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DE3029465A1 - Textile ueberdachung fuer spielplaetze u.ae. freiflaechen - Google Patents

Textile ueberdachung fuer spielplaetze u.ae. freiflaechen

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DE3029465A1
DE3029465A1 DE19803029465 DE3029465A DE3029465A1 DE 3029465 A1 DE3029465 A1 DE 3029465A1 DE 19803029465 DE19803029465 DE 19803029465 DE 3029465 A DE3029465 A DE 3029465A DE 3029465 A1 DE3029465 A1 DE 3029465A1
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DE
Germany
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membrane
textile
sleeves
membranes
roofing
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DE19803029465
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DE3029465C2 (de
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Reinhard Ing.(grad.) Bäckmann
geb. Bender Marita 8751 Heimbuchenthal Bäckmann
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Individual
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    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • E04B7/14Suspended roofs
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H15/00Tents or canopies, in general
    • E04H15/32Parts, components, construction details, accessories, interior equipment, specially adapted for tents, e.g. guy-line equipment, skirts, thresholds
    • E04H15/58Closures; Awnings; Sunshades

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Textile Überdachung für SpielDlätze und ähnliche Freiflächen Die Erfindung betrifft ein einfaches, aber extrem variables Dach, bestehend aus einer abspannungsfreien Stützenkonstruktion mit Bedachungselementen aus Textilien, Kunststoffolien oder biegeschlaffen Verbundwerkstoffen.
  • Der Einsatz dieser Erfindung soll die Nutzung von Spielflächen, Fußgängerzentren, Rommunikationsbereichen sowie Freiflächen aller Art bei den verschiedenen Wetterverhältnissen erlauben und verbessern helfen, ebenso sind Haltestellenüberdachungen und Musikpavillions denkbar. Gleichzeitig ergeben sich nachgewifflenermaßen attraktivere, benutzerwirksame Uberdachungen mit besonderen Zusatzwirkungen wie Lärmreduzierung und dosierbarer Beeinflussung des Mikroklimas durch entsprechende Auswahl der optischen, akustiæchen und aeromechanischen Eigenschaften des Dachmaterials, sowie durch Addierbarkeit der Einzelelemente und bestimmte Staffelungen auch Möglichkeiten einer gezielten Strömungsbeeinflussung der bodennahen Luftschicht.
  • textile bzw. Uberdachungen mit biegeschlaffen Membranwerkstoffen sind schon mehrere Jahrzehnte bekannt z.B.
  • als wandelbare Dächer, kelte, leichte Flächentragwerke, Traglufthallen, Sonnensegel oder sogenannte Membrankonstruktionen. Während bei Zelten der optische Eindruck für die zu lösende Aufgabe nicht ausreicht, Traglufthallen der Gefhrung durch die Benutzer permanent ausgesetzt werden, sind die leichten Flächentragwerke und Membrankonstruktionen oftmals nur einmalige architektonische Lösungen mit Monumentalcharakter. Besonders störend sind aber bei den vorgespannten Membrankonstruktionen die zu den statischen Stützkonstruktionen zumeist hinzukommenden Seilabspannungen, die mit Erdankern oder leichten Fundamenten die Kräfte in den Boden ableiten. Hier sind besonders bei Spielplätzen Gefahrenmomente gegeben, da flache Abspannwinkel spielende Personen, die meist nicht sehr auf ihre Umgebung achten, gefährlich zu Fall bringen können. Hinzu kommt, daß die einmalige planeriscne Lösung eines Uberdachungsobjektes heute veraltet ist, und jeweils erhöhte Kosten verursacht. Demzufolge sind auch textile bzw. ähnliche Überdachungen von Spielplätzen und Freiräumen bisher nur in l;inzelfallen eingesetzt worden, da, wie erwhht, sicherheitstechnische und kostenmäßige Hindernisse noch nicht ausgeräumt worden sind, Aufgabe dieser Erfindung ist es daher, ein stabiles, jedoch attraktives Dach zu schaffen, das vor allen ungeistigen Wetterverhältnissen schützen kann, als Nebenfusktiou unter Umständen auch Spielgeräte aufnehmen kann, sicherheitstechnisch und statisch problemlos ist, sowie die Kosten der überdachten Fläche in vertretbarem Rahmen hält, da solche Objekte vielfach erst am Schluß von Baumaßnahmen oder gar nachträglich vorgesehen sind.
  • Schlußendlich besteht die Forderung der schnellen Montage und Spannbarkeit oder Demontage des erfindungsgemäßen Objektes durch fachtechnisch nicht wesentlich vorgebildete säfte bei trotzdem jahrelanger Haltbarkeit, wobei die Dachelemente austauschbar gegen gleiche, ähnliche oder gänzlich andere Elemente sein sollen, bei Bewahrung oder gewünschter Veränderung der i'unktion.
  • Zusätzlich sollen die einzelnen statischen Elemente, Formen und Funktionsträger statt wie bisher oft in Einzelfertigung in industrieller Weise hergestellt werden können, um auch fertigungswirtschaftlich zu optimalen Lösungen zu gelangen.
  • Diese komplexe Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in bekannten Fundamenten mit eingearbeiteter Rundrohrhülse runde Stützen mit Rohr- bzw. Vollquerschnitt aus tragfähigen Werkstoff fest oder demontierbar befestigt sind. Die Stützen können je nach Einsatzzweck unterschiedliche Höhen über Grund aufweisen, ebenso wird der Abstand und die Lage der Stützen zueinander nur durch statische, bzw. funktionelle Bedingungen festgelegt, wobei aber vorzugsweise alle Abstände im 5-Neter-Raster, ganzen Vielfachen oder Teilen gewählt werden. Um die erfindungsgemäßen Lösungen zu gewährleisten, sind alle Stützen parallel zueinander ausgerichtet, in der Regel lotrecht damit eine oder mehrere auf den Stützen befindliche Rundhülsen sowohl in radialer als auch vertikaler Richtung der örtlich beliebigen Befestigung und Spannung von flächenförmigen, räumlichen oder pneumatischen biegeschlaffen Membranen aus textilien, Kunststoffolien oder textilen Verbundwerkstoffen dienen können. Die Aufnahmehülsen sind dabei so ausgebildet, daß sie zügig über die Stütze passen, was durch genormte Rohre und Durchmesser möglich ist.
  • Diese Hülsen tragen ihrerseits Elemente, die zur Aufnahme genormter Seilzubehöre geeignet sind, sowie eine Feststellmöglichkeit, um sie selbst auf der Stütze in beliebiger Lage anz;uklemmen;dabei bedient man sich vorteilhaft einer geschlitzten Hülse oder einer Befestigung mit symmetrisch angeordneten Klemmschrauben bestimmter Belastbarkeit. Die Hülsen sind ibrer Lage nach in Hochrunkthülsen sowie in Tiefpunkthülsen eingeteilt, und können Seilbefestigungen in jedem Winkel tragen. Die Tiefpunkthülsen dienen der Befestigung tiefliegender Menbranpunkte in jeder lage, wobei die Spannung der Membrane durch vertikale Verschiebung der Tiefpunkthülse eingebracht werden kann. Eine Kochpunkthülse dient der definierten Halterung von hochliegenden Membranpunkten, wieder unter beiliebigem Winkel, wobei zusätzlich durch eine Spannschraube mit großem Spannweg und großer Spannkraft die Hochpunkthülse vertikal nach oben oder unten bewegt werden kann. Dazu tragen die Stützen eine entsprechend kräftige Druckplatte.
  • Während die Tiefpunkthülsen speziell die Membranvorspannung leicht erbringen können, kann mit den Hochpunkthülsen die um ein vielfaches stärkere hundseilspannung eingebracht werden. Die Hochpunkthülse selbst wird wie die anderen Hülsen auf der Stütze in beliebiger Stellung befestigt. Bei kleinen Spannweiten, d.h.
  • Stützenabstanden, reichen die richtig dimensionierten Stützen vollkommen aus, die Membrankräfte zu übernehmen, ohne daß die Standsicherheit gefährdet ist; sollen jedoch größere Spannweiten oder kompliziertere Membranformen zum einsatz kommen, müßten Seilabspannungen mit den schon erwähnten Nachteilen zur anwendung kommen. Um dies zu vermeiden, werden wiederum Hülsen passend über Stützen geschoben, die mit einem Aufnaiiinerohr für eine Berstrebe verbunden sind. Diese nimmt sodann die embran- oder Seilkräfte als Druckstab auf. Die Hülsen für die Querstreben sind wiederum allseitig verschiebbar und drehbar auf den Stützen in beschriebener Weise zu befestigen, wobei die Querrohre nicht nur der Xraftübertragung, sondern auch der Befestigung von Spielgeräten, Seitenwanden oder Membranen dienen können.
  • Durch geeignete Formgebung derQuerstreben sind sogar runde oder kuppelförmige überkragende Uberdachungen möglich. Die querrohr können prinzipiell um ihre Drehachse gelagert werden mit Drucklagern an ihren Stirnseiten, womit sich selbstätig nachspannbare embranhalterungen ergeben oder sogenannte Rollmembranen zur Verwendung gelangen können. Die Stützkonstruktionen sind demnach baukastenförmig auf eine Vielzahl von Dachformen und Dachmaterialien abgestimmt, wobei den Formen der Membranen in geometrisch einfachen Flächen der Vorzug gegeben wird, um kostenmäßige Vorteile zu gewinnen. Kleinere Spannweiten werden mit Membranen ausgerüstet, die aus Bahnen zusammengesetzt sind bei Verwendung.von einfachen Randsäumen und Befestigungsösen. Diese Membranen werden in die Hoch-und Tiefpunkthülsen eingehängt und durch vertikales Verstellen derselben faltenfrei gespannt. Schwierigeren Gestaltungsansprüchen wird die Erfindung dadurch gerecht, daß in die Membranen in bekannter Weise hochfeste, dehnungsarme Seile eingeräumt werden, wobei allerdings die Seile nicht fest mit dem Membranwerkstoff verbunden werden. Durch Kenntnis der mechanischen Stoffeigenschaften und in Abhangigkeit davon werden die Ränder der Membrane so vorgeformt, daß sich bei Befestigung der Membrane mit Beschlag und Spannglied in der Regel nur in einem Hochpunkt bei Spannen der Tiefpunkte eine zentrierte, stabile Lage der Membrane auf den Randseilen ergibt, was durch Versuche nachgewiesen wurde.
  • Einfache Formen, wie Dreieck- und Viereckmembranen kommen durch die berechnete Form der Menbranränder ohne zusätzlichen Membranspanner aus. Hierbei genügt der allseitige Zug durch die Spannseile, auch unter Verkehrslasten stabile Formen einzunehmen. Als Membranwerkstoff sind bekannte Materialien wie Gewebe, beschichtete Gewebe, beflockte Gewebe, Folien, Schattennetse, auch in glasfaser- oder stahlverstärkter Form, je nach Bafordernis einsetzbar, wobei die optische Filterfunktion der Aufgabe angepaßt ist. Doppelmembranen mit gleicher oder auch divergierender Form sind im erfindungsgemäßen System ohne weiteres anwendbar. Bemerkt wird, da£ alle Einzelmerkmale und alle möglichen Kombinationen erfindungswesentlich sind.
  • Bei einem solchen Baukastensystem für textile Uberdachungen für Spielplätze und ähnliche Freiräume zeigen sich besondere Vorteile. Aus einer Menge einheitlicher kombinierbarer, addierbarer Bauteile lassen sich unzählige attraktive Formen ohne Einengung der gestalterischen Freiheit auswählen, wobei je nach Konstruktion und Bespannung die Funktion Sonnenschutz, Regenschutz, allgemeiner Wetterschutz oder opielsystem im Vordergrund stehen kann. Für Hersteller und Benutzer ergeben sich dadurch Kostenvorteile bei leichter Einhaltung sicherheitstechnischer und statischer Regeln.
  • Montage und Demontage sind problemlos, da Verwechslungen und Fehler gering gehalten werden. Besonders vorteilhaft sind die einfache Fundamenterstellung bei Vermeidung zusätzlicher Abspannungen und die allseitige Verstellbarkeit der Spannhülsen, um glatte und dauerhafte Membranspannung zu erzielen, was wesentlich für Wartungsaufwand und Lebensdauer der Membrane ist. Die zusätzliche Spannfunktion an der Hochpunkthülse für Seile und Membranen erlaubt den Einsatz aller möglichen, auch extrem dehnungsarmer Membranmaterialien. In Kombination mit den beschriebenen Druckstäben lassen sich ebenso auch Mehrfach- bzw. pneumatische Membranen einsetzen. Die allseitige Spannmöglichkeit erlaubt die Verwendung einfacher Membranschnitte, und bei zu berechnender Vorspannung der Ränder eine faltenlose Zentrierung derselben. Ein wichtiger Vorteil der Brfindung liegt jedoch in der weiten Verbreitungsmöglichkeit in der Praxis, und der erweiterten Nutzung von Spielplätzen und ähnlichen Freiräumen.
  • Verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt, und werden im folgenden naher beschrieben, ohne auf diese wenigen Formen beschränkt zu sein. Es zeigen in unterschiedlichen Maßstäben Fig. 1 die perspektivische Ansicht zweier miteinander gekoppelter Elemente in einerbeispielhaften Ausführung als Sonnenschutz, Fig. 2 einen Schnitt durch die gekoppelte Anlage mit dem System der Hoch- und Tiefpunkte und Spannmöglichkeiten, Fig. 3 die Draufsicht der gleichen Elemente mit Nembrane, iig. 4 den Schnitt durch einen Hochpunkt auf Stütze montiert, Fig. 5 den Schnitt durch einen Tiefpunkt auf Stütze montiert, Fig. 6 die Verbindung von Seil, Membrane und Stütze im Hochpunkt, dem Spannpunkt, Fig. 7 eine perspektivische Darstellung der Querrohrabgänge (Querstützenabgänge), Fig. 8 die fertige Membrane in Draufsicht, Fig. 9 das Vorgehen bei der Membranverspannung, big. 10 eine perspektivische Darstellung für eine sternförmige Uberdachung, Fig. 11 eine perspektivische Ausführung als Pavillon mit selbstätiger Nachspannung der 1membran, Fig. 12 eine perspektivische Zeichnung als Doppelmembran mit Hoch-Tief-Punkten und allseitiger Krümmung der iKembranr Auf dem natürlichen oder angelegten Boden 1 sind in rasterförmigem Abstand und beliebiger geometrischer kardnung die parallelen, vorzugsweise senkrechten Stützen aus Stahl, Aluminium oder GE'X und Holz 2 in Fundamenthülsen statisch fest, jedoch lesbar mit deni Boden verankert. Anstelle der Fundamenthülsen 3 können selbstverständlich auch andere Befestigungsmittel, insbesondere Fundamentverschraubung benutzt werden.
  • Vorteilhaft sind runde Hülsen und Stützen 4, um die Drehbarkeit beizubehalten.Auf den Stützen sind die Tiefpunkthülsen 5 mit bekannten klemmverbindungen so befestigt, daß vertikale sowie radiale Bewegungen ur Stütze möglich werden. Gleiches gilt für die rsschpunßlhülsen 6, nur mit dem Unterschied, daß der weg der Hochpunkthülsen durch Spannmittel und Stützendeckel in vertikaler Richtung begrenzt ist. Jede Stütze kann also eine Hochpunkthülse und mehrere Tiefpunkthülsen aufnehmen, die mit verschiedenen Seilanschlüssen versehen sind. In den Hoch- und Tiefpunkthülsen sind Befestigungen für Rundseile 7 oder direkt der Membranen 8 vorgesehen. Die Spannseile bestehen vorzugsweise aus ummantelten Stahlseilen oder hochfesten Textilseilen je nach Einsatzzweck. Die sich bei größeren membranflächen ergebenden, nach innen gerichteten hundspannungen werden von Druckstäben 9 aufgenommen.
  • Diese können auch weggelassen werden bei entsprechender Dimensionierung der parallelen Stützen 2. Der besondere Vorteil der waagerechten Druckstäbe 9 ist die Möglichkeit, hieran Seitenteile, membranen oder Spielgeräte zu befestigen, wobei die Druckstäbe beliebig in der Höhe und in mehrfacher Anordnung verwendet werden, auch gebogen sein können, und damit weitere Aufgaben für das erfindungsgemäße Überdachungssystem denkbar sind. Befestigt sind dieQuerstützen-Druckstäbe in Hülsen lo, die über die Stützen zügig passen, und kurze, von oben geteilte Rohrstücke 51 in winkelförmiger odar kreuzförmiger Anordnung zur vereinfachten horizontalen Aufnahme der Druckstützen tragen. Damit kann eine Person diese Teile montieren. Diese Hülsen sind wiederum auf den Stützen angeklemmt, und mit den Druckstäben einfach bei Montage vertunden-. Die universelle Spannmöglichkeit der Membrane ist vor allem in den parallelen Lagen der Stützen zueinander begründet, und durch die lineare und translatorische Bewegungsmöglichkeit 11 und 12 und 13 und 14 von den gewissermaßen alsSystem von Gleitlagern und Geradfuhrungen anzusehenden Funktionselementen Fundamenthülse, Stütze, rZochpunkt- und Tiefpunkthülse. Damit lassen sich wie leicht ersichtlich alle denkbaren Formen und Verspannungen einbringen. Diesbedeutet aber nicht, daß das Hauptanwendungsgebiet bei komplizierten Bedachungsgebilden zu finden ist, sondern dies sind nur aufgezeigte Möglichkeiten. Zweckmäßig wird aus Kostengründen mit einfachen, durch Material, Form 15 und Farbe wirkenden Membranen und Bedachungen gearbeitet, wie bei reiner Sonnenschutzfunktion, und zur aufgelockerten Beschattung von Flächen. Die Öffnung 16 muß bei Einsatz als Wetterschutz natürlich geschlossen werden, was durch ganzflächige, viereckige oder sonstige Membransegel mit Hochpunkt 17 und Tiefpunkten 18 geschehen kann.
  • In 19 ist durch die Addierbarkeit angedeutet, wie vom Einzelelement 20 ausgehend größere Flächen in beliebiger Anordnung bedacht werden können, wobei die Koppelbarkeit durch Hoch- und Tiefpunkt- und Kreuzhülsen gegeben ist.
  • Die Hochpunkthülse 6 ist im wesentlichen eine Geradführung, bestehend aus einem Rohr 21 mit in der geschlossenen Stirnseite eingelassenem Feingewinde und der Bewegungs- und Stellschraube 22, ebenfalls als Feingewinde und aus hochfestem Werkstoff, um Zug- und Druckkräfte einwandfrei zu übertragen. Dazu ist diese Stellschraube in dem Kopfdeckel der Stütze 2 durch zwei Gleitringe 23 drehbar gelagert. Diese Gleitringe sind mit hochfesten Stiften auf der Bewegungsschraube befestigt, und mit der Stütze vormontiert. Ist die Vorspannung in Seilen und Membranen über den Spannweg 26 eingebracht, wird der Hochpunkt mit den Stellschrauben 24 festigkeitsgerecht, jedoch lösbar verbunden. In 25 werden die Seile und Spannelemente befestigt. Erfindungsgemäß sind die Spannhülsen-Hochpunkthülsen mit bestimmten geometrischen Verhältnissen wie 27 und 28 auszubilden, um ein bcken bei Wirken von Spannkräften zu vermeiden, und um die Flächenpressung in den Rohren zu vermindern. In der iegel kommt die Hochpunkthülse lotrecht zum Einsatz, was jedoch nicht ausschließt, daß bei komplizierten Gestaltungen auch waagrechte oder andere Lagen zweckmäßig sind.
  • Die Tiefpunkthülsen 5 sind ebenfalls auf den Stützell .
  • befestigt mit dem Befestigungsmittel 20. Sie tragen C'ie Seil- und Membranaufhängungen 29, und erlauben die allseitige Verschiebung 31 und Verdrehung der Hülsen. Auch diese können senkrecht und in anderen Lagen eingesetzt werden. Zu beachten sind wiederum die mechanisch-geometrischen Verhältnisse bei einer Geradführung. Mit den Tiefpunkthülsen dieser Ausführung sind nur g eringe Spannkräfte möglich, denkbar ist aber wiederum eine mechanische Spannvorrichtung wie bei 32 angedeutet, analog den Hochpunkthülsen. Im allgemeinen wird diese aber nicht erforderlich sein.
  • rn der Hochpunkthülse 6 sind beile 7 und Membrane Ö wie gezeichnet befestigt, wobei 22 die Spannschraube darstellt. Die Seile sind , wie hinlänglich bekannt, mit Tauschen und Schäkeln 33 an der Halterung 29 zu befestigen, wobei die Seilspannung und Membranspannung durch Verlagern von Hochpunkt- und Tiefpunkthülse erfolgt. Zusätzlich wird jedoch bei schwieriger Membrangeometrie ein Spannteil 36 in einem auf der Membrane befestigten Beschlag 34 für Beseitigung von Dehnfalten vorgesehen, wobei zur Entlastung der Membrane und zur zusätzlichen Kraftübertragung ein Keder- oder undmaterial in der Ecke 35 eingearbeitet ist, um den Schlupf zu verhindern.
  • Es bleibt zu erwähnen, daß die Seilbefestigung 33 statt durch Schäkel und Kauschen auch durch Gabelköpfe möglich ist. Ebenso kann der Beschlag 34 auch über die Seile hinausgehen, und in Porm eines Ober- und Unterteils klemmend ausgebildet werden.
  • Die Membrane 8 ist in der einfachen, dreieckigen Ausführung durch Verbinden von Bahnen und Nähten 37 entstanden. Die Nähte werden zweckmäßig nach fertigungstechnischen Gesichtspunkten angeordnet, können jedoch auch in die Kraftrichtungen 40 gelegt werden. In 38, d.h. in den Ecken sind abgestufte Verdoppelungen vorgesehen, die der Verstärkung und zur sicheren Befestigung von Beschlag 34 und Keder 35 in der Hochpunkten bzw.
  • Spannpunkten dienen. Die äußere Profilierung der Membrane ergibt sich durch Berechnung in einem Koordinatensystem XY unter Zugrundelegen der Werkstoffeigenschaften und Kraftrichtungen, wobei sich geometrische Punkte 39 als Begrenzung der ungespannten Membrane ergeben. Die Linie 43 ist durch die Ortsfunktion der Stützen gegeben, wobei Verzerrungen durch Abwicklungen zu beachten sind. In gespanntem Zustand ergibt sich sodann die gewünschte Geometrie 44. Die Säume 41/42 sind aen Seildurchmessern angepaßt, wobei in der Regel gleiche Seildurchmesser verwendet werden. Je nach traftwirkung und Seillänge kann es aber auch erforderlich sein, unterschiedliche Seildurchmesser einzusetzen, um geometrisch ähnliche Dehnverhältnisse zu erhalten.
  • Das Spannen einer Membran erfolgt so, daß zuerst die Tiefpunkte in 45, einzeln oder alle, abgesenkt werden, um eine gleichmäßige Vorspannung zu erzielen, sodann wird der Hochpuiilft mechanisch durch die beschriebene Kochpunkthülse in 46 angehoben, um die Seile definiert zu spannen, und abschließend die Membrane in 47 faltenfrei mechanisch gespannt. Mit dieser universellen Spannmöglichkeit sind Anforderungen an die Zuschnittgenauigkeit und die Montageabweichungen in weit geringerem Maße als bei bisherigen Konstruktionen zu stellen, womit Kostenvorteile verbunden sind, sowie auch textiles Bauen in Selbsthilfe möglich werden soll. Die l.eistungsfähigkeit des Systems ist durch weitere Anwendungen in den Figuren 9 und 10 und 11 beschrieben, wobei die sternförmige Variante direkt aus der hier beispielhaft beschriebenen Variante ableitbar ist, und ohne die Verbindungsstreben zum Einsatz kommt. Etwas anders ist das Beispiel des Pavillons ausgebildet. Hier werden viereckige filembranen 48 eingesetzt, und dachförmig angeordnet, und die Stützen und Membranen wiederum über die Hochpunkthülsen 6 und Tiefpunkthülsen 5 mit den Querstreben 9 gekoppelt.
  • Hinzu kommen unterschiedlich hohe stützen 2, um den Pavillioncharakter zu betonen. Ebenso sind auch Doppelmembranen 49 und 50 denkbar, wobei die innere-aus netzartigem Membranwerkstoff besteht, was besonders bei Nusikpavillions oder Spielplätzen zur kontrollierten Schallb rechnung vorteilhaft sein kann. Die Hoch- und Tiefpunkte gelangen wieder in beschriebener Art und Weise zum Einsatz. Im Bedarfsfalle ist es möglich, bei den erfindungsgemäßen Textilbedachungen eine oder mehrere offene Seiten durch zusätzliche Membranen, im iiiefpunkt befestigt, abzuschließen, die auch leicht wieder entfernt werden können.
  • Die erfindungsgemäße Überdachung kann fest und fliegend von einer bis zwei Personen schnell montiert werden, wobei man sie an jedem beliebigen Ort wieder aufstellen und abbauen oder fest belassen könnte, so daß es für beliebige und unterschiedlichste Zwecke in unzähligen Varianten in Kommunen, im kommerziellen und privaten Bereich eingesetzt werden kann.

Claims (9)

  1. Textile Uberdachung für Spielplätze und ähnliche Freiflächen Patentansprüche 1. Einfaches, aber extrem variables Wach, bestehend aus einer abspannungsfreien Stützenkonstruktion mit Bedachungselementen aus Textilien, Kunststofffolien und biegeschlaffen Verbundwerkstoffen. lnsbesondere gekennzeichnet durch mehrere, in beliebiger Anordnung und Höhe vorgesehenen runden Stützen 2 mit daran befestigten lösbaren und allseitig verstellbaren Systemen von Hochpunkthülsen 6 und Tiefpunkthülsen 5, und verstellbarem Querträger 9, sowie den mit 2, 5, 6 und 9 lösbar verbindbaren Seilen 7 und Membranen 8.
  2. 2. Textile Uberdachung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen 2, die Hochpunkthülsen 6, die Tiefpunkthülsen 5 und die Querträgerhülsen 9 ein System von beliebig im Raum befestigbaren Geradführungen bilden.
  3. 3. Textile Überdachung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelelemente 19, 20 in beliebiger Form und beliebiger Anordnung miteinander gekoppelt werden können.
  4. 4. Textile Überdachung nach Anspruch 2 und 3 dadurch gekennzeichnet, daß das Kopplungsglied 6 als Hochpunkthülse durch eine Stellschraube 22 und ein Gleitringpaar 23, höhenverstellbar ist, und Seilspannungen und Membranspannungen ermöglichen kann, sowie durch eine Aufnahmevorrichtung 25 Seile und Membranen aufnehmen kann, und durch eine Feststellvorrichtung 24 beliebig auf der Stütze 2 befestigt werden kann, Weiterhin läßt sich die Hochpunkthülse senkrecht und waagerecht anordnen.
  5. 5. Textile Überdachung nach Anspruch 1, 2 und 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefpunkthülse 5 waagrecht, senkrecht oder beliebig angeordnet werden kann, lineare Verschiebung 31 durch die Stellvorrichtung 32 erlaubt, und auch durch 30 auf der Stütze 2 feststellbar ist, und durch 29 die Aufnahme von Seilen und Membranen erlaubt.
  6. 6. Textile Überdachung nach den Ansprüchen 1, 2 und 3 dadurch gekennzeichnet, daß die als Druckstäbe ausgebildeten Querstäbe bzw. Querrohre 9 in von oben geteilten Hülsen 10 befestigt sind, und durch die Halbschale 51 ein besonders leichtes Montieren erfolgen kann.
  7. 7. Textile Überdachung nach den Ansprüchen 4 und 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Membrane 8 Beschläge 34 tragen kann, die durch 36 an 5 und 6 zusätzliche Verstellmöglichkeiten ergeben.
  8. 8. Textile Uberdachung nach Anspruch 1, 2 und 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Membrane 8 beliebig geformt und profiliert werden kann.
  9. 9. Textile Uberdachung nach einem oder mehreren vorhergehenden Ansprüchen dadurch gekennzeichnet, daß die Membrane 8 durch Absenken der Tiefpunkte 45, Anheben der Hochpunkte 46 und Ziehen der 1Yembranecken 47 durch die beschriebenen Vorrichtungen und erläuterte Art und Weise gespannt und verformt werden kann.
    io. Textile Überdachung nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß z. B. die sternförmige Anordnung nach Fig. 9 oder eine pavillonförmige Anordnung nach Fig. lo mit selbstätiger Membrannachspannung oder nach Fig. 11 eine Doppel- bzw. Mehrfachmembran für besondere Anwendungen möglich wird.
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