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DE3245839A1 - Schaltungsanordnung zum erkennen eines schleifenzustands - Google Patents

Schaltungsanordnung zum erkennen eines schleifenzustands

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DE3245839A1
DE3245839A1 DE19823245839 DE3245839A DE3245839A1 DE 3245839 A1 DE3245839 A1 DE 3245839A1 DE 19823245839 DE19823245839 DE 19823245839 DE 3245839 A DE3245839 A DE 3245839A DE 3245839 A1 DE3245839 A1 DE 3245839A1
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DE
Germany
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circuit
winding
relay
line
connection
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DE19823245839
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English (en)
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DE3245839C2 (de
Inventor
Peter 3152 Ilsede Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Elmeg Kommunikationstechnik 3150 Peine De GmbH
Original Assignee
ELMEG Elektro Mechanik GmbH
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Publication date
Application filed by ELMEG Elektro Mechanik GmbH filed Critical ELMEG Elektro Mechanik GmbH
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/71Substation extension arrangements
    • H04M1/715Substation extension arrangements using two or more extensions per line

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Die Erfindung betrifft eine Schaltung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art.
  • Vielfach besteht in der Fernsprechtechnik das Problem, eine Schaltung anzugeben, welche in der Lage ist in einem angeschlossenen Fernsprechapparat oder einem entsprechend an eine Fernsprechleitung anzuschaltenden Gerät eine Schleife als Zeichen für seine Aktivierung zu erkennen.
  • Diese Information soll nun vielfach - gegebenenfalls in Abhängigkeit von weiteren Bedingungen, welche vom Anwendungsfall bestimmt werden - als Schleifenbildung auf eine Amts- oder Nebenstellenleitung weitergegeben werden, um einen Vermittlungsanreiz zu erzeugen. Bei der Ausbildung einer derartigen Schaltung spielt vielfach die Tatsache eine Rolle, daß nur sehr wenig Raum bzw. keine zusätzliche Stromversorgung zur Verfügung stehen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, hier eine einfache Schaltung anzugeben, die - insbesondere in Form ihrer Weiterbildungen - , die bei der Anwendung in einem Fernsprechnetz zu stellenden Anforderungen erfüllt.
  • Eine bevorzugte Ausführung bezieht sich auf eine sogenannte "A2-Schaltung". In der Fernmeldetechnik bedeutet der Begriff "A2-Schaltung" die Anschlußmöglichkeit von zwei Fernsprechapparaten an einem Haupt- bzw. Nebenanschluß (HAsl, NAsl). Da eine einfache Parallelschaltung der Apparate nicht zulässig ist, werden für diese Schal- tung bisher Sonderapparate mit erweitertem Gabelumschalter benötigt. Ein derartiger Apparat wird als erster Apparat eingesetzt und schaltet den nachgeschalteten zweiten Apparat bei Belegung ab. Als zweiter Apparat kann ein normaler Fernsprechapparat eingesetzt werden. Der Nachteil dieser Schaltung besteht darin, daß der erste Apparat stets bevorrechtigt ist, d.h. wenn vom zweiten Apparat schon eine Belegung stattgefunden hat, wird sie durch Abnehmen des Handapparates vom ersten Apparat unterbrochen.
  • Die Anwendungsmöglichkeit der Erfindung ist jedoch nicht auf eine derartige A2-Schaltung beschränkt, sondern ist auch für den parallelen Anschluß einer größeren Anzahl von Apparaten bzw. entsprechenden Zubehöreinrichtungen geeignet.
  • Die insbesondere an eine A2-Schaltung zu stellenden Forderungen lauten beispielsweise: Keine ausschließliche Bevorrechtigung eines der beiden Teilnehmer.
  • Einbaumöglichkeit der Schaltung einschließlich der notwendigen Klemm- und Steckverbinder in eine Unterputzanschlußdose.
  • Verwendungsmöglichkeit einfacher Apparaten ohne erweiterten Gabelumschalter.
  • Keine besondere Netzspeisung, d.h. Stromversorgung der Schaltung aus der AmtsSeitung.
  • Die Funktion der Schaltung soll unabhängig sein von der Polung der Anschlußleitung.
  • Die Lösung der Aufgabe erfolgt mit den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Maßnahmen.
  • Aus der gefundenen Lösung ergeben sich, gegebenenfalls unter Einschluß von Weiterbildungen, insbesondere folgende Vorteile: Die Schaltung läßt sich wegen der geringen Zahl benötigter Relais, die darüberhinaus in kleiner Bauform erhältlich sind, in einer kleinen Unterputzdose von 55 mm Durchmesser unterbringen.
  • Der zusätzliche Gleichstromwiderstand einer entsprechenden A2-Schaltung kann im Anreizzustand (Belegen) weniger als 100 Ohm und im Gesprächszustand weniger als 40 Ohm betragen.
  • Der Vorteil der sogenannten Wählsternschalterfähigkeit ist gegeben, da z.B. keine Gleichrichterbrückenschaltung mit Halbleiterdioden, wie sie sonst für die Polungsunabhängigkeit notwendig wäre, mit ihrem bei kleinen Strömen ungünstigen Widerstandsverhalen in die Leitung geschaltet werden muß.
  • Eine zusätzliche Dämpfung von weniger als 0,2 dB im Gesprächszustand wird eingehalten, was bedeutet, daß ein Schaltmittel in der Leitung weniger als 30 Ohm reell betragen müßte. Ein zwischen a- und b-Ader liegender Widerstand müßte einen Wert von mehr als 15 kOhm haben.
  • Zwischen den beiden Apparaten der Schaltung wird im Gesprächs zustand eine Nebensprechdämpfung von mehr als. 75 dB eingehalten.
  • Die Funktion der Schaltung läßt sich in einem Speisestrombereich von 17. .60 mA, gewährleisten.
  • Der zusätzliche Gleichstromwiderstand in der Leitung während des Gesprächszustands beträgt maximal 40 Ohm.
  • Das Abschalten des jeweils nichtbelegten Apparates erfolgt zweipolig.
  • Der Betrieb an normalen Amtsleitungen sowie Nebenanschluß leitungen.
  • Das für die Abtrennung der jeweils nicht belegten Sprechstellen erforderliche Relais fällt beim Wählvorgang nicht ab, wobei der Haltestromkreis mehr als 15 kOhm betragen kann. (Ein entsprechendes monostabiles Relais müßte sich während des Wählvorgangs bei Schleifenunterbrechungen von weniger als 80 ms Zeitdauer halten und beim Auslösen nach einem Zeitraum von mehr als 100 ms abfallen, was eine entsprechende Dimensionierung auch der resistiven Anteile der notwendigen Zeitkonstanten erfordern würde.) Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet bzw. werden bei der nachste- henden Darstellung einer bevorzugten Ausführung der Elf in dung näher beschrieben. Es zeigen: Figur 1 eine Setzschaltung gemäß der Erfindung, welche als Baugruppe geeignet ist, die zur Schleifenbildung notwendigen Schaltvorgänge auszuführen, Figur 2 eine Rücksetzschaltung als Ergänzung zur Setzschaltung gemäß Figur 1, Figuren 3 bis 5 Ausführungsformen von A2-Schaltungen, welche unter Benutzung der Schaltungsbaugruppen gemäß Figuren 1 und 2 aufgebaut sind sowie Figur 6 die Schaltung gemäß Ausführungsbeispiel nach Figur 3 mit Bemessung.
  • Eine Lösungsmöglichkeit mit kleinem Platzbedarf stellt die Schaltung nach Figur 1 dar.
  • Unter der Annahme, daß an der a-Ader negatives und an der b-Ader der Haupt- oder Nebenanschlußleitung (HAsl bzw.
  • NAsl) positives Potential anliegt, entsteht bei Schleifenschluß durch den angeschlossenen Fernsprechapparat FeAp ein Spannungsbfall entsprechender Polarität an einem Widerstand R1, der mit dem Fernsprechapparat in Serie geschaltet ist.
  • Der gegenüber den Emittern zweier Transistoren T1 und T2 positive Spannungsabfall gelangt über einen Koppelwiderstand R2 unter Aufladung eines Kondensators C1 zur Basis der Transistoren T1 und T2. Dadurch wird der npn-Transistor T1 leitend, während der pnp-Transistor T2 gesperrt bleibt. Über den Transistor T1, sowie über Dioden D2 und D3 einer Gleichrichterbrücke wird ein Kondensator C2 geladen. Ein Widerstand R3 hat in der Schaltung lediglich eine Schutzfunktion und kann, abhängig vom maximal zulässigen Kollektorstrom der verwendeten Transistoren, gegebenenfalls entfallen.
  • Bei umgekehrter Polung der Anschlußleitung (a- und b-Ader vertauscht) wird bei Belegung durch den Spannungsabfall am Widerstand R1 ein negatives Potential zur Basis des pnp-Transistors T2 übertragen. Ein Transistor T2 schaltet über die Diode D1 positives Potential zum einen Pol des Kondensators C2, während über die Diode D4 das negative Potential der b-Ader zum anderen Pol des Kondensators gelangt.
  • Nach Überschreiten einer vorbestimmten Spannung am Kondensator C2 wird über ein geeignetes nichtlineares Schaltmittel NE mittels eines Schalters S ein bistabiles Relais A über seine entsprechende Wicklung von einer ersten stabilen Schaltstellung in die zweite überführt und schließt die gesamte Schleifenerkennung über den eigenen Kontakt kurz. Damit wird eine Einfügungsdämpfung von weniger als 0,2 dB erreicht. Das nichtlineare Schaltmittel wird bevorzugt durch einen Thyristor, dessen GateElektrode mittels eines Spannungsteilers aktiviert wird, oder durch ein entsprechendes Schaltmittel realisiert. (vgl. dazu auch die entsprechenden Schaltungsteile in der in der Rücksetzschaltung gemäß Figur 2 und die Darstellung gemäß Figur 6).
  • Die Dioden D1 und D2 erfüllen eine Schutzfunktion für die Transistoren T1 und T2. Sie verhindern jeweils eine Verpolung der Kollektoren der Transistoren und damit einen Inversbetrieb.
  • Der Kondensator C1 verhindert zusammen mit dem gemeinsamen Basiswiderstand R2 das Durchschalten der Transistoren während einer anstehenden Rufwechselspannung. Durch Fortlassen oder zeitweises Abschalten dieses Kondensators ist, die Schaltung geeignet, vom angeschlossenen Fernsprechapparat FeAp abgegebene Wählzeichen zu erkennen, wobei sich über einen entsprechenden Kontakt des bipolaren Relais die aufgenommenen Impulse an entsprechende Schaltungsteile des Vermittlungsteils einer Nebenstellenanlage weitergeben lassen. Die erfindungsgemäße Schaltung ist damit in der Lage in einer Nebenstellenanlage durch geringfügig andere Beschaltung auch die Funktion der Wahlerkennung zu übernehmen.
  • Der in die Leitung geschaltete Widerstand Rl ist so bemessen, daß daran bei minimalen Schleifenstrom noch ein Spannungsabfall von (ca.) 0,6 V zur Ansteuerung der Translstoren abfällt. Damit ergibt sich für den Widerstand R1 ein Wert von mehr als 35 Ohm. Die durch den abgehobenen Apparat erzeugte "Schleife" ist also auf die Anschlußleitung durchgeschaltet und ruft entsprechend eine Amtsbelegung hervor.
  • Ein Varistor V dient zum Schutz der Transistoren bei Überspannungen auf der Leitung. Die Durchbruchspannung des Varistors wird dabei kleiner gewählt als die Sperrspannung der verwendeten Transistoren.
  • Nach der Beendigung der Belegung durch den Fernsprechapparat ist die Amtschleife bei Erkennung des Auflegens aufzuheben. Dabei muß das einem Apparat -zugeordnete bistabile Relais, das nach Belegung über seine Anzugswicklung angesprochen hat, durch eine geeignete Schaltung beim Auflegen des Handapparates über seine zweite Wicklung in seinen Ruhezustand gelangen.
  • Geeignet erscheinen könnte dazu ein Anschluß der zweiten Wicklung als Spannungsüberwachung zwischen a- und b-Ader.
  • Durch den Innenwiderstand des Fernsprechapparates von ca.
  • 300 Ohm ergibt sich in Abhängigkeit vom Schleifenstrom eine Spannung von 5,1...14 V an den Adern. Beim Auflegen stellt sich die volle Versorgungsspannung beispielsweise 60 V ein, und damit wäre durchaus ein Kriterium für den Zustand "Aufgelegt" gegeben. Die Nachteile einer solchen Schaltung beständen aber darin, daß Schleifenunterbrechungen von weniger als 80 ms während der Wahl noch nicht als Kriterium für ein Auflegen gewertet würden, d.h. außer der Spannungsüberwachung müßte noch eine zeitliche über wachung erfolgen. Diese Schaltung läge während des Gespräches immer parallel zum Apparat und würde eine unerwünschte zusätzliche Dämpfung hervorrufen.
  • Eine wesentlich bessere Lösung zum Erkennen des Auflegens ist in Figur 2 wiedergegeben. Ihre Funktion beruht auf der Benutzung eines bei neueren Fernsprechern in jeder Ausführung vorhandenen Gabelumschaltkontakts, der im übrigen dem Anschluß eines Zweitweckers dient. Bei aufgelegtem Handapparat ist der Anschluß W über einen Gabelumschalterkontakt GU 1 mit dem a-Anschluß verbunden und wird bei Belegung abgetrennt.
  • Figur 2 zeigt eine Rücksetzschaltung unter Ausnutzung des W-Anschlusses. Nach Aktivierung des bistabilen Relais über seine Wicklung durch die Schleifenerkennung und Setzschaltung, wird über einen eigenen Kontakt dieses Relais eine Rücksetzschaltung zwischen W- und b-Anschluß vorbereitend geschaltet (wie es aus den nachfolgend zu beschreibenden Figuren 3 bis 6 ersichtlich ist).
  • Beim Auflegen wird dann über eine damit eingeschaltete Gleichrichterbrücke G und einen Widerstand R4 ein Ladekondensator C3 bis auf eine vorgegebene Spannung geladen.
  • Nach Oberschreiten der entsprechenden Spannung wird über eine einen nichtlinearen Spannungsteiler bildende Zenerdiode Z in Serie mit einem Widerstand R5 parallel zu einem Kondensator C4 ein Thyristor Th gezündet und entlädt einen Kondensator über die Rücksetzwicklung AII des bistabilen Relais. Das Relais schaltet sich gleichzeitig mit einem entsprechenden eigenen Kontakt von dem W- bzw. b-Anschluß ab, so daß bei einem eingehenden Ruf die Rücksetzschaltung nicht im Rufstromkreis liegt.
  • Die Blockschaltbilder gemäß Figuren 3 bis 5 zeigen mögliche Lösungen einer A2-Schaltung, welche in einer Verbinderdose untergebracht werden kann.
  • Allen Schaltungen gemeinsam ist die Schleifenerkennung mit einer Setzschaltung, sowie die Rücksetzschaltung unter Ausnutzung des W-Anschlusses.
  • Weiterhin ist bei allen Schaltungen verhindert, daß - beispielsweise durch Erschütterungen - die bistabilen Relais in eine falsche Lage schalten und die Schaltung sich in einem unerwünschten Schaltzustand festhalten kann. Durch Abschaltkontakte für die einzelnen Wicklungen ist gewährleistet, daß die Schaltung aus einer Fehlschaltung heraus zu jedem Zeitpunkt in den korrekten Zustand übergeht.
  • Alle vorgeschlagenen Schaltungen arbeiten besonders günstig zusammen mit angeschalteten Apparaten, welche Transistorsprechkapseln enthalten, da damit ein definierter Innenwiderstand des Apparates gewährleistet ist.
  • Darin ist keine Einschränkung zu sehen, da künftige Fernsprechapparate ohnehin keine Kohlesprechkapseln mehr aufweisen werden.
  • In der Ausführungsform einer Schaltung nach Figur 3 sind die beiden je einem Apparat zugeordneten Schaltungsteile vollkommen gleichartig aufgebaut. Somit ist kein Apparat in irgendeiner Form bevorrechtigt. In der Schaltung fließt bei Belegung z.B. von der Sprechstelle SpSTl Schleifenstrom von der a-Ader über den Kontakt b3, die Schleifenerkennung 1, die Apparateschaltung SpSTl und den Kontakt b4 zur b-Ader. Das Relais A spricht an und schaltet mit seinen Kontakten a3 und a4 die Sprechstelle SpSt2 ab.
  • Gleichzeitig wird über den Kontakt al die Schleifenerkennung 1 kurzgeschlossen und über den Kontakt a2 die Rücksetzschaltung vorbereitend angeschaltet. Beim Auflegen wird über die Ruheseite des GU 1 die Rücksetzschaltung A aktiviert und trennt sich über den Kontakt a2 anschließend wieder selbst ab.
  • In der Schaltung gemäß Figur 4 wird eine Schleifenerkennung über die Ruheseite des Gabelumschalterkontakts GU I des ersten Apparates geführt. Damit wird bei absolut gleichzeitiger Belegung von beiden Sprechstellen SpStl sofort die zweite Sprechstelle SpSt2 abgetrennt. Somit fällt für die Setzschaltung S1 der Spannungsabfall nur eines Apparates (ca. 300 Ohm) an. Damit kann die Setzwicklung entsprechend hochohmiger und die Kapazität des Kondensators C2 entsprechend kleiner ausgebildet werden.
  • Durch das einpolige Abschalten der a-Ader bei Belegung an der ersten Sprechstelle SpStl, kann sich auch der Weckerkondensator der zweiten Sprechstelle SpSt2 nicht entladen, und damit kommt es auch bei der zweiten Sprechstelle SpSt2 bei Belegung und Auflegen nicht zum Weckeranschlag.
  • In dieser Schaltung fließt bei Belegung beispielsweise von der Sprechstelle SpStl Schleifenstrom von der a-Ader, den Kontakt bl, die Apparateschaltung, die Schleifenerkennung 1 und den Kontakt b3 zur b-Ader. Über den eigenen Gabelumschalter GU I wird die a-Ader des zweiten Apparats SpSt2 sofort abgetrennt, während nach Anzug des Relais A auch die b-Ader über den Kontakt a4 abgeschaltet wird. Der Kontakt a3 schließt die Schleifenerkennung 1 kurz und der Kontakt al schaltet wieder vorbereitend die Rücksetzschaltung R1 an. Durch den Kontakt a2 wird verhindert, daß über die Rücksetzschaltung R1 und den geschlossenen Kontakt al die a-Ader der Sprechstelle SpSt2 angeschaltet bleibt.
  • Beim Auflegen wird über GU 1 wiederum die Rücksetzschaltung R1 aktiv, und die Schaltung geht in den Ruhezustand über.
  • In der Schaltung gemäß Figur 5 kommt es unabhängig von der Polung der Leitung an keiner Sprechstelle zum sogenannten flckerpjngll, da beide Schleifenerkennungen 1 und 2 jeweils über den Gabelumschalterkontakt GU I der Gegenstelle abgetrennt werden. Ein geringfügiger Nachteil dieser Schaltung könnte ~allerdings darin bestehen, daß es bei gleichzeitiger Belegung durch beide Sprechstellen zu keiner Sprechschleife kommt. Bei Belegung beispielsweise von der Sprechstelle SpStl fließt Schleifenstrom über die a-Ader, den Kontakt bl, die. Apparateschaltung, den Kontakt b4, die Schleifenerkennung S1, den Gabelumschalter GU I, die Sprechstelle SpSt2, den Kontakt a2 zur b-Ader. Durch die Betätigung des Gabelumschaltkontaktes GU I der Sprechstelle SpStl wird der b-Anschluß des zweiten Apparates sofort abgetrennt. Nach Anzug von Relais A wird die b-Ader über Kontakt al direkt an den b-Anschluß des Apparates geschaltet und die Schleifenerkennung S1 umgangen. Die Sprechstelle SpSt2 wird über die Kontakte a2 und a4 zweipolig abgeschaltet. Der Kontakt a3 schaltet vorbereitend die Rücksetzschaltung R1 an, so daß beim Auflegen die Schaltung wieder in Ruhestellung gebracht wird.
  • Eine praktische Ausführung der Schaltung gemäß Figur 4 mit allen Einzelheiten und den Bemessungen der Bauelemente zeigt Figur 6.
  • Die Anschaltung von Zweitweckern ist in den jeweiligen Blockschaltbildern angegeben. In den Schaltungen nach den Figuren 2 und 3 ist die Anschaltung von Zweitweckern nur jeweils an der entsprechend gekennzeichneten Sprechstelle möglich, da sonst die Nebensprechdämpfung verschlechtert wird und der Wert von mehr als 75 dB nicht eingehalten werden kann.
  • Alle Schaltungen sind auch für den Betrieb an Nebenstellenanlagen geeignet.
  • Leerseite

Claims (11)

  1. Schaltungsanordnung zum Erkennen eines Schleifenzustands P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Schalung zum Erkennen eines Schleifenzustands in einer Fernsprecheinrichtung und zum Signalisieren dieses Zustands durch Weitergabe des Schleifenschlusses auf eine Fernsprechleitung, aus der die Stromversorgung der Schaltung erfolgt, g e k e n n z e i c h n e t durch einen aktiven Dreipol (1, 2), der zwischen dem angeschlossenen Fernsprechapparat (FeAp) und einer ersten Leitung ader eingeschaltet ist und bei Stromfluß durch diese Schaltung infolge Schleifenschlusses seinen Widerstand zwischen dem Anschlußpunkt an der ersten Leitungsader und einem weiteren Schaltungspunkt vermindert, wobei der weitere Schaltungspunkt mit einem Anschluß einer Wicklung (AI) eines polarisierten Relais verbunden ist, deren anderer Anschluß an die zweite Leitungsader angeschlossen ist, das bistabile Relais bei einem derartigen durch den verminderten Widerstand im Dreipol hervorgerufenen Wicklungsstrom von einer ersten in eine zweite stabile Position gelangt, und eine Rücksetzschaltung (R1, R2), welche in der zweiten stabilen Stellung des bistabilen Relais aktiviert ist.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß in der zweiten stabilen Position des bistabilen Relais ein Kontakt (al in Fig. 3) schließt, welcher den Dreipol (1) bezüglich seiner nicht mit der Relaiswicklung verbundenen Anschlüsse überbrückt.
  3. 3. Schaltung nach einem der vorangehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der aktive Dreipol (1, 2) aus zwei parallel angesteuerten komplementären Transistoren (T1, T2) besteht, an deren Kollektoren eine Wicklung des bistabilen Relais über Gleichrichter angeschaltet ist.
  4. 4. Schaltung nach einem der vorangehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Rücksetzschaltung (R1, R2) auf einen Spannungswiederanstieg zwischen den Leitungsadern, der durch das Beenden des Schleifenzustands bei dem angeschlossenen Fernsprechapparat ausgelöst wird, einen Strom durch eine Wicklung (AII) des Relais auslöst, welche dieses in seinen ersten stabilen Zustand zurückgelangen läßt.
  5. 5. Schaltung nach einem der vorangehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß für die Anschaltung mehrerer Fernsprechapparate (SpStl und SpSt2) an ein Leitungspaar mehrere im wesentlichen gleichartige Schaltungen vorgesehen sind, deren Relais mindestens einen zusätzlichen Kontakt (a3, b3 in Figur 3), welcher im zweiten stabilen Zustand des Relais das Ansprechen der Relais der weiteren Schaltungen unterbindet.
  6. 6. Schaltung nach einem der vorangehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Rücksetzschaltung eine zweite Wicklung (All, BII) des bipolaren Relais ansteuert.
  7. 7. Schaltung nach Anspruch 6, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Rücksetzschaltung zwischen einer Leitungsader und dem Anschluß (W) für die Ruheseite des mit der anderen Leitungsader verbundenen Gabelumschaltkontakts (GUI) des angeschlossenen Fernsprechapparats angeschaltet ist.
  8. 8. Schaltung nach einem der vorangehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Setz- und/oder Rücksetzschaltung zur Ansteuerung einer Wicklung des bipolaren Relais eine nichtlineare Schaltung (Th) aufweist, welche auf einen Zündimpuls hin ihren Widerstand in Serie mit der Wicklung stark vermindert.
  9. 9. Schaltung nach einem der vorangehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Wicklung (AI, BI) des bistabilen Relais, die der Setzschaltung angehört, durch einen Kondensator (C2) für den Rufwechselstrom überbrückt ist.
  10. 10. Schaltung nach Anspruch 9, d a d- u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Uberbrückung der Wicklung durch den Kondensator (C2) mindestens für die Zeit der Wahlerkennung aufgehoben ist, wobei von'einem der Anschlußpunkte das Impulswahlsignal zur Steuerung einer angeschlossenen Nebenstellenanlage abgeleitet wird.
  11. 11. Schaltung nach einem der vorangehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Schaltung (1, 2 in Figuren 4 und 5) für die Schleifenerkennung zwischen einer Leitungsader über einen ersten angeschlossenen Fernsprechapparat an den Anschluß für die Ruheseite des mit der anderen Leitungsader verbundenen Gabelumschaltkontakts eines weiteren angeschlossenen Fernsprechapparats angeschaltet ist.
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