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Die Erfindung betrifft eine FUhrungseinheit zum Losnehmen
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fUr die FUhrung und Halterung von Containern in großräumigen Schiffskörpern,
bei der in horizontaler Richtung angeordnete Riegel in Schiffsquerachse verlaufen
und untere in ander durch sich in Schiffshochachse erstreckende Stiele verbunden
sind.
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In der Containerverladetechnik hat es sich als vorteilhaft herausgestellt,
die Container beim Verladen in einen Schiffskörper mechanisch zu fUhren. In der
Regel sind solche FUhrungen als käfigartige starre Gerste mit Quer-und Längsverbänden
ausgebildet. Durch sie wird schon beim Absenken der Stellplatz des Containers positioniert
und dessen Schubversatz während der Fahrt verhindert. Diese Führungen bestehen aus
fachwerkartigen Elementen, die aus StabilitätsgrUnden innerhalb der Fachwerke diagonal
verstrebt sind und mit dem Schiffskörper in einer festen Verbindung stehen. Jedoch
wirkt sich diese Art der Verstrebung und die feste Verbindung der Elemente mit dem
Schiffskörper in mehrfacher Hinsicht sehr nachteilig aus.
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Insbesondere treten Schwierigkeiten dann auf, wenn das fUr die Containerfahrt
hergerichtete Schiff für die Verschiffung von Massengut eingesetzt werden soll.
Die fest mit dem Schiffskörper verbundenen Elemente behindern den Einsatz von Entladegeräten
bei der Entladung von Massengut.
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Inbesondere kUnnen Flurfördergeräte kaum eingesetzt werden.
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Um diesen Schwierigkeiten zu begegnen, wurden die Elemente bereits
losnehmbar mit dem Schiffskörper verbunden. Dabei wurden Konstruktionen verwendet,
die im wesentlichen denwenigen entSprachen, die zuvor fest mit dem Schiffskörper
verbunden waren. Sie zeichneten sich daher aus durch ein hohes Gewicht der diagonalen
Verstrebungen. Außerdem konnten sich diese Elemente aufgrund ihrer Starrheit den
insbesondere während der Ftlrt des Schiffes auftretenden
Verformungen
des Schiffskörpers nicht genügend anpassen.
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Insbesondere traten im negativen Belastungsfall Verformungen innerhalb
des Gerüstes auf, die eine unpräzise Führung der Container zur Folge hatten und
damit zwangsläufig zu Verladeschwierigkeiten führten.
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Aufgabe der Erfindung ist es daher, das Führungssystem der einleitend
genannten Art so zu verbessern, daß es leicht losnehmbar und gegen Verformungen
des Schiffskörpers weitgehend sicher ist.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Führungseinheit
biegeelastisch und verwindungssteif ausgebildet ist, eine sie von Verformungen des
Schiffskörpers weitgehend entkoppelnde Lagerung aufweist und mindestens zwei Führungseinheiten
miteinander elastisch zu einem Führungssystem verbunden sind.
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Durch eine derart ausgebildete Führungseinheit können die Nachteile
vermieden werden, die sich daraus ergeben, daß für die Herstellung losnehmbarer
Führungseinheiten lediglich die bisher festen Führungseinheiten aus ihrer Verbindung
mit dem Schiffskörper gelöst wurden. Innerhalb des Schiffskörpers auftretende Verformungen
werden weitgehend von den Führungseinheiten ferngehalten, dadurch, daß genügend
Spiel im Bereich der Lagerung der Führungseinheiten zwischen diesen und dem Schiffskörper
eingeräumt wird. Außerdem wird durch die elastische Verbindung mehrerer Führungseinheiten
verhindert, daß im negativen Belastungsfall Verformungen in den Führungseinheiten
auftreten können. Die Führungseinheiten sind aus verwindungssteifen Profilen hergestellt,
so daß dadurch das Auftreten von Schwingungen weitgehend verhindert wird. Andererseits
sind die Führungseinheiten quer zu den von ihnen auf gespannten Führungsebenen biegeelastisch
ausgebildet, so daß sie in der Lage sind, kurzfristig Verformungen aufzunehmen,
ohne daß sie bleibend verformt sind.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung bestehen Riegel
und Stiele aus Kastenprofilen. Diese zeichnen sich in erster Linie dadurch aus,
daß sie verwindungssteif
sind.- Andererseits werden Materialstärken
und Abmessungen der Kastenprofile so gewählt, daß die notwendige Biegesteifigkeit
der Profile gewährleistet ist.
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Weitere Sinzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
ausführlichen Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen, in denen bevorzugte
Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise veranschaulicht sind.
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In den Zeichnungen zeigen: Figur -1: eine Vorderansicht eines Führungselementes,
Figur 2: eine Vorderansicht eines anderen Führungselementes, Figur 3: einen Schnitt
durch ein Führungselement entlang der Schnittlinie C-C in Figur 2, Figur 4: einen
Schnitt durch eine Führungseinheit entlang der Schnittlinie D-D in Figur 2, Figur
5: einen Längsschnitt durch eine Verbindungsstelle, in der zwei ilbereinander angeordnete
Führungseinheiten miteinander verbunden sind, Figur 6: einen Schnitt durch im Schiffsboden
angebrachte Führungen, Figur 7: eine Draufsicht auf im Schiffsboden angebrachte
Führungen, Figur 8: eine Draufsicht auf eine Ftthrungseinheit für 20' -Container,
Figur 9: eine Draufsicht auf eine Führungseinheit für 40' -Container, Figur 10:
einen Schnitt durch eine zwischen zwei Führungseinheiten angeordnete Lagerung eines
Verbindungsteils, Figur 11: einen Querschnitt durch eine im oberen Teil einer Führungseinheit
angeordnete Seilführung,
Figur 12: einen Längsschnitt durch eine
im oberen Teil einer Führungseinheit vorgesehene Seilführung entlang der Schnittlinie
XII-XII in Figur 11, Figur 13: eine Seitenansicht eines für die Seillagerung vorgesehenen
Einsatzes, Figur 14: eine Draufsicht auf ein Spannseil, Figur 15: eine Seitenansicht
einer Verriegelung eines Führungselementes gegenüber dem Schiffskörper, Figur 16:
eine Seitenansicht von auf einem Doppelboden gestauten 40' -Container, Figur 17:
einen Teilausschnitt eines Querschnitts durch einen Schiffskörper entlang der Schnittlinie
XVII-XVII in Figur 16, Figur 18: einen anderen Teilausschnitt eines Querschnittes
durch einen Schiffskörper im Bereich der Seitenwandungen, Figur 19: einen weiteren
Teilausschnitt eines Querschnittes durch einen Schiffskörper im Bereich einer quer
zur Schiffslängsachse verlaufenden Schiffswandung, Figur 20: eine Draufsicht auf
einen Doppelboden und Figur 21: einen Querschnitt durch einen einzel stehenden Stiel.
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Eine Führungseinheit besteht im wesentlichen aus Riegeln 8, 9, 10,
27, 38, 45, Stielen 7 und Dreiecksblechen 12.
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Die Riegel 8, 9, 10, 27, 38, 45 sind über die Dreiecksbleche 12 mit
den Stielen 7 verbunden. Dabei verlaufen die Riegel 8, 9, 10, 27, 38. 45 im wesentlichen
in horizontaler Richtung und quer 7.Ur Schiffslängsachse, während die Stiele 7 senkrech
d,zu n Schiffshochachse angeordnet sind. rn einem m; ConL':'nern r38 zu beladenden
Schiffskörper 69 E4:nd die Führungseinheiten quer zur Längsachse
des
Schiffes in Abständen von der Lange eines 20'-Containers bzw. eines 40'Containers
angeordnet. Die einzelnen FUhrungseinheiten sind mit Hilfe von Spannseilen 3 miteinander
verbunden. Die Spannseile 3 verlaufen in Schiffslängsachse und begrenzen den Standplatz
eines Containers 68 parallel zu dessen Längsachse. Sie münden im Bereich der Stiele
7 in die Führungseinheiten. Die Stiele unterteilen die Führungseinheiten im Containerraster,
d.h.
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je ein Stiel 7 ist von dem benachbarten Stiel 7 in einem Abstand entfernt,
der der Breite eines Containers 68 entspricht.
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Je nach der Höhe des Schiffskörpers 69 sind mehrere FUhrungseinheiten
1, 2 untereinander angeordnet. Im Regelfall ist eine untere Führungseinheit 1 und
eine obere Führungseinheit 2 im Schiffskörper vorgesehen. Bei beiden Führungseinheiten
1, 2 ist eine identische Verteilung der Stiele auf die Breite einer Führungseinheit
1, 2 vorgenommen, so daß an den beiden Enden der Riegel 8, 9, 10, 27, 38, 45 je
ein Stiel steht und weitere Stiele im Abstand von je einer Containerbreite über
die beiden Führungseinheiten 1, 2 verteilt sind. Entsprechend der Anzahl von übereinander
angeordneten Führungseinheiten 1, 2 erstrecken sich auch die Spannseile 3 zwischen
jeweils zwei gegenüberliegenden, den Standplatz eines Containers 68 begrenzenden
Führungseinheit 1, 2. Dabei sind die Spannseile 3 jeweils an den oberen Enden der
einander zugeordneten Stielen 7 befestigt.
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Sowohl die Riegel 8, 9, 10, 27, 38, 45 als auch die Stiele bestehen
aus Kastenprofilerl 13, 14. Die im Mittelbereich der Führungseinheiten 1, 2 angeordneten
Stiele 7 sind aus Je vier Kastenprofilen 14 zusammengesetzt. Jedes
Kastenprofil
14 hat einen rechteckigen Querschnitt mit schmaleren Außenfljchen 88 und breiteren
Außenflächen 89. Die Stiele 7 sind aus vier kastenprofilen 14 derart zusammengesetzt,
daß. je zwei der Kastenprofile 14 sich mit ihren breiteren Außenflächen 89 in einer
von den FUhrungseinheiten 1, X aufgespannten FUhrungsebene 17 erstrecken, während
die breiteren Außenflächen 89 der beiden anderen Kastenprofile 14 senkrecht dazu
verlaufen. Die Kastenprofile 14 erstrecken sich mithin von einem in der Mitte angeordneten
quadratischen Hohlraum 16 sternförmig in vier verschiedene Dichtungen. Dabei sind
im Bereich des quadratischen Hohlraums 16 die einander zugewandten schmaleren Außenflächen
88 entlang ihrer sie begrenzenden Längskanten 15 miteinander verschweißt. Die senkrecht
zur Führungsebene 17 sich erstreckenden Kastenprofile dienen nit ihren breiteren
Außenflächen 89 zur Führung der Container 68, während die in der Führungsebene 17
sich erstreckenden Kastenprofile 14 mit den Riegeln 8, 9, 10, 27, 38, 45 verbunden
sind. Diese Verbindung kommt derart zustande, daß die die Führungseinheiten 1, 2
nach unten bzw. nach oben begrenzenden Riegel 8, 9, 45, 27 sich über die gesandte
Länge einer FUhrungseinheit 1, 2 erstrecken und die Stiele 7 mit den einander zugewandten
Innenflåchen 60, 61, 62, 63 der Außenriegel 8, 9, 45, 27 verbunden sind. Lediglich
die sich senkrecht zur Führungsebene 17 erstrekenden Kastenprofile 14 ragen über
die Innerflächen 6O, 61, 62, 63 hinaus und enden bündig abschliefiend mit Außenflächen
64, 65, 66, 67 der Riegel 8, 9, 4'>, 27, die die Führungseinheiten 1,2 nach oben
bzw. lunten begrenzen.
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Die zwischen den oberen bzw. unteren Riegeln 8, 9, 45, 27 angeordneten
Mittelriegel 10, 38 sind aus einzelnen Stücken zusammengesetzt. die sich ihrerseits
zwischen den einarider zugewandten Kastenprofilen 14 benachbarter
Stiele
7 erstrecken. Dabei sind die einzelnen Stücke dieser Riegel 10, 38 so ausgerichtet,
daß sie parallel zu den Außenriegeln 8, 9, 45, 27 verlaufen.
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Die Führungseinheiten 1, 2 sind in Führungen 4 mit dem Schiffskörper
69 verbunden. Die Führung 4 besteht aus zwei sich in Schiffshochachse erstreckenden
Führungsholmen 6, die einander im Abstand der Breite eines Kastenprofils 14 parallel
verlaufen. In die auf diese Weise entstehende Führung 4 werden die Führungseinheiten
1, 2 von oben abgesenkt, wobei das sich von den äußeren Stielen 7 nach außen erstreckende
Kastenprofil 14 zwischen den beiden Führungsholmen 6 geführt wird. Darüber hinaus
steht die untere Führungseinheit 1 mit Bolzen 22 in entsprechend ausgebildeten Löchern
25, die im Doppelboden 71 des Schiffskörpers 69 ausgebildet sind. Die Bolzen 22
sind im Bereich des quadratischen Hohlraums 16 an der Außenfläche 65 des unteren
Riegels 8 befestigt. Er wird dabei aufgenommen von den sich seitlich über den Riegel
8 erstreckenden Kastenprofilen 14, die zu diesem Zwecke mit einem Kragen 74 über
die Außenfläche 67 hinausragen. Die Bolzen haben im Regelfall einen runden Querschnitt
und weisen in Richtung auf das in die Löcher 25 hineinragende Ende eine konische
Verjüngung 24 auf. Diese erlaubt eine gezielte Einweisung des Bolzens 22 in das
Loch 25.
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Die Stiele sind an ihrem oberen Ende, das dem die Bolzen 22 tragenden
unteren Ende gegenüberliegt, mit Löchern 23 versehen, die in den sich an den Außenflächen
des oberen Riegels 9 erstreckenden Kastenprofilen 14 ausgebildet sind und von der
AuRenflache 64 in den Riegel 9 hineinragen. Zum Zwecke der Ausbildung dieser Löcher
23 ragen die auf seitlichen Außenflächen 90 sich verstrecken den Kastenprofile 14
iit einem Kragen 91 über die AuBenfläche 64 des Riegels 9 hinaus. Auf diesem Kragen
91 liegt
die obere Führungseinheit 2 mit einem entsprechend ausgebildeten
Kragen 9 auf, der sich seinerseits auf der Außenfläche 67 des unteren Riegels 45
erhebt. Aus diesem-Kragen 92 ragt ein bolzen 22 heraus, der ähnlich wie derjenige
ausgebildet ist, der von der unteren Führungseinheit 1 in das Loch hineinragt. Er
ist an seinem dem unteren Führungselement 1 zugewandten unteren Ende mit einer konusförmigen
Verjüngung 24 versehen, die das Einfügen des Bolzens in das Loch 23 erleichtert.
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Das Loch 23 kann in einem Anschlußende 70 angeordnet sein, das sich
von der oberen Außenfläche 64 des oberen Riegels 9 der unteren Führungseinheit 1
in Richtung auf die untere Außenfläche 67 des unteren Riegels 45 der oberen Führungseinheit
2 erstreckt. Dieses Anschlußende 70 dient nicht nur zur Führung des Bolzens 22 sondern
darüber hinaus auch noch zur Aufnahme eines Verbindungselementes, das zwei einander
parallel verlaufende Führungseinheiten 1 miteinander verbindet, von denen sich je
eine an den beiden Enden des von den Fiihrungstlinheiten 1 geführten Containers
68 erstreckt. Dieses Verbir,dungselement ist im Regelfall als ein Spannseil 3 ausgebildet,
das sich weitgehend in horizontaler Richtung parallel zur Längsachse des Schiffes
von einem Führungselement 1 zum benachbarten FUhrungselement 1 erstreckt. Zur Aufnahme
dieses Spannseils 3 ist das Anschlußende 70 mit einer quer zur Führungsebene 17
verlaufenden Halterungsöffnung 72 versehen, in die das Spannseil 3 vom oberen Ende
des Anschlußendes 70 her eingelegt werden kann. Zum Zwecke des Einlegens ist die
Halterungsöffnung 72 derart mit dem Loch 23 verbunden, daß sich die Halterungsöffnung
72 senkrecht zur Richtung des Loches 23 an dessen dem oberen Riegel 9 zugewandten
Ende erstreckt. Die Halterungsöffnung 72 hat aber im Regelfall einen kleineren Durchmesser
als das den Bolzen 22 aufnehmende Loch 23. Dieser Durchmesser ist dem des Spannseiles
3 angepaßt.
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Um das Einlegen des Spannseils 3 in diü Halterurigsöffnung 72 zu erleichtern,
sind am Ubergang zwischen dem Loch 23 und der Halterungsöffnung 72 abgschrägte Einweiserkanten
93 vorgesehen, über die das Spannseil 3 in die Halterungsöffnung 72 über eine Einschuböffnung
73 gleitet, die das Loch 23 mit der Halterungsöffnung 72 verbindet.
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Das Anschlußende 70 wird an seiner Abschlußkante 75 von dem Kragen
92 beaufschlagt, der den Bolzen 22 umgibt, nachdem dieser in das Loch 23 eingeführt
worden ist. Dabei endet die Verjüngung 24 des Bolzens 22 oberhalb des zuvor in die
Halterungsöffnung 72 eingelegten Seils 3 im Bereich der Einschuböffnung 73. Auf
diese Weise wird verhindert, daß der Bolzen 22 unmittelbar auf dem Seil 3 aufliegt
und dieses gegebenenfalls zusätzlich belastet. Andererseits verhindert der Bolzen
22, daß das Seil 3 auch bei ungünstigen Bewegungsverhältnisses des Schiffskörpers
aus der Halterungsöffnung 22 und gegebenenfalls sogar aus dem Loch 23 herausgleiten
kann.
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Das Spannseil 3 hat eine Länge, die derjenigen eines 40'-Containers
entspricht. Bei der Verladung von 20'-Containern liegt das Spannseil 3 in seiner
Mitte 94 in der Halterungsöffnung 72 einer Führungseinheit 1, die sich zwischen
einander benachbarten 20'-Containern erstreckt, über deren gesamte Länge das Spannseil
3 reicht. beidseits der Mitte 94 des Spannseils 3 sind Hülsen 44 auf dem Halteseil
3 befestigt. Die mit ihren einander zugewandten Enden 95,96 das Anschlußende 70
beidseits der Halterungsöffnung 72 auf seiner Außenfläche beaufschlagen. In ähnlicher
Weise sind an den beiden Enden des Halteseils 3 einanderzugeordnete Hülsen 44 vorgesehen,
die zur Festlegung des Halteseils 3 in Halterungsö.ffnungen 72 dienen. Diese Halterungsöffnungen
72 sind in Führungseinheiten 1, 2 angebracht, die sich entweder an je einem Ende'eines
40'-Containers
erstrecken oder die an den voneinander abgewandten
Enden zweier zu einer Einheit zusammengefaßten 20'-Containern angeordnet sind. Die
beiden an je einem Ende des Halteseils 3 angeordneten Hülsen 44 sind zusätzlich
an ihren einander zugewandten Enden 95, 96 mit Druckfedern 45 versehen.
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Diese Druckfedern 45 dämpfen die Bewegungen, die die durch das Halteseil
3 miteinander verbundenen Führungseinheiten 1, 2 gegeneinander ausführen.
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Eine Festlegung der beiden Führungseinheiten 1, 2 gegenüber dem Schiffskörper
69 erfolgt mit Hilfe einer Verriegelungsvorrichtung 5, durch die die obere Führungseinheit
2 gegenüber dem Schiffskörper 69 verriegelt wird. Da die obere Führungseinheit 2
unmittelbar die untere Führungseinheit 1 beaufschlagt, ist dadurch auch die untere
FUhrungseinheit 1 bezüglich ihrer Lage im Schiffskörper 69 festgelegt.
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Diese Verriegelungsvorrichtung 5 besteht im wesentlichen aus einem
Haltering 32, der ein ovales Langloch 33 aufweist. Die lange Achse dieses Langloches
33 erstreckt sich in Längsrichtung der Führungseinheit 2. Durch das Langloch 33
erstreckt sich ein Verriegelsbolzen 34, dessen Längsilchie horizontal und scrlkreX
t zur Längsachse der Führungseinheit 2 verläuft. Der Haltering 32 ist fest mit einer
Massivplatte 49 verschweißt, die ihrerseits die von ihr aufgenommenen Kräfte sowohl
in die mit ihr fest vertiundenen Außenstiele 7 als auch in einen parallel zu den
Riegeln 27, 38, 45 verlaufenden Verstreberiegel 31 schlüssig einleitet. Auch dieser
Verstreberiegel 31 ist als Kastenprofil ausgebildet, in dessen dem Haltering 32
zugewandtes Ende die Massivplatte 49 hineinragt. Sie wird allseits von dem Kastenprofil
des Verstreberiegels 31 umschlosseri und ist fest mit diesem verschweißt. Der Verstreberiegel
31 tiberlappt die Massivplatte 49 und endet wenige Millimeter vor dem Außenrand
des Halteringes 32.
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Mit seinem diesem Ende gegenüberliegenden Teil ragt der Verstreberiegel
31 bis an den nächsten Stiel 7, der dem Außenstiel benachbart ist. Jenseits dieses
ersten Stiels erstreckt sich ein weiterer Teil des Verstreberiegels 31 bis zum nächsten
Stiel 7. Die Verstreberiegel 31 sind mit den in der FUhrungsebene 17 verlaufenden
Kastenprofilen 14 der Stiele 7 verschweißt. Bei einer Führungseinheit 2, bei der
im Regelfall sechs gleichweit voneinander entfernte Stiele 7 fünf gleichgroße Felder
voneinander abteilen, sind jeweils in den beiden außenliegenden Feldern Verstreberiegel
31 zur Einleitung der von den Halteringen 32 aufgenommenen Kräfte vorgesehen. Das
Mittelfeld ist ohne einen derartigen Verstreberiegel 31 ausgebildet.
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Im Bereich der Massivplatte 49 sind die sich in der Führungsebene
17 erstreckenden Kastenprofiie 14 unterbrochen.
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Lediglich die senkrecht zu diesen Kastenprofilen in Hichtung der ContainerZängsachsen
verlaui'r'nden Kastenprofile 14 können sich auch über die Massivp1rJìten 49 erstrecken.
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Der Haltering 32 ist in einer Ausnehmurg der Massivplatte 49 derart
eingeschweißt, daß das in Richtung auf den Schiffskörper 69 weisende Ende des Langloches
33 etwa in der Flucht der an dieser Stelle unterbrochenen Kastenprofile 14 liegt,
die sich durch die an dem Schiffskörper 69 befestigte Führung 4 erstrecken. Auf
diese Weise ist es möglich, daß der sich durch das Langloch 33 erstreckende Verriegelungsbolzen
34, der in den Führungsteilen 6 in entsprechend ausgebildeten Löchern gelagert ist,
die Bewegungen der FUhrungseinheit 2 gegenüber dem Schiffskörper 69 so begrenzt,
daß die Kastenprofile 14 aus der Führung 4 nicht hinausgleiten können. Andererseits
läßt das Langloch 33 Bewegungen der Führungsiinheit 2 so viel Raum, daß diese sich
bezüglich des Schiffskörpers 69 bewegen kann. Auf diese Weise werden Spannungen
innerhalb der Führungseinheit 2 ermieden.
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Zur Aussteifung der zwischen den Riegeln 8,9,10,27,38,45 vorhandenen
Verbindungen sird Dreltcksbleche 12 vorgesehen.
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Im Bereich der unteren Führungseinheit 1 sind diese Dreiecksbleche
alle untereinander gleich ii Sinne gleichschenkliger Dreiecke ausgebildet. Dabei
liegen die gleichlangen Schenkel jeweils in den von den Riegeln 8,9,10 und den Stielen
7 gebildeten Ecken. Gleiche Dreiecksbleche werden bei der oberen Führungseinheit
2 in den von den Außenriegeln ?7, 45 von den Stielen 7 gebildeten Ecken verwendet.
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Demgegenüber hat es sich als zweckmäßig herausgestellt, im Bereich
des Mittelriegels 38 Dreiecksbleche 12 zu verwenden, die sich mit einer kürzeren
Seite an den Stielen 7 und mit einer längeren Seite an dem Mittelriegel 38 erstrecken.
Dabei werden derartige Dreiecksbleche 12 ledig: lich im Bereich der vier Außenfelder
auf derjenigen Seite der Mittelriegel 38 verwendet, die von den Verstreberiegeln
31 abgewendet ist. Auf der diesen zugewendeten Seite sind keine Verstreberiegel
vorgesehen. Lediglich im Bereich des Mittelfeldes, in dem ein Vertre-beriegel 31
nicht vorgesehen ist, sind Dreiecksbleche beidseits des Mittelriegels 38 angeordnet.
Diese sind jeweils mit einer kurzen Seite im Bereich der Stiele und mit einer langen
Seite im Bereich des Riegels 38 versehen. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß
die Kräfte sanft in den Mittelriegel 38 übergeleitet werden.
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Je nachdem, ob die Führungseinheiten 1, 2 zum Stauen von 40' oder
20'-Containern benutzt werden, erfahren sie eine versclliedene Ausbildung. Diese
läßt sich insbesondere in deri Draufsichten der Figuren 8 und 9 erkennen. Bei einer
Führungseinheit 1, 2, die zum Stauen von 20'-Containern Verwendung findet (val.
Figur 8) verlaufen Riegel 8,9,10,27,38,45 und Stiele 7 in einer Führungsebene 17,
die beidseits von Containern 68 beaufschlagt werden. Dabei ist zu berUcksichtigen,
daß zwischen zwei zu einer 40'-Einheit zusammengestellten 20'-Containerrl jeweils
ein Paar
von Führungseinheiten 1, 2 angeordnet ist. Jeder 20'-Container
wird mithin mit seinen Stirnflachen von Führungen aufgenommen, die einerseits von
Riegeln 8,9,10 bzw. 27,38, 45 und andererseits von den senkrecht zur Führungsebene
17 verlaufenden Kastenprofilen 14 der Stiele 7 gebildet werden.
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Demgegenüber sind die bei 40!-Containern verwendeten Führungseinheiten
1, 2 als doppelte Führungseinheiten 76 ausgebildet, bei denen jeweils 2 der für
20'-Container verwendeten einzelnen Führungseinheiten 1, 2 mit einem bestimmten
Abstand parallel zueinander verlaufen. Dieser Abstand ist vorgegeben durch die Ausbildung
der Führung 4, in der die Kastenprofile 21 der Außenstiele 7 geführt werden. Diese
Führung 4 wird begrenzt durch die beiden einander parallel verlaufenden Führungsteile
6, die am Schiffskörper 69 befestigt sind. Während das Kastenprofil 21 der bei 2O'-Container
verwendeten Führungseinheit 1,2 zwischen den beider Führungsteilen 6 an deren Innenwandungen
geführt wird, werden die Führungseinheiten 76 der 40'-Container an den voneinander
abgewandten Außenflächen 78 der Führungsteile 6 geführt. Diese Außenflächen 78 werden
von Kastenprofilen 7 7 beaufschlagt, die sich in der Führungsebene 17 erstrecken,
die von jeder Führurigshälfte der Führungseinheit 76 aufgespannt wird. Diese Kastenprofile
77 sind mit dn Stiele Z fest verbunden, die die Führungseinheit 76 an i uhren Fririen
bgrenzen.
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Auch die bei dieser FUhrungseinheit 76 verwendeten Stiele 7 sind ebenso
wie die bei dc einfachen Führungseinheiten 1, 2 verwendeten Stiele 7 aus Kastenprofilen
aufgebaut.
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Dabei sind Unterschiede nur insoweit gegeben, als die beiden Hälften,
die die Führungseinheit 76 bilden, entlang der Enden der aufeinander zuweisenden
Kastenprofile 97 miteinander verbunden sind. Diese Kastenprofile 97
sind
so bemessen, daß sie jeweils mit ihren Enden aneinanderstoßen, wenn die Kastenprofile
77 auf den Außenflächen 78 der Führungsteile 6 geführt sind. Durch richtige Bemessung
der Führung 4, der Breite der Führungsteile 6 sowie der auf den Innenflächen 80
geführten Kastenprofile 21 ist es möglich, das Gesamtkonzept der fLir 20'-Container
geeiglleten einfachen Führungseinheiten 79 und die für 40'-Container geeigneten
Führungseinheiten 76 so aufeinander abzustimmen, daß dieselben FUhrungsteile 6 auf
ihren Innenflächen 80 für die Aufnahme von einfachen Führungseinheiten 79 und auf
ihren Außenflächen 78 zur Aufnahme von doppelten Führungseinheiten 76 geeignet sind
und der zwischen zwei einfachen Führungseinheiten 79 liegende Raum für die Aufnahme
eines 20'-Containers geeignet ist, während (ler zwischen zwei doppelte Führungseinheiten
liegende Raum die Länge eints 40'-Containers hat. Da die Länge eines 40'-Containers
etwas größer als die doppelte Länge eities 20'-Containers ist, bedarf es insoweit
eil-ler genauen Festlegung der Einsclabmaße.
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Spannseile 3 verlaufen nicht nur an dem dem oberen Führungselement
) zugewandten oberen Ende der Stiele 7 des unteren Führungselementes 1 sondern auch
an dem dem einschwebenden Container 68 zugewandten oberen Ende des oberen Führungselementen
2. Auch hier erstrecken sich die Spannseile 3 durch Ausnehmungen 48, die unmittelbar
oberhalb des Riegels 27 im Bereich der Stiele 7 verlaufen. Diese Ausnehmungen 48
haben eine Breite, die dem Durchmesser des Spannseils 3 (-ntspricht und sind in
Richtung auf den Riegel 27 nach tiriten hin halbkreisförmig ausgebildet, so daß
das runde Seil 3 in ihnen gtit gelagert ist. Dieses erstreckt sich senkrecht zu
rier von den Führungseinheiten 1, 2 aufgespannten Führungsebene 17 und in entsprechender
Weise erstreckt sich auch die Ausnehmung 48 in Richtung des Spannseils 3. Die Ausnehmung
48 ist in einem Widerlager
47 ausgebildet, das die im Spannseil
3 auftretenden Kräfte aufnehmen kann. Dieses Widerlager 47 bildet den dem einschwebenden
Container zugewandten oberen Abschluß eines Paßstückes bb, das mit den Stielen 7
der Führungseinheit 2 fest verbunden ist. Dieses Paßstück erstreckt sich mit seiner
Längsachse in Richtung derjenigen des Stiels 7 und überragt diesen im Bereich seines
oberen Abschlusses soweit, daß das in die Ausnehmung 48 eingelegte Halteseil 3 sich
über das obere Ende des Stiels 7 hinweg erstrecken kann. Dabei ist es zweckmäßig,
den Verlauf des Halteseils 3 und damit auch die Lage der Ausnehmung 48 so zu wählen,
daß zwischen dem oberen Ende des Stiels 7 und dem Spannseil 3 noch ein Abstützblech
87 angeordnet werden kann, auf dem sich die mit dem Spannseil 3 fest verbundene
Ilülse 44 abstützen kann.
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Um den von dem Spannseil 3 in den Stiel 7 eingeleiteten Krätfen ein
möglichst großen Widerstandsmoment des Stiels 7 entgegensetzen zu können, wird das
Paßstück 86 an der dem einzustellenden Container 68 abgewandten hinteren Kante des
Stiels 7 befestigt;. Auf diese Weise liegt das in die Ausnehmung 48 eingelegte Spansil
3 mit dtr auf seinem Ende befestigten Hülse 44 bzw. dieser Hülse 44 zugeordneten
Druckfeder 45 an dem in dem Paßstück 86 ausgebildeten Widerlager 47 an, ohne daß
die an dieser Stelle vom Spannseil 3 eingeleitete Spannung in der Lage wäre, den
Stiel 7 abzuknicken. Durch das sich in Richtung des Spannseils 3 erstreckende Kastenprofil
18 ist das Widerstandsmoment des Stiels 7 so groß, daß selbst Überbelastungen aufgrund
eines beispielsweise auf <las Spannseil j aufgesetzten Containers nicht ausreichen,
um den Stiel 7 abzuknicken.
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Zur Erleichterung der Einweisung eines Containers 68 sind im Bereich
der Stiele 7 Einweiser C26 vorgesehen, die in Form einer geneigten Ebene ausgebildet
sind. Auf diesen
Einweisern 26 gleiten die Kanten der einschwebenden
Container 68 in Richtung des von dem Container 68 einzunehmenden Stanüplatzes so
ab, daß dieser an den Führungseinheiten 1, 2 keine Beschädigungen hervorrufen kann.
Diese Einweiser 26 haben eine dem Grundriß eines Stiels 7 im wesentlichen angepaßte
Grundstruktur. Diese ergibt sich daraus, daß jedes Kastenprofil 14 des Stiels 7
mit einem Einweiser 26 versehen sein muß, damit der Container 68 sowohl in seiner
Längsrichtung als auch in seiner Querrichtung so geführt wird, daß er auf den für
ihn vorgesehenen Platz gleitet. Zu diesem Zwecke verläuft je ein Einweiser 26 mit
Einweisungsschrägen 28, 39 längs und quer zur Füh rungsebene 17.
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Während sich einerseits die Schrägen 39 längs der Spannseile 3 erstrecken,
verlaufen die Schrägen 28 senkrecht daz in Richtung der Führungsebene 17. In beiden
Fällen werden die Schrägen 28, 39 von spitzwinklig zueinander verlaufenden Platten
36, 37 gebildet, die im Bereich von Giebeln 81, 82 zusarnmellstc,ßen und den zwischen
sich liegenden Abstand vergrößernd in Richtung auf den Stiel 7 erstrecken. Dabei
ist zu unterscheiden zwischen solchen Einweisern 26, die auf die die Führungseinheiten
l, 2 an ihren Enden begrenzendei Stiel 7 aufgesetzt werden und solchen, die die
im Mittelbereich der Führungseinheiten 1, 2 angeordneten Stiele 7 rauch oben abschließen.
Zwar kreuzen sich in beiden Fällen die Giebel 81, 82 im rechten Winkel. ei dem im
Mittelbereich der Führungseinheiten 2 aufgesetzten Einweisern 26 kreuzen sich die
Giebel 81, 82 in einem in der Mitte der beiden Giebel 81, 82 liegenden Kreuzungspunkt
83. Demgcgenüber erdet der in der Führungseberie 17 verlaufende Giebel 81 in einem
Kreuzungspunkt 84, der auf dem parallel zum Spannseil 3 verlaufenden Giebel 82 liegt.
Schließlich kann auch der Fall eintreten,
daß der in Richtung des
Sy)allnseits 3 verlaufende Giebel 82 im Bereich des auf ihn auftreffenden Giebels
81 endet.
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In diesem Falle bilden die beiden Giebel 81, 82 lediglich eine Ecke
aus, über deren Schrägen 28, 39 lediglich ein in diese Ecke eingesetzter Container
68 in Richtung auf seinen Standplatz abgleitet.
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Die dachartig geneigten Platten 36, 37 können in ihren unteren, den
Stielen 7 zugewandten Bereichen so ausgebildet sein, daß sie einen Aufsatzstreifen
85 bilden, der in den von den Kastenprofilen 14 aufgespannten Ebenen verlaufen.
Diese Aufsatzstreifen 85 begrenzen einen zwischen ihnen ausgebildeten Zwischenraum
98, der genügend groß bemessen ist, um das Spannseil 3 mit den aufgesetzten Hülsen
44 aufnehmen zu können. Auf diese Weise können die Einweiser 28, 39 über die Spannseile
3 und die Hülsen 44 gestülpt werden, so daß auch diese durch die geneigten Platten
36, 37 gegen Beschätigungen geschützt sind, die durch den einschwebenden Coritainer
68 verursacht werden könnten. Diese Aufsatzstreifen 85 liegen mit ihren den Stielen
7 zugewandten unteren Kanten allf den ihnen zugeordneten Kastenprofilen 14 auf.
Dabei ist der Innenraum 98 in seiner Breite so bemessen, daß er beidseits mit einen
Innenwandungen an den Abstüt.zblechen 87 anliegt. Für die notwendige Formbeständigkeit
der Einweiser 27, 39 im Bereich der geneigten Platten 36, 37 sorgt eine Abstützung
46, die als ein Versteifungsblech die beiden geneigten Platten 36, 37 gegeneinander
abstützt. Diese Abstützung 46 hat daher das gleiche Profil wie die von den dachartig
geneigten Platten 36, 37 begrenzten Innenräume.
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Die Einweiser 26, 39 sind über eine lösbare Befestigungsvorrichtung
40 mit dem ihnen zugeordneten Riegel 27 verbunden.
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Diese BefestigungSvorrichtung 40 besteht im wesentlichen aus Befestigungslaschen
41, die mit dem Einweiser 39 über
eine Platte 50 fest verschweißt
sind. Diese Platte 50 ist auf die Enden des Einweisers 39 aufgeschweißt und paßt
sich in seiner Formgebung dessen dachartiger Ausgestaltung an.
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Auf der Außenfläche 66 des obersten Riegels 27 ist ein Gegenlager
42 so befestigt, daß jeweils zwei einander zugewandte Flächen des Gegenlagers 42
einerseits und der Befestigungslasche 41 andererseits sich gegenseitig beaufschlagen,
wenn die Einweiser 26, 39 auf den Riegel aufgesetzt werden. Durch die Befestigungslaschen
41 einerseits und die Gegenlager 42 andererseits erstrecken sich gemeinsame Bohrungen
43, die zur Aufnahme von Befestigungsbclzen dienen. Mit Hilfe dieser Befestigungsbolzen
werden die Einweiser 26, 39 so mit dem Riegel 27 verschraubt, daß sie auch bei stärkerer
Beaufschlagung durch einen einschwebenden Container 68 nicht verschoben werden können.
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Das Einrichten der Führungseinheiten 1, 2 in einem Schiffskörper 69
beginnt damit, daß die untere Führungseinheit mit ihren Bolzen 22 in die entsprechenden
Löcher 25 des Schiffsbodens 71 eingestellt werden. Dabei gleiten sie mit ihren Kastenprofilen
21 in den Führungen 4. In ähnlicher Weise wird mit einer den Container 68 auf seiner
anderen Seite begrenzenden Führungseinheit 1 verfahren.
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Sodann werden die Führungseinheiten 1 über die Spannseile 3 miteinander
verbunden. Soweit es sich um die Herrichtung von Standplätzen für 20'-Container
handelt, wird das Spannseil 3 mit seiner Mitte 94 in die Halterungsöffnung 72 eingelegt,
die jedem Stiel 7 zugeordnet ist. Sodann werden die in dieser Weise eingelegten
Spannseile 3 in Richtung auf ihre beiden Enden hin so gespannt, daß sie in entsprechende
Halterungsöffnllngen 72 der beiden benachbarten Führungseinheiten 1 eingelegt werden
können.
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Nunmehr werden auf die unteren Führuiigseinheiten 1 die oberen Führungseinheiten
aufgesetzt. Diese gleiten ebenfalls in den Führungen 4 in Richtung auf die unteren
Führungseinheiten 1, bis die Bolzen 22 mit ihren Kragen 92 auf den entsprechenden
Kragen 91 der unteren Führungseinheiten 1 aufliegen. In dieser Lage kann der Verriegelungsbolzen
34 so durch die Führungsteile 6 und den Haltering 32 hindurchgeschoben werden, daß
die obere Führungseinheit 2 in ihrer Lage gegenüber dem Schiffskörper 69 festgelegt
ist. Damit ist gleichzeitig auch die Lage der unteren Führungseinheit 1 gegenüber
dem Schiffskörper 69 festgelegt.
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Nunmehr werden in ähnlicher Weise wie es bereits für die untere Führungseinheit
1 beschrieben wurde, die Spannseile 3 in die oberen Führungseinheiten 2 eingelegt.
Nachdem auf diese Weise auch die oberen Führungseinheiten 2 gegeneinander verspannt
worden sind, werden die Einweiser 26, 39 auf die Riegel 27 bzw. Stiele 7 aufgesetzt
und mit Hilfe der Befestigungsvorrir:htung 40 verschraubt.
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Bei der Einrichtung von Stellplätzen für 40'-Container wird in ähnlicher
Weise verfahren. Dabei besteht allerdings insoweit ein Unterschied, als beim Einlegen
der Spannseile 3, deren Länge der Länge eines 40'-Containers entspricht, eine die
Mitte eines Spannseils 3 abstützende Führungseinheit nicht vorhanden ist. Die Seile
müssen also zunächst auf der einen ihrer beiden Seiten in die entsprechenden Ausnehmungen
48, 72 eingelegt werden. Sodann müssen sie in Richtung auf die andere I Führungseinheit
76 gespannt werden, die mit der zuerst aufgestellten Führungseinheit 76 den Standplatz
fir einen 40'-Container begrenzen soll.
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Zum Spannen dieses Seils 3 müssen erhebliche Kräfte aufgewendet werden.
Zu diesem Zwecke ist eie ausschließlich zum Spannen des Seils vorgesehene Spanrihülse
99 auf dem Spannseil 3 befestigt. Auf diese SpannhiSlse 99 können
mit
Hilfe geeigneter Zugvorrichtungen so hohe Zugkräfte aufgebracht werden, daß das
Spannseil 3 wie vorgesehen so in die Ausnehmungen 48, 72 eingelegt werden kann,
daß diese sich zwischen den beiden Hülsen 44 erstrecken, die auf den Enden des Spannseils
3 befestigt sind. Nach dem Einlegen des Spannseils 3 in die Ausnehmungen 48, 72
versucht das Spannseil 3 auf seine ursprüngliche Länge zurückzufedern, so daß die
die Enden 96 der Hülse 44 beaufschlagende Druckfeder 45 zusammengedrückt wird. Diese
Feder 45 bewirkt den elastischen Ausgleich von Verformungskräften, die beispielsweise
im Seegang auf die Führungselemente 1, 2 einwirken können.
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Je nach eilen örtlichen Gegebenheiten in einem Schiffskörper 69 sind
Abweichungen von der jetzt beschriebenen Konstruktion möglich. Beispielsweise ist
es denkbar, das Paßstück 86 so zu bemessen, daß es in den von den Kastenprofilen
14 umschlossenen quadratischen Innenraum 16 eingeführt werden kann. Diese Anbringung
des Paßstuckes 86 hat den Vorteil, daß es allseits voi Kastenprofilen 14 umgeben
ist, so daß in jede Richtung hohe Widerstandsmomente einer Verformung des Stiels
7 entgegenstehen.
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Die Führung der Container 68 kann auch mit Hilfe von einzel stehenden
Stielen 100 vorgenommen werden. Diese Stiele 100 werden jeder für sich mit Hilfe
von Seilverbindungen 101 auf dem Doppelboden 71 des Schiffskörpers 69 verankert.
Dic Seilverbindungen 101 verlaufen zu diesem Zwecke vom Doppelboden 71 zu einem
Haltepunkt 102 des Stiels 100.
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Dieser haltepunkt 102 liegt möglichst hoch in einem den Doppelboden
71 gegenüberliegenden oberen Teil 103 des Stiels 100. Dieser obere Teil 103 wird
in Längsrichtung der zwischen den Stielen 100 aufzustellenden Container 68 nach
zwei einander gegenüberliegenden Seiten hin zum Doppelboden 71 abgespannt. Feine
entsprechende Befestigungsvorrichtung 104 ist im Bereich der dem abzuspannenden
Stiel 100 benachbarten Stiel 100 zweckmäßigerweise voraesehen.
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Der Abstand zwischen zwei benachbarten Stielen 100 entspricht in etwa
der Länge eines 40'-Container. Darüber hinaus ist jede Seilverbindung 101 mit einem
Spannschloß 105 versehen, mit dessen Hilfe die zum Verspannen des Stiels 100 notwendige
Kraft über die Seilverbindung 101 in den Stiel 100 eingeleitet werden kann. Zweckmäßigerweise
ist der Haltepunkt 102 derart ausgebildet, daß von ihm aus zu beiden Seiten des
Stiels 103 die Enden der Seilverbindung 101 herabhängen. Das eine der beiden Enden
106 der Seilverbindung 101 wird zu dem Stiel 100 abgespannt, der auf der einen Seite
dem abzuspannenden Stiel 100 benachbart ist, während das andere Ende 107 zu dem
auf der anderen Seite des abzuspannenden Stiels 100 benachbarten Stiel abgespannt
wird.
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Die Befestigungsvorrichtungen 104 für die beiden Seilenden 106, 107
liegen im unmittelbaren Bereich den Löchern 23 benachbart, in die die Bolzen 22
der Stiele 100 eingeführt werden. Die Befestigungsvorrichtungen 104 können mit diesen
Löchern 23 in einer gemeinsamen Einschweißvorrichtung vereinigt sein, die im Doppelboden
71 befestigt werden.
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Quer zu der von der Seilverbindung 101 aufgespannten Ebene werden
die einzel stehenden Stiele 100 mit Hilfe von Führungseinheiten 108 ausgerichtet,
die sich zwischen Stielenden 109 erstrecken. Diese Stielenden 109 werden im oberen
Teil 103 auf die Stiele 100 aufgesetzt. Sie bilden ein Führungssystem für die obere
Lage der Container 68, die übereinandergestaut auf dem Doppelboden 71 lagern. Die
Stielenden 109 sind zu diesem Zwecke mit einer Zapfenverbindung 110 mit dem Stiel
100 verbunden. Zweckmäßigerweise ist diese Zapfenverbindung 110 in der Weise ausgebildet,
daß das Stielende 109 an seinem dem oberen Teil 103 des Stiels 100 zugewandten unteren
Ende 111 einen Zapfen 112 aufweist, der in ein entsprechendes Loch 113 hineinragt,
das im oberen Teil 103 ausgebildet ist.
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Die Stielenden 109 bilden mit Riegeln 114, 115 die Führungseinheiten
108. Die Riegel 114, 115 verbinden einander parallel und quer zur Schiffsachse verlaufend
zwei einander benachbarte Stielenden 109, die ihrerseits einander parallel in der
Hochachse des Schiffes angeordnet sind. Zur Befestigung der Riegel 114, 115 sind
an den Stielenden 109 Taschen 116, 117 ausgebildet, in denen die Riegel 114, 115
lagern. Diese Taschen 116, 117 weisen eine Einführungsöffnung 118, 119 auf, durch
die die Riegel 114, 115 von oben in Richtung auf den Doppelboden 71 in die Taschen
116, 117 eingelegt werden können. Nach dem Einlegen in die Taschen 116, 117 stützen
sich die Riegel 114, 115 an den entsprechenden Riegeln 120 einer benachbarten Führungseinheit
122 ab.
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Lediglich im Bereich des Schiffskörpers 69 sind zwei Endeinheiten
123 ausgebildet, die die übrigen im mittleren Teil des Schiffskörpers 69 zwischen
den Stielen 100 angeordneten Führungseinheiten 108 zum Schiffskörper 69 hin abstützen.
Diese Endeinheiten 123 entsprechen in ihrer Gesamtlänge derjenigen von zwei Führungseinheiten
108. Sie ist aber in zwei Felder 124, 125 aufgeteilt, von denen das eine 125 dem
Schiffskörper 69 benachbart ist, während das andere 124 sich von dem dem SchiTskrper
69 benachbarten Stielende 109 zum nächsten Stielende 109 erstreckt. Die beiden Felder
124, 125 werden von Riegeln 126, 127, 128, 129 begrenzt. Die sich über die gesamte
Länge der Endeinheit 123 erstrecken.
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Dabei verläuft der dem Doppelboden 71 abgewandte obere Riegel 127,
129 senkrecht ZU den Stielenden 109 und verbindet unmittelbar den Schiffskörper
69 mit dem übernächsten Stielende 109. Demgegenüber verläuft der Riegel 126 zwar
parallel zum Riegel 127. Er verbindet jedoch nur die beiden das Feld 124 begrenzenden
Stielenden 109. Von dem dem Schiifkörpr 69 benachbarten Stielende 109 an verläuft
jedoch der Riegel 128 von dem auf diesem Stielende 109 liegenden Ende 130 des Riegels
126
in Richtung auf einen Haltepunkt 131, an dem der Riegel 127,
129 an dem Schiffskörper 69 gehaltert ist. Der auf diese Weise diagonal verlauiende
Riegel 128 ist über ein elastisches Knieblech 132 mit dem Riegel 129 verbunden.
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Die Stiele 100 können in Form von vier Winkelproi.-ilen 133, 134,
135, 136 ausgebildet sein, deren Schenkel 137, 138 auf ihren dem von den Schenkeln
137, 138 eingeschlossenen Winkel 139 abgewandten Rückseiten 140, 141 miteinander
verbunden sind. Zwischen den jeweils benachbarten Rückseiten 140, 141 sind Zwischenstücke
142, 143, 144, 145 vorgesehen, über die die Schenkel 137, 138 miteinander verbunden
sind. Entsprechend der Abmaße der Zwischenstücke 142, 143, 144, 145 ist zwischen
den Profilen 133, 134, 135, 136 ein Hohlraum 146 ausgebildet, der an einem den Doppelboden
71 benachbarten unteren Ende 147 des Stiels 100 der Aufnahme eines Zapfens dient,
der in ein entsprechendes Loch 25 des Doppelbodens 71 eingefügt wird. Am oberen
Teil 103 dient der Hohlraum 146 als Loch 113 zur Aufnahme des Zapfens 112. Die Winkel
139 begrenzen jeweils die Standplätze benachbarter Container 68.
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Am Schiffskörper 69 dienen Führungssclienen 148 der entsprechenden
Führung der Container 68. Diese Führungsschienen sind fest mit dem Schiffskörper
verbunden, beispielsweise durch Schraubverbindungen. Sie erstreckeXn sich auf einer
Länge, die derjenigen des Stieles 100 und des Stielendes 109 zusanunengenommen entspricht.
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Die Führungsschienen 148 können ebenfalls aus Winkelprofilen 133,
134 bestehen, von denen zwei Schenkel entlang ihrer Rückseiten 140, 141 über ein
Zwischestück 142 miteinander verbunden sind. Die beiden nicht miteinander verbundenen
Schenkel. spannen eine Ebene auf, entlang der die Führungsschi.ene 148 mit dem Schiffskörper
169 verbunden ist. Entsprechende Fiihrunc3sscEli.enen 148 verlaufen auch an jenen
quer zur Schiffslängsachse verlaufenden Schiffswandungen 149, die jeweils ein Feld
begrenzen,
auf dem Container 68 abstellt werden. An diesen Führungsschienen 148 gleiten die
Container 68 mit ihren Stirnwandungen in Richtung auf ihren im Schiffskörper 69
einzunehmenden Standplatz abwärts, wenn das Schiff mit Containern 68 beladen wird.
Die an den quer zur Schiffslängsrichtung verlaufenden Schiffswandungen vorgesehenen
Führungsschienen 148 sind ebenfalls mit Schraubverbindungen 150 am Schiffskörper
69 befestigt. Die Führungsschienen 148 dieser Schiffswandungen 149 verlaufen in
den Ebenen, die von den Seilverbindungen 101 aufgespannt werden.
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Die aus einzelnen Stielen 100 aufgebauten Führungseinheiten haben
den Vorteil, daß sie in kleinere Bauteile zerlegt werden können als die Führungseinheiten
1, 2, bei denen die Stiele 7 fest mit den Riegeln 8, 9, 10 verbunden sind. Sie können
daher auch nach dem Auseinanderbau besser im Schiffskörper 69 beispielsweise in
einem Unterstauraum 151 verstaut werden, wenn im Schiffskörper 69 keine Container
gestaut werden sollen, sondern beispielsweise Schüttgut geladen wird. Dabei ist
es möglich, die langen Führungsschienen 148 parallel zur Schiffslängsachse durch
den Unterstauraum 151 verlaufen zu lassen.
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Zur Vereinfachung des Aufbaus des gesamten Führungssystems ist es
möglich, die Endeihciten 123 mit Hilfe von ovalen langen Löchern 33 am Schiffskörper
69 zu befestigen. Darüber hinaus ist es aber auch möglich, zwischen den Endeinheiten
123 und dem Schiffskörper 69 eine Scharnierverbindung vorzusehen, mit deren Hilfe
die Endeinheiten verschwenkt werden können. Sie stehen senkrecht auf einer den Schiffskörper
69 bildenden Schiffswand, wenn das Führungssystem aufgebaut ist und werden parallel
zu dieser Schiffswandung verschwenkt, wenn das Führungssystem abgebaut ist.
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Zur Erleichterung des Aufbaus der Stiele 100 können Montage-Diagonale
152 vorgesehen sein, die sich in der Ebene, die von den Führungseiniieiten 108,
123 aufqespannt sind, schräg von einem Stiel 100 zum nächsten erstrecken. Dabei
ist es zweckmäßig, im Bereich des Schiffskörpers 69 mit dem Aufbau zu beginnen,
an dem sich möglichst weit unten im Bereich des Doppelbodens 71 ein Auflager 153
für eine Montage-Diaqonale 152 befindet. Von diesem Auflager 153 erstreckt sich
die Montage-Diagonale 152 schräy aufwärts bis in einen untere halb des Mittelteils
liegenden Teil des Stiels 100. In dieser Lage wird der Stiel 100 von der Montage-Diagonale
152 festgehalten, bis er mit Hilfe der Seilverbindungen 101 einerseits und den Führungseinheiten
108, 123 endgültig in seiner Lage bestimmt ist. In ähnlicher Weise erstrecken sich
Montage-Diagonale 152 von einem Stiel 100 zum benachbarten.
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Um die genaue Lage der Container 68 auf dem Dopj:elboden 71 festzulegen,
sind auf diesem Fußplatten 154 für Containerzellen angebracht, Auf diesen Fußplatten
154 sind Profile 155 befestigt, die mit Eckausbiidungen 156 versehen sind, in die
die Ecken der aufzustellenden Con-ainer 68 hineinragen. Die Profile 155 sind untereinander
durch Versteifungsstreben 157 gegeneinander versteift.
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Außerdem befinden sich auf den Fußplatten 154 Öffnungen 158, in denen
die Container 68 mit der Doppelboden 71 verbunden werden.