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DE2541942A1 - Schaltungsanordnung zum schutz von teilnehmerstationen mit waehleinrichtungen in fernmelde-, insbesondere fernsprechanlagen gegen ueberspannungen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum schutz von teilnehmerstationen mit waehleinrichtungen in fernmelde-, insbesondere fernsprechanlagen gegen ueberspannungen

Info

Publication number
DE2541942A1
DE2541942A1 DE19752541942 DE2541942A DE2541942A1 DE 2541942 A1 DE2541942 A1 DE 2541942A1 DE 19752541942 DE19752541942 DE 19752541942 DE 2541942 A DE2541942 A DE 2541942A DE 2541942 A1 DE2541942 A1 DE 2541942A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resistor
parallel
series
circuit
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19752541942
Other languages
English (en)
Other versions
DE2541942B2 (de
DE2541942C3 (de
Inventor
Helmut Dipl Ing Losehand
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19752541942 priority Critical patent/DE2541942C3/de
Publication of DE2541942A1 publication Critical patent/DE2541942A1/de
Publication of DE2541942B2 publication Critical patent/DE2541942B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2541942C3 publication Critical patent/DE2541942C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/738Interface circuits for coupling substations to external telephone lines
    • H04M1/74Interface circuits for coupling substations to external telephone lines with means for reducing interference; with means for reducing effects due to line faults

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum Schutz von Teilnehmerstationen mit Wähl-
  • einrichtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen gegen Uberspannungen.
  • gegen Überspannungen.
  • Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Schutz von Teilnehmerstationen mit Wähleinrichtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, gegen Überspannungen.
  • Zum Schutz von an Leitungen eines Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnetzes angeschlossenen Einrichtungen gegen Überspannungen ist es bereits bekannt, am Eingang der zu schützenden Einrichtungen Schutzeinrichtungen vorzusehen. Diese Schutzeinrichtungen bestehen abhängig von der Art der zu schützenden Einrichtung im allgemeinen aus gasgefüllten Überspannungsableitern für den Grob schutz und/oder aus Dioden oder Zenerdioden für den Feinschutz, die zwischen die Adern der Anschlussleitung geschaltet sind. Insbesondere werden zwei gegensinnig in Reihe geschaltete Zenerdioden verwendet, um einen von der Polarität der Überspannungen unabhängigen Schutz zu gewährleisten. Da Dioden und Zenerdioden ohne Schaden nur einen begrenzten Strom vertragen, sind in Reihe dazu niederohmige Begrenzerwiderstände erforderlich, die zugleich eine Spannungsteilung und damit eine stufenweise Herabsetzung der maximalen Spannung ermöglichen. Diese Begrenzerwiderstände werden in der Regel als Längswiderstände und die Zenerdioden als Querwiderstände parallel zum Verbraucher in die Leitung eingefügt, da an den Begrenzerwiderständen in der Regel ein höherer Spannungsfall auftritt. Diese Längswiderstände stellen damit in der Regel eine zusätzliche Last für die Leitung dar, wenn sie nicht zufällig durch den Innenwiderstand von anderweitig genutzten Bauelementen verwirklicht werden können.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, für Schaltungsanordnungen der eingangs genannten Art eine vorteilhafte Lösung zu schaffen.
  • Dieses wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass parallel zur Stationsschaltung die Reihenschaltung eines polungsunabhängigen spannungsbegrenzenden Schutzwiderstandes und eines niederohmigen Begrenzerwiderstandes angeordnet ist und dass im Wählzustand der Schutzwiderstand der Wähleinrichtung und der Begrenzerwiderstand der Stationsschaltung parallel geschaltet ist.
  • Gemäss der Erfindung wird auf einen Längswiderstand verzichtet.
  • Im normalen Betriebszustand liegen Begrenzerwiderstand und spannung.
  • abhängiger Schutzwiderstand in Reihe parallel zur Station. Sie bilden damit einen Nebenschluss zur Stationsschaltung, was in der Regel ausreicht, wenn die Stationsschaltung keine elektronischen Bauteile beinhaltet. Im Wählzustand dagegen liegt der Schutzwiderstand quer zum Eingang der Wähleinrichtung und der Begrenzerwiderstand parallel zur Station, die damit in etwa kurzgeschlossen und somit unwirksam ist. Infolge Beibehaltung der Reihenschaltung beider Widerstände bleibt im Überlastfall die Spannung am Eingang der Wähleinrichtung auf den Schwellenwert des Schutzwiderstandes begrenzt, so dass in der Wähleinrichtung wesentlich empfindlichere Bauelemente geschützt werden können.
  • Als Schutzwiderstand sind ebenfalls zwei gegensinnig in Reihe geschaltete Zenerdioden möglich. Bei höheren Leistungen ist dagegen ein Varistor vorteilhafter.
  • Bei Wähleinrichtungen mit Impulsgabe durch einen Halbleiterkontakt lässt sich der Schutz gegemäss einer Weiterbildung der Erfindung wirkungsvoll dadurch verstärken, dass der Halbleiterkontakt durch eine vom Eingang der Wähleinrichtung abgeleitete Sperrspannung bei Uberschreiten einer vorgegebenen Eingangsschwellspannung gesperrt wird. Diese Lösung beruht auf folgender itberlegung: Halbleiterschalter sind in der Regel spannungsfest genug, nur die mit der Uberspannung verbundenen hohen Ströme führen zu einer Zerstörung. Sperrt man daher die Transistoren mit einer von der Überspannung abgeleiteten Steuerspannung, so ergibt sich in Verbindung mit dem Schutzwiderstand am Eingang eine einfache und ausgezeichnete Schutzwirkung.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass dem Eingang der Wähleinrichtung ein Spannungsteiler mit Zenerdiode parallelgeschaltet ist, dessen eine Widerstandshälfte dem Emitterwiderstand eines Steuertransistors für den Halbleiterkontakt bildet, und dass dem Basiswiderstand mit der Basisemitterstrecke des Steuertransistors in Reihe eine Diode parallelgeschaltet ist, die zugleich mit dem Emitterwiderstand in Reihe parallel zur Stromversorgung der Wähleinrichtung liegt und die an der Emitterbasisstrecke des Steuertransistors im Uberlastfall auftretende Sperrspannung begrenzt.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung seien nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt im einzelnen eine an die beiden Adern a und b anschaltbare Sprechschaltung SS einer Fernsprechstation und, eine über eine dreipolige Steckverbindung mit den Anschlusspunkten sl bis s3 in die Anschlussleitung einschaltbare Wähleinrichtung WE für eine tastengesteuerte Impulswahl. Die Anschlusspunkte der Wähleinrichtung sind so gewählt, dass mit gerings möglichen Kontaktaufwand ein Austausch der Wähleinrichtung gegen anders arbeitende Einrichtungen möglich ist. Von der Wähleinrichtung WE sind lediglich die eine Graetzbrücke bildenden Dioden D1 bis D4 für den Verpolungsschutz sowie der als Impulskontakt wirkende Transistor T1 mit seinem Steuertransistor T2 sowie die gemeinsamen Tastenkontakte Tal, Ta2, Tr und ein Kontakt nsa eines bistabilen Relais für die Umschaltung vom Sprechzustand in den Wählzustand und umgekehrt gezeigt. Alle übrigen Funktionsteile der Wähleinrichtung sind in dem mit ZG bezeichneten Block zusammengefasst, da sie für das Verständnis der Erfindung ohne Belang sind.
  • Die Arbeitsweise dieser an sich bekannten Anordnung ist kurz folgende: Im Sprechzustand ist die Sprechschaltung SS mit den beiden Adern a und b der Anschlussleitung verbunden. Die Wähleinrichtung WE ist in diesem Zustand durch die Kontakte Tr und nsa kurzgeschlossen. Wird dagegen eine der Zifferntasten der Wähleinrichtung betätigt, so wird über den gemeinsamen Tastenkontakt Tal die Sprechschaltung unwirksam geschaltet, da der Widerstand RB sehr niederohmig ist. Weiterhin wird mit Kontakt Tr det Kurzschluss der Wähleinrichtung aufgehoben und mit Kontakt Ta2 der Transistor T2 leicht aufgesteuert, so dass auch der Transistor T1 leitend und damit die Stromversorgung der übrigen Funktionsteile ermöglicht wird. Als Folge davon wird ein nicht dargestelltes bistabiles Relais umgeschaltet, das mit seinem Kontakt nsa den gemeinsamen Tastenkontakt Tal überbrückt, so dass der Wählzustand unabhängig von der Fortdauer der Tastenbetätigung aufrecht erhalten bleibt, bis die durch die jeweilige Zifferntaste festgelegte Impulsserie zur Aussendung gelangt ist. Die in diesem Betriebszustand am Ausgang nsi der Impulserzeugerschaltung erscheinenden Steuerimpulse sperren im bekannten Rhythmus den als Impulskontakt wirkenden Transistor T1 und übermitteln so die Wählinformation über die Anschlussleitung zur nicht dargestellten Vermittlungsstelle. Sobald alle in die Wähleinrichtung eingegebenen Ziffern ausgesendet sind, kehrt die Wähleinrichtung in die Ruhelage zurück. Damit wird auch der Kontakt nsa wieder umgelegt und die Wähleinrichtung wieder unwirksam geschaltet.
  • In Auswirkung der Erfindung sind parallel zu den Steuerkontakten der Wähleinrichtung im Leitungszug und zur Sprechschaltung zwei Widerstände vorgesehen, von denen der eine V ein Varistor ist, der beispielsweise erst bei einer Spannung von 100 V leitend wird, und der andere R3 ein niederohmiger Drahtwiderstand.
  • Im Sprechzustand begrenzen diese Widerstände den Stromfluss über die Kontakte Tr und nsa im Leitungszug und über die Sprechschaltung SS. Da die Wähleinrichtung WE in dieser Betriebsphase kurzgeschlossen sind, ist sie gleichfalls hinreichend geschützt.
  • Im Wählzustand dagegen liegt der Varistor V unmittelbar parallel zur Wähleinrichtung und der Begrenzerwiderstand R3 ist über die Kontakte Ta7 bzw. nsa zur Sprechschaltung SS parallelgeschaltet.
  • Der Varistor V begrenzt somit den Spannungsanstieg am Eingang der Wahleinrichtung und der Widerstand RB denan der Sprechschaltung im Uberlastfall. Da der sehr niederohmige Quellwiderstand der Uberspannungsquelle sehr hohe Ströme nach sich zieht, die zur Zerstörung des als Impulskontakt wirkenden Transistors T1 führen würden, wird der Impulskontakt bei Uberschreiten einer vorgegebenen Eingangsschwellspannung automatisch gesperrt. Zu diesem Zweck ist mit dem Emitterwiderstand R1 des Transistors T2 ein weiterer Widerstand R5 und eine Zenerdiode ZD in Reihe geschaltet. Infolge des Stromflusses über diesen Spannungsteiler nach Durchbruch der Zenerdiode ZD wird das Potential am Emmtter des Transistors T2 derartig erhöht, dass der Transistor T2 sperrt. Als Folge davon wird auch der Transistor Ti gesperrt.
  • Die Diode D6 verhindert dabei, dass der Spannungsabfall an der Basisemitterstrecke des Transistors T2 zu gross wird und diese Strecke durchschlägt. Insgesamt ergibt sich somit eine sehr wirksame Schutzschaltung, die sowohl die Wähleinrichtung WE als auch die Sprechschaltung SS in ausreichendem Masse schützt.
  • Fig. 2 zeigt eine andere Anordnung der Kontakte der Wähleinrichtung, die dadurch bedingt ist, dass die Kontakte Ta7 und Tr der Fig. 1 zu einem einzigen Umschaltekontakt Tg zusammengefasst sind. Die Wirksamkeit der Anordnung nach Fig. 1 wird dadurch nicht verändert.
  • 4 Patentansprüche 2 Figuren

Claims (4)

  1. Patentansprüche c. Schaltungsanordnung zum Schutz von Teilnehmerstationen mit Wähleinrichtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, gegen Uberspannungen, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur Stationsschaltung (SS) die Reihenschaltung eines polungsunabhängigen spannungsbegrenzenden Schutzwiderstandes (V) und eines niederohmigen Begrenzerwiderstandes (Rg) angeordnet ist und dass unter Beibehaltung der Reihenschaltung im Wählzustand der Schutzwiderstand (V) der Wähleinrichtung (WE) und der Begrenzerwiderstand (RB) der Stationsschaltung (SS) parallelgeschaltet ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzwiderstand (V) ein Varistor ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Wähleinrichtungen mit Impulsgabe durch einen Halbleiterkontakt (z.BOx Transistor T1) der Halbleiterkontakt durch eine vom Eingang der Wähleinrichtung (WE) abgeleitete Sperrspannung bei ttberschreiten einer vorgegebenen Eingangsschwellspannung gesperrt wird.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass dem Eingang der Wähleinrichtung (WE) ein Spannungsteiler (R1, R5, ZD) mit Zenerdiode parallelgeschaltet ist, dessen eine Widerstandshälfte (R1) dem Emitterwiderstand eines Steuertransistors (T2) fUr den Halbleiterkontakt (T1) bildet, und dass dem Basiswiderstand (R3) mit der Basisemitterstrecke des Steuertransistors (T2) in Reihe eine Diode (D6) parallelgeschaltet ist, die zugleich mit dem Emitterwiderstand (R1) in Reihe parallel zur Stromversorgung der Wähleinrichtung liegt und die an der Emitterbasisstrecke des Steuertransistors (T2) im Uberlastfall auftretende Sperrspannung begrenzt.
DE19752541942 1975-09-19 1975-09-19 Schaltungsanordnung zum Schutz von Teilnehmerstationen mit Wähleinrichtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen gegen Überspannungen Expired DE2541942C3 (de)

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DE19752541942 DE2541942C3 (de) 1975-09-19 1975-09-19 Schaltungsanordnung zum Schutz von Teilnehmerstationen mit Wähleinrichtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen gegen Überspannungen

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2541942A1 true DE2541942A1 (de) 1977-03-24
DE2541942B2 DE2541942B2 (de) 1977-12-29
DE2541942C3 DE2541942C3 (de) 1978-08-24

Family

ID=5956958

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19752541942 Expired DE2541942C3 (de) 1975-09-19 1975-09-19 Schaltungsanordnung zum Schutz von Teilnehmerstationen mit Wähleinrichtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen gegen Überspannungen

Country Status (1)

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DE (1) DE2541942C3 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4456940A (en) * 1980-12-23 1984-06-26 Telefonaktiebolaget L M Ericsson Voltage controlled transient protection unit
US4727571A (en) * 1985-10-25 1988-02-23 Siemens Aktiengesellschaft Circuit for surge voltage protection in electronic telephone stations

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4456940A (en) * 1980-12-23 1984-06-26 Telefonaktiebolaget L M Ericsson Voltage controlled transient protection unit
US4727571A (en) * 1985-10-25 1988-02-23 Siemens Aktiengesellschaft Circuit for surge voltage protection in electronic telephone stations

Also Published As

Publication number Publication date
DE2541942B2 (de) 1977-12-29
DE2541942C3 (de) 1978-08-24

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