerst nur der sie einhüllende Bereich der Zwischenräume ausbetoniert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsgänge zunächst im mittleren Bereich von etwa der Hälfte der Plattenbreite und danach in den Randbereichen erfolgen.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Quervorspannkraft in den Bereichen der nachbetonierten Zwischenräume in etwa doppelter Höhe aufgebracht wird wie in den übrigen Bereichen.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche I bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß bei Kopplung von drei oder vier Abschnitten die Längsvorspannkraft des mittleren Abschnitts bzw. der mittleren Abschnitte etwa doppelt so hoch aufgebracht wird wie in den. beiden äußeren.
DE19803039433 1980-10-18 1980-10-18 Verfahren zum Herstellen einer vorgespannten Stahlbetonplatte für Fahrbahnen, Flugbetriebsflächen o.dgl. Expired DE3039433C2 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19803039433 DE3039433C2 (de) 1980-10-18 1980-10-18 Verfahren zum Herstellen einer vorgespannten Stahlbetonplatte für Fahrbahnen, Flugbetriebsflächen o.dgl.
NL8104272A NL183306C (nl) 1980-10-18 1981-09-16 Werkwijze voor het vervaardigen van een voorgespannen betonplaat voor rijbanen, vliegvelden of dergelijke.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19803039433 DE3039433C2 (de) 1980-10-18 1980-10-18 Verfahren zum Herstellen einer vorgespannten Stahlbetonplatte für Fahrbahnen, Flugbetriebsflächen o.dgl.

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3039433A1 DE3039433A1 (de) 1982-04-29
DE3039433C2 true DE3039433C2 (de) 1985-01-31

Family

ID=6114708

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19803039433 Expired DE3039433C2 (de) 1980-10-18 1980-10-18 Verfahren zum Herstellen einer vorgespannten Stahlbetonplatte für Fahrbahnen, Flugbetriebsflächen o.dgl.

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DE (1) DE3039433C2 (de)
NL (1) NL183306C (de)

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974181C (de) * 1954-07-08 1960-10-06 Ingrid Vogt Verfahren zum Herstellen einer vorgespannten Stahlbetondecke fuer Fahrbahnen od. dgl.

Also Published As

Publication number Publication date
NL183306B (nl) 1988-04-18
NL183306C (nl) 1988-09-16
NL8104272A (nl) 1982-05-17
DE3039433A1 (de) 1982-04-29

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