DE3036359A1 - Filmeinheit fuer photographische zwecke - Google Patents
Filmeinheit fuer photographische zweckeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Filmeinheit, die für photographische Zwecke nach dem Mehrfarben - Diffusionsübertragungsverf
ahren eingesetzt werden kann, und insbesondere verschiedene Verbesserungen bezüglich der
Definition der Grenze des Bildbereiches.
Es sind bereits verschiedene Ausführungsformen von Filmeinheiten für photographische Zwecke nach dem Mehrfarben-Diffusionsübertragungsverfahren
(im folgenden als "Filmeinheit" bezeichnet) vorgeschlagen worden, wobei diese Art der Entwicklung des belichteten Films
zu einem fertigen Bild bzw. Abzug auch als "Sofortbildverfahren" bezeichnet wird; eine typische herkömmliche
Ausführungsform ist in Fig. 1 bis 5 der beiliegenden Zeichnungen dargestellt und der offengelegten japanischen Patentveröffentlichung' (Tokkaisho)
No. 50.153628 entnommen. Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf die Filmeinheit, während Fig. 5 eine explodierte
Ansicht dieser Filmeinheit zeigt, bei der die verschiedenen Komponenten auseinandergenommen sind; die Enden des
Behälters und des Auffangelementes sind dabei noch nicht umgefalten. Wie man in den Fig. 1 bis 5 erkennen kann,
enthält die Filmeinheit ein erstes Blatt 1 aus mehreren, aufeinander laminierten Schichten, die jeweils zur automatischen
Selbstverarbeitung des belichteten Films zu dem fertigen Bild beitragen, ein zweites Blatt 2, eine
blattförmige Maske 3 mit einer Öffnung, die die Grenze der Bildfläche definiert, einen Behälter 4 aus einem
zerstörbaren Material, der eine wässrige Verarbeitungsflüssigkeit enthält, ein Auffangelement 5, das nach dem
Diffusionsübertragungsverfahren die überschüssige Verarbeitungsflüssigkeit
zurückhalten kann und zwei Abstandselemente 6 für die Regulierung der Dicke der
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Verarbeitungsflüssigkeit, die über eine das erste Blatt
bildende Schicht verteilt werden kann. Im einzelnen weist bei dieser Sofortbild-Filmeinheit das erste Blatt
1 Schichten auf, die jeweils gleiche Abmessungen haben und über ihre gesamten Abmessungen aus einem Verarbeitungsmaterial
bestehen? die verschiedenen Komponenten der Filmeinheit werden in der folgenden Reihenfolge
aufgebracht: Zunächst wird die Maske 3 mit der rechtwinkligen, insbesondere quadaratischen öffnung, die
die Bildfläche definiert, auf das Blatt 1 aufgebracht; dann werden der Behälter 4 und das Auffangelement 5
auf die beiden quer verlaufenden, die"Öffnung eingrenzenden
Ebenen 3d, 3c der Maske aufgebracht, Dann werden die beiden Abstandsstücke 6, 6 auf die beiden Seiten
der seitlichen, die öffnung begrenzenden Ebenen 3a, 3b
der Maske gelegt, und schließlich wird noch das transparente Deckblatt 2 auf dem so gebildeten Stapel angeordnet.
Dementsprechend werden die Maske 3, die beiden Abstandselemente 6,6, der Behälter 4 und das Auffangelement
zwischen dem ersten Blatt 1 und dem Deckblatt 2 angeordnet, wobei die Enden des Behälters und des Auffangelementes
der Maske 3 so umgefalten werden, daß diese im Zusammenwirken mit zugehörigen Hilfsteilen jeweils
den Behälter bzw. das Auffangelement bilden.
Bei einer Filmeinheit mit dieser Konstruktion kann der Inhalt des Behälters effektiv über das erste Blatt 1
verteilt werden, wenn der Behälter einem Druck unterworfen und dadurch zerstört wird, wodurch der belichtete
Film zu einem fertigen Abzug entwickelt wird.
Wie sich aus der folgenden Beschreibung ergeben wird, besteht bei einer Filmeinheit mit einer solchen Konstruktion
jedoch das Problem, daß oft am Umfang 12 (sh. Fig. 2) der Grenze des Bildbereiches eine Ver-
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schlechterung der Bildqualität auftritt, nämlich punktförmige
Schmutzstellen 13 (sh. Fig. 4), die durch eine ungleichmäßige Konzentration nach der Beendigung
der Sofortbild-Verarbeitung unter der Druckbelastung verursacht werden. Denn wenn die Maske 3 auf das
erste Blatt 1 aufgelegt wird, wird üblicherweise ein wärmeempfindliches Bindemittel verwendet. Es ist
jedoch sehr schwierig, die gesamten, miteinander zu verbindenden Flächen vollständig abzudichten, so daß
einige Bereiche 14 (sh. Fig. 3) zwischen diesen Flächen nicht einwandfrei abgedichtet sind. Aufgrund
dieser unvollkommenen Abdichtung tritt die Verarbeitungsflüssigkeit 7 durch die nicht abgedichteten Bereiche
aus, wodurch die oben erwähnten, punktförmigen Schmutzstellen 13 entstehen.
Bei einer herkömmlichen Filmeinheit (beispielsweise bei der Filmeinheit nach der offengelegten japanischen
Patentveröffentlichung (Tokkaisho) No. 50-153628) besteht die Maske 3, die auf dem ersten Blatt 1 aufliegt,
aus einem lichtundurchlässigen Material, so daß nur der Bereich des lichtempfindlichen Laminates des ersten
Blattes 1 innerhalb der Grenzlinien der Bildfläche , die durch die Öffnung in der Maske definiert wird,
belichtet werden kann. Außerdem kann bei der thermischen Verbindung zwischen dem ersten Blatt und der
Maske 3 die Abdichtung nicht bei hohen Temperaturen und unter hohem Druck durchgeführt werden, da diese
Verarbeitungsbedingungen oft einen ungünstigen Einfluß auf das lichtempfindliche Laminat haben und dadurch
die oben erwähnten, nicht abgedichteten Bereiche 14 (sh. Fig. 3) entstehen. Was die nicht abgedichteten
Bereiche 14 betrifft, muß noch auf"folgendes hingewiesen werden: Wenn diese Bereiche sich mit der
Verarbeitungsflüssigkeit füllen, die nach dem Austritt aus dem Behälter 4 in jeden Raum und jede Lücke
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der Filmeinheit eindringt, so werden diese Bereiche auf maximale KonzentrationspegeJ: des lichtempfindlichen
Laminates gebracht bzw. entwickelt und dadurch gegen Strahlungslicht abge^Silrmt, so daß sie ohne Belichtung
entwickelt wejjden. Solche nicht belichteten Bereiche
erscheinen dann als Punkte.bzw. Flecken 13 ungleichmäßiger
Konzentration am Umfang der Grenze der Bildfläche. Die dadurch hervorgerufene Verschlechterung
der Bildqualität ist insbesondere in dem Fall unerwünscht, daß die sich ergebende, photographische Aufnahme Bildgrenzen
haben soll, die weiß oder nahezu weiß gefärbt sind.
Es ist deshalb ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine
Filmeinheit für photographische Zwecke zu schaffen, bei der die Verschlechterung der Bildqualität verhindert
wird, die insbesondere am Umfang der Grenze der Bildfläche auftreten kann.
Weiterhin soll die vorliegende Erfindung eine Filmeinheit für photographische Zwecke des oben beschriebenen
Typs vorschlagen, deren Konstruktion das Auftreten von punktförmigen Schmutzstellen sicher und zuverlässig
verhindert, die durch eine ungleichmäßige Konzentration am Umfang der Grenze der Bildfläche verursacht werden.
Und es ist schließlich ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Filmeinheit für photographische
Zwecke des oben beschriebenen Typs zu schaffen, die eine einfache Konzentration und einen hohen Gebrauchswert
hat.
Zur Erreichung dieser Ziele wird gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine nach
dem Diffusionsübertragungsverfahren arbeitende Film-
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ORIGINAL INSPECTED
einheit für photographische Zwecke vorgeschlagen, wie sie im folgenden erläutert werden soll. Diese FiImeinheit
weist ein erstes Blatt aus einem lichtempfindlichen Material, eine blattförmige Maske mit einer
Öffnung, die die Grenze der Bildfläche definiert, ein zweites, Fläche-an-Fläche auf das erste Blatt aufgelegtes
Blatt und einen Behälter aus einem zerstörbaren Material auf, der zwischen den jeweiligen Endbereichen
des ersten Blattes und des zweiten Blattes in der Weise angeordnet ist, daß unter der Einwirkung eines Druckes
der Behälter zerstört und die in ihm enthaltene Verarbeitungsflüssigkeit
in den Raum zwischen dem ersten Blatt und dem zweiten Blatt freigegeben werden kann;
diese Filmeinheit zeichnet sich gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch aus, daß ein Teil, der einen Grenzbereich
der Öffnung bildet, aus einem lichtdurchlässigen, insbesondere durchscheinenden Material
hergestellt ist.
Durch diese Ausgestaltung der Filmeinheit werden die nicht abgedichteten Bereiche zwischen der blattförmigen Maske und dem ersten. Blatt bei der Belichtung
ebenfalls belichtet, so daß die Bereiche des ersten Blattes, die unter den oben erwähnten, nicht abgedichteten
Bereichen liegen, in der üblichen Weise nach dem oben erläuterten Sofortbildverfahren zu dem fertigen
Bild entwickelt werden. Dabei wird vorausgesetzt, daß die nicht abgedichteten Bereiche sich mit der
Verarbeitungsflüssigkeit füllen, die sich über die Filmeinheit verteilt. Dadurch wird also sicher und
zuverlässig verhindert, daß die nicht abgedichteten Bereiche eine besonders hohe Konzentration der Verarbeitungsflüssigkeit
erhalten und deshalb besonders stark entwickelt werden, wodurch die oben erwähnten,
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punktförmigen Verunreinigungen entstehen, die durch eine
ungleichmäßige Konzentration der Verarbeitungsflüssigkeit
am Umfang der Grenze der Bildfläche verursacht werden.
Die Erfindung schafft also einen nach dem Diffusionsübertragungsverfahren
(diffusive transfer process) arbeitende Filmeinheit für photographische Zwecke mit einem
lichtempfindlichen Laminat, mit einer blattförmigen Maske mit einer Öffnung, die die Grenze der Bildfläche
bildet, mit einem Behälter für eine Verarbeitungsflüssigkeit und mit den üblichen, weiteren
Komponenten einer solchen Pilmeinheit, wie sie · bei Sofortbild-Kameras eingesetzt wird; diese Filmeinheit
zeichnet sich dadurch aus, daß die blattförmige Maske aus einem lichtdurchlässigen, insbesondere durchscheinenden
Material hergestellt ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden, schematischen
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine teilweise explodierte Draufsicht auf eine herkömmliche Filmeinheit,
Fig. 2 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1, wobei insbesondere die Definition der Grenze
der Bildfläche zu erkennen ist,
Fig. 3 einen Teilquerschnitt durch eine Filmeinheit mit herkömmlicher Konstruktion,
um die Mangel der herkömmlichen Filmeinheit zu veranschaulichen,
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Fig. 4 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2, wobei jedoch insbesondere die punktförmigen
Verunreinigungen dargestellt sind, die durch eine ungleichmäßige Konzentration der Verarbeitungsflüssigkeit verursacht
werden,
Fig. 5 eine explodierte Ansicht der Komponenten der Filmeinheit nach Fig. 1, wobei die
verschiedenen Komponenten im auseinandergebauten Zustand dargestellt sind, und
Fig. 6 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 3, jedoch einer Filmeinheit gemäß einer bevorzugten
Ausfuhrungsform der vorliegenden Erfindung.
Bevor die vorliegende Erfindung im Detail erläutert wird, soll darauf hingewiesen werden, daß in den verschiedenen
Ansichten der Figuren jeweils gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.
Fig. 3 zeigt einen Teilquerschnitt durch eine herkömmliche Ausführungsform einer Filmeinheit, wobei die verschiedenen,
die Konstruktion der Filmeinheit bildenden Komponenten im stark vergrößerten Maßstab gezeichnet<
sind, um die Details besser erkennen zu können. Wie man in Fig. 3 sehen kann, enthält die Filmeinheit ein erstes
Blatt oder ein lichtempfindliches Laminat 1 aus mehreren Schichten, die jeweils zu der Entwicklung des belichteten
Films zu dem fertigen Bild beitragen. Auf dieses lichtempfindliche Laminat werden die folgenden Schichten in
der angegebenen Reihenfolge aufgebracht: Eine Maske 3 mit einer Öffnung, die die Grenze der Bildfläche definiert,
Abstandselemente 6 für die Regulierung der Dicke der Flüssigkeitsschicht, die über das lichtempfindliche
Blatt ausgegeben und verteilt werden soll, und ein Deckblatt 2, das auch als "zweites Blatt" bezeichnet wird.
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Im einzelnen enthält das erste Blatt 1 ein lichtundurchlässiges Tragteil 1Ä und einen aus lichtempfindlichen
Schichten bestehenden Bereich 1B, während das zweite Blatt 2 ein transparentes Tragteil 2A und eine
Neutralisations-Schicht 2B enthält. Das Abstandselement 6 weist einen Tragkörper 6A und Bindemittelschichten
6B, 6B auf beiden Seiten des ' Tragkörpers 6A auf, während die Maske (Blatt) 3 einen Blattkörper 3A und eine Bindend,
ttelschicht 3B auf der Seite des Bereiches 1B aus den lichtempfindlichen Schichten enthält.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung unterscheiden sich der Aufbau und die Eigenschaften der herkömmlichen Filmeinheit nach den
Fig. 1, 2, 3 und 5 nur dadurch, von der erfindungsgemäßen
Filmeinheit, daß die blattförmige Maske 3Ά' aus einem lichtdurchlässigen , insbesondere durchscheinenden
Material hergestellt ist, wie man in Fig. 6 erkennen kann. Bei einer herkömmlichen Filmeinheit ist nämlich
die blattförmige Maske aus einem schwarzen, lichtundurchlässigen Material hergestellt, während die blattförmige
Maske 3A' bei der Filmeinheit nach der vorliegenden Erfindung aus einem lichtdurchlässigen
insbesondere durchscheinenden Material· besteht. Durch die Einführung einer solchen lichtdurchlässigen, blattförmigen
Maske, wie sie bei der erfindungsgemäßen Filmeinheit verwendet wird, kann das Licht durch die blattförmige
Maske 3A' verlaufen und dadurch die Bereiche belichten, die unter den Umfangsbereichen der blattförmigen
Maske 3A' liegen, wenn die in die Sofortbildkamera eingelegte Filmeinheit dem durch das Objektiv
einfallenden Licht ausgesetzt und dadurch das erste, lichtempfindliche Blatt in der üblichen Weise bildmäßig
belichtet wird. Selbst dann, wenn die Verarbeitung-
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flüssigkeit 7 in die nicht abgedichteten Bereiche 14 eingedrungen ist, die sich zwischen dem ersten Blatt
1 und der blattförmigen Maske 3 befinden, kann eine photographische Abbildung erhalten werden, die auf
dem und in der Nähe des Umfangs 12 der Grenze der Filmfläche
keine punktförmigen Schmutzstellen hat. Denn da keine Gefahr besteht, daß nur die Entwicklung der
nicht abgedichteten Bereiche 14 rasch abläuft und zu der Erzeugung von Bereichen mit relativ hoher Konzentration
führt, läßt sich das Auftreten von punktförmigen Verunreinigungen ungleichmäßiger Konzentration am
Umfang der Bildfläche verhindern. In diesem Zusammenhang muß noch darauf hingewiesen'werden, daß die Bereiche
des lichtempfindlichen Blattes 1, die vollständig abgedichtet unter der blattförmigen Maske 3A' liegen,
das Eindringen der Verarbeitungsflüssigkeit 7 nicht ermöglichen. Wenn also die oben erwähnten Bereiche
der Belichtung unterworfen werden, kommt es weder zu einer Entwicklung noch zur Erzeugung einer Abbildung,
so daß die Ausbildung des Randbereiches der Bildfläche auf vorgegebene Weise erfolgt.
Wie man aus der obigen Beschreibung ableiten kann, muß
nicht die gesamte, blattförmige Maske 3A' aus einem lichtdurchlässigen Material hergestellt werden, sondern
es reicht aus, wenn nur der Umfangsbereich der öffnung,
die den Umfang 12 der Bildfläche definiert, aus einem
lichtdurchlässigen Material hergestellt ist. Wenn also das Aussehen der Filmeinheit etwas verbessert werden
soll, können die jeweiligen Enden der blattförmigen Maske 3A' , die umgefaltet werden, wenn der Behälter
und das Auffangelement 5 zusammengebaut werden, scharzgefärbt sein, so daß der Behälter 4 und das Auffangelement
5 nicht direkt mit einem Blick wahrgenommen werden. Wenn
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weiterhin die blattförmige Maske 3Ar aus einem transparenten
Material hergestellt ist, können die Schwierigkeiten bezüglich der Einführung eines optischen Inspektionsverfahrens
in Verbindung mit der Herstellung solcher Filraeinheiten vermieden werden, indem sie
teilweise mit einem Streifen oder einem ähnlichen Element gefärbt wird. Wenn der Streifen sich am Umfang
der die Bildfläche begrenzenden Öffnung befindet, können auf den entsprechenden Bereichen des fertigen
Bildes die punktförmigen Verunreinigungen auftreten, wie sie oben beschrieben wurden. Diese punktförmigen
Verunreinigungen machen sich jedoch kaum'bemerkbar,
wenn die Breite des Streifens ausreichend gering ist. Um das Auftreten einer Belichtung durch einfallendes
Licht oder die Leitung des Lichtes von den äußeren Randbereichen der lichtdurchlässigen, blattförmigen
Maske 3A' zu verhindern, wird die blattförmige Maske
3A' nach einer bevorzugten Ausführungsform einer Farbbehandlung oder einer Behandlung unterworfen, die zu
einer Schleierbildung bzw. Trübung bzw. Dunstbildung führt.
Wie sich aus der obigen Beschreibung ergibt, zeichnet sich die photographische Filmeinheit nach der vorliegenden
Erfindung, die ein erstes Blatt, eine darauf aufgebrachte, blattförmige Maske, ein zweites Blatt
und einen Behälter mit der Verarbeitungsflüssigkeit aufweist, dadurch aus, daß wenigstens der Umfangsbereich
der die Bildfläche definierenden Öffnung der Maske aus einem lichtdurchlässigen, insbesondere durchscheinenden
Material hergestellt wird. Dadurch werden bei einer Belichtung der nicht abgedichteten Bereiche zwischen der
blattförmigen Maske und dem ersten Blatt die Bereiche des ersten Blattes, die unter diesen nicht abgedichteten
Bereichen liegen, in der üblichen Weise entwickelt, wenn die nicht abgedichteten Bereiche mit der Verarbei-
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tungsflüssigkeit gefüllt sind, die sich über die Filmeinheit verteilt hat. Da also diese nicht abgedichteten
Bereiche nicht extrem stark entwickelt werden können, was von der Erzeugung von Bereichen mit relativ hoher
Konzentration begleitet ist, läßt sich das Auftreten von punktförmigen Schmutzstellen verhindern, die durch
ungleichmäßige Konzentrationen am Umfang der Bildfläche verursacht werden. Weiterhin muß bei der Herstellung
der Filmeinheit die Maske nicht bei hohen Temperaturen und/oder hohem Druck auf das erste Blatt aufgebracht
werden. Dadurch läßt sich diese Filmeinheit durch ein einfaches Herstellungsverfahren anfertigen, ohne daß
es zu ungünstigen Einwirkungen durch die oben erwähnten Parameter auf das Herstellungsverfahren kommt, wie
beispielsweise eine Kräuselung bzw. ein Einrollen der Filmeinheit, wie sie bei dem bekannten Herstellungsverfahren
oft nicht zu vermeiden war.
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Claims (2)
1. Nach dem Diffusionsübertragungsverfahren arbeitende
Pilmeinheit für photographische Zwecke mit einem
ersten Blatt aus einem lichtempfindlichen Laminat, mit einer blattförmigen Maske mit einer Öffnung, die eine Grenze des Bildbereiches definiert, mit einem zweiten Blatt, das Fläche-an-Fläche auf das erste Blatt gelegt ist, und mit einem zwischen den jeweiligen Endbereichen des ersten Blattes und des zweiten Blattes
ersten Blatt aus einem lichtempfindlichen Laminat, mit einer blattförmigen Maske mit einer Öffnung, die eine Grenze des Bildbereiches definiert, mit einem zweiten Blatt, das Fläche-an-Fläche auf das erste Blatt gelegt ist, und mit einem zwischen den jeweiligen Endbereichen des ersten Blattes und des zweiten Blattes
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TELEFON (OS9) 25 28 60
TELEX O5-2S3BO
TELEGRAMME ΜΟΝΑΡΛΤ
TELEKOPIERER
in einer solchen Weise angeordneten Behälter aus einem
zerbrechlichen Material, das eine in dem Behälter vorhandene Verarbeitungsflüssigkeit unter der Einwirkung
eines Drucks in den Raum zwischen dem ersten und dem zweiten Blatt freigegeben wird,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein den Grenzbereich der öffnung der blattförmigen
Maske (3) bildender Bereich (3A') aus einem lichtdurchlässigen, insbesondere durchscheinenden.
Material hergestellt ist.
2. Nach dem Diffusionsübertragungsverfahren arbeitende
Filmeinheit für photographische Zwecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teilbereich
des aus dem lichtdurchlässigen Material bestehenden Bereiches (3A') der Maske (3) einer Dunst- bzw.
Trübungs- bzw» Schleier-Bildungs-Behandlung unterworfen
worden ist.
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