DE3013342A1 - Schaltungsanordnung fuer fernsprechapparate - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer fernsprechapparateInfo
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/80—Telephone line holding circuits
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M3/00—Automatic or semi-automatic exchanges
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Description
- Schaltungsanordnung für Fernsprechapparate
- Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernsprechapparate. Sie kann im Zustand des Haltens einer Verbindung benutzt werden, der in Fernsprechanlagen verschiedentlich auftritt.
- Bei Fernsprechanlagen mit zwei Sprechstellen an einer Teilnehmerleitung kommt es z.B. vor, daß eine Verbindung zunächst von einer Sprechstelle hergestellt wird, und dann von der anderen sprechsteljeübernommen werden soll.
- In diesem Fall muß die Verbindung von der ersten Sprechstelle solange gehalten werden, bis die zweite Sprechstelle die Verbindung tatsächlich übernommen hat, da bei zu frühzeitigem Auflegen des Handapparates an der ersten Sprechstelle die bestehende Verbindung ausgelöst wird und von der zweiten Sprechstelle nicht mehr übernommen werden kann. Der gleiche Zustand tritt ein, wenn ein Teilnehmer eine Verbindung hergestellt hat und eine direkte Rückfrage im Raum halten möchte. Dabei soll nämlich oft die Information dieser Rückfrage dem über die Telefonleitung verbundenen fernen Teilnehmer nicht bekannt werden. In diesem Fall ist es üblich, die Sprechkapsel während der Rückfrage mit einer Hand zuzuhalten. Diese Maßnahme ist jedoch umständlich und unzuverlässig. In dem zuvor beschriebenen Fall des Haltezustands während der Übergabe einer bestehenden Verbindung von einer Sprechstelle zur anderen ist es üblich, den Handapparat der ersten Sprechstelle solange aus der Hand zu legen, bis die zweite Sprechstelle die Verbindung mit Sicherheit übernommen hat. In diesem Fall geschieht es aber häufig, daß später vergessen wird, den Handapparat der ersten Sprechstelle wieder auf die Gabel zu legen. Dadurch bleibt die erste Sprechstelle später auch nach Beendigung der übergebenen Verbindung für weitere Anrufe gesperrt, bis der versehentliche Zustand zufällig entdeckt wird.
- Die technische Aufgabe der Sialtungsanordnung nach der Erfindung besteht darin, den Sprechkreis einer Sprechstelle abzutrennen, ohne die Teilnehmerleitung aufzutrennen.
- Es gibt bereits in aufwendigen Fernsprecheinrichtungen komplizierte elektromechanische Schaltmittel, die einen vergleichbaren Haltezustand für eine Verbindung ermöglichen.
- Jedoch ist bei diesen Einrichtungen der Aufwand so hoch, daß sie nicht für gewöhnliche Fernsprechapparate in Frage kommen.
- Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch a) eine zwischen die Sprechadern der Teilnehmer leitung geschaltete Diodenbrücke, b) einen im Querzweig der Diodenbrücke liegenden Thyristor, der im leitenden Zustand einen niedrigen Widerstand und im gesperrten Zustand einen hohen Widerstand darstellt, c) eine nichtrastende Drucktaste mit einem Kontakt, der den Thyristor durch Kurzschluß von Steuerelektrode und Anode entsperrt, d) eine in Reihe mit dem Thyristor im Querzweig der Diodenbrücke liegende Zener-Diode, die zusammen mit der Diodenbrücke und dem Thyristor die Spannung der Teilnehmerleitung bestimmt, bei der der Thyristor gesperrt wird e) und eine bilaterale Zener-Diode, die parallel zur Diodenbrücke zwischen den Sprechadern liegt und die übrige Schaltungsanordnung vor Überspannungen schützt.
- Diese Schaltungsanordnung ist billig und zuverlässig. Die Diodenbrücke macht die Funktion des Thyristors unabhängig von der Polarität der Spannung auf der Teilnehmerleitung.
- Eine andere Ausgestaltung der Schaltungsanordnung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß an die Stelle der bilateralen Zener-Diode zwischen den Sprechadern eine weitere normale Zener-Diode tritt, die parallel zur Reihenschaltung aus Thyristor und Zener-Diode im Querzweig der Diodenbrücke liegt. Auch auf diese Art und Weise kann die übrige Schaltungsanordnung vor Uberspannung geschützt werden.
- Weiterbildungen und nähere Ausgestaltungen der Erfindung können den Unteransprüchen entnommen werden.
- Nachfolgend wird die Erfindung im Zusamnenhang mit einem Ausführungsbeispiel geSE den Zeichnungen erläutert, dabei zeigen: Fig. 1 die Grundschaltung nach der Erfindung und Fig. 2 nähereAusgestaltungen der Schaltungsanordnung nach der Erfindung im Zusammenhang mit einem normalen Teilnehmerapparat.
- In Figur 1 bilden die Dioden D1 bis D4 eine Diodenbrücke, die zwischen die Sprechadern L1 und L2 geschaltet ist. Diese Stelle der Sprechadern liegt vor dem Gabelumschalter. Die Diodenbrücke D1 bis D4 gewährleistet, daß die Polarität der Spannung einer Zener-Diode Z2 und eines Thyristors T1 richtig ist, wodurch die Schaltungsanordnung unabhängig wird von der Polarität der Spannung auf der Teilnehmerleitung.
- Im normalen Zustand ist der Thyristor T1 gesperrt, d.h.
- er leitet nicht, so daß die Schaltungsanordnung keinen Strom von der Teilnehmerleitung aufnimmt und somit die Übertragungseigenschaften der Teilnehmerstelle nicht beeinflußt. Wenn der Teilnehmer während eines Gesprächs eine nichtrastende Taste betätigt, dann schließt ein Kontakt R die Anode mit der SteuerFlektrode des Thyristors T1 kurz. Wenn die Spannung zwischen den Sprechadern Ll und L2 genügend hoch ist, um die Zener-Diode Z2-trotz des geringen Spannungsabfalls an der Diodenbrücke D1 bis D4 und am Thyristor T1 leitend zu schalten, dann wird auch der Thyristor T1 leitend, die Schaltungsanordnung zieht Strom und die Teilnehmerschleife ist über die Schaltungsanordnung geschlossen.
- Damit die Spannung zwischen den Sprechadern höher wird, als das erforderliche Einschaltpotential der beschriebenen Schaltungsanordnung, ist es erforderlich, die Sprechschaltung des Teilnehmerapparates von den Sprechadern abzuschalten. Diese Schaltmaßnahme wird durchgeführt, wenn der Handapparat wieder auf die Gabel des Gabelumschalters aufgelegt wird. Die erforderliche Bedienungsfolge sieht also folgendermaßen aus: Zunächst muß die nichtrastende Drucktaste betätigt werden, dann muß während des Drückens der Taste der Handapparat aufgelegt werden. Die Einschaltung der beschriebenen Schaltungsanordnung ist dann ein Dauer zustand und die Vermittlungsanlage erhält nicht den Eindruck, daß der Handapparat aufgelegt wurde, um die Teilnehmerleitungsschleife zu öffnen. Danach kann die nichtrastende Drucktaste wieder losgelassen werden, die Schaltungsanordnung bleibt in ihrem Betriebszustand bis die Spannung auf der Teilnehmerleitung niedriger wird als beim Einschalten. Dies wird erst dann der Fall sein, wenn die Sprechschaltung des Teilnehmerapparates wieder an die Sprechadern angeschlossen wird. Dies kann entweder dadurch geschehen, daß der Handapparat der gleichen Sprechstelle wieder abgehoben wird, oder dadurch, daß der Handapparat an einer anderen, parallelliegenden Sprechstelle abgehoben wird. Wenn die beschriebene Schaltungsanordnung wieder außer Betrieb gesetzt wurde, also der Thyristor Tl wieder in den gesperrten Zustand gelangt ist, dann wird die Verbindung ausgelöst, sobald der Handapparat aufgelegt wird.
- Die Zener-Diode Z2 bestimmt die Sperrspannung des Thyristors T1. Die einzige Aufgabe der bilateralen Zener-Diode Z1 vor der Diodenbrücke D1 bis D4 besteht darin, die Schaltungsanordnung vor Überspannungen zu schützen, die normalerweise während der Impulswahl und beim Abheben und Auflegen des Handapparates entstehen. Die bilaterale Zener-Diode Z1 kann auch in der gestrichelt angedeuteten Weise durch eine normale Zener-Diode Z' im Querzweig der Diodenbrücke D1 bis D4 ersetzt werden, die parallel zur Reihenschaltung aus Thyristor T1 und Zener-Diode Z2 liegt. Die bilaterale Zener-Diode Z1 ist insbesondere nützlich als Schutz gegen induktiv eingekoppelte Hochspannung.
- Die Schaltung nach Figur 2 ist sehr ähnlich zu der Schaltung nach Figur 1, sie enthält einige nützliche Weiterbildungen und Ausgestaltungen. Zusätzlich zu den Schaltungsteilen nach Figur 1 enthält die Schaltung nach Figur 2 drei Widerstände R1 bis R3 und eine Lumineszenz-Diode LED.
- Die Widerstände R1 und R2 schützen vor Strömen auf Grund von Überspannungen. Der Widerstand R1 schützt die bilaterale Zener-Diode Z1. Der Widerstand R2 schützt die Diodenbrücke Dl bis D4 und die Schaltelemente im Querzweig der Diodenbrücke Dl bis D4. Der Widerstand R3 verbessert die Arbeitsweise des Thyristors T1 in dieser besonderen Anwendung, in dem er den Thyristor nicht auf sporadische Änderungen des Haltestromes ansprechen läßt, um so das Halten der Verbindung zu sichern. Die Lumineszenz-Diode LED leuchtet auf, wenn Strom durch den Thyristor T1 fließt, dies dient als optisches Zeichen dafür, daß eine Verbindung gehalten wird.
- Demgegenüber löst das Auflegen des Handapparates eine Verbindung aus, wenn die Lumineszenz-Diode LED nicht leuchtet.
- Bezug zeichenliste Englisch Deutsch D1 Diode Diode D1 bis D4 Diode bridge Diodenbrücke L1, L2 Line terminals Sprechadern LED Luminous diode Lumineszenz-Diode
Rl, R2, R3 Resistances Widerstände T1 Thyristor Thyristor Z1 Bilateral zener diode Bilaterale Zener-Diode Z2, Z' Zener diodes Zener-Dioden LeerseiteUnstabile pushbotten key Kontakt R Contact
Claims (6)
- Patentansprüche ) ) Schaltungsanordnung für Fernsprechapparate zum Abtrennen des Sprechkreises ohne die Teilnehmerleitung aufzutrennen, gekennzeichnet durch a) eine zwischen die Sprechadern (L1, L2) der Teilnehmerleitung geschaltete Diodenbrücke (D1 bis D4), b) einen im Querzweig der Diodenbrücke (D1 bis D4) liegenden Thyristor (T1), der im leitenden Zustand einen niedrigen Widerstand und im gesperrten Zustand einen hohen Widerstand darstellt, c) eine nichtrastende Drucktaste mit einem Kontakt (R), der den Thyristor (T1) durch Kurzschluß von Steuerelektrode und Anode entsperrt, d) eine in Reihe mit dem Thyristor (T1) im Querzweig der Diodenbrücke (D1 bis D4) liegende Zener-Diode (Z2), die zusammen mit der Diodenbrücke und dem Thyristor die Spannung der Teilnehmerleitung bestimmt, bei der der Thyristor (T1) gesperrt wird, e) und eine bilaterale Zener-Diode (Z1), die parallel zur Diodenbrücke (Di bis D4) zwischen den Sprechadern (L1, L2) liegt und die übrige Schaltungsanordnung vor Überspannung schützt.
- 2.) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß an die Stelle der bilateralen Zener-Didde (Z1) zwischen den Sprechadern (L1, L2) eine weitereXnormale Zener-Diode (Z') tritti: die parallel zur Reihenschaltung aus Thyristor (T1) und Zener-Diode (Z2) im Querzweig der Diodenbrücke (Di bis D4) liegt.
- 3.) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß in Reihe zum Thyristor (T1) und der Zener-Diode (Z2) eine Lumineszenz-Diode (LED) liegt, die bei gehaltener Teilnehmerleitung ein optisches Zeichen gibt.
- 4.) Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß ein Widerstand (R3) parallel zur St&uerelektroden-Kathoden-Strecke des Thyristors tT1) liegt, der die Sperrung des Thyristors (T1) verbessert und unabhängig von Potentialschwankungen auf der Teilnehmerleitung macht.
- 5.) Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Diodenbrücke (D1 bis D4) ein Widerstand (R2) vorgeschaltet ist, der die Diodenbrücke (D1 bis D4) , den Thyristor (T1) und die Zener-Diode (Z2) und gegebenenfalls die Lumineszenz-Diode (LED) vor Überspannung schützt.
- 6.) Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Diodenbrücke (DI bis D4) und der parallelgeschalteten bilateralen Zener-Diode (Z1) ein Widerstand (Rl) in Reihe vorgeschaltet ist.
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| ES479429A ES479429A1 (es) | 1979-04-09 | 1979-04-09 | Mejoras exn circuitos de retencion de linea telefonica. |
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Cited By (1)
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