DE2145490A1 - Anordnung zur selbsttätigen Steuerung fotografischer Blitzhchtaufnahmen - Google Patents
Anordnung zur selbsttätigen Steuerung fotografischer BlitzhchtaufnahmenInfo
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Description
HELMUT SCHROETER KLAUS LEHMANN DIPL.-PHYS. DIPL.-ING.
8 MÜNCHEN 25 · Ll POWSKYSTR. 10
Asahi Kogaku Kogyo K.K. y-as-10-5
W/ov
1. Sept. 1971
Anordnung zur selbsttätigen Steuerung fotografischer Blitzlichtaufnahmen
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur selbsttätigen Steuerung fotografischer Blitzlichtaufnahmen mit einer
ein lichtempfindliches Element und eine Integrierstufe umfassenden Meßeinrichtung zur Ermittlung der Lichtstärke
und -menge des von dem zu fotografierenden Gegenstand reflektierten Lichts am Aufnahmeort.
Es ist bekannt, vor der eigentlichen, der Filmbelichtung
dienenden Blitzlichtaussendung - im folgenden auch Hauptblitz genannt - eine vorbereitende Blitzlichtaussendung
- im folgenden auch Vorbereitungsblitz genannt - vorzunehmen, wobei Hauptblitz und Vorbereitungsblitz gleichwertige Beleuchtungsbedingungen
schaffen. Das während der vorbereitenden Blitzlichtaussendung von dem zu fotografierenden Gegenstand
reflektierte Licht, das dessen Beleuchtungsbedingungen kennzeichnet, wird gemessen und das Meßergebnis wird bei der
ff; ^ugrundegelegt.
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BAD ORIGINAL
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Es wird nun eine Steuerschaltung vorgesehlagen, mit deren
Hilfe ein Wert speicherbar ist, der die Beleuchtungsbedingung des zu fotografierenden Gegenstandes während der vorbereitenden Blitzlichtaussendung kennzeichnet und durch die der darauf
folgende Hauptblitz unterbrochen wird, wenn die von dem zu fotografierenden Gegenstand reflektierte Liehtmenge der
gespeicherten Information proportional ist. Auf diese Weise ist der Hauptblitz bei der Filmbelichtimg in einem weiten
Variationsbereich steuerbar.
Bei der praktischen Ausführung einer solchen Steuerschaltung ist es jedoch erforderlich, daß zwischen dem Yorbereitungsblitz
und dem Hauptblitz eine konstante Beziehung besteht. Falls die von dem Vorbereitungsblitz ausgestrahlte Liehtmenge
nicht einem vorbestimmten Wert entspricht, entstehen Fehler bei der Steuerung des Hauptblitzes. Die Kapazität des
Kondensators, in dem die Blitzenergie gespeichert wird, beeinflußt die von dem Vorbereitungsblitz ausgestrahlte Liehtmenge
sehr stark. Es ist infolgedessen erforderlich, die Kapazität dieser Kondensatoren sehr genau auszumessen und für
Vorbereitungsblitz und Hauptblitz Kondensatoren mit genau übereinstimmender Kapazität auszuwählen und zu verwenden.
Ferner werden sehr hohe Anforderungen an die Genauigkeit der Einrichtung gestellt, mit deren Hilfe die während der Aussendung
des Hauptblitzes von dem zu fotografierenden Gegenstand reflektierte Liehtmenge mit dem erwähnten gespeicherten
Wert verglichen wird. Diese Umstände sind überaus störend und verursachen sehr hohe Kosten.
Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, eine Anordnung zu schaffen, die derartige Nachteile nicht aufweist.
Sie geht aus von einer Anordnung zur selbsttätigen Steuerung fotografischer Blitzlichtaufnahmen mit einer ein lichtempfindliches
Element und eine Integrierstufe umfassenden Meßeinrichtung zur Ermittlung der Lichtstärke und - menge des von
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dem zu fotografierenden Gegenstand reflektierten Lichts am Aufnahmeort, wobei der der Filmbelichtung dienenden Blitzliehtaussendung
eine vorbereitende Blitzliehtaussendung vorangeht. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das
lichtempfindliche Element in an sich bekannter Weise die Lichtstärke des während der vorbereitenden Blitzliehtaussendung
von dem zu fotografierenden Gegenstand reflektierten Lichts mißt und daß die vorbereitende Blitzliehtaussendung
unterbrochen wird, wenn die von der genannten Integrierstufe ermittelte Lichtmenge einen Betrag erreicht, welcher der eine
optimale Filmbelichtung bewirkenden Lichtmenge entspricht bzw. proportional ist, daß ferner eine zweite Meßeinrichtung zur
Messung des Wertes der insgesamt während der Dauer der vorbereitenden Blitzliehtaussendung ausgestrahlten Lichtmenge sowie
eine Speichereinrichtung zur Speicherung dieses Wertes vorgesehen sind und daß eine dritte Meßeinrichtung zur Messung
der Lichtstärke und zur Ermittlung des Augenblickswertes der Lichtmenge des während der der eigentlichen Filmbelichtung
dienenden Blitzliehtaussendung sowie eine Vergleichsstufe vorgesehen sind, mittels derer der genannte Augenblickswert und
der in der Speichereinrichtung gespeicherte Wert verglichen und die Unterbrechung der Blitzliehtaussendung veranlaßt wird,
wenn dieser Augenblickswert die Größe des gespeicherten Wertes erreicht. Erfindungsgemäß wird also bereits die vorbereitende
Blitzliehtaussendung unterbrochen, sobald die reflektierte Lichtmenge dem für eine optimale Filmbelichtung erforderlichen
Wert entspricht bzw. proportional ist. Als Grundlage des Vergleichs zwischen Vorbereitungsblitz und Hauptblitz dient
also nicht wie bei der zuletzt beschriebenen Anordnung die Stärke des während der vorbereitenden Blitzliehtaussendung
reflektierten Lichts sondern die jeweils ausgestrahlte Lichtmenge. Da bereits die von dem Vorbereitungsblitz ausgestrahlte
Lichtmenge von dem zu fotografierenden Gegenstand abhängig ist - eben weil der Vorbereitungsblitz unterbrochen wird,
sobald die erstgenannte Meßeinrichtung einen eine optimale Filmbelichtung gewährleistenden Wert feststellt - besteht
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zwischen der von dem Vorbereitungsblitz ausgesandten Lichtmenge und der von dem Hauptblitz auszusendenden Lichtmenge
eine konstante Beziehung. Es sei noch einmal erwähnt, daß Schwankungen in der Lichtstärke des Vorbereitungsblitzes
ohne Einfluß auf das Meßergebnis sind, da für die Bemessung der von dem Hauptblitz auszusendenden und nach der Reflektion
durch den Aufnahmegegenstand auf der Filmoberfläche auftreffenden Lichtmenge eben nicht die Lichtstärke des
Vorbereitungsblitzes als Grundlage dient sondern die von ihm ausgesandte Lichtmenge, wobei es gleichgültig ist, ob
diese Lichtmenge durch eine vergleichsweise kleine Lichtstärke in vergleichsweise großer Zeit oder umgekehrt produziert
wurde.
Im folgenden seien diese Zusammenhänge noch näher erläutert:
Es werde angenommen, daß die Lichtmenge, deren ein Film entsprechend
seiner Empfindlichkeit für eine optimale Belichtung bedarf, den Wert A habe. Die Einheit sei beispielsweise Lux
Sekunden. Selbstverständlich braucht der Vorbereitungsblitz nicht dieselbe Lichtmenge auszustrahlen wie sie für die eigentliche
Filmbelichtung erforderlich ist. Es sei beispielsweise festgelegt, daß die von dem Vorbereitungsblitz auszustrahlende
Lichtmenge um den Faktor a kleiner ist als die für eine geeignete Filmbelichtung erforderliche Lichtmenge. Dementsprechend
würde am Ort der Filmebene von dem Vorbereitungsblitz die Lichtmenge A/a produziert. Die von dem Vorbereitungsblitz
ausgestrahlte Lichtmenge ist gleich diesem Betrag zuzüglich einem Faktor, der durch die fotografischen Bedingungen wie
Objektentfernung, Filterfaktoren und dergleichen gegeben ist. Die von dem Vorbereitungsblitz ausgestrahlte Lichtmenge sei
mit Io bezeichnet. Wenn nun die von dem Hauptblitz ausgestrahlte
Lichtmenge, die mit L·, bezeichnet sei, der Gleichung IM = Ig. a
genügt, dann ist diese Lichtmenge I„ gerade der Wert, der bei
der Belichtung auf dem Film die Lichtmenge A hervorruft.
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Eine Weiterbildung der Erfindung, die deren Integrierung in
eine einäugige Spiegelreflexkamera zum Gegenstand hat, ist dadurch gekennzeichnet, daß das in der erstgenannten Meßeinrichtung
enthaltene lichtempfindliche Element in an sich bekannter Weise im Sucherstrahlengang einer einäugigen Spiegelreflexkamera
angeordnet ist, und daß diese mit zwei durch den Ablauf des Kameraversohlusses betätigbaren Synchronisierschaltern
ausgestattet ist, deren erster zur Einschaltung der vorbereitenden Blitzlichtaussendung dient und unmittelbar bevor
der Schwenkbewegung des Sucherspiegels jedoch nach der durch das Niederdrücken des Verschlußauslöseknopfes verursachten
Objektivabbiendung betätigt wird und deren zweiter zur Einschaltung der der eigentlichen Filmbelichtung dienenden
Blitzlichtaussendung vorgesehen ist und in an sich bekannter Weise bei geöffnetem Kameraverschluß betätigt wird. Durch
diese Weiterbildung wird erreicht, daß alle die Filmbelichtung beeinflussenden Faktoren und zwar auch die eingestellte Arbeitsblende automatisch berücksichtigt werden.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Meßeinrichtung zur Messung des Wertes der insgesamt während der vorbereitenden Blitzlichtaussendung
ausgestrahlten Lichtmenge und die dritte Meßeinrichtung zur Messung der Lichtstärke und zur Ermittlung des Augenblickswertes
der Lichtmenge des während der der eigentlichen Filmbelichtung dienenden Blitzlichtaussendung mit einem gemeinsamen lichtempfindlichen
Element ausgestattet sind.
Es ist weiter zweckmäßig, daß das genannte lichtempfindliche Element in dem Gehäuse der Blitzlichtentladungslampe bzw.
-lampen angeordnet ist.
Gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung dient eine gemeinsame Blitzlichtentladungslampe sowohl zu der vorbereitenden
Blitzlichtaussendung als auch zu der der eigentlichen
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Filmbelichtung dienenden Blitzlichtaussendung, wobei diese
Blitzlichtentladungslampe nacheinander mit zwei der Speicherung der erforderlichen Blitzlichtenergie dienenden Kondensatoren
verbindbar ist.
Weitere Ausgestaltungen und Einzelheiten der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung des in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispiels hervor.
Pig. 1 zeigt in einem Blockschaltbild die einzelnen Schaltstufen des Ausführungsbeispiels der Erfindung, das in einer
einäugigen Spiegelreflexkamera Verwendung finden soll.
Fig. 2 stellt die detaillierte Schaltung eines Ausführungsbeispieles der Erfindung dar.
Fig. 3 zeigt in Seitenansicht den Mechanismus zur Betätigung
der in Fig. 2 enthaltenen Schalter, die in mechanischem Betätigungszusammenhang mit dem Kameraveraohluß stehen.
Im folgenden sei anhand von Fig. 1 ein sehematiseher Überblick
über die Wirkungsweise des Ausführungsbeispiels der Erfindung gegeben:
Nachdem sowohl der Vorbereitungsblitz al3 auch der Hauptblitz
mit Hilfe der Stromversorgungseinrichtung SV zur Lichtauasendung vorbereitet sind, wird synchron mit der Betätigung
des Verschlußaualösers in der Blitzlampeneinheit BL zunächst der Vorbereitungsblitz gezündet. Da die Kamera hierbei auf
den zu fotografierenden Gegenstand G gerichtet ist, werden die von dem Vorbereitungsblitz ausgesandten Lichtstrahlen von
diesem reflektiert und gelangen durch das Objektiv der einäugigen Spiegelreflexkamera K über den Sucherspiegel in den
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Sucherstrahlengang. In diesem Strahlengang ist ein lichtempfindliches
Element angeordnet, dessen wirksame Oberfläche dem reflektierten Licht des Vorbereitungsblitzes ausgesetzt
ist. In der Lichtmeßstufe LM wird ein der Stärke des reflektierten
Lichts entsprechendes elektrisches Signal erzeugt und in die Integrier- und Vergleicherstufe JC weitergeleitet.
In dieser wird durch Integration des elektrischen Signals die Lichttnenge des reflektierten Lichts ermittelt. Wenn die
so ermittelte Lichtmenge einen vorbestimmten Wert erreicht (und zwar den Wert, der - abhängig von der Empfindlichkeit
des verwendeten Filmmaterials - der für eine optimale Filmbelichtung benötigten Lichtmenge proportional ist) wird in
der Blitzlichtunterbrecherstufe BUV ein Schaltbefehl erzeugt, der in der Blitzlampeneinheit BL die Unterbrechung der vorbereitenden
Blitzlichtaussendung bewirkt. Während der Leuchtdauer des Vorbereitungsblitzes mißt ein weiteres lichtempfindliches
Element LE, das in der Blitzlampeneinheit BL in der Nachbarschaft der Blitzentladungslampe angeordnet ist, die
Lichtstärke des ausgesendeten Lichts. Dieses lichtempfindliche Element LE gibt eine entsprechende, die Lichtstärke des Vorbereitungsblitzes
kennzeichnende Information an die Lichtmeßstufe LMV ab. Deren Ausgangssignal wird in der Integrierstufe
JV integriert und das Integrationsergebnis wird in der Speichereinrichtung Sp gespeichert. Nach der Unterbrechung des Vorbereitungsblitzes
befindet sich in dieser Speichereinrichtung Sp also ein die von dem Vorbereitungsblitz ausgestrahlte Lichtmenge
kennzeichnender Speieherwert. Damit ist die vorbereitende Blitzlichtaussendung beendet.
Nunmehr wird durch einen im Zusammenhang mit der Auslösung des Kameraverschlusses betätigbaren Synchronschalter der
Hauptblitz gezündet. Dieser Synchronschalter wird betätigt, wenn der Sucherspiegel aus dem bildseitigen Strahlengang des
Kameraobjektivs herausgeschwenkt ist und der Kameraverschluß
das Filmfenster freigegeben hat. Die von dem zu fotografierenden
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Gegenstand G reflektierten und durch das Kameraobjektiv eintretenden Lichtstrahlen gelangen deshalb nicht in den
Sucherstrahlengang und fallen deshalb nicht auf das in diesem angeordnete lichtempfindliche Schaltelement sondern treffen
auf die Oberfläche des Films. Andererseits gelangen von dem Hauptblitz ausgehende Lichtstrahlen ebenso wie bei der vorbereitenden
Blitzlichtaussendung auf das in der Blitzlampeneinheit BL angeordnete lichtempfindliche Element LE. Die von
dem lichtempfindlichen Element LE abgegebene Information wird in der Lichtmeßstufe LMH in ein entsprechendes, die momentane
Lichtstärke des Hauptblitzes kennzeichnendes elektrisches Signal umgewandelt. Dieses elektrische Signal wird
der Integrationsstufe JH zugeführt, die ein Ausgangssignal
liefert, das für den Augenblickswert der Lichtmenge, d.h. für die bis zu dem betrachteten Zeitpunkt von dem Hauptblitz ausgesandte
Lichtmenge kennzeichnend ist. Wenn dieses Ausgangssignal einen Wert erreicht, der dem in der Speichereinrichtung
Sp gespeicherten Wert entspricht, tritt am Ausgang der Vergleicherstufe Vg ein Impuls auf, der in der Blitzunterbrecherstufe
BUH einen Schaltbefehl erzeugt, der in der Blitzlampeneinheit BL die Unterbrechung der Lichtaussendung des Hauptblitzes
zur Folge hat.
Im folgenden sei eine detaillierte Beschreibung des erfindungsgemässen
Ausführungsbeispieles anhand der in Fig. 2 dargestellten Schaltung gegeben:
In dieser Schaltung dient eine vielzellige Trockenbatterie oder ein Gleichspannungswandler als Hochspannungsquelle 1.
Über die beiden miteinander in Betätigungszusammenhang stehenden Schalter 4 und 4' sind der für die Speicherung der Energie
des Vorbereitungsblitzes dienende Kondensator 2 und der für die Speicherung der Energie des Hauptblitzes dienende Kondensator
5 zueinander parallel geschaltet und an die Hochspannungsquelle 1 angeschlossen. Es ist ferner ein Umschalter 5 vorge-
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sehen, der alternativ mit einer Anschlußklemme des Kondensators
2 oder des Kondensators 3 in Kontakt steht, wenn die
Schalter 4 und 4' geöffnet sind. Die anderen Anschlußklemmen der beiden Kondensatoren 2 und 3 sind miteinander verbunden.
Zwischen diesem Verbindungspunkt und dem Umschalter 5 sind die folgenden, zueinander parallel geschalteten Elemente
angeschlossen: die Blitzentladungsröhre 6 sowie ihre zugehörige Zündschaltung, eine Nebenschluß-EntIadungsröhre7für
den Stromkreis des Hauptblitzes sowie ein zugehöriger Zündkreis und eine Nebenschluß-Entladungsröhre 8 für den Stromkreis
des Vorbereitungsblitzes mit einem zugehörigen Zündkreis.
Im folgenden sei der Aufbau des Zündkreises für die Blitzentladungsröhre
6 näher beschrieben:
Zwischen den beiden hochohmigen Widerständen 9 und 10 sind der Zündkondensator 11 für den Vorbereitungsblitz und der
Zündkondensator 12 für den Hauptblitz derart eingefügt, daß sie zueinander parallel geschaltet sind, wenn der Umschalter
13 sich in seiner Stellung M befindet. Wenn der Umschalter betätigt, d.h. in seine Stellung S gebracht wird, wird der
Zündkondensator 11 des Vorbereitungsblitzes mit der Primärwicklung des Zündimpulstransformators 14 verbunden. Ein Synchronschalter
(X-Kontakt) 15* der in bekannter Weise durch
den Kameraverschluß betätigt wird, ist so in die Schaltung eingefügt,
daß durch sein Schließen der Zündkondensator 12 des Hauptblitzes an die Primärwicklung des Zündimpulstransformators
14 angeschaltet wird. Ein Wicklungsende der Sekundärwicklung dieses Zündimpulstransformators 14 ist mit einem an der Seltenwand
der Blitzentladungsröhre 6 angeordneten elektrischen Leiter verbunden.
Im folgenden sei der Aufbau des Zündkreises für die Neben-
schluß-Entladungsröhre 7 beschrieben:
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Die drei hochohmigen Widerstände l6, 17 und l8 sind miteinander
in Reihe geschaltet. Dem mittleren Widerstand 17 ist die Reihenschaltung eines Zündkondensators 19 und die Primärwicklung
des Zündimpulstransformators 20 parallel geschaltet.
Dem mittleren Widerstand 17 sind ferner der steuerbare Siliziumgleichrichter 21 und die Diode 22 parallel geschaltet, die
ihrerseits in Durchlaßrichtung miteinander in Reihe geschaltet sind. Der steuerbare Siliziumgleichrichter 21 besitzt einen
Vorwiderstand 23. Die Steuerelektrode des steuerbaren Siliziumgleichrichters
21 ist mit einer Anschlußklemme des Kondensators 24 verbunden. Dieser Kondensator 24 ist in einer weiter unten
beschriebenen Weise durch einen Informations-Steuerstrom aufladbar.
Parallel zu dem Kondensator 24 ist ein Schalter 25 angeordnet, der in Zusammenhang mit der Auslösung des Kameraverschlusses
betätigt wird.
Der Zündkreis für die Nebenschluß-Entladungsröhre 8 für den
Vorbereitungsblitz ist folgendermaßen aufgebaut:
Drei hochohraige Widerstände 26, 27 und 28 sind miteinander in
Reihe geschaltet. Dem mittleren dieser Widerstände 27 sind der ZUndkondensator 29 und die Primärwicklung eines ZUndimpulstransformators
30 parallel geschaltet, welche Elemente ihrerseits in Serienschaltung miteinander verbunden sind. Dem mittleren
Widerstand 27 sind ferner der als Lichtempfanger dienende
lichtempfindliche, steuerbare Siliziumgleichrichter 21 sowie die Diode 32 parallel geschaltet, welche Elemente ihrerseits
in Durchlaßrichtung miteinander in Reihe geschaltet sind. Dem hochohmigen Widerstand 28 ist die spannungsbegrenzende Diode
23 parallel geschaltet. Es ist ferner ein Nebenschluß-Kondensator
34 vorgesehen. Die Steuerelektrode des steuerbaren Siliziumgleichrichters
21 ist mit einer Anschlußklemme des zeitbestimmenden Kondensators 35 verbunden. Parallel zu diesem
zeitbestimmenden Kondensator 35 ist ein Kurzschlußschalter 36
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geschaltet, der durch den Mechanismus des Kameraverschlusses betätigbar ist. Ein Wicklungsende der Sekundärwicklung des
Zündimpulstransformators 30 ist mit einem an der Seitenwand
der Nebenschluß-Entladungsröhre 8 für den Vorbereitungsblitz angeordneten elektrischen Leiter verbunden.
Eine Trockenzelle 37 dient zur Stromversorgung der Lichtmeßstufe zur Messung der von der Blitzliehtentladungsröhre abgestrahlten
Lichtmenge. Der Stromkreis, in dem diese Stromquelle 37 angeordnet ist, verläuft über einen Transistor 38, die
Diode 39* einen Umschalter 40, über den er alternativ entweder
mit dem Kondensator 24 oder mit dem Kondensator 41 verbindbar ist. Eine als lichtempfindliches Element dienende Fotodiode
42 ist zwischen die Basis- und die Kollektorelektrode des Transistors 38 geschaltet. Diese Fotodiode 42 ist in der in
Fig. 1 dargestellten Blitzlampeneinheit BL unmittelbar hinter der Blitzlampe (der Blitzliehtentladungsröhre 6 in Fig. 2) angeordnet.
Parallel zu dem zeitbestimmenden Kondensator 4l ist ein Kurzschluß-Schalter 43 geschaltet, der in Zusammenhang mit
dem Mechanismus des Kameraverschlusses betätigbar ist.
Es ist ferner ein Verstärker 44 mit hohem Eingangswiderstand vorgesehen, dessen Eingang mit einer Anschlußklemme des zeitbestimmenden
Kondensators 41 und dessen Ausgang mit der Kathode des steuerbaren Siliziumgleichrichters 21 verbunden ist. Der
Schalter 45 dient zur Einschaltung der Stromquelle 37·
Die Schalter 4, 4', 25, 36, 43, 45 und 13 sind durch einen
oder zwei Elektromagnete 46 betätigbar, bilden also zusammen mit diesen z.B.ein elektromagnetisches Relais. Die Elektromagnete
46 stehen unter dem Steuereinfluß des Schalters 47, der seinerseits in einer weiter unten beschriebenen Weise
durch den Mechanismus des Kameraverschlusses betätigbar ist. Während die Schalter 4, 41, 25, 36 und 43 gleichzeitig
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betätigt werden, wird der Schalter 13 etwas später betätigt. Diese Schalterbetätigungen finden während der Verschlußauslösung
der einäugigen Spiegelreflexkamera statt, und zwar in dem Zeitraum, in dem das Kameraobjektiv auf seine Arbeitsblende abgeblendet^ der Sucherspiegel jedoch noch nicht aus
dem bildseitigen Strahlengang herausgeschwenkt ist. In der Schaltung nach Fig. 2 sind alle diese Schalter in dem Zustand
gezeichnet, in dem sie sich vor ihrer Betätigung durch den Elektromagneten 46, d.h. unmittelbar vor der Zündung des
Vorbereitungsblitzes, befinden. Die Schalter 5 und 40 werden durch die Bewegung des Sucherspiegels betätigt, wenn dieser
aus dem bildseitigen Strahlengang herausgeschwenkt wird.
Fig. 3 zeigt den Kameramechanismus zur Betätigung des Schalters 47 für den Elektromagneten 46. Ein Spannhebel 55 steht in Antriebsverbindung
mit der Einrichtung zum Filmtransport. Zwischen dem Spannhebel 5I und dem Antriebshebel 52 ist eine
Spannfeder 53 angeordnet. An dem bewegbaren Ende des Antriebshebels 52 ist ein Antriebsglied 54 zur Betätigung der Kamerablende
angeordnet und liegt an dem Antriebshebel 52 an, wenn
sich dieser in seinem gespannten Zustand befindet. An der äußeren Stirnfläche des Antriebsgliedes 5^ liegt der aus dem
Blendenmechanismus des Kameraobjektivs 55 herausragende Antriebsstift
56 zur Betätigung der Kamerablende an. Es ist ferner ein Umlenkhebel 57 vorgesehen, der mit dem Ende eines
Hebelarmes an dem fest mit dem Antriebshebel 52 verbundenen
Betätigungsstift 58 anliegt. Ein anderes Hebelende 57' des Umlenkhebels 57, das eine in Bezug auf die den Drehmittelpunkt
bildende Welle 59 etwa kreisbogenförmig ausgebildete Stirnfläche besitzt, liegt gleitend an dem Sperrstift 6l an, der
auf dem Antriebshebel 60 für die Spiegelbewegung befestigt ist.
In dem Schwingbereich des anderen Endes des Antriebshebels 60 befindet sich die bewegliche Kontaktfeder 47' des Schalters l\l.
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Am Ende seiner Schwingbewegung kommt dieses andere Ende des Antriebshebels 6o mit dem Stift 65 des Sucherspiegels 64 in
Kontakt und verschiebt ihn derart, daß der Sucherspiegel aus dem Strahlengang des Kameraobjektivs herausgeschwenkt wird.
In der Nähe der Endstellung, die der Stift 65 bei seiner Sehwingbewegung erreicht, befinden sich - übereinander angeordnet
- die voneinander isolierten, beweglichen Kontaktfedern der Umschalter 5 und 40, (von denen in Fig. 3 nur die Kontaktfeder
5' dargestellt ist).
Es ist ein Sperrhebel 66 zur Sperrung des Antriebshebels 52
vorgesehen. Dieser Sperrhebel 66 wird durch die Betätigung (
des Verschluß-Auslöseknopfes freigegeben.
Im folgenden werde die Wirkungsweise des Ausführungsbeispiels der Erfindung näher beschrieben:
Zur Vorbereitung der Blitzlichtaufnahme sind die Schalter 4 und 4' geschlossen, die Umschalter 5 und 40 befinden sich in
ihrer Stellung M, der Synchronschalter 15 und der Schalter 45 der Stromquelle 37 sind geöffnet, während die Schalter 43,
25. und 36 geschlossen sind. In diesem Zustand lädt die Hochspannungsquelle
1 die Kondensatoren 2 und 3 zur Speicherung der Blitzenergie des Vorbereitungsblitzes bzw. Hauptblitzes,
und die Zündkondensatoren 11, 12, I9 und 29 auf die vorbe- "
stimmten Werte auf.
Wenn der Verschluß-Auslöseknopf der Kamera niedergedrückt wird, gibt der Sperrhebel 66 in Fig. 3 den Antriebshebel 52
frei. Daraufhin bewegt sich der Antriebshebel 52 unter der Wirkung der Spannfeder 53 entgegen dem Uhrzeigersinn. Hiercmrch
wird day Antriebsglied 54 zur Betätigung der Kamerablende,
dar; mit einem Ende de« Antriebshebels 52 in Berührung
π teilt, Im UhrzeLgeroinn bewegt, go daß der automatische BlendenrnoehcJii:;rnu:5
über den Antriebsntift 56 auf den voreingestellten
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Wert abgeblendet wird. Gleichzeitig treibt der Antriebshebel 52 mit seinem Stift 58 den Umlenkhebel 57 im Uhrzeigersinn
an. Dabei wird der Sperrstift 6l, der an dem anderen Ende des Umlenkhebels 57 anliegt und an der kreisbogenförmigen
Stirnfläche entlang gleitet, zunächst noch nicht freigegeben. Erst wenn der Antriebshebel das Ende seiner Bewegungsbahn
erreicht, wird der Stift 6l von der Berührungsfläche freigegeben. Daraufhin bewegt sich der Hebel 60 zur Betätigung des
Spiegelmechanismus unter der Wirkung der Feder 62 im Uhrzeigersinn. Bei seiner Bewegung verschiebt der Hebel 60 den
Stift 65, so daß der Sucherspiegel 64 aufwärts schwingt.
Die Anordnung ist so getroffen, daß eine gewisse Zeit zwischen der Auslösung des Sperrhebels 66 und der Schwingbewegung des
Sucherspiegels 64 verstreicht. Diese Zeit ist etwas langer als bei üblichen einäugigen Spiegelreflexkameras. Diese Zeitdifferenz
entspricht der Zeitspanne, während der der Sperrstift 6l an der Stirnfläche 57' des Umlenkhebels 57 entlang
gleitet. Während dieser Zeitspanne findet die Abblendung des Karaeraobjektivs statt, durch die erwähnte Zeitverzögerung
ist also sichergestellt, daß das Kameraobjektiv abgeblendet ist, wenn der Sperrstift 6l freigegeben wird.
Nach der Abblendung des Kameraobjektivs wird der Vorbereitungsblitz
folgendermaßen gezündet:
Wenn die Stirnfläche 57' des Umlenkhebeis 57 den Sperrstift 6l freigibt, bewegt sich der Antriebshebel 60 für den Sucherspiegel
unter der Wirkung der Feder 62 im Uhrzeigersinn. Im Anfangsbereich seiner Bewegungsbahn verschiebt ein Hebelende
des Hebels 60 die bewegliche Kontaktfeder 47' des Schalters
47 derart, daß sie mit der gegenüberliegenden festen Kontaktfeder in Berührung kommt. Auf diese Weise wird der Schalter
47 geschlossen und bewirkt in der Schaltung nach Fig. 2 die
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Erregung des Elektromagneten 46, so daß die Schalter 4 und 4'
geöffnet werden und die Zuleitungen zu der Hochspannungsquelle 1 unterbrechen. Im selben Zeitpunkt werden die Schalter 4j5,
45 und ;56 geöffnet. Kurze Zeit darauf wird der Umschalter 1J5
betätigt, so daß er sich in seiner Stellung S befindet. Diese Zeitverzögerung wird entweder durch die Verwendung eines zweiten
Elektromagneten erzielt, der eine größere Ansprechverzögerung hat als der Elektromagnet zur Betätigung der übrigen Schalter,
oder dadurch, daß die Schalter mechanisch getrennt am Anfang bzw. Ende der Bewegungsbahn des Ankers eines einzigen Elektromagneten
betätigt werden.
Durch die Betätigung des Umschalters 1;5 wird der Zündkondensator
11 mit der Primärwicklung des Zündimpulstransformators
14 verbunden. Daraufhin wird die giitzlichtentladungsröhre 6
gezündet, wobei ihr Stromkreis aus der in dem Kondensator 2 gespeicherten elektrischen Energie gespeist wird. Während
dieser vorbereitenden Blitzlichtaussendung ist das Kameraobjektiv, wie oben beschrieben, bereits auf seine Arbeitsblende
abgeblendet. Daher wird das von der Blitzlichtentladungsröhre ausgestrahlte und von dem zu fotografierenden Gegenstand reflektierte
Licht bei seinem Durchgang durch das Kameraobjektiv bereits entsprechend abgeschwächt, so daß das durch das Objektiv
55 eintretende und durch den Sucherspiegel 64 in den Sucherteil umgelenkte und auf die wirksame Oberfläche des lichtempfindlichen
steuerbaren Siliziumgleichrichters Jl auftreffende Licht
dem bei der Filmbelichtung auf den Film auftreffenden Licht entspricht bzw. proportional ist. Über die Anoden-Gitter-Strecke
des steuerbaren Siliziumgleichrichters :51 fließt ein Fotostrom, dessen Stärke der Intensität des auftreffenden Lichts
entspricht. Dieser Strom wird durch den zeitbestimmenden Kondensator 55 integriert. Wenn die Gitterspannung in Bezug auf die
durch den Widerstand 28 und den Kondensator 24 einstellbare Kathodenspannung ihren Zündwert erreicht, wird der steuerbare
Siliziumgleichrichter Jl niederohmig leitend, so daß sich die
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2U5490
-16- 3r-as-105
elektrische Ladung des Zündkondensators 29 über die Primärwicklung
des Zündimpulstransformators 30 entladen kann. Durch die hohe Sekundärspannung des Zündimpulstransformators
30 wird die Nebenschluß-Entladungsröhre 8 in ihren leitenden Zustand gesteuert.
Über den niederohmigen Innenwiderstand der Nebenschluß-Entladungsrohre
8 wird die restliche elektrische Ladung des Kondensators 2 augenblicklich entladen, so daß die Blitzlichtentladungsröhre
6 gelöscht und die Lichtaussendung unterbrochen
wird.
Auf der anderen Seite wird das von der Blitzlichtentladungslampe ausgestrahlte Licht direkt von der Fotodiode 42 aufgenommen
und ein Strom, dessen Intensität der Stärke des abgestrahlten Lichts entspricht, fließt in den Kondensator 4l.
Dieser Kondensator 4l erhält also eine elektrische Ladung, die der Lichtmenge' des von der Blitzlichtentladungsröhre 6
ausgestrahlten Lichts entspricht.
Nach der Beendigung dieser vorbereitenden Blitzlichtaussendung schwingt der Sucherspiegel 64 nach oben, so daß der Stift 6'-j
die beweglichen Mittelfedern der Umschalter 5 und 40 ( von denen in Fig. 3 nur der Schalter 5 mit der beweglichen Kontaktfeder
5* dargestellt ist), in der Weise/ daß sie aus ihrer
Stellung S in ihre Stellung M gebracht werden. Dadurch wird die Schaltung von dem Kondensator 2 abgetrennt und mit dem
Kondensator 3 verbunden. Gleichzeitig wird der Stromkreis zur Messung der abgestrahlten Lichtmenge von dem Kondensator 41
abgetrennt und mit dem Kondensator 24 verbunden. Nunmehr wird in der Kamera nach der Bewegung des Sucherspiegels 64 der
Verschluß in bekannter Weise geöffnet und im selben Zeitpunkt wird der Blitzlicht-Synchronkontakt (dies ist in Fig. 2 der
Synchronschalter 15) in bekannter Weise geschlossen. Infolgedessen wird der ZUndkondensator 12 mit der Primärwicklung des
209826/0870 -1?-
2U549Q
-17- y-as-105
Zündimpulstransformators l4 verbunden, so daß die Blitzlichtentladungsröhre
6 - gespeist durch die elektrische Energie des Kondensators 3 - gezündet wird. Diese Blitzlichtaussendung
dient der eigentlichen Filmbelichtung. Das ausgestrahlte Blitzlicht wird wieder direkt von der Fotodiode 42 empfangen, und
zwar in derselben V/eise wie dies für die vorbereitende Blitzlichtaussendung
beschrieben wurde. Daher fließt ein Strom, dessen Stärke der Intensität des abgestrahlten Blitzlichts
entspricht, in den Kondensator 24. Die Ladespannung des Kondensators 24 liegt zwischen dem Gitter und der Kathode des steuerbaren
Siliziumgleichrichters 21. Die Ladespannung des Kondensators 41, die ein Maß für die während der vorbereitenden
Blitzlichtaussendung insgesamt ausgestrahlte Lichtmenge ist, liegt an dem hochohmigen Eingang des Verstärkers 44. Die
Ausgangsspannung des Verstärkers 44 wird der Kathode des steuerbaren
Siliziumgleichrichters 21 als Vorspannung zugeführt. Auf diese Welse wird der Anstieg der Ladespannung am Kondensator
24, die ein Maß für die während der Filmbelichtung ausgestrahlte Lichtmenge ist, unter Berücksichtigung des Verstärkungsfaktors
des Verstärkers 44 mit der während der vorbereitenden Blitzliohtaussendung
ausgestrahlten Lichtmenge verglichen. Wenn die zur Filmbelichtung ausgestrahlte Lichtmenge einen Wert erreicht,
der der bei der vorbereitenden Blitzlichtaussendung abgestrahlten Lichtmenge entspricht, d.h. wenn die Ladespannung des Kondensators
24 den Viert der Kathodenspannung des steuerbaren Siliziumgleichrichters 21 übersteigt, wird dieser elektrisch
leitend und bewirkt die Entladung des Zündkondensators 19 über die Primärwicklung des Zündimpulstransformators 20. Daraufhin
wird die Nebenschluß-Entladungsröhre 7 durch die hohe, in
der Sekundärwicklung des Zündimpulstransformators 20 induzierte
Spannung gezündet und damit niederohmig leitend. In diesem
Zustand bildet aiv praktisch einen Kurzschluß für den Kondensator
■'>, ..o daß diunor augonb 1. icr.l ich entladen wird. Dement-.',pref:heri<
l wird die Bl itzl ichtüriGladungsrühre 6 gelöscht und
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BAD ORIGINAL
-18- y-as-105
die Lichtaussendung unterbrochen.
Das Grundprinzip der Erfindung besteht also darin, daß die,
Objektbedingungen des zu fotografierenden Gegenstandes durch
einen vorbereitenden Blitz geraessen werden und daß auf der Grundlage dieses Meßergebnisses die von dem Hauptblitz ausgestrahlte
Lichtmenge so gesteuert wird, wie dies für eine optimale Filmbelichtung erforderlich ist. Dieser Steuervorgang
besteht darin, daß die von dem Hauptblitz ausgestrahlte Lichtmenge verglichen wird mit der von dem Vorbereitungsblitz
ausgestrahlten Lichtmenge. Daher ist die erfindungsgemäße Anordnung frei von Störeinflüssen, die durch SpannungsSchwankungen
oder Kapazitätstoleranzen der Kondensatoren zur Speicherung der Blitzenergie verursacht werden könnten und liefert stets
korrekte Beliehtungsergebnisse.
In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel dienten eine Fotodiode und ein lichtempfindlicher, steuerbarer Siliziumgleichrichter
als lichtempfindliche Schaltelemente. Selbstverständlich kann die Erfindung auch mit anderen lichtempfindlichen
Schaltelementen, z.B. Fototransistoren, Fotowiderständen oder Fotozellen realisiert werden, wenn die entsprechenden Schaltungsteile
in geeigneter Weise abgewandelt werden.
Ebenso kann zur Bestimmung der abgestrahlten Lichtmenge und zur Gewinnung eines entsprechenden elektrischen Signals an
Stelle der Integration mittels einer Kondensatoraufladung
eine entsprechende andere Umwandlungsmöglichkeit verwendet werden. Es ist auch möglich, die Lichtmenge zu steuern, indem
die Strom- oder Spannungsänderung des die Blitzenergie speichernden
Kondensators gemessen werden, die durch die Blitzlichtentladung verursacht werden. An Stelle der Nebenschluß-Entladungsröhren
können ebenso gut Halbleiter-Bauelemente zur Steuerung der BlLtzlichtunterbrechung verwendet werden. Die Unterbrechung
der Blitzlichtaussendung kann auch durch eine Anordnung
209826/0870 "1^-
2H5490
-19- y-as-105
gesteuert werden, in der Halbleitersehalter die Blitzlichten
tiadungslampe von dem die Blitzenergie liefernden Kondensator
abtrennen.
- Patentansprüche -
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Claims (5)
- 2H5490-20- y-as-105PATENTANSPRÜCHEAnordnung zur selbsttätigen Steuerung fotografischer Blitzlichtaufnahmen mit einer ein lichtempfindliches Element und eine Integrierstufe umfassenden Meßeinrichtung zur Ermittlung der Lichtstärke und -menge des von dem zu fotografierenden Gegenstand reflektierten Lichts am Aufnahmeort, wobei der der Filmbelichtung dienenden Blitzlichtaussendung eine vorbereitende Blitzlichtaussendung vorangeht, insbesondere für einäugige Spiegelreflexkameras, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte lichtempfindliche Element in an sich bekannter Weise die Lichtstärke des während dieser vorbereitenden Blitzlichtaussendung von dem zu fotografierenden Gegenstand reflektierten Lichts mißt und daß die vorbereitende Blitzlichtaussendung unterbrochen wird, wenn die von der genannten Integrierstufe ermittelte Lichtmenge einen Betrag erreicht, welcher der eine optimale Filmbelichtung bewirkenden Lichtmenge entspricht bzw. proportional ist, daß ferner eine zweite Meßeinrichtung zur Messung des Viertes der insgesamt während der Dauer der vorbereitenden Blitzlichtaussendung ausgestrahlten Lichtmenge sowie eine Speichereinrichtung zur Speicherung dieses Wertes vorgesehen sind und daß eine dritte Meßeinrichtung zur Messung der Lichtstärke und zur Ermittlung des Augenblickswertes der Lichtmenge des während der der eigentlichen Filmbelichtung dienenden Blitzlichtaussendung ausgestrahlten Lichts sowie eine Vergleichsstufe vorgesehen sind, mittels derer der genannte Augenblickswert mit dem in der Speichereinrichtung gespeicherten Viert verglichen und die Unterbrechung der Blitzlichtaussendung veranlaßt wird, wenn dieser Augenblickswert die Größe des gespeicherten Werts erreicht.-21-209826/0870-21- y-as-105
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erstgenannte lichtempfindliche Element in an sich bekannter Weise im Sucherstrahlengang einer einäugigen Spiegelreflexkamera angeordnet ist, und daß diese mit zwei durch den Ablauf des Kameraverschlusses betätigbaren Synchronkontakten ausgestattet ist, deren erster zur Einschaltung der vorbereitenden Blitzlichtaussendung dient und unmittelbar vor der Schwenkbewegung des Sucherspiegels, Jedoch nach der durch das Niederdrücken des Verschluß-Auslöseknopfes verursachten Objektivabbiendung betätigt wird und deren zweiter zur Einschaltung der der eigentlichen Filmbelichtung dienenden Blitzlichtaussendung vorgesehen ist und in an sich bekannter Weise bei geöffnetem Kameraverschluß betätigt wird.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte zweite Meßeinrichtung und die dritte Meßeinrichtung mit einem gemeinsamen lichtempfindlichen Element ausgestattet sind.
- 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß. das gemeinsame lichtempfindliche Element in dem Gehäuse der Blitzlichtentladungslampe bzw. -lampen angeordnet ist.
- 5. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine gemeinsame Blitzlichtentladungslampe sowohl zu der vorbereitenden als auch zu der der eigentlichen Filmbelichtung dienenden Blitzlichtaussendung verwendet wird und zu diesem Zwecke nacheinander mit zwei der Speicherung der Blitzlichtenergie dienenden Kondensatoren verbindbar ist.209826/0870
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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