DE3011693A1 - Kamera mit elektromagnetischer antriebsquelle - Google Patents
Kamera mit elektromagnetischer antriebsquelleInfo
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Description
GRUPE - Pellmann "'"
" Drpi.-rng/KTiedtke
HUPE Γ tLLMANN Dipl.-Chem. G. Bühling
- 4 - Dipl.-Ing. R. Kinne
Dipl.-Ing. R Grupe Dipl.-Ing. B. Pellmann
Bavariaring 4, Postfach 20 8000 München 2
Tel.: 089-539653 Telex: 5-24845 tipat cable: Germaniapatent Mund
25. März 1980 DE 0300
CANON KABUSHIKI KAISHA
Tokyo / Japan
Kamera mit elektromagnetischer Antriebs
quelle
Die Erfindung bezieht sich auf Kameras und betrifft insbesondere mit einem elektromagnetisch angetriebenen
Schlitzverschluß ausgestattete Kameras.
Bisher findet als Antriebsquella zur Erzielung des
Ablaufens der Verschlußvorhänge eines KameraVerschlusses
im allgemeinen eine Feder Verwendung. Andererseits besteht in jüngster Zeit mit der fortschreitenden elektronischen
Ausstattung von Kameras überwiegend die Tendenz, die Belichtungseinstellung, den photographischen Steuerablauf
und dgl. elektrisch zu steuern. Da auch bei den mit sehr viel Elektronik ausgestatteten Kameras das Verschlußantriebssystem
weiterhin mechanisch aufgebaut ist, erscheint unter dem Gesichtspunkt! der "Elektronisierung"
der gesamte Aufbau einer solchen Kamera so kompliziert wie zuvor. Zur Vereinfachung dieses komplizierten Aufbaus
wurde kürzlich vorgeschlagen, den Verschluß elektromagnetisch anzutreiben.
X/rs
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Bei Verwendung einer elektromagnetischen Antriebsquelle
in einer Kamera, über die der Verschluß von elektromagnetischen Kräften angetrieben bzw. betätigt wird,
entfällt natürlich das Erfordernis, bewegliche mechanisehe Teile unterschiedlichster Art wie im Falle üblicher
Kameras verwenden zu müssen, wodurch sich der Kameraaufbau erheblich vereinfachen läßt.
In bezug auf die Anbringung einer elektrischen Energiequelle im Inneren des Kameragehäuses erschwert
allerdings der nur begrenzt zur Verfügung stehende Raum die Verwendung einer Batterie mit der in hohem Maße
erforderlichen großen Kapazität und damit großen Abmessungen. Aus diesem Grunde müssen die Verschlußvorhänge
und ihre Antriebs- und Betätigungseinrichtungen möglichst leicht konstruiert werden, wobei ihre beweglichen Teile
mit möglichst geringer Reibung arbeiten müssen, so daß eine elektromagnetische Antriebsquelle mit geringen
Abmessungen, die einen geringeren elektrischen Stromverbrauch aufweist, in Betracht gezogen werden kann. Bei
Berücksichtigung oder Erfüllung dieser Forderungen wird jedoch die Kamera in erheblichem Maße stoßempfindlich,
da bei Auftreten eines Stoßes in der ablaufbereiten Ausgangsstellung der Verschlußvorhänge für eine Belichtung
diese versehentlich in Bewegung versetzt werden und damit eine unbeabsichtigte Belichtung des Films herbeiführen
oder ein Steuerschalter für die Stromversorgung der elektromagnetischen Antriebsquelle fehlerhaft betätigt
wird, mit der Folge, daß der oder die Verschlußvorhänge ablaufen.
Ferner ist bekannt, daß der Verschlußvorhang bei Beendigung seiner Ablaufbewegung und Auftreffen auf ein
mechanisches Anschlag- oder Auffangteil dazu neigt, von
diesem Teil zurückzuprallen, wodurch ein Teil des Öffnungsbereiches
des Bildfensters versperrt oder das Bildfenster erneut geöffnet und damit eine inkorrekte Belichtung
des Films erhalten wird. Bei dem üblichen Schlitz-
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Verschluß wird ein solcher Aufprall des Verschlußvorhangs durch Verwendung einer Reibungsbremse oder einer Verriegelungsklinke
zur Verhinderung des Rückstoßes vermieden. Eine solche übliche Aufprall-Verhinderungseinrichtung
erfordert jedoch nicht nur Feineinstellungen beim Zusammenbau, sondern benötigt darüber hinaus eine Steuereinrichtung
zum Lösen der Verriegelungsklinke. Hierdurch wird der Aufbau wiederum verkompliziert und hat sich als
ungeeignet für eine Verwendung in Verbindung mit einem
elektromagnetisch, angetriebenen bzw. betätigten Verschluß erwiesen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
einen elektromagnetisch betätigten Schlitzverschluß aufweisende einäugige Spiegelreflexkamera derart mit einer
Verriegelungseinrichtung auszustatten, daß in der Ausgangsstellung der Verschlußvorhänge vor ihrem Ablaufen j
eine versehentliche Betätigung der Verschlußvorhänge durch eine fehlerhafte Betätigung eines Stromversorgungs-;
Steuerschalters, durch einen Stoß oder dgl. verhindert wird.
Darüber hinaus soll die Kamera derart ausgestaltet werden, daß sich ein Aufprallen der Verschlußvorhänge
unter Verwendung der elektromagnetischen Antriebsquelle verhindern läßt.
Diese Aufgabe wird mit den im Patentanspruch 1 angegebenen Mitteln gelöst, gemäß denen insbesondere die
Verriegelungseinrichtung derart ausgestaltet ist, daß eine Verschlußauslösung in Abhängigkeit von der Aufwärtsschwenkbewegung
des Schwingspiegels {Rapidspiegels) der einäugigen Spiegelreflexkamera erfolgt, so daß auch
im Falle einer aufgrund einer fehlerhaften Betätigung des
JJ Steuerschalters erfolgenden Beaufschlagung der elektromagnetischen
Antriebsquelle mit elektrischem Strom eine
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Verschlußauslösung und damit eine unbeabsichtigte Belichtung verhindert wird.
Hierbei findet eine elektromagnetische Einrichtung Verwendung, die die Arbeitsweise der Verriegelungseinrichtung
zum Verriegeln und Freigeben bzw. Auslösen der Verschlußvorhänge steuert.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteran-Sprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben.
15
15
Es zeigen:
Fig. 1 eine auseinandergezogene perspektivische
Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäß ausge
stalteten Kameraverschlusses,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht, die Einzelheiten des Kameraverschlusses gemäß
Fig. 1 und einer elektromagnetischen
Antriebsquelle veranschaulicht,
Fig. 3 ein teilweise in Form eines Blockschaltbildes ausgeführtes elektrisches Schaltbild
einer Steuerschaltung zur Steuerung
des Kameraverschlußes gemäß Fig. 1,
Fig. 4 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels,
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Fig. 5 eine Steuerschaltung für das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4,
Fig. 6 eine auseinandergezogene perspektivische
Darstellung eines dritten Ausführungs-
Fig. 7 ein drittes Ausführungsbeispiel der Steuerschaltung,
10
10
Fig. 8 ein viertes Ausführungsbeispiel der Steuerschaltung,
Fig. 9 einen Steuersignalplan der Schaltungsanordnung
gemäß Fig. 8,
Fig. 10 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung eines fünften Ausführungsbeispiels
,
20
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Fig. 11 ein Schaltbild einer Steuerschaltung für das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 10,
und
Fig. 12 einen Steuersignalplan der Schaltungsanordnung
gemäß Fig. 11.
In Fig. 1 bezeichnet die Bezugszahl 1 eine Aufwickelachse, die sich gemeinsam mit einem (nicht dargestellten)
Transporthebel der Kamera dreht und eine an ihrem unteren Ende befestigte Nockenscheibe 2 aufweist. Die Bezugszahl
bezeichnet einen um eine Achse 3b schwenkbaren Hebel, der mit einem Stift 3a versehen ist und einen mit der
Nockenscheibe 2 in Eingriff stehenden fest angebrachten
Nockenstößel 4 trägt. Die Bezugszahl 5 bezeichnet einen
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zum Spannen eines Blenden- und Spiegelantriebsmechanismus dienenden Verbindungshebel, der um eine Achse 5c
schwenkbar ist und über ein (nicht dargestelltes) Zwischenglied mit dem Stift 3a zusammenwirkt. Ein am Ende
des Hebels 5 fest angebrachter Stift 5b steht mit einem Arm eines nachstehend noch näher beschriebenen Spannhebels
60 in Eingriff. Die Bezugszahl 10 bezeichnet eine Auslöseeinrichtung der Kamera, die einen Elektromagneten
8 mit einem Permanentmagneten 9 aufweist. Mit 8a ist ein von einem Traghebel 7 getragener Anker bezeichnet, der
von dem Elektromagneten 8 angezogen wird. Die Bezugszahl 6 bezeichnet einen Auslöse-Signalhebel, der an einer
gemeinsamen Achse 7b des Traghebels 7 befestigt ist, so daß die beiden Hebel sich gemeinsam drehen können. Mit
7a ist eine Feder bezeichnet, die auf den Anker 8a zur Erzielung einer· von dem Elektromagneten 8 weggerichteten
Bewegung einwirkt. Mit 6b ist ein Stift bezeichnet, der fest an dem Auslöse-Signalhebel 6 angebracht ist und mit
einer fest an dem Verbindungshebel 5 angebrachten Blattfeder 5a In Eingriff steht. Außerdem ist an dem Hebel 6
ein Stift 6a fest angebracht, der mit einem Arm 11b eines Auslösehebels 11 in Eingriff steht.
Der Auslösehebel 11 ist um eine Achse 11d schwenkbar bzw. drehbar, wobei sein entgegengesetztes Endteil 11c
gabelförmig ausgebildet ist und mit einem hinteren Endstück eines um eine Achse 12a drehbaren Verriegelungshebels 12 in Eingriff steht. Mit der Bezugszahl 13 ist
ein Antriebshebel bezeichnet, der um eine Achse 13e schwenken
° bar bzw. drehbar ist und bei Drehung in Gegenuhrzeigerrichtung
eine Blendenantriebsfeder 13a spannt. Der Antriebshebel 13 weist ein Endteil 13c auf, das mit einem hakenförmigen
Endteil des Verriegelungshebels 12 in Eingriff
bringbar und hierdurch im Spannzustand verriegelbar ist. 35
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Die Bezugszahl 15 bezeichnet einen Blendenantriebshebel,
der um die Achse 13e schwenkbar bzw. drehbar ist, wobei ein abgewinkelter Abschnitt 15b seines einen Arms
mit einem (nicht dargestellten) Stift zur automatischen Blendenöffnungssteuerung eines Objektivs in Eingriff
steht. In der Mitte eines Arms des Antriebshebels 13 ist ein Stift 14c fest angebracht, durch den ein Zwischenoder
Verbindungshebel 14 drehbar gehalten wird, der von einer Feder 14a für eine Drehung in Uhrzeigerrichtung
vorgespannt wird, um mit dem entgegengesetzten Ende 15a des Blendenantriebshebels 15 in Eingriff zu treten. Mit
15c ist eine Feder bezeichnet, die den Blendenantriebshebel
15 in eine Richtung zwingt, in der er mit dem Zwischenhebel 14 in Eingriff tritt. Der Spannhebel 60 ist
um eine Achse 6Od dreh- bzw. schwenkbar, wobei sein einer Arm 60c mit einem Stift 5b des Verbindungshebels 5 in Eingriff
steht, während das freie Ende 60b eines in der Mitte dieses Armes fest angebrachten Stiftes 60a mit einem Arm
13b des Antriebshebels 13 in Eingriff steht, wodurch eine in Uhrzeigerrichtung erfolgende Drehbewegung des Verbindungshebels
5 zum Spannen der Feder 13a auf den Antriebshebel 13 übertragbar ist. Der Auslösehebel· 11 wird von
einer in bezug auf die Feder 7a schwächeren Feder 11a in
Gegenuhrzeigerrichtung vorgespannt, wobei ein Arm 11b ständig mit dem Stift 6a des Auslöse-Signalhebels 6 in
Eingriff steht.
Die Bezugszahl 17 bezeichnet einen automatischen Blendenöffnungs-Signalhebel·, der um eine Achse 17a dreh-
bzw. schwenkbar ist und einen mit einem an dem Zwischenhebel· 14 befindiichen Stift 14b in Eingriff stehenden
Arm 17c sowie einen mit dem unteren Ende eines Spiegelrückkehr-Signalhebels
30 in Eingriff stehenden weiteren Arm 17b aufweist. Die Bezugszahl 16 bezeichnet einen An-
schlag, der den Bewegungsbereich des Antriebshebeis 13
begrenzt.
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Die Bezugszahl 18 bezeichnet einen Spiegelantriebshebel, der um eine stationäre Achse 18d drehbar ist und
an seinem unteren Endteil mit einem Arm 13d des Antriebshebels 13 in Eingriff steht, wobei sein oberes Endteil
einen gebogenen Abschnitt aufweist, mit dem eine Spiegelantriebsfeder
18a verbunden ist. Am unteren Arm des Spiegelantriebshebels 18 ist eine Achse 18c fest angebracht,
auf der ein Verriegelungshebel 23 schwenkbar gelagert ist. Der Verriegelungshebel 23 wird von einer Feder 23a für
eine Bewegung in Uhrzeigerrichtung vorgespannt und weist an seinem freien Ende einen Haken 23a auf, der mit einem
Klinkenabschnitt 22b eines um die Achse 18d drehbaren Spiegel-Hochklapphebels 22 in Eingriff bringbar ist.
Die Bezugszahl 24 bezeichnet einen um eine Achse 24c drehbaren Zwischenhebel, der einen mit einem Stift 25a
einer Spiegeltragplatte 25 in Eingriff stehenden Endab schnitt 24b und einen an seinem entgegengesetzten Arm
fest angebrachten Stift 24a aufweist und mit einem Arm 22c des Spiegel-Hochklapphebels 22 in Eingriff steht.
Die Bezugszahl 26 bezeichnet eine Drehachse, während die Bezugszahl 27 einen Schwingspiegel bzw. Rapidspiegel
bezeichnet.
Ein Arm des Spiegelantriebshebels 18 ist mit einem
Vorsprung 18b versehen, der mit einem unteren freien Endabschnitt eines Schalterbetätigungshebels 51 in Eingriff
bringbar ist. Der Schalterbetätigungshebel 51 ist um eine Achse 51c drehbar bzw. schwenkbar und wird von einer Feder
51a für eine Bewegung in Gegenuhrzeigerrichtung vorgespannt, wobei sein entgegengesetzter Arm 51b derart angeordnet
ist, daß er bei Berührung eines der Kontaktelemente eines die Beendigung der Spiegelhochklappbewegung überwachenden
Arbeitskontakt-Signalschalters 29 diesen Schalter
.
schließt. Darüber hinaus kann der Arm 51b an seiner Unterseite mit dem oberen Ende einer nachstehend noch näher
beschriebenen Verschlußvorhang-Verriegelungsplatte 34 in Eingriff treten.
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Außerdem ist auf der Achse 51c ein für den hinteren Verschlußvorhang vorgesehener Signalhebel 52 schwenkbar
gelagert, der einen mit einem nachstehend noch näher beschriebenen Antriebsarm für den hinteren Verschlußvorhang
in Eingriff stehenden Arm 5 2a sowie einen gegenüberliegenden Arm 52b aufweist, der mit einem Ende 30a
des Spiegelrückkehr-Signalhebels 30 in Eingriff steht. Der Spiegelrückkehr-Signalhebel 30 ist auf einer Achse
3Of schwenkbar gelagert, wobei ein an einem Arm des Hebels fest angebrachter Stift 30b mit dem gegenüberliegenden
Arm 23b des Verriegelungshebels 23 in Eingriff steht. Die Bezugszahl 41 bezeichnet eine Verschlußgrundplatte,
die mit einem Bildfenster 41a versehen ist, während die Bezugszahl 42 einen vorderen Verschlußvorhang und die
Bezugszahl· 43 einen hinteren Verschiußvorhang bezeichnen.
Wie in Fig. 2 im einzelnen dargestellt ist, besteht der vordere Verschlußvorhang 42 aus drei lichtundurchlässigen
dünnen Lamellen 42-1, 42-2 und 42-3, die über Stifte 42a bis 42f gelenkig mit zwei Antriebsarmen 36 und 36' verbunden
und derart angeordnet sind, daß sie sich entlang der Verschlußgrundplatte 41 bewegen, wodurch das Bildfenster
41a geöffnet und geschlossen wird. Der Arm 36' ist auf einer an der Verschlußgrundplatte 41 befindiichen
Achse 36" schwenkbar gelagert, während der Arm 36 an einer Antriebswelle 35 einer elektromagnetischen Antriebsquelle
67 für den vorderen Verschlußvorhang fest angebracht ist und von der Verschlußgrundplatte 41 getragen wird,so daß er
zusammen mit der Antriebswelle 35 drehbar ist.
Der hintere Verschlußvorhang 43 besteht aus drei ähnlichen dünnen Lamellen 43-1, 43r2 und 43-3, die über
Stifte 43a bis 43f gelenkig mit Antriebsarmen 38 und 38' verbunden und derart angeordnet sind, daß sie das BiIdfenster
in ähnlicher Weise wie der vordere Verschlußvorhang öffnen und schließen.
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Der Arm 38' ist auf einer an der Verschlußgrundplatte
41 befindlichen Achse 38a schwenkbar gelagert, während der Arm 38 an einer Antriebswelle 37 einer (nicht dargestellten)
elektromagnetischen Antriebsquelle für den hinteren Verschlußvorhang fest angebracht und durch die gemeinsame
Drehbewegung mit der Antriebswelle 37 verschwenkbar ist.
Die elektromagnetische Antriebsquelle 67 umfaßt einen Rahmen 65, einen mit einem Abschnitt fest an dem Rahmen
65 befestigten Permanentmagneten 62 und eine um den Permanentmagneten 62 drehbare Spule 66, wobei die an der Spule
66 befestigte Antriebswelle 35 in in dem Rahmen 65 vorgesehenen Paßlöchern 65a und 65b drehbar gehalten wird.
Die Bezugszahl 6f bezeichnet ein um die Spule 6 6 herum
angeordnetes und fest an dem Rahmen 65 angebrachtes Joch. Zwar ist in Fig. 2 lediglich die elektromagnetische
Antriebsquelle für den vorderen Verschlußvorhang dargestellt, jedoch weist die elektromagnetische Antriebsquel*-1
Ie für den hinteren Verschlußvorhang einen ähnlichen bzw. gleichen Aufbau auf. 'Wird die'Spule der jeweiligen
elektromagnetischen Antriebsquelle mit Strom beaufschlagt,
dreht sich die zugehörige Antriebswelle 35 bzw. 37 in einem innerhalb von 180° liegenden vorgegebenen Bereich,
wodurch die Arme 36 und 38 angetrieben bzw. verstellt werden und den vorderen und hinteren Verschlußvorhang
in ihre AblaufStellungen bewegen.
Wie wieder Fig. 1 zu entnehmen ist, ist an dem freien Ende der Antriebswelle 35 für den vorderen Verschlußvorhang
ein zur Rückstellung des Verschlusses dienender Arm 35a fest angebracht, der mit einem Arm 22a des Spiegel-Hochklapphebels
22 in Eingriff treten kann.
Die Bezugszahl 34 bezeichnet eine Verschluß-Verriegelungsplatte,
die verschiebbar an der Verschluß-Grundplatte 41 angebracht ist und von einer Feder 34a für
eine Aufwärtsbewegung (gemäß Fig. 1) vorgespannt wird. Mit 34b ist ein Vorsprung bezeichnet, der mit einem Klin-
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kenabschnitt 36a des Antriebsarms 36 für den vorderen Verschlußvorhang in Eingriff tritt, während mit 34c
ein Vorsprung bezeichnet ist, der mit einem Klinkenteil
38a das Antriebsarms 38 für den hinteren Verschlußvorhang in Eingriff tritt. Wenn der Verschluß gemäß Fig. 1 auf
die Ausgangsstellung zurückgestellt und für die Ablaufbewegung bereit ist, verschließt der vordere Verschlußvorhang
das Bildfenster 41a, während der hintere Verschlußvorhang aus dem Bildfenster herausbewegt ist. Hierbei
wird der hintere Verschlußvorhang von einem (nicht dargestellten) Anschlagglied an einer weiteren Aufwärtsbewegung
gehindert, während der vordere Verschlußvorhang mit seiner obersten Lamelle 42-3 über einen (nicht dargestellten)
Hocker gegen die Lamelle 43-1 des hinteren Verschlußvorhangs stößt und an einer weiteren Aufwärtsbewegung
gehindert wird. Im übrigen werden die Verschlußvorhänge 42 und 43 durch Eingriff der Verriegelungsplatte
mit den Antriebsarmen an einer Abwärtsbewegung aus den in Fig. 1 dargestellten Positionen gehindert. Durch diese
Verriegelung ist somit gewährleistet, daß auch durch einen Stoß oder eine versehentliche Beaufschlagung der
Spule mit Strom keine fehlerhafte Auslösung auftreten kann.
in Fig. 3 ist ein elektrisches Schaltbild dargestellt,
das ein Ausführungsbeispiel einer Steuerschaltung zur Steuerung der Arbeitsweise des Verschlußmechanismus
gemäß den Fig. 1 und 2 zeigt. In Fig. 70 bezeichnet die Bezugszahl 70 ein Photoelement (Siliciumphotozelle),
^ während die Bezugszahl 71 einen Operationsverstärker
bezeichnet, der einen Vorverstärker für das zwischen seine beiden Eingänge geschaltete Photoelement 70 darstellt,
wobei eine zur logarithmischen Signalkomprimierung dienende
Diode 72 in einen Rückkopplungszweig des Operationsverstärkers
71 geschaltet ist. Die Bezugszahl 73 bezeich-
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- 15 - ".' DE 0300
net eine Rechenschaltung bekannter Art. Die Bezugszahl 7 4 bezeichnet einen Stellwiderstand zur Einstellung eines
vorgegebenen Blenöen-Rastzahlenwertes ( Δ, Av), während die
Bezugszahl 75 einen Stellwiderstand zur Einstellung eines ASA-Filmempfindlichkeitswertes (Sv) des jeweils verwendeten
Films bezeichnet. Die Rechenschaltung 73 gibt ein Ausgangssignal ab, das den einzusteuernden VerschlußZeitwert
(Tv) repräsentiert. Die Bezugszahl 76 bezeichnet einen Kondensator zur Abspeicherung des Verschlußzeitwertes
Tv, während die Bezugszahl 77 einen Umschalter bezeichnet, der normalerweise mit einem Kontakt "a" verbunden ist und
in Abhängigkeit von einer Aufwärtsbewegung des Schwingspiegels auf einen Kontakt "b" umgeschaltet wird. Die
Bezugszahl 78 bezeichnet einen Operationsverstärker, der eine Spannungsfolgeschaltung bildet. Die Bezugszahl 79
bezeichnet einen Transistor zur logarithmischen Signaldehnung, dessen Kollektor mit einem Zeitsteuerkondensator
80 verbunden ist. Die Bezugszahl 81 bezeichnet einen Schalttransistor für den Zählstart, während die Bezugszahl
82 einen eine Vergleicherschaltung bildenden Operationsverstärker bezeichnet, dessen nichtinvertierender
Eingang mit dem Kollektor des Signaldehnungstransistörs 79 verbunden ist, während dem invertierenden Eingang eine
Bezugsspannung Vs zugeführt wird. Die Bezugszahl 83 bezeichnet ein mit dem Ausgang der Vergleicherschaltung 82
verbundenes Differenzierglied, während die Bezugszahl
84 eine Zeitgeberschaltung bezeichnet, die von dem negativen Differenzierimpuls des Differenziergliedes 83 zur
Abgabe eines eine vorgegebene Zeit (von z. B. 20 ms)
andauernden hochpegeligen Ausgangssignals getriggert wird. Die Bezugszahl 85 bezeichnet ein Differenzierglied,
das eingangsseitig mit dem Ausgang der Zeitgeberschaltung 84 verbunden ist.
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Die Bezugszahl 29 bezeichnet einen Arbeitskontaktschalter,
der bei Beendigung der Aufwärtsbewegung des Schwingspiegels geschlossen wird. Das Schließen dieses
Schalters bewirkt, daß ein nachgeschaltetes Differenzierglied 87 einen negativen Differenzierimpuls abgibt.
Die Bezugszahl 88 bezeichnet eine RS-Flip-Flop-Schaltung,
deren Setzeingang mit dem Ausgang des Differenziergliedes
87 und deren Q-Ausgang mit einem Verzögerungsglied 89 verbunden sind. Das Verzögerungsglied 89 weist wiederum
einen Ausgang Q1 auf, der mit der Basis des Zählstart-Schalttransistors
81 über einen Widerstand verbunden ist.
Mit Tr1 ist ein Transistor bezeichnet, dessen Basis mit dem Q-Ausgang der Flip-Flop-Schaltung 88 und dessen
Kollektor mit einer Konstantstromquelle 93 verbunden
sind, wobei die Konstantstromquelle 93 wiederum ■. mit der einen Teil der Antriebsquelle für den vorderen Verschlußvorhang
bildenden Spule 66 verbunden ist. Mit Tr2 igt ein Transistor bezeichnet, dessen Basis mit dem
Ausgang der Zeitgeberschaltung 84 und dessen Kollektor mit einer Konstantstromquelle 95 verbunden sind, wobei
die Konstantstromquelle 95 wiederum mit der einen Teil der Antriebsquelle für den hinteren Verschlußvorhang
bildenden Spule 66' verbunden ist. Die Bezugszahl 99 bezeichnet einen Auslöseschalter, der mit einem (nicht
dargestellten) Verschlußauslöseknopf zusammenwirkt. Die Bezugszahl 97 bezeichnet ein Differenzierglied, während
die Bezugszahl 98 eine Zeitgeberschaltung bezeichnet,
die auf den Ausgangsimpuls des Differenziergliedes
97 zur Bildung eines eine vorgegebene Zeitdauer repräsentierenden Ausgangssignals anspricht. Mit Tr9 istein
mit dem Ausgangsanschluß der Zeitgeberschaltung 98 verbundener Transistor bezeichnet, während die Bezugs-
zahl 8 den Elektromagneten gemäß Fig. 1 bezeichnet.
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Nachstehend wird näher auf die Arbeitsweise des Ausführungsbeispiels gemäß den Fig. 1, 2 und 3 eingegangen.
Hierbei wird davon ausgegangen, daß sämtliche in den Figuren dargestellten Mechanismen eine Stellung
einnehmen, bei der der Verschluß in die Ausgangsstellung zurückgeführt ist und das Ablaufen seines vorderen und
hinteren Verschlußvorhangs erfolgen kann.
Wenn in diesem Zustand der (nicht dargestellte ) Auslöseknopf gedrückt wird, wird der Auslöseschalter
99 gemäß Fig. 3 geschlossen. Hierdurch triggert das Differenzierglied 97 die Zeitgeberschaltung, was die Bildung
eines hochpegeligen Signals für eine vorgegebene Zeitdauer zur Folge hat. Der Transistor Tr9 wird demzufolge
durchgeschaltet und versorgt den Elektromagneten 8 mit elektrischer Energie. Hierdurch wird die Anziehungskraft
des Permanentmagneten 9 gemäß Fig. 1 aufgehoben bzw. kompensiert und der Anker 8a durch die Feder 7a
in Gegenuhrzeigerrichtung bewegt. Der Stift 6a des mit dem Traghebel 7 gekoppelten Auslöse-Signalhebels 6
drückt somit gegen den Auslösehebel 11, der gegen die Federkraft der Feder 11a in Uhrzeigerrichtung verschwenkt
wird. Da der Verriegelungshebel· 12 nun von dem Auslösehebel 11 in Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird, löst sich
der Eingriff mit dem Endabschnitt 13c des Antriebshebels 13, der nun von der Feder 13a in Uhrzeigerrichtung verschwenkt
wird. Diese Bewegung des Antriebshebels 13 bewirkt über den Zwischenhebel 14 eine gemeinsame Drehbewegung
des Blendenantriebshebels 15 in Uhrzeigerrichtung,.
ou wodurch wiederum ein (nicht dargestellter) Stift eines
Blendenantriebsringes in der Objektivfassung in Uhrzeigerrichtung gedreht wird. Auf diese Weise werden (nicht
dargestellte) Blendenlamellen bis zu dem vorgegebenen Blendenöffnungswert geschlossen. Diese Bewegung des An-
triebshebels 13 bewirkt außerdem, daß der Spiegelantriebshebel 18 durch die Feder 18a in Gegenuhrzeigerrichtung
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gedreht wird, wenn sich der Antriebshebel 1.3 mit seinem freien Ende von dem unteren Endabschnitt des Spiegelantriebshebels
18 fortbewegt. Der Spiegelantriebshebel 18 und der Spiegel-Hochklapphebel 22 drehen sich auf der
gleichen Achse in der gleichen Richtung gemeinsam mit der Hochklapp«-'Verriegelungsklinke 23, während der Arm
22c des Spiegel-Hochklapphebeis 22 gegen den Stift 24a
des Zwischenhebels 24 stößt, so daß dieser Hebel in Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird, was wiederum zur Folge
hat, daß das entgegengesetzte Endteil 24b des Zwischenhebels 24 die Spiegeltragplatte 25 über den an ihr befindlichen
Stift 25a um die Achse 26 dreht und die Spiegeltragplatte 25 somit gegen die Federkraft der Feder 28
hochgeklappt wird.
Diese Aufwärtsbewegung des Spiegels bewirkt außerdem, daß der Umschalter 77 gemäß Fig. 1 von dem Kontakt "a"
auf den Kontakt "b" umschaltet, wodurch der Verschlußzeitwert Tv in dem Kondensator 76 der Schaltungsanordnung
gemäß Fig. 3 gespeichert wird. Da nämlich die Schaltungsanordnung gemäß Fig. 3 durch Schließen eines (nicht dargestellten)
Hauptschalters oder Batterieschalters vor der Betätigung des Auslöseknopfes in Betrieb genommen wird,
gibt der Operationsverstärker 71 ein Ausgangssignal in
Form einer von der Objekthelligkeit Bv und der F-Zahl Avo des vollständig geöffneten Objektivs abhängigen
Spannung ab, die von der Rechenschaltung 73 zusammen mit dem durch die Anzahl der von dem minimal möglichen Blendenwert
durchlaufenen Schließ-Rastpunkte vorgegebenen Blendenöffnungswert und dem Filmempfindlichkeitswert
Sv zur Bildung eines einen Verschlußzeitwert Tv repräsentierenden Ausgangssignals verarbeitet wird. Diese
Verschlußzeitinformation Tv wird somit in den Kondensator
76 eingegeben und dort abgespeichert. 35
Wenn der Spiegelantriebshebel 18 den Spiegel um 45°
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dreht, bei welchem Wert die Aufwärtsbewegung des Spiegels abgeschlossen ist, dreht der Vorsprung 18b des Spiegelantriebshebels
18 den Betätigungshebel 51 gegen die Federkraft der Feder 51a in Uhrzeigerrichtung, wobei
das freie Endteil 51b des Betätigungshebels 51 die Verriegelungsplatte 34 gegen die Federkraft der Feder 34a
nach unten drückt, so daß die Vorsprünge 34c und 34b der Verriegelungsplatte 34 außer Eingriff mit den Klinkenteilen
38a und 36a der Antriebsarme 38 und 36 für die Verschlußvorhänge geraten. Die Betätigung bzw. Auslösung
der Verschlußvorhänge kann nunmehr erfolgen. Zu diesem Zeitpunkt werden die Verschlußvorhänge mit geeigneten
Mitteln, wie z. B. durch Reibwirkung, eine Sperrklinke und eine Feder bzw. ein Federgesperre bekannter Art,
stationär festgehalten, da andernfalls aufgrund ihres
eigenen Gewichts eine Fehlfunktion auftreten würde. Außerdem führt diese Bewegung des Betätigungshebels 51
zum Schließen des Schalters 29, wodurch das Differenzierglied
87 gemäß Fig. 3 angesteuert wird. Hierdurch wird die Flip-Flop-Schaltung 88 gesetzt und gibt über seine
Ausgangsstufe Q ein hochpegeliges Signal ab. Dieses Signal schaltet den Transistor Tr1 durch, so daß ein
von der Konstantstromschaltung 93 geregelter Strom durch die Spule 66 fließt, was zur Folge hat, daß in dem in
dem Magnetfeld liegenden Teil der Spulenwicklung gemäß Fig. 2 eine Kraft ausgeübt wird. Da diese Kraft auf die
Antriebswelle 35 ein Moment ausübt, wird die Antriebswelle 35 in Uhrzeigerrichtung in Drehung versetzt, wodurch
der Antriebsarm 36 für den vorderen Verschlußvorhang in Uhrzeigerrichtung bewegt wird, so daß der
vordere Verschlußvorhang das Bildfenster öffnet und damit die Belichtung einleitet. Das Setzen der Flip-Flop-Schaltung
88 bewirkt weiterhin, daß das Verzögerungsglied 89 ein hochpegeliges Signal mit einer vorgegebenen
Zeitverzögerung abgibt, woraufhin der Transistor 81 sperrt. Hierdurch beginnt die Aufladung des Kondensators
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80 durch den Kollektorstrom des Transistors 79. Da die
Basis des Transistors 7 9 mit dem Ausgang des Verstärkers 7 8 verbunden ist, entspricht dieser Kollektorstrom dem
durch logarithmische Dehnung der in dem Kondensator 76 abgespeicherten Tv-Information erhaltenen Wert. Die Aufladung
des Kondensators 80 erfolgt s.omit in Abhängigkeit von dem auf der Basis der Objekthelligkeit bestimmten
Verschlußzeitwert, d. h., die Spannung am Kondensator
erreicht den Betrag der Bezugsspannung Vs innerhalb eines
Zeitintervalls, das von dem Tv-Wert abhängt. Hierdurch
wird das Ausgangssignal der Vergleicherschaltung 82 invertiert und triggert das Differenzierglied 83, das
wiederum einen Differenzierimpuls zur Triggerung der
Zeitgeberschaltung 84 abgibt. In einer vorgegebenen Zeit erzeugt die Zeitgeberschaltung 84 ein hochpegeliges Signal,
durch das der Transistor Tr2 durchgeschaltet wird, so daß ein Konstantstrom durch die Spule 66' der elektromagnetischen
Antriebsquelle für den hinteren Verschlußvorhang
fließt. Hierdurch dreht sich die Antriebswelle 87 in Pfeilrichtung, wodurch der Verschlußvorhang 43
geschlossen und damit die Belichtung beendet wird. Die Zeit, während der das Ausgangssignal· der Zeitgeberschaltung
84 auf einem hohen Pegel verbleibt, liegt hierbei in einem gewissen Ausmaß über der vom Beginn bis zur Beendigung
der Ablaufbewegung des hinteren Verschlußvorhangs erforderlichen Zeitdauer, wodurch gewährleistet
wird, daß sich der Verschluß mit hoher Zuverlässigkeit schließt. Wenn das von der Zeitgeberschaltung 84 abgegebene
hochpegeiige Signal endet, d. h., wenn das Ausgangssignal der Zeitgeberschaltung 84 nach dem Schließen
des Verschlusses auf einen niedrigen Pegel übergeht, wird das Differenzierglied 85 zur Abgabe eines Differenzierimpulses
getriggert, der der Flip-Flop-Schaltung 88 zu deren Rückstellung zugeführt wird. Die Beendigung der
Belichtungssteuerung führt somit zum Sperren der Transistoren Tr1 und Tr2.
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Während sich die Antriebswelle 37 in Pfeilrichtung dreht und der hintere Verschlußvorhang abzulaufen
beginnt, stößt der Klinkenteil 38a des Armes 38 gegen den Arm 52a des Signalhebels 52, wodurch der Arm 52a in
Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird. Der Signalhebel 52 stößt hierdurch gegen das freie Endteil 30a des
Signalhebels 30, so daß der Signalhebel 30 sich in Uhrzeigerrichtung dreht. Hierbei dreht sich auch der mit dem
abgestuften Teil des Signalhebels 52 in Eingriff befindliehe
Betätigungshebel 51 in Gegenuhrzeigerrichtung.
Die in Uhrzeigerrichtung erfolgende Bewegung des Signalhebels 30 bewirkt, daß der Stift 30b die Verriegelungsklinke
23 in Gegenuhrzeigerrichtung dreht und sie aus ihrem Eingriff' mit dem Spiegel-Hochklapphebel 22 löst.
Die Spiegeltragplatte 25 wird dann nicht länger in der hochgeklappten Stellung festgehalten und kehrt durch die
Wirkung der Rückholfeder 28 in die dargestellte Position zurück.
Zu diesem Zeitpunkt dreht sich auch der Zwischenhebel 24 in Uhrzeigerrichtung, wobei seine Bewegung über den
Stift 24a und den Arm 22c übertragen wird und eine Drehung des Spiegel-Hochklapphebels 22 in Uhrzeigerrichtung zur
Folge hat, wodurch der Rückstellhebel 35a durch den Arm 22a in Pfeiirichtung gedreht wird. Da zu diesem Zeitpunkt
die elektrische Stromversorgung der elektromagnetischen Antriebsquellen bereits unterbrochen ist, bewirkt diese
Drehbewegung des Rückstellhebels 35a, daß sich der Antriebsarm 36 in Gegenuhrzeigerrichtung dreht. Auf diese
ου Weise werden der vordere und der hintere Verschlußvorhang
in ihre Ausgangsstellungen zurückgeführt. Gleichzeitig wird auch die Verriegelungsplatte 34 zurückverstellt,
da sie durch die Federkraft der Feder 34a aufwärtsbewegt wird, so daß der Verschluß wieder mittels der
Klinkenteile 36a, 38a verriegelt wird.
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Wie vorstehend beschrieben, erfolgt bei der Drehung des Signalhebels 30 eine Drehung des Signalhebels 17 in
Gegenuhrzeigerrichtung, wodurch der Zwischenhebel 14 über den in Eingriff befindlichen Stift 14b in Gegenuhrzeigerrichtung
gedreht wird, so daß der abwärtsverlaufende Abschnitt 15a des Blenden-Antriebshebels 15 außer Eingriff
mit dem Zwischenhebel 14 gerät. Der Blenden-Antriebshebel
15 wird sodann von der Feder 15c in Gegenuhrzeigerrichtung
gedreht, wodurch die Blendenlamellen über einen Mechanistnus
bekannter Art vollständig geöffnet werden. Auf diese Weise ist ein erster Halbzyklus des photographischen
Ablaufs abgeschlossen.
Nachstehend wird der zweite Halbzyklus des photographischen Ablaufs näher erläutert, bei dem der Film
um ein Einzelbild weitertransportiert wird. Bei Betätigung des (nicht dargestellten) Transporthebels wird die
Aufwickelachse 1. in Pfeilrichtung gedreht, wodurch der Hebel 3 in Uhrzeigerrichtung um die Achse 3b gedreht
wird, wenn die Nockenscheibe 2 gegen den Nockenstößel 4 stößt. In Abhängigkeit von dieser Bewegung dreht sich
der Verbindungshebel 5 in Uhrzeigerrichtung um die Achse 5c, wobei er gegen das mit dem Stift 5b in Eingriff
befindliche Endteil 60c des Spannhebels 60 drückt, so daß der Spannhebel 60 in Uhrzeigerrichtung um die Achse
GOb gedreht wird. Hierbei drückt der abgestufte Abschnitt 60b des an dem Spannhebel 60 'befindlichen Stiftes 60a
gegen den Arm 13b des Antriebshebeis 13, wodurch der Antriebshebel 13 in Gegenuhrzeigerrichtung um die Achse
13e gedreht wird und mit seinem Arm 13c in Eingriff mit
dem Verriegelungshebel 12 gerät. Diese Drehbewegung des Antriebshebels 13 bewirkt außerdem, daß die Antriebsfeder 13a gespannt wird und daß das freie Endteil 14b
des Zwischenhebels 14 wieder mit dem gebogenen Abschnitt
15a des Blenden-Antriebshebels 15 in Eingriff gerät. Außerdem
drückt die Blattfeder 5a des Verbindungshebels 5 gegen
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den Stift 6b des Signalhebels 6, wodurch der Signalhebel 6 gegen die Federkraft der Feder 7a in Uhrzeigerrichtung
gedreht wird und der an dem Traghebel 7 befindliche Anker 8a in Berührung mit dem Elektromagneten 8 gelangt und
durch die von dem Permanentmagneten 9 ausgeübte Anziehungskraft in dieser Stellung festgehalten wird.
Die vorstehend beschriebene Drehbewegung des Antriebshebels 13 bewirkt außerdem, daß der Spiegel-Antriebshebel
18 aufgrund des Eingriffs seines unteren Endabschnittes mit dem Antriebshebel 13 in Uhrzeigerrichtung um die
Achse 18d gedreht wird, wodurch die Spiegelantriebsfeder
18a gespannt wird. Der Verriegelungshebel 23 bewegt sich zusammen mit der Drehbewegung des Spiegelantriebshebeis
18 und gerät wieder mit dem Spiegel-Hochklapphebel 22 in Eingriff, wodurch die Vorbereitung für die
nächste Bildbelichtung abgeschlossen wird.
Bei ..dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel
ist das Verschluß-Verriegelungsglied derart aufgebaut und angeordnet, daß es unter Verwendung der Feder 3 4a
in seiner aktiven Stellung gehalten wird. Bei einem in den Fig. 4 und 5 dargestellten weiteren Ausführungsbeispiel
wird das Verschluß-Verriegelungsglied jedoch von einem Magneten gehalten und ist elektromagnetisch freigebbar
bzw. auslösbar.
In Fig. 4 sind mit der Bezugszahl 40 ein Elektromagnet und mit der Bezugszahl 48 ein Permanentmagnet
bezeichnet, der auf dem oberen Endteil der Verschluß-Verriegelungsplatte
34' fest angebracht ist und als Anker für den Elektromagneten 40 dient. Im aberregten
Zustand des Elektromagneten 40 wird der Anker 48 am Jochdes Elektromagneten 40 festgehalten, wodurch die
OJ Verriegelungsplatte 34' in ihrer aktiven Stellung gehal-
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ten wird. Mit 3 4a ist eine Feder bezeichnet, die die Verriegelungsplatte für eine Abwärtsbewegung in der in
der Figur dargestellten Weise vorspannt, während die Bezugszahl 34d einen Verbindungsarm für ein Ende der
Feder 34a bezeichnet. Die Bezugszahl 30' bezeichnet einen Signalhebel mit einer ähnlichen Funktion wie der vorstehend
beschriebene Spiegelrückkehr-Signalhebel 30, wobei jedoch ein Permanentmagnet 31 am oberen Endteil des
Signalhebels 30' fest angebracht und derart angeordnet
ist, daß er am Joch eines Elektromagneten 32 festgehalten wird, wenn der Elektromagnet 32 nicht mit Strom beaufschlagt
wird. Mit 30a ist eine Feder bezeichnet, die den Signalhebel 30' für eine von dem Elektromagneten
32 weggerichtete Bewegung vorspannt. Mit 51' ist ein
um eine Achse 51c drehbarer Schaltersteuerhebel bezeichnet, dessen unterer Endabschnitt mit dem Vorsprung 18b
des Spiegelantriebshebels 18 und dessen oberer Endabschnitt mit einem die Beendigung der Aufwärtsbewegung
des Spiegels anzeigenden Signalschalter 29 in Eingriff bringbar sind. Mit 51a ist eine Feder bezeichnet, die
den Schaltersteuerhebel· 51' für eine Bewegung in Gegenuhrzeigerrichtung
vorspannt. Die Bezugszahl 33 bezeichnet einen um eine Achse 33c drehbaren Hebel, der einen
mit dem Arm 3 4d der Verriegelungsplatte 34' in Eingriff befindlichen Arm 33a und einen mit einem fest an dem
oberen Ende des Signalhebels 30'.angebrachten Stift 3Od
in Eingriff bringbaren weiteren Arm 33b aufweist.
Die Bezugszahl 39 bezeichnet einen Arbeitskontakt-1^"
schalter, der derart angeordnet ist, daß er von einem
gebogenen Arm 38d eines Antriebshebels 38" für den hinteren
Verschlußvorhang geschlossen werden kann. Mit Ausnahme der vorstehend genannten Teile entsprechen sämtliche
Teile denjenigen des Ausführungsbeispiels gemäß OJ Fig. 1, wobei Teile mit gleichen Funktionen gleiche
Bezugszeichen aufweisen.
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In Fig. 5 ist eine Steuerschaltung für das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 dargestellt, bei der gleiche oder
ähnliche Teile wie bei der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 3 mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind.
In Fig. 5 bezeichnet die Bezugszahl 96 eine mit dem Ausgang des vorstehend beschriebenen Differenziergliedes
87 verbundene Zeitgeberschaltung, deren Ausgangssignal einem Transistor Tr7 zugeführt wird und diesen für eine
vorgegebene Zeitdauer durchschaltet, während der der Elektromagnet 40 erregt wird. Die Bezugszahl 39 bezeichnet
den vorstehend genannten Arbeitskontaktschalter, der von dem Antriebshebel 38" für den hinteren Verschlußvorhang
geschlossen werden kann. Wenn dieser Schalter geschlossen wird, gibt ein Differenzierglied 97' einen Impuls
ab. Die Bezugszahl 97 bezeichnet eine Zeitgeberschaltung, die durch den von dem Differenzierglied 97'
.abgegebenen Differenzierimpuls getriggert wird und dann
ein hochpegeliges Ausgangssignal für eine vorgegebene
Zeitdauer abgibt, während mit Tr8 ein von dem Ausgangssignal der Zeitgeberschaltung 97 zur Erregung des vorstehend
genannten Elektromagneten 32 durchschaltbarer Transistor bezeichnet ist.
Nachstehend wird näher auf die Arbeitsweise dieses Ausführungsbeispiels eingegangen. Bei dem Ausführunqsbeispiel
gemäß Fig. 4 ist der automatische Blenden- und Spiegelantriebsmechanismus gespannt, die Verschlußvorhänge
stehen über die Verriegelungsplatte 34 mit den
Klinkenteilen 36a, 38a der Antriebshebel 36 und 38" in on
Eingriff und die Verriegelungsplatte 34 verriegelt den
vorderen und den hinteren Verschlußvorhang in ihren Ausgangsstellungen unter der Einwirkung der von dem
Permanentmagneten 48 ausgeübten Anziehungskraft. Wenn in dieser Stellung ein (nicht dargestellter) Auslöseknopf
gedrückt wird, wird der Auslöseschalter 99 wie bei dem
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vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel zur Erregung des Elektromagneten 8 geschlossen, wodurch der Auslösehebel
11 gedreht und die Verriegelungsverbindung mit dem Antriebshebel 13 gelöst wird. Durch die in der Antriebsfeder
13a gespeicherte Energie wird ein automatischer Biendenexnstellvorgang durchgeführt. In Verbindung hiermit
wird der Spiegel-Antriebshebel 18 zum Hochklappen des
Schwingspiegels 27 gedreht. Wenn die Aufwärtsbewegung des Spiegels abgeschlossen ist, steht der vorspringende
Teil des Spiegel-Antriebshebels 18 mit dem unteren Ende des Schaltersteuerhebels 51' in Eingriff, wodurch der
Schaltersteuerhebel 51 'geqen die Federkraft der Feder 51a
in Uhrzeigerrichtung um die Achse 51c gedreht wird.
Sodann wird der Schalter 29 geschlossen und das Differenzierglied 87 gibt einen Differenzierimpuls ab.
Dieser Impuls wird der Zeitgeberschaltung 96 zugeführt, die hierdurch getriggert wird und ein hochpegeliges
Ausgangssignal für eine vorgegebene Zeitdauer erzeugt.
Durch dieses hochpegelige Signal wird der Transistor Tr7 zur Erregung des Elektromagneten 40 durchgeschaltet,
wodurch sich ein entgegengesetzt gepolter magnetischer Fluß zu dem von dem Permanentmagneten 48 erzeugten
magnetischen Fluß bildet. Die von dem Permanentmagneten= ausgeübte Anziehungskraft wird daher vorübergehend aufgehoben
bzw. kompensiert, so daß sich die Verriegelungsplatte 3 4 unter der Federkraft der Feder 3 4a abwärtsbewegen
kann. Hierdurch werden die Antriebsarme 36 und aus ihrer Verriogelungsverbindung gelöst. Die Verschluß-
ου vorhänge sind somit aufgrund der Verriegelungsfreigäbe
betätigbar, werden jedoch in ihren Ausgangsstellungen reibschlüssig oder mit anderen Mitteln in der vorstehend
bereits beschriebenen Weise stationär festgehalten, bis die elektromagnetischen Antriebsquellen mit elektrischer
Energie versorgt werden.
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In der Zwischenzeit ist der von dem Differenzierglied
87 abgegebene Differenzierimpuls auch dem Setzeingang S der Flip-Flop-Schaltung 88 zugeführt worden, wodurch
die Flip-Flop-Schaltung 88 gesetzt wird und über ihren Ausgang Q ein hochpegeliges Ausgangssignal abgibt.
Dieses Signal schaltet den Transistor Tr1 durch, woraufhin ein von der Konstantstromschaltung 93 geregelter
Strom durch die Spule 66 der elektromagnetischen Antriebsquelle für den vorderen Verschlußvorhang fließt. Die
Arbeitsweise des vorderen und hinteren Verschlußvorhangs wird in gleicher Weise wie bei dem vorstehend beschriebenen
ersten Ausführungsbeispiel gesteuert.
Wenn die elektromagnetische Antriebsquelle für den hinteren Verschlußvorhang erregt wird, läuft der hintere
Verschlußvorhang ab. Am Ende der Bewegung des hinteren
Verschlußvorhangs tritt der Antriebsarm 38" über seinen Ansatz 38e mit dem Sigrialschalter 39 für den hinteren
Verschlußvorhang in Eingriff und schließt den Schalter.
Hierdurch wird das Differenzierglied 97' angesteuert
und triggert die Zeitgeberschaltung 97, die wiederum den Transistor Tr8 zur Erregung des Elektromagneten 3 2 durchschaltet.
Hierdurch verliert die Anziehungskraft des fest an dem oberen Ende des Signalhebels 30' angebrachton
Permanentmagneten 31 vorübergehend ihre Wirkung und ermöglicht damit eine auf der Federkraft der Feder 30a
beruhende, von dem Elektromagneten weggerichtete Bewegung. Hierdurch wird der Signalhebel 30' in Uhrzeigerrichtung
um die Achse 3Of gedreht. Diese Bewegung des Signalhebels 30' bewirkt, daß der mit ihm in Eingriff befindliche
Signalhebel 17 in Gegenuhrzeigerrichtung um die Achse 17a gedreht wird, was wiederum zur Folge hat, daß der
Zwischenhebel 14 sich aus dem Eingriff mit dem automatischen
Blendenantriebshebel 15 löst. Der Blendenan-
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triebshebel 15 wird sodann durch die Federkraft der Feder 15a zur vollständigen öffnung der Blendenlamellen zurückgeführt.
Außerdem wird der Verriegelungshebel 23 durch den an dem Signalhebel 30" befindlichen Stift 30b um die
Achse 18c gedreht, wodurch sich der Hochklapphebel 12 aus der Verriegelungsverbindung löst. Wie vorstehend beschrieben,
wird der Spiegel 21 somit durch die Rückholkraft der Feder 28 schnell zurückgeführt, während der Rückstellhebel
J 35a durch den Arm 22b des Hochklapphebels 22 zur Rück-
stellung des vorderen und hinteren Verschlußvorhangs in Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird.
Gleichzeitig drückt der an dem Signalhebel 30' befindliche
Stift 30d gegen den Arm 33b des Hebels 33, wodurch der Hebel 33 in Gegenuhrzeigerrichtung um die
Achse 33c gedreht wird, während der gegenüberliegende Arm 33a gegen den Arm 34d der Verriegelungsplatte 34
drückt und diese gegen die Federkraft der Feder 34a in der Figur aufwärtsbewegt, bis die Arme 34b und 34c
mit den Klinkenteilen 36a und 38a der Antriebsarme in
Eingriff gelangen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Verriegelungsplatte
34 wieder durch die Anziehungskraft des ! Permanentmagneten 48 am Joch des Elektromagneten
, 40 festgehalten.
25
In den Fig. 6 und 7 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel veranschaulicht, bei dem die Zurückstellung
. des Verschlusses unter Verwendung einer elektromagnetischen
Antriebsquelle erfolgt.
! 30
! 30
■ Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 weist die
ι Antriebswelle 35 der elektromagnetischen Antriebsquelle
für den vorderen Verschlußvorhang nicht den Stellhebel
35a gemäß Fig. 4 auf, so daß auch der Spiegel-Hochklapp- *" hebel 22 * nicht mit dem Arm 22b für den Eingriff mit dem
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Stellhebel 35a versehen ist. Die anderen Teile entsprechen dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4.
In Fig. 7 bezeichnet die Bezugszahl 90 eine mit dem Ausgang des Differenziergliedes 85 gemäß Fig. 5 verbundene
Zeitgeberschaltung, die von dem negativen Differenzierimpuls des Differenziergliedes 85 zur Abgabe eines hochpegeligen
Ausgangssignals getriggert wird, das für eine vorgegebene Zeitdauer (von z. B. 20 ms) aufrechterhalten
wird. Die Bezugszahl 91 bezeichnet einen mit dem Ausgang der Zeitgeberschaltung 90 verbundenen Inverter. Mit Tr11
bis Tr16 sind Transistoren bezeichnet, die eine Treiberschaltung
zur Zuführung eines Treiberstroms zu der Antriebsspule 66 der elektromagnetischen Antriebsquelle
für den vorderen Verschlußvorhang und der Antriebsspule 66' der elektromagnetischen Antriebsquelle für den
(nicht dargestellten) hinteren Verschlußvorhang bilden. Die Transistoren Tr11, Tr12, Tr13 und Tr14 bilden eine
Brückenschaltung für die Antriebsspule 66, so daß die Richtung des durch die Antriebsspule 66 fließenden
Stromes steuerbar ist. Eine weitere Kombination aus den Transistoren Tr11, Tr12, Tr15 und Tr16 bildet eine Brückenschaltung
für die Antriebsspule 66', wodurch die Richtung des durch die Antriebsspule 66' fließenden Stromes steuerbar
ist. Die vorstehend beschriebene Treiberschaltung weist außerdem Konstantstromschaltungen 92 bis 95 auf.
Nachstehend wird näher auf die Arbeitsweise der Ausführungsbeispiele
gemäß den Fig. 6 und 7 eingegangen.
Wenn davon ausgegangen wird, daß gemäß Fig. 6 der Spannvorgang zur Rückstellung des Verschlusses abgeschlossen
ist, wird wie im Falle des vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels bei Betätigung des (nicht dargestellten)
Auslöseknopfes der Schalter 99 zur Erregung des Elektromagneten 8 geschlossen, woraufhin sich der
automatische Blendenantriebshebel 15 und der Spiegelan-
Q3ü(H2/0725
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] triebshebel 18 zu bewegen beginnen. Zu Beginn der Aufwärtsbewegung
des Spiegels schaltet der Schalter 77 von der Kontaktstellung "a" auf die Kontaktstellung "b" um,
so daß der Tv-Wert in dem Kondensator 76 gespeichert β wird. Mit Abschluß der Aufwärtsbewegung des Spiegels drückt
der Vorsprung 18b des Spiegelantriebshebels 18 gegen das untere Ende des Schaltersteuerhebels 51', wodurch dieser
Hebel gegen die Federkraft der Feder 51a in Uhrzeigerrichtung gedreht wird und sein freies Endteil den Signal-IQ
schalter 29 zur Signalisierung der Beendigung der Spiegel-Aufwärtsbewegung schließt. Das Differenzialglied 87 gibt
daraufhin einen Differenzierimpuls ab, der die Zeitgeberschaltung 96 zur Abgabe eines Ausgangssignals triggert,
das für eine vorgegebene Zeitdauer einen hohen Pegel auf-]5
weist. In Abhängigkeit von diesem hochpegeligen Signal wird der Transistor Tr7 zur Erregung des Elektromagneten
40 durchgeschaltet. Der Elektromagnet 40 erzeugt daher einen entgegengesetzt gepolten magnetischen Fluß zu dem
magnetischen Fluß des Permanentmagneten 48, was zur Folge hat, daß die Verriegelung der Verriegelungsplatte 34
gelöst wird.
Gleichzeitig wird der von dem Differenzierglied 87 abgegebene Differenzierimpuls auch dem Setzeingang S
des Flip-Flops 88 zugeführt, wodurch das Flip-Flop 88 gesetzt wird und über seinen Ausgang Q ein hochpegeliges
Signal sowie über seinen Ausgang Q ein Signal niedrigen Pegels abgibt. Hierdurch werden die Transistoren Tr11
und Tr14 durchgeschaltet, so daß durch die Antriebsspule 66 für den vorderen Verschlußvorhang ein Strom in
der durch einen Pfeil A gekennzeichneten Richtung fließt, was zur Folge hat, daß sich die Antriebswelle 35 in Uhrzeigerrichtung
dreht und damit auch eine Drehung des Antriebsarmes 36 in Uhrzeigerrichtung hervorruft. Auf diese
Weise beginnt der Verschluß sich zu Öffnen.
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Dieses Setzen des Flip-Plops 88 bewirkt außerdem, daß das Verzögerungsglied 89 ein hochpegeliges Signal
mit einer vorgegebenen Zeitverzögerung erzeugt, das dem Transistor 81 zu dessen Sperrung zugeführt wird.
Hierdurch beginnt die Aufladung des Kondensators 80 durch den Kollektorstrom des Transistors 79. Da die Basis
des Transistors 79 mit dem Ausgang des Verstärkers 78 verbunden ist, entspricht dieser Kollektorstrom dem
logarithmisch gedehnten Wert der in dem Kondensator 76 gespeicherten Tv-Information. Die Aufladung des Kondensators
80 erfolgt somit in Abhängigkeit von dem auf der Basis der Objekthelligkeit bestimmten Verschlußzeitwert.
Wenn die Spannung am Kondensator 80 den Bezugsspannungswert Vs innerhalb eines von diesem Tv-Wert abhängigen
Zeitintervalls erreicht, wird das Ausgangssignal der Vergleicherschaltung 82 invertiert und triggert das
Differenzierglied 83. Das Differenzierglied 83 gibt daraufhin einen Differenzierimpuls ab, der die Zeitgeberschaltung
84 triggert, die sodann ein Ausgangssignal erzeugt,
das für eine vorgegebene Zeitdauer einen hohen Pegel aufweist. Hierdurch wird der Transistor Tr16 durchgeschaltet,
so daß ein in der durch den Pfeil A gekennzeichneten Richtung fließender Strom über die Transistoren
Tr11 und Tr16 der Antriebsspule 66' des hinteren Ver-Schlußvorhangs
zugeführt wird, so daß sich die Antriebswelle 37 in ührzeigerrichtung dreht und der hintere
Verschlußvorhang abläuft. Es sei erwähnt, daß die Dauer des hochpegeligen Ausgangssignals der Zeitgeberschaltung
84 auf einen etwas längeren Wert eingestellt ist als zum Zurücklegen der gesamten Strecke der Ablaufbewegung des
hinteren Verschlußvorhangs erforderlich ist, damit gewährleistet ist, daß der Schließvorgang des Verschlusses
mit hoher Zuverlässigkeit abgeschlossen wird.
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Nach der Beendigung der Ablaufbewegung des hinteren • Verschlußvorhangs wird das Differenzierglied 85 beim übergang
des Ausgangssignals der Zeitgeberschaltung 84 von seinem hohen auf seinen niedrigen Wert getriggert und
gibt einen Differenzierimpuls ab, der dem Flip-Flop 88 zu dessen Rückstellung zugeführt wird. Der Differenzierimpuls
des Differenziergliedes 85 triggert außerdem die Zeitgeberschaltung 90, die daraufhin für eine vorgegebene
Zeitdauer ein hochpegeliges Signal erzeugt, während der Inverter 91 ein Signal niedrigen Pegels abgibt, was zur
Folge hat, daß die Transistoren Tr11, Tr14 und Tr16
sperren und die Transistoren Tr12, Tr13 und Tr15 durchgeschaltet
werden. Somit fließt ein Strom in der durch den Pfeil B gekennzeichneten Richtung durch die Antriebsspulen
66 und 66', so daß sich die elektromagnetischen Antriebsquellen für. den vorderen und den hinteren Verschlußvorhang
in umgekehrter Richtung zu dem vorstehend beschriebenen Fall drehen, d. h., die Antriebswellen
35 und 37 werden in Gegenuhrzeigerrichtung in Drehung
versetzt. Auf diese Weise wird der Verschluß zurückgestellt. Es sei erwähnt, daß die Dauer des Ausgangssignals
der Zeitgeberschaltung 90 auf einen etwas längeren Wert eingestellt ist als zur Rückstellung des vorderen und des
hinteren Verschlußvorhangs erforderlich ist. Darüber hinaus ist zu beachten, daß der Ausgangsstrom der Konstantstromschaltung
92 auf einem höheren Wert als der Ausgangsstrom der Konstantstromschaltung 94 gehalten wird, so
daß der durch die Antriebsspule 66 des vorderen Verschlußvorhangs fließende Strom größer als der durch die Antriebsspule
66' des hinteren Verschlußvorhangs fließende Strom ist, was zur Folge hat, daß der vordere Verschlußvorhang
während der gesamten Rückstellbewegung des Verschlusses gegen den hinteren Verschlußvorhang drückt,
so daß kein zufälliges öffnen des Verschlusses während des Rückstellvorgangs auftreten kann.
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Wenn der auf diese Weise erfolgende Rückstellvorgang des Verschlusses beendet ist, geht das Ausgangssignal
der Zeitgeberschaltung 90 auf einen niedrigen Pegel über, bei dem sämtliche Transistoren der Treiberschaltung
sperren, wodurch unnötiger Stromverbrauch verhindert wird.
Der auf die Ablaufbewegung des hinteren Verschlußvorhangs folgende Vorgang entspricht weitgehend dem
zweiten Ausführungsbeispiel und bewirkt, daß der Signalschalter 39 für den hinteren Verschlußvorhang von dem
gebogenen Abschnitt 38e des Antriebsarms 38 geschlossen wird, der automatische Blendenmechanismus und der Spiegel-Antriebsmechanismus
schnell zurückgeführt werden und die Verriegelungsplatte 34 in ihre aktive Stellung zurückkehrt.
Nachstehend wird ein weiteres Ausführungsbeispiel beschrieben, bei dem zur Verhinderung eines Aufpralls
bzw. Rückpralls der Verschlußvorhänge eine Einrichtung vorgesehen ist, durch die ermöglicht wird, daß bei oder
kurz vor Beendigung der Ablaufbewegung der Verschlußvorhänge ein größerer Strom als der Treiberstrom für die
Normalbewegung der Verschlußvorhänge durch die Antriebsspulen fließt, so daß die Verschlußvorhänge zwangsläufig
gegen ein Halteteil oder Anschlagglied gedrückt werden. Bei diesem Ausführungsbeispiel werden die Zeiten, bei
denen dieser Aufpra11verhinderungsstrom einsetzt und endet,
von einer Zeitsteuerschaltung ausgehend von dem Beginn der Stromzufuhr für die Ablaufbewegung des Verschlusses
geschätzt und gesteuert, wobei die eingesteuerte Zeitbeziehung und die Stromwerte in Abhängigkeit von den
individuellen Kennwerten der verwendeten Kameras einstellbar sind.
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In Fig. 8 ist eine Steuerschaltung dargestellt, die in Verbindung mit einem elektromagnetisch betätigten Verschluß
verwendbar ist, der den gleichen Aufbau wie das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsbeispiel
aufweist. In Fig. 8 bezeichnen gleiche Bezugszeichen Schaltungsteile und Bauelemente mit den gleichen Funktionen
wie im Falle des vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels.
Die Bezugszahlen 101 und 102 bezeichnen Zeitgeberschaltungen, die mit dem Ausgang des vorstehend beschriebenen
Differenziergliedes 83 verbunden sind und von dem negativen Differenzierimpuls des Differenziergliedes
83 getriggert werden, wodurch Ausgangssignale hohen Pegels
durch jeweilige Zeitglieder aus variablen Stellwiderständen
und Kondensatoren (116, 117 und 118, 119) für vorgegebene
Zeitintervalle aufrechterhalten werden. Die Bezugszahl 115 bezeichnet ein ANTIVALENZ-Glied, das über
einen Eingang mit dem Ausgang der Zeitgeberschaltung 10.1 und über einen anderen Eingang mit dem Ausgang der Zeitgeberschaltung
102 verbunden ist. Die Bezugszahl 103 bezeichnet ein mit dem Ausgang der Zeitgeberschaltung 101
verbundenes Differenzierglied. Die Bezugs zahl 29 bezeichnet
einen Schalter, der derart angeordnet ist, daß er mit der Beendigung der Aufwärtsbewegung des Spiegels geschlossen
wird. Beim Schließen des Schalters gibt ein nachgeschaltetes Differenzierglied 105 einen negativen
Differenzierimpuls ab. Mit 106 und 109 sind Zeitgeberschaltungen
bezeichnet, die von dem Differenzierimpuls des Differenziergliedes 105 getriggert werden, wodurch
Ausgangssignale hohen Pegels über jeweilige Zeitglieder (107, 108 und 110, 111) für vorgegebene Zeitintervalle
aufrechterhalten werden. Die Bezugszahl 112 bezeichnet
ein mit den Ausgängen der Zeitgeberschaltungen 106 und 109 verbundenes ANTIVALENZ-Glied.
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Die Bezugszahl 66 bezeichnet die Antriebsspule für den vorderen Verschlußvorhang, während die Bezugszahl
66' die Antriebsspule für den hinteren Verschlußvorhang
bezeichnet. Mit 120 bis 123 sind Feldeffekt-Transistoren bezeichnet, während mit 124 bis 127 variable Stellwiderstände
bezeichnet sind, die zur Gegenkopplung zwischen die jeweiligen Source- und Gate-Elektroden der vorstehend
genannten Feldeffektr-Transistoren geschaltet sind und
zusammen mit den Feldeffekt-Transistoren Konstantetromschaltungen
bilden, deren Stromsollwerte einstellbar sind. Mit Tr21 bis Tr24 sind Schalttransistoren bezeichnet,
deren jeweilige Basis mit dem Ausgang des ANTIVALENZ-Gliedes 112, dem Ausgang der Zeitgeberschaltung 109, dem
Ausgang des ANTIVALENZ-Gliedes 115 bzw. dem Ausgang der Zeitgeberschaltung 102 über einen jeweils zugeordneten
Widerstand verbunden sind.
Die Bezugszahl 113 bezeichnet eine RS-Flip-Flop-Schaltung,
deren Setzeingang mit dem Ausgang des Differenziergliedes 105, deren Rückstelleingang mit dem
Ausgang des Differenziergliedes 103 und deren Ausgang Q
mit einem Verzögerungsglied 114 verbunden sind. Der Ausgang Q1 des Verzögerungsgliedes 114 ist über einen Widerstand
mit der Basis des vorstehend beschriebenen Zählstart-Schalttransistors
81 verbunden.
Nachstehend wird unter Bezugnahme auf den Steuersignalplan gemäß Fig. 9 näher auf die Arbeitsweise dieses
Ausführungsbeispiels der Steuerschaltung eingegangen.
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Die Bedienungsperson wird zunächst den (nicht dargestellten) Auslöseknopf drücken, wodurch der Elektromagnet
8 mit Strom versorgt wird und den automatischen Blendenmechanismus sowie den Spiegel-Antriebsmechanismus freigibt
bzw. auslöst, wie dies vorstehend in Verbindung mit dem ersten Ausführungsbeispiel bereits beschrieben ist.
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Sodann erfolgt die Aufwärtsbewegung des Spiegels, der die Freigabe des Verschlusses aus seiner Verriegelung folgt.
Wenn die Aufwärtsbewegung des Schwingspiegels bzw. Rapidspiegels beendet ist, wird der Schalter 29 geschlossen,
wodurch das Differenzierglied 105 einen negativen Differenzierimpuls abgibt. Durch diesen Impuls werden die
nachgeschalteten Zeitgeberschaltungen 106 und 109 getriggert, was zur Folge hat, daß ihre Ausgangssignale
T1 und T2 in der in Fig. 9 dargestellten Weise auf einen hohen Pegel übergehen. Das Ausgangssignal E1 des ANTIVALENZ
-Gliedes 112 geht hierdurch auf einen niedrigen Pegel über, bei dem der Schalttransistor Tr22 durchgeschaltet
wird, während der Transistor Tr21 weiterhin sperrt. Sodann fließt ein von der Konstantstromschaltung
121, 125 geregelter Konstantstrom durch die Antriebsspule 66 des vorderen Verschlußvorhangs und der vordere
Verschlußvorhang beginnt abzulaufen. Wenn sich der vordere Verschlußvorhang dem Ende seiner Ablaufbewegung nähert,
geht das Ausgangssignal T1 der Zeitgeberschaltung 106 von seinem hohen auf seinen niedrigen Pegel über, während das
Ausgangssignal T2 der Zeitgeberschaltung 109 weiterhin
auf seinem hohen Pegel verbleibt. Das Ausgangssignal E1 des ANTIVALENZ-Gliedes 112 geht daher auf einen hohen
Pegel über, bei dem nun auch der Schalttransistor Tr21 durchgeschaltet wird. Somit fließt der Summenbetrag der
von den Konstantstromschaltungen 120, 124 und 121, 125 geregelten Ströme durch die Antriebsspule 66 des vorderen
Verschlußvorhangs. Obwohl der vordere Verschlußvorhang gegen ein {nicht dargestelltes) Anschlagelement prallt,
nachdem das obere Ende seiner Lamelle 42-3 (Fig. 2) das Bildfenster 41a durchlaufen hat, prallt er kaum von diesem
Anschlagelement zurück, da er mit einer stärkeren Kraft als bei der Ablaufbewegung gegen das Anschlagelement
gedrückt wird, so daß keinerlei Möglichkeit besteht, daß das obere Ende der Verschlußlamelle den Bereich der öff-
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nung des Bildfensters 41a erreicht. Die aufgrund des Aufpralls entstehende Rückstoßkraft wird hierdurch
schnell gedämpft und der Verschlußvorhang kommt zum Stillstand.
5
5
Wenn nach dem Schließen des Schalters 29 der negative Differenzierimpuls von dem Differenzierglied 105 abgegeben
wird, wird die RS-Flip-Flop-Schaltung 113 gesetzt,
so daß ihr Ausgangssignal Q1 invertiert wird und auf einen hohen Pegel übergeht. Nach einer gewissen Zeitverzögerung
wird das Ausgangssignal Q1I des VerzÖgerungsgliedes
114 ebenfalls invertiert und geht auf einen hohen
Wert über, wodurch der Zählstart-Schalttransistor 81 sperrt. Sodann wird der Zeitsteuerkondensator 80 mit
dem über den Transistor 79 zugeführten Strom zur Erzielung einer Zeitdehnung aufgeladen. Wenn die Spannung am Kondensator
80 einen vorgegebenen Wert erreicht hat, geht das Ausgangssignal des Operationsverstärkers 82 von seinem
hohen Pegel auf seinen niedrigen Pegel über, wodurch das nachgeschaltete Differenzierglied 83 einen negativen
Differenzierimpuls abgibt, durch den die Zeitgeberschaltungen 101 und 102 getriggert werden, so daß ihre
Ausgangssignale T3 und T4 jeweils auf einen hohen Pegel übergehen. Da das Ausgangssignal E2 des ANTIVALENZ-Gliedes
115 zu diesem Zeitpunkt auf niedrigem Pegel liegt, wird der Schalttransistor Tr24 durchgeschaltet,
während der Schalttransistor Tr23 weiterhin sperrt. Hierdurch fließt ein von der Konstantstromschaltung 123,
127 geregelter Konstantstrom durch die Antriebsspule on
ou 66' des hinteren Verschlußvorhangs, der damit abzulaufen
ou 66' des hinteren Verschlußvorhangs, der damit abzulaufen
beginnt.
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J Wenn sich der hintere Verschlußvorhang dem Ende seiner
Ablaufbewegung nähert/ geht das Ausgangssignal T3 der
Zeitgeberschaltung 101 von seinem hohen auf seinen niedrigen Pegel über. Da das Ausgangssignal T4 der Zeitgeberschaltung
102 weiterhin auf seinem hohen Pegel verbleibt, wird das Ausgangssignal E2 des ANTIVALENZ-Gliedes 115
invertiert und geht auf seinen hohen Pegel über, so daß der Schalttransistor Tr24 nun ebenfalls durchgeschaltet
wird. Auf diese Weise fließt der Summenbetrag der von den Konstantstromschaltungen 122, 126 und 123, 127 geregelten
Konstantströme durch die Antriebsspule 66' des hinteren
Verschlußvorhangs, wodurch auf den hinteren Verschlußvorhang zu dem Zeitpunkt, bei dem er auf das (nicht dargestellte)
Anschlagelement oder den vorderen Verschlußvorhang trifft, eine größere Kraft als die während seiner
Ablaufbewegung wirkende Antriebskraft ausgeübt wird.
Der hintere Verschlußvorhang kommt somit wie der vordere Verschlußvorhang ohne das Auftreten eines Rückpralls
zum Stillstand, so daß die Möglichkeit ausgeschlossen ist, daß in irgendeinem Teilbereich des Bildfensters eine
erneute Belichtung stattfindet.
Wenn das Ausgangssignal T3 der Zeitgeberschaltung
101 von seinem hohen Pegel auf seinen niedrigen Pegel übergeht, gibt das Differenzierglied 103 einen negativen
Differenzierimpuls ab, der dem Ruckstelleingang der
RS-Flip-Flop-Schaltung 113 zugeführt wird. Dies hat zur
Folge, daß deren Ausgangssignal Q1 invertiert wird und
von seinem hohen Pegel auf seinen niedrigen Pegel übergeht. Nach einer gewissen Zeitverzögerung geht auch das
Ausgangssignal Q'1 des Verzögerungsgliedes 114 auf seinen
niedrigen Pegel über, bei dem der Zählstart-Schalttransistor 81 zur Entladung des Zeitsteuerkondensators
80 durchgeschaltet wird und das Ausgangssignal 0P1 des
3-> Operationsverstärkers 82 auf seinen hohen Pegel übergeht.
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Nachdem der Verschluß geschlossen ist, arbeiten der automatische Blendenmechanismus, der Schwingspiegel bzw.
Rapidspiegel und der Verschluß-Rückstellmechanismus in der gleichen Weise wie im Falle des vorstehend beschriebenen
ersten Ausführungsbeispiels.
Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel wird ein Zurückprallen
der Verschlußvorhänge durch die elektromagnetischen
Antriebsquellen verhindert, da am Ende der Bewegung des vorderen und hinteren Verschlußvorhangs ein starker
Strom durch die jeweiligen Antriebsspulen fließen kann. Die Dauer und Zeitsteuerung der Zuführung dieses starken
Stromes (d. h., Zeitpunkt und Zeitdauer, bei denen das Ausgangssignal E2 bzw. E1 des ANTIVALENZ-GIiedes 115
bzw. des ANTIVALENZ-Gliedes 112 seinen hohen Pegel annimmt) werden durch Einstellung der Zeitkonstanten der
Zeitgeberschaltungen 101, 102 bzw. 106, 109 mitteis der Stellwiderstände 116, 118 bzw. 107, 110 vorgegeben.
Idealerweise ist der Zeitpunkt, zu dem das Ausgangssignal E2 bzw. E1 des jeweiligen ANTIVALENZ-Gliedes
115 bzw. 112 invertiert wird und auf seinen hohen Pegel
übergeht, auf den oder kurz vor den Zeitpunkt eingestellt, bei dem die Ablaufbewegung des vorderen bzw. hinteren
Verschlußvorhangs abgeschlossen ist, während die Dauer, für die das Ausgangssignal E2 bzw. E1 seinen hohen Pegel
beibehält, idealerweise auf die Dauer des Zurückprallen.« des vorderen bzw. hinteren Verschlußvorhangs eingestellt
ist.
30
30
Hierbei kann der Betrag des zur Verhinderung des Zurückprallens durch die jeweilige Antriebsspule fließenden
Stromes durch die Stellwiderstände 124, 125 bzw. 126, 127 der Konstantstromschaltungen derart eingestellt
werden, daß der Stromwert der individuellen Rückprall-Charakteristik
des jeweils verwendeten Verschlusses ange-
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- 40 - DE 0300
paßt ist.
In den Fig. 10 bis 12 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel
veranschaulicht, bei dem die zeitliche Steuerung der Zuführung eines zusätzlichen Stromes zu der jeweiligen
Antriebsspule der Verschlußvorhänge in Abhängigkeit von der unter Verwendung eines Schalters ermittelten
Stellung des vorderen und hinteren Verschlußvorhanges bei ihrem Ablaufen erfolgt.
In Fig. 10 ist der Aufbau des bei diesem Ausführungsbeispiel verwendeten elektromagnetisch betätigten Verschlußes
dargestellt. Fig. 11 veranschaulicht die bei diesem Ausführungsbeispiel verwendete Steuerschaltung
und Fig. 12 zeigt einen zugehörigen Steuersignalplan.
In Fig. 10 bezeichnet die Bezugszahl 200 einen der Ablaufbewegung des vorderen Verschlußvorhanges zugeordneten
Detektorschalter, der mit zwei Kontakten versehen ist, die derart in der Drehstrecke des vorstehend
beschriebenen Verschluß-Stellhebels 35a liegen, daß sie von dem Verschluß-Stellhebel 35a kurz vor Beendigung
der Ablaufbewegung des vorderen Verschlußvorhanges geschlossen werden.
Die Bezugszahl 201 bezeichnet einen der Ablaufbewegung
des hinteren Verschlußvorhanges zugeordneten Detektorschalter, der mit zwei Kontakten versehen ist,
die derart in der Drehstrecke eines fest an der Antriebswelle 37 des hinteren Verschlußvorhangs angebrachten
Hebels 37a liegen, daß sie geschlossen werden, wenn der Hebel 37a kurz vor Beendigung der Ablaufbewegung des
hinteren Verschlußvorhangs gegen sie drückt. Die weiteren Merkmale dieses Verschlusses entsprechen dem Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 1.
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Bei der Steuerschaltung gemäß Fig. 11 sind für gleiche bzw. ähnliche Bauelemente und Schaltungsteile die gleichen
Bezugszeichen wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8 vorgesehen. Die Bezugszahl 200 bezeichnet den
vorstehend beschriebenen Detektorschalter für die Ablaufbewegung des vorderen Verschlußvorhangs, während die
Bezugszahl 202 ein Differenzierglied bezeichnet, das
auf das Schließen des Detektorschalters 200 durch Abgabe eines negativen Differenzierimpulses anspricht. Die Be-
zugszahl 203 bezeichnet eine Zeitgeberschaltung, die von dem Ausgangsimpuls des Differenziergliedes 202
getriggert wird und dann ein Ausgangssignal T5 abgibt, das für eine von einem Stellwiderstand 204 und einem
Kondensator 205 abhängige vorgegebene Zeitdauer einen hohen Pegel annimmt. Die Bezugszahl 206 bezeichnet eine
RS-Flip-Flop-Schaltung, deren Setzeingang mit dem Ausgang
des Differenziergliedes 105 und deren Rückstellemgang
mit dem Ausgang eines Differenziergliedes 207 verbunden sind, das seinerseits wiederum mit dem Ausgang T5 der
Zeitgeberschaltung 203 verbunden ist. Die Bezugszahl 201 bezeichnet den vorstehend beschriebenen Detektorschalter
für die Ablaufbewegung des hinteren Verschlußvorhangs, während die Bezugszahl 208 ein Differenzierglied
bezeichnet, das auf das Schließen des Detektorschalters 201 durch Bildung eines negativen Differenzierimpulses
anspricht. Die Bezugszahl 209 bezeichnet eine Zeitgeberschaltung, die von dem Ausgangsimpuls des
Differenziergliedes 208 getriggert wird, wobei ihr Ausgangssignal T6 für eine von einem Stellwiderstand
210 und einem Kondensator 211 abhängige Zeitdauer einen hohen Pegel annimmt. Die Bezugszahl 212 bezeichnet eine
RS-Flip-Flop-Schaltung, deren Setzeingang mit dem Ausgang des Differenziergliedes 83 und deren Rückstelleingang
mit dem Ausgang eines Differenziergliedes 213
*" verbunden sind, das seinerseits wiederum mit dem Aus-
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gang T6 der Zeitgeberschaltung 209 verbunden ist.
Ferner sind Schalttransistoren Tr21 bis Tr24 vorgesehen, deren jeweilige Basis über einen zugehörigen
Widerstand mit dem Ausgang T5 der Zeitgeberschaltung 203, dem Q-Ausgang Q2 des RS-Flip-Flops 206, dem
Ausgang T6 der Zeitgeberschaltung 209 bzw. dem Q-Ausgang Q3 des RS-Flip-Flops 212 verbunden sind.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf den Steuersignalplan gemäß Fig. 12 näher auf die Arbeitsweise
der vorstehend beschriebenen Schaltungsanordnung eingegangen .
Wie im Falle des vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels gibt das Differenzierglied 105 bei dem in Abhängigkeit
von der Beendigung der Aufwärtsbewegung des Schwingspiegels bzw. Rapidspiegels erfolgenden Schließen
des Schalters 29 einen negativen Differenzierimpuls ab, der die RS-Flip-Flop-Schaltung 206 setzt, woraufhin
das über deren Q-Ausgang abgegebene Signal Q2 invertiert wird und auf einen hohen Pegel übergeht, wodurch der
Schalttransistor Tr22 durchgeschaltet wird. Dies hat zur Folge, daß die Antriebsspule 66 des vorderen Verschluß-Vorhangs
mit einem von der Konstantstromschaltung -121, 125 bestimmten Konstantstrom beaufschlagt wird, so daß
sich die Antriebswelle 35 und der Antriebsarm 36 in Uhrzeigerrichtung drehen und der vordere Verschlußvorhang
42 abzulaufen beginnt. Wenn sich das obere Ende des ° vorderen Verschlußvorhangs an der Unterkante des Bildfensters
41a vorbeibewegt hat und eine Position kurz vor seinem Auftreffen auf ein (nicht dargestelltes) Anschlagelement
erreicht, stößt der fest an der Antriebswelle 35 angebrachte Rückstellhebel 35a gegen die Kontakte des
die Ablaufbewegung des vorderen Verschlußvorhangs überwachenden
Detektorschalters 200, wodurch der Detektor-
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- 43 - DE 03OO
Schalter 200 geschlossen wird. Dies hat zur Folge, daß das Differenzierglied 202 einen negativen Differenzierimpuls
abgibt, der die Zeitgeberschaltung 203 triggert. Dessen Ausgangssignal T5 wird hierdurch invertiert und
für eine von dem Stellwiderstand 204 und dem Kondensator 205 abhängige gewisse Zeitdauer auf einem hohen Pegel
gehalten. Während dieser Zeit wird der Schalttransistor Tr21 ebenfalls durchgeschaltet, so daß die Antriebsspule 66 des vorderen Verschlußvorhangs zusätzlich zu
dem über die Konstantstromschaltung 121, 125 zugeführten Strom mit dem von der Konstantstromschaitung 120, 124
zugeführten Strom beaufschlagt wird. Der Verschlußvorhang wird somit wie im vorstehend beschriebenen Falle zur
Verhinderung eines Zurückprallens festgehalten, da eine stärkere Kraft als die während des AblaufVorganges wirkende
Antriebskraft aufgebracht wird. Nach Ablauf einer bestimmten Zeit geht das Ausgangssignal T5 der Zeitgeberschaltung
203 auf einen niedrigen Pegel über, wobei das Differenzierglied 207 einen negativen Differenzierimpuls
abgibt, der die RS-Flip-Flop-Schaltung 206 zurückstellt,
wodurch dessen Ausgangssignal Q2 auf einen niedrigen Pegel übergeht. Hierdurch werden die Scha ^transistoren
Tr21 und Tr22 zur Aberregung der Antriebsspule 66 beido gesperrt.
Wenn die Aufwärtsbewegung des Schwingspiegels bzw. Rapidspiegels beendet und der Schalter 29 geschlossen
ist, wird bei Abgabe des negativen Differenzierimpulses
durch das Differenzierglied 105 außerdem die RS-Flip-Flop-1^
Schaltung 113 gesetzt, was eine Inversion des über ihren Q-Ausgang abgegebenen Ausgangssignals Q1 auf einen hohen
Pegel zur Folge hat. Nach einer gewissen Zeitverzögerung geht auch das Ausgangssignal Q1I des Verzögerungsgliedes
114 auf einen hohen Pegel über, was zur Folge hat, daß der Zählstart-Schalttransistor 81 sperrt und die Aufladung
des Zeitsteuerkondensators 80 einsetzt. Wenn die Spannung
310 4 2/0725
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JL des Kondensators 80 einen vorgegebenen Wert erreicht
hat, geht das Ausgangssignal 0P1 des Operationsverstärkers 82 auf einen niedrigen Pegel über, wodurch das
Differenzierglied 83 einen negativen Differenzierimpuls abgibt, durch den das RS-Flip-Flop 212 gesetzt wird,
wodurch das über seinen Q-Ausgang abgegebene Signal Q3
auf einen hohen Pegel übergeht. Hierdurch wird der Schalttransistor Tr24 durchgeschaltet, so daß die Antriebsspule
66* des hinteren Verschlußvorhangs mit einem von der Konstantstromschaltung 123, 127 geregelten Konstantstrom
beaufschlagt wird. Dies hat zur Folge, daß sich die Antriebsachse 37 und der Antriebsarm 38 in Uhrzeigerrichtung
drehen und der hintere Verschlußvorhang 43 abzulaufen beginnt.
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Wenn der hintere Verschlußvorhang 43 das Ende seiner Ablaufbewegung erreicht hat, stößt der an der Antriebswelle
37 fest angebrachte Hebel 37a gegen den Kontakt des die Ablaufbewegung des hinteren Verschlußvorhangs
überwachenden Detektorschalters 201, wodurch der Detektorschalter
201 geschlossen wird. Dies hat zur Folge, daß das Differenzierglied 208 einen negativen Differenzierimpuis
abgibt, durch den die Zeitgeberschaltung 209 getriggert wird. Hierdurch wird das Ausgangssignal T6
der Zeitgeberschaltung 209 invertiert und für eine von dem Stellwiderstand 210 und dem Kondensator 211 abhängige
bestimmte Zeitdauer auf hohem Pegel gehalten, so daß der Schalttransistor Tr23 ebenfalls durchgeschaltet wird.
Während dieser Zeit wird die Antriebsspule 66 des hinteren Verschlußvorgangs somit mit einem Konstantstrom
beaufschlagt, der die Summe des von der Konstantstromschaltung
123, 127 geregelten Stroms und des von der Konstantstromschaltung 122, 126 geregelten Stroms darstellt,
wodurch ein Zurückprallen des hinteren Verschluß-Vorhangs verhindert wird.
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--■wiL /NSPECTEO
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Wenn die auf diese Weise vorgegebene Zeit verstrichen ist und das Ausgangssignal T6 der Zeitgeberschaltung
auf einen niedrigen Pegel übergeht, gibt das Differenzierglied
213 einen negativen Differenzierimpuls ab, durch den die RS-Flip-Flop-Schaltung 212 zurückgestellt wird,
so daß ihr über den Q-Ausgang abgegebenes Ausgangssignal Q3 auf einen niedrigen Pegel übergeht. Hierdurch werden
die beiden Schalttransistoren Tr23 und Tr24 zur Beendigung der Erregung der Antriebsspule 66' gesperrt, während das
RS-Flip-Flop 113 durch den von dem Differenzierglied
213 abgegebenen Differenzierimpuls zurückgestellt wird.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Dauer, während der die Schalttransistoren Tr21, Tr22,
Tr23, Tr24 zur Verhinderung des Zurückprallens leitend gehalten werden (d. h., die Dauer, während der das Ausgangssignal
T5 der Zeitgeberschaltung 203 bzw. das Ausgangssignal T6 der Zeitgeberschaltung 209 einen hohen
Pegel annimmt), in Abhängigkeit von der individuellen
Rückprallzeit des jeweils verwendeten Verschlusses durch Einstellung des Stellwiderstands 204 bzw. des Stellwiderstands
210 auf einen korrekten Wert eingestellt.
Ferner wird auch der Betrag des Stromes, mit dem ^ die Antriebsspule 66 bzw. 66' zur Verhinderung des
Zurückprallens beaufschlagt wird, in geeigneter Weise der individuellen Rückprallstärke des jeweils verwendeten
Verschlusses durch entsprechende Einstellung der Steliwiderstände 124 bis 127 der Konstantstromschaltungen
angepaßt.
Die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele beziehen sich somit auf eine einäugige Spiegelreflexkamera,
deren Schlitzverschluß von einer elektrischen
Antriebsquelle angetrieben wird. Zur Verhinderung einer
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unbeabsichtigten Auslösung einer Belichtung aufgrund einer fehlerhaften Arbeitsweise von Schaltern, aufgrund
eines Stoßes oder dgl. ist eine Verriegelungseinrichtung vorgesehen, die die Verschlußvorhänge vor ihrem Ablaufen
in ihren Ausgangsstellungen verriegelt und derart angeordnet ist, daß sie bei Beendigung der Aufwärtsbewegung
des Schwingspiegels bzw. Rapidspiegels der Kamera zur Freigabe der Verriegelungsverbindung betätigbar ist.
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Lee r s e
it
Claims (12)
- TlEDTKE - BüHLING - KlNNEGrupe - Pellmann*" Dipl.-Ing. R. Kinne3011693 D!pK"ln9·R GrupeDipl.-Ing. B. Pellmann >Bavariaring 4, Postfach 20 2403 8000 München 2Tel.: 089-539653 Telex: 5-24845 tipat ' cable: Germaniapatent München 25. März 1980DE 0300PatentansprücheKamera mit einem einen vorderen und einen hinteren Verschlußvorhang aufweisenden Schlitzverschluß, elektromagnetischen Antriebsquellen zum Antrieb des vorderen und des hinteren Verschlußvorhangs und einer elektrischen Stromquelle, gekennzeichnet durch eine Verriegelungseinrichtung (34, 36a, 38a), die mit dem vorderen Verschlußvorhang (42) und dem hinteren Verschlußvorhang (43) in deren ablaufbereiten Stellungen in Eingriff bringbar ist, wodurch die Verschlußvorhänge außer Betrieb gehalten werden, und durch eine Einrichtung (51, 18b, 40), die die Verriegelung der Verschlußvorhänge löst, bevor den elektromagnetischen Antriebsquellen (67, 66, 66') Strom zugeführt wird.
- 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spiegel-Antriebseinrichtung (18, 22) zur Aufwärtsbewegung und Rückführung eines an sich bekannten Schwingspiegels oder Rapidspiegels (27) vorgesehen ist und daß die Verriegelungseinrichtung den vorderen und den hinteren Verschlußvorhang in Abhängigkeit von der Betätigung der Spiegel-Antriebseinrichtung bei der Beendigung der Aufwärtsbewegung des Spiegels freigibt.
- 3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (35a), die den vorderen und den hinteren Verschlußvorhang in Abhängigkeit von der Betätigung der Spiegel-Antriebseinrichtung (22) zurück-030CU2/Q72SX/rsDeutsche Bank (München) Kto. 51/61070 Dresdner Bank (München) Kto. 3939 844 Postscheck (München) Kto. 670-43-804- 2 - ' DE 0300stellt, wenn der Schwingspiegel zurückkehrt.
- 4. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen Permanentmagneten (48) zum Festhalten der Verriegelungseinrichtung (34) in einer Verriegelungsstellung und durch einen Elektromagneten (40), der in Relation zu einer Auslöserbetätigung der Kamera vor Beginn der Stromzufuhr zu den elektromagnetisehen Antriebsquellen derart erregbar ist, daß die Verriegelungseinrichtung freigegeben wird.
- 5. Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verriegelungsfreigabeglied (51) für einen Ein-'5 griff mit der Spiegel-Antriebseinrichtung (18) vorgesehen ist, das auf die Spiegel-Hochklappbewegung der Spiegel-Antriebseinrichtung (18) anspricht und ein Verschluß-Verriegelungsteil (34) zum Lösen der Verschlußverriegelung bewegt.
- 6. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (39, 97'), die die Ablaufbewegung des hinteren Verschlußvorhangs zur Erzeugung eines Signals überwacht, und durch eine Einrichtung (32), die auf dieses Signal zur Bildung eines Signals für die Steuerung der Rückführbewegung desSpiegels anspricht.
- 7. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 6, ge-kennzeichnet durch eine Einrichtung (29, 87, 96), die auf eine Erfassung der Beendigung der Aufwärtsbewegung des Schwingspiegels zur Erzeugung eines Signals anspricht und durch eine Einrichtung (40), die auf dieses Signal zur Freigabe des Verschluß-Verriegelungsteils■(34) aus der Verriegelungsverbindung anspricht.03Ö042/0726-·■".?--■ ' ■ ' DE 0300
- 8. Kamera nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (30, 30a, 33), die auf das Spiegelrückkehr-Steuersignal (32) zur Rückführung des Verschluß-Verriegelungsteils (34) in die Verschluß-Verriegelungsstellung anspricht.
- 9. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine Steuerschaltung (84, 101, 102, 106, 109, 113, 212, 208, 209, 206, 202, 203), die den elektromagnetischen Antriebsquellen (66, 66') über die elektrische Stromquelle einen Treiberstrom zuführt und das Fließen des Treiberstroms in der gleichen Richtung für eine bestimmte Zeit nach dem Ablaufen eines Verschlußvorhangs aufrechterhält.
- 10. Kamera nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung Strom-Verstärkungseinrichtungen (120, 124, Tr21, 112, 122, 126, Tr23) zur Steigerung des Treiberstroms für eine bestimmte Zeitdauer nach dem Ablaufen eines Verschlußvorhanges aufweist.
- 11. Kamera nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Strom-Verstärkungseinrichtungen Stelleinrichtungen (24, 125, 126, 127) zur Einstellung des Stromwertes aufweisen.
- 12. Kamera nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Strom-Verstärkungseinrichtungen mit den Verschlußvorhängen in Wirkverbindung stehende Schalter (200, 201) aufweisen.030042/0725
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP3531279A JPS55127532A (en) | 1979-03-26 | 1979-03-26 | Single-lens reflex camera having electromagnetic driving source |
| JP54127194A JPS6059576B2 (ja) | 1979-10-01 | 1979-10-01 | 電磁駆動源を有する一眼レフカメラ |
| JP13256579A JPS5655929A (en) | 1979-10-15 | 1979-10-15 | Camera having electromagnetic driving source |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3011693A1 true DE3011693A1 (de) | 1980-10-16 |
| DE3011693C2 DE3011693C2 (de) | 1997-06-05 |
Family
ID=27288720
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803011693 Expired - Lifetime DE3011693C2 (de) | 1979-03-26 | 1980-03-26 | Verschluß für eine einäugige Spiegelreflexkamera |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| FR (1) | FR2452726A1 (de) |
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Also Published As
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|---|---|
| DE3011693C2 (de) | 1997-06-05 |
| FR2452726A1 (fr) | 1980-10-24 |
| FR2452726B1 (de) | 1985-04-19 |
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