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DE1162545B - Presse zum Verpressen von Flocken aus synthetischem Kautschuk zu Ballen - Google Patents

Presse zum Verpressen von Flocken aus synthetischem Kautschuk zu Ballen

Info

Publication number
DE1162545B
DE1162545B DES77517A DES0077517A DE1162545B DE 1162545 B DE1162545 B DE 1162545B DE S77517 A DES77517 A DE S77517A DE S0077517 A DES0077517 A DE S0077517A DE 1162545 B DE1162545 B DE 1162545B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press
slide
bale
ram
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES77517A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SOEST FERRUM APPBAU GmbH
Original Assignee
SOEST FERRUM APPBAU GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SOEST FERRUM APPBAU GmbH filed Critical SOEST FERRUM APPBAU GmbH
Priority to DES77517A priority Critical patent/DE1162545B/de
Publication of DE1162545B publication Critical patent/DE1162545B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/30Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor
    • B30B9/3096Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor the means against which, or wherein, the material is compacted being retractable
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29BPREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
    • B29B15/00Pretreatment of the material to be shaped, not covered by groups B29B7/00 - B29B13/00
    • B29B15/02Pretreatment of the material to be shaped, not covered by groups B29B7/00 - B29B13/00 of crude rubber, gutta-percha, or similar substances
    • B29B15/026Baling of rubber
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/30Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

  • Presse zum Verpressen von Flocken aus synthetischem Kautschuk zu Ballen Die bekannten Pressen zum Verpressen von Flokken aus synthetischem Kautschuk zu Ballen weisen einen Pressenraum auf, der unten durch einen im Pressenraum auf- und abwärts verschiebbaren Preßstempel verschlossen ist und der oben durch einen querverschiebbaren Ballenausstoßschieber verschlossen werden kann. Das Einfüllen der Flocken in den Pressenraum erfolgt durch einen über demselben und oberhalb des Ballenausstoßschiebers angeordneten Fülltrichter, durch welchen jeweils mittels einer Dosiervorrichtung die jeweils für einen Ballen erforderliche Flockenmenge in den Pressenraum eingebracht wird, wenn der Ballenausstoßschieber die obere Pressenraumöffnung freigibt. Der Ballenausstoßschieber stützt sich nach unten auf dem Pressengestell ab. Über ihn greifen vom Pressengestell getragene Quertraversen, an denen er sich nach oben dann ab stützt, wenn der Preßstempel bei seiner Aufwärtsbewegung die im Pressenraum befindlichen Flocken gegen den Ballenausstoßschieber zu einem Ballen verpreßt.
  • Eine derartige Presse arbeitet im einzelnen folgendermaßen: Eine einem Ballen entsprechende Menge Flocken wird durch den Einfülltrichter in den Pressenraum eingebracht, wobei sich der Preßstempel in seiner tiefsten Lage befindet. Danach wird der Ballenausstoßschieber über die obere Öffnung des Pressenraumes bewegt und verschließt diesen nach oben.
  • Nun erfolgt der Preßvorgang, indem der Preßstempel aufwärts gegen den Ballenausstoßschieber bewegt wird. Nach Beendigung des Preßvorganges wird der Preßstempel zunächst geringfügig nach unten bewegt, um den Ballenausstoßschieber zu entlasten. Dann wird der Ballenausstoßschieber in seine Ausgangsstellung verschoben, in der er die obere Pressenraumöffnung freigibt, so daß der Ballen durch Aufwärtsbewegen des Preßstempels nach oben aus dem Pressenraum herausgeschoben werden kann. Danach tritt der Ballenausstoßschieber in Tätigkeit und schiebt den fertigen Ballen beispielsweise auf ein Förderband, welches den Ballen einer Verpackungsmaschine zuleitet. Der Ballenausstoßschieber geht wieder in seine Ausgangslage zurück und gibt wiederum die obere Öffnung des Preßraumes für das Einfüllen von Flocken frei. Der Ballenausstoßschieber weist an seiner Stirnseite Leitbleche auf, welche einen Verbindungskanal zwischen der unteren Öffnung des Einfülltrichters und der oberen Öffnung des Pressenraumes bilden.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß die Wandungen des Preßraumes bei der Bewegung des Preßstempels einem Verschleiß unterworfen sind, so daß Abrieb- metall in Form kleiner Späne in die Flocken gelangt.
  • Enthält aber ein Ballen Metallspäne, so ist er für die weitere Verarbeitung unbrauchbar. In gleicher Weise besteht auch die Gefahr, daß Abriebspäne dadurch entstehen und in die Flocken bzw. Ballen gelangen, daß der Ballenausstoßschieber auf seiner Führung hin- und herbewegt wird, was mit einem Abrieb verbunden ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, Maßnahmen zu treffen, welche den genannten Verschleißerscheinungen vorbeugen und gewährleisten, daß ein Abrieb vom Metall in Form von Spänen nicht auftreten und in die Flocken bzw. Ballen gelangen kann. Es soll noch darüber hinaus erreicht sein, daß der Ballenausstoßschieber in der Schließstellung, nämlich beim Überdecken der oberen Öffnung des Pressenraumes, diesen satt, unverrückbar nach oben oder unten überdeckt, d. h. sich völlig spielfrei nach oben an der Traverse und nach unten auf dem Pressengestell abstützt, und zwar bevor auf ihn der Preßdruck des Stempels wirkt.
  • Ausgehend von einer Presse zum Verpressen von Flocken aus synthetischem Kautschuk zu Ballen mit einem von oben durch einen Fülltrichter füllbaren Pressenzylinder, der unten durch einen im Pressen zylinder auf- und abwärts verschiebbaren Preßstempel verschlossen und oben durch einen zwischen dem Pressengestell und dem Einfülltrichter quer zur Preßstempelbewegungsrichtung geführten und verschiebbaren Ballenausstoßschieber verschließbar ist, der sich nach unten auf dem Pressengestell und nach oben an letzteres übergreifende Quertraversen abstützt, sieht die Erfindung vor, daß der Ballenausstoßschieber in seiner Schließstellung zwischen dem Pressenzylinder und den letzteren übergreifenden Traversen des Gestells vor Einleitung der Bewegung des Preßstempels verspannbar ist.
  • Durch das Verspannen des Ballenausstoßschiebers in der geschilderten Weise kann er keinerlei Bewegung nach oben erfahren, wenn der Preßstempel sich von unten her mit den auf dem Preßstempel gelagerten Ballenflocken gegen den Ballenausstoßschieber bewegt. Er ist vielmehr von vornherein an der Quertraverse des Pressengestells abgestützt, was bei den bekannten Pressen nicht der Fall ist und zu Verschleißerscheinungen Anlaß gibt mit dem Ergebnis, daß Fremdkörper, nämlich abgeriebene Metallspäne in die Flocken gelangen.
  • Im einzelnen sind zweckmäßig beiderseits des Ballenausstoßschiebers an diesem Spannkeile angeordnet, die bei der Verschiebung des Ballenausstoßschiebers in die Schließstellung mit ihren oberen Tragflächen an den unteren Tragflächen von zugeordneten und von den Quertraversen getragenen Gegenkeilen andrückbar sind. Der Ballenausstoßschieber ist somit fest verspannt.
  • Weiter ist es vorteilhaft, daß der Ballenausstoßschieber über beiderseits an diesem angeordnete, sich in Verschiebungsrichtung erstreckende Führungsschienen und über beiderseits der Einfüllöffnung des Pressenraumes am Pressengestell vorgesehene Gegenschienen mittels senkrecht zur Verschiebungsrichtung des Schiebers wirkende Federn nachgiebig gelagert ist. Damit ist erreicht, daß der Ballenausstoßschieber bei seiner Verschiebung über den Pressenraum stets spielfrei auf seinen Führungen beiderseits der Pressenraumöffnung aufsitzt, daß jedoch der Spanndruck erst in der Endschließstellung wirksam wird, d. h. wenn die Verschiebebewegung beendet ist, so daß praktisch mit einem Abrieb an der Verschlußfläche des Ballenausstoßschiebers zum Preßraum hin nicht zu rechnen ist.
  • Es ist weiter von Vorteil, daß die Führungsschienen auf den beiden Seiten des Schiebers an zwei an den beiden Stirnenden angreifenden, sich quer durch den Schieber erstreckenden Trägern angeordnet sind, die im Schieber in Lagern gelagert sind, welche im Schieber senkrecht zur Verschiebungsrichtung des Schiebers entgegen der Kraft der Federn verschiebbar sind.
  • Um, wie bereits erwähnt, das Eindringen von Spänen in die Flocken als Folge der Verschiebebewegung des Preßstempels zu vermeiden, ist in zweckmäßiger Weise vorgesehen, daß der Preßstempel am oberen Rand ringsumlaufende Ausnehmungen aufweist, in denen verschleißfeste Kunststoffleisten angeordnet sind. Sollten diese einem Verschleiß unterworfen sein und somit Kunststoffspäne in einen Ballen eindringen, so sind diese für die weitere Verarbeitung des Ballens unschädlich im Gegensatz zu Metallspänen, mit denen dann zu rechnen ist, wenn der Pressenstempel ausschließlich, also auch die Kanten der mit der Preßrauminnenfläche in Berührung kommenden Mantelflächen des Preßstempels aus Metall bestehen.
  • Vorteilhaft bestehen die Kunststoffleisten aus einer Polyamidspritzgußmasse hoher Verschleißfestigfestigkeit.
  • In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der Presse dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 eine Presse zum Verpressen von Flocken aus synthetischem Kautschuk zu Ballen in schematischer Darstellung im Schnitt, F i g. 2 die Presse nach der F i g. 1 in der Seitenansicht, F i g. 3 die Presse nach F i g. 1 in der Stirnansicht, Fig. 4 in vergrößerter Darstellung einen Schnitt durch die Presse im Bereich des Ballenausstoßschiebers, F i g. 5 einen Schnitt senkrecht im Schnitt nach Fig. 4, F i g. 6 einen Schnitt durch das obere Teil des Preßstempels und Fig. 7 eine Draufsicht auf den Preßstempel im Pressenraum.
  • Wie die Figuren verdeutlichen, besteht die Presse aus dem Pressenzylinder 1 mit quadratischem lichten Querschnitt, dessen Wandungsplatten von dem Pressengestell 2 umfaßt und abgestützt sind. Das Gestell 2 sitzt auf einem nicht dargestellten Untergestell bzw.
  • Fundament. Unterhalb des Pressenzylinders 1 befindet sich ein Druckzylinder3, in welchem ein Kolben 4 mit einem an seinem oberen Ende angeordneten Preßstempel 5 hydraulisch auf- und abwärts verschiebbar ist. Das flüssige Druckmedium wird durch eine Leitung 6 zu- bzw. abgeführt. Der Preßstempel 5 ist innerhalb des Pressenraumes 7 aufwärts- bzw. abwärts verschiebbar. Mit ihm erfolgt das Verpressen der mit 8 bezeichneten Flocken zu einem Ballen. Bei der Aufwärtsverschiebung des Preßstempels 5 erfolgt das Verpressen der Flocken 8 zwischen dem Preßstempel 5 und dem gemäß F i g. 1 die obere Öffnung des Pressenraumes 7 verschließenden Ballenausstoßschieber 9, der auf einer insgesamt mit 10 bezeichneten Führung quer verschiebbar gelagert ist. Er trägt an seiner vorderen Stirnfläche Leitbleche 34, welche den Pressenraum 7 nach oben kanalförmig verlängern, wenn der Ballenausstoßschieber 9 nach F i g. 1 aus der gezeigten Stellung in seine Ausgangslage nach rechts verschoben ist und somit die obere Öffnung des Pressenraumes 7 freigegeben hat.
  • Für die Verschiebung des Ballenausstoßschiebers 9 greift an diesem eine Kolbenstange 11 an, welche mittels eines Kolbens 12 verschiebbar ist, der sich in einem Zylinder 13 befindet und darin hydraulisch hin- und herverschoben werden kann. Die Druckflüssigkeit gelangt in den oder aus dem Zylinder 13 durch ein Rohr 14. Der Zylinder 13 wird von einem Bügel 15 getragen, dessen unterer Schenkel am Pressengestell 2 und dessen Oberschenkel an demjenigen Teil des Gestells befestigt ist, welcher sich oberhalb des Ballenausstoßschiebers 9 befindet, nämlich an einer Traverse. Dieses obere Teil des Gestells, das insgesamt mit 16 bezeichnet ist, ist beiderseits des Ballenausstoßschiebers von Bolzen 17 getragen.
  • Für die Führung des Ballenausstoßschiebers 9 trägt das Pressengestell 2 beiderseits der oberen Offnung des Pressenraumes 7 in der Verschiebungsrichtung des Ballenausstoßschiebers je eine Gegenschiene 10' (Fig. 4). Nach oben stützt sich der Ballenausstoßschieber 9 beiderseits oberhalb der Gegenschienen 10 an Gegenkeilen 18 ab, welche U-förmige Traversen 19 des Gestells 16 tragen, die zwischen zwei Quertraversen20 angeordnet sind. Die Keile 18 bilden Gegenkeile zu Spannkeilen 21, welche der Ballenausstoßschieber 9 auf seiner Oberseite trägt.
  • Der Ballenausstoßschieber 9 besteht aus einem im wesentlichen gitterartigen, aus Einzelplatten zusammengeschweißten Rahmen, der unten eine Druckplatte 22 trägt, die mit einer Platte 23 bestückt ist.
  • Quer durchdringen den Rahmen zwei Träger 24, welche die F i g. 4 und 5 erkennen lassen. Die beiden Träger 24 sitzen in Lagern 25 und sind mit diesen aufwärts und abwärts innerhalb der Grenzen von Durchbrüchen 26 verschiebbar. Die Lager 25 sind im Rahmen an Stellen 27 und 28 geführt und tragen aufwärts gerichtete Zugstangen 29, die durch im Rahmen sitzende Führungskörper 30 hindurchragen. Zwischen den Führungskörpern 30 und den Lagern 25 befinden sich Federn 31, gegen deren Kraft die Träger 24 aufwärts verschiebbar sind. An den Enden 32 der Träger sind Gegenschienen 10' zugeordnete Führungsschienen 33 befestigt. Die Schienen 10' und 33 sind in Längsrichtung aufeinander verschiebbar, in Querrichtung jedoch dadurch festgelegt, daß sie ein dreieckiges Führungsprofil aufweisen. Die Fig. 4 zeigt den Ballenausstoßschieber 9 oberhalb des Pressenraumes 7 in seiner Verschlußstellung. Bei seiner Bewegung von rechts her in die Verschlußstellung haben sich die Spannkeile 21 des Ballenausstoßschiebers an den vom Gestell 16 getragenen Gegenkeilen 18 entlang bewegt. Gleichzeitig erfolgt dabei eine Verschiebung der Führungsschienen 33 auf den Gegenschienen 10'. Durch die Bewegung der Spannkeile 21 an den Gegenkeilen 18 ist der Ballenausstoßschieber nach unten in die Verschlußstellung bewegt worden, und zwar entgegen der Kraft der Federn 31.
  • Dabei sind die Träger 24 in ihrer Höhenlage verblieben, da sie sich über die Führungsschienen 33 auf den Gegenschienen 10 abstützen. Somit ist erreicht, daß bei dem Verspannvorgang nur verhältnismäßig geringe Reibungskräfte an den Gleitflächen der Schienen 33 wirksam werden, also praktisch kein Verschleiß auftritt. Vor allem aber ist erreicht, daß die Platte 23 nahezu senkrecht auf den Rändern des Pressenzylinders 1 zum Aufsitzen kommt, ohne zu gleiten, womit die Gefahr beseitigt ist, daß Metallspäne als Ergebnis einer Gleitbewegung in den Pressenraum 7 gelangen.
  • Beim Zurückfahren des Ballenausstoßschiebers 9 wird dieser entsprechend der Neigung der aufeinanderliegenden Flächen der Keile21 und 18 durch die Kraft der Federn 31 abgehoben, so daß der Ballenausstoßschieber ausschließlich auf den Gegenschienen 10' mit seinen Führungsschienen 33 gleitet.
  • Wie die F i g. 2 und 3 erkennen lassen, sind an der Stirnseite des Ballenausstoßschiebers seitlich die Leitbleche 34 befestigt, welche sich bei zurückgeschobenen Ballenausstoßschieber 9 unterhalb eines Einfülltrichters 42 befinden und zwischen dem Einfülltrichter 42 und dem Pressenraum 7 einen Kanal bilden.
  • Die dazu senkrecht stehenden stimseitigen Kanalwände sind einerseits die Stirnfläche des Ballenausstoßschiebers 9 und andererseits ein Leitblech 35, welches mittels eines Kolbens 36 hydraulisch auf und nieder schwenkbar ist. Der Kolben 36 ragt in einen Zylinder 37, dessen oberes Ende an einem Ausleger 38 angelenkt ist. Der Zylinder 37 steht in nicht dargestellter Weise mit einer Hydraulik in Verbindung.
  • In den Seitenwänden der Leitbleche 34 können Schmierdüsen angeordnet sein, durch welche ein Schmierstoff an die Wandungen gesprüht und ein Festhalten der Flocken an den Leitblechen 34 und 35 beim Durchtreten aus dem Trichter 42 in den Pressenraum 7 verhindert wird.
  • Aus den F i g. 6 und 7 sind Einzelheiten des Preßstempels 5 zu ersehen. Er ist vom Kolben 4 getragen und trägt auf seiner Oberseite eine Tragplatte 39 und eine Druckplatte 40, welche an ihren Außenkanten ausgenommen ist und in den Ausnehmungen Kunststoffleisten 41 aufnimmt, mit welchen der Preßstempel 5 an den Wandungen des Zylinders 1 gleitet.
  • Durch die Tragplatte 39 sind die Kunststoffleisten 41 nach unten abgestützt, so daß sie den Preßdruck aufzunehmen vermögen. Die Kunststoffleisten 41 er- strecken sich rings um die Druckplatte 40, was im einzelnen die F i g. 7 deutlich macht.
  • Die in den Figuren dargestellte Presse arbeitet folgendermaßen: Der Ballenausstoßschieber 9 gemäß den F i g. 1 bis 3 befindet sich in der Preßstellung. Er wird aus dieser nach rechts verschoben, so daß sich unterhalb des Trichters 42 die Leitbleche 34 bzw. 35 befinden. Danach wird eine dosierte Menge Flocken durch den Einfülltrichter 42 in den Pressenraum 7 verbracht. Hierauf bewegt sich der Ballenausstoßschieber 9 nach links und wird mittels der Keile 18 und 21 zwischen den Quertraversen 20 des Gestells 16 und dem Zylinder 1 der Presse bei Erreichen der Schließstellung fest verspannt, wie es im einzelnen die F i g. 4 und 5 verdeutlichen. Nunmehr folgt der Preßvorgang, bei dem sich der Kolben 4 mit dem Preßstempel 5 aufwärts bewegt und die im Pressenraum 7 befindlichen Flocken 8 zu einem Ballen verpreßt.
  • Nach anschließendem geringem Absenken des Preßstempels 5 wird der Ballenausstoßschieber 9 nach rechts verschoben. Nun kann der gepreßte Ballen nach oben aus dem Pressenraum 7 ausgefahren werden, wobei der Preßstempel 5 so weit angehoben wird, daß seine Oberfläche in Höhe der Oberkante des Zylinders 1 liegt. Durch eine Bewegung des Ballenausstoßschiebers 9 nach links wird der Ballen nach links ausgeschoben und beispielsweise über ein nicht gezeigtes Transportband einer Verpackungsmaschine zugeleitet. Anschließend geht der Ballenausstoßschieber 9 wiederum nach rechts, und der Preßstempel 5 wird abwärts bewegt. Nunmehr kann wiederum eine dosierte Menge Flocken in den Pressenraum 7 eingebracht werden, und der geschilderte Vorgang wiederholt sich.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Presse zum Verpressen von Flocken aus synthetischem Kautschuk zu Ballen mit einem von oben durch einen Fülltrichter füllbaren Pressenzylinder, der unten durch einen im Pressen,zylinder auf- und abwärts verschiebbaren Preßstempel verschlossen und oben durch einen zwischen dem Pressengestell und dem Einfülltrichter quer zur Preßstempelbewegungsrichtung geführten und verschiebbaren Ballenausstoßschieber verschließbar ist, der sich nach unten auf dem Pressengestell und nach oben an letzteres übergreifenden Quertraversen abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß der Ballenausstoßschieber (9) in seiner Schließstellung zwischen dem Pressenzylinder (1) und den letzteren übergreifenden Traversen (19) des Gestells (16) vor Einleitung der Bewegung des Preßstempels (5) verspannbar ist.
  2. 2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits des Ballenausstoßschiebers (9) an diesem Spannkeile (21) angeordnet sind, die bei der Verschiebung des Ballenausstoßschiebers (9) in die Schließstellung mit ihren oberen Tragflächen an den unteren Tragflächen von zugeordneten und von den Quertraversen (20) getragenen Gegenkeilen (18) andrückbar sind.
  3. 3. Presse nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ballenausstoßschieber (9) über beiderseits an diesem angeordnete, sich in Verschiebungsrichtung erstreckende Führungsschienen (33) und über beiderseits der Einfüllöffnung des Pressenraumes (7) am Pressengestell (2) vorgesehene Gegenschienen (10') mittels senkrecht zur Verschiebungsrichtung des Schiebers (9) wirkende Federn (31) nachgiebig gelagert ist.
  4. 4. Presse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschienen (33) auf den beiden Seiten des Schiebers (9) an zwei an den beiden Stirnenden angreifenden, sich quer durch den Schieber (9) erstreckenden Trägern (24) angeordnet sind, die im Schieber (9) in Lagern (25) gelagert sind, welche im Schieber (9) senkrecht zur Verschiebungsrichtung des Schiebers (9) entgegen der Kraft der Federn (31) verschiebbar sind.
  5. 5. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßstempel (5) am oberen Rand ringsumlaufende Ausnehmungen aufweist, in denen verschleißfeste Kunststoffleisten (41) angeordnet sind.
  6. 6. Presse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststofitleisten (41) aus einer Polyamidspritzgußmasse hoher Verschleißfestigkeit bestehen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1257423B (de) 1962-10-29 1967-12-28 Exxon Research Engineering Co Verfahren zum Zusammenpressen von Teilchen aus Butylkautschuk zu einem Ballen
DE3002420A1 (de) * 1980-01-24 1981-07-30 Werner & Pfleiderer, 7000 Stuttgart Presse zum verdichten schuettfaehiger massen zu bloecken
FR3144229A1 (fr) 2022-12-21 2024-06-28 Office National D'etudes Et De Recherches Aérospatiales Propulseur a resonance cyclotronique electronique

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