DE2544079C2 - Vorrichtung zur wahlweisen Unterbrechung eines durch ein Fenster in einem feststehenden Teil durchgehenden Lichtstrahles - Google Patents
Vorrichtung zur wahlweisen Unterbrechung eines durch ein Fenster in einem feststehenden Teil durchgehenden LichtstrahlesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur wahlweisen Unterbrechung eines durch ein erstes Fenster in
einem feststehenden Teil hindurchgehenden Lichtstrahles.
Einäugige Spiegelreflexkameras werden im allgemeinen mit einer Einrichtung versehen, um automatisch die
Größe der Blendenöffnung oder den Wert für die Belichtungszeit oder ähnliche Parameter in Abhängigkeit
von den Aufnahmebedingungen, wie beispielsweise der Helligkeit der zu photographierenden Szene, zu
bestimmen; dabei wird in der kamera ein lichtempfangendes photometrisches System verwendet, bei dem ein
lichtempfindlicher Bereich zur Messung des Lichtes in der aufzunehmenden Szene im Strahlengang des
Lichtes angeordnet wird, das von der aufzunehmenden Szene ausgeht und durch ein Aufnahmeobjektiv
durchgelassen wird, um die oben erwähnten Parameter für die optimale Belichtung des Films zu bestimmen.
Dabei darf jedoch nicht der Einfluß des in Gegenrichtung einfallenden Lichtes vernachlässigt werden, das
von dem Okular des optischen Systems des Suchers in diesen Strahlengang einfällt. Insbesondere dann, wenn
das Okular frei liegt, wie es beispielsweise der Fall ist,
wenn die Aufnahme mit Hilfe eines Selbstauslösers oder durch Fernsteuerung gemacht wird, wird ein relativ
großer Fehler durch dieses Licht erzeugt, das in Gegenrichtung einfällt; dieses Licht beeinflußt die
Lichtmenge, die in bezug auf die zu photographierende Szene gemessen wird. Aus diesem Grund ist oft eine
Vorrichtung erforderlich, mit der das Okular des Suchers bei einäugigen Spiegelreflexkameras und
ähnlichen Geräten abgeschirmt werden kann. Eine solche Vorrichtung muß auch dann hinzugefügt werden,
um ein optisches System für die Lichtprojektion abzuschirmen, wenn die Diapositive in einem Diaprojektor
gewechselt werden sollen, um so die Projektionswirkung zu erhöhen. In ähnlicher Weise ist oft eine
solche Abschirmvorrichtung in optischen Beleuchtungsbzw. Bestrahlungssystemen bei Anordnungen der
Teleskop-Photographie oder ähnlichen Geräten errorderlich.
Die wahlweise Unterbrechung eines durch ein Fenster in einem feststehenden Teil hindurchgehenden
Lichtstrahls könnte beispielsweise mittels eines üblichen Schlitzverschlusses, wie er aus der DE-AS 12 61 393
bekannt ist, durchgeführt werden. Dieser bekannte Schlitzverschluß weist zwei das Bildfenster öffnende
und zwei das Bildfenster schließende Schieber auf, welche an längs einer einzigen Seite des Fensters
verlaufenden Führungsstangen geführt sind. Aufgrund dieser Führung können die Schieber nur parallel zu den
Führungsstangen bewegt werden. Um das Fenster beispielsweise zu öffnen, wird einer der Schieber nach
oben, der andere nach unten bewegt. Bei einem rechteckigen Fenster überdeckt jeder der Schieber eine
Fläche, die größer ist als die halbe Fläche des Fensters, damit in geschlossenem Zustand sich die Schieber etwas
überlappen. Bei geöffneten Schiebern ist die von dem Fenster und den beiden Schiebern überdeckte Fläche
größer als das doppelte der Fensterfläche. Sollen das Fenster und die Schieber auf einer Kreisfläche so
angeordnet werden, daß im geöffneten Zustand die Schieber über den Umfang der Kreisfläche herausragen,
so muß, wenn der Mittelpunkt der Kreisfläche in der Mitte des Fensters liegt, der Radius des die Kreisfläche
begrenzenden Kreises größer sein als \/2y4b2 + a2,
wobei a die größere Seite des rechteckigen Fensters und b die kleinere Seite ist und die Schieber sich parallel zur
kleineren Seite b des rechteckigen Fensters bewegen. Wird der Radius des die Kreisfläche umschreibenden
Kreises kleiner gewählt als der oben angegebene Wert, so stehen die Schieber im geöffneten Zustand über den
Umfang der Kreisfläche hervor. Ist es erwünscht, mit
einer möglichst kleinen Kreisfläche auszukommen, so ist
dieses nur möglich, wenn das Fenster entsprechend verkleinert wird.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung der oben genannten Art zu schaffen, wobei
bei geöffnetem Fenster möglichst wenig Raum bean- ~> sprucht werden soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein in einer parallelen Ebene zu dem teststehenden Teil
angebrachtes drehbares Teil mit einem zweiten Fenster, das um eine durch das erste Fenster hindurchgehende
Drehachse drehbar ist, und durch Abschirmlamellen, die verschwenkbar an dem feststehenden Teil angeordnet
und durch eine Drehung des drehbaren Teiles gegenüber dem feststehenden Teil aufeinander zu
bewegbar sind, wodurch nur ein Teil des ersten Fensters 1 >
überdeckbar ist und durch diese Drehung der übrige Bereich des ersten Fensters von dem drehbaren Teil
überdeckbar ist.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind statt verschiebbarer Schieber, wie sie der obfin genannte -'0
Schlitzverschluß aufweist, verschwenkbare Abschirmlamellen vorgesehen. Bei geschlossenem Fenster verläuft
der Überlappungsbereich der beiden Abschirmlamellen nicht parallel zu einer Seite des rechteckigen Fensters,
sondern längs einer ihrer Diagonalen. Die von einer Ji
Abschirmlamelle überdeckte Fläche ist kleiner als die Fläche eines Dreiecks, welches man erhält, wenn die
rechteckige Fläche längs einer Diagonale geteilt wird. Um den von den Abschirmlamellen nicht überdeckten
Bereich des rechteckigen Fensters auch schließen zu in
können, sind zwei etwa gleichgroße rechteckige Fenster vorgesehen, die gegeneinander verdreht werden können.
Dadurch ergibt sich, daß der von den Abschirmlamellen nicht überdeckte Teil des rechteckigen Fensters
nun von der das Fenster des drehbaren Teiles r> umgebenden Fläche überdeckt wird. Durch die Verwendung
von verschwenkbaren Abschirmlamellen und zwei relativ zueinander drehbaren Fenstern wird in vorteilhafter
Weise erreicht, daß der gesamte von der erfindungsgemäCen Vorrichtung beanspruchte Raum ■"'
relativ klein ist.
Ein weiterer Vorteil bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung liegt darin, daß sie einen sehr einfachen
Aufbau aufweist und den Lichteinfall in optimaler Weise verhindern kann. ·»■>
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigt >»
Fi g. 1 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei die rechteckigen Öffnungen zueinander ausgerichtet und geöffnet
und die Abschirmlamellen zurückgezogen dargestellt sind, ü
F i g. 2 einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung nach F i g. 1 längs der Linie H-II und
F i g. 3 eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung gemäß F i g. 1, wobei die Fenster geschlossen
dargestellt sind. m>
Wie sich aus den Figuren ergibt, ist an einem als Platte ausgebildeten feststehenden Teil 1 ein drehbares, als
Platte ausgebildetes Teil 2 drehbar daran befestigt, das eine Drehung um eine Achse P durchführen kann, die
durch ein erstes Fenster W\ verläuft. Dieses Fenster ' ■
wird durch einen viereckigen Öffnungsrand 1 a begrenzt. Die drehbare Platte 2 ist mit einem zweiten Fenster Wl
versehen, das durch einen ähnlich geformten viereckigen Öffnungsrand 2a begrenzt ist Die Fenster IVl und
W 2 haben eine ähnliche rechteckige Form und im allgemeinen die gleiche Größe. Bei der dargestellten
Ausführungsform ist jedoch das Fenster Wi, das durch den Rand la in der feststehenden Platte 1 gebildet wird,
etwas größer als das Fenster W2, das durch den Rand 2a in der drehbaren Platte 2 gebildet wird.
Abschirmlamellen 3 und 4 mit dreieckiger Form sind an einer Ecke mit Vorsprüngen 3a bzw. 4a versehen. Die
feststehende Platte 1 trägt fest daran angebrachte Schwenkstifte 6, auf denen jeweils die Vorsprünge 3a
und 4a der Lamellen 3 und 4 befestigt sind. Die Schwenkstifte 6 sind drehbar an dem äußeren
Rahmenbereich angebracht, d. h., außerhalb des Fensters
VVl in der feststehenden Platte 1. Die Abschirmlamellen
3 und 4 tragen wiederum an den Vorsprüngen 3a unc 4a jeweils Stifte 7, die sich von ihrer Oberfläche
nach außen erstrecken und in länglichen, schmalen, gekrümmten Steuerkurvenschlitzen 5 aufgenommen
werden, die in der drehbaren Platte 2 ausgebildet sind und die aus F i g. 1 ersichtliche Form haben. Die
Steuerkurvenschlitze 5 enthalten Abschnitte 5a und 5b und sind in dem Fensterrahmenbereich außerhalb des
Fensters W2 in der drehbaren Platte 2 ausgebildet. Die Stifte 7 sind relativ zu den Schwenkstiften 6 so
angeordnet, daß bei einer Drehung der drehbaren Platte 2 relativ zu der feststehenden Platte 1 die Abschirmlamellen
3 und 4 in einer gesteuerten Schwenkbewegung aufeinander zu verschoben werden, um das Fenster W1
der feststehenden Platte 1 zu verschließen. Die durch strichpunktierte Linien angedeuteten Verlängerungen
der gestrichelten Linie in F i g. 1 definieren Verlängerungsbereiche 3' und 4' für die jeweiligen Abschirmlamellen
3 und 4, die erforderlich sind, wenn das Fenster W1 in der feststehenden Platte 1, die durch den Rand 1 a
begrenzt wird, nur durch die schwenkbare Abschirmlamellen bedeckt werden soll. In diesem Fall bezeichnet
die gestrichelte Linie 2', die einen Kreis außerhalb des Umfangs der Platte 2 bildet, den vergrößerten
Oberflächenbereich oder den radialen Spalt, der erforderlich ist, um die Verlängerungsbereiche 3' und 4'
der jeweiligen Abschirmlamellen 3 bzw. 4 zu verdecken und aufzunehmen.
Die Funktionsweise der vorliegenden Erfindung und ihr Aufbau lassen sich durch einen Vergleich von F i g. 1
mit Fig. 3 in Verbindung mit der folgenden Beschreibung
erkennen. Wenn die Platte 2 relativ zu der Platte 1 um eine Schwenkachse P gedreht wird, die durch die
Fenster verläuft, werden die Lamellen 3 und 4 um die stationären Schwenkstifte 6 geschwenkt und bewegen
sich in einer Bahn, die von den gekrümmten Steuerkurvenschlitzen 5 bestimmt wird. Wenn die
drehbare Platte 2 zu Beginn im Uhrzeigersinn gedreht wird, wie durch die Pfeile in F i g. 1 angedeutet ist,
ermöglichen die Stifte 7 bei der Bewegung längs der Schlitzlagen 5a eine Winkelverschiebung oder eine
Seitwärtsbewegung des Fensters W2 relativ zu dem Fenster Wl. Die Stifte 7 werden durch die Steuerkurvenschlitze
5, die in der drehbaren Platte 2 ausgebildet sind, gesteuert und bewegen sich längs der Seite dieser
Schlitze. Dann werden die beiden Abschirmlamellen 3 und 4 im Uhrzeigersinn um die stationären Schwenkstifte
6, um ihre Vorsprünge 3a bzw. 4a geschwenkt, wobei sich die Abschirmlamellen auch in den Strahlengang
bew"gen, der durch das Fenster W\ in der feststehenden Platte 1 begrenzt wird. Bei der Beendigung der
Drehung der drehbaren Platte 2 nehmen die Abschirmlamellen die Lage ein, wie sie in Fig.3 dargestellt ist.
d. h., ihre Ränder 3b und 4b überlappen sich. Somit wird
also durch eine Drehung der drehbaren Platte 2 relativ zu der feststehenden Platte 1 um die Achse P der
Fensterrand 2a in der Platte 2 so verschoben, daß er in einem Winkel oder geneigt in Bezug auf den stationären >
Rand la der feststehenden Platte 1 angeordnet ist. Dadurch bedeckt der Randbereich des Fensters in der
Nähe des Fensterrandes 2a, den Bereich des Fensters Wi, der durch den Fensterrand la der feststehenden
Platte 1 begrenzt wird; diese Bereiche sind in F i g. 3 als m gestrichelte Flächen 51 und 52 eingezeichnet; der
Einfall bzw. Durchgang des übrigen Lichtes wird während der folgenden Schwenkbewegung der Lamellen
3 und 4 durch die Abschirmlamellen 3 und 4 abgeschirmt. Diese Wirkung ergibt sich dann, wenn sich ι -.
die Stifte 7 längs des Schlitzbereiches 5b während der Beendigung der Drehung der Platte 2 in Bezug auf die
Platte 1 bewegen. Damit wird also ein Bereich des Fensters oder der Öffnung W1 in der stationären Platte
durch die Abschirmlamellen 3 und 4 bedeckt oder abgeschirmt, während die anderen Bereiche durch die
Fläche der drehbaren Platte in der Nähe des Fensterrahmenrandes 2a bedeckt werden. Der Strahlengang
durch das Fenster der stationären Platte wird also vollständig unterbrochen bzw. abgeschirmt, indem
einfach die drehbare Platte 2 relativ zu der feststehenden Platte 1 gedreht wird.
Die Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung kann also als Teil des Sucherokulars in eine einäugige
Spiegelreflexkamera oder ein ähnliches Gerät einge- jo baut werden, um das in Gegenrichtung in die Kamera
einfallende Licht einfach dadurch auszubilden, daß die drehbare Platte 2 relativ zu der feststehenden Platte 1,
wenn erforderlich von Hand, gedreht wird. Darüberhinaus kann dieser Mechanismus auch in einem Dia-Pro- Ji
jektor oder einem Tele-Objektiv angeordnet werden, um in den jeweiligen Fällen eine verbesserte Projektion
bzw. Aufnahme zu ermöglichen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung kann die Fläche der Abschirmlamellen in dem Fall verringert werden,
wenn die viereckige öffnung IVl in der feststehenden
Platte teilweise durch eine Drehung des drehbaren Teils überdeckt wird, wobei die Winkelbereiche des Fensters
Wi der feststehenden Platte durch die Rahmenbereiche
in der Nähe des Fensters W2 in der drehbaren Platte bedeckt sind; dabei sind auch keine Verlängerungsbereiche
dieser Abschirmlamellen erforderlich. Der Durchmesser der Vorrichtung und damit ihre
Größe können verringert werden, wie sich aus einem Vergleich der Umrißlinie 2' mit der des Umfangs der
drehbaren Platte 2 ergibt. Die Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung läßt sich deshalb leicht bei
jedem optischen System anbringen, das eine Abschirmung mit relativ geringer Größe erfordert.
Weiterhin ist das Fenster des feststehenden Teils und/oder des drehbaren Teils nicht auf eine viereckige
bzw. vierseitige oder rechteckige Öffnung beschränkt, so daß ohne Berücksichtigung des Aufbaus bzw. der
Form der Öffnungen des drehbaren und des feststehenden Teils die winkelförmige Bereiche der darunter
befindlichen öffnung des feststehenden Teils in geeigneter Weise überdeckt werden, indem das
drehbare Teil verschoben wird; dadurch ergibt sich eine ähnliche Wirkung wie bei der oben erläuterten und
dargestellten Ausführungsform. Außerdem ist auch der Aufbau der Abschirmlamellen und des drehbaren Teils
nicht auf die dargestellte und erläuterte Ausgestaltung beschränkt, sondern es können auch andere Modifikationen
verwendet werden. Obwohl bei der bevorzugten Ausführungsform die Abschirmlamellen in einer
Schwenkbewegung in die Lichtabschirmlage von der offenen Stellung in die geschlossene Stellung gebracht
werden, nachdem das drehbare Teil zu Beginn relativ zu dem feststehenden, unter ihm angeordneten Teil
gedreht wird, um die gewinkelten Bereiche Si und S2 des
Fensters des feststehenden Teils effektiv zu überdecken, kann diese Reihenfolge auch umgekehrt werden, um
entsprechend die gleiche, vollständige Wirkung zu erreichen. Schließlich soll noch darauf hingewiesen
werden, daß Zahl, Form und Größe der Abschirmlamellen nicht auf die bei der bevorzugten Ausführungsform
dargestellte und beschriebene Ausgestaltung beschränkt sind, so daß verschiedene andere Modifikationen
dieser Parameter vorgenommen werden können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung zur wahlweisen Unterbrechung eines durch ein erstes Fenster in einem feststehenden
Teil hindurchgehenden Lichtstrahls, gekennzeichnet d u r c h ein in einer parallelen Ebene zu
dem feststehenden Teil (1) angebrachtes drehbares Teil (2) mit einem zweiten Fenster (W2), das um eine
durch das erste Fenster (Wi) hindurchgehende Drehachse (P) drehbar ist, und durch Abschirmlamellen
(3,4), die verschwenkbar an dem feststehenden Teil (1) angeordnet und durch eine Drehung des
drehbaren Teiles (2) gegenüber dem festrtehenden Teil (1) aufeinander zu bewegbar sind, wodurch nur
ein Teil des ersten Fensters (WX) überdeckbar ist und durch diese Drehung der übrige Bereich des
ersten Fensters (Wi) von dem drehbaren Teil (2)
überdeckbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fenster (Wi, W2) in etwa gleichgroße Rechtecke sind und die Drehachse (P)
durch die Mitte des ersten Fensters (WX) hindurchgeht,
und daß die Abschirmlamellen (3, 4) als abgewandelte dreieckige Platten mit Basisrändern,
die sich in der offenen Stellung der Abschirmlamellen (3,4) parallel zu den entsprechenden gegenüberliegenden
Seiten des ersten Fensters (Wi) erstrekken, und mit jeweils an einer Ecke einstückig
hervorstehenden Bereichen ausgebildet sind, die längs der Ränder der beiden anderen Seiten des
ersten Fensters /Wl) verlaufen, wobei die Abschirmlamellen
(3,4) schwenkbar an Schwenkstiften (6) angebracht sind, die an dem ersten Teil (1)
befestigt sind und sich von ihm nach außen erstrecken.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens der drehbare Teil
(2) eine kreisförmige Platte mit länglichen Steuerkurvenschlitzen (5) aufweist, die außerhalb des
zweiten Fensters (W2) längs dessen gegenüber liegender Seiten ausgebildet sind, und daß an den
Abschirmlamellen (3,4) Stifte (7) befestigt und in den länglichen Steuerkurvenschlitzen (5) geführt sind,
wodurch die Schwenkbewegung der Abschirmlamellen (3, 4) in Abhängigkeit von der Drehung des
drehbaren Teiles (2) um den feststehenden Teil (1) steuerbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurvenschlitze (5) zwei unter
einem Winkel zueinander verlaufende Bereiche aufweisen, wobei mit dem ersten Bereich eine
Drehung des drehbaren Teils (2) ohne Schwenkbewegung der Abschirmlamellen (3, 4) bei einer
Relativdrehung zwischen dem drehbaren (2) und dem feststehenden (1) Teil und mit dem zweiten
Bereich eine Schwenkbewegung der Abschirmlamellen (3,4) durchführbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Legal Events
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Ipc: G03B 13/06 |
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| 8126 | Change of the secondary classification |
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) |