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DE3036359A1 - Filmeinheit fuer photographische zwecke - Google Patents

Filmeinheit fuer photographische zwecke

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Publication number
DE3036359A1
DE3036359A1 DE19803036359 DE3036359A DE3036359A1 DE 3036359 A1 DE3036359 A1 DE 3036359A1 DE 19803036359 DE19803036359 DE 19803036359 DE 3036359 A DE3036359 A DE 3036359A DE 3036359 A1 DE3036359 A1 DE 3036359A1
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DE
Germany
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sheet
film unit
mask
area
translucent
Prior art date
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Application number
DE19803036359
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English (en)
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DE3036359C2 (de
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Hisashi Minami-Ashigara Kanagawa Kikuchi
Katsuya Minami-Ashigara Kanagawa Kozai
Teruyoshi Isehara Kanagawa Makino
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujifilm Holdings Corp
Original Assignee
Fuji Photo Film Co Ltd
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Publication date
Application filed by Fuji Photo Film Co Ltd filed Critical Fuji Photo Film Co Ltd
Publication of DE3036359A1 publication Critical patent/DE3036359A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3036359C2 publication Critical patent/DE3036359C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C8/00Diffusion transfer processes or agents therefor; Photosensitive materials for such processes
    • G03C8/42Structural details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description

Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Filmeinheit, die für photographische Zwecke nach dem Mehrfarben - Diffusionsübertragungsverf ahren eingesetzt werden kann, und insbesondere verschiedene Verbesserungen bezüglich der Definition der Grenze des Bildbereiches.
Es sind bereits verschiedene Ausführungsformen von Filmeinheiten für photographische Zwecke nach dem Mehrfarben-Diffusionsübertragungsverfahren (im folgenden als "Filmeinheit" bezeichnet) vorgeschlagen worden, wobei diese Art der Entwicklung des belichteten Films zu einem fertigen Bild bzw. Abzug auch als "Sofortbildverfahren" bezeichnet wird; eine typische herkömmliche Ausführungsform ist in Fig. 1 bis 5 der beiliegenden Zeichnungen dargestellt und der offengelegten japanischen Patentveröffentlichung' (Tokkaisho) No. 50.153628 entnommen. Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf die Filmeinheit, während Fig. 5 eine explodierte Ansicht dieser Filmeinheit zeigt, bei der die verschiedenen Komponenten auseinandergenommen sind; die Enden des Behälters und des Auffangelementes sind dabei noch nicht umgefalten. Wie man in den Fig. 1 bis 5 erkennen kann, enthält die Filmeinheit ein erstes Blatt 1 aus mehreren, aufeinander laminierten Schichten, die jeweils zur automatischen Selbstverarbeitung des belichteten Films zu dem fertigen Bild beitragen, ein zweites Blatt 2, eine blattförmige Maske 3 mit einer Öffnung, die die Grenze der Bildfläche definiert, einen Behälter 4 aus einem zerstörbaren Material, der eine wässrige Verarbeitungsflüssigkeit enthält, ein Auffangelement 5, das nach dem Diffusionsübertragungsverfahren die überschüssige Verarbeitungsflüssigkeit zurückhalten kann und zwei Abstandselemente 6 für die Regulierung der Dicke der
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Verarbeitungsflüssigkeit, die über eine das erste Blatt bildende Schicht verteilt werden kann. Im einzelnen weist bei dieser Sofortbild-Filmeinheit das erste Blatt 1 Schichten auf, die jeweils gleiche Abmessungen haben und über ihre gesamten Abmessungen aus einem Verarbeitungsmaterial bestehen? die verschiedenen Komponenten der Filmeinheit werden in der folgenden Reihenfolge aufgebracht: Zunächst wird die Maske 3 mit der rechtwinkligen, insbesondere quadaratischen öffnung, die die Bildfläche definiert, auf das Blatt 1 aufgebracht; dann werden der Behälter 4 und das Auffangelement 5 auf die beiden quer verlaufenden, die"Öffnung eingrenzenden Ebenen 3d, 3c der Maske aufgebracht, Dann werden die beiden Abstandsstücke 6, 6 auf die beiden Seiten der seitlichen, die öffnung begrenzenden Ebenen 3a, 3b der Maske gelegt, und schließlich wird noch das transparente Deckblatt 2 auf dem so gebildeten Stapel angeordnet. Dementsprechend werden die Maske 3, die beiden Abstandselemente 6,6, der Behälter 4 und das Auffangelement zwischen dem ersten Blatt 1 und dem Deckblatt 2 angeordnet, wobei die Enden des Behälters und des Auffangelementes der Maske 3 so umgefalten werden, daß diese im Zusammenwirken mit zugehörigen Hilfsteilen jeweils den Behälter bzw. das Auffangelement bilden.
Bei einer Filmeinheit mit dieser Konstruktion kann der Inhalt des Behälters effektiv über das erste Blatt 1 verteilt werden, wenn der Behälter einem Druck unterworfen und dadurch zerstört wird, wodurch der belichtete Film zu einem fertigen Abzug entwickelt wird.
Wie sich aus der folgenden Beschreibung ergeben wird, besteht bei einer Filmeinheit mit einer solchen Konstruktion jedoch das Problem, daß oft am Umfang 12 (sh. Fig. 2) der Grenze des Bildbereiches eine Ver-
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schlechterung der Bildqualität auftritt, nämlich punktförmige Schmutzstellen 13 (sh. Fig. 4), die durch eine ungleichmäßige Konzentration nach der Beendigung der Sofortbild-Verarbeitung unter der Druckbelastung verursacht werden. Denn wenn die Maske 3 auf das erste Blatt 1 aufgelegt wird, wird üblicherweise ein wärmeempfindliches Bindemittel verwendet. Es ist jedoch sehr schwierig, die gesamten, miteinander zu verbindenden Flächen vollständig abzudichten, so daß einige Bereiche 14 (sh. Fig. 3) zwischen diesen Flächen nicht einwandfrei abgedichtet sind. Aufgrund dieser unvollkommenen Abdichtung tritt die Verarbeitungsflüssigkeit 7 durch die nicht abgedichteten Bereiche aus, wodurch die oben erwähnten, punktförmigen Schmutzstellen 13 entstehen.
Bei einer herkömmlichen Filmeinheit (beispielsweise bei der Filmeinheit nach der offengelegten japanischen Patentveröffentlichung (Tokkaisho) No. 50-153628) besteht die Maske 3, die auf dem ersten Blatt 1 aufliegt, aus einem lichtundurchlässigen Material, so daß nur der Bereich des lichtempfindlichen Laminates des ersten Blattes 1 innerhalb der Grenzlinien der Bildfläche , die durch die Öffnung in der Maske definiert wird, belichtet werden kann. Außerdem kann bei der thermischen Verbindung zwischen dem ersten Blatt und der Maske 3 die Abdichtung nicht bei hohen Temperaturen und unter hohem Druck durchgeführt werden, da diese Verarbeitungsbedingungen oft einen ungünstigen Einfluß auf das lichtempfindliche Laminat haben und dadurch die oben erwähnten, nicht abgedichteten Bereiche 14 (sh. Fig. 3) entstehen. Was die nicht abgedichteten Bereiche 14 betrifft, muß noch auf"folgendes hingewiesen werden: Wenn diese Bereiche sich mit der Verarbeitungsflüssigkeit füllen, die nach dem Austritt aus dem Behälter 4 in jeden Raum und jede Lücke
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der Filmeinheit eindringt, so werden diese Bereiche auf maximale KonzentrationspegeJ: des lichtempfindlichen Laminates gebracht bzw. entwickelt und dadurch gegen Strahlungslicht abge^Silrmt, so daß sie ohne Belichtung entwickelt wejjden. Solche nicht belichteten Bereiche erscheinen dann als Punkte.bzw. Flecken 13 ungleichmäßiger Konzentration am Umfang der Grenze der Bildfläche. Die dadurch hervorgerufene Verschlechterung der Bildqualität ist insbesondere in dem Fall unerwünscht, daß die sich ergebende, photographische Aufnahme Bildgrenzen haben soll, die weiß oder nahezu weiß gefärbt sind.
Es ist deshalb ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Filmeinheit für photographische Zwecke zu schaffen, bei der die Verschlechterung der Bildqualität verhindert wird, die insbesondere am Umfang der Grenze der Bildfläche auftreten kann.
Weiterhin soll die vorliegende Erfindung eine Filmeinheit für photographische Zwecke des oben beschriebenen Typs vorschlagen, deren Konstruktion das Auftreten von punktförmigen Schmutzstellen sicher und zuverlässig verhindert, die durch eine ungleichmäßige Konzentration am Umfang der Grenze der Bildfläche verursacht werden.
Und es ist schließlich ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Filmeinheit für photographische Zwecke des oben beschriebenen Typs zu schaffen, die eine einfache Konzentration und einen hohen Gebrauchswert hat.
Zur Erreichung dieser Ziele wird gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine nach dem Diffusionsübertragungsverfahren arbeitende Film-
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ORIGINAL INSPECTED
einheit für photographische Zwecke vorgeschlagen, wie sie im folgenden erläutert werden soll. Diese FiImeinheit weist ein erstes Blatt aus einem lichtempfindlichen Material, eine blattförmige Maske mit einer Öffnung, die die Grenze der Bildfläche definiert, ein zweites, Fläche-an-Fläche auf das erste Blatt aufgelegtes Blatt und einen Behälter aus einem zerstörbaren Material auf, der zwischen den jeweiligen Endbereichen des ersten Blattes und des zweiten Blattes in der Weise angeordnet ist, daß unter der Einwirkung eines Druckes der Behälter zerstört und die in ihm enthaltene Verarbeitungsflüssigkeit in den Raum zwischen dem ersten Blatt und dem zweiten Blatt freigegeben werden kann; diese Filmeinheit zeichnet sich gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch aus, daß ein Teil, der einen Grenzbereich der Öffnung bildet, aus einem lichtdurchlässigen, insbesondere durchscheinenden Material hergestellt ist.
Durch diese Ausgestaltung der Filmeinheit werden die nicht abgedichteten Bereiche zwischen der blattförmigen Maske und dem ersten. Blatt bei der Belichtung ebenfalls belichtet, so daß die Bereiche des ersten Blattes, die unter den oben erwähnten, nicht abgedichteten Bereichen liegen, in der üblichen Weise nach dem oben erläuterten Sofortbildverfahren zu dem fertigen Bild entwickelt werden. Dabei wird vorausgesetzt, daß die nicht abgedichteten Bereiche sich mit der Verarbeitungsflüssigkeit füllen, die sich über die Filmeinheit verteilt. Dadurch wird also sicher und zuverlässig verhindert, daß die nicht abgedichteten Bereiche eine besonders hohe Konzentration der Verarbeitungsflüssigkeit erhalten und deshalb besonders stark entwickelt werden, wodurch die oben erwähnten,
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punktförmigen Verunreinigungen entstehen, die durch eine ungleichmäßige Konzentration der Verarbeitungsflüssigkeit am Umfang der Grenze der Bildfläche verursacht werden.
Die Erfindung schafft also einen nach dem Diffusionsübertragungsverfahren (diffusive transfer process) arbeitende Filmeinheit für photographische Zwecke mit einem lichtempfindlichen Laminat, mit einer blattförmigen Maske mit einer Öffnung, die die Grenze der Bildfläche bildet, mit einem Behälter für eine Verarbeitungsflüssigkeit und mit den üblichen, weiteren Komponenten einer solchen Pilmeinheit, wie sie · bei Sofortbild-Kameras eingesetzt wird; diese Filmeinheit zeichnet sich dadurch aus, daß die blattförmige Maske aus einem lichtdurchlässigen, insbesondere durchscheinenden Material hergestellt ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden, schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine teilweise explodierte Draufsicht auf eine herkömmliche Filmeinheit,
Fig. 2 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1, wobei insbesondere die Definition der Grenze der Bildfläche zu erkennen ist,
Fig. 3 einen Teilquerschnitt durch eine Filmeinheit mit herkömmlicher Konstruktion, um die Mangel der herkömmlichen Filmeinheit zu veranschaulichen,
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Fig. 4 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2, wobei jedoch insbesondere die punktförmigen Verunreinigungen dargestellt sind, die durch eine ungleichmäßige Konzentration der Verarbeitungsflüssigkeit verursacht werden,
Fig. 5 eine explodierte Ansicht der Komponenten der Filmeinheit nach Fig. 1, wobei die verschiedenen Komponenten im auseinandergebauten Zustand dargestellt sind, und
Fig. 6 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 3, jedoch einer Filmeinheit gemäß einer bevorzugten Ausfuhrungsform der vorliegenden Erfindung.
Bevor die vorliegende Erfindung im Detail erläutert wird, soll darauf hingewiesen werden, daß in den verschiedenen Ansichten der Figuren jeweils gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.
Fig. 3 zeigt einen Teilquerschnitt durch eine herkömmliche Ausführungsform einer Filmeinheit, wobei die verschiedenen, die Konstruktion der Filmeinheit bildenden Komponenten im stark vergrößerten Maßstab gezeichnet< sind, um die Details besser erkennen zu können. Wie man in Fig. 3 sehen kann, enthält die Filmeinheit ein erstes Blatt oder ein lichtempfindliches Laminat 1 aus mehreren Schichten, die jeweils zu der Entwicklung des belichteten Films zu dem fertigen Bild beitragen. Auf dieses lichtempfindliche Laminat werden die folgenden Schichten in der angegebenen Reihenfolge aufgebracht: Eine Maske 3 mit einer Öffnung, die die Grenze der Bildfläche definiert, Abstandselemente 6 für die Regulierung der Dicke der Flüssigkeitsschicht, die über das lichtempfindliche Blatt ausgegeben und verteilt werden soll, und ein Deckblatt 2, das auch als "zweites Blatt" bezeichnet wird.
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Im einzelnen enthält das erste Blatt 1 ein lichtundurchlässiges Tragteil 1Ä und einen aus lichtempfindlichen Schichten bestehenden Bereich 1B, während das zweite Blatt 2 ein transparentes Tragteil 2A und eine Neutralisations-Schicht 2B enthält. Das Abstandselement 6 weist einen Tragkörper 6A und Bindemittelschichten 6B, 6B auf beiden Seiten des ' Tragkörpers 6A auf, während die Maske (Blatt) 3 einen Blattkörper 3A und eine Bindend, ttelschicht 3B auf der Seite des Bereiches 1B aus den lichtempfindlichen Schichten enthält.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unterscheiden sich der Aufbau und die Eigenschaften der herkömmlichen Filmeinheit nach den Fig. 1, 2, 3 und 5 nur dadurch, von der erfindungsgemäßen Filmeinheit, daß die blattförmige Maske 3Ά' aus einem lichtdurchlässigen , insbesondere durchscheinenden Material hergestellt ist, wie man in Fig. 6 erkennen kann. Bei einer herkömmlichen Filmeinheit ist nämlich die blattförmige Maske aus einem schwarzen, lichtundurchlässigen Material hergestellt, während die blattförmige Maske 3A' bei der Filmeinheit nach der vorliegenden Erfindung aus einem lichtdurchlässigen insbesondere durchscheinenden Material· besteht. Durch die Einführung einer solchen lichtdurchlässigen, blattförmigen Maske, wie sie bei der erfindungsgemäßen Filmeinheit verwendet wird, kann das Licht durch die blattförmige Maske 3A' verlaufen und dadurch die Bereiche belichten, die unter den Umfangsbereichen der blattförmigen Maske 3A' liegen, wenn die in die Sofortbildkamera eingelegte Filmeinheit dem durch das Objektiv einfallenden Licht ausgesetzt und dadurch das erste, lichtempfindliche Blatt in der üblichen Weise bildmäßig belichtet wird. Selbst dann, wenn die Verarbeitung-
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flüssigkeit 7 in die nicht abgedichteten Bereiche 14 eingedrungen ist, die sich zwischen dem ersten Blatt 1 und der blattförmigen Maske 3 befinden, kann eine photographische Abbildung erhalten werden, die auf dem und in der Nähe des Umfangs 12 der Grenze der Filmfläche keine punktförmigen Schmutzstellen hat. Denn da keine Gefahr besteht, daß nur die Entwicklung der nicht abgedichteten Bereiche 14 rasch abläuft und zu der Erzeugung von Bereichen mit relativ hoher Konzentration führt, läßt sich das Auftreten von punktförmigen Verunreinigungen ungleichmäßiger Konzentration am Umfang der Bildfläche verhindern. In diesem Zusammenhang muß noch darauf hingewiesen'werden, daß die Bereiche des lichtempfindlichen Blattes 1, die vollständig abgedichtet unter der blattförmigen Maske 3A' liegen, das Eindringen der Verarbeitungsflüssigkeit 7 nicht ermöglichen. Wenn also die oben erwähnten Bereiche der Belichtung unterworfen werden, kommt es weder zu einer Entwicklung noch zur Erzeugung einer Abbildung, so daß die Ausbildung des Randbereiches der Bildfläche auf vorgegebene Weise erfolgt.
Wie man aus der obigen Beschreibung ableiten kann, muß nicht die gesamte, blattförmige Maske 3A' aus einem lichtdurchlässigen Material hergestellt werden, sondern es reicht aus, wenn nur der Umfangsbereich der öffnung, die den Umfang 12 der Bildfläche definiert, aus einem lichtdurchlässigen Material hergestellt ist. Wenn also das Aussehen der Filmeinheit etwas verbessert werden soll, können die jeweiligen Enden der blattförmigen Maske 3A' , die umgefaltet werden, wenn der Behälter und das Auffangelement 5 zusammengebaut werden, scharzgefärbt sein, so daß der Behälter 4 und das Auffangelement 5 nicht direkt mit einem Blick wahrgenommen werden. Wenn
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weiterhin die blattförmige Maske 3Ar aus einem transparenten Material hergestellt ist, können die Schwierigkeiten bezüglich der Einführung eines optischen Inspektionsverfahrens in Verbindung mit der Herstellung solcher Filraeinheiten vermieden werden, indem sie teilweise mit einem Streifen oder einem ähnlichen Element gefärbt wird. Wenn der Streifen sich am Umfang der die Bildfläche begrenzenden Öffnung befindet, können auf den entsprechenden Bereichen des fertigen Bildes die punktförmigen Verunreinigungen auftreten, wie sie oben beschrieben wurden. Diese punktförmigen Verunreinigungen machen sich jedoch kaum'bemerkbar, wenn die Breite des Streifens ausreichend gering ist. Um das Auftreten einer Belichtung durch einfallendes Licht oder die Leitung des Lichtes von den äußeren Randbereichen der lichtdurchlässigen, blattförmigen Maske 3A' zu verhindern, wird die blattförmige Maske 3A' nach einer bevorzugten Ausführungsform einer Farbbehandlung oder einer Behandlung unterworfen, die zu einer Schleierbildung bzw. Trübung bzw. Dunstbildung führt.
Wie sich aus der obigen Beschreibung ergibt, zeichnet sich die photographische Filmeinheit nach der vorliegenden Erfindung, die ein erstes Blatt, eine darauf aufgebrachte, blattförmige Maske, ein zweites Blatt und einen Behälter mit der Verarbeitungsflüssigkeit aufweist, dadurch aus, daß wenigstens der Umfangsbereich der die Bildfläche definierenden Öffnung der Maske aus einem lichtdurchlässigen, insbesondere durchscheinenden Material hergestellt wird. Dadurch werden bei einer Belichtung der nicht abgedichteten Bereiche zwischen der blattförmigen Maske und dem ersten Blatt die Bereiche des ersten Blattes, die unter diesen nicht abgedichteten Bereichen liegen, in der üblichen Weise entwickelt, wenn die nicht abgedichteten Bereiche mit der Verarbei-
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tungsflüssigkeit gefüllt sind, die sich über die Filmeinheit verteilt hat. Da also diese nicht abgedichteten Bereiche nicht extrem stark entwickelt werden können, was von der Erzeugung von Bereichen mit relativ hoher Konzentration begleitet ist, läßt sich das Auftreten von punktförmigen Schmutzstellen verhindern, die durch ungleichmäßige Konzentrationen am Umfang der Bildfläche verursacht werden. Weiterhin muß bei der Herstellung der Filmeinheit die Maske nicht bei hohen Temperaturen und/oder hohem Druck auf das erste Blatt aufgebracht werden. Dadurch läßt sich diese Filmeinheit durch ein einfaches Herstellungsverfahren anfertigen, ohne daß es zu ungünstigen Einwirkungen durch die oben erwähnten Parameter auf das Herstellungsverfahren kommt, wie beispielsweise eine Kräuselung bzw. ein Einrollen der Filmeinheit, wie sie bei dem bekannten Herstellungsverfahren oft nicht zu vermeiden war.
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Claims (2)

PATEN ΓΛ N WX LT E A. GRÜNECKER DlR-ING. H. KINKELDEY W. STOCKMAIR K. SCHUMANN DR RER PJAT. · DiPL-FHYS. P. H. JAKOB G. BEZOLD Da BER MAT ■ DIPU-CHEM 8 MÜNCHEN MAXIMILIANSTRASSe P 15 531/Da 26. Sept. 1980 Fuji Photo Film Co., Ltd. 210, Nakanuma, Min ami Ash±gara~sh.i Kanagawa-ken, Japan Filmeinheit für photographische Zwecke Patentansprüche
1. Nach dem Diffusionsübertragungsverfahren arbeitende Pilmeinheit für photographische Zwecke mit einem
ersten Blatt aus einem lichtempfindlichen Laminat, mit einer blattförmigen Maske mit einer Öffnung, die eine Grenze des Bildbereiches definiert, mit einem zweiten Blatt, das Fläche-an-Fläche auf das erste Blatt gelegt ist, und mit einem zwischen den jeweiligen Endbereichen des ersten Blattes und des zweiten Blattes
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TELEFON (OS9) 25 28 60
TELEX O5-2S3BO
TELEGRAMME ΜΟΝΑΡΛΤ
TELEKOPIERER
in einer solchen Weise angeordneten Behälter aus einem zerbrechlichen Material, das eine in dem Behälter vorhandene Verarbeitungsflüssigkeit unter der Einwirkung eines Drucks in den Raum zwischen dem ersten und dem zweiten Blatt freigegeben wird,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein den Grenzbereich der öffnung der blattförmigen Maske (3) bildender Bereich (3A') aus einem lichtdurchlässigen, insbesondere durchscheinenden. Material hergestellt ist.
2. Nach dem Diffusionsübertragungsverfahren arbeitende Filmeinheit für photographische Zwecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teilbereich des aus dem lichtdurchlässigen Material bestehenden Bereiches (3A') der Maske (3) einer Dunst- bzw. Trübungs- bzw» Schleier-Bildungs-Behandlung unterworfen worden ist.
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DE19803036359 1979-09-27 1980-09-26 Filmeinheit fuer photographische zwecke Granted DE3036359A1 (de)

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DE3036359A1 true DE3036359A1 (de) 1981-04-16
DE3036359C2 DE3036359C2 (de) 1988-10-27

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