DE4321243A1 - Luft-Kraftstoffverhältnissensor - Google Patents
Luft-KraftstoffverhältnissensorInfo
- Publication number
- DE4321243A1 DE4321243A1 DE4321243A DE4321243A DE4321243A1 DE 4321243 A1 DE4321243 A1 DE 4321243A1 DE 4321243 A DE4321243 A DE 4321243A DE 4321243 A DE4321243 A DE 4321243A DE 4321243 A1 DE4321243 A1 DE 4321243A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pump
- current
- fuel ratio
- air
- oxygen
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N27/00—Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
- G01N27/26—Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating electrochemical variables; by using electrolysis or electrophoresis
- G01N27/403—Cells and electrode assemblies
- G01N27/406—Cells and probes with solid electrolytes
- G01N27/4065—Circuit arrangements specially adapted therefor
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D41/00—Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents
- F02D41/02—Circuit arrangements for generating control signals
- F02D41/14—Introducing closed-loop corrections
- F02D41/1438—Introducing closed-loop corrections using means for determining characteristics of the combustion gases; Sensors therefor
- F02D41/1477—Introducing closed-loop corrections using means for determining characteristics of the combustion gases; Sensors therefor characterised by the regulation circuit or part of it,(e.g. comparator, PI regulator, output)
- F02D41/1481—Using a delaying circuit
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D41/00—Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents
- F02D41/02—Circuit arrangements for generating control signals
- F02D41/14—Introducing closed-loop corrections
- F02D41/1438—Introducing closed-loop corrections using means for determining characteristics of the combustion gases; Sensors therefor
- F02D41/1493—Details
- F02D41/1494—Control of sensor heater
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N27/00—Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
- G01N27/26—Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating electrochemical variables; by using electrolysis or electrophoresis
- G01N27/416—Systems
- G01N27/417—Systems using cells, i.e. more than one cell and probes with solid electrolytes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Immunology (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Electrochemistry (AREA)
- Pathology (AREA)
- Molecular Biology (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Combined Controls Of Internal Combustion Engines (AREA)
- Electrical Control Of Air Or Fuel Supplied To Internal-Combustion Engine (AREA)
- Measuring Oxygen Concentration In Cells (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen
Luft-Kraftstoffverhältnissensor zur Erfassung des
Luft-Kraftstoffverhältnisses eines Verbrennungsmotors.
Zur Erfassung der mit einem Luft-Kraftstoffverhältnis
verbundenen Abgasluftkomponente ist bisher vorgeschlagen
worden, eine Rückführungsregelung der
Kraftstoffversorgungsmenge durch einen
Vollbereichtsluft-Kraftstoffsensor im Abgassystem eines
Verbrennungsmotors durchzuführen, so daß das
Luft-Kraftstoffverhältnis einer Luft-Kraftstoffmischung für
den Motor so gesteuert werden kann, daß es über den ganzen
Bereich des benutzten Luft-Kraftstoffverhältnisses einen
Zielwert genau einhält. Der im Rahmen der bekannten Technik
benutzte Luft-Kraftstoffverhältnissensor funktioniert nur,
wenn die Temperatur des Sensorelementabschnittes etwa 400°C
bis 500°C oder mehr erreicht. Daher wurde zum Erwärmen des
Sensorelementabschnittes ein Heizer vorgesehen, wobei der
Sensorelementabschnitt bestimmungsgemäß bei der
Aktivierungstemperatur bzw. einer höheren Temperatur
arbeiten soll. Wenn der Motor in einem Zustand angelassen
wurde, bei dem die Temperatur des Sensors niedrig war,
bestand die Möglichkeit, daß ein Versagen des Sensors
auftrat, es sei denn, daß der Sensor unter der Bedingung
benutzt wurde, daß nach dem Einschalten des Heizers die
Temperatur des Sensorelementabschnittes die
Aktivierungstemperatur bzw. eine höhere Temperatur
erreichte.
Es hat verschiedene Vorschläge in bezug auf die
Entscheidung gegeben, daß sich der
Luft-Kraftstoffverhältnissensor im Aktivierungszustand
befindet. Beispielsweise wird in der japanischen
unveröffentlichten Patentpublikation Nr. 241652/1986 das
Ende der Aktivierung des Sensors unterstellt, wenn nach dem
Beginn der Erwärmung des Sensors durch einen Heizer eine
vorbestimmte Zeitdauer abgelaufen ist. Weiter wird in der
japanischen unveröffentlichten Patentpublikation Nr.
93457/1989 der Aktivierungszustand angenommen, wenn die an
den Elektroden des Zellenelementes und des Pumpelementes
anliegende Spannung in einen vorbestimmten Bereich gelangt,
unter der Bedingung, daß ein elektrischer Strom an das
Pumpelement des Sensors geliefert wird.
Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein
herkömmlicher Luft-Kraftstoffsensor beschrieben.
Fig. 6 ist ein Diagramm zur Veranschaulichung eines
herkömmlichen Motorsteuersystems, bei der die
Luft-Kraftstoffverhältnissteuerung unter Benutzung eines
Luft-Kraftstoffverhältnissensors durchgeführt wird. In Fig.
6 bezeichnen die Bezugszeichen: 1 einen
Luft-Kraftstoffsensor, der an der Abgasleitung 31 des
Motors 30 befestigt ist; 2 einen Steuerverstärker im
Luft-Kraftstoffverhältnissensor; 3 einen
Motordrehzahlsensor; 4 einen Ansaugluftmengensensor; 5
einen Kühlwassertemperatursensor, der im Motor 30
angebracht ist; 6 eine Einspritzvorrichtung; 7 einen
Luft-Kraftstoffverhältnissteuerteil; 8 ein Drosselventil; 9
einen Drosselpositionssensor; und 12 eine
Ansaugluftleitung. Die Sensoren 3 bis 5 und 9 erfassen
jeweils die Motorumdrehungsgeschwindigkeit Ne, die
Ansaugluftmenge Qa, die Kühlwassertemperatur WT und die
Drosselposition R, wobei die von den Sensoren erfaßten
Werte an den Luft-Kraftstoffverhältnissteuerteil 7
geliefert werden. Die Luft, die durch das Drosselventil 8
in die Ansaugluftleitung 32 gelangt, und das
Luft-Kraftstoffverhältnis der Mischung aus Luft und
Kraftstoff, die durch die Einspritzvorrichtung 6
eingespritzt wird, werden durch den
Luft-Kraftstoffverhältnissensor 1 erfaßt. Die erfaßte
Information wird durch den Steuerverstärker 2 verstärkt, um
an den Luft-Kraftstoffverhältnissteuerteil 7 geliefert zu
werden.
Fig. 7 stellt eine Schaltung zur detaillierten
Veranschaulichung des Luft-Kraftstoffverhältnissensors 1,
des Steuerverstärkers 2 und des
Luft-Kraftstoffverhältnissteuerteils 7 dar. Der
Luft-Kraftstoffverhältnissensor 1 umfaßt eine
Sensoreinrichtung 11 und einen Heizer 12. Die
Sensoreinrichtung 11 umfaßt ein Sauerstoffpumpelement 11a,
ein Sauerstoffkonzentrationszellenelement 11b, eine
Diffusionskammer 11c und eine Umgebungsluftkammer 11d. Das
Sauerstoffpumpelement 11a und das
Sauerstoffkonzentrationszellenelement 11b bestehen aus
einem Sauerstoffionen leitenden festen Elektrolyten; sie
sind jeweils mit einer Elektrode versehen. Sie weisen eine
zwischen sich eingefügte Diffusionskammer 11c auf, in die
Abgas des Motors im diffusen Zustand eingeleitet wird.
Der Heizer 12 dient zum Erwärmen und Aktivieren der
Sensoreinrichtung 11. Der Steuerverstärker 2 umfaßt einen
Differenz-Integrationsverstärker 21 als
Pumpstromsteuereinrichtung, einen Differentialverstärker 22
als Pumpstromerfassungseinrichtung, einen ersten nicht
invertierenden Verstärker 23, einen zweiten nicht
invertierenden Verstärker 33 als
Pumpspannungserfassungseinrichtung, und eine
Heizersteuerschaltung 25.
Beim Betrieb des Steuerverstärkers 2 wird eine Spannung
VS des Sauerstoffkonzentrationszellenelementes 11b an
eine invertierende Eingangsklemme des
Differenz-Integrationsverstärkers 21 angelegt, während
eine Bezugsspannung Vref an eine nicht invertierende
Eingangsklemme des Verstärkers angelegt wird. Das
Ausgangssignal des Differenz-Integrationsverstärkers 21
wird über einen Stromerfassungswiderstand RS an das
Sauerstoffpumpelement 11a geliefert. Eine an beiden Enden
des Stromerfassungswiderstandes VS auftretende Spannung
wird an den Differentialverstärker 22 angelegt. Das
Ausgangssignal des Differentialverstärkers 22 wird an eine
nicht invertierende Eingangsklemme des nicht invertierenden
Verstärkers 23 angelegt, während eine Gegenspannung VD an
eine invertierende Eingangsklemme des nicht invertierenden
Verstärkers 23 angelegt wird. Weiter wird eine an das
Sauerstoffpumpelement 11a anzulegende Spannung an eine
nicht invertierende Eingangsklemme eines nicht
invertierenden Verstärkers 22 geliefert, während eine
Gegenspannung VPB an eine invertierende Eingangsklemme
des Verstärkers 33 angelegt wird.
Der Luft-Kraftstoffverhältnissteuerteil 7 umfaßt die
Multiplexer 21a, 21b; die A/D-Umsetzer 72a, 72b; eine
Eingangsschnittstelle 73; einen Mikroprozessor 74, einen
ROM 75; einen RAM 76; die Ausgangsschnittstellen 77a, 77b
und eine Einspritzvorrichtungstreiberschaltung 78. In den
Mikroprozessor 74 werden eingegeben: ein Ausgangssignal
Ne des Motordrehzahlsensors 3 über die
Eingangsschnittstelle 73; ein Ausgangssignal Qa des
Ansaugluftmengensensors 4 über den Multiplexer 71a; ein
Ausgangssignal WT des Kühlwassertemperatursensors 5 durch
den Multiplexer 71a und den A/D-Umsetzer 72a; und ein
Ausgangssignal VO des nicht invertierenden Verstärkers 23
durch den Multiplexer 71b; ein Ausgangssignal VPO des
nicht invertierenden Verstärkers wird durch den
Multiplexer 72b und den A/D-Umsetzer 72b eingegeben.
Andererseits ist die Einspritzvorrichtung 6 an die
Einspritztreiberschaltung 78 angeschlossen, die über die
Ausgangsschnittstelle 77a vom Mikroprozessor 74 gesteuert
wird. Die Heizersteuerschaltung 25 wird über die
Ausgangsschnittstelle 77b vom Mikroprozessor 74 gesteuert.
Nachfolgend wird die Betriebsweise des herkömmlichen
Luft-Kraftstoffverhältnissensors unter Bezugnahme auf die
Schaltung der Fig. 7 und das Zeitdiagramm der Fig. 8
beschrieben.
Mit dem Anlassen des Motors wird der Heizer 12 des
Luft-Kraftstoffverhältnissensors 1 eingeschaltet und durch
die Heizersteuerschaltung 25 gesteuert. Wenn die
Sensoreinrichtung 11 erwärmt und aktiviert ist, erzeugt die
Zwischenelektrodenspannung des
Sauerstoffkonzentrationszellenelementes 11b eine
elektromotorische Kraft VS, die dem Unterschied der
Sauerstoffkonzentration zwischen der Diffusionskammer 11c
und der Umgebungsluftkammer 11d entspricht. Wenn ein
Pumpstrom Ip an das Sauerstoffpumpelement 11a geliefert
wird, so daß die elektromotorische Kraft VS der
Sensoreinrichtung mit Hilfe des
Differenz-Integrationsverstärkers 21 einer vorbestimmten
Bezugsspannung Vref entspricht, ist der Strom Ip dem
Luft-Kraftstoffverhältnis proportional. Der Strom Ip wird
durch den Erfassungswiderstand RS erfaßt, und der erfaßte
Wert wird vom Differentialverstärker 22 verstärkt. Der
verstärkten Komponente wird im nicht invertierenden
Verstärker 23 eine Gegenspannung VB hinzugefügt, wodurch
ein Luft-Kraftstoffausgangssignal VO gewonnen werden
kann. Die Gegenspannung VB ist so festgelegt, daß das
Luft-Kraftsoffausgangssignal VO ein positives
Ausgangssignal ist, unabhängig von der Fließrichtung des
Pumpstromes Ip, zumal die Richtung des Pumpstromes Ip
zwischen dem fetten Bereich und dem mageren Bereich des
Luft-Kraftstoffverhältnisses unterschiedlich ist.
Der Luft-Kraftstoffverhältnissteuerteil 7 empfängt die
Daten der Motorumdrehungsgeschwindigkeit Ne, der
Ansaugluftmenge Qa, der Drosselposition R, der
Kühlwassertemperatur WD, und so weiter, und sie berechnet
einen Zielwert des Luft-Kraftstoffverhältnisses mit Hilfe
des Mikroprozessors 74 auf der Basis der genannten Daten
sowie eines zuvor im ROM 75 gespeicherten Programms. Weiter
korrigiert der Steuerteil 7 die Zeit zum Öffnen des Ventils
der Einspritzvorrichtung 6 auf der Basis des
Luft-Kraftstoffzielverhältnisses, das aus dem
Ausgangssignal VO des durch Messen erhaltenen
Luft-Kraftstoffverhältnisses gewonnen wird; und er bewirkt
eine Rückführungsregelung des dem Motor 30 zugeführten
Luft-Kraftstoffverhältnisses in Richtung des
Luft-Kraftstoffzielverhältnisses durch Einspritzen von
Kraftstoff während der Öffnungszeit des Ventils der
Einspritzvorrichtung 6.
Der RAM 76 speichert vorübergehend die vom Steuerteil 7
verarbeiteten Daten.
Nachfolgend wird eine Beschreibung des Zeitdiagramms der
Fig. 8 für den Fall der Auslösung des
Luft-Kraftstoffverhältnissensors 1 gegeben, wobei das
Luft-Kraftstoffverhältnis nach dem Anlassen des Motors fett
ist.
Beim Anlassen des Motors 30 löst der Heizer 12 aufgrund
eines vom Mikroprozessor 74 über die Ausgangsschnittstelle
77b zur Heizersteuerschaltung 25 gelieferten Befehls die
Erwärmung aus.
Beim Erwärmen bleibt, wenn die Temperatur TS der
Sensoreinrichtung 11 etwa 400°C oder weniger beträgt, die
elektromotorische Kraft VS des
Sauerstoffkonzentrationszellenelementes 11b niedrig.
Infolgedessen ist die Eingang am
Differenz-Integrationsverstärker 21 groß, so daß ein hohe
Pumpspannung VP an das Sauerstoffpumpelement 11a angelegt
wird. Es erscheint eine Pumpausgangsspannung VPO als
positives Ausgangssignal, weil im nicht invertierenden
Verstärker 33 die Gegenspannung VPB der Pumpenspannung
VP hinzugefügt wird. In diesem Falle fließt nur ein
kleiner Pumpstrom Ip, weil die Impedanz des
Sauerstoffpumpelementes 11a groß ist, so daß die
Ausgangsspannung VO des Luft-Kraftstoffverhältnisses im
wesentlichen der Gegenspannung VB entspricht.
Wenn die Temperatur TS der Sensoreinrichtung 11 etwa
400°C bis 500°C erreicht, steigt die elektromotorische
Kraft VS des Sauerstoffkonzentrationszellenelementes 11b
auf ungefähr die Bezugsspannung Vref an. In diesem
Zeitpunkt wird eine Konstantregelung der elektromotorischen
Kraft VS des Sensors auf den Pegel Vref herbeigeführt,
so daß die Pumpspannung VB allmählich so konvergiert, daß
Sauerstoff an die Diffusionskammer 11c geliefert wird; das
heißt, die Ausgangspumpspannung VPO folgt der Beziehung
VPO VPB, so daß der Pumpenstrom Ip einen Wert
annimmt, der das Luft-Kraftstoffverhältnis in der momentan
gegebenen Situation anzeigt. Die Konvergenz der
Pumpspannung VB und des Pumpstromes Ip endet, wenn die
Temperatur TS der Sensoreinrichtung 11 ungefähr 700°C
erreicht.
Bei den herkömmlichen Techniken wird die Aktivierung des
Luft-Kraftstoffverhältnissensors wie folgt angesetzt.
Entsprechend der Berechnung der Zeitdauer, in der die
Temperatur TS etwa 700°C erreicht, wird eine Zeitperiode
festgesetzt; und die Entscheidung über die Aktivierung
erfolgt, wenn die durch den Zeitgeber gesetzte Zeitperiode
abgelaufen ist. Bei einer anderen Technik erfolgt die
Entscheidung über die Aktivierung dann, wenn die
Ausgangspumpspannung VPO in einem zulässigen
Spannungsbereich VPO ± VP liegt. Bei einer weiteren
Technik erfolgt die Entscheidung über die Aktivierung des
Sensors durch eine Erfassungseinrichtung zur Erfassung der
elektromotorischen Kraft VF des Sensors sowie durch die
Feststellung, daß ein Fehler VS zwischen der
elektromotorischen Kraft VS und der Bezugsspannung Vref
in einem vorbestimmten Bereich liegt, und daß die
Pumpausgangsspannung VPO innerhalb eines vorbestimmten,
zulässigen Spannungsbereiches VPB ± VPB liegt. Die
konventionellen Verfahren zur Entscheidung über die
Aktivierung des Sensors weisen jedoch Nachteile auf, wie
folgt.
Bei Feststellung des Endes der Aktivierung nach Ablauf
eines vorbestimmten Zeitdauer seit Beginn der Erwärmung
durch den Heizer 12 wird der Sensor manchmal nicht
aktiviert, obwohl die durch den Zeitgeber in Abhängigkeit
vom Betrieb des Motors nach dem Anlassen bestimmte
Zeitperiode abgelaufen ist. Somit kann keine richtige
Entscheidung über die Aktivierung getroffen werden.
Dementsprechend mußte für die Zeitperiode ein großer
Sicherheitsfaktor festgelegt werden, selbst wenn mit
Zeitgeber gearbeitet wurde. Dies hatte eine relativ lange
Zeitdauer für die Entscheidung über die Aktivierung des
Sensors zur Folge.
Wird über die Aktivierung des Sensors in Abhängigkeit davon
entschieden, daß die Zwischenelektrodenspannung zwischen
dem Zellenelement 11b und dem Pumpelement 11a in einem
vorbestimmten Bereich liegt, unter der Bedingung, daß
elektrischer Strom an das Sauerstoffpumpelement geliefert
wird, wird eine zusätzliche Erfassungsschaltung benötigt,
um die Zwischenelektrodenspannung zwischen dem
Zellenelementen 11b und dem Pumpelement 11a zu erfassen. Die
zusätzliche Erfassungsschaltung vergrößert die
Schaltungsstruktur. Weiter wird dauernd eine große Spannung
an das Pumpelement 11a angelegt, während die Temperatur der
Sensoreinrichtung 11 niedrig ist, mit der Folge, daß sich
die Eigenschaften des Sensors verschlechtern und die
Dauerhaftigkeit des Sensors Schaden nimmt. Da weiter die
Temperatur, für die die Aktivierung des Sensors festgesetzt
ist, nur 400°C bis etwa 500°C beträgt, und die Temperatur
des Sensors keine 700°C erreicht, was der übliche Wert ist,
wird der Fehler des Luft-Kraftstoffausgangsverhältnisses
wegen der Temperaturabhängigkeit der Sensoreinrichtung 11
groß.
Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen
Luft-Kraftstoffverhältnissensor zu schaffen, der die
Hinzufügung einer Erfassungsschaltung zur Erfassung der
Spannung zwischen einem Zellenelement und einem Pumpelement
vermeidet, und der in der Lage ist, den
Aktivierungszeitpunkt des Sensors mit hoher Präzision zu
erfassen, ohne eine Verschlechterung der Eigenschaften des
Sensors zu verursachen, und der eine Anomalie des Sensors
erfassen kann.
Diese und weitere Ziele der vorliegenden Erfindung sind
durch einen Luft-Kraftstoffverhältnissensors erreicht
worden, der aufweist:
ein Sauerstoffkonzentrationszellenelement und ein Sauerstoffpumpelement mit einer zwischen beiden Elementen eingefügten Diffusionskammer, in die Abgas eines Motors eingeleitet wird, wobei das Sauerstoffkonzentrationszellenelement und das Sauerstoffpumpelement in einem Abgassystem für den Motor angeordnet sind und aus einem Sauerstoffionen leitenden festen Elektrolyten bestehen und jeweils mit einer Elektrode versehen sind;
einen Heizer zum Erwärmen des Sauerstoffkonzentrationszellenelementes und des Sauerstoffpumpelements;
eine Pumpstromsteuereinrichtung zum Steuern des in das Sauerstoffpumpelement fließenden Pumpstromes, so daß die Spannung des Sauerstoffkonzentrationszellenelementes einen vorbestimmen Wert annimmt;
eine Pumpstromerfassungseinrichtung zum Erfassen des Pumpstromes;
eine Pumpstromabschalteinrichtung zum Unterbrechen der Zufuhr des Pumpstromes;
eine Leistungsversorgungseinrichtung zum Liefern von Leistung an den Heizer;
erste und zweite Zeitgebereinrichtungen zum Steuern der Bedingung für das Unterbrechen des Pumpstromes; und
eine Steuereinrichtung zum Auslösen der Zufuhr von Leistung durch die Leistungsversorgungseinrichtung an den Heizer unter der Bedingung, daß der Pumpstrom unterbrochen wird, und zum Beseitigen der Bedingung für das Unterbrechen des Pumpstromes während einer vorbestimmten Zeitdauer in vorbestimmten Intervallen seit der Auslösung der Zufuhr der Leistung an den Heizer mit Hilfe der ersten Zeitgabeeinrichtung.
ein Sauerstoffkonzentrationszellenelement und ein Sauerstoffpumpelement mit einer zwischen beiden Elementen eingefügten Diffusionskammer, in die Abgas eines Motors eingeleitet wird, wobei das Sauerstoffkonzentrationszellenelement und das Sauerstoffpumpelement in einem Abgassystem für den Motor angeordnet sind und aus einem Sauerstoffionen leitenden festen Elektrolyten bestehen und jeweils mit einer Elektrode versehen sind;
einen Heizer zum Erwärmen des Sauerstoffkonzentrationszellenelementes und des Sauerstoffpumpelements;
eine Pumpstromsteuereinrichtung zum Steuern des in das Sauerstoffpumpelement fließenden Pumpstromes, so daß die Spannung des Sauerstoffkonzentrationszellenelementes einen vorbestimmen Wert annimmt;
eine Pumpstromerfassungseinrichtung zum Erfassen des Pumpstromes;
eine Pumpstromabschalteinrichtung zum Unterbrechen der Zufuhr des Pumpstromes;
eine Leistungsversorgungseinrichtung zum Liefern von Leistung an den Heizer;
erste und zweite Zeitgebereinrichtungen zum Steuern der Bedingung für das Unterbrechen des Pumpstromes; und
eine Steuereinrichtung zum Auslösen der Zufuhr von Leistung durch die Leistungsversorgungseinrichtung an den Heizer unter der Bedingung, daß der Pumpstrom unterbrochen wird, und zum Beseitigen der Bedingung für das Unterbrechen des Pumpstromes während einer vorbestimmten Zeitdauer in vorbestimmten Intervallen seit der Auslösung der Zufuhr der Leistung an den Heizer mit Hilfe der ersten Zeitgabeeinrichtung.
Weiter wird gemäß der vorliegenden Erfindung ein
Luft-Kraftstoffverhältnissensor geschaffen, der aufweist:
ein Sauerstoffkonzentrationszellenelement und ein Sauerstoffpumpelement mit einer zwischen beiden Elementen eingefügten Diffusionskammer, in die Abgas eines Motors eingeleitet wird, wobei das Sauerstoffkonzentrationszellenelement und das Sauerstoffpumpelement in einem Abgassystem für den Motor angeordnet sind und aus einem Sauerstoffionen leitenden festen Elektrolyten bestehen und jeweils mit einer Elektrode versehen sind;
einen Heizer zum Erwärmen des Sauerstoffkonzentrationszellenelementes und des Sauerstoffpumpelements;
eine Pumpstromsteuereinrichtung zum Steuern des in das Sauerstoffpumpelement fließenden Pumpstromes, so daß die Spannung des Sauerstoffkonzentrationszellenelementes einen vorbestimmen Wert annimmt;
eine Zweirichtungsspannungsbegrenzereinrichtung, die parallel zum Sauerstoffpumpelement geschaltet ist;
eine Steuerstromerfassungseinrichtung zur Erfassung des in die Parallelschaltung fließenden Steuerstromes;
eine Steuerstromabschalteinrichtung zum Unterbrechen der Zufuhr des Steuerstromes;
eine Leistungsversorgungseinrichtung zum Liefern von Leistung an den Heizer;
erste und zweite Zeitgebereinrichtungen zum Steuern der Bedingung für das Unterbrechen des Pumpstromes; und
eine Steuereinrichtung zum Auslösen der Zufuhr von Leistung durch die Leistungsversorgungseinrichtung an den Heizer unter der Bedingung, daß der Pumpstrom unterbrochen wird, und zum Aufheben der Bedingung für das Unterbrechen des Steuerstromes während einer vorbestimmten Zeitdauer in vorbestimmten Intervallen seit der Auslösung der Zufuhr der Leistung an den Heizer mit Hilfe der ersten Zeitgebereinrichtung.
ein Sauerstoffkonzentrationszellenelement und ein Sauerstoffpumpelement mit einer zwischen beiden Elementen eingefügten Diffusionskammer, in die Abgas eines Motors eingeleitet wird, wobei das Sauerstoffkonzentrationszellenelement und das Sauerstoffpumpelement in einem Abgassystem für den Motor angeordnet sind und aus einem Sauerstoffionen leitenden festen Elektrolyten bestehen und jeweils mit einer Elektrode versehen sind;
einen Heizer zum Erwärmen des Sauerstoffkonzentrationszellenelementes und des Sauerstoffpumpelements;
eine Pumpstromsteuereinrichtung zum Steuern des in das Sauerstoffpumpelement fließenden Pumpstromes, so daß die Spannung des Sauerstoffkonzentrationszellenelementes einen vorbestimmen Wert annimmt;
eine Zweirichtungsspannungsbegrenzereinrichtung, die parallel zum Sauerstoffpumpelement geschaltet ist;
eine Steuerstromerfassungseinrichtung zur Erfassung des in die Parallelschaltung fließenden Steuerstromes;
eine Steuerstromabschalteinrichtung zum Unterbrechen der Zufuhr des Steuerstromes;
eine Leistungsversorgungseinrichtung zum Liefern von Leistung an den Heizer;
erste und zweite Zeitgebereinrichtungen zum Steuern der Bedingung für das Unterbrechen des Pumpstromes; und
eine Steuereinrichtung zum Auslösen der Zufuhr von Leistung durch die Leistungsversorgungseinrichtung an den Heizer unter der Bedingung, daß der Pumpstrom unterbrochen wird, und zum Aufheben der Bedingung für das Unterbrechen des Steuerstromes während einer vorbestimmten Zeitdauer in vorbestimmten Intervallen seit der Auslösung der Zufuhr der Leistung an den Heizer mit Hilfe der ersten Zeitgebereinrichtung.
Eine vollständigere Würdigung der Erfindung und vieler
ihrer Vorteile ergibt sich aufgrund des besseren
Verständnisses derselben unter Bezugnahme auf die
nachfolgende detaillierte Beschreibung in Verbindung mit
den beigefügten Zeichnungen.
Fig. 1 ist ein Schaltbild zur Veranschaulichung einer
ersten Ausführungsform des Luft-Kraftstoffsensors
gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 zeigt ein Flußdiagramm zur Veranschaulichung der
Betriebsweise des Luft-Kraftstoffverhältnissensors
der ersten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 3 ist ein Zeitdiagramm zur Veranschaulichung der
Betriebsweise des Luft-Kraftstoffverhältnissensors
gemäß der ersten Ausführungsform;
Fig. 4 ist ein Schaltbild zur Veranschaulichung einer
zweiten Ausführungsform des Luft-Kraftstoffsensors
gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 5 ist ein Zeitdiagramm, das die Betriebsweise des
Luft-Kraftstoffverhältnissensors gemäß der zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wiedergibt;
Fig. 6 ist ein Diagramm zur Veranschaulichung einer
herkömmlichen
Luft-Kraftstoffverhältnissteuereinrichtung;
Fig. 7 ist ein Schaltbild zur Veranschaulichung eines
herkömmlichen Luft-Kraftstoffverhältnissensors;
Fig. 8 ist ein Zeitdiagramm, das die Betriebsweise des
herkömmlichen Luft-Kraftstoffverhältnissensors
wiedergibt;
Fig. 9 ist ein Schaltbild zur Veranschaulichung einer
dritten Ausführungsform des Luft-Kraftstoffsensors
gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 10 ist ein Flußdiagramm zur Veranschaulichung der
Betriebsweise des Luft-Kraftstoffverhältnissensors
gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 11 ist ein Zeitdiagramm, das die Betriebsweise der
dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wiedergibt;
Fig. 12 ist ein Schaltbild einer vierten Ausführungsform
des Luft-Kraftstoffverhältnissensors gemäß der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 13 ist ein Zeitdiagramm, das die Betriebsweise der
vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wiedergibt;
Fig. 14 ist ein Flußdiagramm zur Veranschaulichung der
Betriebsweise des Luft-Kraftstoffverhältnissensors
gemäß einer fünften Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung; und
Fig. 15 ist ein Flußdiagramm zur Veranschaulichung der
Betriebsweise des Luft-Kraftstoffverhältnissensors
gemäß einer sechsten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung.
Bezugnehmend auf die Zeichnungen, in denen gleiche
Bezugszeichen gleiche oder entsprechende Teile in allen
verschiedenen Ansichten bezeichnen, und insbesondere
bezugnehmend auf Fig. 1, zeigt diese das Schaltbild eines
Luft-Kraftstoffverhältnissensors 1, eines Steuerverstärkers
2A und eines Luft-Kraftstoffverhältnissteuerteils 7A gemäß
der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Fig.
2 ist ein Flußdiagramm, das die Operation der Entscheidung
über die Aktivierung des Luft-Kraftstoffverhältnissensors 1
wiedergibt; und Fig. 3 ist ein Zeitdiagramm, das die
Operation der Bestimmung der Aktivierung wiedergibt.
In Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 24 einen
Pumpstromaschalttransistor, der mit dem Kollektor an eine
Ausgangsklemme des Differenz-Integrationsverstärkers 21,
und mit der Basis an die Ausgangsschnittstelle 77b
angeschlossen ist, so daß der Transistor ein- bzw.
ausgeschaltet wird, entsprechend dem von der
Ausgangsschnittstelle 77b gelieferten Ausgangssignal. Bei
der ersten Ausführungsform ist kein Multiplexer 71b
vorgesehen. Die anderen Bauelemente sind die gleichen wie
die des herkömmlichen Luft-Kraftstoffverhältnissensors.
Nachfolgend wird die Betriebsweise der ersten
Ausführungsform unter Bezugnahme auf die Fig. 1, 2 und 3
beschrieben. Wenn der Motor 30 angelassen ist, werden Daten
wie etwa die Motorumdrehungszahl Ne, die Ansaugluftmenge
Qa, und dergleichen, in den Mikroprozessor 74 im
Luft-Kraftstoffverhältnissteuerteil 7A eingegeben; und in
Schritt 101 der Fig. 2 wird ermittelt, ob der Motor 30
regelmäßig arbeitet, oder nicht. Wenn der Motor nicht
regelmäßig arbeitet, wird in Schritt 102 über den
Anlaßmodus entschieden. Im vorliegenden Falle wird die
Entscheidung über den Anlaßmodus nicht getroffen, wenn die
Motorumdrehungsgeschwindigkeit Ne einen vorbestimmten
Wert erreicht, oder darunter liegt.
Dann wird in Schritt 103 durch die Ausgangsschnittstelle
77b der Pumpstromabschalttransistor 24 im Steuerverstärker
2A eingeschaltet. Durch Einschalten des Transistors 24 wird
die Ausgangsklemme des Differenz-Integrationsverstärkers 21
an Masse gelegt, so daß kein Pumpstrom Eb an das
Sauerstoffpumpelement 11a geliefert wird.
In Schritt 104 wird durch die gleiche Ausgangsschnittstelle
77b wie in Schritt 103 die Heizersteuerschaltung 25
eingeschaltet. Dadurch wird Leistung an den Heizer 12
geliefert, so daß die Sensoreinrichtung 11 erwärmt wird.
In Schritt 105 erfolgt die Steuerung des Kraftstoffes
während der Anlaufzeit des Motors im rückführungslosen
(O/L) Luft/Kraftstoff (L/K) Steuermodus.
In Schritt 106 wird ein Zeitgeber auf die Zeitdauer t0
eingestellt. Wenn in Schritt 107 die Zeitdauer t0 im
Zeitgeber abgelaufen ist, wird in Schritt 108 der
Pumpstromabschalttransistor 24 abgeschaltet. Dann wird die
Ausgangsspannung des Differenz-Integrationsverstärkers 21
an das Pumpelement 11a angelegt, so daß die
Zwischenelektrodenspannung des Zellenelementes 11b die
Bezugsspannung Vref annimmt, wodurch der Pumpstrom Ip
an das Sauerstoffpumpelement 11a geliefert wird.
In Schritt 109 wird ein Zeitgeber auf die Zeitdauer t1
eingestellt, sobald der Pumpstromabschalttransistor 24
abgeschaltet ist, woraufhin die Zufuhr des Pumpstromes
während der Betriebsdauer t1 des Zeitgebers fortgesetzt
wird. Während des Betriebes des Zeitgebers wird das
Luft-Kraftstoffverhältnisausgabesignal VO, das dem
Pumpstrom Ip entspricht, vom Analog-Digital-Umsetzer 72b
entsprechend umgesetzt; und in Schritt 110 wird das in die
Digitalform umgewandelte Datum vom Mikroprozessor 74
gelesen.
Die durch den Zeitgeber t1 bestimmte Betriebsdauer kann
einen Wert von nicht mehr als wie 100 msek annehmen oder
noch kleiner sein, je nach der Ansprechcharakteristik des
Sensors und der PI-Konstanten des
Differenz-Integrationsverstärkers 21, wohingegen die
Betriebsdauer des Zeitgebers t0 auf etwa 1 sek bis etwa
2 sek festgesetzt ist.
Wenn in Schritt 111 die Betriebsdauer des Zeitgebers t1
abgelaufen ist, wird in Schritt 112 der
Pumpstromabschalttransistor 24 erneut eingeschaltet, um die
Zufuhr des Pumpstromes Ip zu unterbrechen.
In Schritt 113 wird darüber entschieden, ob das
Ausgangssignal VO des Luft-Kraftstoffverhältnisses kurz
vor Ende der Betriebsdauer des Zeitgebers t1 einen
vorbestimmten oder größeren Wert erreicht, das heißt, es
wird darüber entschieden, ob der Absolutwert des
Pumpstromes Ip einem vorbestimmten Wert entspricht oder
größer als dieser ist. Wenn das Ausgangssignal VO des
Luft-Kraftstoffverhältnisses den vorbestimmten Wert nicht
erreicht, werden die Prozeduren der Schritte 106 bis 113
wiederholt.
Falls jedoch das Ausgangssignal VO des
Luft-Kraftstoffverhältnisses den vorbestimmten Wert
erreicht oder größer als dieser ist, wird in Schritt 114
ein Zeitgeber auf eine Zeitdauer t2 eingestellt. Wenn in
Schritt 115 der Zeitgeber t2 abgelaufen ist, trifft in
Schritt 116 der Luft-Kraftstoffverhältnissteuerteil 7A die
Entscheidung, daß der Sensor aktiviert und der Transistor
24 abgeschaltet wird, um den Pumpstrom Ip zu liefern,
wodurch eine Regelung zur Vergleichmäßigung des Anlegens
einer Spannung an das Zellenelement 11b erfolgt.
In Schritt 117 wird der Wert des Ausgabesignals VO des
Luft-Kraftstoffverhältnisses gelesen, so daß in Schritt 118
eine Regelung des Luft-Kraftstoffzielverhältnisses unter
Benutzung des Luft-Kraftstoffverhältnisausgabesignals VO
durchgeführt wird.
Fig. 3 ist ein Zeitdiagramm das angibt, wie über die
Aktivierung des Luft-Kraftstoffsensors beim Anlassen des
Motors entschieden wird, wobei das
Luft-Kraftstoffverhältnis beim Anlassen fett ist.
Fig. 3a zeigt, daß der Heizer 12 bei Anlassen des Motors 30
eingeschaltet wird. Fig. 3b zeigt, daß der Pumpstrom Ip
während der Zeitdauer t1, an das Pumpelement 11a in jedem
Intervall t0 + t1 geliefert wird. Die Fig. 3c bzw. 3d
zeigen die Änderungen der Spannung VS des Zellenelementes
11b unter der Bedingung der Fig. 3 bzw. des
Luft-Kraftstoffverhältnisausgabesignals VO; und sie
zeigen den oberen und den unteren Bestimmungspegel VH und
VL für die Luft-Kraftstoffverhältnisausgabe VO.
Gemäß Fig. 3 ist die Temperatur des Sensors während des
ersten und des zweiten Zeitablaufs t1, in denen der
Pumpstrom I1p nach dem Anlassen des Motors geliefert
wird, niedrig. Dabei ist auch die elektromotorische Kraft
VS des Zellenelementes 11b klein, während der
Innenwiderstand des Pumpelementes 11a zu groß ist, um den
Pumpstrom Ip zu liefern. Infolgedessen verläuft das
Luft-Kraftstoffverhältnisausgabesignal entsprechend der
Gegenspannung VB (weil Ip = 0 ist), obwohl die
Ausgangsspannung des Differenz-Integrationsverstärkers 21
groß ist.
In dem Maße, wie die Temperatur des Sensors ansteigt und
die elektromotorische Kraft VS des Zellenelementes 11b
zunimmt, nimmt der Innenwiderstand des Pumpelementes 11a
ab, wodurch der Pumpstrom Ip geliefert wird, um
Sauerstoff freizusetzen. Wenn der Pumpstrom Ip geliefert
wird, wird durch den Differenz-Integrationsverstärker 21
Spannung an das Pumpelement 11a gelegt, so daß Sauerstoff
von der Diffusionskammer 11c zum Pumpelement 11a gespeist
wird, mit der Folge, daß die Spannung VS des
Zellenelementes 11b auf die Bezugsspannung Vref ansteigt,
so daß der Pumpstrom Ipp geliefert wird. Infolgedessen
wächst das Luft-Kraftstoffverhältnisausgabesignal VO
allmählich relativ zur Gegenspannung VB an.
Fig. 3d zeigt, daß das Luft-Kraftstoffverhältnisausgabe
signal VO einen vorbestimmten, oberen Entscheidungspegel
VOH nach dem vierten Ablauf der Zeitdauer t1
übersteigt. Die Temperatur der Sensoreinrichtung 11 liegt
in diesem Moment bei 500°C oder darüber. Die Prozedur zum
Unterbrechen des Pumpstromes Ip wird solange fortgesetzt,
bis durch Einstellen des Zeitgebers auf die Zeitdauer t2
die Temperatur des Sensors stabil wird, das heißt, etwa
700°C oder mehr annimmt, was eine in der Praxis benutzte
Temperatur ist.
Bei der ersten Ausführungsform wird, wenn die Temperatur
der Sensoreinrichtung 11 niedrig und die Regelung zur
Stabilisierung der Spannung des Zellenelementes 11b nicht
erreicht wird, die Spannung nur für eine kurze Zeit, die
vom Zeitgeber t1 bestimmt wird, an das
Sauerstoffpumpelement 11a angelegt. Infolgedessen besteht
keine Gefahr, daß eine Schädigung oder ein Bruch des
Sensors durch die Aktivierungsbehandlung verursacht wird.
Weiter ermöglicht die oben beschriebene erste
Ausführungsform das Treffen der Entscheidung über die
Aktivierung ohne eine Erfassungsschaltung zur Erfassung der
Spannung VS des Zellenelementes 11b und der Spannung VT
des Pumpelementes 11a.
Bei der ersten Ausführungsform wird der letzte Wert des
Luft-Kraftstoffverhältnisausgabesignals, der während der
Betriebsdauer des Zeitgebers t1 gemessen wurde, dazu
benutzt, den Zeitgeber t2 in Betrieb zu setzen. Da aber
die Zeitperiode des Zeitgebers t1 unveränderlich ist,
kann die Luft-Kraftstoffverhältnisausgabe VO benutzt
werden, die nur ein einziges Mal kurz vor dem Ende des
Betriebs des Zeitgebers t1 gemessen wurde.
Weiter wurde bei der ersten Ausführungsform der Fall
beschrieben, daß die Zeitperiode jedes Zeitgebers t0 und
t2 fest eingestellt ist. Die Zeiten können jedoch
entsprechend einem gegebenen Betriebszustand geändert
werden, um eine schnellere Entscheidung über die
Aktivierung zu erhalten. Speziell kann die Zeitperiode als
eine rekurrierende Funktion für die Kühlwassertemperatur WT
festgesetzt werden.
Fig. 4 ist ein Schaltbild zur Veranschaulichung eines
Luft-Kraftstoffverhältnissensors 1A und eines
Steuerverstärkers 2B entsprechend einer zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Der Luft-Kraftstoffverhältnissensor 1A umfaßt eine
Sensoreinrichtung 11A und den Heizer 2, der auch bei der
ersten Ausführungsform verwendet wird. Die
Sensoreinrichtung 11A umfaßt ein Sauerstoffpumpelement 11a,
ein Sauerstoffkonzentrationszellenelemente 11b, eine
Diffusionskammer 11c und einen Bezugselektrodenspalt 11e.
Der Bezugselektrodenspalt 11e steht einer Elektrode
gegenüber, die ein Elektrodenpaar mit einer anderen
Elektrode bildet, die an der der Diffusionskammer 11c des
Zellenelementes 11b gegenüberliegenden Seite befestigt ist.
Der Steuerverstärker 2B umfaßt einen Pufferspeicher 27 und
eine Konstantstromquelle 28, die nicht in dem bei der
ersten Ausführungsform benutzten Steuerverstärker 2A
vorgesehen sind. Der Puffer 27 besitzt eine nicht
invertierende Eingangsquelle, die an die Elektrode auf
Seiten des Bezugselektrodenspaltes 11e des Zellenelementes
11b angeschlossen ist, sowie eine Ausgangsklemme, die an den
Differenz-Integrationsverstärker 21 angeschlossen ist. Die
Konstantstromquelle 28 ist mit der Elektrode auf Seiten des
Bezugselektrodenspaltes 11e des Zellenelementes 11b
verbunden.
Nachfolgend wird die Betriebsweise der zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme
auf das in Fig. 5 dargestellte Zeitdiagramm beschrieben.
Das in Fig. 2 dargestellte Zeitdiagramm ist auch bei der
zweiten Ausführungsform anwendbar.
Wenn die Sensoreinrichtung 11A aktiviert wird, fließt ein
Injektionsstrom IC von einigen 10 µmA von der
Konstantstromquelle 28 durch die auf Seiten des
Bezugselektrodenspaltes 11e des Zellenelementes 11b
angeordnete Elektrode zu der auf Seiten der
Diffusionskammer 11e angeordnete Elektrode, wodurch der
Parzialdruck des Sauerstoffs auf einigen Prozent gehalten
werden kann. Der Bezugselektrodenspalt 11e hat nämlich die
gleiche Funktion wie die Umgebungsluftkammer 11d der ersten
Ausführungsform.
Wenn der Innenwiderstand des Zellenelementes 11b mit R, die
elektromotorische Kraft mit E und der durch das
Zellenelement fließende Strom mit IC bezeichnet wird,
kann die Spannung VS des Zellenelementes 11b wie folgt
berechnet werden:
VS = R·IC+E.
Gemäß Fig. 5 besteht die Beziehung R·IC » E bis zum
ersten und zweiten Ablauf der Zeitdauer t1, bei denen die
Temperatur des Sensors niedrig ist. Entsprechend zeigt die
Spannung VS des Zellenelementes 11b einen Wert, der
größer als Vref ist, was im Gegensatz zur ersten
Ausführungsform steht, wobei die Richtung der
Ausgangsspannung des Differenz-Integrationsverstärkers 21
derjenigen der ersten Ausführungsform entgegengesetzt ist.
Dennoch fließt kein Pumpstrom It, weil der
Innenwiderstand des Pumpelementes 11a ebenso groß ist wie
bei der ersten Ausführungsform. Infolgedessen die
Luft-Kraftstoffverhältnisausgabespannung VO in Höhe der
Gegenspannung VB. Wenn die Temperatur des Sensorelementes
11a erhöht wird, nimmt der Innenwiderstand R ab und die
elektromotorische Kraft E steigt an, so daß die Spannung
VS allmählich bis zur Konvergenz mit der Abgasatmosphäre
abnimmt. Fig. 5 zeigt, daß das Luft-Kraftstoffverhältnis
fett ist und daß der Konvergenzwert etwa 1 Volt beträgt.
Wenn die Temperatur der Sensoreinrichtung hoch wird, nimmt
die Spannung VS ab. Der Innenwiderstand des Pumpelementes
11a nimmt ab und für den Transport von Sauerstoff wird der
Pumpstrom Ip hindurchgeleitet. Durch den
Differenz-Integrationsverstärker 21 wird während der Zeit
der Zufuhr des Stromes Ip eine Spannung an das
Pumpenelement 11a angelegt, so daß die Spannung VS auf
den Bezugswert Vref reduziert wird. Dadurch wird der
Pumpstrom Ip in der Richtung der Einspeisung des
Sauerstoff in die Diffusionskammer 11c geliefert. Demgemäß
steigt der Pumpstrom IB allmählich in einer Richtung an,
die dem bei der ersten Ausführungsform beschriebenen Fall
entgegengesetzt ist. Die
Luft-Kraftstoffverhältnisausgabespannung VO wird nämlich
zunehmend kleiner als die Gegenspannung VB, so daß die
Ausgangsspannung VO niedriger als der
Ausgangsentscheidungswert VOL nach dem vierten Ablauf der
Zeitdauer t1 wird. Entsprechend kann die Entscheidung
über die Aktivierung in gleicher Weise wie bei der ersten
Ausführungsform getroffen werden.
Fig. 9 zeigt das Schaltbild eines
Luft-Kraftstoffverhältnissensors 1, eines Steuerverstärkers
2C und eines Luft-Kraftstoffverhältnissteuerteils 7A
entsprechend einer dritten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
Bei der dritten Ausführungsform ist die Schaltung des
Steuerverstärkers 2C die gleiche wie die des in der zweiten
Ausführungsform benutzten Steuerverstärkers 2A, außer daß
ein Zweirichtungsspannungsbegrenzer 26 hinzugefügt worden
ist, und daß ein Steuerstromabschalttransistor 29 anstelle
des Pumpstromabschalttransistors 24 verwendet wird. Der
Zweirichtungsspannungsbegrenzer 26 ist parallel an das
Sauerstoffpumpelement 11a angeschlossen und besteht aus
einem Paar von jeweils drei in Reihe geschalteten Dioden.
Bei der dritten Ausführungsform mit dem
Zweirichtungsspannungsbegrenzer 26 kann der Bereich einer
an das Sauerstoffpumpelement 11a angelegten Spannung in den
Grenzen von ± 1.8 Volt gesteuert werden. In der
Parallelschaltung fließt der Steuerstrom Ip.
Nachfolgend wird die Betriebsweise der dritten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme
auf das Flußdiagramm der Fig. 10 beschrieben.
Wenn der Motor 30 angelassen wird, werden Informationen wie
etwa die Motorumdrehungsgeschwindigkeit Ne, die
Ansaugluftmenge Qa, und dergleichen, an den
Mikroprozessor 74 geliefert. In Schritt 201 erfolgt dann
die Entscheidung darüber, ob der Motor 30 einwandfrei
läuft, oder nicht. Wenn der Motor nicht regelmäßig läuft,
wird in Schritt 202 darüber entschieden, ob der Motor im
Startmodus läuft. Die Entscheidung über den Startmodus wird
getroffen, wenn die Motorumdrehungszahl Ne einen
vorbestimmten Wert aufweist oder darunterliegt.
In Schritt 203 wird der Steuerstromabschalttransistor 29
durch die Ausgangsschnittstelle 77b eingeschaltet, wodurch
die Ausgangsklemme des Differenz-Integrationsverstärkers 21
an Masse gelegt wird, so daß sie keinen Steuerstrom an das
Pumpelement 11a liefert.
In Schritt 204 wird eine Heizersteuerschaltung 25
eingeschaltet, um Leistung an den Heizer 12 zu liefern.
Dann wird die Erwärmung des Sensorelementes 11 eingeleitet.
In Schritt 205 erfolgt die Kraftstoffsteuerung während der
Startzeit des Motors.
In Schritt 206 wird ein Zeitgeber t0 eingestellt. Wenn in
Schritt 207 der Zeitgeber t0 abgelaufen ist, wird in
Schritt 208 der Steuerstromabschalttransistor 29
abgeschaltet. Dann wird die Ausgangsspannung des
Differenz-Integrationsverstärkers 21 an eine
Parallelschaltung angelegt, die aus dem Pumpelement 11a und
dem Zweirichtungsspannungsbegrenzer 26 besteht, so daß die
Zwischenelektrodenspannung VS des Zellenelementes 11b
einer Bezugsspannung Vref entspricht und ein Steuerstrom
Ip durchgeleitet wird.
In Schritt 209 wird ein Zeitgeber t1 eingestellt. Das
Auslösen der Steuerstromunterbrechungsoperation des
Transistors 29 wird während des Betriebs des Zeitgebers
t1 fortgesetzt.
In Schritt 210 wird die
Luft-Kraftstoffverhältnisausgabespannung VO entsprechend
dem Steuerstrom IP durch einen Analog-Digitalumsetzer 72b
umgewandelt, und der umgewandelte Wert wird vom
Mikroprozessor 74 gelesen.
Wie bei der ersten Ausführungsform kann die Zeitperiode des
Zeitgebers t1 kurz sein und etwa 100 µsek oder weniger
betragen, während die Periode des Zeitgebers t0 im
Bereich von etwa 1 bis 2 sek liegt.
Wenn in Schritt 211 die Zeitperiode des Zeitgebers t1
abgelaufen ist, wird in Schritt 212 der
Steuerstromabschalttransistor 29 erneut eingeschaltet, um
die Zufuhr des Steuerstromes Ip zu unterbrechen.
In Schritt 213 erfolgt die Entscheidung darüber, ob die
Luft-Kraftstoffverhältnisausgabespannung VO im Zeitpunkt
kurz bevor die Zeitperiode des Zeitgebers t1 endete, im
vorbestimmten, zulässigen Bereich lag oder nicht. Wenn die
Luft-Kraftstoffverhältnisausgabespannung VO außerhalb
dieses Bereiches liegt, werden die Prozeduren der Schritte
206 bis 213 wiederholt.
Falls jedoch die Luft-Kraftstoffverhältnisausgabespanung
VO in den zulässigen Bereich fällt, wird in Schritt 214
ein Zeitgeber t2 eingestellt.
Wenn in Schritt 215 die Zeitperiode des Zeitgebers t2
abgelaufen ist, wird entschieden, daß die Sensoreinrichtung
11 aktiviert worden ist. Dann wird der
Steuerstromabschalttransistor 29 ausgeschaltet, um in
Schritt 216 den Steuerstrom Ip durchzulassen, und am
Zellenelement 11b wird eine Konstantspannungsregelung
durchgeführt.
In Schritt 217 wird die
Luft-Kraftstoffverhältnisausgabespannung VO gelesen, und
in Schritt 218 wird eine
Luft-Kraftstoffverhältniszielsteuerung durchgeführt.
Fig. 11 ist ein Zeitdiagramm zur Bestimmung der Aktivierung
des Sensors beim Starten des Motors, wobei das
Luft-Kraftstoffverhältnis zur Startzeit fett ist.
Fig. 11a zeigt, daß der Heizer 12 mit dem Anlassen des
Motors 30 eingeschaltet wird. Fig. 11b zeigt, daß der
Steuerstrom während jeder Zeitperiode von t1 im Intervall
t0 + t1 geflossen ist. Die Fig. 11c und 11d zeigen
Änderungen der Spannung VS der Zelleneinrichtung und der
Luft-Kraftstoffverhältnisausgabespannung VO, sowie einen
zulässigen Bereich VOH der
Luft-Kraftstoffverhältnisausgabespannung VO entsprechend
dem Betrieb des Steuerstromabschalttransistors.
Gemäß Fig. 11 ist beim ersten und zweiten Ablauf der
Zeitdauer t1, in welchem der Steuerstrom Ip
durchgelassen wird, die Temperatur der Sensoreinrichtung 11
niedrig. Entsprechend ist die elektromotorische Kraft VS
des Zellenelementes 11b niedrig und der Innenwiderstand des
Pumpelementes 11a hoch. In diesem Zustand fließt kein
Pumpstrom, und entsprechend umgeht der Steuerstrom des
Differenz-Integrationsverstärkers 21 den
Zweirichtungs-Spannungsbegrenzer 26, wodurch die Spannung
an beiden Enden des Pumpelementes 11a auf etwa 1.8 V
gehalten wird. Demgemäß weist die
Luft-Kraftstoffverhältnisausgabespannung VO wegen des
Bypassstromes einen hohen Wert auf.
In dem Maße, wie die Temperatur des Sensorelementes 11
erhöht wird, steigt die elektromotorische Kraft VS des
Zellenelementes 11b an, während der Innenwiderstand des
Pumpelementes 11a verringert wird und einen Pumpstrom
erzeugt. Wenn der Pumpstrom zur Lieferung von Sauerstoff
durchgeleitet wird, während der Auslösung der
Steuerstromunterbrechungsoperation durch den Transistor 29
wird eine Konstantspannungsregelung des Zellenelementes 11b
durchgeführt. Dann erreicht die Spannung an beiden Enden
des Pumpelementes 11a etwa 1.8 V oder weniger. Anschließend
wird die Luft-Kraftstoffverhältnisausgabespannung VO
durch den Steuerstrom bestimmt, der im Pumpelement 11a
fließt.
Fig. 11 zeigt den Fall, daß die
Luft-Kraftstoffverhältnisausgabespannung VO beim vierten
Ablauf der Zeitdauer t1 in den zulässigen Bereich VOH
fällt. Die Temperatur des Sensors beträgt im Falle, daß die
Luft-Kraftstoffverhältnisausgabespannung VA im zulässigen
Bereich VOH liegt, 500°C oder mehr. Die Zufuhr des
Steuerstromes Ip wird jedoch solange fortgesetzt, bis die
Temperatur durch den Zeitgeber t2 etwa 700°C oder mehr
erreicht, was der praktisch benutzte Temperaturbereich ist.
Der zulässige Bereich VOH kann unter Berücksichtigung des
Bereiches der Sensorausgangsspannung in bezug auf das
benutzte Luft-Kraftstoffverhältnis bestimmt werden.
Bei der dritten Ausführungsform wird, wenn die Temperatur
der Sensoreinrichtung 11 niedrig ist und eine
Konstantspannungsregelung an dem Zellenelemente 11b nicht
bewirkt wird, während einer nur kurzen Zeitdauer des
Zeitgebers t1 eine Spannung an das Sauerstoffpumpelement
11a angelegt. Daher besteht keine Gefahr der Beschädigung
oder des Bruches des Sensors während der
Entscheidungsfindung über die Aktivierung des Sensors.
Weiter kann die Entscheidung über die Aktivierung ohne eine
Erfassungsschaltung zur Erfassung der Spannung VS des
Zellenelementes 11b und der Pumpspannung Vt getroffen
werden.
Bei der dritten Ausführungsform wird die Operationsdauer
der Zeitgeber t0 und t2 konstant gehalten. Die
Operationsdauer der Zeitgeber kann als Rekursionsfunktion
für die Kühlwassertemperatur WT festgesetzt werden, so daß
die Operationsdauer in Abhängigkeit von den
Betriebsbedingungen geändert wird, um eine schnellere
Entscheidung über die Aktivierung zu treffen.
Fig. 12 zeigt das Schaltbild eines Luft-Kraftstoffsensors
1A und eines Steuerverstärkers 2B gemäß einer vierten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Der Aufbau des
Steuerverstärkers 2D ist der gleiche wie der des
Steuerverstärkers 2B, der bei der zweiten Ausführungsform
verwendet wurde, ausgenommen, daß ein
Zweirichtungsspannungsbegrenzer 26 einbezogen ist. Weiter
hat der Bezugselektrodenspalt 11a die gleiche Funktion wie
die Umgebungsluftkammer 11d.
Nachfolgend wird die Betriebsweise der vierten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme
auf das Flußdiagramm der Fig. 10 und auf das Zeitdiagramm
der Fig. 13 beschrieben.
Beim ersten und zweiten Durchlauf der Operation des
Zeitgebers t1 ist die Temperatur des Sensors niedrig, so
daß die Beziehung R·EC » E besteht. In diesem Falle
besitzt die Spannung VS des Zellenelementes 11b einen
höheren Wert als Vref, was im Gegensatz zu dem zum Falle
der dritten Ausführungsform steht. Ein Steuerstrom des
Differenz-Integrationsverstärkers 21 fließt in einer
Richtung, die derjenigen des Falles der dritten
Ausführungsform entgegengesetzt ist, und die
Luft-Kraftstoffverhältnisausgabespannung VO nimmt das
Massepotential an. Wenn die Temperatur des Sensors erhöht
und der Innenwiderstand R verringert und damit die
elektromotorische Kraft E gesteigert wird, wird die
Spannung VS des Zellenelementes 11b allmählich kleiner,
so daß die Spannung VS zur Spannung der Umgebungsluft im
Abgassystem konvergiert.
Fig. 13 zeigt den Fall, daß das Luft-Kraftstoffverhältnis
fett ist und der Konvergenzwert etwa 1 Volt beträgt.
Während der Dauer des vierten Durchlaufs der Operation des
Zeitgebers t1 wird die Steuerstromunterbrechungsoperation
durch den Steuerstromabschalttransistor 29 unter der
Bedingung ausgelöst, daß die Temperatur der
Sensoreinrichtung gestiegen ist. In diesem Falle liefert
das Pumpelement 11a Sauerstoff. Am Zellenelement 11b
erfolgt eine Konstantspannungssteuerung, und das
Luft-Kraftstoffverhältnis VO nimmt einen durch den
Steuerstrom bestimmten Wert an.
Bei der vierten Ausführungsform gelangt die
Luft-Kraftstoffverhältnisausgabespannung VO in den
zulässigen Bereich VOL. Somit kann die Entscheidung über
die Aktivierung des Sensors getroffen werden.
Fig. 14 ist ein Flußdiagramm zur Veranschaulichung der
Betriebsweise einer fünften Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung.
Die Operationen der Schritte 201 bis 218 sind die gleichen
wie die der dritten Ausführungsform.
In Schritt 220 wird ein Zähler N rückgesetzt.
In Schritt 213 erfolgt im Falle der Fällung eines Urteils
darüber, daß die Luft-Kraftstoffverhältnisausgabespannung
VRO außerhalb des zulässigen Bereiches liegt in Schritt
221 eine Entscheidung darüber, ob ein gegebener Wert des
Zählers N einer vorbestimmten Zahl NL entspricht oder
größer als diese ist. Wenn der Wert einen geringeren Betrag
als NL besitzt, wird in Schritt 222 der Wert +1 dem Zähler
N hinzugefügt. Dann werden die Operationen der Schritte 206
bis 213 wiederholt.
Wenn in Schritt 221 der Wert N < NL ist, wird die
Entscheidung gefällt, daß der Sensor anormal arbeitet. Dann
wird in Schritt 223 die an den Heizer 12 gelieferte
Leistung unterbrochen, woraufhin in Schritt 224 eine
Behandlung der Sensoranomalie durchgeführt wird. Wenn
beispielsweise beim Pumpelement 11a der Schaden eines
Drahtbruches auftritt, wird keinerlei Steuerstrom an das
Pumpelement 11a geliefert, und demgemäß wird am
Zellenelemente 11b auch keine Konstantspannungsregelung
durchgeführt, so daß der vom
Differenz-Integrationsverstärker 21 gelieferte Steuerstrom
vom Zweirichtungs-Spannungsbegrenzer 26 absorbiert wird und
die Luft-Kraftstoffverhältnisausgabespannung VO
ungeachtet der Temperatur des Sensors stets den zulässigen
Bereich überschreitet. In diesem Falle wird in Schritt 221
die Beziehung N < NL aufgestellt, also eine Entscheidung
über die Anomalie des Sensors getroffen.
Gemäß der fünften Ausführungsform kann eine Störung
betreffend eine Sensoranomalie, wie etwa den Drahtbruch im
Heizer 12 oder am Pumpelement 11a oder eine Anomalie der
elektromotorischen Kraft des Zellenelementes 11b,
oder dergleichen, auch dann erfaßt werden, wenn eine
Aktivierungsentscheidung abgewickelt wird, und zwar ohne
die Einrichtung einer weiteren Erfassungsschaltung zur
Erfassung der Sensoranomalie. Weiter kann eine rasche
Anomalieentscheidung in Abhängigkeit vom Betriebszustand
des Motors durch Ändern des Zählwertes NL des Zählers gemäß
der Kühlwassertemperatur WT durchgeführt werden.
Fig. 15 zeigt ein Flußdiagramm zur Veranschaulichung der
Betriebsweise des Luft-Kraftstoffverhältnissensors
gemäß einer sechsten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
Die Operationen der Schritte 201 bis 218 und 220 bis 224
sind dieselben wie die bei der fünften Ausführungsform.
Nach der Entscheidung über das Vorliegen des regulären
Betriebsmodus in Schritt 201 wird in Schritt 217 die
Luft-Kraftstoffverhältnisausgabespannung VO gelesen. Dann
wird in Schritt 230 eine Entscheidung darüber getroffen, ob
die Luft-Kraftstoffverhältnisausgabespannung VO in den
vorbestimmten Bereich fällt. Fällt die
Luft-Kraftstoffverhältnisausgabespannung VO in den
vorbestimmten Bereich, wird in Schritt 231 ein Zeitgeber
t3 eingestellt.
In Schritt 218 wird die Regelung für das
Luft-Kraftstoffzielverhältnis durchgeführt, und die
Operation kehrt nach Schritt 201 zurück.
Wenn in Schritt 230 die
Luft-Kraftstoffverhältnisausgabespannung VO außerhalb des
vorbestimmten Bereiches liegt, wird in Schritt 232 der den
anormalen Zustand betreffende rückführungslose
Luft-Kraftstoffregelungsmodus ohne Benutzung der
Luft-Kraftstoffverhältnisausgabespannung VO durchgeführt.
In Schritt 233 wird eine Entscheidung darüber getroffen, ob
die Zeitperiode des Zeitgeber t3 abgelaufen ist, oder
nicht. Im Falle der Antwort JA, wenn also die
Luft-Kraftstoffverhältnisausgabe während des regelmäßigen
Betriebs des Motors über eine vorbestimmte Zeitdauer
außerhalb des zulässigen Bereiches liegt, wird in Schritt
234 der Steuerstrom unterbrochen. Dann geht die
Folgeoperation nach Schritt 220 zurück, um die Entscheidung
über die Aktivierung und die Entscheidung der Anomalie zu
treffen.
Gemäß der sechsten Ausführungsform ist es möglich, eine
Entscheidung darüber zu fällen, ob eine Anomalie durch die
zeitweise Inaktivierung aufgrund der Verringerung der
Temperatur des Sensors oder durch den Sensor selbst
verursacht wird, und zwar im Falle, daß die Anomalie
dauernd während des Betriebs des Motors bei der
Luft-Kraftstoffverhältnisausgabe verursacht wird.
Bei der dritten bis sechsten Ausführungsform wird als
Zweirichtungsspannungsbegrenzer 26 ein Paar von in Reihe
geschalteten Dioden verwendet. Es kann aber auch ein
anderer Typ einer Spannungsbegrenzerschaltung verwendet
werden.
Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung kann
eine Qualitätsverminderung oder ein Bruch von
Sensorelementen verhindert werden, weil der Pumpstrom oder
der Steuerstrom während der Durchführung der Entscheidung
über die Aktivierung des Sensors im wesentlichen nicht
durchgelassen wird. Da weiter die Entscheidung über die
Aktivierung ohne Erfassung einer Spannung in der
Sensoreinrichtung durchgeführt werden kann, kann eine
Erfassungsschaltung entfallen. Weiter kann eine korrekte
Luft-Kraftstoffverhältnisausgabe erzielt werden, da die
Luft-Kraftstoffverhältnisausgabe erst nach der
ausreichenden Steigerung der Temperatur der
Sensoreinrichtung verwendet wird.
Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird
in einem vorbestimmten Intervall seit Beginn der
Leistungszufuhr an den Heizer ein Steuerstrom geliefert.
Sodann erfolgt das Urteil über die Sensoranomalie dann,
wenn die Anzahl der Abläufe der sich wiederholenden
Operationen eines ersten Zeitgebers eine vorbestimmte
Anzahl von Abläufen erreicht, wobei die
Wiederholungsoperationen wiederholt werden, wenn die Größe
des Steuerstroms außerhalb eines vorbestimmten Bereiches
liegt. Gemäß der vorliegenden Erfindung kann der anormale
Zustand des Sensors leicht ohne Hinzufügen einer speziellen
Schaltung zur Erfassung der Anomalie ermittelt werden.
Gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung
werden die Entscheidung über die Aktivierung und die
Entscheidung über die Anomalie gleichzeitig durchgeführt,
wenn die Größe des Steuerstroms während einer vorbestimmten
Zeitdauer ständig außerhalb eines vorbestimmten Bereiches
liegt. Gemäß der vorliegenden Erfindung kann die
Unterscheidung getroffen werden, ob eine Anomalie im
Sensorausgangssignal durch die zeitweilige Inaktivierung
aufgrund der Verringerung der Temperatur, oder durch den
Sensor selber verursacht wird.
Natürlich ergeben sich zahlreiche Abänderungen und
Varianten der vorliegenden Erfindung aufgrund der oben
mitgeteilten Lehren. Es wird daher davon ausgegangen, daß
die Erfindung im Rahmen der beigefügten Ansprüche auch in
anderer Weise praktiziert werden kann, als es hier im
einzelnen beschrieben wurde.
Claims (6)
1. Luft-Kraftstoffverhältnissensor, der aufweist:
ein Sauerstoffkonzentrationszellenelement und ein Sauerstoffpumpelement mit einer zwischen beiden eingefügten Diffusionskammer, in die Abgas eines Motors eingeleitet wird, wobei das Sauerstoffkonzentrationszellenelement und das Sauerstoffpumpelement in einem Abgassystem für den Motor angeordnet sind und aus einem, Sauerstoffionen leitenden festen Elektrolyten bestehen und jeweils mit einer Elektrode versehen sind;
einen Heizer zum Erwärmen des Sauerstoffkonzentrationszellenelementes und des Sauerstoffpumpelementes;
eine Pumpstromsteuereinrichtung zum Steuern des in das Sauerstoffpumpelement fließenden Pumpstromes, so daß die Spannung des Sauerstoffkonzentrationszellenelementes einen vorbestimmen Wert annimmt;
eine Pumpstromerfassungseinrichtung zum Erfassen des Pumpstromes;
eine Pumpstromabschalteinrichtung zum Unterbrechen der Zufuhr des Pumpstromes;
eine Leistungsversorgungseinrichtung zum Liefern von Leistung an den Heizer;
erste und zweite Zeitgebereinrichtungen zum Steuern der Bedingung für das Unterbrechen des Pumpstromes; und
eine Steuereinrichtung zum Auslösen der Zufuhr von Leistung durch die Leistungsversorgungseinrichtung an den Heizer, unter der Bedingung, daß der Pumpstrom unterbrochen wird; und zum Beseitigen der Bedingung für das Unterbrechen des Pumpstromes während einer vorbestimmten Zeitdauer in vorbestimmten Intervallen seit der Auslösung der Zufuhr der Leistung an den Heizer mit Hilfe der ersten Zeitgebereinrichtung.
ein Sauerstoffkonzentrationszellenelement und ein Sauerstoffpumpelement mit einer zwischen beiden eingefügten Diffusionskammer, in die Abgas eines Motors eingeleitet wird, wobei das Sauerstoffkonzentrationszellenelement und das Sauerstoffpumpelement in einem Abgassystem für den Motor angeordnet sind und aus einem, Sauerstoffionen leitenden festen Elektrolyten bestehen und jeweils mit einer Elektrode versehen sind;
einen Heizer zum Erwärmen des Sauerstoffkonzentrationszellenelementes und des Sauerstoffpumpelementes;
eine Pumpstromsteuereinrichtung zum Steuern des in das Sauerstoffpumpelement fließenden Pumpstromes, so daß die Spannung des Sauerstoffkonzentrationszellenelementes einen vorbestimmen Wert annimmt;
eine Pumpstromerfassungseinrichtung zum Erfassen des Pumpstromes;
eine Pumpstromabschalteinrichtung zum Unterbrechen der Zufuhr des Pumpstromes;
eine Leistungsversorgungseinrichtung zum Liefern von Leistung an den Heizer;
erste und zweite Zeitgebereinrichtungen zum Steuern der Bedingung für das Unterbrechen des Pumpstromes; und
eine Steuereinrichtung zum Auslösen der Zufuhr von Leistung durch die Leistungsversorgungseinrichtung an den Heizer, unter der Bedingung, daß der Pumpstrom unterbrochen wird; und zum Beseitigen der Bedingung für das Unterbrechen des Pumpstromes während einer vorbestimmten Zeitdauer in vorbestimmten Intervallen seit der Auslösung der Zufuhr der Leistung an den Heizer mit Hilfe der ersten Zeitgebereinrichtung.
2. Luft-Kraftstoffverhältnissensor nach Anspruch 1, bei
dem die Steuereinrichtung die Zufuhr des Pumpstromes
durch Betätigen der zweiten Zeitgebereinrichtung
unterbricht, wenn der Pumpstrom einen vorbestimmten
oder einen höheren Wert annimmt; und entscheidet, daß
das Sauerstoffkonzentrationszellenelement und das
Sauerstoffpumpelement aktiviert wird, wenn der Betrieb
der zweiten Zeitgebereinrichtung beendet ist, wobei
aufgrund der Entscheidung die Bedingung zum
Unterbrechen des Pumpstromes beseitigt wird.
3. Luft-Kraftstoffverhältnissensor, der aufweist:
ein Sauerstoffkonzentrationszellenelement und ein Sauerstoffpumpelement mit einer zwischen beiden Elementen eingefügten Diffusionskammer, in die Abgas eines Motors eingeleitet wird, wobei das Sauerstoffkonzentrationszellenelement und das Sauerstoffpumpelement in einem Abgassystem für den Motor angeordnet sind und aus einem Sauerstoffionen leitenden festen Elektrolyten bestehen und jeweils mit einer Elektrode versehen sind;
einen Heizer zum Erwärmen des Sauerstoffkonzentrationszellenelementes und des Sauerstoffpumpelementes;
eine Pumpstromsteuereinrichtung zum Steuern des in das Sauerstoffpumpelement fließenden Pumpstromes, so daß die Spannung des Sauerstoffkonzentrationszellenelementes einen vorbestimmen Wert annimmt;
eine Zweirichtungs-Spannungsbegrenzereinrichtung, die parallel zum Sauerstoffpumpelement geschaltet ist;
eine Steuerstromerfassungseinrichtung zur Erfassung des in die Parallelschaltung fließenden Steuerstromes;
eine Steuerstromabschalteinrichtung zum Unterbrechen der Zufuhr des Steuerstromes;
eine Leistungsversorgungseinrichtung zum Liefern von Leistung an den Heizer;
erste und zweite Zeitgebereinrichtungen zum Steuern der Bedingung für das Unterbrechen des Pumpstromes; und
eine Steuereinrichtung zum Auslösen der Zufuhr von Leistung durch die Leistungsversorgungseinrichtung an den Heizer, unter der Bedingung, daß der Pumpstrom unterbrochen wird; und zum Aufheben der Bedingung für das Unterbrechen des Steuerstromes während einer vorbestimmten Zeitdauer in vorbestimmten Intervallen seit der Auslösung der Zufuhr der Leistung an den Heizer mit Hilfe der ersten Zeitgebereinrichtung.
ein Sauerstoffkonzentrationszellenelement und ein Sauerstoffpumpelement mit einer zwischen beiden Elementen eingefügten Diffusionskammer, in die Abgas eines Motors eingeleitet wird, wobei das Sauerstoffkonzentrationszellenelement und das Sauerstoffpumpelement in einem Abgassystem für den Motor angeordnet sind und aus einem Sauerstoffionen leitenden festen Elektrolyten bestehen und jeweils mit einer Elektrode versehen sind;
einen Heizer zum Erwärmen des Sauerstoffkonzentrationszellenelementes und des Sauerstoffpumpelementes;
eine Pumpstromsteuereinrichtung zum Steuern des in das Sauerstoffpumpelement fließenden Pumpstromes, so daß die Spannung des Sauerstoffkonzentrationszellenelementes einen vorbestimmen Wert annimmt;
eine Zweirichtungs-Spannungsbegrenzereinrichtung, die parallel zum Sauerstoffpumpelement geschaltet ist;
eine Steuerstromerfassungseinrichtung zur Erfassung des in die Parallelschaltung fließenden Steuerstromes;
eine Steuerstromabschalteinrichtung zum Unterbrechen der Zufuhr des Steuerstromes;
eine Leistungsversorgungseinrichtung zum Liefern von Leistung an den Heizer;
erste und zweite Zeitgebereinrichtungen zum Steuern der Bedingung für das Unterbrechen des Pumpstromes; und
eine Steuereinrichtung zum Auslösen der Zufuhr von Leistung durch die Leistungsversorgungseinrichtung an den Heizer, unter der Bedingung, daß der Pumpstrom unterbrochen wird; und zum Aufheben der Bedingung für das Unterbrechen des Steuerstromes während einer vorbestimmten Zeitdauer in vorbestimmten Intervallen seit der Auslösung der Zufuhr der Leistung an den Heizer mit Hilfe der ersten Zeitgebereinrichtung.
4. Luft-Kraftstoffverhältnissensor nach Anspruch 3, bei
dem die Steuereinrichtung die Zufuhr des Steuerstromes
durch Betätigen der zweiten Zeitgebereinrichtung
unterbricht, wenn der Steuerstrom einen vorbestimmten
oder einen höheren Wert annimmt; und entscheidet, daß
das Sauerstoffkonzentrationszellenelement und das
Sauerstoffpumpelement aktiviert wird, wenn der Betrieb
der zweiten Zeitgebereinrichtung beendet ist, wobei
aufgrund der Entscheidung die Bedingung zum
Unterbrechen des Steuerstromes aufgehoben wird.
5. Luft-Kraftstoffverhältnissensor nach Anspruch 3, der
weiter eine Integriereinrichtung zum Integrieren der
Anzahl der Wiederholungen des Betriebes der ersten
Zeitgebereinrichtung, und eine
Anomalie-Beurteilungseinrichtung umfaßt, die die
Anomalieentscheidung trifft, wenn die
Integrationsanzahl einen vorbestimmten Wert
überschreitet, und die Zufuhr der Leistung an den
Heizer unterbricht.
6. Luft-Kraftstoffverhältnissensor nach Anspruch 3, bei
dem die Steuereinrichtung die Entscheidung der
Aktivierung oder der Anomalie trifft, wenn der
Steuerstrom während des Betriebs des Motors einen
vorbestimmten Bereich während einer vorbestimmten
Zeitdauer überschreitet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP4167354A JP2855971B2 (ja) | 1992-06-25 | 1992-06-25 | 空燃比センサ |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4321243A1 true DE4321243A1 (de) | 1994-01-05 |
| DE4321243C2 DE4321243C2 (de) | 1996-07-25 |
Family
ID=15848171
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4321243A Expired - Fee Related DE4321243C2 (de) | 1992-06-25 | 1993-06-25 | Luft-Kraftstoffverhältnissensor |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5340462A (de) |
| JP (1) | JP2855971B2 (de) |
| DE (1) | DE4321243C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007043728A1 (de) * | 2007-09-13 | 2009-04-09 | Continental Automotive Gmbh | Abgassonde und Verfahren zu deren Betrieb |
| DE102009029100A1 (de) | 2009-09-02 | 2011-03-03 | Robert Bosch Gmbh | Verfahren zum Betreiben einer Abgassonde und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Families Citing this family (27)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP3257319B2 (ja) * | 1995-01-30 | 2002-02-18 | トヨタ自動車株式会社 | 空燃比検出装置および方法 |
| JP2812247B2 (ja) * | 1995-06-01 | 1998-10-22 | トヨタ自動車株式会社 | 空燃比センサの活性状態判定装置 |
| JP3743577B2 (ja) * | 1995-09-25 | 2006-02-08 | 本田技研工業株式会社 | 内燃エンジンの空燃比制御装置 |
| JPH09196889A (ja) * | 1996-01-16 | 1997-07-31 | Toyota Motor Corp | 空燃比検出装置 |
| JP3304763B2 (ja) * | 1996-06-06 | 2002-07-22 | トヨタ自動車株式会社 | 内燃機関の空燃比検出装置 |
| JPH1073564A (ja) * | 1996-08-29 | 1998-03-17 | Ngk Spark Plug Co Ltd | 全領域空燃比センサの活性状態検出方法及び装置 |
| JP3520163B2 (ja) * | 1996-09-30 | 2004-04-19 | 日本特殊陶業株式会社 | 酸素センサの制御方法及び装置 |
| US6099717A (en) * | 1996-11-06 | 2000-08-08 | Ngk Spark Plug Co., Ltd. | Method of and apparatus for detecting a deteriorated condition of a wide range air-fuel ratio sensor |
| JP3332761B2 (ja) * | 1996-11-08 | 2002-10-07 | 日本特殊陶業株式会社 | 酸素濃度・窒素酸化物濃度測定方法及び装置 |
| EP0994345B1 (de) * | 1998-10-13 | 2014-02-26 | Denso Corporation | Leistungsversorgungssteuersystem für die Heizung eines Gaskonzentrationsfühlers |
| JP3621280B2 (ja) * | 1998-12-16 | 2005-02-16 | 株式会社日立ユニシアオートモティブ | 空燃比センサの活性診断装置 |
| JP3744761B2 (ja) * | 2000-02-08 | 2006-02-15 | 株式会社日立製作所 | 空燃比検出装置の補正装置 |
| US6293093B1 (en) * | 2000-08-02 | 2001-09-25 | Ford Global Technologies, Inc | Method and system for directly monitoring the efficiency of a conditioning catalyst having negligible oxygen storage capacity |
| US7252748B2 (en) * | 2002-06-28 | 2007-08-07 | Ngk Spark Plug Co., Ltd. | NOx measurement apparatus |
| DE10244466C1 (de) * | 2002-09-24 | 2003-10-02 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zum Betreiben einer linearen Abgassonde |
| JP4016790B2 (ja) | 2002-10-10 | 2007-12-05 | 株式会社デンソー | ガス濃度検出装置 |
| DE10311816B4 (de) * | 2003-03-18 | 2005-12-29 | Siemens Ag | Vorrichtung und Verfahren zur Messung der NOx-Konzentration in einem Messgas |
| JP3982624B2 (ja) * | 2003-04-03 | 2007-09-26 | 本田技研工業株式会社 | ヒータの制御装置 |
| JP4007385B2 (ja) | 2003-09-01 | 2007-11-14 | トヨタ自動車株式会社 | 排気ガスセンサの制御装置 |
| US7449092B2 (en) * | 2003-12-17 | 2008-11-11 | Ford Global Technologies, Llc | Dual mode oxygen sensor |
| US7142976B2 (en) * | 2004-06-29 | 2006-11-28 | Ngk Spark Plug Co., Ltd. | Abnormality diagnosis method and apparatus for gas concentration measuring device |
| JP5062755B2 (ja) * | 2007-05-07 | 2012-10-31 | 日本特殊陶業株式会社 | センサ制御装置 |
| JP4493702B2 (ja) * | 2008-05-28 | 2010-06-30 | 三菱電機株式会社 | 内燃機関の制御装置 |
| DE102008042505A1 (de) * | 2008-09-30 | 2010-04-01 | Robert Bosch Gmbh | Verfahren zum Betreiben eines Abgassensors und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
| JP6155949B2 (ja) * | 2013-08-09 | 2017-07-05 | 株式会社デンソー | ガスセンサ制御装置 |
| JP6237057B2 (ja) * | 2013-09-27 | 2017-11-29 | 株式会社デンソー | ガスセンサ制御装置 |
| JP6268874B2 (ja) * | 2013-09-27 | 2018-01-31 | 株式会社デンソー | ガスセンサ制御装置 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3517252A1 (de) * | 1984-05-14 | 1985-11-21 | Nissan Motor Co., Ltd., Yokohama, Kanagawa | Heizvorrichtung fuer einen sauerstoffuehler |
| DE3644378A1 (de) * | 1985-12-26 | 1987-07-02 | Honda Motor Co Ltd | Verfahren zum kontrollieren eines sauerstoffkonzentrationssensors |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS61241652A (ja) * | 1985-04-18 | 1986-10-27 | Honda Motor Co Ltd | 酸素濃度センサの活性化判別方法 |
| JP2511049B2 (ja) * | 1987-07-01 | 1996-06-26 | 本田技研工業株式会社 | 酸素濃度センサの活性判別方法 |
| JPH01211638A (ja) * | 1988-02-18 | 1989-08-24 | Mitsubishi Electric Corp | 内燃機関の空燃比制御装置 |
| JPH01219328A (ja) * | 1988-02-26 | 1989-09-01 | Mitsubishi Electric Corp | 内燃機関の空燃比制御装置 |
| JP2905304B2 (ja) * | 1991-04-02 | 1999-06-14 | 三菱電機株式会社 | 空燃比センサの活性化判定装置 |
| JPH04313056A (ja) * | 1991-04-02 | 1992-11-05 | Mitsubishi Electric Corp | 空燃比センサの活性化判定装置 |
-
1992
- 1992-06-25 JP JP4167354A patent/JP2855971B2/ja not_active Expired - Fee Related
-
1993
- 1993-06-09 US US08/074,295 patent/US5340462A/en not_active Expired - Fee Related
- 1993-06-25 DE DE4321243A patent/DE4321243C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3517252A1 (de) * | 1984-05-14 | 1985-11-21 | Nissan Motor Co., Ltd., Yokohama, Kanagawa | Heizvorrichtung fuer einen sauerstoffuehler |
| DE3644378A1 (de) * | 1985-12-26 | 1987-07-02 | Honda Motor Co Ltd | Verfahren zum kontrollieren eines sauerstoffkonzentrationssensors |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007043728A1 (de) * | 2007-09-13 | 2009-04-09 | Continental Automotive Gmbh | Abgassonde und Verfahren zu deren Betrieb |
| DE102009029100A1 (de) | 2009-09-02 | 2011-03-03 | Robert Bosch Gmbh | Verfahren zum Betreiben einer Abgassonde und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JP2855971B2 (ja) | 1999-02-10 |
| US5340462A (en) | 1994-08-23 |
| DE4321243C2 (de) | 1996-07-25 |
| JPH0611482A (ja) | 1994-01-21 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4321243C2 (de) | Luft-Kraftstoffverhältnissensor | |
| DE2245029C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Abgasentgiftung von Brennkraftmaschinen | |
| DE10314754B4 (de) | Temperatursteuervorrichtung für einen Abgassensor | |
| DE2301354C3 (de) | Einrichtung zum Regeln des Kraftstoff-Luftverhältnisses bei Brennkraftmaschinen | |
| DE19711295B4 (de) | Vorrichtung zur Ermittlung einer Verschlechterung eines Katalysators zur Abgasreinigung | |
| DE3149136C2 (de) | ||
| DE2553678C3 (de) | Regeleinrichtung für die Zusammensetzung eines einer Brennkraftmaschine zugeführten Luft/Brennstoff-Gemisches | |
| EP1583958B1 (de) | Schaltungsanordnung zum betreiben eines gassensors | |
| DE3840247C2 (de) | ||
| DE19818050B4 (de) | Verfahren zur Steuerung einer in einem Gaskonzentrationssensor enthaltenen Heizeinrichtung | |
| DE10360481A1 (de) | Sekundärluftzufuhr-Anormalitätserfassungssystem | |
| DE69202386T2 (de) | Einrichtung zum Bestimmen der Aktivierung eines Sensors für das Luft-Kraftstoff-Verhältnis. | |
| DE2202614A1 (de) | Abgasnachverbrennungseinrichtung | |
| DE2658613A1 (de) | Regelvorrichtung fuer das luft-brennstoff-verhaeltnis eines einer brennkraftmaschine zugefuehrten gemisches | |
| DE10049685A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Eigendiagnose eines NOX-Sensors | |
| EP1432900B1 (de) | Breitband-lambdasonde mit verbessertem startverhalten | |
| DE2705226C2 (de) | Einrichtung zur Verminderung von schädlichen Anteilen der Abgasemission einer Brennkraftmaschine | |
| DE3607400A1 (de) | Luft/kraftstoff-verhaeltnis-steuersystem mit einer einrichtung fuer den zeitrichtigen start einer rueckmeldungssteuerung | |
| DE4122828C2 (de) | Luft-Brennstoff-Verhältnis-Steuervorrichtung für eine Brennkraftmaschine in einem Kraftfahrzeug | |
| DE2919220C2 (de) | ||
| DE3024607A1 (de) | Einrichtung zur regelung des kraftstoff/luftverhaeltnisses bei brennkraftmaschinen | |
| DE69221185T2 (de) | Vorrichtung zur Bestimmung der Betriebsbereitschaft einer Lambda-Sonde | |
| DE3642402C2 (de) | ||
| DE3933830A1 (de) | Luft/kraftstoffverhaeltnis-steuervorrichtung fuer verbrennungsmotoren | |
| DE3644357A1 (de) | Verfahren zum steuern des luft-kraftstoff-verhaeltnisses einer brennkraftmaschine mit einem kraftstoffabschaltbereich |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8368 | Opposition refused due to inadmissibility | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20120103 |