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DE3000347A1 - Schutzvorrichtung fuer kampfwagen mit geschuetzrohr - Google Patents

Schutzvorrichtung fuer kampfwagen mit geschuetzrohr

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DE3000347A1
DE3000347A1 DE19803000347 DE3000347A DE3000347A1 DE 3000347 A1 DE3000347 A1 DE 3000347A1 DE 19803000347 DE19803000347 DE 19803000347 DE 3000347 A DE3000347 A DE 3000347A DE 3000347 A1 DE3000347 A1 DE 3000347A1
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gun barrel
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DE19803000347
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Nils Winblad
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Bofors AB
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    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H5/00Armour; Armour plates
    • F41H5/06Shields
    • F41H5/16Shields for ordnance or tanks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung für einen Kampfwagen, z. B. einen Panzer, der ein Geschützrohr hat, das aus dem Wagen herausragt. Die Schutzvorrichtung soll den Wagen gegen wesentliche Schäden schützen, die durch gegen den Wagen gerichtete Munition mit Aufschlagzünder verursacht werden kann. Die Schutzvorrichtung soll speziell gegen Granaten, Geschosse usw., mit gerichteter Sprengwirkung (socalled hollow charge effect) schützen, wobei die Granate oder ähnliches mit einem inneren Kegel gebaut sind, der nach vorne gerichtet ist, und welcher bei der Zündung der Sprengladung einen nach vorne gerichteten Strahl auslöst, der durch die Wagenpanzerung schlagen soll. Bei solchen Granaten oder ähnlichen wird die Zündung der Sprengladung erreicht mit Hilfe von elektrischen Kontaktteilen in der Granate, die beim Aufschlag auf das Wagengehäuse miteinander Kontakt machen, wodurch die
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Granate bei der Zündung so nahe am Wagen ist, daß der mit dem Strahl bezweckte Effekt erreicht werden kann.
Aus offensichtlichen Gründen besteht der Wunsch, in der Lage zu sein, den fraglichen Kampfwagen vor der Munition zu schützen. Die Schutzvorrichtung muß so gebaut werden, daß die normalen Funktionen des Wagens beibehalten werden, wie z. B. Feuerbereitschaft, Sicht usw.
Die vorliegende Erfindung benutzt die Tatsache, daß ein großer Teil des Effekts der fraglichen Munition genommen ist, wenn die Zündung sogar schon in ziemlich kleinem Abstand vom Wagen verursacht werden kann und ebenso die Tatsache, daß die fragliche Munition vergleichsweise leicht zu zünden ist und sogar durch ziemlich leichte Aufschläge, z. B. auf Ästen oder Büschen, verursacht werden kann.
Die Aufgabe wird bei einer Schutzvorrichtung der oben genannten Art gelöst durch einen am Vorderteil des Geschützrohres angebrachten oder anbringbaren Schutzschirm, der so angeordnet ist, daß er die Aufschlagzündung von gegen den Wagen gerichteter Munition an einer Stelle auslöst, wo sie ungefährlich ist, gleichzeitig aber mindestens teilweise durchsichtig ist, um eine gewisse Sicht vom Wagen durch den Schirm zu ermöglichen.
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Vorteilhafterweise ist der Schutzschirm auf- und zufaltbar und kann in einer bevorzugten Ausführungsform mit einem Schirmfaltmechanismus versehen sein, der mit einem oder einer Vielzahl von hydraulischen Zylindern oder ähnlichem gesteuert wird. In dieser bevorzugten Ausführungsform besteht der Schutzschirm aus
sich
länglichen Teilen, die I radial vom Geschützrohr erstrecken, und aus an diesen und zwischen diesen Teilen befestigten Hilfsmitteln^ die zusammen mit den länglichen Teilen ein Netz, z. B. aus Ketten oder Drahtteilen mit einer Maschenweite, die etwas kleiner ist als das Kaliber der Munition, bilden.
Das wesentliche Merkmal der erfindungsgemäßen Schutzvorrichtung kann aus dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 ersehen werden.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung des Schutzschirmes kann die Wirkung der Munition, die gegen den Wagen gerichtet ist, wesentlich reduziert werden, während gleichzeitig die für den Wagen erforderlich? Sicht beibehalten wird. Da die Feuerwaffe in Höhen- und Seitenrichtung ausgerichtet werden kann, ist es möglich, den Schutz nach eigenem Ermessen oder nach der Anzeige einer zentralen Überwachung anzupassen, wodurch es möglich ist, den Wagen in verschiedene Richtungen zu schützen in Abhängigkeit von der Einstellung des Geschützrohres zum Wagenchassis. Die Schutzvorrichtung kann verlängerbar sein, kann aber auch genauso leicht austauschbar sein. Ersatzteile für die Schutzvorrichtung können vielleicht in oder auf dem Wagen mitgeführt werden.
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Wird der Schutzschirm so angeordnet, daß er zusammenklappbar oder längs des Geschützrohres einziehbar ist, so hat er keinerlei störenden Einfluß auf die normalen Funktionen des Kampfwagens, wenn der Schirm nicht in Benutzung ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 perspektivisch und schräg von vorne oben einen Panzer, der die erfindungsgemäße Schutzvorrichtung benutzt;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Teile, aus denen die Schutzvorrichtung von Fig. 1 besteht;
Fig. 3 einen seitlichen teilweisen Querschnitt im Detail, der Teile von Fig. 2;
Fig. 4 eine Frontansicht eines Teils des Schutzschirms der Schutzvorrichtung nach Fig. 1.
Fig. 1 zeigt einen Raupenkampfwagen 1, der an sich herkömmlich ist. Der Wagen trägt eine oben lie gende Kanone 2 mit einem Geschütz· rohr 3, das sich erheblich über die Wagenkarosse herauserstreckt. Am vorderen Teil des Geschützrohres ist der Schutzschirm 4 angeordnet, der im folgenden genauer beschrieben wird. Im Beispiel dieser Ausführungsform ist der Schutzschirm im wesentlichen kreisförmig,
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und im vorliegenden Fall hat er einen Durchmesser von 2,5-3 Meter. In Fig. 2 sind aus Gründen der Klarheit nur einzelne Teile gezeigt. Der Schirm besteht aus einer Anzahl von länglichen Teilen 4a aus Stahl oder entsprechendem Material, die sich radial vom Geschützrohr 3 aus erstrecken. An ihren inneren Enden sind die ersten Teile drehbar in Stützlagern 5 auf einem ersten Ring 6 gelagert, der auf der Ummantelung des Geschützrohres in bekannter Weise befestigt ist. Die Stützmittel können herkömmliche Zapfenlager mit zwei Seitenteilen und einem Zapfen,der sich durch ein Loch in dem länglichen ersten Teil erstreckt
aufweisen, und der in den Seitenteilen befestigt ist'. Auf dem größten Teil seiner Länge kann das längliche Element einen profilierten Querschnitt haben, der z. B. I- oder T-förmig sein kann. Die Stützmittel sind ferner so gemacht, daß die nötige Stabilität für die ersten Teile erreicht wird, und daß eine ausreichende Anzahl von Teilen auf dem Geschützrohr abgestützt werden kann.
Diese ersten Teile können auf- und zugefaltet werden; die Stellung in der der Schirm den Schutz gibt, ist die völlig ausgefaltete Position (siehe die durchgezogenen Linien in Fig. 2). Die zusammengefaltete Stellung der ersten Teile ist durch gestrichelte Linien gekennzeichnet und mit 4a1 bezeichnet.
Der Faltmechanismus für die ersten Teile enthält einen zweiten Ring 17, der auf dem Rohr verschiebbar angebracht ist und zwischen den Stellungen, die durch durchgezogene und gestrichelte Linien gekennzeichnet sind,verschoben werden kann, deren letztere in Fig.2
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durch 71 bezeichnet ist. Zweite längliche Teile 8 verbinden den zweiten Ring mit den ersten länglichen Teilen. Die zweiten Teile 8 werden an ihrem ersten Ende in drehbaren Stutzmitteln 9 auf dem zweiten Ring und an ihrem zweiten Ende in Stützlagern 10 im Mittelteil der ersten Teile 4a abgestützt. Wenn der zweite Ring in die Stellung 7f verschoben wird, werden die zweiten Teile mitgezogen und nehmen die Stellung 81 ein, die im wesentlichen parallel zum Geschützrohr und innerhalb der ersten Teile in ihrer zusammengefalteten Stellung 4af liegt. Auch die Teile 8 und der Ring 7 sind aus Metall.
Um die Ein- und Ausfaltbewegung des Schirmfaltmechanismus zu bewirken, werden nach Fig. 3 herkömmliche hydraulische Zylinder benutzt. In Fig. 3 sind zwei Zylinder gezeigt, die diametral auf dem Rohr angebracht sind, wodurch gewährleistet ist, daß der Schirmfaltmechanismus keine Neigung zum Sich-Schiefstellen zeigt. In Fig. 3 ist der Ring 7 mit durchgezogenen Linien in seiner zurückgezogenen Position und mit gestrichelten Linien in seiner Frontposition gezeigt. Die Stellungencfes Kolbens des hydraulischen Zylinders sind mit 11a und 11a1 bezeichnet.
In Fig. 4 ist der Schutzschirm teilweise gezeigt. Zwischen den verschiedenen radial verlaufenden ersten Teilen sind Kettenteile 12a angebracht, die mit ihren Enden in verschiedenen radialen Abständen an den ersten Teilen befestigt sind, die dabei maximal ausgenutzt werden. Die Kettenteile 12a wiederum können miteinander durch weitere Kettenteile 12b verbunden sein, damit die Kettenteile
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zusammen kleine Maschen 13 mit einer Größe, die kleiner ist als das Kaliber der Munition, gegen die der Schirm Schutz bieten soll, bilden. An ihren äußeren Enden sind die Kettenteile 12a durch Schweißen usw. in Löchern an den ersten Teilen befestigt. Die Teile und Ketten sind so gebaut, daß im Schirm und seinen Bestandteilen die nötige mechanische Festigkeit erreicht wird und daß der Schirm in der Lage ist, gegen den Wagen gerichtete Projektile zu zünden. I- oder T-Profilträger mit einer Höhe von 30 - 50 mm und Kettenstärken von ungefähr 25 mm können als ausreichend angesehen werden, die Anforderungen sehr wohl zu erfüllen.
In Fig. 4 sind die Seitenteile der ersten Stützmittel 5 als 5a und 5b gezeigt, und der Zapfen ist mit 5c bezeichnet. Die zweiten und dritten Stützmittel sind in entsprechender Weise ausgestaltet.
Der äußere Durchmesser des Schirms hängt von der Länge des Rohres ab. Je weiter das Rohr aus dem Wagen herausragt, desto geringerer Schirmdurchmesser ist erforderlich und umgekehrt. Die Größe des Schirms wird auch durch die Breite und Höhe des Wagens bestimmt. Die zulässige Größe des Schirms wird ferner bestimmt durch den Raum, der erforderlich ist, um den Schirm zusammenzufalten, d. h, der Faltradius muß frei vom Wagenkörper laufen.
Um den An- und Abbau der Schutzvorrichtung am Wagen während des Felddienstes zu erleichtern, können der erste bzw. zweite Ring Jeder aus zwei Hälften gebaut sein, die leicht zusammengebaut werden können. Einige der Kettenteile können so ausgebildet sein, daß sie in Vertiefungen in den ersten Teilen eingehakt -werden können, so
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daß auch der Schirm prinzipiell in zwei Hälften aufgeteilt werden kann.
Die erfindungsgemäße Schutzvorrichtung ist aus Teilen, zusammengesetzt, die leicht herzustellen und in einer Fabrik zusammenbaubar sind. Der Aufbau ist so gestaltet, daß An- und Abbau auf dem Wagen leicht während des Felddienstes vorgenommen werden kann.
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Claims (5)

  1. Patentansprüche
    My Schutzvorrichtung für Kampfwagen mit Geschützrohr, das aus dem Wagen herausragt, zum Schütze gegen Munition mit Aufschlagzünder, speziell gegen Granaten oder entsprechende Geschosse mit gerichteter Sprengwirkung, gekenn ze ichn e t durch einen am Vorderteil des Geschützrohres (3) angebrachten oder anbringbaren Schutzschirm (4), der so angeordnet ist, daß er die Aufschiagzündung von gegen den Wagen gerichteter Munition an einer Stelle auslöst, wo sie ungefährlich ist, gleichzeitig aber mindestens teilweise durchsichtig ist, um eine gewisse Sicht vom Wagen durch den Schirm zu ermöglichen.
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  2. 2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzschirm (4) mit Hilfe von mindestens einem hydraulischen Zylinder (11) oder entsprechendem Gerät auf- und zugefaltet werden kann.
  3. 3. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzschirm (4) aus langgestreckten Teilen (4a), die sich radial vom Geschützrohr erstrekken, besteht und daß an und zwischen diesen Teilen (4a) Hilfsmittel befestigt sind, die zusammen mit den Teilen (4a) ein Netz mit einer Maschenweite, die etwas kleiner ist als das Kaliber der Munition, gegen die der Schirm Schutz bieten soll, bilden.
  4. 4. Schutzvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsmittel aus Ketten oder Drahtteilen (12a, 12b) bestehen.
  5. 5. Schutzvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzschirm (4) auf einem Schirmfaltmechanismus angebracht ist, mit einem ersten Ring (6), der auf dem Rohr befestigt ist und in dem die langgestreckten Teile (4a) an einem Ende drehbar gelagert sind, einem zweiten Ring (7), der auf dem Rohr verschiebbar angebracht ist, und zweiten langgestreckten Teilen (8), deren eine Enden drehbar an dem zweiten Ring (7) und deren andere Enden drehbar am Mittelteil jeweils eines der ersten Teile (4a) befestigt sind.
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DE19803000347 1979-01-12 1980-01-07 Schutzvorrichtung fuer kampfwagen mit geschuetzrohr Granted DE3000347A1 (de)

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