DE3017078A1 - Leichtes erkundungs- und patrouillenfahrzeug - Google Patents
Leichtes erkundungs- und patrouillenfahrzeugInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F41H—ARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
- F41H7/00—Armoured or armed vehicles
- F41H7/02—Land vehicles with enclosing armour, e.g. tanks
- F41H7/04—Armour construction
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- F41H7/042—Floors or base plates for increased land mine protection
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Description
(13 929)
Leichtes ErkundungB- und Patrouillenfahrzeug
Die Erfindung betrifft ein leichtes Erkundungs- und
Patrouillenfahrzeug für militärische Zwecke zur Öffnung von Fahrwegen und zur Erkundung des Geländes, wobei das Fahrzeug von einer gewissen Autonomie ist, um Bewegungen in Wüsten oder schlecht befahrbaren Regionen durchführen zu können.
Patrouillenfahrzeug für militärische Zwecke zur Öffnung von Fahrwegen und zur Erkundung des Geländes, wobei das Fahrzeug von einer gewissen Autonomie ist, um Bewegungen in Wüsten oder schlecht befahrbaren Regionen durchführen zu können.
Die Erfindung betrifft insbesondere ein Fahrzeug, das
mit einer Leichtpanzerung aus Stahlblech von 5 bis 6 cm in besonderer Anordnung ausgestattet ist, die das Fahrzeug praktisch unverwundbar in Bezug auf Projektile von Sturmwaffen und Explosionsteilen von bspw. Minenexplosianen machen soll, worin auch die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht. Diese Aufgabe ist mit einem
Fahrzeug nach der Erfindung durch das im Kennzeichen
des Hauptanspruches Erfaßte gelöst.Uorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich nach den UnterBnsprüchen.
mit einer Leichtpanzerung aus Stahlblech von 5 bis 6 cm in besonderer Anordnung ausgestattet ist, die das Fahrzeug praktisch unverwundbar in Bezug auf Projektile von Sturmwaffen und Explosionsteilen von bspw. Minenexplosianen machen soll, worin auch die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht. Diese Aufgabe ist mit einem
Fahrzeug nach der Erfindung durch das im Kennzeichen
des Hauptanspruches Erfaßte gelöst.Uorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich nach den UnterBnsprüchen.
030063/070 3
Das erfindungsgemäße Fahrzeug wird nachfolgend anhand der zeichnerischen Darstellung eines Ausführungsbeispieles
näher erläutert.
Eb zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Fahrzeuges; Fig. 2 einen schematisierten Schnitt durch das
Fahrzeuggehäuse;
Fig. 3 teilweise im Schnitt und in Vorderansicht das
Fig. 3 teilweise im Schnitt und in Vorderansicht das
Fahrzeug und
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Fahrzeug in anderer AusfUhrungsform.
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Fahrzeug in anderer AusfUhrungsform.
Das in Fig. 1 dargestellte Fahrzeug ist demgemäß als Fahrzeug zu verstehen, das in Zonen, die für gefährlich
gehalten werden, fahren bzw. Bewegungen durchführen kann, d.h. im Gelände, wo der Feind einen Hinterhalt
gelegt hat oder in Bereichen, die vermint sein können.
Das Fahrzeug zur Erkundung oder für Patrouillen muß nicht im Sinne eines Sturmwagens ausgebildet sein, weil es sich
durch seine Schnelligkeit bezüglich des Ortswechsels, seine Leichtigkeit, seine Mobilität und seine Dimensionen
auszeichnen soll.
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— D —
Das Fahrzeug besteht, uie Fig. 2 schematisch zeigt, aus
ziijei napf artigen Schalen 1,2, die sich zueinander tu ei**
nem geschlossenen Innenraum 3 erganzen und das Gehäuse
des Fahrzeuges bilden.
Die Schale 1 besteht aus Abuieisungsuänden, die aus divergierenden
Strafen k gebildet sind und demgemäß einen Abiueisungseffekt
bspid. bezüglich Minenexplosionen haben, die mit den
Abiueisungsuänden der Schale in Kontakt kommen.
Die Schale 1 ist demgemäß aus einzelnen Stahlblechstreifen
von 5 bis 6 cm Stärke gebildet, die an den Verbindungsstellen, bzu). ihren Längsrändern miteinander verschweißt Bind,
uiobei die einzelnen Streifen h zueinander verschiedene Neigungen
haben in Bezug auf ihre Seitenflächen und ziuar auf
die Weise, daß es keine Zone der Schale 1 gibt, die sich rechtwinklig seitlich auftreffenden Projektilen darbietet
oder bezüglich Minenexplosionen von unten nach oben.
Die Schale 2 bietet sich dar in Form eines Kegelstumpfes,
gebildet aus einem Dach 6, das durch Längsschueißnähte
mit zwei seitlich geneigten Flächen verbunden ist, die in
Bezug auf seitlich auftreffende Profile denselben Abueisungseffekt
haben.
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Alle Metallstreifen, die die beiden Schalen bilden, sind durch Lichtbogenschweißung verbunden auf die üJeise, daB
sie ein hermetisches und widerstandsfähiges Fahrzeuggehäuse bilden.
Gemäß Fig. 3 kann die oben beschriebene Schale 1 als Chassis
dienen für die Festlegung der Antriebselemente (Getriebekasten,
Differenzialachsen usw.). In diesem Fall ist die Schale 1 mit Außenaufnahmen 11 für die Montage der FederblMtter
12 der Achsen 13 versehen. In der Schale 1 sind Radkästen
für die Räder 1*» integriert, die ausreichend Raum für
die Radaufhängung, die Stoßdämpfer usui. bieten.
Bei dieser Ausführungsform sind alle Antriebselemente außerhalb
der Schale 1 angeordnet, unter der Voraussetzung, daß
diese ausreichend widerstandsfähig gegen Projektile sind.
Demgegenüber sind Behälter für den Treibstoff, sonstige
Flüssigkeiten und Geschosse im Inneren der Schale 1 angeordnet.
Beispielsweise sind die Behälter für brennbare Flüssigkeiten 15 hinter der Seitenwand der Schale 1 angeordnet,
während der Behälter für üJaseer IS über dem Baden angeordnet
ist, der im gezeigten Ausführungsbeispiel in diesem Bereich eben ist.
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DiEse Behälter befinden sich im hinteren Teil A des Fahrzeuges
wahrend der Raum davor für den Fahrer und den Schützen bestimmt
ist.
Die Schale 1 ist deshalb, wie vorerwähnt, gebildet aus Streifen k, die ihre Bod en- und Seitenteile bilden. Die Frontfläche
der Schale 1 ist ebenfalls aus verschweißten Stahlblechstreifen 17,18 gebildet, die in Bezug auf das Äußere
des Fahrzeuges geneigt sind, um ebenfalls abbieisende Wände
zu bilden. Die RückflMche ist in gleicher Weise gebildet aus
zwei verschweißten Stahlblechstreifen 19,2o längs der Schweißnaht 21 und divergieren ebenfalls in Bezug auf das Äußere,
um abweisende Wände zu bilden. Die obere Schale 2 ist in Farm einer trapezartigen Kappe ausgebildet, deren Frontfläche
23 geneigt ist, wie aus Fig. k erkennbar.
Das Dach trägt eine Maschinenwaffe Zk1 angeordnet auf einem
Turm 25, und ferner ist eine Öffnung 26 vorgesehen, um eine
Waffe zur Verteidigung gegen Luftangriffe anordnen zu können.
Seitlich sind Öffnungen vorgesehen, die von beide- Schalen 1, 2 übergreifenden Türen 27 verschlossen sind. Diese Türen
sind ebenfalls gepanzert, wie der Rest des FahrzeugehMuses.
Die obere Schale 2 kann das Fahrzeug insgesamt abdecken,
wie in Fig. 1 erkennbar oder sie kann hinten offen sein, wie aus Fig. k erkennbar.
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In diesem Fall ist das hintere Teil 2Θ vollkommen offen und die Öffnung ist ringsum mit einer Rollenführung 29 versehen,
in der ein Gleitelement angeordnet ist zur Aufnahme einer
Maschinenwaffe 3o, so daß diese in jede Umfangsstellung der
Rollenführung 29 verstellt werden kann.
Das Fahrzeug ist wohlverstanden ausgerüstet mit allen Steuerorganen,
Beobachtungselementen und allen sonst üblicherweise vorgesehenen Elementen für Fahrzeuge dieser Art, und die
RMder sind mit berstsicheren Bandagen versehen.
t
Das beschriebene Fahrzeug ist, wie erwähnt, vorteilhaft relativ unverletzlich in Bezug auf Geschasse und explodierende Minen.
Das beschriebene Fahrzeug ist, wie erwähnt, vorteilhaft relativ unverletzlich in Bezug auf Geschasse und explodierende Minen.
030063/0 703
Claims (1)
- (13 929)Paul LeguBUavenue de MazyParnichet/FrankreichPatentansprüche:11) Leichtes Erkundungs- und Patraulllenfahrzeug, gekennzeichnet durch eine untere gepanzerte napfartige, das Fahrzeugchassis bildende Schale (1) mit nach oben divergierendem Beschoß und Explosionsteile abweisenden WMnden und eine auf die untere Schale (1) aufgesetzte und mit dieser verbundene obere Schale (2), die mindestens einen Teil des oberen Fahrzeugbereiches abdeckt.2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrelemente, uiie Achsen (13), Aufhängung (12), Stoßdämpfer od. dgl. außerhalb der Schale (1) angeordnet sind.3. Fahrzeug nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gepanzerte Schale (1) aus metallischen Streifen (<+) gebildet ist, die löngs ihrer LängsrSnder miteinander verbunden und in Bezug zueinander von unten nach oben mit abnehmender Divergenz angeordnet sind.030063/0703^. Fahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gepanzerte Schale (1) eine Vorder- und Hinterwand aufweist, die jeweils aus entsprechend divergierenden Streifen (17,18,19,2o) gebildet sind.5. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis k, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rand der Schale (1) mit einem umlaufenden Flansch (la) als Auflage für die Verbindung mit der oberen Schale (2) versehen ist, die ebenfalls einen entsprechenden umlaufenden Flansch (la) aufweist.6. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Hand der unteren Schale (1) einen Tail umfaßt mit angeschweißten Elementen (11) für Federn und für die Festlegung von Aufhängeelementen (12) und Stoßdämpfer und zum anderen Teil Verankerungselemente für die Festlegung der Antriebselemente des Fahrzeuges.7. Fahrzeug nach Anspruch 1, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die obere Schale (2) aus einem kegelstumpfförmigen Teil gebildet ist und aus einem Dach (6), das an zwei seitlich geneigte Wandungen (8) angeschweißt ist, deren unterer Rand Flansche (lo) aufweist,030063/0703wobei die Front- und RückflSchen (23) ebenfalls geneigt sind, um abweisende liJMnde zu bilden.8. Fahrzeug nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die obere Schale (2) im hinteren Teil eine Öffnung (28) aufweist, deren Umfangsrand mit einer Führung (29) für die Anordnung einer um den ganzen Umfang beweglichen Waffe (3o) versehen ist.9. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der unteren Schale (1) Flüssigkeitsbehälter (15,16) angeordnet sind.030063/0703
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Legal Events
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