DE3020918A1 - Vorgesteuerte vorrichtung zur lastunabhaengigen volumenstromregelung - Google Patents
Vorgesteuerte vorrichtung zur lastunabhaengigen volumenstromregelungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine v/orgesteuerte Vorrichtung zur lastunabhängigen,
einem Eingangssignal proportionalen Volumenstromregelung mit einemVentilgehäuse,
einem Zulauf und einem Ablauf sowie einem Volumenstromsensor, der mit einem Stellglied in einem Regelkreis liegt.
Es sind bereits Vorrichtungen für lastunabhängige Volumenstromregelungen
bekannt, die in der Praxis als Stromregelventile bezeichnet «/erden. Diese Vorrichtungen formen mit Hilfe einer Blende, deren Steuerquerschnitt
zumeist stufenlos verstellbar ist, das Volumenstromsignal in eine Druckdifferenz um. Diese Druckdifferenz wird einem Druckregelkreis
zugeführt, der die Aufgabe hat, die Druckdifferenz an der Meßblende konstant zu halten. Dieser Regelkreis besteht aus den Elementen Meßglied,
das die Druckdifferenz mit dem Sollwert vergleicht, und Stellglied, das die Abweichung zwischen Soll- und Istwert abgleicht.
Konstruktiv wird ein solcher Regelkreis mit Hilfe eines federbelasteten
Kolbenschiebers realisiert. Die auf die Kolbenfläche geleitete Druckdifferenz an der Meßblende lenkt den Kolben gegen eine Feder aus und
verstellt gleichzeitig einen zwischen Kolben und Hülse gebildeten Steuerquerschnitt.
Daneben sind auch vorgesteuerte Stromregelventile bekannt, die insbesondere
für mittlere und große Volumenstromsteuerungen eingesetzt werden. Dabei wird die an der Meßblende erzeugte Druckdifferenz auf die Kolbenflächen
eines federbelasteten Vorsteuerkolbens geleitet, dessen Auslenkung über einen zwischen Kolben und Hülse angeordneten Steuerquerschnitt
den Steuerdruck verändert. Dieser Steuerdruck wirkt dann auf das als Stellglied im Leistungszweig eingesetzte Steuerglied, das meist
als 2-Wege-Einbauventil ausgeführt ist, und bewirkt das Ausregeln der
konstanten Druckdifferenz an der Meßblende.
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, die Nachteile
der bisher bekannten gattungsgemäßen Vorrichtungen zu vermeiden und
insbesondere eine erhöhte Stabilität,ein besseres Gleichstromverhalten
sowie ein schnelleres Ansprechen des Ventils auf Lastdruckänderungen zu erreichen.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art
erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Volumenstromsensor als Kolben eines Einbauventils ausgebildet ist und sich über eine Feder am Gehäuse
sowie über eine weitere Feder an einem Vorsteuerkolben abstützt, auf den eine Ansteuervorrichtung mit einer einem Eingangssignal proportionalen
Kraft einwirkt, daß das Stellglied ebenfalls als Kolben eines Einbauventils ausgebildet und in Schließrichtung federbeaufschlagt ist und
daß die Steuerseite des Stellgliedes mit einer Verbindungsleitung gekoppelt ist, in der mindestens ein Steuerquerschnitt des Vorsteuerkolbens
liegt.
Bei dieser Vorrichtung wird das Volumenstromsignal über den federbelasteten
Volumenstromsensor in ein Wegsignal umgeformt. Es wird dabei das Bernoullische Gesetz angewandt, demzufolge bei konstanter Druckdifferenz
an einem hydraulischen Widerstand der Volumenstrom proportional zum Steuerquerschnitt ist. Die Abweichung zwischen Soll- und Istwert
des Volumenstroms wird dabei als Hubänderung des Volumenstromsensors über eine Feder auf das Vorsteuerventil übertragen. Der sich hierdurch
einstellende Steuerdruck führt mit Hilfe eines Steuerelements im Leistungszweig zum Ausregeln des Fehlersignals. Als vorteilhaft erweist sich
die Rückführung des Wegsignals gegenüber der bisher angewandten Rückführung des Differenzdrucksignals sowohl beim statischen wie auch beim
dynamischen Verhalten der Vorrichtung. Durch die Kraftrückführung wird die Stabilität des Ventils erhöht. Hierdurch wird eine höhere Verstärkung
der Regelabweichung ermöglicht, die zu einem besseren Gleichstromverhalten
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und zu einer geringen Mindestdruckdifferenz führt. Ferner wird ein
sehr schnelles Ansprechen des Ventils auf Lastdruckänderungen ermöglicht.
Gemäß einem Vorschlag der Erfindung kann der Volumenstromsensor in
Reihe hinter dem Stellglied angeordnet sein.
Dabei sieht die Erfindung ferner vor, daß die Steuerseite des Stellgliedes
über eine feststehende Drosselstelle mit dem Zulauf in Verbindung steht. Dies führt zu einem besonders einfachen Aufbau der gesamten
Vorrichtung.
Weiter schlägt die Erfindung vor, daß die mit der Steuerseite des Stellgliedes
kommunizierende Verbindungsleitung über eine Steuerkante des Vorsteuerkolbens gesteuert mit der Rückseite des Volumenstromsensors
sowie mit dem Ablauf verbunden ist.
Ferner sieht die Erfindung vor, daß zwischen dem Steuerquerschnitt
des Vorsteuerventils und der Rückseite des Volumenstromsensors einerseits und dem Ablauf andererseits ein Rückschlagventil vorgesehen ist
und daß der Kolben des Sensors eine feststehende Drosselstelle aufweist.
Auf diese Weise kann die Vorrichtung auch als Rückschlagventil wirksam sein.
Darüberhinaus sieht die Erfindung vor, daß die Verbindungsleitung der
Steuerseite des Stellgliedes von der Steuerkante des Vorsteuerkclbens
gesteuert mit dem Raum zwischen Stellglied und Sensor gekoppelt ist und daß die Rückseite des Sensors über eine Drosselstelle mit dem Ablauf
kommuniziert.
Weiter entspricht es einem Vorschlag der Erfindung, daß die vom Vor-
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steuerkolben gesteuerte Verbindungsleitung für die Steuerseite des
Stellgliedes vom Zulauf ausgeht und daß der Vorsteuerkolben einen zweiten Steuerquerschnitt zwischen Ablauf und Rückseite einerseits
sowie der Steuerseite des Kolbens des Stellgliedes andererseits aufweist. Dies führt zu Vorteilen hinsichtlich des Regelverhaltens, der
Verstärkung und des Ansprechens der Vorrichtung.
Weiter schlägt die Erfindung vor, daß das Stellglied parallel zum Volumenstromsensor
angeordnet und in einem Tankanschluß eingebaut ist. Die gesamte Vorrichtung wirkt dabei als ein 3-Wege-Stromregelventil.
Eine Drosselung erfolgt dabei vor dem Sensor nicht. Der nicht benötigte Ölstrom wird über das Stellglied zum Tank geleitet.
Weiter schlägt die Erfindung vor, daß der Zulauf über eine Drosselstelle
im Kolben des Stellgliedes und die durch den Vorsteuerkolben gesteuerte Verbindungsleitung mit dem Tankanschluß verbunden ist, während
die Rückseite mit dem Ablauf in Verbindung steht.
Eine posititve Beeinflussung des Regelverhaltens kann erfindungsgemäß
dadurch erreicht werden, daß die mit der Steuerseite des Stellgliedes verbundene, vom Vorsteuerkolben gesteuerte Verbindungsleitung vom Zulauf
ausgeht und daß eine zweite Steuerkante des Vorsteuerkolbens eine Verbindung zum Tankanschluß steuert.
Darüberhinaus ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß der Volumenstromsensor
in Reihe vor dem Stellglied angeordnet ist. Auch diese bauliche Variante ist möglich, da aufgrund des geringen Druckabfalls am Sensor der Versorgungsdruck
für die Vorsteuerstufe vor oder nach dem Sensor abgegriffen werden kann.
Schließlich sieht die Erfindung noch vor, daß der Raum zwischen Sensor
und Stellglied mit der Rückseite des Sensors verbunden ist und daß der Ablauf über die vom Vorsteuerkolben gesteuerte Verbindungsleitung
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mit der Steuerseite des Stellgliedes in Verbindung steht, die wiederum
über eine Drosselstelle mit dem Raum vor dem Stellglied Verbindung
hat.
Im folgenden Teil der Beschreibung ii/erden einige Ausführungsformen
der erfindungsgemäßen Vorrichtung anhand von Zeichnungen beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 einen Axialschnitt durch eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung, bei der der Volumenstromsensor hinter dem Stellglied angeordnet ist,
Fig. 2 einen der Fig. 1 ähnlichen Axialschnitt einer zweiten Ausführungsform,
welche auch als Rückschlagventil wirksam ist,
Fig. 3 einen den Fig. 1 und 2 ähnlichen Axialschnitt durch eine dritte Ausführungsform, bei der der Versorgungsdruck vom
Zulauf vor dem Stellglied abgenommen wird,
Fig. 4 einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform, wobei das
Stellglied parallel zum Volumenstromsensor angeordnet ist,
Fig. 5 einen Schnitt durch eine der Ausführungsform nach Fig. 4 ähnliche Vorrichtung, bei der der Versorgungsdruck unmittelbar
vom Zulauf abgenommen wird,
Fig. 6 einen Axialschnitt durch eine weitere Ausführungsform, bei der der Volumenstromsensor hinter dem Stellglied angeordnet
ist und der Versorgungsdruck zwischen diesen beiden Gliedern abgenommen wird,
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Fig. 7 einen Axialschnitt durch eine weitere Ausführungsform, bei «/elcher der Volumenstromsensor vor dem Stellglied angeordnet
ist,
Fig. 8 eine hubbetätigte Ansteuerung für die erfindungsgemäße Vorrichtung,
Fig. 9 eine von einem externen Steuerdruck abhängige Ansteuerung für die erfindungsgemäße Vorrichtung und
Fig. 10 eine mechanische Ansteuerung mit Stellspindel.
Die Ausführungsform der Erfindung gemäß Fig. 1 weist ein Gehäuse 1
auf, das aus zwei dichtend miteinander verbundenen Teilen 2,3 zusammengesetzt ist. Das Gehäuse 1 hat einen Zulauf 4 sowie einen Ablauf
Zulauf 4 und Ablauf 5 werden in diesem Ausführungsbeispiel durch parallel zueinander verlaufende Bohrungen gebildet. Die Bohrung für den
Zulauf 4 weist in dem Gehäuse 1 einen erweiterten Abschnitt 6 auf, in dem ein Einbauventilkolben 7, der auch als Stellglied bezeichnet
wird, gleitend geführt ist. Dieser Einbauventilkolben 7 ist an seinem dem Zulauf 4 zugekehrten Ende mit einer Kegelfläche 8 versehen, die
mit einem Ventilsitz 9 des Gehäuses 1 einen Steuerquerschnitt bildet. Der erweiterte Abschnitt 6 der Zulaufbohrung ist an dem dem Zulauf 4
gegenüberliegenden Ende durch einen Deckel 10 verschlossen. Eine Schraubenfeder 11 stützt sich mit ihrem einen Ende am Deckel 10 und mit ihrem
anderen Ende an dem Einbauventilkolben 7 ab, der eine zentrale, zum Deckel 10 offene zylindrische Ausnehmung 12 aufweist. Diese zylindrische
Ausnehmung 12 bildet mit dem Raum zwischen Einbauventilkolben 7 und Deckel 10 die Steuerseite 13 des Einbauventilkolbens 7, welcher das
Stellglied der Vorrichtung darstellt. Der Einbauventilkolben 7 hat eine dem Zulauf 4 zugekehrte Stirnfläche 14, in der eine feststehende
Drosselstelle 15 vorgesehen ist, welche eine Verbindung zwischen dem
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Zulauf 4 und der Steuerseite 13 des Einbauventilkolbens 7 darstellt.
In dem Gehäuse 1 ist eine Bohrung 16 vorgesehen, welche den Zulauf 4
mit dem Ablauf 5 verbindet. Diese Bohrung 16 weist einen oberen, erweiterten Abschnitt 17 auf, in dem ein Einbauventilkolben 18 gleitend
geführt ist, der an seiner Stirnseite 19 eine Kegelfläche 20 bildet, die mit einem Ventilsitz 21 des Gehäuses 1 zusammenarbeitet.
Der Einbauventilkolben 18 ist ähnlich dem Einbauventilkolben 7 des
Stellgliedes topfartig ausgebildet. Auf seiner Rückseite 22 ist eine
Schraubenfeder 23 vorgesehen, deren eines Ende sich am Einbauventilkolben 18 und deren anderes Ende sich am Gehäuse 1 abstützt. Eine weitere
Schraubenfeder 24 greift mit ihrem einen Ende ebenfalls an der Rückseite des Einbauventilkolbens 18 an, während ihr anderes Ende an einem Vorsteuerkolben
25 anliegt.
Der Einbauventilkolben 18 wirkt als Volumenstromsensor der Vorrichtung
und wird auch als solcher bezeichnet.
Der Vorsteuerkolben 25 ist in einem Zylinderraum 26 geführt. Er hat
eine Steuerkante 27.
Die Steuerseite 13 des als Stellglied wirkenden Einbauventilkolbens 7
ist über eine Verbindungsleitung 28, in der sich eine feststehende Drosselstelle 29 befindet, an den Zylinderraum 26 angeschlossen. Ferner
mündet eine Leitung 30 in den Zylinderraum 26, die über eine Leitung mit dem Ablauf 5 verbunden ist. Die Steuerkante 27 des Vorsteuerkolbens
steuert den Querschnitt der Verbindungsleitung 28 und stellt über einen Ringraum 32 gegebenenfalls eine Verbindung über die Leitungen 30 und
31 zum Ablauf 5 her.
An die Leitung 31 schließen sich weitere Leitungen 33,34 an, die beide
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Seiten des Vorsteuerkolbens 25 mit dem im Ablauf 5 herrschenden Druck
beaufschlagen.
Auf das Gehäuse 1 ist eine Ansteuervorrichtung 35 aufgesetzt, die einen
druckfesten Proportionalmagneten 36 aufnimmt. Ein Stößel 37 dieses Proportionalmagneten 36 \i/irkt auf den Vorsteuerkolben 25, wobei die
durch den Stößel 37 übertragene Kraft proportional ist dem durch eine Wicklung des Proportionalmagneten 36 fließenden Strom. Auf die Rückseite
des Proportionalmagneten 36 M/irkt eine Justierfeder 38, deren Federspannung
durch eine Spindel 39 einstellbar ist, um eine Nullpunktjustierung
der Vorsteuerstufe, also des Vorsteuerkolbens 25, vornehmen zu können.
Es soll nun die Funktion dieser Vorrichtung gemäß Fig. 1 beschrieben
«/erden. Es wird davon ausgegangen, daß im Zulauf 4 ein konstanter Versorgungsdruck
anliegt. Es ist die Aufgabe der Vorrichtung, den Volumenstrom, der vom Zulauf 4 zum Ablauf 5 und damit zu einem Verbraucher
strömt, unabhängig von der zwischen Zulauf und Ablauf anliegenden Druckdifferenz
konstant zu halten. Dabei soll der Volumenstrom proportional einem Eingangssignal sein, welches auf die Ansteuervorrichtung 35 gegeben
wird.
Wird der Proportionalmagnet 36 nicht erregt oder reicht die Magnetkraft
nicht aus, um die durch die Feder 24 vorgegebene Vorspannung zu überwinden, so sitzt der Einbauventilkolben 7 auf seinem Ventilsitz 9 und der Einbauventilkolben
18 auf seinem Sitz 21. Es fließt somit in diesem Zustand kein Volumenstrom vom Zulauf 4 zum Ablauf 5.
Soll nun ausgehend von diesem Zustand ein bestimmter Volumenstrom eingestellt
werden, so ist es erforderlich, daß der Stößel 37 der Ansteuervorrichtung 35 den Vorsteuerkolben 25 verschiebt. Dabei wird durch
die Steuerkante 27 des Vorsteuerkolbens 25 ein Steuerquerschnitt geöffnet, durch den ein Steuerölstrom hindurchtritt, der über Bohrungen 30,31
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zum Ablauf 5 geleitet wird. Hierdurch sinkt auf der Steuerseite 13
des Einbauventilkolbens 7 der Druck. Dies hat zur Folge, daß der Einbauventilkolben
7 vom Versorgungsdruck im Zulauf 4 gegen den auf der Steuerseite 13 herrschenden Druck sowie gegen die Kraft der Feder 11 verschoben
wird. Der Einbauventilkolben 7 hebt von dem Ventilsitz 9 ab. Die Öffnung dieses Steuerquerschnitts führt zu einem Volumenstrom, dessen
Größe am Hub des als Volumenstromsensor arbeitenden Einbauventilkolbens 18 gemessen und am Vorsteuerkolben 25 als Federkraft mit der von dem
Stößel 37 erzeugten Steuerkraft abgeglichen wird.
Geht man nun davon aus, daß die Vorrichtung auf einen bestimmten Volumenstrom
eingestellt ist und daß dabei dann der Druck im Ablauf 5 ansteigt, so folgt daraus, daß sich der Volumenstrom verringert, der durch den
Steuerquerschnitt des Einbauventilkolbens 7, also des Stellgliedes, sowie durch den Steuerquerschnitt des Einbauventilkolbens 18, also
des Sensors, fließt. Das hat zur Folge, daß der Volumenstromsensor 18
in Schließrichtung ausgelenkt wird. Dies führt zu einer Verringerung der Federkraft von Feder 24 auf den Vorsteuerkolben 25. Die Änderung
dieser Federkraft bewirkt eine Auslenkung des Vorsteuerkolbens 25 und damit eine Vergrößerung des durch die Steuerkante 27 gesteuerten Querschnitts.
Der Steuerdruck auf der Steuerseite 13 des Stellgliedes 7 sinkt und der Einbauventilkolben des Stellglieds 7 wird vom Druck im
Zulauf 4 gegen die Feder 11 und den Steuerdruck auf der Steuerseite ausgelenkt. Damit wird der Steuerquerschnitt am Stellglied 7 vergrößert.
Der Volumenstrom über den Steuerquerschnitt des Stellgliedes 7 nimmt zu und lenkt den Einbauventilkolben 18 des Volumenstromsensors gegen
die Federn 23,24 aus. Die Änderung der Federkraft der Feder 24 führt
am Vorsteuerkolben 25 zum Kraftabgleich zwischen der Federkraft und der Steuerkraft des Stößels 37, sobald der tatsächliche Volumenstrom
durch die Vorrichtung dem Sollwert entspricht.
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Der Öffnungshub des Uolumenstromsensors 18 wird durch die Lageregelung
konstant gehalten. Gleichzeitig ist aber auch für jeden eingestellten Volumenstrom die an dem Öffnungsquerschnitt anliegende Druckdifferenz
konstant. Dies wird durch die Federkräfte der Federn 23,24 sowie die wirksamen Strömungskräfte bestimmt. Da also sowohl Öffnungsquerschnitt am Volumenstromsensor als auch die an diesem Querschnitt
anliegende Druckdifferenz konstant sind, muß auch der durchfließende
Volumenstrom konstant sein.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 2 entspricht sehr weitgehend derjenigen
nach Fig. 1. Im folgenden sollen lediglich die Abweichungen beschrieben werden. In die mit dem Ablauf 5 kommunizierende Leitung 31 ist ein
Rückschlagventil 45 eingebaut. Ferner ist der Einbauventilkolben 46 im Bereich seiner Stirnfläche 47 mit einer feststehenden Drosselstelle
48 versehen, die den Raum zwischen Stellglied 7 und der Rückseite 22 des Einbauventilkolbens 46 = Volumenstromsensor verbindet.
Auch für die Ausführungsform gemäß Fig. 3 sollen lediglich die Abweichungen
gegenüber der Ausführungsform nach Fig. 1 dargestellt werden. Bei dieser Ausführungsform ist ein Einbauventilkolben 51 = Stellglied vorgesehen,
dessen Stirnfläche 52 geschlossen ist, also keine Drosselstelle aufweist. Die Verbindung der Steuerseite 53 mit dem Zulauf 4 erfolgt dabei über
eine Verbindungsleitung 54, die von einer Steuerkante 55 mit einer Leitung 56 in Verbindung gebracht werden kann, die im Zulauf 4 mündet.
Der Vorsteuerkolben 25 weist bei dieser Ausführungsform eine zweite Steuerkante 57 auf, die eine Verbindung zwischen der Steuerseite 53
des Stellgliedes 51 mit dem Ablauf 5 herstellen kann.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 4 hat ein zweiteiliges Gehäuse 60
mit einem Zulauf 61, einem Ablauf 62 und einem Tankanschluß 63. Diese Vorrichtung arbeitet also als ein 3-Wege-Stromregelventil.
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Dabei sind ein Einbauventilkolben 64 als Stellglied und ein Einbauventilkolben
65 als Volumenstromsensor parallel zueinander angeordnet.
Der Einbauventilkolben 64 des Stellgliedes hat an seiner Stirnseite
66 eine Kegelfläche 67, die mit einem Ventilsitz 68 des Gehäuses zusammenarbeitet.
Der Steuerquerschnitt zwischen dem Ventilsitz 68 und der Kegelfläche 67 verbindet den Zulauf 61 mit dem Tankanschluß 63.
In der Stirnseite 66 des Einbauventilkolbens 64 befindet sich eine
feststehenden Drosselstelle 69. Der Einbauventilkolben 64 ist topfartig ausgebildet und hat eine Steuerseite 70, die über die Drosselstelle
69 mit dem Zulauf 61 kommuniziert» Die Steuerseite 70 ist über
eine Verbindungsleitung 71, in der sich z\i/eckmäöiger\i/eise eine M/eitere
Drosselstelle 72 befindet, mit einem Zylinder 73 verbunden, in dem ein Vorsteuerkolben 74 geführt ist.
Der Vorsteuerkolben 74 weist eine Steuerkante 75 auf, die den Querschnitt
der Verbindungsleitung 71 steuert. Der Vorsteuerkolben 74 bildet einen Ringraum 76, in den eine Leitung 77 mündet, die je nach
Position der Steuerkante 75 mit der Verbindungsleitung 71 kommuniziert und mit dem Tankanschluß 63 verbunden ist.
Zwischen dem Zulauf 61 und dem Ablauf 62 wird von einer Kegelfläche
78 eines Volumenstromsensors 79 und einem Ventilsitz 80 des Gehäuses 60 ein weiterer Steuerquerschnitt gebildet. Der als Einbauventilkolben
ausgebildete Volumenstromsensor 79 stützt sich über Federn, wie bereits bei den vorhergehenden Ausführungsformen beschrieben, an dem Vorsteuerkolben
74 ab. Dieser Vorsteuerkolben ist über Leitungen 80,81,82 druckausgeglichen.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 5 weicht von derjenigen nach Fig. 4
lediglich dadurch ab, daß der Einbauventilkolben 64 des Stellgliedes in seiner Stirnfläche 66 keine Drosselstelle aufweist, sondern daß
die Steuerseite 70 des Stellgliedes über eine Verbindungsleitung 85
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mit dem Zylinder 73 des Vorsteuerkolbens 74 verbunden ist und dort
von einer zweiten Steuerkante 86 des Vorsteuerkolbens 74 gesteuert mit einer Leitung 87 kommuniziert, die je nach Position des Vorsteuerkolbens
74 eine Verbindung zwischen Steuerseite 70 und Zulauf 4 herstellt . Eine zweite Steuerkante 100 des Vorsteuerkolbens 74 steuert
eine Verbindungsleitung 99 zum Tankanschluß 63.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 6 entspricht in Anordnung und Aufbau
von Zulauf 4, Ablauf 5, Einbauventilkolben 7 = Stellglied und Einbauventilkolben
18 = Volumenstromsensor der Ausführungsform gemäß Fig. 1. Die Steuerseite 13 des Stellgliedes ist über eine Verbindungsleitung
90, in der eine Drosselstelle 91 angeordnet ist, mit einem Zylinder 92 eines Vorsteuerkolbens 93 verbunden. Eine Steuerkante 94 dieses
Vorsteuerkolbens 93 stellt eine Verbindung zwischen der Verbindungsleitung 90 und einer weiteren Leitung 95 her, die im Raum zwischen Stellglied
7 und Volumenstromsensor 18 endet. Die Rückseite des Volumenstromsensors ist über eine Leitung mit Drosselstelle 97 mit dem Ablauf 4 verbunden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 ist ebenfalls ein zweiteiliges
Gehäuse 101 vorgesehen, das einen Zulauf 102 und einen Ablauf 103 aufweist. Diese Ausführungsform weist einen Einbauventilkolben 104 als
Volumenstromsensor und einen Einbauventilkolben 105 als Stellglied auf. Dabei ist das Stellglied abweichend zu den bisher beschriebenen
Ausführungsformen in Strömungsrichtung hinter dem Volumenstromsensor angeordnet, dessen Einbauventilkolben an seiner Stirnfläche 106
geschlossen ist. Der Einbauventilkolben 104 des Volumenstromsensors stützt sich, wie dies zuvor für die anderen Ausführungsformen beschrieben
wurde, über Federn an dem Gehäuse sowie an einem Vorsteuerkolben 109 ab.
Der Einbauventilkolben 105 des Stellgliedes weist eine Stirnseite 110
mit einer Kegelfläche 111 auf, die mit einem Ventilsitz 112 des Gehäuses zusammenarbeitet. In der Stirnseite 110 ist eine feststehende Drosselstelle
108 vorgesehen. Der Einbauventilkolben 105 des Stellgliedes ist topfartig
ausgebildet und stützt sich über eine Feder 113 am Gehäuse ab. Das
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Stellglied 105 hat eine Steuerseite 114, die über eine Verbindungsleitung 115 mit einem Zylinder 116 des Vorsteuerkolbens 109 verbunden
ist. In der Verbindungsleitung 115 befindet sich eine weitere Drosselstelle 117. Der Vorsteuerkolben 109 hat eine Steuerkante 118, die je
nach Position des Vorsteuerkolbens 109 eine Verbindung zwischen der Verbindungsleitung 115 und einer weiteren Leitung 119 herstellt, die
im Raum zwischen Volumenstromsensor 104 und Stellglied 105 mündet.
Durch Leitungen 120,121,122 werden beide Seiten des Vorsteuerkolbens
109 mit dem am Zulauf 102 anliegenden Druck beaufschlagt, so daß der Vorsteuerkolben 109 druckentlastet ist.
Die Fig. 8 bis 10 zeigen verschiedene Ansteuerungen, die in Verbindung
mit den Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung eingesetzt werden können. Die Ansteuervorrichtung 125 gemäß Fig. 8 hat ein Gehäuse
126 mit einer Bohrung 127, in der ein druckausgeglichener Stößel 128
verschiebbar ist, der an seinem einen Ende aus dem Gehäuse 126 heraus
vorsteht. Der Stößel 128 bildet einen Kolben mit einer unteren Fläche 129 und einer oberen Fläche 130. Diese Flächen liegen in einem Zylinderabschnitt
131 der Bohrung 127. Der Stößel 128 ist mit einer Sackbohrung 132 versehen, in der eine Schraubenfeder 133 sitzt, deren eines Ende
sich an einem Vorsteuerkolben abstützt, wie dies in den Fig. 1 bis 7 dargestellt ist. Diese Ansteuervorrichtung ermöglicht also eine Hubbetätigung
der gesamten Vorrichtung und ist zum Beispiel für die Betätigung durch Steuernocken oder dergleichen geeignet.
Fig. 9 zeigt eine Ausführungsform der Ansteuervorrichtung 140, die
sehr weitgehend derjenigen nach Fig. 8 entspricht. Eine Abweichung liegt lediglich darin, daß das obere Ende eines Stößels 141 bei dieser
Ausführungsform in einem Zylinderraum 142 liegt, auf den ein externer Steuerdruck gegeben werden kann.
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Auch die Ausführungsform der Ansteuervorrichtung 150 gemäß Fig. 10
entspricht weitgehend derjenigen nach Fig. 8. Eine Abweichung liegt lediglich darin, daß mit dem oberen Ende eines Stößels 151 eine Drehspindel
152 zusammenarbeitet, M/elche die Position des Stößels und damit
die über eine Schraubenfeder 153 auf den Vorsteuerkolben ausgeübte
Kraft bestimmt.
130050/0256
Claims (12)
- Patentanwälte 02 «!{»ΐί Wf51 Aachen, den u ^1 ' -·'· ■'■'·DIPL-ING. BRUNO SCHMETZ Augustastraße 14-16 · Tel. (0241) 508051DlPL-ING. WERNER KÖNIGProf. Dr.-Ing. Wolfgang Back§ in AachenPatentanmeldungVorqesteuerte Vorrichtung zur lastunabhänqiqen VolumenstromreqelunqAnsprüche' 1. JVorgesteuerte Vorrichtung zur lastunabhängigen, einem Eingangssignal proportionalen Volumenstromregelung mit einem Ventilgehäuse, einem Zulauf und einem Ablauf sowie einem Volumenstromsensor, der mit einem Stellglied in einem Regelkreis liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Volumenstromsensor (18;46;79;104) als Kolben eines Einbauventils ausgebildet ist und sich über eine Feder (23') am Gehäuse (l;60;101) sowie über eine u/eitere Feder (24) an einem Vorsteuerkolben (25;74;93;109) abstützt, auf den eine Ansteuervorrichtung (35;125;140;150) mit einer einem Eingangssignal proportionalen Kraft einwirkt, daß das Stellglied (7;51;64; 105) ebenfalls als Kolben eines Einbauventils ausgebildet und in Schließrichtung federbeaufschlagt ist und daß die Steuerseite (13;53;70) des Stellgliedes (7;51;64;105) mit einer Verbindungsleitung (28;54,56;71,77;85,87;90,95;115,119) gekoppelt ist, in der mindestens ein Steuerquerschnitt (27;55;75;86;94;118) des Vorsteuerkolbens (25;74;93;109) liegt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Volumenstromsensor (18) in Reihe hinter dem Stellglied (7;51) angeordnet ist (Fig. 1,2,3,6).130ÖS0/0256ORIGINAL INSPECTED
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerseite (13) des Stellgliedes (7) über eine feststehende Drosselstelle (8) mit dem Zulauf (4) in Verbindung steht (Fig. 1,2,6).
- 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Steuerseite (13) des Stellgliedes (7) kommunizierende Verbindungsleitung (28) über eine Steuerkante (27) des Vorsteuerkolbens (25) gesteuert mit der Rückseite (22) des Volumenstromsensors (18) sowie mit dem Ablauf (5) verbunden ist (Fig. 1).
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Steuerquerschnitt (27) des Vorsteuerkolbens (25) und der Rückseite (22) des Volumenstromsensors (18) einerseits und dem Ablauf (5) andererseits ein Rückschlagventil (45) vorgesehen ist und daß der Kolben (18) des Sensors eine feststehende Drosselstelle (48) aufweist (Fig. 2).
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitung (90,95) der Steuerseite (13) des Stellgliedes (7) von der Steuerkante (94) des Vorsteuerkolbens (93) gesteuert mit dem Raum zwischen Stellglied (7) und Sensor (18) gekoppelt ist und daß die Rückseite (22) des Sensors über eine Drosselstelle (97) mit dem Ablauf (5) kommuniziert (Fig. 6).
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Vorsteuerkolben (25) gesteuerte Verbindungsleitung (54,56) für die Steuerseite (53) des Stellgliedes (51) vom Zulauf (4) ausgeht und daß der Vorsteuerkolben (25) einen zweiten Steuerquerschnitt(57) zwischen Ablauf (5) und Rückseite (22) einerseits sowie Steuerseite (53) des Kolbens (51) des Stellgliedes andererseits aufweist (Fig. 3).130050/0256_3_ 302091a
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (64) parallel zum Volumenstromsensor (65) angeordnet und in einen Tankanschluß (63) eingebaut ist (Fig. 4).
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Zulauf (61) über eine Drosselstelle (69) im Kolben (64) des Stellgliedes und die durch den Vorsteuerkolben (74) gesteuerte Verbindungsleitung (71,77) mit dem Tankanschluß (63) verbunden ist, während die Rückseite des Sensors mit dem Ablauf (62) in Verbindung steht (Fig. 4).
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Steuerseite (70) des Stellgliedes verbundene, vom Vorsteuerkolben (74) gesteuerte Verbindungsleitung (85,87) vom Zulauf (4) ausgeht und daß eine zweite Steuerkante (100) des Vorsteuerkolbens (74) eine Verbindung (99) zum Tankanschluß (63) steuert (Fig. 5).
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Volumenstromsensor (104) in Reihe vor dem Stellglied (105) angeordnet ist (Fig. 7).
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen Sensor (104) und Stellglied (105) mit der Rückseite des Sensors (104) verbunden ist und daß der Ablauf (103) über die vom Vorsteuerkolben (109) gesteuerte Verbindungsleitung (115,119) mit der Steuerseite (114) des Stellgliedes (105) in Verbindung steht, die wiederum über eine Drosselstelle (108) mit dem Raum vor dem Stellglied (105) Verbindung hat (Fig. 7).130050/0256
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