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DE3006719A1 - Acylierte dihydropyrido eckige klammer auf 3,4-e eckige klammer zu -as-triazinderivate, verfahren zu ihrer herstellung und diese verbindungen enthaltende arzneimittel - Google Patents

Acylierte dihydropyrido eckige klammer auf 3,4-e eckige klammer zu -as-triazinderivate, verfahren zu ihrer herstellung und diese verbindungen enthaltende arzneimittel

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Publication number
DE3006719A1
DE3006719A1 DE19803006719 DE3006719A DE3006719A1 DE 3006719 A1 DE3006719 A1 DE 3006719A1 DE 19803006719 DE19803006719 DE 19803006719 DE 3006719 A DE3006719 A DE 3006719A DE 3006719 A1 DE3006719 A1 DE 3006719A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
radical
dihydropyrido
carbon atoms
triazine derivatives
phenyl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803006719
Other languages
English (en)
Inventor
Pal Dr Benko
Peter Dr Goeroeg
Ibolya Dr Kosoczky
Geb Lax Gyoergyi Kovanyi
Lujza Dr Petoecz
Geb Lakatos Maria Sigmond
Geb Kiszelly Enikoe Szirt
Geb Gergely Judit Dr Timar
Hrisztone Toncsev
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Egyt Gyogyszervegyeszeti Gyar
Original Assignee
Egyt Gyogyszervegyeszeti Gyar
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Egyt Gyogyszervegyeszeti Gyar filed Critical Egyt Gyogyszervegyeszeti Gyar
Publication of DE3006719A1 publication Critical patent/DE3006719A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D471/00Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, at least one ring being a six-membered ring with one nitrogen atom, not provided for by groups C07D451/00 - C07D463/00
    • C07D471/02Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, at least one ring being a six-membered ring with one nitrogen atom, not provided for by groups C07D451/00 - C07D463/00 in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D471/04Ortho-condensed systems
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61PSPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
    • A61P25/00Drugs for disorders of the nervous system
    • A61P25/04Centrally acting analgesics, e.g. opioids
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61PSPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
    • A61P29/00Non-central analgesic, antipyretic or antiinflammatory agents, e.g. antirheumatic agents; Non-steroidal antiinflammatory drugs [NSAID]

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Pain & Pain Management (AREA)
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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Neurosurgery (AREA)
  • Neurology (AREA)
  • Rheumatology (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)

Description

DR. STEPHAN G. BESZgDES PATENTANWALT
ZUGELASSENER VERTRETER AUCH BErM EUROPÄISCHEN PATENTAMT
PROFESSIONAL REPRESENTATIVE ALSO BEFORE THE EUROPEAN PATENT OFFICE
DACHAU BEI MÜNCHEN
POSTFACH 1168
MDNCHENER STRASSE 8OA Bundesrepublik Deutschland TELEPHON: DACHAU 4371 Postscheckkonto München (BLZ 700 100 80)
Konto-Nr. 1368 71
Bankkonto-Nr. 906 370 bei der Kreis- und Stadtsparkasse Dachau-Indsrsdorf (BLZ 700 515 40) (VIA Bayerische Landesbank Girozentrale, München)
p 1 315
Beschreibung
zur Patentanmeldung
EGYT GYOGYSZERVEGYESZETI GYAR
Bud ap e s t, Ungarn
betreffend
Acylierte DihydropyridoC^^-e]-as-triazinderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel
Oie Erfindung betrifft neue acylierte B P2rrido[35^-s]-as-triazinderivate, ein Verfahren zu ihrer Herstellung und diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel, insbesondere solche mit entzündungshemmenden (sntiinflammatorischen) und schmerzstillenden (analgetisclv.
030036/0781
BAD ORIGINAL
3006713
Wirkungen sowie sonstigen Wirkungen auf das Zentralnervensystem.
Es wurden bereits Dihydropyrido[31 /*— e]-as-triazinderivate, die keine Acylgruppen aufweisen, in den ungarischen Patentschriften 164 03I und 168 502 beschrieben. Diese bekannten Verbindungen haben nur eine Wirkung gegen Mikroben beziehungsweise antimikrobielle Wirkung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, überlegene pharmakologische Wirkungen aufweisende neue acylierte Dihydropyrido[3,4-e]-as-triazinderivate mit breitem Wirkungsspektrum, ein Verfahren zur Herstellung derselben und diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel zu schaffen.
Das Obige wurde überraschenderweise durch die Erfindung erreicht.
Es wurde nämlich überraschenderweise festgestellt, daß durch Einführung von 1 oder mehreren Acylgruppen in Dihydropyrido[3i4-e]-as-triazinderivate deren Wirkung sich verändert und sich besonders wesentliche entzündungshemmende Eigenschaften ergeben und auch die Wirkung auf das Zentralnervensystem in den Vordergrund tritt.
Gegenstand der Erfindung sind acylierte Dihydropyrido[3,4-e]-as-triazinderivate der allgemeinen Formel
- 3 030036/0761
worm
R/] für einen Alkylrest mit
1 bis 20 Kohlenstoffatomen, einen Alkoxyrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, einen Halogenalkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 oder mehr Halogenatomen, einen Furylrest, einen Pyridylrest oder einen, gegebenenfalls durch 1 bis Halogenatom(e), Trifluormethylrest(e), Nitrogruppe(n) Hydroxygruppe(n), Alkylrest (e) mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und/oder Alkoxyrest (e) mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen in einer Gesamtzahl von 1 bis 3 bei identischer oder verschiedener Substitution im Falle
- 4 — 030036/0761
von mehr als 1 Substituenten substituierten, Phenylrest, Phenylalkylrest mit 1 bis 4· Kohlenstoffatomen im Alkylteil oder Phenylalkenylrest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen im Alkenylteil steht,
R* Wasserstoff, einen Alkylrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, einen, gegebenenfalls durch eine Hydroxygruppe oder höchstens 3 Alkoxyrest(e) mit 1 bis M- Kohlenstoffatomen substituierten, Phenylrest, einen, gegebenenfalls hydroxysubstituierten, Faphthylrest, einen Phenylalkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen im Alkylteil oder einen Pyridylrest darstellt und
entweder Ep oder R^ Wasserstoff oder einen Rest
der allgemeinen Formel
030036/0761
R1-C- II
in weichletzterer
R^ wie oben festgelegt ist,
bedeutet und
entweder Rp und R1- zusammen
oder Rn und R1- zusammen eine chemische Bindung darstellen,
wobei dasjenige von Rp und R^ , welches an dieser Bindung beteiligt ist, keine der obigen Bedeutungen haben kann,
sowie ihre Säureadditionssalze, insbesondere Hydrochloride.
Vorzugsweise ist beziehungsweise sind der Alkylrest, für den R>. und/oder R, stehen kann beziehungsweise können, ein solcher beziehungsweise solche mit 1 bis 18, insbesondere 1 bis 10, ganz besonders 1 bis 4, Kohlenstoffatomen.
Es ist auch bevorzugt, daß der Alkoxyrest oder Halogenalkylrest, für den R^, stehen kann, ein solcher mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen ist.
Ferner ist es bevorzugt, daß der Halogenalkylrest, für den R^ stehen kann, ein Chloralkyl- oder Fluoralkylrest, insbesondere mit 1 bis 3 Chlor- beziehungsweise Fluoratomen, ist.
Weiterhin ist es bevorzugt, daß der Phenylalkylrest, für den R^ stehen kann, ein solcher mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen im Alkylteil ist.
Vorzugsweise ist der Phenylalkenylrest, für den R^ stehen kann, ein solcher mit 2 oder 3 Kohlenstoffatomen im Alkenylteil.
Es ist auch bevorzugt, daß das Halogenatom beziehungs-
- 6 030036/0761
weise die Halogenatome, durch das beziehungsweise die der Phenylrest, Phenylalkylrest beziehungsweise Phenylalkenylrest, für den R^ stehen kann, substituiert sein kann, Chlor, Brom und/oder Fluor ist beziehungsweise sind.
Ferner ist es bevorzugt, daß der Alkylrest beziehungsweise die Alkylreste, durch den beziehungsweise die der Phenylrest, Phenylalkylrest beziehungsweise Phenylalkenylrest, für den R^. stehen kann, substituiert sein kann, ein solcher beziehungsweise solche mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen ist beziehungsweise sind.
Weiterhin ist es bevorzugt, daß der Alkoxyrest beziehungsweise die Alkoxyreste, durch den beziehungsweise die der Phenylrest, Phenylalkylrest beziehungsweise Phenylalkenylrest, für den R* stehen kann, substituiert sein kann, ein solcher beziehungsweise solche mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen ist beziehungsweise sind.
Vorzugsweise ist der Alkoxyrest beziehungsweise sind die Alkoxyreste, durch den beziehungsweise die der Phenylrest, für den R7- stehen kann, substituiert sein kann, ein solcher beziehungsweise solche mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen.
Es ist auch bevorzugt, daß der Phenylalkylrest, für den R5- stehen kann, ein solcher mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen im Alkylteil ist.
Besonders bevorzugte erfindungsgemäße Verbindungen sind diejenigen, bei welchen
Q30036/0761
B für einen Methylrest, einen
Äthylrest, einen n-Propylrest, einen Isopropylrest, einen n-Decylrest (Caprinylrest), einen n-Octadecylrest (Stearinylrest), einen Methoxyrest, einen Äthoxyrest, einen Chlormethylrest, einen Trifluormethylrest, einen Benzylrest, einen Phenyläthylrest, einen Cinnamylrest (Cinnamoylrest), einen, gegebenenfalls durch ein Chloratom, ein Bromatom, einen Trifluormethylrest, eine Hydroxygruppe oder einen Methylrest substituierten, Phenylrest, einen Furylrest oder einen Pyridylrest steht,
R, Wasserstoff, einen Methylrest,
einen Athylrest, einen Hexylrest, einen Octylrest, einen Nnnylrest, einen n-Octadecyl,-rest (Stearylrest), einen Benzylrest, einen Phenylrest, einen Hydroxyphenylrest, einen Trxmethoxyphenylrest oder einen Pyridylrest darstellt und
entweder R2 ' Wasserstoff bedeutet
oder Rj, für Wasserstoff oder einen
Rest der allgemeinen lOrmel
- 8 030036/0761
R1-C- II ,
in welchletzterer
R^ wie oben festgelegt ist, steht und
entweder Rp und R,- zusammen
oder R^ und R1- zusammen eine chemische Bindung darstellen,
wobei dasjenige von Rp und R1, , welches an dieser Bindung beteiligt ist, keine der obigen Bedeutungen haben kann,
sowie ihre Säureadditionssalze, insbesondere Hydrochloride.
Ganz besonders bevorzugte erfindungsgemäße Verbindungen sind 1-Propionyl-3-phenyl-1,4-dihydropyrido[3?4—e]-as- -triazin, i-Propionyl-3-phenyl-i,4—dihydropyrido[3i4~e]- -as-triazinhydrochlorid und 1-Acetyl-3-phenyl-1,4—dihydropyrido[3,4—e]-as-triazin.
Die Säureadditionssalze der erfindungsgemäßen Verbindungen sind zweckmäßig solche mit therapeutisch brauchbaren Säuren. Sie können solche mit anorganischen Säuren, insbesondere Salzsäure, Schwefelsäure oder Phosphorsäure, oder organischen Säuren, insbesondere Maleinsäure, Fumarsäure, Citronensäure oder Milchsäure, sein.
- 9 030036/0761
~.ίί·
Gegenstand der Erfindung ist auch ein Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß Dihydropyrido[3,4-e]-as- -triazinderivate der allgemeinen Formel
III ,
wie oben festgelegt
ist und
entweder R,
Wasserstoff bedeutet
oder R,
für Wasserstoff oder einen Rest der allgemeinen Formel
Il
R1-C-
in welchletzterer
R/j wie oben festgelegt ist.
- iO -
030036/0761
steht und
entweder R,- und H1- zusammen
oder R1, und R1- zusammen eine chemische Bindung
darstellen, wobei dasjenige von Rg und R^ , welches an dieser Bindung beteiligt ist, keine der obigen Bedeutungen haben kann,
oder Säureadditionssalze derselben mit Acylierungsmitteln der allgemeinen Formel
Il
R1-C-X IV ,
worin X für eine austretende Gruppe steht und R^, wie oben festgelegt ist, umgesetzt werden, worauf in an sich bekannter Weise gegebenenfalls die erhaltenen acylierten Dihydropyrido[3,4--e]-as-triazinderivate der allgemeinen Formel I in Säureadditionssalze überführt werden beziehungsweise gegebenenfalls die erhaltenen Säureadditionssalze der acylierten Dihydropyrido[3i4~e]-as-triazinderivate der allgemeinen Formel I in die freien acylierten Dihydropyrido[3?4--e]-as-triazinderivate der allgemeinen Formel I oder in andere Säureadditionssalze überführt werden.
Als Acylierungsmittel der allgemeinen Formel IY können sämtliche zur Acylierung von sekundären Aminen geeignete Carbonsäuren und Carbonsäurederivate verwendet werden. Die Carbonsäureanhydride, Carbonsäurehalogenide und Carbonsäureester· haben sich als besonders vorteilhaft erwiesen. Ganz besonders bevorzugt werden als Acylierungsmittel der
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3Ό06719
allgemeinen Formel IV solche, "bei welchen X für Halogen, insbesondere Chlor, oder einen Rest der allgemeinen Formel
R1-C- II ,
in weichletzterer R^, wie oben festgelegt ist, steht, verwendet.
Im Falle daß R, für Wasserstoff steht, werden, wenn Ro und R1- zusammen eine chemische Bindung darstellen, im allgemeinen 1,4-Diacyl-dihydropyrido[3»/*— e]-as-triazinderivate und, wenn R^, und R,- zusammen eine chemische Bindung darstellen, im allgemeinen 1,2-Diacyl-dihydropyrido[3i4--e]- -as-triazinderivate erhalten. Im Falle daß R-, von Wasserstoff verschieden ist, werden dagegen im allgemeinen Monoacyl-dihydropyrido[3i^-e]-as-triazinderivate, insbesondere 1-Monoacyl-dihydropyrido[ 3,4--e] -as-triazinderivate erhalten.
Als inerte organische Lösungsmittel können zum Beispiel aliphatische Halogenkohlenwasserstoffe, wie Chloroform und Tetrachlorkohlenstoff, aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol und Xylol, Carbonsäuredialkylamide, wie .Dimethylformamid, Dialkylsulfoxyde, wie Dimethylsulfdxyd, Äther, wie Liäthyläther, Dioxan und Tetrahydrofuran, aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie Hexan und Benzin, und Gemische von solchen eingesetzt werden. Es können auch solche Lösungsmittelgemische, deren Bestandteile mit Wasser teilweise mischbar sind, verwendet werden.
Die Acylierung kann in Abhängigkeit von der Reaktionsfähigkeit der Eeaktionsteilnehmer bei Temperaturen von
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-if- 3006713
•as.
1O°C bis zum Siedepunkt des Reaktionsgemisches durchgeführt werden.
Die bei der Umsetzung der Verbindungen der allgemeinen Formeln III und IV im Falle der Verwendung von Carbonsäurehalogeniden oder Carbonsäureanhydriden als Acylierungsmitteln der allgemeinen Formel IV freigewordene Säure kann durch das erhaltene basische Reaktionsprodukt gebunden werden; in diesem Falle wird unmittelbar das entsprechende Säureadditionssalz des acylierten Dihydropyrido[3,4--e]-as- -triazinderivates der allgemeinen Formel I erhalten. Im Falle das die acylierten Dihydropyrido[3,4~e]-as-triazinderivate der allgemeinen -Formel I in Form der freien Basen erhalten werden sollen, wird die Acylierung bei Verwendung von Carbonsäurehalogeniden oder Carbonsäureanhydriden als Acylierungsmitteln der allgemeinen Formel IV in Gegenwart von säurebindenden Mitteln durchgeführt. Als säurebindende Mittel können anorganische und organische Basen, zum Beispiel Alkalimetallhydroxyde, wie Hatriumhydroxyd und Kaliumhydroxyd, Erdalkylimetallhydroxyde, wie Calciumhydroxyd, Alkalimetallcarbonate, wie Natriumcarbonat und Kaliumcarbonat, Alkalimetallbicarbonate, wie Ratriumbicarbonat, tertiäre Amine, wie Pyridin oder Trialkylamine, beispielsweise Triäthylamin, eingesetzt werden.
Selbstverständlich kann auch bei Verwendung von Carbonsäurehalogeniden oder Carbonsäureanhydriden als Acylierungsmitteln der allgemeinen Formel IV, wenn das acylierte Dihydropyrido[3,4—e]-as-triazinderivat der allgemeinen Formel I in Form der freien Base gewünscht wird, auch in der Weise verfahren werden, daß das als Ausgangsstoff verwendete Dihydropyrido[3,4--e]-as-triazinderivat der allgemeinen Formel III in Abwesenheit eines säurebindenden Mittels acyliert und aus dem erhaltenen Säureadditionssalz die acylierte Dihydropyrido[3,4—e]-as-triazinderivatbase der allgemeinen Formel I mit einer Base freige-
- 13 -
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3Q06719
setzt wird. Als Basen können hierfür zum Beispiel die bei den säurebindenden Mitteln aufgezählten Verbindungen verwendet werden.
Das gegebenenfalls erfolgende Überführen der acylierten Dihydropyrido[3,4-ej-as-triazinderivatbasen der allgemeinen Formel I in Säureadditionssalze kann mit anorganischen oder organischen Säuren durchgeführt werden.
Die im erfindungsgemäßen Verfahren als Ausgangsstoffe verwendeten keine Acylgruppe aufweisenden Dihydropyrido[3i4—e]-as-triazinderivate der allgemeinen Formel III können nach den in den ungarischen Patentschriften 164 03I und 168 502 beschriebenen Verfahren hergestellt worden sein.
Die im erfindungsgemäßen Verfahren als Ausgangsstoffe verwendeten Dihydropyrido[3>,4—e]-as-triazinderivate der allgemeinen Formel III, welche eine Acylgruppe aufweisen, können durch Acylierung der entsprechenden Dihydropyrido[3,4~e]-as-triazinderivate der allgemeinen Formel III, die keine Acylgruppe aufweisen, hergestellt worden sein. Die Acylierung kann in der oben beschriebenen Weise durchgeführt worden sein.
Die im erfindungsgemäßen Verfahren verwendeten Acylierungsmittel der allgemeinen Formel IV sind allgemein bekannte Verbindungen beziehungsweise nach bekannten Verfahren herstellbar (Houben-Weyl: Methoden der organischen Chemie 11/2, Seiten 10 bis 14, 16 bis 19 und 3I bis
Ferner sind erfindungsgemäß Arzneimittel, welche 1 oder mehr der erfindungsgemäßen Verbindungen als Wirkstoff beziehungsweise Wirkstoffe, gegebenenfalls zusammen mit 1 oder mehr inerten flüssigen oder festen Trägern, enthalten, vorgesehen.
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3006713
Die erfindungsgemäßen Verbindungen- haben nämlich, wie bereits erwähnt wertvolle pharmakologische Wirkungen, insbesondere entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkungen sowie sonstige Wirkungen auf das Zentralnervensystem.
Zunächst wurde die akute Toxizität von erfindungsgemäßen Verbindungen und der Vergleichssubstanzen 4—n-Butyl- -1,2-diphenylpyrazolidin-3,5-dion [Phenylbutazon], 2-Methyl-2-n-propyl-1,3-propandioldicarbamat [Meprobamat] und 5-(3'-Dimethylaminopropyliden)-dibenz-[a,d]-1,4- -cycloheptadien [Amitryptilin] an Mäusen bei peroraler Verabreichung ermittelt. Die erhaltenen LD^Q-Werte sind in der folgenden Tabelle I zusammengestellt.
Tabelle I
Bezeichnung
Verbindung
Beispiel
Peroraler LD50-Wert
in
mg/kg
,4-Eiacetyl-1,4-dihydropyrido[3,4-e]-as-triazin 360
O O CO
ο -J cn
i-Propionyl-3-methyl-i,4-dihydropyrido[3,4-e]-as-triazin 11
500
1-Piopionyl-3-phenyl-1,4-dihydropyrido[3>4-e]-as-triazinhydrochlorid (HCl)
2 000
1-Acetyl-.3-pnenyl-1,4-dihydropyrido[3,4-e]-as-triazin 1 400
1,4-Dipropionyl-i,4-dihydropyrido[3,4-e]-as-triazin 16
450
1-Butyryl-3-phenyl-1,4-dihydropyrido[3,4-e]-as-triazin 17
1 500
1-Propionyl-3-phenyl-1,4-dihydropyrido[3,4-e]-as-triazin 12
>2 000
4-n-Butyl-1,2-diphenylpyrazolidin-3,5-dion [Phenylbutazon] Vergleichssubstanz A
1 000
2-Methyl-2-n-propyl-1,3-propandioldicarbamat [Meprobamat] Vergleichssubstanz B
1 100
5-(3'-Dimethylaminopropyliden)-dibenz-[a,d]-1,4- -cycloheptadien [Amitryptilin] Vergleichssubstanz C
225'
- 16 - CD
Die schmerzstillende beziehungsweise analgetische Wirkung von erfindungsgemäßen Verbindungen und der anerkannt gut wirksamen Vergleichssubstanz 4—n-Butyl-1,2-diphenylpyrazolidin-3,5-dion [Phenylbutazon] gleicher Wirkungsrichtung wurde mit Hilfe des Essigsäure-"Schmerzkrümmungs"- -Versuches (Essigsäure-"Writhing"-Versuches) an Mäusen untersucht. Die Schmerzkrümmungs-Reaktionen wurden 5 bis 10 Minuten nach intr aper it one al er Verabreichung von 0,4- cnr einer 0,5%-igen Essigsäurelösung gezählt. Nach der Behandlung wurde die innerhalb 5 Minuten festgestellte Zahl der ßchmerzkrümmungen als Prozente der entsprechenden Blindversuchs- beziehungsweise Kontrollwerte ausgedrückt. Die Tiere wurden jeweils 1 Stunde vor der Verabreichung der Essigsäure mit der zu untersuchenden Verbindung beziehungsweise dem keinen Wirkstoff enthaltenden Träger peroral behandelt. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle II, in welcher sowohl die EDj-o-Werte als auch die therapeutischen Indices angegeben sind, zusammengestellt.
- 17 030036/0761
Bezeichnung
: ■ Acetyl-3-ph.enyl-i 94-diliydro- »^—e]-as-triazin
Tabelle II
Verbindung
Beispiel
15
Peroraler
ED,-0-Wert
in mg/kg
23
Therapeutischer Index
60,9
i,4-Dipropionyl-i,4~dihydropyrido[3,^-e]-as-triaz in 16
75
1-Butyry1-3-pheny1-1,4-dihydro-/t— e]-as-triazin 17
75
20
i-Propionyl-3-phenyl-i,4-dihydroi.yx%ido[3,/»~e]-as--triazin 12
50
4-n-Butyl-1,2-diphenylpyrazolidin-3,5-dion [Phenylbutazon] Vergleichssubstanz A
65
15,4
- 18 -
Die entzündungshemmende Wirkung von erfindungsgemäßen Verbindungen und der anerkannt gut wirksamen Vergiezehssubstanz 4~n-Butyl-1 ^-diplienylpyrazolidin-^^-dion [Phenylbutazon] gleicher Wirkungsrichtung wurde an Ratten nach der Verfahrensweise von Winter (J. Pharmacol, Exp* Ther. 141 [1963], 369) bestimmt. Es wurde 0,1 cm^ ein^r 1%-igen Carraghenin-Suspension jeweils in die Fußsohle eines der Hinterglieder der Tiere injiziert. Das Volumen der Sohle wurde vor der Verabreichung der Entzündungen hervorrufenden Suspension und 3 Stunden danach mit Hilfe eines Quecksxlberplethysmometers gemessen. Die zu untersuchende Verbindung wurde den Tieren jeweils peroral verabreicht. In der folgenden Tabelle III sind die eine 30%-ige Hemmung hervorrufenden Dosen (signifikant hemmende Dosen) und die dem therapeutischen Index proportionalen Werte zusammengestellt.
- 19 030036/0761
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2QQ6719
030036/0761
Fortsetzung der Tabelle III
Verbind
Bezeichnung
ung
Beispiel
30%-ige Hemmung
hervorrufende
perorale Dosis
in
mg/kg
LD50-Wert
1-Butyryl-3-phenyl-1,4-
-dihydropyrido[3,4-e]-as-
-triazin
17 13 yr/o-igp Hemmung hervoirufejde psroralß Dosis
03003 1-Propionyl-3-phenyl-1,4-
-dihydropyrido[3,4-e]-as-
-triazin .
12 26 115,4
6/0761 4-n-Butyl-1,2-diphenyl-
pyrazolidin-3,5-dion
[Phenylbutazon]
Vergleichs
substanz A
90 >76,9
11,1
-ζτ- 3006713
Die auf den orientierenden Reflex ausgeübte Wirkung von erfindungsgemäßen Verbindungen und der anerkannt gut wirksamen Vergleichssubstanz 2-Methyl-2-n-propyl-1,3- -propandioldicarbamat [Meprobamat] gleicher Wirkungsrichtung wurde an weißen Mäusen in einem 8-kanaligen Dews-Apparat nach der Verfahrensweise von Borsy und Mitarbeitern (Arch. Int. Pharmacodyn. 124- [1960], Λ bis 2) bestimmt. Nach einer Vorbehandlung von 30 Minuten wurde die Zahl der durch die Bewegung der Tiere verursachten Lichtunterbrechungen registriert; die Versuchsgruppen umfaßten je 3 Mäuse. Die bei der Bestimmung der Motilitätshemmung erhaltenen EDcQ-Werte und die therapeutischen Indices sind in der folgenden Tabelle IV zusammengestellt.
- 22 -
030036/0761
Tabelle IV
CD CO O CD CO CD ■n» CD •»3 CO
Ver
Bezeichnung
bindung
Beispiel'
Peroraler
EDcQ-Wert
in
mg/kg
Therapeutischer
Index
LDcO-Wert
ED-o'-Wert
i-Propionyl-3-phenyl-i,4-dihydro-
pyrido[3,4-e]-as-triazinhydrochlorid
12 (HCl) 50 40
1-Acetyl-3-phenyl-1,4-dihydro-
pyrido[3,4~ e]-as-triazin
15 30 46,7
1-Butyryl-3-phenyl-1,4-dihydro-
pyrido[3j^-e]-as-triazin
V 90 16,7
1-Propionyl-3-phenyl-1,4~dihydro-
pyrido[3»4~e]-as-t:riazin
12 35 >57,1
2-Methyl-2-n-propyl-1,3-propandioldicarbamat
[Meprobamat]
Vergleichssubstanz B 270 4,1
O-»
- 23 -
€3 O CD
CD
Die Tetrabenazin entgegenwirkende Wirkung von erfindungsgemäßen Verbindungen und der anerkannt gut wirksamen Vergleichssubstanz 5-(3'-Dimethylaminopropyliden)— -dibenz-[a,d]-1,4—cycloheptadien [Amitryptilin] gleicher Wirkungsrichtung wurde an Mäusen untersucht. Die Versuchsgruppen umfaßten je 3 Tiere. Die Tiere der Blindversuchs- beziehungsweise Kontrollgruppe erhielten eine 0,9%-ige wäßrige Hatriumchloridlösung in einer Dosis von 20 cnr/kg peroral; den weiteren Mäusen wurde eine Lösung der jeweiligen zu untersuchenden Verbindung peroral verabreicht. Nach 30 Minuten wurden den Mäusen je 50 mg/kg 3-Isobutyl-9, IO-dimethoxy-1,2,3,4,6, 7-hexahydrobenzo[a]chinolizin—2—on |Tetrabenazin$ verabreicht. Die Zahl der Tiere mit geschlossenen Augenlidspalten wurde nach 3Of 60, 90 und 120 Minuten festgestellt. Die Angaben der einzelnen Meßzeitpunkte wurden addiert und die auf den Blind- beziehungsweise Eontrollversuch bezogene Hemmung wurde berechnet. Die bei dieser Bestimmung erhaltenen ED,-Q-Werte und die therapeutischen Indices sind in der folgenden Tabelle V zusammengestellt.
- 24 030036/0761
- 2* -Tabelle V
Vi
Bezeichnung
srbindung
Beispiel
Peroraler
EDcO-Wert
in
mg/kg
Therapeutischer
Index
LDcO-Wert
ED50-Wert
1-Propiony1-3-pheny1-1,4-dihydro-
pyrido[5,4-e]-as-triazinhydrochlorid
12 (HCl) 40 50
1-Acety1-3-pheny1-1,4-dihydro-
pyrido[3,4-e]-as-triazin
15 56 25
1-Butyryl-3-phenyl-1,4-dihydro-
pyridotS»^-e]-as-triazin
17 20 75
5-(3'-Dimethylaminopropyliden)-
-dibenz-[a,d]-1,4-cycloheptadien
[Amitryptilin]
Vergleichs, sub stanz C 12 18,8
Die mit 5-(1'-Cyclohexenyl)-1 ,5-dimethylbarbitursäure [Hexobarbital] hervorgerufene narkosepotenzierende Wirkung von erfindungsgemäßen Verbindungen und der anerkannt gut wirksamen Vergleichssubstanz 2-Methyl-2-n-propyl-1-,3- -propandioldicarbamat [Meprobamat] gleicher Wirkungsrichtung wurde nach der Verfahrensweise von Kaergaard und Mitarbeitern (Arch. Int. Pharmacodyn. 2 [1967], 170) untersucht. Die zu untersuchenden Verbindungen wurden den Mäusen peroral verabreicht (die Versuchsgruppen bestanden aus je 6 Tieren); die Tiere der Blindversuchs- beziehungsweise Kontrollgruppe erhielten 20 mg/kg einer 0,9%-igen Natriumchloridlösung. Danach wurde den Mäusen je eine Dosis von 40 mg/kg 5-(1'-Cyclohexenyl)-1,5-dimethylbarbitursäure [Hexobarbital] intravenös verabreicht. Es wurden diejenigen Tiere als positiv reagierend bewertet, deren Schlafdauer den durchschnittlichen Wert der Blindversuchs- beziehungsweise Kontrolltiere um 150% übertraf. Die Zahl der Tiere mit positiver Reaktion wurde mit der Zahl sämtlicher behandelten Tiere verglichen. Die berechneten EDj-Q-Werte und die therapeutischen Indices sind in der folgenden Tabelle VI zusammengestellt.
- 26 -
030036/0761
Tabelle VI
Co O O C*>
Verbir
Bezeichnung
idung
Beispiel
Peroraler
ED50-Wert
in
mg/kg
Therapeutischer
Index
LL50-Vert
EDcQ-Wert
6
4
1,4-Diacetyl-1,4-dihydropyrido[3,4—e]-as-
-triazin
1 25 11,4
i-Propionyl^-methyl-i^-dihydro-
pyrido[3»4-e]-as-triazin
11 20 25
1-Propionyl-3-phenyl-1,4-dihydro-
pyrido[3»4-e]-as-triazinhydrochlorid
12 (HGl) 10 200
1-Acetyl-3-phenyl-1,4-dihydro-
pyrido[3,4-e]-as-triazin
15 35 40
1-Butyryl-3-pb.enyl-1,4-dihydro-
pyrido[3 »4-e]-as-triazin
17 150 10
1-Propionyl-3-phenyl-i,4-dihydro-
pyrido[3ι4-e]-as-triazin
12 62 32,3
2-Methyl-2-n-propyl-1,3-propandioldicarbamat
[Meprobamat]
Vergleiche-
substanz B
270 4,1
Aus den obigen Tabelle I bis VI geht eindeutig die therapeutische Überlegenheit der erfindungsgemäßen Verbindungen gegenüber den Vergleichssubstanzen hervor.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können in der Therapie in erster Linie zur Entzündungshemmung und zum Schmerzstillen verwendet werden.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können in Form von Arzneimittelpräparaten vorliegen. Diese können nach an sich bekannten Verfahren der pharmazeutischen Industrie bereitet worden sein.
Die erfindungsgemäßen Arzneimittelpräparate können vorteilhaft in. Form von peroral zu verabreichenden Zube— reitungsformen, zum Beispiel Tabletten, Kapseln, Dragees, Losungen oder Suspensionen, oder parenteral zu verabreichenden Zubereitungsformen, zum Beispiel sterilen Lösungen oder Suspensionen, vorliegen.
Die peroral zu verabreichenden Arzneimittelpräparate
können als Träger verschiedene übliche Bindemittel, zum Beispiel Gelatine, Sorbit und/oder Polyvinylpyrrolidon, Füllstoffe, zum Beispiel Milchzucker, Rohrzucker, Stärke und/oder Calciumrphosphat, Eilfsstoffe, zum Beispiel Kagnesiumstearait, Talk, Polyäthylenglykole und/oder Siliciumdioxyd, und/oder Vernetzungsmittel, zum Beispiel Watriuialaurylsulfat, enthalten.
Die flüssigen Arzneimittelpräparate können als Träger verschiedene Suspendiermittel, zum Beispiel Sorbit, Bohrzuckerlösung, Gelatine und/oder Carboxymethylcellulose, Emulgiermittel, zum Beispiel Öle, ölige Ester, Glycerin, Propylenglykol und/oder Äthanol, und/oder Konservierungsmittel, zum Beispiel p-Hydroxybenzoesäuremethylester
- 28 030036/0761
und/oder p-Hydroxybenzoesäurepropylester, enthalten.
Die erfindungsgemäßen Arzneimittelpräparate können auch an sich bekannte Geschmackskorrigentien und Farbstoffe enthalten.
Die zweckmäßige Dosis der erfindungsgemäßen Verbindungen ist täglich 25 bis 900 mg je Körpergewicht von erwachsenen Menschen.
Die Erfindung wird an Hand der folgenden Beispiele näher erläutert.
Beispiel 1
Es wurden 6,8 g (0,04 Mol) 1,4-Dihydropyrido[3,4-e]-as- -triazinhydrochlorid in 140 cm^ Essigsäureanhydrid zum Sieden erhitzt. Die Umsetzung wurde 4 Stunden lang durchgeführt. Danach wurde der Überschuß des auch als Lösungsmittel dienenden Essigsäureanhydrides abdestilliert. So wurden 6,8 Ε (78,2% der Theorie) 1,4-Diacetyl-1,4-dihydropyrido[3»4—e]— as—triazin mit einem Schmelzpunkt von 211 bis 212°C erhalten.
Beispiel 2
Es wurden 3,8 g (0,015 Mol) 3-Phenyl-1,4-dihydropyrido[3»4—e]-as-triazinhydrochlorid mit 45 cnr Chloracetylchlorid 1 Stunde lang bei 25°C und danach 10 Stunden lang bei 85 bis 900C umgesetzt. Hach dem Aufarbeiten des Reaktionsgemisches wurden 4,05 g (81, ^ der Theorie) 1 -Chloracetyl-3-phenyl-i ,4-dihydropyrido[ 314-e] -as-triazinhydrochlorid mit einem Schmelzpunkt von 260 bis 2610C
- 29 030036/0761
3QQ6719
.39-
erhalten
Die obige Verfahrensweise konnte auch mit 3 cm* Chloracetylchlorid in Gegenwart von 50 cnr Benzol oder Chloroform durchgeführt werden.
Beispiel 3
Es wurden 3,8 g (0,015 Mol) 3-Phenyl-1,4-dihydropyrido[354-e]-as-triazinhydrochlorid mit 32,6 g (0,3 Mol) Chlorameisensäureäthylester beziehungsweise Äthylchlorformisc 6 Stunden lang sum Sieden erhitzt. Nach dem Aufarbeiten des Reaktionsgemisches wurden 4,18 g (85,8% der Theorie) 1-Carbäthoxy-3-phenyl-1,4-dihydropyrido[3,4-e]-as- -triazinhydrochlorid mit einem Schmelzpunkt von 213°C erhalten.
Beispiel 4
Es wurden 3,7 g (0,02 Mol) 3-Methyl-1,4-dihydropyrido[3»4-e]-as-triazinhydrochlorid in 100 cnr Trifluoressigsäure gelöst und 2 Stunden lang bei Zimmertemperatur und nach Zugabe von 22,4 cnr (0,16 Mol) Trifluoressigsäureanhydrid noch 3 Stunden bei 20 bis 30°C stehengelassen. Nach dem Aufarbeiten des Reaktionsgemisches wurden 5,4 g (76% der Theorie) 1-Trifluoracetyl-3-methyl-1,4- -dihydropyrido[3,4-e]-as-triazintrifluoracetat mit einem Schmelzpunkt von 208 bis 2O9°C erhalten.
Beispiel 5
Es wurden 3,7 g (0,02 Mol) 3-Methyl-1,4-dihydropyrido[5,^-e]-as-ti"--äzinhydrochlorid in einem Überschuß
- 30 -
Q30036/0761
— If/I
-Ui-
TEXT"' MtS Sift-
TEXT FE^
3006713
•Η-
Beispiel 15
Es wurde aus 3-I)lienyl-1,4-dihydropyrido[3,4— e]-as- -triazin und Essigsäureanhydrid analog der Verfahrensweise des Beispieles 1 1-Acetyl-3-pbenyl-1,4-dihydropyrido[3,4--e]-as-triazin mit einem Schmelzpunkt von 208 bis 209°C in einer Ausbeute von 76% der Theorie hergestellt.
Beispiel 16
Es wurde aus 1,4-Dihydropyrido[354--e]-as-triazinhydrochlorid und Propionsäureanhydrid analog der Verfahrensweise des Beispieles 1 1,4-Dipropionyl-1,4-dihydropyrido[3?4—e]-as-triazin mü; einem Schmelzpunkt von 130 bis 1310C in einer Ausbeute von 85% der Theorie hergestellt.
Beispiel 17
Es wurde aus 3-Pbenyl-i ,4-dihydropyrido[3i4~e]-as- -triazin und Butyrylchlorid beziehungsweise Buttersäurechlorid analog der Verfahrensweise des Beispieles 2 1-Butyryl-3-phenyl-1,4-dihydropyrido[3,4-e]-as-triazin mit einem Schmelzpunkt von 225 bis 226°C in einer Ausbeute von 78% der Theorie hergestellt.
Beispiel 18
Es wurden 6 g (0,02 Mol) 3-n-Nonyl-i,2-dihydropyrido^^-ej-as-triazinhydrochlorid mit 80 cnr
- 35 030036/0761
3OQ6719
Essigsäureanhydrid 2 Stunden lang bei 80° umgesetzt. Nach dem Abkühlen des Reaktionsgemisches schied sich als Nieder schlag 5 g (73% der Theorie) i-Acetyl-3-n-nonyl-i,2-dihydropyrido[3»4— e]-as-triazinbydrochlorid mit einem Schmelzpunkt von 209 bis 21O0C aus.
Beispiel 19
Es wurde aus 3-n-Hexyl-1, 2-dihydropyrido[3J4-- e]-as- -,triazinhydrochlorid mit Essigsäureanhydrid analog der Verfahrensweise des Beispieles 18 i-Acetyl-3-n-hexyl- -1,2-dihydropyrido[3,4-e]-as-triazinhydrochlorid mit einem Schmelzpunkt von 215 bis 216°C in einer Ausbeute von 73% der Theorie hergestellt.
Beispiel 20
Es wurde aus 3-(3' »4·1 i5' -Trimethoxyphenyl)-1,2-dihydropyrido[3»4-e]-as-triazinhydrochlorid mit Essigsäureanhydrid analog der Verfahrensweise des Beispieles 18 1-Acetyl-3-(3',4',5'-trimethoxyphenyl)-1,2-dihydropyrido[3»4— e]-as-triazinhydrochlorid mit einem Schmelzpunkt von 271 bis 272OC in einer Ausbeute von 85% der Theorie hergestellt.
Beispiel 21
Es wurde aus 3,93 g (0,01 Mol) 3-n-0ctadecyl-1,2- -dihydropyrido[314-e]-as-triazinhydrochlorid beziehungsweise 3-Stearyl-1,2-dihydropyrido[3i^-e]-as-triazinhydrochlorid und Stearinsäurechlorid analog der Verfahrensweise
- 36 030036/0761
- 36 -
des Beispieles 2 i-Stearoyl-3-n-octadecyl-i,2-dihydropyrido[ 314-e ] -as-triazinhydrochlorid beziehungsweise 1-Stearoyl-3-stearyl-1,2-dihydropyrido[3»4-e]-as-triazinhydrochlorid mit einem Schmelzpunkt von 79 bis 800C in einer Ausbeute von 87% der Theorie hergestellt.
Beispiel 22
Es wurden 2,75 g (0,011 Mol) 3-(p-Hydroxyphenyl)-1,2- -dihydropyrido[3i^-e]-as-triazinhydrochlorid mit ß-Pyridincarbonsäurechlorid analog der Verfahrensweise des Beispieles 2 umgesetzt. So wurde 1-Nicotinoy1-3- -(p-hydroxyphenyl) -1,2-dihydropyrido[ 3 5 4-e] -as-triazinhydrochlorid mit einem Schmelzpunkt von 212 bis 213°C in einer Ausbeute von 79% der Theorie hergestellt.
Beispiel 23
Es wurde aus 2,75 g (0,011 Mol) 3-(o-Hydroxyphenyl)- -1,2-dihydropyrido[3,4~e]-as-triazinhydrochlorid und Toluylsäurechlorid analog der Verfahrensweise des Beispieles 2 1-(p-Toluoyl)-3-(o-hydroxyphenyl)-1,2-dihydropyrido[3»4-e]-as-triazinhydrochlorid mit einem Schmelzpunkt von 202 bis 203°C in einer Ausbeute von 73% der Theorie hergestellt.
Beispiel 24
Es wurden 2,46 g (0,01 Mol) 3-(Pyrid-2'-yl)-1,2- -dihydropyrido[ 3^-G]-as-triazinhydrochlorid und Salicylsäurechlorid analog der Verfahrensweise des Beispieles 2
- 37 030036/0761
umgesetzt. So wurde 1-(o-Hydroxybenzoyl)-3-(pyrid-2'-yl)- -1,2-dihydropyrido[3»^~e]-as-triazinhydrochlorid mit einem Schmelzpunkt von 219 bis 220°C in einer Ausbeute von 78% der Theorie erhalten.
Patentansprüche 030036/0761

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    für einen Alkylrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, einen Alkoxyrest mit 1 bis 4· Kohlenstoffatomen, einen Halogenalkylrest mit 1 bis 4- Kohlenstoffatomen und 1 oder mehr Halogenatomen, einen Furylrest, einen
    - 39 -
    030036/0761
    Pyridylrest oder einen, gegebenenfalls durch.
    1 bis 3 Halogenatom(e) , TrifluormethylrestCe), Nitrogruppe(n), Hydroxygruppe(n), Alkylrest(e) mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und/oder Alkoxyrest(e) mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen in einer Gesamtzahl von 1 bis 3 bei identischer oder verschiedener Substitution im Falle von mehr als 1 Substituenten substituierten, Phenylrest, Phenylalkylreät mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen im Alkylteil oder Phenylalkenylrest mit
    2 bis 4 Kohlenstoffatomen im Alkenylteil steht,
    Wasserstoff, einen Alkylrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, einen, gegebenenfalls durch eine Hydroxygruppe oder höchstens 3 Alkoxyrest(e) mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen substituierten, Phenylrest, einen, gegebenenfalls hydroxysubstituierten, Naphthylrest, einen Phenylalkyl- - 40 -
    030036/0761
    rest mit 1 "bis 4· Kohlenstoffatomen im Alkylteil oder einen Pyridylrest darstellt und
    entweder
    oder
    Wasserstoff oder einen Rest der allgemeinen Formel
    Il
    R1-C-
    in weichletzterer
    Ry, wie oben festgelegt ist,
    bedeutet
    und
    entweder B R5 zusammen eine chemische Bindung oder H zusammen darstellen, wobei dasjenige von R0 2 und ^ und
    und R,
    welches an
    dieser Bindung beteiligt ist, keine der obigen Bedeutungen haben kann,
    sowie ihre Säureadditionssalze.
    2.) Dihydropyrido[3T4-e]-as-triazinderivate nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Alkylrest, für den R1 und/oder R7. stehen kann beziehungsweise können, ein
    030036/0761
    solcher beziehungsweise solche mit 1 bis 18, insbesondere 1 bis 10, ganz besonders 1 bis 4, Kohlenstoffatomen ist beziehungsweise sind.
    3.) Dihydropyrido[3?4~e]-as-triazinderivate nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Alkoxyrest oder Halogenalkylrest, für den R^ stehen kann, ein solcher mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen ist.
    4.) Dihydropyrido[354~e]-as-triazinderivate nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Halogenalkylrest, für den R^ stehen kann, ein Chloralkyl- oder Fluoralkylrest, insbesondere mit 1 bis Chlor- beziehungsweise ITuoratomen, ist.
    5.) Dihydropyrido[3,^~e]-as-triazinderivate nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Phenylalkylrest, für den R,- stehen kann, ein solcher mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen im Alkylteil ist.
    6.) Dihydropyrido[3,4~e]-as-triazinderivate nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Phenylalkenylrest, für den R* stehen kann, ein solcher mit 2 oder 3 Kohlenstoffatomen im Alkenylteil ist.
    7o) Dihydropyrido[3,4~e]-as-triazinderivate nach Anspruch 1, 2, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Halogenatom beziehungsweise die Halogenatome9 durch das "beziehungsweise die der Phenylrest, Phenylalkylrest beziehungsweise Phenylalkenylrest, für den R^ stehen kam:., substituiert sein kann, Chlor, Brom und/oder Fluor ist beziehungsweise sind»
    80 Dihydropyrido[3?2i~e3-as-triazinderivate nach Anspruch 1, 2 oder 5 "bis 1% dadurch gekennzeichnet,
    - 42 030036/0761
    daß der Alkylrest beziehungsweise die Alkylreste, durch den beziehungsweise die der Phenylrest, Phenylalkylrest beziehungsweise Phenylalkenylrest, für den E^ stehen kann, substituiert sein kann, ein solcher beziehungsweise solche mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen ist beziehungsweise sind.
    9.) Dihydropyrido[3i4--e]-as-triazinderivate nach Anspruch 1, 2 oder 5 Dis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Alkoxyrest beziehungsweise die Alkoxyreste, durch den beziehungsweise die der Phenylrest, Phenylalkylrest beziehungsweise Phenylalkenylrest, für den E^ stehen kann, substituiert sein kann, ein solcher beziehungsweise solche mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen ist beziehungsweise sind.
    10.) Dihydropyrido[5»4—e]-as-triazinderivate nach Anspruch 1 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß der Alkoxyrest beziehungsweise die Alkoxyreste, durch den beziehungsweise die der Phenylrest, für den E, stehen kann, substituiert sein kann, ein solcher beziehungsweise solche mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen ist beziehungsweise sind.
    H.) Dihydropyrido[3»4--e]-as-triazinderivate nach Anspruch 1 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß der Phenyl alkylrest, für den E-, stehen kann, ein solcher mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen im Alkylteil ist.
    12.) Dihydcopyrido[3»4-e]-as-triazinderivate nach Anspruch 1 bis 8, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß bei ihnen
    030036/0761
    für einen Methylrest, einen Äthylrest, einen n-Propylrest, einen Is opropyIre st, e inen n-Decylrest, einen n-Octadecylrest, einen Methoxyrest, einen Äthoxyrest, einen Chlormethylrest, einen Trifluormethylrest, einen Benzylrest, einen Phenyläthylrest, einen Cinnamylrest, einen, gegebenenfalls durch ein Chloratom., ein Bromatom, einen Trifluormethylrest, eine Hydroxygruppe oder einen Methylrest substituierten, Phenylrest, einen Furylrest oder einen Pyridylrest steht,
    Wasserstoff, einen Methylrest, einen Äthylrest, einen Hexylrest, einen Octylrest, einen Nonylrest, einen n-0ctadecylre3t, einen Benzylrest, einen Phenylrest, einen Hydroxyphenylrest, einen Trimethoxyphenylrest oder einen
    030036/0761
    Pyridylrest darstellt und
    entweder Rp Wasserstoff bedeutet
    oder Rn für Wasserstoff oder
    einen Rest der allgemeinen Formel
    R1-C- II, in welchletzterer
    R1 wie oben festgelegt ist,
    steht und
    entweder Rp und R1- zusammen
    oder R^ und R1- zusammen eine chemische Bindung
    darstellen,
    wobei dasjenige von R^ und Ru , welches an dieser Bindung beteiligt ist, keine-der obiger. Bedeutungen haben kann,
    sowie ihre Säureadditionssalze.
    13.) 1-Propionyl-3-phenyl-1 ,^-dihydropyridofj^i—ej-as« -triazin.
    . 45 030036/0761
    ■ϊ·
    14.) 1-Propionyl-3-phenyl-1,4-dihydropyrido[3*4-e]-as- -triazinhydrochlorid.
    15·) 1-Acetyl-3-phenyl-1,4-dihydropyrido[3i4-e}-as-triazin.
    16.) Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch 1 bis 15» dadurch gekennzeichnet, daß man Dihydropyrido[3i4— e]-as-triazinderivate der allgemeinen Formel
    III ,
    worin
    wie im Anspruch Ί, 2, 10, 11 oder 12 festgelegt ist und
    entweder R,
    Wasserstoff bedeutet
    oder
    für Wasserstoff oder einen Rest der allgemeinen Formel
    - 46 -
    030036/0761
    Il
    R1-C- II in weichletzterer
    R1 wie in den Ansprüchen 1 "bis 9 fest gelegt ist,
    steht und
    entweder Rg und R1- zusammen
    oder R^, und R1- zusammen eine chemische Bindung darstellen, wobei dasjenige von Rg und R1, , welches an dieser Bindung beteiligt ist, keine der obigen Bedeutungen haben kann,
    oder Säureadditionssalze derselben mit Acylierungsmitteln der allgemeinen Formel
    Il
    R1-C-X IV ,
    worin X für eine austretende Gruppe steht und R1 wie in den Ansprüchen 1 bis 9 festgelegt ist, umsetzt, worauf man in an sich bekannter Weise gegebenenfalls
    - 47 0 0 36/0761
    die erhaltenen acylierten Dihydropyrido[3,4— e]-as- -triazinderivate der allgemeinen Formel I in Säureadditionssalze überführt beziehungsweise gegebenenfalls die erhaltenen Säureadditionssalze der acylierten Dihydropyrido[3,^-e]-as-triazinderivate der allgemeinen Formel I in die freien acylierten Dihydropyrido[3,4— e]-as-triazinderivate der allgemeinen Formel I oder in andere Säureadditionssalze überführt.
    17.) Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß man als Acylierungsmittel der allgemeinen Formel IV solche, bei welchen X für Halogen, insbesondere Chlor, oder einen Rest der allgemeinen Formel
    R1-C- II
    in weichletzterer R^ wie in den Ansprüchen 1 bis 9 festgelegt ist, steht, verwendet.
    18.) Arzneimittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an 1 oder mehr Verbindungen nach Anspruch 1 bis I5 als Wirkstoff(en), gegebenenfalls zusammen mit 1 oder mehr inerten flüssigen oder festen Trägern.
    030036/0761
DE19803006719 1979-02-23 1980-02-22 Acylierte dihydropyrido eckige klammer auf 3,4-e eckige klammer zu -as-triazinderivate, verfahren zu ihrer herstellung und diese verbindungen enthaltende arzneimittel Withdrawn DE3006719A1 (de)

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