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DE2428668A1 - Schleifmaschine - Google Patents

Schleifmaschine

Info

Publication number
DE2428668A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
tilting
tilting frame
work
grinding tool
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2428668A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert L Schaller
Richard S Shelden
Donald L Towne
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
White Consolidated Industries Inc
Original Assignee
Sundstrand Syracuse Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sundstrand Syracuse Inc filed Critical Sundstrand Syracuse Inc
Publication of DE2428668A1 publication Critical patent/DE2428668A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B7/00Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
    • B24B7/06Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor involving conveyor belts, a sequence of travelling work-tables or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

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572-22.781P(22.782H) 14. 6. 1974
SUNDSTRAND SyRkCULSE.WC. ,UVEkPOOLCHewYofk
Schleifmaschine
Die Erfindung betrifft Schleifmaschinen mit einer Einrichtung für gleichzeitiges Schleifen an mehreren Schleifständen, und zwar für Schruppschleifen und Fertig schleifen, und für gleichzeitiges Aufspannen und Abspannen von Werkstücken an einem zusätzlichen Stand, mit einer Einrichtung, mittels deren das Werkstück sowohl um sich selbst gedreht als auch relativ zum Schleifwerkzeug hin- und herbewegt werden kann, um bessere Ebenheit und Oberflächengüte des Werkstückes sowie längere Lebensdauer des Schleifwerkzeuges, z.B. eines Schleifbandes, zu erreichen./
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572-B00 499-Bgn- (8)
Zur Zeit gebräuchliche Band-Schleifmaschinen mit mehreren Arbeitsständen haben einen ein Werkstück tragenden, relativ zum Schleifwerkzeug beweglichen Arbeitstisch. Solche Bauart liefert, wenn mehrere Schleif stände vorhanden sind, keine befriedigende Arbeit, da es schwierig ist, Parallelität zwischen dem Schleifwerkzeug und den Werkstücken an den einzelnen Schleif ständen zu erreichen.
Aus der US-PS 2 405 417 ist eine Schleifmaschine bekannt, bei der ein Teiltisch eine Reihe drehbarer Arbeitstische trägt und ein Schleifwerkzeug relativ zu den Arbeitstischen einstellbar ist. Jener Patentschrift zufolge ist der Antrieb für die drehbaren Arbeitstische mit dem Antrieb für den Teiltisch durch Zahnrädergetriebe gekuppelt, so daß die Arbeitstische sich nicht, während der Teiltisch Hin- und Her-Drehschwenkungen ausführt, stetig in einer und derselben Richtung drehen können; ja, in jener Patentschrift ist Hin- und Her-Drehschwenkung des Teiltisches gar nicht offenbart. Außerdem sieht dort die Einrichtung für das Einstellen des Schleifwerkzeuges keine Möglichkeit vor, das Schleifwerkzeug schräg zu stellen, um dadurch Parallelität mit dem Arbeitstisch herzustellen.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine neue, verbesserte Schleifmaschine zu schaffen. Genauer gesagt: Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Schleifmaschine mit mehreren Schleifständen und mit mehreren Arbeitstischen zu schaffen, welche gleichzeitig für Schruppschleifen und für Fertig schleifen betrieben werden kann, mit einer Antriebseinrichtung für die Arbeitstische, welche kombinierte Bewegung des Werkstückes relativ zum Schleifwerkzeug ermöglicht, ferner mit einer Einrichtung zum Einjustieren der Stellung des Schleifwerkzeuges relativ zu den Arbeitstischen, um Parallelität zwischen dem
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Schleifwerkzeug und den Arbeitstischen zu erreichen, und mit einer einzigen Einrichtung, die normalerweise das Schleifwerkzeug vom Werkstück abzuheben sucht, damit Störungen nicht zur Beschädigung oder gar zur Störung des Werkstückes führen.
Das Ausführungsbeispiel der Erfindung erfüllt die vorgenannten Aufgaben durch eine Einrichtung, die einen auf einem Grundgestell drehbaren Teiltisch und mehrere auf diesem Teiltisch angeordnete Arbeitstische enthält. Die Arbeitstische sind auf dem Teiltisch drehbar, und zwar sowohl relativ zum Teiltisch als auch relativ zum Grundgestell drehbar - zwischen mehreren Schleif ständen, darunter solchen für Schruppschleifen und solchen für Fertigschleifen.
Es ist eine Einrichtung vorgesehen, welche an den Schleif ständen die Arbeitstische auf dem Teiltisch dreht, sowie eine Einrichtung, welche den Teiltisch hin- und her schwenkt, so daß auch die Arbeitstische an den Schleifständen hin- und hergeschwenkt werden. Infolgedessen herrscht an den Schleifständen eine Verbund-Relativbewegung zwischen den Schleifwerkzeugen und den Werkstücken, so daß der Wirkungsgrad der Sehleifarbeit besser ist.
Bei der bevorzugten Ausführungsform werden die Arbeitstische durch einen hydraulischen Motor gedreht, der von einem hydraulischen Kreislauf gesteuert wird, welcher ein Ventil enthält, das den Hydromotor so steuert, daß er bei abwechselnden Schleifvorgängen seine Drehrichtung wechselt, was den Verschleiß verringert. Der Teiltisch wird ebenfalls durch einen hydraulischen Motor angetrieben, und um den Teiltisch in Drehschwenkungen zu versetzen und dadurch eine Verbund-Relativbewegung zu erzeugen, sind am Tisch Auslösedaumen
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angeordnet, welche mit Grenzschaltern zusammenwirken, die den Ventile-Kreislauf für den hydraulischen Motor des Teiltisches so steuern, daß der Teiltisch Drehschwenkungen ausführt.
Bei der bevorzugten Ausführungsform sind die Schleifwerkzeuge Schleifbänder, obwohl statt ihrer auch Schleifscheiben benutzt werden könnten; und sie sind in Kipprahmen montiert, welche ihrerseits kippbar angeordnet sind, damit ihr Schleifwerkzeug zu dem unter ihm befindlichen Arbeitstisch hin gesenkt oder von diesem weg abgehoben werden kann. Die Kippzapfen, auf denen die Kipprahmen montiert sind, liegen so, daß das Gewicht des Kipprahmens diesen normalerweise in solcher Richtung zu kippen sucht, daß er das Schleifwerkzeug vom Werkstück abhebt.
Bei der bevorzugten Ausführungsform ist die Kippachse jedes Kipprahmens durch ein Paar Kippzapfen bestimmt, von denen einer exzentrisch ist. Es ist eine Einstellvorrichtung vorgesehen, welche den exzentrischen Kippzapfen relativ zum Kipprahmen so drehen soll, daß der Kipprahmen nach Wunsch schräg gestellt und somit seine Stellung relativ zu dem unter ihm befindlichen Arbeitstisch und Werkstück geändert werden kann. Dank solcher Einstellung kann das Schleifwerkzeug parallel zu dem auf dem Arbeitstisch befindlichen Werkstück gestellt werden.
Außer dem oben erwähnten, auf jeden Kipprahmen durch die Schwerkraft ausgeübten Kippmoment wird bei einer bevorzugten Ausführungsform ein Kippmoment durch je einen an jedem Kipprahmen angelenkten hydraulischen Stellzylinder ausgeübt, der normalerweise den Kipprahmen in derselben Richtung wie die Schwerkraft zu bewegen
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sucht- In diesem Hydraulikzylinder herrscht normalerweise ständig Druck, um jenes genannte Kippmoment aufrecht zu erhalten, so daß bei Störung der Maschine das Schleifwerkzeug sofort vom Werkstück abgehoben wird.
Um das Schleifwerkzeug an das Werkstück anzudrücken, ist mit dem Kipprahmen ein Hebebock verbunden derart, daß er dem vorgenannten Hydraulikzylinder entgegenwirkt. Der Hebebock enthält eine senkrechte Schraubspindel und einen diese Schraube drehenden Antrieb mittels Zahnstange und Zahnrades. Für den Antrieb dieser Zahnstange ist ein hydraulischer Stellzylinder und für die Steuerung dieses Zylinders ist ein hydraulischer Stromkreis vorgesehen; dieser Stromkreis enthält ein Ventil, welches den Stellzylinder so steuert, daß er die Zahnstange entweder mit einer ersten Geschwindigkeit oder mit einer zweiten Geschwindigkeit verschiebt, um dadurch schneller oder langsamer die Zustellung des Schleifwerkzeuges an das Werkstück zu bewirken.
Der Hebebock enthält ferner eine Keilnuten-Kupplung des Zahnstangen- und Zahnrad-Antriebes mit der senkrechten Schraubspindel und eine mit dieser senkrechten Schraubspindel zusammenwirkende Mutter. Ferner ist eine Einrichtung vorgesehen, welche die Mutter dreht, während die senkrechte Schraubspindel von dem Zahnstangen- und Zahnrad-Antrieb gegen jede Drehung festgehalten wird; hierdurch kann die Höhenlage der senkrechten Schraubspindel von Hand eingestellt werden.
Eine erfindungsgemäße Schleifmaschine enthält eine Vielfalt von Merkmalen einschließlich Steuerungen für die Drehung des Arbeits-
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tisches mit zwei Geschwindigkeiten, nämlich einer ersten für normales Schleifen und einer zweiten, schnelleren Geschwindigkeit ohne Zustellen des Schleifwerkzeuges, bei der das Schleifwerkzeug "ausfeuern" soll. Ferner ist eine Sicherheitsmaßnahme vorgesehen, welche Störung des Schleifwerkzeuges, z. B. Reißen eines Schleifbandes (wenn das Schleifwerkzeug ein Band ist), feststellt.
Die Erfindung gibt also eine Schleifmaschine an mit einem Teiltisch und mehreren auf diesem angeordneten und relativ zu ihm drehbaren Arbeitstischen, mit einer Einrichtung zum Hin- und Herdrehen des Teiltisches und zum gleichzeitigen Drehen eines Arbeitstisches am Schleifstand, durch die ein Werkstück am Schleifstand relativ zu einem Schleifwerkzeug Verbund-Bewegungen ausführt. Die Bauart am Schleifstand enthält einen Kipprahmen, der ein Schleifwerkzeug trägt und der kippbar gelagert ist, so daß er das Schleifwerkzeug zum Arbeitstisch hin und vom Arbeitstisch weg bewegt, und der außerhalb seines Schwerpunktes gelagert ist, so daß sein Gewicht ihn normalerweise in einer Richtung zu kippen sucht, die das Werkzeug vom Arbeitstisch wegbewegt, und der mit einem Hebebock verbunden ist, der den Kipprahmen durch die Lang sam zustell- und die Schnellzustell-Bewegungen hindurchbewegt, um das Schleifwerkzeug zum Arbeitstisch hin zu bewegen. Die vorgenannte Bauart ist mit einem hydraulischen Kreislauf versehen, der die hydraulischen Motoren für den Teiltisch und für die Arbeitstische sowie die Betätigungs-Stellzylinder für den Hebebock beliefert, so daß an einer Vielzahl von Schleif ständen ein Schleif arbeitskreislauf stattfinden kann, bei dem der Teiltisch hin- und herbewegt und der Arbeitstisch gedreht wird und dabei die Schleifwerkzeuge zugestellt werden und wobei ein zusätzlicher Arbeitstisch an einem Aufspann- und Abspann-Stand zum
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Austausch eines fertigen Werkstückes durch ein rohes Werkstück dient, während das Schleifen an den anderen Ständen weitergeht.
Weitere Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung und den anhängenden Zeichnungen ersichtlich. Es zeigen:
Fig. lein perspektivisches Bild einer erfindungsgemäßen Schleifmaschine ,
Fig. 2 ein schematisches Bild der Schleifmaschine und ihrer verschiedenen hydraulischen Steuerungen,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch den Teiltisch und durch ■ einen Arbeitstisch der Schleifmaschine,
Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch einen Kipprahmen, der ein Schleifwerkzeug trägt, sowie durch Bauteile für die Zustellung und für das Abheben des Kipprahmens zum bzw. vom Werkstück,
Fig. 5 in größerem Maßstab einen Querschnitt durch einen der Kipprahmen und durch das darin angeordnete Schleifwerkzeug .
Das in Fig. 1 gezeigte Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schleifmaschine hat ein als Ganzes mit 10 bezeichnetes Grundgestell und einem darauf angeordneten, drehbaren, als Ganzes mit 12 bezeichneten Teiltisch. Auf diesem Teiltisch 12 wiederum sind drei Arbeitstische an-
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geordnet, deren jeder mit 14 bezeichnet ist und auf die je ein Werkstück aufgelegt werden kann.
Einer der Arbeitstische 14 befindet sich an einem Auf spann- und Abspann-Stand, der als Ganzes mit 18 bezeichnet ist und an dem rohe Werkstücke 16 aus einem Behälter 20 entnommen und auf den gerade im Aufspann- und Abspann-Stand 18 befindlichen Arbeitstisch 19 aufgelegt werden und fertige Werkstücke 16 vom Arbeitstisch 14 abgenommen und auf Paletten 22 zwecks Weiterbeförderung abgelegt werden können.
Ein anderer der Arbeitstische 14 befindet sich an einem Schruppschleif-Stand, der als Ganzes mit 24 bezeichnet ist, und ein dritter Arbeitstisch 14 befindet sich an einem Fertigschleif-Stand, der als Ganzes mit 26 bezeichnet ist.
An jedem der Schleifstände 24 und 26 befindet sich ein als Ganzes mit 28 bezeichneter Kipprahmen, der ein Schruppschleif-Werkzeug 30 bzw. Fertigschleifwerkzeug 32 trägt.
An jedem der Kipprahmen 28 kann ein umlaufender Motor 34 und ein diesem zugehöriger Riemenantrieb 36 zum Antrieb des zugehörigen Schleifwerkzeuges angeordnet sein. Nahe dem Aufspann-Abspann-Stand 18 befindet sich eine Steuertafel 38, vor der der Bedienungsmann normalerweise steht. Ferner kann eine Kühlflüssigkeits-Trennvorrichtung - als Ganzes mit 40 bezeichnet - vorgesehen werden, welche die beim Schleifen benutzte Kühlflüssigkeit von den beim Schleifen von den Werkstücken abgenommenen Metallspänen u. dgl. trennt.
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Der Teiltisch 12 wird im allgemeinen im - gesehen in Fig. 1 Uhrzeigersinn gedreht; so kommt je ein Arbeitstisch 14 mit darauf befindlichem Werkstück 16 nacheinander durch den Schruppschleif-Stand 24 und den Fertigschleif-Stand 26 zum Auf spann-Abspann-Stand 18, wo das fertige Werkstück 16 auf eine der Paletten 22 abgelegt und ein rohes Werkstück 16 aus dem Behälter 20 entnommen und auf den Arbeitstisch 14 aufgelegt wird.
Die Arbeitstische 14 werden auf dem Teiltisch 13 an jedem der Schleif stände 24 und 26 durch im folgenden näher zu beschreibende Vorrichtungen gedreht- Während solchen Schleifvorganges wird der Teiltisch 12 um seine Drehachse hin- und hergedreht, so daß an den Schleifständen 24 und 26 eine Verbund-Relativbewegung zwischen jedem Werkstück 16 und dem jeweils zugehörigen der Schleifwerkzeuge 30 und 32 entsteht.
Zunächst seien anhand der Fig. 2 und Fig. 3 der Teiltisch 12 und die ihm zugehörige Steuereinrichtung näher beschrieben. Wie insbesondere Fig. 3 zeigt, enthält der Teiltisch 12 eine kreisrunde Platte 42, die an einer senkrechten Säule 44 in Lagern, deren eines mit 46 bezeichnet ist, um eine senkrechte Achse drehbar gelagert ist. Am Grundgestell 10 ist durch beliebige geeignete Mittel ein hydraulischer Drehmotor 48 angebracht, auf dessen Abtriebswelle ein Stirnzahnrad 50 befestigt ist. Dieses Zahnrad 50 kämmt mit einem Zahnrad 52, das durch irgendwelche geeignete Mittel an der Unterseite der Platte 42 befestigt ist; infolgedessen wird, wenn der hydraulische Motor 48 in irgendeiner Richtung gedreht wird, die Platte 42 entsprechend gedreht. In der Säule 44 können verschiedenerlei Steueröffnungen (sie sind nicht mit Bezugszeichen versehen) angeordnet sein, welche Ka-
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näle für den Strom hydraulischer Flüssigkeit zu hydraulischen Bauteilen, die an den Arbeitstischen 14 angeordnet sein mögen, bieten und/oder elektrische Leitungen zu verschiedenerlei Steuerkreisen enthalten mögen.
Wie nun Fig. 2 zeigt, ist der hydraulische Motor 48, der den Teiltisch 12 drehen soll, durch ein Paar Rohrleitungen mit einer Pumpe 60 der üblicherweise bei hydrostatischen Getrieben benutzten Art verbunden. Herkömmlicherweise enthält solche Pumpe eine Schrägscheibe, deren Stellung zwecks Umkehrung der Strom richtung und zwecks stufenloser Veränderlichkeit der Strommenge in jeder Stromrichtung verstellt werden kann. Die Stellung der Schrägscheibe kann so gesteuert werden, daß hydraulische Druckflüssigkeit dem Motor 48 zugeführt wird, so daß dieser den Teiltisch 12 in jeder gewünschten Drehrichtung drehen kann. Durch geeignete elektrische Stromkreise (nicht gezeichnet) wird die Schrägscheibe der Pumpe 60 so gesteuert, daß sie den Teiltisch 12 so dreht, daß dieser jeden beliebigen der Arbeitstische 14 an einen gegebenen Schleifstand bringt. Sobald sich ein Tisch 14 und ein darauf befindliches Werkstück am Schleifstand befindet, kann dann die Schrägscheibe 14 der Pumpe 60 nach beiden Seiten ihrer Mittelstellung hin- und hergeschwenkt werden, so daß auch der Teiltisch hin- und hergedreht wird. In den Leitungen sind Überdruck-Überströmventile 64 angeordnet, die selbsttätig einen Umgehungsweg schaffen, falls in den Leitungen infolge überhoher Belastung des Motors 18 ein überhoher Druck entsteht wie z. B. wenn die Drehung des Teiltisches 12 in ungewöhnlicher Weise behindert wird.
In an sich bekannter Weise sind in solchem Stromkreis Schalter angeordnet, die mit dem Teiltisch verbunden sind, um seine Stellung
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abzufühlen. Zum Beispiel ist an jedem Stand ein "Ankunft"-Grenzschalter angeordnet, der von einem "Ankunft"-Auslösedaumen 68 ausgelöst wird. Nur ein einziger solcher Schalter 68 ist hier vorgesehen; er wird jeden der Schalter 66 je nach der Drehstellung des Teiltisches 12 auslösen.
Um Hin- und Herdrehung des Teiltisches 12 zu bewirken, sind am Aufspann-Abspann-Stand 18 zwei Grenzschalter 70 mit Abstand voneinander angeordnet. Am Teiltisch 12 sind ferner Auslösedaumen 72 angebracht, um die Grenzschalter 70 auszulösen. Es sind nur zwei Auslösedaumen gezeigt; aber natürlich können zwei solche Auslösedaumen nahe jedem der Arbeitstische 14, also insgesamt sechs Daumen angeordnet werden. Die Anordnung ist so getroffen, daß während des Hin- und Herdrehens, wenn der Drehtisch im Uhrzeigersinn gedreht wird, der links-äußerste der Auslösedaumen 74 den links-äußersten der Grenzschalter 70 auslösen und dadurch die Förderung der Pumpe 60 umsteuern und somit die Drehrichtung des hydraulischen Motors 48 umkehren wird. Solche Richtungsumkehr wird bleiben, bis der rechtsäußerste der Auslösedaumen 72 den rechts-äußersten der Grenzschalter 70 auslöst. Dies wiederum wird bewirken, daß die umkehrbare Pumpe 60 zu ihrer ursprünglichen Förderungsrichtung zurückkehrt und dadurch die Drehrichtung des Teiltisches 12 wieder umkehrt. Solche Hin- und Herdrehung wird stattfinden, bis der Schleif-Arbeitsvorgang beendet ist.
Nun sei - wieder anhand der Fig. 3 - die Bauart der Arbeitstische 14 und ihrer Steuerung näher beschrieben; da alle Arbeitstische einander gleich sind, wird nur einer beschrieben. An der Unterseite der Platte 42 des Arbeitstisches 12 ist ein hydraulischer Motor 80 an-
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geordnet; auf dessen Abtriebswelle ist ein Stirnzahnrad 82 befestigt. Dieses Zahnrad 82 kämmt mit einem Innenzahnkranz 83, der in beliebiger geeigneter Weise in einer Umfangsnut 84 an einer abwärtsgerichteten Buchse 86 befestigt ist, die einen Teil des Arbeitstisches 14 bildet.. Am oberen Ende der Buchse 86 ist der Arbeitstisch 14 zu einem radial auswärts sich erstreckenden Flansch 88 gestaltet, auf dessen obere Oberfläche das Werkstück aufgelegt wird. Der Arbeitstisch kann mit irgendeiner beliebigen Einrichtung versehen sein, das Werkstück 16 auf dieser Auflagefläche auszurichten und festzuhalten.
Der Arbeitstisch 14 ist auf den Teiltisch 12 in Lagern 90 um eine senkrechte Achse drehbar gelagert. Und schließlich kann am unteren Rand der Buchse 86 eine sich abwärts erstreckende Buchse 92 aus biegsamem Werkstoff angebracht sein, die auf der oberen Fläche der Platte 42 anliegt und Kühlflüssigkeit und Metallspäne hindert, in den Spalt zwischen dem Arbeitstisch 14 und dem Teiltisch 12 einzudringen.
Nun wieder zu Fig. 2: Der hydraulische Motor 80 zum Antrieb des Arbeitstisches 14 ist durch zwei Leitungen an ein doppeltwirkendes, selbstzentrierendes, magnetbetätigtes Vierwegeventil 94 angeschlossen. Das heißt, das Ventil 94 enthält zwei Betätigungs-Magnetspulen 96 und 98 und zwei Zentrierfedern 100 und kann jede beliebige von drei verschiedenen Schaltstellungen einnehmen. In einer dieser Stellungen, nämlich wenn keine der Magnetspulen 96 und 98 mit Strom gespeist wird, werden die Federn 100 den Steuerschieber des Ventils zentrieren und somit den Flüssigkeitsstrom sperren. In einer zweiten dieser Stellungen, nämlich wenn eine der Magnetspulen 96 und 98 mit Strom gespeist wird, werden eine Ablaufleitung 102 und eine Druck-
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leitung 104, die von einer Druckölquelle 106 kommt, beide in Strömung sverbindung mit dem Motor 80 sein, so daß dieser in einer der Drehrichtungen umläuft. In der letzten dieser Stellungen werden die Druckölquelle 106 und die Ablauf leitung 102 beide in Verbindung mit dem Motor sein, aber in der jenem vorgenannten Betriebszustand entgegengesetzten Beziehung, so daß der Motor 80 in der entgegengesetzten Drehrichtung angetrieben wird.
Die Ablaufleitung 102 wird schließlich mit einem Ablauftank 108 über einander parallele Leitungen 110, 112 verbunden. Diese beiden Leitungen 110 und 112 enthalten einstellbare Drosseln 114 und 116; die Leitung 110 enthält außerdem ein magnetspul-betätigtes Ventil 118. Die Anordnung ist so getroffen, daß Flüssigkeit vom Motor 80 zum Ablauftank 108 dann, wenn die Betätigungs-Magnetspule des Ventils 118 dieses Ventil geöffnet hat, durch beide Leitungen 110 und 112, aber dann, wenn das Ventil 118 geschlossen ist, nur durch die Leitung 112 strömen kann. Infolge dieser beiden Drosseln 114 und 116 wird in der Ablaufleitung 102 dann, wenn das Ventil 118 geschlossen ist, ein höherer Druck herrschen und daher der Motor 80 viel langsamer umlaufen als dann, wenn das Ventil 118 offen wäre und Flüssigkeit durch beide Leitungen 110 und 112 strömen könnte.
Schließlich sind im Leitungssystem an den gezeichneten Stellen druckgesteuerte Überströmventile 120 angeordnet, die dann, wenn die Drehung des zugehörigen Arbeitstisches ungewöhnlich behindert wird, selbsttätig sich öffnen und eine Umgehungsleitung herstellen sollen, um Beschädigung der Einrichtung zu verhindern.
Der oben beschriebene Steuerkreislauf für den Motor 80 arbeitet wie folgt: Sowohl für das Ventil 94 als für das Ventil 118 sind ge-
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eignete elektrische Steuerungen vorhanden, die auf das Arbeiten anderer Vorrichtungen der Schleifmaschine in der nun zu beschreibenden Weise ansprechen. Im einzelnen enthält der Steuerkreislauf eine Vorrichtung, die dem Ventil 94 gestattet, die in Fig. 2 gezeichnete Stellung einzunehmen, wenn der zugehörige Arbeitstisch 14 sich am Aufspann- und Abspann-Stand befindet, an dem der Tisch 14 sich nicht zu drehen braucht. Wenn ein bestimmter der Arbeitstische 14 vom Aufspann- und Abspann-Stand zum Schruppschleif-Stand vorgerückt ist, wird eine der Magnetspulen 96 mit Strom gespeist, was bewirkt, daß der zugehörige Arbeitstisch während des ganzen Schleifvorganges in einer der Drehrichtungen gedreht wird. Sobald der Schleifvorgang beendet und der Tisch zum Fertigschleif-Stand vorgerückt ist, wird die andere der beiden Magnetspulen mit Strom gespeist und dadurch bewirkt, daß der Tisch 14 in der entgegengesetzten Richtung gedreht wird. Hierdurch wird die Abnutzung des Gerätes verringert.
Der Zweck des Ventils 118 ist folgender: Normalerweise wird dieses Ventil geschlossen sein und wird daher in der vom Motor 80 zum Tank führenden Ablaufleitung 102 ein erhöhter Druck herrschen, so daß der Motor verhältnismäßig nur langsam umläuft. Der Tisch 14 wird während dieses Teils des Schleifvorganges, bei dem das Werkstück zum Schleifwerkzeug vorgeschoben wird, nur langsam gedreht. Jedoch pflegt man bekanntlich die Zustellung zum Schleifwerkzeug am Ende eines Schleifvorganges zu beenden zwecks sogenannten "Ausfeuerns", wodurch man die schließliche Gleichförmigkeit der geschliffenen Fläche erzielt. In diesem Augenblick ist schnellere Drehung des Tisches 14 erwünscht; diese ist dadurch möglich, daß das Werkstück nicht mehr zum Schleifwerkzeug zugestellt wird. Daher kann, wenn der "Ausfeuerlf-Abschnitt des Schleifvorganges erreicht ist, die dem Ventil 118 zugehörige
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Magnetspule mit Strom gespeist und dadurch dieses Ventil geöffnet werden, wodurch der Gegendruck in der Ablaufleitung 102 gesenkt wird und somit der Motor 80 den Arbeitstisch 14 schneller drehen kann, so daß der "Ausfeuer"-Vorgang schnell beendet wird.
Nun wird anhand der Fig. 2 und Fig. 4 die Bauart der Kipprahmen 28 und die Einrichtung für das Zustellen des Schleifwerkzeuges näher erläutert. Da sie alle einander gleich sind (außer hinsichtlich der Art des Schleifmittels, das in den zugehörigen Schleifwerkzeugen 30 und 32 verwendet ist), wird nur einer von ihnen beschrieben.
Jeder der Kipprahmen 28 ist in Lagerböcken 29 um eine im wesentlichen waagerechte Achse kippbar gelagert. Die Anordnung ist so getroffen, daß durch Kippen des Kipprahmens 28 um diese Achse das zugehörige Schleifwerkzeug abwärts zu dem auf dem zugehörigen Arbeitstisch 14 befindlichen Werkstück hinbewegt oder aufwärts von diesem Werkstück wegbewegt werden kann. Eine sehr bevorzugte Ausführungsform der Erfindung erfordert, die Kippachse jedes Kipprahmens genügend nahe dem Teiltisch 12 anzuordnen, daß sich der Schwerpunkt des Kipprahmens hinter der Achse befindet und daher den Kipprahmen 28 normalerweise so zu kippen sucht, daß dessen Schleifwerkzeug aufwärts, also vom Werkstück weg bewegt wird.
Zu jedem Kipprahmen gehört ein hinter der zugehörigen Kippachse angeordneter, als Ganzes mit 122 bezeichneter hydraulischer Stellzylinder, der, wie gezeigt werden wird, im Normalbetrieb dazu dient, das durch die Schwerkraft erzeugte Kippmoment zu ergänzen. Das heißt, der hydraulische Stellzylinder 122 wirkt dahin, den hinteren Teil des zugehörigen Kipprahmens herabzuziehen; er sucht also das zugehörige "
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Schleifwerkzeug vom Werkstück wegzuziehen. Zwischen der Kippachse und dem Punkt, in dem der hydraulische Zylinder 122 am zugehörigen Kipprahmen angelenkt ist, befindet sich ein als Ganzes mit 126 bezeichneter Hebebock. Dieser Hebebock 126 arbeitet dem Zylinder 122 entgegen, d. h. er sucht den Kipprahmen im entgegengesetzten Sinn um die Kippachse zu kippen, nämlich das zugehörige Schleifwerkzeug in Berührung mit dem Werkstück zu bringen, das auf dem im jeweiligen Schleifstand befindlichen Arbeitstisch 14 liegt.
Wie aus Fig 4 ersichtlich, ist der Hydraulikzylinder 122 an irgendeinem geeigneten Teil des Grundgestells 10 mittels eines Gelenkzapfens 128 angelenkt, während seine Kolbenstange 130, die durch eine im oberen Teil des Grundgestells 10 vorgesehene Öffnung hindurchgeführt ist, an der Unterseite des zugehörigen Kipprahmens 28 mittels eines Gelenkzapfens 134 angelenkt ist.
Wie Fig. 2 zeigt, befindet sich am oberen Ende des Stellzylinders 122 eine an einen Steuerkreislauf angeschlossene Öffnung 136 und am unteren Ende dieses Zylinders 122 eine Entleerungsöffnung 138, die mit einem Ablauftank 140 verbunden ist. Genauer gesagt: Die Öffnung 136 ist über eine Nebeneinander-Verbindung eines Rückschlagventils 142 und einer einstellbaren Drossel 144 an eine Druckölquelle 146, und zwar über ein einstellbares Druckregelventil 148, angeschlossen. Ferner sind an den Kreislauf ein zweites druckabhängiges Ventil 150 und ein normalerweise geschlossenes Ventil 152 - dieses mit einem Druckanzeiger 154 versehen - angeschlossen. Dank dieser beschriebenen Anordnung kann Drucköl aus der Druckölquelle 146 wesentlich unbehindert durch das Rückschlagventil 142 zum oberen Ende des hydraulischen Stellzylinders 122 fließen, um die Kolbenstange 130 abwärts zu drücken und da-
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durch eine zusätzliche Stellkraft auf den Kipprahmen 28 auszuüben, die das ihm zugehörige Schleifwerkzeug vom Werkstück abzuheben sucht. Lecköl, das im Zylinder 122 um dessen Kolben herum durchsichert, fließt durch die Öffnung 138 zum Ablauftank 140. Das Ventil 148 kann so eingestellt werden, daß es den auf die obere Seite des Kolbens im Zylinder 122 gegebenen Druck regelt und, wenn der gewünschte Druck überschritten wird, Flüssigkeit in den Ablauftank abläßt, wie bei 156 gezeichnet. Wenn ein übermäßiger Druck entsteht, öffnet sich das Ventil 150 und läßt Flüssigkeit in den Ablauftank abfließen, wie bei 158 dargestellt. Zur Überwachung und um die Einstellung des Ventils 148 genau regeln zu können, kann man das Ventil 152 so betätigen, daß die stromuntere Seite des Ventils 148 mit dem Druckanzeiger 154 verbunden ist. Wenn man das Ventil 152 sich schließen läßt, kann etwa im Druckanzeiger 154 angesammelte Flüssigkeit zum Ablauftank abfließen, wie bei 160 gezeigt.
Bei Funktionsstörung in der Anlage wird die vom Stellzylinder 122 bewirkte Vorspannung für eine vorher bestimmte Zeitdauer eingehalten. Genauer gesagt, das Rückschlagventil 142 erlaubt Rückstrom aus der Öffnung 136 nur durch die einstellbare Drossel 144. Diese kann passend eingestellt werden, so daß sie die Menge solchen Rückstromes so regelt, daß sie einen passenden Vorspannungsdruck für eine vor bestimmte Zeitdauer aufrecht erhält.
Nun sei wieder auf Fig. 4 verwiesen; der Hebebock 126 wird im einzelnen beschrieben. An der Unterseite des Kipprahmens 28 ist eine kugelkappenförmige Lagerfläche 170 angeordnet, an der eine konkave Lagerfläche 172 anliegt, die an dem oberen Ende des als Ganzes mit 174 bezeichneten emporschiebbaren Schlittens des Hebebocks 126
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angebracht ist. Dieser Schlitten 174 kann in sich selbst nochmals verlängert werden und enthält zu diesem Zweck nahe beim oberen Ende einen Tauchkolben 176 in einer Zylinderbohrung 178. Das obere Ende des Tauchkolbens 176 drängt die konkave Lagerfläche 172 empor; das untere Ende der Zylinderbohrung 178 ist durch eine Öffnung 180 und durch eine Flüssigkeitsleitung 182 mit einer noch zu erörternden Ventile-Gruppe verbunden. Wenn Flüssigkeit mit Druck durch die Leitung 182 zugeführt wird, was normalerweise der Fall ist, dann wird der Tauchkolben 176 aufwärts gedrückt bis an eine ringförmige Anschlagfläche 183 und wird infolgedessen das Schleifwerkzeug um die Kippachse des Kipprahmens 28 abwärts drücken. Umgekehrt wird, wenn der Druck in der Öffnung 180 weggenommen wird, das Abwärts-Kippmoment, welches die Schwerkraft und den Stellzylinder 122 auf den Kipprahmen 28 ausüben, den Tauchkolben 176 abwärts drücken, bis er auf das untere Ende der Zylinderbohrung 178 aufschlägt. Der Zweck dieser Bauart ist, durch die Wegnahme des an der Öffnung 180 herrschenden Öldrucks bei etwaiger Störung der Anlage das Schleifwerkzeug um einen vorbestimmten, verhältnismäßig großen zusätzlichen Hub vom Werkstück abzuheben.
Nun wieder zurück zur Fig. 2% Die Leitung 182 ist durch die Nebeneinander-Verbindung eines Rückschlagventils 182 und einer einstellbaren Drossel 186 an ein magnetspul-betätigtes Ventil 188 angeschlossen. Eine Öffnung dieses Ventils 188 ist über ein einstellbares Druckregelventil 190 an die Druckflüssigkeitsquelle 146 angeschlossen, und eine zweite Öffnung dieses Ventils 182 ist mit dem Ablauftank 192 verbunden.
Zu diesem Stromkreis gehört ein Ventil 194, das mit einem Druck-
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anzeiger 196 versehen ist und demselben Zweck und auf dieselbe Weise wie das weiter oben beschriebene Ventil 152 mit Druckanzeiger 154 dient.
Im normalen Betrieb wird das magnetspul-betätigte Ventil 188 eine solche Stellung einnehmen, daß Druckflüssigkeit mit dem vom Ventil 190 geregelten Druck durch das Rückschlagventil 184 und durch die Leitung 182 fließt, um den Tauchkolben 176 emporzuschieben. Bei Störung wird das Ventil 188 so geschaltet, daß es einen Strömungsweg von der Leitung 182 durch die einstellbare Drossel 186 zum Ablauftank 192 bildet. Diese Drossel ist vorzugsweise so eingestellt, daß verhältni smäßig schnelle Bewegung des Kipprahmens 28 durch den Einfluß der Schwerkraft im Zylinder stattfindet, aber übermäßig schnelle Bewegungen, welche die Anlagen beschädigen könnten, durch Drosselung des Flüssigkeitsstromes verhindert werden.
Nun wieder zurück zur Fig. 4: Der empor schiebbare Schlitten 174 enthält nahe seinem unteren Ende eine mit Außengewinde versehene Schraubspindel 200, die an ihrem oberen Ende durch Lager 202 mit einem Block 204 verbunden ist, in dem die den Tauchkolben 176 enthaltende Zylinderbohrung 178 angeordnet ist. Die Lager 202 ermöglichen, die Schraubspindel 200 relativ zum Block 204 zu drehen, und kuppeln doch diese beiden Teile wirksam zu gemeinsamer Aufwärts- und Abwärtsbewegung zusammen. Die Schraubspindel 200 ist von einer Mutter 206 umgeben, die innerhalb des Hebebock-Gehäuses 208 durch Lager 210 und 212, in denen die Mutter 206 drehbar gelagert ist, in bestimmter Höhenlage gehalten wird. Auf der Mutter 206 ist ein Schnekkenzahnkranz 214 angeordnet, in den eine Schnecke 216 eingreift, die wiederum mit einer Handkurbel 218 o. dgl. gekuppelt werden kann,
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welche außerhalb des Gehäuses 208 angeordnet ist, wie am besten aus Fig. 2 ersichtlich.
Die Schraubspindel 200 weist eine mit Keilnuten versehene Längsbohrung 220 auf, in der eine sich senkrecht erstreckende Keilwelle 222 angeordnet ist. Auf das untere Ende dieser Keilwelle 222 ist ein Stirnzahnrad 224 aufgekeilt, das sich innerhalb des Gehäuses 208 befindet. Mit diesem Zahnrad 224 kämmt eine Zahnstange 226. Diese Zahnstange 226 erstreckt sich bis außerhalb des Gehäuses 208 und ist mit der Kolbenstange 228 eines doppelt-wirkenden hydraulischen Stellzylinders 230 gekuppelt (s. Fig. 2).
Anfängliche Höheneinstellung des dem Kipprahmen zugehörigen Schleifwerkzeuges läßt sich durch geeignete Handhabung der Handkurbel 218 bewirken; das Zustellen des Schleifwerkzeuges an das auf dem Arbeitstisch liegende Werkstück wird durch Betätigen des doppelt-wirkenden Hydraulikzylinders 230 bewirkt. Genauer gesagt: Wenn anfängliche Höheneinstellung vorgenommen werden muß, wird der hydraulische Stellzylinder 230 (richtiger: sein Stellkolben) festgesetzt und die Handkurbel 218 gedreht. Dies bewirkt die Drehung der Mutter 206 im Gehäuse 208. Da die Schraubspindel 200 durch Keile und Keilnuten drehfest mit der Welle 222 verbunden und da diese Welle in diesem Augenblick unbeweglich ist, wird die Schraubspindel 200 auf der Welle 222 in der einen oder anderen Richtung verschoben, je nach der Drehrichtung der Schnecke 216. Natürlich wird, sobald eine gewünschte Einstellung erfolgt ist, die Drehung der Schnecke 216 beendet.
Zustellung des Schleifwerkzeuges an das Werkstück wird dadurch bewirkt, daß die Zahnstange 226 nach - in Fig. 2 - rechts verschoben, und zwar durch geeignete Betätigung des hydraulischen Zylinders 230
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verschoben wird; dies wird im folgenden erläutert. Solche Verschiebung bewirkt Drehung des Stirnzahnrades 224 und somit der Keilwelle 222. Da in diesem Augenblick die Mutter 206 unbeweglich gehalten wird, bewirkt Drehung der Schraubspindel 200 in der einen Richtung, daß diese Schraubspindel aufwärtsbewegt wird, wodurch der emporschiebbare Schlitten 174 aufwärts geschoben und das Schleifwerkzeug abwärts an das Werkstück angenähert wird. Umgekehrt läßt Abheben des Schleifwerkzeuges vom Werkstück mittels des Stellzylinders 230 sich durch Verschieben der Zahnstange 226 in Gegenrichtung erreichen, Woraufhin der umgekehrte Vorgang erfolgt und der verschiebbare Schlitten 174 herabgezogen wird.
Nun wieder zu Fig. 2; es sei ein Steuerkreis für den Stellzylinder 230 beschrieben. Dieser Zylinder 230 hat eine Öffnung 232, durch die ihm DruckÖl zugeführt wird, wenn das Schleifwerkzeug zugestellt werden soll, und eine Öffnung 234, durch die er Drucköl erhält, wenn das Werkzeug vom Werkstück abgehoben werden soll. Die Öffnung 232 ist über eine Nebeneinander-Kombination aus einstellbarer Drossel 236 und Rückschlagventil 238 an ein magnetspul-betätigtes Ventil 240 angeschlossen. Eine ähnliche Kombination aus Rückschlagventil 242 und einstellbarer Drossel 244 ist an die Öffnung 232 angeschlossen. Die zugehörigen Rückschlagventile 238 und 242 sind so angeordnet, daß sie Druckflüssigkeit zu den zugehörigen Öffnungen 232 und 234 ohne wesentliche Behinderung fließen lassen; die Drosseln 236 und 244 sind so angeordnet, daß sie die Rücklaufgeschwindigkeit der Kolbenstange 228 des Zylinders 230 im wesentlichen der gleichen Art steuern wie die einstellbare Drossel 186.
Das Ventil 240 hat eine Öffnung, die mit dem Ablauftank 192 verbunden ist, und eine Öffnung, die mit der Druckölquelle 146 über ein
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einstellbares Druckregelventil 250, das in der gleichen Weise wie das Druckregel ventil 190 arbeitet, verbunden ist; es hat ferner eine Öffnung, die mit der einstellbaren Drossel 236 und dem Rückschlagventil 238 verbunden ist, und eine Öffnung, die sowohl mit einer Parallel-Kombination aus Rückschlagventil 252 und einstellbarer Drossel 254 als auch mit einem Ventil 256 mit zugehörigem Druckzeiger 258 verbunden ist. Das Ventil 256 und der Druckanzeiger 258 haben dieselbe Aufgabe und Wirkung wie das Ventil 152 und der Druckanzeiger 154.
Das Ventil 252 und die Drossel 254 sind mit dem Ventil 242 und der Drossel 244 verbunden, und an ihre Verbindungsstelle ist eine Leitung 260 angeschlossen, die zum magnetspul-betätigten Ventil 262 und von dort weiter zum Ablauftank 192 führt.
Die Wirkungsweise des zuletzt beschriebenen Steuerkreislaufes ist wie folgt: Wenn das Ventil 240 die in Fig. 2 gezeigte Stellung innehat, dann fließt Drücköl durch die Rückschlagventile 252 und 242 zur Öffnung 234 und bewirkt, daß der senkrecht verschiebbare Schlitten des Hebebocks 126 zurückgezogen und das Schleifwerkzeug angehoben und vom Werkstück weg bewegt wird. Zu dieser Zeit wird die Geschwindigkeit der Bewegung der Kolbenstange 228 des Stellzylinders 230 durch den von der Drossel 236 gebildeten Gegendruck geregelt.
Wenn das Schleifwerkzeug zum Werkstück hin zugestellt werden muß, sieht die oben beschriebene Steuereinrichtung sowohl schnelle Zustellung als auch Fein-Zustellung vor. Schnelle Zustellung ist vorgesehen, um das Schleifwerkzeug in dichte Nähe zu dem auf dem Arbeitstisch befindlichen Werkstück zu bringen, woraufhin dann die Ar-
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beitsweise auf Fein-Zustellung für den eigentlichen Schleifvorgang umgeschaltet wird. Um dies zu bewirken, wird das Ventil 240 mit Strom gespeist, so daß Druckflüssigkeit von der Quelle 146 durch das Rückschlagventil 238 in die Öffnung 232 geleitet wird, während Flüssigkeit aus der Öffnung 234 durch die Öffnung 244 und/oder die Öffnung 254 - je nachdem, ob das Vent il mit Strom gespeist wird oder nicht - in den Tank 192 ablaufen kann.
Wenn das Ventil 262 mit Strom gespeist und dadurch die Verbindung der Drosseln 244 und 254 zum Tank hin geöffnet wird, dann wird die Drossel 254 wirksam umgangen, so daß der einzige Gegendruck, der die Bewegung der Kolbenstange 228 des Stellzylinders 230 bremst, durch die Drossel 244 gebildet wird, obgleich manche Flüssigkeit durch die Drossel 254 strömen kann.. Infolgedessen wird der Gegendruck auf seinem verhältnismäßig niedrigsten Wert sein und eine verhältnismäßig große Verstellgeschwindigkeit der Kolbenstange 228 erlauben. Dies sorgt für schnelle Zustellung des Schleifwerkzeuges. Sobald aber das Schleifwerkzeug nahe genug an das Werkstück herangebracht ist, kann das Ventil 262 stromlos gemacht und somit die durch die Leitung 260 gebildete Umgehungsleitung gesperrt werden, woraufhin Flüssigkeit aus der Öffnung 234 durch die Hintereinander-Kombination der Drosselstellen 244 und 254 strömen muß und dadurch der Gegendruck erhöht und die Bewegungsgeschwindigkeit der Kolbenstange 228 verringert wird. Dies wiederum bewirkt die Fein-Zustellung des Schleifwerkzeuges.
Steuerung der Ventile 240 und 262 läßt sich durch Verwendung von Daumen 270 und 272 erreichen, die an dem von der Zahnstange 226 abgelegenen Ende der Kolbenstange 228 angeordnet sind und Grenzschalter 274, 276 und 278 betätigen.
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Die Schalter 274 - 278 sind in einem Stromkreis angeordnet, der das Zustellen des Schleifwerkzeuges zum Werkstück und das Abheben des Werkzeuges vom Werkstück steuert. Zum Beispiel kann der Schalter 278 zwei Endstellungen haben und, wie in Fig. 2 schematisch dargestellt, mit zwei Betätigungshebeln für Zustellen bzw. Abheben des Schleifwerkzeuges versehen sein, die bei Bewegung des Daumens 272 nach rechts oder links bewegt werden. Der Schalter 278 wird auf diese Weise am Beginn eines Zustell-Vorganges ausgelöst und am Ende eines Abhebe-Vorganges in seine anfängliche Stellung zurückbewegt.
Der Schalter 274 ist für Zusammenspiel mit dem Daumen 270 eingerichtet und ist von gleicher Art wie der Schalter 278. Wenn er durch den Daumen 270 ausgelöst wird, dient er dazu, das Ende der Schnell-Zustellung und den Beginn der Fein-Zustellung zu steuern, und ist entsprechend mit dem magnetspul-betätigten Ventil 262 elektrisch verbunden.
Der Schalter 276 ist eingerichtet für Auslösung durch den Daumen 270 dann, wenn die Fein-Zustellung beendet werden und das Ausfeuern beginnen soll. Er ist daher in entsprechender Weise elektrisch mit irgendeinem geeigneten (nicht gezeichneten) Ventil im Steuerkreis für den Stellzylinder 230 verbunden, um den Zustrom von Druckflüssigkeit zur Öffnung 232 zu stoppen, und ist außerdem elektrisch mit dem Ventil 118 verbunden, damit dieses sich öffnet und zum Ausfeuern die Drehzahl des zugehörigen Arbeitstisches 14 erhöht, wie oben erwähnt.
Nun seien anhand der Fig. 5 weitere bauliche Merkmte der Kipprahmen 28 beschrieben. Jeder Kipprahmen 28 enthält zwei Seitenplat-
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ten 290 und 292, welche den zugehörigen Motor 34 für das Schleifwerkzeug teilweise umgeben. Jeder Motor 34 trägt auf seiner Abtriebswelle eine Riemenscheibe 294 und überträgt mittels eines Treibriemens 296 seine Drehung auf eine mit Riemenscheibe versehene Welle 298, die in einem Lager 300 gelagert ist und an der anderen Seite des Lagers ein Schleifband 302 trägt. Je nachdem, ob der Kipprahmen zum Schruppschleif-Stand oder zum Fertigschleif-Stand gehört, ist das Schleifband 302 mit grobkörnigem oder mit feinkörnigem Schleifmittel belegt.
Ein Sicherheits-Gehäuse 304 umgibt einen Teil des Schleifwerkzeuges, nämlich das Schleifband 302; ein ähnliches Gehäuse 306 enthält den Treibriemen nebst Zubehör.
Der Kipprahmen 28 weist ferner sich seitwärts erstreckende Tragplatten 308 nebst quer dazu angeordneten Tragplatten 310 auf, welche Gehäuse 312 und 314 bilden, in denen Lager angeordnet sind. So sind in den Seitenplatten 290 und 310 Lager 316 angeordnet, in denen Lagerzapfen 318 und 320 gelagert sind. Diese Lagerzapfen 318 und 320 sind in je einem der oben erwähnten Lagerböcke 29 gelagert. So ist der Kipprahmen 28 um eine wesentlich waagerechte Achse kippbar gelagert, wie oben erwähnt.
Damit das Schleifband 302 und der Arbeitstisch, auf dem das Werkstück liegen soll, einander parallel eingestellt werden können, ist der Lagerzapfen 320 mit einem exzentrischen Teil 322 versehen, der sich zwischen den Zapfenenden, d. h. innerhalb des Lagerbockes 29 erstreckt. Ferner ist auf einer Verlängerung des Zapfens 320 außerhalb der Seitenplatte 292 ein Schneckenzahnrad 324 angeordnet, in das
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eine Schnecke 326 eingreift. Diese Schnecke ist mit einer Handkurbel oder einem Handrad versehen. Dank dieser Konstruktion kann man durch Drehen der Schnecke 326 den exzentrischen Teil 322 des Lagerzapfens 320 verstellen und somit den Kipprahmen 28 schräg stellen. Durch geeignete Einstellung des exzentrischen Teiles 322 kann man genaue Parallelität zwischen dem Schleifband 302 und dem darunter befindlichen Arbeitstisch erreichen.
Aus dem Vorstehenden wird ersichtlich sein, daß eine erfindungsgemäße Schleifmaschine richtige Beziehung zwischen der Zustellung des Schleifwerkzeuges und der Drehpendelungs-Geschwindigkeit des Teiltisches ermöglicht, so daß das Werkstück eine dank geringeren Kraftspuren feinere Oberflächengüte erhält. Dieselben Baumerkmale ergeben dank dem Wechsel der Schleiffläche auch längere Lebensdauer des Schleifbandes und dank dem beliebigen Wechsel der Schleifsparen auch ebenere Flächen. Je nach der besonderen auszuführenden Schleif arbeit kann die Breite des Schleifbandes verändert werden; jedoch sollte dieses Band mindestens breit genug sein, daß es über die Mitte und den Außenumfang des Werkstüctes hinausreicht. Die Arbeitstische 14 können, obwohl sie hier als ringsum drehbar beschrieben sind, doch, falls gewünscht, so gebaut werden, daß sie nur um einen kleineren Winkel drehbar sind; jedoch sollte der Drehwinkel mindestens 109 betragen.
Wie also ersichtlich, hat eine erfindungsgemäße Schleifmaschine eine weit überlegene, bessere Bauart als die bisher bekannten Maschinen und zahlreiche Merkmale, welche die Sicherheit erhöhen, den Verschleiß vermindern, die Einstellung erleichtern und - höchst wichtig - den Wirkungsgrad der Schleifarbeit verbessern.
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Claims (1)

  1. - ar -
    Ansprüche
    ι 1. Schleifmaschine mit einem Grundgestell, mit einem auf dem Grundgestell drehbar gelagerten Teiltisch, mit mehreren in Abstand voneinander drehbar auf dem Teiltisch gelagerten, relativ zum Teiltisch drehbaren Arbeitstischen, mit einem Schleifstand zum Schleifen eines Werkstückes und mit einer Vorrichtung zum Drehen des Teiltisches, die nacheinander die Arbeitstische an den Schleifstand heranbringt, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (48, 60, 60 - 72), welche während eines Schleifvorganges den Teiltisch (12) hin- und herdreht und somit den Arbeitstisch (14) relativ zum Schleifwerkzeug (30, 32) hin- und herbewegt, und durch eine Vorrichtung (80 - 120), welche einen Arbeitstisch (14) am Schleifstand (24, 26) unabhängig von der Drehbewegung des Teiltisches in einer einzigen Drehrichtung dreht.
    2- Schleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Teiltisch hin- und herdrehende Vorrichtung einen mit dem Teiltisch verbundenen hydraulischen Motor (48) und ein hydraulisches Antriebs-Übertragungsgetriebe (60) hierfür enthält und daß die die Arbeitstische (14) drehende Vorrichtung für jeden Arbeitstisch einen hydraulischen Motor (80) mit einem hydraulischen Steuer-Kreislauf (94 - 120) hierfür enthält, der eint Ventil (94) enthält, welches Drehung des Arbeitstisches im Uhrzeigersinn oder entgegen dem Uhrzeigersinn bewirkt.
    3. Schleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Teiltisch (12) drei Arbeitstische (14) angeordnet und daß drei
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    Arbeitsstände (18, 24, 26) vorhanden sind, von denen zwei als Schleif stände (24, 26) und einer (18) für das Aufspannen und Abspannen der Werkstücke auf den bzw. von den Arbeitstischen dient, und ferner gekennzeichnet durch eine Steuereinrichtung (66 - 72) für die Hin- und Herdrehung des Teiltisches, die erstens am Aufspann- und Abspann-Stand ein Paar von mit Abstand voneinander angeordneten Grenzschaltern (70) und am Teiltisch mehrere Paare von Auslösedaumen (72), und zwar je ein Paar für jeden Arbeitstisch, enthält, welche die mit Abstand voneinander angeordneten Grenzschalter (72) betätigen, wenn diese sich an dem einen Stand befinden, und die zweitens einen einzigen Auslösedaumen (68) am Teiltisch und mehrere mit diesem Auslösedaumen (68) zusammenwirkende Ankunft-Grenzschalter (66), nämlich je einen an jedem Arbeitsstand, enthält, welche, wenn sie von dem Auslösedaumen (68) ausgelöst werden, anzeigen, welcher Arbeitstisch sich an den einzelnen Ständen befindet.
    4. Schleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie an jedem Schleifstand einen Kipprahmen (28) enthält, der das Schleifwerkzeug (30, 32) trägt und in einer Lagerung (29) so kippbar gelagert ist, daß das Schleifwerkzeug zu dem unter ihm befindlichen Arbeitstisch hin und von ihm weg bewegt werden kann, und daß dieses Kipplager (29) so angeordnet ist, daß der Schwerpunkt des Kipprahmens außerhalb der Kippachse liegt und den Kipprahmen so zu kippen sucht, daß das Schleifwerkzeug vom Arbeitstisch weg bewegt wird.
    5. Schleifmaschine nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (122, 128 - 154), die den Kipprahmen (28) um das Kipp-
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    lager (29) in solcher Richtung zu kippen sucht, daß das Schleifwerkzeug (30, 32) vom Arbeitstisch (14) weg bewegt wird.
    6. Schleifmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die den Kipprahmen zu kippen suchende Vorrichtung ein hydraulischer Zylinder (122) ist, der dauernd an eine Druckflüssigkeitsquelle (146) angeschlossen ist.
    7. Schleifmaschine nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine nach Wahl zu betätigende Vorrichtung (126, 170 - 278), die entgegen der das Schleifwerkzeug (30, 32) vom Arbeitstisch (14) abzuheben suchenden Vorrichtung (122) den Kipprahmen (28) um das Kipplager (29) so kippt, daß das Schleifwerkzeug zum Arbeitstisch hin bewegt wird.
    8. Schleifmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die nach Wahl zu betätigende Vorrichtung eine Vorrichtung (214 bis 218) zum Einjustieren der Kippstellung des Kipprahmens (28) um das Kipplager (29) und eine zusätzliche Vorrichtung (220 - 262) für Schnell-Zustellung und für Fein-Zustellung des Kipprahmens und des Schleifwerkzeuges (30, 32) enthält.
    9. Schleifmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche, den Kipprahmen zustellende Vorrichtung (220 bis 262) einen aus Zahnrad (224) und Zahnstange (226) bestehenden Antrieb und einen diese Zahnstange bewegenden hydraulischen Stellzylinder (230) sowie einen hydraulischen Steuerkreis (232 - 262) aufweist, der die Geschwindigkeit des Druckflüssigkeits-Zustroms zu die-
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    dem Stellzylinder verändert.
    10. Schleifmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die nach Wahl zu betätigende Vorrichtung einen beweglichen Tauchkolben (176) und eine Einrichtung (146, 182 - 192) enthält, die den Tauchkolben herausgeschoben hält, aber ihn bei Störung der Schleifvorrichtung unwirksam gemacht hält.
    11. Schleifmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kipplagerung (29) des Kipprahmens (28) ein Paar Lagerböcke (29), die mit Abstand voneinander auf dem Grundgestell (10) angeordnet sind, ferner ein Paar Kipplagerzapfen (318, 320), die in diesen Lagerböcken gelagert und mit dem Kipprahmen verbunden sind und deren einer mit einem exzentrischen Teil (322) versehen ist, und eine am Kipprahmen angebrachte Vorrichtung (324, 326) enthält, mittels deren der exzentrische Lagerzapfen-Teil relativ zum Kipprahmen gedreht und somit der Kipprahmen schräg gestellt werden und dadurch Parallelität zwischen dem Schleifwerkzeug (30, 32) und dem Arbeitstisch (14) hergestellt werden kann.
    12. Schleifmaschine mit einem drehbaren Teiltisch, mit mehreren auf dem Teiltisch angeordneten, drehbaren Arbeitstischen, mit einer Schleifeinrichtung an einem neben dem Teiltisch befindlichen Schleifstand, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifvorrichtung einen Kipprahmen (28), der ein Schleifwerkzeug (30, 32) trägt, ferner eine Kipplagerung (29), in der der Kipprahmen so kipp-
    bar gelagert ist, daß das Schleifwerkzeug zum Arbeitstisch hin- und vom Arbeitstisch wegbewegt werden kann, und eine nach Wahl zu be-
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    tätigende Einrichtung aufweist, die einen Hebebock (126) mit einer senkrechten Schraubspindel (200), ferner einen aus Zahnstange (226) und Zahnrad (224) bestehenden Antrieb zum Drehen dieser Schraubspindel, ferner einen hydraulischen Stellzylinder (230) für den Antrieb dieser Zahnstange und einen diesen Stellzylinder speisenden hydraulischen Kreislauf (232 - 262) enthält, in welchem Ventile (240, 262) so betätigt werden können, daß die Zahnstange entweder mit einer hohen Geschwindigkeit zwecks schneller Zustellung des Schleifwerkzeuges zum Arbeitstisch oder mit einer niedrigen Geschwindigkeit zwecks Fein-Zustellung des Schleifwerkzeuges verschoben werden kann.
    13» Schleifmaschine nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch eine Keilnuten-Verbindung (220, 222) des aus Zahnstange (226) und Zahnrad (224) bestehenden Antriebs mit der senkrechten Schraubspindel (200), ferner durch eine mit dieser senkrechten Schraubspindel zusammenwirkende Mutter (206) und durch eine Einrichtung (214 - 218), mittels deren diese Mutter, während die senkrechte Schraubspindel gegen Drehung durch den aus Zahnstange und Zahnrad bestehenden Antrieb festgehalten wird, gedreht werden kann, um die Höhenlage der senkrechten Schraubspindel einzustellen.
    14. Schleifmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwerpunkt des Kipprahmens (28) seitlich außerhalb der Kippzapfenlagerung (29) liegt, so daß der Kipprahmen durch sein Gewicht zum Hebebock (126) hin gedrückt wird.
    15. Schleifmaschine nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch eine
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    am Kipprahmen (28) angreifende Vorrichtung (122), die den Kipprahmen um die Kipplagerachse (29) zum Hebebock (126) hindrückt.
    16. Schleifmaschine mit einem auf dem Grundgestell drehbar gelagerten Teiltisch, mit mehreren in Abstand voneinander drehbar auf dem Teiltisch gelagerten, relativ zum Teiltisch drehbaren Arbeitstischen, mit einem Schleifstand zum Schleifen eines Werkstückes, gekennzeichnet durch einen kippbaren Kipprahmen (28), der ein Schleifwerkzeug (30, 32) trägt, ferner durch eine Einrichtung (48, 60, 66 - 72), mittels deren der Teiltisch (12) hin- und hergedreht und somit ein Arbeitstisch (14) relativ zum Schleifwerkzeug hin- und herbewegt werden kann, ferner durch eine Vorrichtung (80) zum gleichzeitigen Drehen des Arbeitstisches sowie durch eine Vorrichtung (126), die gleichzeitig den Kipprahmen kippt und somit das Schleifwerkzeug zum Arbeitstisch hin bewegt.
    17. Schleifmaschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die den Teiltisch hin- und herdrehende Vorrichtung einen mit dem Teiltisch verbundenen hydraulischen Motor (48) und ein hydraulisches Antriebs-Übertragungsgetriebe (60) hierfür enthält und daß die die Arbeitstische (14) drehende Vorrichtung für jeden Arbeitstisch einen hydraulischen Motor (80) mit einem hydraulischen Steuer-Kreislauf (94 - 120) hierfür enthält, der ein Ventil (94) enthält, welches Drehung des Arbeitstisches im Uhrzeigersinn oder entgegen dem Uhrzeigersinn bewirkt.
    18. Schleifmaschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Teiltisch (12) drei Arbeitstische (14) angeordnet und daß
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    drei Arbeitsstände (18, 24, 26) vorhanden sind, von denen zwei als Schleifstände (24, 26) und einer (18) für das Aufspannen und Abspannen der Werkstücke auf den bzw. von den Arbeitstischen dient, und ferner gekennzeichnet durch eine Steuereinrichtung (66 - 72) für die Hin- und Herdrehung des Teiltisches, die erstens am Aufspann- und Abspann-Stand ein Paar von mit Abstand voneinander angeordneten Grenzschaltern (70) und am Teiltisch mehrere Paare von Auslösedaumen (72), und zwar je ein Paar für jeden Arbeitstisch, enthält, welche die mit Abstand voneinander angeordneten Grenzschalter (72) betätigen, wenn diese sich an dem einen Stand befinden, und die zweitens einen einzigen Auslösedaumen (68) am Teiltisch und mehrere mit diesem Auslösedaumen (68) zusammenwirkende 'Ankunft-G^enzschalter (66), nämlich je einen an jedem Arbeitsstand, enthält, welche, wenn sie von dem Auslösedaumen (68) ausgelöst werden, anzeigen, welcher Arbeitstisch sich an den einzelnen Ständen befindet.
    19. Schleifmaschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Kippen des Kipprahmens (28) einen hydraulischen Stellzylinder (230) mit einer Kolbenstange (228) und Grenzschalter (274 - 278) enthält, welche die Stellung dieser Kolbenstange und somit die Stellung des Schleifwerkzeuges (30, 32) abfühlen.
    20. Schleifmaschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifeinrichtung einen Kipprahmen (28), der das Schleifwerkzeug (30, 32) trägt, und eine Kipplagerung (29) des Kipprahmens, mittels deren dieser Kipprahmen gekippt und somit das Schleifwerkzeug zu und von dem unter ihm befindlichen Arbeitstisch hin- bzw. wegbewegt werden kann, ■ enthält und daß die Kipplag er achse (29) so
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    angeordnet ist, daß der Schwerpunkt des Kipprahmens so seitlich außerhalb der Kipplagerachse liegt und daher das Gewicht des Kipprahmens diesen so zu kippen sucht, daß das Schleifwerkzeug vom Arbeitstisch wegbewegt wird.
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