DE3037023C2 - - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Zündanlaßschalter für
Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotor.
Es sind Zündanlaßschalter für den vorgenannten Zweck bekannt,
die aus einem Gehäuse bestehen, in welchem ein mit einem Schlüs
sel betätigbarer Steuerzylinder montiert ist, der zwischen einer
Ruhestellung und einer Startstellung drehbar ist, wobei der Steuer
zylinder eine Rast aufweist, wobei ein erstes elastisches Element
vorgesehen ist, welches dazu dient, den Steuerzylinder von der
Startstellung in eine Zwischenstellung zwischen Ruhe- und Start
stellung zurückzuführen. Dabei wird eine das Wiederanlassen bloc
kierende Vorrichtung vorgesehen, welche ein radiales Sperrorgan
aufweist, das beweglich im Gehäuse montiert und unter der Wirkung
eines zweiten elastischen Elementes in Richtung auf den Steuerzy
linder bewegbar ist, wobei das Sperrorgan in die Raste des Steuer
zylinders eingreifen kann, wenn sich der Zylinder in der Zwischen
stellung befindet, so daß der Steuerzylinder daran gehindert wird,
direkt in die Startposition zurückzukehren. Ein Steuerglied, wel
ches in bezug auf den Zylinder um die Zylinderachse zwischen zwei
in umfänglichen Abstand voneinander befindlichen Anschlagflächen
des Zylinders drehbar gelagert ist, arbeitet mit diesen Anschlag
flächen zusammen, um ein Einrasten des Sperrorgans in die Raste
des Zylinders dann zu verhindern, wenn der Zylinder von der Ruhe
stellung in die Startstellung und von der Startstellung in die
Zwischenstellung überführt wird, wobei das Steuerorgan nur dann
das Eingreifen des Sperrorgans in die Raste ermöglicht, wenn der
Zylinder die Zwischenstellung von der Startstellung aus erreicht
hat (I-PS 10 17 151).
Bei den bekannten Vorrichtungen der vorgenannten Gattung weist
der Schalter ein Steuerglied auf, welches die Form einer halb
kreisförmigen Metallschneide hat, deren abgebogene Endbereiche
mit umfänglichem Spiel jeder in eine Öffnung eingreift, die in
der Seitenwand des Steuerzylinders eingreift. Das Steuerglied
kann in bezug auf den Zylinder in einem Bereich rotieren, der
durch zwei Relativstellungen definiert ist, welche durch die bei
den Flächen einer der beiden seitlichen Öffnungen des Zylinders
gegeben ist.
Die Zylinder der gattungsgemäßen Schalter werden üblicherweise
aus durch Spritzgießen erzeugten Kunststoffteilen gefertigt. Die
erwähnten seitlichen Öffnungen des Zylinders der bekannten Vorrich
tung stellen hinterschnittene Bereiche des Zylinders dar, wodurch
die Herstellung des Zylinders kompliziert und teuer wird, weil
eine spezielle Form mit beweglichen Teilen verwendet werden muß.
Außerdem weisen die bekannten Vorrichtungen den Nachteil auf, daß
sie nur umständlich mittels eines automatisch arbeitenden Roboters
zusammensetzbar sind. Dies ergibt sich daraus, daß das Steuerglied
in Eingriff mit den seitlichen Öffnungen des Zylinders gehalten
werden muß, wenn der letztere in das Gehäuse eingesetzt wird, weil
zur Verhinderung des Austrittes des Steuergliedes während des Ein
setzens in das Gehäuse der Zylinder horizontal oder leicht geneigt
gehalten werden muß, wobei das Steuerglied in die Öffnungen der
Zylinderseitenwandungen dauernd eingreifen muß. Hierdurch wird ein
automatischer Zusammenbau des Schalters ziemlich schwierig.
Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Her
stellung der Teile des Zündanlaßschalters zu vereinfachen und die
hierfür erforderlichen Kosten zu senken, wobei spezielle Formen
mit beweglichen Teilen vermieden werden können. Eine weitere Auf
gabe der Erfindung besteht darin, den automatischen Zusammenbau
durch Roboter zu erleichtern.
Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die An
schlagflächen des Zylinders in einer Endfläche des Zylinders vor
gesehen sind, in der ein axialer Lagersitz angeordnet ist, der ko
axial zur Achse des Zylinders verläuft, daß das Steuerglied ein
erstes Teilstück aufweist, das drehbar um die Steuerzylinderachse
gelagert ist, daß ein zweites Teilstück des Steuergliedes radial
vom ersten Teilstück absteht und mit umfänglichem Spiel zwischen
den Anschlagflächen des Steuerzylinders liegt, und daß ein drit
tes Teilstück, das am ersten Teilstück angeschlossen ist, vorge
sehen ist, das der Seitenfläche des Steuerzylinders gegenüberliegt
und mit dem Sperrorgan zusammenwirkt.
Spezielle Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Unteran
sprüchen 2 bis 7 beschrieben.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung der Zeichnungen, welche
lediglich Ausführungsbeispiele des Anlaßschalters zeigen
Fig. 1 veranschaulicht einen Anlaßschalter gemäß der Erfin
dung, die teilweise im Bereich der Wiederholungs-
Sperrvorrichtung geschnitten ist;
Fig. 2 zeigt in vergrößertem Maßstab den Teil des Umschal
ters, der in Fig. 1 geschnitten ist;
Fig. 3 ist eine Schnittansicht längs der Linie A-A der
Fig. 1 und 2;
Fig. 4 zeigt in linearer Darstellung die Stellungen der
einzelnen Teile der Wiederholungssperre in den ver
schiedenen Betriebsphasen.
Mit Bezugnahme insbesondere auf die Fig. 1 ist mit 1 der Körper
des Umschalters und mit 2 der umlaufende Zylinderkörper bezeich
net, welcher mittels des Zündschlüssels 3 betätigt wird, welcher
üblicherweise sowohl den elektrischen Teil des in den Blöcken 4
und 5 eingeschlossenen Schalters über eine Verformung der Vorder
seite 6 als auch den Riegel 7 der Diebstahlsicherung über den
Nocken 8 betätigt.
Die Spiralfeder 9 steuert die selbsttätige Rückführung in die
Fahrstellung der umlaufenden Teile nach Anlauf des Motors, wäh
rend die Feder 10 zum Betrieb des Riegels 7 dient. Es ist ersicht
lich, daß beim Fehlen des Diebstahlsicherungsmechanismus der dre
hende Körper 2 lediglich die elektrischen Schaltungen in den Blöc
ken 4 und 5 steuert, deren verschiedene Ausgänge mit 11 bezeich
net sind.
Erfindungsgemäß weist der Zylinderkörper 2 auf seiner Vorder
front 6 zwei axiale Anschläge 12 und 13 auf, welche einen Um
fangsbogenbereich begrenzen, innerhalb welchem die Seitenfläche 14
des Körpers 2 die radiale Sperr-Raste 15 aufweist, in die das ra
diale Sperrorgan 16 eingreifen kann, welches in einer im Körper 1
ausgenommenen Führung verstellbar angeordnet ist, um die Sperrung
einer wiederholten Zündung im fahrenden Zustand zu bewirken. Der
Eingriff des von der Feder 17 beaufschlagten Sperrorgans 16 in
die Raste 15 erfolgt über ein Zulassungs- oder Freigabeorgan, das
gemäß einem wichtigen Merkmal der Erfindung aus einer einfachen
radial angeordneten Zunge 18 besteht, welche auf die Welle 19 des
zylindrischen Körpers 2 aufgesetzt ist und zwar an der Frontseite 6
des zylindrischen Körpers im Bereich zwischen den beiden Anschlä
gen 12 und 13. Diese Zunge, welche aus einem gewöhnlichen Metall
bestehen kann, ist mit einem Ende 18 a versehen, welches über
den Rand der Vorderfront 6 hinausreicht, um auf das Sperror
gan 16 aufzutreffen, mit welchem es sowohl während der Anlaß
stufe des Motors als auch während der Rückstellung des Zünd
schlüssels in die Fahrtstellung zusammenwirkt, wie später näher
in der Fig. 4 erläutert wird.
Das Ende 18 a ist gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel um
die Seitenfläche 14 des Körpers 2 gebogen, um einen Schnabel zu
bilden, welcher längs einer gewissen Strecke auf einer zylindri
schen Fläche und längs einer anschließenden Strecke auf der Sperr-
Raste 15 verschoben wird, welche sich beim Anschlag 13 befindet.
Während der Funktion des Schalters ist vorgesehen, daß das Sperr
organ 16 auf das Ende 18 a der kleinen Zunge 18 aufgleiten kann.
Um diese Verstellung zu erleichtern, ist das Organ 16 an seinem
Ende 16 a abgerundet (siehe Fig. 3) und außerdem weist die Seiten
wand des zylindrischen Körpers 2 im Bereich des aus den Anschlä
gen 12 und 13 gebildeten Umfangbogens sowie an der axialen Stelle
nahe der von dem Schnabel 18 a bestrichenen zylindrischen Stelle
einen Nocken oder radiale Wöbung 20 auf, welche in die Raste 15
übergeht, auf welcher während der Drehung des zylindrischen Kör
pers 2 das Sperrorgan 16 lastet, um so weit angehoben zu werden,
bis es dem Ende 18 a der Zunge 18 überlagert ist. Die axiale Aus
dehnung des Sperrorgans 16 ist derart bemessen, daß - wenn auch
nur teilweise - sowohl die Wölbung 20 als auch das Ende 18 a ab
gedeckt werden. Die radiale Raste 15 besitzt die gleiche Axial
ausdehnung, um das Sperrorgan 16 aufzunehmen.
Die Arbeitsweise der Wiederholungssperrvorrichtung ist im Längs
diagramm der Fig. 4 dargestellt, wobei die gleichen Bezeichnungen
für gleiche Teile benutzt wurden. Außerdem ist mittels der Pfeile
die nachfolgende Drehrichtung des zylindrischen Körpers 2 d. h. des
Schlüssels 3 während der Zünd- und Abschaltvorgänge für den Motor
bezeichnet. Die verschiedenen Phasen a-g werden im nachfolgenden
beschrieben.
- a) Die Lage der Bestandteile 2, 16 und 18 der Wiederholungs sperr-Vorrichtung sind in der Haltestellung (abgeschalteter Motor) dargestellt. Es ist ersichtlich, daß das Sperrorgan 16 aufgrund der Wirkung der Feder 17 mit der Fläche 14 in Be rührung ist und nicht in die Raste 15 eingreift, so daß der Zündschlüssel oder der Körper 2 in Pfeilrichtung gedreht werden können, um den Zündvorgang einzuleiten, wobei voraus gesetzt wird, daß die Zunge 18 und damit deren Ende 18 a sich im Kontakt oder in der Nähe des Anschlags 12 befinden.
- b) Die Lage der Teile sind zu Beginn der Drehung des Körpers 2 veranschaulicht. Es ist ersichtlich, daß das Ende 18 a der Zunge 18 mit dem Sperrorgan 16 in Berührung gebracht wurde, von welchem es dann gegen die Sperr-Raste 15 geschoben wurde, ohne dieselbe schon abzudecken.
- c) In dieser Phase sind die Bestandteile während eines darauf folgenden Betriebszustands dargestellt. Es ist ersichtlich, daß das Ende 18 a völlig bis an den Anschlag 13 heran ver stellt ist und die Raste 15 abdeckt, also deren Zugang ver sperrt. Inzwischen wurde nun die Sperre 16 von der Wölbung oder dem Nocken 20 angehoben und in der gezeigten Lage wird sie auf das Ende 18 a angehoben.
- d) In der in dieser Phase gezeigten Stellung befinden sich die Bestandteile im Augenblick, in welchem das Schließen der elektrischen Schaltungen des Schalters erfolgt. Es ist er sichtlich, daß das Sperrorgan unter Anlage am Ende 18 a die Raste 15 überfährt. Da diese nicht gesperrt ist, kann der Körper weiterdrehen. Ersichtlich muß, damit das Überfahren erfolgt, die Länge L 1 des Endes 18 a größer als die Länge L 2 des Zugangs der Raste 15 sein.
- e) In dieser Stellung befinden sich die Teile in der Anlaß- Endstufe (unstabile Lage). Es ist ersichtlich, daß die Raste 15 und das Ende 18 a der Zunge 18 das Sperrorgan 16 überfahren haben, welches wieder in Kontakt mit der Sei tenwand 14 gelangt ist.
- f) Die Übergangsstellung der Bestandteile während der auto matischen Rückverstellung des Körpers 2 von der Anlaß- Stufe e) in die Fahrtstufe g) sind in dieser Unterfigur veranschaulicht. Es ist ersichtlich, daß das Sperrorgan 16 sich in die Raste 15 einzuschieben beginnt unter gleich zeitiger mit ihrer schrägen Fläche 16 b erfolgenden Verstel lung des Endes 18 a in Richtung des Anschlags 12.
- g) Die Lage der Teile ist im Fahrtzustand dargestellt, also in der Lage, in welcher sich automatisch der Körper 2 bei Beendigung der Anlaßdrehung durch die Wirkung der Spiral feder 9 zurückstellt. Es ist ersichtlich, daß das Sperr organ 16 völlig in die Raste 15 eingerastet ist und das Ende 18 a in Richtung des Anschlags 12 zurückverstellt ist. In diesem Zustand ist der Körper 2 gesperrt und kann bei Betätigung des Schlüssels 3 keine sofortige Wiederholung des Anlaßvorgangs einleiten. Somit werden die bekannten Nachteile infolge der Kupplung der in Bewegung befindlichen Teile im Falle des bereits gezündeten Motors vermieden. Um das Anlassen wiederholen zu können, muß ausgehend von dem Fahrtzustand g) der Zündschlüssel 3 zurückgedreht werden und alsdann der Körper 2 in die Stop-Stellung a) gelangen, so daß der nachfolgende Vorgang bei abgeschaltetem Motor er folgt. Während der Rückverstellung in die Stop-Stellung a) ausgehend von dem Fahrtzustand g) wird das Sperrorgan 16 anfänglich von der schrägen Ebene 15 a der Raste 15 abge hoben und danach von der Wölbung 20 angehoben, bis es er neut über das Ende 18 a zu liegen kommt und in Kontakt mit der Fläche 14 in die Stop-Stellung, wie unter a) angegeben, gelangt.
Wie dargestellt, sind das Sperrorgan 16 und die Raste 15 konisch
ausgebildet mit einer schrägen Wand 16 b, 15 a und einer geraden
Fläche 16 c und 15 b (siehe Fig. 4a).
Diese Ausbildung ist vorgesehen, um dem Organ 16 den Austritt aus
der Raste 15 während der Rückstellung in die Stop-Lage a) des
Zündschlüssels zu ermöglichen. Wie bereits erwähnt ist, wird
zwecks unbehindertem Anheben des Organs 16 auf das Ende 18 a der
Zunge 18 die Wölbung 20 vorgesehen; diese könnte auch entfallen
und das Anheben auf das Ende 18 a, das mehr oder weniger zurück
gebogen ist, könnte auch mittels einer Abrundung an den beiden
Seiten des Endes erleichtert werden. Gemäß der vorliegenden Lö
sung verringert die Abrundung des Endes 16 a des Sperrorgans 16
die Abnützung der Fläche 14 des Körpers 2, welcher normalerweise
aus Kunststoff besteht, wenn er in Berührung gelangt, ganz abge
sehen davon, daß das Gleiten des Sperrorgans erleichtert wird.
Die Möglichkeit der Ausbildung des Körpers 2 aus gepreßtem Kunst
stoff, die Einfachheit der Ausbildung des Zulassungsorgans als
einfache Zunge aus gewöhnlichem Metall, die gleichfalls im Preß
verfahren erfolgen kann und ferner die Abwesenheit irgendwelcher
Führungen für die Zunge 18 im Körper 2, wie sie für die herkömm
lichen Schalter vorgesehen sind, gestalten die erfindungsgemäße
Vorrichtung besonders einfach und wirtschaftlich.
Ein weiterer Vorteil liegt im einfachen Zusammenbau der Wieder
holungssperre. Die Montage erfordert lediglich die Auflage der
Zunge 18 auf die Fläche 6 des Körpers 2 um die Achse 19 und die
Anordnung des Sperrorgans 16 und der zugeordneten Feder 17 in
der entsprechenden Aufnahme im fraglichen Körper.
Die Anschläge 12 und 13 können auch von anderer Form und Anord
nung sein, als dies veranschaulicht ist. Auf alle Fälle ist der
Zweck dieser Mittel die Sperrung der Drehung der Zunge an einer
Stelle, welche die Wölbung und die Sperr-Raste aufweist. Auch
die Zunge kann verschieden ausgebildet sein, vorausgesetzt, daß
sie ein Ende aufweist, welches vom Sperrorgan während des Anlau
fens und der Rückverstellung in die Fahrtstellung mitgenommen wer
den kann. Beim ersten Vorgang geht es darum, den Zugang der Raste
15 und deren Überfahren durch das Sperrorgan 16 zu ermöglichen.
Beim zweiten Vorgang muß die Sperr-Raste 15 freigegeben werden,
um dem Sperrorgan 16 das Einschieben in die Raste zu gestatten,
damit eine sofortige Wiederholung des Anlaßvorganges verhindert
wird.
Außerdem ist ersichtlich, daß die schräge Ebene entweder nur am
Sperrorgan oder nur an der Raste vorgesehen sein kann.
Claims (8)
1. Zündanlaßschalter für Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotor
bestehend aus
- einem Gehäuse, in welchem ein mit einem Schlüssel be tätigbarer Steuerzylinder montiert ist, der zwischen einer Ruhestellung und einer Startstellung drehbar ist, wobei der Steuerzylinder eine Raste (15) auf weist,
- einem ersten elastischen Element (9), welches dazu dient, den Steuerzylinder (2) von der Startstellung in eine Zwischenstellung zwischen Ruhe- und Start stellung zurückzuführen,
- einer das Wiederanlassen blockierenden Vorrichtung (16-18), welche ein radiales Sperrorgan (16) auf weist, das beweglich im Gehäuse (1) montiert und unter der Wirkung eines zweiten elastischen Elementes in Richtung auf den Steuerzylinder (2) bewegbar ist, wo bei das Sperrorgan (16) in die Raste (15) des Steuer zylinders (2) eingreifen kann, wenn sich der Zylin der (2) in der Zwischenstellung befindet, so daß der Steuerzylinder daran gehindert wird, direkt in die Startposition zurückzukehren
- und einem Steuerglied (18), welches in bezug auf den Zylinder (2) um die Zylinderachse zwischen zwei in um fänglichen Abstand voneinander befindlichen Anschlag flächen (12, 13) des Zylinders (2) drehbar gelagert ist, wobei das Steuerglied (18) mit den Anschlagflä chen (12, 13) zusammenwirkt, um ein Einrasten des Sperrorgans (16) in die Raste (15) des Zylinders dann zu verhindern, wenn der Zylinder von der Ruhestellung in die Startstellung und von der Startstellung in die Zwischenstellung überführt wird, und wobei das Steuer organ nur dann das Eingreifen des Sperrorgans (16) in die Raste (15) ermöglicht, wenn der Zylinder (2) die Zwischenstellung von der Startstellung aus erreicht,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagflächen (12, 13) des
Zylinders (2) in einer Endfläche (6) des Zylinders (2) vorge
sehen sind, in der ein axialer Lagersitz angeordnet ist, der
koaxial zur Achse des Zylinders (2) verläuft, daß das Steuer
glied ein erstes Teilstück (18) aufweist, das drehbar um die
Steuerzylinderachse gelagert ist, daß ein zweites Teilstück
des Steuergliedes (18) radial vom ersten Teilstück absteht
und mit umfänglichem Spiel zwischen den Anschlagflächen des
Steuerzylinders liegt, und daß ein drittes Teilstück (18 a),
das am ersten Teilstück angeschlossen ist, vorgesehen ist, das
der Seitenfläche des Steuerzylinders (2) gegenüberliegt und
mit dem Sperrorgan zusammenwirkt.
2. Zündanlaßschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenwandung (14) des Zylinders (2) innerhalb des
durch die beiden Anschläge (12, 13) bestimmten Umfangbogens
eine radiale Wölbung (20) aufweist, welche in die Raste (15)
übergeht und welche mit dem Sperrorgan (16) zu dessen Anhebung
auf das Ende (18 a) der Zunge (18) sowohl während des Abdeckens
und Überfahrens der Raste (15) während des Anfahrvorgangs als
auch während der Rückstellung aus der Fahrtstellung in die
Stopstellung zusammenwirkt.
3. Zündanlaßschalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Breite der Zunge (18) größer als die Ein
gangsweite der Raste (15) ist.
4. Zündanlaßschalter nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekenn
zeichnet, da die Raste (15) und/oder das Sperrorgan (16) eine
schräge Ebene aufweisen, welche das Heraustreten des Sperr
organs aus der Raste während des Rückstellvorgangs aus der
Fahrtstellung in die Stopstellung zulassen.
5. Zündanlaßschalter nach den Ansprüchen 1-4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Raste beim axialen Anschlag vorgesehen ist,
welcher als Anschlag für die Zunge während des Anlaßvorgangs
dient.
6. Zündanlaßschalter nach den Ansprüchen 1-5, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Ende (18 a) der Zunge (18) auf die Seiten
fläche (14) des zylindrischen Körpers (2) umgebogen ist und
entlang einer zylindrischen Fläche gleitet, welche in der
Raste (15) endet.
7. Zündanlaßschalter nach den Ansprüchen 2-6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Axiallänge des Sperrorgans (16) derart be
messen ist, daß mindestens teilweise sowohl das Ende (18 a)
der Zunge (18) als auch die Wölbung (20) erfaßt bzw. über
deckt werden.
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