DE3039433C2 - Verfahren zum Herstellen einer vorgespannten Stahlbetonplatte für Fahrbahnen, Flugbetriebsflächen o.dgl. - Google Patents
Verfahren zum Herstellen einer vorgespannten Stahlbetonplatte für Fahrbahnen, Flugbetriebsflächen o.dgl.Info
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C7/00—Coherent pavings made in situ
- E01C7/08—Coherent pavings made in situ made of road-metal and binders
- E01C7/10—Coherent pavings made in situ made of road-metal and binders of road-metal and cement or like binders
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer vorgespannten Stahlbetonplatte für Fahrbahnen,
Flugbetriebsflächen oder dergleichen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einem bekannten Verfahren dieser Art werden die Spannglieder der einzelnen Abschnitte in Zwischenräumen
miteinander gekoppelt, so daß eine praktisch fugenlose Fahrbahnplatte entsteht (DE-PS 9 74 181).
Dies erfolgt in der Weise, daß nach dem Hersteilen und Erhärten der Plattenabschnitte ausgehend von einem
zentralen Abschnitt die Spannglieder jeweils an den Koppelstellen gespannt werden und dadurch der jeweilige
Abschnitt gegen den zentralen bzw. den zuvor gespannten Abschnitt gedruckt wird. Bis zu dem Zeitpunkt,
zu dem die Abschnitte vorgespannt werden, können Bewegungen der einzelnen Abschnitte infolge von
Temperaturunterschieden eintreten. Um unerwünschte Zugspannungen in allen Plattenbereichen zu überbrükkcn.
d. h. um Risse zu verhindern, ist eine verhältnismäßig
höhe Vorspannkraft am Ende des betreffenden Abschnitts
jeweils einzuleiten, die auch einen entsprechend großen Spannstahlbcdarf bedingt. >
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren dcrin Rede stehenden Art anzugeben, durch das sich dieReibungseinflüsse vor allem in·Platicnmittc stärker verringern, um zugleich den erwähnten Spannstahlbedarf zu verringern bzw: ohne Sfahlirrehrverbrauch zu größeren Abschniltslängcn zu kommen und in diesem Fall die Anzahl der in Herstellung und Unterhaltung aufwendigen Bewegungsfugen reduzieren zu können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren dcrin Rede stehenden Art anzugeben, durch das sich dieReibungseinflüsse vor allem in·Platicnmittc stärker verringern, um zugleich den erwähnten Spannstahlbedarf zu verringern bzw: ohne Sfahlirrehrverbrauch zu größeren Abschniltslängcn zu kommen und in diesem Fall die Anzahl der in Herstellung und Unterhaltung aufwendigen Bewegungsfugen reduzieren zu können.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe durch die
Merkmale im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs I gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. '
Der Erfindung liegt die bautechnische Tatsache zugründe,
daß der Reibungsbeiwert bei wiederholter Bewegung auf einen Teil des üblichen Wertes abfällt Maßgeblich
für die Bemessung der Vorspannkraft einer Fahrbahndecke ist die in Plattenmitte bei einer Abkühlung
aktivierte maximale Reibzugspannung, die sich aus
der Länge des Abschnitts und dem Reibungsbeiwert errechnet. Werden also die beim erstmaligen Vorspannen
eines Abschnitts und bei anschließenden Temperaturänderungen auftretenden Bewegungen wiederholt,
dann kann infolge der Verringerung des Reibungsbei-
jo werts beim darauffolgenden erneuten und endgültigen
Vorspannen die Abschnittslänge im Vergleich zum bekannten Verfahren bei gleicher Vorspannung in Plattenmitte
vergrößert werden.
Damit während der Kopplung in den bereits fertigge-
Damit während der Kopplung in den bereits fertigge-
J5 stellten und meistens auch in Querrichtung vorgespannten Plattenabschnitten eine ausreichende Längsvorspannung
gewährleistet bleibt, wird gemäß der ersten der Weiterbildungen in aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen jeweils nur ein Teil, vorzugsweise die Hälfte der
Spannglieder, entspannt, während die Spannkraft in den übrigen Spanngliedern aufrechterhalten bleibt und nach
dem Verbinden der entspannten Spannglieder vorerst nur der sie einhüllende Bereich der Zwischenräume ausbetoniert
wird. Dabei erfolgen vorzugsweise die Arbeitsgänge zunächst im mittleren Bereich von etwa der
Hälfte der Plattenbreite und danach in den Randbereichen. Die spannungslosen Spannglieder werden einschließlich
der Hüllrohre miteinander gekoppelt, der Zwischenraum im mittleren Bereich ausbetoniert und
so nach dessen Erhärten die Spannglieder erneut von den
Enden des nunmehr beispielsweise 200 m langen Plattenabschnitts gespannt. In einem zweiten Arbeitsgang
wird dann dieser Vorgang in den beiden äußeren Randbereichen der beiden Plattenabschnitte wiederholt. Bei
ungünstigen Randbedingungen kann dies auch in drei oder mehr zeitlich gegeneinander versetzten Arbeitsgängen erfolgen.
Eine andere Weiterbildung des Verfahrens besteht darin, daß die Quervorspannung in den Bereichen der
to nachbetonierten Zwischenräume in etwa doppelter Höhe aufgebracht wird wie in den übrigen Bereichen. Damit
wird über die Querdehnung die Kriechumlagerung beschleunigt.
Schließlich kann bei der Kopplung von drei oder vier
Schließlich kann bei der Kopplung von drei oder vier
b5 Abschnitten zur Vermeidung von Rissen in dem mittleren
Abschnitt die Längsvorspannkraft dieses Abschnitts bzw. der mittleren Abschnitte gegenüber den beiden
äußeren etwa doppelt so hoch aufgebracht werden.
Beim endgültigen Vorspannen der drei oder vier Abschnitt soll die Vorspannung des Füllbetons in den Zwischenräumen mindestens der Vorspannung der beiden
äußeren Plattenabschnitte entsprechen. Während der für die Kopplung der Plattenabschnitte notwendigen
Arbeiten weist der mittlere Plattenabschnitt aufgrund der erhöhten Vorspannkraft in diesem Bauzustand eine
ausreichend große Vorspannung auf. um auch bei einer stärkeren Abkühlung ansonsten möglicherweise auftretende Risse zu vermeiden.
JO
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45
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Claims (5)
1. Verfahren zum Herstellen einer vorgespannten Stahlbetonplatte für Fahrbahnen. Flugbctricbsflächen
oder dergleichen aus einzelnem jeweils durch Preßfugen voneinander getrennten Abschnitten, bei
dem die in Längsrichtung der Platte und in Spannkanälen verlaufenden Spanngliedcr in einem oder
mehreren Zwischenräumen zwischen jeweils zwei Abschnitten miteinander verbunden und nach dem
Erhärten des Betons gespannt sowie die Zwischenräume nachträglich ausbetoniert und gegebenenfalls
die Spannkanäle injiziert werden, dadurch gekennzeichnet,
daß zunächst die Spanngliedcr von jeweils mindestens zwei aufeinanderfolgenden Abschnitten gespannt und nach wiederholten Bewegungen
der Abschnitte infolge von Temperaturänderungen entspannt werden, daß danach die Spannglieder
dieser Abschnitte miteinander verbunden und nach dem Ausbetonieren des Zwischenraumes
bzw. der Zwischenräume von den jeweils äußeren Enden der Abschnitte her erneut gespannt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß in aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen jeweils nur ein Teil, vorzugsweise die Hälfte der
Spannglieder, entspannt wird, während die Spannkraft in den übrigen Spanngliedern aufrechterhalten
wird und daß nach dem Verbinden der entspannten Spannglieder vorerst nur der sie einhüllende Bereich
der Zwischenräume ausbetoniert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Arbeitsgänge zunächst im mittleren Bereich von etwa der Hälfte der Plattenbreite
und danach in den Randbereichen erfolgen.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Quervorspannkraft
in den Bereichen der nachbetonierten Zwischenräume in etwa doppelter Höhe aufgebracht
wird wie in den übrigen Bereichen.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche I bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß bei Kopplung von drei
oder vier Abschnitten die Längsvorspannkraft des mittleren Abschnitts bzw. der mittleren Abschnitte
etwa doppelt so hoch aufgebracht wird wie in den. beiden äußeren.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803039433 DE3039433C2 (de) | 1980-10-18 | 1980-10-18 | Verfahren zum Herstellen einer vorgespannten Stahlbetonplatte für Fahrbahnen, Flugbetriebsflächen o.dgl. |
| NL8104272A NL183306C (nl) | 1980-10-18 | 1981-09-16 | Werkwijze voor het vervaardigen van een voorgespannen betonplaat voor rijbanen, vliegvelden of dergelijke. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803039433 DE3039433C2 (de) | 1980-10-18 | 1980-10-18 | Verfahren zum Herstellen einer vorgespannten Stahlbetonplatte für Fahrbahnen, Flugbetriebsflächen o.dgl. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3039433A1 DE3039433A1 (de) | 1982-04-29 |
| DE3039433C2 true DE3039433C2 (de) | 1985-01-31 |
Family
ID=6114708
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803039433 Expired DE3039433C2 (de) | 1980-10-18 | 1980-10-18 | Verfahren zum Herstellen einer vorgespannten Stahlbetonplatte für Fahrbahnen, Flugbetriebsflächen o.dgl. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3039433C2 (de) |
| NL (1) | NL183306C (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974181C (de) * | 1954-07-08 | 1960-10-06 | Ingrid Vogt | Verfahren zum Herstellen einer vorgespannten Stahlbetondecke fuer Fahrbahnen od. dgl. |
-
1980
- 1980-10-18 DE DE19803039433 patent/DE3039433C2/de not_active Expired
-
1981
- 1981-09-16 NL NL8104272A patent/NL183306C/xx not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL183306B (nl) | 1988-04-18 |
| NL183306C (nl) | 1988-09-16 |
| NL8104272A (nl) | 1982-05-17 |
| DE3039433A1 (de) | 1982-04-29 |
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