DE3031762C2 - Verfahren zum Herstellen von Lochmasken für Farbbildröhren - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Lochmasken für FarbbildröhrenInfo
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Description
ίο C: geringer als 0,01 Gew.-%, Mn: 0,10 bis 1,00 Gew.-%,
S: geringer als 0,025 Gew.-%, Sol · Al: 0,010 bis 0,12 Gew.-%,
N: geringer als 100 ppm. Rest: Fe und unvermeidbare Verunreinigungen,
wobei N und Sol · Al das Verhältnis
SoIAIU
27
N 27
haben und der größte Teil von N als AlN gebunden ist,
;o und daß das Schlußglühen in entkohlender Atmosphäre bei Temperaturen im Bereich von 650 bis 8500C
während einer Zeitspanne von 1 bis 30 Minuten durchgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlußglühen während einer Zeitspanne
von 1 bis 10 Minuten durchgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem der geschmolzene Stahl einer Vakuum-Entgasungsbehandlung
zur Verminderung des C-Gehaltes auf unter 0,01% unterworfen und das Stahlblech gewickelt wird.
dadurch gekennzeichnet, daß bei hoher Temperatur gewickelt wird, um den größten Anteil des gelösten N
als AIN zu binden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem ein Entkohlungsglühen durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß das Entkohlungsglühen in einem Kastenglühofen bei Temperaturen im Bereich von 650 bis
λιΐ 8000C durchgeführt wird, um den C-Gehalt auf unter 0,01% abzusenken und den größten Anteil des N als
AIN zu binden.
5. Verfahren nach Anspruch 4,gekennzeichnet durch eine Denitrierungsbehandlung beim Kastenglühen.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einem in der DE-OS 29 45 467 vorgeschlagenen Verfahren dieser Art soll das Al-beruhigte, kaltgewalzte
Stahlblech weniger als 0,12 Gewichtsprozent C, 0,2 bis 1,5 Gewichtsprozent Mn und 0,005 bis 0,030 Gcwichts-4Ii
prozent Al und außerdem 0,3 bis 1,5 Gewichtsprozent Si und mindestens 1,0 Gewichtsprozent 2 Si + Mn enthalten.
Gemäß einem speziellen Beispiel kann es sich um folgende Zusammensetzung handeln: 0,006% C.
0.82",,, Si, 0,69% Mn, 0,014% P, 0,013% S und 0,009% Al. Ein wesentliches Ziel des vorgeschlagenen Verfahrens ist
ein verbesserter Voranlaßschritt, der durch den Stahlhersteller vor der Erzeugung der Lochmaskenöffnungen
ausgeführt werden soll.
An sich ist bei der Herstellung von Farbbildröhren-Lochmasken durch Walzen, Photoätzen und Maskenlbrmen
auch schon das Schlußglühen nach dem Ätzen der Maskenlöcher bekannt. Beispielsweise erfolgt bei dem
aus der DE-OS 24 38 029 bekannten Herstellungsverfahren das Schlußglühen während einer Zeitspanne von
10 Minuten bei vorzugsweise 600 bis 7000C.
An sich ist Al-beruhigtes, extrem kohlenstoffarmes kaltgewalztes Blech, wie es auch bei dem oben erwähnten
so vorgeschlagenen Verfahren verwendet wird, wegen seiner Photoätz-Eigenschaften und seiner Preßformbarkeit
besser zum Herstellen von Lochmasken geeignet als unberuhigter Stahl. Jedoch kann ein Al-beruhigter Stahl
nach dem Schlußglühen eine unerwünscht hohe Bruchdehnung und unstabile Preßformbarkeit haben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der in Rede stehenden Art zu schaffen, das nach dem
Schlußglühen eine gute Preßformbarkeit des AI-beruhigten Stahlblechs gewährleistet. Diese Eigenschaft, die
u. a. für die Anpassung der Blechform an die Frontplattenkrümmung der Lochmaskenröhre wichtig ist, setzt
eine niedrige Streckgrenze (weniger als 17 kg/mm2) und Bruchdehnung (unter 3%) voraus.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Verfahrensschritte gelöst.
Aluminium im Stahlblech dient bekanntlich zur Stabilisierung des Stickstoffs durch Bildung von AIN. Hierfür
steht nur solches Ai zur Verfügung, das nicht in unlöslichen Verbindungen gebunden ist. In diesem Sinne ver-M)
fügbares Al (das durch seine Lösbarkeit in Säure nachweisbar ist) wird als »Sol · Al« bezeichnet.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß das Stahlblech sich durch eine besonders niedrige Streckgrenze und Bruchdehnung
bei günstiger Zugfestigkeit auszeichnet, wie aus der folgenden Erläuterung der Erfindung anhand der
Zeichnung hervorgeht.
Es zeigt
(ö Fig. I ein Diagramm für das Verhältnis zwischen Streckgrenze und Schlußglühtemperatur;
Es zeigt
(ö Fig. I ein Diagramm für das Verhältnis zwischen Streckgrenze und Schlußglühtemperatur;
F ig. 2 ein Diagramm für das Verhältnis zwischen Bruchdehnung bzw. Zugfestigkeit und Schlußglühtemperatur;
F i g. 3 ein Diagramm für das Verhältnis zwischen Alterungsindex bzw. Korngröße und Schlußglühtemperatur.
* Das Al-beruhigte, kaltgewalzte Stahlblech wird hergestellt durch Heißwalzen eines normal hergestellten
Gußrohlings (Endtemperaturen vorzugsweise oberhalb 82O0C), Wickeln (bei Temperaturen vorzugsweise im
Bereich von 480 bis 8000C) und Kalzwalzen (Reduktion mehr als 40%), gefolgt von Abbeizen und Schlußglühen
bei Stahltemperaturen von 650 bis 850cC.
Die chemische Zusammensetzung des Al-beruhigten, kaltgewalzten Blechs wird folgendermaßen definiert. >
Die chemische Zusammensetzung des Al-beruhigten, kaltgewalzten Blechs wird folgendermaßen definiert. >
Sj C: C wird auf weniger als 0,01% eingestellt, weil ein hoher C-Gehalt eine lange Entkohlungszeit beim
M Schlußglühen benötigt. Um den C-Gehalt auf weniger als 0,01% zu vermindern, kann der geschmolzene
Stahl einer Vakuum-Entgasungsbehondlung unterworfen werden. Auch kann das Entkohlungsglühen als
|j Glühbehandlung zur Herstellung des kaltgewalzten Bleches angewendet werden. w
f" Mn: Mn wird in den Bereich von 0,10 bis 1,00% gelegt, und zwar im Hinblick auf folgende Gesichtspunkte: die
!'■ Deoxidation, das Vermeiden von Heißsprödigkeit durch S, die Erfüllung der Bedingung Mn/S
> 15 und
ferner die Kostensenkung.
ώ S: Der geringe Gehalt an S ist vorzuziehen, da ein Anteil an S von mehr als 0,025% zu einem Ansteigen von
ψ Mn S-Einschlüssen führt und die Form der in den Lochmasken hergestellten Öffnungen beeinträchtigt.
il Al: Al wird so eingestellt, daß sich die Oxideinschlüsse durch starke Deoxidationswirkung bei der Stahlher-
fi stellung in extremem Maße vermindern, daß die Fotoätzeigenschaften verbessert werden und daß gelöstes
fi N als AlN fixiert wird, und zwar wegen der hohen Bruchdehnung.
r\ Erfindungsgemäß muß die Al-Zugabe so gewählt werden, daß das Verhältnis :n
ί SOiAlxU
27 -
N 27
erfüllt wird.
Um diesem Verhältnis zu genügen, wird Al mit mehr als 0,010% als Sol ■ Al im Hinblick auf den N-Gehu!t
zugegeben. Der Maximalgehalt an Al ist jedoch auf0,120% begrenzt, da ein den gewünschten Wen übersleigcnder
Al-Gehalt zu einer Erhöhung der Produktionskosten führt und ferner das Fließen des geschmolzenen Stahls
beeinträchtigt sowie das Aufschwimmen nichtmetallischer Einschlüsse erschwert.
N: Der N-Gehalt ist vorzugsweise so gering wie möglich, da er die Bruchdehnung erhöht. N isi begrenzt auf
weniger als 100 ppm, da N diesen Wert von 100 ppm nur dann übersteigt, wenn er im normalen Prozeß
zugegeben wird. Erfindungsgemäß soll das meiste des N als AlN fixiert sein.
Zwei Möglichkeiten sind bekannt, um N als AlN zu fixieren. Die eine besteht darin, die Wickeltemperaturen
beim Heißwalzen einzustellen, und die andere besteht darin, das Kastenglühen bei Temperaturen von 650 bis
8000C durchzuführen. Wenn die Entkohlungsbehandlung während des Kastenglühens erfolgt, um das kaltgewalzte
Blech mit einem C-Gehalt von weniger als 0,01% zu erzielen, so reicht es aus, den gelösten N als AIN
durch Glühen in dem oben erwähnten Temperaturbereich zu fixieren. In diesem Falle ist das Wickeln bei hohen
Temperaturen während des Heißwalzverfahrens nicht immer erforderlich; es reicht völlig aus, das Wickeln bei
niedrigen Temperaturen durchzuführen.
Wenn die Vakuum-Entgasungsbehandlung angewendet wird, um C auf weniger als 0,01% zu vermindern, lühn
man das Wickeln vorzugsweise bei hohen Temperaturen durch. In diesem Falle kann das anschließende Glühen
dazu ausreichen, lediglich eine Rekristallisation zu erzeugen, und es kann sich daher um ein kontinuierliches
oder ein Kastenglühen handeln. Die Glühtemperaturen müssen dementsprechend in dem Bereich von 540 bis
8000C des Stahls gewählt werden, da unterhalb von 5400C die Rekristallisation nicht stattfindet und oberhalb
8000C der beim Wickeln ausgefallene AlN erneut in Lösung gehen kann.
Da eine Denitrierung beim Kastenglühen den gelösten N im Stahl vermindert, kann die Zugabemenge des Al
entsprechend herabgesetzt werden.
Das extrem kohlenstoffarme, kaltgewalzte Blech (Stahlband), das in gesteuerter Weise die obige Zusammensetzung
erhalten hat, wird erneut kaltgewalzt (mit einer Reduktion von mehr als 40%), und zwar auf eine Dicke
von unter 0,2 Millimeter, und sodann durch Fotoätzen mit Öffnungen versehen, und zwar in einer Art und
Weise, svie es beim Herstellen von Lochmasken üblich ist. Daran schließen sich das Schlußglühen und die Preßl'ormgebung
an. Es ist erforderlich, das im wesentlichen entkohlte, Al-beruhigte, extrem kohlenstoffarme, kaltgewalzte
Blech zu verwenden, um die Preß-Verformbarkeit zu verbessern.
Jedoch kann es vorkommen, daß unzureichend oder ungleichmäßig entkohltes extrem kohlenstolVarmes, kaltgewalztes
Stahlblech beim normalen Verfahren hergestellt wird. Der Grund liegt darin, daß selbst der durch die
Vakuuni-Entgasungsbehandlung ausreichend entkohlte Stahl durch Manganeisen o. dgl. aufgekohlt wird, und
zwar im nachfolgenden Steuerungsprozeß bei der Zugabe von Eisenlegierung. Die Entkohlung durch olVenes
Wickelglühen erzeugt manchmal eine zum Teil unzureichende Entkohlung durch Dispersion der Entkohlung!;-sliirke
oder durch Berührung der Streifen miteinander.
Hei wiederholten Versuchen und Untersuchungen wurde gefunden, daß es vor allen Dingen wirkungsvoll ist.
das Blech abschließend in entkohlender Atmosphäre bei einer Temperatur von 650 bis 85O°C für 1 bis 30 Minuten,
vorzugsweise tür 1 bis 10 Minuten zu glühen, um exakt ciie Überlegenheit in der Preß-Verformbarkeit zu
erzielen.
Ein solches Glühen in entkohlender Atmosphäre dient dazu, die unwirksame Entkohlung, die häufig bei normaler
Entkohlungsbehandlung auftritt, zu kompensieren und das Phänomen der Aufkohlung zu vermeiden,
welches beim Schlußglühen auftritt.
Die entkohlende Atmosphäre in der vorliegenden Bedeutung ist nicht enger zu fassen als die nicht oxidierende
Atmosphäre, bei der eine Entkohlung auftreten kann. Beispielsweise eignet sich hierfür die Atmosphäre
in einem offenen Wickel-Glühofen beim normalen Verfahren zum Herstellen von entkohlten, kaltgewalzten
Blechen. Das Vakuum ist ebenfalls geeignet, da die Dicke der Bleche gering ist. Die Wahl des obigen Temperaturbereichs
erfolgt im Hinblick darauf, daß eine wirksame Entkohlung unterhalb 65O0C während der angegebenen
Zeitspanne nicht auftritt und daß oberhalb 8500C gelöster N zunehmen kann. Bei der Wahl der angegebenen
Glühzeit ist berücksichtigt, daß unter einer Minute kein Glüh- oder Anlaßeffekt auftritt und daß durch das
Glühen bei Temperaturen über 75O°C während mehr als 30 Minuten das AIN in starkem Maße wieder gelöst
und die Preß-Verformbarkeit verschlechtert wird. Eine solche erneute Lösung des AlN beginnt schon beim Glühen
für mehr als 10 Minuten, und daher ist der Bereich der Glühzeit von 1 bis 10 Minuten vorzuziehen.
Es sei nun auf das folgende Ausführungsbeispiel bezug genommen.
Die Teststücke bestanden aus Al-beruhigtem, extrem kohienstoffarmem, kaltgewalztem Stahl, der durch ausreichende
Behandlung des stranggegossenen Rohlings hergestellt wurde, wobei folgende Arbeitsschritte durchgeführt
wurden, nämlich Abschlußwalzen bei 85O°C, Wickeln bei 52O°C, Kaltwalzen um 77% nach dem Beizen
und Glühen bei 7500C.
Die Zusammensetzung der Teststücke ergibt sich aus der folgenden Tabelle.
| Zusammensetzung | der | Teststücke (Gew.-%) | S | Sol- | Al | N | O | Sol · Al | 27 |
| Tesi- C | Si | Mn P | t | N | |||||
| siückc | |||||||||
Λ
B
C
D
B
C
D
0.002 0,003 0,005 0,009
0,03 0,03 0,02 0,02
0,27 0,28 0.30 0,28
0,012 0,013 0,011 0,016
0,010 0,014 0,009 0,016
0,045 0,037 0,047 0,044
0,0057 0,0045 0,0043 0,0038
0,0079 0,0045 0,0027 0,0036
4,09 4,26 5,67' 6,00
Diese Testslücke wurden erneut um 75% auf 0,18 Millimeter Dicke kaltgewalzt. Anschließend wurden einige
der Teststücke schlußgeglüht bei 600 bis 9000C während 10 Minuten in entkohlender Atmosphäre. Die restlichen
Teststücke wurden schlußgeglüht für 10 Minuten in nicht entkohlender Atmosphäre. Die Teststücke wurden
dem Zugversuch bei Raumtemperaturen, dem Alterungsversuch und der Messung der Korngröße unterzogen;
die Ergebnisse gehen aus den Fig. 1 bis 3 hervor. Dabei besitzen die Markierungen in den Fig. 1 bis 3
jeweils folgende Bedeutung.
Atmosphäre beim Schlußglühen
Teststücke
Markierung
Nichto.xidierende und entkohlende Atmosphäre iKrfindungsgemäßes Verfahren)
Nichto\idierende und nichtentkohlende Atmosphäre
(Gebräuchliches Verfahren)
A B C D
A B C D
Die Teststücke A, B und C bestehen aus Al-beruhigtem, extrem kohlenstoffarmem, kaltgewalztem Blech, hergestellt
durch offenes Wickelglühen, wobei der C-Gehalt 0,002%, 0,003% bzw. 0,005% betrug.
Das Teststück D bestand aus Al-beruhigtem, extrem kohlenstoffarmem, kaltgewalztem Blech, das durch eine
Vakuum-Entgasungsbehandlung entkohlt worden war, wobei der C-Gehalt 0,009% betrug.
Aus den F i g. 1 und 2 ergibt sich, daß die in nichtentkohlender Atmosphäre geglühten Teststücke Streuungen
in der Streckgrenze und in der Bruchdehnung zeigen. Aus den Fig. 1 bis 3 geht hervor, daß die erfindungsgemä-Ik-n
Testslücke überlegene Eigenschaften bezüglich niedriger Bruchdehnung, Streckgrenze und größerer Stabilitäi
ilcr Korngröße aufweisen als gebräuchliche Teststücke, obwohl sie jeweils aus kaltgewalzten Blechen unterschiedlichen
(-Gehalten bestehen. Dies ist zurückzuführen auf das Schlußglühen in entkohlender Atmosphäre
im Bereich von 650 bis 85O°C während der kurzen Zeitspanne.
Das Teststück B, das in nichtentkohlender Atmosphäre geglüht ist, zeigt hohe Bruchdehnung und Streckgrenze,
obwohl der C-Gehalt des Materials auf dem niedrigen Wert von 0,03% liegt. Es wird angenommen, daß
dies zurückzuführen ist auf die Aufkohlung durch die extrem geringe Menge an Kohlenstoff und chemischen
Kohlenstoffverbindungen, die auf der Oberfläche des Blechs zurückgeblieben ist.
Der Alterungsindex des Stahls hängt im allgemeinen von der Menge an gelöstem N und C ab, d. h., der Index
ist hoch bei einer großen Menge an gelöstem C und N und niedrig bei einer geringen Menge an gelöstem C und
N. Der Alterungsindex des erfindungsgemäßen Stahls hängt ab von der Menge an gelöstem C, da der gelöste N
fast vollständig als AlN gebunden ist.
Dementsprechend bedeutet der niedrige Alterungsindex, daß der Stahl ausreichend entkohlt ist und der
C-üehalt stabil auf niedrigem Niveau liegt; folglich ist die Preß-Verformbarkeit hervorragend. Fig. 3 zeigt, daß
der Alterungsindex erfindungsgemäß stabil unter 1,0 liegt. Das erfindungsgemäße Verfahren kann in exakter
Weise die hervorragende Preß-Verformbarkeit schaffen und die Möglichkeit bieten, auf das Ausrichten vor der
Preß-1-ormgebung zu verzichten, da der Stahl eine geringe Bruchdehnung aufweist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Verfahren zum Herstellen von Lochmasken iur Farbbildröhren, bei dem ein Al-beruhigtes, kaligewalztes
Stahlblech erzeugt wird, das einen niedrigen Kohlenstoffgehalt aufweist, dieses Biech auf eine Dicke von
unter 0,2 mm erneut gewalzt, anschließend zur Erzeugung von Öffnungen fotogeätzt und danach schlußgeglüht
wird, worauf ein Ausrichtvorgang und eine Preß-Formgebung vorgenommen werden, dadurch
gekennzeichnet,
daß Stahlblech folgender Zusammensetzung erzeugt wird:
daß Stahlblech folgender Zusammensetzung erzeugt wird:
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| NL186774B (nl) | 1990-09-17 |
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| D2 | Grant after examination | ||
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| 8331 | Complete revocation |