DE3012879C2 - Förderband aus Gummi oder gummiähnlichem Werkstoff mit Verstärkungseinlagen - Google Patents
Förderband aus Gummi oder gummiähnlichem Werkstoff mit VerstärkungseinlagenInfo
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- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G15/00—Conveyors having endless load-conveying surfaces, i.e. belts and like continuous members, to which tractive effort is transmitted by means other than endless driving elements of similar configuration
- B65G15/30—Belts or like endless load-carriers
- B65G15/32—Belts or like endless load-carriers made of rubber or plastics
- B65G15/34—Belts or like endless load-carriers made of rubber or plastics with reinforcing layers, e.g. of fabric
- B65G15/36—Belts or like endless load-carriers made of rubber or plastics with reinforcing layers, e.g. of fabric the layers incorporating ropes, chains, or rolled steel sections
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Forderband aus Gummi oder gummiähnlichem Werkstoff mit Stahlseilen
oder Gewebe als Verstärkungseinlage, wobei zum gegenseitigen Verbinden der Enden eine verformbare
Gummischicht zwischen der Seil- oder Gewebeeinlage und der Gummideckschicht vorgesehen ist.
Förderbänder für den Masseniransport von Schüttgütern überbrücken üblicherweise beträchtliche Transportstrecken.
Die~e Förderbänder können nicht in den endgültig vorgesehenen Längen zum Anwendungsort
transportiert werden. Die 1- ördera=.rlage wird vielmehr
an Ort und Stelle durch gegenseitiges Verbinden der Einzellängen zu der erforderlichen i-änge aufgebaut.
Beim Untertagebetrieb im Bergbau sind die Transportmöglichkeiten der Teillängen noch schwieriger, so daß
noch kürzere Teillängen an Ort und Stelle gebracht werden müssen. Hierdurch ist es bedingt, daß häufig
mehrere Förderbandverbindungen hergestellt werden müssen, wenn große Förderstrecken mit Förderbändern
ausgerüstet werden sollen.
Die Herstellung von Förderbandverbindungen ist mit erheblichem Aufwand verbunden. Um diesen Aufwand
zu vermindern, ist bereits in dem DE-GM 78 06 634 bzw. in der DE-AS 28 09 460 vorgeschlagen worden, zwischen
der Verstärkungseinlage (z. B. Gewebeeinlage) und der jeweils angrenzenden Gummilage eine verformbare,
durchgehende Gummitrennschicht relativ geringer Dicke vorzusehen, deren Strukturfestigkeit geringer
als die Strukturfestigkeit der Gummilagen und geringer als die Haftfestigkeit der Gummitrennschicht
an der Gewebeeinlage ist. In diesen Ebenen verminderter Strukturfestigkeit kann das Förderband an den Enden
leicht aufgerissen werden, um dann anschließend die Fcrderbandverbindung herzustellen.
Zwei Nachteile treten hier zutage. Einmal führt ein«:
derartige durchgehende Strukturschwäche zu einer Verminderung der Belastungsfähigkeit des Förderbandes.
Zum anderen verbleibt aufder Verstärkungseinlage nach Aufreißen des Förderbandes an den Enden aufgrund
der haftenden Eigenschaften der Gummitrennschicht eine Restgummischicht. Für eine zuverlässige
Förderbandverbindung der freien Enden des Gurtes, die nach verschiedenen Methoden erfolgen kann, ist es aber
zunächst einmal notwendig, daß die Verstärkungseinlagen ohne Restgummischicht sauber und mit gleichmäßiger
Oberfläche freigelegt sind, so daß die ineinander gefügten Seile oder Gewebeeinlagen dann nach den bisher
bekannten Methoden mittels besonderer, vorzugsweise vulkanisierbarer, Kaütschukmischungen überdeckt
und zusammen mit den Gummilagen vulkanisiert werden können. Nach der DE-AS 28 09 460 muß aber
die Verknüpfung der Förderbandenden mit einer gebrauchten Gummischicht durchgeführt werden, was
nicht vorteilhaft ist. .
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Förderband gemäß Oberbegriff zu schaffen, bei dem sich eine Förderbandverbindung
nach suaberem Freilegen der Verstärkungseinlagen an den Endendes Gürtels mit hoher
Qualität schnell und mit geringem Aufwand herstellen läßt, ohne daß die Belastungsfähigkeit des Förderbandes
vermindert wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen,
daö die Gummischicht an der Seil- oder Gewebeschicht nicht haftet, bis ca. 1800C beständig ist und die
Förderbandenden entsprechend der Verbindüngslänge je auf etwa 1 bis 5 m mit der Gummischicht beschickt
sind.
Eine derartige Gummischicht kann bei der Herstellung des Förderbandes ohne weiteres in das Förderbandende
mit eingearbeitet werden. Die Gummischicht stellt sicher, daß das Förderband an den Enden leicht
aufgerissen werden kann und das Gewebe oder die Seile im ursprünglichen Zustand offengelegt werden. Die
Gummischicht muß dabei eine Haftung zu den Seilen oder zu dem Gewebe ausschließen, auch wenn diese
Zone bei der üblichen Herstellungsvulkanisation bis zu 180° C aushalten muß. Die Gummischicht darf keine
Stoffe ausscheiden, die sich am Gewebe oder an den Strahlseilen niederschlagen und die dadurch die Haftung
der bei der Verbindung verwendeten Kautschukmischung beeinträchtigen kann. Bei Stahlseileinlagen ist
es zweckmäßig, eine Gummischicht zu verwenden, die im Rohzustand zähviskos ist und eine geringe Haftneigung
aufweist. Dadurch ist es möglich, daß die Gummischicht sich eng an die Drahtseile anlegt und diese genau
die Lage erhalten, die später für die Herstellung der Verbindung vorgesehen ist. Eine geeignete Kautschukmischung
ist beispielsweise auf EPDM-Basis aufgebaut. Die Förderbandenden sind je nach der vorgesehenen
Verbindungslänge etwa auf 1 —5 m in derartiger Weise mit einer Gummischicht beschickt. Die Gummischicht
kann dabei auf einer Seite, vorzugsweise jedoch auf beiden Seiten der Einlage angeordnet sein. Die Länge
für die Ausrüstung mit der Gummischicht richtet sich nach der vorgesehenen Verbindungslänge und den für
so die üblichen Eigenschaftsprüfungen vorgesehenen Endstücken, die jeweils etwa 50 cm ausmachen.
Bei der Verwendung von Gewebeeinlagen sollte die Gummischicht vorzugsweise aus Polyester auf Basis
Terephthalsäure und Äthylenglykol aufgebaut sein.
Es sind aber auch andere Gummischichten geeignet, wenn die Verformbarkeit, die Temperaturbeständigkeit
und die fehlende Haftung gegeben sind.
Die Erfindung wird in Verbindung mit den A b b. 1 und 2 beschrieben, die schematische Förderbandquerschnitte
zeigen.
Nach den Abbildungen besteht der Förderbandkern aus einer Gewebeeinlage 1 oder einer Stahlseileinlage 2.
Ober- und Unterseite sind jeweils durch Gummischichten 3, 4 und 5 und 6 abgedeckt. Die Gummischichten
liegen fest auf den Stahlseilen bzw. Gewebelagen auf. Die Ränder sind etwa zu 20 mm von der Gummischicht
frei. Soll eine Förderbandverbindung hergestellt werden, so können die Deckplatten 7, 8, 9 und 10 leicht so
weit auseinander gerissen werden wie die Gummischicht reicht Die abgerissenen Deckschichtenteile einschließlich
der Gummischichten werden abgetrennt, so daß das eingelegte Gewebe bzw. die eingelegten Stahlseile
in dem ursprünglichen Zustand freigelegt sind. 5
Nach dem üblichen Aneinanderfügen von Stahlseilen bzw. Gewebeeinlagen kann die Förderbandverbindung
unter Verwendung von geeigneter Kautschukmischung hergestellt werden. Die Förderbandverbindung ist allen
Anforderungen gewachsen, die üblicherweise an For- io
derbänder gestellt werden müssen. Die Förderbandverbindung
selbst kann unter Einsparung von etwa 50% der üblicherweise vorgesehenen Zeit hergestellt werden.
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Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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60
fa5
Claims (2)
1. Förderband aus Gummi oder gummiähnlichem Werkstoff mit Stahlseilen oder Gewebe als Verstärkungseinlage,
wobei zum gegenseitigen Verbinden der Enden eine verformbare Gummischicht zwischen
der Seil- oder Gewebeeinlage und der Gummideckschicht vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gummischicht an der Seil- oder Gewebeschicht nicht haftet, bis ca. 1800C
beständig ist und die Förderbandenden entsprechend der Verbindungslänge je auf etwa 1 —5 m mit
der Gummischicht beschickt sind.
2. Förderband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gummischicht aus einem Polyester auf Basis Terephthalsäure und Äthylenglykol besteht
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803012879 DE3012879C2 (de) | 1980-04-02 | 1980-04-02 | Förderband aus Gummi oder gummiähnlichem Werkstoff mit Verstärkungseinlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803012879 DE3012879C2 (de) | 1980-04-02 | 1980-04-02 | Förderband aus Gummi oder gummiähnlichem Werkstoff mit Verstärkungseinlagen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3012879A1 DE3012879A1 (de) | 1981-10-08 |
| DE3012879C2 true DE3012879C2 (de) | 1985-04-18 |
Family
ID=6099147
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803012879 Expired DE3012879C2 (de) | 1980-04-02 | 1980-04-02 | Förderband aus Gummi oder gummiähnlichem Werkstoff mit Verstärkungseinlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3012879C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN104540752A (zh) * | 2012-08-23 | 2015-04-22 | 横滨橡胶株式会社 | 传送带 |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN107840075A (zh) * | 2017-12-01 | 2018-03-27 | 澳津(天津)橡胶技术有限公司 | 输送带热硫化快速接头胶、制作及使用方法 |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CA999224A (en) * | 1971-03-12 | 1976-11-02 | Trelleborgs Gummifabriks Aktiebolag | Methods and means for bonding an elastomer layer to a substrate |
| DE2809460B2 (de) * | 1978-03-04 | 1980-01-03 | Peter-Btr Gummiwerke Ag, 6450 Hanau | Gurt |
-
1980
- 1980-04-02 DE DE19803012879 patent/DE3012879C2/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN104540752A (zh) * | 2012-08-23 | 2015-04-22 | 横滨橡胶株式会社 | 传送带 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3012879A1 (de) | 1981-10-08 |
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Legal Events
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