DE3002420C2 - Presse zum Verdichten schüttfähiger Massen zu Blöcken - Google Patents
Presse zum Verdichten schüttfähiger Massen zu BlöckenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B11/00—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
- B30B11/02—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space
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Description
Die Erfindung betrifft eine Presse zum Verdichten schüttfähiger kleinkrümeliger bis flockiger Massen, insbesondere
synthetischer Kautschukmassen zu Ballen bzw. Blöcken der im Oberbegriff des Patentanspruches
angegebenen Art.
Eine derartige Presse ist aus der DE-PS 11 62 545 bekannt. Sie dient zum Verpressen von Flocken bzw.
Krümeln aus synthetischem Kautschuk zu Ballen, die mittels eines Fülltrichters in einen Preßbehälter eingefüllt
und nachfolgend durch einen das Preßbehältervolumen verringernden Preßstempel verdichtet werden. Bei
diesem Vorgang soll der das Schüttvolumen der Massen wesentlich bestimmende Anteil an eingeschlossener
Luft ausgetrieben werden. Der Verschluß der oberen Preßbehälteröffnung nach dem Füllvorgang und vor
Einleiten des Verdichtungsvorganges erfolgt bei der vorbekannten Presse durch eine am Preßbehälterrand
aufsitzende und mittels Spannkeile verspannbare Druckplatte.
Wie ein Vorpressen mit wirksamer Entlüftung der
Masse erreicht werden könnte, ist dort nicht angegeben.
Außerdem ist bei dieser Presse trotz Verspannens der
Druckplatte eine wirksame Abdichtung des Pr^ßbehälters
gegen Masseaustritt dann nicht erreicht, wenn die Säulendehnung bei Einwirken der vollen Preßkraft auf
die Masse zum Abheben des Preßbehälters von der Druckplatte führt. Um neben der Verspannung der
Druckplatte zugleich deren abriebfreie Bewegung zu
is gewährleisten, sind zudem besondere konstruktive Maßnahmen zu ihrer Führung erforderlich.
Bei einer aus der FR-PS 13 09 381, Fig. 3—5 bekannten Presse ist zwar der Preßbehälter bereits mit einem
dicht abschließenden Deckel ausgestattet, indem dieser über eine Traverse und zwei daran schwenkbar befestigte
Hebel durch einen Hydraulikkolben auf den Preßbehälter gedrückt wird. Eine derartige Schließvorrichtung
ist jedoch räumlich und konstruktiv aufwendig. Besondere Maßnahmen zur staubfreien Entlüftung des
-Preßgutes sind bei dieser Presse ebenfalls nicht angegeben.
Aus der DE-AS.27 52 834 ist eine Presse zum Herstellen
von Ballen aus elastomeren Krümeln mit durch eine Kolben-Zyündereinheit betätigbarer Schließeinrichtung
zum Verschließen des Preßraumes bekannt, bei welcher der als Ausstoßvorrichtung ausgebildete Einfülltrichter
quer zur Achse des Preßraumes bewegbar ist, wodurch sich eine Schrägstellung der Preßvorrichtung
ergibt und im Preßbehäiter eine krümelfreie Zone zur Vakuum-Entlüftung gebildet wird.
Dadurch ist zwar der gesamte Arbeitstakt um die für das Entweichen der Luft benötigte Zeit verkürzbar, was
jedoch eine stets einwandfreie Funktion des für die Entlüftung vorgesehenen Vakuumventil voraussetzt. Bei
Füllgut mit hohem Anteil an pulver- oder staubförmigem Material könnten Partikel durch den Sog der Evakuiereinrichtung
mitgerissen und die Schließorgane des Vakuumventils verunreinigt werden. Um bei gleichbleibender
Vorlaufgeschwindigkeit des Preßkolbens eine ausreichende Entlüftung zu sichern, müßte dann das Vakuumventil
häufig gereinigt werden und damit Stillstandszeiten der Presse in Kauf genommen werden. Außerdem
erfordert die Presse einen erheblichen Rauniaufwand.
Bekannt ist weiterhin, bei Pulverpressen in einer Aufeinanderfolge
von Preßgängen im Niederdruck- bzw. Hochdruckbereich eine Entlüftung der Preßmasse vorzunehmen.
Hierbei erfolgt die Gesamtverdichtung der Preßmasse ohne besondere Maßnahmen für einen ungehinderten
und ausreichenden Abzug des freiwerdenden Luftvolumens.
Bekannt ist auch, zur Verdichtung von Preßmassen, den Preßbehälter durch Anheben einer Druckplatte zu
verschließen, oder die Matrize gegen einen feststehenden Stempel zu führen.
Diese Vorgehensweisen ermöglichen für sich allein noch nicht die Durchführung einer selbsttätigen und
effizienten Entlüftung krümeligen bzw. flockigen Preßgutes mit dem Ziel einer staubfreien, die Presse nicht
b5 beeinträchtigenden Durchführung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in einer Presse zum Pressen von Blöcken oder Ballen aus krümeligen
oder flockigem Ausgangsmaterial, insbesonde-
Xc synthetischer Kautschukmassen, das Material gut und wirksam, ohne Beeinträchtigung der Presse durch
Staubniederschlag auf gleitenden Teilen, zu entlüften und das Preßgut mit einer Presse bekannten geringen
Bauvolumens bei absolut dichthaltendem Preßraum fertig zu pressen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß
durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 enthaltenen Merkmale gelöst, für die in ihrer die
besondere steuerungstechnische Funktion der Presse ausmachenden Kombination Schutz beansprucht wird.
Dabei sind die folgenden besonderen Vorteile erreicht:
Gegenüber mittels Vakuumventil wirksamen Vakuumeinrichtungen, sowie im Preßbehälter vorgesehenen
Entlüftungsöffnungen eng begrenzten Querschnittes erfolgt die Entlüftung in einer ersten Arbeitsstufe ohne
besondere Maßnahmen selbsttätig und über einen Querschnitt, der die Strömungsgeschwindigkeit der entweichenden
Luft auf ein nur mehr geringes Maß herabsetzt Dadurch ist die Gefahr des Mitreißens von Füllgut-Partikeln
weitgehend herabgesetzt Auch während längerer Betriebszeit sind Verstopfungen im Bereich
der Luftführung völlig ausgeschlossen. Nach dem Füllen des Preßbehälters mit der flockigen Füllmasse bildet bei
senkrechter Pressenanordnung die Füllmasse- einen Schüttkegel, so daß ein ringförmiger Luftraum im Preßbehälter
unterhalb der Druckplatte gebildet ist Dadurch und bedingt durch die Reibungseinwirkung der
Preßbehälterwandung auf die Füllmasse während des Preßkolbenvorlaufs im ersten Arbeitsgang ergibt sich in
Achsmitte des Preßbehälters eine die Entlüftung der Füllmasse begünstigende Materialhäufung, die eine
gleichmäßige Vorverdichtung der Füllmasse zwischen Preßkolben und Druckplatte bei noch geöffnetem Preßbehälter
ohne Austritt von Staubpartikeln zuläßt.
Der über die Anhebezylinder in einem zweiten Arbeitsgang bewirkte dichte Verschluß des Preßbehälters
wird auch bei Einwirken hoher Preßkräfte auf die Füllmasse nicht gemindert, da sich Dehnungen des Pressengestells
bzw. der Zugsäulen auch bei geringem Bauvolumen der Presse selbsttätig ausgleichen.
Mit den Merkmalen des Patentanspruches 2 ist eine Art der Steuerung gekennzeichnet, die mit einfachen
Mitteln einen an das Füllgut anpaßbaren Arbeitsablauf ermöglicht.
Die weitere Ausbildung nach den im Patentanspruch 3 sowie 4 gekennzeichneten Merkmalen gibt eine
Art der erforderlichen Führung und Beweglichkeit der Druckplatte an, wodurch erreicht ist, daß die Anhebekraft
des Preßbehälters völlig unbeeinflußt von der Druckplatten-Führung ruf die stirnseitigen Dichtflächen
zwischen dem Preßbehälter, der Druckplatte und der Traverse einwirkt.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind in folgendem an Hand eines in den Figuren dargestellten
Ausführungsbeispiels beschrieben. Hierbei zeigt
Fig. 1 eine Blockpresse mit Einfülltrichter im Längsschnitt
in einer Darstellung während des Füllvorgangs der Presse,
F i g. 2 die Blockpresse nach F i g. 1 in Vorderansicht,
Fig.3 die Blockpresse bei geöffnetem Preßbehälter
während des Vorpreßvofgangs in schematischer Darstellung und in
F i g. 4 bei geschlossenem Preßbehälter während des Hauptpreßvorgangs.
Wie die F i g. 1 verdeutlicht, besteht die Blockpresse aus einem den Preßkolben 1 aufnehmenden Preßzylinder
2 und einem in dessen Längsachse fluchtenden Preßbehälter 3 der zwischen dem Preßzylinder 2 und einer
ersten Traverse 4 angeordnet ist Der bodenseitige Verschluß des Preßbehälters 3 erfolgt durch eins Kopfplatte
5 des PreOkolbens die mit diesem durch die Kolbenstange 6 verbunden ist
Zwischen dem Preßbehälter 3 und der Traverse 4 befindet sich eine horizontal zur Pressenlängsachse mittels
eines Hydraulikzylinders 14 verschiebbare Druckplatte 7 die so ausgebildet ist, daß, wie F i g. 1 zeigt in
einer von mehreren möglichen Schiebestellungen zunächst eine Beschickung des Preßbehäliers 3 mit ausgewogenem
Schüttgut über dem Einfülltrichter 8 ermöglicht ist Der Hydraulikzylinder 14 ist mit der Traverse 4
fest verbunden, wogegen dessen beaufschlagbarer KoI-ben 21 mit der Druckplatte 7 in Verbindung steht
In einer weiteren Schiebestellung gemäß F i g. 3 und
F i g. 4 dient die Druckplatte 7 der stirnseitigen Abdekkung des Preßbehälters 3, wobei in entsprechender Stellung
des Preßbehälters 3 in F i g. 4 dessen völliger Ver-Schluß gezeigt ist
Zu diesem .Zweck sind im unteren Bereich des Preßbehältermantels
9 mehrere Konsolen Iv'. befestigt, die jeweils mit einer hydraulischen Antriebseinheit Il bestehend
aus Hydraulikzylinder 12 und Kolben 13 formschlüssig verbunden sind. Alle hydraulischen Antriebseinheiten 11 sind mit ihren Hydraulikzylindern 12 an der
mit dem preßzylinder 2 verbundenen zweiten Traverse 4' befestigt.
Zur Anhebung des Preßbehälters 3 werden die KoI-ben 13 über die an den Hydraulikzylindern 12 vorgesehenen Anschlüsse 15 über eine Druckleitung 16 zugleich beaufschlagt Eine Absenkung des Preßbehälters 3 erfolgt jeweils nach beendetem Einfüllvorgang und nach beendetem Preßvorgang bei dem der Block seine Endabmessung erhält, durch die Beaufschlagung der Kolben 13 über die Druckleitung 16'.
Zur Anhebung des Preßbehälters 3 werden die KoI-ben 13 über die an den Hydraulikzylindern 12 vorgesehenen Anschlüsse 15 über eine Druckleitung 16 zugleich beaufschlagt Eine Absenkung des Preßbehälters 3 erfolgt jeweils nach beendetem Einfüllvorgang und nach beendetem Preßvorgang bei dem der Block seine Endabmessung erhält, durch die Beaufschlagung der Kolben 13 über die Druckleitung 16'.
Die Einstellung der Weite des Spaltes 28 erfolgt über
Endschalter 34, die durch am Preßbehälter 3 verstellbar angeordnete Nocken 35 betätigbar sind. Zur Impulsgabe
sind diese Endschalter 34 in nicht näher dargestellter Weise mit der hydraulischen Steuereinheit elektrisch
verbunden.
Die für die Beaufschlagung des Preßkolbens 1 erforderliche
Druckflüssigkeit wird über den Anschluß 19 zugeführt, der hierfür über eine Druckflüssigkeiiszuleitung
17 über eine hydraulische Steuereinhei» 20 mit einer
Druckflüssigkeitsquelle 18 für Niederdruck bzw. 18' für Hochdruck in Verbindung steht Auch die Entlastung
des Preßkolbens 1 erfolgt über die hydraulische Steuereinheit 20, die hierfür noch mit dem Anschluß 19' des
Preßzylinders 2 verbunden ist.
Der Impuls zur Schließung des Spaltes 28 erfolgt wegabhängig über Endschalter 38 die durch an einer
Betätigungsstange 36 angeordnete Nocken 37 betätigt werden. Die Betätigungsstange ist direkt mit dem Preßkolben
1 verbunden.
Die Impulsgabe erfolgt gleich zu Beginn dei weiteren
dem Hauptpreßvorgang dienenden Aufwärtsbewegung des Preßkolbens 1, d. h. unmittelbar im Anschluß an die
Beendigung des V^rpreßvorgangs. Der Endschalter 38 ist zu diesem Zweck ebenfalls mit der hydraulischen
Steuereinheit elektrisch verbunden.
Die Druckplatte 7 gleitet in Führungshorn 22, die mit der Traverse 4 fest verbunden sind. Die Führung der
Druckplatte 7 erfolgt mittels Gleitlager 32, wobei die Führungsholme 22 e'.nen Querschnitt aufweisen, der eine
Durchbiegung für das Aniegen der Druckplatte 7 an die Traverse 4 ermöglicht. Die Gleitlager können auch
vorteilhaft als offene Halbschalen 31 ausgebildet sein, wobei eine Durchbiegung der Führungsholme 22 beim
Anlegen der Druckplatte 7 an die Traverse 4 entfällt. In einer ersten Schiebestellung der Druckplatte, betätigt
durch einen Hydraulikzylinder 14, ist der Preßbehälter 3 über einen in der Druckplatte vorgesehenen Beschikkungskanal
23 und den Beschickungskanal 24 in der Traverse 4 mit dem Einfülltrichter 8 verbunden. Der
Hydraulikzylinder erhält seine Druckflüssigkeitszufuhr über die Druckflüssigkeitsleitung 29 bzw. 29'. Während
des Füllvorgangs wird der Preßbehälter 3 sowie die Druckplatte 7 mittels der hydraulischen Antriebseinheiten
11 gegen die Traverse 4 gedrückt.
Hierdurch ist gewährleistet, daß während des Einfüllens
des Schüttgutes in den Preßbehälter 3 keine Krümel neben den Preßbehälter 3 auf dessen Oberkante 26
sowie die Führungsholme 22 fallen können.
In einer zweiten Schiebesitellung der Druckplatte 7 und nach Absenken des PrcSbchälters 3 gemäß F i g. 3
erfolgt eine Sperrung des Beschickungskanals 24. Für den Ausstoß des fertiggepreßten Blockes kann die
Druckplatte 7 in eine weitere: Stellung soweit nach links verschoben werden (nicht näher dargestellt), daß mit ihr
der Block seitlich über einen Rollentisch 33 auf ein Transportband 25 ausgeschoben werden kann.
Nach dem Füllen des Preßbehälters 3 und der Sperrung des Beschickungskanals 24 verbleibt zwischen der
Oberkante 26 des Preßbehälters 3 und der unteren Abschlußfläche 27 des Druckstückes 7 ein offener Spalt 28
von z. B. 0,5 bis 20 mm. Durclh Beaufschlagung des Preßkolbens
1 mit Niederdruck wird dessen Kopfplatte 5 im Preßbehäher 3 nach oben bewegt. Dabei entweicht die
in diesem sich befindliche restliche Luftmenge, sowie die in der Füllmasse eingeschlossene Luftmenge über den
Spalt 28 ungehindert ins Freie.
Das Anpressen der Füllmasse bei noch offenem Spalt 28 unter Niederdruck wird dadurch begünstigt, daß die
Verdichtung der Masse aufgrund ihrer natürlichen Abböschung zur Behälterwandung 30 ohne Krümelaustritt
erfolgen kann. Durch den großen Durchtrittsquerschnitt des Spaltes 28 ist die Geschwindigkeit der über
ihn entweichenden Luft so begrenzt, daß nicht nur keine Krümel mitgerissen werden, sondern auch mit relativ
hoher Vorlaufgeschwindigkeit des Preßkolbens gearbeitet werden kann.
Nach beendetem VorpreBvorgang wird der Spalt 28 geschlossen, indem der Preßbehälter 3 durch die hydraulischen
Antriebseinheiten 11 mit seiner Oberkante 26 gegen die untere Abschlußfläche 27 der Druckplatte
7 gepreßt wird. so
Hiernach erfcigt die Verdichtung der eingeschlossenen
Füllmasse durch entsprechende Beaufschlagung des Preßkolbens 1 unter Hochdruck, wobei der sich bildende
Block kurze Zeit unter der Einwirkung der aufgebrachten Preßkraft verbleibt.
Nach beendetem Preßvorgang wird der Preßbehälter 3 wieder abgesenkt, die Druckplatte 7 nach links verschoben
und der fertige Block aus dem Preßbehälter 3 ausgetragen, wobei dieser mittels der Druckplatte 7
über einen Rollentisch 33 auf das Transportband 25 ver- ω bracht wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Presse zum Verdichten schüttfähiger, kleinkrümeliger
bis flockiger Massen, insbesondere synthetischer Kautschukmassen, zu Ballen bzw. Blöcken mit
einem zwischen einer ersten Traverse und einem Pressenzylinder mit zweiter Traverse angeordneten
Preßbehälter, dessen obere Öffnung mit einem Einfülltrichter oberhalb der für den Einfüllschacht
durchbrochenen ersten Traverse in Verbindung gebracht werden kann und mit einer zwischen Preßbehälter
und erster Traverse quer verschiebbaren Druckplatte verschließbar ist und mit einem im
Preßbehälter aufwärts preßbaren und absenkbaren Preßkolben, wobei die beiden Traversen durch
Zugsäulen miteinander verspannt sind, dadurch
gekennzeichnet, daß der Preßbehälter (3) mit an seinem Außenmantel (9) einwirkenden, sich auf
der zweiten Traverse (4') abstützenden hydraulischen Aninebseinheiten (1.1) verbunden ist und zur
Überwindung eines zwischen der Druckplatte (7) und dem oberen Rand des Preßbehälters (3) vorgesehenen
Spaltes (28) einstellbarer Weite anhebbar und gegen die Druckplatte (7) preßbar ist, und daß
der Preßstempel bei offenem Spalt (28) in bekannter Weise mit Niederdruck und nach dem Vorpreßvorgang
bei geschlossenem Spalt (28) mit erhöhtem Druck beaufschlagbar ist.
2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuermittel zur Bestimmung der Weite
des Spaltes ein verstellbarer Steuernocken (35) am Preßbehältermantel (9) von.anden ist, der auf einen
Schalter (34) wirkt, und an einer mit dem Preßstempel verbundenen Betätigungsstange (36) ein Nocken
(37) für einen Impuls zum Schließen des Spaltes angebracht ist, der auf einen Schalter (38) wirkt.
3. Presse nach Anspruch 1, wobei die Druckplatte auf horizontal zur Längsachse des Preßbehälters angeordneten
Führungen gleitverschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß Führungsholme (22) mit
der Traverse (4) verbunden, zwischen dieser und dem Preßbehälter (3) angeordnet und in Wirkungsrichtung der den Preßbehälter (3) beeinflussenden
Anhebekraft elastisch ausgebildet sind, auf denen die Druckplatte (7) mittels Gleitlagern (32) verschiebbar
ist.
4. Presse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitlager als offene Halbschalen (31)
ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803002420 DE3002420C2 (de) | 1980-01-24 | 1980-01-24 | Presse zum Verdichten schüttfähiger Massen zu Blöcken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803002420 DE3002420C2 (de) | 1980-01-24 | 1980-01-24 | Presse zum Verdichten schüttfähiger Massen zu Blöcken |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3002420A1 DE3002420A1 (de) | 1981-07-30 |
| DE3002420C2 true DE3002420C2 (de) | 1984-05-30 |
Family
ID=6092798
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803002420 Expired DE3002420C2 (de) | 1980-01-24 | 1980-01-24 | Presse zum Verdichten schüttfähiger Massen zu Blöcken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3002420C2 (de) |
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-
1980
- 1980-01-24 DE DE19803002420 patent/DE3002420C2/de not_active Expired
Also Published As
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|---|---|
| DE3002420A1 (de) | 1981-07-30 |
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