DE3037935C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Wassererhitzer nach der Gattung des
Hauptanspruchs. Die bei Wassererhitzern dieser Gattung verwendeten
Sauerstoffsensoren, die beispielsweise aus der DE 26 31 819 A1 be
kannt sind, haben gegenüber potentiometrischen Sensoren den Vorteil,
daß sie auch im Magerbereich des Brennstoff-Luft-Gemisches, in
welchem die Geräte häufig betrieben werden, hoch empfindlich sind
und daß das von ihnen abgegebene Signal über einen größeren Bereich
hinweg proportional zum Sauerstoffgehalt des Verbrennungsgases ist
und sich daher einfach für Regelung auswerten läßt. Durch die Meß
gasreferenz beider Elektroden ergibt sich ein einfacher Aufbau der
Meßeinrichtung, wobei allerdings die Sondenkennlinie zweideutig ist,
weil sie bei λ < 1 mit abnehmendem λ wieder ansteigt und das Son
densignal daher für jeweils zwei verschiedene Lambda-Werte die
gleiche Größe hat. Daher kann es vorkommen, daß der Regler ein
großes Sondensignal als großes λ deutet und das Brennstoff-Luft-Ge
misch anfettet, obwohl λ bereits unter dem Wert 1 gefallen war und
der Regler die Verbrennungsluftmenge hätte steigern müssen. Durch
die Anfettung des Gemisches wird statt dessen das Sondensignal weiter
erhöht und die Verbrennungsluftmenge noch stärker gedrosselt, bis
schließlich der Regler die Luftzufuhr überhaupt abwürgt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Wassererhitzern der
eingangs genannten Art mit einfachen Mitteln zu verhindern, daß der
Regler infolge Falschdeutung des Sondensignals das Brennstoff-Luft
gemisch unzulässig stark anfettet.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe ist durch die kenn
zeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Wenn die Luftüber
schußzahl λ den Wert 1 unterschreitet, steigt das Sondensignal
steil auf den Wert an, bei welchem die Brennstoffzufuhr unterbrochen
wird, wodurch die Luftüberschußzahl λ rasch in den über dem Wert 1
liegenden Wertebereich geführt wird, in welchem das Sondensignal die
Regelung im richtigen Sinne beeinflußt. Die erfindungsgemäße Lösung
hat darüber hinaus den Vorteil, daß auch eine Sicherheitsabschaltung
des Gerätes ausgelöst wird, wenn trotz Wärmeanforderung die Brenn
stoffzufuhr ausbleibt. Wegen der guten Proportionalität zwischen
Sondensignal und Sauerstoffgehalt bei Grenzstromsonden läßt sich der
obere Abschaltpunkt der Sonde im Sondensignal einwandfrei bestimmen.
Durch die in den Unteransprüchen angegebenen Maßnahmen sind vorteil
hafte Weiterbildungen der Anordnung nach dem Hauptanspruch möglich.
Ein eindeutiges Sondensignal bei Meßgasreferenz beider Elektroden
der Sonde ergibt sich, wenn die Sonde als Doppelsensor mit einer
Grenzstromsonde und einer λ = 1-Sonde ausgebildet ist, welche das
Ausgangssignal der Grenzstromsonde invertiert, wenn sie bei λ < 1
auf hohe Spannung gesprungen ist.
Doppelsensoren mit einer Grenzstromsonde und einer λ = 1-Sonde sind
an sich aus der DE-OS 28 55 012 A1 bekannt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 in schematischer Darstellung
einen nach dem Durchlaufprinzip arbeitenden gasbeheizten
Wassererhitzer mit einer Regeleinrichtung für die Wasser-
Auslauftemperatur,
Fig. 2 ein Blockschaltbild der Regel
einrichtung des Wassererhitzers nach Fig. 1, und
Fig. 3 die
Sondenkennlinie eines polarograhischen Meßwertfühlers,
dessen beide Elektroden dem Verbrennungsgas ausgesetzt
sind. In
Fig. 4 ist ein bifunktioneller Meßwertfühler im
Längsschnitt dargestellt und
Fig. 5 zeigt einen um 90°
versetzten Längsschnitt durch den Meßwertfühler nach Fig. 4. Die
Fig. 6 zeigt Einzelteile und die
Fig. 7 die Sondenkenn
linie des Meßwertfühlers nach den Fig. 4 und 5.
Der Wassererhitzer nach Fig. 1 hat einen Gasbrenner 10,
welchem der Brennstoff über eine Leitung 12 und ein stetig
regelndes Magnetventil 14 zugeführt wird. Über dem Gas
brenner 10 ist ein Verbrennungsschacht 16 angeordnet, in
welchem oben ein Wärmeübertrager 18 sitzt. Dieser ist als
Lamellenblock ausgebildet, welcher von einer Rohrschlange 20
durchsetzt ist, die das zu erwärmende Wasser führt. Die
Rohrschlange 20 ist mit einer Leitung 22 verbunden, welche
in mehreren Windungen um den Verbrennungsschacht 16 herum
geführt ist und in ein Zapfventil 24 mündet, an welchem das
erhitzte Wasser entnommen werden kann. Über dem Wärmeüber
trager 18 ist eine kastenförmige Abgassammelhaube 26 ange
ordnet, an deren oberer Stirnwand ein Gebläse 28 befestigt
ist. Dieses hat eine zentrale Ansaugöffnung, die mit einer
Austrittsöffnung in der oberen Stirnwand der Sammelhaube 26
korrespondiert, und einen tangentialen Ausblasstutzen 30,
der bei angebautem Gerät durch die Wand des Raumes ins Freie
führt.
Der Wassererhitzer ist mit einer stetig wirkenden Regel
einrichtung versehen, die aus zwei selbständigen Regel
kreisen 31 und 32 besteht. Die Regelgröße des Regelkreises
31 ist die Zapfwassertemperatur x 1, die ein Wärmefühler 33
am Wasserauslauf erfaßt und die ein elektronischer Regler
34 einem vorgegebenen Sollwert w 1 angleicht. Der Regler 34
berücksichtigt dabei als Störßgröße z 1 die Größe des Zapf
wasserstroms, die ein Geschwindigkeitsmesser 36 erfaßt. Das
Stellglied des Regelkreises 31 ist das Magnetventil 14,
über welches der Regler 34 den Wassererhitzer ein- und aus
zuschalten und die Leistung des Gasbrennes 10 bis auf
einen bei ca. 50% seiner Nennleistung liegenden Wert her
unterzudrosseln vermag.
Die Regelgröße x 2 des Regelkreises 32 ist die Luftüber
schußzahll λ, mit welcher die Verbrennung abläuft, und
für die der Sauerstoffgehalt in den Verbrennungsgasen ein
kennzeichnendes Merkmal ist. Die Luftüberschußzahl λ wird
von einem Sauerstoffsensor 38 erfaßt und an einen elektro
nischen Regler 40 gemeldet, welcher die Regelgröße x 2 mit
einem vorgegebenen Sollwert w 2 vergleicht. Das Stellglied
des Regelkreises 32 ist das Gebläse 28, das zum Antrieb
einen Spaltmotor hat, dessen Drehzahl durch Phasenan
schnittsteuerung stufenlos einstellbar ist. Der Regler 40
bildet aus x 2 und w 2 die Stellgröße y 2, welche die Mittel
zur Phasenanschnittsteuerung entsprechend verstellt. Der
Sauerstoffsensor 38 ist erfindungsgemäß ein polarogra
phischer Feststoff-Meßwertfühler, der mit einer speziellen
Diffusionsbarriere und einer auf ca. 600°C eingestellten
Eigenheizung versehen ist. Die Sonde ist in Fig. 4 darge
stellt und wird später im noch im einzelnen beschrieben.
Die beiden Regelkreise 31 und 32 arbeiten unabhängig von
einander, wodurch eine Kopplung der beiden Stellglieder 14
und 28 entfällt. Jedoch ist zusätzlich eine Steuereinrichtung
42 (Fig. 2) vorgesehen, die bei einer plötzlichen Vergröße
rung des Wärmebedarfsignals um einen vorgegebenen Schwell
wert den Regelkreis 32 für die Luftüberschußzahl vorüber
gehend unwirksam macht und das Gebläse 28 auf volle Drehzahl
schaltet, um einen Luftmangel bzw. eine Überfettung des
Brennstoff-Luftgemisches zu vermeiden. Zu diesem Mangel
könnte es anderenfalls wegen der unvermeidlichen Ansprech
verzögerung des Regelkreises 32 gegenüber dem Regelkreis
31 kommen, welche zeitlich der Signaldurchlaufzeit durch
das Gerät entspricht. Die einzelnen Schaltelemente der
Steuereinrichtung 42 sind beispielsweise in den Regler 34
integriert und über eine Steuerleitung 44 (Fig. 1) mit dem
Regelkreis 32 verbunden. Beide Regler 34 und 40 und die
Steuereinrichtung 42 könnten auch zu einer Baueinheit zu
sammengefaßt und in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht
sein. Die Wirkungsweise der Steuereinrichtung 42 ist nach
stehend anhand des Blockschaltbildes nach Fig. 2 beschrieben.
Der Regelkreis 32 stellt in dem vorderen Bereich die Ver
brennungsluftmenge über den Regler 40 und das Gebläse 28.
Am Summenpunkt 10, der mit dem Gasbrenner 10 identisch ist,
wird der Gasstrom von oben zugegeben. Das Gemisch verbrennt
im Verbrennungsschacht 16 und erscheint nach einer Laufzeit
in der Strömungssicherung 26, wo es über den Sauerstoff
sensor 38 gegengekoppelt wird. Die Steuereinrichtung 42
erfaßt die Änderung des Stellsignals y 1 des Reglers 34 und
gewichtet es differenzierend im Differenzierglied 42.1.
Übersteigt die Änderung des Stellsignals y 1 nach Größe und
Geschwindigkeit einen vorgegebenen Schwellwert, so spricht
ein asymetrisches Zweipunktglied 42.2 an, welches über ein
nachgebendes Glied 42.3 das Gebläse 28 ansteuert.
Anstelle des nachgebenden Gliedes 42.3 kann auch ein Zeit
glied in die Steuereinrichtung eingefügt sein, welches das
Drehzahl-Stellsignal y 2 für die Dauer der Signaltransport
zeit im Verbrennungsschacht 16 auf den vom Zweipunktglied
42.2 gestellten Wert hält und danach integrierend oder nach
gebend abfällt. In beiden Fällen wird das Gebläse 28 auf
volle Drehzahl gestellt, so daß der Regler 40 immer aus dem
mageren Bereich heraus zu arbeiten beginnt und die Bildung
von schädlichen Bestandteilen im Abgas mit Sicherheit ver
mieden wird.
Der polarographische Feststoff-Meßwertfühler 38 kann
eine Grenzstromsonde sein, deren eine Elektrode dem
Verbrennungsgas und deren andere Elektrode der Umgebungs
luft ausgesetzt ist. In diesem Fall ist das Sondensignal
eindeutig, weil jedem Wert des Signals nur ein einziger
λ-Wert zugeordnet ist. Wenn eine solche Sonde als aktives
Element einer Sicherheitseinrichtung dient, welche das Gerät
abschaltet, wenn der λ-Wert einen vorgegebenen unteren
Grenzwert, z. B. 1,25, unterschreitet, genügt es, wenn die
Sicherheitseinrichtung auf das diesem Mindestwert von λ
entsprechende Sondensignal reagiert.
Ein einfacherer Aufbau eines polarographischen Meßwert
fühlers und günstigere Einbauverhältnisse ergeben sich,
wenn beide Elektroden der Sonde Meßgasreferenz haben, d. h.,
dem Verbrennungsgas ausgesetzt sind. In diesem Fall ist
jedoch die Sondenkennlinie nicht mehr eindeutig, wie
Fig. 3 anschaulich zeigt. Das Sondensignal S nimmt zu
nächst mit kleiner werdendem λ ab und erreicht bei λ = 1
den Wert 0. Bei weiterer Abnahme von λ steigt das Sonden
signal S jedoch wieder steil an in einem Bereich, der ober
halb des kleinsten Sondensignals S min liegt, welches dem
kleinsten zulässigen Wert g min entspricht. Wenn eine
solche Grenztstromsonde zur Sicherheitsabschaltung des
Gerätes bei Abfall des λ-Wertes herangezogen wird, läßt
sich theoretisch ein Fall konstruieren, bei welchem die
Sonde und der von ihr gesteuerte Regler falsch reagieren.
Dieser Fall würde dann eintreten, wenn eine Unregelmäßig
keit am Gerät oder im Abzug des Verbrennungsgases zu einem
raschen Abfall des λ-Wertes der Verbrennung führen, die
Sonde jedoch während dieser kurzen Zeit nicht oder nicht
rasch genug ansprechen würde. Das Sondensignal würde da
nach in den unterhalb von λ = 1 liegenden Bereich geraten,
in welchem die Sonde dem Regler fälschlicherweise einen
großen λ-Wert signalisieren würde. Der Regler würde darauf
hin das Brennstoff-Luft-Gemisch weiter anfetten, was wiederum
ein weiteres Ansteigen des Sondensignals und noch stärkeres
Drosseln der Verbrennungsluftzufuhr zur Folge hätte.
Um ein solches Abwürgen der Verbrennung auszuschließen,
wird vorgeschlagen, daß die Sicherheitseinrichtung auch
auf ein vorgegebenes oberes Grenzwertsignal S max des Meß
wertfühlers reagiert, welches so gewählt ist, daß der
λ-Wert auch in dem geschilderten Ausnahmefall nicht
wesentlich unter 1 fallen kann. Der obere Grenzwert S max
für das Sondensignal kann z. B. einem Sauerstoffgehalt
zugeordnet sein, welcher jenem von Luft entspricht. In
diesem Fall signalisiert die Sonde auch, daß die Brenn
stoffzufuhr ausgefallen ist, was ebenfalls eine Sicher
heitsabschaltung des Gerätes rechtfertigt.
Eine Möglichkeit, die Zweideutigkeit des Sondensignals
eines polarographischen Feststoff-Meßwertfühlers mit
Meßgasreferenz beider Elektroden überhaupt zu vermeiden,
besteht darin, den Fühler als bifunktionelle Meßsonde
gemäß den Fig. 4 bis 6 auszubilden. Diese Sonde ist
mit zwei gleichartigen Sensorelementen 50 versehen, von
denen ein jedes ein sauerstoffionenleitendes Plättchen 51
aus Keramik als tragenden Grundkörper hat. Auf der einen
Stirnseite der Plättchen 51 sind meßgasseitig zwei Meß
elektroden 52 und 53 (Fig. 5) aufgedruckt oder aufgedampft,
von denen Leiterbahnen 54 bzw. 55 zum kontaktseitigen Ende
56 der Plättchen 51 gelangen. Die Leiterbahnen 54 und 55
können ebenfalls aufgedruckt oder aufgedampft sein. Die
Meßelektroden 52 und 53 sind mit einer als Diffusions
barriere wirkenden Schicht 58, z. B. einer Spinellschicht,
überzogen. Auf der anderen Stirnseite der Plättchen 51 ist
unter Zwischenschaltung einer Isolierschicht ein Heizleiter
in Form eines dünnwandigen metallischen Bleches 60 be
festigt, der ebenfalls mit zwei zum kontaktseitigen Ende 56
der Plättchen 51 führenden Leiterbahnen 61 und 62 versehen
ist. Die Heizung ist so ausgelegt, daß sie die meßgasseiti
gen Enden der Sensorelemente 50 auf ca. 600°C erwärmt.
Die Sensorelemente 50 sind in einem Gehäuse 64 angeordnet,
das meßgasseitig einen Schraubstutzen 65 zum Befestigen
in einem Wanddurchbruch der Sammelhaube 26 (Fig. 1) hat.
Zur Halterung der Sensorelemente 50 im Gehäuse 64
dient ein Kunststoffkörper 66, der in das Gehäuse 64
ein- und gleichzeitig um die kontaktseitigen Enden 56
der Sensorelemente 50 herumgespritzt ist. Zwischen dem
Kunststoffkörper 66 und Vorsprüngen 68 im Gehäuse 64
liegt ein Keramikkörper 69 fest, der als Wärmeschutz für
den Kunststoffkörper 66 dient. Zwischen Gehäuse 64 und
Schraubstutzen 65 ist der Flansch eines Schutzmantels 70
eingespannt, der die meßgasseitigen Enden der Sensor
elemente 50 mit Abstand umgibt und in seinem Boden ein
Loch 71 zum Durchtritt des Verbrennungsgases hat.
Das eine der beiden Sensorelemente 50 arbeitet als
λ = 1-Sonde und das andere Sensorelement 50 wird als
Grenzstromsonde betrieben. Die Mittel zum Anlegen der
äußeren Spannung an die Elektroden des als Grenzstrom
sonde betriebenen Elementes und der Abgriff der λ = 1-Sonden
spannung sind in einem nicht dargestellten Anschlußteil
vorgesehen, welches auf die kontaktseitigen Enden 56 der
Elemente 50 aufsteckbar ist. Die λ = 1-Sonde wird als
Schalter benützt, der beim Auftreten der positiven Fett
spannung, was durch einen Komparator geschieht, das Aus
gangssignal der Grenzstromsonde invertiert. Durch diese
bifunktionelle Ausbildung des Meßwertfühlers ergibt sich
die Sondenkennlinie nach Fig. 7, die weiter nach abwärts
tendiert, wenn λ den Wert 1 unterschreitet, und daher
eindeutig ist.
Claims (3)
1. Gas- oder Ölbeheizter, insbesondere nach dem Durchlaufprinzip ar
beitender Wassererhitzer, mit einem Brenner, einem vom Verbrennungs
gas durch- bzw. umströmten Wärmeübertrager und einem stromab des
Wärmeübertragers im Strömungsweg des Verbrennungsgases angeordneten
Sauerstoffsensor, welcher als polarographischer Feststoff-Meßwert
fühler ausgebildet ist, dessen beide Elektroden Meßgasreferenz haben
und welcher auf ein Stellglied eines Verbrennungsreglers im Sinn
einer Konstanthaltung bzw. Führung der Luftüberschußzahl der Ver
brennung einwirkt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Meßwertfühler
(38) auch das aktive Element einer Sicherheitsschaltung bildet,
welche die Brennstoffzufuhr zum Brenner des Gerätes unterbricht,
wenn das Sondensignal einen Wert erreicht, der einem dem Sauerstoff
gehalt der Luft entsprechenden λ-Wert zugeordnet ist.
2. Wassererhitzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Meßwertfühler (38) als Doppelsensor mit einer Grenzstromsonde und
einer λ = 1-Sonde ausgebildet ist, deren Elektroden (52, 53) derart
zueinander angeordnet und/oder elektrisch miteinander verbunden
sind, daß das resultierende Ausgangssignal des Meßwertfühlers (38)
invertiert ist, wenn die λ = 1-Sonde unterhalb g = 1 auf hohe
Spannung gesprungen ist.
3. Wassererhitzer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Feststoff-Meßwertfühler (38) mit einer Diffusionsbarriere
(58) und einer auf mindestens 550°C, vorzugsweise 600°C einge
stellten Eigenheizung (60) versehen ist.
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| DE3037935C2 true DE3037935C2 (de) | 1988-08-11 |
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ID=6113862
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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