DE3030818A1 - Abnehmbarer dacheinsatz eines kraftfahrzeugs - Google Patents
Abnehmbarer dacheinsatz eines kraftfahrzeugsInfo
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
- B60J7/00—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
- B60J7/08—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position
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Description
TlEDTKE - BOHLING - KlNNE
/"* D ' Dipl.-lng. H.Tiedtke
Urupe - Fellmann oipi.-chem. a Burning ·
- 6 - Dipl.-lng. R. Kinne
Dipl.-lng. P. Grupe Dipl.-lng. B. Pellmann
Bavariaring 4, Postfach 20240 8000 München 2
Tel.: 089-539653
Telex: 5-24845 tipat
cable: Germaniapatent Mür,ch&
14. August 198 DE 0592 / case 2561-DE
].U TOYOTA JIDOSHA KOG". O KABUSHIKI KAISHA
Toyota-shi, Japan
und
MSIN SEIKI KABUSHIKI KAISHA
Kariya-city, Japan
Abnehmbarer Dacheinsatz eines
Kraftfanrzeugs
Die Erfindung bezieht sich auf einen abnehmbaren Dacheinsatz für ein Kraftfahrzeug.
Es sind Kraftfahrzeuge bekannt, welche im Kraftfahrzeugdach
eine Öffnung besitzen, die durch einen abnehmbaren Dacheinsatz oder ein sog. Sonnenverdeck
abdeckbar ist. Bei einem bereits vorgeschlagenen typi-
,'IiJ sehen abnehmbaren Dacheinnatz ist ein Riegel- oder
Verschlußniechanismus vorgesehen, um das Vorderende des abnehmbaren Dacheinsatzes zu halten und es ist ferner
ein Öffnungs- und Verschließmechanismus für den abnehmbaren Dache irisatz vorhanden, welcher mit dem Hinterende
3'- des abnehmbaren Dacheinsatzes zum Öffnen und zum
ΓΛ/rs 130009/0333
Deutsche Bank (Münchenj Kto. 51/610/0 Diesdner Bank (München) Kto. 3339 844 JAjstscheck (München) Kto. 670-43-804
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Schließen desselben verbindbar ist. Bei diesem abnehmbaren
Dacheinsatz besitzt er Riegel- oder Verschlußmechanismus ein bogenförmjqes Zungenelement, welches
mit dem Vorderende des abnahmbaren Dacheinsatzes verbunden
ist und unter allmählicher Krümmung vom Vorderende des abnehmbaren Dacheinsatv.es nach vorne ragt, und es
besitzt ferner ein im ortsfesten Dachabschnitt des Kraftfahrzeugs ausgebildetes und sich unter allmählicher
Krümmung nach vorne erstreckendes bogenförmiges Loch zur Aufnahme des Zungonelements. Das Vorderende
des abnehmbaren Dacheinsat7-.es wird mit dem ortsfesten Dachabschnitt des Kraftfahrzeugs in der Weise verriegelt,
daß das bogenförmige Zungenelement des abnehmbaren Dacheinsatzes in das bogenförmige Loch eingesetzt
wird, in dem der abnehmbare; Dacheinsatz um eine Achse
geschwenkt wird, welche mit dem Zentrum des Krümmungsradius des bogenförmigen Zungenelements zusammenfällt.
Da jedochjrfie oben bereits erwähnt, bei diesem abnehmbaren
Dacheinsatz das Vorderende des abnehmbaren Dacheinsatzes mit dem ortsfesten Dachabschnitt des Kraftfahrzeugs
lediglich durch Einsetzen des bogenförmigen Zungenelements in das bogenförmige Loch verriegelt
wird, tritt ein Problem auf, das sich darin zeigt, daß sich das bogenförmige Zungenelement insbesondere dann,
■" wenn der abnehmbare Dacheinsatz teilweise geöffnet ist,
innerhalb des bogenförmigen Lochs hin- und.herbewegen
kann, so daß der abnehmbare Dacheinsatz klappert. Ferner bestehI im schlimmsten Fall die Gefahr, daß das
bogenförmige Zungenelement aus dem bogenförmigen Loch
herauswanderl bzw. herausrutscht.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen abnehmbaren Dacheinsatz zu schaffen, bei dem
sicher verhindert ist, daß das Zungenelement eines
abnehmbaren üacheinsatzes außer Eingriff mit einem Loch
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zur Aufnahme dieses Zungen"lements kommt, bei dem ferner
ein Klappern des abnehmbaren Dacheinsatzes ausgeschlossen
ist und bei dem .las Öffnen und Schließen des abnehmbaren Dacheinsatzes ohne Schwierigkeiten möglich
ist, wobei der auf dem Ranriabschnitt des abnehmbaren Dacheinsatzes angebrachte Dichtungsstreifen nicht zusammengequetscht
wird.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Nachstehend werden anhand schematischer Zeichnungen mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung näher
erläutert. Es zeigen:
15
15
Fig. 1 eine Draufsicht auf das Dach eines Kraftfahrzeugs
,
Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie II-II
in Fig. 1, wobei der Fall dargestellt ist,
daß der abnehmbare Dacheinsatz.das Fahrzeugdach
vollkommen verschließt,
Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie II-II in Fig. 1, wobei-der Fall dargestellt ist,
daß der abnehmbare Dacheinsatz teilweise geöffnet bzw. angehoben ist,
Fig. 4 eine im vergrößerten Maßstab gezeigte Draufsieht
auf eine Ausführungsform des in Fig.
1 dargestellten Riegel- oder Verschlußmechanismus A,
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Fig. 5 eine Schnittar.1 icht entlang der Linie V-V
in Fig. 4,
Fig. 6 eine Schnittanficht in der gleichen Schnittebene
wie in Fig. 5, wobei der Fall darge
stellt ist, dan- der abnehmbare Dacheinsatz
teilweise geöffnet ist,
Fig. 7 eine Schnittan-icht in der Schnittebene der Fig. 5, wobei tier Moment dargestellt ist,
in dem der abnehmbare Dacheinsatz entfernt wird,
Fig. 8 eine Schnittannicht des in Fig. 1 gezeigten Öffnungs- und Verschließmechanismus C des
abnehmbaren Dacheinsatzes entlang der Linie VlII-VIII in Fig. 10,
Fig. 9 eine Ansicht der Fig. 8 von unten, 20
Fig. IO eine Ansicht des Öffnungs- und Verschließ-
rnechanismus C entlang der Linie X-X in
Fig. 8,
Fig. 11 eine Schnittansicht in der der Fig. 8
entsprechenden Schnittebene, wobei der Fall dargestellt ist, daß der abnehmbare
Dacheinsatz teilweise geöffnet ist,
Fig. 12 eine im vergrößerten Maßstab gezeigte
Draufsicht auf eine weitere Ausführungsforrn des erfindungsgemäßen Riegel- oder
Verschlußmechanismus A, und
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Fig. 13 eine im Schnift gezeigte Seitenansicht der
Fig. 12.
In den Fig. 1 und 2 b>·zeichnet die Bezugsnummer
einen ortsfesten Dachabschnitt des Kraftfahrzeugs, 2
eine Windschutzscheibe, 3 eine im ortsfesten Dachabschnitt 1 ausgebildete Offrung und 4 einen abnehmbaren
Dacheinsatz, der die Öffnung 3 abdecken kann. Ein Paar von Riegel- oder Verschlußmechanismen A, B ist am Vorderende
des abnehmbaren Dacheinsatzes., 4 vorgesehen, und am Hinterende des abnehmbaren Dacheinsatzes 4 ist ein
Öffnungs- und Verschließmechanismus C des abnehmbaren Dacheinsatzes angebracht.
Die Fig. 4 und 5 zeigen den Riegel- oder Verschlußmechanismus
A in einer vergrößerten Darstellung. Da die Riegel- bzw. Verschlußmechanismen A und B bezüglich der
Längsachse des Kraftfahrzeugs symmetrischen Aufbau besitzen, ist die Darstellung des Verschlußmechanismus
B weggelassen. In den Fig. 4 und 5 bezeichnet die Bezugsziffer 5 ein Außenblech des ortsfesten Dachabschnitts,
6 ein Innenblech des ortsfesten Dachabschnitts, 7 eine Außenwand bzw. ein AuSenblech und 8 eine
• Innenwand bzw. ein Innenblech des abnehmbaren Dacheinsatzes.
Das Außenblech 5 des ortsfesten Dachabschnitts weist einen sich im wesentlichen vertikal erstreckenden Stufenabschnitt
9 auf, der einen Rahmen zur Aufnahme des abnehmbaren Dacheinsatzes 4 in seinem Inneren bildet;
das Außenblech 5 des ortsfesten Dachabschnitts 1 besitzt ferner einen ringförmigen inneren Umfangsabschnitt
10, der sich vom unteren Ende des Stufenabschnitts 9 weg erstreckt. Der innere Umfangsabschnitt
10 verläuft in Umfangsrichtung entlang des gesamten Stufenabschnitts 9 und er erstreckt sich im wesentliehen
horizontal in Richtung auf den Mittelabschnitt
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der Öffnung 3. Ein Dichtstreifen 12 aus federndem Material
ist auf einem sich in vertikaler Richtung erstreckenden inneren Ende 31 des inneren Umfangsabschnitts
10 angebracht. Dieser Dichtstreifen 12 definiert
die Öffnung 3. Ferner ist ein weiterer Dichtstreifen bzw, ein Dichtband 14, das ebenfalls aus federndem
Material besteht auf die Mich in vertikaler Richtung
erstreckenden äußeren Ende ι 13 des Außenblechs 7 und des Innenblechs 8 des abnehmbaren Dacheinsatzes 4 montiert.
Wie in den Fig. 4 und 5 dargestellt ist, ist im Stufenabschnitt 9 eine Öffnung 15 mit Rechteckquerschnitt
ausgebildet, und e!n hohler Kassetteneinsatz ist in diese öffnung 16 eingesetzt und am Stufenabschnitt
9 befestigt. Eine hohle Hülse 17 aus Kunstharz ist in den hohlen Kassetteneinsatz 16 eingesetzt. Man
erkennt aus Fig. 5, daß die Weite des in der hohlen Hülse 17 ausgebildeten Lochs im Mittelabschnitt 18 der
hohlen Hülse 17 am kleinsten ist und daß sie vom Mittelabschnitt 18 aus nach vorne und nach hinten allmählich
größer wird. Andererseits ist ein Bügel 20 mit einem sich in vertikaler Richtung erstreckenden einstückig
angeformten Flansch 19 an der Unterseite des Innenblechs 8 des abnehmbaren Dacheinsatzes befestigt, und
ein sich vom Bügel 20 im wesentlichen in horizontaler Richtung nach vorne erstreckender Zungenabschnitt 21
ist einstückig an den Bügel 20 angeformt. Ein weiterer Bügel 22 ist ferner auf der Oberseite des inneren Um-
fangsabschnitts 10 hinter der hohlen Hülse 17 befestigt, und ein U-förmig ausgebildeter beweglicher
Lenker 23 ist mittels eines Schwenkzapfens 24 am Bügel 22 angelenkt. Eine Spiralfeder 25 ist um den Schwenkzapfen
24 herum angeordnet, und der bewegliche Lenker
OJ 23 wird aufgrund der Federkraft der Spiralfeder 25
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ständig im Uhrzeigersinn gemäß Fig. 5 vorgespannt.
Ferner ist auf dem Flansch 19 des Zügels 20 eine Verschluß-
bzw. Einrastnut 26 ausgebildet, in die der bewegliche Lenker 23 einrasten kann.
Die Fig. 8 bis 10 zeigen vergrößerte Ansichten des Öffnungs- und Verschließmeohanismus C des abnehmbaren
Dacheinsatzes. Die Bezugsnummer 27 bezeichnet dabei eine auf der unteren Fläche des Innenblechs 6 des ortsfesten
Dachabschnitts 1 befestigte Grundplatte; 28 bezeichnet ein Paar von an der unteren Fläche des Innenblechs
8 des abnehmbaren Dacheinsatzes 4 befestigten Bügeln; 29 bezeichnet ein Handhebel-Element, welches
über einen Gelenkzapfen 30 drehbar mit den Bügeln 28 verbunden ist und die Bezugsnummern 31 und 32 bezeichnen
Lenker&lemente. Zylindrische Abschnitte 33 und sind an den hinteren Enden der Lenkerelemente 31 bzw.
32 einstückig angeformt, und ein Paar von Bügeln 35 und 36 sind ferner einstückig am Handhebelelement 29 angeformt.
In den Bügeln 35 bzw. 36 sind Bohrungen 37 und
38 ausgebildet, und die zylindrischen Abschnitte 33 und 34 der Lenkerelemente 31 und 32 sind drehbar in die
Bohrungen 37 und 38 der Bügel 35 bzw. 36 eingesetzt. Ferner sind an den Vorderenden der Lenkerelemente 31
bzw. 32 zylindrische Vorsprünge 39 und 40 einstückig angeformt. In der Grundplatte 27 sind Bohrungen 41 und
42 ausgebildet, in welche die zylindrischen Vorsprünge
39 und 40 der Lenkerelemente 31 und 32 drehbar und herausnehmbar eingesetzt sind. Ringe 43 und 44 sind an
den Innenenden der zylindrischen Abschnitte 33 und der Lenkerelemente 31 bzw. 32 befestigt, und zwischen
den Ringen 43 und 44 ist eine Druckfeder 45 eingesetzt. Ein sich zwischen den Lenkerelementen 31 und 32 erstreckender
Stift 46 ist in die zylindrischen Afeschnitte 33 und 34 der Lenkerelemente 31 und 32 eingesetzt.
Ein Ende des Stifts 46 ist mit dem zylindrischen Ab-
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schnitt 33 des Lenkerelements 31 fest verbunden und das andere Ende des Stifts 46 ist gleitend in den zylindrischen
Abschnitt 34 des t/mkerelements 32 eingesetzt.
Die Fig. 5 und 8 zeigen den Riegel- oder Verschlußmechanismus A und den Öffnungs- und Verschließmechanismus
-C des abnehmbaren Dacheinsatzes in dem Zustand, in dem die Öffnung 3 durch den abnehmbaren Dacheinsatz 4
vollkommen geschlossen ist, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Man erkennt aus den Fig. 5 und 8 für diesen
Fall, daß der Dichtstreifen 14 mit dem Stufenabschnitt
9 des Außenblechs 5 des ortsfesten Dachabschnitts 1 in Berührung steht, wodurch eine Abdichtung zwischen den
Teilen erreicht wird; man erkennt ferner, daß der Dichtstreifen 12 ebenfalls mit dem Innenblech 8 des abnehmbaren
Dacheinsatzes 4 in Berührung steht, wodurch ebenfalls eine Dichtfunktion zwischen dem Dichtstreifen 12
und dem Innenblech 8 bewirkt wird. Wie aus Fig. 5 hervorgeht, ist das Zungenelement 21 tief in das Innere
des hohlen Kassetteneinsatzes 16 eingeführt und der U-förmige bewegliche Lenker 23 befindet sich in einer
horizontal liegenden Stellung, in der er in die Verriegelungsnut 26 des Bügels 20 einrastet.
Wenn das Handhebelelement 29 manuell in Richtung des in Fig. 8 dargestellten Pfeils K verschwenkt und in
eine in Fig. 11 dargestellte Stellung bewegt wird, ist der abnehmbare Dacheinsatz 4 teilweise geöffnet, wie
dies in Fig. 3 dargestellt ist. Wenn das Handhebelelement 29 wie oben erwähnt, manuell verschwenkt wird und
wenn sich somit das hintere Ende des abnehmbaren Dacheinsatzes 4 nach oben bewegt, wie dies in Fig. 6 dargestellt
ist, führt der bewegliche Lenker 23 aufgrund der Federkraft der Spiralfeder 25 eine leichte Drehbewegung
im Uhrzeigersinn aus, wobei der bewegliche Lenker 23
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und die Verriegelungsnut 26 weiterhin ständig ineinandergreifen. In diesem Zustand wird das Zungenelement 21
leicht aus dem hohlen Kassetteneinsatz 26 herausgezogen, und der abnehmbare Dacheinsatz 4 bewegt sich um
einen kleinen Weg nach hinten. Da sich der Dichtstreifen 14 vom Stufenabschnitt 9 wegbewegt, wenn sich das
hintere Ende des abnehmbaren Dachabschnitts 4 nach oben bewegt, folgt daraus, daß der Dichtstreifen 14 nicht
zwischen dem abnehmbaren Dacheinsatz 4 und dem Stufenabschnitt
9 zusammengequetscht werden kann. Wenn der abnehmbare Dacheinsatz 4 teilweise geöffnet ist, befindet
sich der bewegliche Lenker 23, der in Eingriff mit der Verriegelungsnut 26 steht, in einer im wesentlichen
horizontalen Stellung. Daraus folgt, daß selbst dann, wenn eine große horizontale Kraft auf den abnehmbaren
Dacheinsatz 4 einwirkt, keine Möglichkeit gegeben ist, daß das Zungenelement 21 aus dem hohlen Kassetteneinsatz
16 herausgleitet.
Wenn die Lenkerelemente 31 und 32 gegen die Federkraft der Druckfeder 45 nach innen gedrückt werden und
die zylindrischen Vorsprünge 39 und 40 der Lenkerelemente 31 bzw. 32 dadurch aus den Bohrungen 41 und 42
der Grundplatte 27 herausgezogen werden, kann das Hand-
!5 hebelelement 29 zusammen mit den Lenkerelementen 31 und
32 von der Grundplatte 27 entfernt werden, was am besten aus Fig. 10 hervorgeht. Wenn dann das hintere
Ende des abnehmbaren Dacheinsatzes 4 manuell in eine Position hochgehoben wird, die höher ist als die in
'0 Fig. 11 dargestellte Stellung, kommen der bewegliche
Lenker 23 und die Verriegelungsnut 26 außer Eingriff, wie dies in Fig. 7 dargestellt ist. Das Zungenelement
21 wird dann vollkommen aus dem hohlen Kassetteneinsatz 16 herausgezogen und der abnehmbare DacheinsatzC4 wird
^ dadurch vom ortsfesten Dachabschnitt 1 abgehoben. Wäh-
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rend der Zeit, in der das hintere Ende des abnehmbaren
Dacheinsatzes 4 aus der ir Fig. Il dargestellten Position
in eine in Fig. 7 dargestellte Position hochgehoben wird, bewegt sich der Dichtstreifen 14 vom Stufenabschnitt
9 weg. Daraus folgt, daß keine Möglichkeit gegeben ist, daß der Dichtstreifen 14 zwischen dem
Stufenabschnitt 9 und dem abnehmbaren Dachabschnitt 4 zusammengequetscht wird. Man erkennt aus Fig. 7, daß,
wenn der abnehmbare Dacheinsatz 4 vom ortsfesten Dachabschnitt 1 abgehoben wird, der bewegliche Lenker 23
aufgrund der Federkraft der Spiralfeder 25 in Kontakt mit einem Anschlag 47 kommt, welcher auf dem Bügel 22
ausgebildet ist, so daß der bewegliche Lenker 23 in einer nach oben ragenden Lage gehalten wird, wie dies
in Fig. 7 gezeigt ist. Wenn der abnehmbare Dacheinsatz 4 wieder in den ortsfesten Dachabschnitt 1 eingesetzt
wird, wird die Spitze des Zungenelements 21 in den hohlen Kassettenabschnitt 16 eingeführt, wie dies in
Fig. 7 dargestellt wird. Anschließend gelangt die Verriegelungsnut 26 des Bügels 20 mit dem beweglichen
Lenker 23 in Eingriff und im folgenden wird das hintere Ende des abnehmbaren Dacheinsatzes 4 nach unten gezogen.
Die Fig. 12 und 13 stellen eine weitere Ausführungsform der Erfindung dar. In den Fig. 12 und 13 sind
ähnliche Bauteile mit den gleichen Bezugsnummern bezeichnet wie sie in den Fig. 4 und 5 verwendet werden.
In den Fig. 12 und 13 weist der Bügel 20 mit dem Zungenelement 21 ein Paar von sich nach unten erstreckenden
vertikalen Flanschen 50 und 51 auf, und ein U-förmiger
beweglicher Lenker 52 ist mittels eines Gelenkbolzens 53 an den vertikalen Flanschen 50 und 51 angelenkt.
Eine Spiralfeder 54 ist um den Gelenkbolzen 53 herum eingesetzt, und der bewegliche Lenker 52 wird aufgrund
^5 der Federkraft der Spiralfeder 54 gemäß Fig. 13 im
Uhrzeigersinn vorgespannt. Ferner ist ein Bügel 56 auf
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ι dem inneren Umfangsabschnj tt 10 des Innenblechs 6 des
ortsfesten Dachabschnitts nefestigt, und eine Verriegelungsnut
55, in die der bewegliche Lenker 52 einrasten kann, ist auf dem Bügel 56 ausgebildet.
5
Wenn sich der bewegliche Dacheinsatz 4 in seiner geschlossenen Stellung befindet, wie dies in Fig. 13
dargestellt ist, nimmt der bewegliche Lenker 52 eine horizontal liegende Stellung ein, in der er mit der
Verriegelungsnut 55 des Bügels 56 in Eingriff steht. Wenn der abnehmbare Dacheinsatz 4 geöffnet wird - wie
dies durch die strichpunktierte Linie in Fig. 13 dargestellt
ist - schwenkt der bewegliche Lenker 52 aufgrund der Federkraft der Spiralfeder 54 gemäß Fig. 13 im
Uhrzeigersinn, wobei zwischen dem beweglichen Lenker 52 und der Verriegelungsnut 55 des Bügels 56 die einrastende
Verbindung aufrechterhalten wird. Wenn das Zungenelement 51 vollkommen aus dem hohlen Kassetteneinsatz 16
herausgezogen wird, kommt der bewegliche Lenker 52 mit einem Anschlag 57 in Berührung, der auf dem Flansch 50
ausgebildet ist.
Wenn das hintere Ende des abnehmbaren Dacheinsatzes 4 manuell hochgehoben wird, um den abnehmbaren
Dacheinsatz 4 zu öffnen, wird der Dichtstreifen 14 erfindungsgemäß, da sich dieser vom Stufenabschnitt 9
des Außenblechs 5 des ortsfesten Dachabschnitts 1 wegbewegt, nicht zwischen dem Stufenabschnitt 9 und dem
abnehmbaren Dacheinsatz 4 eingequetscht. Es wird dadurch möglich, eine lange Lebensdauer des Dichtstreifens
14 sicherzustellen. Ferner befindet sich der bewegliche Lenker 23 und 52, wenn der abnehmbare Dacheinsatz
4 vollkommen geschlossen oder teilweise geöffnet ist in einer im wesentlichen horizontalen Lage. Daraus'-'ergibt
sich die Möglichkeit, ein Klappern des abnehmbaren
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Dacheinsatzes 4 zu vermeid η, da sich das Zungenelement
21 innerhalb des hohlen Kassetteneinsatzes 16 nicht hin- und herbewegt. Es besieht darüber hinaus keine
Gefahr, daß das Zungenelem<'nt 21 im teilweise geöffneten
Zustand des abnehmbaren Dacheinsatzes 4 aus dem hohlen Kassetteneinsatz 16 herausgleitet und es besteht
deshalb auch keine Gefahr, daß der abnehmbare Dacheinsatz 4 vom ortsfesten Dachr<.bschnitt 1 abhebt. Anhand
von Versuchen, die von den Erfindern durchgeführt wurden, konnte gezeigt werden, daß der abnehmbare Dacheinsatz
4 selbst dann in einer stabilen Lage bleibt, wenn eine Kraft von 30 g auf den Rahmen eines Kraftfahrzeugs
in Längs- oder in Querrichtung des Fahrzeugs einwirkt.
Die Erfindung schafft einen abnehmbaren Dacheinsatz zum Abdecken einer im Dach des Kraftfahrzeugs
ausgebildeten Öffnung, mit einem Zungenelement, welches sich vom Vorderende des abnehmbaren Dacheinsatzes nach
vorne erstreckt. Das Zungenelement kann mit dem Loch eines am Dach des Kraftfahrzeugs befestigten hohlen
Kassetteneinsatzes in Eingriff gebracht werden. Ein U-förmiger Lenker ist unterhalb des abnehmbaren Dacheinsatzes
drehbar am Dach des Kraftfahrzeugs montiert und aus einer im wesentlichen horizontal liegenden Stellung
in eine nach oben ragende Stellung schwenkbar. Der abnehmbare Dacheinsatz besitzt eine auf ihm ausgebildete
Verriegelungsnut, die mit dem U-förmigen Lenker in Eingriff kommt, wenn der abnehmbare Dacheinsatz entweder
vollkommen geschlossen oder teilweise geöffnet bzw. angehoben ist.
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Leerseite
Claims (9)
- Patentan ;prüche(1.)Abnehmbarer Dacheinsatz eines Kraftfahrzeugs mit einem ortsfesten Dachaoschnitt, welcher ein Vorderencle, ein Hinterende und eine Öffnung aufweist, gekennzeichnet durcheinen abnehmbaren Dacneinsatz (4), der auf dem ortsfesten uachabschnitt (1) über dessen Öffnung (3) abnehmbar montiert ist und eine Kontur aufweist, die der Kontur der Öffnung (3) entspricht, wobei der abnehrnbare Dachojnsatz (4) ein Vorder- und ein Hinterende aufweist;eine erste Einrichtung (A, B) zur Befestigung des Vordereriüer; des abnehmbaren Dacheinsatzes (4) am ortsfesten Dacliabschni tt (1); undeine ζ we i te Einrichtung (C) auf dem ortsfesten Dachabschn i. tt (1), die mit dem hinteren Ende des abnehmbaren Dach·'· i nsatzes (·4) zusammenwirkt, um das Hinterende des abnehmbaren Dacheinsatzes (4) mit dem ortsfesten Dachabschn i 1.1; (1) zu verri jpeln, wobei die erste Einrichtung (Λ, Ii) mindesten:, ein am Vorderende des abnehmbaren Dach'-; i nsatzes (4) befestigtes und sich im wesentlicnen horizontal zum Vorderende des ortsfesten Dachabschnitts (1; hin erstreckendes Zungenelement (21), iriindestonr. einen hohlen, am ortsfesten Dachabschnitt (1) und -ι i"i .i!-r Ilähe des Vorderendes des abnehmbaren!'/rs 1 30009/0933BAD ORIGINAL- 2 - DE 0592Dacheinsatzes (4) angebrachten Kassetteneinsatz (16), der ein Loch aufweist, in welches das Zungenelement (21) einrastbar ist, und mindestens ein Lenkerelement (23, 52) aufweist, das aus einer im wesentlichen horizontalen Lage in eine nach oben ragende Stellung in einer Position unterhalb des Vorderendes des abnehmbaren· Dacheinsatzes (4) schwenkbar ist und einen ersten und einen zweiten Endabschnitt besitzt, der drehbar entweder mit dem abnehmbaren Dacheinsatz (4) oder mit dem ortsfesten Dachabschnitt (1) verbunden ist, wobei der jeweils nicht mit dem Lenkerelement (23, 52) verbundene Teil entweder des ortsfesten Dachabschnitts (1) oder des abnehmbaren Dacheinsatzes (4) dann eine Verriegelungsnut (26 bzw. 55) aufweist, in die der erste Endabschnitt des Lenkerelements (23, 52) einrastbar ist, wenn sich das Lenkerelement (23, 52) in der horizontal liegenden Stellung befindet.
- 2. Abnehmbarer Dacheinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ortsfeste Dachabschnitt(1) einen nach unten ragenden Stufenabschnitt (9) aufweist, der die Öffnung (3) des ortsfesten Dachabschnitts (1) definiert, und daß der hohle Kassetteneinsatz (16) an diesem Stufenabschitt (9) befestigt ist. 25
- 3. Abnehmbarer Dacheinsatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der hohle Kassetteneinsatz (16) eine hohle Hülse (17) besitzt, die in den Kassetteneinsatz (16) eingesetzt ist und aus Kunstharz besteht, wobei das Loch im hohlen Kassetteneinsatz (16) in der hohlen Hülse (17) ausgebildet ist und sich im wesentlichen horizontal erstreckt.130009/0933BAD- 3 - DE 0592
- 4. Abnehmbarer Dachej ι satz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß --"'ie hohle Hülse (17) einen Zentralabschnitt (18) besi'zt, in dem die Weite des Lochs am kleinsten ist, um! daß die Weite des Lochs in Richtung auf das Vorderend: und das Hinterende des ortsfesten Dachabschnitts (1) allmählich zunimmt.
- 5. Abnehmbarer Dacheinsatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß uer abnehmbare Dacheinsatz'^ (4) einen Dichtstreifen (11) besitzt, der an dessen Konturrand befestigt und mi.t dem Stufenabschnitt (9) inFunktionskontakt bringbar ist.
- 6. Abnehmbarer Dacheinsatz nach Anspruch 1, da-'^ durch gekennzeichnet, daß der ortsfeste Dachabschnitt(1) einen inneren Umfangsabschnitt (10) aufweist, der sich unter dem abnehmbaren Dacheinsatz (4) entlang eines Außenabschnitts des abnehmbaren Dacheinsatzes (4) erstreckt, der seinerseits ei'nen nach unten ragendenFlansch (19, 50) besitzt, der auf dessen Unterseite befestigt ist und ein einstückig angeformtes Zungenelement (21) aufweist } wobei der zweite Endabschnitt des Lenkerelements (23, 52) drehbar entweder mit dem inneren Umfangsabschnitt (10) oder mit dem Flansch (19, 50)verbunden und die Verriegelungsnut (26, 55) dann auf dem jeweils anderen der zu überbrückenden Teile, d.h. auf dem Flansch (19, 50) bzw. am inneren Umfangsabschnitt (10) ausgebildet ist.
- 7. Abnehmbarer Dacheinsatz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Lenkerelement (23, 52) U-förmig ausgebildet ist.130003/0933BAD ORtGINAL-4 DE 0592'
- 8. Abnehmbarer Dachejnsatz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß "as Lenkereiernent (23, 52) von einer Feder (25, 54) t- aufschlagt ist, die es von der liegenden Stellung in nie nach oben ragende Stellung vorspannt.'
- 9. Abnehmbarer Dacheiiisatz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß 'ier innere Umfangsabschnitt (10) einen inneren Endabsclnitt (11) aufweist, an dem ein Dichtstreifen (12) befestigt ist, welcher die Öffnung (3) des ortsfesten Dachabschnitts (1) definiert und so angeordnet ist, daß er mit einer Unterseite des abnehmbaren üacheinsatzes (4) in Berührung treten kann.ίο. Abnehmbarer Dachennsatζ nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Einrichtung (C) eine an einer Unterseite des ortsfesten Dachabschnitts (1) befestigte Grundplatte (27), mindestens ein Lenkerelement (31, 32) mit einem ersten und einem zweiten^ Endabschnitt, der drehbar mit der Grundplatte (27) verbunden ist, und einen Handhebel (29) besitzt, welcher den ersten Endabschnitt des Lenkerelements (31, 32) mit dem Hinterende des abnehmbaren Dacheinsatzes(4) verbindet und der aus einer Lage, in welcher derabnehmbare Dacheinsatz vollkommen verriegelt ist, in eine Stellung bewegbar ist, in welcher der abnehmbare Dacheinsatz (4) teilweise angehoben bzw. geöffnet ist.11. Abnehmbarer Dacheirisatz nach Anspruch 10,dadurch gekennzeichnet, daß in der Grundplatte (27) mindestens eine Bohrung (41, 42) ausgebildet ist, und daß der zweite Endabschnitt des Lenkerelements (31, 32) einen Vorsprung (39, 40) besitzt, welcher in diese Bohrung (41, 42) einführbar ist, wobei der erste" Endab-schnitt des Lenkerelements (31, 32) federvorgespannt130009/0933- 5 DE 0592ist, um da;; Lenkerelement '31, 32) in Richtung auf die Bohrung (41, 42) vorzuspar' en und das Ineinandergreifen des Vorsprung (39, 40) ur der Bohrung (41, 42) aufrechtzuerhalten.130009/0 BAD
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