DE3017180A1 - Vorrichtung zum behandeln, insbesondere zum entschichten von siebdruckschablonen - Google Patents
Vorrichtung zum behandeln, insbesondere zum entschichten von siebdruckschablonenInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Be-
- handeln, insbesondere zum Entschichten von Siebdruckschablonen od.dgl., bei der auf die in einen Schablonenrahmen eingespannte Schablone eine Behandlungsrlüssigkeit bzw. eine Hochdruckflüssigkeit aurgespritzt wird.
- Die Aufbereitung von gebrauchten Siebdruckschablonen zwecks Wiederverwendung derselben ist bisher mit einer mühevollen und langwierigen Behandlungsarbeit verbunden. Eine solche Behandlung errolgt im allgemeinen in mehreren, aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen, von denen die Entschichtung meist der schwierigste und zeitraubendste ist. Vorher muß aber die noch auf der Schablone haftende Farbe durch Waschen unter Verwendung eines LUsungsmittels entrernt werden, was üblicherweise bisher in einer Siebwaschanlage oder -kabine gemacht wurde. Anschließend muß die Schablone meist noch mit einem Emulgator entfettet und mit Wasser abgespült werden. Erst dann folgt das Entschichten, d.h. das Entfernen der ausgehörteten Kopierschicht der Schablone aus dem Druckgewebe. Früher wurde dies#e Schicht unter Verwendung von Chemikalien zersetzt und mit Wasser ausgewaschen. Ein verbessertes, aber ebenfalls von Sand durchgeführtes Entschichtungsverfahren besteht darin, die Kopierschicht mit Oxydationsmitteln vorzubehandeln und dann die Schichtteile mittels einer Spritzpistole oder Handdüse unter hohem Wasserdruck aus dem Schablonengewebe herauszuspritzen bzw. herauszudrücken.
- Diese Arbeit ist nicht nur schwierig und langwierig, sondern auch in hohem Maße gesundheitsschädlich. Man hat zwar auch schon vorgeschlagen, die Spritzpistole mechanisch über die Schablone zu bewegen, aber dadurch ergab sich keine wesentliche Arbeitserleichterung.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Behandlungs- und vor allem Beschichtungsvorrichtung für Siebdruckschablonen od.dgl. zu schaffen, welche eine praktisch automatische und rationelle sowie belästigungsfreie Durchführung solcher Arbeiten auf einfache Weise ermöglicht.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß prinzipiell dadurch gelöst, daß zum Aufspritzen der Behandlungsflüssigkeit ein ralativ zum Schablonenrahmen bzw. zur Schablone verschiebbares Düsensystem oder Düsenaggregat mit einer Mehrzahl von in gegenseitigen Abständen angeordneten Spritzdüsen vorgesehen ist, welche wahlweise einzeln oder zu mehreren ein- und ausschaltbar sind. Gemäß einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung sind die Spritzdüsen untereinander an einem gemeinsamen Düsenbalken angeordnet, welcher in einem Gestell oder Gehäuse verschiebbar gelagert und mittels eines Triebwerkes parallel zu und über der in das Gestell oder Gehäuse eingesetzten Schablone hin- und hergehend verfahrbar .ist.
- Das Zu- und Abschalten der einzelnen Spritzdüsen kann erfindungsgemäß durch jeder Spritzdüse zugeordnete Ventile, vorzugsweise Magnetventile bewirkt werden, die von einem Wahlschalter steuerbar sind. Besonders vorteilhaft ist erfindungsgemäß die Verwendung eines' hohlen oder rohrförmigen Düsenbalkens als' Flüssigkeitszuleitung zu den einzelnen Ventilen und Spritzdüsen. Die Flüssigkeitszuleitung kann an einen Druckerzeuger, vorzugsweise an ein selbständiges Pumpen-Motor-Aggregat angeschlossen werden, von' dem die Behandluflgsflüssigkeit bzw. das Entschichtungswasser mit hohem, einstellbarem Druck bis beispielsweise 75 bar dem BUSensystem bzw. dem Düsenbalken zugeführt wird. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind aus den anschließenden Beispielsbeschreibung und aus den Merkmalen der eingangs aufgeführten Unteransprüche zu entnehmen.
- Der durch die Erfindung erzielte technische Fortschritt ergibt sich hauptsächlich aus folgenden Vorteilen: Man kann nacheinander immer eine einzelne Spritzdüse einschalten, die dann mit vollem Flüssigkeitsdruck arbeitet. Dies ist vor allem für den Entschichtungsvorgang wichtig. Wahlweise können aber auch zwei oder mehr Spritzdüsen oder Düsengruppen in Betrieb genommen werden, wenn ein geringerer Flüssigkeitsspritzdruck ausreicht, wie beispielsweise zum Vorwaschen, Entfetten oder Abspülen der Schablone. Dies kann mit Hilfe eines Wahischalters leicht eingestellt werden. Durch das Düsensystem kann außer Wasser auch jede beliebige BehandlungsSlüssigkeit wie z.B. Oxydationsmittel zur Vorbehandlung der Schablonen versprüht werden; gegebenenfalls kann sogar heiße Druckluft zum Trocknen ausgeblasen werden. Mit Hilfe von Schaltern kann jede gewünschte Zeit für das Hin- und Herfahren des Düsenbalkens eingestellt werden.
- Der Düsenbalken mit den Spritzdüsen und Ventilen kann sehr kompakt ausgebildet werden. Infolge seiner Einfachheit arbeitet das Düsensystem praktisch störungsfrei.
- Die ganze Vorrichtung kann sehr platzsparend in ein geschlossenes Gehäuse eingebaut werden, in das aber durch vordere Sichtfen8ber gut Einblick genommen werden kann.
- Daher kann gegebenenfalls in das ablaufende Behandlungs- und Entschichtungsprogramm jederzeit rasch eingegriffen werden. Das Behandlungsprogramm, welches übrigens mittels eines'Programmwählers vor Arbeitsbeginn eingestellt werden kann, ist wahlweise ganz oder teilweise wiederholbar, oder es arbeitet nach Wiedereinschaltung an der Stelle weiter, wo es unterbrochen wurde. Das gesundheitsschädlichte Arbeiten in Chemikaliendämpren und Wasserdunst findet nicht mehr statt. Alle Schablonen werden vollautomatisch behandelt und entschichtet. Die Vorrichtung arbeitet rasch, sicher und vor allem sehr wirtschaftlich durch Einsparung von Arbeitskräften. Die Bedienung der Vorrichtung ist sehr einfach. Gegebenenfalls kann die Vorrichtung übrigens auch für das Entwickeln kopierte Schablonen verwendet werden.
- Nachstehend wird ein-praktisches Ausrührungsbeispiel an Hand der Zeichnung näher erläutert.
- Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung eine Vorrichtung gemäß der Erfindung von vorn und außen gesehen, Fig. 2 zeigt die innere Ausbildung der Vorrichtung in Vorderansicht, und Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch die Vorrichtung nach Fig. 1 und 2.
- Die wesentlichen Bestandteile der Behandlungs- und Entschichtungsvorrichtung gemäß der Erfindung sind in einem wasserdichten, auf einem Gestell 1 montierten Gehäuse 2 untergebracht, welches oben durch eine Haube 3 abgedeckt ist. Vorn hat das Gehäuse 2 eine aus zwei Türflügeln bestehende, dicht schließende Tür 4 mit Sichtfenster 5 und Türverschluß 6. Unterhalb des Gehäuses 2 ist eine Auffangwanne 7 für die abfließende Behandlungsflüssigkeit bzw.
- das Entschichtungs- und Spülwasser angeordnet. Die Aurfangwanne 7 ist nach vorn bis unter die Türflügel der Tür 4 vorgezogen, wie Fig 1 und 3 erkennen lassen, um von den Fensterscheiben 5 abtropfendes Wasser mit auRzufangen Die Fensterscheiben 5 sind oben und innen mit einer Berieselungsvorrichtung z#B. in Form eines gelochten Rohres 8 versehen und tragen unten eine Rinne 9 zur Ableitung der aus dem Rohr 8 aufgesprühten Reinigungsflüssigkeit in die Auffangwanne 7 An die Auffangwanne 7 ist eine Abflußleitung 10 angeschlossen Die Tür 4 arbeitet mit einem elektrischen, in Fig 3 nur angedeutets Sicherheitsschalter 11 zusammen, durch den der elektrische Antrieb der Vorrichtung automatisch ausgeschaltet wird, wenn die Tür, geöffnet wird oder offen ist.
- Im Inneren des Gehäuses 2 ist eine zweckmäßig einstellbare Halterung 12-für den Schablonenrahmen .13 einer Siebdruckschablone 14 befestigt. Der Schablonenrahmen 13 kann vorzugsweise senkrecht im Gehäuse 2 stehen, wie Fig. 2 und 3 zeigen; er könnte gegebenenfalls auch schräg nach hinten geneigt angebracht werden, wie Fig. 1 zeigt. Unten kann der Schablonenrahmen 13 in eine Aufnahme 15 eingesetzt werden.
- In angemessener Entfernung von der eingesetzten Schablone 14 ist ein hohler oder rohrförmiger Düsenbalken 16 parallel zu der Schablone in waagerechter Richtung verschiebbar gelagert. An dem Düsenbalken 16 ist eine Reihe von Spritzdüsen 17, beispielsweise neun St-Uck (Fig. 1 und 2) oder elf Stück (Fig. 1) in solchen gleichmäßigen gegenseitigen Abständen untereinander angebracht, daß sich dle in Fig. 3 angedeuteten, aus den Spritzdüsen kommenden Flüssigkeitsspritzkegel überschneiden. Di.e Anzahl der Spritzdüsen kann auch hiervon abweichen; auf Jeden Fall ist aber eine Mehrzahl von Spritzdüsen für die Erfindung erforderlich. Jede Spritzdüse 17 kann über ein zugehöriges Magnetventil 18 mit dem Hohlraum des Düsenbalkens 16 verbunden werden Der rohrförmige Düsenbalken 16 ist an seinem unteren Ende 19 verschlossen und an seinem oberen Ende 20 über ein Rohrstück 21 mit einer flexiblen oder beweglich angeordneten Flüssigkeitszuleitung 22 verbunden Die Flüssigkeitszuleitung 22 kann dadurch der Hin- und Herbewegung des Düsenbalkens 16 folgen, wobei sie sich, wie in Fig. 2 durch gestrichelte Linien angedeutet ist, von einer linken Endstellung 22' in eine rechte Endstellung 22 bewegt. Die Flssigkeitszuleitung 22 ist an einen Druckerzeuger, beispielsweise an ein Hochdruck-Pumpen-Motor-Aggregat 26 angeschlossen.
- Jedes Magnetventil 18 ist mit einer zugehörigen elektrischen Leitung 23 verbunden. Alle LeitUngen 23 führen als Leitungsbündel 23' zu einem Wähl- oder Programmschalter 24, der sich auf einer zweckmäßig an dem Gehäuse 2 oder an dem Gestell 1 angebrachten Schalttafel 25 befindet. Die Schalttafel 25 trägt noch weitere, für die Bedienung der Vorrichtung erforderliche Schaltorgane, Drucktasten od0dgl.> wie z.B. einen Zeitschalter oder ein Zeitrelais 27» einen Startknopfschalter 28, einen Stopschalter 29 und einen Haupt- oder Notschalter 30.
- Ferner können dort die üblichen Kontroll-Lampohen 31 vorgesehen sein.
- Der Düsenbalken 16 ist.oben mittels eines Rugelgelagerten Schlittens 32 gleitbar, auf einer Führungsstange oder -schiene 33 gelagert und unten in einer Führung 34 verschiebbar. Der Schlitten 32 ist durch ein geschlitztes Kupplungsstück 35 mit dem Mitnehmerstift 36 einer Antriebskette 37 verbunden. Die endlose Kette 37 läuft beiderseits der Vorrichtung über Kettenräder 38, 39 und wird von einem Elektromotor 40 in Umlauf versetzt, wobei sie den Düsenbalken 16 hin- und herbewegt.
- Die Antriebskette 37 mit dem Motor 40 ist, wie Fig. 3 zeigt, direkt hinter der Führungsstange 33 angeordnet und nur in Fig. 2 der besseren ~Erkennbarkeit halber unrichtig über der Führungsstange 33 eingezeichnet'.
- Die Arbeits- und Wirkungsweise der, vorstehend beschriebenen Vorrichtung ist beispielsweise folgende: Nach dem Einsetzen des Sohablonenrahmens 13 mit der Schablone 14 in die Halterungen 12 und 15 kann man in einem ersten Arbeitsgang die noch auf der Schablone bzw. auf dem Gewebe vorhandene Farbe unter Verwendung eines rXrsungsmittels abwaschen.
- Hierfür genügt ein geringerer Flüssigkeitsdruck. Es können also mehrere bzw. alle Spritzdüsen 17, welche je nach dem Format des Schablonenrahmens zum Erfassen der Schablonenfläche erforderlich sind, gleichzeitig durch die Magnetventile 18 mit dem Innenraum des Düsenbalkens 16 verbunden werden. Nach Ingangsetzen der Vorrichtung läuft dann der Düsenbalken mindestens einmal, meistens aber mehrmals auf seinen Führungen 33, 34 hin und her. Im Bedarfsfall kann dann noch eine Entfettung durch Aufspritzen eines Emulgators ebenfalls mit geringerem Druck und mit mehreren Spritzdüsen gleichzeitig vorgenommen werden. Das eigentliche Entschichten wird im allgemeinen durch Aufspritzen eines chemischen Mittels zum Zersetzen der ausgehärteten Kopierschicht vorbereitet, was vor allem bei sehr harter Schicht notwendig ist. Auch hierbei können praktisch alle Spritzdüsen gleichzeitig arbeiten. Nun folgt das Entfernen der vorbehandelten bzw. zersetzten Schablonenschicht aus dem Schablonengewebe, wofür praktisch ein hoher Druck der aufgespritzten Flüssigkeit (Wasser) erforderlich ist. Daher wird beim Entschichtungsvorgang jeweils nur eine (ausnahmsweise zwei) Spritzdüse 17 eingeschaltet, die dann mit dem vollen Druck von 70 bis 75 bar des Motor-Pumpen-Aggregates spritzt, um die Schicht aus dem Gewebe herauszupressen. Man beginnt mit der jeweils obersten Spritzdüse der an dem Düsenbalken 16 vorgesehenen Düsenreihe und läßt den Düsenbalken z.B. zweimal oder mehrmals hin- und herfahren. Dann wird diese Spritzdüse ausgeschaltet und dafür die nächste darunter befindliche Spritzdüse in Betrieb gesetzt. Wieder läuft der Düsenbalken 16hin und her, so oft dies zum Entfernen der Schicht aus der jeweils beaufschlagten Schablonenzone erforderlich ist. Nun wird wieder diese Spritzdüse ausgeschaltet und dafür die nächste darunter angeordnete Düse eingeschaltet, und so fort, bis die ganze Schablonenschicht erfaßt und entfernt ist. Dieses Ein- und Ausschalten der Spritzdüsen nacheinander von oben bis unten vollzieht sich automatisch nach dem durch den Düsanwählschalter 24 eingestellten Programme Da sich die Flüssigkeitsspritzkegel vor der Schablone gegenseitig überschneiden, wird die gesamte Schablonenfiäche einwandfrei entschichtet.
- Schließlich kann die entschichtete Schablone eventuell noch getrocknet werden, wozu z.B. Warmluft durch die Spritzdüsen eingeblasen werden könnte.
- Selbstverständlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf das vorstehend beschriebene und in der Zeichnung veranschaulichte Ausführungsbeispiel, sondern sie umfaßt auch alle Varianten und Anwendungsmöglichkeiten im Rahmen der wesentlichen Erfindungsmerkmale. So könnte der Düsenbalken auch auf andere Weise, z.B. mittels einer umsteuerbaren Gewindespindel, hin und her gefahren werden. Unter Umständen könnte in Umkehrung der Relativbewegung auch der Düsenbalken rest stehen und dafür der Schablonenrahmen hin und her verschoben werden. Auch hier ist wesertlich, daß die Spritzdüsen selbst nicht bewegt werden, sondern fest an ihrer Zuleitung bzw. am Düsenbalken sitzen. Alle Teile der Vorrichtung werden aus einem säureresten, schlag-und verschleißfesten Werkstoff gefertigt, wobei das Gesamtgewicht der Vorrichtung durch die Verwendung von Kunststoff für alle dafür geeigneten Bauteile leicht gehalten werden kann.
- Leerseite
Claims (1)
- Vorrichtung zum Behand ein, insbesondere zum Entschichten v o n S 1 e b d r u c k s c h a b 1 o n e n od. dgl.Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Behandeln, insbesondere zum Entschiehten von Siebdruckschablonen od.dgl., durch Aufspritzen einer Behandlungsflüssigkeit auf die in einen Schablonenrahmen eingespannte Schablone, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufspritzen der Behandiungsflüssigkeit ein relativ zum Schablonenrahmen (13) bzw. zur Schablone (1k) verschiebbares DUsensystem oder Düsenaggregat mit einer Mehrzahl von in gegenseitigen- Abständen angeordneten Spritzdüsen (17) vorgesehen ist, welche wahlweise einzeln oder zu mehreren ein- und ausschaltbar sind.2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzdüsen (17) untereinander an einem gemeinsamen Düsenbalken (16) angeordnet sind, welcher in einem Gestell (1) oder Gehause (2) verschiebbar gelagert und mittels eines Triebwerkes'parallel zu und über-der in das Gestell oder Gehäuse (2) eingesetzten Schablone (14) hin- und hergehend verfahrbar ist.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zu- bzw. Abschalten der einzelnen Spritzdüsen (17) an bzw. von ihrer #lUssigkeitszuleitung durch elektrisch oder pneumatisch betätigbare Ventile bewirkt wird.4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Spritzdüse (17) ein an die Flüssig#itszuleitung angeschlossenes Magnetventil (18) zugeordnet ist.5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, Baß die Spritzdüsen (17) über ihre zugehörigen Magnetventile (18) an den durchgehenden Hohlraum eines rohrförmigen Düsenbalkens (16) anschließbar sind, welcher seinerseits mit einer den Verschiebungsbewegungen des Düsenbalkens folgenden, z.B. flexiblen Flüssigkeitszuleitung (22) verbunden ist.6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daB die Flüssigkeitszuleitung (22) an einen Druckerzeuger, vorzugsweise an ein Hochdruck-Pumpen-Motor-Aggregat (26) anschließbar ist.7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Magnetventil (ß) durch eine elektrische Leitung (23) an einen Düsenwahlschalter (24) angeschlossen ist.8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenbalken (16) im oberen Teil des Gehäuses (2) bzw. unter der Haube (3) gleitbar auf einer Führungsschiene oder -stange (33) gelagert und mittels eines Kupplungsorgans (35, 36) mit einer motorisch bewegbaren, umlaufenden oder umsteuerbaren Antriebskette (37) verbunden ist.9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende des Düsenbalkens (16) in einer Führung (34) läuft.10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in das Antriebssystem für den Dilsenbalken (16) eine Rutschkupplung eingebaut ist.11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebungszeit bzw. Verschiebungsgeschwindigkeit des Düsenaggregates oder Düsenbalkens (16) mittels eines Zeitschalters (27) bzw. Geschwindigkeitsreglers veränderbar ist.12. Vorrichtung nach Anspruch 7 und 11, dadurch geketnzeichnet, daß an dem Gehäuse (2) eine Schalttafel (25) angebracht ist, auf der der Düsenwahlschalter (24), der Zeitschalter (27) bzw. Geschwigdigkeitsregler, ein Startschalter (28), ein Stopschalter (29) und gegebenenfalls weitere Schalter angeordnet sind.13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderseite des Gehäuses (2) eine Tür (4) mit wasserdicht schließenden Fensterscheiben (5) hat 14 Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäusetür (4) mit einem Sicherheitsschalter (11) versehen ist 15 Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Fensterscheiben (5) der Gehäusetür (4) oben eine Berieselungseinrichtung (8) und unten eine Auffangrinne (9) für Waschflüssigkeit haben.16o Vorrichtung nach Anspruch 13 bzw. 15, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Gehäuses (2) eine nach vorn bis unter die Tür (4) vorspringende Wanne (7) angeordnet ist, an die eine Abflußleitung (10) angeschlossen ist.17 Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzdüsen (17) des Düsenaggregates bzw. Düsenbalkens (16) in solchen gegenseitigen Abständen angeordnet sind, daß sich die austretenden Flüssigkeitsspritzkegel vor der Schablone überschneiden.
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