DE3001130C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine automatische Steuer
vorrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ge
nannten Art.
Bei einer solchen, aus der CH-PS 3 96 591 bekannten
Steuervorrichtung wird die Einstelleinrichtung zum Ein
stellen des Walzenspaltes zwischen den Schälwalzen durch
ein eine Kupplung aufweisendes mechanisches Getriebe ge
bildet, das von einer vorgespannten Schraubenfeder und
vom elektrischen Hauptmotor so beaufschlagt bzw. ange
trieben wird, daß der von den Schälwalzen auf die Körner
ausgeübte Druck unabhängig von einem Abrieb an den Ober
flächen der Schälwalzen konstant gehalten wird. Dadurch
wird bei einem Schälvorgang die Summe der von den einzel
nen Körnern in dem Walzenspalt aufgenommenen Druckkräfte
konstant, die von den Schälwalzen auf die Körner ausgeübt
werden, wenn die Schälwalzen zum Einstellen eines be
stimmten Walzenspaltes aufeinander zu bewegt werden. Wird
bei der bekannten Steuervorrichtung dagegen eine zu große
Menge an zu schälenden Körnern oder aber ein Fremdkörper
mit gegenüber den zu schälenden Körnern zu großen Abmes
sungen in den Walzenspalt gegeben, so bewegen sich die
Schälwalzen unter Zusammendrückung der Vorspannfeder
kurzfristig weiter auseinander, wobei die Kupplung des
mechanischen Getriebes ausgerückt und damit die Einstell
einrichtung für den Walzenspalt kurzzeitig außer Betrieb
gesetzt wird.
Zum wirksamen Schälen von Körnern ist jedoch nicht nur
die von den Schälwalzen auf die Körner im Walzenspalt
aufgebrachte Druckkraft von Wichtigkeit, sondern vielmehr
auch die auf die Körner ausgeübte Scherkraft, die durch
unterschiedliche Umfangsgeschwindigkeiten der Schälwalzen
bedingt ist und im wesentlichen tangential auf die Körner
wirkt. Diese Scherkraft ist dabei gleich dem Produkt der
Druckkraft und dem Reibungskoeffizienten zwischen den zu
schälenden Körnern und der Oberfläche der Schälwalzen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Steuervorrichtung der
im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art so
weiterzubilden, daß der Walzenspalt automatisch so einge
stellt wird, daß die am Hauptmotor liegende Last vorgege
bene Grenzwerte nicht übersteigt bzw. unterschreitet.
Bei einer Steuervorrichtung der genannten Art ist diese
Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Patentan
spruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Mit Hilfe der bei der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung
vorgesehenen Detektoreinrichtung zum Feststellen der am
elektrischen Hauptmotor liegenden Last kann die Summe der
auf die Körner im Walzenspalt ausgeübten Scherkräfte in
Form einer Last erfaßt werden, wobei erfindungsgemäß die
se Last konstant gehalten wird. Damit ist aber dann auch
die Summe der auf die Reiskörner ausgeübten Scherkräfte
konstant zu halten. Bei konstanter Last am Hauptmotor än
dert sich das Scherverhältnis bei einer sich ändernden
Menge des zugeführten ungeschälten Reises nur unwesentlich,
so daß also auch bei unterschiedlichen zugeführten Mengen
an Schälgut die auf das einzelne zu schälende Reiskorn
ausgeübte Schälarbeit im wesentlich gleich und ausrei
chend groß ist, um annähernd jedes zugeführte Reiskorn
ausreichend zu schälen.
Ausgestaltungen der Erfidung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der
Zeichnung erläutert. Im einzelnen zeigt
Fig. 1 die Vorderansicht einer Schälmaschine mit der
erfindungsgemäßen automatischen Steuervorrich
tung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 die elektrische Schaltung für das in Fig. 1
dargestellte Ausführungsbeispiel und
Fig. 3 die Vorderansicht einer Schälmaschine mit der
erfindungsgemäßen Steuervorrichtung gemäß einem
anderen Ausführungsbeispiel.
Wie es in Fig. 1 dargestellt ist, weist eine Schälma
schine einen Maschinenrahmen 1, eine Schälwalze 3, die
auf einer festen Drehachse 2 im Maschinenrahmen 1 gehal
ten ist, und eine weitere, bewegliche Schälwalze 5 auf
einer Drehachse 4 auf. Die Drehachse 4 ist in einem Lager
8 an einem Arm 7 gelagert, der schwenkbar durch eine Ba
sisache 6 gehalten ist, die ihrerseits an einer Verlän
gerung 1′ des Maschinenrahmens 1 gehalten ist, so daß
sich die Drehachse 4 auf die Drehachse 2 zu und von die
ser fort immer parallel dazu bewegen kann. Der Arm 7 ist
an seinem freien Ende gegabelt, um ein Aufnahmeelement 9
für eine freie Bewegung zu halten. Das Aufnahmeelement 9
ist mit einer Öffnung versehen, durch die ein Ende einer
Stange 10 drehbar und gleitend verschiebbar verläuft, wo
bei die Stange 10 am anderen Ende einen mit einem Gewinde
versehenen Teil 11 aufweist, der in Gewindeeingriff mit
einem Mutterelement 12 steht, das drehbar von einer Wand
des Maschinenrahmens 1 gehalten ist. Ein Kettenrad 13 ist
an dem mit einem Gewinde versehenen Teil 11 angebracht,
wobei sich die Stange zusammen mit dem Kettenrad 13
dreht. Es ist
eine Einrichtung vorgesehen, die eine Axialbewegung der
Stange 10 relativ zum Kettenrad 13 erlaubt. Eine derartige
Einrichtung kann beispielsweise eine nicht dargestellte
axiale Keilnut sein, die in dem mit einem Gewinde versehenen
Teil 11 ausgebildet ist, wobei ein nicht dargestellter
Keil, der vom Innenumfang des Kettenrades 3 nach innen vor
steht, in die Keilnut eingreift.
Um das zuerst genannte Ende der Stange 10 herum ist eine
Schraubenfeder 14 angebracht, die an einem Ende an einer
Mutter 15 anliegt, die in Schraubverbindung mit dem Ende
der Stange 10 steht, und die mit ihrem anderen Ende am Aufnahme
element 9 anliegt. Ein Träger 16, der mit der Wand
des Maschinenrahmens 1 verbunden ist, trägt einen reversier
baren Elektromotor 17 zum Einstellen des Spaltes zwischen
den Schälwalzen 3, 5, dessen Ausgangswelle ein Kettenrad 18
trägt. Eine Kette 19 ist über das Kettenrad 18 und das
Kettenrad 13 auf der Stange 10 gezogen. Der umschaltbare
Elektromotor 17 zur Einstellung des Walzenspaltes kann ein
Induktionsmotor, ein Servomotor oder ein Impulsmotor sein.
Wenn sich der Elektromotor 17 in die eine Richtung oder
in die umgekehrte Richtung dreht, wird diese Drehung über
das Kettenrad 13 auf die Stange 10 übertragen, die entweder
in Fig. 1 nach rechts, wenn sich der Elektromotor 17 in die eine
Richtung dreht, oder in Fig. 1 nach links, wenn sich der Elektromotor
17 in die umgekehrte Richtung dreht, über den Gewindeeingriff
des mit einem Gewinde versehenen Teils 11 mit dem
Mutterelement 12 bewegt wird. Auf diese Weise kann die Dreh
achse 4 auf die ortsfeste Drehachse 2 zu und von dieser fort
durch eine Schwenkbewegung des Armes 7 bewegt werden,
wodurch der Walzenspalt zwischen den beiden Schälwalzen 3 und 5
verstellt wird.
Es versteht sich, daß die Basisachse 6, der Arm 7, das Lager
8, das Aufnahmeelement 9, die Stange 10, der mit einem
Gewinde versehene Teil 11, das Mutterelement 12, das Ketten
rad 13, die Schraubenfeder 14, die Mutter 15, der umschalt
bare Motor 17, das Kettenrand 18 und die Kette 19 die Einstell
einrichtung zum Einstellen des Walzenspaltes bilden.
Die Schälmaschine weist weiterhin einen Trichter 20 zum
Zuliefern von ungeschältem Reis zu den Schälwalzen 3 und 5
sowie ein Schaltventil 21 auf, das im Trichter 20 ange
bracht ist. Über dem Schaltventil 21 ist ein Detektor 24
für die Höhe des ungeschälten Reises angebracht, der eine
Leuchtdiode 22 und einen Fotodetektor 23 aufweist, der
das vom ungeschälten Reis reflektierte Licht aufnimmt,
wenn das von der Leuchtdiode 22 ausgesandte Licht auftritt.
Die Diode 22 und der Fotodetektor 23 sind in Form einer Bau
gruppe in einem Block angebracht. Die Schaltung des Detektors
24 und die Signalschaltung eines weiteren Sensors 27, der das Öffnen
oder Schließen des Schaltventils 21 erfaßt,
eine Leuchtdiode 25 und einen Fotodetektor 26 aufweist
und ein Signal erzeugt, stehen mit einem UND-Glied 28
in Verbindung, wie es in Fig. 2 dargestellt ist. Das UND-
Glied 28 ist mit einer Steuerschaltung 31 verbunden, die
mit einem Stromwandler 30 in Verbindung steht, der als Last
detektoreinrichtung dient, die im Hauptschaltkreis eines
elektrischen Hauptmotors 29 liegt, der
die Schälwalzen
3 und 5 jeweils antreibt. Die Steuerschaltung 31 weist an zwei
Ausgangsklemmen Relais 32 und 33 auf, die mit
dem reversierbaren Elektromotor 17 verbunden sind,
um die Einstellung des Walzenspaltes zu bewirken. Die Steuer
schaltung 31 weist einen Integrator 34, Grenzwertgeber 35
und 36 sowie UND-Glieder 37 und 38 auf.
Während des Betriebes wird ungeschälter Reis durch den
Trichter 20 dem Walzenspalt zwischen den beiden Schälwalzen 3
und 5 zugeführt, um den Reis zu schälen.
Wenn der Walzenspalt bezogen auf die Menge an ungeschältem
Reis, der durch den Trichter 20 zugeführt wird, zu groß ist, tritt eine Unterlast am Hauptmotor 29
auf, dessen Laststrom abnimmt. Wenn der
Laststrom einen unteren Grenzwert unterschreitet,
gibt der Grenzwertgeber 35 ein Signal an das Relais 32 ,
damit der Elektromotor 17 in die eine Richtung dreht, um
dadurch die Last am Hauptmotor 29 auf einen normalen Wert einzustellen. Wenn der Walzenspalt
bezogen auf die Menge an ungeschältem Reis, der durch den
Trichter 20 zugeführt wird, zu klein ist, tritt eine Über
last am elektrischen Hauptmotor 29 auf, dessen Laststrom
zunimmt. Wenn der Laststrom einen oberen Grenzwert über
schreitet, gibt der Grenzwertgeber 36 ein Signal an das
Relais 33, damit sich der Elektromotor 17 in die
andere Richtung dreht. Dadurch wird die Drehachse 4
von der Drehachse 2 fortbewegt, wodurch der Walzenspalt
zwischen den beiden Schälwalzen 3 und 5 vergrößert wird
und die Last am Hauptmotor 29 auf einem zulässigen Wert gehalten wird. Der
Schaltkreis des reversierbaren Elektromotors 17 zum Einstellen
des Walzenspaltes wird durch ein Signal, das vom Detektor
24 für die Reishöhe geliefert wird, wenn der Trichter 20
leer ist, und durch ein Signal blockiert, das vom Sensor 27
abgegeben wird, wenn das Schaltventil 21 geschlossen ist,
so daß kein Strom zum Elektromotor 17
fließt. Nur wenn im Trichter 20 ungeschälter Reis
vorhanden ist und das Schaltventil 21 offen ist, fließt ein
Strom zum Elektromotor 17, damit dieser entweder
in die eine oder die andere Richtung dreht.
Im folgenden wird die in Fig. 2 dargestellte elektrische
Schaltung im einzelnen beschrieben. Ein elektromagnetisches
Schaltschütz MC liegt im Hauptschaltkreis, der die
Speiseklemmen R, S und T mit dem Haupt
motor 29 verbindet, und die Schaltschützspule MC′ und ein
Druckknopfschalter ST sind in Reihe zwischen die Klemmen R
und S geschaltet. Im Schaltkreis der Klemme T liegt ein
Stromwandler 30, dessen Ausgang mit der Steuerschaltung
31 verbunden ist, deren Integrator 34 mit seinem Eingang am
Ausgang des Stromwandlers 30 liegt, wobei ein Gleichrichter
39 und ein Überstromschutz 40 zwischen den Stromwandler
30 und den Integrator 34 geschaltet sind. Der Ausgang
des Integrators 34 ist mit einem
Eingang des Grenzwertgebers 35 und mit
einem Eingang des Grenz
wertgebers 36 verbunden. Der Grenzwertgeber 36 ist an seinem anderen
Eingang mit einem Begrenzungswiderstand 41 für einen
oberen Grenzwert verbunden. Der Grenzwertgeber 35 ist
an seinem anderen Eingang mit einem Begrenzungswiderstand
42 für einen unteren Grenzwert verbunden. Das UND-Glied
37 ist mit seinem einen Eingang mit dem Ausgang des Grenz
wertgebers 35 und mit seinem anderen Eingang mit dem Ausgang
des UND-Gliedes 28 verbunden. Der Ausgang des UND-Glieds 37 ist über das Relais 32
mit dem Elektromotor 17 verbunden.
Das UND-Glied 38 ist mit seinem einen Eingang
mit dem Ausgang des Grenzwertgebers 36 und mit seinem anderen Ein
gang mit dem Ausgang des UND-Gliedes 28 verbunden. Der Ausgang des
UND-Gliedes 38 ist über das Relais 33 mit dem Elektromotor 17
verbunden.
Ein Eingang des UND-Gliedes
28 ist mit dem Fotodetektor 23 des Detektor 24 für die Reis
höhe, und der andere Eingang ist mit dem Fotodetektor
26 des Sensor 27 verbunden. Wenn der Walzenspalt
zu klein wird und der Last
strom des elektrischen Hauptmotors 29 den Sollwert des Be
grenzungswiderstandes 41 überschreitet, erzeugt der Grenz
wertgeber 36 ein Ausgangssignal. Wenn der Walzenspalt zu
groß wird und der Laststrom kleiner als der Sollwert des
Begrenzungswiderstandes 42 für den unteren Grenzwert wird,
erzeugt der Grenzwertgeber 35 ein Ausgangssignal. Die Signale
der Grenzwertgeber 35 und 36 betätigen zusammen mit einem
Signal, das das Zusammen
treffen der Ausgangssignale des Detektors 24 für die Reis
höhe und des Sensors 27 angibt, die Relais 32 und 33, so daß der
Elektromotor 17 entweder in die eine
oder die andere Richtung dreht, um dadurch
den Walzenspalt immer auf einem
normalen Wert zu halten.
Im folgenden wird anhand von Fig. 3 ein zweites Ausführungsbei
spiel der Steuervorrichtung beschrieben, bei
dem die mechanischen Einrichtungen einschließlich der Stange
10, des mit einem Gewinde versehenen Teils 11, des Mutter
elementes 12, des Kettenrades 13, der Schraubenfeder 14,
der Mutter 15, des Kettenrades 18 und der Kette 19, die
die Einstellrichtung zum Bewegen der beweglichen Schälwalze
in Fig. 1 bilden, durch eine Fluiddruckeinrichtung ersetzt
sind.
Im Maschinenrahmen 1 ist ein Träger 43
befestigt, auf dem ein Fluiddruckzylinder 45
schwenkbar zwischen zwei
aufrechtstehenden Stützen 44 angebracht ist. Eine Kolbenstange
46, die mit einem nicht dargestellten Kolben im Fluiddruck
zylinder 45 verbunden ist,
ist an ihrem freien Ende mit dem Aufnahmeelement 9
verbunden, das beweglich durch die Gabelung gehalten ist,
die am freien Ende des Armes 7 ausgebildet ist, der
um die Basisachse 6 schwenkbar ist, wie es bereits anhand des
in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben wurde.
Zuführungs- und Abführungsleitungen 47, die jeweils mit einem
der gegenüberliegenden Enden des Fluiddruckzylinders 45 verbunden
sind, sind an eine Seite eines Umschaltventils 48 angeschlossen,
das auf einer Verlängerung 1′ des Maschinenrahmens 1 angebracht
ist. Die andere Seite des Umschaltventils 48 ist mit einer Öl
versorgungsleitung 51, die über eine Ölversorungspumpe 49 mit einem Öltank 50 verbunden ist,
und mit einer Ölrück
führungsleitung 52 verbunden, die am oberen Teil des Öltanks
50 mündet. Das Umschaltventil 48 wird über ein Getriebe 53
von dem Elektromotor 17 angetrieben, um den Walzenspalt ein
zustellen.
Durch Drehen des Elektromotors 17 in die eine oder andere
Richtung wird das Umschalt
ventil 48 betätigt, so daß
die eine oder andere Seite
des Fluiddruckzylinders 45 mit Öldruck
beaufschlagt wird.
Dadurch wird die Kolbenstange 46 in die eine
oder andere Richtung bewegt, um das Aufnahme
element 9, das mit der Kolbenstange 46 verbunden ist, in
Fig. 3 nach rechts oder links zu bewegen, wodurch der Arm 7
um die Basisachse 6 nach rechts oder links geschwenkt wird.
Dadurch wird die Schälwalze 5, die am Arm 7 gelagert
ist, auf die Schälwalze 3 zu oder von dieser fort
bewegt.
Das in
Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel ist dem in Fig. 1 dar
gestellten Ausführungsbeispiel ähnlich und die elektrische
Schaltung zur Steuerung des reversierbaren Elektromotors
17
gleicht der in
Fig. 2 gezeigten Schaltung.
Wenn ungeschälter Reis dem Walzenspalt
über den Trichter 20 zugeführt wird, um ihn
zu schälen, tritt eine Überlast am elektrischen Hauptmotor
29 dann auf, wenn der Walzenspalt bezogen auf die Menge an zugeführtem
ungeschältem Reis zu klein ist. Dadurch
nimmt der Laststrom am Hauptmotor 29 zu, wobei
dieser bei Überschreiten des oberen Grenzwerts bewirkt, daß
der Grenzwertgeber 36 ein Signal an das Relais 33 gibt,
um den Elektromotor 17 in die andere Richtung zu drehen,
und das Umschaltventil 48 zu betätigen. Das Umschaltventil 48
wird umgeschaltet, um Drucköl zu dem Ende des Fluiddruckzylinders
45 in der Nähe des Aufnahmeelementes 9 zu führen und
dadurch die Kolbenstange zurückzuziehen. Dadurch
wird die Drehachse 4 von der Drehachse 2 fortbewegt, wodurch
der Walzenspalt vergrößert wird und
die Last am Hauptmotor 29 verringert. Wenn der Walzenspalt
bezogen auf die Menge an zugeführtem unge
schältem Reis zu groß ist, gibt der Grenzwertgeber 35
ein Signal an das Relais 32, um den Elektromotor 17 in die
eine Richtung zu drehen. Dadurch wird das Um
schaltventil 48 umge
schaltet, so daß der Arm 7 durch den Fluiddruckzylinder
45 nach rechts bewegt wird, wodurch der Walzenspalt
verkleinert und die Last am
Hauptmotor auf den gewünschten Wert eingestellt wird. Der Schaltkreis des
Elektromotors 17 zur Einstellung des Walzenspaltes
wird durch ein Signal vom Detektor 24 für die Reishöhe,
das dann geliefert wird, wenn der Trichter 20 leer ist,
und durch ein Signal vom Sensor 27, das dann ge
liefert wird, wenn das Schaltventil 21 geschlossen ist, blockiert
- wie es bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
der Fall ist - so daß kein Strom
zum Elektromotor 17 fließt.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Aus
führungsbeispiel erfolgt die Steuerung der Bewegung der Dreh
achse 4 mittels eines Fluiddruckzylinders, so daß die
Einstellung des Walzenspaltes sicher, genau und zuverlässig
mit großer Kraft erfolgt. Es versteht sich, daß
die Fluid
druckeinrichtung pneumatisch oder hydraulisch arbeiten kann.
Claims (5)
1. Automatische Steuervorrichtung für eine Schälmaschine
mit einer festen Schälwalze und einer parallel hierzu be
weglichen Schälwalze, einem elektrischen Hauptmotor zum
Antreiben der beiden Schälwalzen, einer Einrichtung zum
Zuführen von ungeschältem Reis zum Walzenspalt zwischen
den beiden Schälwalzen und einer die bewegliche Schälwal
ze betätigenden Einstelleinrichtung zum Einstellen des
Walzenspaltes, dadurch gekennzeichnet, daß
- a) eine Detektoreinrichtung (30) die am elektrischen Hauptmotor (29) liegende Last feststellt und daß
- b) eine mit der Detektoreinrichtung (30) verbundene Steuerschaltung (31) einen oberen Grenzwertgeber (36) und einen unteren Grenzwertgeber (35) aufweist, die die Ein stelleinrichtung (10-19; 17, 43-53) beim Überschreiten der oberen Grenze zum Vergrößern des Walzenspalts und beim Unterschreiten der unteren Grenze zum Verkleinern des Walzenspalts ansteuern.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Detektoreinrichtung (30) aus einem
Stromwandler besteht, der im Schaltkreis des elektrischen
Hauptmotors (29) liegt.
3. Steuervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Einstelleinrichtung (10-19; 17,
43-53) einen reversierbaren Elektromotor (17) aufweist.
4. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung (31)
UND-Glieder (37, 38) aufweist, von denen jedes zwischen
einen der beiden Grenzwertgeber (35, 36) und eines von
zwei Relais (32, 33) geschaltet ist, und daß die Einrich
tung zum Zuführen von ungeschältem Reis zum Walzenspalt
zwischen den beiden Schälwalzen (3, 5) ein Schaltventil
(21), einen Sensor (27), der wahrnimmt, ob das Schaltven
til (21) geöffnet oder geschlossen ist, einen Detektor
(24) für die Höhe an ungeschältem Reis, der stromaufwärts
vom Schaltventil (21) angeordnet ist, und ein UND-Glied
(28) aufweist, an dem ein Signal vom Sensor (27) und ein
Signal vom Detektor (24) für die Reishöhe liegen und des
sen Ausgang mit einem Eingang jedes UND-Gliedes (37, 38)
der Steuerschaltung (31) verbunden ist.
5. Steuervorrichtung nach Anspruch 3, bei der die Ein
stelleinrichtung einen Fluiddruckzylinder, der über eine
Kolbenstange die bewegliche Schälwalze verstellt, und ein
Umschaltventil zum Umschalten eines Arbeitsfluids, das
dem Fluiddruckzylinder zuführbar ist, aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß das Umschaltventil (48) von dem rever
sierbaren Elektromotor (17) betätigbar ist.
Applications Claiming Priority (2)
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| DE3001130C2 true DE3001130C2 (de) | 1987-06-19 |
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Family Applications (1)
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