DE10031474A1 - Luft/Kraftstoffverhältnis-Erfassungsanordnung - Google Patents
Luft/Kraftstoffverhältnis-ErfassungsanordnungInfo
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Abstract
Eine Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Erfassungsanordnung umfaßt ein Sensorgehäuse mit einem Sauerstoffsensorteil, das zwischen einer ersten und einer zweiten Elektrode angeordnet ist, und einem Sauerstoffpumpteil, das zwischen einer dritten und einer vierten Elektrode angeordnet ist, die durch eine Heizeinrichtung geheizt werden. Eine Signalausgabe-Verarbeitungsschaltung dient dazu, ein Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Signal zu liefern. Eine Signalumschalteinrichtung dient dazu, ein provisorisches Sauerstoffgehaltsignal zu liefern, das von der ersten und der zweiten Elektrode abgeleitet wird, wenn das Sauerstoffpumpteil noch nicht aktiviert ist, und das Luft/Kraftstoff-Verhälnis-Signal zu liefern, wenn das Sauerstoffpumpteil aktiviert ist.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Luft/Kraft
stoffverhältnis-Erfassungsanordnung zum Erfassen des Ge
mischverhältnisses von Ansaugluft zu Kraftstoff oder des
Luft/Kraftstoff-Verhältnisses (A/F-Verhältnisses; A = Air,
F = Fuel) beispielsweise eines Kraftfahrzeugmotors.
Allgemein sind Kraftfahrzeugmotoren mit einem A/F-Verhält
nissensor, der in einem Abgasrohr angeordnet ist, zum Erfas
sen des Sauerstoffgehalts, der in dem Abgas verbleibt, als
ein A/F-Verhältnis der Ansaugluft versehen. Um während eines
Motorleerlaufbetriebs ein A/F-Verhältnis in der Nähe eines
theoretischen A/F-Verhältnisses (14,7) zu erhalten, führt
eine elektronische Steuereinheit (ECU = electronic control
unit) beispielsweise eine Korrektursteuerung der Kraftstoff
einspritzmenge durch, d. h. eine sogenannte A/F-Verhältnis-
Steuerung.
Der A/F-Verhältnis-Sensor, der in dem Abgasrohr angeordnet
ist, bildet eine A/F-Verhältnis-Erfassungsanordnung, wie sie
beispielsweise in dem US-Patent 5,236,569 offenbart ist. Der
A/F-Verhältnis-Sensor umfaßt ein Gehäuse, das aus einem Sau
erstoff-Ionen-leitenden Material gebildet ist, wie z. B. Zir
konerde (ZrO2), und das Luft- und Gas-Zellen aufweist.
In dem Sensorgehäuse sind ein Sauerstoffsensorteil zum Lie
fern eines Sauerstoffgehaltsignals, das gemäß dem Sauer
stoffgehalt in den Luft- und Gas-Zellen mittels einer ersten
Elektrode, die auf der Luft-Zellen-Seite angeordnet ist, und
einer zweiten Elektrode, die auf das Gas-Zellen-Seite ange
ordnet ist, erhalten wird, und ein Sauerstoffpumpteil zum
Treiben von Sauerstoffionen, um durch das Sensorgehäuse in
oder aus der Gaszelle zu fließen, indem ein Sauerstoffpump
signal zu einer dritten Elektrode, die auf der Gaszellen-
Seite angeordnet ist, und einer vierten Elektrode, die
außerhalb angeordnet ist, geliefert wird, sowie eine Heiz
einrichtung zum Erwärmen des Sauerstoffsensorteils und des
Sauerstoffpumpteils durch den Empfang von externer elektri
scher Leistung.
Der A/F-Verhältnis-Sensor ist mit einer Signalausgabe-Ver
arbeitungsschaltung oder A/F-Verhältnis-Ausgabeeinrichtung
verbunden. Die Signalausgabe-Verarbeitungsschaltung liefert
ein Sauerstoffpumpsignal zu der dritten und der vierten
Elektrode gemäß einem Sauerstoffgehaltsignal, das von der
ersten und der zweiten Elektrode abgeleitet wird, und lie
fert ferner ein A/F-Verhältnissignal, das den Sauerstoffge
halt in der Gaszelle anzeigt, gemäß der Menge von elektri
scher Leistung, die der dritten und der vierten Elektrode
durch das Sauerstoffpumpsignal zugeführt wird, zu der ECU,
usw.
Während eines Motorbetriebs und während Abgas in die Gaszel
le des Sensorgehäuses fließt, werden Sauerstoffionen gemäß
einem Unterschied des Sauerstoffgehalts zwischen den Luft-
und Gaszellen getrieben, um sich durch das Sauerstoffsen
sorteil zu bewegen, was eine elektromotorische Kraft oder
ein Sauerstoffgehaltsignal zwischen der ersten und der zwei
ten Elektrode erzeugt.
Die Signalausgabe-Verarbeitungsschaltung legt gemäß einem
Sauerstoffgehaltsignal, das zwischen der ersten und der
zweiten Elektrode erzeugt wird, ein Spannungssignal oder ein
Sauerstoffpumpsignal zwischen der dritten und der vierten
Elektrode an, um zu bewirken, daß sich Sauerstoffionen auf
eine solche Weise durch das Sauerstoffpumpteil bewegen, daß
eine Differenz des Sauerstoffgehalts zwischen den Luft- und
Gas-Zellen kompensiert wird. Folglich wird gemäß der Menge
von bewegten Sauerstoffionen ein Strom zwischen der dritten
und der vierten Elektrode geleitet. Unter Verwendung eines
Werts dieses Stroms oder Pumpstroms, eines Spannungswerts
eines Sauerstoffpumpsignals, usw., liefert die Signalausga
be-Verarbeitungsschaltung ein A/F-Verhältnis-Signal, das das
A/F-Verhältnis der Ansaugluft anzeigt.
Durch das A/F-Verhältnis-Signal kann die ECU das A/F-ver
hältnis der Ansaugluft als einen kontinuierlichen Wert emp
fangen, auf dessen Grundlage eine genaue A/F-Verhältnis-
Steuerung sichergestellt werden kann, um das A/F-Verhältnis
in der Nähe des theoretischen A/F-Verhältnisses zu erhalten.
Bei den obigen A/F-Verhältnis-Erfassungsanordnungen werden
auf einen Motorstart, usw., hin das Sauerstoffsensorteil und
das Sauerstoffpumpteil durch die Heizeinrichtung für ihre
schnelle Aktivierung erwärmt. Auf einen Motorstart hin wer
den die beiden Teile beispielsweise während zumindest 18 bis
20 Sekunden auf etwa 550°C erwärmt, um das A/F-Verhältnis
erfaßbar zu machen.
Bei den oben beschriebenen A/F-Verhältnis-Erfassungsanord
nungen werden auf einen Motorstart hin beispielsweise das
Sauerstoffsensorteil und das Sauerstoffpumpteil durch die
Heizeinrichtung auf etwa 550°C für ihre schnelle Aktivierung
erwärmt. Dies bedeutet, daß auf einen Motorstart hin eine
Zeit von zumindest 18 bis 20 Sekunden von dem Beginn der Er
wärmung an für eine volle Aktivierung der zwei Teile benö
tigt werden. Wenn das Sauerstoffpumpteil noch nicht akti
viert ist, liefert die Signalausgabe-Verarbeitungsschaltung
ferner ein A/F-Verhältnissignal, das grob den gleichen Aus
gabewert besitzt wie das Signal, das erhalten wird, wenn das
A/F-Verhältnis in der Nähe des theoretischen A/F-Verhältnis
ses ist. Es ist somit durch die einfache Verwendung des
A/F-Verhältnis-Signals schwierig, frühzeitig zu bestimmen,
ob das Sauerstoffpumpteil aktiviert ist oder nicht.
Daher wird bei den obigen A/F-Verhältnis-Erfassungsanordnun
gen die Erfassung des A/F-Verhältnisses häufig nach einer
Wartezeit von etwa 18 bis 20 Sekunden begonnen, während der
angenommen wird, daß das Sauerstoffpumpteil vollständig ak
tiviert wird. Dies verhindert einen frühzeitigen Beginn ei
ner A/F-Verhältnis-Steuerung während eines Leerlaufbetriebs
auf einen Motorstart hin, was die Tendenz einer schlechten
Abgasreinigung, usw., zur Folge hat.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin,
Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Erfassungsanordnungen zu schaf
fen, die einen frühzeitigen Beginn der Erfassung des
Luft/Kraftstoff-Verhältnisses der Ansaugluft, eine stabile
Erfassung desselben und eine Verbesserung der Erfassungsge
nauigkeit und der Zuverlässigkeit in der Anfangsphase ermög
lichen.
Diese Aufgabe wird durch Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Erfas
sungsanordnungen gemäß den Ansprüchen 1, 5, 9 und 13 gelöst.
Gemäß einem Aspekt schafft die vorliegende Erfindung eine
Anordnung zum Erfassen eines Luft/Kraftstoff-Verhältnisses
(A/F-Verhältnisses), die folgende Merkmale aufweist:
ein Sensorgehäuse mit einer Luftzelle und einer Gaszelle, in die Abgas fließt;
eine erste, eine zweite, eine dritte und eine vierte Elek trode, die in der Luftzelle, der Gaszelle, der Gaszelle bzw. außerhalb angeordnet sind;
ein Sauerstoffsensorteil, das mit dem Sensorgehäuse angeord net ist, wobei das Sauerstoffsensorteil ein Sauerstoffge haltsignal durch die erste und die zweite Elektrode liefert, das eine Differenz des Sauerstoffgehalts zwischen der Luft zelle und der Gaszelle anzeigt;
ein Sauerstoffpumpteil, das mit dem Sensorgehäuse angeordnet ist, wobei das Sauerstoffpumpteil Sauerstoffionen treibt, um gemäß einem Sauerstoffpumpsignal, das zwischen der dritten und der vierten Elektrode empfangen wird, durch das Sensor gehäuse in und aus der Gaszelle zu fließen;
eine Heizeinrichtung, die mit dem Sensorgehäuse angeordnet ist, wobei die Heizeinrichtung das Sauerstoffsensorteil und das Sauerstoffpumpteil heizt;
eine Verarbeitungsschaltung, die das Sauerstoffpumpsignal gemäß dem Sauerstoffgehaltsignal zu der dritten und der vierten Elektrode liefert, und gemäß einer Menge von elek trischer Leistung, die durch das Sauerstoffpumpsignal zu der dritten und der vierten Elektrode geliefert wird, ein A/F- Verhältnis-Signal liefert, das einen Sauerstoffgehalt in der Gaszelle anzeigt;
eine Signalumschaltschaltung, die auf eine geschaltete Art und Weise entweder das A/F-Verhältnis-Signal oder entweder das Sauerstoffgehaltsignal oder ein provisorisches Sauer stoffgehaltsignal, das von der ersten und der vierten Elek trode abgeleitet wird, liefert; und
eine elektronische Steuereinheit (ECU), die auf die Bestim mung einer Aktivierung des Sauerstoffpumpteils gemäß entwe der dem Sauerstoffgehaltsignal oder dem provisorischen Sauerstoffgehaltsignal hin ein Umschaltsignal zu der Signal umschaltschaltung zum Liefern des A/F-Verhältnis-Signals liefert.
ein Sensorgehäuse mit einer Luftzelle und einer Gaszelle, in die Abgas fließt;
eine erste, eine zweite, eine dritte und eine vierte Elek trode, die in der Luftzelle, der Gaszelle, der Gaszelle bzw. außerhalb angeordnet sind;
ein Sauerstoffsensorteil, das mit dem Sensorgehäuse angeord net ist, wobei das Sauerstoffsensorteil ein Sauerstoffge haltsignal durch die erste und die zweite Elektrode liefert, das eine Differenz des Sauerstoffgehalts zwischen der Luft zelle und der Gaszelle anzeigt;
ein Sauerstoffpumpteil, das mit dem Sensorgehäuse angeordnet ist, wobei das Sauerstoffpumpteil Sauerstoffionen treibt, um gemäß einem Sauerstoffpumpsignal, das zwischen der dritten und der vierten Elektrode empfangen wird, durch das Sensor gehäuse in und aus der Gaszelle zu fließen;
eine Heizeinrichtung, die mit dem Sensorgehäuse angeordnet ist, wobei die Heizeinrichtung das Sauerstoffsensorteil und das Sauerstoffpumpteil heizt;
eine Verarbeitungsschaltung, die das Sauerstoffpumpsignal gemäß dem Sauerstoffgehaltsignal zu der dritten und der vierten Elektrode liefert, und gemäß einer Menge von elek trischer Leistung, die durch das Sauerstoffpumpsignal zu der dritten und der vierten Elektrode geliefert wird, ein A/F- Verhältnis-Signal liefert, das einen Sauerstoffgehalt in der Gaszelle anzeigt;
eine Signalumschaltschaltung, die auf eine geschaltete Art und Weise entweder das A/F-Verhältnis-Signal oder entweder das Sauerstoffgehaltsignal oder ein provisorisches Sauer stoffgehaltsignal, das von der ersten und der vierten Elek trode abgeleitet wird, liefert; und
eine elektronische Steuereinheit (ECU), die auf die Bestim mung einer Aktivierung des Sauerstoffpumpteils gemäß entwe der dem Sauerstoffgehaltsignal oder dem provisorischen Sauerstoffgehaltsignal hin ein Umschaltsignal zu der Signal umschaltschaltung zum Liefern des A/F-Verhältnis-Signals liefert.
Gemäß einem weiteren Aspekt schafft die vorliegende Erfin
dung eine Anordnung zum Erfassen eines Luft/Kraftstoff-Ver
hältnisses (A/F-Verhältnisses), die folgende Merkmale auf
weist:
ein Sensorgehäuse mit einer Luftzelle und einer Gaszelle, in die Abgas fließt;
eine erste, eine zweite, eine dritte und eine vierte Elek trode, die in der Luftzelle, der Gaszelle, der Gaszelle bzw. außerhalb angeordnet sind;
ein Sauerstoffsensorteil, das mit dem Sensorgehäuse angeord net ist, wobei das Sauerstoffsensorteil ein Sauerstoffge haltsignal durch die erste und die zweite Elektrode liefert, das eine Differenz des Sauerstoffgehalts zwischen der Luft zelle und der Gaszelle anzeigt;
ein Sauerstoffpumpteil, das mit dem Sensorgehäuse angeordnet ist, wobei das Sauerstoffpumpteil gemäß einem Sauerstoff pumpsignal, das zwischen und der vierten Elektrode empfangen wird, Sauerstoffionen treibt, um durch das Sensorgehäuse in und aus der Gaszelle zu fließen;
eine Heizeinrichtung, die mit dem Sensorgehäuse angeordnet ist, wobei die Heizeinrichtung das Sauerstoffsensorteil und das Sauerstoffpumpteil heizt;
eine Verarbeitungsschaltung, die das Sauerstoffpumpsignal gemäß dem Sauerstoffgehaltsignal zu der dritten und der vierten Elektrode liefert, und ein A/F-Verhältnis-Signal liefert, das gemäß einer Menge von elektrischer Leistung, die durch das Sauerstoffpumpsignal an die dritte und die vierte Elektrode angelegt wird, einen Sauerstoffgehalt in der Gaszelle anzeigt;
eine Signalverstärkerschaltung, die das A/F-Verhältnis-Si gnal verstärkt, um ein verstärktes A/F-Verhältnis-Signal zu liefern;
eine Signalumschaltschaltung, die auf eine geschaltete Art und Weise entweder das A/F-Verhältnis-Signal oder das ver stärkte A/F-Verhältnis-Signal liefert; und
eine elektronische Steuereinheit (ECU), die auf eine Be stimmung der Aktivierung des Sauerstoffpumpteils gemäß dem verstärkten A/F-Verhältnis-Signal hin ein Umschaltsignal zu der Signalumschaltschaltung liefert, um das A/F-Verhältnis- Signal zu liefern.
ein Sensorgehäuse mit einer Luftzelle und einer Gaszelle, in die Abgas fließt;
eine erste, eine zweite, eine dritte und eine vierte Elek trode, die in der Luftzelle, der Gaszelle, der Gaszelle bzw. außerhalb angeordnet sind;
ein Sauerstoffsensorteil, das mit dem Sensorgehäuse angeord net ist, wobei das Sauerstoffsensorteil ein Sauerstoffge haltsignal durch die erste und die zweite Elektrode liefert, das eine Differenz des Sauerstoffgehalts zwischen der Luft zelle und der Gaszelle anzeigt;
ein Sauerstoffpumpteil, das mit dem Sensorgehäuse angeordnet ist, wobei das Sauerstoffpumpteil gemäß einem Sauerstoff pumpsignal, das zwischen und der vierten Elektrode empfangen wird, Sauerstoffionen treibt, um durch das Sensorgehäuse in und aus der Gaszelle zu fließen;
eine Heizeinrichtung, die mit dem Sensorgehäuse angeordnet ist, wobei die Heizeinrichtung das Sauerstoffsensorteil und das Sauerstoffpumpteil heizt;
eine Verarbeitungsschaltung, die das Sauerstoffpumpsignal gemäß dem Sauerstoffgehaltsignal zu der dritten und der vierten Elektrode liefert, und ein A/F-Verhältnis-Signal liefert, das gemäß einer Menge von elektrischer Leistung, die durch das Sauerstoffpumpsignal an die dritte und die vierte Elektrode angelegt wird, einen Sauerstoffgehalt in der Gaszelle anzeigt;
eine Signalverstärkerschaltung, die das A/F-Verhältnis-Si gnal verstärkt, um ein verstärktes A/F-Verhältnis-Signal zu liefern;
eine Signalumschaltschaltung, die auf eine geschaltete Art und Weise entweder das A/F-Verhältnis-Signal oder das ver stärkte A/F-Verhältnis-Signal liefert; und
eine elektronische Steuereinheit (ECU), die auf eine Be stimmung der Aktivierung des Sauerstoffpumpteils gemäß dem verstärkten A/F-Verhältnis-Signal hin ein Umschaltsignal zu der Signalumschaltschaltung liefert, um das A/F-Verhältnis- Signal zu liefern.
Gemäß noch einem weiteren Aspekt schafft die vorliegende Er
findung eine Anordnung zum Erfassen eines Luft/Kraftstoff-
Verhältnisses (A/F-Verhältnisses), die folgende Merkmale
aufweist:
ein Sensorgehäuse mit einer Luftzelle und einer Gaszelle, in die Abgas fließt;
eine erste, eine zweite, eine dritte und eine vierte Elek trode, die in der Luftzelle, der Gaszelle, der Gaszelle bzw. außerhalb angeordnet sind;
ein Sauerstoffsensorteil, das mit dem Sensorgehäuse angeord net ist, wobei das Sauerstoffsensorteil ein Sauerstoffge haltsignal durch die erste und die zweite Elektrode liefert, das eine Differenz des Sauerstoffgehalts zwischen der Luft zelle und der Gaszelle anzeigt;
ein Sauerstoffpumpteil, das mit dem Sensorgehäuse angeordnet ist, wobei das Sauerstoffpumpteil gemäß einem Sauerstoff pumpsignal, das zwischen der dritten und der vierten Elek trode empfangen wird, bewirkt, daß Sauerstoffionen durch das Sensorgehäuse in und aus der Gaszelle fließen;
eine Heizeinrichtung, die mit dem Sensorgehäuse angeordnet ist, wobei die Heizeinrichtung das Sauerstoffsensorteil und das Sauerstoffpumpteil heizt;
eine Einrichtung zum Liefern des Sauerstoffpumpsignals gemäß dem Sauerstoffgehaltsignal zu der dritten und der vierten Elektrode, und zum Liefern eines A/F-Verhältnis-Signals, das einen Sauerstoffgehalt in der Gaszelle anzeigt, gemäß einer Menge von elektrischer Leistung, die durch das Sauerstoff pumpsignal zu der dritten und der vierten Elektrode zuge führt wird;
eine Einrichtung zum Liefern entweder des A/F-Verhältnis-Si gnals oder entweder des Sauerstoffgehaltsignals oder eines provisorischen Sauerstoffgehaltsignals, das von der ersten und der vierten Elektrode abgeleitet wird, auf eine geschal tete Art und Weise; und
eine Einrichtung zum Liefern, auf eine Bestimmung einer Ak tivierung des Sauerstoffpumpteils gemäß entweder dem Sauer stoffgehaltsignal oder dem provisorischen Sauerstoffgehalt signal hin, eines Umschaltsignals zu der Signalumschalt schaltung, um das A/F-Verhältnis-Signal zu liefern.
ein Sensorgehäuse mit einer Luftzelle und einer Gaszelle, in die Abgas fließt;
eine erste, eine zweite, eine dritte und eine vierte Elek trode, die in der Luftzelle, der Gaszelle, der Gaszelle bzw. außerhalb angeordnet sind;
ein Sauerstoffsensorteil, das mit dem Sensorgehäuse angeord net ist, wobei das Sauerstoffsensorteil ein Sauerstoffge haltsignal durch die erste und die zweite Elektrode liefert, das eine Differenz des Sauerstoffgehalts zwischen der Luft zelle und der Gaszelle anzeigt;
ein Sauerstoffpumpteil, das mit dem Sensorgehäuse angeordnet ist, wobei das Sauerstoffpumpteil gemäß einem Sauerstoff pumpsignal, das zwischen der dritten und der vierten Elek trode empfangen wird, bewirkt, daß Sauerstoffionen durch das Sensorgehäuse in und aus der Gaszelle fließen;
eine Heizeinrichtung, die mit dem Sensorgehäuse angeordnet ist, wobei die Heizeinrichtung das Sauerstoffsensorteil und das Sauerstoffpumpteil heizt;
eine Einrichtung zum Liefern des Sauerstoffpumpsignals gemäß dem Sauerstoffgehaltsignal zu der dritten und der vierten Elektrode, und zum Liefern eines A/F-Verhältnis-Signals, das einen Sauerstoffgehalt in der Gaszelle anzeigt, gemäß einer Menge von elektrischer Leistung, die durch das Sauerstoff pumpsignal zu der dritten und der vierten Elektrode zuge führt wird;
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Gemäß einem weiteren Aspekt schafft die vorliegende Erfin
dung eine Anordnung zum Erfassen eines Luft/Kraftstoff-Ver
hältnisses (A/F-Verhältnisses), die folgende Merkmale auf
weist:
ein Sensorgehäuse mit einer Luftzelle und einer Gaszelle, in die Abgas fließt;
eine erste, eine zweite, eine dritte und eine vierte Elek trode, die in der Luftzelle, der Gaszelle, der Gaszelle bzw. außerhalb angeordnet sind;
ein Sauerstoffsensorteil, das mit dem Sensorgehäuse angeord net ist, wobei das Sauerstoffsensorteil ein Sauerstoffge haltsignal durch die erste und die zweite Elektrode liefert, das eine Differenz des Sauerstoffgehalts zwischen der Luft zelle und der Gaszelle liefert;
ein Sauerstoffpumpteil, das mit dem Sensorgehäuse angeordnet ist, wobei das Sauerstoffpumpteil gemäß einem Sauerstoff pumpsignal, das zwischen der dritten und der vierten Elek trode empfangen wird, Sauerstoffionen treibt, um durch das Sensorgehäuse in und aus der Gaszelle zu fließen;
eine Heizeinrichtung, die mit dem Sensorgehäuse angeordnet ist, wobei die Heizeinrichtung das Sauerstoffsensorteil und das Sauerstoffpumpteil heizt;
eine Einrichtung zum Liefern des Sauerstoffpumpsignals gemäß dem Sauerstoffgehaltsignal zu der dritten und der vierten Elektrode, und zum Liefern eines A/F-Verhältnis-Signals, das einen Sauerstoffgehalt in der Gaszelle anzeigt, gemäß einer Menge von elektrischer Leistung, die durch das Sauerstoff pumpsignal zu der dritten und der vierten Elektrode zuge führt wird;
eine Einrichtung zum Verstärken des A/F-Verhältnis-Signals, um ein verstärktes A/F-Verhältnis-Signal zu liefern;
eine Einrichtung zum Liefern entweder des A/F-Verhältnis- Signals oder des verstärkten A/F-Verhältnis-Signals auf eine geschaltete Art und Weise; und
eine Einrichtung zum Liefern, auf eine Bestimmung einer Ak tivierung des Sauerstoffpumpteils gemäß dem verstärkten A/F-Verhältnis-Signal hin, eines Umschaltsignals zu der Si gnalumschaltschaltung, um das A/F-Verhältnis-Signal zu lie fern.
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ein Sauerstoffpumpteil, das mit dem Sensorgehäuse angeordnet ist, wobei das Sauerstoffpumpteil gemäß einem Sauerstoff pumpsignal, das zwischen der dritten und der vierten Elek trode empfangen wird, Sauerstoffionen treibt, um durch das Sensorgehäuse in und aus der Gaszelle zu fließen;
eine Heizeinrichtung, die mit dem Sensorgehäuse angeordnet ist, wobei die Heizeinrichtung das Sauerstoffsensorteil und das Sauerstoffpumpteil heizt;
eine Einrichtung zum Liefern des Sauerstoffpumpsignals gemäß dem Sauerstoffgehaltsignal zu der dritten und der vierten Elektrode, und zum Liefern eines A/F-Verhältnis-Signals, das einen Sauerstoffgehalt in der Gaszelle anzeigt, gemäß einer Menge von elektrischer Leistung, die durch das Sauerstoff pumpsignal zu der dritten und der vierten Elektrode zuge führt wird;
eine Einrichtung zum Verstärken des A/F-Verhältnis-Signals, um ein verstärktes A/F-Verhältnis-Signal zu liefern;
eine Einrichtung zum Liefern entweder des A/F-Verhältnis- Signals oder des verstärkten A/F-Verhältnis-Signals auf eine geschaltete Art und Weise; und
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Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung
werden nachfolgend bezugnehmend auf die beiliegenden Zeich
nungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockdiagramm im Querschnitt, das ein erstes
Ausführungsbeispiel einer A/F-Verhältnis-Erfas
sungsanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt;
Fig. 2 eine graphische Darstellung, die die Beziehung zwi
schen einem Sauerstoffgehaltsignal, das von einem
Sauerstoffsensorteil abgeleitet ist, und dem Luft
überschußfaktor zeigt;
Fig. 3 eine Ansicht ähnlich der von Fig. 2, die die Be
ziehung zwischen einem A/F-Verhältnis-Signal, das
von einem Sauerstoffpumpteil abgeleitet ist, und
einem Luftüberschußfaktor zeigt;
Fig. 4 eine Ansicht ähnlich der von Fig. 3, die die Be
ziehung zwischen dem Sauerstoffgehaltsignal und
einem A/F-Verhältnis-Signal sowie einer Heiztempe
ratur nach einem Motorstart zeigt;
Fig. 5 ein Flußdiagramm, das den Betrieb des ersten Aus
führungsbeispiels zeigt;
Fig. 6 eine Ansicht ähnlich der von Fig. 1, die ein zwei
tes Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt;
Fig. 7 eine Ansicht ähnlich der von Fig. 4, die die Bezie
hung zwischen dem A/F-Verhältnis-Signal und einer
Heizzeit zeigt;
Fig. 8 eine Ansicht ähnlich der von Fig. 7, die die Bezie
hung zwischen einem verstärktem A/F-Verhältnis-Si
gnal und einer Heizzeit zeigt, wobei das verstärkte
A/F-Verhältnis-Signal durch ein Verstärken des
A/F-Verhältnis-Signals in einem Abschnitt a in Fig.
7 erhalten wird; und
Fig. 9 eine Ansicht ähnlich der von Fig. 6, die eine Va
riante des ersten Ausführungsbeispiels zeigt.
Bezugnehmend auf die Fig. 1 bis 8 wird nunmehr eine Be
schreibung bezüglich einer A/F-Verhältnis-Erfassungsanord
nung, die die vorliegende Erfindung verkörpert, durchge
führt.
Die Fig. 1 bis 5 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung. Wie in Fig. 1 gezeigt ist, ist ein
A/F-Sensor (Luft/Kraftstoff-Sensor) beispielsweise in einem
Motorabgasrohr, das nicht gezeigt ist, angeordnet und umfaßt
ein Sensorgehäuse 2, eine Vo-Zelle oder ein Sauerstoffsen
sorteil 8, eine IP-Zelle oder ein Sauerstoffpumpteil 12 und
eine Heizeinrichtung 16, wie nachfolgend beschrieben wird.
Das Sensorgehäuse 2 ist einstückig aus einem Sauerstoff-Io
nen-leitenden Material gebildet, wie z. B. Zirkonerde (ZrO2),
und umfaßt ein oberes ZrO2-Teil 2A, eine Vo-Zelle oder mitt
leres Teil 2B, ein mittleres ZrO2-Teil 2C und ein unteres
Teil 2D. Eine luftdurchlässige Schutzschicht 3 ist auf der
oberen Oberfläche des oberen Teils 2A über einer Elektrode
14 angeordnet, die später beschrieben wird.
In der Mitte des oberen Teils 2A ist ein Abgasführungsloch 4
gebildet, um Abgas in das Sensorgehäuse 2 einzubringen. Eine
Diffusionsgaszelle 5 ist zwischen dem oberen Teil 2A und der
Vo-Zelle 2B definiert, um das Führungsloch 4 zu umgeben. Die
Diffusionsgaszelle 5 kommuniziert mit dem Führungsloch 4
durch eine Diffusionsschicht 6, die beispielsweise aus porö
ser Zirkonerde besteht. In diesem Fall dient die Diffusions
schicht 6 dazu, die Ausgaben eines Sauerstoffpumpsignals VP,
usw., zu stabilisieren. Wenn Sauerstoffionen durch den Be
trieb der IP-Zelle 12 durch den oberen Teil 2A in oder aus
der Diffusionsgaszelle 5 fließen, wie nachfolgend beschrie
ben wird, vergleicht die Diffusionsschicht 6 die Hineinfluß-
oder Herausfluß-Geschwindigkeit dieser Sauerstoffionen und
die Hineinfluß-Geschwindigkeit des Abgases, das durch das
Führungsloch 4 in die Diffusionsgaszelle 5 fließt, um eine
bestimmte Verzögerung für die Letztgenannte zu liefern.
Außerhalb der Diffusionsgaszelle 5 sind das obere Teil 2A
und die Vo-Zelle 2B einstückig mit dem mittleren Teil 2C
verbunden. Eine Luftzelle 7, die aus der Diffusionsgaszelle
5 ausgeschnitten ist, ist zwischen der Vo-Zelle 2B und dem
unteren Teil 2D definiert. Saubere Luft wird von außerhalb
des Abgasrohrs in die Luftzelle 7 eingebracht.
Die Vo-Zelle 8 ist mit dem Sensorgehäuse 2 angeordnet und
umfaßt die Vo-Zelle 2B des Sensorgehäuses 2, eine erste
Elektrode 9, die in der Luftzelle 7 angeordnet und an der
unteren Oberfläche der Vo-Zelle 2B angebracht ist, und eine
zweite Elektrode 10, die in der Diffusionsgaszelle 5 ange
ordnet und an der oberen Oberfläche der Vo-Zelle 2B ange
bracht ist.
Während eines Motorbetriebs fließt Abgas durch das Führungs
loch und die Diffusionsschicht 6 in die Diffusionsgaszelle
5, wie durch einen Pfeil A in Fig. 1 gezeigt ist, wobei
Sauerstoffionen getrieben werden, um sich gemäß einer Diffe
renz des Sauerstoffgehalts zwischen der Diffusionsgaszelle 5
und der Luftzelle 7 durch die Vo-Zelle 2B des Sensorgehäuses
2 zu bewegen, wie durch einen Pfeil B in Fig. 1 gezeigt ist,
wodurch eine elektromotorische Kraft zwischen den Elektroden
9, 10 erzeugt wird. Die Vo-Zelle 8 liefert diese elektromo
torische Kraft oder ein Sauerstoffgehaltsignal Vo zu einer
später genannten Signalausgabe-Verarbeitungsschaltung 18.
Wenn das A/F-Verhältnis der Motoransaugluft kleiner ist als
des theoretische A/F-Verhältnis ( = 14,7), um eine sogenannte
Fett-Tendenz (Luftüberschußfaktor λ < 1) zu zeigen, ist, wie
in Fig. 2 gezeigt ist, der Gehalt von Sauerstoff, der in dem
Abgas verbleibt, kleiner, so daß das Sauerstoffgehaltsignal
Vo eine Hochpegelspannung VH anzeigt, die einem Spannungs
wert von etwa 1 V entspricht. Andererseits zeigt, wenn das
A/F-Verhältnis kleiner ist als das theoretische AlF-Verhält
nis, um eine sogenannte Mager-Tendenz zu zeigen, das Sauer
stoffgehaltsignal Vo eine Niederpegelspannung VL an, die na
he bei 0 V ist. Wenn das A/F-Verhältnis in der Nähe des
theoretischen A/F-Verhältnisses ist (λ = 1), ist das Sauer
stoffgehaltsignal Vo auf einem mittleren Spannungspegel VM
gehalten, der beispielsweise etwa 400 bis 500 mv entspricht.
Wie in Fig. 4 gezeigt ist, wird, durch das Erwärmen der Vo-
Zelle 8 von Zimmertemperatur auf eine Temperatur von etwa
300 bis 360°C durch die Heizeinrichtung 16 das Sauerstoffge
haltsignal Vo (siehe die Vo-Kennlinie 11 in Fig. 4) gemäß
dem Sauerstoffgehalt in dem Abgas in eine Fett-Tendenz-Sei
te-Kennlinie 11A und eine Mager-Tendenz-Seite-Kennlinie 11B
aufgegabelt, was eine Aktivierung der Vo-Zelle 8 ergibt. Da
her wird bei einer nachfolgend genannten Aktivierungsbestim
mungsverarbeitung für die Vo-Zelle 8 basierend auf einem
Vergleich des Sauerstoffgehaltsignals Vo mit den vorbestimm
ten Auswertungswerten SH, SL bestimmt, ob die Vo-Zelle 8 ak
tiviert ist oder nicht.
Die IP-Zelle 12 ist mit dem Sensorgehäuse 2 angeordnet und
umfaßt den oberen Teil 2A des Sensorgehäuses 2, eine dritte
Elektrode 13, die in der Diffusionsgaszelle 5 angeordnet und
an der unteren Oberfläche des oberen Teils 2A angebracht
ist, und eine vierte Elektrode 14, die sich außerhalb befin
det und an der oberen Oberfläche des oberen Teils 2A ange
bracht ist.
Wenn die Signalausgabe-Verarbeitungsschaltung 18 ein Sauer
stoffpumpsignal VP oder ein Spannungssignal zu den Elektro
den 13, 14 liefert, wie nachfolgend beschrieben wird, treibt
die IP-Zelle 12 Sauerstoffionen, um durch den oberen Teil 2A
von der Außenseite des Sensorgehäuses 2 in die Diffusions
gaszelle 5 zu fließen, wie beispielsweise durch einen Pfeil
C in Fig. 1 gezeigt ist. Wenn andererseits das Anlegen einer
Spannung basierend auf dem Sauerstoffpumpsignal VP in die
entgegengesetzte Richtung durchgeführt wird, fließen Sauer
stoffionen von der Diffusionsgaszelle 5 durch den oberen
Teil 2A zu der Außenseite des Sensorgehäuses 2, wie durch
einen Pfeil D in Fig. 1 gezeigt ist. In diesem Fall wird die
Menge von Sauerstoffionen, die sich durch den oberen Teil 2A
bewegen, gemäß einem Unterschied des Sauerstoffgehalts zwi
schen der Diffusionsgaszelle 5 und der Luftzelle 7 bestimmt.
Ein Pumpstrom IP, der proportional zu der obigen Menge ist,
wird zu den Elektronen 13, 14 geliefert.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, ändert sich ein A/F-Verhältnis-
Signal VOUT unter Verwendung des Sauerstoffpumpsignals VP
und des Pumpstroms IP, das von der Signalausgabe-Verarbei
tungsschaltung 18 abgeleitet wird, kontinuierlich mit dem
A/F-Verhältnis der Ansaugluft oder dem Sauerstoffgehalt in
der Diffusionsgaszelle 5. Wenn das A/F-Verhältnis in der Nä
he des theoretischen A/F-Verhältnisses ist, entspricht das
A/F-Verhältnis-Signal VOUT einer vorbestimmten Spannung V1
mittleren Pegels. In diesem Fall ist die Spannung V1 mitt
leren Pegels auf einen bestimmten Spannungswert von bei
spielsweise 1,5 bis 2,5 V eingestellt.
Wie in Fig. 4 gezeigt ist, wird die IP-Zelle 12 durch Er
hitzen derselben auf eine Temperatur von beispielsweise
550°C durch die Heizeinrichtung 16 aktiviert, wie durch eine
Kennlinie 15 gezeigt ist. Spezieller wird, wenn die IP-Zelle
12 noch nicht aktiviert ist, das A/F-Verhältnis-Signal VOUT
als eine bestimmte Spannung, beispielsweise 1,5 oder 2,5 V
geliefert, die im wesentlichen gleich der Spannung V1 mitt
leren Pegels ist, ungeachtet des Sauerstoffgehalts in der
Diffusionsgaszelle 5. Andererseits ist, wenn die IP-Zelle 12
aktiviert ist, das A/F-Verhältnis-Signal VOUT gemäß dem Sau
erstoffgehalt in dem Abgas in eine Fett-Tendenz-Seiten-Kenn
linie 15A und eine Mager-Tendenz-Seiten-Kennlinie 15B verga
belt.
Die Elektrode 14 der IP-Zelle 12 und die Elektrode 9 der
Vo-Zelle 8 liegen einander durch das obere Teil 2A, die Vo-
Zelle 2B und das mittlere Teil 2C des Sensorgehäuses 2 ge
genüber. Folglich wird gemäß einer Differenz des Sauerstoff
gehalts zwischen dem Abgas außerhalb des Sensorgehäuses 2
und der Luft in der Luftzelle 7 bewirkt, daß sich Sauer
stoffionen zwischen den Elektroden 9, 14 bewegen, wie durch
einen Pfeil E in Fig. 1 gezeigt ist. Dies erzeugt ein pro
visorisches Sauerstoffgehaltsignal Vt, das sich auf im we
sentlichen die gleiche Weise ändert wie das Sauerstoffge
haltsignal Vo und das zu einer später beschriebenen Signal
umschalteinrichtung 19 geliefert wird.
Die Heizeinrichtung 16 ist in dem unteren Teil 2D durch eine
Isolationsschicht 17 angeordnet und besteht aus einem metal
lischen Material, wie z. B. Platin. Die Heizeinrichtung 16
dient dazu, die Vo-Zelle 8 und die IP-Zelle 12 durch einen
Betrieb einer später genannten elektronischen Steuereinheit
(ECU) 20 elektrisch zu heizen.
Die Signalausgabe-Verarbeitungsschaltung 18 oder die A/F-
Verhältnis-Ausgabeeinrichtung ist mit den Elektroden 9, 10,
13, 14 verbunden und liefert das Sauerstoffpumpsignal VP,
das eine Anlagerichtung (Polarität) und einen Wert der Span
nung gemäß dem Sauerstoffgehaltsignal Vo, das von der Vo-
Zelle 8 abgeleitet wird, anzeigt. Eine Anlagerichtung und
ein Wert der Spannung des Sauerstoffpumpsignals VP werden
durch die Signalausgabe-Verarbeitungsschaltung 18 derart ge
steuert, daß das Sauerstoffgehaltsignal Vö sich der Spannung
VM mittleren Pegels nähert, d. h. daß bewirkt wird, daß sich
Sauerstoffionen in eine der Richtungen, die durch die Pfeile
C, D in Fig. 1 gezeigt sind, bewegen, was eine Differenz des
Sauerstoffgehalts zwischen der Diffusionsgaszelle 5 und der
Luftzelle 7 kompensieren kann.
Unter Verwendung des Sauerstoffpumpsignals VP und des Pump
stroms IP aufgrund der Bewegung der Sauerstoffionen bestimmt
die Signalausgabe-Verarbeitungsschaltung 18 den Sauerstoff
gehalt in der Diffusionsgaszelle 5, welcher als das A/F-Ver
hältnis-Signal VOUT geliefert wird, das sich kontinuierlich
mit dem A/F-Verhältnis der Ansaugluft ändert, wie in Fig. 3
gezeigt ist.
Der Signalumschalter 19, oder die Signalumschalteinrichtung,
besitzt eine Eingangsseite, mit der die Signalausgabe-Ver
arbeitungsschaltung 18 und die Elektroden 9, 14 parallel
verbunden sind. Der Signalumschalter 19 wird durch ein Um
schaltsignal K1 geschaltet, das von der ECU 20 abgeleitet
wird, um der ECU 20 auf eine geschaltete Weise entweder das
A/F-Verhältnis-Signal VOUT, das von der Signalausgabe-Ver
arbeitungsschaltung 18 abgeleitet wird, oder das proviso
rische Sauerstoffgehaltsignal Vt, das von den Elektroden 9,
14 abgeleitet wird, zu liefern.
Die ECU 20, oder Umschaltsteuereinrichtung, ist mit dem Si
gnalumschalter 19 verbunden und umfaßt ein Speicherteil 20A,
das aus einem ROM, einem RAM, usw., besteht und vorher ge
speicherte Informationen aufweist, wie z. B. später genannte
Programme für eine Aktivierungsbestimmungsverarbeitung und
eine A/F-Verhältnis-Steuerung und Datenwerte, wie z. B. Aus
wertungswerte SH, SL, Spannungen VM, V1 mittlerer Pegel und
eine Zeit To.
Auf einen Motorstart hin führt die ECU 20 beispielsweise un
ter Verwendung des provisorischen Sauerstoffgehaltsignals
Vt, das von dem Signalumschalter 19 abgeleitet wird, eine
Aktivierungsbestimmungsverarbeitung für die Vo-Zelle 8
durch, wie nachfolgend beschrieben wird. Bis die vorbestimm
te Zeit To von beispielsweise 4 bis 5 Sekunden vergangen
ist, nachdem die Vo-Zelle 8 durch die Heizeinrichtung 16 ak
tiviert ist, führt die ECU 20 eine A/F-Verhältnis-Steuerung
der Ansaugluft unter Verwendung des provisorischen Sauer
stoffgehaltsignals Vt durch.
Wenn die vorbestimmte Zeit To von beispielsweise 4 bis 5 Se
kunden nach der Aktivierung der Vo-Zelle 8 verstrichen ist,
bestimmt die ECU 20, daß die IP-Zelle 12 ebenfalls aktiviert
ist, und liefert das Umschaltsignal K1 zu dem Signalumschal
ter 19, was ermöglicht, daß die ECU 20 die A/F-Verhältnis-
Steuerung unter Verwendung des A/F-Verhältnis-Signals VOUT
durchführt.
Bezugnehmend auf Fig. 5 wird nun der Betrieb des ersten Aus
führungsbeispiels der A/F-Verhältnis-Erfassungsanordnung be
schrieben.
In einem Schritt S wird, wenn die ECU 20 eingeschaltet ist,
der Signalumschalter 19 initialisiert, so daß das proviso
rische Sauerstoffgehaltsignal Vt, das von den Elektroden 9,
14 abgeleitet wird, zu der ECU 20 geliefert wird. In einem
Schritt S2 wird die Leistungsversorgung für die Heizeinrich
tung 16 begonnen.
In einem Schritt S3 wird das provisorische Sauerstoffgehalt
signal Vt von dem Signalumschalter 19 gelesen. In einem
Schritt S4 wird bestimmt, ob die Vo-Zelle 8 durch das Heizen
der Heizeinrichtung 16 aktiviert ist oder nicht. Bei dieser
Aktivierungsbestimmungsverarbeitung wird, wenn das proviso
rische Sauerstoffgehaltsignal Vt, das eine Temperaturcharak
teristik besitzt, die im wesentlichen identisch zu der des
Sauerstoffgehaltsignals Vo ist, das in Fig. 4 gezeigt ist,
den Fett-Seiten-Auswertungswert SH überschreitet, oder das
selbe unter den Mager-Seiten-Auswertungswert SL fällt, nach
dem es ihn einmal überschritten hat, bestimmt, daß die Vo-
Zelle 8 durch einen Temperaturanstieg aktiviert wird. An
dernfalls wird bestimmt, daß die Vo-Zelle 8 noch nicht akti
viert ist.
Wenn die Antwort in dem Schritt S4 Nein lautet, springt die
Steuerung zu dem Schritt S3, um auf eine Aktivierung der
Vo-Zelle 8 zu warten. Da sowohl die Vo-Zelle als auch die
IP-Zelle 12 noch nicht aktiviert sind, befinden sich in die
sem Fall das provisorische Sauerstoffgehaltsignal Vt und das
A/F-Verhältnis-Signal VOUT in dem Ausgangszustand, der durch
einen Temperaturbereich (I) in Fig. 4 gegeben ist. Es ist
somit klar, daß eine A/F-Verhältnis-Steuerung in dem Tempe
raturbereich (I) nicht möglich ist.
Wenn die Antwort in dem Schritt S4 Ja lautet, d. h. es wird
bestimmt, daß die Vo-Zelle 8 aktiviert ist, springt die
Steuerung andererseits zu einem Schritt S5, in dem das pro
visorische Sauerstoffgehaltsignal Vt gelesen wird. In diesem
Fall sind das provisorische Sauerstoffgehaltsignal Vt und
das A/F-Verhältnis-Signal VOUT in dem Ausgangszustand, der
durch einen Temperaturbereich (II) in Fig. 4 gegeben ist.
In einem Schritt S6 wird eine A/F-Verhältnissteuerung unter
Verwendung des provisorischen Sauerstoffgehaltsignals Vt
durchgeführt. Spezifisch wird bei der A/F-Verhältnis-Steue
rung das provisorische Sauerstoffgehaltsignal Vt beispiels
weise mit der Spannung VM mittleren Pegels verglichen. Wenn
das A/F-Verhältnis der Ansaugluft eine Fett-Tendenz zeigt,
wird die Kraftstoffeinspritzmenge korrigiert, um abzunehmen,
wohingegen, wenn das A/F-Verhältnis eine Mager-Tendenz
zeigt, die Kraftstoffeinspritzmenge korrigiert wird, um zu
zunehmen. Somit wird das A/F-Verhältnis während eines Leer
laufbetriebs beispielsweise auf einem Wert gehalten, der in
der Nähe des theoretischen A/F-Verhältnisses ist.
In einem Schritt S7 wird bestimmt, ob die vorbestimmte Zeit
To von beispielsweise 4 bis 5 Sekunden nach der Aktivierung
der Vo-Zelle 8 verstrichen ist oder nicht. Wenn die Antwort
in dem Schritt S7 Nein lautet, d. h. es wird bestimmt, daß
die IP-Zelle 12 noch nicht aktiviert ist, wird die A/F-Ver
hältnis-Steuerung kontinuierlich in den Schritten S5, S6
unter Verwendung des provisorischen Sauerstoffgehaltsignals
Vt durchgeführt.
Wenn andererseits die Antwort in dem Schritt S7 Ja lautet,
d. h. es wird bestimmt, daß die IP-Zelle 12 durch das Heizen
der Heizeinrichtung 16 aktiviert wurde, springt die Steue
rung zu einem Schritt S8, in dem das Umschaltsignal K1 zu
dem Signalumschalter 19 geliefert wird. Zu diesem Zeitpunkt
sind sowohl die Vo-Zelle 8 als auch die IP-Zelle 12 akti
viert, so daß das provisorische Sauerstoffgehaltsignal Vt
und das A/F-Verhältnis-Signal VOUT in dem Ausgangszustand
sind, der durch einen Temperaturbereich (III) in Fig. 4 ge
geben ist.
Dies ermöglicht, daß die ECU 20 das A/F-Verhältnis-Signal
VOUT von der Signalausgabe-Verarbeitungsschaltung 18 durch
den Signalumschalter 19 empfängt. Folglich wird in einem
Schritt S9 das A/F-Verhältnissignal VOUT gelesen, und in ei
nem nachfolgenden Schritt S10 wird die A/F-Verhältnis-Steue
rung unter Verwendung des A/F-Verhältnis-Signals VOUT durch
geführt. In einem Schritt S11 wird die A/F-Verhältnis-Steue
rung wiederholt durchgeführt, bis der Steuerfluß der ECU 20
beispielsweise durch ein Abschalten beendet wird. Wenn der
Steuerfluß beendet wird, springt die Steuerung zu einem
Schritt S12, in dem die Leistungsversorgung zu der Heizein
richtung 16 beendet wird, woraufhin die Steuerung mit einem
Schritt S13 fortsetzt, um zu einem Ende zu kommen.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel umfaßt die A/F-Verhält
nis-Erfassungsanordnung den A/F-Verhältnis-Sensor 1, die Si
gnalausgabe-Verarbeitungsschaltung 18, den Signalumschalter
19 und die ECU 20, so daß beispielsweise auf einen Motor
start hin, wobei die Vo-Zelle 8 und die IP-Zelle 12 durch
die Heizeinrichtung 16 beheizt werden, durch die ECU 20 un
ter Verwendung des provisorischen Sauerstoffgehaltsignals
Vt, das im wesentlichen identisch zu dem Sauerstoffgehalt
signal Vo ist, bestimmt werden kann, ob die Vo-Zelle 8 akti
viert ist oder nicht.
Wenn bestimmt wird, daß die Vo-Zelle 8 aktiviert ist, kann
die A/S-Verhältnis-Steuerung unter Verwendung des provisori
schen Sauerstoffgehaltsignals Vt beispielsweise in dem Tem
peraturbereich (II) in Fig. 4 begonnen werden. Wenn überdies
die vorbestimmte Zeit To von beispielsweise 4 bis 5 Sekunden
nach dem Beginn der A/F-Verhältnis-Steuerung unter Verwen
dung des provisorischen Sauerstoffgehaltsignals Vt verstri
chen ist, kann bestimmt werden, daß die IP-Zelle 12 in den
Temperaturbereich (III) in Fig. 4 kommt und bereits akti
viert ist. Dies ermöglicht, daß die A/F-Verhältnis-Steuerung
unter Verwendung des A/F-Verhältnis-Signals begonnen wird.
Gemäß dem Stand der Technik konnte während einer Zeitperiode
von dem Beginn des Heizens durch die Heizeinrichtung 16 an
bis zu dem Eintritt in den Temperaturbereich (III) in Fig.
4, beispielsweise etwa 18 bis 20 Sekunden, keine A/F-Ver
hältnis-Steuerung durchgeführt werden. Andererseits wurde
bei dem ersten Ausführungsbeispiel bestätigt, daß nur eine
kurze Wartezeit von beispielsweise 6 bis 7 Sekunden vom Be
ginn des Heizens an bis zu dem Eintritt in den Temperatur
bereich (II) in Fig. 4 benötigt wird, was einen frühzeitigen
Beginn der A/F-Verhältnis-Steuerung auf einen Motorstart,
usw., hin ermöglicht.
Überdies werden, wenn die IP-Zelle 12 noch nicht aktiviert
ist, eine Aktivierungsbestimmung der Vo-Zelle 8 und eine
A/F-Verhältnis-Steuerung unter Verwendung des provisorischen
Sauerstoffgehaltsignals Vt durchgeführt, das von den Elek
troden 9, 14 abgeleitet wird. Folglich kann eine Differenz
des Sauerstoffgehalts zwischen dem Abgas außerhalb des Sen
sorgehäuses 2 und der Luft in der Luftzelle 7 direkt als das
provisorische Sauerstoffgehaltsignal Vt erfaßt werden, ohne
sich auf das Abgas, das durch die Diffusionsschicht 6 in die
Diffusionsgaszelle 5 fließt, zu stützen, was ein besseres
Ansprechverhalten dieser Erfassung zur Folge hat.
Speziell wenn die Vo-Zelle 8 noch nicht aktiviert ist, neigt
das Ansprechverhalten des Sauerstoffgehaltsignals Vo dazu,
sich bezüglich einer Änderung des Sauerstoffgehalts in der
Diffusionsgaszelle 5 aufgrund einer Zeitverzögerung, die er
zeugt wird, wenn das Abgas durch die Diffusionsschicht 6 ge
langt, zu senken. Bei dem ersten Ausführungsbeispiel kann,
wenn die Vo-Zelle 8 noch nicht aktiviert ist, eine Aktivie
rungsbestimmung der Vo-Zelle 8 unter Verwendung des proviso
rischen Sauerstoffgehaltsignals Vt durchgeführt werden. Dies
ermöglicht eine genaue A/F-Verhältnis-Steuerung in dem Tem
peraturbereich (II) in Fig. 4.
Daher kann bei dem ersten Ausführungsbeispiel eine Erfassung
des A/F-Verhältnisses frühzeitig auf einen Motorstart, usw.,
hin begonnen werden, was nicht nur zu einer stabilen A/F-
Verhältnis-Steuerung beiträgt, sondern ferner zu einer Ver
besserung des Abgasreinigungsverhaltens und der Vorrich
tungszuverlässigkeit.
Die Fig. 6 bis 8 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung. Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel
sind die gleichen Bezugszeichen für Merkmale verwendet, die
gleich denen des ersten Ausführungsbeispiels, wie es in den
Fig. 1 bis 5 gezeigt ist, sind, wobei auf eine redundante
Beschreibung verzichtet wird. Die Merkmale des zweiten Aus
führungsbeispiels bestehen darin, daß das A/F-Verhältnis-Si
gnal, das von dem Sauerstoffpumpteil abgeleitet wird, ver
stärkt wird, wobei mit demselben eine Aktivierungsbestimmung
des Sauerstoffpumpteils durchgeführt wird.
Eine Signalausgabe-Verarbeitungsschaltung 31 einer A/F-Ver
hältnis-Ausgabeeinrichtung ist mit einem A/F-Verhältnis-Sen
sor 1 verbunden und dient dazu, das A/F-Verhältnis-Signal
VOUT gemäß dem Sauerstoffgehalt in der Diffusionsgaszelle 5,
der durch den A/F-Verhältnis-Sensor 1 erfaßt wird, auf im
wesentlichen die gleiche Weise wie die Signalausgabe-Verar
beitungsschaltung 18 bei dem ersten Ausführungsbeispiel zu
liefern.
Wie in Fig. 7 gezeigt ist, ist die IP-Zelle 12 während einer
Zeitperiode von einem Beginn des Heizens durch die Heizein
richtung 16 zu einem Zeitpunkt t1 in Fig. 7 von beispiels
weise etwa 4 Sekunden noch nicht aktiviert. In dem nichtak
tivierten Zustand der IP-Zelle 12 wird somit das A/F-Ver
hältnis-Signal VOUT, das von der Signalausgabe-Verarbei
tungsschaltung 31 abgeleitet wird, auf einem Spannungswert
gehalten, der im wesentlichen gleich der Spannung V1 mittle
ren Pegels, beispielsweise etwa 1,5 oder 2,5 V, ist.
Die Aktivierung der IP-Zelle 12 beginnt, wenn eine Zeit t2
von beispielsweise etwa 5 Sekunden nach dem Anfang des Hei
zens verstrichen ist. Dies bewirkt, daß das A/F-Verhältnis-
Signal VOUT leicht auf eine Änderung des A/F-Verhältnisses
des Abgases, usw., anspricht. Wenn die Spannung V1 mittleren
Pegels auf etwa 1,5 Volt eingestellt ist, ändert sich das
A/F-Verhältnis-Signal VOUT in einen kleinen Bereich von
1,225 bis 1,725 V bezüglich der Spannung V1.
Die Aktivierung der IP-Zelle 12 ist abgeschlossen, wenn eine
Zeit t3 von etwa 10 Sekunden nach dem Beginn des Heizens
verstrichen ist. Das A/F-Verhältnis-Signal VOUT wird stabil
in einen Fett-Tendenz-Seiten-Ausgangswert und einen Mager-
Tendenz-Seiten-Ausgangswert gemäß dem Sauerstoffgehalt in
dem Abgas aufgegabelt.
Ein Signalverstärker 32 als eine Signalverstärkungseinrich
tung ist auf der Ausgangsseite mit der Signalausgabe-Verar
beitungsschaltung 31 verbunden und dient dazu, das A/F-Ver
hältnis-Signal VOUT zu verstärken, um unter Verwendung des
folgenden Ausdrucks ein verstärktes A/F-Verhältnis-Signal Va
zu erhalten:
Va = - α × VOUT + β (1)
wobei α ein vorbestimmter Verstärkungsfaktor ist und β eine
festgelegte Offsetspannung von beispielsweise 3,45 V ist.
Der Verstärkungsfaktor α wird bestimmt, um sich in einem re
lativ großen Änderungsbereich ΔV von etwa 1 V zu ändern,
wenn sich das A/F-Verhältnis-Signal VOUT in einem Bereich
von beispielsweise 1,225 bis 1,725 V ändert. Die Offsetspan
nung β dient dazu, eine Signalspannung zu verschieben, um
einen mittleren Wert von etwa 400 bis 500 mV, vorzugsweise
etwa 450 mV, aufzuweisen, wenn sich das verstärkte A/F-Ver
hältnis-Signal Va in einem Bereich von etwa 1 V ändert.
Wenn die Offsetspannung β auf 3,45 V eingestellt ist, ändert
sich bezugnehmend auf Fig. 8 das verstärkte A/F-Verhältnis-
Signal Va in im wesentlichen dem gleichen Bereich wie das
Sauerstoffgehaltsignal Vo der Vo-Zelle 8 oder das proviso
rische Sauerstoffgehaltsignal Vt bei dem ersten Ausführungs
beispiel gemäß den Zuständen des Abgases. Folglich kann eine
Aktivierungsbestimmung der IP-Zelle 12 durchgeführt werden,
wie nachfolgend beschrieben wird, indem im wesentlichen die
gleichen Auswertungswerte SH', SL' als die Auswertungswerte
SH, SL verwendet werden.
Speziell wenn sich das A/F-Verhältnis-Signal VOUT in einem
Bereich von etwa 1,225 bis 1,725 V ändert, wird durch ein
Einsetzen des Verstärkungsfaktors α = 2 und der Offsetspan
nung β = 3,45 V in dem Ausdruck (I) das verstärkte A/F-Ver
hältnis-Signal Va erhalten, das sich in einem Bereich von
etwa 0 bis 1 V (Schwankungsbreite ΔV = 1 V) bezüglich einer
vorbestimmten Spannung V2 mittleren Pegels von beispiels
weise 400 bis 500 mV, vorzugsweise etwa 450 mV, ändert.
Ein Signalumschalter 33, oder eine Signalumschalteinrich
tung, ist mit der Signalausgabe-Verarbeitungsschaltung 31
und dem Signalverstärker 32 auf der Ausgangsseite verbunden.
Der Signalumschalter 33 wird durch ein Umschaltsignal K2 um
geschaltet, das von einer später genannten elektronischen
Steuereinheit (ECU) 34 abgeleitet wird, um der ECU 34 auf
eine geschaltete Art und Weise entweder das A/F-Verhältnis-
Signal VOUT, das von der Signalausgabe-Verarbeitungsschal
tung 31 abgeleitet wird, oder das verstärkte A/F-Verhält
nis-Signal Va, das von dem Signalverstärker 32 abgeleitet
wird, zu liefern.
Die ECU 34, oder Umschaltsteuereinrichtung, umfaßt ein Spei
cherteil 34a, das vorher gespeicherte Informationen, wie
z. B. vorher genannte Datenwerte, wie z. B. die Auswertungs
werte SH', SL', und Programme zur Aktivierung einer Bestim
mungsverarbeitung, usw., aufweist.
Auf einen Motorstart hin betätigt beispielsweise die ECU 20
die Heizeinrichtung 16, um die Vo-Zelle 8 und die IP-Zelle
12 zu heizen, und führt eine Aktivierungsbestimmungsverar
beitung für IP-Zelle 12 unter Verwendung des verstärkten
A/F-Verhältnis-Signals Va, das von dem Signalumschalter 33
abgeleitet wird, durch. Wenn die Aktivierung der IP-Zelle 12
zu dem Zeitpunkt t1 in Fig. 7 beginnt und wenn sich das
A/F-Verhältnis-Signal VOUT in einem kleinen-Bereich von bei
spielsweise etwa 1,225 bis 1,725 V ändert, ist das verstärk
te A/F-Verhältnis-Signal Va durch eine Kennlinie in Fig. 8
gegeben, wobei verstärkte Werte mit einer großen Schwan
kungsbreite ΔV von etwa 1 V erhalten werden.
Daher vergleicht die ECU 34 das verstärkte A/F-Verhältnis-
Signal Va mit den vorbestimmten Auswertungswerten SH', SL'.
Wenn ein Fett-Seiten-Ausgangswert des verstärkten A/F-Ver
hältnis-Signals Va den Auswertungswert SH' überschreitet
oder ein Mager-Seiten-Ausgangswert desselben unter den Aus
wertungswert SL' fällt, wird bestimmt, daß die Aktivierung
der IP-Zelle 12 beginnt.
Mit der Bestimmung des Aktivierungsbeginns liefert die ECU
34 das Umschaltsignal K2 zu dem Signalumschalter 33, der da
durch umgeschaltet wird, um das A/F-Verhältnis-Signal VOUT
zu der ECU 34 zu liefern. Folglich kann unter Verwendung des
A/F-Verhältnis-Signals VOUT die ECU 34 eine A/F-Verhält
nis-Steuerung beginnen, wenn der Zeitpunkt t2 erreicht wird,
der um eine Zeitdifferenz Δt von beispielsweise etwa 5 Se
kunden vor dem Zeitpunkt t3, zu dem die Aktivierung der IP-
Zelle 12 abgeschlossen ist, liegt.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel ist die Spannung V1
mittleren Pegels, die von der Signalausgabe-Verarbeitungs
schaltung 31 abgeleitet wird, auf etwa 1,5 V eingestellt, so
daß das A/F-Verhältnis-Signal VOUT in einem Bereich von etwa
1,225 bis 1,725 V variiert. Alternativ kann die Spannung V1
mittleren Pegels nach Bedarf auf etwa 2,5 V eingestellt
sein. In diesem Fall variiert das A/F-Verhältnis-Signal VOUT
in einem Bereich von etwa 2,225 bis 2,725 V, so daß unter
Verwendung der Offsetspannung β = 5,45 V in dem Ausdruck (1)
ein verstärktes A/F-Verhältnis-Signal Va erhalten wird, das
sich in einem Bereich von 0 bis 1 V bezüglich der Spannung
V2 mittleren Pegels ändert, auf im wesentlichen die gleiche
Weise wie beim zweiten Ausführungsbeispiel.
Es ist somit klar, daß das zweite Ausführungsbeispiel im we
sentlichen die gleiche Wirkung erzeugen kann, wie das erste
Ausführungsbeispiel. Speziell kann bei dem zweiten Ausfüh
rungsbeispiel unter Verwendung des verstärkten A/F-Verhält
nis-Signals Va, das durch das Verstärken des A/F-Verhält
nis-Signals VOUT erhalten wird, genau beispielsweise auf ei
nen Motorstart hin gemäß dem verstärkten A/F-Verhältnis-Si
gnal Va bestimmt werden, ob eine Aktivierung der IP-Zelle 12
beginnt oder nicht. Basierend auf dem Ergebnis der Bestim
mung kann ein A/F-Verhältnis-Steuerung unter Verwendung des
A/F-Verhältnis-Signals VOUT frühzeitig zu dem Zeitpunkt t2
beginnen, der um die Differenz Δt von beispielsweise etwa 5
Sekunden vor dem bekannten ehemaligen Startzeitpunkt liegt.
Nach dem Bestimmen des Aktivierungsbeginns kann ein Ein
gangssignal der ECU 34 durch den Signalumschalter 33 auf das
A/F-Verhältnis-Signal VOUT geschaltet werden. Wenn in diesem
Zustand eine A/F-Verhältnis-Steuerung durchgeführt wird,
kann das A/F-Verhältnis-Signal VOUT einen großen Erfassungs-
oder Ausgabe-Bereich und eine geringe Datenmenge besitzen.
Es sei bemerkt, daß bei dem ersten Ausführungsbeispiel der
Schritt S4 in Fig. 5 ein konkretes Beispiel des Aktivie
rungsbestimmungs-Teils oder der -Einrichtung zeigt, wobei
die Schritte S7, S8 ein konkretes Beispiel des Umschaltsi
gnal-Ausgabe-Teils oder der -Einrichtung zeigen.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel wird entweder das A/F-
Verhältnis-Signal VOUT, das von der IP-Zelle 12 abgeleitet
wird, oder das provisorische Sauerstoffgehaltsignal Vt, das
von den Elektroden 9, 14 abgeleitet wird, auf eine geschal
tete Weise durch den Signalumschalter 19 geliefert. Alter
nativ kann die Struktur geändert werden, wie in Fig. 9 ge
zeigt ist.
Speziell wird bei dieser Variante, wie in Fig. 9 gezeigt
ist, anstelle des provisorischen Sauerstoffgehaltsignals Vt,
das von den Elektroden 9, 14 abgeleitet wird, das Sauer
stoffgehaltsignal Vo, das von den Elektroden 9, 10 abgelei
tet wird, zu einem Signalumschalter 19' geliefert, wobei
entweder das Sauerstoffgehaltsignal Vo oder das A/F-Verhält
nis-Signal VOUT durch den Signalumschalter 19' zu der ECU 20
geliefert werden. Bei dieser Variante wird bei dem Steuer
fluß der ECU 20, wie in Fig. 5 gezeigt ist, in Schritten
S3', S5' anstelle der Schritte S3, S5 das Sauerstoffgehalt
signal Vo gelesen, wobei in einem Schritt S6' anstelle des
Schritts 56, eine A/F-Verhältnis-Steuerung unter Verwendung
des Sauerstoffgehaltsignals Vo durchgeführt wird.
Obwohl die vorliegende Erfindung bezüglich bevorzugter Aus
führungsbeispiele beschrieben wurde, sei bemerkt, daß die
vorliegende Erfindung nicht auf dieselben begrenzt ist und
daß verschiedene Änderungen und Modifikationen durchgeführt
werden können, ohne vom Schutzbereich der vorliegenden Er
findung abzuweichen.
Beispielsweise sind bei den obigen Ausführungsbeispielen die
Signalumschalter 19, 33, der Signalverstärker 32, usw.,
außerhalb der ECU 20, 34 angeordnet. Alternativ kann das
A/F-Verhältnissignal VOUT, das von der Signalausgabe-Verar
beitungsschaltung 18, 31 abgeleitet wird, das provisorische
Sauerstoffgehaltsignal Vt, das von den Elektroden 9, 14 ab
geleitet wird, usw., direkt zu der ECU 20, 34 geliefert wer
den, falls die ECU 20, 34 auf eine Software-Weise ein Um
schalten zwischen dem A/F-Verhältnis-Signal VOUT und dem
provisorischen Sauerstoffgehaltsignal Vt, eine Verstärkung
des A/F-Verhältnis-Signals VOUT, usw., durchführt.
Claims (16)
1. Anordnung zum Erfassen eines Luft/Kraftstoff-Verhält
nisses, mit folgenden Merkmalen:
einem Sensorgehäuse (2) mit einer Luftzelle (7) und ei ner Gaszelle (5), in die Abgas fließt;
einer ersten, einer zweiten, einer dritten und einer vierten Elektrode (9, 10, 13, 14), die in der Luftzelle (7), der Gaszelle (5), der Gaszelle (5) bzw. außerhalb angeordnet sind;
einem Sauerstoffsensorteil (8), das mit dem Sensorge häuse (2) angeordnet ist, wobei das Sauerstoffsensor teil (8) ein Sauerstoffgehaltsignal (Vo) durch die er ste und die zweite Elektrode (9, 10) liefert, das eine Differenz des Sauerstoffgehalts zwischen der Luftzelle (7) und der Gaszelle (5) anzeigt;
einem Sauerstoffpumpteil (12), das mit dem Sensorge häuse (2) angeordnet ist, wobei das Sauerstoffpumpteil (12) gemäß einem Sauerstoffpumpsignal (VP), das zwi schen der dritten und der vierten Elektroden (13, 14) empfangen wird, Sauerstoffionen treibt, um durch das Sensorgehäuse (2) in und aus der Gaszelle (5) zu fließen;
einer Heizeinrichtung (16), die mit dem Sensorgehäuse (2) angeordnet ist, wobei die Heizeinrichtung (16) das Sauerstoffsensorteil (8) und das Sauerstoffpumpteil (12) heizt;
einer Verarbeitungsschaltung (18), die das Sauerstoff pumpsignal (VP) gemäß dem Sauerstoffgehaltsignal (Vo) zu der dritten und der vierten Elektrode (13, 14) und ein Luft/Kraftstoff-Verhältnissignal (VOUT), das einen Sauerstoffgehalt in der Gaszelle (5) anzeigt, gemäß ei ner Menge von elektrischer Leistung, die durch das Sau erstoffpumpsignal (VP) zu der dritten und der vierten Elektrode (13, 14) geliefert wird, liefert;
einer Signalumschaltschaltung (19), die auf eine ge schaltete Weise entweder das Luft/Kraftstoff-Verhält nis-Signal (VOUT) oder entweder das Sauerstoffgehaltsi gnal (Vo) oder ein provisorisches Sauerstoffgehaltsi gnal (Vt), das von der ersten und der vierten Elektrode (9, 14) abgeleitet wird, liefert; und
einer elektronischen Steuereinheit (ECU 20), die auf eine Bestimmung einer Aktivierung des Sauerstoffpump teils (12) gemäß entweder dem Sauerstoffgehaltsignal (Vo) oder dem provisorischen Sauerstoffgehaltsignal (Vt) hin ein Umschaltsignal (K1) zu der Signalumschalt schaltung (19) zum Liefern des Luft/Kraftstoff-Verhält nis-Signals (VOUT) liefert.
einem Sensorgehäuse (2) mit einer Luftzelle (7) und ei ner Gaszelle (5), in die Abgas fließt;
einer ersten, einer zweiten, einer dritten und einer vierten Elektrode (9, 10, 13, 14), die in der Luftzelle (7), der Gaszelle (5), der Gaszelle (5) bzw. außerhalb angeordnet sind;
einem Sauerstoffsensorteil (8), das mit dem Sensorge häuse (2) angeordnet ist, wobei das Sauerstoffsensor teil (8) ein Sauerstoffgehaltsignal (Vo) durch die er ste und die zweite Elektrode (9, 10) liefert, das eine Differenz des Sauerstoffgehalts zwischen der Luftzelle (7) und der Gaszelle (5) anzeigt;
einem Sauerstoffpumpteil (12), das mit dem Sensorge häuse (2) angeordnet ist, wobei das Sauerstoffpumpteil (12) gemäß einem Sauerstoffpumpsignal (VP), das zwi schen der dritten und der vierten Elektroden (13, 14) empfangen wird, Sauerstoffionen treibt, um durch das Sensorgehäuse (2) in und aus der Gaszelle (5) zu fließen;
einer Heizeinrichtung (16), die mit dem Sensorgehäuse (2) angeordnet ist, wobei die Heizeinrichtung (16) das Sauerstoffsensorteil (8) und das Sauerstoffpumpteil (12) heizt;
einer Verarbeitungsschaltung (18), die das Sauerstoff pumpsignal (VP) gemäß dem Sauerstoffgehaltsignal (Vo) zu der dritten und der vierten Elektrode (13, 14) und ein Luft/Kraftstoff-Verhältnissignal (VOUT), das einen Sauerstoffgehalt in der Gaszelle (5) anzeigt, gemäß ei ner Menge von elektrischer Leistung, die durch das Sau erstoffpumpsignal (VP) zu der dritten und der vierten Elektrode (13, 14) geliefert wird, liefert;
einer Signalumschaltschaltung (19), die auf eine ge schaltete Weise entweder das Luft/Kraftstoff-Verhält nis-Signal (VOUT) oder entweder das Sauerstoffgehaltsi gnal (Vo) oder ein provisorisches Sauerstoffgehaltsi gnal (Vt), das von der ersten und der vierten Elektrode (9, 14) abgeleitet wird, liefert; und
einer elektronischen Steuereinheit (ECU 20), die auf eine Bestimmung einer Aktivierung des Sauerstoffpump teils (12) gemäß entweder dem Sauerstoffgehaltsignal (Vo) oder dem provisorischen Sauerstoffgehaltsignal (Vt) hin ein Umschaltsignal (K1) zu der Signalumschalt schaltung (19) zum Liefern des Luft/Kraftstoff-Verhält nis-Signals (VOUT) liefert.
2. Anordnung nach Anspruch 1, bei der die elektronische
Steuereinheit (20) ein Aktivierungsbestimmungsteil zum
Sicherstellen der Bestimmung einer Aktivierung gemäß
entweder dem Sauerstoffgehaltsignal (Vo) oder dem pro
visorischen Sauerstoffgehaltsignal (Vt) und ein Um
schaltsignal-Ausgabeteil zum Ausgeben des Umschaltsi
gnals (K1) zu der Signalumschaltschaltung (19), nachdem
eine vorbestimmte Zeit nach der Bestimmung der Aktivie
rung verstrichen ist, aufweist.
3. Anordnung nach Anspruch 2, bei der das Aktivierungsbe
stimmungsteil die Bestimmung einer Aktivierung sicher
stellt, wenn entweder das Sauerstoffgehaltsignal (Vo)
oder das provisorische Sauerstoffgehaltsignal (Vt) ei
nen vorbestimmten Fett-Seiten-Schwellenwert übersteigt.
4. Anordnung nach Anspruch 3, bei dem das Aktivierungsbe
stimmungsteil die Bestimmung einer Aktivierung sicher
stellt, wenn entweder das Sauerstoffgehaltsignal (Vo)
oder das provisorische Sauerstoffgehaltsignal (Vt) nach
dem einmaligen Überschreiten des Fett-Seiten-Schwellen
werts unter den vorbestimmten Fett-Seiten-Schwellenwert
abfällt.
5. Anordnung zum Erfassen eines Luft/Kraftstoff-Verhält
nisses, mit folgenden Merkmalen:
einem Sensorgehäuse (2) mit einer Luftzelle (7) und ei ner Gaszelle (5), in die Abgas fließt;
einer ersten, einer zweiten, einer dritten und einer vierten Elektrode (9, 10, 13, 14), die in der Luftzelle (7), der Gaszelle (5), der Gaszelle (5) bzw. außerhalb angeordnet sind;
einem Sauerstoffsensorteil (8), das mit dem Sensorge häuse (2) angeordnet ist, wobei das Sauerstoffsensor teil (8) ein Sauerstoffgehaltsignal (Vo) durch die er ste und die zweite Elektrode (9, 10) liefert, das eine Differenz des Sauerstoffgehalts zwischen der Luftzelle (7) und der Gaszelle (5) anzeigt;
einem Sauerstoffpumpteil (12), das mit dem Sensorge häuse (2) angeordnet ist, wobei das Sauerstoffpumpteil (12) gemäß einem Sauerstoffpumpsignal (VP), das zwi schen der dritten und der vierten Elektrode (13, 14) empfangen wird, Sauerstoffionen treibt, um durch das Sensorgehäuse (2) in und aus der Gaszelle (5) zu fließen;
einer Heizeinrichtung (16), die mit dem Sensorgehäuse (2) angeordnet ist, wobei die Heizeinrichtung (16) das Sauerstoffsensorteil (8) und das Sauerstoffpumpteil (12) heizt;
einer Verarbeitungsschaltung (18), die das Sauerstoff pumpsignal (VP) gemäß dem Sauerstoffgehaltsignal (Vo) zu der dritten und der vierten Elektrode (13, 14) und ein Luft/Kraftstoff-Verhältnissignal (VOUT) liefert, das gemäß einer Menge von elektrischer Leistung, die durch das Sauerstoffpumpsignal (VP) zu der dritten und der vierten Elektrode (13, 14) geliefert wird, einen Sauerstoffgehalt in der Gaszelle (5) anzeigt;
einer Signalverstärkerschaltung (32), die das Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Signal (VOUT) verstärkt, um ein verstärktes Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Signal (Va) zu liefern;
einer Signalumschaltschaltung (33), die auf eine ge schaltete Weise entweder das Luft/Kraftstoff-Verhält nis-Signal (VOUT) oder das verstärkte Luft/Kraftstoff- Verhältnis-Signal (Va) liefert; und
einer elektronischen Steuereinheit (34), die auf eine Bestimmung einer Aktivierung des Sauerstoffpumpteils (12) gemäß dem verstärkten Luft/Kraftstoff-Verhältnis- Signal (Va) hin ein Umschaltsignal (K2) zu der Signal umschaltschaltung (33) zum Liefern des Luft/Kraft stoff-Verhältnissignals (VOUT) liefert.
einem Sensorgehäuse (2) mit einer Luftzelle (7) und ei ner Gaszelle (5), in die Abgas fließt;
einer ersten, einer zweiten, einer dritten und einer vierten Elektrode (9, 10, 13, 14), die in der Luftzelle (7), der Gaszelle (5), der Gaszelle (5) bzw. außerhalb angeordnet sind;
einem Sauerstoffsensorteil (8), das mit dem Sensorge häuse (2) angeordnet ist, wobei das Sauerstoffsensor teil (8) ein Sauerstoffgehaltsignal (Vo) durch die er ste und die zweite Elektrode (9, 10) liefert, das eine Differenz des Sauerstoffgehalts zwischen der Luftzelle (7) und der Gaszelle (5) anzeigt;
einem Sauerstoffpumpteil (12), das mit dem Sensorge häuse (2) angeordnet ist, wobei das Sauerstoffpumpteil (12) gemäß einem Sauerstoffpumpsignal (VP), das zwi schen der dritten und der vierten Elektrode (13, 14) empfangen wird, Sauerstoffionen treibt, um durch das Sensorgehäuse (2) in und aus der Gaszelle (5) zu fließen;
einer Heizeinrichtung (16), die mit dem Sensorgehäuse (2) angeordnet ist, wobei die Heizeinrichtung (16) das Sauerstoffsensorteil (8) und das Sauerstoffpumpteil (12) heizt;
einer Verarbeitungsschaltung (18), die das Sauerstoff pumpsignal (VP) gemäß dem Sauerstoffgehaltsignal (Vo) zu der dritten und der vierten Elektrode (13, 14) und ein Luft/Kraftstoff-Verhältnissignal (VOUT) liefert, das gemäß einer Menge von elektrischer Leistung, die durch das Sauerstoffpumpsignal (VP) zu der dritten und der vierten Elektrode (13, 14) geliefert wird, einen Sauerstoffgehalt in der Gaszelle (5) anzeigt;
einer Signalverstärkerschaltung (32), die das Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Signal (VOUT) verstärkt, um ein verstärktes Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Signal (Va) zu liefern;
einer Signalumschaltschaltung (33), die auf eine ge schaltete Weise entweder das Luft/Kraftstoff-Verhält nis-Signal (VOUT) oder das verstärkte Luft/Kraftstoff- Verhältnis-Signal (Va) liefert; und
einer elektronischen Steuereinheit (34), die auf eine Bestimmung einer Aktivierung des Sauerstoffpumpteils (12) gemäß dem verstärkten Luft/Kraftstoff-Verhältnis- Signal (Va) hin ein Umschaltsignal (K2) zu der Signal umschaltschaltung (33) zum Liefern des Luft/Kraft stoff-Verhältnissignals (VOUT) liefert.
6. Anordnung nach Anspruch 5, bei der die elektronische
Steuereinheit (34) die Bestimmung einer Aktivierung
sicherstellt, wenn das verstärkte Luft/Kraftstoff-Ver
hältnis-Signal (Va) einen vorbestimmten Fett-Seiten-
Schwellenwert übersteigt.
7. Anordnung nach Anspruch 6, bei der die elektronische
Steuereinheit (34) die Bestimmung einer Aktivierung
sicherstellt, wenn das verstärkte Luft/Kraftstoff-Ver
hältnis-Signal (Va) unter den vorbestimmten Fett-Sei
ten-Schwellenwert fällt.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, bei der die
Signalverstärkerschaltung (32) das Luft/Kraftstoff-Ver
hältnis-Signal (VOUT) mit einem vorbestimmten Verstär
kungsfaktor multipliziert, woraufhin ein vorbestimmter
Offsetspannungswert addiert wird, um das verstärkte
Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Signal (Va) zu erhalten.
9. Anordnung zum Erfassen eines Luft/Kraftstoff-Verhält
nisses, mit folgenden Merkmalen:
einem Sensorgehäuse (2) mit einer Luftzelle (7) und ei ner Gaszelle (5), in die Abgas fließt;
einer ersten, einer zweiten, einer dritten und einer vierten Elektrode (9, 10, 13, 14), die in der Luftzelle (7), der Gaszelle (5), der Gaszelle (5) bzw. außerhalb angeordnet sind;
einem Sauerstoffsensorteil (8), das mit dem Sensorge häuse (2) angeordnet ist, wobei das Sauerstoffsensor teil (8) ein Sauerstoffgehaltsignal (Vo) durch die er ste und die zweite Elektrode (9, 10) liefert, das eine Differenz des Sauerstoffgehalts zwischen der Luftzelle (7) und der Gaszelle (5) anzeigt;
einem Sauerstoffpumpteil (12), das mit dem Sensorgehäu se (2) angeordnet ist, wobei das Sauerstoffpumpteil (12) gemäß einem Sauerstoffpumpsignal (VP), das zwi schen der dritten und der vierten Elektrode empfangen wird, Sauerstoffionen treibt, um durch das Sensorgehäu se (2) in und aus der Gaszelle (5) zu fließen;
einer Heizeinrichtung (16), die mit dem Sensorgehäuse (2) angeordnet ist, wobei die Heizeinrichtung (16) das Sauerstoffsensorteil (8) und das Sauerstoffpumpteil (12) heizt;
einer Einrichtung (18) zum Liefern des Sauerstoffpump signals (12) gemäß dem Sauerstoffgehaltsignal (Vo) zu der dritten und der vierten Elektrode (13, 14) und zum Liefern eines Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Signals (VOUT), das einen Sauerstoffgehalt in der Gaszelle (5) anzeigt, gemäß einer Menge von elektrischer Leistung, die durch das Sauerstoffpumpsignal (VP) zu der dritten und der vierten Elektrode (13, 14) geliefert wird;
einer Einrichtung zum Liefern entweder des Luft/Kraft stoff-Verhältnissignals VOUT oder entweder des Sauer stoffgehaltsignals (Vo) oder eines provisorischen Sauerstoffgehaltsignals (Vt), das von der ersten und der vierten Elektrode (9, 14) abgeleitet wird, auf eine geschaltete Weise; und
einer Einrichtung (20) zum Liefern eines Umschaltsi gnals (K1) zu der Signalumschaltschaltung (19) zum Lie fern des Luft/Kraftstoff-Verhältnissignals (VOUT) auf eine Bestimmung einer Aktivierung des Sauerstoffpump teils (12) gemäß entweder dem Sauerstoffgehaltsignal (Vo) oder dem provisorischen Sauerstoffgehaltsignal (Vt) hin.
einem Sensorgehäuse (2) mit einer Luftzelle (7) und ei ner Gaszelle (5), in die Abgas fließt;
einer ersten, einer zweiten, einer dritten und einer vierten Elektrode (9, 10, 13, 14), die in der Luftzelle (7), der Gaszelle (5), der Gaszelle (5) bzw. außerhalb angeordnet sind;
einem Sauerstoffsensorteil (8), das mit dem Sensorge häuse (2) angeordnet ist, wobei das Sauerstoffsensor teil (8) ein Sauerstoffgehaltsignal (Vo) durch die er ste und die zweite Elektrode (9, 10) liefert, das eine Differenz des Sauerstoffgehalts zwischen der Luftzelle (7) und der Gaszelle (5) anzeigt;
einem Sauerstoffpumpteil (12), das mit dem Sensorgehäu se (2) angeordnet ist, wobei das Sauerstoffpumpteil (12) gemäß einem Sauerstoffpumpsignal (VP), das zwi schen der dritten und der vierten Elektrode empfangen wird, Sauerstoffionen treibt, um durch das Sensorgehäu se (2) in und aus der Gaszelle (5) zu fließen;
einer Heizeinrichtung (16), die mit dem Sensorgehäuse (2) angeordnet ist, wobei die Heizeinrichtung (16) das Sauerstoffsensorteil (8) und das Sauerstoffpumpteil (12) heizt;
einer Einrichtung (18) zum Liefern des Sauerstoffpump signals (12) gemäß dem Sauerstoffgehaltsignal (Vo) zu der dritten und der vierten Elektrode (13, 14) und zum Liefern eines Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Signals (VOUT), das einen Sauerstoffgehalt in der Gaszelle (5) anzeigt, gemäß einer Menge von elektrischer Leistung, die durch das Sauerstoffpumpsignal (VP) zu der dritten und der vierten Elektrode (13, 14) geliefert wird;
einer Einrichtung zum Liefern entweder des Luft/Kraft stoff-Verhältnissignals VOUT oder entweder des Sauer stoffgehaltsignals (Vo) oder eines provisorischen Sauerstoffgehaltsignals (Vt), das von der ersten und der vierten Elektrode (9, 14) abgeleitet wird, auf eine geschaltete Weise; und
einer Einrichtung (20) zum Liefern eines Umschaltsi gnals (K1) zu der Signalumschaltschaltung (19) zum Lie fern des Luft/Kraftstoff-Verhältnissignals (VOUT) auf eine Bestimmung einer Aktivierung des Sauerstoffpump teils (12) gemäß entweder dem Sauerstoffgehaltsignal (Vo) oder dem provisorischen Sauerstoffgehaltsignal (Vt) hin.
10. Anordnung nach Anspruch 9, bei der die Umschaltsignal-
Liefereinrichtung (20) ein Aktivierungsbestimmungsteil
zum Sicherstellen der Bestimmung der Aktivierung gemäß
entweder dem Sauerstoffgehaltsignal (Vo) oder dem pro
visorischen Sauerstoffgehaltsignal (Vt) und ein Um
schaltsignal-Ausgabeteil zum Ausgeben des Umschaltsi
gnals (K1) zu der Signalumschaltschaltung (19) nach ei
nem Verstreichen einer vorbestimmten Zeit nach der Be
stimmung einer Aktivierung aufweist.
11. Anordnung nach Anspruch 10, bei der das Aktivierungsbe
stimmungsteil die Bestimmung einer Aktivierung sicher
stellt, wenn entweder das Sauerstoffgehaltsignal (Vo)
oder das provisorische Sauerstoffgehaltsignal (Vt) ei
nen vorbestimmten Fett-Seiten-Schwellenwert überschrei
ten.
12. Anordnung nach Anspruch 11, bei der das Aktivierungsbe
stimmungsteil die Bestimmung einer Aktivierung sicher
stellt, wenn entweder das Sauerstoffgehaltsignal (Vo)
oder das provisorische Sauerstoffgehaltsignal (Vt) un
ter den vorbestimmten Fett-Seiten-Schwellenwert fällt,
nachdem dem vorbestimmte Fett-Seiten-Schwellenwert ein
mal überschritten wurde.
13. Anordnung zum Erfassen eines Luft/Kraftstoff-Verhält
nisses, mit folgenden Merkmalen:
einem Sensorgehäuse (2) mit einer Luftzelle (7) und ei ner Gaszelle (5), in die Abgas fließt;
einer ersten, einer zweiten, einer dritten und einer vierten Elektrode (9, 10, 13, 14) in der Luftzelle (7), der Gaszelle (5), der Gaszelle (5) bzw. außerhalb;
einem Sauerstoffsensorteil (8), das mit dem Sensorge häuse (2) angeordnet ist, wobei das Sauerstoffsensor teil (8) ein Sauerstoffgehaltsignal (Vo) durch die er ste und die zweite Elektrode (9, 10) liefert, das eine Differenz des Sauerstoffgehalts zwischen der Luftzelle (7) und der Gaszelle (5) anzeigt;
einem Sauerstoffpumpteil (12), das mit dem Sensorgehäu se (2) angeordnet ist, wobei das Sauerstoffpumpteil (12) gemäß einem Sauerstoffpumpsignal (VP), das zwi schen der dritten und der vierten Elektrode (13, 14) empfangen wird, Sauerstoffionen treibt, um durch das Sensorgehäuse (2) in und aus der Gaszelle (5) zu fließen;
einer Heizeinrichtung (16), die mit dem Sensorgehäuse (2) angeordnet ist, wobei die Heizeinrichtung das Sauerstoffsensorteil (8) und das Sauerstoffpumpteil (12) heizt;
einer Einrichtung (18) zum Liefern des Sauerstoffpump signals gemäß dem Sauerstoffgehaltsignal (Vo) zu der dritten und der vierten Elektrode (13, 14), und zum Liefern eines Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Signals (VOUT), das einen Sauerstoffgehalt in der Gaszelle (5) anzeigt, gemäß einer Menge von elektrischer Leistung, die durch das Sauerstoffpumpsignal (VP) zu der dritten und vierten Elektrode (13, 14) geliefert wird;
einer Einrichtung (32) zum Verstärken des Luft/Kraft stoff-Verhältnis-Signals (VOUT), um ein verstärktes Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Signal (Va) zu liefern;
einer Einrichtung zum Liefern entweder des Luft/Kraft stoff-Verhältnis-Signals (VOUT) oder des verstärkten Luft/Kraftstoff-Verhältnissignals (Va) auf eine ge schaltete Weise; und
einer Einrichtung (37) zum Liefern eines Umschaltsi gnals (K2) zu der Signalumschaltschaltung (33) zum Lie fern des Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Signals (VOUT) auf eine Bestimmung einer Aktivierung des Sauerstoffpump teils (12) gemäß dem verstärkten Luft/Kraftstoff-Ver hältnis-Signal hin.
einem Sensorgehäuse (2) mit einer Luftzelle (7) und ei ner Gaszelle (5), in die Abgas fließt;
einer ersten, einer zweiten, einer dritten und einer vierten Elektrode (9, 10, 13, 14) in der Luftzelle (7), der Gaszelle (5), der Gaszelle (5) bzw. außerhalb;
einem Sauerstoffsensorteil (8), das mit dem Sensorge häuse (2) angeordnet ist, wobei das Sauerstoffsensor teil (8) ein Sauerstoffgehaltsignal (Vo) durch die er ste und die zweite Elektrode (9, 10) liefert, das eine Differenz des Sauerstoffgehalts zwischen der Luftzelle (7) und der Gaszelle (5) anzeigt;
einem Sauerstoffpumpteil (12), das mit dem Sensorgehäu se (2) angeordnet ist, wobei das Sauerstoffpumpteil (12) gemäß einem Sauerstoffpumpsignal (VP), das zwi schen der dritten und der vierten Elektrode (13, 14) empfangen wird, Sauerstoffionen treibt, um durch das Sensorgehäuse (2) in und aus der Gaszelle (5) zu fließen;
einer Heizeinrichtung (16), die mit dem Sensorgehäuse (2) angeordnet ist, wobei die Heizeinrichtung das Sauerstoffsensorteil (8) und das Sauerstoffpumpteil (12) heizt;
einer Einrichtung (18) zum Liefern des Sauerstoffpump signals gemäß dem Sauerstoffgehaltsignal (Vo) zu der dritten und der vierten Elektrode (13, 14), und zum Liefern eines Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Signals (VOUT), das einen Sauerstoffgehalt in der Gaszelle (5) anzeigt, gemäß einer Menge von elektrischer Leistung, die durch das Sauerstoffpumpsignal (VP) zu der dritten und vierten Elektrode (13, 14) geliefert wird;
einer Einrichtung (32) zum Verstärken des Luft/Kraft stoff-Verhältnis-Signals (VOUT), um ein verstärktes Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Signal (Va) zu liefern;
einer Einrichtung zum Liefern entweder des Luft/Kraft stoff-Verhältnis-Signals (VOUT) oder des verstärkten Luft/Kraftstoff-Verhältnissignals (Va) auf eine ge schaltete Weise; und
einer Einrichtung (37) zum Liefern eines Umschaltsi gnals (K2) zu der Signalumschaltschaltung (33) zum Lie fern des Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Signals (VOUT) auf eine Bestimmung einer Aktivierung des Sauerstoffpump teils (12) gemäß dem verstärkten Luft/Kraftstoff-Ver hältnis-Signal hin.
14. Anordnung nach Anspruch 13, bei der die Umschaltsi
gnal-Liefereinrichtung (34) die Bestimmung einer Akti
vierung sicherstellt, wenn das verstärkte Luft/Kraft
stoff-Verhältnis-Signal (Va) einen vorbestimmten Fett-
Seiten-Schwellenwert übersteigt.
15. Anordnung nach Anspruch 14, bei der die Umschaltsi
gnal-Liefereinrichtung (34) die Bestimmung einer Akti
vierung sicherstellt, wenn das verstärkte Luft/Kraft
stoff-Verhältnis-Signal (Va) unter den vorbestimmten
Fett-Seiten-Schwellenwert fällt.
16. Anordnung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, bei der
die Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Signal-Verstärkungsein
richtung (32) das Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Signal
(VOUT) mit einem vorbestimmten Verstärkungsfaktor mul
tipliziert, woraufhin ein vorbestimmten Versatzspan
nungswert addiert wird, um das verstärkte Luft/Kraft
stoff-Verhältnissignal zu erhalten.
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