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DE3508660C2 - Kampffahrzeug mit scheitellafettierter Waffenanlage - Google Patents

Kampffahrzeug mit scheitellafettierter Waffenanlage

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DE3508660C2
DE3508660C2 DE19853508660 DE3508660A DE3508660C2 DE 3508660 C2 DE3508660 C2 DE 3508660C2 DE 19853508660 DE19853508660 DE 19853508660 DE 3508660 A DE3508660 A DE 3508660A DE 3508660 C2 DE3508660 C2 DE 3508660C2
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DE
Germany
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housing
weapon
combat vehicle
vehicle according
recess
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DE19853508660
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Helmut Jahn
Hans-Peter Malolepsy
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Wegmann and Co GmbH
Original Assignee
Wegmann and Co GmbH
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H7/00Armoured or armed vehicles
    • F41H7/02Land vehicles with enclosing armour, e.g. tanks
    • F41H7/04Armour construction
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/34Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles on wheeled or endless-track vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Kampffahrzeug mit schei­ tellafettierter Waffenanlage, bei dem das Wiegenteil der schweren Hauptwaffe um vorgegebene Winkel im Höhen- und Seitenrichtbereich über einen Lagerbock schwenkbar auf der Oberseite der Fahrzeugwanne gelagert ist und am Wiegenteil in der rückwärtigen Verlängerung des Rohres der Hauptwaffe ein zusammen mit dem Wiegenteil verschwenkbares Gehäuse zur Unterbringung mindestens einer Person der Besatzung und zur Aufnahme eines vorgegebenen Munitionsvorrates angeordnet ist.
Ein derartiges Kampffahrzeug ist beispielsweise in der DE-OS 21 41 937 beschrieben.
Kampffahrzeuge mit scheitellafettierter Waffenanlage sind von besonderem taktischem Interesse, da sie gegen­ über einem Kampfpanzer mit Turm eine erheblich kleinere Silhouette aufweisen und finden vor allem Verwendung bei der Panzerabwehr.
Das bekannte Kampffahrzeug nach DE-OS 21 41 937 besitzt ein auf die Fahrzeugwanne aufgesetztes zweiteiliges Gehäuse. Das obere Gehäuseteil ist fest mit dem Wiegenteil verbunden und zusammen mit diesem um den Schildzapfen in einer vertikalen Ebene schwenkbar. Es ragt in das untere Gehäuseteil hinein, das über einen Drehkranz mit der Fahrzeugwanne verbunden ist. Das bekannte Kampffahrzeug hat den Nachteil, daß das zweiteilige Gehäuse relativ aufwendig aufgebaut ist und die Sichtverhältnisse für die im unteren Bereich des oberen Gehäuseteils unterhalb der Hauptwaffe untergebrachte Besatzung außerordentlich schlecht sind.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, ein Kampffahrzeug der eingangs erwähnten Bauart zu schaffen, bei dem die Vorteile eines Kampffahrzeuges mit scheitellafettierter Waffenanlage, nämlich die reduzierte Frontfläche und kleine Silhouette gewahrt bleiben, wobei es konstruktiv einfach aufgebaut sein und der Besatzung eine bessere Rundumsicht und guten Schutz ermöglichen soll.
Die Lösung dieser Aufgabe geschieht erfindungsgemäß mit den Merkmalen aus dem kennzeichnenden Teil des Patentan­ spruchs 1.
Vorteilhafte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Kampffahrzeuges sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Bei dem erfindungsgemäßen Kampffahrzeug kann ein Mit­ glied der Besatzung, beispielsweise der Kommandant, in dem Gehäuse, das zusammen mit der Waffe und dem Wiegen­ teil verschwenkt wird, untergebracht sein. Der Komman­ dant hat durch die besondere Anordnung seines Sitzes und die Anordnung der Sichtmittel die Möglichkeit, einer­ seits den automatischen Ladevorgang zu überwachen und gegebenenfalls einzugreifen und andererseits ist eine Ausblicksmöglichkeit oberhalb der Waffenanlage ge­ schaffen, durch die mit besonders geringem Aufwand die geforderte Rundumsicht für Beobachtung und Waffenein­ satz erreicht wird. Eine Erhöhung des Waffenrohres zur Bekämpfung von Zielen in maximaler Entfernung um 2° bis 3° über der Horizontalen beeinträchtigt das Sichtfeld des Zielfernrohres und die anderen Sichtmittel in hori­ zontaler Richtung nicht. Erhöht liegende Ziele werden von der gesamten starren Waffen- und Gehäuse-Einheit angerichtet, so daß die vorteilhaften Sicht- und Zielbe­ dingungen erhalten bleiben. Das gleiche gilt bei nach vorn oder nach hinten abgekippter Fahrzeugwanne im unebenen Gelände.
Zum Einsatz des Kampffahrzeuges und zur Führung der Waffe kann ein verhältnismäßig einfach ausgestaltetes Feuerleitsystem verwendet werden. Die Funktion des Richtschützen kann dabei auf den Kommandanten übertragen sein, so daß innerhalb des Gehäuses nur ein Mitglied der Besatzung, beispielsweise der Kommandant, untergebracht zu sein braucht. Wenn auf eine automatische Ladeeinrich­ tung verzichtet werden soll, kann eventuell zusätzlich ein Ladeschütze innerhalb des Gehäuses untergebracht sein.
Bei der Verwendung einer automatischen Ladeeinrichtung kann der Munitionsvorrat zu beiden Seiten der Ladeein­ richtung mit nach vorne orientierten Gefechtsköpfen angeordnet sein. Ist ein Ladeschütze vorhanden, so kann der Munitionsvorrat neben seinem Platz an den Seitenwänden des Gehäuses angeordnet sein.
Soll das Einsatzkonzept des erfindungsgemäßen Kampffahr­ zeuges mit scheitellafettierter Waffenanlage erweitert werden, um die Forderung zu erfüllen, einen gezielten Schuß aus der Fahrt in Fahrtrichtung anzugeben, so ist auch ein stabilisierter Betrieb durchaus realisierbar.
Die Gestaltung der Fahrzeugwanne ist auf die besondere Ausbildung der das Rohr der Hauptwaffe, das Wiegenteil und das Gehäuse enthaltenden Baueinheit abgestimmt. Um eine möglichst niedrige Silhouette zu erreichen, weist die Fahrzeugwanne an ihrer Oberseite im Heckbereich unterhalb des Gehäuses eine nach oben offene, im Querschnitt im wesentlichen U-förmige Vertiefung auf, in welche das Unterteil des Gehäuses hineinragt. Dabei sind die Breite und die Tiefe dieser Vertiefung in ihrem Verlauf an die Maximalwerte der Schwenkwinkel der Hauptwaffe im Höhen- und Seitenrichtbereich angepaßt, so daß der für die Richtvorgänge notwendige freie Raum vorhanden ist.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Kampffahrzeu­ ges besteht darin, daß ein überwiegend zur Rundum­ beobachtung auf dem Gehäuse angeordnetes Periskop bei Energieausfall und bei Bedarf die Funktion eines Hilfs­ zielfernrohres übernehmen kann, da das Gehäuse mit dem Periskop unmittelbar mit der Waffe mitgerichtet wird und das Periskop in einer Stellung arretierbar ist, in der seine Sichtlinie parallel zur Rohrachse der Hauptwaffe verläuft.
Ebenso kann ein auf das Gehäusedach aufgesetztes Maschi­ nengewehr zur Abwehr tieffliegender Flugzeuge ebenso als axial-parallele Nebenwaffe eingesetzt und aus dem Inne­ ren des Gehäuses bedient werden. Hierzu muß lediglich eine starre Arretierung in einer Position zum Gehäuse vorgesehen sein, in der die Rohrachse der Nebenwaffe parallel zur Rohrachse der Hauptwaffe verläuft.
Weiterhin ist dem Kommandanten bei dem erfindungsgemäßen Kampffahrzeug die Möglichkeit gegeben, in einer Vorrang- Steuerung gegenüber dem in der Fahrzeugwanne unterge­ brachten Fahrer, das gesamte Kampffahrzeug über sein Lauf- oder Fahrwerk grob auf einen Zielbereich einzu­ schwenken. Mit relativ geringem Mehraufwand können die Lenk- und Steuerungseinrichtungen so erweitert werden, daß der Kommandant aufgrund seiner exponierten Position innerhalb des Gehäuses das Herausfahren des Kampffahr­ zeuges nach rückwärts aus der Gefechtsstellung durchfüh­ ren kann. Am Gehäuse angeordnete, entsprechend verstell­ bare Winkelspiegel erlauben ihm, das Fahrzeug auch aus dem Gehäuse-Innenraum mit indirekter Sicht selbst zu fahren.
Die Fahrzeugwanne ist räumlich so gegliedert, daß alle Antriebsaggregate und Zusatzeinrichtung möglichst im vorderen Bereich untergebracht sind. Der Fahrerplatz kann dann unmittelbar neben dem die Baueinheit aus Waffe und Gehäuse tragenden Sockel angeordnet sein.
Im folgenden werden anhand der beigefügten Zeichnungen Ausführungsbeispiele für das erfindungsgemäße Kampffahr­ zeug näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen
Fig. 1 eine Ansicht eines Kampffahrzeuges mit scheitel­ lafettierter Waffenanlage von oben;
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 1;
Fig. 4 in einer Darstellung analog Fig. 1 eine weitere Ausführungsform eines Kampffahrzeuges mit scheitellafettierter Waffenanlage;
Fig. 5 in einer Darstellung analog Fig. 2 ein Schnitt durch das Kampffahrzeug nach Fig. 4.
Das in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Kampffahrzeug mit scheitellafettierter Waffenanlage besitzt eine Fahrzeug­ wanne 1 mit einem üblichen Fahrwerk 2. An der Oberseite der Fahrzeugwanne 1 ist auf einem Lagerbock 6 das Wie­ genteil 4 der schweren Hauptwaffe 3 über einen Wiegen­ trägerzapfen 7 im Höhen- und Seitenrichtbereich schwenk­ bar gelagert. Innerhalb der Fahrzeugwanne 1 sind eine Höhenrichtanlage 18 und eine Seitenrichtanlage 19 ange­ ordnet. Am hinteren Ende des Wiegenteils 4 ist ein schmal gehaltenes Gehäuse 5 angeordnet und starr mit dem Wiegenteil 4 verbunden. Das Gehäuse 5 wird also bei allen Schwenkbewegungen des Wiegenteils 4 mit ver­ schwenkt.
Damit durch das Gehäuse 5 die Silhouette des Kampffahr­ zeuges nicht wesentlich erhöht wird, ist der größere Anteil des Gehäuses 5 unterhalb der Rohrseelenachse der Hauptwaffe 3 angeordnet und die Fahrzeugwanne 1 weist in ihrem Heckbereich eine nach oben offene, im Querschnitt im wesentlichen U-förmige Vertiefung 8 auf, in welche das Unterteil des Gehäuses 5 hineinragt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besitzt das Gehäuse 5 im Grundriß im wesent­ lichen die Gestalt eines schmalen Rechteckes, dessen längere Seite parallel zur Rohrachse der Hauptwaffe 3 verläuft, während die Vertiefung 8 einen Grundriß besitzt, der sich trapezförmig nach hinten erweitert. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß der Boden 8a der Vertiefung 8 mindestens auf einem Teil seiner Länge von der Mitte nach hinten abfällt.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen, sind bei dem dargestellten Kampffahrzeug die Hauptwaffe 3 und somit auch das Gehäuse 5 und die Vertiefung 8 exzentrisch zur Längs­ mittelachse des Kampffahrzeuges angeordnet. Dies schafft die Möglichkeit, an einer der beiden Seiten neben der Ver­ tiefung 8 innerhalb der Fahrzeugwanne 1 Raum zu schaffen, beispielsweise für einen zusätzlichen Muni­ tionsbunker 21 und für Lüfter 20.
Selbstverständlich sind aber auch andere Ausgestaltungen der Raumverhältnisse möglich und insbesondere können Hauptwaffe 3 und Gehäuse 5 auch in der Mittelachse des Kampffahrzeuges angeordnet sein.
Durch diese besondere Ausbildung der Vertiefung 8 kann sich das Gehäuse 5 innerhalb der Vertiefung 8 frei bewegen und den Richtbewegungen der Hauptwaffe 3 innerhalb der für derartige Waffensysteme vorgegebenen Maximalwinkel, die in den Fig. 1 und 2 angedeutet sind, folgen.
Innerhalb des Gehäuses 5 ist unmittelbar hinter dem Verschluß 3a der Hauptwaffe 3 eine automatische Ladeein­ richtung 24 angeordnet, an der gleichzeitig der für einen Einsatz erforderliche Munitionsvorrat angeordnet ist. Neben der Ladeeinrichtung 24 ist ein zusätzlicher Munitionsvorrat 25 mit nach vorne orientierten Gefechts­ köpfen gelagert. Hinter der automatischen Ladeeinrich­ tung 24 ist im Heck des Gehäuses 5 unmittelbar unter einer in die Dachplatte 5c des Gehäuses 5 eingelassenen Einstiegsluke 31 ein Bedienungsplatz 12 für ein Mitglied der Besat­ zung, insbesondere den Kommandanten, vorgesehen. In Reichweite dieses Bedienungsplatzes 12 befinden sich ein Winkel­ spiegel 14 für die Sicht nach vorn, sowie Winkelspiegel 15 für die Sicht nach der Seite und ein Winkelspiegel 15a für die Sicht nach hinten; weiterhin ein Periskop 11, das mit einer nicht dargestellten Arretiervorrich­ tung in einer Richtung parallel zur Rohrseelenachse der Hauptwaffe 3 arretierbar ist, sowie ein auf der Obersei­ te des Gehäuses 5 auf einem Drehkranz 13a als leichte Waffe 13 angeordnetes MG, das ebenfalls eine nicht dargestellte Arretier­ vorrichtung besitzt, in der es in einer Richtung pa­ rallel zur Rohrseelenachse der Hauptwaffe 3 festlegbar ist. Innerhalb des Drehkranzes 13a befindet sich die Einstiegsluke 31.
Diese Anordnung eröffnet die Möglichkeit, bei ge­ schlossenem Gehäuse 5 das MG im mit der Hauptwaffe 3 verriegelten Zustand als axial-parallele Waffe zur Hauptwaffe 3 über das gleichfalls starr mit dem Gehäuse 5 verriegelte Periskop 11 aus dem Inneren des Gehäuses heraus einzusetzen.
Aufgrund der erhöhten Position des Bedienungsplatzes 12 innerhalb des Gehäuses 5 und der sich daraus ergebenden freien Sicht kann das Kampffahrzeug aus dem Gehäuse 5 heraus gefahren werden und die hierfür nötigen Steuervorrichtungen können in nicht eigens dargestellter Weise innerhalb des Gehäuses 5 in Reichweite des Bedienungsplatzes 12 angeordnet sein.
Innerhalb der Fahrzeugwanne 1 befinden sich im vorderen Teil der Antriebsaggregate 9, in der Mitte neben dem Lagerbock 6 der Fahrerplatz 10 mit einem Winkelspiegel 16 für die Sicht nach vorne und Winkelspiegeln 17 für die Sicht nach der Seite. Weitere an sich bekannte und übliche Einrichtungsteile innerhalb der Fahrzeugwanne 1 sind nicht eigens dargestellt.
Damit in die Zwischenräume zwischen dem Gehäuse 5 und den Wänden der Vertiefung 8 keine Fremdkörper oder gar Sprengkörper hineingelangen können, sind Abdeckvorrich­ tungen 26, 27, 28 vorgesehen, die zwischen dem Gehäuse 5 und der Fahrzeugwanne 1 angeordnet sind und den Innenraum der Vertiefung 8 abdecken. Wie aus den Fig. 2 und 3 zu ersehen, wird die Abdeckung am Fahrzeugheck dadurch erreicht, daß an der Rückwand der Vertiefung 8 im oberen Randbereich eine horizontale Abdeckplatte 26 angeordnet ist. Die Rückwand 5a des Gehäuses 5 ist gekrümmt ausge­ führt, wobei der Krümmungsradius gleich dem Höhen­ schwenkradius des Gehäuses 5 an dieser Stelle entspricht. Der vordere Rand der Abdeckplatte 26 liegt gegebenen­ falls über eine Dichtung gleitend an der Rückwand 5a des Gehäuses 5 an. Auf diese Weise ist eine dichtende Gleitverbindung zwischen der Rückwand 5a und der Abdeck­ platte 26 geschaffen.
Die seitliche Abdeckung der Vertiefung 8 geschieht dadurch, daß jeweils auf der Oberseite der Fahrzeugwanne 1 eine kragenartige Abdeckplatte 28 zu beiden Seiten des Gehäuses 5 angeordnet ist, die in einer formfesten Verbindung mit dem Drehsockel der aus Wiegenteil 4 und Gehäuse 5 bestehenden Baueinheit steht und somit zu­ sammen mit dem Gehäuse 5 in einer horizontalen Ebene verschwenkt wird. Die Abdeckplatte 28 stützt sich dabei auf der Dachplatte 5c des Gehäuses 5 über Rollen ab und liegt an ihrer Innenseite über eine Gleitdichtung 29 an den Seitenwänden 5d des Gehäuses 5 an, so daß bei vertikalen Richtbewegungen das Gehäuse 5 in die Kragen­ öffnung der Abdeckplatte 28 eintaucht.
Die Abdeckvorrichtung 27 im vorderen Bereich des Gehäuses 5 weist, wie aus Fig. 2 zu entnehmen, ein an der Vorder­ seite der Vertiefung 8 angeordnetes Abdeckteil auf, dessen Vorderkante an der in diesem Bereich nach innen gekrümmten Frontpartie 5b des Gehäuses 5 gleitend an­ liegt, wobei auch in diesem Fall der Krümmungsradius der Frontpartie 5b dem Höhenschwenkradius des Gehäuses 5 an dieser Stelle entspricht.
Die Abdeckvorrichtungen 26, 27, 28 sind so ausgebildet, daß eine ungehinderte Bewegung des Gehäuses 5, folgend den Schwenkbewegungen der Hauptwaffe 3, im Höhen- und Seitenrichtbereich möglich ist. Sämtliche Bewegungsspal­ ten zwischen der Dachplatte der Fahrzeugwanne 1 und dem Gehäuse 5 bzw. der Abdeckplatte 28 können über Lippen­ dichtungen oder Bürstendichtungen geschlossen werden.
In den Fig. 4 und 5 ist eine Variante der Ausführungs­ form des Kampffahrzeuges nach Fig. 1 bis 3 dargestellt. Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugsziffern be­ zeichnet.
Die Ausführungsform nach Fig. 4 und 5 unterscheidet sich von der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 lediglich dadurch, daß anstelle der Ladeeinrichtung 24 ein weite­ rer Sitz 30 für einen Ladeschützen unmittelbar hinter der Hauptwaffe 3 angeordnet ist. Oberhalb des Sitzes 30 befindet sich eine weitere Einstiegsluke 33 in der Dachplatte 5c des Gehäuses 5. Zu beiden Seiten des Sitzes 30 ist der Munitionsvorrat 32 mit nach vorne weisenden Gefechtsköpfen angeordnet. Zusätzlich ist in Fig. 5 noch ein vom Bedienungsplatz 12 des Kommandanten aus erreichbares Funkgerät 22 angedeutet, das aber selbstverständlich auch bei der Auführungsform nach Fig. 1 bis 3 vorhanden sein kann.

Claims (9)

1. Kampffahrzeug mit scheitellafettierter Waffenanlage, bei dem das Wiegenteil der schweren Hauptwaffe um vorge­ gebene Winkel im Höhen- und Seitenrichtbereich über einen Lagerbock schwenkbar auf der Oberseite der Fahrzeugwanne gelagert ist und am Wiegenteil in der rückwärtigen Verlängerung des Rohres der Hauptwaffe ein zusammen mit dem Wiegenteil verschwenkbares Gehäuse zur Unterbringung mindestens einer Person der Besatzung und zur Aufnahme eines vorgegebenen Munitionsvorrates fest angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß Gehäuse (5) und Wiegenteil (4) als eine einteilige Baueinheit ausgeführt sind, daß die Fahrzeugwanne (1) im Heckbereich eine nach oben offene, im Querschnitt im wesentlichen U-förmige Vertiefung (8) aufweist, in welche das Unterteil des Gehäuses (5) hineinragt, wobei die Breite und die Tiefe dieser Vertiefung (8) in ihrem Verlauf an die Maximalwerte der Schwenkwinkel der Hauptwaffe (3) im Höhen- und Seitenrichtbereich angepaßt sind, und daß die insgesamt eine volle Rundumsicht gestattenden Sichtmittel (14, 15, 15a) auf der Dachplatte (5c) des Gehäuses (5) so angeordnet sind, daß ihr Sichtbereich oberhalb der Ebene der Hauptwaffe (3) liegt.
2. Kampffahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite des Gehäuses (5) ein schwenkbares optisches Beobachtungsgerät, insbesondere ein Periskop (11), angeordnet ist, das in einer Stellung arretierbar ist, in der seine Sichtlinie parallel zur Rohrachse der Hauptwaffe (3) verläuft.
3. Kampffahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß an der Oberseite des Gehäuses (5) eine gegenüber dem Gehäuse (5) verschwenkbare leichte Waffe (13) angeordnet ist, die in einer Stellung arretierbar ist, in der die Rohrachse der leichten Waffe (13) parallel zur Rohrachse der Hauptwaffe (3) verläuft.
4. Kampffahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Gehäuses (5) zusätzliche Lenk- und Steuereinrichtungen zur Führung des Kampffahrzeuges angeordnet sind.
5. Kampffahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den oberen Randbereichen der Vertiefung (8) in der Fahrzeugwanne (1) und den Seitenwänden (5d), der Rückwand (5a) und der Frontpartie (5b) des Gehäuses (5) das Innere der Vertiefung (8) im Bereich der Zwischenräume zwischen dem Gehäuse (5) und den Randbereichen der Vertiefung (8) nach außen abschließende Abdeckvorrichtungen (26, 27, 28) angeordnet sind.
6. Kampffahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (5) im Grundriß als schmales Rechteck mit einer parallel zur Achse der Hauptwaffe (3) verlaufenden längeren Rechteckseite ausgebildet ist und die Vertiefung (8) im Grundriß im wesentlichen trapezförmig ausgebildet ist und einen von der Fahrzeugmitte zum Heck hin abfallenden Boden (8a) besitzt.
7. Kampffahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im vorderen Teil des Gehäuses (5) unmittelbar hinter der Hauptwaffe (3) eine automatische Ladeeinrichtung (24) mit eingelagerter Munition angeordnet ist und an mindestens einer Seite der Ladeeinrichtung (24) ein weiterer Munitionsvorrat (25) mit nach vorne orientierten Gefechtsköpfen gelagert ist.
8. Kampffahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bedienungsplatz (12) für eine Person im hinteren Teil des Gehäuses (5) unmittelbar unter der Dachplatte (5c) des Gehäuses (5) angeordnet ist.
9. Kampffahrzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß im vorderen Teil des Gehäuses (5) ein weiterer Sitz (30) für einen Ladeschützen angeordnet ist und der Munitionsvorrat (32) seitlich neben dem vorderen Sitz (30) angeordnet ist.
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