DE1460320A1 - Vorrichtung zur Verstellung des Anpressdruckes einer Quetschvorrichtung fuer bahnfoermiges Gut - Google Patents
Vorrichtung zur Verstellung des Anpressdruckes einer Quetschvorrichtung fuer bahnfoermiges GutInfo
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Description
Pat. 2135 Hä/vdM.
ff 9, Dez. 1963
Vorrichtung zur Verstellung des Anpreßdrucfces
einer Quetschvorrichtung für bahnförmiges Gut
Ea iat bekannt» den Anpreßdruck «wischen zwei Quetschwalzen
für bahnförmiges Gut, welche die überöchüasige Flüssigkeit,
beispielsweise einer Fadenschar, abdrücken, so zu regeln, daß der Anpreßdruck von der Geschwindigkeit
deu bahnfömigen Gutes abhängig idt. Jis ist
weiterhin bereite vorgeschlagen worden, zur Verstellung des Anpreßdruckes einer Quetschvorrichtung für
bahnförmiges Out eine Vorrichtung vorzusehen, welche
die Verstellung in Abhängigkeit von der Verstellbewegung.
eines Geschwindlgkeitssteuergliedea vornieeit. Dabei
ist das Geschwindigkeit«steuerglied, beiapielsweiee
bei einem Antrieb des Out·» Über einen RegelMotor, dme
in de« Stroakreie dee Eegelmotor» a«ceordnetet dl· Geschwindigkeit des Motors beeimflueseÄÄe Steuerglied.
Wird die Geschwiadigkeit des Ö»tes «ber ein tecelgetriebe
verändert, eo ist da« Geechwiadigkeitsateuerglied
dasjenige Organ, welche* das Obersetsuagsrerhältais
des Beg«Igetriebe· verändert.
ολπλίλ /ΐΛη/ BA© OWGINAL
14G0320
- 2 - 213$
las ii&t sich herausgestellt, daß ein« Verstellung dee
AnpreSdruekes der Quetschvorrichtung In Abhängigkeit
von ä.9T Verstellhewegung eines Geschwindlgkeitssteuer·-
gliedes auf di« bisher bekannte Welse nicht in allen Fällen
eine befriedigende Einstellung des Anpreßdruckes ergibt. Ein· erhebliche Verbesserung dieser Einstellung
des AnpreSdruckes kann gemäß der Erfindung dadurch
erreicht werden, daß die Yerstellbewegung dee Geschwindlgkeitssteuergliedee
sur Steuerung eines eit der TerstellYorrichtung für den Anpreßdruck verbundenen
Zspuleerseiigere dient. Dadurch werden sur Veretellung
des iapreSdruckes Impulse herangesogen, d. h. aiergieatöße,
zwischen team Jewell· eine Fause vorhanden ist,
so daß sich die Terstellung auswirken kann und somit eine genauere Einstellung des Anprefidruekes Möglich
ist,
Q-M ff der Erfindung die ferst elibewegung des Geschwinaigkeitesteuergliede«
»ur Steuerung eines Bit der TerstellTorricatung
des Anpraidruokes verbundeaen I»pul·-
arseeger» sn verweeiaa, bringt «war gegeauber dem bisher
bekasftt gewordemeb Torriahtuagea erkealiehe Torteile, $*&&eh hat sich kexauageatellt, daA ein· derartige rerrloktung «oeh welter verbeseert werde» kann,
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- 3 - 2155
wean die Kennwert· der erzeugten Impul«·, c· B* die I«-
puleläae·, dl· Iagpulepaue·, is Abhängigkeit worn, der Mf-*
Xerena ά·β ABpreßdruokee swleohen Krieefegasg vuad Hor-
r*riüaÄ«rb*r alad. £s könnt· i»»tg«et#llt w«rd«ft,
alekt ko»tlttul«rlic& mit *in«r
d er-
h«blloh et&xktr «utttigt. let wui «wlecli
νβοΑ Xoxmalga&e ein· «ehr grofie Different dee Anpr»Bdruckea,
ao reichen die beiapieleweiae bei einer kleinen Struck-
dee
nicht «uit um dta «rwtbi*elxt«i JUapr«fidruck la Sor«a3g«ng
s« «rfaaltMi· Itadureh, dad b«i »in«r
di· tenawtrt· d«r mvacbva lapul··, b»i«pitlew»ip
kum
daB ««oli bei grod«n Öruok4ifr«r«n««i ixt dtr
2«it,. di· eur Y»r«t«llwB* der Qtechwindigkeit d··
erforderlich ist, enok der A^pr«ldr«ek «uf di·
te Ckr»ße ein«e*t«llt wird.
der i» den Figuren darg··teilten
•fiele «lad reraehledene Löavacjnögliahkeiten dear Srfiaduac
aowie weiter* Merkmale der ferlindung
•teilt.
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1 »igt schamatiach den Aufbau einer Schichtvorrichtung.
Von einen Baum 1 wird eine Kettfadenschar F
durch den Schiichtetrog 2 geführt. Zwischen den Quetschwalzen 3 und 4 wird die Überschüssige Schlichteflüsslgkeit
abgequetscht, die Kette durch die iroekenvo*-
riehtung 5 geführt, von den Ahzugswalsen 6, 7» 8 abg·-
sogen und auf den Baum 9 auf gewickelt. Me Quetachwals«
4 tsnd die Abiusewal»* 7 werden durch gestrichelt
angedeutete getr !«bliche Verbindungen von der Ausgangswell·
11 einae kontinuierlich veretellbaren Betriebes
angetrieben, wobei im Kriechgang der Antrieb von eine» Motor 12 und im loraalcamg tos einem Motor 15 «ue erfolgt,
Zur Verstellung daa tlbara«tsung8irerhältnia6es des Getrieb*a
10 diemt in balcasaiter Weise eine Verstellepindel 14,
welche von einem Motor 15 über »ine Rutschkupplung 16
in Omdrehttsgen vareetst wird, file Steuerung das Motors
erfolgt vom aiaar beispielsweise an der Bäumvorrichtung
angeordnettai eohalttafel über SteuereehUtsen oder d«r~
gleichsa, welche schematiach durch uma Stauerkaaten 17
wurde*
2ur JmAarttsg dea Jtnprefidruekas ewiachea den Waisen 5
und 4 dient ein Motor 20, welcher die Stange 21 gegen
die Teder 22 führt und damit den auf der Waise 3 ruhenden
Yadararuek erhöht, gleichseitig wird von dam Beter
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der über einer Skala 23 laufend« Istwertaeiger 24
verstellt, so daß der Anpreßdruck unmittelbar ablesbar ist. Über der Skala 23 iat außerdem der Sollwertsteiger
25 für den Kriechgang angeordnet, welcher sicherstellt,
daß beim Schalten auf den Kriechgang der sieh entsprechend der verminderten Bahngeschwindigkeit verringernde Anpreßdruck zwischen den Walzen 3 und ^
den eingestellten Brück nicht unterschreitet. Sowohl
der Kriechganggeiger 25 als auch die Skala 23 sind
mit Kndwertschaltern 26 bsw« 27 versehen, welche den
Stroakreis des Motors 20 unterbrechen und damit eine
weitere Verstellung des Quetschdruckes »wischen den Waisen 3 und 4 verhindern, wenn der Sollwert des
Alipreßdruckes die Größe eines dieser Endschalter erreicht hat.
Gemäß vorliegender Erfindung soll i—nlii die Verstellbewegoag
des Geschwindigkeitseteuergliedes
- im vorliegenden Fall der verstellspindel 14 des
Regelgetriebe« 1o - sur Steueruz^ eines die Yer-
«tellvorrichtung für «en inpreÄdruck - im vorliegenden
Fall also beispielsweise dem Terstellmotor 20 beeinflussemden
Xmyulsersevgex« «ieuem. lia aerejrtiger
Imp«leer»euger könnte also uaeittelbar auf
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der Verstellspindel 14 angeordnet sein. Um nun ge- mäB dem weiteren Merkmal der Erfindung die Kennwert·
der erzeugten Impulse in Abhängigkeit Ton der
Differenz des Anpreßdruckes zwischen Kriechgang und Koraalgang veränderbar zu machen, kann beispielsweiae
als !«pulserzeuger ein Bockenschaltwerk dienen, wie es in den Figuren 2 und 3 in Seitenansicht und Draufsicht dargestellt ist» Dabei besteht
die Nockenschaltwerk au* einer rotierbar gelagerten Sockenwaise 30, wobei ά*τ von den Hocken bedeckte
Walsenuafang parallel zur Walzenachse 30a ami!—t.
Zn vorliegendem Fall handelt es eich üb eine zum linken &ide der Walze sich vergrößernd· Hockenflache
311 an welcher ein Schalter 32 beispielsweise
mittels einer Bolle 32a anliegt. Dieaer Schalter 32 ist achsparallel zu der nockenwalze
30 verschiebbar gelagert, wobei zur Verschiebung eime Spindel 34 dient, die beispielsweise
mittels eines Bades 34a in Umdrehungen versetzt
werden kann.
GemaJt dar Erfindung soll nun der Impulserzeuger,
wie er beispielsweise an lamA der Figuren 2 und 3
wurde, iaaer dann Impulae erseugen,
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«esa. das ueechwindigkeltesteuerglied, also dl· Veratelleplndel
14 des Getriebes 10 la Figur 1, verstellt
wird. Zu dta Zweck könnt· dl· Achse 50a dar Sioekenwalse
30 unmittelbar Mit der Verateilspindel 14 rerbunden
werden. Bei Jeder I3tadrehung der Veratallepindel
14 würde dam Je aach «ine» »wischen der Yeretellapindel
14 und der Welle 50a ejoeeordneten Ubersetiuag- m
getriebe much dl« Hoektaoevals· 50 eine be*tie»te An-(f^i
von Oadrahxi&sext dux^xfüluraix· Dabei würde bei jeder Xiadreliuce der Mockeawalxe JO durch dl· Nockenriäohe
51 der Schalter 32 Über dl« Roll· 32* e;«eehlos>
sen tmd aaachliefiead wieder jedfixvtt, wobei dl· Schließdauex
des aclaaltex« 52 abMaeie iet, an welcher Stelle
dar Hockenwalfie 50 etch dieser 3ckalter 52 befindet. Ie ist deutlich BU erkennen, daß dar Schalter
us bo langer geecaloeeeea bleibt, j· weit er sieh dieser Schalter in dem figuren 2 und 5 nach link* be« "
findet« Wird der achalter 52 welter nach rechte gestellt,
*o wird die Sehließdauer diese· Schaltere
damit die Impulsdauer fcuraer, w&hrend die lapulepauee
laager wird.
Bei der Torbeeckriebecien unmittelbaren T«rbiadu»g
i^f faleenacÄ»· 30» sit der Tarstellspiafiel 14 besteht
leicht die Mögliohkelt, dafi die Teretellapln-
BAS
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del 14 gerade in einem solchen Moment angehalten
wird, la welche» die Bolle 22a des Schalters 32 auf
die Hockenfläch· 51 aufgelaufen und somit der Schalter
52 geschlossen ist. Wird in diesem Moment die Yerstellspindel 14- angehalten, so wird τοη dem
Schalter 52 ein Bauerstrom gegeben» welcher den
Motor ständig einschaltet und demzufolge den Walsendruck
solange erhöht, bis der Sollwert schalter 24 den Endschalter 2? erreicht und den Motor 2.0
stlllsetst. Dieser Druck ist aber nicht erwünscht«
denn der Anpreßdruck seil ja in Abhängigkeit rom
der Geschwindigkeit dee Gute· F verstellt werden.
Es let alBo dafür Sorge su tragen, daß bei einer
Veretellbewegung der Spindel 14 stets wsojp gane«
Impulse eraeugt werden und die Welle 3Oe. nur in
einem solchen Moment stehenbleiben Scann, in welchem
der Schalter £2 geöffnet ist. Um dies *u erreichen,
1st in dem Aargestellten Ausführungsbeiepiel die
Hockeautalxe nioht direkt mit der Terstellspindel 14
rerlraadea, sonAem es 41ent sur Steuerung der Drehbewegung
4er 3tockenwal*e 50 eine mit dem Verstellglied
de« GeaahwindlgkeitesteuerglieAee, also mit
4er TerstellsplÄdel 14 rerbundene Nookeaschelbe 40,
welche eiaes Motor 59 steuert, der die Hockenwalse
in Umdrehungen versetst. fyhyyH* 4er Figuren 4 und $
sei dies· zusätzlich« Boekensehelb«, Ihr Aufbau und
ihre Wirkungsweise näher erläutert.
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WI* aus Figur 1 zu erkennen, ist die nockenscheibe
mit der Welle der Versttllspindel 14 verbunden, so
daß diese Nockenscheibe nährend einer Terstellbewegung
des Geschwindigkeitssteuergliedes ebenfalls in Umdrehungen versetzt wird» Durch die Hocke» 4-1 dieser
Nockenscheibe 40 wird der mittels einer last roll β
en der Nockenscheibe 40 anliegende Behälter 43 geschlossen. Dieser Schalter 43 kann nun über ein μ
Wischrelais den Motor 39 einschalten. Auf &&r Achse 3Q&
der Nockenwalze 30 ist eine Steuerscheibe 38 angeordnet,
welche eisen Socken 38a aufweist. Ton diesem
Hocken 3Sa wird über die Bolle 37& ein Schalter
37 betätigt, welcher den Stroakreis für den Ho-*
tor 39 unabhängig tos der Stellung dea Schalters 43 so lange geschlossen hält, bis die Bolle 37a auf den
Hocken 38a aufläuft. Erst in diesen Fall, also nach einer vollen Umdrehung der nockenwalze 30, wird der
ßtromfluß für den läotor 59 unterbrochen. Wie «an er- "
kennt, befindet sich dl« Bolle 32a des Schalters 32
dann auf desjenigen Teil der lockenwalse 30, welcher
den Sehalter 32 nicht geschlossen hat, so dafi also
beim Auflaufen der Bolle 37a des Sehalter 3? *uf
den Socken 3Se. dear StrosfluS tür Verstellung dea
Motors 20 unterbrochen ist. Ist anfällig die Bolle
auf des Socken 41 stehengeblieben, so verhindert
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daß Wischrelais ein erneut·« Einschalten des Motors
39, dessen Stromkreis so lange unterbrochen
bleibt« bis bei einer erneuten Brehung der Spindel
die Holle 42 von diesem Nocken 4-1 abgleitet.
Wie aus den Figuren 4 und 5 su ersehen, ist die UoJckenscheibe
40 über eine Friktion 45 Kit einen £rehrichtu8g8schalter
46 verbunden. Dieser Drehrichtrungssehalter
46 ist auf der Achse 46a drehbar gelagert und wird ,je nach der Srehrichtuns der Nockenscheibe
in Sichtung des Ff eil es A nach, links oder rechte
verechwenkt und betätigt somit entweder den Schalter
47 oder den Schalter 48. Da die Ssrehrichtung der
lockenscheibe 40 mM#wg* e ia* von &er Brehriehtung der
Yerstellepindel 14, ist an der Srehrichtuag su erkennen, ob das veränderliche Getriebe 10 in Sichtung
auf eine Verminderung oder eine Srhöteung der QeachwiaÄigkeit
dea durchlaufenden Gute« J verstellt
wird. Di·«« Veretellbewegung wird an sich über einen
beiapielaweiae an 4er Schalttafel der Säumverrlchtune
Aogeordneten Schalter He«hneller - langsamer"
gesteuert. Je nahdm, ob die Äeschwindigkeit das
terehl, tmtenden Qutes vergruAert oder verkleinert
wlHL, tsmft 4er Voter 20 tür farbteilung Aas Anpreldrueke«
«iamal im der »inen MeatuBg «ad «jhulL im
.■■■>--->
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der anderem Richtung umlaufen, d.h. entweder den
Anpreßixuck vergrSBern oder verringern. Art sich wäre
•s möglich, dl« toc den Schalter 32 kommenden, sur Ter—
stellung des Motors 20 dienenden Impulse über diesen
"schneller - langsamer" tu flhren und damit
dl· Brehrichtung des Motors 20 «u b»etiii««ft. Di«a
würde aber «ur iole· haben, daß die Veretelllaptil- ^
se des Motor 20 mir ao lange txigeführt werden» wie
der Schalter "schneller - laneeaser" betätigt wird.
Se wäre alao abeolut aögllch, daß amt ßtroefluS ron
de« Schalter 32 wa de« Yerstellmotor 20 «itten während
eines !«pulses unterbrochen würde. Dieses könnte
•ine ungenüeende Terstelluag des Inpreßdruckes sur
ϊοΐ^β haben. Der firehriohtrunfaschalt er 46 hat nun
den Vorteil, daß auf jeden Teil stets voll« Imptilae
su de« Motor 20 gerührt werden, wenn die von de« Skihalter 32 gelieferten !«pulse nicht fiber den
Schalter "schneller - langsamer", sondern Über die
beiden Schalter 47, 48 geführt werden. Wenn man beispielsweise
annimmt, daS die lockeaacheib· #0 im Bhrseigereinn
verdreht wird, so schwenkt der atellhebel de« BtrehrichtTOigeschaltere 46 derart «us, AaB der
Schalter 47 betätigt wird. Säbel bleibt dieser Schalter
47 auch denn noch geschlossen, wean sieh die loeken-
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40 xiicht mehr dreht. Der Schalter 47 wird
erst denn, geöffnet, wenn, die nockenscheibe 40 aich
in der ent gegezjtgsset stan Eichfcung, also entgegen
de» llliraeiger dreht, da in diesem fall der Drehrichtungsschalter
46 nach der anderen Seite verschwenfct
wird und den Schalter 48 schließt.
elektrische Schaltung der gesamten in den Figuren 1 bis 5 dargestellten Vorrichtung sei anhand der
Figur 6 erläutert* Von dem einen Pol E eines elektrischen
ITetses führt die Leitung zunächst über den Schalter
52 und soda&m su den Kontakten 47 u&d 48. Dabei
»äge «msesoaKen sein, dafi der Schalter 4? betätigt
wird, wenn die Gesohwindi^kelt «rMht, der Schalter
dagegen betätigt wird, wenn die Ch^c&srindigteeit dee
Gutes erniedrigt wlxd. Entsprechend der Sarstellungs«·
weise in Figur 4 sind «unächst beide Sehalter 47
und 48 in Buhestellusg. Von diesen Schalt «na aus
fiS&ren die o«id«n LeituBgeai au den St#uerschütsen 20a,
20b Α** Motors ao, wobei da» Steuerechütt 20a eine
Erehttog dec Motors 20 la des Siaite bewirkt, daß
der AopreiS&ruck Termindert wird, während durch das
Steuerechüt» 2üb «is« lirehrichttmg d»a Motors 20 «Jjag«
a ehalt et wird, durch die der lapreßdruck yergroßert
wird. Zwischen den Sehaltess 47 und 48 und den lelels 20a,20b
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U6Ö320 - 13 - 2155
liegen nook dl« in figur 1 erläutert en Schalt er
und 27« wobei der Schalter 26 geöffnet wird, wenn
der Anpreßdruck denjenigen Druck erreicht hat,
welcher bei Krieche«!« vorherrschen soll, während
der Schalter 2? geöffnet wird, wenn der Anpreßdruck »einen Maxi »el wert erreicht hat.
Wie bereite erwähnt ,kann dear Schalter 32 nur geschlossen werden, wenn die Hockenwaise 30 in Umdrehung
ist. 2a dem Zweck führt' von der Bisse R eines
elektriaehen Setses eine weitere Leitung über den
Schalter^. Sobald dieser Schalter 43 durch den Kokken 41 geschlossen wird, erhält ein Wischrelais
Strom, dessen Kontakt 49a das Steuerrelais 39* for des Motor 39 einschaltet. Das Wischrelais 49
ist so eingestellt, daß der Kontakt 49a so lange geschlossen bleibt, bis die Bolle 37» des Schaltear»
37 von Asm locken 38a abgerollt ist und damit
den Schalter 37 geschlossen hat. Raab, Öffnung des Wischerscfcaltere 49a hält sich also das Beiais 39«
uff Steuerung aea Walsemmotors 39 Über des Behälter 37 so lang«, bis ei»e rolle tamals^ OsArehung
der ftoeksmwals» 30 tuTCb—fahrt ist um* aie »olle 37a auf Asm locken 38a auflauft uaA damit den
Sekalter 37 öffnet.
η 9 ft 1 η /1 Q ο A ■■■:■·■. 6ab o«*OtNAt
- 14 - . 2135
Die in den figuren 1 bis 6 beschrieben· Vorrichtung
hat den Tort eil einer äußerst genauen Einstellung des
Aäpreßdruckea in Abhängigkeit von der Verstellbewegismg
des Cteschwindigfceitsjstettergliedes. Wie aan erkennt,
ist ^er Aufwand für diese Vorrichtung j»doch
verhältnismäßig groB. In viel en Julien wird es daher
genügen, wenn ein· Vorrichtung verwendet wird,
wie sie beispielsweise in des Figuren 7 bis 10 beschrieben ist.
in den figuren 1 bis 6, dient auch bei dieser
eis I*puls*r*euger ein ItoekeaseheT t~
werJc, welche» aus einer »it des Ytrstellglied
de« OeseinrlndigkeitssteuergXiede· verbuttdenen loclcenscheib«
besteht, wobei die Xinscheltaauer am» vom iugehürigen.
aohalter geeteuerten ütrosuareiee· aber ein
" eittstellberes Zeitrelais steuerbar ist»
In figur 6 ist wieder*» die gleiche Schlichtrrorriohtuag
wie im figur 1 Aergestellt. Auf der Yerstellsyiadel
14 de« legelgetriebes 10 befindet sie«
wiederu» die loekemeeheibe 40 Alt ihre« Schalter 43
sowie «er Stretoiehtvagssehaltear 4e>
bis 4·. VI· aus
desi figuren S u·* 9 s* ei he— es» entspricht die auf
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der Verstellspindel 14 angeordnete Vorrichtung
weitgehend derjenigen nach den Figuren 4 und 5»
Ale wesentlicher Unterschied let hervorzuheben,
daß der Hocken 41 auf der Hockenscheibe 40 bei dem
ÄUÄXÜhrungsbeispiel nach den Figuren 1 bia 6 nur
sehr kurs, bei des Auefühnmgebeispiel nach den
Figuren 7 hie 10 dagegen sehr lang ausgebildet
let. Außerdem ist bei einem Vergleich der Figuren *
1 und 7 BU erkennen» daß die Nockenwalze 30 mit ihrem
Zubehör fortgefallen ist. Statt dessen ist lediglich an der Maschine ein Einstellschalter 50 vorgesehen, welcher die Einschaltdauer eines Zeitrelais beeinflußt.
Me Wirkungsweise der Vorrichtung nach Figur 7 sei wnhnnfl des Scheaaschaltplanes nach Figur 10 erläutert. Wie nan sieht, entspricht der linke Teil λ
des iichaltplanea der Figur 6 mit der daß an die Stelle des Sehalters 32 der Kontakt 51a
eines Zeitrelais 51 getreten ist. Dieses Zeitrelais 51 wird von dem Schalter 43 eingeschaltet und
Mit seinen Kontakt 51a so lange geschlossen, wie es
durch die Einstellung am de« Einstellschalter
festgelegt ist. Sowie die Verstellspladel 14 in
Umdrehungen versetzt wird, wird auch die Hocken-
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16 - 2135
scheibe 40 in U*drekun«©£L varsatast. Jadasmal
4aflau£a& dar Boll« 42 auf ein«© Socken 41 wird
der Stromkreis su dam Zeitrelais 51 gescisloasen,
so daß dies«· Zeitrelais seines. Kontakt 51a schließt.
usd XiMCh der am Se&alter 50 eingestellt«» Zeit wieder
öffnet. Sole&s« dar Eoatakt 51 gesclilossen ist,
wird auch hier über dl« Brehriclrturigssclialter 47, 4S
dl· üadfioiiÄlter 26,2? d*s ÜG&iits 20a oder das
20b für d«!i Lauf des Motcrs 20 erregt.
Die vorb#»cliri#t>önsia Ausfübrucesfoxaen nach d»a Tijuren
1 bis 10 hftb»» dtn Vorteil, g?uz3&s&tslieä bei
ftlleß »ÖgliciieB a«scixwiadieiK*ltest«uerslied«ra
•benso «1« b«l d<m TeracMedesstess B*e«le«trieben
darin, AaS uaabM^Ig voa Aar J3»u«r dar Betlti^isg
Aaa ScMtiÄs •'««iijs.eller - lasjgai»«rM für dam Vmvetellaotor
da« G«trieb«β state gleiche I»pial*e
dam Yearetallmotor 20 für dia ¥eräsideruzm da« AaparaSAxueka«
sugefiüirt werden, aber isaser msr so
lasga» «la dia Tarstallbavasufig das G+mthmis&lB-kaitsetauargliadaa,
also im YorllasaaAam Fall dar
Taratallvalla 14, tateäcSslich «nfcält. 2fun IsIXt atome
Alaaa faaratallbawagimc Aar Spindel 14 ßieht
0 9 810/1004 Bas cmuiNAL '
- 17 -■ 2135
so laag* en, wi· das Schüts "echneller- langsaaer"
betätigt wird· BtI der Erläuterung der figur 1 «rar
Tj«reite ausgeführt «orden, daß »wischen den die
Spindel 14 antreibenden Motor 15 «ad der Spindel
selbst eine Rutschkupplung 16 angeordnet ist, welclie
eint· überlastung des Motor« 15 Tarhindem soll»
wenn dl· Verstellung der Spindel 14 In einer Endlage
angelangt let. Xn dieses fell könnte es vor"
kamen» deß da» Schilt* "schneller - lungaeier" aocfa
betätigt wird, obwohl die TeretellÄpindel 14 keine
Dmdrehungea aehx auaiibea kann und lediglich, dar Motor 15 die Rutschkuppluag 16 durchdreht.
Him gibt ee aber Oeechwindigkeiteeteuerglieder, bei
dauern aiii· Ratschkoppluag nickt erforderlich ist,
aondar» fiodsohelter angeordnet «lad, die den Ver-•tellmotor
für die Inderusg der Öetriebedreh*ahl
schalten. Sa kann also hier nicht der WwIl auftreten,
daft »war da· Schute M»ehneller~ langsamer1*
betätigt ist, das Ceeehwindigkeitaeteuerglled jedoch
keine Teretellbewegumg dureMfflart. In diese« fall
ergibt sieh «la· mooh einfaekere Losuag des
▼orliegeedan ttrf1ad»Mg«ga<ankern-■, welche anhand
dar Figuren 11 und. 12 erläutert i*t. BaWi entspricht
BAß
146C320
- 18 - 2135
dl* figur 11 wieder weitgehend dea ligure© 1 bsw. 7,
wöfc#i jedceh di« Sutschkspplune 1» Antrieb der Y«r*-
»tellepindel 14 aicfct s«tor Yorfoenden let. Außerdem
«rfceaat säst, d*ß nlt dieaer Yeratellepindel 14 kela.
Iäipuleerseue«r »ehr uimlttelbar Tftx^voadec 1st. Der
Iaptil«er*euj5ei% weloiier den Teretell»otor 20 XÜr
de» Asgprefidruok beeiAfluBt, wird am nlokt meiir
»ittelfcex von der Texeteilbeweeuat d«y Veretell«
apladel 14 geeteuert, soadern Btlttelbex ober dl·
£i**öJiÄltdauer de« Teretelleotor» 15. Wl· bereit·
der yorhrtahendea fl^urea erläutert, wird
d«r T«r»teII*otor 15 tor «la·» iJciüt» H8o]uoi.ler 34Mg*tm«r*
Ia UMkrtiKo^w T«rs«tst und läuft so
!·■(·, «1· eiaer dieaer beiden ScJuLIter diese·
bet*ti«t wird. Um «in· luteolüDipplune
de« »otor 15 uad d«r TeretellepiaUl 14
mcbx Torlutad«B let, dreht sieh soolt die
7er«t«ll«plndel 14 co !«ag·, «1· d*a 3cbüts
- l«gc«MY* eiaf»*ciÄlt«t let. Orued-
«is· mi su» »öeliek, es Ur T«r»tellspia-
d*l 14 «laea Zafnl*em«a««r
^Bj·*1 ^" ^^^^e^^·* e· ι0ι^Η|^Ββνν ^^e^ir ^e/ ^ββ·^·^» ^p ^ημ·ίμι^·^·^·/^βτ^·ημΗΙ^β1·μ·γ s ^^^w ·λΡτ·^^·^ ju| ^^^^e^^^tf^eev
6A© 809810/1004
- 19 -. . 2155
dear Br«krichtun(pi*ehalter 46 bis 46 fortfallen könnte
uad durch das Schute "schneller - la
ereetiexi ware. Besondere elnfach wird die Yorrichtung
jedoch, wenn al· Iepuleereeuger «la ·1 «Jetriech«·
iMjpuXefeber diemt, wie er toiepielsareis* in
Figur 12 «chematiach «n«*deutet ist· Dabei kenn
dieeer elektriech« Impulsgeber beispi«lew«iae aus
elnea Ferrexia-Le-ufwerk 65 beetehen, welches iiae«r
dejaii eiaeeecheltet wird, wean entweder das Schüts
"scimeller·' 59a oder das Schute "laugeeÄer" 59b
betätigt wird.
Yon dem Ferrarle-LeMlwerk 65 werden bei seiner ümlontekte
65» und 65b fceechloitsen. Eer Kontakt 65b tritt mm an die Stelle der Sehalter 32
b«w. 5I&. Jedea»al, wenn der Schalter 65b jeeciloe-84»
i*t, wird der Strom ca den Schiit a«n 20a biw, 20 b
de* Motors 20 geleitet, »of era die Kontakte 26, 2?
und eines der Schiit«« "schneller ~ lang-
•amer*· eiB«eachaltet 1st. Se sei an^enoaaen, «a
wurde daa Sohöt» MeehiiellerM eingeschaltet, wodurch
dl« Kontakte 59b und 59d geschlossen werden* Durch
8098 10/1004
- 20 - 2135
des Schließen des Kontaktes 59b wird das ?err*ris-Laufwerk
65 in Umdrehungen v«r**t»t, wodurch wied«ram
der 8cfc*lt*r 65 *>*i jeder üadrehuag ge~
achios»an wird und der Stromkreis über dec Schalter
59d, dm Endschalter 2? uad das 3chüt« 20b
ßchloaeen wird» Dadurch wird urne Motor BQ ixt
Ginne erregt, daß der Abquetechctruck rergrößert
wird· Si« lajmlslang* bsw· dl« P»uad ewi»ch«i den
Impulse© ist bed dieser Ausfütirirasefora
tob. der Brwh»nti1 dea y#rr»rie~Laiifwerlc«s 65.
s« Drehaaüta d«a rerrarie«L»ul"werkee 65 ist steuerbar mittel» *weier veritoderisexer fideretäüode 61
ajftd 62, dl« feeiepi«l*weiae *b*afeJLla la der Schalttafel
ame B&um«inrichtua« eüfieordnet sein können.
Se let also mich bei dieses- elnfmchßtea AuBfÜhreas*'o«
edglich, die Kennwerte der er*eueten Iu-
paLmm ia AbMagigkeit tobl der Differan» de« inpreßewiee&ea.
KriecSigaog und gerwtigimg χ»
809810/1004
Claims (1)
- ■■IC. 5 KUcKenciaJbach _ .55!,,menbtr3erS»ra3a 143/145 ' % 1 ^ JPftt .Γ19. Dez.Fa t »nt an Bts rucheVorrichtung sur Verstellung des Anpreüdruckes^ttechvorrieiituiig für bahnförstigee Gut In AbMngigkeit von der TerStellbewegung eine« Geedmiiidigkeitßeteuergliede*, dadurch gekennzeichnet, daß die Ver«tellbewegung dee Geechwin digkeitseteuergliedee (14) zur Steuerung eines die V»retellvorrichtimg (20) für den Anpreßdruck beeinfluseenden. Iatpulseraeugere dient.2* Vorrichtung nach. Anepruch 1f dadurch gekeim- »eichnet, daß die Kennwerte der ermeugten I»~ pulee, s« B· Impulelänge» IJipulipauce, in Abhängigkeit von der Differen* des Anpreßdrucke« »«lachen Kriechgang und Raraalg»ng veränderbar "eind.5. Vorrichtung nach Amspruoh 1 oder 2, dadurah ge~ kenneeichnet, AiJI al· 3jq?uleer»euger «in Hockenechaltwerk dient.Il ***14GC3204. Vorrichtung nach An«pruch 3, dadurch gekennzeichnet» daß das Hoekenschaltverk aus einer rotierbar gelagerten Nockenwaljs« und einem aehsparallel %\i ihr verecMebbaxes Behälter besteht« wobei äex von den Bocken bedeckte Walaenumfang parallel *ur Walsenachs* luniiamt.5* Vorrichtung nach Anspruch #, dadurch gekennzeichnet, daß κατ Sttueruag der Drehbewegung der Nockenwalze eine mit dem Veretellglied dee Geechwindigkeitesteuergliede· rerbundene Nokkenecheibe und ein »it der Sfeckenwalie rerbundenee BimuBdrehungeechaltwerk dient.6. Vorrichtung nach inepruch 3 t dadurch gekennzeichnet, daß das Etockeneehaltwerk au» einer mit de» YertteXlglied de« Geeohwindigkeltesteaergliedee verbundenen Xeekenscheibe besteht, wobei die Einachaltdauar des τοα sugehörigen Sehalter geettuerten ßtrtsakrei··» über •in einstellbares Zeitrelais steuerbar 1st.8-00810/1004?· Vorrichtung nack Aneprucli 5 öd«r 6, dadurch gek«in*«ichnet, daß dl« Nockeneciielbe alt •in·» Dr*hrichtiiJQgeecli<»r verbunden ist«8· Verrichtung nach Aoepruch. Ί oder 2, dadureh, daß als Xagmlaerseug·? «in•!•ktri«eii«r Iapulegtbar dient.8098 10./1 00-4-■ 6»
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19631460320 Pending DE1460320A1 (de) | 1963-12-21 | 1963-12-21 | Vorrichtung zur Verstellung des Anpressdruckes einer Quetschvorrichtung fuer bahnfoermiges Gut |
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Cited By (1)
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- 1964-12-16 GB GB51161/64A patent/GB1097484A/en not_active Expired
- 1964-12-18 US US419493A patent/US3263460A/en not_active Expired - Lifetime
- 1964-12-18 CH CH1636964A patent/CH442205A/de unknown
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| FR1418494A (fr) | 1965-11-19 |
| US3263460A (en) | 1966-08-02 |
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