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DE3020272A1 - Fotografische kamera - Google Patents

Fotografische kamera

Info

Publication number
DE3020272A1
DE3020272A1 DE19803020272 DE3020272A DE3020272A1 DE 3020272 A1 DE3020272 A1 DE 3020272A1 DE 19803020272 DE19803020272 DE 19803020272 DE 3020272 A DE3020272 A DE 3020272A DE 3020272 A1 DE3020272 A1 DE 3020272A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light
exposure
flash
aperture
photographic camera
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803020272
Other languages
English (en)
Inventor
Richard J Coppa
Seymour Ellin
John W Stempeck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Polaroid Corp
Original Assignee
Polaroid Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Polaroid Corp filed Critical Polaroid Corp
Publication of DE3020272A1 publication Critical patent/DE3020272A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/16Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly in accordance with both the intensity of the flash source and the distance of the flash source from the object, e.g. in accordance with the "guide number" of the flash bulb and the focusing of the camera

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)
  • Stroboscope Apparatuses (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)
  • Shutter-Related Mechanisms (AREA)

Description

Patentanwälte Dipl.-! r,g. Gurt Wal lach Dipl.-lüg. Günther Koch Dipl.-Phys.Dr.Tino Haibach Dipl.-Ing. Rainer Feldkamp
D-8000 München 2 · Kaüfingerstraße 8 · Telefon (0 89) 24 0275 ■ Telex 5 29 513 wakai d
.-ι:■■-.:.-■" . - Datum: 28. Mai I98O
■ -"...-■ . . - Unser Zeichen: l6 876 - K/Ap
Anmelder:; Polaroid Corporation
5%9 Technology Square Cambridge, Mass. 02139
.".·■■ "■■■/■■■' USA
Titel; Fotografische Kamera
030050/0789
Die Erfindung bezieht sich auf .ein automatisches Beli.chtungs- und Blitzzündsteuersystem für eine fotografische Kamera, und insbesondere auf ein System, das automatisch die Zündung eines Blitzes unter Bedingungen sich ändernder Umgebung she lllglce it und unterschiedlicher Aufnahmeentfernung steuert.
Es sind Belichtungssteuersysteme bekannt, die "Abtastblendenlamellen" aufweisen, bei denen die Belichtungsblende während des Belichtungsintervalls, verändert wird. Derartige Systeme sind beispielsweise in der US-PS 59 42 183 beschrieben. Derartige Abtastverschlußblendenlamellen weisen im allgemeinen zwei in Gegenrichtung zueinander verschiebbare Verschlußblendenlamellen auf, die jeweils eine Primärblendenöffnung besitzen, die über die optische Achse der Kamera während des Belichtungsvorganges liegt. Die PrimärÖffnungen sind so gestaltet, daß sie während der Gegenbewegung der beiden Lamellen einander überlappen und es,wird eine. wirksame Blendenöffnung gebildet, die auf einen maximalen Wert innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer ansteigt.
Durch zwei Sekundär-Fotozellen-Blendenöffnungen in den Verschlußlamellen wird eine Belichtungssteuerung.bewirkt, bei der das Szenenlicht auf ein lichtempfindliches Element .gemäß dem Szenenlicht auffällt, das währendder.Verschlußbewegung und während der Belichtung auf der. Bildebene auftriff.t. Der Ausgang, des lichtempfindlichen Elementes wird einem Integrator zugeführt, der beim Erreichen eines Integrationspegels, der einem vorbestimmten Belichtungswert entspricht, triggert um das Belich-^ tungsintervall zu beenden, indem die Verschlußlamellen in ihre anfängliche Schließstellung zurückgeführt werden.
Verschlüsse der vorerwähnten Bauart sind oft derart ausgebildet, daß sie synchron mit einem Blitzgerät, beispielsweise in Gestalt eines Elektronenblitzes arbeiten können. Verschluß-
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lamellen und Blitzgerät sind dabei im allgemeinen so angeordnet, daß sie entweder bei Tageslichtbetrieb arbeiten, wenn- keine künstliche Beleuchtung erforderlich ist, oder im Blitzbetrieb bei geringer Umgebungshelligkeit, wobei der Blitz gezündet wird, um eine künstliche Beleuchtung zu erzeugen. Bei geringer Umgebungshelligkeit,d.h. wenn im Blitzbetrieb gearbeitet wird, dann kann der Abtastverschluß-Blendenlamellenmechanismus bei einem Blendenwert angehalten werden, der der Aufnahmeentfernung entspricht, die durch Scharfstellen des Objektivs bestimmt wird. Diese Systeme arbeiten gemäß der Leitzahlbedingung und die maximale Blendenöffnung,auf die sich die Abtastblendenlamellen einstellen können, wird durch das Entfernungsmeßsystem' oder das Scharfeinstellsystem der Kamera gesteuert, wie dies in der US-PS 39 77 014 beschrieben ist.
Bei einem solchen System braucht die öffnungs-Verschlußlamellenbewegung bei der maximalen wirksamen Belichtungsblende,die durch das Entfernungssystem oder das Scharfeinstellsystem der Kamera bestimmt wird, nicht notwendigerweise angehalten zu werden, sondern stattdessen kann der Zeitpunkt verschoben werden, zu dem das Blitzgerät während "der Lamellenöffnungsbewegung gezündet wird, und zwar gemäß einer Entfernungsmessung oder einer Scharfeinstellung der Kamera. Da die Dauer des Lichtblitzes kurz im Vergleich zu der 'Zeit ist, in der die Verschlußblendenlamelien aus der Schließstellung in die maximale öffnungssteilung ablaufen, stellt die Blendenöffnung, die durch die Verschlußlamellenelemente im Augenblick der Blitzzündung definiert ist, für praktische Fälle die wirksame Blendenöffnung dar, unter der die Belichtung erfolgt. Ein solches System ist im einzelnen in der US-PS 34 78 ββο beschrieben. Auf die Aufnahmeentfernung ansprechende Blitzzündsysteme dieser Bauart können auch in Verbindung' mit Schallentfernungsmeßsystemen
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bekannter Bauart benutzt werden.
Steuersysteme für die Belichtung und Blitzbeleuchtung der bekannten Bauart sollen im allgemeinen eine Blitzbeleuchtung nur dann liefern, wenn eine geringe Umgebungshelligkeit herrscht. Es können jedoch selbst bei hellen Tageslichtbedingungen Umstände eintreten, wo es erwünscht ist eine künstliche Beleuchtung vorzusehen, um einen Aufnahmegegenstand gegen eine hell beleuchtete Hintergrundszene aufzuhellen, . wie dies in der US-PS 40 23 l8j beschrieben ist. Dieses Kunstlichtsteuersystem arbeitet bei geringer Umgebungshelligkeit in der Weise, daß das Blitzlicht zu einem vorbestimmten Zeitpunkt nach Einleitung des BelichtungsIntervalls gezündet wird, während bei hoher Umgebungshelligkeit der Blitz infolge der Zeitintegration der Szenenlichtintensität gezündet wird, die auf ein lichtempfindliches Element auftritt, wobei die Zündung nach Erreichen eines vorbestimmten Lichtmengenwertes erfolgt. Dieses Aufhell-Blitzsystem kann jedoch kein vorbestimmtes Verhältnis zwischen Jenem Anteil der Lichtmenge liefern, die durch die Kunstlichtbeleuchtung bzw. die Umgebungshelligkeit geliefert wird.
In der DE-OS 29 Kk 950 ist ein fotografisches Belichtungsund Blitzzünd-Steuersystem beschrieben, bei welchem die Zündung des Blitzes bei Aufhellungsbetrieb in der Weise erfolgt, daß ein gewähltes Verhältnis zwischen jenem Anteil der Belichtungslichtmenge, die von der Blitzbeleuchtung bzw. der Tageslichtbeleuchtung herrührt, aufrecht erhalten werden kann. Ein solcher gewählter proportionaler Aufhellungsblitz wird dadurch geliefert, daß die Lichtintegrationssteuerschaltung die vom Blitz gelieferte künstliche Beleuchtung mit berücksichtigt. Zu diesem Zweck weist das bekannte System eine Schaltung auf," die die Ausgangsspannung des lichtempfind-
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lichen Elementes direkt auf eine Lichtintegrationsschaltung überträgt. Beim Zünden des Blitzgerätes bewirkt die Schaltung jedoch ein Halten der erreichten Spannung unmittelbar vor der Zündung desBlitzes, und diese Spannung wird der Licht- ·. integrationsschaltung während der Dauer des Blitzimpulses zugeführt. Diese Schaltung erfordert jedoch einen zusätzlichen ■'elektronischen Aufwand, und zwar zusätzlich zu der Belichtungssteuerschaltung und der Blitzzündsteuerschaltung.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Belichtungsund Blitzzünd-Steuersystem zu schaffen, welches einen proportionalen Aufhellungsblitz liefert und einen vereinfachten Aufbau besitzt, wobei diese Proportionalität unter verschiedenen Umgebungslichtbedingungen und unter verschiedenen Aufnahme-■eritfernungen wirksam wird.
Weiter bezweckt die Erfindung die Schaffung eines Belichtungsund Blitzzünd-Steuersystems, welches in vereinfachter Weise arbeitet, ohne eine Sammel- und Halteschaltung um die Kunstlichtbeleuchtung in Rechnung zu ziehen, die durch die Blitzlichtquelle erzeugt wird, so daß ein gewählter Anteil der optimalen Filmbelichtungs-Lichtmenge direkt von der Aufnahmehelligkeit geliefert werden kann, wahrend der Rest durch die Kunstlichtquelle bestimmt wird.
Gelöst" wird die gestellte Aufgabe durch die im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale. Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis 11. Demgemäß ist eine fotografische Kamera, die in "Verbindung mit einer Blitzlichtquelle benutzbar ist, und eine Belichtung- und Blitzzündsteuerschaltung aufweist, in folgender Weise ausgebildet: Das System umfaßt einen Lamelienmechanismus zusammen mit Mitteln zur Lagerung des
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Lamellenmechanismus,, um die Lamellen :aus einer anfänglichen Schließstellung in eine Öffnungsstellung zu überführen, in der die Lamellen eine maximale Belichtungsblende definieren, derart, daß das Szenenlicht längs- der optischen Achse auf die Filmebene beim Öffnen der Versehlußblendenlamellen gelangen kann, die danach geschlossen werden. Die Bewegung der Lamellen definiert ein Belichtungsint-ervall während dem das Szenenlicht auf den Film auftreffen kann. Außerdem sind Mittel vorgesehen, um das Licht festzustellen und zu integrieren, welches durch die Verschlußlamellen nach der Filmebene hindurchtritt, und um ein Ausgangssignal zu liefern, welches der so festgestellten Lichtmenge entspricht. Es ist ein Antrieb vorgesehen, der nach der Auslösung wirksam wird, um die Lamellen aus der anfänglichen Schließstellung in die öffnungsstellung zu überführen und um so das Belichtungsintervall einzuleiten. Der Antrieb spricht dann auf das Ausgangssignal des Szenenlichtdetektors und Integrators an, wenn ein vorbestimmter Wert erreicht ist, der eine vorgewählte FiImbelichtungs-Lichtmenge anzeigt, um dann die Bewegung der Verschlußlamellen zurück in ihre Schließstellung zu bewirken.
Die Blitzzündsteuervorrichtung kann gemäß der Aufnahmeentfernung so eingestellt werden, daß ein Blitzzündsignal geliefert wird, das die Erregung der Blitzlichtquelle einleitet, wenn die Verschlußlamellen eine solche Lage einnehmen, daß die von ihnen während der Schließbewegung definierte Belichtungsblende der Aufnahme entfernung entspricht,, wobei ein Ausgangs signal vom Detektor bzw. Integrator geliefert wird, sobald dieser vorbestimmte Wert erreicht ist,.-. ·--
Nachstehend wird, ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigenί ' ' '
Ö 3 0 0 5 0 / 0 7:8:§
- II
Fig.. 1 eine Vorderansicht von Teilen des erfindungsgemäßen Beliehtungssteuer- und Blitzzündsystems;
Pig. 2 das Belichtungssystem gemäß Fig. 1 in einer anderen Arbeitsstellung; .
Fig. 3 ein Blockschaltbild des Belichtungssteuer- und Blitzzündsystems gemäß der Erfindung;
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 gemäß Fig. 2.
Aus den Figuren 1 und 2 ist erkennbar, daß das erfindungsgemäße Belichtungs- und Blitzzünd-System einer Kamera zugeordnet ist, deren Gehäuse mit dem'Bezugszeichen 10 versehen ist. Im Gehäuse 10 ist ein Formkörper 12 festgelegt, der so gestaltet ist, daß er die einzelnen Bauteile des Verschlusses 14 bzw. des Belichtungsreglers tragen kann. In der Mitte des Formkörpers 12 befindet sich die Belichtungsöffnung 16, deren Größe die maximale Blendenöffnung bestimmt.
Über der Belichtungsöffnung 18 befindet sich,auf diese ausgerichtet, das Objektiv 20, das aus mehreren einzelnen Linsenelementen besteht, die in vorbestimmtem Abstand zueinander durch.einen zylindrischen Linsentubus 22 gehalten werden, der mit einem Außengewinde versehen ist und in ein Innengewinde eines Einstellgliedes 21 eingreift. Das Einstellglied 21 ist gegenüber dem Gehäuse 10 drehbar, um Elemente des Objektivs 20 längs einer zentralen optischen Achse 24 zu verschieben, die gemäß Fig. 1 und 2 normal zur Zeichenebene verläuft. Die Drehung des Einstellgliedes 21 kann in der nachstehend beschriebenen Weise durchgeführt werden, um die Elemente des Objektivs 20 zur Scharfeinstellung auf der rückwärtigen Bildebene über einen
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Reflektorspiegel zu bewirken, wie dies beispielsweise in der US-PS 40 40 0J2 besehrieben ist.
Ein manuell drehbares Entfernungseinstellrad 26 ist auf einem Stift 28an einer Seite des Gehäuses 10 gelagert. Das Einstellrad 26 weist am umfang eine Verzahnung auf, die mit einem Zwischenrad 3Ö kämmt, das wiederum mit einem äußeren Zahnkranz des zylindrischen Einstellgliedes 21 in Eingriff steht. Durch Drehung des Einste-llrades 26 wird das Einstellglied 21 über das Zwischenrad 30 in der Weise gedreht, daß die Drehorientierung des Einstellrade~s 26 ständig der Scharfeinstellung des Objektivs 20 entspricht: '
Zwischen dem Objektiv 20 und der Belichtungsöffnung 18 ist der Verschluß 32 angeordnet, der zwei einander überlappende Verschlußblendenlamellen 34 und 36 der "Abtast"-Bauart aufweist, die gegensinnig hin und hergehend in noch zu beschreibender Weise verschiebbar sind. Diese Lamellen 34 und 36 weisen Belichtungs-Primäröffnungen 38 und 40 auf, die zusammen eine progressive Änderung der wirksamen Blendenöffnung gemäß der gleichzeitigen Überlappungsversetzung des einen Lamellenelementes gegenüber dem anderen Lamellenelement bewirken, wie dies in der US-PS 38 32 722 beschrieben ist. Die Blendenöffnung 38 und 40 sind selektiv so gestaltet, daß sie die Belichtungsöffnung 18 überlappen, und dadurch eine graduell sich ändernde wirksame Blendenöffnung als Funktion der Lage der Lamellen 34 und 36 bewirken.
Jede Lamelle 34,36 kann zusätzlich Fotozellen-Abtast-Sekundärblendenöffnungen 42 und 44 aufweisen. Die Sekundärblendenöffnungen 42 und 44 können entsprechend der Form der Primärblendenöffnungen 38 und 40 ausgebildet sein. Die Sekundär-Blendenöffnungen 42 und 44 bewegen sich entsprechend den Primär-Blendenöffnungen 38 und 40 und definieren eine kleine Sekundär-
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i ί
- ■ 13 -
Blendehöffnurigf , um- ÄufJaahraelAqtit auf einen Lichtdetektor 46 treten zu lassen. Der Lichtdetektor besteht aus einem ■ Ii-chfc empfindl i chen -Eßemeßt,, 48,,-= jwelehe s mit einer Lich t - ;
i 5Gs (cP;ig;.'r3) in bekannter Weise' zu- -j ;um, rdie; ^Be^ichjfcgng j,r4-s?1Funkt ion -der, dUEch ;die
gen ; 42; und .44 eingefallenen Lichtmenge zu beenden. Ίο - ^i-= r*V;: "■ ·"-■-, ■-- ^: ^ ■■■:; -:·-Λ:'-'"-; : -,- -" ; : -■--:
34 und 36 sind horizontal verschiebbar 'iw'"-:bekaiin:t.e"r_."Weis.ej!---z,;B..-. .über Schienen '61 und 63 geführt. Ein Ende, jeder Lamelle 34 und 36 .weist einen FortsatzTrauf^ der schwenkbar an einem Schwinghebel 52 angelenkt ist. Der :Sc^inghebel-52>ris%,selnerseltSv;drehbar relativ zadem. formkörper 12^ an einem- .Schwenkstift. 53 (Pig. Ψ-}- angelenkte der elins tückig /mit, -dein·; Schwinghebel; 52 verbunden sein kann> und im Grundkör.per -an meiner Stelle entfernt von der Belichtungsöffnung. 18 schwenkbar ist. Gemäß der bevorzugten Ausfüh'rungsfprp ist -der. Schwinghebel. 5g;?an-.-seinen beiden Enden über Stif.te 58; vünd..-5Q ;mijt, den Lamellen. 34. und 3& verbunden,· ;wobei:die Stifte 58.uhd.60 sei-tlich ^rom Schwinghebel 52-vorstehen. fDie.j Stifte ;sind> vorzugsweise mit kreisförmigem^ Querschnitt,-ausgesta#fcet und- s-tehen 'durch Längsschlitze..54 und 56 der "Iiamellen 34 und. 36 derart ein, daß, eine horizontal .begr'ehz|f!&\^-Mrk-:^d:feergeiienetö Bewegung:^der -Lameilen :34 und 3^ iängseiner -Senne durch den geometrischen Ort der Drehung der beiden Enden des S/Ghwinghebels 52 erhalten wird> Demgemäß arbeiten Schwinghebel 52 und horizontale Lamellenlagerschienen :zusammen>.:ftm^die Lamellen 34, ,36 so zu lagern, daß sie aus der; arif ähgiLichen ^chiieBsfcellungiin der die Lamellen 34 und 36;; den ^ichtZUtrit^^la^iks" der optischen Achse 24 auf-die ^ verhinderh^und'in der Stellung gemäß Fig. l'ber;sindj 'in. eine Öffnungsstellung'überführt werden
i.die Lamellen 34 und 36 eine' maximale.Blenden-'öff'riung derart "definieren, daß' das Szenenlicht längs der'
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•optischen Achse 4 auf.die Filmebene, gelangenkann,,;, wie ■dle& in Pig... S daigestgjULJ; ■:%?&«.: ßcfu.lbßlicii^Xsh ,die [tageranordnung so "beschaffeiv,r,daßr.die,^ Lamellen" ariachlieBena in ihre Schließstellung zurückgeführt, ,werden können,: 'in der die Lamellen 34 und 36 wiederum das Szenenlicht gegen eine Übertragung längs der.,optischen ,Achse .24: auf-;di;e ,Filmebene verhindern (FIg.; l.);. Eine^sOlciie yersetizung""4er .Lamellen dient dazu,., ein, Belichtung^interva 11 zu'def iniereni;, w;ährend das Szenenlicht auf die Fäl^i.ebene.-einfäl,l-t..;;. ■ j:-·;
Es; ist ein Antrieb^ vorgesehen, um:/dieriLamellen;iIn derf vorbeschriebenen . Weise zu-T bewegen,,. und, dieser-^ Antriebe weist einen Zugelektr omagne.ten 62; auf, ^ der die Versghlru^iamellen 32J- und· 36 relativ zueinander ynd,;reiativ.;;.zum.Gehäusebiock bewegt, Der Elektromagnet.- $2 .w.eist einen,;inneren;,zylindrischen ,Kolben, 64 .auf ,.,der, in. die. Spule' des Elektromagneten-: eingezogen wird, wenn die Wicklung 6~*> erregt wlrd^^Fig..-.J))-\ Dieser den Kern deg*'ElektrQmagnet.öhrbildende:·Kolben,64?:weist:.eine Endkappe. 66, än,;d§r ^ußeriselte. auf,, uiid;zwar zusammeii^mit einem vertikalen- Schlitz,,68.--in. der-:Endkäppe 66y.:ium-lose einen Stift( YO zu erfassen,,.;der.- vom Schwinghebel :52 vorsteht. Auf ; diesse^Weise. ist,der Ke^n.64- ^e.s-Elektrpmagnetien^amrSehwinghebel .52. so angelenlft,. daß~,e.in~e. L^ngsVersetZung,. des' Kerns 64.,eine Drehung des Schwinghebeis 52■.um'-dessen^Schwenfczapfen "53.bewirlct, so. dafi:.iri geeigneter-:,Weise die Yerschlußlamellen 34 und 36 versetzt^ ,werden;.,;Der;.-Antgieb. kantt^zusätz-licn; eine Torsionsfeder 72. .um .den J^bn.'-6h: d^ar t-ausweis eai: j daß; :die Endkappe j66 kontinuieriiah;:na<ih ^ijfiejnj, ^di.hi^aus> <ier jSpule des Elektromagneten 62 ;hiiiausi rgedruckt^Wird^ :i^odurQh kontinuierlich die verschlußlambl]^';'^j^^i^6^ih;\ihrerst^ mit größter Blendenöffnung üb'er der' Beiichtungsöffnung 18 gedrückt .werden.. Bei^geWisse^^er^^ kann es
zweckmäßig- sein, eine Zugfeder oder eine 'Druckfeder anstelle
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der Torsionsfeder 72 vorzusehen. Mit der beschriebenen Federverbindung wird die Belichtungs- und Blitzzündsteuervorrichtüng nach der Erfindung so vorgespannt, daß kon-. 'tiriüierlidh' die" Verschlußlamellen 34 und 36 in eine Offen-''stellung vorgespannt werden.
Gemäß dieser Anordnung werden die Verschlußlamellen 34 , ■und 36 von ihrer Öffnungsstellung in ihre Schließstellung überführt, wenn'der Elektromagnet 62 erregt wird. Infolgedessen verhindert die Erregung des Elektromagneten 62, daß sich die Lamellen 34 und ?6 in ihre Stellung mit maximaler Blendenöffnung bewegen, die sie unter" der Wirkung der Feder 72 einzunehmen trachteii."Das Belichtungs- und Blitzzünd-Steuersystem vorliegender Erfindung ist jedoch auch für fotografische Systeme anwendbar, bei denen die Lamellen 34 und 36 in eine Schließstellung durch Federn vorgespannt sind1. Außerdem ist die Erfindung anwendbar auf Spiegelreflexkameras oder auf Kameras ohne Belichtungs- und/oder Sucherspiegel. Für Spiegelreflexkameras, beispielsweise ·■ solche der Bauart--SX-JG-'' bleiben die Verschlußlamellen •normalerweise in einer Öffnungsstellung, und sie werden nach Einleitung der Belichtung geschlossen, um ih bekannter Weise einen fotografischen Belichtungszyklus durchzuführen. Bei-Kameras ohne Sucherspiegel, beispielsweise bei Kameras der Bauart Pronto,- wie sie von der Anmelderin hergestellt werden, und bei Einstufenkameras kann ein Verklinkungsmechanismus vorgesehen werden, der derart arbeitet, daß die Lamellen in einer Sehließstellung gehalten werden, unabhängig von der Erregung des Elektromagneten 62 und der damit verknüpften Batteriebelastung, wie dies in der oben erwähnten US-PS 40 40 072 beschrieben ist.
Ein auf die Entfernung ansprechendes Blitzzünd-Sensorsyste
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- ΐβ -
ist allgemein bei 8θ (Fig. 3) dargestellt^ und es.umfaßt eine drehbare Sensorplatte 82, die drehbar gegenüber dem Formkörper 12 um einen Drehzapfen 92 angeordnet ist, der koaxial zu dem Schwenkzapfen 53 verläuft. Die Sensorplatte 82 hält eine Leuchtdiode 84 und ein lichtempfindliches Element 86 in einem vorbestimmten Abstand zueinander. Ein integraler bogenförmiger Flansch 88 steht seitlich von dem Schwinghebel 52 und zwischen dem geometrischen Ort der Drehung der Leuchtdiode 84 und das lichtempfindliche Element 86 vor, so daß das Licht, welches von der Leuchtdiode ausgeht, daran gehindert wird auf das lichtempfindliche Element 86 aufzutreffen. Der bogenförmige Flansch 88 weist einen Schlitz 90 auf, der bei Ausrichtung auf die Leuchtdiode 84 und das lichtempfindliche Element 86 das Licht von der Leuchtdiode auf das lichtempfindliche Element 86 treten läßt, um dadurch ein entfernungsabhängiges Blitzzündsignal zu liefern.
Die Sensorplatte 82 weist außerdem eine integrale Profilnockenoberfläche 94 auf, an der kontinuierlich ein Nockenstift 102 eines Kurbelarmes 98 anliegt, der drehbar gegenüber dem Basiskörper 12 über einen Schwe.nkzapfen 100 verbunden ist. Die Sensorplatte 82 wird durch eine Torsionsfeder 96 elastisch so vorgespannt, daß sie sich im Gegenuhrzeigersinn dreht, wodurch die Nockenoberfläche 94 kontinuierlich in Berührung mit dem Stift 102 gehalten wird. Die Kurbel weist wiederum einen Nockenfolgestift 104 auf, der in eine Kulissenführung I06 eingreift, die an der Innenfläche des Einstellrades 26 ausgebildet ist.
Nunmehr wird auf Fig. 3 der Zeichnung Bezug genommen. Hier ist ein Blockschaltbild der Steuerschaltung der Erfindung, dargestellt, welches die Lichtintegrationsschaltung allgemein mit dem Bezugszeichen 50 gekennzeichnet enthält. Die Schaltung
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weist ein lichtempfindliches Element 48 auf, beispielsweise eine lichtempfindliche Zelle, die ein Ausgangssignal gemäß den Lichtpegeln der Aufnahmelichtintensität des einfallenden Lichtes hat. Das lichtempfindliche Element 48 ist so orientiert, -"daß es die Lichtpegel des Äufnahmegegenstandes berechnen kann, der im Sichtfeld des Objektivs der Kamera bef indlie'h ist und das lichtempfindliche Element arbeitet zusammen mit der .beschriebenen Blendenabtastanordnung, wodurch die Lichtmenge geändert wird, die das lichtempfindliche Element 48 trifft» und zwar gemäß der sich progressiv ändernden Primärblendenöffnung.: Das lichtempfindliche Element 48 ist an einen Verstärker 114, Überleitungen 118 und 120 angeschlossen, wobei der Verstärker 114 ein Punktionsverstärker ist, der vorzugsweise in Miniaturform Anwendung findet. Im Idealfall hat der Verstärker 114 einen unendlichen Verstärkungsgrad und eine unendliche Eingangsimpedanz, jedoch eins Ausgangsimpedanz von 0.
Durch einen Rückkopplungspfad,, der einen Integrationskondensator 116,enthält und zwischen der Ausgangsleitung 122 des Funktionsverstärkers 114 nach dessen Eingang verläuft, kann das lichtempfindliche Element 48 mit einer scheinbar niedrigen Eingangsimpedanz arbeiten und so im Strombetrieb arbeiten. Der durch das lichtempfindliche Element 48 erzeugte Strom wird im wesentlichen nur durch die innere Impedanz des Elementes begrenzt. Unter dieser Belastung kann das lichtempfindliche Element" 48 in Verbindung mit dem Funktionsverstärker und dem Kondensator 116 einen erwünschten linearen Ausgang liefern,- der der Zeitintegration der Szenenlichtintensität besteht, die auf das lichtempfindliche Element 48 auftrifft.
Jede Potentialdifferenz, die durch das lichtempfindliche Element 48 an die Eingänge 118 und 120 angelegt wird, verur-
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sacht die Erzeugung einer Spannung auf der Ausgangsleitung 122. Relativ niedrige Signalspannungen am Eingang des Verstärkers 114, die eine Folge relativ niedriger Signalströme des lichtempfindlichen Elementes 48"sind, werden durch die entsprechend hohe Verstärkungscharakteristik des Verstärkers verarbeitet. Obgleich der Verstärker 114 eine sehr hohe Eingangsimpedanz besitzt, wird das lichtempfindliche Element 48, wenn es in der beschriebenen Schaltung liegt, nur einer sehr niedrigen Impedanz ausgesetzt. Daher wird der Stromausgang des lichtempfindlichen Elementes 48 in den Rückkopplungspfad gerichtet.
Die anfängliche Aufladung des Integrationskondensators 116 startet synchron zu dem ersten Lichteinfäll auf die Filmebene, wenn die Fotozellen-Sekundärblendenöffnungen 42 und 44 anfänglich überlappen, um Licht auf das lichtempfindliche Element 48 gelangen zu lassen. Das Ausgangssignal der Lichtintegrationsschaltung 50 auf der Leitung 122 wird einem Fegeldetektor 124 zugeführt, der von herkömmlicher Ausbildung beispielsweise als Schmitt-Trigger ausgebildet sein kann. Die stetige Bezugsspannung am Pegeldetektor 124 wird durch Vorspannmittel erzeugt, die einen ersten Widerstand 126 zwischen einer Speiseleitung 132 und einer Eingangsleitung 123 und einem zweiten Widerstand 128 umfaßt, der zwischen den Eingang 123 und eine Masseleitung 134 gelegt ist. Die an der Eingangsleitung 123 erzeugte Bezugsspannung kann so gewählt werden, daß sich eine optimale Filmbelichtung ergibt. Vorzugsweise ist der Bezugsspannungspegel an der Eingangsleitung 123 jedoch so gewählt, daß er etwas kleiner ist als 3/4 des Spannungspegels, welcher eine optimale Filmbelichtung repräsentiert.
Das Ausgangssignal des Pegeldetektors 124 wird der Basis eines NPN-Transistors I30 zugeführt. Der Kollektor des Transistors
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130 wird wiederum an die Speiseleitung I32 über die Elektromagnetwicklung 63 angeschlossen, während der Emitter des Transistors I30 mit der Masseleitung"134 über einen Verbindungswiderstand 131 verbunden ist. Das Ausgangssignal des Pegeldetektors 124 wird außerdem einem UND-Gatter I36 zugeführt. Der Ausgang des UND-Gatters I36 wird einer Blitzzündsignal-Steuerstufe 138 zugeführt, die ihrerseits ein Blitzzündsignal einer Blitzröhre 140 liefert.
Der Ausgang der Leuchtdioden-Fotozellen-Sensoranordnung wird der anderen Eingangsklemme des UND-Gatters I36 und außerdem einem monostabilen Multivibrator 142 zugeführt. Der Ausgang des Multivibrators 142 wird durch einen Inverter 144 invertiert und einem UND-Gatter 146 zugeführt. Das UND-Gatter 146 empfängt an seinem anderen Eingang ein Signal vom Ausgang des Pegeldetektors 124 und liefert seinerseits ein Eingangssignal an die Blitzzündsignal-Steuerstufe I38.
Wie erwähnt, stellt die Belichtungs- und Blitzzündsteuerschaltung gemäß der Erfindung bei einer Blitzbelichtung eine Blende ein, die im Hinblick auf die Aufnahmeentfernung stimmt, Außerdem ist ein proportionaler Aufhellblitz vorgesehen, und in dieser Betriebsstellung trägt die Umgebungshelligkeit direkt mit einem bestimmten Anteil zur optimalen Filmbelichtung bei, während der restliche Teil der Filmbelichtung von dem Blitzlicht der Blitzröhre 140 geliefert wird. Vor Beginn eines fotografischen Aufnahmezyklus muß der Fotograf den aufzunehmenden Bildausschnitt festlegen und danach die Entfernung einstellen. Die Entfernungseinstellung kann durch Drehung des Entfernungseinstellrades 26 vorgenommen werden, welches über das Zwischenrad 30 den Objektivtubus 21 dreht und dadurch die Elemente des Objektivs 20 axial versetzt, um die entsprechende Scharfeinstellung vorzunehmen.
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Das Einstellrad 26.kann stattdessen auch automatisch . , durch eine schallgesteuerte Entfernungseinstellvorrichtung gedreht werden, wie diese gegenwärtig bei Selbstentwicklerkameras der Anmelderin Anwendung findet. .
Eine Drehung des Einstellrades 26 und der zugeordneten Kulissenführung. 106 bewirkt eine Versetzung des Nockenfolgestiftes 104, derart, daß der. Kurbelarm 98 um seinen Schwenkstift 100 verdreht wird. Die Drehung des Kurbelarms 98 bewirkt wiederum über den Nockenstift 102 der an der Prof. 11-nockenoberflache 94 angreift, ein Drehen der Sensorplatte ■ 82 um den Schwenkstift 92. Auf diese Weise können Sensorplatten 82 und die zugeordnete Leuchtdiode 84 sowie das lichtempfindliche Element 86 gemäß der Gegenstandsentfernung längs eines geometrischen Ortes der Drehung benachbart zumgeome- · trischen Ort der Drehung des Schwinghebels 52 eingestellt werden. Die Leuchtdioden-Fotozellen-Kombination kann auf diese Weise auf jede Stellung längs des geometrischen Ortes der Drehung auf den Schlitz 90 im Schwinghebelflansch 88 ansprechen, nachdem eine Ausrichtung zwischen der Leuchtdiode 84 und dem lichtempfindlichen Element 86 erfolgt ist, wobei die Verschlußlamellen einen wirksamen Blendenwert definieren, der der Aufnahmeentfernung entspricht. So wird der Schlitz 90 gedreht, um den Lichtpfad zwischen der Leuchtdiode 84 und dem lichtempfindlichen Element 86 freizugeben, wenn.der Lamellenmechanismus diejenige Blendenstellung erreicht hat, die der Aufnahmeentfernung entspricht, welche durch die Sensorplatte 82 eingestellt ist.
Dann kann der Fotograf einen fotografischen Belichtungszyklus einleiten, indem ein Knopf S1 gedruckt wird, der schematisch in Fig. 3 dargestellt ist. Es soll angenommen werden, daß das Blitzgerät 140 voll geladen ist bevor der Fotograf den Knopf
S1 betätigt. Die Spannung der Batterie 108 wird über den Leitungen I32 und 134 nur so lange aufrecht erhalten, wie der Fotograf den Knopf S-, gedrückt hält, und dies ist ausreichend für Situationen, unter denen die menschliche Reaktionszeit beim Niederdrücken und Loslassen des Schalters S^ die längste zu erwartende Belichtungszeit überschreitet. Wenn jedoch die normale Belichtungszeit voraussichtlich die menschliche Reaktionszeit für Niederdrücken und Freigabe des Schalters S-, überschreitet, kann ein Selbsthaltekreis 112 parallel zu dem Schalter S-, angeordnet werden, um eine kontinuierliche Erregung der Belichtungs- und Blitzzündsteuerschaltung aufrechtzuerhalten, auch nachdem der Schalterknopf Sj wieder losgelassen wurde. Eine geeignete automatische Selbsthalteschaltung ist im einzelnen in der US-PS 37 44 beschrieben. Ein Schließen des Schalters S, bewirkt eine Freigabe der Verschlußlamellen 34 und 36, so daß sich diese unter dem Einfluß der Antriebsfeder 72 aus der Abdeckstellung gemäß Fig. 1 in die Stellung gemäß Fig. 2 mit größter Blendenöffnung bewegen können, wobei auf diesem Wege eine sich kontinuierlich vergrößernde wirksame Blendenöffnung über der optischen Mittelachse 24 abläuft. Bei hoher Aufnahmehelligkeit definieren die Abtast-Sekundärblendenöffnungen 42 und 44 außerdem eine kontinuierliche Progression einer ständig sich vergrößernden Blendenöffnung über dem lichtempfindlichen Element 48. Das lichtempfindliche Element 48 liefert eine zutreffende Spannungsabhängigkeit gemäß der einfallenden Szenenlichtintensität, und diese Spannungsabhängigkeit wird danach durch den Funktionsverstärker 114 und den Rückkopplungskondensator II6 integriert, um ein Ausgangssignal zu liefern, welches repräsentativ ist für die Zeitintegration der Szenenlichtintensität, die auf das lichtempfindliche Element 48 einfällt. Der Ausgangssignalpegel an der Leitung 122 der Lichtintegrationsschaltung 50 nimmt zu, bis er den Bezugsspannungspegel auf der Leitung 123 erreicht hat, der dem
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gewählten Anteil des optimalen Filmbelichtungswertes entspricht. Nach Erreichen dieses Pegels wird die Pegeldetektorschaltung 124- in einer abrupten Zustandsänderung getriggert, so daß an der Ausgangsleitung das Signal von logisch O (dies reicht nicht aus um den Transistor 130 leitfähig zu halten) auf logisch 1 um (dieser Wert genügt, um den Transistor zu schalten und einen Stromfluß vom Kollektor nach dem Emitter über den Transistor 30 zu bewirken.
Ein Einschalten des Transistors I30 bewirkt wiederum eine Erregung der Elektromagnetwicklung 63,um den Kern 64 einzuziehen und dadurch den Schwinghebel 52 im Gegenuhrzeigersinn gemäß Pig. 1 und 2 gegen die Vorspannkraft der Feder zu drehen, wodurch die Verschlußlamellen 34 und 35 in die Schließstellung gemäß Fig. 1 überführt werden.
Bei Beginn des erwähnten fotografischen Zyklus liefert die Leuchtdioden/Fotozellen-Sensoranordnung 80 außerdem ein logisch 0 Signal, da der Schwinghebelflansch 88 das Licht der Leuchtdiode 84 gegenüber dem lichtempfindlichen Element 86 abschirmt. Der Ausgang des Multivibrators 142 steht ebenfalls auf logisch 0 und dieses Ausgangssignal wird gleichzeitig einem Eingang des UND-Gatters 136 und dem Inverter 144 zugeführt. Der Ausgang des Inverters 144 steht demgemäß auf logisch 1, so daß das UND-Gatter 146 geschaltet wird. Die anfängliche Drehung des Schwinghebelflanschschlitzes zwischen Leuchtdiode 84 und lichtempfindlichen Element 86 bewirkt eine Freigabe des Lichtpfades dazwischen, so daß ein logisch 1 Signal vom Sensor 80 geliefert wird. Dieses logisch 1 Signal schaltet seinerseits das UND-Gatter I36 durch und triggert den Multivibrator 142 um einen Ausgangsimpuls mit hohem Spannungspegel zu schaffen, der einem logisch 1 Signal entspricht. Die Dauer des Ausgangsimpulses des mono-
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stabilen Multivibrators 142 ist wenigstens so lang wie die längste zulässige Belichtungszeit, die durch eine Verzögerungsschaltung 146 bestimmt wird, und zwar aus Gründen, die aus der folgenden Diskussion klar werden. Das logisch 1 Signal vom Multivibrator 142 wird seinerseits "durch den Inverter 144 invertiert und sperrt das UND-Gatter 146. Sobald der Schlitz 90 nicht mehr auf die Leuchtdiode 84 und das lichtempfindliche Element 86 ausgerichtet ist, schaltet das Ausgangssignal des Sensors 80 auf logisch 0 zurück und sperrt das UND-Gatter 136. .
Auf diese Weise wird unter normalen Umgebungslichtbedingungen und normalen Aufnahmeentfernungen der Schwinghebel-Flanschschlitz 90 zwischen der Leuchtdiode 84 und dem lichtempfindlichen Element 86 gedreht bevor die Ausgangsspannung der Integratlonsschaltung 50 den erforderlichen Wert erreicht, um den Pegeldetektor 124 zu triggern. Nach Triggerung des Pegeldetektors 124 wird nur die Wicklung des Elektromagneten 62 erregt, da das UND-Gatter 136 gesperrt ist, weil ein logisch 0 Ausgangsignal vom Sensor 80 anliegt. Die Erregung der Elektromagnetwicklung 62 bewirkt jedoch eine Umkehr der Drehrichtung des Schwinghebels 52, so daß der Flanschschlitz 90 des Schwinghebels zwischen Leuchtdiode 84 und lichtempfindliches Element 86 gelangt, so daß ein weiteres logisch 1 Signal der einen Eingangsklemme des UND-Gatters 136 zugeführt wird. Die andere Eingangsklemme des UND-Gatters I36 ist bereits durch das logisch 1 Signal vom Pegeldetektor 134 gesetzt, und es erfolgt daher eine Schaltung auf logisch 1, um die Blitzzündsteuerstufe 138zu betätigen und das entsprechende Signal zur Zündung des Blitzgerätes 14O zu liefern. Auf diese Weise wird nur das Umgebungslicht während der Öffnungsbewegung der Verschlußlamelleh 34 und 36 integriert, und der Blitz wird anschließend während der Schließbewegung der Verschlußlamellen
fr SO; G 5 CM G 7 S 9
gezündet, und zwar bei einer wirksamen Blendenöffnung^ die der jeweiligen Aufnahmeentfernung entspricht. Da das Umgebungslicht nur bis zu einem Pegel integriert wird,' der einem gewissen Anteil der maximalen Filmbelichtung (75$) entspricht und das Blitzgerät 14O den restlichen Anteil des für eine optimale Filmbelichtung erforderlichen Lichtes liefert, ergibt sich ein richtig bemessener proportionaler Ausfüllblitz, wobei die Anteile des Belichtungswertes,die vom Umgebungslicht und vom Kunstlicht herrühren, im wesentlichen konstant bleiben unter Bedingungen sich ändernden Tageslichts und sich ändernder Aufnahmeentfernung.
Bei größerer Tageslichthelligkeit und geringer Aufnahmeentfernung ist es möglich, das der Pegeldetektor 124 im Sinne einer Erregung des Elektromagneten 62 getriggert wird, bevor sich der Schwinghebel soweit gedreht hat, daß der Schlitz zwischen die Leuchtdiode 84 und das lichtempfindliche Element 86 eingetreten ist. Unter diesen Bedingungen wird der Multivibrator 142 nicht getriggert, bevor die Elektromagnetwicklung 62 erregt ist und daher wird über den Inverter 144 einer Eingangsklemme des UND-Gatters 146 ein logisch 1 Signal zugeführt. Durch die Triggerung des Pegeldetektors 124 wird ein weiteres logisch 1 Signal an den anderen Eingang des UND-Gatters 146 gelegt, so daß der Ausgang des UND-Gatters 146 logisch 1 wird, so daß die Blitzzündsteuerschaltung 138 ein Blitzzündsignal dem Blitzgerät 140 synchron zur Erregung der Elektromagnetwicklung 62 liefert. Obgleich auf diese Weise das Blitzgerät l40 nicht bei der wirksamen Blende gezündet wird, die für die betreffende Aufnahmeentfernung gemäß der Leitzahlbedingung zutreffend wäre, erfolgt die Zündung nichts desto weniger bei der maximal möglichen wirksamen Blendenöffnung, die angenähert der richtigen Blende für den Bereich ist.
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Bei geringer Tageslichthelligkeit besteht die Möglichkeit, daß die Ausgangsspannung des Lichtintegrators 50 niemals den erforderlichen Triggerpegel des Detektors 124 erreicht. Unter diesen Umständen kann die von der Verzögerungsschaltung 146 gelieferte Zeitverzögerung die Verschlußlamellen 34 und 36 bei der maximal wirksamen Blendenöffnung gemäß Fig. 2 nach einer Zeit schließen, die Bewegungsunschärfen ausschließt. Nach Ablauf dieser Zeitverzögerung liefert die Schaltung 146 ein lpgisch 1 Signal um den Pegeldetektor 124 in der beschriebenen Weise zu triggern. Die Wicklung des Elektromagneten 62 wird dann erregt, um die Verschlußlamellen 34 und 36 zu schließen und das Blitzzündsignal wird während der Schließbewegung der Lamellen geliefert, um das Blitzgerät 140 bei jener Blendenöffnung zu zünden, die der Aufnahmeentfernung entspricht. Durch Integration des Umgebungslichtes während der Öffnungsbewegung der Verschlußlamellen und durch Zündung des Blitzgerätes während der Schließbewegung der Verschlußlamellen bei einer wirksamen Blendenöffnung, die der Aufnahmeentfernung entspricht, wird eine Anordnung geschaffen, wodurch ein gewählter Anteil des optimalen Pilmbelichtungswertes direkt durch das Tageslicht während der Öffnungsbewegung der Verschlußlamellen geliefert wird, während der restliche Anteil des Belichtungswertes vom Kunstlicht des Blitzgerätes 140 geliefert wird, während sich die Verschlußlamellen schließen. Bei der bevorzugten Ausführungsform für Ausfüllblitzbetrieb kann 25$ der Filmbelichtung direkt durch das Blitzlicht des Blitzgerätes l40 geliefert werden, -während -75$ des Filmbelichtungswertes vom Tageslicht herrühren können. Diese Anteile können eingestellt werden, indem der Bezugseingangspegel der Leitung 123 des Pegeldetektors 124 auf einen Wert eingestellt wird, der 0,75 des optimalen Belichtungswertes beträgt.
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Claims (11)

P at en tan s d r ü cn e
1. Fotografisehe Kamera zur Benutzung in Verbindung rait einer Blitzlichtquelle und einem Verschluß, dessen Versehlußlamellen aus einer Schließstellung heraus in eine Öffnungsstellung ablaufen, in der die Lamellen eine maximale Blendenöffnung bilden, worauf die Blendenlamellen in die Schließstellung überführt werden,
dadurch g ekennzeichnet, daß während des Ablaufs der Blendenlamellen aus der Schließstellung in die Öffnungsstellung und während der Zurückführung in die Schließstellung ein Belichtungsintervall gebildet wird, während das Aufnahmelicht auf die Filmebene tritt, .und daß das Blitzgerät gezündet wird, wenn die Blendenlamellen sich aus ihrer Öffnungsstellung in ihre Schließstellung zurückbewegen.
2. Kamera nach Anspruch 1,
dadurch, g e k e η η ζ e lehnet,, daß die Verschlußlamellen einen.Bereich sich ändernder Belichtungsöffnungen definieren, wenn sie aus ihrer 'Öffnurigssteilung in die Endstellung ablaufen, und daß die Blitzzündung bei einer Belichtungsblenden-' öffnung erfolgt, die der Gegenstandsentfernung ent-'./".. spr lcht -..-..
3. Fotografische Kamera nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t, daß ein Lichtsensor vorgesehen ist, der die vom Aufnahmegegenstand ausgehende Helligkeit empfängt und ein Ausgangssignal liefert, das einem vorgewählten
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ORIGiNAL INSPECTED
Pilmbelichtungswertanteil entspricht, und daß der restliche Anteil des optimalen Belichtungswertes durch die Blitzbeleuchtung während der Schließzeit der Lamellen geliefert wird.
4. Fotografische Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 3» dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t, daß ein Blendenlamellenantrieb vorgesehen ist, um die Versetzung der Lamellen aus der Schließstellung in die Öffnungsstellung zu bewirken, wodurch das Belichtungsintervall· eingeleitet wird, daß der Antrieb gemäß einem Ausgangssignal der vom Lichtdetektor gespeisten Integrationseinrichtung das Schließen der Lamellen einleitet, wobei Mittel vorgesehen sind, um gemäß der Aufnahmeentfernung ein Blitzzündsignal dann zu liefern, wenn die Verschlußlamellen beim Schließvorgang eine der Entfernung entsprechende wirksame Blendenöffnung aufweisen.
5· Fotografische Kamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein auf die jeweilige Aufnahmeentfernung einstellbares Objektiv besitzt* und daß das Blitzzündsignal automatisch gemäß der Entfernungseinstellung des Objektivs eingestellt wird.
6. Fotografische Kamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel, die das Blitzzündsignal liefern, dieses gemäß dem Ausgangssignal der Szenenlichtdetektor- und Integrationseinrichtung dann zuführen, wenn der vorbestimmte Wert erreicht ist bevor die Verschlußlamellen eine Stellung erreicht haben, in der die
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wirksame Blende jene Blende überschreitet, die der Aufnahmeentfernung entspricht.
7. Fotografische Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der vorbestimmte Wert einem gewählten Anteil des optimalen Filmbelichtungswertes entspricht.
8. Fotografische Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, daß die Mittel,die das Blitzzündsignal liefern, einen Sensor aufweisen, der gemäß der Aufnahmeentfernung längs eines Bewegungspfades eingestellt wird, der benachbart zum Bewegungspfad der Verschlußteile derart angeordnet ist, daß der Sensor in jeder Stellung links seines Bewegungspfades anspricht, wenn der Verschlußmechanismus bei seinem Ablauf nahe dem Bewegungspfad liegt, um eine wirksame Blendenöffnung zu definieren, die der Aufnahmeentfernung entspricht.
9. Fotografische Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 8,-dadurch gekennze lehnet, daß der Sensor eine Kunstlichtquelle und ein lichtempfindliches Element aufweisen, und daß der Bewegungspfad der Verschlußanordnung zwischen der Kunstlichtquelle und dem lichtempfindlichen Element derart verläuft, daß der Lichtpfad freigegeben wird, wenn der Verschlußmechanismus diejenige Blendenstellung erreicht hat, die der Aufnahmeentfernung entspricht.
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10. Fotografische Kamera nach Anspruch 4, " dadurch gekennzeichne t, daß der Verschlußmeehanismus zwei Verschlußlamellen besitzt, die jeweils eine Primär-Belichtungsblendenöffnung und je eine Sekundär-Fotozellen-Blendenöffnung aufweisen, daß die Lamellen gegensinnig hin und hergehend bewegt sind, und daß ein Schwinghebel schwenkbar an gegenüberliegenden Enden der Lamellen angelenkt ist, und sich um eine Achse zwischen den gegenüberliegenden Enden dreht, derart, daß eine entgegengesetzte Verschiebebewegung der Verschlußlamellen zustande kommt, daß der Sensor gemäß der Aufnahmeentfernung längs des Drehpfades des Schwinghebels derart angeordnet ist, daß der Sensor jeweils auf die Stellung gegenüber dem Schwinghebel anspricht, wenn jeweils der der Entfernung entsprechende Blendenwert erreicht ist.
11.· Fotografische Kamera nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor eine Leuchtdiode und ein lichtempfindliches Element aufweist, und daß der Drehpfad des Schwinghebels zwischen der Leuchtdiode und dem lichtempfindlichen Element derart verläuft, daß der Lichtpfad dazwischen freigegeben wird, wenn die Verschlußlamellen die Blendenstellung erreicht haben, die der Aufnahmeentfernung entspricht.
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