DE3028302A1 - Lineare mischpolymere, sie enthaltendes ueberzugsmaterial, ihre verwendung und verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents
Lineare mischpolymere, sie enthaltendes ueberzugsmaterial, ihre verwendung und verfahren zu ihrer herstellungInfo
- Publication number
- DE3028302A1 DE3028302A1 DE19803028302 DE3028302A DE3028302A1 DE 3028302 A1 DE3028302 A1 DE 3028302A1 DE 19803028302 DE19803028302 DE 19803028302 DE 3028302 A DE3028302 A DE 3028302A DE 3028302 A1 DE3028302 A1 DE 3028302A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- radical
- formula
- mixed polymers
- hydrogen atom
- radicals
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08F—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
- C08F212/00—Copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by an aromatic carbocyclic ring
- C08F212/02—Monomers containing only one unsaturated aliphatic radical
- C08F212/04—Monomers containing only one unsaturated aliphatic radical containing one ring
- C08F212/14—Monomers containing only one unsaturated aliphatic radical containing one ring substituted by heteroatoms or groups containing heteroatoms
- C08F212/26—Nitrogen
- C08F212/28—Amines
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08F—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
- C08F246/00—Copolymers in which the nature of only the monomers in minority is defined
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
- Paints Or Removers (AREA)
Description
iTRIFPT:
Anmelder: Asahi Kasei Kogyo Kabushiki Kaisha,
Osaka, Japan
Lineare Mischpolymere, sie enthaltendes Überzugsmaterial,
ihre Verwendung und Verfahren zu ihrer Herstellung.
Die Erfindung betrifft ein neues stickstoffhaltiges lineares Acrylmischpolymeres, ein Verfahren zu seiner Herstellung,
ein Überzugsmaterial und dessen Verwendung.
Das Auftragen bzw. Abscheiden einer Überzugssubstanz auf
der Oberfläche eines metallischen Materials (das als Elektrode beschichtet werden soll) durch Elektrophorese wird
als sog. Elektrocoat-Verfahren bzw. elektrophoretischer.
Lackieren bezeichnet und wird weitgehend zum Überziehen bzw. Beschichten von Kraftfahrzeugkarosserien verwendet.
Beim elektrophoretiBchen Lackieren unterscheidet man zwei
Methoden; beim anodischen elektrophoretischen Lackieren
wird das zu beschichtende Material als Anode und beim kathodischen elektrophoretischen Lackieren das zu beschichtende
Material als Kathode verwendet. Von diesen beiden Methoden bietet das kathodische elektrophoretisch^ Lackieren, bei
dem als Kathode das zu beschichtende Metall verwendet wird, den großen Vorteil, daß sich das Metall nicht als Ion
löst. Ein Beispiel für eine Zusammensetzung zum kathodischen elektrophoretisohen Lackieren, das gegenwärtig an-
130013/0965
■Air
gewandt wird, stellt die Zusammensetzung dar, die man durch Umsetzen eines Epoxyharzes mit einem sekundären Amin
erhält, wobei man die Epoxyreste in alpha-Dialkylaminobeta-hydroxyäthylreste
überführt.
Erfindungsgemäß wird ein lineares Mischpolymeres mit
etwa 2 bis etwa 90 Gew.-$ wiederkehrenden Einheiten der
Formel (A)
- CH2 -CH-
(A)
CH2 - CH2 - N^
R2
worin R1 und R2, die gleich oder verschieden sein können,
jeweils ein Wasserstoffatom, einen C.j_20-Alkylrest, einen
C, ..Q-Gycloalkylrest, einen C~ g-Alkenylrest, einen C^,--Aminoalkylrest,
einen C6_20-Arylrest, der-insbesondere
unsubstituiert oder mit 1 bis 3 Alkylresten substituiert ist, oder einen C^^-Arylalkylrest bedeuten, und
etwa 10 bis etwa 98 Gew.-?$ wiederkehrenden Einheiten der
Formel (B) vorgesehen,
R5 R3 ι ι
-CH-C-
1 (B)
C » 0
I OR1,
worin R^ ein Vasserstoffatom, einen Methylrest, einen
Asahi-P010780
130013/0955
AA
Carboxylmethylrest, ein Halogenatom, einen -CHgCOORg-Rest
oder einen C1^10-AIkOXy- oder C^Q-Acyloxyrest, z.B.
Methoxy-, Äthoxy-, Acetoxy- oder Benzoyloxyrest, darstellt,
worin
R6 ein Wasserstoffatom, einen C^Q-Alkylrest oder einen
CU ^^krjlAVsjlxQQ^i darstellt,
R4 ein Wasserstoffatom, einen C^gQ-Alkylrest, einen
C, .Q-Cycloalkylrest, einen C- ..Q-Halogencycloalkylrest,
einen C6_20-Arylrest, der insbesondere unsübstituiert
oder mit einem Alkylrest substituiert ist, einen Cß 20~
Halogenarylrest, insbesondere einen C6_20-Monohalogenarylrest,
C6_20-Dihalogenarylrest 0&θ* C^-20-Trihalogenarylrest;
einen C^_12-Arylallcylrest, einen Cj-12-HalogenalkyIrrest, insbesondere einen C^^^p-Monohalogenalkyl- oder C1_
genalkylrest; einen C^^-Hydroiyalkylrest, insbesondere
einen C1-12-Monoliydroxyalkylrest oder G^^-Dihydroxyalkylrest;
einen C2-12-Alkoxyalkylrest, einen Tetrahydrofurfurylrest,
einen Glycidylrest, einen -(CH2-CH2-O)n-R^-
Rest, worin
R^ ein C. g-Alkylrest ist und
η eine ganze Zahl von 1 bis 30 ist, oder einen C^ 20~Dialkylaminoalkylrest
bedeutet, und
R5 ein Wasserstoffatorn oder einen -COORg-Rest bedeutet,
worin
Rg ein Wasserstoffatom oder ein C|_20-Alkylrest ist,
bezogen auf das Gesamtgewicht der wiederkehrenden Einheiten der Formeln (A) und (B), wobei das lineare Mischpolymere
etwa 0,2 bis etwa 10 Gew.-fi Stickstoff auf Basis des
Gewichts des linearen Mischpolymeren enthält.
Spezielle Beispiele der Reste R1 und R2 in der vorstehenden
Formel (A) sind Wasserstoffatome; C|_20-Alkylreste,
wie Methyl-, Äthyl-, n-Propyl-, Isopropyl-, η-Butyl-, Isobutyl-,
sec-Butyl-, tert-Butyl-, n-Pentyl-, Isopentyl-,
n-Hexyl-, n-Heptyl-, n-Octyl-, 2-Äthylhexyl-, n-Nonyl-,
n-Dodecyl-, n-Tetradecyl-, n-Hexadecyl- und n-Octadecylreste;
C, ^-Cycloalkylreste, wie Cyolopropyl-, Cyclo-
Asahi-P010780
130013/0965
butyl-, Cyclopentyl-, Cyclohexyl-, Cycloheptyl- und Cyclooctylreste;
C, Q-Alkenylreste, wie Allyl-, Crotyl- und
Hexenylreste; Cj^^-Aminoalkylreste, wie Aminoäthyl-,
Aminopropyl-, Aminohexyl- und Aminododecylreste; Cg_^-
Arylreate, wie Phenyl-, Toluyl-, Trimethylphenyl-, Diäthylphenyl-,
Naphthyl- und Biphenylreste; und Cy_12-Arylalkylreste,
wie Benzyl-, alpha-Phenäthyl-, ß-Phenäthyl- und
Phenyl-tert-butylreste. Von diesen Resten werden die
C. 20-Alkylreste und die C1-15-Aminoalkylreste hinsichtlich
der leichten Zugänglichkeit der Ausgangsmonomeren bevorzugt; besonders bevorzugt sind die C^g-Alkylreste
und C1 Q-Aminoalkylreste.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
einer der Reste R.. und Rp in der vorstehenden Formel (A)
ein Wasserstoffatom; besonders bevorzugt ist einer der beiden Reste R1 und R2 ein Wasserstoffatom und der andere
ein C^20-AIlCyIrest, insbesondere ein C2 o-Alkylrest.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
sind die Reste R1 und R2 in der vorstehenden
Formel (A) C^g-Alkylreste. Bevorzugte Kombinationen der
Reste R1 und R2 der Formel (A) sind beispielsweise R1=H
und R2=C2H5, n-35H7 oder iso-C^Hy,· R1=R2=CH3 oder C2H5;
R1=CH3 und R2=CH2CH2ITH2; und R1=R2=CH2CH2M2.
Der -CH2-CH2-NR1R2-ReSt der Formel (A), der am linearen
Mischpolymeren der Erfindung hängt, kann sich in beliebiger Stellung zum -CH2-CH-ReSt befinden, der die Hauptkette
des linearen Mischpolymeren aufbaut. Die Mischpolymeren, bei denen sich der -CH2-CH2-NR1R2-ReSt in paraStellung
zum -CH2-CH-ReSt befindet, bieten den Vorteil,
daß die Herstellung der Ausgangsmonomeren einfach ist.
Spezielle Beispiele des Restes R- der vorstehenden Formel
(B) sind Wasserstoffatome, Methylreste und Alkoxycarbonylmethylreste,
wie Methoxycarbonylmethyl-, Äthoxycarbonyl-
Asahi-P010780
130013/0966
//3
methyl- und Benzyloxycarbonylmethylreste; und Halogenatome,
wie Chlor- und Bromatome. Spezielle Beispiele für don
R7-Ii er. t sind Wasserstoff atome; C.|_2Q-Alkylreste, wie Methyl-,
Äthyl-, n-Propyl-, Isopropyl-, η-Butyl-, Isobutyl-, sec-Butyl-,
tert-Butyl-, n-Octyl-, 2-Äthylhexyl-, n-Decyl-,
n-Dodecyl-, n-Hexadeeyl- und n-Octadecylreste; C~ .jq-Cycloalkylreste,
wie Cyclohexyl-, Trimethylcyclohexyl- und Cyclooctylreste; C,- 20-Arylreste, wie Phenyl-, Propylphenyl-,
Butylphenyl-, Amylphenyl- und Naphthylreste;
C7__12-Arylalkylreste, wie Benzylreste;
C, .-,,-Halogenalkylreste, wie Chlormethyl-, Chloräthyl-,
Dlchlorpropyl-, Bromäthyl-, Brompropyl- und Pluoräthylreste;
C^^-Hydroxyalkylreste, wie Hydroxyäthyl-
und Hydroxypropylreste; C2_12-Alkoxylalkylreste, wie
Methoxyäthyl-, Methoxypropyl-, Methoxybutyl-, Äthoxyäthyl-
und Äthoxypropylreste; Tetrahydrofurfurylreste;
Glycidylreste; -(CH2-CH2-O)n-R7-ReStO, worin R7 ein Methylrest
ist; und C5__20-Dialkylaminoäthylreste, wie
Dimethylaminoäthyl- und Diäthylaminoäthylreste.
Vorzugsweise ist der Rest R4 ein Hydroxyäthylrest, ein
Dimethylaminoäthylrest oder ein Diäthylamlnoäthylrest.
Ein spezielles Beispiel für den Rest R5 ist ein Wasserst
off atom.
Bevorzugte Kombinationen der Reste R5, R. und R1- werden im
folgenden in Klammern (R5, R4, R5) zusammengestellt und sind
z.B.: (H,CH3,H) , (H,C3H5,H), (H,C4H9,H) , (H,CgH17,H) , (H1CH2CH2QH,
H), (Η,Η,Η) ,/H, CH2-CSH2N(CH3)2,H/, (CH5,CII3,H), (CH31C0H51H) ,(CIl,
373i2253i8373
C6H11,H),(CH3,H,H),(CH3,CH2CH2OH,H),/CH3,CH2CH2N(CH3)2,H/,
(CH ,-CH -qii-pH H), (CH CHp-CH-(CHJx-O, H),
^ CH2-CH2N(C2H5)2,H/und/CH3, CH2CH2N(C2H5 )2, H/
Asahi-P010780
130013/096B
Die Reste Ji1, R2, ^3» ^4 und Rc sind jeweils nicht auf
einen bestimmten Rest begrenzt, sondern können eine
Mischung aus mindestens zwei verschiedenen Resten bedeuten.
Das Mischpolymere der Erfindung besitzt typischerweise
etwa 0,2 bis etwa 10 Gew.-^ Stickstoff auf Basis des
Gewichts des Mischpolymeren. Eine bevorzugte Stickstoffmenge beträgt etwa 0,3 bis etwa 7 Gew.-^ auf Basis des
Gewichts des Mischpolymeren; eine besonders bevorzugte
Stickstoffmenge beträgt etwa 0,5 bis etwa 5 Gew.-76 auf
Basis des Gewichts des Mischpolymeren.
Die Menge der wiederkehrenden Einheiten der Formel (B) des Mischpolymeren liegt typischerweise im Bereich von etwa
10 bis etwa 98 Gew.-^, vorzugsweise im Bereich von etwa
20 bis etwa 97 Gew.-$ und insbesondere im Bereich von
etwa 30 bis etwa 96 Gew.-"/>
auf Basis des Gesamtgewichts der wiederkehrenden Einheiten der Formeln (A) und (B).
Das Zahlenmittel des Molekulargewichts des Mischpolymeren der Erfindung ist nicht begrenzt und liegt typischerweise
im Bereich von etwa 1000 bis 500 000.
Ein Teil der wiederkehrenden Einheiten der Formel (B) kann durch wiederkehrende Einheiten der Formel (E) ersetzt
sein.
CH2 -C- (E)
ι ζ
Asahi-P010780
130013/0965
worin Y ein Wasserstoffatom, einen Methylrest oder ein Halogenatom bedeutet, z.B. Cl oder Br, und Z ei m-n i'hen.y 1 rr-r.t
einon NitriJrest, einen -CO-Rg-Rest, einrm -O-Cü-K -J<f.·· f.,
worin Rg ein C^^-Alkylrest ist, z.B. ein Methyl-, Äthyl-,
Propyl-, Butyl-, Hexyl- oder Octylrestj oder ein Ilalogenatom
bedeutet, z.B. Cl oder Br,
und/oder durch wiederkehrende Einheiten der Formel (F)
und/oder durch wiederkehrende Einheiten der Formel (F)
^ CH - CH^
,CH2 - CH2 - N C-O
- CH0 - CH-<
/> NRi R40'
worin R1, R^, R. und R1- die vorstehenden Bedeutungen besitzen.
Das Mischpolymere der Erfindung kann man dadurch herstellen, daß man eine Monomermischung mit etwa 2 bis etwa
90 Gew.-$ eines Monomeren der Formel (C)
CH2 - CH
CH2 - CH2 - N'
R2 (C)
worin R.. und Rp die vorstehenden Bedeutungen besitzen,
und etwa 10 bis etwa 98 Gew.-^ eines Monomeren der For
mel (D)
Asahi-PO. 10780
130013/0965
»AD ORIGINAL
polymerisiert, worin R,, R. und R1- die vorstehenden Bedeutungen
besitzen, bezogen auf das Gesamtgewicht des Monomeren der Formel (C) und des Monomeren der Formel (D).
Eine bevorzugte Menge des Monomeren der Formel (D) liegt im Bereich von etwa 20 bis etwa 97 Gew.-$ auf Basis des
Gesamtgewichts des Monomeren der Formel (C) und des Monomeren der Formel (D). Eine besonders bevorzugte Menge des
Monomeren der Formel (D) liegt im Bereich von etwa 30 bis etwa 96 Gew.-^ auf Basis des Gesamtgewichts des Monomeren
der Formel (C) und des Monomeren der Formel (D).
Eine Methode zum Herstellen des Monomeren der Formel (c)
ist in Makromol. Chem., Bd. 177, Fr. 11, S. 3255 - 3263
(1976) und Bd. 179, S. 2069 - 2073 (1978),und den Japanischen
Patentanmeldungen(OPI)1OO489/1979 und 11539/1980, beschrieben*
Beispiele für Monomere der Formel (C) sind /2-(Äthylamino)-äthyl/-styrole,
/2—(lBopropylamino)-äthyl/-styrole, /2-(n-Propylamino)-äthyl/-styrole,
/2-(Dimethylamino)-athyl/-styrole, /2-(Diäthylamino)-äthyl/-styrole, /2-(sec-Butylaminο)-äthy!/-styrole,
/2-(Cyclohexylamino)-äthyl/-styro-Ie, /2-(Allylamino)-äthyl/-styrole, /2-(Benzylamino)-äthyl/-styrole,
>2-/Bis~(2-aminoäthyl)-amino/-äthyl<styrole
(d.h. R1=Rp=CH2-CH2-NH2) und !/2-Aminoäthylmethyl)-amino/-äthyl<-styrole
(d.h. R1=CH3, R2
Beispiele für Monomere der Formel (D) sind ungesättigte Carbonsäuren, wie Acrylsäure, Methacrylsäure, alpha-Chloracrylsäure,
Itaconsäure, Maleinsäure und Fumarsäure; Asahi-P010780
130013/0966
Acrylate, wie Alkylacrylate unter Einschluß von Methyl-,
Äthyl-, Butyl- und Octylacrylaten; Cycloalkylacrylate,
wie Cyclohexyl- und Trimethylcyclohexylacrylate; Arylacrylate unter Einschluß von Phenyl- und Amylphenylacrylaten;
Halogenalkylacrylate unter Einschluß von Chloräthylacrylat,
Dichlorpropyl- und Brompropylacrylaten;
Hydroxyalkyl cry la te unter Einschluß von Hydroxyäthyl-
und Bishydroxytnethylpentylacrylaten; Alkoxyalkylacrylaten
unter Einschluß von Methoxyäthyl- und Äthoxypropylacrylaten;
und Acrylate cyclischer Äther unter Einschluß von Glycidyl- und Tetrahydrofurfurylacrylaten; Methacrylate,
wie Alkylmethacrylate unter Einschluß von Methyl-, Äthyl-,
Butyl-, Octyl-, Decyl- und Octadecyltnethacrylaten; Oycloalkylmethacrylate
unter Einschluß von Cyclohexylmethacrylat;
Arylmethacrylate unter Einschluß von Phenyl-, Butylphenyl-
und Naphthylmethacrylaten; Arylalkylmethacrylate
unter Einschluß von Beuzylmethacrylaten;
Halogenalkylmethacrylate unter Einschluß von Chlormethyl-, Fluoräthyl- und Bromäthyltnethacrylaten; Halogencycloalkylmethacrylate
unter Einschluß von Chlorcyclohexylmethacrylat; Halogenarylmethacrylate unter Einschluß von
Chlorphenyl- und Tribromphenylmethacrylaten; Hydroxyalkylmethacrylate
unter Einschluß von Hydroxypropylmethacrylat; Alkoxyalkylmethacrylate unter Einschluß von
Äthoxyäthyl- und Methoxybutylmethacrylaten; Methacrylate
cyclischer Äther unter Einschluß von Glycidyl- und Tetrahydrof urfurylmethacrylaten; und Methacrylate von Methoxypolyäthylenglycolen;
alpha-Chloracrylate unter Einschluß
von Butyl- und Äthoxyäthyl-alpha-chloracrylaten; alpha-Alkoxyacrylate
unter Einschluß von Methyl-alpha-methoxyacrylat,
Cyclohexyl-alpha-äthoxyacrylat, Äthyl-alphaacetoxyacrylat
und Äthyl-alpha-benzoyloxyacrylat; ungesättigte
Carboxylate, wie Itaconate unter Einschluß von Dibutylitaconat; Pumarate unter Einschluß von Dimethylfumarat;
Maleate unter Einschluß von Diäthylmaleat und Dioctylmaleat. Von diesen Verbindungen bevorzugt man
Acrylsäure, Methylacrylat, Butylacrylat, 2-Äthylhexyl-Asahi-PO1O78O
130013/096B
acrylat, Hydroxyäthylaerylat, Methacrylsäure, Methylmethacrylat,
Butylmethacrylat, 2-Äthylhexylmethacrylat,
Dimethylaminoäthylmethacrylat und letrahydrofurfurylmethacrylat.
Ferner ist es möglich, als mischpolymerisierbare Verbindungen
Styrol, Vinylchlorid, Acrylnitril, Vinylidenchlorid, Methylvinylketon oder Vinylacetat zu verwenden.
Wenn R« in der Formel (C) der Monomeren ein Wasserstoffatom
ist, kommt es zu einer Additionsreaktiou zwischen einiger
Monomeren der Formel (D) und den genannten Monomeren der Formel (C) unter Bildung von Monomeren der Formel (G)
CH2 «ω/Τ/CH- CH (G)
\/ R5 >O
Ri1O
Diese Reaktion kann eintreten, wenn R1 der Monomeren der
Formel (C) kein sperriger Kohlenwasserstoffrest ist,
z.B. ein n-Alkylrest ist, und R^ in der Formel (D) der
Monomeren ein Wasserstoffatom ist. Wenn ein Monomeres
der Formel (G) gebildet worden ist, wirkt es als mischpolymerisierbare
Komponente.
Bei der Polymerisation gemäß der Erfindung kann es sich entweder um eine ionische Polymerisation oder eine radikalische
Polymerisation handeln; vorzugsweise wird die Polymerisation in Gegenwart eines Radikalinifciotors
bzw. einer Radikalquelle durchgeführt. Die Polymerisation
kann entweder als Massepolymerisation oder als Lösungspolymerisation oder als Suspensionspolymerisation
oder als Emulsionspolymerisation durchgeführt werden.
Asahi~P0i0780
13001 3/096S
Beispiele für verwendbare Radikalquellen sind Azoverbindungen,
wie Azobisisobutyronitril, 2,2'-Azobis-(2,4-dimethylvaleronitril)
und 1,1'-Azobiscyclohexan-i-carbonitril;
Hydroperoxide, wie t-Butylhydroperoxid; Persulfate,
wie Kaliumpersulfat und Ammoniumpersulfat; und Peroxide,
wie Benzoylperoxid, Lauroylperoxid und Dilauroylperoxid.
Das Molekulargewicht der Mischpolymeren kann man durch
die zugegebene Menge der Radikalquelle oder durch Lösungspolymerisation
unter Verwendung eines Lösungsmittels oder eines Kettenübertragungsmittels regeln.
Die verwendete Menge der Radikalquelle liegt im Bereich von etwa 0,05 bis etwa 10 Gew.-$ auf Basis des Gesamtgewichts
der Monomermischung. Ein bevorzugter Bereich ist etwa 0,2 bis etwa 5 Gew.-^.
Beispiele für Lösungsmittel bzw. Kettenübertragungsmittel, die verwendet werden können, sind aromatische Kohlenwasserstoffe,
wie Toluol, Äthylbenzol, Cumol und Diphenylmethan; halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Tetrachlorkohlenstoff
und Chloroform; aliphatIsche Alkohole, wie n-Butanol und Isopropanol; und Mercaptane, wie n-Buty!mercaptan.
Die Menge des Lösungsmittels bzw. des Kettenübertragungsmittels ist nicht begrenzt. Das Gewiohtsverhältnis
des Lösungsmittels bzw. Kettenübertragungsmittels zur Monomermischung, das man anwenden kann, liegt
im Bereich von etwa 0,1 bis etwa 4-0 und vorzugsweise liegt das Gewichtsverhältnis im Bereich von etwa 1 bis etwa 20.
Die Polymerisationstemperatur beträgt 0 bis etwa 150 0C
und vorzugsweise 40 bis 100 0C.
Das Isolieren und Reinigen der Mischpolymeren, die man aus den eingesetzten Monomeren erhält, und gegebenenfalls
des Lösungsmittels, kann man nach verschiedenen bekannten Asahi-PO10780
130013/096B
Methoden durchführen. Bei der Lösungspolymerisation gießt man die Reaktionsraisehung in ein Medium, das das gebildete
Mischpolymere nicht löst, fällt das Mischpolymere aus, filtriert das Mischpolymere und wäscht das Mischpolymere
mit Wasser. Auch kann man die Reaktionsmischung einer Dampfdestillation unterwerfen, indem man Dampf in
die Reaktionsmischung in der Wärme einbläst und das Lösungsmittel und unumgesetzte Monomere abdestilliert. Bei
der Suspensionspolymerisation wird das erhaltene feinteilige
Mischpolymere von der Reaktionsmischung durch Filtrieren
abgetrennt und ausreichend mit Wasser gewaschen, um das Suspendiermittel und Suspendierhilfsmittel auszuwaschen,
die an der Oberfläche des Mischpolymeren haften.
Die struktur des erhaltenen Mischpolymeren kann man durch
verschiedene übliche Methoden ermitteln, z.B. Elementaranalyse, IR-Absorptionsspektralanalyse und NTffi-Spektralanalyse.
Die Menge der unumgesetzten Monomeren wird nach Vervollständigung der Polymerisation quantitativ durch
Gas- oder Flussigchromatographie analysiert; man kann
die chemische Zusammensetzung des Mischpolymeren aus dem Ergebnis berechnen. Das Molekulargewicht des Mischpolymeren
bestimmt man durch Viskositätsmessung, Gelpermeationschromatographie,
Lichtbeugungsmessung, Osmometrie und Dampfdruckosmometrie.
Mischpolymere mit wiederkehrenden Einheiten der Formel (A) und (B) gemäß der Erfindung sind als Komponente zum Bilden
von Überzugsfilmen brauchbar. Es wurde nämlich festgestellt,
daß die Überzugsfilme eine ausgezeichnete Festigkeit
bzw. Widerstandsfähigkeit besitzen. Man kann
einen Überzugsfilm dadurch erhalten, daß man ein Mischpolymeres gemäß der Erfindung in einem Lösungsmittel lost,
die Lösung auf ein Material aufträgt und danach das Lösungsmittel abdampft. Man kann einen Überzugsfilm auch
dadurch erhalten, daß man die wiederkehrenden Einheiten der Formel (A) des Mischpolymeren vollständig oder teil-Asahi-PO10780
130013/096S
weiae in wiederkehrende Einheiten der Formel (A1) überführt
CH2-CH-
CH2 - CH2 - N
worin R1 und R2 dieselbe Bedeutung wie in der Formel (A)
besitzen j wenn jedoch mindestens einer der Reste R^ und Rp
ein C-.c-Aminoalkylrest ist, liegt dieser als - (CHp) ^c1-
^ vor*
worin X einen Säurerest bedeutet, den man aus Halogenatomen, 1/2 SO4-, HSO4-, NO3-, 1/2CrO4-, ClO4-, H3PO4-, R9-(
4 3 4
COO-Resten (worin Rg einen C^grf^kylrest, θ*ηβα C6-15*"
Arylrest oder einen Cj^Q-Hydroxyalkylrest bedeutet),
und R^QSO,-Resten bestehenden Gruppe ausgewählt hat (worin
R10 einen Methylrest, einen Äthylrest oder einen Cg-2C)""
Arylrest bedeutet),
indem man das Mischpolymere und eine Säure der Formel HX umsetzt, das resultierende Mischpolymere in Wasser löst
oder dispergiert und eine Elektrolyselösung bildet und eine kathodische Elektrophorese des Mischpolymeren auf
dem elektrisch leitenden Material durchführt. So .wird der Überzugsfilm durch Anlegen eines Gleichstroms zwischen
einem Material, das mit dem Mischpolymeren als Kathode beschichtet werden soll, und einer Anode gebildet. Dieses
kathodische elektrophoretische Lackieren wird zur Bildung
von Überzugsfilmen aus dem Mischpolymeren gemäß der Erfindung mehr bevorzugt.
Asahi-P010780
130013/0965
Verwendbare Säuren der Formel HX sind nicht besonders begrenzt; Beispiele sind Mineralsäuren, wie Salzsäure,
Schwefelsäure, Salpetersäure, Chromsäure, Perchlorsäure und Phosphorsäure; aliphatisch^ Carbonsäuren, wie Essigsäure,
Propionsäure, Buttersäure und Capronsäure; Hydroxycarbonsäuren, wie Glycolsäure und Milchsäure; Dicarbonsäuren,
wie Malonsäure und Adipinsäure, aromatische Carbonsäuren, wie Benzoesäure, Phthalsäure und Salicylsäure;
Alkansulfonsäuren, wie Methansulfonsäure und Äthansulfonsäure;
und Arylsulfonsäuren, wie Benzolsulfonsäure, Toluolsulfonsäure
und Laurylbenzolsulfonsäure. Von diesen Säuren werden organische Carbonsäuren bevorzugt. Unter dem
Asahi-PO10780
130013/0965
Gesichtspunkt, die Elektrolytlösung fast neutral au halten, sind Essigsäure, Milchsäure und Hydroxyessigsäure
besonders bevorzugte Säuren.
Die Menge der Säure der Formel HX, die man einsetzen kann,
ist nicht begrenzt und liegt typischerweise im Bereich
von etwa 0,1 bis etwa 5 Mol je Stickstoffatom des Mischpolymeren. Eine bevorzugte Menge der Säure der Formel Hl
liegt im Bereich von etwa 0,3 bis etwa 2 Mol je Stickstoffatom
des Mischpolymeren.
Die Umsetzung bzw. Neutralisation mit der Säure kann man durchführen, indem man das Mischpolymere mit der Säure
mischt; vorzugsweise verwendet man jedoch ein Lösungsmit«=
tel, wenn die Säure fest ist oder wenn die Säuremenge kleiner als äquimolar ist. Bevorzugte Lösungsmittel sind
wasserlösliche organische Flüssigkeiten, wie Alkohole
unter Einschluß von Methanol, Äthanol und Propanol und Ketone unter Einschluß von Aceton und Methyläthy!keton»
Die einzusetzende Menge des Lösungsmittels liegt typischer™ weise im Bereich von etwa 10 bis etwa 300 Gew.-% auf Baals
des Gewichts des Mischpolymeren gemäß der Erfindung« Ein©
bevorzugte Menge liegt im Bereich von etwa 20 bis etwa 150 Gew.-$ auf Basis des Gewichts des Mischpolymeren.
Die Neutralisationstemperatur liegt typischerweise im Bereich
von etwa -20 bis etwa 200 0C und vorzugsweise liegt
die Neutralisationstemperatur im Bereich von etwa 10 bis etwa 150 0C.
Beim Herstellen einer Elektrolyselösung liegt das Ge~
wichtsverhältnis von Wasser zum einzusetzenden Mischpoly-r
meren mit wiederkehrenden Einheiten der Formeln (A1) und
(B) typischerweise im Bereich von etwa 1 bis etwa 30 und vorzugsweise im Bereich von etwa 5 bis etwa 20. Der pH-Wert
der Elektrolyselösung liegt typischerweise im Bereich
Asahi-P010780
130013/0965
von etwa 3 bis etwa 8 und vorzugsweise etwa 5 bis etwa 7.
Ferner kanu man Mischpolymere mit wiederkehrenden Einheiten
der Formel (A1) und (B) herstellen, indem man eine Monomermischung mit einem Monomeren der Formel (H)
,CH2 - CH2 -
(H)
CH2 -CH- " '"
worin R1, R2 und X die vorstehenden Bedeutungen besitzen,
und ein Monomeres der Formel (D) polymerisiert.
Monomere der Formel (H) kann man herstellen, indem man Monomere der Formel (C) mit einer Säure der Formel HX in
der gleichen Weise wie beim Neutralisieren eines Mischpolymeren mit wiederkehrenden Einheiten der Formeln (A)
und (B) neutralisiert.
Bei dieser Polymerisation einer Monomermischung von Monomeren
der Formeln (H) und (D) wendet man vorzugsweise eine radikalische Polymerisation wie beim Polymerisieren der Monomermischung
mit den Monomeren der Formeln (C) und (D) an; vorzugsweise führt man eine Lösungspolymerisation in einem
hochpolaren Lösungsmittel durch. Wenn man Wasser verwendet, ist es möglich, einen Redoxinitiator, wie Persulfat/
Hydrogensulfit unter Einschluß von Kaliumperaulfat/Uatriumhydrogensulfit;
oder Chlorat/Sulfit unter Einschluß von
Natriumchlorat/Natriumsulfit, zusätzlich zu den genannten
wasserlöslichen Radikalquellen zu verwenden.
Beispiele für Kathodenmaterialien bzw. Beispiele für Oberflächen von Materialien, die mit Mischpolymeren gemäß
der Erfindung überzogen werden sollen, sind mit Zink-
A sa M-P010780
130013/0965
phosphat behandelte Stahlbleche, mit Eisenphosphat behandelte
Stahlbleche,unbehandelte Stahlbleche, galvanisierte Stahlbleche, mit Zinn plattierte Stahlbleche,
Aluminium, Kupfer und Kupferlegierungen. Als Anoden werden rostfreie Stahlplatten oder -stäbe und Kohleplatten
oder -stäbe bevorzugt. Die Spannung zwischen der Kathode und der Anode ist nicht besonders begrenzt und liegt typischerweise
im Bereich von etwa 50 bis etwa 500 V. Eine bevorzugte Spannung beträgt etwa 100 bis etwa 400 V. Eine
besonders bevorzugte Spannung beträgt etwa 180 bis etwa 350 V. Die Dauer des elektrophoretischen Lackierons liegt
typischerweise im Bereich von etwa 10 s bis etwa 20 min und vorzugsweise im Bereich von etwa 1 bis etwa 10 min.
Die Temperatur des elektrophoretischen Lackieren·"· liegt
typischerweise im Bereich von etwa 0 bis etwa 60 0G und
vorzugsweise im Bereich von etwa 10 bis etwa 40 0C.
Die Erfindung betrifft also lineare Mischpolymere mit
etwa 2 bis etwa 90 Gew.-^ wiederkehrenden Einheiten der
Formel (A)
-CH2-CH-
(A)
CH2-CH2-N '
worin R1 und Rp, die gleich oder verschieden sein können,
jeweils ein Wasserstoffatom, einen C, 20-Alkylrest, einen
C,10-Cycloalkylrest, einen C, Q-Alkenylrest, einen C^-j^-
Aminoalkylrest, einen C6_20-Arylrest oder einen cy_i2""
Arylalkylrest darstellen, und
etwa 10 bis etwa 98 Gew.-$ wiederkehrenden Einheiten der
Formel (B)
Asahi-P010780
130013/0965
5 3 I I
-CH-C-
I (B)
C=O Γ OR1,
worin R^ ein Wasserstoffatom, einen Methylrest, einen
Carboxylmethylrest, ein Halogenatotn oder einen -CH2COORg-Rest
darstellt, worin Rg ein Wasserstoffatom, einen C1 1Q-Alkylrest
od,er einen C, 12-Arylalkylrest darstellt; R,
ein Wasserstoffatom, einen C.._20-Alkylrest, einen C, 1Q-Cycloalkylrest,
einen C* ..Q-Halogencycloalkylrest, einen
Cg_20-Arylre8t, einen Cg^Q-Halogenarylrest, einen CU 12-Arylalkylrest,
einen C,..2-Halogenalkylrest, einen C^12-Hydroxyalkylrest,
einen C2__12-Allcoxyalkylrest, einen
Tetrahydrofurfurylrest, einen Glycidylrest, einen -(CH2-CH2-O)n-Ry-ReSt,
worin R7 einen C, Q~Alkylrest und η
eine ganze Zahl von 1 bis 30 bedeuten; oder einen C* po"
Dialkylaminoalkylrest bedeutet; und Rj- ein Wasserstoffatom
oder einen -COORg-Rest bedeutet, worin Rg ein Wasserstoff
atom oder ein C, 20-Alkylrest ist,
bezogen auf das Gesamtgewicht der wiederkehrenden Einheiten der Formeln (A) und (B), wobei die linearen Mischpolymeren
etwa 0,2 bis etwa 10 Gew.-^ Stickstoff auf Basis des
Gewichts der linearen Mischpolymeren enthalten.
Nachstehend wird die Erfindung durch Beispiele näher erläutert.
Herstellungsbeispiel 1: p-/2-(Isopropylamino)-äthyl/~
styrol:
In einen 2-1-Oreihalskolben, in dem man die Luft durch
Stickstoff ersetzt hatte, und den man mit einem Rührer, einem Thermometer und einem Rückflußkühler versehen hatte,
Asahi-P010780
130013/0365
setzte man 744 ml gereinigtes Tetrahydrofuran aua einem
Tropftrichter ein und gab danach unter Rühren 86 ml Isopropylamin
zu und gab ferner 20 ml einer 2 η n-Butyllithiumlösung
zu der Mischung zu. Die Farbe der lösung veränderte sich von farblos zu blaßgelb. Den Kolben setzte
man in ein Thermostatbad, das man bei 30 0C hielt, und man
gab unter Rühren 148 ml p-Divinylbenzol zu der Mischung„
wodurch die Farbe der Reaktionsmischung zu orange wechselte. Die Reaktion setzte man unter den gleichen Bedingungen
3 h lang fort. Nach der Reaktion gab man 1 ml Methanol zu der Reaktionsmischung und gab die Mischung in 2 1 Wasser»
Danach extrahierte man die erhaltene Lösung zweimal mit η-Hexan, trocknete die ölige Phase über Magnesiumsulfat
über Nacht, destillierte danach und erhielt 118 g eines Destillats mit einem Siedepunkt von etwa 67 °C/0,09 tnbar
(0,07 mmHg). Dieses Destillat identifizierte man als
p-/2-(Isopropylamino)-äthyl/-styrol mit Hilfe der nachstehenden analytischen Ergebnisse.
Proton-NMR-Spektrum: (100 MHz, Lösungsmittel CDCl,, Standardsubstanz:
Tetramethylsilan (TMS)) delta-Wert: 0,8 (1H), 0,96 (Dublett, J=7 Hz, 1H), 2,6 2,9
(MuItiplett, 5H), 5,1 (Dublett, J«11 Hz, 1H), 5,6
(Dublett, Je18 Hz, 1H), 6,6 (doppeltes Dublett, 1H), T9O -7,35
(Multiplett, 4H).
Bemerkung: J zeigt eine Kupplungskonstante und nH entspricht η Wasserstoffatomen.
IR-Absorptionsspektrum (Flussigfilm): 3300, 1630, 1510,
1470, 1380, 1080, 990, 910, 835 cm'1.
Herstellungsbeispiel 2: p~/2-(lthylamino)-äthyl/~styrol;
In einen 200-ml-Autoklaven aus rostfreiem Stahl, den man
mit einem Rührer versehen hatte, setzte man 80 ml n~Hexan ein, das man über metallischem Natrium getrocknet und der
Destillation unterworfen hatte. Danach kühlte man den Autoklaven ausreichend von außen mit einer Mischung von
Trockeneis und Methanol. Eine Bombe, die Äthylamin (von Asahi-P010780
130013/0965
Tokyo Kasei Kogyo Co., Ltd.) enthielt, verband man mit dem Autoklaven und führte Äthylamin in den Autoklaven ein,
indem man das Ventil öffnete. Aus der Veränderung des Gewichts der Bombe vor und nach dem Einleiten bestimmte
man, daß man 6,3 g Äthylamin eingeführt hatte. Während man die Mischung rührte, führte man 8,4 ml eine 1f; ?£-igen
n-iLexniilösung von n-Butyllifchiuni ein. Danach gab man
eine Lösung von 18,2 g p-Divinylbenzol, das in 40 ml
trockenem η-Hexan gelöst war, zu der Mischung zu. Den Autoklaven setzte man in ein Wasserbad, das man bei 25 0C
hielt, und setzte das Rühren 5 h lang fort. Zu der Reaktionsmischung gab man 0,5 g Methanol und gab die erhaltene
Mischung in 200 ml Wasser. Die so erhaltene Lösung extrahierte man zweimal mit η-Hexan, trocknete die ölige
Phase über Magnesiumsulfat über Hacht, destillierte danach
und erhielt 14,7 g eines Destillates mit einem Siedepunkt von 72 bis 73 0C/O,41 mbar (0,31 mmHg). Dieses Destillat
war eine einzelne Verbindung, wie man durch Gaschromatographie bestätigte. Dieses Destillat zeigte die nachstehenden
analytischen Ergebnisse:
IR-Absorptionsspektrum: 3280, 1620, 1510, 1120, 985, 900,
820 cm""1.
Proton-NMR-Spektrum: (100 MHz, Lösungsmittel CDCl5, Standardsubstanz
TMS)
delta-Wert: 0,80 (Singulett,1H), 1,04 (Triplett, J=7,2 Hz,
3H), 2,55 (Quartett, J=7,2 Hz, 2H), 2,6 - 2,8 (Multiplett, 4H), 5,08 (Dublett, J=10,5 Hz, 1H), 5,60 (Dublett, J=17,8
Hz, 1H), 6,56 (doppeltes Dublett, J=10,5 und 17,8 Hz, 1H),
6,9 - 7,3 (Multiplett, 4H).
Mit Hilfe der genannten Ergebnisse identifizierte man das
Produkt als p-/2-(Äthylamino)-äthyl/-styrol.
Herstellungsbeispiel 3: p-/2-(Dimethylamino)-äthyl/-styrol:
In einen 2-1-Vierhalskolben, den man mit einem Graham-Kühler,
einem Thermometer und zwei Tropftrichtern versehen
hatte, gab man einen Magnetrührer und 100 g η-Hexan, das Asahi-P010780
130013/0965
man mit Natriummetall getrocknet und destilliert hatte. Den Kolben kühlte man von außen mit einer flüssigen Mischung
aus Methanol und Trockeneis. Nachdem man Methanol, das man mit Trockeneis gekühlt hatte, durch den Kühler
durchgeleitet hatte, verband man das Ende des Kühlers mit einer Bombe, die Dimethylamin (von Tokyo Kasei Kogyo Co.,
ltd.) enthielt,und führte Dimethylamin in den Kolben ein, indem man das Ventil öffnete. Aus der Veränderung des Gewichts
der Bombe vor und nach dem Einführen von Dimethylamin stellte man fest, daß man 115,4 g Dimethylamin
eingeleitet hatte. Während man die Lösung von Dimethylamin in η-Hexan mit dem Magnetrührer rührte, gab man 77 g einer
lösung von n-Butyllithium (15 ^) in η-Hexan tropfenweise
zu der Mischung aus dem einen Tropftrichter mit einer derartigen Geschwindigkeit, daß die Innentemperatur des Kolbens
nicht über -60 0C anstieg, und man erhielt eine gelbliche lösung. Danach gab man eine flüssige Mischung
von 435 g trockenem η-Hexan und 332 g p-Divinylbenzol
tropfenweise zu der lösung aus dem anderen Tropftrichter mit einer derartigen Geschwindigkeit, daß die Innentemperatur
des Kolbens nicht über -60 0C anstieg, und man erhielt
eine hellgrüne Reaktionslösung. Nach Beendigung der Zugabe der flüssigen Mischung setzte man das Rühren
3,5 h lang fort, und als Ergebnis stieg die Innentemperatur des Kolbens auf -20 0C. Als man einen Teil des Produktes
als Probe entnahm und einer quantitativen Analyse des p-Divinylbenzols durch Gaschromatographie unterwarf,
betrug die gefundene Menge an p-Divinylbenzol 15 f° der
Ausgangsmenge, und man beendete die Reaktion mit 10 ml Methanol. Zu der Reaktionsmischung gab man 1 1 Wasser
und extrahierte zweimal mit η-Hexan, trocknete die ölige Phase über Magnesiumsulfat über Nacht, destillierte danach
und erhielt 250 g des Destillates mit einem Siedepunkt von 75 bis 80 °C/0,5 mbar (0,4 mmllg). Dieses Produkt
war eine einzelne Verbindung, wie man durch Gaschromatographie bestätigte. Diese Verbindung zeigte die
Asahi-P010780
130013/0965
nachstehenden analytischen Werte. · Elementaranalyse für die Verbindung C12H17W:
berechnet (56): C 82,23, H 9,78, F 7,99 gefunden (%); C 82,08, H 9,86, Ή 8,07
IR-Absorptionsapektrum: 2920, 2740, 1620, 15ΟΟ, 14-40, 1250,
1130, 1030, 980, 890, 820 cm~1.
Proton-NMR-Spektrum: (!lösungsmittel GDCl5, Standardsubstanz
TMS)
delta-Wert: 2,07 (Siugulett,6H)f 2,2 - 2,7 (4H), 5,00
(Dublett, J=11 Hz, 1H), 5,50 (Dublett, J=18 Hz, 1H), 6,55
(doppeltes Dublett, J=11 Hz und J=18 Hz, 1H), 6,8 - 7,3 (4 H).
Herstellungsbeispiel 4: p-/2-(Diäthylamino)~äthyl/-styrol:
p-/2-(Diäthylamino)-äthyl/-styrol stellte man gemäß der
Methode her, die in Makromol. Chem., 177, 3255 - 3263 (1976) (Tsaruta et al.) beschrieben ist.
In einen 200-ml-Dreihalskolben gab man 26 g p-Divinylbenzol
und 40 ml Cyclohexan und gab ferner zu der Mischung 40 ml einer Cyclohexanlösung eines Amid/Amin-Komplexes,
den man aus 14,8 g Diethylamin und 0,512 g n-Butyllithium
hergestellt hatte. Die so erhaltene Mischung erwärmte man bei 50 0C 3 h lang unter Rühren. Danach gab man zu der
Reaktionslösung 10 ml Methanol, unterwarf sie der Destillation und erhielt 29,0 g p-/2-(Diäthylamino)-äthyl/-styrol
mit einem Siedepunkt von etwa 84 °C/1,33 tnbar (1 mmHg).
IR-Absorptionsspektrum: 1800, 1620, 1505, 1195, 1060, 980,
895, 820 cm""1.
Elementaranalyse: C 82,65 fi, H 10,58 #f JJ 6,80 #
Elementaranalyse: C 82,65 fi, H 10,58 #f JJ 6,80 #
In einen trennbaren Kolben bzw. Scheidekolben (separable flask) mit einem Inhalt von 2 1, den man mit einem Rührer,
Asahi-PO10780
130013/0965
einem Thermometer und einem Rückflußkühler versehen hatte, setzte man 1014 g Toluol, 102,8 g Methylmethacrylat, 17,7 g
p-/2-(Isopropylamino)-äthyl/-styrol von Herstellungsbei~
spiel 1, 41,7 g 2-Äthylhexylmethacrylat und 2,5 g 2,2'-Azobisisobutyronitril
ein und führte die Reaktion unter Erwärmen der Mischung bei 80 0C 18 h lang unter Rühren
durch. Nach der Reaktion analysierte man die nicht umgesetzten Monomeren quantitativ durch Gaschromatographie
und stellte fest, daß 11,6 ^ des Methylmethacrylates und
12,8 % des 2-Äthylhexylmethacrylates nicht umgesetzt waren,
daß jedoch das gesamte p-/2-(Isopropylamino)-äthyl/~styrol
umgesetzt war. Danach unterwarf man die Reaktionsmischung einer Dampfdestillation, indem man Dampf aus einem Dampferzeuger
in die Mischung einführte und die nicht umgesetzten Monomeren und das Toluol abdestillierte. Das erhaltene
Produkt kühlte man, pulverisierte es, trocknete es und erhielt 130 g eines Mischpolymeren. Dieses Mischpoly«=»
mere zeigte die nachstehenden analytischen Werte. Elementaranalyse:
gefunden (#): C 65,9, H 9,1, 0 24,0, N 0,9-IR-Absorptionsspektrum: Charakteristische Absorptionen bei 2930, 1720, 1450, 1280, 1230, 980, 960, 740 cm""1. Proton-NMR-Spektrum (Lösungsmittel CDCl^; Standardsubstan ζ Tetramethylsilan (TMS))
gefunden (#): C 65,9, H 9,1, 0 24,0, N 0,9-IR-Absorptionsspektrum: Charakteristische Absorptionen bei 2930, 1720, 1450, 1280, 1230, 980, 960, 740 cm""1. Proton-NMR-Spektrum (Lösungsmittel CDCl^; Standardsubstan ζ Tetramethylsilan (TMS))
delta-Wert (ppm): 0,8* 1,2 (J=6 Hz), 1,2 ~1,7, 1,7
2,3, 2,7« 3,1, 3,65, 3,8-4,1, 6,9 -7,3.
Grundviskosität /eta/ (Chloroformlösung): 0,049.
In einen 2-1-Scheidekolben setzte man 1300 g Cumol, 11,3 g
p-/2-(Isopropylaraino)-äthyl/-styrol von Herstellungsbeispiel 1, 47 g Methylmethacrylat, 93,1 g n-Octylmethacrylat
und 7,5 g 2,2'-Azobisisobutyronitril ein. Nachdem man Stickstoffgas in den Kolben 2 min lang bei 20 0C eingeführt
hatte, verschloß man den Kolben, erwärmte bei 80 0C 18 h lang und unterwarf danach die Reaktionsmisohung
Asahi-P010780
130013/0985
einer Dampfdestillation auf gleiche Weise wie in Beispiel
1. Das erhaltene Mischpolymere zeigte die nachstehenden
analytischen Werte.
Elementaranalyse: gefunden ($): C 69,6, H 10,2, 0 19,6,
N 0,6.
IR-Absorptionsspektrum: Charakteristische Absorptionen bei
2940, 1720, 1470, 1230, 1150 cm"1.
Grundviskosität /eta/ (Chloroformlösung): 0,022.
In einen 5-1-Scheidekolben, den man mit einem Rührer,
einem Thermometer und einem Rückflußkühler versehen hatte, setzte man ein Lösungsmittel, Methylmethacrylat, p-/2-(Isopropylamino)~äthyl/-styrol
und 2,2'-Azobisisobutyronitril
in den Mengen gemäß Tabelle 1 ein und führte die Reaktion unter Erwärmen der Mischung bei 70 0C 5 h lang
durch. Nach der Reaktion analysierte man nicht umgesetzte Monomere quantitativ durch Gaschromatographie. Die Ergebnisse
sind in Tabelle 1 gezeigt.
Danach gab man die Reaktionsmischung in Hexan, dessen Menge das dreifache Volumen der Reaktionsmischung betrug, fällte
ein Mischpolymeres aus, trennte das Mischpolymere durch Filtration ab und trocknete es unter vermindertem Druck.
Das Ergebnis der Elementaranalyse des Mischpolymeren und die Grundviskosität des Mischpolymeren sind in Tabelle 1
gezeigt. Perner sind für das Mischpolymere, das man in
Versuch Nr. 2 erhalten hatte, die Ergebnisse der IR-Absorptionsspektralanalyse
und der NMR-Spektralanalyse in Tabelle
1 gezeigt.
In einem 2-1-Scheidekolben, den man mit einem Rührer,
einem Thermometer und einem Rückflußkühler versehen hatte,
Asahi-P010780
130013/0365
- #- 302830?
löste man 4 g eines teilweise verseiften Polyvinylalcohols, der einen Verse if ungsgrad von 88 °/° und eine Viskosität
(in einer 2 %-igen wässerigen Lösung) von 23 χ 10 Pa.s
(23 cps) aufwies, und 8 g Natriumchlorid in 800 ml reinem Wasser. Zu der Mischung gab man eine Mischung von 73,6 g
Äthylmethacrylat, 17,7 g p-/2~(n-Propylamino)-äthyl/-styrol,
das man analog zu Herstellungsbeispiel 1 hergestellt hatte, 69,7 g 2-Äthylhexylacrylat und 1,6 g 2,2'~Azobis-(2,4-dimethylvaleronitril)
bei 60 0C unter Rühren und setzte das Erwärmen unter Rühren bei 60 0G 2 h lang, bei
70 0C 2 h lang und danach bei 80 0C 4 h lang fort. Nach
der Reaktion wusch man das Produkt sorgfältig mit warmem Wasser, trocknete es und erhielt 140 g eines Mischpolymeren
mit einem Teilchendurchmesser von 50 bis 400 um.
Das Ergebnis der Elementaranalyse dieses Mischpolymeren ist
nachstehend gezeigt:
Elementaranalyse: gefunden ($): C 69,0, H 9,9, 0 20,2,
N 0,9.
In einen 1-1-Scheidekolben, den man mit einem Rührer, einem
Thermometer und einem Rückflußkühler versehen hatte, setzte man 500 g Hexan, 30 g Methylmethacrylat, 56,7 g p-/2~(Isopropylaraino)-äthyl/-styrol,
das man auf gleiche Weise wie in Herstellungsbeispiel 1 hergestellt hatte, und 2,6 g
2,2l~Azobisisobutyronitril ein und erwärmte die Mischung
bei 70 0C 18 h lang unter Rühren. Nach der Reaktion kühlte
man die Reaktionsmischung, die eine homogene Flüssigkeit gewesen war, von außen mit einer Trockene is/Methanol-Mischung
und erhielt einen weißen Niederschlag. Den gebildeten Niederschlag trennte man mit einem Glasfilter im gekühlten
Zustand ab. Das Ergebnis der Elementaranalyse des so erhaltenen trockenen Produktes ist nachstehend angegeben:
Asahi-P010780
130013/0965
Elementaranalyse: gefunden (#): C 71,1, H 8,92, O 15,97,
Ii 4,0.
In einen 1-1-Scheidekolben, den man mit einem Rührer,
einem Thermometer und einem Rückflußkühler versehen hatte, setzte man die Monomeren gemäß Tabelle 2, Toluol als lösungsmittel
in einer Menge gemäß Tabelle 2 und 2 g 2,2'-Azobisiaobutyronitril ein. Die Reaktion führte man durch,
indem man die Mischung bei 70 0C 18 h lang unter Rühren
erwärmte. Danach unterwarf man die Reaktionsmischung der Dampfdestillation, indem man Dampf aus einem Dampferzeuger
in die Reaktionsmischung einführte, und man entfernte nicht umgesetzte Monomere und Toluol. Das erhaltene Mischpolymere
kühlte man, pulverisierte es und trocknete es; die Ergebnisse der Elementaranalyse des Mischpolymeren
sind in Tabelle 2 gezeigt.
In einen 1-1-Scheidekolben, den man mit einem Rührer, einem Thermometer und einem Rückflußkühler versehen hatte,
setzte man die Monomeren gemäß Tabelle 3, 500 g Benzol als Lösungsmittel und eine Radikalquelle gemäß Tabelle 3 ein..
Die Reaktion führte man durch, indem man die Mischung bei 60 0C 20 h lang unter Rühren erwärmte. Danach unterwarf
man die Reaktionsmischung einer Dampfdest illation, indem
man Dampf aus einem Dampferzeuger in die Reaktionsmischung
einleitete, und man entfernte nicht umgesetzte Monomere und Benzol. Das erhaltene Mischpolymere kühlte man, pulverisierte
und trocknete; die Ergebnisse der Elementaranalyse des Mischpolymeren sind in Tabelle 3 gezeigt.
In ein 200-ml-(xlasrohr setzte man eine Mischung von Mono-Asahi-P010780
130013/0965
meren, ein Lösungsmittel und 0,4 g 2,2f~Azobisisobutyronitril
gemäß Tabelle 4 ein, verschloß das Glasrohr und setzte es in ein Wasserbad von 80° C 18 h lang ein.
Danach öffnete man das Glasrohr, unterwarf die lieaktionsmischung
einer Dampfdestillation und entfernte das Lösungsmittel
und nicht umgesetzte Monomere. Die Ergebnisse der Elementaranalyse und der IR-Absorptionsspektralanalyse
des erhaltenen Mischpolymeren sind in !Tabelle 4 gezeigt.
In einen 200-ml~Dreihalskolben setzte man eine Mischung
von Monomeren, ein Lösungsmittel und 0,3 g 2,2!~Azobisisobutyronitril
gemäß Tabelle 5 ein und erwärmte die Mischung bei 80 0C 24 h lang unter Rühren. Danach gab man
die Reaktionsmischung in 1 1 η-Hexan, kühlte mit einer flüssigen Mischung aus Trockeneis und Methanol, trennte
den erhaltenen Niederschlag durch Filtration ab und trocknete ihn im Vakuum bei 70 0C über Nacht. Das Ergebnis
der Elementaranalyse des erhaltenen Mischpolymeren ist in Tabelle 5 gezeigt.
Zu 9,2 g Isopropanol gab man 21,5 g des Mischpolymeren aus Beispiel 1 und machte die Mischung homogen, indem man
sie bei 70 0O erwärmte. Danach gab man zu der Mischung 1 g Milchsäure einer Reinheit von 72 fo und rührte die erhaltene
Mischung, bis sie homogen wurde. 31,7 g dieser gemischten Lösung löste man in 98 ml Wasser und bildete
eine Lösung mit einem pH-Wert von 6,6 und einer spezifischen Leitfähigkeit von 1540 p/Ohmcm. Als man einen Gleichstrom
an diese Lösung anlegte, wobei man eine mit Zinkphosphat behandelte Stahlplatte von 4 χ 10 cm als Kathode
und eine Anode aus rostfreiem Stahl verwendete, wurde das Mischpolymere auf der Kathode bei einer Spannung von 250 V
Asahi-P010780
130013/0965
Ca O O
-v. O CD O>
OI
m α> tr
T -
2
Ver- Lösungsmittel such (g)
Nr.
Tabelle 1
IAES AIBN D Umwandlung Umwandlung
IAES AIBN D Umwandlung Umwandlung
von MJiA
von IAES
Mischpolymeres: Elementar- Grundanalyse
(-^) viskosität
/eta/
Tetrachlorkohlen- 252 53 stoff 4080
Isopropylalkohol 220 26,5 1344
Cumol
2687 220 21,9
72,6
92,0
89,4
100
100
100
0:64,8 H: 8,5 0:25,1 N: 1,7
0:62,7 H: 8,2 0:28,3 K: 0,9
C:62,3 H: 8,3 0:28,6 N: 0,8
*1 MMA: Methylmethacrylat;
*2 IAES: p-/2-(Isopropylamino)-äthyl/-styrol;
*3 AIBN: 2,2'-Azobisisobutyronitril.
Versuch Nr.2 : IR-Absorptionsspektrum: Charakteristische Absorptionen bei 2930, 1720,
1480, 1440, 1380, 1230, 1190, 1140, 980, 830, 750 cm"1.
Proton-NME-Spektrum: Lösungsmittel CDCl,; Standardsubstanz TMS (Tetramethy1-^
silan): Jg
delta-Wert (ppm): 0,4 - 1,7, 1,7 ~ 2,6, 2,6 ~ 3,3, 3,8, 7 ^ 7,3. oo
> Versuch
f Nr.
f Nr.
Toluol Monomeres (C) (g) (g)
Monomeres (D) (g)
Elementaranalyse (:*)
co
1
2
3
2
3
340 m-/2-(Äthylamino)-äthyl/-styrol
50
269 p-/2-(Dimethylamino)-äthyl/-styrol
40
293 p-/2-(Diäthylamino)-äthyl/-styrol
60 Äthylacrylat 50
0:71,6, H:9,0, 0:15,3, N:4,2
Cyclohexylmethacry- C:76,4, H:9,7, 0:10,3, N:3,7 lat 60
Hydroxyäthylacrylat 0:71,0, H:9,1, 0:15,6, N:4,3
40
ο» Yerp!
such
« Nr.
« Nr.
Monomeres (C) (g)
!Tabelle 3
Monomeres (D)
(g)
(g)
(g)
Radikalquelle Elementar-(g)
analyse
p-/2-(Allylamlno)-äthyl/-styrol
25
m-/2-(Isopropy!amino
)-ätliyl/-styrol
p-/2-(Äthylamino)-äthyl/-styrol
14
Methylacrylat 50 n-Butylmethacrylat
25
ΙΓ,Ν-Diäthylami- n-Butylacrylat
noätliylmethacry- 66
noätliylmethacry- 66
lat 30
Benzoylperoxii
2
2
Lauroylperoxid
1
1
C-.70,3 H: 9,0 0:18,2 N: 2,5
0:66,2 H: 9,7 0:21,4 N: 2,6
Tetrahydrofur- Methylmethacry- 2,2'-Azobis- C:64,2
furylmethaerylat lat 30 isobutyronitril H: 8,1
2 0:26,5
N: 1,2
p-/2-(Isopropyl- Acrylsäure
amino)-äthyl/-styrol
18 2-Äthylhexylmethacrylat
42
42
2,2'-Azobis- 0:67,9
isobutyronitril H: 9,3
0:21,3
N: 1,5
ho oo co
cn
<S σι O B
Ph-H
CO
•Ρ Φ C 03
SrH φ cö-
CO'
CQ
ρ φ S-P CQ -P
:o ή
| CO | |
| φ | |
| -<d- | U |
| φ | |
| Φ | S |
| rS | ο |
| r-J | σ |
| Φ | ο |
| Xi | a |
| CO |
UD
CQ
Φ
φ
B
O
Λ mo*
φ α U > CQ te
σο
» ro Cj
O OJ Γ-
VO T- 5—
"OO O **· VO
in
* O
O «ί ΓΛ
CM CM F
VO IA
OO CvI F- τ-
<■*· VO F-VO CM
ο W
H
H
O fC\
>> N τ-
M
D
-P Φ
ι<
.α
| CM | |
| •Ρ | |
| φ | |
| θ | |
| ι-Ι | |
| O | |
| φ | |
| Ό | ■Ρ |
| CO | CO |
| -P | ι-Ι |
| O | |
| O | |
| ι | O |
| P | 0 |
O _
•Η
S co
+» H
PQ U
>>
ο
-ρ
Φ CQ
CQ I
T ΐΗ CM
ο W
H O CM N ν
α φ
■ρ co
-ρ φ S H
CM
CVJ
•Η S
co
-P
:cd
T-J
CQ
H
-P
& :α1
CM
Asahi-P010780
130013/0965
it-OS O) Versuch
g Nr.
Monomeres (C) (g) Tabelle 5
Monomeres (D)
Monomeres (D)
Cg) 2 (g)
lösungs- Elementaranalyse mittel (g) (£)
P-/2-(pyclohexylamino)-äthyl/-styrol 4»
Dimethylitakonat 21
p-i2-/Bis-(2-aminoäthyl)- Phenylacryamino/-äthyl^-styrol
lat ;
p/2-(Benzylamino)-äthyl/-styrol
m-/2-(Dimethylamine)
äthyl/-styrol Styrol 4,5 Toluol 140
Äthylbenzol
140
140
Methylmeth- Acrylnitril Isopropanol
acrylat 6 130
acrylat 6 130
Glycidylmethacrylat
24
24
Toluol 140
C: 63,9 H: 6,8 0:28,6 N: 1,0
C:73,6 H: 5,2 0:19,0 N: 1,9
0:63,8 H: 7,4 0:22,0 N: 6,1
C:62,5
H: 7,5 0:28,1 N23
m-/2-(Isopropylamino)— äthyl/-styrol
Dimethylfumarat
24
sec-Butanol
130
130
0:56,2 H: 6,8 0:35,2 IT: 1,6
OO OJ CD
- 302830?
elektrisch bzw. elektrophoretisch niedergeschlagen,, D©r
erhaltene Überzug wies die nachstehenden Eigenschaften auf.
Erichsen (mm) (*): 7c0
Querschnitt- bzw. Kreuzschnittest (Crosscut Test) (Rest bzw. Rückstand/100) (**): 100
Schlagfestigkeit (Du Pont) (cm) (**) (500 g χ 1,27 cm (1/2 in)): 50
Bemerkungen: (*): JIS Z-2247 (**): JIS K-54OO
Die Bildung des elektrophoretischen Niederschlags führte
man unter Verwendung einer gemischten Lösung gemäß Tabel le 6 auf gleiche Weise wie in Beispiel 10 durch«, DIq Eigenschaften des erhaltenen Überzugs sind in Tabelle 7 gezeigt.
Ver- Mischpolymeres (g) Säure (g) Lösungs- V/asser
such mittel ig)
Ν (g)
1Nr.2*1Milchsäure Isopro- 240
23,9 (Reinheit panol
72 1o) 10,5 0,63
2 Nr.3 Milchsäure Isopro- 200
25,8 (Reinheit panol
72 fl) 15
*1 Nr. 2 bezeichnet das Mischpolymere von Beispiel 2 Nr. 3 bezeichnet das Mischpolymere von Beispiel 3
Asahi-PO1O78O
130G13/0965
| Versuch | Versuch |
| Nr. 1 | Fr. 19 |
| 4000 | 1700 |
| 4,6 | 5,2 |
| 7,2 | 6,8 |
| 100 | 100 |
spezifische leitfähigkeit Qu/Ohmcm) pH-Wert
Erichsen-Test (mm) (*) Kreuzschnittest (Rückstand/100) (**)
Schlagfestigkeit Du Pont (cm) (**)
(1 kg χ 1,27 cm (1/2 in)) 50 50
Bemerkungen: (*), (**): Die gleiche Bedeutung wie in
Beispiel 10.
10 g des Mischpolymeren von Beispiel 1 löste man in 10 g Isopropanol, brachte die lösung als Überzug auf eine
Stahlplatte auf, die man mit Zinkphosphat behandelt hatte, und trocknete bei 150 0C 10 min lang. Der Überzug
hatte die nachstehenden Eigenschaften. Erichsen-Test (mm) (*) : 6,5
Kreuzschnittest (Rückstand/100) (**): 100 Schlagfestigkeit Du Pont (cm) (**) (500 g χ
1,27 cm (1/2 in)): 50
Bemerkung: (*), (**): Gleiche Bedeutung wie in Beispiel
10.
Die Offenbarung umfaßt auch den korrespondierenden englischen
Text.
Asahi-P010780
130013/0965
Claims (38)
- Patentansprüche:Iy Lineare Mischpolymere , gekennzeichnet durch etwa 2 bis etwa 90 Gew.-^ an wiederkehrenden Einheiten der nachstehenden Formel (A):-CH2-CH-CA)worin R- und R2, die gleich oder verschieden sein können, Jeweils ein Wasserstoffatom, einen C, 20-Alkylrest, einen C, 10-Cycloalkylrest, einen C* g-Alkenylrest, einen C1-1,--Aminoalkylrest, einen σ6-20~ΑΓ^ΐΓΘ8Ϊ 0(3er ©inen Cy-12" Arylalkylrest bedeuten,und etwa 10 bis etwa 98 Gew.-^ an wiederkehrenden Einheiten der nachstehenden Formel (B):Rs R3 I I -CH-C- (B)I C=OI OR4Aeahi-PO10780130013/0965worin R, ein Wasserstoffatom, einen Methylrest, einen Carboxymethylrest, ein Halogenatom oder einen -CHpCOORg-Rest bedeutet (worin R6 ein Wasserstoffatom, einen CL ^0-Alkylrest oder einen C, 12-Arylalkylrest bedeutet), R^ ein Wasserstoffatom, einen Cj_20-Alkylrest, eiaen C* ^-Cycloalkylrest, einen G- ^-Halogencycloalkylrest, einen Cg_2Q-Arylrest, einen Cg^gQ-Ealogenarylalkylrest, einen C, 12-Arylalkylrest, einen C"1-(12-Halogenalfcylrest, einen C, ..,j-Hydroxyalkylrest, einen C2 <2~Alkoxyalkylrest, einen Tetrahydrofurfurylrest, einen Glycidylrest oder einen Rest ~(CH2-CH2-0-)n-R,, (worin R~ einen Cj_g-Alkylrest bedeutet und η eine ganze Zahl von 1 bis 30 ist) oder einen C5_20-Dialkylaminoalkylrest bedeutet, und Rc ein Wasserstoffatorn oder einen -COORg-Rest bedeutet (worin Rq ein Wasserstoffatom oder einen C, 2o-Alkylrest bedeutet),bezogen auf das Gesamtgewicht der wiederkehrenden Einheiten der Formeln (A) und (B), und durch einen Gehalt an etwa 0,2 bis etwa 10 Gew.-$ Stickstoff, bezogen auf das Gewicht des linearen Mischpolymeren.
- 2. Mischpolymere nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Wasserstoffatom als einen der Reste R^ und R2 in der Formel (A) gemäß Anspruch 1.
- 3. Mischpolymere nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der beiden Reste R1 und R2 in der Formel (A) gemäß Anspruch 1 ein Wasserstoffatom bedeutet und der andere einen C|_20-Alkylrest bedeutet.
- 4-, Mischpolymere nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der beiden Reste R- und R2 in der Formel (A) gemäß Anspruch 1 ein Wasserstoffatom bedeutet und der andere einen C2_8-Alkylrest bedeutet.
- 5. Mischpolymere nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Formel (A) gemäß Anspruoh 1 R1 ein Wasser-Asahi-P010780130013/0965stoffatom bedeutet und R2 «inen Äthylrest bedeutet.
- 6. Mischpolymere nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der "Formel (A) gemäß Anspruch 1 der Rest R1 ein Wasserstoffatom bedeutet und der Rest R2 einen n-Propylrest bedeutet.
- 7. Mischpolymere nach Anspruch 4, dadurch gekennzeioli« net, daß in der Formel (A) gemäß Anspruch 1 der Rest R1 ein Wasserstoffatom bedeutet und der Rest R2 einen laopropylrest bedeutet.
- 8. Mischpolymere nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch C|_g-Alkylreste als Reste R1 und R2 in der Formel (A) gemäß Anspruch 1.
- 9. Mischpolymere nach Anspruoh 8, gekennzeichnet durch Methylreste als Reste R1 und R2 in der Formel (A) gemäß Anspruch 1.
- 10. Mischpolymere nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch Äthylreste als Reste R1 und R2 in der Formel (A) gemäß Anspruch 1.
- 11. Mischpolymere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der -CH2-CH-ReSt in der Formel (A) gemäß Anspruoh 1 in der p-Stellung zum -CH2-CH2-N-R1-ReSt steht. R2
- 12. Mischpolymere nach einem der voihergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Methylrest als Rest R, in der Formel (B) gemäß Anspruoh 1.
- 13. Mischpolymere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Wasserstoffatom als Rest R» in der Formel (B) gemäß Anspruch 1.Asahi-P0107801300 13/096 5
- 14. Mischpolymere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet duroh ein Wasserstoffatom als Rest R, in der Formel (B) gemäß Anspruch 1.
- 15. Mischpolymere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Cj^g-Hydroxyalkylrest als Rest R, in der Formel (B) gemäß Anspruch 1.
- 16. Mischpolymere nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch einen Ilydroxyäthylrest als Rest R^ in der Formel (B) p;emäß Anspruch 1.
- 17. Mischpolymere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen C, gQ-Dialkylaminoalkylrest als Rest R. in der Formel (B) gemäß Anspruch 1.
- 18. Mischpolymere nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch einen Dimethylaminoäthylrest als Rest R. in der Formel (B) gemäß Anspruch 1.
- 19. Mischpolymere nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch einen Diäthylaminoäthylrest als Rest R, in der Formel (B) gemäß Anspruch 1.
- 20. Mischpolymere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß in der Formel (B) gemäß Anspruch 1 R,- ein Wasser stoff atom bedeutet und R. einen Methylrest, üthylrest, Butylrest oder Octylrest bedeutet.
- 21. Mischpolymere naoh einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß in der Formel (B) gemäß Anspruch 1 R^ ein Wasserstoffetom bedeutet und R. einen Methylrest, Xthylrest, Butylrest oder Octylrest bedeutet.Asahi-PO10780130013/0965
- 22. Mischpolymere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß in der Formel (B) gemäß Anspruch 1 R5 ein Wasserstoffatom bedeutet und R, ein Wasserstoffatom oder einen Methylrest bedeutet.
- 23. Mischpolymere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere Anspruch 18, daduroh gekennzeichnet, daß in der Formel (B) gemäß Anspruch 1 R5 ein Wasserstoffatom bedeutet und R* ein Wasserstoffatom oder einen Methylrest bedeutet.
- 24. Mischpolymere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß in der Formel (B) gemäß Anspruch 1 R5 ein Wasserstoffatom bedeutet und R, ein Wasserstoffatom oder einen Methylrest bedeutet.
- 25. Mischpolymere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Stickstoffgehalt von etwa 0,3 bis etwa 7 Gew.-$, bezogen auf das Gewicht des Mischpolymeren.
- 26. Mischpolymere nach Anspruch 25, gekennzeichnet durch einen Stickstoffgehalt von etwa 0,5 bis etwa 5 Gew.-$>t bezogen auf das Gewicht des Misohpolymeren.
- 27. Mischpolymere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch etwa 20 bis etwa 97 Gew.-^ an wiederkehrenden Einheiten der Formel (B) gemäß Anspruch 1, bezogen auf das Gesamtgewicht der wiederkehrenden Einheiten der Formeln (A) und (B) gemäß Anspruch 1.
- 28. Mischpolymere nach Anspruch 27» gekennzeichnet durch etwa 30 bis etwa 96 Gew.-^ an wiederkehrenden Einheiten der Formel (B) gemäß Anspruoh 1, bezogen auf das Asahi-PO10780130013/0965Gesatntgewicht der wiederkehrenden Einheiten der Formeln (A) und (B) gemäß Anspruch 1.
- 29. Mischpolymere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Zahlenmittel des Molekulargewichts des Mischpolymeren von etwa 1000 bis etwa 500 000.
- 30. Überzugsmaterial für elektrophoretisches Lackieren,das man auf der Kathode niederschlagen kann, gekennzeichnet durch einei Gehalt an Mischpolymeren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche.
- 31. Verwendung der Mischpolymeren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man bei einem kathodischen elektrophoretischen Lackieren eine Säure der Formel HX,worin X einen Säurerest bedeutet, den man aus Halogenatomen, 1/2 SO4-, HSO4-, NO3-, 1/2CrO4-, ClO4-, H2PO4-, R9- COO-Resten (worin Rq einen C, 2o""^licylres"t» el-nen 0O-IS"" Arylrest oder einen C^Q-Hydroxyalkylrest bedeutet), und R1QSOyReS te η bestehenden Gruppe ausgewählt hnt (worin K10 einen Methylrest, einen Äthylrest oder einen Cg_2o"~ Arylrest bedeutet),zu den Mischpolymeren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche zugibt, die erhaltene Mischung löst oder dispergiert und ein elektrophoretisches Lackieren durchführt, wobei man die erhaltene Lösung oder Dispersion als Lösung zum elektrophoretischen Lackieren verwendet.
- 32. Verwendung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß man Essigsäure als Säure HX verwendet.
- 33. Verwendung nach Anspruch. 31, dadurch gekennzeichnet, daß man Milchsäure als Säure HX verwendet.
- 34- Verwendung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß man Hydroxyessigsäure als Säure HX verwendet. Asahi-P010780130013/0965
- 35· Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man die Säure der Formel HX in einer Menge von etwa 0,1 bis etwa 5 Mol pro Stickstoffa torn des Mischpolymeren verwendet.
- 36. Verfahren zur Herstellung von linearen Mischpolymeren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Monomermischung mit etwa 2 bis etwa 90 Gew.-^ eines Monomeren der Formel (C)CH2 - CH2 - N'R2 (C)CH2 - CHworin R.. und Rp die gleichen Bedeutungen wie in den vorhergehenden Ansprüchen haben,und etwa 10 bis etwa 98 Gew.-> eines Monomeren der Formel (D) polymerisiert,C-CH ' > - 0 Oworin R,, R. und R,- die gleichen Bedeutungen wie in den vorhergehenden Ansprüchen haben,bezogen auf das Gesamtgewicht des Monomeren der Formel (C) und des Monomeren der Formel (D).
- 37. Verfahren nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß man etwa 20 bis etwa 97 Gew.-% des Monomeren der Formel (D) gemäß Anspruch 36 verwendet, auf Basis des Gesamtgewichts des Monomeren der Formel (C) und des Monomeren der Formel (D) gemäß Anspruch 36.Asahi P010780130013/0965
- 38. Verfahren nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß man etwa 30 bis etwa 96 Gew.-$ des Monomeren der Formel (D) gemäß Anspruch 36 verwendet, auf Basis des Gesamtgewichts des Monomeren der Formel (C) und des Monomeren der Formel (D) gemäß Anspruch 36.Asahi-P010780130013/0965
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP9492679A JPS5620009A (en) | 1979-07-27 | 1979-07-27 | New acryl copolymer, production thereof, coating obtained therefrom and use of the coating |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3028302A1 true DE3028302A1 (de) | 1981-03-26 |
| DE3028302C2 DE3028302C2 (de) | 1985-05-02 |
Family
ID=14123569
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3028302A Expired DE3028302C2 (de) | 1979-07-27 | 1980-07-25 | Lineare Mischpolymere, Verfahren zu ihrer Herstellung und Verwendung |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS5620009A (de) |
| DE (1) | DE3028302C2 (de) |
| FR (1) | FR2462451A1 (de) |
| GB (1) | GB2055111B (de) |
| IT (1) | IT1131766B (de) |
| NL (1) | NL8004299A (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2066269B (en) * | 1979-12-28 | 1983-08-17 | Asahi Chemical Ind | Cathodically depositable acrylic coating compositions |
| JPS5757703A (en) * | 1980-09-24 | 1982-04-07 | Teiji Tsuruta | Novel process for polymerizing nitrogen-containing monomer |
| JPS5785820A (en) * | 1980-11-17 | 1982-05-28 | Asahi Chem Ind Co Ltd | Novel resin composition, paint containing said resin composition and painting thereof |
| DE69424673T2 (de) * | 1993-08-23 | 2001-02-01 | Procter & Gamble | Thermoplastische und elastomere silikonpfropfcopolymerisate und deren anwendung in mitteln zur pflege des haares und der haut |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2008643A1 (de) * | 1969-02-25 | 1970-09-03 | Japan ßas-Chemical Co., Inc., Tokio | Kationische synthetische Latices und Verfahren zu deren Herstellung |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4017440A (en) * | 1973-10-10 | 1977-04-12 | Rohm And Haas Company | Polymers stabilized with polymerizable vinylbenzyltrialkyl ammonium salt surfactant |
-
1979
- 1979-07-27 JP JP9492679A patent/JPS5620009A/ja active Granted
-
1980
- 1980-07-10 GB GB8022592A patent/GB2055111B/en not_active Expired
- 1980-07-25 IT IT23712/80A patent/IT1131766B/it active
- 1980-07-25 FR FR8016479A patent/FR2462451A1/fr active Granted
- 1980-07-25 DE DE3028302A patent/DE3028302C2/de not_active Expired
- 1980-07-25 NL NL8004299A patent/NL8004299A/nl not_active Application Discontinuation
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2008643A1 (de) * | 1969-02-25 | 1970-09-03 | Japan ßas-Chemical Co., Inc., Tokio | Kationische synthetische Latices und Verfahren zu deren Herstellung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT1131766B (it) | 1986-06-25 |
| FR2462451B1 (de) | 1985-05-17 |
| DE3028302C2 (de) | 1985-05-02 |
| FR2462451A1 (fr) | 1981-02-13 |
| IT8023712A0 (it) | 1980-07-25 |
| NL8004299A (nl) | 1981-01-29 |
| GB2055111B (en) | 1983-04-20 |
| JPS6226324B2 (de) | 1987-06-08 |
| GB2055111A (en) | 1981-02-25 |
| JPS5620009A (en) | 1981-02-25 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0644902B1 (de) | Dispersion oder lösungen, enthaltend hydroxylamin-verbindungen als vernetzungsmittel | |
| DE1520119C3 (de) | Verfahren zur Herstellung einer stabilen Dispersion eines Additionspolymeren in einer organischen Flüssigkeit | |
| EP2291413B1 (de) | Verfahren zur herstellung einer wässrigen polymerisatdispersion | |
| WO2008151997A1 (de) | Korrosionsschutzbeschichtungen | |
| EP0237792B1 (de) | Telechele Polymere | |
| DE1135176B (de) | Verfahren zur Herstellung phosphorhaltiger Mischpolymerisate | |
| EP3126400A1 (de) | Verfahren zur herstellung von acrylat-kautschuk mit reduzierter koagulatbildung | |
| DE102004022406A1 (de) | Polysiloxan-Pfropfpolymerisat | |
| WO1998011143A1 (de) | Verfahren zur herstellung von polymeren in gegenwart von triazolylradikalen | |
| EP0022514B1 (de) | Wässrige Dispersion auf Grundlage von (Meth-)Acrylsäurederivaten, ihre Herstellung und Verwendung | |
| DE3028302A1 (de) | Lineare mischpolymere, sie enthaltendes ueberzugsmaterial, ihre verwendung und verfahren zu ihrer herstellung | |
| DE2357344A1 (de) | Schlagfeste, kautschukmodifizierte pfropfcopolymerisate und verfahren zu ihrer herstellung | |
| EP2708580B1 (de) | Photoreaktives polymer | |
| DE19963586A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Lackbindemitteln und deren Verwendung in Überzugsmitteln | |
| DE3444573A1 (de) | Polymeres biocid | |
| DE3234992A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines bestaendigen kationischen acryllatex und dessen verwendung | |
| DE2144972C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Siloxan-Acrylat-Copolymeren | |
| DE3433086A1 (de) | Dispersionsstabilisator und seine verwendung | |
| EP1448692B1 (de) | Wässrige kunstharzzubereitung | |
| DE2940509C2 (de) | Polymerisierbare Aminosäureverbindungen und ihre Verwendung | |
| DE3046242A1 (de) | Stickstoffhaltige acrylmischpolymerzusammensetzungen, sie enthaltendes ueberzugsmaterial, aus den zusammensetzungen erhaltene vernetzte produkte und verfahren zur bildung eines ueberzugsfilms | |
| DE1077873B (de) | Verfahren zur Herstellung polymerer Produkte | |
| DE3017603A1 (de) | Verkappte isocyanatgruppen enthaltende lackbindemittel und ihre verwendung fuer die kathodische elektrotauchlackierung | |
| DE2211936A1 (de) | Verfahren zur herstellung von homo- und mischpolymeren | |
| DE1949497A1 (de) | Dispersions-Anstrichstoffe |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |