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DE2145490A1 - Anordnung zur selbsttätigen Steuerung fotografischer Blitzhchtaufnahmen - Google Patents

Anordnung zur selbsttätigen Steuerung fotografischer Blitzhchtaufnahmen

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Publication number
DE2145490A1
DE2145490A1 DE19712145490 DE2145490A DE2145490A1 DE 2145490 A1 DE2145490 A1 DE 2145490A1 DE 19712145490 DE19712145490 DE 19712145490 DE 2145490 A DE2145490 A DE 2145490A DE 2145490 A1 DE2145490 A1 DE 2145490A1
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DE
Germany
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light
flash
preparatory
emission
amount
Prior art date
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Granted
Application number
DE19712145490
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English (en)
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DE2145490B2 (de
DE2145490C3 (de
Inventor
Seijiro Fujisawa Kanagawa Tokutomi (Japan) P
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pentax Corp
Original Assignee
Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd filed Critical Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd
Publication of DE2145490A1 publication Critical patent/DE2145490A1/de
Publication of DE2145490B2 publication Critical patent/DE2145490B2/de
Application granted granted Critical
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Granted legal-status Critical Current

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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/30Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp
    • H05B41/32Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp for single flash operation
    • H05B41/325Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp for single flash operation by measuring the incident light
    • HELECTRICITY
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    • H05B41/30Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp
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  • Stroboscope Apparatuses (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE O Λ / C / Q Γ»
HELMUT SCHROETER KLAUS LEHMANN DIPL.-PHYS. DIPL.-ING. 8 MÜNCHEN 25 · Ll POWSKYSTR. 10
Asahi Kogaku Kogyo K.K. y-as-10-5
W/ov
1. Sept. 1971
Anordnung zur selbsttätigen Steuerung fotografischer Blitzlichtaufnahmen
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur selbsttätigen Steuerung fotografischer Blitzlichtaufnahmen mit einer ein lichtempfindliches Element und eine Integrierstufe umfassenden Meßeinrichtung zur Ermittlung der Lichtstärke und -menge des von dem zu fotografierenden Gegenstand reflektierten Lichts am Aufnahmeort.
Es ist bekannt, vor der eigentlichen, der Filmbelichtung dienenden Blitzlichtaussendung - im folgenden auch Hauptblitz genannt - eine vorbereitende Blitzlichtaussendung - im folgenden auch Vorbereitungsblitz genannt - vorzunehmen, wobei Hauptblitz und Vorbereitungsblitz gleichwertige Beleuchtungsbedingungen schaffen. Das während der vorbereitenden Blitzlichtaussendung von dem zu fotografierenden Gegenstand reflektierte Licht, das dessen Beleuchtungsbedingungen kennzeichnet, wird gemessen und das Meßergebnis wird bei der ff; ^ugrundegelegt.
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Es wird nun eine Steuerschaltung vorgesehlagen, mit deren Hilfe ein Wert speicherbar ist, der die Beleuchtungsbedingung des zu fotografierenden Gegenstandes während der vorbereitenden Blitzlichtaussendung kennzeichnet und durch die der darauf folgende Hauptblitz unterbrochen wird, wenn die von dem zu fotografierenden Gegenstand reflektierte Liehtmenge der gespeicherten Information proportional ist. Auf diese Weise ist der Hauptblitz bei der Filmbelichtimg in einem weiten Variationsbereich steuerbar.
Bei der praktischen Ausführung einer solchen Steuerschaltung ist es jedoch erforderlich, daß zwischen dem Yorbereitungsblitz und dem Hauptblitz eine konstante Beziehung besteht. Falls die von dem Vorbereitungsblitz ausgestrahlte Liehtmenge nicht einem vorbestimmten Wert entspricht, entstehen Fehler bei der Steuerung des Hauptblitzes. Die Kapazität des Kondensators, in dem die Blitzenergie gespeichert wird, beeinflußt die von dem Vorbereitungsblitz ausgestrahlte Liehtmenge sehr stark. Es ist infolgedessen erforderlich, die Kapazität dieser Kondensatoren sehr genau auszumessen und für Vorbereitungsblitz und Hauptblitz Kondensatoren mit genau übereinstimmender Kapazität auszuwählen und zu verwenden. Ferner werden sehr hohe Anforderungen an die Genauigkeit der Einrichtung gestellt, mit deren Hilfe die während der Aussendung des Hauptblitzes von dem zu fotografierenden Gegenstand reflektierte Liehtmenge mit dem erwähnten gespeicherten Wert verglichen wird. Diese Umstände sind überaus störend und verursachen sehr hohe Kosten.
Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, eine Anordnung zu schaffen, die derartige Nachteile nicht aufweist. Sie geht aus von einer Anordnung zur selbsttätigen Steuerung fotografischer Blitzlichtaufnahmen mit einer ein lichtempfindliches Element und eine Integrierstufe umfassenden Meßeinrichtung zur Ermittlung der Lichtstärke und - menge des von
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dem zu fotografierenden Gegenstand reflektierten Lichts am Aufnahmeort, wobei der der Filmbelichtung dienenden Blitzliehtaussendung eine vorbereitende Blitzliehtaussendung vorangeht. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das lichtempfindliche Element in an sich bekannter Weise die Lichtstärke des während der vorbereitenden Blitzliehtaussendung von dem zu fotografierenden Gegenstand reflektierten Lichts mißt und daß die vorbereitende Blitzliehtaussendung unterbrochen wird, wenn die von der genannten Integrierstufe ermittelte Lichtmenge einen Betrag erreicht, welcher der eine optimale Filmbelichtung bewirkenden Lichtmenge entspricht bzw. proportional ist, daß ferner eine zweite Meßeinrichtung zur Messung des Wertes der insgesamt während der Dauer der vorbereitenden Blitzliehtaussendung ausgestrahlten Lichtmenge sowie eine Speichereinrichtung zur Speicherung dieses Wertes vorgesehen sind und daß eine dritte Meßeinrichtung zur Messung der Lichtstärke und zur Ermittlung des Augenblickswertes der Lichtmenge des während der der eigentlichen Filmbelichtung dienenden Blitzliehtaussendung sowie eine Vergleichsstufe vorgesehen sind, mittels derer der genannte Augenblickswert und der in der Speichereinrichtung gespeicherte Wert verglichen und die Unterbrechung der Blitzliehtaussendung veranlaßt wird, wenn dieser Augenblickswert die Größe des gespeicherten Wertes erreicht. Erfindungsgemäß wird also bereits die vorbereitende Blitzliehtaussendung unterbrochen, sobald die reflektierte Lichtmenge dem für eine optimale Filmbelichtung erforderlichen Wert entspricht bzw. proportional ist. Als Grundlage des Vergleichs zwischen Vorbereitungsblitz und Hauptblitz dient also nicht wie bei der zuletzt beschriebenen Anordnung die Stärke des während der vorbereitenden Blitzliehtaussendung reflektierten Lichts sondern die jeweils ausgestrahlte Lichtmenge. Da bereits die von dem Vorbereitungsblitz ausgestrahlte Lichtmenge von dem zu fotografierenden Gegenstand abhängig ist - eben weil der Vorbereitungsblitz unterbrochen wird, sobald die erstgenannte Meßeinrichtung einen eine optimale Filmbelichtung gewährleistenden Wert feststellt - besteht
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zwischen der von dem Vorbereitungsblitz ausgesandten Lichtmenge und der von dem Hauptblitz auszusendenden Lichtmenge eine konstante Beziehung. Es sei noch einmal erwähnt, daß Schwankungen in der Lichtstärke des Vorbereitungsblitzes ohne Einfluß auf das Meßergebnis sind, da für die Bemessung der von dem Hauptblitz auszusendenden und nach der Reflektion durch den Aufnahmegegenstand auf der Filmoberfläche auftreffenden Lichtmenge eben nicht die Lichtstärke des Vorbereitungsblitzes als Grundlage dient sondern die von ihm ausgesandte Lichtmenge, wobei es gleichgültig ist, ob diese Lichtmenge durch eine vergleichsweise kleine Lichtstärke in vergleichsweise großer Zeit oder umgekehrt produziert wurde.
Im folgenden seien diese Zusammenhänge noch näher erläutert:
Es werde angenommen, daß die Lichtmenge, deren ein Film entsprechend seiner Empfindlichkeit für eine optimale Belichtung bedarf, den Wert A habe. Die Einheit sei beispielsweise Lux
Sekunden. Selbstverständlich braucht der Vorbereitungsblitz nicht dieselbe Lichtmenge auszustrahlen wie sie für die eigentliche Filmbelichtung erforderlich ist. Es sei beispielsweise festgelegt, daß die von dem Vorbereitungsblitz auszustrahlende Lichtmenge um den Faktor a kleiner ist als die für eine geeignete Filmbelichtung erforderliche Lichtmenge. Dementsprechend würde am Ort der Filmebene von dem Vorbereitungsblitz die Lichtmenge A/a produziert. Die von dem Vorbereitungsblitz ausgestrahlte Lichtmenge ist gleich diesem Betrag zuzüglich einem Faktor, der durch die fotografischen Bedingungen wie Objektentfernung, Filterfaktoren und dergleichen gegeben ist. Die von dem Vorbereitungsblitz ausgestrahlte Lichtmenge sei mit Io bezeichnet. Wenn nun die von dem Hauptblitz ausgestrahlte Lichtmenge, die mit L·, bezeichnet sei, der Gleichung IM = Ig. a genügt, dann ist diese Lichtmenge I„ gerade der Wert, der bei der Belichtung auf dem Film die Lichtmenge A hervorruft.
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Eine Weiterbildung der Erfindung, die deren Integrierung in eine einäugige Spiegelreflexkamera zum Gegenstand hat, ist dadurch gekennzeichnet, daß das in der erstgenannten Meßeinrichtung enthaltene lichtempfindliche Element in an sich bekannter Weise im Sucherstrahlengang einer einäugigen Spiegelreflexkamera angeordnet ist, und daß diese mit zwei durch den Ablauf des Kameraversohlusses betätigbaren Synchronisierschaltern ausgestattet ist, deren erster zur Einschaltung der vorbereitenden Blitzlichtaussendung dient und unmittelbar bevor der Schwenkbewegung des Sucherspiegels jedoch nach der durch das Niederdrücken des Verschlußauslöseknopfes verursachten Objektivabbiendung betätigt wird und deren zweiter zur Einschaltung der der eigentlichen Filmbelichtung dienenden Blitzlichtaussendung vorgesehen ist und in an sich bekannter Weise bei geöffnetem Kameraverschluß betätigt wird. Durch diese Weiterbildung wird erreicht, daß alle die Filmbelichtung beeinflussenden Faktoren und zwar auch die eingestellte Arbeitsblende automatisch berücksichtigt werden.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Meßeinrichtung zur Messung des Wertes der insgesamt während der vorbereitenden Blitzlichtaussendung ausgestrahlten Lichtmenge und die dritte Meßeinrichtung zur Messung der Lichtstärke und zur Ermittlung des Augenblickswertes der Lichtmenge des während der der eigentlichen Filmbelichtung dienenden Blitzlichtaussendung mit einem gemeinsamen lichtempfindlichen Element ausgestattet sind.
Es ist weiter zweckmäßig, daß das genannte lichtempfindliche Element in dem Gehäuse der Blitzlichtentladungslampe bzw. -lampen angeordnet ist.
Gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung dient eine gemeinsame Blitzlichtentladungslampe sowohl zu der vorbereitenden Blitzlichtaussendung als auch zu der der eigentlichen
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Filmbelichtung dienenden Blitzlichtaussendung, wobei diese Blitzlichtentladungslampe nacheinander mit zwei der Speicherung der erforderlichen Blitzlichtenergie dienenden Kondensatoren verbindbar ist.
Weitere Ausgestaltungen und Einzelheiten der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels hervor.
Pig. 1 zeigt in einem Blockschaltbild die einzelnen Schaltstufen des Ausführungsbeispiels der Erfindung, das in einer einäugigen Spiegelreflexkamera Verwendung finden soll.
Fig. 2 stellt die detaillierte Schaltung eines Ausführungsbeispieles der Erfindung dar.
Fig. 3 zeigt in Seitenansicht den Mechanismus zur Betätigung der in Fig. 2 enthaltenen Schalter, die in mechanischem Betätigungszusammenhang mit dem Kameraveraohluß stehen.
Im folgenden sei anhand von Fig. 1 ein sehematiseher Überblick über die Wirkungsweise des Ausführungsbeispiels der Erfindung gegeben:
Nachdem sowohl der Vorbereitungsblitz al3 auch der Hauptblitz mit Hilfe der Stromversorgungseinrichtung SV zur Lichtauasendung vorbereitet sind, wird synchron mit der Betätigung des Verschlußaualösers in der Blitzlampeneinheit BL zunächst der Vorbereitungsblitz gezündet. Da die Kamera hierbei auf den zu fotografierenden Gegenstand G gerichtet ist, werden die von dem Vorbereitungsblitz ausgesandten Lichtstrahlen von diesem reflektiert und gelangen durch das Objektiv der einäugigen Spiegelreflexkamera K über den Sucherspiegel in den
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Sucherstrahlengang. In diesem Strahlengang ist ein lichtempfindliches Element angeordnet, dessen wirksame Oberfläche dem reflektierten Licht des Vorbereitungsblitzes ausgesetzt ist. In der Lichtmeßstufe LM wird ein der Stärke des reflektierten Lichts entsprechendes elektrisches Signal erzeugt und in die Integrier- und Vergleicherstufe JC weitergeleitet. In dieser wird durch Integration des elektrischen Signals die Lichttnenge des reflektierten Lichts ermittelt. Wenn die so ermittelte Lichtmenge einen vorbestimmten Wert erreicht (und zwar den Wert, der - abhängig von der Empfindlichkeit des verwendeten Filmmaterials - der für eine optimale Filmbelichtung benötigten Lichtmenge proportional ist) wird in der Blitzlichtunterbrecherstufe BUV ein Schaltbefehl erzeugt, der in der Blitzlampeneinheit BL die Unterbrechung der vorbereitenden Blitzlichtaussendung bewirkt. Während der Leuchtdauer des Vorbereitungsblitzes mißt ein weiteres lichtempfindliches Element LE, das in der Blitzlampeneinheit BL in der Nachbarschaft der Blitzentladungslampe angeordnet ist, die Lichtstärke des ausgesendeten Lichts. Dieses lichtempfindliche Element LE gibt eine entsprechende, die Lichtstärke des Vorbereitungsblitzes kennzeichnende Information an die Lichtmeßstufe LMV ab. Deren Ausgangssignal wird in der Integrierstufe JV integriert und das Integrationsergebnis wird in der Speichereinrichtung Sp gespeichert. Nach der Unterbrechung des Vorbereitungsblitzes befindet sich in dieser Speichereinrichtung Sp also ein die von dem Vorbereitungsblitz ausgestrahlte Lichtmenge kennzeichnender Speieherwert. Damit ist die vorbereitende Blitzlichtaussendung beendet.
Nunmehr wird durch einen im Zusammenhang mit der Auslösung des Kameraverschlusses betätigbaren Synchronschalter der Hauptblitz gezündet. Dieser Synchronschalter wird betätigt, wenn der Sucherspiegel aus dem bildseitigen Strahlengang des Kameraobjektivs herausgeschwenkt ist und der Kameraverschluß das Filmfenster freigegeben hat. Die von dem zu fotografierenden
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Gegenstand G reflektierten und durch das Kameraobjektiv eintretenden Lichtstrahlen gelangen deshalb nicht in den Sucherstrahlengang und fallen deshalb nicht auf das in diesem angeordnete lichtempfindliche Schaltelement sondern treffen auf die Oberfläche des Films. Andererseits gelangen von dem Hauptblitz ausgehende Lichtstrahlen ebenso wie bei der vorbereitenden Blitzlichtaussendung auf das in der Blitzlampeneinheit BL angeordnete lichtempfindliche Element LE. Die von dem lichtempfindlichen Element LE abgegebene Information wird in der Lichtmeßstufe LMH in ein entsprechendes, die momentane Lichtstärke des Hauptblitzes kennzeichnendes elektrisches Signal umgewandelt. Dieses elektrische Signal wird der Integrationsstufe JH zugeführt, die ein Ausgangssignal liefert, das für den Augenblickswert der Lichtmenge, d.h. für die bis zu dem betrachteten Zeitpunkt von dem Hauptblitz ausgesandte Lichtmenge kennzeichnend ist. Wenn dieses Ausgangssignal einen Wert erreicht, der dem in der Speichereinrichtung Sp gespeicherten Wert entspricht, tritt am Ausgang der Vergleicherstufe Vg ein Impuls auf, der in der Blitzunterbrecherstufe BUH einen Schaltbefehl erzeugt, der in der Blitzlampeneinheit BL die Unterbrechung der Lichtaussendung des Hauptblitzes zur Folge hat.
Im folgenden sei eine detaillierte Beschreibung des erfindungsgemässen Ausführungsbeispieles anhand der in Fig. 2 dargestellten Schaltung gegeben:
In dieser Schaltung dient eine vielzellige Trockenbatterie oder ein Gleichspannungswandler als Hochspannungsquelle 1. Über die beiden miteinander in Betätigungszusammenhang stehenden Schalter 4 und 4' sind der für die Speicherung der Energie des Vorbereitungsblitzes dienende Kondensator 2 und der für die Speicherung der Energie des Hauptblitzes dienende Kondensator 5 zueinander parallel geschaltet und an die Hochspannungsquelle 1 angeschlossen. Es ist ferner ein Umschalter 5 vorge-
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sehen, der alternativ mit einer Anschlußklemme des Kondensators 2 oder des Kondensators 3 in Kontakt steht, wenn die Schalter 4 und 4' geöffnet sind. Die anderen Anschlußklemmen der beiden Kondensatoren 2 und 3 sind miteinander verbunden. Zwischen diesem Verbindungspunkt und dem Umschalter 5 sind die folgenden, zueinander parallel geschalteten Elemente angeschlossen: die Blitzentladungsröhre 6 sowie ihre zugehörige Zündschaltung, eine Nebenschluß-EntIadungsröhre7für den Stromkreis des Hauptblitzes sowie ein zugehöriger Zündkreis und eine Nebenschluß-Entladungsröhre 8 für den Stromkreis des Vorbereitungsblitzes mit einem zugehörigen Zündkreis.
Im folgenden sei der Aufbau des Zündkreises für die Blitzentladungsröhre 6 näher beschrieben:
Zwischen den beiden hochohmigen Widerständen 9 und 10 sind der Zündkondensator 11 für den Vorbereitungsblitz und der Zündkondensator 12 für den Hauptblitz derart eingefügt, daß sie zueinander parallel geschaltet sind, wenn der Umschalter
13 sich in seiner Stellung M befindet. Wenn der Umschalter betätigt, d.h. in seine Stellung S gebracht wird, wird der Zündkondensator 11 des Vorbereitungsblitzes mit der Primärwicklung des Zündimpulstransformators 14 verbunden. Ein Synchronschalter (X-Kontakt) 15* der in bekannter Weise durch den Kameraverschluß betätigt wird, ist so in die Schaltung eingefügt, daß durch sein Schließen der Zündkondensator 12 des Hauptblitzes an die Primärwicklung des Zündimpulstransformators
14 angeschaltet wird. Ein Wicklungsende der Sekundärwicklung dieses Zündimpulstransformators 14 ist mit einem an der Seltenwand der Blitzentladungsröhre 6 angeordneten elektrischen Leiter verbunden.
Im folgenden sei der Aufbau des Zündkreises für die Neben-
schluß-Entladungsröhre 7 beschrieben:
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Die drei hochohmigen Widerstände l6, 17 und l8 sind miteinander in Reihe geschaltet. Dem mittleren Widerstand 17 ist die Reihenschaltung eines Zündkondensators 19 und die Primärwicklung des Zündimpulstransformators 20 parallel geschaltet. Dem mittleren Widerstand 17 sind ferner der steuerbare Siliziumgleichrichter 21 und die Diode 22 parallel geschaltet, die ihrerseits in Durchlaßrichtung miteinander in Reihe geschaltet sind. Der steuerbare Siliziumgleichrichter 21 besitzt einen Vorwiderstand 23. Die Steuerelektrode des steuerbaren Siliziumgleichrichters 21 ist mit einer Anschlußklemme des Kondensators 24 verbunden. Dieser Kondensator 24 ist in einer weiter unten beschriebenen Weise durch einen Informations-Steuerstrom aufladbar. Parallel zu dem Kondensator 24 ist ein Schalter 25 angeordnet, der in Zusammenhang mit der Auslösung des Kameraverschlusses betätigt wird.
Der Zündkreis für die Nebenschluß-Entladungsröhre 8 für den Vorbereitungsblitz ist folgendermaßen aufgebaut:
Drei hochohraige Widerstände 26, 27 und 28 sind miteinander in Reihe geschaltet. Dem mittleren dieser Widerstände 27 sind der ZUndkondensator 29 und die Primärwicklung eines ZUndimpulstransformators 30 parallel geschaltet, welche Elemente ihrerseits in Serienschaltung miteinander verbunden sind. Dem mittleren Widerstand 27 sind ferner der als Lichtempfanger dienende lichtempfindliche, steuerbare Siliziumgleichrichter 21 sowie die Diode 32 parallel geschaltet, welche Elemente ihrerseits in Durchlaßrichtung miteinander in Reihe geschaltet sind. Dem hochohmigen Widerstand 28 ist die spannungsbegrenzende Diode 23 parallel geschaltet. Es ist ferner ein Nebenschluß-Kondensator 34 vorgesehen. Die Steuerelektrode des steuerbaren Siliziumgleichrichters 21 ist mit einer Anschlußklemme des zeitbestimmenden Kondensators 35 verbunden. Parallel zu diesem zeitbestimmenden Kondensator 35 ist ein Kurzschlußschalter 36
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geschaltet, der durch den Mechanismus des Kameraverschlusses betätigbar ist. Ein Wicklungsende der Sekundärwicklung des Zündimpulstransformators 30 ist mit einem an der Seitenwand der Nebenschluß-Entladungsröhre 8 für den Vorbereitungsblitz angeordneten elektrischen Leiter verbunden.
Eine Trockenzelle 37 dient zur Stromversorgung der Lichtmeßstufe zur Messung der von der Blitzliehtentladungsröhre abgestrahlten Lichtmenge. Der Stromkreis, in dem diese Stromquelle 37 angeordnet ist, verläuft über einen Transistor 38, die Diode 39* einen Umschalter 40, über den er alternativ entweder mit dem Kondensator 24 oder mit dem Kondensator 41 verbindbar ist. Eine als lichtempfindliches Element dienende Fotodiode 42 ist zwischen die Basis- und die Kollektorelektrode des Transistors 38 geschaltet. Diese Fotodiode 42 ist in der in Fig. 1 dargestellten Blitzlampeneinheit BL unmittelbar hinter der Blitzlampe (der Blitzliehtentladungsröhre 6 in Fig. 2) angeordnet. Parallel zu dem zeitbestimmenden Kondensator 4l ist ein Kurzschluß-Schalter 43 geschaltet, der in Zusammenhang mit dem Mechanismus des Kameraverschlusses betätigbar ist.
Es ist ferner ein Verstärker 44 mit hohem Eingangswiderstand vorgesehen, dessen Eingang mit einer Anschlußklemme des zeitbestimmenden Kondensators 41 und dessen Ausgang mit der Kathode des steuerbaren Siliziumgleichrichters 21 verbunden ist. Der Schalter 45 dient zur Einschaltung der Stromquelle 37·
Die Schalter 4, 4', 25, 36, 43, 45 und 13 sind durch einen oder zwei Elektromagnete 46 betätigbar, bilden also zusammen mit diesen z.B.ein elektromagnetisches Relais. Die Elektromagnete 46 stehen unter dem Steuereinfluß des Schalters 47, der seinerseits in einer weiter unten beschriebenen Weise durch den Mechanismus des Kameraverschlusses betätigbar ist. Während die Schalter 4, 41, 25, 36 und 43 gleichzeitig
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betätigt werden, wird der Schalter 13 etwas später betätigt. Diese Schalterbetätigungen finden während der Verschlußauslösung der einäugigen Spiegelreflexkamera statt, und zwar in dem Zeitraum, in dem das Kameraobjektiv auf seine Arbeitsblende abgeblendet^ der Sucherspiegel jedoch noch nicht aus dem bildseitigen Strahlengang herausgeschwenkt ist. In der Schaltung nach Fig. 2 sind alle diese Schalter in dem Zustand gezeichnet, in dem sie sich vor ihrer Betätigung durch den Elektromagneten 46, d.h. unmittelbar vor der Zündung des Vorbereitungsblitzes, befinden. Die Schalter 5 und 40 werden durch die Bewegung des Sucherspiegels betätigt, wenn dieser aus dem bildseitigen Strahlengang herausgeschwenkt wird.
Fig. 3 zeigt den Kameramechanismus zur Betätigung des Schalters 47 für den Elektromagneten 46. Ein Spannhebel 55 steht in Antriebsverbindung mit der Einrichtung zum Filmtransport. Zwischen dem Spannhebel 5I und dem Antriebshebel 52 ist eine Spannfeder 53 angeordnet. An dem bewegbaren Ende des Antriebshebels 52 ist ein Antriebsglied 54 zur Betätigung der Kamerablende angeordnet und liegt an dem Antriebshebel 52 an, wenn sich dieser in seinem gespannten Zustand befindet. An der äußeren Stirnfläche des Antriebsgliedes 5^ liegt der aus dem Blendenmechanismus des Kameraobjektivs 55 herausragende Antriebsstift 56 zur Betätigung der Kamerablende an. Es ist ferner ein Umlenkhebel 57 vorgesehen, der mit dem Ende eines Hebelarmes an dem fest mit dem Antriebshebel 52 verbundenen Betätigungsstift 58 anliegt. Ein anderes Hebelende 57' des Umlenkhebels 57, das eine in Bezug auf die den Drehmittelpunkt bildende Welle 59 etwa kreisbogenförmig ausgebildete Stirnfläche besitzt, liegt gleitend an dem Sperrstift 6l an, der auf dem Antriebshebel 60 für die Spiegelbewegung befestigt ist.
In dem Schwingbereich des anderen Endes des Antriebshebels 60 befindet sich die bewegliche Kontaktfeder 47' des Schalters l\l.
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Am Ende seiner Schwingbewegung kommt dieses andere Ende des Antriebshebels 6o mit dem Stift 65 des Sucherspiegels 64 in Kontakt und verschiebt ihn derart, daß der Sucherspiegel aus dem Strahlengang des Kameraobjektivs herausgeschwenkt wird. In der Nähe der Endstellung, die der Stift 65 bei seiner Sehwingbewegung erreicht, befinden sich - übereinander angeordnet - die voneinander isolierten, beweglichen Kontaktfedern der Umschalter 5 und 40, (von denen in Fig. 3 nur die Kontaktfeder 5' dargestellt ist).
Es ist ein Sperrhebel 66 zur Sperrung des Antriebshebels 52 vorgesehen. Dieser Sperrhebel 66 wird durch die Betätigung (
des Verschluß-Auslöseknopfes freigegeben.
Im folgenden werde die Wirkungsweise des Ausführungsbeispiels der Erfindung näher beschrieben:
Zur Vorbereitung der Blitzlichtaufnahme sind die Schalter 4 und 4' geschlossen, die Umschalter 5 und 40 befinden sich in ihrer Stellung M, der Synchronschalter 15 und der Schalter 45 der Stromquelle 37 sind geöffnet, während die Schalter 43, 25. und 36 geschlossen sind. In diesem Zustand lädt die Hochspannungsquelle 1 die Kondensatoren 2 und 3 zur Speicherung der Blitzenergie des Vorbereitungsblitzes bzw. Hauptblitzes, und die Zündkondensatoren 11, 12, I9 und 29 auf die vorbe- "
stimmten Werte auf.
Wenn der Verschluß-Auslöseknopf der Kamera niedergedrückt wird, gibt der Sperrhebel 66 in Fig. 3 den Antriebshebel 52 frei. Daraufhin bewegt sich der Antriebshebel 52 unter der Wirkung der Spannfeder 53 entgegen dem Uhrzeigersinn. Hiercmrch wird day Antriebsglied 54 zur Betätigung der Kamerablende, dar; mit einem Ende de« Antriebshebels 52 in Berührung π teilt, Im UhrzeLgeroinn bewegt, go daß der automatische BlendenrnoehcJii:;rnu:5 über den Antriebsntift 56 auf den voreingestellten
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Wert abgeblendet wird. Gleichzeitig treibt der Antriebshebel 52 mit seinem Stift 58 den Umlenkhebel 57 im Uhrzeigersinn an. Dabei wird der Sperrstift 6l, der an dem anderen Ende des Umlenkhebels 57 anliegt und an der kreisbogenförmigen Stirnfläche entlang gleitet, zunächst noch nicht freigegeben. Erst wenn der Antriebshebel das Ende seiner Bewegungsbahn erreicht, wird der Stift 6l von der Berührungsfläche freigegeben. Daraufhin bewegt sich der Hebel 60 zur Betätigung des Spiegelmechanismus unter der Wirkung der Feder 62 im Uhrzeigersinn. Bei seiner Bewegung verschiebt der Hebel 60 den Stift 65, so daß der Sucherspiegel 64 aufwärts schwingt.
Die Anordnung ist so getroffen, daß eine gewisse Zeit zwischen der Auslösung des Sperrhebels 66 und der Schwingbewegung des Sucherspiegels 64 verstreicht. Diese Zeit ist etwas langer als bei üblichen einäugigen Spiegelreflexkameras. Diese Zeitdifferenz entspricht der Zeitspanne, während der der Sperrstift 6l an der Stirnfläche 57' des Umlenkhebels 57 entlang gleitet. Während dieser Zeitspanne findet die Abblendung des Karaeraobjektivs statt, durch die erwähnte Zeitverzögerung ist also sichergestellt, daß das Kameraobjektiv abgeblendet ist, wenn der Sperrstift 6l freigegeben wird.
Nach der Abblendung des Kameraobjektivs wird der Vorbereitungsblitz folgendermaßen gezündet:
Wenn die Stirnfläche 57' des Umlenkhebeis 57 den Sperrstift 6l freigibt, bewegt sich der Antriebshebel 60 für den Sucherspiegel unter der Wirkung der Feder 62 im Uhrzeigersinn. Im Anfangsbereich seiner Bewegungsbahn verschiebt ein Hebelende des Hebels 60 die bewegliche Kontaktfeder 47' des Schalters 47 derart, daß sie mit der gegenüberliegenden festen Kontaktfeder in Berührung kommt. Auf diese Weise wird der Schalter 47 geschlossen und bewirkt in der Schaltung nach Fig. 2 die
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Erregung des Elektromagneten 46, so daß die Schalter 4 und 4' geöffnet werden und die Zuleitungen zu der Hochspannungsquelle 1 unterbrechen. Im selben Zeitpunkt werden die Schalter 4j5, 45 und ;56 geöffnet. Kurze Zeit darauf wird der Umschalter 1J5 betätigt, so daß er sich in seiner Stellung S befindet. Diese Zeitverzögerung wird entweder durch die Verwendung eines zweiten Elektromagneten erzielt, der eine größere Ansprechverzögerung hat als der Elektromagnet zur Betätigung der übrigen Schalter, oder dadurch, daß die Schalter mechanisch getrennt am Anfang bzw. Ende der Bewegungsbahn des Ankers eines einzigen Elektromagneten betätigt werden.
Durch die Betätigung des Umschalters 1;5 wird der Zündkondensator 11 mit der Primärwicklung des Zündimpulstransformators 14 verbunden. Daraufhin wird die giitzlichtentladungsröhre 6 gezündet, wobei ihr Stromkreis aus der in dem Kondensator 2 gespeicherten elektrischen Energie gespeist wird. Während dieser vorbereitenden Blitzlichtaussendung ist das Kameraobjektiv, wie oben beschrieben, bereits auf seine Arbeitsblende abgeblendet. Daher wird das von der Blitzlichtentladungsröhre ausgestrahlte und von dem zu fotografierenden Gegenstand reflektierte Licht bei seinem Durchgang durch das Kameraobjektiv bereits entsprechend abgeschwächt, so daß das durch das Objektiv 55 eintretende und durch den Sucherspiegel 64 in den Sucherteil umgelenkte und auf die wirksame Oberfläche des lichtempfindlichen steuerbaren Siliziumgleichrichters Jl auftreffende Licht dem bei der Filmbelichtung auf den Film auftreffenden Licht entspricht bzw. proportional ist. Über die Anoden-Gitter-Strecke des steuerbaren Siliziumgleichrichters :51 fließt ein Fotostrom, dessen Stärke der Intensität des auftreffenden Lichts entspricht. Dieser Strom wird durch den zeitbestimmenden Kondensator 55 integriert. Wenn die Gitterspannung in Bezug auf die durch den Widerstand 28 und den Kondensator 24 einstellbare Kathodenspannung ihren Zündwert erreicht, wird der steuerbare Siliziumgleichrichter Jl niederohmig leitend, so daß sich die
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elektrische Ladung des Zündkondensators 29 über die Primärwicklung des Zündimpulstransformators 30 entladen kann. Durch die hohe Sekundärspannung des Zündimpulstransformators 30 wird die Nebenschluß-Entladungsröhre 8 in ihren leitenden Zustand gesteuert.
Über den niederohmigen Innenwiderstand der Nebenschluß-Entladungsrohre 8 wird die restliche elektrische Ladung des Kondensators 2 augenblicklich entladen, so daß die Blitzlichtentladungsröhre 6 gelöscht und die Lichtaussendung unterbrochen wird.
Auf der anderen Seite wird das von der Blitzlichtentladungslampe ausgestrahlte Licht direkt von der Fotodiode 42 aufgenommen und ein Strom, dessen Intensität der Stärke des abgestrahlten Lichts entspricht, fließt in den Kondensator 4l. Dieser Kondensator 4l erhält also eine elektrische Ladung, die der Lichtmenge' des von der Blitzlichtentladungsröhre 6 ausgestrahlten Lichts entspricht.
Nach der Beendigung dieser vorbereitenden Blitzlichtaussendung schwingt der Sucherspiegel 64 nach oben, so daß der Stift 6'-j die beweglichen Mittelfedern der Umschalter 5 und 40 ( von denen in Fig. 3 nur der Schalter 5 mit der beweglichen Kontaktfeder 5* dargestellt ist), in der Weise/ daß sie aus ihrer Stellung S in ihre Stellung M gebracht werden. Dadurch wird die Schaltung von dem Kondensator 2 abgetrennt und mit dem Kondensator 3 verbunden. Gleichzeitig wird der Stromkreis zur Messung der abgestrahlten Lichtmenge von dem Kondensator 41 abgetrennt und mit dem Kondensator 24 verbunden. Nunmehr wird in der Kamera nach der Bewegung des Sucherspiegels 64 der Verschluß in bekannter Weise geöffnet und im selben Zeitpunkt wird der Blitzlicht-Synchronkontakt (dies ist in Fig. 2 der Synchronschalter 15) in bekannter Weise geschlossen. Infolgedessen wird der ZUndkondensator 12 mit der Primärwicklung des
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Zündimpulstransformators l4 verbunden, so daß die Blitzlichtentladungsröhre 6 - gespeist durch die elektrische Energie des Kondensators 3 - gezündet wird. Diese Blitzlichtaussendung dient der eigentlichen Filmbelichtung. Das ausgestrahlte Blitzlicht wird wieder direkt von der Fotodiode 42 empfangen, und zwar in derselben V/eise wie dies für die vorbereitende Blitzlichtaussendung beschrieben wurde. Daher fließt ein Strom, dessen Stärke der Intensität des abgestrahlten Blitzlichts entspricht, in den Kondensator 24. Die Ladespannung des Kondensators 24 liegt zwischen dem Gitter und der Kathode des steuerbaren Siliziumgleichrichters 21. Die Ladespannung des Kondensators 41, die ein Maß für die während der vorbereitenden Blitzlichtaussendung insgesamt ausgestrahlte Lichtmenge ist, liegt an dem hochohmigen Eingang des Verstärkers 44. Die Ausgangsspannung des Verstärkers 44 wird der Kathode des steuerbaren Siliziumgleichrichters 21 als Vorspannung zugeführt. Auf diese Welse wird der Anstieg der Ladespannung am Kondensator 24, die ein Maß für die während der Filmbelichtung ausgestrahlte Lichtmenge ist, unter Berücksichtigung des Verstärkungsfaktors des Verstärkers 44 mit der während der vorbereitenden Blitzliohtaussendung ausgestrahlten Lichtmenge verglichen. Wenn die zur Filmbelichtung ausgestrahlte Lichtmenge einen Wert erreicht, der der bei der vorbereitenden Blitzlichtaussendung abgestrahlten Lichtmenge entspricht, d.h. wenn die Ladespannung des Kondensators 24 den Viert der Kathodenspannung des steuerbaren Siliziumgleichrichters 21 übersteigt, wird dieser elektrisch leitend und bewirkt die Entladung des Zündkondensators 19 über die Primärwicklung des Zündimpulstransformators 20. Daraufhin wird die Nebenschluß-Entladungsröhre 7 durch die hohe, in der Sekundärwicklung des Zündimpulstransformators 20 induzierte Spannung gezündet und damit niederohmig leitend. In diesem Zustand bildet aiv praktisch einen Kurzschluß für den Kondensator ■'>, ..o daß diunor augonb 1. icr.l ich entladen wird. Dement-.',pref:heri< l wird die Bl itzl ichtüriGladungsrühre 6 gelöscht und
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die Lichtaussendung unterbrochen.
Das Grundprinzip der Erfindung besteht also darin, daß die, Objektbedingungen des zu fotografierenden Gegenstandes durch einen vorbereitenden Blitz geraessen werden und daß auf der Grundlage dieses Meßergebnisses die von dem Hauptblitz ausgestrahlte Lichtmenge so gesteuert wird, wie dies für eine optimale Filmbelichtung erforderlich ist. Dieser Steuervorgang besteht darin, daß die von dem Hauptblitz ausgestrahlte Lichtmenge verglichen wird mit der von dem Vorbereitungsblitz ausgestrahlten Lichtmenge. Daher ist die erfindungsgemäße Anordnung frei von Störeinflüssen, die durch SpannungsSchwankungen oder Kapazitätstoleranzen der Kondensatoren zur Speicherung der Blitzenergie verursacht werden könnten und liefert stets korrekte Beliehtungsergebnisse.
In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel dienten eine Fotodiode und ein lichtempfindlicher, steuerbarer Siliziumgleichrichter als lichtempfindliche Schaltelemente. Selbstverständlich kann die Erfindung auch mit anderen lichtempfindlichen Schaltelementen, z.B. Fototransistoren, Fotowiderständen oder Fotozellen realisiert werden, wenn die entsprechenden Schaltungsteile in geeigneter Weise abgewandelt werden.
Ebenso kann zur Bestimmung der abgestrahlten Lichtmenge und zur Gewinnung eines entsprechenden elektrischen Signals an Stelle der Integration mittels einer Kondensatoraufladung eine entsprechende andere Umwandlungsmöglichkeit verwendet werden. Es ist auch möglich, die Lichtmenge zu steuern, indem die Strom- oder Spannungsänderung des die Blitzenergie speichernden Kondensators gemessen werden, die durch die Blitzlichtentladung verursacht werden. An Stelle der Nebenschluß-Entladungsröhren können ebenso gut Halbleiter-Bauelemente zur Steuerung der BlLtzlichtunterbrechung verwendet werden. Die Unterbrechung der Blitzlichtaussendung kann auch durch eine Anordnung
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gesteuert werden, in der Halbleitersehalter die Blitzlichten tiadungslampe von dem die Blitzenergie liefernden Kondensator abtrennen.
- Patentansprüche -
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Claims (5)

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    PATENTANSPRÜCHE
    Anordnung zur selbsttätigen Steuerung fotografischer Blitzlichtaufnahmen mit einer ein lichtempfindliches Element und eine Integrierstufe umfassenden Meßeinrichtung zur Ermittlung der Lichtstärke und -menge des von dem zu fotografierenden Gegenstand reflektierten Lichts am Aufnahmeort, wobei der der Filmbelichtung dienenden Blitzlichtaussendung eine vorbereitende Blitzlichtaussendung vorangeht, insbesondere für einäugige Spiegelreflexkameras, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte lichtempfindliche Element in an sich bekannter Weise die Lichtstärke des während dieser vorbereitenden Blitzlichtaussendung von dem zu fotografierenden Gegenstand reflektierten Lichts mißt und daß die vorbereitende Blitzlichtaussendung unterbrochen wird, wenn die von der genannten Integrierstufe ermittelte Lichtmenge einen Betrag erreicht, welcher der eine optimale Filmbelichtung bewirkenden Lichtmenge entspricht bzw. proportional ist, daß ferner eine zweite Meßeinrichtung zur Messung des Viertes der insgesamt während der Dauer der vorbereitenden Blitzlichtaussendung ausgestrahlten Lichtmenge sowie eine Speichereinrichtung zur Speicherung dieses Wertes vorgesehen sind und daß eine dritte Meßeinrichtung zur Messung der Lichtstärke und zur Ermittlung des Augenblickswertes der Lichtmenge des während der der eigentlichen Filmbelichtung dienenden Blitzlichtaussendung ausgestrahlten Lichts sowie eine Vergleichsstufe vorgesehen sind, mittels derer der genannte Augenblickswert mit dem in der Speichereinrichtung gespeicherten Viert verglichen und die Unterbrechung der Blitzlichtaussendung veranlaßt wird, wenn dieser Augenblickswert die Größe des gespeicherten Werts erreicht.
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  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erstgenannte lichtempfindliche Element in an sich bekannter Weise im Sucherstrahlengang einer einäugigen Spiegelreflexkamera angeordnet ist, und daß diese mit zwei durch den Ablauf des Kameraverschlusses betätigbaren Synchronkontakten ausgestattet ist, deren erster zur Einschaltung der vorbereitenden Blitzlichtaussendung dient und unmittelbar vor der Schwenkbewegung des Sucherspiegels, Jedoch nach der durch das Niederdrücken des Verschluß-Auslöseknopfes verursachten Objektivabbiendung betätigt wird und deren zweiter zur Einschaltung der der eigentlichen Filmbelichtung dienenden Blitzlichtaussendung vorgesehen ist und in an sich bekannter Weise bei geöffnetem Kameraverschluß betätigt wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte zweite Meßeinrichtung und die dritte Meßeinrichtung mit einem gemeinsamen lichtempfindlichen Element ausgestattet sind.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
    . das gemeinsame lichtempfindliche Element in dem Gehäuse der Blitzlichtentladungslampe bzw. -lampen angeordnet ist.
  5. 5. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine gemeinsame Blitzlichtentladungslampe sowohl zu der vorbereitenden als auch zu der der eigentlichen Filmbelichtung dienenden Blitzlichtaussendung verwendet wird und zu diesem Zwecke nacheinander mit zwei der Speicherung der Blitzlichtenergie dienenden Kondensatoren verbindbar ist.
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