DE3031762A1 - Verfahren zum herstellen von lochmasken. - Google Patents
Verfahren zum herstellen von lochmasken.Info
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- Heat Treatment Of Sheet Steel (AREA)
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Description
Nippon Kokan Kabushiki Kaisha
1-2, Marunouchi 1 chome, Chiyoda-ku
Tokyo /Japan
Nippon Mining Co., Ltd.
10-1, Toranomon 2 chome, Minato-ku
Tokyo /Japan ' 10 875
Verfahren zum Herstellen von
Lochmasken
Lochmasken
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von
Lochmasken für den Einbau in Kathodenstrahlröhren von
Farbfernsehern.
Lochmasken für den Einbau in Kathodenstrahlröhren von
Farbfernsehern.
Lochmasken werden bisher nach folgendem Verfahren hergestellt. Das normal erzeugte, kaltgewalzte Stahlblech wird
nochmals kaltgewalzt, und zwar auf eine Dicke von weniger als 0,2 Millimeter. Dieses nochmals gewalzte Blech wird
durch ein Fotoätzverfahren gebohrt und sodann bei 650 bis 950 0C während einer kurzen Zeitspanne geglüht (im folgenden als "Schlußglühen" bezeichnet). Es schließt sich ein Ausrichtverfahren an, um die Bruchdehnung (yield point
elongation), die die Ziehriefen erzeugt, zu vermindern und die Form des Stahlblechs zu korrigieren. Schließlich wird das Blech in diejenige Form gepreßt, die der Frontplattenkrümmung der Kathodenstrahlröhre entspricht.
durch ein Fotoätzverfahren gebohrt und sodann bei 650 bis 950 0C während einer kurzen Zeitspanne geglüht (im folgenden als "Schlußglühen" bezeichnet). Es schließt sich ein Ausrichtverfahren an, um die Bruchdehnung (yield point
elongation), die die Ziehriefen erzeugt, zu vermindern und die Form des Stahlblechs zu korrigieren. Schließlich wird das Blech in diejenige Form gepreßt, die der Frontplattenkrümmung der Kathodenstrahlröhre entspricht.
Gegenüber diesem oben beschriebenen Verfahren zum Her-
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BAD ORIGINAL
stellen von Lochmasken wurde erfindungsgemäß gefunden, daß Al-beruhigtes j extrem kohlenstoffarmes, kaltgewalztes
Blech mit C und gelöstem N mindestens hinsichtlich seiner Fotoätz-Eigenschaften und seiner Preßformbarkeit überlegen
ist und sich insgesamt als Material für die Lochmasken besser eignet als unberuhigter Stahl.
Die geforderten Eigenschaften, was die Preßformbarkeit anbelangt, sind niedrige Streckgrenze ( yield point stress)
und Bruchdehnung. Experimentell wurde gefunden, daß die Streckgrenze unt<
3 % liegen soll.
3 % liegen soll.
ρ
Streckgrenze unter 17 kg/mm und die Bruchdehnung unter
Streckgrenze unter 17 kg/mm und die Bruchdehnung unter
Jedoch zeigt selbst ein derartig behandelter Al-beruhigter
Stahl oft noch eine hohe Bruchdehnung nach dem Schlußglühen, so daß er in seiner Preßformbarkeit unstabil ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das erwähnte Verfahren in diesem Sinne weiterzuentwickeln und zu verbessern,
um eine überlegenere Preßformbarkeit zu erzielen.
Das erfindungsgemäße Verfahren umfaßt folgende Schritte, nämlich das Herstellen eines Al-beruhigten Stahls, das erneute
Kaltwalzen, das Potoätzen, das Schlußglühen und das Pressen des Al-beruhigten Stahls.
Das Herstellen des Al-beruhigten Stahls geschieht durch
Heißwalzen, Kaltwalzen und Glühen oder zusätzlich durch Temper-Walzen einer üblichen Plattine, um folgende Zusammensetzung
zu erzielen: C geringer als 0,01 %3 Mn 0,10 bis
1,0 %, S geringer· als 0,025 %, Sol.Al 0,010 bis 0,120 %3
N geringer als IOC ppm, Rest Fe und unvermeidbare Verun-
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reinigungen, wobei die erwähnten Bestandteile N und Sol.Al
dem Verhältnis -^r— x 14/27 = 1.5, genügen und außerdem
der größte Anteil von N als AlN gebunden ist.
Sodann wird das Schlußglühen in entkohlender Atmosphäre bei 650 bis 8500C für 1 bis 30 Minuten, vorzugsweise für 1 bis
10 Minuten durchgeführt.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen
im Zusammenhang mit der beiliegenden Zeichnung. Die Zeichnung zeigt in:
Figur 1 ein Diagramm für das Verhältnis zwischen der Streckgrenze und den Schlußglühtemperaturen;
Figur 2 ein Diagramm für das Verhältnis zwischen den Schlußglühtemperaturen, der Bruchdehnung und der Zugfestigkeit;
Figur 3 ein Diagramm für das Verhältnis zwischen den Schlußglühtemperaturen, dem Alterungsindex und der Korngröße.
Das Al-beruhigte, kaltgewalzte Stahlblech wird hergeste'llt
durch Heißwalzen einer normal hergestellten Plattine (Endtemperaturen vorzugsweise oberhalb 8200C), Wickeln
(Wickeltemperaturen vorzugsweise im Bereich von 480 bis
800°C) und Kaltwalzen (Reduktion mehr als *»0 %), gefolgt
von Abbeizen und Schlußglühen der Plattine bei Stahltemperaturen von 5^0 bis 8500C.
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Die chemische Zusammensetzung des Al-beruhigten, kaltgewalzten
Blechs wird folgendermaßen definiert.
C: C wird auf weniger als 0,01 % eingestellt, weil
ein hoher C-Gehalt eine lange Entkohlungszeit beim Schlußglühen benötigt. Um den C-Gehalt auf weniger als 0,01 % zu vermindern, kann der geschmolzene Stahl einer Vakuum-Entgasungsbehandlung unterworfen
werden. Auch kann das Entkohlungsglühen als Glühbehandlung zur Herstellung des kaltgewalzten Bleches angewendet werden.
ein hoher C-Gehalt eine lange Entkohlungszeit beim Schlußglühen benötigt. Um den C-Gehalt auf weniger als 0,01 % zu vermindern, kann der geschmolzene Stahl einer Vakuum-Entgasungsbehandlung unterworfen
werden. Auch kann das Entkohlungsglühen als Glühbehandlung zur Herstellung des kaltgewalzten Bleches angewendet werden.
Mn: Mn wird in den Bereich von 0,10 bis 1,00 % gelegt, und zwar im Hinblick auf folgende Gesichtspunkte,
nämlichxdie Deoxydation, das Vermeiden von Heißsprödigkeit durch S, die Erfüllung der Bedingung
Mn/S y 15 und ferner die Kostensenkung.
nämlichxdie Deoxydation, das Vermeiden von Heißsprödigkeit durch S, die Erfüllung der Bedingung
Mn/S y 15 und ferner die Kostensenkung.
S: Der geringe Gehalt an S ist vorzuziehen, da ein
Anteil an S von mehr als 0,025 % zu einem Ansteigen von Mn S-Einschlüssen führt und die Form der in den
Lochmasken hergestellten öffnungen beeinträchtigt.
Al: Al wird so eingestellt, daß sich die Oxydeinschlüsse
durch starke Deoxydationswirkung bei der Stahlherstellung in extremem Maße vermindern, daß die Fotoätzeigenschaften
verbessert werden und daß gelöstes N als AlN fixiert wird, und zwar wegen der hohen Bruchdehnung.
Erfindungsgemäß muli die Al-Zugabe so gewählt werden, daß
das Verhältnis ^~~ χ ~
> 1.5 erfüllt wird.
x) im Hinblick auf
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BAO ORlGiMAL
Um diesem Verhältnis zu genügen, wird Al mit mehr als
0,010 % als Sol.Al im Hinblick auf den N-Gehalt zugegeben.
Der Maximalgehalt an Al ist jedoch auf 0,120 % begrenzt, da ein den gewünschten Wert übersteigender Al-Gehalt zu
einer Erhöhung der Produktionskosten führt und ferner das Fließen des geschmolzenen Stahls beeinträchtigt sowie das
Aufschwimmen nichtmetallischer Einschlüsse erschwert.
N: Der N-Gehalt ist vorzugsweise so gering wie möglich, da er die Bruchdehnung erhöht. N ist begrenzt
auf weniger als 100 ppm, da N diesen Wert von 100 ppm nur dann übersteigt, wenn er im normalen
Prozeß zugegeben wird. Erfindungsgemäß soll das meiste des N als AlN fixiert sein.
Zwei Möglichkeiten sind bekannt, um N als AlN zu fixieren.
Die eine besteht darin, die Wickeltemperaturen beim Heißwalzen einzustellen, und die andere besteht darin, das
Kastenglühen bei Temperaturen von 65O bis 800°C durchzuführen.
Wenn die Entkohlungsbehandlung während des Kastenglühens erfolgt, um das kaltgewalzte Blech mit einem C-Gehalt
von weniger als 0,01 % zu erzielen, so reicht es aus, den gelösten N als AlN durch Glühen in dem oben erwähnten
Temperaturbereich zu fixieren. In diesem Falle ist das Wickeln bei hohen Temperaturen während des Heißwalzverfahrens
nicht immer erforderlich; es reicht völlig aus, das Wickeln bei niedrigen Temperaturen durchzuführen.
Wenn die Vakuum-Entgasungsbehandlung angewendet wird, um C auf weniger als 0,01 % zu vermindern, führt man das
Wickeln vorzugsweise bei hohen Temperaturen durch. In diesem Falle kann das anschließende Glühen dazu ausreichen,
lediglich eine Rekristallisation zu erzeugen, und es kann
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sich daher um ein kontinuierliches oder ein Kastenglühen handeln. Die Glühtemperaturen müssen dementsprechend in
dem Bereich von 5^0- bis 800°C des Stahls gewählt werden,
da unterhalb von 5^O0C die Rekristallisation nicht stattfindet
und oberhalb 800°C der beim Wickeln ausgefallene AlN erneut in Lösung gehen kann.
Da eine Denitrierung beim Kastenglühen den gelösten N im Stahl vermindert, kann die Zugabemenge des Al entsprechend
herabgesetzt werden.
Das extrem kohlenstoffarme, kaltgewalzte Blech (Stahlband),
das in gesteuerter Weise die obige Zusammensetzung erhalten hat, wird erneut kaltgewalzt (mit einer Reduktion von mehr
als 40 %), und zwar auf eine Dicke von unter 0,2 Millimeter,
und sodann durch Fotoätzen gebohrt, und zwar In einer Art und Weise, wie es beim Herstellen von Lochmasken üblich
ist. Daran schließen sich das Schlußglühen und die Preß-Formgebung an. Es ist erforderlich, des im wesentlichen
entkohlte, Al-beruhigte, extrem kohlenstoffarme, kaltgewalzte
Blech zu verwenden, um die Preß-Verformbarkeit zu verbessern.
Jedoch kann es vorkommen, d^ß unzureichend oder ungleichmäßig
entkohltes extrem kohlenstoffarmes, kaltgewalztes
Stahlblech beim normalen Verfahren hergestellt wir:·'. Der
Grund liegt darin, daß selbst der durch die Vakuum-Entgasungsbehandlung ausreichend entkohlte Stahl durch
Manganeisen o.dgl. aufgekohlt wird, und zwar im nachfolgenden
Steuerungsprozeß bei der Zugabe von Eisenlunifrunp.
Die Entkohlung durch offenes Wickelglühen erzeugt, manchmal eine zum ??il unzureichende Entkohlung durch Dispersion
der Entkohlungsstärke oder durch Berührung der Streifen miteinander.
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Bei wiederholten Versuchen und Untersuchungen wurde gefunden, daß es vor allen Dingen wirkungsvoll ist, das
Blech abschließend in entkohlender Atmosphäre bei einer Temperatur von 650 bis 85O°C für 1 bis 30 Minuten, vorzugsweise
für 1 bis 10 Minuten zu glühen, um exakt die Überlegenheit in der Preß-Verformbarkeit zu erzielen.
Ein solches Glühen in entkohlender Atmosphäre dient dazu, die unwirksame Entkohlung, die häufig bei normaler Entkohlungsbehandlung
auftritt, zu kompensieren und das Phänomen der Aufkohlung zu vermeiden, welches beim Schlußglühen
auftritt.
Die entkohlende Atmosphäre in der vorliegenden Bedeutung ist nicht enger zu fassen als die nicht oxydierende
Atmosphäre, bei der eine Entkohlung auftreten kann. Beispielsweise eignet sich hierfür die Atmosphäre in einem
offenen Wickel-Glühofen beim normalen Verfahren zum Herstellen von entkohlten, kaltgewalzten Blechen. Das Vakuum
ist ebenfalls geeignet, da die Dicke der Bleche gering ist. Die Wahl des obigen Temperaturbereichs erfolgt im Hinblick
darauf, daß eine wirksame Entkohlung unterhalb 6500C
wahrend der angegebenen Zeitspanne nicht auftritt und daß oberhalb 65O0C gelöster N zunehmen kann. Bei der Wahl der
ungegebenen Glühzeit ist berücksichtigt, daß unter einer Minute kein Glüh- oder Anlaßeffekt auftritt und daß durch
/las Glühen bei Temperaturen über 75O°C während mehr als
30 Minuten die erneute Lösung des AlN extrem ansteigt und die Preß-Verformbarkeit verschlechtert. Ein solches erneutes
in Lösung Treten des AlN beginnt anzusteigen beim Glühen für mehr als 10 Minuten, und daher ist der Bereich
der Glühzeit von 1 bis 10 Minuten vorzuziehen.
Es sei nun auf das folgende Ausführungsbeispiel Bezug genommen
.
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Die Teststücke bestanden aus Al-beruhigtem, extrem kohlenstoff
armem, kaltgewalztem Stahl, der durch ausreichende Behandlung des stranggegossenen Rohlings hergestellt wurde,
wobei folgende Arbeitsschritte durchgeführt wurden, nämlich ein Abschlußwalzen bei 8500C, ein Wickeln bei 5200C, ein Kaltwalzen
um 77 % nach dem Beizen und ein Glühen bei 75O0C.
Die Zusammensetzung der Teststücke ergibt sich aus der folgenden Tabelle.
Zusammensetzung der Teststücke
Wt % Sol.Al χ 1±
Test- C Si Mn P S So.Al NO N
stücke
A 0,002 0,03 0,27 0,012 0,010 0,045 0,0057 0,0079 4",09
B 0,003 0,03 0,28 0,013 0,014 0,037 0,0045 0,0045 4,26
C 0,005 0,02 0,30 0,011 0,009 0,047 0,0043 0,0027 5,67
D 0,009 0,02 0,28 0,016 0,016 0,044 0,0038 0,0036 6,00
Diese Teststücke wurden erneut um 75 % auf 0,18 Millimeter Dicke kaltgewalzt. Anschließend wurden einige der Teststücke
schlußgeglüht bei 600 bis 9000C während 10 Minuten in entkohlender
Atmosphäre. Die restlichen Teststücke wurden schlußgeglüht für 10 Minuten in nicht entkohlender Atmosphäre. Die Teststücke
wurden dem Zugversuch bei Raumtemperaturen, dem Alterungsversuch und der Messung der Korngröße unterzogen, und die Er-
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gebnisse gehen aus den Figuren 1 bis 3 hervor. Dabei besitzen die Markierungen in den Figuren 1 bis 3 jeweils
folgende Bedeutung.
Atmosphäre beim Schlußglühen
Nichtoxydierende und ent-■ kohlende Atmosphäre (Erfindungsgemäßes Verfahren)
Nichtoxydierende und nichtentkohlende" Atmosphäre
(Gebräuchliches Verfahren)
| Test stücke |
Markierung |
| A | —O-— |
| B | O- - |
| C D |
--Δ |
| A | Φ |
| B | jg |
| C | _ . _ A ■ |
| D | ψ. |
Die Teststücke A, B und C bestehen Al-beruhigtem, extrem
kohlenstoffarmem, kaltgewalztem Blech, hergestellt durch offenes
Wickelglühen, wobei der C-Gehalt 0,002 %, 0,003/^bzw. 0,005 %
betrug.
Das Teststück D bestand aus Al-beruhigtem, extrem kohlenstoffarmem,
kaltgewalztem Blech, das durch eine Vakuum-Entgasungsbehandlung entkohlt worden war, wobei der C-Gehalt 0,009 %
betrug.
Aus den Figuren 1 und λ ergibt sich, daß die in nichtent-
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kohlender Atmosphäre geglühten Teststücke Streuungen in der Streckgrenze und in der Bruchdehnung zeigen. Aus Figur
geht hervor, daß die erfindungsgemäßen Teststücke überlegene
Eigenschaften bezügLich niedriger Bruchdehnung, Streckgrenze und größerer Stabilität der Korngröße aufweisen als gebräuchliche
Teststücke, obwohl sie jeweils aus kaltgewalzten Blechen unterschiedlichen C-Gehaltes bestehen. Dies ist
zurückzuführen auf das Schlußglühen in entkohlender Atmosphäre im Bereich von 650 bis 85O°C während der kurzen Zeitspanne.
Das Teststück B, das in nichtentkohlender Atmosphäre geglüht ist, zeigt hohe Bruchdehnung und Streckgrenze, obwohl
der C-Gehalt des Materials auf dem niedrigen Wert von 0,03 % liegt. Es wird angenommen, daß dies zurückzuführen
ist auf die Aufkohlung durch die extrem geringe Menge an Kohlenstoff und chemischen Kohlenstoffverbindungen,
die auf der Oberfläche des Blechs zurückgeblieben ist.
Der Alterujtingsindex des Stahls hängt im allgemeinen von
der Menge an gelöstem N und C ab, d.h., der Index ist hoqh
bei einer großen Menge an gelöstem C und N und niedrig bei einer geringen Menge an gelöstem C und N. Der Alterungsindex
des erfindungsgemäßen Stahls hängt ab von der Menge an gelöstem C, da der gelöste N fast vollständig als AlN gebunden
ist.
Dementsprechend bedeutet der niedrige Alterungsindex, daß
der Stahl ausreichend entkohlt ist und der C-Gehalt stabil auf niedrigem Niveau liegt; folglich \.zt die Preß-Verformbarkeit
hervorragend. Figur 3 zeigt, daß der Alterungsindex erfindungsgemäß stabil unter 1,0 liegt. Das erfin-
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dungsgemäße Verfahren kann in exakter Weise die hervorragende
Preß-Verformbarkeit schaffen und die Möglichkeit bieten, auf das Ausrichten vor der Preß-Pormgebung zu verzichten,
da der Stahl eine geringe Bruchdehnung aufweist.
Zusammenfassend schafft die Erfindung ein Verfahren zum Herstellen von Al-beruhigtem, kaltgewalztem Blech. Das
Blech besitzt folgende Zusammensetzung, nämlich C weniger als 0,01 %, Mn 0,10 bis 1,00 %, S weniger als 0,025 %,
Sol.Al 0,010 bis 0,120 %, N weniger als 100 ppm, Rest Pe
und Verunreinigungen. Die Werte von N und Sol.Al entteil des N ferner als AlN gebunden ist.
sprechen der Beziehung χ -~j - 1.5>
wobei der HauptDas Al-beruhigte, kaltgewalzte Blech wird erneut auf eine
Dicke von weniger als 0,2 Millimeter gewalzt und durch Fotoätzen gebohrt.
Sodann wird das Blech schlußgeglüht in entkohlender Atmosphäre bei Temperaturen im Bereich von 650 bis 8500C für '
1 Dis 30 Minuten, vorzugsweise für 1 bis 10 Minuten. Sodann wird das Blech einer Ausrichtbehandlung und einer Preß-Pormgebung
unterworfen, um Lochmasken für Farbfernseher zu ergeben.
130011/0756 BAD ORIGINAL J
e e r s e
ite
Claims (1)
- Palentanwälte Dr. Dieter ν. Bezold -^ Dlpl.-Ing. Peter SchützDJpl.-inq. Wolfgang Heusler 0 MGr.ciien 36, Postfach 86026ONippon Kokan Kabushiki Kaisha1-2, Marunouchi 1 chome, Chiyoda-kuTokyo /JapanNippon Mining Co., Ltd.10-1, Toranomon 2 chome, Minato-kuTokyo /Japan 10 875PATENTANSPRÜCHElJ Verfahren zum Herstellen von Lochmasken, ^dadurch gekennzeichnet,daß ein Al-beruhigtes, kaltgewalztes Stahlblech folgender Zusammensetzung erzeugt wird:G geringer als 0,01 %, Mn 0,10 bis 1,00 %, S geringer als 0,025 %, Sol.Al 0,010 bis 0,12 %, N geringer als 100 ppm, Rest Fe und unvermeidebare Verunreinigungen, wobei N und Sol.Al das Verhältnis^jjp— x Yj > 1.5 haben und der größte Teil von N als AlN gebunden ist;mm daß dieses Blech auf eine Dicke von unter 0,0? erneut gewalzt wird; daß der Stahl fotogeätst wird, um ihn zu bohren; und daß das Blech in entkohlender Atmosphäre bei Temperaturen im Bereich von 6*'O bia 85O0C für 1 bis 30 Minuten schlußgeglüht wird, gefolgt von einem Ausrichtvorgang und einer Preß-Formgebung.130011/0756 BAD ORIGINAL2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß das Schlußglühen- während einer Zeitspanne von 1 bis 10 Minuten durchgeführt wird.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,daß der geschmolzene Stahl einer Vakuum-Entgasungsbehandlung zur Verminderung des C-Gehaltes auf unter 0,01 % unterworfen wird und daß bei hoher Temperatur gewickelt wird, um den größten Anteil des geschmolzenen N als AlN zu binden.Ij. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,daß ein Entkohlungsglühen in einem Kastenglühofen bei Temperaturen im Bereich von 650 bis 800°C durchgeführt wird, um den C-Gehalt auf unter 0,01 % abzusenken und den größten Anteil des N als AlN zu binden.5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durcheine Denitrierungsbehandlung beim Kastenglühen.130011/0756 BAD ORIGINAL ;..,
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP54107024A JPS5943974B2 (ja) | 1979-08-22 | 1979-08-22 | シヤドウマスクの製造方法 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3031762A1 true DE3031762A1 (de) | 1981-03-12 |
| DE3031762C2 DE3031762C2 (de) | 1985-05-30 |
Family
ID=14448574
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| JP (1) | JPS5943974B2 (de) |
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| NL186774C (nl) | 1991-02-18 |
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