DE3015405A1 - Verfahren zur herstellung eines organopolysiloxans und ueberzugszusammensetzung enthaltend organopolysiloxane - Google Patents
Verfahren zur herstellung eines organopolysiloxans und ueberzugszusammensetzung enthaltend organopolysiloxaneInfo
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Description
Hydrolyse-Kondensationsprodukte von Tr!alkoxysilanen wie z.B. Methyl
trialkoxysilane sind von wirtschaftlichem Interesse, weil diese Produkte einige Eigenschaften aufweisen, die einzigartig
unter den Organopolysiloxanen sind. Z.B. weisten derartige Produkte
keine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen auf. Sie sind gut durchlässig für UV-Strahlung und von allen Organopolysiloxanen
weisen sie einen relativ hohen Anteil von anorganischen Bestandteilen
auf.
Es ist jedoch äußerst schwierig, die Hydrolyse- und Kondensationsgeschwindigkeiten der Organotrialkoxysilane zu steuern. Die meisten
Silanole, d.h. Siliciumverbindungen mit einer oder mehreren Hydroxylgruppen, die direkt an das Siliciumatom gebunden sind,
neigen dazu, entsprechende Ätheranalogverbindungen (Siloxane) in einer Gleichgewichtsreaktion zu bilden, die als Verlust von einem
Molekül Wasser auf zwei derartige Hydroxylgruppen betrachtet werden
kann. Die Reaktivität von Silanolen, insbesondere Silantriolen, zur Bildung von Siloxanen ist so groß, daß Selektivität bei der Produktbildung
selten möglich ist, und die Komplexität der Reaktionsmischung macht oft eine Identifizierung der spezifischen Produkte unmöglich.
Die hohe Aktivität der meisten Silanole macht es wünschenswert, sie
in situ auszubilden. Dies wird normalerweise durch Hydrolyse der Ausgangsprodukte, die die Siliciumatome enthalten, wobei die SiIiciumatome
mit zu Hydroxylgruppen uir.setzbaren Substituenten verbunden
sind. Diese Hydrolysereaktionen können durch die folgenden Reaktionsgleichungen erläutert werden:
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Y3SiA + H2O = Y3SiOH + HA
2SiA2 + 2H2O = Y2Si(OH)2 + 2HA
YSiA3 + 3H2O = YSi(OH)3 + 3HA
SiA4 + 4H2O = Si(OH)4 + 4HA,
hierin bedeutet Y ζ.B.eine organische Gruppe wie z.B. einen Kohlenwasserstoffrest,
A eine hydrolysierbare Gruppe, wie z.B. Alkoxy, Acyloxy, Halogen usw.
Es ist bekannt, daß ein saures Medium die Hydrolyse und die Siloxanbildung
in solchen Reaktionen katalysiert, wie sie gerade beschrieben worden sind. Man ist bisher davon ausgegangen, daß die Einstellung
der Reaktionsbedingungen und insbesondere des sauren pH-Werts eine absolute Notwendigkeit zur Vermeidung einer unsteuerbaren Reaktion
ist, wie z.B. einer vorzeitigen Gelbildung. Die ausgeprägte Empfindlichkeit der Silantriole, wie z.B. Methylsilantriol gegenüber
saurer Katalyse schloß im allgemeinen den Einsatz von Methyltrichlorosilan, Methyltriacetoxysilan und ähnlichen Derivaten, die
bei Hydrolyse saure Nebenprodukte freisetzen, aus. Als Ergebnis hieraus wurde das Hauptaugenmerk auf Trialkoxysilane, wie z.B. Methyltrialkoxysilan
gerichtet.
Daher richtete sich die sich mit der Hydrolyse-Kondensation von Trialkoxysilanen zu Organopolysiloxanen beschäftigende Forschung
in erster Linie auf die Menge der Säure oder den eingesetzten Katalysatortyp. Zur Vermeidung von Gelbildung und zum Bewirken der
Hydrolyse und somit der Polysiloxanbildung mit einer hinreichend schnellen und steuerbaren Geschwindigkeit wurde die eingesetzte
Menge an Säurekatalysator, wie z.B. Salzsäure zuvor ziemlich sorg-
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faltig geregelt. Eine leichte Abweichung von der vorgeschriebenen Menge, wie z.B. infolge eines nicht beabsichtigten Fehlers, konnte
große Änderungen in dem produzierten Polymer hervorrufen. Die Reaktionen
von Hydrolyse und Kondensation laufen normalerweise so schnell und so empfindlich ab, daß sie nicht leicht kontrolliert
werden können.
Aus der US-PS 3 389 114 ist es bekannt, eine Reaktionsmischung eines Methyltrialkoxysilans von O bis 700 Teilen an Säure als obere
Grenze ausgedrückt als HGl auf eine Million Teile des gesamten Silanreaktionsmaterials und Wasser einzusetzen* Die Patentschrift
ist auf Methyltrialkoxysilane beschränkt, in denen die Alky!gruppe
weniger als 4 Kohlenstoffatome besitzt, da das System als noch
empfindlicher im Falle anderer Alkyltrialkoxysilane angesehen wird.
Aus der US-PS 3 428 599 ist es bekannt, die vorzeitige Gelbildung
von Organopolysiloxanen zu verhindern, indem die Aciditat des Polymers
während eines Vorhärteschrittes mit Hilfe eines Silazane ein^
gestellt wird, wie z.B. mit Hexamethyldisilazan.
Aus der US-PS 3 474 070 ist ein Verfahren zur Hydrolyse von Organotrialkoxysilanen
unter neutralen Reaktionsbedingungen bekannt, wobei ein ionenhaltiger Hydrolysekatalysator verwendet wird, wie z.
cm)
B. EiserJciikoxid oder Eisen (III) chelat.
Die US-PS 3 479 316 beschreibt ein Verfahren zur Hydrolyse von Trialkoxysilanen
unter neutralen Reaktionsbedingungen unter Einsatz eines Vanadium-enthaltenden Hydrolysekatalysators, wie z.B. Tr ialkylvanadat.
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-9- 3 ö 15 A O 5
Die US-PS'en 3 868 343 und 3 935 346 beschreiben die Herstellung
einer überzugszusammensetzung und den Einsatz dieser Zusammensetzung, wobei diese Zusammensetzung die Aushärtung vorantreibende
Mengen an Methanol und Niederalkyl-Alkohol-Melamin-Formaldehyd-
enthält
Partialkondensationsprodukten', die den aus Methyltrialkoxysilan
Partialkondensationsprodukten', die den aus Methyltrialkoxysilan
hergestellten Organopolysiloxanen zugesetzt werden.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung von Organopolysiloxanen aus Trialkoxysilanen anzugeben
und entsprechende Reaktionsprodukte zu schaffen, wobei diese Produkte eine verbesserte Abriebsfestigkeit, eine bessere Lösungsmittelfestigkeit
und eine wesentlich verlängerte Haltbarkeit im Vergleich zu anderen Organopolysiloxanen besitzen, die durch Hydrolyse
und Kondensation von Trialkoxysilanen gebildet werden.
Weiterhin ist die Erfindung auf die Schaffung von Überzugszusammensetzungen
aus Organopolysiloxanen mit verbesserter Abriebsfestigkeit und Lösungsmittelfestigkeit für den Überzug verschiedener
Substrate gerichtet, zu denen Kunststoffkörper gehören.
Weiterhin soll die Hydrolyse-Kondensation von Trialkoxysilanen <
.urch weitgehend saure wässrige Lösungen katalysiert werden und ;. oll vorzugsweise die Vernetzung der sich ergebenden Organopolysiloxane
durch ein Hydrocarbyl-substituiertes Ammoniumhydroxid katalysiert werden.
Bei einer Ausführungsform umfaßt das erfindungsgemäße Verfahren
das Hydrolysieren eines Trialkoxysilans in einer sauren wässrigen Lösung, die wenigstens die stöchiometrische Menge an Wasser ent-
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hält, die für die vollständige Hydrolyse <ies Trialkoxysilans erforderlich
ist. Weiterhin enthält die Lösung Ameisensäure mit einer Acidität größer als 700 Teile auf eine Million Teile ppm. Nach der
Hydrolyse wird das hydrolysierte Silan kondensiert wie z.B. durch Erwärmen, um das Organopolysiloxan zu bilden. Zu einem beliebigen
Zeitpunkt nach Beginn der Kondensation und bevor das Organopolysiloxan vollständig in ausgehärteter Form vorliegt, kann ein vernetzender
Katalysator in Form eines Hydrocabyl-substituierten Ammoniumhydroxids der Reaktionsmischung zugesetzt werden. Es wurde
gefunden, daß der Vernetzungskatalysator nur dann zu den gewünschten Ergebnissen führt, wenn er zusammen mit Ameisensäure eingesetzt
wird. Es wird angenommen, daß der Hydrocarbyl-substituierte Ammoniumhydroxid-Katalysator
die Vernetzung so begünstigt, daß unter den vorstehend beschriebenen Bedingungen ein Organopolysiloxan in
wärmeausgehärteter Form erhalten wird, der eine verbesserte Verschleißfestigkeit
und eine verbesserte Lösungsmittelfestigkeit infolge des hohen Maßes der Vernetzung aufweist.
Im allgemeinen kann jeder der Trialkoxy-Substituenten des Silans ein Kohlenstoffatom bis ungefähr sechs Kohlenstoffatome enthalten,
während der verbleibende Substituent ein Alkyl-Rest mit 1 bis ungefähr
6 Kohlenstoffatomen oder Phenyl ist.
Die in der Reaktionsmischung vorhandene Menge an Wasser kann die physikalischen Eigenschaften der sich ergebenden Organopolysiloxane
beeinflussen. In der Regel ist das molare Verhältnis von Wasser und Trialkoxysilan im Bereich von ungefähr 1,5:1 bis ungefähr 10:1.
Das hydrolysierte Silan kann zu einem Organopolysiloxan durch Erwärmung der Reaktionsmischung kondensiert werden, vorzugsweise auf
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eine Temperatur im Bereich von ungefähr 40 bis ungefähr 300 C für den Zeitraum von 1 Stunde bis 10 Stunden. In unerwarteter Weise
kann die Ameisensäure (formic acid) in der wässrigen Reaktionsmischung
in relativ hohen Konzentrationen vorliegen, wie z.B. größer als 700 ppm bis herauf zu ungefähr 80.000 ppm und selbst in noch
höheren Konzentrationen.
Das Organopolysiloxan-Produkt der vorliegenden Erfindung kann nach
Wunsch als solide, einstückige Gußstücke ausgeformt werden. Jedoch infolge der erhöhten Abriebsfestigkeit und der Lösungsmittelfestigkeit
finden die erfindungsgemäßen Organopolysiloxane einen besonders
erfolgversprechenden Einsatz als Überzüge für Substrate, insbesondere für Substrate in Form anderer Kunststoffkörper. Bei
Einsatz der beiden beschriebenen Katalysatoren können die hydrolysierten Silane direkt zu den gewünschten Organopolysiloxanen kondensiert
werden oder die hydrolysierten Silane können teilweise zu einem vorgehärteten Örganopolysiloxan kondensiert und konzentriert
werden, der weiter ausgehärtet werden kann. Ein derartiges Organopolysiloxan kann - während es immer noch in Lösung ist am
Einsatzort aufgebracht werden und dort in einen duroplastischen vernetzten Zustand endausgehärtet werden.
Im allgemeinen werden die Organopolysiloxane der vorliegenden Erfindung
durch Hydrolyse eines Trialkoxysilans in einer wässrigen Lösung hergestellt, die wenigstens die stöchiometrische Menge an
Wasser enthält, die für die vollständige Hydrloyse des Silans erforderlich ist. Es wurde gefunden, daß wesentlich höhere Säurekon-
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zentrationen in der anfänglichen HydroIyse-Reaktionen eingesetzt
werden können als man bisher dachte, solange die eingesetzte Säure Ameisensäure ist. Daher enthält erfindungsgemäß die Trialkoxysilan-Reaktionsmischung
Ameisensäure in relativ großen Konzentrationen, die zuvor als nicht durchführbar erachtet wurden, z.B. größer als
700 ppm.
Nach der Hydrolyse wird das hydrolysierte Silan zur Bildung des
Organopolysiloxans kondensiert. Während dieser Zeit kann eine katalytische Menge eines Hydrocarbyl-substituierten Ammoniumhydroxids
als Vernetzungskatalysator vorhanden sein, um die Vernetzungsreaktion zu verbessern und eine Realisierung des in ausreichendem
Maße vernetzten, duroplastischen Organopolysiloxan-Produktes zu
gewährleisten (thermoset = duroplastisch). Es wurde auch gefunden, daß durch die Anwesenheit des Vernetzungskatalysators die Topfzeit
des noch härtbaren vernetzbaren Organopolysiloxans wesentlich erhöht wird. Infolge der erhöhten Abriebs- und Lösungsmittelfestigkeit
wie auch der erhöhten Härte, stellen die sich ergebenden Organopolysiloxane ganz ausgezeichnete Überzugszusammensetzungen dar.
Die verschiedenen Komponenten der Reaktionsmischung werden zusammen
mit bevorzugten Verfahrensschritten der Hydrolyse und Kondensation
der Trialkoxysilane beschrieben. Die Beispiele beschreiben einen bevorzugten Einsatz der sich ergebenden Organopolysiloxane als
Überzüge. Weiterhin wird die erhöhte Abriebsfestigkeit und Lebensdauer,
die den erfindungsgemäß hergestellten Organopolysiloxanen eigen ist, beschrieben.
Trialkoxysilane, die bei Durchführung der vorliegenden Erfindung
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eingesetzt werden können, auf die die Erfindung aber nicht beschränkt
ist, sind diejenigen, die der nachfolgenden Formel entsprechen:
RSi (OR1 )3; (1)
hierin is R vorzugsweise ein Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen
und Phenyl und R ist Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen. Hier
und in den Ansprüche umfaßt der Begriff "Alkyl": Alkyl, Isoalkyl und Cycloalkyl.
Wenn R und R1 Alkyl sind, können sie gleich oder verschieden sein.
Zu ihnen gehören: Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Isobutyl, Pentyl, Isopentyl, Hexyl, Isohexyl, Cyclohexyl u.dgl.
Als besondere Beispiele sollen hier herausgestellt werden: Methyltrimethoxysilan,
Methyltriäthoxysilan, Methyltri-n-Propoxysilan, Methyltriisopropoxysilan, (1,1-Dimethyläthyl)-Tripropoxysilan, Methyl
tributoxysilan, Hexyltriäthoxysilan, Phenyltrimethoxysilan,
Phenyltriäthoxysilan u.dgl. Es ist klar, daß auch Mischungen der vorstehend definierten Trialkoxysilane eingesetzt werden können. Das am meisten bevorzugte Silan ist Methyltrimethoxysilan.
Phenyltriäthoxysilan u.dgl. Es ist klar, daß auch Mischungen der vorstehend definierten Trialkoxysilane eingesetzt werden können. Das am meisten bevorzugte Silan ist Methyltrimethoxysilan.
)ie Verwendung von Ameisensäure (formic acid) ist wesentlich für ■ ie Erfindung. Wenn man selbst die nächsthöhere Homologe, d.h.
Essigsäure einsetzt, sind die sich einstellenden Ergebnisse ähnlich den Ergebnissen, die bei Einsatz von anderen Säuren erzielt werden, wie z.B. Salzsäure. Es erscheint weiterhin so, daß der
Einsatz der höheren Konzentrationen der Ameisensäure den Bereich der Typen von Trialkoxysilanen vergrößert, die eingesetzt werden können. Der Nicht-Alkoxy-Substituent kann Alkyl bis zu 6 Kohlen-
Essigsäure einsetzt, sind die sich einstellenden Ergebnisse ähnlich den Ergebnissen, die bei Einsatz von anderen Säuren erzielt werden, wie z.B. Salzsäure. Es erscheint weiterhin so, daß der
Einsatz der höheren Konzentrationen der Ameisensäure den Bereich der Typen von Trialkoxysilanen vergrößert, die eingesetzt werden können. Der Nicht-Alkoxy-Substituent kann Alkyl bis zu 6 Kohlen-
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stoffatomen sein, aber auch Phenyl. Der Alkoxy-Substituent kann
ebenfalls von dem bisher nur möglich gehaltenen Maximalgehalt von
3 Kohlenstoffatomen auf einen Gehalt von 6 Kohlenstoffatomen gebracht
werden. Anhand von Methyltrialkoxysilan als Beispiel kann die Hydrolyse eines Trialkoxysilans wie folgt beschrieben werden:
CH3Si(OR1)3 + 3H2O = CH3Si(OH)3 + 3R1OH (2)
nCH^Si(OH)^. = (CH^SiO1 ,-) + 1,5nH„0 (3)
oder zusammengefaßt
nCH^SiiOR^-j + 1,5nHoO = (CH^SiO1 ^) + 3nR10H. (4)
nCH^SiiOR^-j + 1,5nHoO = (CH^SiO1 ^) + 3nR10H. (4)
«J \ ό
Zr
O I / O Ώ. I
R1 ist wie in Gleichung(i)definiert und η stellt eine dem Polymerisationsgrad
entsprechende Zahl dar und ist größer als 1.
Die Konzentration an Wasser in der Reaktionsmischung für die anfängliche
Hydrolysereaktion sollte wenigstens der für die vollständige Hydrolyse des Silans erforderlichen stöchiometrischen
Menge entsprechen. Wie aus Gleich (4) ersichtlich ist,beträgt die minimale Menge 1,5 Mol Wasser pro Mol Silan. Organopolysiloxan-Harze
können bei dieser Wasserkonzentration hergestellt werden. Ein geringerer Wassergehalt in der Reaktionsmischung führt aber
zu Polymeren, die gummiartig und weich sind. Hier wird angenommen,
daß dies von einer unvollständigen Hydrolyse herrührt, die restliche Alkoxygruppen in dem teilkondensierten Produkt beläßt. Das
molare Verhältnis von Wasser zu Silan kann bis zu 10 betragen. Wenn jedoch das molare Verhältnis von Wasser und Silan im Bereich
von ungefähr 1,5 bis ungefähr 5 liegt, wirkt das während der Hydrolyse
gebildete Alkanol-Nebenprodukt als Lösungsmittel für die anderen Produkte und Reaktionsteilnehmer und die anfänglich hetero-
§SÖO62/O63S
- is - 3Ö154Q5
gene Reaktionsmischung wird klar und homogen. Diese Homogenität ermöglicht
eine mehr gleichförmige Einstellung der Harzbildung.
Wenn das molare Verhältnis von Wasser zu Silan im Bereich von 5:1
bis 10:1 liegt, werden immer noch verwendbare Polysiloxane erzielt, jedoch reicht der gebildete Alkanol nicht mehr aus, um das wässrige
Medium in ein Lösungsmittel für die Reaktionsteilnehmer und Produkte umzuwandeln. In diesem Falle ist es möglich, daß ein Ausfällen
von Harz auftritt. Die Unlösbarkeit der harzartigen Produkte bei so hohen Wasserkonzentrationen kann aber überwunden werden,
wenn man ein wassermischbares organisches Lösungsmittel, wie z.B. Äthanol, Propanol ο ..dgl. zusetzt. Bei einer Wasserkonzentration
oberhalb 10 Mol Wasser pro Mol Silan kann Gel-Bildung auftreten, selbst wenn man ein organisches Lösungsmittel in ausreichendem
Maße zusetzt, um eine homogene Reaktionsmischung zu erzielen.
Der genaue obere Grenzwert für das molare Verhältnis von Wasser zu Silan hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. von den
tatsächlich eingesetzten Silanen, der Zeit und der Temperatur u. dgl. Daher ist es nicht möglich, den oberen Grenzwert festzulegen,
aber er kann in jedem Falle durch einfache "trial-and-error"-Versuche
bestimmt werden. Die molaren Verhältnisse, bei denen keine Zugabe eines organischen Lösungsmittels erforderlich ist, wie z.B.
der Bereich von ungefähr 1,5 bis 5 Mol Wasser pro Mol Silan, werden bevorzugt.
Während es bisher für unbedingt erforderlich gehalten wurde, die Acidität der anfänglichen Hydrolyse-Kondensation-Reaktionsmischung
innerhalb vorgegebener Grenze zu halten, um Gelbildung zu verhin-
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- ΐ6 - 3 ö 1 ο 4 O 5
dern und die Polysiloxanbildung mit einer ausreichenden Geschwindigkeit
zu ermöglichen, wurde nun gefunden, daß die Hydrolyse und Kondensation von Trialkoxysilan bei sauren pH-Werten bei wesentlich
höheren Säurekonzentrationen durchgeführt werden kann als bisher gedacht wurde, solange die eingesetzte Säure Ameisensäure ist.
Konzentrationen größer als 700 ppm bis Konzentrationen oberhalb 80.000 ppm können eingesetzt werden. Selbst Konzentrationen von
300.000 ppm wurden mit Erfolg eingesetzt. Jedoch ist ein wünschenswerter Bereich der Konzentration an Ameisensäure der zwischen
ungefähr 750 ppm und ungefähr 80.000 ppm. Die Lagerbeständigkeit der Organopolysiloxane, die aus Ameisensäurekonzentrationen oberhalb
von 80.000 ppm hergestellt worden sind, beginnt sich zu verschlechtern. Ein weiter bevorzugter Konzentrationsbereich der Säure
liegt zwischen ungefähr 2*400 ppm und ungefähr 4.800 ppm.
Der Wert der Konzentration der Ameisensäure im Verhältnis 1:10 (ppm) kann wie folgt bestimmt werden. Zu 25 ml wurden 13 Tropfen
einer 0,04%-Methanollösung von Bromkresolpurpur zugesetzt und die
sich ergebende Mischung wurde dann mit 0,02N-Kaliumhydroxid bis zu einem blauvioletten Endpunkt der Färbung titriert. Eine 10,0 ml-Probe
von Methyltrialkoxysilan wurde in die so erhaltene Lösung pipettiert und die Mischung wurde dann zum selben violettblauen
Endpunkt mit 0,02N-Kaliumhydroxid titriert. Das Gewicht einer 10,0 ml-Probe wurde unabhängig davon bestimmt. Unter diesen Bedingungen
wird die Acidität gemäß der nachfolgenden Gleichung bestimmt:
A = 729 V/S,
worin A der Säuregehalt in Gewichtsteilen (Gramm) an Ameisensäure pro eine Million Gewichtsteile (Gramm) Methyltrialkoxysilan ist
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(unter der Annahme, daß die gesamte Probe aus dem Silan besteht),
V das Volumen des in der zweiten Titration eingesetzten Alkalis ist und S das Gewicht der Probe in Gramm ist.
Die anfängliche Hydrolyse-Kondensations-Reaktion kann ausgeführt werden, indem in ein geeignetes Reaktionsgefäß reines Wasser, das
Trialkoxysilan und die Ameisensäure in einer Menge größer als 700 ppm eingebracht werden. Die sich ergebende Mischung wird dann
unter Rückfluß erwärmt. Die anfänglich wolkige Reaktionsmischung wird beim Erwärmen klar, normalerweise innerhalb 1 Stunde, da der
als Hydrolyse-Nebenprodukt gebildete Alkohol die anderen Komponenten
der Mischung löst. Einen geeigneten Grad an Hydrolyse-Kondensation wird normalerweise erreicht, wenn der Rückfluß für ungefähr
1 Stunde bis ungefähr 5 Stunden aufrechterhalten wird, nachdem sich
die Mischung geklärt hat. Dieser Schritt kann bei Temperaturen durchgeführt werden, die niedriger als die Rückflußtemperaturen
dann
sind, aber die Geschwindigkeit ist kleiner. In der nachfolgenden Hydrolyse des Silans bildet sich Silanoltriol, der seinerseits zu einem Organopolysiloxan umgewandelt wird. Dies kann im allgemeinen durch Erwärmen der Reaktionsmischung, die von der wässrigen Lösung gebildet wird, bei einer Temperatur im Bereich von ungefähr 40° C bis 300° C für den Zeitraum von 1 Stunde bis ungefähr 10 Stunden erreicht werden. Die bevorzugten Werte sind ein Temperaturbereich von ungefähr 70° C bis 150° C und ein Zeitbereich von ungefähr 2 bis 4 Stunden. In der Praxis wird jedoch die Erzeugung des Organopolysiloxans bevorzugt, indem die vorstehend erwähnten bevorzugten Temperatur- und Zeitbereiche eingehalten werden, wobei die wässrige Lösung durch Entfernen der Nebenprodukte konzentriert wird.
sind, aber die Geschwindigkeit ist kleiner. In der nachfolgenden Hydrolyse des Silans bildet sich Silanoltriol, der seinerseits zu einem Organopolysiloxan umgewandelt wird. Dies kann im allgemeinen durch Erwärmen der Reaktionsmischung, die von der wässrigen Lösung gebildet wird, bei einer Temperatur im Bereich von ungefähr 40° C bis 300° C für den Zeitraum von 1 Stunde bis ungefähr 10 Stunden erreicht werden. Die bevorzugten Werte sind ein Temperaturbereich von ungefähr 70° C bis 150° C und ein Zeitbereich von ungefähr 2 bis 4 Stunden. In der Praxis wird jedoch die Erzeugung des Organopolysiloxans bevorzugt, indem die vorstehend erwähnten bevorzugten Temperatur- und Zeitbereiche eingehalten werden, wobei die wässrige Lösung durch Entfernen der Nebenprodukte konzentriert wird.
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Z.B. kann nach der Hydrolyse des Silans die wässrige Lösung allmählich
auf eine Endtemperatur im Bereich von ungefähr 65 C bis ungefähr 300 C, vorzugsweise ungefähr 70 C bis ungefähr 150 C
erwärmt werden, während gleichzeitig allmählich die Alkanol-Nebenprodukte
und einiges Wasser durch Verflüchtigung entfernt werden.
Z.B. kann die Verflüchtigung und die Entfernung der Alkanol-Nebenprodukte
und des Wassers unter anhaltender Konzentration und Erwärmung im Temperaturbereich von ungefähr 70° C bis ungefähr 3OO° C
geführt werden, vorzugsweise 90 C bis ungefähr 220 C in einer Zeit, die zur Bildung von Feststoffen oder Gelbildung innerhalb
der angegebenen Temperaturbereiche nicht ausreicht.
Die Reaktionsmischung der anfänglichen Hydrolyse-Kondensation wird
dann konzentriert, indem die flüchtigen Komponenten aus dem die Mischung enthaltenden Reaktionsgefäß abdestilliert werden. Alle
Lösungsmittel, wie das Wasser und das Nebenprodukt Alkanol sollten nicht entfernt werden, da sonst das Harz zur Gelbildung neigt. Normalerweise
stellt die Entfernung von ungefähr 80 Mol-% des Alkanol-Nebenprodukts
einen Rest dar,, der für die weitere Verarbeitung ausreicht, die im nachfolgenden beschrieben iwird. Das so erhaltene
Konzentrat kann weiter erwärmt werden, vorzugsweise unter Rühren in einem offenen Reaktionsgefäß. Die Entfernung von Wasser und anderen
flüchtigen Materialien aus der Reaktionsmischung zu diesem Zeitpunkt führt wahrscheinlich zur weiteren Polymerisation und
die Mischung erhöht fortlaufend ihre Viskosität.
Ein weiterer signifikanter Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Einsatz eines Hydrocarbyl-substituierten Ammoniumhydroxids zur
Katalyse der Vernetzung der durch die Kondensation des durch die
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Kondensation des Silantriols erzeugten Organopolysiloxans. Der gemeinsame
Einsatz von Ameisensäure und dem Hydrocarbyl-substituierten Ammoniumhydroxid führt zu einem synergistischen Effekt derart, daß
das erhaltene Organopolysiloxan Eigenschaften aufweist, die nicht
erreicht werden, wenn entweder Ameisensäure oder das Hydrocarbylsubstituierte Ammoniumhydroxid alleine eingesetzt werden. Weiterhin
führt der Einsatz eines Hydrocarbyl-substituierten Ammoniumhydroxids
mit anderen sauren Katalysatoren unter totaler Substitution der Ameisensäure, wie z.B. mit Salzsäure, ebenfalls nicht
zu den vernetzten', duroplastischen Organopolysiloxanen der vorliegenden
Erfindung.
Der Hydrocarbyl-Substituent wird vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe: Alkyl, Isoalkyl und Cycloalkyl mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen.
Bevorzugt werden Substituenten mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen. Weiterhin kommen als Hydrocarbyl-Substituenten in Frage:
Alkenyl, Isoalkenyl und Cycloalkenyl mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen. Auch hier werden die Substituenten mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen
weiter bevorzugt.
Besonders gute Ergebnisse werden erzielt, wenn als Vernetzungskatalysator
ein Tetrahydrocarbyl-substituiertes Ammoniumhydroxid eingesetzt wird. Das bevorzugte HydrocarbyI-substituierte Ammoniumhydroxid
ist Tetramethylammoniumhydroxid. Die Alkenyl-Substituenten werden bevorzugt, wenn relativ niedrige Konzentrationen substituierten
Hydroxids eingesetzt werden.
Die minimale Menge des eingesetzten Ammoniumhydroxids ist nicht kritisch, da beliebige Zugaben bereits eine Verbesserung im Sinne
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der vorliegenden Erfindung erzielen. Jedoch sollte die maximale Menge
an substituierten Ammoniumhydroxid, die zugesetzt wird, vorzugsweise
nicht in der Lage sein, die Gesamtmenge an vorhandener Ameisensäure
zu neutralisieren, da ein saures Medium zum Aufrechterhalten der Stabilität der Lösung gegen Gelbildung wünschenswert
ist. In der Regel sollte die Menge an substituiertem Ammoniumhydroxid
im Bereich von ungefähr 0,01 Gew.-% bis ungefähr 1,5 Gew.-%
an Organopolysiloxan liegen. Der bevorzugte Bereich ist hier von
0,3 Gew.-% bis ungefähr 0,75 Gew.-%. Wie bereits angedeutet, können
größere Mengen an substituiertem Hydroxid in bevorzugter Weise bei höheren Konzentrationen an Ameisensäure eingesetzt werden, derart,
daß eine vollständige Neutralisation der Säure nicht stattfindet.
Wenn das substituierte Ammoniumhydroxid in die Reaktionsmischung
eingebracht werden soll, wird vorzugsweise das Ammoniumhydroxid in einem nicht-reaktiven organischen Lösungsmittel aufgelöst und
die sich ergebende Lösung des Hydroxids wird dann der Mischung zugesetzt.
Wenn das substituierte Hydroxid der Reaktionsmischung direkt zugesetzt werden würde, könnte es zu einer lokalen Gelbildung
kommen und die Eigenschaften der sich ergebenden Organopolysiloxan-Harzprodukte
wären nicht die optimalsten.
Jede beliebige organische Flüssigkeit, die das substituierte
Ammoniumhydroxid und die Zwischenstufe des teilweise ausgehärteten
härtbaren Organopolysiloxans löst und mit den Komponenten der Reaktionsmischung
nicht reagiert, kann, benutzt werden. Das Lösungsmittel wird schließlich in jedem Falle entfernt. Als Lösungsmittel
werden NiederalkylalkohoIe bevorzugt, wie z.B. Alkylalköhole mit
bis zu 5 Kohlenstoffatomen. Butylalkohol wird insbesondere bevor-
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zugt. Aromatische Lösungsmittel wie z.B. Benzol, Xylol und Toluol können auch eingesetzt werden, obwohl das substituierte Ammoniumhydroxid
und die Organopolysiloxan-Harze nicht in solchen Lösungsmitteln
lösbar sind. Mischungen von Alkylalkohlen und aromatischen Lösungsmitteln können in diesem Falle eingesetzt werden wie z.B.
in einem Gewichtsverhältnis 50-50.
Der Einsatz eines hochbasischen Hydrocarbyl-substituierten Ammoniumhydroxids
als Katalysator zusammen mit der Ameisensäure verbessert in hohem Maße die Abriebsfestigkeit und Lösungsmittelfestigkeit
der erzeugten Organopolysiloxane. Gleichzeitig ist die Topfzeit der teilausgehärteten Organopolysiloxane vom wirtschaftlichen
Standpunkt her gesehen akzeptabel.
Bei der Betrachtung der Behandlung der Reaktionsmischung, die nun gemäß der vorliegenden Erfindung das Hydrocarbyl-substituierte
Ammoniumhydroxid enthalten kann, soll festgehalten werden, daß Drücke in der Nähe von 1 Atmosphäre benutzt werden und Temperaturen
im Bereich von ungefähr 40 C bis zur Rückflußtemperatur der
Mischung für die Fortführung der Reaktion zweckmäßig sind. Temperaturen, die sehr weit unter diesem Bereich liegen, machen wesentlich
längere Reaktionszeiten erforderlich, führen jedoch auch zu einem einsatzfähigen Verfahren. Z.B. können Temperaturen bis herunter
zu 20 C eingesetzt werden, wenn die Reaktionszeit 10 Stunden und langer betragen kann. Im allgemeinen werden jedoch Temperaturen
bei oder in der Nähe der Rückflußtemperatur der Reaktionsmischung bevorzugt.
Wie aus den Gleichungen (2) und (4) hervorgeht, wird ein Alkanol-
030062/0635
Nebenprodukt in der Reaktionsmischung während der anfänglichen Hydrolyse
und Kondensation gehalten. Es wird angenommen, daß der Alkanol die Gesamtgeschwindigkeit der Hydrolyse verlangsamt und damit
die Kondensationsgeschwindigkeit ebenfalls verlangsamt. Diese Steuerung der Geschwindigkeit der Harzbildung verhindert ein vorzeitiges
Gelieren und ermöglicht die Herstellung von in hohem Maße vernetzten Polymeren mit guter Dimensionsstabilität. Wenn man zuläßt, daß
die Konzentration des Nebenprodukts Alkanol sehr weit unter 1,5 Mol Alkanol pro Mol Silanmonomer fällt (bei Annahme einer vollständigen
Hydrolyse des Silans), tritt Gelbildung auf. Dieser Grenzwert kann
in Abhängigkeit von den besonderen Bedingungen und eingesetzten
Materialien leicht schwanken.
Wie bereits angedeutet, führt die beschriebene Erwärmung der Reaktionsmischung
auf eine Temperatur oberhalb der anfänglichen Reaktionstemperatur auf eine Maximaltemperatur, wie z.B. im Bereich
von ungefähr 65 C bis ungefähr 300 C zu einer Entfernung eines Teiles des verflüchtigbaren Materials einschließlich des Alkanol-Nebenprodukts,
des Lösungsmittels für das substituierte Ammoniumhydroxid,
wenn dies vorhanden ist, und des Wassers, aber nicht zur Entfernung der Gesamtmenge. Dieser Vorgang kann unterbrochen werden,
um einen Flüssigkeit sr es t zu behalten^, oder er kann bis zum Ende
geführt werden, um ein gehärtetes, duroplastisches Organopolysiloxan
zu erhalten. Wenn die Kondensation kurz vor der vollständigen Aushärtung unterbrochen wird, während noch ein flüssiges Harz
oder flüssiges Organopolysiloxan vorhanden ist, nimmt der Erwärmungsschritt die Natur eines Vorhärtungserwärmungsschrittes an. Der
Zweck der Vorhärtung ist die Bewirkung einer gesteuerten Entfernung der verbleibenden flüchtigen Stoffe, während die Siloxankondensation
mit einer annehmbaren Geschwindigkeit weiterläuft, aber lang-
030062/0635
sam genug ist, um Gelbildung zu vermeiden. In der Beschreibung und
in den Ansprüchen werden Ausdrücke wie Irflüssiges Siloxan-Teilkondensationsprodukt",
"flüssiges Organopolysiloxan", "flüssiges Harz" u.dgl. mit der Absicht benutzt, daß hierunter Zusammensetzungen
fallen, die während eines Vorhärtungsschrittes erreicht werden,d.h.
die noch im flüssigen oder gelösten Zustand sind. Z.B. die vorgehärteten Harzprodukte können in einer Lösung in einer Mischung von
Wasser und einem Nebenprodukt Alkanol vorhanden sein, wobei andere Lösungsmittel zugesetzt sein können oder nicht/oder die vorgehärteten
harzartigen Produkte können in einem einzigen organischen Lösungsmittel oder in einer Mischung von organischen Lösungsmitteln
gelöst sein, die mit Wasser mischbar oder unmischbar sein können.
Das Vorhärten kann so ausgeführt werden, daß das Produkt ein flüssiges,
in einem organischen Lösungsmittel lösliches Organopolysiloxan ist, das z.B. als Gießharz oder als Überzugs-,Einbett7 Klebeoder
andere Zusammensetzung oder als Komponent solcher Zusammensetzungen verwendet werden kann. Andererseits kann das Vorhärten
des flüssigen Siloxan-Teilkondensationsprodukts zu einem Punkte
fortgeführt werden, bei dem nach Kühlen ein festes, wärme-erweichbares, lösungsmittellösbares Siloxan-Teilkondensationsprodukt vorliegt,
das nach weiterem Härten, wie durch Wärmen/von einem wärmehärtbaren
Organopolysiloxanharz zu einem Harz umgewandelt werden kann, das im wesentlichen völlig ausgehärtet oder duroplastisch
ist. Z.B. kann ein festes wärmehärtendes Organopolysiloxanharz als Zwischenprodukt während eines Härtens bei niedriger Temperatur eines
konzentrierten flüssigen Siloxan-Teilkondensationsproduktes erreicht werden, das in eine Form gegossen worden ist. Bei Verwendung
können daher Hydrolyse und Kondensation des Trialkoxysilans als ein
030062/0635
fortlaufendes Geschehen stattfinden, wenn die wässrige Reaktionsmischung
des Silans am Einsatzpunkt eingesetzt wird, und die Kondensationsreaktion kann fortlaufen,bis man ein duroplastisches harzartiges
Organopolysiloxan erhalten hat.
Es ist aber auch möglich, die Kondensationsreaktion zu unterbrechen,
um eins der vorgehärteten Reaktionsprodukte zu erzielen, die ihrerseits später am Einsatzpunkt eingesetzt werden und bei denen
dann die Kondensation fortgesetzt wird, bis das gewünschte Endprodukt erreicht ist. Bei vorgehärteten Reaktionsprodukten übersteigt
das Siloxan-Teilkondensationsprodukt normalerweise nicht 90 Gew.-% der Lösung. Das endgehärtete Produkt ist im wesentlichen fest und
besitzt ein hohes Maß an Vernetzung.
Obwohl die erfindungsgemäßen OrganopoIysiloxane auch als Gußstücke
geformt werden können, werden sie doch vorzugsweise als überzüge für Substrate eingesetzt, wenn bei diesen eine Kratz- und Verletzungsfestigkeit
ganz besonders erwünscht wird. Jedes beliebige Substrat einschließlich Metalle, wie Metallbleche oder elektrischleitende Drähte können beschichtet werden; insbesondere sind Kunststoffkörper
aus harzartigem Material als Substrate geeignet. Gute Ergebnisse werden z.B. bei der Beschichtung von Polycarbonaten erzielt,
die normalerweise in hohem Maße kratzempfindlich sind.
Beispiele für Organopolymersubstrate, die mit besonderem Vorteil
gemäß der vorliegenden Erfindung überzogen werden können, sind feste
Polycarbonate einschließlich sowohl der Polyalkylcarbonate und der Polyarylcarbonate, die festen Polysulfone und die festen Acryle.
030Q62/063B
Andere Kunststoffe sind feste Epoxy-Materialien, Polystyrol, Vinylpolymere
und -copolymere, Polyester, Polyamide, Acrylonitrilpolymere und -copolymere, Polyäthylen u.dgl. Erfindungsgemäß werden
" en diese organischen Substrate während relativ kurzer und niedrigeren
Zeit-Temperaturbedingungen beim Aushärten der Organopolysiloxane ausgesetzt als dies bei dem Nichteinsatz der beschriebenen Katalysatoren
der Fall wäre.
Die Organopolysiloxane können auch auf optische Gläser einschließlich
Fenstergläser aufgebracht werden und führen somit zu beschichteten Gläsern, die gewaschen und gereinigt werden, ohne daß
das Glas selbst einem Verschleiß unterliegt. Wenn die Organopolysiloxane als Überzug eingesetzt werden sollen, kann die Reaktionsmischung durch Sprühen, Tauchen, Fließbeschichten, Walzenbeschichten
od.dgl. aufgebracht werden. Die Dicke des Überzugs kann durch Veränderung der Konzentration der Harzlösung und/oder die Anzahl
der aufgebrachten Überzüge eingestellt werden.
Abwandlungen in der Verfahrensführung bei der Herstellung der Organopolysiloxane
können durchgeführt werden, indem zwei oder mehrere verschiedene hydrolysierbare Silane individuell hydrolysiert
und dann zusammen kondensiert werden. Z.B. ist es möglich, ein Methyltrialkoxysilan
und ein Phenyltrialkoxysilan getrennt zu hydrolysieren und dann die sich ergebenden Produkte unter Ausbildung
einer Reaktionsmischung zusammenzubringen, die dann wie beschrieben weiterbehandelt wird. Das sich ergebende Co-Kondensationsprodukt
führt schließlich nach vollständiger Aushärtung zu einem festen Organopolysiloxankörper.
062/0631
In weiterer Abwandlung der vorliegenden Erfindung können verbesserte
Harze erzielt werden, wenn die vorhandenen beiden Katalysatoren in Form von Ameisensäure und Hydrocarbyl-substituiertem Ammoniumhydroxid
zusätzlich und normalerweise nach anderen Säuren zur Katalyse der Hydrolyse und Kondensation eines Silans eingesetzt werden.
Sollte z.B. eine Mineralsäure wie Salzsäure, Schwefelsäure, Salpetersäure als ein Kondensationskatalysator eingesetzt werden, können
Ameisensäure und das Hydrocarbyl-substituierte Ammoniumhydroxid noch dem Kondensat zugesetzt werden, um ihren Beitrag zu den verbesserten
Eigenschaften des sich ergebenden OrganopoIysiloxane zu
leisten. Diese Technik ist mit besonderem Vorteil bei der Verlängerung der Lagerbeständigkeit eines härtbaren Organopolysiloxans einzusetzen,
das durch andere Säuren katalysiert worden ist.
Selbstverständlich können andere Additive in die harzartigen PoIysiloxanprodukte
eingearbeitet werden, z.B. diejenigen, die im wesentlichen unter den Reaktionsbedingungen chemisch inert sind.
Solche Additive sind Füllstoffe wie Siliziumdioxid, Aluminiumoxid, Diatomeenerde, Tone wie Kaolin, Bentonit usw., Färbemittel wie z.B.
alkohol-oder wasserlösliche Farbstoffe oder unlösliche Pigmente,
Trübungsmittel, Weichmacher u.dgl.
Die folgenden Beispiele dienen der Erläuterung der vorliegenden Erfindung,
die aber nicht auf die Beispiele beschränkt ist.
BEISPIELE 1 - 8
IM die Ergebnisse vergleichbar zu machen, wurde als Trialkoxysilan
allen Beispielen entweder Methyltrimedoxysilan oder Methyltriäthoxy-
030062/0635
silan eingesetzt und wurde als Hydrocarbyl-substituiertes Ammoniumhydroxid
Tetramethylammoniumhydroxid verwendet. Die Verfahrensführung bei der Herstellung der Organopolysiloxane war ebenfalls
gleich mit Ausnahme der Säurekonzentration des eingesetzten Katalysators,
der Temperatur und der Aushärtzeit u.dgl. Alle diese Parameter sind in der nachfolgenden Tabelle A berücksichtigt.
Für jedes Beispiel wurde eine Reaktionsmischung der folgende Zusammensetzung
hergestellt: 136 g Trialkoxysilan, reines Wasser in einer für die Hydrolyse des Silans ausreichenden Menge und ein
Katalysator des in der Tabelle A angegebenen Typs und einer in der Tabelle ebenfalls angegebenen Menge. Diese Reaktionsmischung wurde
in einem Reaktionsgefäß unter Rühren erwärmt, bis sie klar wurde. Die Mischung wurde unter Rückflußbedingungen fünf Stunden lang gehalten,
während 50 % des sich bei der Hydrolyse bildenden Alkohols durch Destillation entfernt wurde.
Danach wurde die Reaktionsmischung einer gleichförmigen Vorhärtwärme
unterzogen. Hierauf folgte ein Härten bei 135° C zum vollständig ausgehärteten Zustand während des in der Tabelle A angegebenen
Zeitabschnitts. Ein Bayer-Abrasionstest und Lagerbeständigkeitstests wurden für jedes Beispiel durchgeführt.
Der Bayer-Abrasionstest bestimmt die relative Festigkeit eines transparenten Überzugs gegenüber einesm Oberflächenabrieb unter
Benutzung von oszillierendem Quarzsand als Abriebsmedium. Die Dicke oder Höhe des Sandes, die auf die Oberseite des Test-Probe aufgebracht
wird, bleibt während der hin- und hergehenden Bewegung eines Schlittens konstant,der über die Probe geführt wird. Daher
030062/063S
bleibt der mittlere Druck auf der untersuchten Oberfläche ebenfalls
konstant, wodurch in hohem Maße reproduzierbare Ergebnisse über die gesamte Oberfläche des Probenstücks erreicht werden. Die Hubgeschwindigkeit
wird so gewählt, daß der Sand infolge seiner Trägheit fast in Ruhe verbleibt. Daher ist die relative Bewegung zwischen
Sand und dem Probenstück sehr groß. Das Ausmaß an Abrieb wird durch das Ausmaß der Änderung der Lichtdurchlässigkeit und dem daraus
sich ergebenden Abschatten vor und nach dem Test bestimmt. Das Abschatten ist ein Maß für die Wolkigkeit, die mittels eines optischen
Standard-Instruments bestimmt wird.
Die Testapparatur besteht aus einem Probenhalter, dem Sandschlitten,
dem Antriebsmechanismus und einem Zähler für die Zählung der vom Schlitten durchgeführten Hübe. Bei den Beispielen war das Probenstück
eine quadratische Platte eines festen Polycarbonatharzes mit 4 Zoll Kantenlänge, wobei die beiden Seiten im wesentlichen
eben und parallel zueinander waren. Die Dicke der Platte ist nicht kritisch. In gleicher Weise ist die Dicke des Überzugs des zu untersuchenden
OrganopoIysiloxane auf der Platte nicht kritisch, so-
La st
lange die Schicht stetig ist. Eine'von 0,5 Zoll Sand wirkte auf die Probe ein. Der Antriebsmechanismus prägte dem Sandschlitten 300 Hübe pro Minute auf.
lange die Schicht stetig ist. Eine'von 0,5 Zoll Sand wirkte auf die Probe ein. Der Antriebsmechanismus prägte dem Sandschlitten 300 Hübe pro Minute auf.
Ein integrierendes photoelektrisches Kugelphotometer beschrieben in ASTM-Verfahren D 1003, "Tests for Haze and Luminous Transmittance
of Transparent Plastics", wurde zur Messung des Streulichtes der abgeriebenen Fläche nach jedem Testlauf verwendet. Dazu
wurde das Probenstück von dem Halter abgenommen, der Staub durch einen schwachen Strom gefilteter Luft abgeblasen, die Oberfläche
03 0062/0635
mit destilliertem Wasser gewaschen und gespült, dann luftgetrocknet
und schließlich mit dem photoelektrischen integrierenden Photometer
untersucht. Das Photometer ergab eine Prozentangabe für das durchgelassene
Licht und einem Prozentsatz für die Trübung. In Tabelle
angegeben, d.h.
A ist der Prozentsatz der Trübung (haze) als ein Delta-Wert'als Inkrement
der Trübung in Prozenten, die durch den Abrieb hervorgerufen wird. Die Zunahme in der Trübung, die auf Prozentbasis angegeben
ist, stellt ein Maß für den Widerstand des Überzugs gegenüber Abrieb dar. Der Prozentwert wird im Vergleich zu einem Standard angegeben,
der eine Null-Rating aufweist. Je niedriger der Wert der inkrementalen prozentualen Trübung ist, desto besser ist der Widerstand
gegenüber Abrieb.
Die Lagerbeständigkeit ist die Zeit, die das ungehärtete, härtbare
Polysiloxan bei Raumtemperatur gelagert werden kann, ohne daß Gelbildung auftritt.
Die Tabelle A fast die Ergebnisse der neun Beispiele zusammen. In der Tabelle ist die Menge des Melamin-Formaldehyds, das als Katalysator
eingesetzt wird, als bezogen auf das Gewicht des Silans angegeben. Das Tetramethylammoniumhydroxid wurde in Butylalkohol in
einer Menge gelöst, die zu dem angegebenen Gewicht des Hydroxids pro 100 g Silan führt.
Das Probenstück gemäß Beispiel 1 ist ein nicht überzogener PoIycarbonatkörper
und besitzt einen sehr hohen Bayer-Abrasionstest-Wert von 43,21 % Zunahme oder Inkrement in prozentualer Trübung
nach 300 Hüben. Obwohl die Probenstücke gemäß Beispielen 2, 3 und 4, bei denen Melamin-Formaldehyd als Katalysator eingesetzt ist,
030062/0635
eine unendliche Lagerbeständigkeit aufweisen, zeigen sie doch schlechte Werte für die Abriebsfestigkeit. In diesen Beispielen
war kein substituiertes Atnmoniumhydroxid vorhanden.
Die Probenstücke gemäß Beispielen 5 und 6 wiesen denselben Gehalt an substituiertem Ammoniumhydroxid auf, aber nur Beispiel 6 enthielt
Ameisensäure. Beide Probenstücke wiesen vergleichbare Abriebsfestigkeit auf; jedoch hatte das Organopolysiloxan gemäß Beispiel
5 eine Lagerzeit von nur 2 bis 3 Stunden, während das Beispiel
6 eine Lagerzeit von mehr als 1 Jahr aufwies.
- 31 -
030062/0635
LAGERZEIT UND BAYER-ABRASIONSTEST VON ORGANOPOLYSILOXANÜBERZÜGEN
| Beispiel | Silan | Katalysator | Lagerzeit | Endhärtung | Bayer-Abrasions test, 300 Hübe,pro zentuale Trübung |
I U' |
I | CO O |
| 1 | keins (unbeschichtetes PoIy- carbonatsubstrat) |
- | - | - | 43.2 | I | 15405 | |
| 2 | Methyltriäthoxysilan | 10% Melamin- formaldehyd |
unbe schränkt |
2h/135°C | 25.4 | |||
| 3 | Methyltrimethoxysilan und Ameisensäure (600 ppm) |
10% Melamin- formaldehyd |
unbe schränkt |
2h/135°C | 21 .0 | |||
| 4 | Methyltrimethoxysilan und Ameisensäure (1200 ppm) |
10% Melamin- formaldehyd |
unbe schränkt |
2h/135°C | 12.1 | |||
| 5 | Methyltriäthoxysilan | 0.02 g Tetra- methylammo- niumhydroxid |
2-3h | 2h/135°C | 8.5 | |||
| 6 | Methyltrimethoxysilan und Ameisensäure (2400 ppm) |
0.02 g Tetra methyl ammo - niumhydroxid |
>12 M. | 2h/135°C | 8.5 | |||
| 7 | Methyltriäthoxysilan | 0.2 g Tetra- methylammo- niumhydroxid |
5-6 min | O.5h/135°C | Stifthärte 8H (Pencil Hardness) |
|||
| 8 | Methyltrimethoxysilan und Ameisensäure (2400 ppm) |
0.2 g Tetra- methylammo- niumhydroxid |
^6 M. | 1h/135°C | 2 bis 4 | |||
| 9 | Methyltriäthoxysilan mit HCl (5 ppm);Ameisensäure (2400 ppm) zugegeben nach Teilkondensation |
0.1 g Tetra met hyIammo- niumhydroxid |
2-3 M. | 2h/135°C | 5 bis 6 | |||
Der Anteil an substituiertem Ammoniumhydroxid wurde in den Beispielen 7 un 8 im Vergleich zu den Beispielen 5 und 6 erhöht. Nur Beispiel
8 enthielt Ameisensäure. Auch hier unterscheidet sich die Lagerzeit
ganz deutlich. Das Beispiel 7 hatte eine Lagerzeit von nur 5 bis 6 Minuten, während bei dem Probenstück gemäß Beispiel 8 eine
Lagerzeit von mehr 6 Monaten vorhanden war.
Das Beispiel 9 erläutert, daß ein Silan bekannterweise mit Salzsäure
als Katalysator kondensiert werden kann und das Ameisensäure und ein substituiertes Ammoniumhydroxid noch gemäß der vorliegenden
Erfindung zugesetzt werden können. Das Harz gemäß Beispiel 9 wurde hergestellt mit 5 ppm Salzsäure und später wurden Ameisensäure
und Tetramethylammoniumhydroxid in den angegebenen Mengen zugesetzt. Die Lagerzeit des Organopolysiloxans wurde noch deutlich
verlängert, in diesem Beispiel auf eine Lagerzeit von knapp
unter 3 Monaten. Der Bayer-Abrasionstest für ein Probenstück, das das gehärtete Harz als Überzug aufwies, ist ebenfalls sehr attraktiv
mit einer prozentualen Zunahme der Trübung von nur 5 bis 6 %.
Die Lagerzeit ist kommerziell von größter Wichtigkeit. Eine relativ
lange Lagerzeit ermöglicht es, daß das Produkt abgepackt und zum
Einsatzpunkt transportiert und dann selbst dort noch nach Wunsch gelagert werden kann, bis es für ein überziehen, Gießen, Formen
oder andere Formgebung und Härtung des harzartigen Produkts zu einem festen duroplastischen Endprodukt benutzt wird.
Der gemeinsame Einsatz von Ameisensäure und Hydrocarbyl-substituiertem
Ammoniumhydroxid bei der Kondensation und Polymerisation eines Organopolysiloxans bis zum duroplastischen Zustand führt zu
0 30062/0635
einer exzellenten Abriebsfestigkeit des Endproduktes und zu einer verlängerten Lagerzeit des teilausgehärteten, härtbaren Polysiloxans
vor Erreichung des duroplastischen Zustandes.
030062/0635
Zusammenfassung
Es wird ein Verfahren zur "Bildung von Organopolysiloxanen aus Trialkoxysilanen
angegeben, bei dem die erhaltenen harzartigen Produkte eine verbesserte Abriebs- und Lösungsmittelfestigkeit aufweisen
und eine gute Lagerzeit besitzen. Die OrganopoIysiloxane
werden durch zweifache Katalysatoren gebildet, die vorzugsweise in sequenter Weise eingesetzt werden. Hydrolyse und Kondensation
der Trialkoxysilane werden in einer wässrigen Lösung durchgeführt
und durch Ameisensäure von relativ hoher Acidität katalysiert wie in einer Menge größer als 700 ppm. Die Vernetzung <Les sich ergebenden
teilkondensierten, härtbaren OrganopolysiIoxans wird dann
durch ein Hydrocarbyl-substituiertes Ainmoniumhydroxid katalysiert,
indem der Hydrocarbyl-Substituent Alkyl oder Alkenyl mit bis zu ungefähr sechs Kohlenstoffatomen sein kann. Die harzartigen Produkt
te können mit besonderem Nutzen als Überzugszusammensetzungen eingesetzt
werden.
030062/0836
Claims (21)
1. Verfahren zur Herstellung eines Organopolysiloxans durch Hydrolyse
eines Trialkoxysilans in einer wässrigen Lösung enthaltend wenigstens die stöchiometrische Menge an Wasser, die für die
Hydrolyse erforderlich ist, durch Kondensation des hydrolisierten Silans zu einem Organopolysiloxan und durch anschließende
Vernetzung des Organopolysiloxans, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der Kondensation durch Ameisensäure katalysiert
wird, die in der Lösung in einer Konzentration größer als 700 ppm vorhanden ist/und daß die Vernetzung des Organopolysiloxans
durch ein Hydrocarbyl-substituiertes Ammoniumhydroxid katalysiert wird, wobei der Hydrocarbyl-Substituent ausgewählt
wird aus der Gruppe: Alkyl, Isoalkyl und Cycloalkyl mit bis zu ungefähr sechs Kohlenstoffatomen und Alkenyl, Isoalkenyl und
Cycloalkenyl mit bis zu ungefähr sechs Kohlenstoffatomen.
03ÖÜS2/063S
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Alkoxy-Substituent des Trialkoxysilans von 1 bis ungefähr 6
Kohlenstoffatomen enthält.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Trialkoxysilan ausgewählt ist aus der Gruppe: Alkyltrialkoxysilan,
in dem die Alkylgruppe von 1 bis ungefähr 6 Kohlenstoffatomen enthält, und Phenyltrialkoxysxlan.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß als Trialkoxysilan ein Silan der folgenden Formel eingesetzt wird:
RSi(OR1 )3,
wobei R Alkyl ist mit 1 bis ungefähr 6 Kohlenstoffatomen und
Phenyl und R1 ein Alkyl mit 1 bis ungefähr 6 Kohlenstoffatomen
ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das molare Verhältnis von Wasser zu Trialkoxysilan im Bereich von ungefähr 1,5:1 bis ungefähr 10:1 gehalten
wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lösung auf eine Temperatur innerhalb des Bereichs von ungefähr 40° C bis ungefähr 300° C in einem Zeitraum
von 1 Stunde bis ungefähr 10 Stunden gehalten wird, um die Kondensation des Silans und die Vernetzung des Organopolysiloxans
zu erzielen.
030062/0031
-3- 301540S
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ameisensäure in einer Menge im Bereich von ungefähr 750 ppm bis ungefähr 80.000 ppm eingesetzt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ameisensäure in einer Menge von ungefähr 750 ppm bis ungefähr 45.500 ppm eingesetzt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ameisensäure in einer Menge von ungefähr 2400 ppm bis ungefähr 4800 ppm eingesetzt wird.
10.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Ammoniumhydroxid eingesetzt wird, dessen Hydrocarbyl-Substituent bis ungefähr 4 Kohlenstoffatome aufweist.
11.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß als Vernetzungskatalysator ein Tetralkylammoniumhydroxid eingesetzt wird.
12.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß als Vernetzungskatalysator ein Tetralkylammoniumhydroxid eingesetzt wird, dessen Alkyl-Substituent bis zu ungefähr
4 Kohlenstoffatomen aufweist.
13.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß als Vernetzungskatalysator Tetramethylammoniumhydroxid eingesetzt wird.
030002/0631
14.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lösung zu einem beliebigen Zeitpunkt vor Vollendung der Vernetzung des Organopolysxloxans auf ein Substrat
aufgebracht wird und dann zur Ausbildung eines Überzugs von vernetztem Polysiloxan auf dem Substrat erwärmt wird.
15.Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß als
Substrat ein Polycarbonatkörper eingesetzt wird.
16.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kondensation des hydroIysierten Silans auch
mit Hilfe einer Mineralsäure durchgeführt wird.
17.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß
a) in wässriger Lösung ein Trialkoxysilan entsprechend der Formel RSi(OR1J3 in wässriger Lösung hydrolysiert wird, worin
R ein Alkyl mit 1 bis ungefährVKohlenstoffatomen und Phenyl
ist und R.. gleich oder verschieden sein kann und ein Alkyl
mit 1 bis ungefähr 6 Kohlenstoffatomen ist,
b) die wässrige Lösung auf ein Molverhältnis von Wasser zu Trialkoxysilan
im Bereich von ungefähr 1,5:1 zu ungefähr 5:1 eingestellt wird,
c) die wässrige Lösung auf einen Gehalt von Ameisensäure in einer Menge größer von 700 ppm eingestellt wird,
d) die Lösung zur Kondensation des hydrolysierten Silans und zur Ausbildung des Organopolysxloxans erwärmt wird,
e) zu der wässrigen Lösung eine katalytische Menge eines Tetrahydrocarbyl-substituierten
Ammoniumhydroxids zugegeben wird,
Ö38GS2/ÖS3S
wobei der Hydrocarbyl-Substituent ausgewählt ist aus der Gruppe: Alkyl, Isoalkyl und Cycloalkyl mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen
und Alkenyl, Isoalkenyl und Cycloalkenyl mit bis zu ungefähr 4 Kohlenstoffatomen, und
f) mit der Erwärmung der Lösung fortgefahren wird, um das Organopolysiloxan
zu einer duroplastischen Form zu vernetzen.
18.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß das Hydrocarbyl-substituierte Ammoniumhydroxid in einer Menge zugesetzt wird, die nicht zur Neutralisierung
der gesamten vorhandenen Ameisensäure ausreicht.
19.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet,
daß das substituierte Ammoniumhydroxid in einem nicht-reaktiven organischen Lösungsmittel gelöst wird und die
sich ergebende Lösung zu der wässrigen Lösung zugesetzt wird.
20.überzugzusammensetzung eines teilausgehärteten Polysiloxans,
das unter Vernetzung weiter zur festen Form ausgehärtet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß es ein nach dem Verfahren
gemäß einem der Ansprüche 1 bis 19 hergestelltes Organopolysiloxan
enthält, das noch nicht vollständig ausgehärtet ist.
21.Überzugszusammensetzung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
daß die Uberzugszusammensetzung ein organisches Lösungsmittel enthält.
2.Substrat überzogen mit einer Überzugszusammensetzung nach Anspruch
20 oder 21.
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