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DE3011693A1 - Kamera mit elektromagnetischer antriebsquelle - Google Patents

Kamera mit elektromagnetischer antriebsquelle

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Publication number
DE3011693A1
DE3011693A1 DE19803011693 DE3011693A DE3011693A1 DE 3011693 A1 DE3011693 A1 DE 3011693A1 DE 19803011693 DE19803011693 DE 19803011693 DE 3011693 A DE3011693 A DE 3011693A DE 3011693 A1 DE3011693 A1 DE 3011693A1
Authority
DE
Germany
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lever
mirror
drive
shutter
shutter curtain
Prior art date
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Granted
Application number
DE19803011693
Other languages
English (en)
Other versions
DE3011693C2 (de
Inventor
Nobuaki Date
Syuichiro Saito
Yoji Sugiura
Ryoichi Suzuki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority claimed from JP3531279A external-priority patent/JPS55127532A/ja
Priority claimed from JP54127194A external-priority patent/JPS6059576B2/ja
Priority claimed from JP13256579A external-priority patent/JPS5655929A/ja
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Publication of DE3011693A1 publication Critical patent/DE3011693A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3011693C2 publication Critical patent/DE3011693C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/10Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
    • G03B9/18More than two members
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/12Reflex cameras with single objective and a movable reflector or a partly-transmitting mirror

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)
  • Cameras In General (AREA)

Description

TlEDTKE - BüHLING " KlNNE ^- "'I
GRUPE - Pellmann "'" " Drpi.-rng/KTiedtke
HUPE Γ tLLMANN Dipl.-Chem. G. Bühling
- 4 - Dipl.-Ing. R. Kinne
Dipl.-Ing. R Grupe Dipl.-Ing. B. Pellmann
Bavariaring 4, Postfach 20 8000 München 2
Tel.: 089-539653 Telex: 5-24845 tipat cable: Germaniapatent Mund
25. März 1980 DE 0300
CANON KABUSHIKI KAISHA
Tokyo / Japan
Kamera mit elektromagnetischer Antriebs
quelle
Die Erfindung bezieht sich auf Kameras und betrifft insbesondere mit einem elektromagnetisch angetriebenen Schlitzverschluß ausgestattete Kameras.
Bisher findet als Antriebsquella zur Erzielung des Ablaufens der Verschlußvorhänge eines KameraVerschlusses im allgemeinen eine Feder Verwendung. Andererseits besteht in jüngster Zeit mit der fortschreitenden elektronischen Ausstattung von Kameras überwiegend die Tendenz, die Belichtungseinstellung, den photographischen Steuerablauf und dgl. elektrisch zu steuern. Da auch bei den mit sehr viel Elektronik ausgestatteten Kameras das Verschlußantriebssystem weiterhin mechanisch aufgebaut ist, erscheint unter dem Gesichtspunkt! der "Elektronisierung" der gesamte Aufbau einer solchen Kamera so kompliziert wie zuvor. Zur Vereinfachung dieses komplizierten Aufbaus wurde kürzlich vorgeschlagen, den Verschluß elektromagnetisch anzutreiben.
X/rs
030042/0725
D«ut*ehe Bank iMun>;(»>n) Klo. 51-610/0 Dresdner B»nk (München) Klo. 3939 844 Postscheck (Miinchanl Kto. Θ70-43-804
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Bei Verwendung einer elektromagnetischen Antriebsquelle in einer Kamera, über die der Verschluß von elektromagnetischen Kräften angetrieben bzw. betätigt wird, entfällt natürlich das Erfordernis, bewegliche mechanisehe Teile unterschiedlichster Art wie im Falle üblicher Kameras verwenden zu müssen, wodurch sich der Kameraaufbau erheblich vereinfachen läßt.
In bezug auf die Anbringung einer elektrischen Energiequelle im Inneren des Kameragehäuses erschwert allerdings der nur begrenzt zur Verfügung stehende Raum die Verwendung einer Batterie mit der in hohem Maße erforderlichen großen Kapazität und damit großen Abmessungen. Aus diesem Grunde müssen die Verschlußvorhänge und ihre Antriebs- und Betätigungseinrichtungen möglichst leicht konstruiert werden, wobei ihre beweglichen Teile mit möglichst geringer Reibung arbeiten müssen, so daß eine elektromagnetische Antriebsquelle mit geringen Abmessungen, die einen geringeren elektrischen Stromverbrauch aufweist, in Betracht gezogen werden kann. Bei Berücksichtigung oder Erfüllung dieser Forderungen wird jedoch die Kamera in erheblichem Maße stoßempfindlich, da bei Auftreten eines Stoßes in der ablaufbereiten Ausgangsstellung der Verschlußvorhänge für eine Belichtung diese versehentlich in Bewegung versetzt werden und damit eine unbeabsichtigte Belichtung des Films herbeiführen oder ein Steuerschalter für die Stromversorgung der elektromagnetischen Antriebsquelle fehlerhaft betätigt wird, mit der Folge, daß der oder die Verschlußvorhänge ablaufen.
Ferner ist bekannt, daß der Verschlußvorhang bei Beendigung seiner Ablaufbewegung und Auftreffen auf ein mechanisches Anschlag- oder Auffangteil dazu neigt, von
diesem Teil zurückzuprallen, wodurch ein Teil des Öffnungsbereiches des Bildfensters versperrt oder das Bildfenster erneut geöffnet und damit eine inkorrekte Belichtung des Films erhalten wird. Bei dem üblichen Schlitz-
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Verschluß wird ein solcher Aufprall des Verschlußvorhangs durch Verwendung einer Reibungsbremse oder einer Verriegelungsklinke zur Verhinderung des Rückstoßes vermieden. Eine solche übliche Aufprall-Verhinderungseinrichtung erfordert jedoch nicht nur Feineinstellungen beim Zusammenbau, sondern benötigt darüber hinaus eine Steuereinrichtung zum Lösen der Verriegelungsklinke. Hierdurch wird der Aufbau wiederum verkompliziert und hat sich als ungeeignet für eine Verwendung in Verbindung mit einem elektromagnetisch, angetriebenen bzw. betätigten Verschluß erwiesen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine einen elektromagnetisch betätigten Schlitzverschluß aufweisende einäugige Spiegelreflexkamera derart mit einer Verriegelungseinrichtung auszustatten, daß in der Ausgangsstellung der Verschlußvorhänge vor ihrem Ablaufen j eine versehentliche Betätigung der Verschlußvorhänge durch eine fehlerhafte Betätigung eines Stromversorgungs-; Steuerschalters, durch einen Stoß oder dgl. verhindert wird.
Darüber hinaus soll die Kamera derart ausgestaltet werden, daß sich ein Aufprallen der Verschlußvorhänge unter Verwendung der elektromagnetischen Antriebsquelle verhindern läßt.
Diese Aufgabe wird mit den im Patentanspruch 1 angegebenen Mitteln gelöst, gemäß denen insbesondere die Verriegelungseinrichtung derart ausgestaltet ist, daß eine Verschlußauslösung in Abhängigkeit von der Aufwärtsschwenkbewegung des Schwingspiegels {Rapidspiegels) der einäugigen Spiegelreflexkamera erfolgt, so daß auch im Falle einer aufgrund einer fehlerhaften Betätigung des
JJ Steuerschalters erfolgenden Beaufschlagung der elektromagnetischen Antriebsquelle mit elektrischem Strom eine
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Verschlußauslösung und damit eine unbeabsichtigte Belichtung verhindert wird.
Hierbei findet eine elektromagnetische Einrichtung Verwendung, die die Arbeitsweise der Verriegelungseinrichtung zum Verriegeln und Freigeben bzw. Auslösen der Verschlußvorhänge steuert.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteran-Sprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben.
15
Es zeigen:
Fig. 1 eine auseinandergezogene perspektivische
Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäß ausge
stalteten Kameraverschlusses,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht, die Einzelheiten des Kameraverschlusses gemäß Fig. 1 und einer elektromagnetischen
Antriebsquelle veranschaulicht,
Fig. 3 ein teilweise in Form eines Blockschaltbildes ausgeführtes elektrisches Schaltbild einer Steuerschaltung zur Steuerung
des Kameraverschlußes gemäß Fig. 1,
Fig. 4 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels,
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Fig. 5 eine Steuerschaltung für das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4,
Fig. 6 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung eines dritten Ausführungs-
beispiels,
Fig. 7 ein drittes Ausführungsbeispiel der Steuerschaltung,
10
Fig. 8 ein viertes Ausführungsbeispiel der Steuerschaltung,
Fig. 9 einen Steuersignalplan der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 8,
Fig. 10 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung eines fünften Ausführungsbeispiels ,
20
Fig. 11 ein Schaltbild einer Steuerschaltung für das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 10, und
Fig. 12 einen Steuersignalplan der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 11.
In Fig. 1 bezeichnet die Bezugszahl 1 eine Aufwickelachse, die sich gemeinsam mit einem (nicht dargestellten) Transporthebel der Kamera dreht und eine an ihrem unteren Ende befestigte Nockenscheibe 2 aufweist. Die Bezugszahl bezeichnet einen um eine Achse 3b schwenkbaren Hebel, der mit einem Stift 3a versehen ist und einen mit der Nockenscheibe 2 in Eingriff stehenden fest angebrachten
Nockenstößel 4 trägt. Die Bezugszahl 5 bezeichnet einen
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zum Spannen eines Blenden- und Spiegelantriebsmechanismus dienenden Verbindungshebel, der um eine Achse 5c schwenkbar ist und über ein (nicht dargestelltes) Zwischenglied mit dem Stift 3a zusammenwirkt. Ein am Ende des Hebels 5 fest angebrachter Stift 5b steht mit einem Arm eines nachstehend noch näher beschriebenen Spannhebels 60 in Eingriff. Die Bezugszahl 10 bezeichnet eine Auslöseeinrichtung der Kamera, die einen Elektromagneten 8 mit einem Permanentmagneten 9 aufweist. Mit 8a ist ein von einem Traghebel 7 getragener Anker bezeichnet, der von dem Elektromagneten 8 angezogen wird. Die Bezugszahl 6 bezeichnet einen Auslöse-Signalhebel, der an einer gemeinsamen Achse 7b des Traghebels 7 befestigt ist, so daß die beiden Hebel sich gemeinsam drehen können. Mit 7a ist eine Feder bezeichnet, die auf den Anker 8a zur Erzielung einer· von dem Elektromagneten 8 weggerichteten Bewegung einwirkt. Mit 6b ist ein Stift bezeichnet, der fest an dem Auslöse-Signalhebel 6 angebracht ist und mit einer fest an dem Verbindungshebel 5 angebrachten Blattfeder 5a In Eingriff steht. Außerdem ist an dem Hebel 6 ein Stift 6a fest angebracht, der mit einem Arm 11b eines Auslösehebels 11 in Eingriff steht.
Der Auslösehebel 11 ist um eine Achse 11d schwenkbar bzw. drehbar, wobei sein entgegengesetztes Endteil 11c gabelförmig ausgebildet ist und mit einem hinteren Endstück eines um eine Achse 12a drehbaren Verriegelungshebels 12 in Eingriff steht. Mit der Bezugszahl 13 ist
ein Antriebshebel bezeichnet, der um eine Achse 13e schwenken
° bar bzw. drehbar ist und bei Drehung in Gegenuhrzeigerrichtung eine Blendenantriebsfeder 13a spannt. Der Antriebshebel 13 weist ein Endteil 13c auf, das mit einem hakenförmigen Endteil des Verriegelungshebels 12 in Eingriff
bringbar und hierdurch im Spannzustand verriegelbar ist. 35
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Die Bezugszahl 15 bezeichnet einen Blendenantriebshebel, der um die Achse 13e schwenkbar bzw. drehbar ist, wobei ein abgewinkelter Abschnitt 15b seines einen Arms mit einem (nicht dargestellten) Stift zur automatischen Blendenöffnungssteuerung eines Objektivs in Eingriff steht. In der Mitte eines Arms des Antriebshebels 13 ist ein Stift 14c fest angebracht, durch den ein Zwischenoder Verbindungshebel 14 drehbar gehalten wird, der von einer Feder 14a für eine Drehung in Uhrzeigerrichtung vorgespannt wird, um mit dem entgegengesetzten Ende 15a des Blendenantriebshebels 15 in Eingriff zu treten. Mit 15c ist eine Feder bezeichnet, die den Blendenantriebshebel 15 in eine Richtung zwingt, in der er mit dem Zwischenhebel 14 in Eingriff tritt. Der Spannhebel 60 ist um eine Achse 6Od dreh- bzw. schwenkbar, wobei sein einer Arm 60c mit einem Stift 5b des Verbindungshebels 5 in Eingriff steht, während das freie Ende 60b eines in der Mitte dieses Armes fest angebrachten Stiftes 60a mit einem Arm 13b des Antriebshebels 13 in Eingriff steht, wodurch eine in Uhrzeigerrichtung erfolgende Drehbewegung des Verbindungshebels 5 zum Spannen der Feder 13a auf den Antriebshebel 13 übertragbar ist. Der Auslösehebel· 11 wird von einer in bezug auf die Feder 7a schwächeren Feder 11a in Gegenuhrzeigerrichtung vorgespannt, wobei ein Arm 11b ständig mit dem Stift 6a des Auslöse-Signalhebels 6 in Eingriff steht.
Die Bezugszahl 17 bezeichnet einen automatischen Blendenöffnungs-Signalhebel·, der um eine Achse 17a dreh- bzw. schwenkbar ist und einen mit einem an dem Zwischenhebel· 14 befindiichen Stift 14b in Eingriff stehenden Arm 17c sowie einen mit dem unteren Ende eines Spiegelrückkehr-Signalhebels 30 in Eingriff stehenden weiteren Arm 17b aufweist. Die Bezugszahl 16 bezeichnet einen An-
schlag, der den Bewegungsbereich des Antriebshebeis 13 begrenzt.
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Die Bezugszahl 18 bezeichnet einen Spiegelantriebshebel, der um eine stationäre Achse 18d drehbar ist und an seinem unteren Endteil mit einem Arm 13d des Antriebshebels 13 in Eingriff steht, wobei sein oberes Endteil einen gebogenen Abschnitt aufweist, mit dem eine Spiegelantriebsfeder 18a verbunden ist. Am unteren Arm des Spiegelantriebshebels 18 ist eine Achse 18c fest angebracht, auf der ein Verriegelungshebel 23 schwenkbar gelagert ist. Der Verriegelungshebel 23 wird von einer Feder 23a für eine Bewegung in Uhrzeigerrichtung vorgespannt und weist an seinem freien Ende einen Haken 23a auf, der mit einem Klinkenabschnitt 22b eines um die Achse 18d drehbaren Spiegel-Hochklapphebels 22 in Eingriff bringbar ist.
Die Bezugszahl 24 bezeichnet einen um eine Achse 24c drehbaren Zwischenhebel, der einen mit einem Stift 25a einer Spiegeltragplatte 25 in Eingriff stehenden Endab schnitt 24b und einen an seinem entgegengesetzten Arm fest angebrachten Stift 24a aufweist und mit einem Arm 22c des Spiegel-Hochklapphebels 22 in Eingriff steht. Die Bezugszahl 26 bezeichnet eine Drehachse, während die Bezugszahl 27 einen Schwingspiegel bzw. Rapidspiegel bezeichnet.
Ein Arm des Spiegelantriebshebels 18 ist mit einem Vorsprung 18b versehen, der mit einem unteren freien Endabschnitt eines Schalterbetätigungshebels 51 in Eingriff bringbar ist. Der Schalterbetätigungshebel 51 ist um eine Achse 51c drehbar bzw. schwenkbar und wird von einer Feder
51a für eine Bewegung in Gegenuhrzeigerrichtung vorgespannt, wobei sein entgegengesetzter Arm 51b derart angeordnet ist, daß er bei Berührung eines der Kontaktelemente eines die Beendigung der Spiegelhochklappbewegung überwachenden Arbeitskontakt-Signalschalters 29 diesen Schalter
.
schließt. Darüber hinaus kann der Arm 51b an seiner Unterseite mit dem oberen Ende einer nachstehend noch näher beschriebenen Verschlußvorhang-Verriegelungsplatte 34 in Eingriff treten.
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Außerdem ist auf der Achse 51c ein für den hinteren Verschlußvorhang vorgesehener Signalhebel 52 schwenkbar gelagert, der einen mit einem nachstehend noch näher beschriebenen Antriebsarm für den hinteren Verschlußvorhang in Eingriff stehenden Arm 5 2a sowie einen gegenüberliegenden Arm 52b aufweist, der mit einem Ende 30a des Spiegelrückkehr-Signalhebels 30 in Eingriff steht. Der Spiegelrückkehr-Signalhebel 30 ist auf einer Achse 3Of schwenkbar gelagert, wobei ein an einem Arm des Hebels fest angebrachter Stift 30b mit dem gegenüberliegenden Arm 23b des Verriegelungshebels 23 in Eingriff steht. Die Bezugszahl 41 bezeichnet eine Verschlußgrundplatte, die mit einem Bildfenster 41a versehen ist, während die Bezugszahl 42 einen vorderen Verschlußvorhang und die Bezugszahl· 43 einen hinteren Verschiußvorhang bezeichnen.
Wie in Fig. 2 im einzelnen dargestellt ist, besteht der vordere Verschlußvorhang 42 aus drei lichtundurchlässigen dünnen Lamellen 42-1, 42-2 und 42-3, die über Stifte 42a bis 42f gelenkig mit zwei Antriebsarmen 36 und 36' verbunden und derart angeordnet sind, daß sie sich entlang der Verschlußgrundplatte 41 bewegen, wodurch das Bildfenster 41a geöffnet und geschlossen wird. Der Arm 36' ist auf einer an der Verschlußgrundplatte 41 befindiichen Achse 36" schwenkbar gelagert, während der Arm 36 an einer Antriebswelle 35 einer elektromagnetischen Antriebsquelle 67 für den vorderen Verschlußvorhang fest angebracht ist und von der Verschlußgrundplatte 41 getragen wird,so daß er zusammen mit der Antriebswelle 35 drehbar ist.
Der hintere Verschlußvorhang 43 besteht aus drei ähnlichen dünnen Lamellen 43-1, 43r2 und 43-3, die über Stifte 43a bis 43f gelenkig mit Antriebsarmen 38 und 38' verbunden und derart angeordnet sind, daß sie das BiIdfenster in ähnlicher Weise wie der vordere Verschlußvorhang öffnen und schließen.
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Der Arm 38' ist auf einer an der Verschlußgrundplatte 41 befindlichen Achse 38a schwenkbar gelagert, während der Arm 38 an einer Antriebswelle 37 einer (nicht dargestellten) elektromagnetischen Antriebsquelle für den hinteren Verschlußvorhang fest angebracht und durch die gemeinsame Drehbewegung mit der Antriebswelle 37 verschwenkbar ist.
Die elektromagnetische Antriebsquelle 67 umfaßt einen Rahmen 65, einen mit einem Abschnitt fest an dem Rahmen 65 befestigten Permanentmagneten 62 und eine um den Permanentmagneten 62 drehbare Spule 66, wobei die an der Spule 66 befestigte Antriebswelle 35 in in dem Rahmen 65 vorgesehenen Paßlöchern 65a und 65b drehbar gehalten wird. Die Bezugszahl 6f bezeichnet ein um die Spule 6 6 herum angeordnetes und fest an dem Rahmen 65 angebrachtes Joch. Zwar ist in Fig. 2 lediglich die elektromagnetische Antriebsquelle für den vorderen Verschlußvorhang dargestellt, jedoch weist die elektromagnetische Antriebsquel*-1 Ie für den hinteren Verschlußvorhang einen ähnlichen bzw. gleichen Aufbau auf. 'Wird die'Spule der jeweiligen elektromagnetischen Antriebsquelle mit Strom beaufschlagt, dreht sich die zugehörige Antriebswelle 35 bzw. 37 in einem innerhalb von 180° liegenden vorgegebenen Bereich, wodurch die Arme 36 und 38 angetrieben bzw. verstellt werden und den vorderen und hinteren Verschlußvorhang in ihre AblaufStellungen bewegen.
Wie wieder Fig. 1 zu entnehmen ist, ist an dem freien Ende der Antriebswelle 35 für den vorderen Verschlußvorhang ein zur Rückstellung des Verschlusses dienender Arm 35a fest angebracht, der mit einem Arm 22a des Spiegel-Hochklapphebels 22 in Eingriff treten kann.
Die Bezugszahl 34 bezeichnet eine Verschluß-Verriegelungsplatte, die verschiebbar an der Verschluß-Grundplatte 41 angebracht ist und von einer Feder 34a für eine Aufwärtsbewegung (gemäß Fig. 1) vorgespannt wird. Mit 34b ist ein Vorsprung bezeichnet, der mit einem Klin-
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kenabschnitt 36a des Antriebsarms 36 für den vorderen Verschlußvorhang in Eingriff tritt, während mit 34c ein Vorsprung bezeichnet ist, der mit einem Klinkenteil 38a das Antriebsarms 38 für den hinteren Verschlußvorhang in Eingriff tritt. Wenn der Verschluß gemäß Fig. 1 auf die Ausgangsstellung zurückgestellt und für die Ablaufbewegung bereit ist, verschließt der vordere Verschlußvorhang das Bildfenster 41a, während der hintere Verschlußvorhang aus dem Bildfenster herausbewegt ist. Hierbei wird der hintere Verschlußvorhang von einem (nicht dargestellten) Anschlagglied an einer weiteren Aufwärtsbewegung gehindert, während der vordere Verschlußvorhang mit seiner obersten Lamelle 42-3 über einen (nicht dargestellten) Hocker gegen die Lamelle 43-1 des hinteren Verschlußvorhangs stößt und an einer weiteren Aufwärtsbewegung gehindert wird. Im übrigen werden die Verschlußvorhänge 42 und 43 durch Eingriff der Verriegelungsplatte mit den Antriebsarmen an einer Abwärtsbewegung aus den in Fig. 1 dargestellten Positionen gehindert. Durch diese Verriegelung ist somit gewährleistet, daß auch durch einen Stoß oder eine versehentliche Beaufschlagung der Spule mit Strom keine fehlerhafte Auslösung auftreten kann.
in Fig. 3 ist ein elektrisches Schaltbild dargestellt, das ein Ausführungsbeispiel einer Steuerschaltung zur Steuerung der Arbeitsweise des Verschlußmechanismus gemäß den Fig. 1 und 2 zeigt. In Fig. 70 bezeichnet die Bezugszahl 70 ein Photoelement (Siliciumphotozelle),
^ während die Bezugszahl 71 einen Operationsverstärker bezeichnet, der einen Vorverstärker für das zwischen seine beiden Eingänge geschaltete Photoelement 70 darstellt, wobei eine zur logarithmischen Signalkomprimierung dienende Diode 72 in einen Rückkopplungszweig des Operationsverstärkers 71 geschaltet ist. Die Bezugszahl 73 bezeich-
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net eine Rechenschaltung bekannter Art. Die Bezugszahl 7 4 bezeichnet einen Stellwiderstand zur Einstellung eines vorgegebenen Blenöen-Rastzahlenwertes ( Δ, Av), während die Bezugszahl 75 einen Stellwiderstand zur Einstellung eines ASA-Filmempfindlichkeitswertes (Sv) des jeweils verwendeten Films bezeichnet. Die Rechenschaltung 73 gibt ein Ausgangssignal ab, das den einzusteuernden VerschlußZeitwert (Tv) repräsentiert. Die Bezugszahl 76 bezeichnet einen Kondensator zur Abspeicherung des Verschlußzeitwertes Tv, während die Bezugszahl 77 einen Umschalter bezeichnet, der normalerweise mit einem Kontakt "a" verbunden ist und in Abhängigkeit von einer Aufwärtsbewegung des Schwingspiegels auf einen Kontakt "b" umgeschaltet wird. Die Bezugszahl 78 bezeichnet einen Operationsverstärker, der eine Spannungsfolgeschaltung bildet. Die Bezugszahl 79 bezeichnet einen Transistor zur logarithmischen Signaldehnung, dessen Kollektor mit einem Zeitsteuerkondensator 80 verbunden ist. Die Bezugszahl 81 bezeichnet einen Schalttransistor für den Zählstart, während die Bezugszahl 82 einen eine Vergleicherschaltung bildenden Operationsverstärker bezeichnet, dessen nichtinvertierender Eingang mit dem Kollektor des Signaldehnungstransistörs 79 verbunden ist, während dem invertierenden Eingang eine Bezugsspannung Vs zugeführt wird. Die Bezugszahl 83 bezeichnet ein mit dem Ausgang der Vergleicherschaltung 82 verbundenes Differenzierglied, während die Bezugszahl 84 eine Zeitgeberschaltung bezeichnet, die von dem negativen Differenzierimpuls des Differenziergliedes 83 zur Abgabe eines eine vorgegebene Zeit (von z. B. 20 ms)
andauernden hochpegeligen Ausgangssignals getriggert wird. Die Bezugszahl 85 bezeichnet ein Differenzierglied, das eingangsseitig mit dem Ausgang der Zeitgeberschaltung 84 verbunden ist.
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Die Bezugszahl 29 bezeichnet einen Arbeitskontaktschalter, der bei Beendigung der Aufwärtsbewegung des Schwingspiegels geschlossen wird. Das Schließen dieses Schalters bewirkt, daß ein nachgeschaltetes Differenzierglied 87 einen negativen Differenzierimpuls abgibt.
Die Bezugszahl 88 bezeichnet eine RS-Flip-Flop-Schaltung, deren Setzeingang mit dem Ausgang des Differenziergliedes 87 und deren Q-Ausgang mit einem Verzögerungsglied 89 verbunden sind. Das Verzögerungsglied 89 weist wiederum einen Ausgang Q1 auf, der mit der Basis des Zählstart-Schalttransistors 81 über einen Widerstand verbunden ist.
Mit Tr1 ist ein Transistor bezeichnet, dessen Basis mit dem Q-Ausgang der Flip-Flop-Schaltung 88 und dessen Kollektor mit einer Konstantstromquelle 93 verbunden sind, wobei die Konstantstromquelle 93 wiederum ■. mit der einen Teil der Antriebsquelle für den vorderen Verschlußvorhang bildenden Spule 66 verbunden ist. Mit Tr2 igt ein Transistor bezeichnet, dessen Basis mit dem Ausgang der Zeitgeberschaltung 84 und dessen Kollektor mit einer Konstantstromquelle 95 verbunden sind, wobei die Konstantstromquelle 95 wiederum mit der einen Teil der Antriebsquelle für den hinteren Verschlußvorhang bildenden Spule 66' verbunden ist. Die Bezugszahl 99 bezeichnet einen Auslöseschalter, der mit einem (nicht dargestellten) Verschlußauslöseknopf zusammenwirkt. Die Bezugszahl 97 bezeichnet ein Differenzierglied, während die Bezugszahl 98 eine Zeitgeberschaltung bezeichnet,
die auf den Ausgangsimpuls des Differenziergliedes 97 zur Bildung eines eine vorgegebene Zeitdauer repräsentierenden Ausgangssignals anspricht. Mit Tr9 istein mit dem Ausgangsanschluß der Zeitgeberschaltung 98 verbundener Transistor bezeichnet, während die Bezugs-
zahl 8 den Elektromagneten gemäß Fig. 1 bezeichnet.
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Nachstehend wird näher auf die Arbeitsweise des Ausführungsbeispiels gemäß den Fig. 1, 2 und 3 eingegangen. Hierbei wird davon ausgegangen, daß sämtliche in den Figuren dargestellten Mechanismen eine Stellung einnehmen, bei der der Verschluß in die Ausgangsstellung zurückgeführt ist und das Ablaufen seines vorderen und hinteren Verschlußvorhangs erfolgen kann.
Wenn in diesem Zustand der (nicht dargestellte ) Auslöseknopf gedrückt wird, wird der Auslöseschalter 99 gemäß Fig. 3 geschlossen. Hierdurch triggert das Differenzierglied 97 die Zeitgeberschaltung, was die Bildung eines hochpegeligen Signals für eine vorgegebene Zeitdauer zur Folge hat. Der Transistor Tr9 wird demzufolge durchgeschaltet und versorgt den Elektromagneten 8 mit elektrischer Energie. Hierdurch wird die Anziehungskraft des Permanentmagneten 9 gemäß Fig. 1 aufgehoben bzw. kompensiert und der Anker 8a durch die Feder 7a in Gegenuhrzeigerrichtung bewegt. Der Stift 6a des mit dem Traghebel 7 gekoppelten Auslöse-Signalhebels 6 drückt somit gegen den Auslösehebel 11, der gegen die Federkraft der Feder 11a in Uhrzeigerrichtung verschwenkt wird. Da der Verriegelungshebel· 12 nun von dem Auslösehebel 11 in Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird, löst sich der Eingriff mit dem Endabschnitt 13c des Antriebshebels 13, der nun von der Feder 13a in Uhrzeigerrichtung verschwenkt wird. Diese Bewegung des Antriebshebels 13 bewirkt über den Zwischenhebel 14 eine gemeinsame Drehbewegung des Blendenantriebshebels 15 in Uhrzeigerrichtung,.
ou wodurch wiederum ein (nicht dargestellter) Stift eines Blendenantriebsringes in der Objektivfassung in Uhrzeigerrichtung gedreht wird. Auf diese Weise werden (nicht dargestellte) Blendenlamellen bis zu dem vorgegebenen Blendenöffnungswert geschlossen. Diese Bewegung des An-
triebshebels 13 bewirkt außerdem, daß der Spiegelantriebshebel 18 durch die Feder 18a in Gegenuhrzeigerrichtung
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gedreht wird, wenn sich der Antriebshebel 1.3 mit seinem freien Ende von dem unteren Endabschnitt des Spiegelantriebshebels 18 fortbewegt. Der Spiegelantriebshebel 18 und der Spiegel-Hochklapphebel 22 drehen sich auf der gleichen Achse in der gleichen Richtung gemeinsam mit der Hochklapp«-'Verriegelungsklinke 23, während der Arm 22c des Spiegel-Hochklapphebeis 22 gegen den Stift 24a des Zwischenhebels 24 stößt, so daß dieser Hebel in Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird, was wiederum zur Folge hat, daß das entgegengesetzte Endteil 24b des Zwischenhebels 24 die Spiegeltragplatte 25 über den an ihr befindlichen Stift 25a um die Achse 26 dreht und die Spiegeltragplatte 25 somit gegen die Federkraft der Feder 28 hochgeklappt wird.
Diese Aufwärtsbewegung des Spiegels bewirkt außerdem, daß der Umschalter 77 gemäß Fig. 1 von dem Kontakt "a" auf den Kontakt "b" umschaltet, wodurch der Verschlußzeitwert Tv in dem Kondensator 76 der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 3 gespeichert wird. Da nämlich die Schaltungsanordnung gemäß Fig. 3 durch Schließen eines (nicht dargestellten) Hauptschalters oder Batterieschalters vor der Betätigung des Auslöseknopfes in Betrieb genommen wird, gibt der Operationsverstärker 71 ein Ausgangssignal in Form einer von der Objekthelligkeit Bv und der F-Zahl Avo des vollständig geöffneten Objektivs abhängigen Spannung ab, die von der Rechenschaltung 73 zusammen mit dem durch die Anzahl der von dem minimal möglichen Blendenwert durchlaufenen Schließ-Rastpunkte vorgegebenen Blendenöffnungswert und dem Filmempfindlichkeitswert Sv zur Bildung eines einen Verschlußzeitwert Tv repräsentierenden Ausgangssignals verarbeitet wird. Diese Verschlußzeitinformation Tv wird somit in den Kondensator
76 eingegeben und dort abgespeichert. 35
Wenn der Spiegelantriebshebel 18 den Spiegel um 45°
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dreht, bei welchem Wert die Aufwärtsbewegung des Spiegels abgeschlossen ist, dreht der Vorsprung 18b des Spiegelantriebshebels 18 den Betätigungshebel 51 gegen die Federkraft der Feder 51a in Uhrzeigerrichtung, wobei das freie Endteil 51b des Betätigungshebels 51 die Verriegelungsplatte 34 gegen die Federkraft der Feder 34a nach unten drückt, so daß die Vorsprünge 34c und 34b der Verriegelungsplatte 34 außer Eingriff mit den Klinkenteilen 38a und 36a der Antriebsarme 38 und 36 für die Verschlußvorhänge geraten. Die Betätigung bzw. Auslösung der Verschlußvorhänge kann nunmehr erfolgen. Zu diesem Zeitpunkt werden die Verschlußvorhänge mit geeigneten Mitteln, wie z. B. durch Reibwirkung, eine Sperrklinke und eine Feder bzw. ein Federgesperre bekannter Art, stationär festgehalten, da andernfalls aufgrund ihres eigenen Gewichts eine Fehlfunktion auftreten würde. Außerdem führt diese Bewegung des Betätigungshebels 51 zum Schließen des Schalters 29, wodurch das Differenzierglied 87 gemäß Fig. 3 angesteuert wird. Hierdurch wird die Flip-Flop-Schaltung 88 gesetzt und gibt über seine Ausgangsstufe Q ein hochpegeliges Signal ab. Dieses Signal schaltet den Transistor Tr1 durch, so daß ein von der Konstantstromschaltung 93 geregelter Strom durch die Spule 66 fließt, was zur Folge hat, daß in dem in dem Magnetfeld liegenden Teil der Spulenwicklung gemäß Fig. 2 eine Kraft ausgeübt wird. Da diese Kraft auf die Antriebswelle 35 ein Moment ausübt, wird die Antriebswelle 35 in Uhrzeigerrichtung in Drehung versetzt, wodurch der Antriebsarm 36 für den vorderen Verschlußvorhang in Uhrzeigerrichtung bewegt wird, so daß der vordere Verschlußvorhang das Bildfenster öffnet und damit die Belichtung einleitet. Das Setzen der Flip-Flop-Schaltung 88 bewirkt weiterhin, daß das Verzögerungsglied 89 ein hochpegeliges Signal mit einer vorgegebenen
Zeitverzögerung abgibt, woraufhin der Transistor 81 sperrt. Hierdurch beginnt die Aufladung des Kondensators
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80 durch den Kollektorstrom des Transistors 79. Da die Basis des Transistors 7 9 mit dem Ausgang des Verstärkers 7 8 verbunden ist, entspricht dieser Kollektorstrom dem durch logarithmische Dehnung der in dem Kondensator 76 abgespeicherten Tv-Information erhaltenen Wert. Die Aufladung des Kondensators 80 erfolgt s.omit in Abhängigkeit von dem auf der Basis der Objekthelligkeit bestimmten Verschlußzeitwert, d. h., die Spannung am Kondensator erreicht den Betrag der Bezugsspannung Vs innerhalb eines Zeitintervalls, das von dem Tv-Wert abhängt. Hierdurch wird das Ausgangssignal der Vergleicherschaltung 82 invertiert und triggert das Differenzierglied 83, das wiederum einen Differenzierimpuls zur Triggerung der Zeitgeberschaltung 84 abgibt. In einer vorgegebenen Zeit erzeugt die Zeitgeberschaltung 84 ein hochpegeliges Signal, durch das der Transistor Tr2 durchgeschaltet wird, so daß ein Konstantstrom durch die Spule 66' der elektromagnetischen Antriebsquelle für den hinteren Verschlußvorhang fließt. Hierdurch dreht sich die Antriebswelle 87 in Pfeilrichtung, wodurch der Verschlußvorhang 43 geschlossen und damit die Belichtung beendet wird. Die Zeit, während der das Ausgangssignal· der Zeitgeberschaltung 84 auf einem hohen Pegel verbleibt, liegt hierbei in einem gewissen Ausmaß über der vom Beginn bis zur Beendigung der Ablaufbewegung des hinteren Verschlußvorhangs erforderlichen Zeitdauer, wodurch gewährleistet wird, daß sich der Verschluß mit hoher Zuverlässigkeit schließt. Wenn das von der Zeitgeberschaltung 84 abgegebene hochpegeiige Signal endet, d. h., wenn das Ausgangssignal der Zeitgeberschaltung 84 nach dem Schließen des Verschlusses auf einen niedrigen Pegel übergeht, wird das Differenzierglied 85 zur Abgabe eines Differenzierimpulses getriggert, der der Flip-Flop-Schaltung 88 zu deren Rückstellung zugeführt wird. Die Beendigung der Belichtungssteuerung führt somit zum Sperren der Transistoren Tr1 und Tr2.
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Während sich die Antriebswelle 37 in Pfeilrichtung dreht und der hintere Verschlußvorhang abzulaufen beginnt, stößt der Klinkenteil 38a des Armes 38 gegen den Arm 52a des Signalhebels 52, wodurch der Arm 52a in Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird. Der Signalhebel 52 stößt hierdurch gegen das freie Endteil 30a des Signalhebels 30, so daß der Signalhebel 30 sich in Uhrzeigerrichtung dreht. Hierbei dreht sich auch der mit dem abgestuften Teil des Signalhebels 52 in Eingriff befindliehe Betätigungshebel 51 in Gegenuhrzeigerrichtung.
Die in Uhrzeigerrichtung erfolgende Bewegung des Signalhebels 30 bewirkt, daß der Stift 30b die Verriegelungsklinke 23 in Gegenuhrzeigerrichtung dreht und sie aus ihrem Eingriff' mit dem Spiegel-Hochklapphebel 22 löst.
Die Spiegeltragplatte 25 wird dann nicht länger in der hochgeklappten Stellung festgehalten und kehrt durch die Wirkung der Rückholfeder 28 in die dargestellte Position zurück.
Zu diesem Zeitpunkt dreht sich auch der Zwischenhebel 24 in Uhrzeigerrichtung, wobei seine Bewegung über den Stift 24a und den Arm 22c übertragen wird und eine Drehung des Spiegel-Hochklapphebels 22 in Uhrzeigerrichtung zur Folge hat, wodurch der Rückstellhebel 35a durch den Arm 22a in Pfeiirichtung gedreht wird. Da zu diesem Zeitpunkt die elektrische Stromversorgung der elektromagnetischen Antriebsquellen bereits unterbrochen ist, bewirkt diese Drehbewegung des Rückstellhebels 35a, daß sich der Antriebsarm 36 in Gegenuhrzeigerrichtung dreht. Auf diese
ου Weise werden der vordere und der hintere Verschlußvorhang in ihre Ausgangsstellungen zurückgeführt. Gleichzeitig wird auch die Verriegelungsplatte 34 zurückverstellt, da sie durch die Federkraft der Feder 34a aufwärtsbewegt wird, so daß der Verschluß wieder mittels der
Klinkenteile 36a, 38a verriegelt wird.
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Wie vorstehend beschrieben, erfolgt bei der Drehung des Signalhebels 30 eine Drehung des Signalhebels 17 in Gegenuhrzeigerrichtung, wodurch der Zwischenhebel 14 über den in Eingriff befindlichen Stift 14b in Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird, so daß der abwärtsverlaufende Abschnitt 15a des Blenden-Antriebshebels 15 außer Eingriff mit dem Zwischenhebel 14 gerät. Der Blenden-Antriebshebel 15 wird sodann von der Feder 15c in Gegenuhrzeigerrichtung gedreht, wodurch die Blendenlamellen über einen Mechanistnus bekannter Art vollständig geöffnet werden. Auf diese Weise ist ein erster Halbzyklus des photographischen Ablaufs abgeschlossen.
Nachstehend wird der zweite Halbzyklus des photographischen Ablaufs näher erläutert, bei dem der Film um ein Einzelbild weitertransportiert wird. Bei Betätigung des (nicht dargestellten) Transporthebels wird die Aufwickelachse 1. in Pfeilrichtung gedreht, wodurch der Hebel 3 in Uhrzeigerrichtung um die Achse 3b gedreht wird, wenn die Nockenscheibe 2 gegen den Nockenstößel 4 stößt. In Abhängigkeit von dieser Bewegung dreht sich der Verbindungshebel 5 in Uhrzeigerrichtung um die Achse 5c, wobei er gegen das mit dem Stift 5b in Eingriff befindliche Endteil 60c des Spannhebels 60 drückt, so daß der Spannhebel 60 in Uhrzeigerrichtung um die Achse GOb gedreht wird. Hierbei drückt der abgestufte Abschnitt 60b des an dem Spannhebel 60 'befindlichen Stiftes 60a gegen den Arm 13b des Antriebshebeis 13, wodurch der Antriebshebel 13 in Gegenuhrzeigerrichtung um die Achse 13e gedreht wird und mit seinem Arm 13c in Eingriff mit dem Verriegelungshebel 12 gerät. Diese Drehbewegung des Antriebshebels 13 bewirkt außerdem, daß die Antriebsfeder 13a gespannt wird und daß das freie Endteil 14b des Zwischenhebels 14 wieder mit dem gebogenen Abschnitt
15a des Blenden-Antriebshebels 15 in Eingriff gerät. Außerdem drückt die Blattfeder 5a des Verbindungshebels 5 gegen
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den Stift 6b des Signalhebels 6, wodurch der Signalhebel 6 gegen die Federkraft der Feder 7a in Uhrzeigerrichtung gedreht wird und der an dem Traghebel 7 befindliche Anker 8a in Berührung mit dem Elektromagneten 8 gelangt und durch die von dem Permanentmagneten 9 ausgeübte Anziehungskraft in dieser Stellung festgehalten wird.
Die vorstehend beschriebene Drehbewegung des Antriebshebels 13 bewirkt außerdem, daß der Spiegel-Antriebshebel 18 aufgrund des Eingriffs seines unteren Endabschnittes mit dem Antriebshebel 13 in Uhrzeigerrichtung um die Achse 18d gedreht wird, wodurch die Spiegelantriebsfeder 18a gespannt wird. Der Verriegelungshebel 23 bewegt sich zusammen mit der Drehbewegung des Spiegelantriebshebeis 18 und gerät wieder mit dem Spiegel-Hochklapphebel 22 in Eingriff, wodurch die Vorbereitung für die nächste Bildbelichtung abgeschlossen wird.
Bei ..dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel ist das Verschluß-Verriegelungsglied derart aufgebaut und angeordnet, daß es unter Verwendung der Feder 3 4a in seiner aktiven Stellung gehalten wird. Bei einem in den Fig. 4 und 5 dargestellten weiteren Ausführungsbeispiel wird das Verschluß-Verriegelungsglied jedoch von einem Magneten gehalten und ist elektromagnetisch freigebbar bzw. auslösbar.
In Fig. 4 sind mit der Bezugszahl 40 ein Elektromagnet und mit der Bezugszahl 48 ein Permanentmagnet
bezeichnet, der auf dem oberen Endteil der Verschluß-Verriegelungsplatte 34' fest angebracht ist und als Anker für den Elektromagneten 40 dient. Im aberregten Zustand des Elektromagneten 40 wird der Anker 48 am Jochdes Elektromagneten 40 festgehalten, wodurch die
OJ Verriegelungsplatte 34' in ihrer aktiven Stellung gehal-
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ten wird. Mit 3 4a ist eine Feder bezeichnet, die die Verriegelungsplatte für eine Abwärtsbewegung in der in der Figur dargestellten Weise vorspannt, während die Bezugszahl 34d einen Verbindungsarm für ein Ende der Feder 34a bezeichnet. Die Bezugszahl 30' bezeichnet einen Signalhebel mit einer ähnlichen Funktion wie der vorstehend beschriebene Spiegelrückkehr-Signalhebel 30, wobei jedoch ein Permanentmagnet 31 am oberen Endteil des Signalhebels 30' fest angebracht und derart angeordnet ist, daß er am Joch eines Elektromagneten 32 festgehalten wird, wenn der Elektromagnet 32 nicht mit Strom beaufschlagt wird. Mit 30a ist eine Feder bezeichnet, die den Signalhebel 30' für eine von dem Elektromagneten 32 weggerichtete Bewegung vorspannt. Mit 51' ist ein um eine Achse 51c drehbarer Schaltersteuerhebel bezeichnet, dessen unterer Endabschnitt mit dem Vorsprung 18b des Spiegelantriebshebels 18 und dessen oberer Endabschnitt mit einem die Beendigung der Aufwärtsbewegung des Spiegels anzeigenden Signalschalter 29 in Eingriff bringbar sind. Mit 51a ist eine Feder bezeichnet, die den Schaltersteuerhebel· 51' für eine Bewegung in Gegenuhrzeigerrichtung vorspannt. Die Bezugszahl 33 bezeichnet einen um eine Achse 33c drehbaren Hebel, der einen mit dem Arm 3 4d der Verriegelungsplatte 34' in Eingriff befindlichen Arm 33a und einen mit einem fest an dem oberen Ende des Signalhebels 30'.angebrachten Stift 3Od in Eingriff bringbaren weiteren Arm 33b aufweist.
Die Bezugszahl 39 bezeichnet einen Arbeitskontakt-1^" schalter, der derart angeordnet ist, daß er von einem
gebogenen Arm 38d eines Antriebshebels 38" für den hinteren Verschlußvorhang geschlossen werden kann. Mit Ausnahme der vorstehend genannten Teile entsprechen sämtliche Teile denjenigen des Ausführungsbeispiels gemäß OJ Fig. 1, wobei Teile mit gleichen Funktionen gleiche Bezugszeichen aufweisen.
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In Fig. 5 ist eine Steuerschaltung für das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 dargestellt, bei der gleiche oder ähnliche Teile wie bei der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 3 mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind. In Fig. 5 bezeichnet die Bezugszahl 96 eine mit dem Ausgang des vorstehend beschriebenen Differenziergliedes 87 verbundene Zeitgeberschaltung, deren Ausgangssignal einem Transistor Tr7 zugeführt wird und diesen für eine vorgegebene Zeitdauer durchschaltet, während der der Elektromagnet 40 erregt wird. Die Bezugszahl 39 bezeichnet den vorstehend genannten Arbeitskontaktschalter, der von dem Antriebshebel 38" für den hinteren Verschlußvorhang geschlossen werden kann. Wenn dieser Schalter geschlossen wird, gibt ein Differenzierglied 97' einen Impuls ab. Die Bezugszahl 97 bezeichnet eine Zeitgeberschaltung, die durch den von dem Differenzierglied 97' .abgegebenen Differenzierimpuls getriggert wird und dann ein hochpegeliges Ausgangssignal für eine vorgegebene Zeitdauer abgibt, während mit Tr8 ein von dem Ausgangssignal der Zeitgeberschaltung 97 zur Erregung des vorstehend genannten Elektromagneten 32 durchschaltbarer Transistor bezeichnet ist.
Nachstehend wird näher auf die Arbeitsweise dieses Ausführungsbeispiels eingegangen. Bei dem Ausführunqsbeispiel gemäß Fig. 4 ist der automatische Blenden- und Spiegelantriebsmechanismus gespannt, die Verschlußvorhänge stehen über die Verriegelungsplatte 34 mit den
Klinkenteilen 36a, 38a der Antriebshebel 36 und 38" in on
Eingriff und die Verriegelungsplatte 34 verriegelt den vorderen und den hinteren Verschlußvorhang in ihren Ausgangsstellungen unter der Einwirkung der von dem Permanentmagneten 48 ausgeübten Anziehungskraft. Wenn in dieser Stellung ein (nicht dargestellter) Auslöseknopf
gedrückt wird, wird der Auslöseschalter 99 wie bei dem
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vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel zur Erregung des Elektromagneten 8 geschlossen, wodurch der Auslösehebel 11 gedreht und die Verriegelungsverbindung mit dem Antriebshebel 13 gelöst wird. Durch die in der Antriebsfeder 13a gespeicherte Energie wird ein automatischer Biendenexnstellvorgang durchgeführt. In Verbindung hiermit wird der Spiegel-Antriebshebel 18 zum Hochklappen des Schwingspiegels 27 gedreht. Wenn die Aufwärtsbewegung des Spiegels abgeschlossen ist, steht der vorspringende Teil des Spiegel-Antriebshebels 18 mit dem unteren Ende des Schaltersteuerhebels 51' in Eingriff, wodurch der Schaltersteuerhebel 51 'geqen die Federkraft der Feder 51a in Uhrzeigerrichtung um die Achse 51c gedreht wird.
Sodann wird der Schalter 29 geschlossen und das Differenzierglied 87 gibt einen Differenzierimpuls ab. Dieser Impuls wird der Zeitgeberschaltung 96 zugeführt, die hierdurch getriggert wird und ein hochpegeliges Ausgangssignal für eine vorgegebene Zeitdauer erzeugt.
Durch dieses hochpegelige Signal wird der Transistor Tr7 zur Erregung des Elektromagneten 40 durchgeschaltet, wodurch sich ein entgegengesetzt gepolter magnetischer Fluß zu dem von dem Permanentmagneten 48 erzeugten magnetischen Fluß bildet. Die von dem Permanentmagneten= ausgeübte Anziehungskraft wird daher vorübergehend aufgehoben bzw. kompensiert, so daß sich die Verriegelungsplatte 3 4 unter der Federkraft der Feder 3 4a abwärtsbewegen kann. Hierdurch werden die Antriebsarme 36 und aus ihrer Verriogelungsverbindung gelöst. Die Verschluß-
ου vorhänge sind somit aufgrund der Verriegelungsfreigäbe betätigbar, werden jedoch in ihren Ausgangsstellungen reibschlüssig oder mit anderen Mitteln in der vorstehend bereits beschriebenen Weise stationär festgehalten, bis die elektromagnetischen Antriebsquellen mit elektrischer Energie versorgt werden.
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In der Zwischenzeit ist der von dem Differenzierglied 87 abgegebene Differenzierimpuls auch dem Setzeingang S der Flip-Flop-Schaltung 88 zugeführt worden, wodurch die Flip-Flop-Schaltung 88 gesetzt wird und über ihren Ausgang Q ein hochpegeliges Ausgangssignal abgibt. Dieses Signal schaltet den Transistor Tr1 durch, woraufhin ein von der Konstantstromschaltung 93 geregelter Strom durch die Spule 66 der elektromagnetischen Antriebsquelle für den vorderen Verschlußvorhang fließt. Die Arbeitsweise des vorderen und hinteren Verschlußvorhangs wird in gleicher Weise wie bei dem vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel gesteuert.
Wenn die elektromagnetische Antriebsquelle für den hinteren Verschlußvorhang erregt wird, läuft der hintere Verschlußvorhang ab. Am Ende der Bewegung des hinteren Verschlußvorhangs tritt der Antriebsarm 38" über seinen Ansatz 38e mit dem Sigrialschalter 39 für den hinteren Verschlußvorhang in Eingriff und schließt den Schalter.
Hierdurch wird das Differenzierglied 97' angesteuert und triggert die Zeitgeberschaltung 97, die wiederum den Transistor Tr8 zur Erregung des Elektromagneten 3 2 durchschaltet. Hierdurch verliert die Anziehungskraft des fest an dem oberen Ende des Signalhebels 30' angebrachton Permanentmagneten 31 vorübergehend ihre Wirkung und ermöglicht damit eine auf der Federkraft der Feder 30a beruhende, von dem Elektromagneten weggerichtete Bewegung. Hierdurch wird der Signalhebel 30' in Uhrzeigerrichtung um die Achse 3Of gedreht. Diese Bewegung des Signalhebels 30' bewirkt, daß der mit ihm in Eingriff befindliche Signalhebel 17 in Gegenuhrzeigerrichtung um die Achse 17a gedreht wird, was wiederum zur Folge hat, daß der Zwischenhebel 14 sich aus dem Eingriff mit dem automatischen Blendenantriebshebel 15 löst. Der Blendenan-
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triebshebel 15 wird sodann durch die Federkraft der Feder 15a zur vollständigen öffnung der Blendenlamellen zurückgeführt. Außerdem wird der Verriegelungshebel 23 durch den an dem Signalhebel 30" befindlichen Stift 30b um die Achse 18c gedreht, wodurch sich der Hochklapphebel 12 aus der Verriegelungsverbindung löst. Wie vorstehend beschrieben, wird der Spiegel 21 somit durch die Rückholkraft der Feder 28 schnell zurückgeführt, während der Rückstellhebel J 35a durch den Arm 22b des Hochklapphebels 22 zur Rück-
stellung des vorderen und hinteren Verschlußvorhangs in Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird.
Gleichzeitig drückt der an dem Signalhebel 30' befindliche Stift 30d gegen den Arm 33b des Hebels 33, wodurch der Hebel 33 in Gegenuhrzeigerrichtung um die Achse 33c gedreht wird, während der gegenüberliegende Arm 33a gegen den Arm 34d der Verriegelungsplatte 34 drückt und diese gegen die Federkraft der Feder 34a in der Figur aufwärtsbewegt, bis die Arme 34b und 34c mit den Klinkenteilen 36a und 38a der Antriebsarme in
Eingriff gelangen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Verriegelungsplatte 34 wieder durch die Anziehungskraft des ! Permanentmagneten 48 am Joch des Elektromagneten
, 40 festgehalten.
25
In den Fig. 6 und 7 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel veranschaulicht, bei dem die Zurückstellung
. des Verschlusses unter Verwendung einer elektromagnetischen Antriebsquelle erfolgt.
! 30
■ Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 weist die
ι Antriebswelle 35 der elektromagnetischen Antriebsquelle
für den vorderen Verschlußvorhang nicht den Stellhebel
35a gemäß Fig. 4 auf, so daß auch der Spiegel-Hochklapp- *" hebel 22 * nicht mit dem Arm 22b für den Eingriff mit dem
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Stellhebel 35a versehen ist. Die anderen Teile entsprechen dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4.
In Fig. 7 bezeichnet die Bezugszahl 90 eine mit dem Ausgang des Differenziergliedes 85 gemäß Fig. 5 verbundene Zeitgeberschaltung, die von dem negativen Differenzierimpuls des Differenziergliedes 85 zur Abgabe eines hochpegeligen Ausgangssignals getriggert wird, das für eine vorgegebene Zeitdauer (von z. B. 20 ms) aufrechterhalten wird. Die Bezugszahl 91 bezeichnet einen mit dem Ausgang der Zeitgeberschaltung 90 verbundenen Inverter. Mit Tr11 bis Tr16 sind Transistoren bezeichnet, die eine Treiberschaltung zur Zuführung eines Treiberstroms zu der Antriebsspule 66 der elektromagnetischen Antriebsquelle für den vorderen Verschlußvorhang und der Antriebsspule 66' der elektromagnetischen Antriebsquelle für den (nicht dargestellten) hinteren Verschlußvorhang bilden. Die Transistoren Tr11, Tr12, Tr13 und Tr14 bilden eine Brückenschaltung für die Antriebsspule 66, so daß die Richtung des durch die Antriebsspule 66 fließenden Stromes steuerbar ist. Eine weitere Kombination aus den Transistoren Tr11, Tr12, Tr15 und Tr16 bildet eine Brückenschaltung für die Antriebsspule 66', wodurch die Richtung des durch die Antriebsspule 66' fließenden Stromes steuerbar ist. Die vorstehend beschriebene Treiberschaltung weist außerdem Konstantstromschaltungen 92 bis 95 auf.
Nachstehend wird näher auf die Arbeitsweise der Ausführungsbeispiele gemäß den Fig. 6 und 7 eingegangen.
Wenn davon ausgegangen wird, daß gemäß Fig. 6 der Spannvorgang zur Rückstellung des Verschlusses abgeschlossen ist, wird wie im Falle des vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels bei Betätigung des (nicht dargestellten) Auslöseknopfes der Schalter 99 zur Erregung des Elektromagneten 8 geschlossen, woraufhin sich der automatische Blendenantriebshebel 15 und der Spiegelan-
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] triebshebel 18 zu bewegen beginnen. Zu Beginn der Aufwärtsbewegung des Spiegels schaltet der Schalter 77 von der Kontaktstellung "a" auf die Kontaktstellung "b" um, so daß der Tv-Wert in dem Kondensator 76 gespeichert β wird. Mit Abschluß der Aufwärtsbewegung des Spiegels drückt der Vorsprung 18b des Spiegelantriebshebels 18 gegen das untere Ende des Schaltersteuerhebels 51', wodurch dieser Hebel gegen die Federkraft der Feder 51a in Uhrzeigerrichtung gedreht wird und sein freies Endteil den Signal-IQ schalter 29 zur Signalisierung der Beendigung der Spiegel-Aufwärtsbewegung schließt. Das Differenzialglied 87 gibt daraufhin einen Differenzierimpuls ab, der die Zeitgeberschaltung 96 zur Abgabe eines Ausgangssignals triggert, das für eine vorgegebene Zeitdauer einen hohen Pegel auf-]5 weist. In Abhängigkeit von diesem hochpegeligen Signal wird der Transistor Tr7 zur Erregung des Elektromagneten 40 durchgeschaltet. Der Elektromagnet 40 erzeugt daher einen entgegengesetzt gepolten magnetischen Fluß zu dem magnetischen Fluß des Permanentmagneten 48, was zur Folge hat, daß die Verriegelung der Verriegelungsplatte 34 gelöst wird.
Gleichzeitig wird der von dem Differenzierglied 87 abgegebene Differenzierimpuls auch dem Setzeingang S des Flip-Flops 88 zugeführt, wodurch das Flip-Flop 88 gesetzt wird und über seinen Ausgang Q ein hochpegeliges Signal sowie über seinen Ausgang Q ein Signal niedrigen Pegels abgibt. Hierdurch werden die Transistoren Tr11 und Tr14 durchgeschaltet, so daß durch die Antriebsspule 66 für den vorderen Verschlußvorhang ein Strom in der durch einen Pfeil A gekennzeichneten Richtung fließt, was zur Folge hat, daß sich die Antriebswelle 35 in Uhrzeigerrichtung dreht und damit auch eine Drehung des Antriebsarmes 36 in Uhrzeigerrichtung hervorruft. Auf diese Weise beginnt der Verschluß sich zu Öffnen.
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Dieses Setzen des Flip-Plops 88 bewirkt außerdem, daß das Verzögerungsglied 89 ein hochpegeliges Signal mit einer vorgegebenen Zeitverzögerung erzeugt, das dem Transistor 81 zu dessen Sperrung zugeführt wird. Hierdurch beginnt die Aufladung des Kondensators 80 durch den Kollektorstrom des Transistors 79. Da die Basis des Transistors 79 mit dem Ausgang des Verstärkers 78 verbunden ist, entspricht dieser Kollektorstrom dem logarithmisch gedehnten Wert der in dem Kondensator 76 gespeicherten Tv-Information. Die Aufladung des Kondensators 80 erfolgt somit in Abhängigkeit von dem auf der Basis der Objekthelligkeit bestimmten Verschlußzeitwert. Wenn die Spannung am Kondensator 80 den Bezugsspannungswert Vs innerhalb eines von diesem Tv-Wert abhängigen Zeitintervalls erreicht, wird das Ausgangssignal der Vergleicherschaltung 82 invertiert und triggert das Differenzierglied 83. Das Differenzierglied 83 gibt daraufhin einen Differenzierimpuls ab, der die Zeitgeberschaltung 84 triggert, die sodann ein Ausgangssignal erzeugt, das für eine vorgegebene Zeitdauer einen hohen Pegel aufweist. Hierdurch wird der Transistor Tr16 durchgeschaltet, so daß ein in der durch den Pfeil A gekennzeichneten Richtung fließender Strom über die Transistoren Tr11 und Tr16 der Antriebsspule 66' des hinteren Ver-Schlußvorhangs zugeführt wird, so daß sich die Antriebswelle 37 in ührzeigerrichtung dreht und der hintere Verschlußvorhang abläuft. Es sei erwähnt, daß die Dauer des hochpegeligen Ausgangssignals der Zeitgeberschaltung 84 auf einen etwas längeren Wert eingestellt ist als zum Zurücklegen der gesamten Strecke der Ablaufbewegung des hinteren Verschlußvorhangs erforderlich ist, damit gewährleistet ist, daß der Schließvorgang des Verschlusses mit hoher Zuverlässigkeit abgeschlossen wird.
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Nach der Beendigung der Ablaufbewegung des hinteren • Verschlußvorhangs wird das Differenzierglied 85 beim übergang des Ausgangssignals der Zeitgeberschaltung 84 von seinem hohen auf seinen niedrigen Wert getriggert und gibt einen Differenzierimpuls ab, der dem Flip-Flop 88 zu dessen Rückstellung zugeführt wird. Der Differenzierimpuls des Differenziergliedes 85 triggert außerdem die Zeitgeberschaltung 90, die daraufhin für eine vorgegebene Zeitdauer ein hochpegeliges Signal erzeugt, während der Inverter 91 ein Signal niedrigen Pegels abgibt, was zur Folge hat, daß die Transistoren Tr11, Tr14 und Tr16 sperren und die Transistoren Tr12, Tr13 und Tr15 durchgeschaltet werden. Somit fließt ein Strom in der durch den Pfeil B gekennzeichneten Richtung durch die Antriebsspulen 66 und 66', so daß sich die elektromagnetischen Antriebsquellen für. den vorderen und den hinteren Verschlußvorhang in umgekehrter Richtung zu dem vorstehend beschriebenen Fall drehen, d. h., die Antriebswellen 35 und 37 werden in Gegenuhrzeigerrichtung in Drehung versetzt. Auf diese Weise wird der Verschluß zurückgestellt. Es sei erwähnt, daß die Dauer des Ausgangssignals der Zeitgeberschaltung 90 auf einen etwas längeren Wert eingestellt ist als zur Rückstellung des vorderen und des hinteren Verschlußvorhangs erforderlich ist. Darüber hinaus ist zu beachten, daß der Ausgangsstrom der Konstantstromschaltung 92 auf einem höheren Wert als der Ausgangsstrom der Konstantstromschaltung 94 gehalten wird, so daß der durch die Antriebsspule 66 des vorderen Verschlußvorhangs fließende Strom größer als der durch die Antriebsspule 66' des hinteren Verschlußvorhangs fließende Strom ist, was zur Folge hat, daß der vordere Verschlußvorhang während der gesamten Rückstellbewegung des Verschlusses gegen den hinteren Verschlußvorhang drückt, so daß kein zufälliges öffnen des Verschlusses während des Rückstellvorgangs auftreten kann.
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Wenn der auf diese Weise erfolgende Rückstellvorgang des Verschlusses beendet ist, geht das Ausgangssignal der Zeitgeberschaltung 90 auf einen niedrigen Pegel über, bei dem sämtliche Transistoren der Treiberschaltung sperren, wodurch unnötiger Stromverbrauch verhindert wird.
Der auf die Ablaufbewegung des hinteren Verschlußvorhangs folgende Vorgang entspricht weitgehend dem zweiten Ausführungsbeispiel und bewirkt, daß der Signalschalter 39 für den hinteren Verschlußvorhang von dem gebogenen Abschnitt 38e des Antriebsarms 38 geschlossen wird, der automatische Blendenmechanismus und der Spiegel-Antriebsmechanismus schnell zurückgeführt werden und die Verriegelungsplatte 34 in ihre aktive Stellung zurückkehrt.
Nachstehend wird ein weiteres Ausführungsbeispiel beschrieben, bei dem zur Verhinderung eines Aufpralls bzw. Rückpralls der Verschlußvorhänge eine Einrichtung vorgesehen ist, durch die ermöglicht wird, daß bei oder kurz vor Beendigung der Ablaufbewegung der Verschlußvorhänge ein größerer Strom als der Treiberstrom für die Normalbewegung der Verschlußvorhänge durch die Antriebsspulen fließt, so daß die Verschlußvorhänge zwangsläufig gegen ein Halteteil oder Anschlagglied gedrückt werden. Bei diesem Ausführungsbeispiel werden die Zeiten, bei denen dieser Aufpra11verhinderungsstrom einsetzt und endet, von einer Zeitsteuerschaltung ausgehend von dem Beginn der Stromzufuhr für die Ablaufbewegung des Verschlusses geschätzt und gesteuert, wobei die eingesteuerte Zeitbeziehung und die Stromwerte in Abhängigkeit von den individuellen Kennwerten der verwendeten Kameras einstellbar sind.
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In Fig. 8 ist eine Steuerschaltung dargestellt, die in Verbindung mit einem elektromagnetisch betätigten Verschluß verwendbar ist, der den gleichen Aufbau wie das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsbeispiel aufweist. In Fig. 8 bezeichnen gleiche Bezugszeichen Schaltungsteile und Bauelemente mit den gleichen Funktionen wie im Falle des vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels.
Die Bezugszahlen 101 und 102 bezeichnen Zeitgeberschaltungen, die mit dem Ausgang des vorstehend beschriebenen Differenziergliedes 83 verbunden sind und von dem negativen Differenzierimpuls des Differenziergliedes 83 getriggert werden, wodurch Ausgangssignale hohen Pegels durch jeweilige Zeitglieder aus variablen Stellwiderständen und Kondensatoren (116, 117 und 118, 119) für vorgegebene Zeitintervalle aufrechterhalten werden. Die Bezugszahl 115 bezeichnet ein ANTIVALENZ-Glied, das über einen Eingang mit dem Ausgang der Zeitgeberschaltung 10.1 und über einen anderen Eingang mit dem Ausgang der Zeitgeberschaltung 102 verbunden ist. Die Bezugszahl 103 bezeichnet ein mit dem Ausgang der Zeitgeberschaltung 101 verbundenes Differenzierglied. Die Bezugs zahl 29 bezeichnet einen Schalter, der derart angeordnet ist, daß er mit der Beendigung der Aufwärtsbewegung des Spiegels geschlossen wird. Beim Schließen des Schalters gibt ein nachgeschaltetes Differenzierglied 105 einen negativen Differenzierimpuls ab. Mit 106 und 109 sind Zeitgeberschaltungen bezeichnet, die von dem Differenzierimpuls des Differenziergliedes 105 getriggert werden, wodurch Ausgangssignale hohen Pegels über jeweilige Zeitglieder (107, 108 und 110, 111) für vorgegebene Zeitintervalle aufrechterhalten werden. Die Bezugszahl 112 bezeichnet ein mit den Ausgängen der Zeitgeberschaltungen 106 und 109 verbundenes ANTIVALENZ-Glied.
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Die Bezugszahl 66 bezeichnet die Antriebsspule für den vorderen Verschlußvorhang, während die Bezugszahl 66' die Antriebsspule für den hinteren Verschlußvorhang bezeichnet. Mit 120 bis 123 sind Feldeffekt-Transistoren bezeichnet, während mit 124 bis 127 variable Stellwiderstände bezeichnet sind, die zur Gegenkopplung zwischen die jeweiligen Source- und Gate-Elektroden der vorstehend genannten Feldeffektr-Transistoren geschaltet sind und zusammen mit den Feldeffekt-Transistoren Konstantetromschaltungen bilden, deren Stromsollwerte einstellbar sind. Mit Tr21 bis Tr24 sind Schalttransistoren bezeichnet, deren jeweilige Basis mit dem Ausgang des ANTIVALENZ-Gliedes 112, dem Ausgang der Zeitgeberschaltung 109, dem Ausgang des ANTIVALENZ-Gliedes 115 bzw. dem Ausgang der Zeitgeberschaltung 102 über einen jeweils zugeordneten Widerstand verbunden sind.
Die Bezugszahl 113 bezeichnet eine RS-Flip-Flop-Schaltung, deren Setzeingang mit dem Ausgang des Differenziergliedes 105, deren Rückstelleingang mit dem Ausgang des Differenziergliedes 103 und deren Ausgang Q mit einem Verzögerungsglied 114 verbunden sind. Der Ausgang Q1 des Verzögerungsgliedes 114 ist über einen Widerstand mit der Basis des vorstehend beschriebenen Zählstart-Schalttransistors 81 verbunden.
Nachstehend wird unter Bezugnahme auf den Steuersignalplan gemäß Fig. 9 näher auf die Arbeitsweise dieses
Ausführungsbeispiels der Steuerschaltung eingegangen. 30
Die Bedienungsperson wird zunächst den (nicht dargestellten) Auslöseknopf drücken, wodurch der Elektromagnet 8 mit Strom versorgt wird und den automatischen Blendenmechanismus sowie den Spiegel-Antriebsmechanismus freigibt bzw. auslöst, wie dies vorstehend in Verbindung mit dem ersten Ausführungsbeispiel bereits beschrieben ist.
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Sodann erfolgt die Aufwärtsbewegung des Spiegels, der die Freigabe des Verschlusses aus seiner Verriegelung folgt.
Wenn die Aufwärtsbewegung des Schwingspiegels bzw. Rapidspiegels beendet ist, wird der Schalter 29 geschlossen, wodurch das Differenzierglied 105 einen negativen Differenzierimpuls abgibt. Durch diesen Impuls werden die nachgeschalteten Zeitgeberschaltungen 106 und 109 getriggert, was zur Folge hat, daß ihre Ausgangssignale T1 und T2 in der in Fig. 9 dargestellten Weise auf einen hohen Pegel übergehen. Das Ausgangssignal E1 des ANTIVALENZ -Gliedes 112 geht hierdurch auf einen niedrigen Pegel über, bei dem der Schalttransistor Tr22 durchgeschaltet wird, während der Transistor Tr21 weiterhin sperrt. Sodann fließt ein von der Konstantstromschaltung 121, 125 geregelter Konstantstrom durch die Antriebsspule 66 des vorderen Verschlußvorhangs und der vordere Verschlußvorhang beginnt abzulaufen. Wenn sich der vordere Verschlußvorhang dem Ende seiner Ablaufbewegung nähert, geht das Ausgangssignal T1 der Zeitgeberschaltung 106 von seinem hohen auf seinen niedrigen Pegel über, während das Ausgangssignal T2 der Zeitgeberschaltung 109 weiterhin auf seinem hohen Pegel verbleibt. Das Ausgangssignal E1 des ANTIVALENZ-Gliedes 112 geht daher auf einen hohen Pegel über, bei dem nun auch der Schalttransistor Tr21 durchgeschaltet wird. Somit fließt der Summenbetrag der von den Konstantstromschaltungen 120, 124 und 121, 125 geregelten Ströme durch die Antriebsspule 66 des vorderen Verschlußvorhangs. Obwohl der vordere Verschlußvorhang gegen ein {nicht dargestelltes) Anschlagelement prallt, nachdem das obere Ende seiner Lamelle 42-3 (Fig. 2) das Bildfenster 41a durchlaufen hat, prallt er kaum von diesem Anschlagelement zurück, da er mit einer stärkeren Kraft als bei der Ablaufbewegung gegen das Anschlagelement gedrückt wird, so daß keinerlei Möglichkeit besteht, daß das obere Ende der Verschlußlamelle den Bereich der öff-
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nung des Bildfensters 41a erreicht. Die aufgrund des Aufpralls entstehende Rückstoßkraft wird hierdurch schnell gedämpft und der Verschlußvorhang kommt zum Stillstand.
5
Wenn nach dem Schließen des Schalters 29 der negative Differenzierimpuls von dem Differenzierglied 105 abgegeben wird, wird die RS-Flip-Flop-Schaltung 113 gesetzt, so daß ihr Ausgangssignal Q1 invertiert wird und auf einen hohen Pegel übergeht. Nach einer gewissen Zeitverzögerung wird das Ausgangssignal Q1I des VerzÖgerungsgliedes 114 ebenfalls invertiert und geht auf einen hohen Wert über, wodurch der Zählstart-Schalttransistor 81 sperrt. Sodann wird der Zeitsteuerkondensator 80 mit dem über den Transistor 79 zugeführten Strom zur Erzielung einer Zeitdehnung aufgeladen. Wenn die Spannung am Kondensator 80 einen vorgegebenen Wert erreicht hat, geht das Ausgangssignal des Operationsverstärkers 82 von seinem hohen Pegel auf seinen niedrigen Pegel über, wodurch das nachgeschaltete Differenzierglied 83 einen negativen Differenzierimpuls abgibt, durch den die Zeitgeberschaltungen 101 und 102 getriggert werden, so daß ihre Ausgangssignale T3 und T4 jeweils auf einen hohen Pegel übergehen. Da das Ausgangssignal E2 des ANTIVALENZ-Gliedes 115 zu diesem Zeitpunkt auf niedrigem Pegel liegt, wird der Schalttransistor Tr24 durchgeschaltet, während der Schalttransistor Tr23 weiterhin sperrt. Hierdurch fließt ein von der Konstantstromschaltung 123,
127 geregelter Konstantstrom durch die Antriebsspule on
ou 66' des hinteren Verschlußvorhangs, der damit abzulaufen
beginnt.
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J Wenn sich der hintere Verschlußvorhang dem Ende seiner Ablaufbewegung nähert/ geht das Ausgangssignal T3 der Zeitgeberschaltung 101 von seinem hohen auf seinen niedrigen Pegel über. Da das Ausgangssignal T4 der Zeitgeberschaltung 102 weiterhin auf seinem hohen Pegel verbleibt, wird das Ausgangssignal E2 des ANTIVALENZ-Gliedes 115 invertiert und geht auf seinen hohen Pegel über, so daß der Schalttransistor Tr24 nun ebenfalls durchgeschaltet wird. Auf diese Weise fließt der Summenbetrag der von den Konstantstromschaltungen 122, 126 und 123, 127 geregelten Konstantströme durch die Antriebsspule 66' des hinteren Verschlußvorhangs, wodurch auf den hinteren Verschlußvorhang zu dem Zeitpunkt, bei dem er auf das (nicht dargestellte) Anschlagelement oder den vorderen Verschlußvorhang trifft, eine größere Kraft als die während seiner Ablaufbewegung wirkende Antriebskraft ausgeübt wird. Der hintere Verschlußvorhang kommt somit wie der vordere Verschlußvorhang ohne das Auftreten eines Rückpralls zum Stillstand, so daß die Möglichkeit ausgeschlossen ist, daß in irgendeinem Teilbereich des Bildfensters eine erneute Belichtung stattfindet.
Wenn das Ausgangssignal T3 der Zeitgeberschaltung 101 von seinem hohen Pegel auf seinen niedrigen Pegel übergeht, gibt das Differenzierglied 103 einen negativen Differenzierimpuls ab, der dem Ruckstelleingang der RS-Flip-Flop-Schaltung 113 zugeführt wird. Dies hat zur Folge, daß deren Ausgangssignal Q1 invertiert wird und von seinem hohen Pegel auf seinen niedrigen Pegel übergeht. Nach einer gewissen Zeitverzögerung geht auch das Ausgangssignal Q'1 des Verzögerungsgliedes 114 auf seinen niedrigen Pegel über, bei dem der Zählstart-Schalttransistor 81 zur Entladung des Zeitsteuerkondensators 80 durchgeschaltet wird und das Ausgangssignal 0P1 des
3-> Operationsverstärkers 82 auf seinen hohen Pegel übergeht.
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Nachdem der Verschluß geschlossen ist, arbeiten der automatische Blendenmechanismus, der Schwingspiegel bzw. Rapidspiegel und der Verschluß-Rückstellmechanismus in der gleichen Weise wie im Falle des vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsbeispiels.
Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel wird ein Zurückprallen der Verschlußvorhänge durch die elektromagnetischen Antriebsquellen verhindert, da am Ende der Bewegung des vorderen und hinteren Verschlußvorhangs ein starker Strom durch die jeweiligen Antriebsspulen fließen kann. Die Dauer und Zeitsteuerung der Zuführung dieses starken Stromes (d. h., Zeitpunkt und Zeitdauer, bei denen das Ausgangssignal E2 bzw. E1 des ANTIVALENZ-GIiedes 115 bzw. des ANTIVALENZ-Gliedes 112 seinen hohen Pegel annimmt) werden durch Einstellung der Zeitkonstanten der Zeitgeberschaltungen 101, 102 bzw. 106, 109 mitteis der Stellwiderstände 116, 118 bzw. 107, 110 vorgegeben.
Idealerweise ist der Zeitpunkt, zu dem das Ausgangssignal E2 bzw. E1 des jeweiligen ANTIVALENZ-Gliedes 115 bzw. 112 invertiert wird und auf seinen hohen Pegel übergeht, auf den oder kurz vor den Zeitpunkt eingestellt, bei dem die Ablaufbewegung des vorderen bzw. hinteren Verschlußvorhangs abgeschlossen ist, während die Dauer, für die das Ausgangssignal E2 bzw. E1 seinen hohen Pegel beibehält, idealerweise auf die Dauer des Zurückprallen.« des vorderen bzw. hinteren Verschlußvorhangs eingestellt
ist.
30
Hierbei kann der Betrag des zur Verhinderung des Zurückprallens durch die jeweilige Antriebsspule fließenden Stromes durch die Stellwiderstände 124, 125 bzw. 126, 127 der Konstantstromschaltungen derart eingestellt
werden, daß der Stromwert der individuellen Rückprall-Charakteristik des jeweils verwendeten Verschlusses ange-
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paßt ist.
In den Fig. 10 bis 12 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel veranschaulicht, bei dem die zeitliche Steuerung der Zuführung eines zusätzlichen Stromes zu der jeweiligen Antriebsspule der Verschlußvorhänge in Abhängigkeit von der unter Verwendung eines Schalters ermittelten Stellung des vorderen und hinteren Verschlußvorhanges bei ihrem Ablaufen erfolgt.
In Fig. 10 ist der Aufbau des bei diesem Ausführungsbeispiel verwendeten elektromagnetisch betätigten Verschlußes dargestellt. Fig. 11 veranschaulicht die bei diesem Ausführungsbeispiel verwendete Steuerschaltung und Fig. 12 zeigt einen zugehörigen Steuersignalplan.
In Fig. 10 bezeichnet die Bezugszahl 200 einen der Ablaufbewegung des vorderen Verschlußvorhanges zugeordneten Detektorschalter, der mit zwei Kontakten versehen ist, die derart in der Drehstrecke des vorstehend beschriebenen Verschluß-Stellhebels 35a liegen, daß sie von dem Verschluß-Stellhebel 35a kurz vor Beendigung der Ablaufbewegung des vorderen Verschlußvorhanges geschlossen werden.
Die Bezugszahl 201 bezeichnet einen der Ablaufbewegung des hinteren Verschlußvorhanges zugeordneten Detektorschalter, der mit zwei Kontakten versehen ist, die derart in der Drehstrecke eines fest an der Antriebswelle 37 des hinteren Verschlußvorhangs angebrachten Hebels 37a liegen, daß sie geschlossen werden, wenn der Hebel 37a kurz vor Beendigung der Ablaufbewegung des hinteren Verschlußvorhangs gegen sie drückt. Die weiteren Merkmale dieses Verschlusses entsprechen dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1.
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Bei der Steuerschaltung gemäß Fig. 11 sind für gleiche bzw. ähnliche Bauelemente und Schaltungsteile die gleichen Bezugszeichen wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8 vorgesehen. Die Bezugszahl 200 bezeichnet den vorstehend beschriebenen Detektorschalter für die Ablaufbewegung des vorderen Verschlußvorhangs, während die Bezugszahl 202 ein Differenzierglied bezeichnet, das auf das Schließen des Detektorschalters 200 durch Abgabe eines negativen Differenzierimpulses anspricht. Die Be- zugszahl 203 bezeichnet eine Zeitgeberschaltung, die von dem Ausgangsimpuls des Differenziergliedes 202 getriggert wird und dann ein Ausgangssignal T5 abgibt, das für eine von einem Stellwiderstand 204 und einem Kondensator 205 abhängige vorgegebene Zeitdauer einen hohen Pegel annimmt. Die Bezugszahl 206 bezeichnet eine RS-Flip-Flop-Schaltung, deren Setzeingang mit dem Ausgang des Differenziergliedes 105 und deren Rückstellemgang mit dem Ausgang eines Differenziergliedes 207 verbunden sind, das seinerseits wiederum mit dem Ausgang T5 der Zeitgeberschaltung 203 verbunden ist. Die Bezugszahl 201 bezeichnet den vorstehend beschriebenen Detektorschalter für die Ablaufbewegung des hinteren Verschlußvorhangs, während die Bezugszahl 208 ein Differenzierglied bezeichnet, das auf das Schließen des Detektorschalters 201 durch Bildung eines negativen Differenzierimpulses anspricht. Die Bezugszahl 209 bezeichnet eine Zeitgeberschaltung, die von dem Ausgangsimpuls des Differenziergliedes 208 getriggert wird, wobei ihr Ausgangssignal T6 für eine von einem Stellwiderstand 210 und einem Kondensator 211 abhängige Zeitdauer einen hohen Pegel annimmt. Die Bezugszahl 212 bezeichnet eine RS-Flip-Flop-Schaltung, deren Setzeingang mit dem Ausgang des Differenziergliedes 83 und deren Rückstelleingang mit dem Ausgang eines Differenziergliedes 213
*" verbunden sind, das seinerseits wiederum mit dem Aus-
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gang T6 der Zeitgeberschaltung 209 verbunden ist.
Ferner sind Schalttransistoren Tr21 bis Tr24 vorgesehen, deren jeweilige Basis über einen zugehörigen Widerstand mit dem Ausgang T5 der Zeitgeberschaltung 203, dem Q-Ausgang Q2 des RS-Flip-Flops 206, dem Ausgang T6 der Zeitgeberschaltung 209 bzw. dem Q-Ausgang Q3 des RS-Flip-Flops 212 verbunden sind.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf den Steuersignalplan gemäß Fig. 12 näher auf die Arbeitsweise der vorstehend beschriebenen Schaltungsanordnung eingegangen .
Wie im Falle des vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels gibt das Differenzierglied 105 bei dem in Abhängigkeit von der Beendigung der Aufwärtsbewegung des Schwingspiegels bzw. Rapidspiegels erfolgenden Schließen des Schalters 29 einen negativen Differenzierimpuls ab, der die RS-Flip-Flop-Schaltung 206 setzt, woraufhin das über deren Q-Ausgang abgegebene Signal Q2 invertiert wird und auf einen hohen Pegel übergeht, wodurch der Schalttransistor Tr22 durchgeschaltet wird. Dies hat zur Folge, daß die Antriebsspule 66 des vorderen Verschluß-Vorhangs mit einem von der Konstantstromschaltung -121, 125 bestimmten Konstantstrom beaufschlagt wird, so daß sich die Antriebswelle 35 und der Antriebsarm 36 in Uhrzeigerrichtung drehen und der vordere Verschlußvorhang 42 abzulaufen beginnt. Wenn sich das obere Ende des ° vorderen Verschlußvorhangs an der Unterkante des Bildfensters 41a vorbeibewegt hat und eine Position kurz vor seinem Auftreffen auf ein (nicht dargestelltes) Anschlagelement erreicht, stößt der fest an der Antriebswelle 35 angebrachte Rückstellhebel 35a gegen die Kontakte des
die Ablaufbewegung des vorderen Verschlußvorhangs überwachenden Detektorschalters 200, wodurch der Detektor-
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Schalter 200 geschlossen wird. Dies hat zur Folge, daß das Differenzierglied 202 einen negativen Differenzierimpuls abgibt, der die Zeitgeberschaltung 203 triggert. Dessen Ausgangssignal T5 wird hierdurch invertiert und für eine von dem Stellwiderstand 204 und dem Kondensator 205 abhängige gewisse Zeitdauer auf einem hohen Pegel gehalten. Während dieser Zeit wird der Schalttransistor Tr21 ebenfalls durchgeschaltet, so daß die Antriebsspule 66 des vorderen Verschlußvorhangs zusätzlich zu dem über die Konstantstromschaltung 121, 125 zugeführten Strom mit dem von der Konstantstromschaitung 120, 124 zugeführten Strom beaufschlagt wird. Der Verschlußvorhang wird somit wie im vorstehend beschriebenen Falle zur Verhinderung eines Zurückprallens festgehalten, da eine stärkere Kraft als die während des AblaufVorganges wirkende Antriebskraft aufgebracht wird. Nach Ablauf einer bestimmten Zeit geht das Ausgangssignal T5 der Zeitgeberschaltung 203 auf einen niedrigen Pegel über, wobei das Differenzierglied 207 einen negativen Differenzierimpuls abgibt, der die RS-Flip-Flop-Schaltung 206 zurückstellt, wodurch dessen Ausgangssignal Q2 auf einen niedrigen Pegel übergeht. Hierdurch werden die Scha ^transistoren Tr21 und Tr22 zur Aberregung der Antriebsspule 66 beido gesperrt.
Wenn die Aufwärtsbewegung des Schwingspiegels bzw. Rapidspiegels beendet und der Schalter 29 geschlossen ist, wird bei Abgabe des negativen Differenzierimpulses durch das Differenzierglied 105 außerdem die RS-Flip-Flop-1^ Schaltung 113 gesetzt, was eine Inversion des über ihren Q-Ausgang abgegebenen Ausgangssignals Q1 auf einen hohen Pegel zur Folge hat. Nach einer gewissen Zeitverzögerung geht auch das Ausgangssignal Q1I des Verzögerungsgliedes 114 auf einen hohen Pegel über, was zur Folge hat, daß der Zählstart-Schalttransistor 81 sperrt und die Aufladung des Zeitsteuerkondensators 80 einsetzt. Wenn die Spannung
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JL des Kondensators 80 einen vorgegebenen Wert erreicht hat, geht das Ausgangssignal 0P1 des Operationsverstärkers 82 auf einen niedrigen Pegel über, wodurch das Differenzierglied 83 einen negativen Differenzierimpuls abgibt, durch den das RS-Flip-Flop 212 gesetzt wird, wodurch das über seinen Q-Ausgang abgegebene Signal Q3 auf einen hohen Pegel übergeht. Hierdurch wird der Schalttransistor Tr24 durchgeschaltet, so daß die Antriebsspule 66* des hinteren Verschlußvorhangs mit einem von der Konstantstromschaltung 123, 127 geregelten Konstantstrom beaufschlagt wird. Dies hat zur Folge, daß sich die Antriebsachse 37 und der Antriebsarm 38 in Uhrzeigerrichtung drehen und der hintere Verschlußvorhang 43 abzulaufen beginnt.
15
Wenn der hintere Verschlußvorhang 43 das Ende seiner Ablaufbewegung erreicht hat, stößt der an der Antriebswelle 37 fest angebrachte Hebel 37a gegen den Kontakt des die Ablaufbewegung des hinteren Verschlußvorhangs überwachenden Detektorschalters 201, wodurch der Detektorschalter 201 geschlossen wird. Dies hat zur Folge, daß das Differenzierglied 208 einen negativen Differenzierimpuis abgibt, durch den die Zeitgeberschaltung 209 getriggert wird. Hierdurch wird das Ausgangssignal T6 der Zeitgeberschaltung 209 invertiert und für eine von dem Stellwiderstand 210 und dem Kondensator 211 abhängige bestimmte Zeitdauer auf hohem Pegel gehalten, so daß der Schalttransistor Tr23 ebenfalls durchgeschaltet wird.
Während dieser Zeit wird die Antriebsspule 66 des hinteren Verschlußvorgangs somit mit einem Konstantstrom beaufschlagt, der die Summe des von der Konstantstromschaltung 123, 127 geregelten Stroms und des von der Konstantstromschaltung 122, 126 geregelten Stroms darstellt, wodurch ein Zurückprallen des hinteren Verschluß-Vorhangs verhindert wird.
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--■wiL /NSPECTEO
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Wenn die auf diese Weise vorgegebene Zeit verstrichen ist und das Ausgangssignal T6 der Zeitgeberschaltung auf einen niedrigen Pegel übergeht, gibt das Differenzierglied 213 einen negativen Differenzierimpuls ab, durch den die RS-Flip-Flop-Schaltung 212 zurückgestellt wird, so daß ihr über den Q-Ausgang abgegebenes Ausgangssignal Q3 auf einen niedrigen Pegel übergeht. Hierdurch werden die beiden Schalttransistoren Tr23 und Tr24 zur Beendigung der Erregung der Antriebsspule 66' gesperrt, während das RS-Flip-Flop 113 durch den von dem Differenzierglied 213 abgegebenen Differenzierimpuls zurückgestellt wird.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Dauer, während der die Schalttransistoren Tr21, Tr22, Tr23, Tr24 zur Verhinderung des Zurückprallens leitend gehalten werden (d. h., die Dauer, während der das Ausgangssignal T5 der Zeitgeberschaltung 203 bzw. das Ausgangssignal T6 der Zeitgeberschaltung 209 einen hohen Pegel annimmt), in Abhängigkeit von der individuellen
Rückprallzeit des jeweils verwendeten Verschlusses durch Einstellung des Stellwiderstands 204 bzw. des Stellwiderstands 210 auf einen korrekten Wert eingestellt.
Ferner wird auch der Betrag des Stromes, mit dem ^ die Antriebsspule 66 bzw. 66' zur Verhinderung des Zurückprallens beaufschlagt wird, in geeigneter Weise der individuellen Rückprallstärke des jeweils verwendeten Verschlusses durch entsprechende Einstellung der Steliwiderstände 124 bis 127 der Konstantstromschaltungen
angepaßt.
Die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele beziehen sich somit auf eine einäugige Spiegelreflexkamera, deren Schlitzverschluß von einer elektrischen
Antriebsquelle angetrieben wird. Zur Verhinderung einer
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unbeabsichtigten Auslösung einer Belichtung aufgrund einer fehlerhaften Arbeitsweise von Schaltern, aufgrund eines Stoßes oder dgl. ist eine Verriegelungseinrichtung vorgesehen, die die Verschlußvorhänge vor ihrem Ablaufen in ihren Ausgangsstellungen verriegelt und derart angeordnet ist, daß sie bei Beendigung der Aufwärtsbewegung des Schwingspiegels bzw. Rapidspiegels der Kamera zur Freigabe der Verriegelungsverbindung betätigbar ist.
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Lee r s e
it

Claims (12)

  1. TlEDTKE - BüHLING - KlNNE
    Grupe - Pellmann
    *" Dipl.-Ing. R. Kinne
    3011693 D!pK"ln9·R Grupe
    Dipl.-Ing. B. Pellmann >
    Bavariaring 4, Postfach 20 2403 8000 München 2
    Tel.: 089-539653 Telex: 5-24845 tipat ' cable: Germaniapatent München 25. März 1980
    DE 0300
    Patentansprüche
    Kamera mit einem einen vorderen und einen hinteren Verschlußvorhang aufweisenden Schlitzverschluß, elektromagnetischen Antriebsquellen zum Antrieb des vorderen und des hinteren Verschlußvorhangs und einer elektrischen Stromquelle, gekennzeichnet durch eine Verriegelungseinrichtung (34, 36a, 38a), die mit dem vorderen Verschlußvorhang (42) und dem hinteren Verschlußvorhang (43) in deren ablaufbereiten Stellungen in Eingriff bringbar ist, wodurch die Verschlußvorhänge außer Betrieb gehalten werden, und durch eine Einrichtung (51, 18b, 40), die die Verriegelung der Verschlußvorhänge löst, bevor den elektromagnetischen Antriebsquellen (67, 66, 66') Strom zugeführt wird.
  2. 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spiegel-Antriebseinrichtung (18, 22) zur Aufwärtsbewegung und Rückführung eines an sich bekannten Schwingspiegels oder Rapidspiegels (27) vorgesehen ist und daß die Verriegelungseinrichtung den vorderen und den hinteren Verschlußvorhang in Abhängigkeit von der Betätigung der Spiegel-Antriebseinrichtung bei der Beendigung der Aufwärtsbewegung des Spiegels freigibt.
  3. 3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (35a), die den vorderen und den hinteren Verschlußvorhang in Abhängigkeit von der Betätigung der Spiegel-Antriebseinrichtung (22) zurück-
    030CU2/Q72S
    X/rs
    Deutsche Bank (München) Kto. 51/61070 Dresdner Bank (München) Kto. 3939 844 Postscheck (München) Kto. 670-43-804
    - 2 - ' DE 0300
    stellt, wenn der Schwingspiegel zurückkehrt.
  4. 4. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen Permanentmagneten (48) zum Festhalten der Verriegelungseinrichtung (34) in einer Verriegelungsstellung und durch einen Elektromagneten (40), der in Relation zu einer Auslöserbetätigung der Kamera vor Beginn der Stromzufuhr zu den elektromagnetisehen Antriebsquellen derart erregbar ist, daß die Verriegelungseinrichtung freigegeben wird.
  5. 5. Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verriegelungsfreigabeglied (51) für einen Ein-
    '5 griff mit der Spiegel-Antriebseinrichtung (18) vorgesehen ist, das auf die Spiegel-Hochklappbewegung der Spiegel-Antriebseinrichtung (18) anspricht und ein Verschluß-Verriegelungsteil (34) zum Lösen der Verschlußverriegelung bewegt.
  6. 6. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (39, 97'), die die Ablaufbewegung des hinteren Verschlußvorhangs zur Erzeugung eines Signals überwacht, und durch eine Einrichtung (32), die auf dieses Signal zur Bildung eines Signals für die Steuerung der Rückführbewegung desSpiegels anspricht.
  7. 7. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 6, ge-
    kennzeichnet durch eine Einrichtung (29, 87, 96), die auf eine Erfassung der Beendigung der Aufwärtsbewegung des Schwingspiegels zur Erzeugung eines Signals anspricht und durch eine Einrichtung (40), die auf dieses Signal zur Freigabe des Verschluß-Verriegelungsteils
    ■(34) aus der Verriegelungsverbindung anspricht.
    03Ö042/0726
    -·■".?--■ ' ■ ' DE 0300
  8. 8. Kamera nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (30, 30a, 33), die auf das Spiegelrückkehr-Steuersignal (32) zur Rückführung des Verschluß-Verriegelungsteils (34) in die Verschluß-Verriegelungsstellung anspricht.
  9. 9. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine Steuerschaltung (84, 101, 102, 106, 109, 113, 212, 208, 209, 206, 202, 203), die den elektromagnetischen Antriebsquellen (66, 66') über die elektrische Stromquelle einen Treiberstrom zuführt und das Fließen des Treiberstroms in der gleichen Richtung für eine bestimmte Zeit nach dem Ablaufen eines Verschlußvorhangs aufrechterhält.
  10. 10. Kamera nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung Strom-Verstärkungseinrichtungen (120, 124, Tr21, 112, 122, 126, Tr23) zur Steigerung des Treiberstroms für eine bestimmte Zeitdauer nach dem Ablaufen eines Verschlußvorhanges aufweist.
  11. 11. Kamera nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Strom-Verstärkungseinrichtungen Stelleinrichtungen (24, 125, 126, 127) zur Einstellung des Stromwertes aufweisen.
  12. 12. Kamera nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Strom-Verstärkungseinrichtungen mit den Verschlußvorhängen in Wirkverbindung stehende Schalter (200, 201) aufweisen.
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DE19803011693 1979-03-26 1980-03-26 Verschluß für eine einäugige Spiegelreflexkamera Expired - Lifetime DE3011693C2 (de)

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JP54127194A JPS6059576B2 (ja) 1979-10-01 1979-10-01 電磁駆動源を有する一眼レフカメラ
JP13256579A JPS5655929A (en) 1979-10-15 1979-10-15 Camera having electromagnetic driving source

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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