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Beschreibung
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Difluormethoxyderivaten
aromatischer Aldehyde und kann in der chemischen Technologie verwendet werden.
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Die Difluormethoxy<1erivate aromatischer Aldehyde finden zur Zeit
immer breitere Anwendung in der chemischen Synthese zur Gewinnung von physiologisch
aktiven Präparaten. Damit werden die Möglichkeiten der erwähnten Verbindungen noch
nicht ausgeschöpft. Die Difluormethoxyderivate aromatischer Aldehyde können auch
zur Herstellung von Farbstoffen, Schädlingsbekämpfungsmitteln usw. verwendet werden.
Die Kompliziertheit des technologischen Vorganges der Synthese der beschriebenen
Verbindungen bietet keine Möglichkeiten, diese im großen Maßstab in der chemischen
Technologie anzuwenden. Demzufolge ist das Problem der Entwicklung von Verfahren
zur Herstellung von Difluormethoxyderivaten aromatischer Aldehyde, welche sich durch
einfache Technologie auszeichnen, auBerordentlich aktuell.
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Es ist ein Verfahren zur Herstellung von Benzaldehydderivaten bekannt,
welche Difluormethoxy-, Difluormethylthio- oder Difluormethylsulfonylgruppen enthalten
(S.SU-Urheberschein Nr.
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595281). Derartige Verbindungen gewinnt man durch eine Behandlung
eines Anilides entsprechend substituierter Benzoesäure mit Phosphorpentachlorid'und
nachfolgende Reduzierung des sich .bildenden Imidoylchlorids durch Zinn (II)-chlorid
in wasserfreiem, chlorwasserstoffgesättigten Diäthyläther mit anschließender Hydrolyse
der Reaktionsmischung durch verdünnte Salzsäure.
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Die Ausbeute des Endproduktes beträgt 77%, umgerechnet auf Anilid,
und 26 bis 46%, bezogen auf Hydroxybenzoesäure.
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Jedoch ist die angeführte Technologie sehr-kompliziert und arbeitsaufwendig.
Dåruber hinaus verwendet man für den Synthese vorgang mehrere Rohstoffe , be ispie
iswe is e Anilin, Phosphorpentachlorid, Zinn(II)-chlorid, chlorwasserstoffgesättigter
Diäthyläther und Salzsäure, was zu einem beträchtlichen Produktions-und Materialaufwand
führt.
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Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung von Voraussetzungen,
welche es durch das Ausschließen von durch Disproportionierungsvorgängen hervorgerufene
Nebenreaktionen ermöglichen, das Verfahren zur Herstellung von Difluormethoxyderivaten
aromatischer Aldehyde zu vereinfachen und die Ausbeute an Endprodukt gleichzeitig
zu erhöhen.
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In einem Verfahren zur Herstellüng von Difluormethoxyderivaten aromatischer
Aldehyde, welche folgende Strukturformel
aufweisen, wobei Z-
und n- 1 oder 2 bedeuten, werden zur Lösung der gestellten Aufgabe erfindungsgemäB
Mono- oder Dihydroxyderivate aromatischer Aldehyde und Difluorchlormethan, vorzugsweise
in wäßriger Dioxanlösung, in Gegenwart von Natriumhydroxid bei einem Verhältnis
von 6 bis 10 mol Natriumhydroxid/mol Hydroxyaldehyd und einer Temperatur von 60
bis 70 0C zur Umsetzung gebracht Die erfindungsgemäße Technologie ermöglicht es,
den Synthesevorgang der Difluormethoxyderivate aromatischer Aldehyde zu vereinfachen
und die Ausbeute des Endproduktes gleichzeitig zu erhöhen Dies wird dadurch erreicht,
daß während der Difluormethylierung der Hydroxyderivate aromatischer Aldehyde in
wäßriger Dioxanlösung mit einem Überschuß an Natriumhydroxid die Produkte der Difluormethylierung
nicht nach der Cannizzaro-Reaktion reagieren, d.h es erfolgt keine Disproportionierung
Während der Difluormethylierung, die in wäßriger Dioxanlösung durchgeführt wird,
erfolgt zuerst eine Umsetzung von Difluorchlormethan und Natriumhydroxid bei einem
Verhältnis von 6 bis 10 mol Natriumhydroxid/mol Hydroxyaldehyd, was zur Bildung
von reaktionsfähigen Radikalen - Difluorkarben -führt Nach dem Verlauf dieser Reaktion
bildet sich eine beträchtliche Menge von Nineralsalzen, größtenteils Natriumfluorid
und Natriumchlorid, was zur Aussalzung von Dioxan aus der wäßrigen
Lösung
führt. Darum erfolgt schon am Anfang der Difluormethylierung die Trennung der Reaktionsmischung
in zwei Schichten: in die untere - die wäßrige Schicht, welche Hydroxyaldehydanionn
und anorganische Verbindungen,, wie Natronlauge und Salze, enthält, und die obere
- die Dioxanschicht, in die das sich bildende Endprodukt übergeht. Die Anwesenheit
der erhaltenen Difluormeth oxyderivate aromatischer Aldehyde in der Dioxanschicht
führt zur Verminderung des Kontaktes des Endproduktes mit der Natronlauge, welcher
die Diæproportionierung hervorruft.
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Darüber hinaus ermöglicht das erwähnte Verfahren, den Rohstoffaufwand
je Endprodukteinheit herabzusetzen.
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Es ist zweckmäßig, aromatische Hydroxyaldehydderivate und Difluorchlormethan
in Gegenwart von Natriumhydrogensulfit-2--Hydrat bei einem Verhältnis von 0,3 bis
0,4 mol Natriumhydrogensulfit-2-Hydrat /mol Eydroxyaldehyd in die Reaktionsmischung
einzubringen.
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Eine derartige Modifikation des Verfahrens gestattet es, die Oxydierung-der
Ausgangsstoffe und des Endproduktes durch Difluorkarben- zu verlangsamen.
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Das Verfahren zur Herstellung von Difluormethoxyderivaten aromatischer
Aldehyde wird In einem Vierhalskolben mit einem Fassungsvermögen von.0,25 bis I
1 durchgeführt, wobei dieser mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Rückflußkühler
und einer Waschflasche zur Einführung des Gases - Difluorchlormethan (Freon-22)
versehen ist.
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Zur Kontrolle der DifluormetbylYrungsre akt ion werden vor der Waschflasche
d.h. vor dem Eintrittsstutzen des Kolbens, und nach dem RUckflußfühler, d.h. nach
dem Austrittsstutzen, mit Wasser
gefüllte Drechselsche Waschflaschen
bzw. Absorptionsgefäße nach Tischtschenko angebracht.
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Der Kolben wird zuerst mit dem betreffenden Mono- oder Dihydroxyderivat
der aromatischen Aldehyde, beispielsweise mit o-Bydroxybenzaldehyd, p-Hydroxybenzaldehyd,
2,4-Dihydroxybenzaldehyd oder 2-Hydroxynaphthaldehyd sowie mit Dioxan, Wasser und
Natronlauge in der berechneten Menge zur Bildung einer Reaktionsmischung gefüllt.
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Die Synthese kann auch in Gegenwart von Natriumhydrogensulfit-2-Hydrat
erfolgen.
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Der Kolben mit der angegebenen Reaktionsmischung wird auf einem Wasserbad
auf eine Temperatur von 60 bis 700C erwärmt.
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Freon-22 wird in der Kolben mit so einer Geschwindigkeit eingeführt,
daß die Gasblasen in der Drechsel-Waschflasche bzw.
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in dem Absorptionsgefäß nach Tischtschenko, welches an dem Austrittsstutzen
nach dem Rückflußkühler angeordnet ist, fast nicht zu sehen sind. Der Vorgang ist
dann beendet, wenn der Durchgang der Gasblasen in der Drechsel-Waschflasche bzw.
in dem Absorptionsgefäß nach Tischtschenko, welches an dem Austrittsstutzen steht,
und der Durchgang der Gasblasen an der Eintrittsstutzen mit gleicher Geschwindigkeit
erfolgt. Nach der Beendigung des Vorganges wird die Reaktionsmischung auf eine Temperatur
von 15 bis 200C abgekühlt und danach wird auf einem Nutschfilter der Niederschlag
aus Mineralsalzen (Natriumfluorid und -chlorid) abfiltriert. Der Niederschlag wird
dann mit Diäthyläther sorgfältig gewaschen und das wäßrige Dioxanfiltrat wird mit
Wasser verdünnt0
Die Verdünnung der Reaktionsmischung mit Wasser
kann unmittelbar nach deren Abkühlung erfolgen. Das mit Wasser verdünnte Wasser--Dioxan-Fiftrat
wird durch Diäthyläther einer Extraktion unterworfen. Dem erhaltenen Extrakt wird
danach der ätherische Extrakt, der sich nach dem Waschen des Niederschlages von'Mineralsalzen
bildet, zugeführt. Der ätherische Extrakt wird mit der lOprozentigen Natronlauge
gewaschen und danach mit Wasser bis zum Erreichen des Neutralpunktes verdünnt, wonach
die Trocknung mittels Magnesiumsulfat erfolgt. Nach der Entfernung von Magnesiumsulfat
wird der Äther abdestilliert und der Rückstand wird unter Vakuum überdestilliert
oder auskristallisiert (im Falle der Bildung von festen Difluormethylierungsprodukten).'
Zur Charakterisierung von auf die beschriebene Art und Weise erhaltenen Difluormethoxyderivaten
der aromatischen Aldehyde und zum Nachweis der Aldehydgruppe werden aus ihnen die
betreffenden kristallinen 2 4-Dinitropbenylhydrazonverbindungen nach bekannten Methodiken
hergestellt. Für die flüssigen Difluormethoxyderivate aromatischer Aldehyde wird
der bei einer bestimmten Temperatur t mit dem Licht der gelben Na-D-Linie mit Hilfe
von einem üblichen Refraktometer gemessene Brechungsindeg bestimmt.
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Im weiteren wird das Wesen der Erfindung an Hand von konkreten Beispielen
ihrer Realisierung erläutert.
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Beispiel 1 Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von Difluormethoxyderivaten
aromatischer Aldehyde wird folgenderweise durchgeführt.
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In einem Vierhalskolben mit einem Fassungsvermögen von 1 1, welcher
mit einem Rthrer, einem Thermometer, einem RuckfluBkühler und einer Waschflasche
versehen ist, werden 30a5 g (0925 mol) Salizylaldehyd, 175 ml Dioxan, 175 ml Wasser
und 60g (1,5 mol) Natriumhydroxid zur Bildung einer Reaktionsmischung eingebracht,
Die Reaktionsmischung wird auf einem Wasserbad auf eine Temperatur von 600C bei
ständigem Durchmischen erwärmte Bei dieser Temperatur wird im Laufe von 4 Stunden
aus einen Gasflasche über die Waschflasche Difluorchlormethan (Freon-22) durch die
Reaktionsmischung gegeben. Nach der Beendigung der Difluorme thylierung wird die
erwähnte Reaktionsmischung auf eine Temperatur von 150C abgekühlt. Der-erhaltene
Niederschlag aus Xineralsalzen (Natriumfluorid und Natriumchlorid) wird auf einem
Watschfilter abfiltriert und sorgfälltig trockengepreßt. Der Niederschlag auf dem
Nutschfilter wird ferner dreimal mit jeweils 40 ml Diäthyläther gewaschen und das
wäßrige Dioxanfiltrat wird mit 800 ml Wasser verdünnt0 Das Gemisch aus Wasser und
dem wäßrigen Dioxanfitrat wird dreimal hintereinander mit jeweils 150 ml Diäthyläther
direkt auf dem Nutschfilter gewaschen0 Der gewonnene ätherische Extrakt wird mit
dem nach dem Waschen des Niederschlages von Mineralsalzen erhaltenen ätherischen
Extrakt vermischt Der erhaltene ätherische Extrakt wird zweimal mit jeweils 100
ml lOprozentiger Natronlauge und dann mit Wasser bis zum Erreichen des Neutralpunktes
gewaschen sowie mit Hilfe von wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet0 Nach der
Entfernung von Magnesiumsulfat wird der Ather abdestilliert und der Ruckstand wird
unter Vakuum überdestillirtO
Man erhält o-Difluormethoxybenzaldehyd
in einer Ausbeute von 38,7g, was 90% der theoretisch möglichen entspricht. Der Siedepunkt
liegt bei 890C bei einem Druck-von 5 mm Guecksilbersäule. Der Brechungsindex.(n20)
beträgt 1,4940.
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Der Schmelzpunkt des nach üblichen Methodiken hergestellten o-Difluormethoxybenzaldehyd-2,4-dinitrophenylhydrazons
liegt unscharf zwischen 198 und 199°C.
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Die Analyse ergab in Ma.-7o: C, 47.56; H, 2.76; F 10.66; N 15,98,
C14H10F2N405 Die Berechnung ergab inMa.-%-: C 47.72; H 2.84; F 10.79; N 15.90 Beispiel
2 Die Durchführung des erfindung-sgemäßen Verfahrens zur Herstellung von Difluormethoxyderivaten
aromatischer Aldehyde erfolgt in einem Vierhalskolben mit einem Fassungsvermögen
von I 1, welcher mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Rückflußkühler und einer
Waschflasche versehen ist.
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In den besagten Kolben werden 30,5 g (0,25 mol) p-Hydroxybenzaldehyd,
175 ml Dioxan, 175 ml Wasser und 60 g (1,5 mol) Natriumhydroxid zur Bildung einer
Reaktionsmischung eingebracht.
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Die erhaltene Reaktionsmischung wird auf einem Wasserbad auf eine
Temperatur von 65°C bei ständigem Durchmischen erwärmt. Bei dieser Temperatur wird
im Laufe von 5 Stunden aus einer Gasflasche über die Waschflasche Difluorchlormethan
(Freon-22) durch die Reaktionsmischung gegeben. Nach Beendigung der Difluormethylierung
wird die Reaktionsmischung auf eine Temperatur von
15°C abgekühlt,
Der gewonnene Niederschlag aus Mineralsalzen (Natriumfluorid und -chlorid) wird
auf einem Nutschfilter abfiltriert und sorgfälltig trockengepreßt. Der Niederschlag
wird danach dreimal mit å jeweils 40 ml Diäthyläther gewaschen und das wäßrige Dioxanfiltrat
wird mit 800 ml Wasser verdünnt. Das erhaltene Gemisch aus Wasser und dem wäßrigen
Dioxanfiltrat wird dreimal hintereinander mit jeweils 150 ml Diäthyläther direkt
auf dem Nutschfilter extrahiert0 Diese ätherischen Extrakte werden mit dem nach
dem Waschen des Mineralsalzniederschlages gewonnenen ätherischen Extrakt vermischt.
Der erhaltene ätherische Extrakt wird zweimal mit jeweils 100 ml lOprozentiger Natronlauge
behandelt, mit Wasser bis zum Erreichen des Neutralpunktes gewaschen und mit Hilfe
von Magnesiumsulfat getrocknet. Nach der Entfernung von Magnesiumsulfat wird der
Äther abdestil liert und der Rückstand wird unter Vakuum überdestiliert.
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Man erhält p-Difluormethoxybenzaldehyd mit einem Siedepunkt von 97
bis 980C bei einem Druck von 5 mm Quecksilbersäule in einer Ausbeute von 28 g, was
65% der theoretisch möglichen entspricht.- Der Brechungsindex (n20) beträgt 1,5020.
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Das nach üblichen Methodiken erhaltene p- Difluormethoxybenzaldehyd-2,4-dinitrophenylhydrazon
weist ein Schmelzpunkt von 232 bis 234, oC auf.
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Die Analyse ergab in Ma.-%: C 47,62; H 2.78; F 10.76; N 15.83; C14HlOF2N405
Die Berechnung ergab in Ma.-%: C 47.72, II 2.84, F 10.79, N 15.90
Beispiel
3 Das erfindungsgemäße - Verfahren zur Herstellung von Difluormethoxyderivaten aromatischer
Aldehyde wird fo'lg'ender.
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weise durchgeführt, In einen Vierhalskolben mit einem Fassungsvermögen
von.
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0,25 1, welcher mit einem Riihrer, einem Thermometer, einem Rückflußkühler
und einer Waschflasche versehen ist, werden 4,42 (0,032 mol) 2,4-Dihydroxybenzaldehyd,
35 ml Dioxan, 35 ml Wasser, 19,8 g (0,32 mol) Natriumhydroxia und 2 g (0,01 mol)
Natriumhydrogensulfit-2-Hyd'rat zur Bildung einer Reaktionsmischung eingebracht.
Die erhaltene Reaktionsmischung wird auf einem Wasserbad-auf eine Temperatur von
700C bei ständigem Durchmischen erwärmt. Bei dieser Temperatur wird im Laufe von
4 Stunden aus einen Gasflasche über die Waschflasche Difluorchlormethan (Freon-22)
durch die Reaktionsmischung. geben. Nach dem Verlauf der Difluormethylierung wird
die erwähnte Reaktionsmischung auf eine Temperatur von 1500 abgekühlt und mit dem
Gemisch aus 200 g Wasser und Eis vermischt, Das gewonnene Gemisch aus Wasser und
dem wäßrigen Dioxanfilrat wird dreimal hintereinander mit jeweils 40 ml Diäthyläther
direkt auf einem Nutschfilter extrahiert. Diese ätherischen Extrakte werden vermischt
und zweimal mit jeweils 20 ml l0prozentiger Natronlauge behandelt, bis zum Erreichen
des Neutralpunktes mit Wasser gewaschen und mit Hilfe von wasserfreiem Magnesiumsulfat
getrocknet. Nach der Entfernung von Magnesiumsulfat wird der Äther abdestilliert.
Das schwer von den Beimischungen zu reinigende 2,4-Bis-(difluormethoxy)-benzaldehyd.
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wird abgetrennt und mit .Hilfe von nach üblichen Zethodiken
erhaltenem
2,4-Dinitrophenylhydrazon nachgewiesen. Die Ausbeute des 2,4-Bis-(difluormethoxy)-benzaldehyd-2,4-dinitrophenyl
beträgt 8,41 g, was auf 2,4-Bis-(difluormethoxy)-benzaldehyd bezogen,63% entspricht0
Der Schmelzpunkt des 2>4-Bis-(difluormethoxy)-benzaldehyd-2 ,4-dinitrophenylhydrazons
liegt zwischen 188 und 1890C.
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Die Analyse ergab in Ma.-%: C 42.96; H 2.18; F 18.46; N 13933t C15HloF4N4°6
Die Berechnung ergab in MaO-%Oo C 43.06, H 2.39, F 18.18, N 13.39 Beispiel 4 Das
erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von Difluormethoxyderivaten aromatischer
Aldehyde wird folgenderweise durchgeführt0 In einen Vierhalskolben mit einem Fassungsvermögen
von 0,25 1, welcher' mit einem Rührer, einem Thermometer, einem RuckfluRkühler und
einer Waschflasche versehen ist, werden 6,9 g (0,04 mol) 2-Hydroxynaphthaldehyd,
30 ml Dioxan, 30 ml Wasser, 12,8 g (0,32 mol) Natriumhydroxid und 3 g (0,015 mol)
Natriumhydrogensulfit-2-Rydrat zur Bildung einer Reaktionsmischung eingebracht.
Die erhaltene Reaktionsmischung wird auf einem Wasserbad auf eine Temperatur von
700C bei ständigem Durchmischen erwärmt. Bei dieser Temperatur wird im Laufe von
4 Stunden aus einer Gasflasche über die Waschflasche Difluorchlormethan (Freon-22)
durch die Reaktionsmischung gegeben. Nach Beendigung der Difluormethylierung wird
die erwähnte Reaktionsmischung auf eine Temperatur von 15°C abgekühlt und mit dem
Gemisch
aus 200 g Wasser und Eis vermischt. Das erhaltene Gemisch
aus Wasser und dem wäßrigen Dioxanfiltrat wird dreimal hintereinander mit jeweils
40 ml Diäthyläther direkt auf einem Nutschfilter extrahiert. Diese ätherischen Extrakte
werden vermischt und mehrmals mit jeweils 10 ml lOprozentiger Natronlauge behandelt,
bis zum Neutralpunkt mit Wasser gewaschen und mit Hilfe von wasserfreiem Magnesiumsulfat
getrocknet. Nach der Entfernung von Magnesiumsulfat wird der Äther abdestilliert.
Der Rückstand wird aus einem Gemisch von Benzol und Hexan auskristallisiert.
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Die Ausbeute an 2-Difluormethoxynaphthaldehyd beträgt 6,52 g was
73,2%oder theoretisch möglichen entspricht. Der Schmelzpunkt von 2-Difluormethoxynaphthaldehyd
liegt zwischen 112 und 1l40C.
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Das nach üblichen Methoãiken erhaltene 2-Difluormethoxynaphthaldehyd-2,4-dinitrophenylhydrazon
weist einen Schmelzpunkt von 224 bis 227°C auf.
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Die Analyse ergab in Ma.-%: C 53.63; H 2.81; 9,36; N 13.92; C1 8H1
2F2N405.
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Die Berechnung ergab in Ma.-%: C 53.73, H 2.98, F 9.45, N 13.93.,
Beispiel 5 (zum Vergleich): In einen Vierhalskolben mit einem Fassungsvermögen von
I 1, welcher mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Rückflußktihler und einer
Waschflasche versehen ist, werden 30,5g (0,25 mol) Salizylaldehyd, 175 ml Dioxan,
175 ml Wasser und 39g (0,75 mol) Natriumhydroxid zur Bildung einer Reaktionsmischung
eingebracht.
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Die erhaltene Reaktionsmischung wird auf einem Wasserbad auf eine
Temperatur
von 60°C bei ständigem Durchmischen erwärmt. Bei dieser Temperatur wird im Laufe
von 4 Stunden aus einer Gastlasche über die Waschflasche Difluorchlormethan (Freon-22)
durch die Reaktionsmischung gegeben. Nach dem Verlauf der Difluormethylierung wird
die erwähnte Reaktionsmischung auf eine Temperatur von 15 0C abgekühlt. Der Niederschlag
aus Mineralsalzen (Natriumfluorid und -chlorid) wird auf einem Nutschfilter abfiltriert
und sorgfällig trockengepreßt. Der Niederschlag wird dreimal mit jeweils 40 ml Diäthyläther
gewaschen. Das wäßrige Dioxanfiltrat wird mit 800 ml Wasser verdünnt. Das erhaltene
Gemisch aus Wasser und dem wäßrigen Dioxanfiltrat wird dreimal hintereinander mit
jeweils 150 ml Diäthyläther direkt auf dem Nutschfilter extrahiert. Der ätherische
Extrakt wird mit dem nach dem Waschen des Mineralsalzniederschlages erhaltenen ätherischen
Extrakt vermischt. Diese ätherischen Extrakte werden zweimal mit jeweils 100 ml
lOprozentiger Natronlauge behandelt, bis zum Neutralpunkt mit Wasser gewaschen und
mit Hilfe von wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Nach der Entfernung von Magnesiumsulfat
wird der Äther abdestilliert. Der Rückstand wird danach unter Vakuum überdestilliert.
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Die Ausbeute an o-Difluormethoxybenzaldehyd beträgt 19,2g, was 45
Xo der theoretisch möglichen entspricht.
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Die Verwendung von Natriumhydroxid in einer Menge, die unterhalb
der erfindungsgemäßen Grenzen liegt, führt zu einer 50prozentigen Verminderung der
Ausbeute an Endprodukt, d.h. die Ausbeute des Endproduktes wird auf die Hälfte vermindert.
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Beispiel 6 (zum Vergleich): In einen Vierhalskolben mit einem Fassungsvermögen
von I 1, welcher mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Rückflußkühler
und
einer Waschflasche versehen ist, werden 30,5g (0,25 mol) Salizylaldehyd, -175 ml
Dioxan, 175 ml Wasser und 60g.(l,5 mol) Natriumhydroxid zur Bildung einer Reaktionsmi.-schung
eingebrachtSie erhaltene Reaktionsmischung wird auf einem Wasserbad auf eine Temperatur
von 35 0C bei ständigem Rühren erwärmt. Bei dieser Temperatur wird, im Laufe von
4 Stunden aus einer Gasflasche über die Waschflasche Difluorchlormethan (Freon--22)
durch die Reaktionsmischung gegeben. Nach Beendigung der Difluormethylierung wird
die erwähnte Reaktionsmischung auf eine Temperatur von 15°C abgekühlt. Der gewonnene
Mineralsalzniederschlag (Natriumfluorid und -chlorid) wird auf einem Nutschfilter
abfiltriert und sorgfältig trockengepreßt. Danach wird der Niederschlag dreimal
mit Jeweils 40 ml Diäthyläther gewaschen und das wäßrige Dooxanfiltrat wird mit
800 ml Wasser vermischt. Das erhaltene Gemisch aus Wasser und dem wäßrigen Dioxanfiltrat
wird dreimal mit Jeweils 150 ml Diäthyläther direkt auf dem Nutschfilter extrahiert.
Die ätherischen Extrakte werden mit dem nach dem Waschen des Mineralsalzniederschlages
erhaltenen ätherischen Extrakt vermischt und zweimal mit jeweils 100 ml lOprozentiger
Natronlauge behandelt, bi8 zum Neutralpunkt mit Wasser gewaschen und mit Hilfe von
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Nach, der Entfernung von Magnesiumsulfat
wird der Äther abdestilliert und der Rückstand wird unter Vakuum überdestilliert.
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Man erhält o-Difluormethoxybenzaldehyd in einer Ausbeute von 25,6g,
was 60% der theoretisch möglichen entspricht.
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Eine Senkung der Reaktionstemperatur führt zu einer Verminderung
der Ausbeute an Endprodukt.
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Beispiel 7 (zum Vergleich): In einen Vierhalskolben mit einem Fassungsvermögen
von T 19 welcher mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Rückflußkühler und einer
Waschflasche versehen ist, werden 30,5g (0,25 mol) Salizylaldehyd, 175 ml Dioxan
175 ml Wasser und 60 g (1,5 mol) Natriumhydroxid zur Bildung einer Reaktionsmischung
eingebracht.
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Die erhaltene Reaktionsmischung wird auf einem Wasserbad auf eine
Temperatur von 1000C bei ständigem Führen erwärmt. Bei dieser Temperatur wird im
Laufe von 4 Stunden aus einer Gasflasche über die Waschflasche Difluorchlormethan
(Freon-22) durch die Reaktionsmischung gegeben. Nach Beendigung der Difluormethylie
rung wird die erwähnte Reaktionsmischung auf eine Temperatur von l50C abgekühlt.
Der ]II Mineralsalzniederschlag (Natriumfluorid und -chlorid) wird auf einem Nutschfilter
abfiltriert und sorgfältig trockengepreßt. Der Niederschlag wird danach dreimal
mit jeweils 40 ml Diäthyläther gewaschen und das wäßrige Dioxanfiltrat wird mit
800 ml Wasser vermischt. Das erhaltene Gemisch aus Wasser und dem wäßrigen Dioxanfiltrat
wird dreimal hintereinander mit jeweils 150 ml Diäthyläther direkt auf dem Nutschfilter
extrahiert. Die ätherischen Extrakte werden mit dem nach dem Waschen des Mineralsalzniederschlages
erhaltenen ätherischen Extrakt vermischt und zweimal mit jeweils 100 ml lOprozentiger
Natronlauge behandelt, bis zum Erreichen des Neutralpunktes mit Wasser gewaschen
und mittels Magnesiumsulfat gut getrocknet. Nach der Entfernung von Magnesiumsulfat
wird der Äther abdestilliert und &cr Rückstand wird unter Vakuum überdestilliert.
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Man erhält p-Difluormethoxybenzaldehyd in einer Ausbeute von 2396g
was 55% der theoretisch möglichen entspricht.
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Das Endprodukt ist gefärbt und enthält Harzbeimischungen, von denen
es sich schwer abtrennen läßt.
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Wenn die Reaktionstemperatur oberhalb der erfindungsgemäßen Grenzen
liegt, erhält man das Endprodukt in einer geringeren Ausbeute und mit schlechter
Qualität.
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Oben wurden nur einige Durchführungsbeispiele der erfindungsgemäßen
Verfahrens angeführt, die Jedoch verschiedene, für Fachleute des betreffenden Gebietes
augenscheinliche Abänderungen und Ergänzungen zulassen. Es sind auch andere Varianten
mögloch, die Wesen und Inhalt der Erfindung, welche durch Patentansprüche bestimmt
werden, nicht überschreiten.