DE3038211C2 - - Google Patents
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- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
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- B60T8/17—Using electrical or electronic regulation means to control braking
- B60T8/176—Brake regulation specially adapted to prevent excessive wheel slip during vehicle deceleration, e.g. ABS
- B60T8/1761—Brake regulation specially adapted to prevent excessive wheel slip during vehicle deceleration, e.g. ABS responsive to wheel or brake dynamics, e.g. wheel slip, wheel acceleration or rate of change of brake fluid pressure
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung
der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art.
Bei einer solchen, aus der DE-AS 22 55 241 bekannten
Schaltungsanordnung wird das Bezugssignal als ein der je
weils abgeleiteten Raddrehzahlverzögerung umgekehrt pro
portionales Differenzsignal für jeden Bremszyklus neu be
stimmt. Dieses Bezugssignal wird während jedes Bremszy
klusses mit einem Signal verglichen, das der augenblickli
chenRaddrehzahl entspricht und bei jedem neuen Bremszy
klus mit einem neuen Raddrehzahlsignal beginnt,
das jewels beim Erreichen der vorgegebenen Raddrehzahl
verzögerung auftritt. Das Bezugssignal ändert sich auch
während eines jeweils ausgeführten Bremszyklusses, da das
der Raddrehzahlverzögerung proportionale Signal über eine
RC-Schaltung unmittelbar zur Erzeugung des Bezugssignals
benutzt wird, das dabei bei einer auftretenden Raddreh
zahlverzögerung stärker positiv wird, jedoch bei einer
dann wieder auftretenden Raddrehzahlbeschleunigung weni
ger positiv wird. Bei einer bei dem Vergleich zwischen
dem Bezugssignal und dem augenblicklichen Raddrehzahlsig
nal festgestellten Übereinstimmung wird ein Impulssignal
änderbarer Breite abgegeben, das zum Bremsdruckabbau be
nutzt wird. Dieses Impulssignal wird wiederum beendet,
wenn bei einer auftretenden Beschleunigung des Rades auch
das sich kontinuierlich ändernde Bezugssignal so gering
wird, daß wiederum Gleichheit zwischen dem Raddrehzahl
signal und dem Bezugssignal festgestellt wird. Mit dieser
bekannten Schaltungsanordnung wird bereits die Aufgabe
gelöst, den gewünschten prozentualen Radschlupf, der im
Bereich von 10 bis 20% liegt, auch bei unterschiedlichen
Fahrzeug- und Straßenbedingungen beibehalten zu können.
Aus der US-PS 39 15 508 ist eine Schaltungsanordnung für
ein Antiblockiersystem für die Bremsen eines Kraftfahr
zeuges bekannt, bei der das mit dem Raddrehzahlsignal zu
vergleichende Bezugssignal aus der
Fahrzeuggeschwindigkeit digital bestimmt wird. Die Abnahme
der Fahrzeuggeschwindigkeit wird dabei nach Maßgabe eines angenommenen Wertes
fest vorgegeben.
Aus der DE-AS 22 09 738 ist eine Schaltungsanordnung für
ein Antiblockiersystem für die Bremsen eines Kraftfahr
zeugs bekannt, bei der die jeweilige Raddrehzahlverzöge
rung durch Differenzieren des Raddrehzahlsignals bestimmt
wird. Die so ermittelte jeweilige Raddrehzahlverzögerung
wird mit einem von mehreren Schwellwerten verglichen. Der
für den Vergleich herangezogene Schwellwert wird nach
Maßgabe der Betriebsbedingungen ausgewählt, wobei auch
der Reibbeiwert der Fahrbahnoberfläche sowie die drohende
Gefahr des Springens der Räder auf rauher Fahrbahn be
rücksichtigt werden. Wird bei einer erneuten Radbeschleu
nigung z. B. ein nur kleiner Reibbeiwert der Fahrbahnober
fläche festgestellt, so wird ein relativ kleiner
Schwellwert ausgewählt, um einen Bremsdruckabbau bereits
bei einer relativ geringen Raddrehzahlverzögerung zu be
wirken.
Bei einer aus der DE-AS 20 52 457 bekannten
Schaltungsanordnung für ein Antiblockiersystem
wird das die angestrebte Raddrehzahl darstellende
Bezugssignal mit Hilfe eines Beschleunigungsmes
sers ermittelt, dessen Ausgangssignal integriert
wird, um die Fahrzeuggeschwindigkeit zu
ermitteln. Außerdem wird von einem weniger
stark gebremsten Rad, das mit Sicherheit
bei jedem Bremszyklus nicht blockiert
sondern frei rollt, die maximale Raddreh
zahl gemessen und mit dem integrierten
Wert verglichen. Wenn die gemessene Rad
drehzahl kleiner ist als der integrierte Wert,
wird zur Bestimmung des Bezugssignals der
integrierte Wert beibehalten. Wenn die gemessene
Raddrehzahl größer ist als der integrierte Wert,
wird dieser entsprechend korrigiert.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung
der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art so
weiterzubilden, daß in möglichst einfacher Weise das die
angestrebte Raddrehzahl darstellende Bezugssignal noch
genauer für jeden Bremszyklus zu ermitteln ist.
Bei einer Schaltungsanordnung der genannten Art ist diese
Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Patentan
spruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung wird bei
jedem Erreichen der fest vorgegebenen Raddrehzahlverzöge
rung V set der Amfangszeitpunkt eines Bremszyklus festge
legt und zu diesem Zeitpunkt die augenblicklich auftre
tende Raddrehzahl ermittelt und abgespeichert. Dann wird
während jedes Bremszyklusses ein Quotient aus der Differenz
der jeweils festgestellten und abgespeicherten Raddreh
zahlen von zwei aufeinanderfolgenden Bremszyklen bzw.
beim aufeinanderfolgenden Auftreten der vorgegebenen Rad
drehzahlverzögerung V set und der zwischen diesem aufein
anderfolgenden Auftreten verstrichenen Zeitdauer be
stimmt. Der Wert dieses bestimmten Quotienten bestimmt
dann einen linear mit der Zeit ansteigenden Betrag, der
von dem zugehörigen Raddrehzahlsignal V w abgezogen wird,
um die angestrebte Raddrehzahl V w 0 als das Bezugssignal
für den jeweils nächsten Bremszyklus zu bestimmen. Das
heißt, der Wert des Quotienten gibt die Steigung für die
lineare Vergrößerung des Betrages an.
Gemäß in den Patentansprüchen 2 und 3 angegebener Ausge
staltungen der Erfindung kann der die Steigung angebende
Wert, der beim jeweils ersten Bremszyklus vorgegeben ist,
bzw. der Wert des Quotienten über die Zeitdauer eines
Bremszyklus integriert werden, um den jeweils zu subtra
hierenden Betrag zu bestimmen, oder aber diese Werte wer
den mit Hilfe eines Spannungs-Frequenz-Umformers in eine
Impulsanzahl umgeformt, die dann von einem voreingestell
ten Zählerstand abgezogen wird, der wiederum dem zuge
hörigen Raddrehzahlsignal entspricht.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden
anhand der Zeichnungen erläutert. Im einzelnen zeigt
Fig. 1 ein schematisches Blockschaltbild eines Anti
blockiersystems mit der erfindungsgemäßen
Schaltungsanordnung,
Fig. 2 eine grafische Darstellung der Änderung der Rad
drehzahl und der Fahrzeuggeschwindigkeit sowie
der Beziehung zwischen der Raddrehzahlverzöge
rung und der vorgegebenen Raddrehzahlverzöge
rung,
Fig. 3 eine grafische Darstellung der Raddrehzahl und
der erfindungsgemäß bewirkten Änderung der ange
strebten Raddrehzahl,
Fig. 4 eine grafische Darstellung der Änderung der Fahr
zeuggeschwindigkeit und der Raddrehzahl, die bei
einerr herkömmlichen Bremssteuereinrichtung auf
treten und mit einer angestrebten Raddrehzahl
verglichen werden,
Fig. 5 ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung,
Fig. 6 ein Signaldiagramm der bei der in Fig. 5 gezeig
ten Schaltungsanordnung auftretenden Signale,
Fig. 7 einen Stromlaufplan der in Fig. 5 gezeigten
Schaltungsanordnung,
Fig. 8 ein Signaldiagramm von bei der in Fig. 7 gezeig
ten Schaltungsanordnung auftretenden Signalen,
die entsprechend dem Signaldiagramm der Fig. 6
gezeigt sind, und
Fig. 9 ein Blockschaltbild eines weiteren Ausführungs
beispiels der erfindungsgemäßen Schaltungsan
ordnung.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, steuert eine
Rutsch-Steuereinrichtung 20 das Anlegen und Freigeben von
Bremsdruck an die Radbremszylinder der Räder eines Fahrzeuges.
Die Raddrehzahl des Rades wird mit Hilfe
einer Bestimmungseinrichtung 40 für die Raddrehzahl be
stimmt, die an der Radwelle vorgesehen ist und einen
Wechselstrom eines Fühlersignals V w erzeugt, dessen Fre
quenz der Drehzahl der Radwelle entspricht. Das Fühler
signal V w wird mit Hilfe einer Detektoreinrichtung 30 für
die Raddrehzahlverzögerung differenziert, um eine Verzö
gerung dV w/dt zu erhalten. Die erhaltene Verzögerung
dV w/dt wird mit einem bestimmten Wert V set verglichen,
der die gewünschte Ver
zögerung angibt. Wenn das ermittelte Verzögerungs
verhältnis dV w/dt gleich oder größer als der vorbestimmte
Wert V set wird, erzeugt die Detektoreinrichtung 30 ein
Signal e b. Das erzeugte Signal e b wird an eine Bestimmungs
einrichtung 50 für eine angestrebte Raddrehzahl gegeben.
Die Bestimmungseinrichtung 50 berechnet die angestrebte
Raddrehzahl aufgrund des Raddrehzahlsignals V w und er
zeugt ein Signal V w 0 für die angestrebte Raddrehzahl.
Das Signal V w 0 wird an eine bekannte Steuereinrichtung 60
zum Steuern der Radbremszylinder gegeben.
In Fig. 2 ist eine grafische Darstellung gezeigt, die
den von der in Fig. 1 gezeigten Einrichtung bewirkten
Vorgang der Bestimmung der angestrebten Raddrehzahl zeigt.
Es wird angenommen, daß die Bremse zum Zeitpunkt t₀ ange
legt wird, so daß die Raddrehzahl sich in der mit der
Kurve V w gezeigten Weise ändert. Die erfaßte Raddrehzahl,
die von dem Fühlersignal V w angegeben wird, wird an den
Verzögerungszustandsdetektor 30 gegeben. In dem Ver
zögerungszustandsdetektor 30 wird das Fühlersignal
differenziert, um die Verzögerung dV w/dt
zu erhalten. Wenn die ermittelte Verzögerung
gleich oder größer als der bestimmte Wert V set wird,
erzeugt der Verzögerungszustandsdetektor 30 das Signal
e b zu den Zeitpunkten t₁, t₂, t₃ . . .
Bei Auftreten des Signals e b ermittelt die Bestimmungseinrichtung 50
für die angestrebte Raddrehzahl die Raddrehzahl V w 1, V w 2,
V w 3, V w 4, V w 5 . . . jeweils zu den Zeitpunkten t₁, t₂, t₃,
t₄, t₅ . . . Aufgrund der ermittelten Raddrehzahl bestimmt
die Bestimmungseinrichtung 50 die angestrebte Raddrehzahl
V w 0 für eine Zeitdauer von t₂ bis t₃ derart, daß die be
stimmte angestrebte Raddrehzahl V w 0 linear mit der
Steigung -D v/d t =[(-V w 1+V w 2)/(t₁-t₂)] während der Zeit
dauer von t₁ bis t₂. In gleicher Weise wird die ange
strebte Raddrehzahl V w 0 für die Zeitdauer von t₃ bis t₄ linear
mit der Steigung während der Zeitdauer von t₂ bis t₃ bestimmt.
Durch Wiederholen dieses Vorgangs wird die angestrebte
Raddrehzahl V w 0 nach Maßgabe der Steigung -D v/D t der un
mittelbar vorangehenden Zeitdauer bestimmt.
Die Änderung der angestrebten Raddrehzahl V w 0 kann aus
Fig. 3 erkannt werden. Fig. 3 wird mit Fig. 4 verglichen,
in der die Änderung der Raddrehzahl und der Fahrzeug
geschwindigkeit V c bei einer herkömmlichen Bremssteuerein
richtung gezeigt ist. Wie aus Fig. 4 zu erkennen ist,
wird die angestrebte Raddrehzahl V w 0 aufgrund einer vorgegebenen
Steigung bestimmt, die einem angenommenen Reibungs
koeffizienten entspricht. Bei der herkömmlichen Brems
steuereinrichtung kann daher die angestrebte Raddreh
zahl V w 0 nicht immer der sich ändernden Raddrehzahl und
der Fahrzeuggeschwindigkeit entsprechen. Im Gegensatz
dazu wird bei der beanspruchten Schaltungsanordnung die angestrebte Raddrehzahl
V w 0 so bestimmt, daß sie dem sich ändernden Reibungs
koeffizienten entspricht, so daß die angestrebte Rad
drehzahl der Änderung der Rad
drehzahl und der Fahrzeuggeschwindigkeit entspricht.
Wie in Fig. 5 gezeigt ist, wird ein die Raddrehzahl an
gebendes Signal V w, das von der Bestimmungseinrichtung 40
für die Raddrehzahl abgegeben wird, an die Bestimmungs
einrichtung 50 für die angestrebte Raddrehzahl über einen
Eingangsanschluß 502 eingegeben. Das Signal V w wird an
einen Verzögerungszustandsdetektor 506 gegeben, der
den Signalwert differenziert und einen Verzögerungs
zustand erfaßt, wenn das Ergebnis des Differenziervor
ganges negativ wird. Der Verzögerungszustandsdetektor 506
erzeugt ein Verzögerungssignal e b, das die Erfassung
des Veerzögerungszustandes angibt. Das Verzögerungs
signal e b und ein Zeitgabesignal e t, das in Abhängigkeit
von einem Signal erzeugt wird, das bei
einer Betätigung einer Betätigungseinrichtung zur Freigabe
des Bremsdruckes erzeugt wird und über einen Eingangs
anschluß 504 eingegeben wird, werden an einen Takt
signalgenerator 508 gegeben. Der Taktsignalgenerator
508 erzeugt Taktsignale S₁ bis S₆, die über Leitungen
510 bis 515 abgegeben werden, die in Fig. 5 mit ge
strichelten Linien dargestellt sind. Das Taktsignal S₁
wird an Abtast- und Halteschaltungen 518 und 520 ge
geben, die zwischen einer Abtastbetriebsweise und einer
Haltebetriebsweise durch das Taktsignal S₁ umgeschaltet
werden. Beide Abtast- und Halteschaltungen 518 und 520
arbeiten abwechselnd zum Halten des die Raddrehzahl V w
angebenden Signals des von der Bestimmungseinrichtung 40
her eingegeben wird. So hält z. B. die Abtast-
und Halteschaltung 518 ein Ausgangssignal V w 1, das
die Raddrehzahl V w 1 angibt, die der zuvor eingegebenen Rad
drehzahl V w entspricht. Gleichzeitig tastet die Abtast-
und Halteschaltung 520 einen bestimmten Wert eines Aus
gangssignals V w 2 ab, das die gerade ermittelte Raddrehzahl V w
angibt. Die Ausgangssignale V w 2 und V w 1 werden an einen
Umschalter 522 gegeben, der ein Paar von Schaltern SW 1
und SW 2 enthält. Der Umschalter 522 ändert die Polari
täten der Eingänge einer Subtrahierschaltung 524. So
berechnet bei den in Fig. 5 gezeigten Stellungen der
Schalter SW 1 und SW 2 die Subtrahierschaltung 524 den
Ausdruck V w 1-V w 2. Die Schalter SW 1 und SW 2 werden in
Abhängigkeit von dem Taktsignal S₂ in ihre jeweils
anderen Stellungen umgeschaltet.
Es soll jeweils die Raddrehzahl V w von
der unmittelbar vorangegangenen Raddrehzahl V w subtrahiert
werden, um D v zu erhalten.
Andererseits wird das von dem Taktsignalgenerator 508
erzeugte Taktsignal S₄ an einen Zeitgeber 526 gegeben.
In Abhängigkeit von dem Taktsignal S₄ gibt der Zeit
geber 526 ein Signal ab, das proportional dem Zeitinterwall
D t zwischen dem aufeinanderfolgenden Auftreten des Signals e b ist. Die Ausgangs
signale von einer Subtrahierschaltung 524 und von dem
Zeitgeber 526 werden an einen Teiler 528 gegeben. Der
Teiler berechnet D v/D t, um die Steigung der angestreb
ten Raddrehzahl V w 0 zu ermitteln. Die D v/D t angebenden
Ausgangssignale von dem Teiler 528 werden an eine Halte
schaltung 530 gegeben. Die Halteschaltung 530 hält das
Ausgangssignal des Teilers 528 fest, bis sie ein Takt
signal S₃ von dem Taktsignalgenerator 508 erhält. Die
Halteschaltung 530 erneuert das festgehaltene Ausgangs
signal des Teilers 528 in Abhängigkeit von dem Taktsignal
S₃. Das Ausgangssignal der Halteschaltung 530 wird an
einen Integrator 532 über eine Schalterschaltung 534
gegeben. Die Schalterschaltung 534 ist in Abhängigkeit
von einem ihr von dem Taktsignalgenerator 508 zugeführ
ten Taktsignal S₅ wirksam. Die Schalterschaltung 534
hat zwei Eingangsanschlüsse 536 und 538. Der Anschluß
538 ist mit der Halteschaltung 530 und der andere An
schluß 536 ist mit einer Einstellschaltung 540 für eine
anfängliche angestrebte Raddrehzahl zum Voreinstellen
einer vorgegebenen angestrebten Raddrehzahl V w 0 beim
ersten Zyklus der Rutschsteuerung verbunden. Daher
wird eines der Ausgangssignale der Halteschaltung 530
und der Einstellschaltung 540 an den Integrator 532 ge
geben. Der Integrator 532 erzeugt ein ansteigendes Signal
e L, das dem die Steigung D v/D t angebenden Eingangssignal
der angestrebten Raddrehzahl V w 0 entspricht, und gibt
dieses an eine Subtrahierschaltung 542. Die Subtrahier
schaltung 542 subtrahiert den Wert des ansteigenden
Signals e L von dem Signalwert V w 1 oder V w 2, die wahl
weise an die Subtrahierschaltung 542 gegeben werden.
Die Subtrahierschaltung 542 berechnet daher die ange
strebte Raddrehzahl V w 0, die an die hier nicht ge
zeigte Rutschsteuereinrichtung zu geben ist. Aufgrund
der so als Bezugssignal bestimmten angestrebten Raddrehzahl V w 0 steuert
die Rutschsteuereinrichtung das Anlegen und Freigeben
von hydraulischem Druckmittel an die Radbremszylinder.
Jetzt wird die Arbeitsweise der beschriebenen
Schaltung anhand des in Fig. 6 gezeigten Zeitdiagramms
erläutert.
Es wird angenommen, daß die Bremse zum Zeitpunkt t₀
angelegt wird, und die Bremssteuereinrichtung 20 wird
für die Antirutschsteuerung der Räder
wirksam. Die Änderung der Raddrehzahl V w der
Räder wird durch die in Fig. 1 gezeigte Be
stimmungseinrichtung 40 für die Raddrehzahl ermittelt.
Das Fühlersignal V w, das von der Bestimmungseinrichtung
40 abgegeben wird, wird differenziert, um die Verzögerung
dV w/dt zu erhalten, die mit dem bestimmten Wert
V set verglichen wird. Wenn die Verzögerung
gleich oder größer als der bestimmte Wert wird, erzeugt
der Verzögerungszustandsdetektor 30 das Signal e b. Aufgrund
des Signals e b erzeugt der Taktsignalgenerator 508 das
Taktsignal S₁. Das Taktsignal S₁ wird an die Schalter
schaltung 521 gegeben, um die Schalterstellung vom An
schluß 519 auf den Anschluß 523 zu ändern. Dadurch hält
die Abtast- und Halteschaltung 518 die Raddrehzahl V w 1,
die von der Bestimmungseinrichtung 40 für die Raddrehzahl
bis zum Auftreten des Signals e b
zugeführt wird. Da kein weiteres Eingangssignal an die Ab
tast- und Halteschaltung 518 gegeben wird, gibt diese einen
konstanten Wert am Ausgang ab, der die zuletzt abgetastete
Raddrehzahl V w 1 angibt. Andererseits erhält jetzt die Abtast-
und Halteschaltung 520 das Ausgangs
signal der Bestimmungseinrichtung 40 für die Raddrehzahl, das die je
weils erfaßte Raddrehzahl V w angibt. Die Abtast- und
Halteschaltung 520 gibt ein entsprechendes Ausgangssignal
ab, das den gleichen Wert wie das Eingangssignal hat.
Beim ersten Zyklus des Rutschsteuervorgangs erzeugt der
Taktsignalgenerator 508 keine Taktsignale S₂ und S₅.
Der Umschalter 522 und die Schalterschaltung 534 bleiben
daher in ihren gezeigten Stellungen. Daher gibt die Sub
trahierschaltung 524 ein Ausgangssignal ab, das D v=
(V w 1-V w 2) angibt. Das Taktsignal S₁₄ wird zum Zeitpunkt
t 1′ erzeugt, nachdem die Abtast- und Halteschaltung 518
die Raddrehzahl V w 1 hält, um den Zeitgeber 526
wirksam zu schalten.
Während des ersten Zyklus des Rutschsteuervorgangs wird
daher das Ergebnis des Teilers 528 nicht für die Anti
rutschsteuerung benutzt, und der in der Einstellschaltung
540 für den Anfangswert der angestrebten Raddrehzahl V w 0 vor
eingestellte Wert wird an den Integrator 532 gegeben. Der
Integrator erzeugt das ansteigende Signal e L aufgrund des
eingegebenen voreingestellten Wertes für den Minus-Eingang
der Subtrahierschaltung 542. An den Plus-Eingang der Sub
trahierschaltung 542 wird der abgetastete konstante
Wert des Signals V w 1 gegeben. Die Subtrahierschaltung
542 subtrahiert beide Eingangssignale voneinander, um
die angestrebte Raddrehzahl V w 0 zu ermitteln.
Jetzt wird angenommen, daß die Verzögerung
der Raddrehzahl dV w/dt gleich oder größer als der be
stimmte Wert V set zum Zeitpunkt t₂ wird, so daß der
Taktsignalgenerator 508 das Taktsignal S₃ in Abhängig
keit von dem Signal e b erzeugt, das von dem Verzögerungs
zustandsdetektor 506 zugeführt wird. Das Taktsignal S₃
wird an die Halteschaltung 530 gegeben. In Abhängigkeit
von dem Taktsignal S₃ hält die Halteschaltung 530 die zum Zeitpunkt t₂
ermittelte Steigung (D v 1/D t 1) fest. Außerdem wird
in Abhängigkeit von dem Taktsignal S₅ die Schalter
schaltung 534 umgeschaltet, wodurch die Halteschaltung
530 mit dem Integrator 532 über den Anschluß 538 der
Schalterschaltung 534 verbunden wird. Zu diesem Zeit
punkt gibt der Teiler ein Ausgangssignal ab, das
D v 1/D t 1)=[ (V w 1-V w 2)/(t₁-t₂)]
angibt. Ent
sprechend dem Ausgangssignal (D v 1/D t 1) des Teilers
wird die Steigung des Linear ansteigenden Betrags in dem
Integrator 532 eingestellt. Der Integrator 532 erzeugt daher
das ansteigende Signal e L.
Andererseits erzeugt unmittelbar nach dem Zeitpunkt
t₂ der Taktsignalgenerator 508 die Taktsignale S₁ bis
S₅ zum Zeitpunkt t 2′. Das Taktsignal S₁ wird an die
Schalterschaltung 521 gegeben, um diese vom Anschluß
523 auf den Anschluß 519 umzuschalten.
Daher hält die Ab
tast- und Halteschaltung 520 die Raddrehzahl V w 2 während
der Zeitdauer von t₂ bis t 2′ und gibt einen konstanten
Wert ab, die abgetastete Raddrehzahl V w 2
angibt. Andererseits erhält die Abtast- und Halte
schaltung 518 wieder die augenblickliche Raddrehzahl V w, die von
der Bestimmungseinrichtung 40 erfaßt wird. Der
konstante Wert V w 2 des Ausgangssignals der Abtast- und
Halteschaltung 520 wird an die Subtrahierschaltung 542 ge
geben. Die Subtrahierschaltung 542 subtrahiert den Wert
e L von dem eingegebenen Wert V w 2, um die angestrebte Rad
drehzahl V w 0 zu bestimmen.
Zuvor wurde das Taktsignal S₂ an den Umschalter 522
gegeben, um die Schalterstellungen der Schalter SW 1 und
SW 2 zu ändern. Durch den Schaltvorgang des Umschalters
522 wurde die Abtast- und Halteschaltung 518 von dem
Plus-Eingang auf den Minus-Eingang der Subtrahier
schaltung 524 umgeschaltet, während die Abtast- und
Halteschaltung 520 auf den Plus-Eingang der Subtrahier
schaltung 524 umgeschaltet wurde. Der von der Subtrahier
schaltung 524 ausgeführte Subtrahiervorgang wird daher
geändert und ist jetzt gleich D v=(V w 2-V w 3). Außerdem
setzt das Taktsignal S₄ den Zeitgeber 526
zurück und schaltet diesen erneut wirksam,
um vom Zeitpunkt t 2′ bis zum nächsten Zeitpunkt der Er
zeugung des Signals e b erneut die Zeit zu messen. Auf
diese Weise wird vom Zeitgeber 526 das Zeitintervall
D t zwischen dem Auftreten der Signale e b bestimmt.
In Fig. 7 ist ein Stromlaufplan der Bestimmungsein
richtung 50 für die angestrebte Raddrehzahl, die in Fig. 5
als Blockschaltbild dargestellt ist,
im einzelnen dar
gestellt.
Die Abtast- und Halteschaltung 518 ist aus
einem Kondensator C₁ und einem Operationsverstärker A₂
gebildet, während die Abtast- und Halteschaltung 520
aus einem Kondensator C₂ und einem Operationsverstärker
A₄ gebildet ist. Beide Abtast- und Halteschaltungen 518
und 520 sind mit dem Eingangsanschluß 502 verbunden, dem
das Signal V w zugeführt wird, das die Raddrehzahl angibt
und über als
Analogschalter 519 und 523 unter Verwendung von Feld
effekttransistoren Q₁ und Q₂ eingegeben wird. An dieser
Stelle ist darauf hinzuweisen, daß Operationsver
stärker A₁ und A₃ als Puffer für die Transistoren Q₁
und Q₂ vorgesehen sind. Die Schalter SW 1 und SW 2 des
Umschalters 522 bestehen jeweils aus Paaren von Feld
effekttransistoren Q₃, Q₄ und Q₅, Q₆. Wie in der vor
stehenden Beschreibung Fig. 5 angegeben
ist, ändert der Umschalter 522 die Eingangsanschlüsse
der Subtrahierschaltung 524 jeweils bezüglich ihrer
Verbindung mit den Abtast- und Halteschaltungen 518
und 520. Die Subtrahierschaltung 524 besteht aus einem
Differenzverstärker, der durch einen Operationsver
stärker A₅ gebildet ist. Der Differenzverstärker A₅
erzeugt ein Ausgangssignal, das die Differenz zwischen
den Ausgangssignalen der Abtast- und Halteschaltungen
518 und 520 angibt, nämlich D v.
Andererseits wird das Zeitintervall Dt zwischen dem
Auftreten des Signals e b durch eine Integratorschaltung
bestimmt, die als Zeitgeber 526 wirkt. Die Integrator
schaltung weist einen Operationsverstärker A₆ und einen
Kondensator C₃ auf. In Abhängigkeit von dem Signal e b,
das von dem Verzögerungszustandsdetektor 506 zugeführt
wird, wird ein Transistor Q₇ leitend, um den Inhalt
des Zeitgebers 526 zurückzusetzen. Ausgangssignale der
Operationsverstärker A₅ und A₆ werden an den Teiler 528
gegeben. Der Teiler ist in bekannter Weise aufgebaut
und weist Operationsverstärker A₇ bis A₁₂ auf. Im Teiler
528 wird der Rechenvorgang ausgeführt, um die Steigung
(Dv/Dt) der Raddrehzahlverzögerung zu berechnen.
Der Operationsverstärker A₁₂ gibt ein Ausgangssignal
ab, das die berechnete Steigung (Dv/Dt) angibt, und
an die Halteschaltung 530 über einen Analogschalter
in Form eines Transistors Q₈ gegeben wird.
Die Halteschaltung 530 weist einen Operationsverstärker
A₁₃ und einen Kondensator C₄ auf. Die Halteschaltung 530
gibt einen konstanten Wert ab, der die be
rechnete Steigung angibt. Dabei wird der
Schalttransistor Q₈ zwischen EIN- und AUS-Stellungen
in Abhängigkeit von dem Taktsignal S₄ umgeschaltet.
Beim ersten Zyklus des Rutschsteuervorgangs vom an
fänglichen Treten des Bremspedals und Erzeugen des
zweiten Signals e b wird ein Flip-Flop FF₃ der Einstellschaltung 540 im gesetzten
Zustand gehalten. Dadurch gibt eine Zenerdiode ZD ein
Signal V G ab, das einen konstanten Wert hat und die vor
eingestellte anfängliche Steigung angibt.
Der Integrator 532 weist einen Operationsverstärker
A₁₄ und einen Kondensator C₅ auf. Der Integrator 532
erzeugt das ansteigende Signal e L entsprechend dem
ihm entweder von der Zenerdiode ZD oder der Halte
schaltung 530 zugeführten Eingangssignal. Die Sub
trahierschaltung 542 weist einen Operationsverstärker
A₁₆ zum Subtrahieren des Wertes des ansteigenden Signals
e L von dem Eingangssignal auf, das ihr wahlweise von
einer der Abtast- und Halteschaltungen 518 und 520
zugeführt wird und die jeweils gehaltene Raddrehzahl angibt.
Als Ergebnis des Subtrahiervorgangs gibt die Subtrahier
schaltung 542 ein Signal ab, das die angestrebte Rad
drehzahl V w 0 angibt.
Bei der beschriebenen Schaltung für die Bestimmungsein
richtung der angestrebten Raddrehzahl werden die Transistoren
Q₁ bis Q₈ zwischen ihren leitenden und gesperrten Schalt
zuständen durch die Taktsignale S₁ bis S₄ umgeschaltet.
Die Taktsignalgeneratorschaltung 508 weist Flip-Flops
FF₁, FF₂, FF₄ und FF₅, monostabile Multivibratoren
MM₁, MM₂ und MM₃ sowie einen Differenzierschaltung
550 für die ansteigende Flanke und eine Differenzier
schaltung 552 für die abfallende Flanke des Signals e b
auf.
Die Arbeitsweise des zuvor erläuterten Schaltungsaufbaus der
Bestimmungseinrichtung 50 für die angestrebte Raddrehzahl
wird anhand der Fig. 8 erläutert, in der Signale
der in Fig. 7 dargestellten Schaltung gezeigt sind.
Es wird an
genommen, daß die Bremse stark betätigt
wird, wodurch die Raddrehzahl schnell verzögert
wird, und die Verzögerung dV w/dt gleich oder
größer als der bestimmte Wert V set zum Zeitpunkt
t₁ wird. Dadurch erzeugt der Verzögerungszustands
detektor 30 das Signal e b. Das Signal e b wird an
den Taktsignalgenerator 508 gegeben. Zu diesem Zeit
punkt wird das Signal e t, das in Abhängigkeit von der
Betätigung einer Betätigungseinrichtung erzeugt wird,
die das Anlegen und Freigeben von Bremsdruck steuert,
an den Taktsignalgenerator 508 über den Eingangsan
schluß 558 gegeben. Beim Ansteigen des Signals e b
wird das Flip-Flop FF₁ gesetzt, d. h. sein Q-Ausgang
führt hohen Pegel und sein -Ausgang führt niedrigen
Pegel, was über die Differenzierschaltung 552 erfolgt.
Zu diesem Zeitpunkt wird die Raddrehzahl V w 1 zum Zeit
punkt C₁ in dem Kondensator C₂ gespeichert, und das
Ausgangssignal des Operationsverstärkers A₄ wird mit
einer geringen Verzögerung gegenüber dem Zeitpunkt
t₁ konstant, während das Ausgangssignal des monostabilen
Multivibrators MM₁ hohen Pegel annimmt. Das Ausgangs
signal des monostabilen Multivibrators MM₁ wird an das
Flip-Flop FF₂ über die Differenzierschaltung 552 und
den Inverter 556 gegeben. Das Flip-Flop FF₂ wird in Ab
hängigkeit von dem Signal e b gesetzt und in Abhängigkeit
von dem Ausgangssignal des monostabilen Mulitvibrators
MM₁ zurückgesetzt. Auf diese Weise führt der -Ausgang
des Flip-Flop FF₂ einen hohen Pegel und der Q-Ausgang
einen niedrigen Pegel. Bei diesem Schaltzustand des
Flip-Flop FF₂ wird der Analogschalter Q₁ leitend.
Der Operationsverstärker A₂ gibt ein Ausgangssignal ab,
das die eingegebene Raddrehzahl V w angibt, was durch
das Leitendschalten des Analogschalters Q₁ bewirkt wird.
Beim ersten Mal der Erzeugung des Signals e b zum Zeit
punkt t₁ wird das Ausgangssignal des Operations
verstärkers A₅, der als Differenzverstärker wirkt, gleich
0, da die Ausgangswerte der Operationsverstärker A₂ und
A₄ einander gleich sind. Auch das Ausgangssignal des Operations
verstärkers A₁₃, der als Halteschaltung 530 arbeitet, wird gleich
Null. Beim ersten Zyklus des Rutschsteuervorgangs wird
daher die anfänglich voreingestellte angestrebte Rad
drehzahl V w 0 der Einstellschaltung 540 benutzt.
Beim Antirutschsteuervorgang wird eine elektromagnetische
Betätigungseinrichtung, wie eine Tauchspulenanordnung,
mit einer Zeitverzögerung zum Zeitpunkt t₁ wirksam ge
schaltet, um den Radbremszylinder freizugeben und Druck
mittel abzuleiten. Synchron mit der Freigabe des Rad
bremszylinders wird das Taktsignal e t
an den
Eingangsanschluß 558 gegeben. Da zum Zeitpunkt t₁ der
Signalwert des Taktsignals e t einen niedrigen Pegel hat,
wird das Flip-Flop FF₃ durch das Signal e b gesetzt. Bei
diesem Schaltzustand führt der Q-Ausgang des Flip-Flop
FF₃ hohen Pegel. Dadurch wird die Diode D₁ leitend, um
den konstanten Spannungswert an der Zenerdiode ZD an den Operations
verstärker A₁₄ zu geben. Der Kondensator C₅ wird daher
auf die Spannung V G aufgeladen, wodurch die Steigung für
das Signal e L vorgegeben wird. Das ansteigende Signal
e L wird von dem Operationsverstärker A₁₅ invertiert
und dann an den Operationsverstärker A₁₆ gegeben, der
als Subtrahierschaltung 542 arbeitet. Andererseits wird
ein Signal V G 1 mit einem konstanten Wert, das die abge
tastete und gehaltene Raddrehzahl V w 1 angibt, an den Operationsver
stärker A₁₆ über den Analogschalter Q₄ gegeben. Durch
Subtrahieren des Wertes des ansteigenden Signals e L
von dem Wert des Signals V w 1 wird daher die angestrebte
Raddrehzahl V w 0 erhalten.
Wenn das Ausgangssignal des monostabilen Multivibrators
MM₁ zum Zeitpunkt t 1′ niedrigen Pegel annimmt, nimmt
der monostabile Multivibrator MM₂ hohen Pegel an, um
den Analogschalter Q₇ leitend zu schalten. Durch das
Leitendschalten des Analogschalters Q₇ entlädt sich
der Kondensator C₃. Der monostabile Multivibrator MM₂ nimmt zum Zeit
punkt t 1″ niedrigen Pegel an. Zu diesem Zeitpunkt sperrt
der Analogschalter Q₇, und der Kondensator C₃ beginnt
sich erneut aufzuladen. So führt der Kondensator C₃ ein
Potential, das proportional der Zeitdauer Dt vom Zeit
punkt t 1″ bis zum nächsten Zeitpunkt der Eingabe des
Signals e b ist. Das der Länge der Zeitdauer Dt pro
portionale Signal wird von dem Operationsverstärker
A₆ erzeugt und an den Kondensator C₃ gegeben. Es wird
angenommen, daß das nächste Signal e b zum Zeitpunkt
t₂ erfaßt wird und die Bestimmungseinrichtung 50 für
die angestrebte Raddrehzahl in der gleichen Weise be
tätigt, wie dieses vorstehend erläuert wurde. Das Signal
e b setzt das Flip-Flop FF₄ in den jeweils anderen Schaltzustand.
Zu diesem Zeitpunkt wird das Flip-Flop FF₁ im gesetzten
Schaltzustand gehalten, während das Flip-Flop FF₂
zurückgesetzt wird. Dadurch wird der Analogschalter Q₁
gesperrt, um die aufgetretene Raddrehzahl V w 2 in dem Kondensator C₁
zu speichern. Der Operationsverstärker A₂ gibt daher
einen konstanten Wert an seinem Ausgang ab, der die
gehaltene Raddrehzahl V w 2 angibt. Das das Flip-Flop
FF₅ sich im zurückgesetzten Zustand befindet und damit
der Analogschalter Q₄ während des ersten Zyklusses des Rutschsteuer
vorgangs gesperrt ist, während der Analogschalter Q₆
leitend ist, ist der Operationsverstärker A₄
mit dem Plus-Eingang des Operationsverstärkers A₅ ver
bunden, während der Operationsverstärker A₂ mit dem
Minus-Eingang des Operationsverstärkers A₅ verbunden
ist. Das die Raddrehzahl V w 2 angegebende Ausgangssignal
des Operationsverstärkers A₂ wird daher an den Minus-
Eingang und das Ausgangssignal V w 1 des Operationsverstärkers
A₄ wird an den Plus-Eingang des Operationsverstärkers
A₅ gegeben. Der Operationsverstärker A₅ bildet die
Differenz Dv (=V w 1-V w 2) aus beiden Eingangssignalen.
Gleichzeitig gibt der Operationsverstärker A₆ ein Aus
gangssignal, das die Zeitdauer Dt₁ zwischen den Zeit
punkten t₁ und t₂ angibt, an den Operationsverstärker
A₇ ab. Beide Ausgangssignale der Operationsverstärker
A₅ und A₆ werden an den Teiler 528 gegeben. Der Teiler
528 verarbeitet beide Eingangssignale, um die Steigung
(Dv₁/Dt₁) der Verzögerung der Raddrehzahl zu berechnen
und gibt ein der berechneten Steigung proportionales
Ausgangssignal ab. Das Ausgangssignal des Teilers 528
wird von dem Operationsverstärker A₁₂ and die Halte
schaltung 530 gegeben. Während der Zetidauer von t₂
bis t₂ nimmt der monostabile Multivibrator MM₁ hohen
Pegel an, um den Analogschalter Q₈ leitend zu schalten.
Auf diese Weise speichert der Kondensator C₄ das Aus
gangssignal des Operationsverstärkers A₁₂. Zum Zeit
punkt t′₂ wird der Analogschalter Q₈ in Abhängigkeit
von dem Absenken des Ausgangspegels des monostabilen
Multivibrators MM₁ gesperrt. Dadurch wird der Speicher
inhalt des Kondensators C₄ über den Operationsverstärker
A₁₃ als konstanter Wert abgegeben.
Da andererseits das Ausgangssignal des Zeitgebers
526 einen hohen Pegel hat, wird das Flip-Flop FF₃
durch das Signal e b zum Zeitpunkt t₂ zurückgesetzt
und die Diode D₁ wird gesperrt. Das Ausgangssignal an
der Zenerdiode ZD wird daher nicht an den Operations
verstärker A₁₄ gegeben, der jetzt das Ausgangssignal des
Operationsverstärkers A₁₃ erhält, das die ermittelte
Steigung (D v 1/D t 1) angibt. In gleicher Weise wie der
Analogschalter Q₈ wird der Analogschalter Q₉ leitend
geschaltet, so daß der Kondensator C₅ seinen Speicher
inhalt entlädt, und sein Potential gleich Null wird.
Zum Zeitpunkt t′₂ nimmt das Ausgangssignal des mono
stabilen Multivibrators MM₁ niedrigen Pegel an. Da
das Flip-Flop FF₄ sich im gesetzten Zustand befindet,
wird das Flip-Flop FF₁ in den zurückgesetzten Zustand
geschaltet. Dadurch wird der Analogschalter Q₂ leitend.
Daraufhin gibt der Operationsverstärker A₄ ein Ausgangs
signal ab, dessen Wert dem die Raddrehzahl V w angebenden
Eingangssignal entspricht. Der Rücksetzanschluß des
Flip-Flop FF₂ wird durch das vom Ausgangsanschluß des
Flip-Flops FF₄ zugeführte Eingangssignal auf niedrigen
Pegel gehalten.
Dadurch wird der Analogschalter Q₁ gesperrt
gehalten. Der Operationsverstärker A₂ gibt einen kon
stanten Wert seines Ausgangssignals ab, das die zuvor abgetastete
Raddrehzahl V w 2 angibt.
Das Flip-Flop FF₅ wird in Abhängigkeit vom Zurück
schalten des Flip-Flop FF₂ gesetzt. Dadurch wird der
Analogschalter Q₄ leitend und der Analogschalter Q₆
wird gesperrt. Der Operationsverstärker A₂ ist daher
mit dem Plus-Eingang des Operationsverstärkers A₅
und der Operationsverstärker A₄ ist mit dem Minus-Eingang
verbunden.
Durch den hohen Pegel des Ausgangssignals des mono
stabilen Multivibrators MM₂ während der Zeitdauer von t 2′ bis t 2″
wird der Analogschalter Q₇ leitend, um den Speicherin
halt des Kondensators C₃ zu entladen. Danach beginnt
der Kondensator C₃ die Meßdauer des zweiten Zyklus des
Rutschsteuervorgangs.
Nach dem zuvor erwähnten Vorgang gibt der Operations
verstärker A₁₄ das ansteigende Signal e L mit einem Wert
ab, der dem Ausgangssignal des Operationsverstärkers
A₁₃ zum Zeitpunkt t 2″ entspricht. Das Ausgangssignal
des Operationsverstärkers A₁₄ wird über den Operations
verstärker A₁₅ invertiert und dann an den Minus-Eingang
des Operationsverstärkers A₁₆ gegeben. Gleichzeitig wird
das Ausgangssignal V G 2 des Operationsverstärkers A₂ als
konstanter Wert, der die gehaltene Raddrehzahl V w 2 an
gibt, an den Plus-Eingang des Operationsver
stärkers A₁₆ gegeben. Aufgrund beider Eingangssignale
V G 2 und e L bestimmt der Operationsverstärker A₁₆ die
angestrebte Raddrehzahl V w 0 und gibt ein die ermittelte
angestrebte Raddrehzahl angebendes Ausgangssignal ab.
Vom dritten Zyklus des Rutschsteuervorgangs an, wieder
holt die Bestimmungseinrichtung 50 für die angestrebte
Raddrehzahl die gleichen, zuvor in Verbindung mit dem
zweiten Zyklus des Rutschsteuervorgangs erläuterten
Funktionen. Beim Wiederholen der Zyklen des Rutschsteuer
vorgangs werden die Analogschalter Q₁ und Q₂ abwechselnd
und wiederholt durch die Arbeitsweise der Flip-Flops
FF₁ und FF₂ leitend geschaltet und gesperrt. In gleicher
Weise werden die Umschalter SW₁ und SW₂ abwechselnd
vom Flip-Flop FF₅ betätigt.
Wenn der Antirutschsteuervorgang beendet ist, nimmt
das Zeitgeberausgangssignal e t niedrigen Pegel an. Dadurch
nimmt das Ausgangssignal des monostabilen Multivibrators
MM₃ hohen Pegel an. Das Flip-Flop FF₂ wird während des
Anstiegs des Ausgangssignals des monostabilen Multi
vibrators MM₃ zurückgesetzt, während das Flip-Flop
FF₁ beim Abfallen des Ausgangssignals des Multivibrators MM₃ zurückgesetzt wird.
Dadurch wird das Flip-Flop FF₅ zurückgesetzt. Auf diese
Weise wird die Bestimmungseinrichtung 50 für die ange
strebte Raddrehzahl unwirksam geschaltet.
In Fig. 9 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der
Bestimmungseinrichtung 50 für die
angestrebte Raddrehzahl gezeigt. Bei diesem
Ausführungsbeispiel wird die angestrebte Rad
drehzahl in digitaler Weise bestimmt.
Wie in Fig. 9 gezeigt ist, bestimmt eine Rechenschaltung
600 die Differenz D v der Raddrehzahl, die während der
Zeitintervalle zwischen dem Auftreten der Signale e b
geändert wird, das durch einen Verzögerungszustand
detektor 626 erzeugt wird, wenn die Verzögerung
gleich oder größer als der bestimmte Wert V set
wird, und bestimmt auch die Länge der Zeitdauer D t.
Die Rechenschaltung 600 erhält ein die Raddrehzahl an
gebendes Signal von einer Bestimmungsschaltung
624 für die Raddrehzahl. Die Ausgangssignale der Rechen
schaltung 600, die die ermittelten Werte D t und D v ange
ben, werden an einen Teiler 602 gegeben. Der Teiler hat
im wesentlichen die gleiche Schaltung, wie sie in
Fig. 7 gezeigt ist. Eine Einstellschaltung 604 für
eine anfängliche Steigung erzeugt ein Signal
V G, das ein einer bestimmten Raddrehzahlverzögerung entsprechendes
Potential hat. Die Einstellschaltung 604 ist während
des ersten Zyklus des Rutschsteuervorganges wirksam.
Eines der Ausgangssignale des Teilers 602 und der Ein
stellschaltung 604 wird an einen V/F- Umformer 606
über eine Schalterschaltung 607 gegeben. Der V/F-Um
former 606 erzeugt ein Impulssignal, dessen Frequenz
dem Wert des Eingangssignals entspricht. Das von dem
V/F-Umformer 606 erzeugte Impulssignal wird an einen
voreinstellbaren Zähler 608 über eine Schalterschaltung
610 gegeben. Die Schalterschaltung 607 ist mit einem
UND-Glied 612 verbunden. Ein Zeitgabesignal e t, das
von einem Zeitgeber 628 in Abhängigkeit von dem Be
tätigungssignal erzeugt wird, wird an das UND-Glied
612 gegeben. Das UND-Glied 612 gibt ein Ausgangssignal ab,
wenn sowohl das Signal e b als auch das Zeitgabesignal
e t jeweils einen hohen Pegel haben.
Das Eingangssignal, das die von der
Raddrehzahl-Bestimmungseinrichtung 624 ermittelte Raddrehzahl V w angibt, wird
auch an eine Verriegelungsschaltung 616 gegeben. Das Signal
e b wird ebenfalls an die Verriegelungsschaltung 616
gegeben. Die Verriegelungsschaltung speichert die Rad
drehzahl V w in Abhängigkeit von dem Signal e b und gibt
ein dem gespeicherten Wert entsprechendes Ausgangs
signal ab. Das Ausgangssignal der Verriegelungsschaltung
616 wird an den voreinstellbaren Zähler 608 gegeben. Der
voreingestellte Zähler 608 zählt den Wert des Ausgangs
signals der Verriegelungsschaltung 616 mit Hilfe des
Impulssignals zurück. Das Ausgangssignal des vorein
stellbaren Zählers 608 wird an einen D/A- Umformer 622
gegeben, um in ein die angestrebte Raddrehzahl angebendes
Analogsignal umgeformt zu werden.
Die Arbeitsweise der zuvor erläuterten Schaltung wird
jetzt beschrieben. Wenn eine schnelle Bremsung vorge
nommen wird und die Verzögerung, die von
dem Verzögerungszustandsdetektor 626 bestimmt wird,
gleich oder größer als der bestimmte Wert, V set wird, er
zeugt der Verzögerungszustandsdetektor das Signal e b.
Durch das Signal e b wird die Verriegelungsschaltung
616 wirksam, um den Wert des die Raddrehzahl V w an
gebenden Signals, das von der Bestimmungseinrichtung 624
bestimmt wird, zu speichern. Da zu diesem Zeitpunkt die Differenz der
Raddrehzahl gleich Null ist, und damit auch das Aus
gangssignal der Rechenschaltung 600 gleich Null ist,
ist das Ausgangssignal des Teilers
602 ebenfals gleich Null. Durch das
Ausgangssignal des UND-Gliedes 612 wird die Schalterschaltung
607 umgeschaltet, um die Einstellschaltung 604 für die
anfängliche angestrebte Raddrehzahl mit dem V/F-Umformer
606 zu verbinden. Der V/F-Umformer 606 erzeugt daher
das der voreingestellten anfänglichen Steigung
entsprechende Impulssignal.
Gleichzeitig wird das Signal e b auch an die Schalterschaltung
610 gegeben, um diese leitend zu schalten. Der konstante
Wert des Ausgangssignals der Verriegelungsschaltung 616
wird an den voreinstellbaren Zähler 608 gegeben, um diesen
voreinzustellen. Der voreingestellte Wert in dem vorein
stellbaren Zähler 608 wird mit Hilfe des Impulssignals
zurückgezählt, das von dem V/F-Zähler 606 zugeführt wird.
Der voreinstellbare Zähler 608 gibt daher einen
Zählerstand an, dessen jeweiliger Wert der angestrebten Raddrehzahl
V w 0 entspricht. Das Zählerstandssignal wird in ein die ange
strebte Raddrehzahl V w 0 angebendes Analogsignal umge
formt.
In Abhängigkeit von der Erfassung des zweiten Signals
e b wird das Betätigungssignal an die Bestimmungsein
richtung 50 für die Raddrehzahl gegeben. In Abhängigkeit
von dem Betätigungssignal erzeugt der Zeitgeber das Zeit
gabesignal e t. Das UND-Glied 612 gibt ein Ausgangs
signal ab, um die Schalterschaltung 607 umzuschalten,
damit der Teiler 602 mit dem V/F-Umformer 606 in Ab
hängigkeit von dem Zeitgabesignal e t verbunden wird.
Zu diesem Zeitpunkt bewirkt die Rechenschaltung 600
einen Rechenvorgang, um die Differenz der Raddreh
zahl D v 1=(V w 1-V w 2) und die Periodendauer D t des
ersten Rutschsteuervorgangs zu bestimmen. Der Teiler
602 erhält damit D v 1/D t 1 und erzeugt ein dem ermittelten
Wert der Verzögerungssteigung (D v 1/D v 2) proportionales
Ausgangssignal. Während des zuvor erwähnten Vorgangs
wird der Inhalt des voreingestellten Zählers 608 ge
löscht und die Raddrehzahl V w 2 wird zum Zeitpunkt
der Erfassung des zweiten Signals e b zur Voreinstellung des Zählers
benutzt, die in der Verriegelungsschaltung 616 gespeichert ist
und von dieser als ein konstanter Wert abgegeben wird.
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung für ein Antiblockiersystem für die
Bremsen eines Kraftfahrzeugs zur Bestimmung eines mit
einem zur Raddrehzahl proportionalen Raddrehzahlsignal zu
vergleichenden, eine angestrebte Raddrehzahl darstellen
den Bezugssignals, das für jeden Bremszyklus bei Errei
chen einer vorgegebenen Raddrehzahlverzögerung gebildet
wird und zum Bremsdruckabbau führt, wenn das Raddrehzahl
signal kleiner oder gleich dem Bezugssignal ist, und den
Bremsdruckaufbau zuläßt, wenn das Raddrehzahlsignal
größer ist als das Bezugssignal, und mit einer Einrich
tung zum Ableiten der Raddrehzahlverzögerung aus der ge
messenen Raddrehzahl, dadurch gekennzeichnet, daß das Be
zugssignal (V w 0) für jeden Bremszyklus dadurch gebildet
ist, daß beim Erreichen der vorgegebenen Raddrehzahlver
zögerung (V set) vom zugehörigen Raddrehzahlsignal (V w 1, V w 2. . .)
ein sich über die Zeit (t) vom Erreichen der vorgege
benen Raddrehzahlverzögerung (V set) linear vergrößernder
Betrag abgezogen wird, wobei die Steigung für die line
are Vergrößerungg des Betrags für den 1. Bremszyklus vor
gegeben ist und für die folgenden Bremszyklen durch den
Quotienten (D v/D t) aus der Raddrehzahldifferenz der beim
aufeinanderfolgenden Auftreten der vorgegebenen Raddreh
zahlverzögerung (V set) im vorhergehenden Bremszyklus gemes
senen Raddrehzahlen (V w 1, V w 2 . . .) und dem Zeitintervall
zwischen dem aufeinanderfolgenden Auftreten der vorgege
benen Raddrehzahlverzögerung (V set) bestimmt ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die vorgegebene Steigung oder die durch den
jeweils ermittelten Quotienten (D v/D t) bestimmte Steigung
einem Integrator (532) zuführbar ist, der aufgrund dieser
eine Integration vom Erreichen der vorgegebenen Raddreh
zahlverzögeung (V set) ab über die Zeitdauer eines Bremszy
klus ausführt. (Fig. 5)
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die vorgegebene Steigung oder die durch den
jeweils ermittelten Quotienten (D v/D t) bestimmte Steigung
einem Spannungs-Frequenz-Umformer (606) zuführbar ist,
dessen Ausgangssignal eine Impulsanzahl angibt, die in
einem voreinstellbaren Rückwärtszähler (608) vom aufgrund
des zugehörigen Raddrehzahlsignals (V w 1, V w 2 . . .) einge
stellten Zählerstand abgezogen wird. (Fig. 9)
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