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DE3009022A1 - Verfahren und geraet zum herstellen einer dynamomaschinenwicklung - Google Patents

Verfahren und geraet zum herstellen einer dynamomaschinenwicklung

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Publication number
DE3009022A1
DE3009022A1 DE19803009022 DE3009022A DE3009022A1 DE 3009022 A1 DE3009022 A1 DE 3009022A1 DE 19803009022 DE19803009022 DE 19803009022 DE 3009022 A DE3009022 A DE 3009022A DE 3009022 A1 DE3009022 A1 DE 3009022A1
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DE
Germany
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winding
wire
template
plane
coil
Prior art date
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Application number
DE19803009022
Other languages
English (en)
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DE3009022C2 (de
Inventor
Richard Burton Arnold
Eugene Richard Barrett
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General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
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Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE3009022A1 publication Critical patent/DE3009022A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3009022C2 publication Critical patent/DE3009022C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K15/00Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
    • H02K15/04Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines of windings prior to their mounting into the machines
    • H02K15/043Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines of windings prior to their mounting into the machines winding flat conductive wires or sheets
    • H02K15/0431Concentrated windings
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T29/00Metal working
    • Y10T29/49Method of mechanical manufacture
    • Y10T29/49002Electrical device making
    • Y10T29/49009Dynamoelectric machine
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T29/53143Motor or generator
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

Verfahren und Gerät zum Herstellen einer Dynaraomaschinen-
wicklung
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Geräte und Verfahren zum Hersteilen von gewickelten Spulen und betrifft insbesondere Geräte und Verfahren zum Handhaben und Festlegen von vorbestimmten Magnetdrahtabschnitten, die zum Wickeln von Spulen von Dynamomaschinen, insbesondere von Elektromotoren, benutzt werden.
Zum einschlägigen Stand der Technik gehören, zumindest allgemein, die üS-PSen 3 51O 939, 3 514 837, Re 27 415, 3 579 791, 3 672 026, 3 672 027, 3 672 040, 3 765 080, 3 977 444 und 3 973 601 . In allen diesen Fällen -ist die Anmelderin Patentinhaberin. Weiter sind zu nennen die US-PS 3 872 897 und die US-PS 3 967 658. Auf sämtliche vorgenannten Patentschriften wird zum Stand der Technik verwiesen.
Bei einem Verfahren zum Wickeln von Spulen für Dynamomaschinen (z.B. Elektromotoren) wird Magnetdraht aus einem Vorrat
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OFUGlNAL IMSPECTED
auf einem vorbestimmten Weg einem Drahtabgeber zugeführt, der während der Erzeugung von Wicklungswindungen für eine oder mehrere Spulen in zwei oder mehr als zwei Spulengruppen benutzt wird, die anschließend in Nuten des Magnetkerns angeordnet werden.
Ein Typ von Spulenwickelverfahren läßt sich mit "wickeln und abwerfen" (wind and shed) oder "Shedder"-Wickeln bezeichnen und kann beispielsweise mit einer Ausrüstung durchgeführt werden, wie sie aus den oben erwähnten Patentschriften bekannt ist. Um besser deutlich machen zu können, was die Anmelderin als ihre Erfindung ansieht, werden übermäßige Einzelheiten der Wickelausrüstung hier nicht speziell dargelegt oder speziell beschrieben und es wird deshalb bezüglich weiterer Einzelheiten auf die oben erwähnten Patentschriften verwiesen.
Das Shedder-Spulenwickelverfahren wird im allgemeinen so ausgeführt, daß eine Wickelschablone in einer Wickelebene gehalten wird, während Drahtwindungen einer ersten Größe um sie herumgewickelt werden. Während die Windungen weiterhin erzeugt werden, führt dann wenigstens ein Teil der Wickelschablone einen axialen Sprung relativ zu der Wickelebene und einer Wicklungswindungsaufnahmevorrichtung aus. Stattdessen können sich selbstverständlich die Aufnahmevorrichtung und die Wickelschablone drehen oder die Drahtabgabe- und die Drahtaufnahmevorrichtung können einen Sprung relativ zu der Wickelschablone ausführen. Wenn irgendeine der vorerwähnten Lösungen angewandt wird, werden jedoch mehrere Wicklungswindungen in im wesentlichen einer bestimmten Ebene erzeugt. In Abhängigkeit von der Geschwindigkeit der Wicklungswindungserzeugung (d.h. der Drehzahl des Wickelflyers) und der Größe und des Typs des zum Wickeln benutzten Materials kommt es während des Wickelvorganges zum Schwingen oder Flattern des Drahtes, übermäßiges Schwingen oder Drahtflattern kann wie-
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derum das Erzielen eines glatten und gleichmäßigen Abwerfens (shedding) von Drahtwindungen stören. Eine der Lösungen, die seit langem dem Zweck dient, das Drahtflattern oder -schwingen zu minimieren oder zu kontrollieren, ist die Verwendung einer Abdeckplatte, wie beispielsweise der Abdeckplatte 82 in der oben erwähnten US-PS 3 510 939.
Wenn wenigstens zwei Spulengruppen (eine "Spulengruppe" wird in der Literatur auch als "Pol" bezeichnet) in einer Windungsaufnahmevorrichtung hergestellt werden, bevor sie auf einen Magnetkern übertragen werden, bestehen eine oder mehrere übliche Lösungen darin, eine erste Spulengruppe in der Vorrichtung oder dem Aufnehmer zu wickeln, den Aufnehmer weiterzuschalten und dann eine zweite Anzahl von Windungen zu wickeln, so daß ein zweiter Pol oder eine zweite Spulengruppe in dem Aufnehmer hergestellt wird. Die Wickelrichtung (z.B. die relative Flyerdrehrichtung) kann dabei von einem Pol zum nächsten umgekehrt werden. Darüberhinaus kann dabei der Aufnehmer entweder im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn um seine Längsachse weitergeschaltet werden. In allen diesen Fällen ist es allgemein üblich geworden, eine Vorrichtung und ein Verfahren vorzusehen, durch die ein Abschnitt eines Zwischenpol (oder Zwischenspulengruppen)-Zuleitungsdrahtes erfaßt wird, nachdem ein Pol (oder eine Spulengruppe) in dem Aufnehmer hergestellt worden ist und bevor der Aufnehmer weitergeschaltet wird. In einigen Fällen wird ein Extradrahtabschnitt von dem Drahtabgeber oder Flyer abgezogen und der erfaßte Abschnitt wird freigegeben, nachdem wenigstens einige Windungen eines folgenden Pols erzeugt worden sind. Nähere Einzelheiten dieses Verfahrens finden sich in der eingangs erwähnten US-PS 3 967 658.
Bei einer Lösung, wie sie beispielsweise die US-PS 3 967 658 angibt, fängt ein Zwischenpolzuleitungszieher einen Abschnitt
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eines Zwischenpolzuleitungsdrahtes oder einer "Zwischenpolverbindung", wie sie manchmal auch bezeichnet wird, ab und erfaßt ihn. Nachdem ein vollständiger Satz Spulen oder Pole in der Spulenaufnahmevorrichtung hergestellt worden ist, sind durch die Ausrüstung und die Lösungen, die in der erwähnten US-PS 3 967 658 angegeben sind, die Zwischenpolzuleitungen oder "Zwischenpolverbindungen" um die Außenseite oder den äußeren Umfang einer Aufnahmevorrichtung herum hergestellt worden (wie es beispielsweise deutlich in Fig. 5 der genannten US-PS 3 967 658 gezeigt ist).
Bei noch weiteren Lösungen, wie sie beispielsweise in der oben erwähnten US-PS 3 510 939 angegeben sind, wird eine Zwischenpolklemmvorrichtung benutzt (wie beispielsweise die in Fig. 1 der genannten US-PS 3 510 939 gezeigte Klemmvorrichtung 84), um eine Zwischenpolzuleitung herzustellen, die im Innern einer Spulenaufnahmevorrichtung angeordnet wird. Wenn die Spulenaufnahmevorrichtung die Form einer Kreisanordnung von sich in Längsrichtung erstreckenden Stiften hat, wird der durch die vorgenannte Lösung hergestellte Zwischenpoldraht oder die Zwischenpolverbindung innerhalb der Bohrung auftreten, die durch die kreisförmige Anordnung von Blättern, Stiften oder anderen Spaltbildungselementen begrenzt ist.
Ob die Zwischenpolverbindung oder der Zwischenpoldraht außerhalb oder innerhalb der Spulenaufnahmevorrichtung angeordnet wird, hängt von einer Anzahl von Faktoren ab. Beispielsweise kann es bei einigen Motormodellen oder bei Benutzung eines Drahtes von besonderer Größe vorzuziehen sein, die Zwischenpolverbindung oder den Zwischenpolzuleitungsdraht außerhalb der Spulenaufnahmevorrichtung anzuordnen. Andererseits kann es bei anderen Motormodellen bei Benutzung eines Drahtes anderer Größe vorzuziehen sein, den Zwischenpoldraht oder die Zwischenpolverbindung innerhalb der Spulenaufnahmevor-
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richtung herzustellen. Bei beiden vorgenannten Lösungen treten jedoch wenigstens einige Probleme auf.
Wenn beispielsweise der Zwischenpoldraht oder die Zwischenpolverbindung außerhalb der Spulenaufriahmevorrichtung herzustellen ist, wie es beispielsweise aus der oben erwähnten US-PS 3 967 658 bekannt ist, muß eine relativ komplizierte und deshalb in der Herstellung und in der Wartung relativ teuere Vorrichtung vorgesehen werden, um einen Drahtabschnitt zur gewünschten Zeit abzufangen und so den Zwischenpoldraht oder die Zwischenpolverbindung herzustellen. Wenn andererseits die relativ einfachere und üblichere Lösung benutzt wird, wie sie beispielsweise in der oben erwähnten US-PS 3 510 939' angegeben ist, sind die Genauigkeit und die Zuverlässigkeit des Betriebes der Zwischenpoldrahtklemmvorrichtung in kritischer Weise davon abhängig, daß eine praktisch unfehlbare Kontrolle über die Position des Wickelflyers (oder einer anderen Drahtabgabevorrichtung) in dem Zeitpunkt, in welchem die Klemmvorrichtung betätigt wird, aufrechterhalten wird. Die Gründe für das Erfordernis, die Flyerposition genau und ständig zu kontrollieren und diese Position zu der Betätigung einer Klemmvorrichtung in Beziehung zu setzen, wird anhand der folgenden ausführlichen Beschreibung besser verständlich. Für den Augenblick sollte jedoch zu erkennen sein, daß es erwünscht ist, neue und verbesserte Verfahren und Geräte zur Verwendung beim Wickeln von Dynamomaschinenwicklungen zu schaffen, die wenigstens zwei Spulengruppen oder Pole haben, welche durch einen Zwischenpoldrahtabschnitt oder eine Zwi- . schenpolverbindung so miteinander verbunden sind, daß der Zwischenpoldrahtabschnitt innerhalb einer Windungsaufnahmevorrichtung angeordnet ist, wobei aber trotzdem die kritische Abhängigkeit von einer Flyerstopposition und dem Betrieb einer Zwischenpoldrahtabschnittklemmvorrichtung eliminiert ist. Es ist also erwünscht, verbesserte Verfahren und Geräte zu
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schaffen, durch die ein Zwischenpoldrahtabschnitt oder eine Zwischenpolverbindung innerhalb eines Gebietes, dessen äußere Begrenzungen durch eine Spulenauf nahitievorrichtung gebildet ist, ständig und zuverlässig praktisch ohne Rücksicht auf die Endstopposition einer Drahtabgabevorrichtung relativ zu der Position der Klemmvorrichtung hergestellt wird.
Demgemäß ist es allgemein Aufgabe der Erfindung, neue und verbesserte Verfahren und Geräte zum Herstellen und Handhaben von Drahtabschnitten zu schaffen, die Spulengruppen (oder Pole) miteinander verbinden, welche in einem Wicklungswindungsaufnehmer angeordnet sind.
Weiter ist es Aufgabe der Erfindung, neue und verbesserte Verfahren und Geräte zu schaffen, bei denen die Möglichkeit besteht, einen Zwischenpoldrahtabschnitt herzustellen.
Außerdem ist es allgemein Aufgabe der Erfindung, neue und verbesserte Verfahren und Geräte zum Wickeln von zwei oder mehr als zwei Spulengruppen zu schaffen, von denen zwei durch einen Zwischenpolwickelabschnitt miteinander verbunden sind, der während eines Verweilens oder einer Unterbrechung der Relativbewegung zwischen einem Flyer und der Wickelschablone zuverlässig und genau positioniert wird, dessen Bildung aber nicht von einer kritischen Relativpositionierung zwischen dem Flyer und der Wickelschablone abhängig ist.
Die obigen Darlegungen beziehen sich zwar hauptsächlich auf "Zwischenpol"- oder "Zwischenspulengruppen"-Drahtabschnitte oder -Verbindungen, Probleme treten jedoch seit langem in Verbindung mit einem genauen "fliegenden" (on the fly) Herstellen von"Zwischenspulen"-Wicklungsabschnitten und insbesondere bei erhöhten Wickelgeschwindigkeiten von über, beispielsweise, 2000 U/min auf. Die Probleme, die mit dem Her-
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stellen von geeigneten Zwischenspulenwicklungsabschnitten mit beständiger Genauigkeit in Shedder-Wiekelvorrichtungen verbunden sind, sind, beispielsweise, in der oben erwähnten ÜS-PS 3 765 081 erläutert. Die US-PS 3 973 601 beschreibt u.a. die Probleme, die mit dem Erzielen einer beständig genauen Lage von Zwischenspulenwicklungsabschnitten verbunden sind.
Die "Wichtigkeit des Vermeidens von falsch gelegten Zwischenspulenwicklungssegmenten wird besser verständlich, wenn für einen Augenblick auf Teile der soeben erwähnten US-PSen 3 973 601 und 3 765 080 Bezug genommen wird.
Gemäß der US-PS 3 973 601 werden in einer Shedder-Wickelausrüstung eine Windungsaufnahmevorrichtung und ein oder mehrere Wickelschablonenteile, die ineinanderpassen und relativ zu einander teleskopisch verschiebbar sind, benutzt. Typischerweise bilden Wicklungswindungsaufnahmevorrichtungen bei dieser Art von Ausrüstung Windungsaufnahmespalte oder -schlitze und Wicklungswindungen für eine bestimmte Spule werden längs vorbestimmter Spalte bewegt, während jede Spule gewickelt wird, indem einzelne Windungen um die Wickelschablonenteile erzeugt werden. Jeder Satz dieser vorbestimmten Spalte entspricht zwei vorbestimmten Nuten eines Ständerkerns und, wenn ein Zwischenspulendrahtabschnitt unabsichtlich in den falschen Spalt gelegt wird, wird dieser falsch gelegte Drahtabschnitt fast unvermeidlich zerbrochen, wenn er schließlich axial in den Ständerkern, d.h. in das Ständerblechpaket, eingeführt wird. Gemäß den beiden vorerwähnten US-Patentschriften sind bereits verschiedene Lösungen ersonnen worden, um zu versuchen, das Problem der falsch gelegten Zwischenspulendrahtabschnitte zu lösen. Beispielsweise sind intensive Anstrengungen unternommen worden, um die Genauigkeit der Betriebsbeziehungen zwischen den verschiedenen Teilen zu vergrößern, diese Teile selbst zu verbessern und die Relativbewegung und
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die Zeitsteuerung dieser Bewegung zwischen diesen Teilen zu verbessern, so daß die Wicklungswindungsaufnahmevorrichtung und die Wickelschablone relativ zu einander in besonderer Weise und zu einer besonderen Zeit axial bewegt werden können, um das Problem der falsch gelegten Zwischenspulendrahtabschnitte zu beseitigen. Beispielsweise sind viele komplizierte Nuten, Anschläge und Haken an Wickelschablonen vorgesehen worden, um sicherzustellen, daß ein Zwischenspulendrahtabschnitt in einer gewünschten Relativlage hergestellt wird, indem sichergestellt wird, daß ein Wicklungsabschnitt von einer WickelSchablonenstufe zur nächsten "während der Zeit übergeht, -in der die Wickelschablone durch die Wickelebene vorgeschoben wird. Viele Anstrengungen sind auch unternommen worden, um sicherzustellen, daß das Springen der Wickelschablonen bezüglich der Wicklungswindungsaufnähmevorrichtung genau innerhalb optimaler "Fenster" erfolgt, wie es beispielsweise in der OS-PS 3 973 601 angegeben ist.
Es ist demgemäß weiter Aufgabe der Erfindung, verbesserte Verfahren und Geräte zum Wickeln von Spulengruppen mit einer Shedder-Wickelausrüstung zu schaffen, mittels welchen die Zwischenspulenwickelabschnitte ständig und genau innerhalb einer Spulengruppe positioniert werden, ohne daß notwendigerweise die Sprunggeschwindigkeit und die Komplexität der Wickelschablonengeometrie zu beachten sind und ohne daß übermäßig Rücksicht darauf genommen wird, den WickelSchablonenvorschub nur während eines relativ kleinen vorbestimmten Sprung-"Fensters" auszuführen.
Zur Lösung der oben angegebenen Aufgaben schafft die Erfindung in einer Ausgestaltung Verfahren und Geräte, die das Herstellen von wenigstens zwei Spulengruppen oder Polen von Wicklungswindungen beinhalten, wobei jede Gruppe oder jeder Pol aus wenigstens einer Spule hergestellt wird und wobei benachbarte Pole oder Gruppen durch genau gelegte Zwischen-
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polwicklungsabschnitte miteinander verbunden sind.
In bevorzugteren Ausführungsformen werden eine Klemmvc-richtung, eine axial relativbewegliche Wickelschablone und eine Wicklungswindungsaufnahmevorrichtung sowie eine relativdrehbare Drahtabgabevorrichtung benutzt, während ein erster Pol in der Aufnahmevorrichtung erzeugt wird und sich dabei die Aufnahmevorrichtung und die Wickelschablone in ersten vorbestimmten Relativpositionen befinden; mittels Relativdrehen der Wickelschablone und der Drahtabgabevorrichtung, Stoppen der Relativdrehung der Abgabevorrichtung und der Wickelschablone, wenn die letzte Windung des ersten Pols hergestellt ist; Abfangen eines sich zwischen der Wickelschablone und der Abgabevorrichtung erstreckenden Drahtabschnittes an einer festgelegten Stelle, bevor die Relativdrehung zwischen der Wickelschablone und der Abgabevorrichtung völlig beendet ist, und dadurch Herstellen eines Zwischenpoldrahtabschnittes, der sich zwischen der Wickelschablone und der festgelegten Stelle erstreckt. Anschließend werden die Wickelschablone und die Wicklungswindungsaufnahmevorrichtung relativ zueinander bewegt, es wird sichergestellt, daß sämtliche Wicklungswindungen des ersten Pols in der Aufnahmevorrichtung angeordnet sind, und die Wickelschablone und die Aufnahmevorrichtung werden relativ voneinander wegbewegt, so daß die Windungsaufnahmevorrichtung frei ist, um in Vorbereitung auf das Wickeln eines zweiten Pols (oder einer zweiten Spulengruppe) relativ zu der Wickelschablone weitergeschaltet zu werden.Während sichergestellt wird, daß sämtliche Windungen des ersten Pols in der Aufnahmevorrichtung angeordnet sind',und während der Abschnitt weiterhin abgefangen ist, wird der Zwischenpoldrahtabschnitt in einer feststehenden Klemmvorrichtung angeordnet, sofern er nicht bereits vorher darin angeordnet worden ist. Nachdem der Zwischenpoldrahtabschnitt auf diese Weise eingeklemmt worden ist, besteht nicht mehr die kriti-
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sehe Notwendigkeit, das Abfangen des Zwischenpoldrahtabschnittes aufrechtzuerhalten, weshalb die Vorrichtung, die zum Abfangen dieses Abschnittes benutzt wird, vorzugsweise in einen Betriebszustand versetzt wird, in welchem sie keinen Abschnitt abfängt, nachdem das Einklemmen erfolgt ist.
Nachdem die Windungsaufnahmevorrichtung und die Wickelschablone in Vorbereitung auf das Wickeln des zweiten Pols relativ weitergeschaltet worden sind, wird die Klemmvorrichtung betätigt, um den Zwischenpoldrahtabschnitt einzuklemmen. Stattdessen kann, je nach der tatsächlichen körperlichen Größe der Spulen in dem ersten Pol, der Geometrie der Windungsaufnahmevorrichtung und der Menge des Drahtes, die (wenn überhaupt) für den Zwischenpoldrahtabschnitt benötigt wird, die Klemmvorrichtung betätigt werden, um den Zwischenpoldrahtabschnitt einzuklemmen, bevor sich die Wickelschablone von der Windungsaufnahmevorrichtung trennt und somit bevor die Windungsaufnahmevorrichtung weitergeschaltet wird. In jedem Fall wird der Zwischenpoldrahtabschnitt bezüglich der Klemmvorrichtung genau angeordnet, weil der Drahtabschnitt an der festgelegten Stelle ungeachtet der endgültigen Stopposition der Drahtabgabevorrichtung abgefangen wird.
Nachdem die Windungsabgabevorrichtung nach Bedarf weitergeschaltet worden ist und nachdem die Wickelschablone in Abwerfbeziehung zu der Windungsaufnahmevorrichtung weiterbewegt worden ist, nimmt die Drahtabgabevorrichtung ihren Betrieb wieder auf, um Windungen des zweiten Pols zu erzeugen, wobei der Beginn des Betriebes der Abgabevorrichtung anfangs stattfindet, während der Zwlschenpolwicklungsabschnitt weiterhin durch die Klemmvorrichtung eingeklemmt und gehalten ist. Nachdem jedoch eine Anfangszahl von Wicklungswindungen erzeugt worden ist, gibt die Klemmvorrichtung den Zwischenpoldrahtabschnitt frei.
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In einer noch bevorzugteren Ausgestaltung der Erfindung wird der Zwischenpoldrahtabschnitt in einem Gebiet im Innern der Windungsaufnahmevorrichtung statt außerhalb der Windungsaufnahmevorrichtung hergestellt.
Vorrichtung, die
Eine/ das bei der Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung in einer seiner Ausgestaltungen besonders nützlich ist, enthält eine bewegliche Rampe, die zweckmäßig an einer Abdeckplatte abgestützt sein kann? welche ihrerseits das gewünschte Ergebnis, das Schwingen oder Flattern des Drahtes während eines Wickelzyklus zu minimieren, erbringen kann. Die geneigte Rampe ist relativ zu der Wickelebene angeordnet und so dimensioniert, daß sie wahlweise in eine Einwirklage bezüglich der Wickelebene und eines sich darin bewegenden Drahtabschnittes, der sich zwischen der Wickelschablone und der Drahtabgabevorrichtung erstreckt, gebracht werden kann. Wenn die bewegliche geneigte Rampe in Verbindung mit dem genauen Herstellen von Zwischenpoldrahtabschnitten benutzt wird, ist die Rampe während der letzten Umdrehung des Flyers beim Wickeln eines bestimmten Wicklungspols in ihre Einwirklage bewegbar. Dann wird, wenn sich die Drahtabgabevorrichtung ihrer Stop- oder Verweilposition nähert, der von ihr ausgehende Drahtabschnitt durch die geneigte Rampe aus der Wickelebene abgelenkt und die fortgesetzte Bewegung der Drahtabgabevorrichtung bringt den Draht von der Rampe herunter und mit einem Drahtanschlag in Eingriff. Danach hat jedwede fortgesetzte Bewegung der Drahtabgabevorrichtung einfach zur Folge, daß der Draht an dem Punkt, wo er den Anschlag berührt, gebogen oder abgelenkt wird. Der Anschlag ist jedoch in bezug auf die Wickelschablone und die stationäre Klemmvorrichtung so positioniert und angeordnet, daß der sich zwischen der Wickelschablone und dem Anschlag erstreckende Drahtabschnitt über der stationären Klemmvorrichtung liegt und richtig positioniert ist, um durch diese eingeklemmt zu wer-
(schiefe Ebene) den. Die Verwendung einer geneigten Rampe/ist zwar erwünscht
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und ist in bevorzugteren Ausführungsformen der Erfindung enthalten, die Erfindung kann jedoch auch ausgeführt werden, indem nur eine bewegliche Anschlagvorrichtung benutzt wird, die sich in eine Einwirklage bezüglich der Wickelebene und eines sich darin bewegenden Drahtabschnittes bewegt.
Bei der Ausführung eines anderen Aspekts der Erfindung in einer bevorzugten Ausführungsform derselben werden Zwischenspulenwicklungsabschnittstell^en genau und präzise festgelegt. Beispielsweise wird ein Zwischenspulenwicklungsabschnitt aus der Wicklungsebene und in Richtung zu einer folgenden Wickelschablonenstufe abgelenkt, während die letzte Windung einer auf der vorhergehenden Wickelstufe gewickelten Spule gebildet wird. Das Ablenken des Zwischenspulenwicklungsabschnittes erfolgt vorzugsweise im wesentlichen gleichzeitig mit dem Vorschub der Wickelschablone selbst relativ zu der Wicklungswindungsaufnahmevorrichtung, was zur Folge hat, daß eine Wickelschablonenstufe, die in der Wickelebene angeordnet ist, um eine erste Spule zu wickeln, aus der Wickelebene herausbewegt und eine zweite Wickeischablonenstufe für eine zweite Spule in die Wickelebene hineinbewegt wird. In einer bevorzugten Ausgestaltung des Gerätes, das bei der soeben beschriebenen Ausführung der Erfindung benutzbar ist, wird eine geneigte Rampe in die Wickelebene und in eine Einwirklage bezüglich eines Zwischenspulenwicklungsabschnitts bewegt, wenn der Wickelabschnitt gewickelt wird und wenn eine nachfolgende Wickelschablonenstufe zum Wickeln der nächsten Spule in derselben Spulengruppe oder demselben Pol in die Wickelebene bewegt wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt
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Fig. 1 in perspektivischer Darstellung eine bevor
zugte Ausfuhrungsform des Gerätes nach der Erfindung, das bei der Durchführung einer bevorzugten Ausgestaltung des Verfahrens nach der Erfindung benutzt werden kann, wobei wesentliche Teile des Gerätes weggebrochen und/oder der Übersichtlichkeit halber weggelassen worden sind,
Fig. 2 eine Ansicht des Gerätes von Fig. 1 zu ei
nem späteren Zeitpunkt in einem Betriebsunterzyklus,
Fig. 3 eine weitere Ansicht des Gerätes von Fig. 1
und 2, in der aber Teile in Relativpositionen gezeigt sind, die einem späteren Zeitpunkt bei der Durchführung einer der bevorzugten Ausgestaltungen des Verfahrens nach der Erfindung entsprechen,
Fig. 4 in Draufsicht die Windungsaufnahmevorrichtung
des Gerätes der Fig. 1-3 (das aber der Übersichtlichkeit halber weggelassen ist), in der vier Spulengruppen oder Pole angeordnet sind, nachdem sie Windung für Windung um die in den Fig. 1-3 gezeigte Wickelschablone erzeugt worden sind, wobei die Zwischenspulen- und Zwischenspulengruppen(oder Zwischenpol)-Wicklungsabschnitte klar zu erkennen sind,
Fig. 5 eine Seitenansicht des Gerätes von Fig. 1 in
Richtung der Linien 5-5 in Fig. 1, wobei die Relativposxtionierung der Teile, die in Fig. 5 gezeigt ist, einem anderen Zeitpunkt bei der Ausführung von weiteren Aspekten der Er-
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findung entspricht, und
Fig. 6 eine gleiche Ansicht wie Fig. 5,in der aber
die Teile in anderen Relativpositionen als in Fig. 5 gezeigt sind.
Einleitend sei angemerkt, daß die hier beschriebenen Verfahren und die Geräte und Vorrichtungen, die dargestellt sind und hier in bezug auf die Durchführung von bevorzugten Aus-ςestaltungen des Verfahrens nach der Erfindung beschrieben werden, nur dem Zweck dienen, einem Fachmann die Anwendung -der Erfindung zu ermöglichen. Darüberhinaus können viele der hier beschriebenen Verfahrensausgestaltungen und baulichen Merkmale, die verschiedene Aspekte der Erfindung darstellen, bei einer Spulenwickelausrüstung benutzt werden, die sich von den hier dargestellten und beschriebenen Typen unterscheidet.
Fig. 1 zeigt ein Wickelgerät 11, das eine Vorrichtung zum Bilden von Wicklungswindungen enthält, die als mehrteilige Wickelschablone 12 dargestellt ist. Die Wickelschablone 12 hat einen vorderen Wickelschablonenteil 13, einen hinteren Wickelschablonenteil 14, einen mittleren Wickelschablonenteil 15 und ein Abstreifelement 16 (vgl. Fig. 3). Die Wickelschablone 12 ist so abgestützt, daß sie eine selektiv steuerbare Vertikalbewegung in derselben Richtung wie die Wickelachse 17 ausfühtt, und eine Drahtabgabevorrichtung, die zu Erläuterungszwecken mit einem Flyerarm 18 gezeigt ist, ist relativ zu der Wickelschablone 12 um die sich in Längsrichtung erstreckende Achse 17 drehbar, so daß Wicklungswindungen nacheinander um die Wickelstüfen der Wickelschablone mit Magnetdraht erzeugt werden, der durch den Flyer um die Wickelschablone gelegt wird.
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In der in Fig. 1 gezeigten Relativpositionierung der Teile erstreckt sich der Magnetdraht 19 von dem Flyerarm 18 zu einer ersten WLckelstufe, die aus den ersten Stufen 21, 22, 23 der Wickelschablone gebildet ist. Solange die in Fig. 1 gezeigten Teile in den dargestellten Relativpositionen bleiben und solange sich der Flyerarm 18weiterhin um die Achse 17 dreht, werden Drahtabschnitte, die sich zwischen der Wickelschablone und dem Flyerarm erstrecken, im wesentlichen in einer einzigen Ebene um die Wickelschablone gewickelt, wobei jede neue Wicklungswindung die letzte, zuvor erzeugte Wicklungswindung in Fig. 1 nach unten drückt. Wenn Wicklungswindungen weiterhin auf der ersten Wickelstufe erzeugt werden, werden die zuvor auf derselben Wickelstufe erzeugten Wicklungswindungen nach unten in Wicklungswindungsaufnahmespalte einer Aufnahmevorrichtung abgeworfen, die so angeordnet ist, daß sie die Wicklungswindungen aufnimmt, nachdem diese von der Wickelschablone abgeworfen worden sind. Eine solche Aufnahmevorrichtung ist in den Fig. 4-6 gezeigt und es ist zu erkennen, daß bei dem hier dargestellten besonderen Werkzeug oder Aufnehmer 24 vertikale Blätter oder Stifte 26 tatsächlich in die Wickelschablone eingreifen. Zum besseren Verständnis wird ein vollständiger Betriebsζyklus des Gerätes 11 nun ohne besondere Betonung der neuen Merkmale und Lösungen, die die Erfindung ausmachen, beschrieben. Spätere Teile der Beschreibung sind jedoch auf die neuen Aspekte der hier beschriebenen Verfahren und der hier beschriebenen Ausrüstung gerichtet.
Der Flyerarm 18 dreht sich um die Achse 17 und erzeugt so viele Windungen, wie für eine innerste Spule erwünscht sind. Eine solche innerste Spule ist als Spule 27 in Fig. 4 gezeigt. Nachdem eine vorbestimmte Anzahl von Windungen für die Spule 27 auf der ersten Wickelstufe der Wickelschablone erzeugt worden ist, springt oder bewegt sich die Wickelschablone in Fig. 1 abwärts, so daß sich die zweite Wickelstufe in die
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Wickelebene bewegt. Die zweite Wickelstufe besteht aus den zweiten Stufen 28, 29, 31 der Wickelschablone 12. Wenn die Wickelschablone in bezug auf die Wickelebene nach unten bewegt wird, wird ein Zwischenspulenwicklungsabschnitt hergestellt, der die innerste Spule 27 mit der als nächster gewickelten Spule 32 verbindet. In Fig. 4 ist dieser Zwischenspulenabschnitt oder diese Zwischenspulenverbindung durch den einzelnen Drahtstrang 33 dargestellt. Während der Periode des Vorschubs der Wickelschablone oder des Sprunges der Wickelschablone wird, wenn die Zwischenspulenverbindung 33 hergestellt wird, ein Bügel 34 (vgl. Fig. 1, 5 und 6) aus seiner Ruhestellung mit Hilfe eines durch einen Drehmagneten 37 angetriebenen Nockens 36 angehoben. Während eines Teils einer Umdrehung des Flyerarms wird daher der Bügel 34 in seine in Fig. 6 gezeigte Relativposition bewegt. Der Übersichtlichkeit halber sind der Bügel 34 und die ihm zugeordneten Vorrichtungen in den Fig. 2 und 3 weggelassen worden. Im folgenden sind jedoch der neue Bügel 34, die ihm zugeordneten Vorrichtungen sowie die neuen Verfahrensschritte, die in Verbindung mit dem Betrieb des Bügels 34 ausgeführt werden, noch ausführlicher beschrieben.
Nachdem die Wickelschablone zur zweiten Wickelstufe gesprungen ist, wird eine vorbestimmte Anzahl von Windungen für die zweite Spule 32 hergestellt. Unter der Annahme, daß nur zwei Spulen (die in Fig. 4 gezeigten Spulen 27, 32) für die erste Spulengruppe oder den ersten Pol herzustellen sind, kommt der Flyerarm 18 in eine Ruhe- oder Stopposition, wenn die letzte Windung der Spule 32 erzeugt ist. Daraufhin bewegen sich die Wickelschablone 12 und der Abstreifer 16 (vgl. Fig. 3) beide abwärts, um sicherzustellen, daß sämtliche Wicklungswindungen in den Spulenwindungsaufnehmer 24 abgestreift werden. Danach wird der Abstreifer 16 angehoben, die Wickelschablone kehrt in ihre ursprüngliche Verweilposition zurück und der Aufnehmer 24 wird um seine Längsachse
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39 weitergeschaltet- Zusätzlich zu den obigen Betriebsvorgängen werden Klemmbacken 41, 42 durch die Betätigung eines Druckluftzylinders 43 geschlossen.
Der Bügel 34, der Drehmagnet 37, der Zylinder 43 und die Klemmvorrichtung, die die Backen 41, 42 enthält, sind zweckmäßig durch eine Abdeckplatte 44 gehaltert. Außerdem sind durch die Abdeckplatte 44 ein zweiter Drehmagnet 46 und zwei Messingeinsätze 47, 48 gehaltert, welche ein Gleitlager für eine Betätigungsstange 49 bilden, die eine Abfang(pop-up)-Vorrichtung 51 steuert.
Nachdem eine vorbestimmte Anzahl von Wicklungswindungen für die Spule 32 (vgl. Fig. 4) auf der Wickelschablone erzeugt worden ist, die in dem Windungsaufnehmer 24 angeordnet ist, wird die Wickelschablone zurückgezogen, die Klemmbacken 41, 42 werden betätigt, der Windungsaufnehmer wird weitergeschaltet und die Wickelschablone wird erneut bewegt, so daß ihre erste Stufe in die Wickelebene kommt. Dann beginnt der Flyerarm 18, eine weitere Spule zu wickeln, indem die vorbestimmte Anzahl von Windungen erzeugt wird, die für die innerste Spule 52 einer zweiten Spulengruppe (vgl. Fig. 4) erwünscht ist. Nachdem wenige Windungen der innersten Spule 52 erzeugt worden sind, wird der eingeklemmte Teil 53 der Zwischenpolverbindung oder des Drahtabschnittes 54 freigegeben. Die oben beschriebene Folge wird dann wiederholt fortgesetzt, bis sämtliche gewünschten Pole oder Spulengruppe, die nötig sind, in dem Windungsaufnehmer 24 gebildet worden sind. Wenn der letzte Pol oder die letzte Spulengruppe fertiggestellt ist, wird jedoch eine Endklemm- und Abschneidvorrichtung 56 betätigt, um einen Endabschnitt des Magnetdrahtes abzufangen und den Magnetdraht durchzutrennen, während das Ende des von dem Flyer ausgehenden Abschnittes festgehalten wird. Die Klemm- und Schneidvorrichtung 56 ist be-
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kannt und zweckmäßig ebenfalls an der Abdeckplatte 44 abgestützt.
Da Vorrichtungen/wie die Klemm- und Schneidvorrichtung 56/ und der Betrieb solcher Vorrichtungen bekannt sind, brauchen sie hier nicht ausführlich beschrieben zu werden. Es sei jedoch angemerkt, daß, nachdem eine vorbestimmte Anzahl von Spulengruppen oder Polen in dem Aufnehmer 24 gewickelt worden ist, der Aufnehmer 24 von der Wickelstation wegbewegt wird und die Spulengruppen axial in axiale Schlitze eines Ständerblechpakets übertragen werden. Während sich der Aufnehmer von der Wickelschablone wegbewegt, wird das freie oder vordere Ende der Wickelschablone mit Abstand von dem Aufnehmer 24 gehalten. Typischerweise ist das vordere oder untere Ende der Wickelschablone in einer Ebene oberhalb der Wickelebene angeordnet, es können aber auch Ausrichtungen aufrechterhalten werden, die von der vertikalen Ausrichtung der Achsen 17, 39 verschieden sind.
Während der Verweilperiode des Flyerarms 18 erstreckt sich ein Magnetdrahtabschnitt von dem Flyerarm zu dem Klemmteil der Klemmvorrichtung 56. In Vorbereitung auf das Wickeln einer weiteren Anzahl von Spulengruppen oder Polen wird dann ein Aufnehmer wieder in die Position unter der Wickelschablone bewegt. In Abhängigkeit von der benutzten genauen Ausrüstung und von den benutzten genauen Verfahren kann derselbe Aufnehmer 24 in die Wickelstation und aus dieser weitergeschaltet werden. Stattdessen kann der Wickelkopf über einem Drehtisch angeordnet sein, der mehrere Spulenwindungsaufnehmer hat, die wahlweise in Windungsaufnahmestellung unter der Wickelschablone bewegbar sind. In noch weiteren Anordnungen kann sich eine Reihe verschiedener Aufnehmer in eine Windungsaufnahmelage bezüglich der Wickelschablone bewegen.
In jedem Fall wird, wenn ein Windungsaufnehmer in eine Stel-
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lung zum Aufnehmen von auf der Wickelschablone erzeugten Windungen bewegt wird, die Wickelschablone am Anfang bezüglich des Aufnehmers vorgeschoben, bis ihre Wickelstufe zum Bilden einer ersten Spule in der Wickelebene angeordnet und in Windungsabwurflage bezüglich des Windungsaufnehmers ist. Daraufhin beginnt sich der Flyerarm 18 um die Wickelschablone zu drehen, während das Ende des Magnetdrahtes durch die Klemmvorrichtung 56 festgeklemmt bleibt. Nachdem einige Windungen erzeugt worden sind, gibt jedoch die Klemmvorrichtung 56 das Ende des Drahtes frei. Das Vorderende des Drahtes bildet, nachdem es durch die Klemmvorrichtung 56 freigegeben worden ist, das Vprderende der Wicklung, die gerade gewickelt wird. Beispielsweise wurde das Vorderende 58 der in Fig. 4 gezeigten Wicklung von der Klemmvorrichtung 56 festgehalten, bevor eine erste Anzahl von Windungen der Spule 27 gebildet wurde.
In dem Fall der in Fig. 4 gezeigten Wicklung wird die zuvor beschriebene Arbeitsfolge ausgeführt, um die Pole oder Spulengruppen 61, 62, 63 und 64 herzustellen.
Wenn die letzte Windung der letzten Spule 65 erzeugt ist, wird die Klemm- und Abtrennvorrichtung 56 wieder in die Wickelebene bewegt, um den von dem Flyerarm ausgehenden Magnetdrahtstrang abzufangen, und der Draht wird erneut eingeklemmt und durchgetrennt. Das freie Ende des durchgetrennten Drahtes (d.h. das nicht eingeklemmte Ende des durchgetrennten Drahtes) bildet die Endwicklungszuleitung 66.
Es wird nun erneut auf die Zwischenspulenverbindungen oder Drahtabschnitte 33, 67, 68 und 69 sowie auf die Zwischenpolverbindungen oder -abschnitte 54, 71 und 72 sowie auf die zuvor eingeklemmten Teile 53, 82 und 83 Bezug genommen. Die Unterscheidung zwischen einer Zwischenpol(oder Zwischenspulengruppen) -Zuleitung oder -Verbindung und einer Innerpol(oder Zwi-
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schenspulen)-Verbindung wird erneut betont, um Verwechslungen zu vermeiden. So ist der Drahtabschnitt 54 ein Zwischen-JDOlverbindungsdrahtabschnitt, während der Drahtabschnitt 33 ein Innerpol (oder Zwischenspulen)-Verbindungsdrahtabschnitt ist. Das zuverlässige und beständige Bilden sowohl von Zwischenpol- als auch von Innerpolverbindungsdrahtabschnitten wird nun wesentlich ausführlicher im Zusammenhang mit neuen und verbesserten Verfahren und Geräten beschrieben.
Bezug wird nun besonders auf die Fig. 1, 2 und 4 genommen und es ist nun zu erkennen, daß Fig. 1 den relativen Zeitpunkt darstellt, zu dem Windungen für die Spule 27 gebildet werden (vgl. Fig. 4). Fig. 2 zeigt jedoch einen Zeitpunkt unmittelbar bevor die letzte Windung der Spule 32 erzeugt worden ist. Wenn der Flyerarm 18 seine letzte Umdrehung um die Wickelschablone ausführt, die zum Herstellen der Spulengruppe oder des Pols 61 erforderlich ist, wird daher die Abfangvorrichtung 51 aus ihrer Verweilposition unterhalb der Wickelebene (die in Fig.1 gezeigt ist) in eine aktive Drahtabfangposition in der Wiekelebene bewegt, die in Fig. 2 gezeigt ist. Wenn der Flyerarm 18 seine Drehbewegung in der Richtung eines Pfeils A beendet und zu seiner Verweilposition driftet (oder abgebremst wird), gleitet der sich zwischen dem Flyerarm und der Wickelschablone erstreckende Drahtstrang 54 auf einer geneigten Rampe 76, die durch die Abfangvorrichtung gebildet ist, wird aus der Wickelebene nach oben abgelenkt und schnappt anschließend nach unten und zurück in die Wickelebene und kommt mit einer Auflauf- oder Anschlagfläche 77 der Abfangvorrichtung in Berührung. Die Anschlagfläche 77 legt so die genaue Lage desjenigen Teils des Drahtabschnittes 54 fest, der sich zwischen der Wickelschablone und der Anschlagfläche erstreckt, und fortgesetztes Driften oder Bewegen des Flyerarms 18 hat lediglich zur Folge, daß der Drahtabschnitt 54 an der Stelle, an der er die Anschlagfläche 77 berührt, gebogen oder abgelenkt
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wird. Die Position der Abfangvorrichtung 51, der Wickelschablone 12 und der Zwischenpolklemmvorrichtung, die aus den Klemmbacken 41, 42 besteht, ist so gewählt, daß derjenige Teil des Drahtabschnittes 54, der sich zwischen der Wickelschablone und der Anschlagfläche 77 erstreckt, insgesamt oberhalb, aber zwischen den offenen Klemmbacken 41, 42 angeordnet sein wird. Daraufhin wurden, wie oben dargelegt, die Wickelschablone 12 und die Abstreifvorrichtung 16 nach unten bewegt, um sicherzustellen, daß sämtliche auf der Wickelschablone erzeugten und für den Pol 61 vorgesehenen Drahtwindungen nach unten in den Aufnehmer 24 abgestreift werden.
Wenn diese Bewegung erfolgt, wird derjenige Teil des Drahtabschnittes 54, der sich zwischen der Anschlagfläche 77 und der Wickelschablone befindet, durch eine öffnung 78 in der Abdeckplatte 44 nach unten bewegt und ein kleines Stück des Abschnittes 54 wird über einen Stift 79 nach unten und in einen Bereich gebogen, in welchen es durch die Klemmbacken 41, 42 erfaßt werden kann. Zu diesem Zeitpunkt können die Klemmbacken 41, 42 betätigt werden, um den Zwischenpolabschnitt 54 an dem eingeklemmten Teil 53 desselben, der in Fig. 3 gezeigt ist·, festzuklemmen. Stattdessen kann das tatsächliche Festklemmen des Teils 53 aufgeschoben werden, bis der Abstreifer 16 und die Wickelschablone 12 sich zu ihren unteren Bewegungsgrenzen bewegt haben, dann aus dem Aufnehmer 24 angehoben worden sind und der Aufnehmer 24 in Vorbereitung auf das Wickeln der nächsten Spulengruppe weitergeschaltet worden ist. Der exakte Zeitpunkt, in welchem, der Drahtabschnitt 54 eingeklemmt wird, wird unter anderem von der körperlichen Größe des Aufnehmers 24 und von einer Festlegung, ob der Abschnitt 54 uneingeklemmt bleiben sollte, so daß zusätzlicher Magnetdraht von dem Flyerarm 18 während des Weiterschaltens des Aufnehmers 24 abgezogen werden kann, abhängig sein.
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In jedem Fall ist es unerwünscht, wie Fig. 3 zeigt, die Klemmbacken 41, 42 und den Klemmteil 53 zu schließen, bevor die Wickelschablone und der Abstreifer 16 ihren Abwärtshub beendet und jede Windung in den Aufnehmer abgestreift haben. Die Relativposition von sämtlichen in Fig. 3 gezeigten Teilen fallen daher zeitlich nicht zusammen und, wenn die Wickelschablone 12 und der Abstreifer 16 in der in Fig. 3 gezeigten Position sind, sind die Klemmbacken 41, 42 in Wirklichkeit noch "offen". Erst zu einem späteren Zeitpunkt werden sich die Klemmbacken 41, 42 an einem Abschnitt 53 schließen.
Es ist somit klar, daß Fig. 3 gezeichnet worden ist, um die Relativpositionen von Teilen zu unterschiedlichen Zeitpunkten zu zeigen, damit die Anzahl der Figuren minimal bleibt.
Gemäß den Fig. 1-3 ist die Abfangvorrichtung 51 ein relativ unkomplizierter Mechanismus. Beispielsweise ist ein im Handel erhältlicher elektrischer Drehmagnet 4 6 an der Platte 44 abgestützt. Bei der Umsetzung der Erfindung in die Praxis ist ein Ledex-Magnet, Modell 81840 der Fa. Ledex, Inc., Dayton, Ohio,als Magnet 48 benutzt worden. Mit der Abtriebswelle des Magneten 46 waren als Stange 49 229 mm (9 inches) einer Bohrstange mit einem Durchmesser von ungefähr 3,18 mm (oneeighth inch) verbunden. Gleitlager für die Bohrstange wurden durch in die Lagerplatten 47, 48 gebohrte Löcher hergestellt. Stahlstücke wurden dann an die Bohrstange hartangelötet, um die Rampenflächen 76, 86 und die Anschlagflächen . 77, 87 herzustellen. Die Fig. 1-3 zeigen zwar zwei durch Hartlöten mit der Bohrstange verbundene Stahlstücke, es ist jedoch klar, daß ein einzelnes Materialstück spanabhebend bearbeitet werden könnte, um die Doppelrampe und die Anschlagflächen herzustellen, und daß ein solches einzelnes Stahlstück dann mittels Hartlöten oder in anderer Weise an der Stange befestigt würde.
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Der Grund dafür, daß zwei Rampenflächen 76, 86 und zwei Anschlagflächen 77, 87 an der Abfangvorrichtung 51 vorgesehen sind, ist, daß die Flyerdrehung in dem Gerät 11 sowohl im Uhrzeigersinn als auch im Gegenuhrzeigersinn erfolgen kann. Tatsächlich sind bei der in Fig. 4 gezeigten Wicklung einander benachbarte Pole durch Drehen des Flyers 18 in unterschiedlichen Richtungen hergestellt worden. Die in Fig. 4 gezeigte Draufsicht zeigt beispielsweise, daß die Pole 61,
63 durch Drehung des Flyers im Gegenuhrzeigersinn um die Wickelschablone gewickelt worden sind, während die Pole 62,
64 durch Drehung des Flyers im Uhrzeigersinn um die Wickelschablone gewickelt worden sind.
In einer anderen Ausfuhrungsform der Erfindung können die Teile, die die Rampen und Anschlagflächen bilden, durch ein einzelnes Stück einer kleinen Stange (z.B. mit einem Durchmesser von 3,18 mm oder one-eighth inch) ersetzt werden, die mittels Hartlötung mit der Stange 49 verbunden ist. Durch diese Anordnung wird der Spalt zwischen den offenen Klemmbacken 41, 42 vergrößert, so daß der Zwischenpoldrahtabschnitt 54 über der Öffnung zwischen den Klemmbacken liegt, wenn der Drahtabschnitt gegen die eine oder andere Seite des nichtgezeigten Abfangpaßstabes oder -Stiftes gezogen wird. Stattdessen kann der Drehmagnet 46 durch einen kleinen Druckluftoder Hydraulikzylinder abgestützt sein, der seinerseits tatsächlich den Magneten 46, die Stange 49 und den Abfangstab (der an die Stange 49 hartangelötet ist) verschiebt, so daß die Anschlagfläche, die durch jede Seite des Abfangstabes festgelegt ist, in eine optimale Position verschiebbar ist, je nach der Drehrichtung des Flyerarms 18.
Das wird durch weiteres Analysieren von Fig. 3 und unter Beachtung der Tatsache, daß die Anschlagflächen 77, 87 gegenseitigen axialen Abstand längs der Stange 49 haben, besser verständlich. Die verschiedenen Stellen der Anschlagflächen
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77, 87 sind so gewählt, daß ein Zwischenpoldrahtabschnitt, der sich von der Wickelschablone zu der Anschlagfläche 77 am Ende der Bewegung des Flyeranns 18 im Gegenuhrzeigersinn erstreckt, über der Öffnung zwischen den Klemmbacken 41, 4 2 liegt. Wenn dagegen der Flyerarm 18 Wicklungen mit einer Drehung im Uhrzeigersinn gewickelt hat, erstreckt sich ein Zwischenpoldrahtabschnitt, wie der Abschnitt 71 (vgl. Fig. 4) von der Wickelschablone zu der Anschlagfläche 87 (während der Bildung dieses Zwischenpolabschnittes 71) und der Zwischenteil 83 dieses Drahtabschnittes liegt über der Öffnung zwischen den Klemmbacken 41, 42. Wiederum kann die Verwendung eines kleinen Stiftes oder Stabes anstelle der gezeigten keilförmigen Teile (die die Flächen 77, 87, 76, 86 bilden) zu bevorzugen sein, obgleich dann der Zwischenraum zwischen den offenen Klemmbacken 41, 4 2 vergrößert und der Hub des Zylinders 43 entsprechend vergrößert werden muß. Stattdessen könnten die Klemmbackenbetätigung und deren Zwischenraum so bleiben, wie sie dargestellt sind, und die Stange 49 könnte in ausgewählter Weise axial bewegt werden, so daß der Abfangstift in ausgewählter Weise verstellt wird, wie es oben beschrieben worden ist.
Damit dürfte nun klar dargelegt worden sein, daß die Verwendung der Abfangvorrichtung 51 mit dem dargestellten Aufbau oder die Verwendung der Abfangvorrichtung in der modifizierten Form, bei der ein Gebilde mit anderer Konfiguration benutzt wird (z.B. ein an der Stange 49 befestigter Stift), der praktischen Ausführung von neuen und verbesserten Verfahren förderlich ist. Durch Anwendung der hier beschriebenen Lehren können Zwischenpoldrahtabschnitte beständig innerhalb des Umfangs eines Wicklungswindungsaufnehmers angeordnet werden, indem an einer (mittels Anschlagvorrichtungen) festgelegten Stelle ein Drahtabschnitt, der sich zwischen der Wickelschablone und einem Flyer erstreckt, abgefangen wird, bevor die Relativdrehung zwischen der Wickelschablone und dem Flyer
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vollständig aufhört. Das Abfangen durch die Anschlagvorrichtung legt dann einen Zwischenpolwicklungsabschnitt fest, der sich zwischen der Anschlagvorrichtung und der Wickelschablone erstreckt und über der Klemmvorrichtung liegt, welche dann einen Teil dieses Drahtabschnittes empfangen kann. Anschließend bewirkt die Bewegung der letzten Windung einer gewickelten Spule abwärts aus der WicYftlebene heraus, daß der Zwischenpoldrahtabschnitt zwischen den einander gegenüberliegenden/ aber offenen Klemmbacken_zu liegen kommt. Anschließend wird durch die Betätigung der Klemmbacken (oder einer anderen Klemmvorrichtung) ein Teil des Zwischenpoldrahtabschnittes bleibend ergriffen. Aufgrund der versetzten Lage der Wickelschablone und des Aufnehmers (vgl. z.B. in den Fig. 4 und 5 die relative Versetzung der Achsen 17 und 39 und die Relativposition der Klemmvorrichtung) liegt der eingeklemmte Teil des Zwischenpoldrahtes über dem Inneren des Wicklungswindungsaufnehmers und wird schließlich innerhalb desselben angeordnet, wenn die nächste folgende Spule gewikkelt wird.
Es wird nun die Durchführung noch eines weiteren bevorzugten Verfahrens unter Verwendung des Bügels 34, der am besten in den Fig. 1, 5 und-6 zu erkennen ist, beschrieben. Es sei angemerkt, daß sich am Anfang der Bügel 34 normalerweise außerhalb (d.h. unterhalb) der Wickelebene befindet, wie es am besten in den Fig. 1 und 5 gezeigt ist. Bei Bedarf wird jedoch der Bügel 34 durch die Betätigung des Drehmagneten 37 (bei dem es sich um das gleiche Modell und den gleichen Typ wie bei dem Magneten 46 handeln kann) nach oben in seine in Fig. 6 gezeigte Position bewegt. Die Betätigung des Magneten 37 bewirkt, daß sich der Nocken 36 dreht und den Bügel 34 in seine erhöhte Position treibt, die in Fig. 6 gezeigt ist. In seiner erhöhten Position bildet der Bügel 34 ungeachtet der Flyerdrehrichtung eine Rampenfläche.
Gemäß den oben erwähnten üS-PSen 3 765 O8O und 3 973 6O1
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würde eine bleibende und genaue Lage der Zwischenspulen(d.h. Innerpol)-Drahtabschnitte 33, 67, 68 und 69 im Stand der Technik die Verwendung von sehr ausgeklügelten Wickelschablonenformen, Vorrichtungen und Steuereinrichtungen für das Vorschieben oder "Springen" der Wickelschablone erfordert haben. In Fällen, in denen es erwünscht ist, daß die Zwischenspulendrahtabschnitte außerhalb der Windungsaufnahmevorrichtung angeordnet werden, wie es in Fig. 4 gezeigt ist, muß der Drahtabschnitt, der von einer Wickelstufe der Wickelschablone zur nächsten Wickelstufe derselben übergeht, am Anfang auf die als die nächste folgende Wickelstufe des hinteren Wickelschablonenteils 14 übergehen. Das Herstellen dieses Übergangsabschnittes erfolgt, wenn die Wickelschablone durch die Wickelebene springt oder vorgeschoben wird. Die Verwendung des Bügels 34 gewährleistet, daß der Abschnitt 33 am Anfang auf eine nachfolgende Wickelstufe des hinteren Teils 14 der Wickelschablone übergeht.
Eine genaue Betrachtung der Fig. 5 und 6 offenbart noch besser die Arbeitsweise des Bügels 34. Fig. 5 zeigt die Relativpositionen des Flyers, der Wickelschablone und des Bügels 34, wenn Windungen vor der letzten Windung der innersten Spule 27 auf der ersten Wickelstufe der Wickelschablone 12 erzeugt werden. Während der Erzeugung der letzten Windung für die Spule 27 dreht sich dann der Flyer 18 weiter und die Wickelschablone 12 springt bezüglich der Wickelebene abwärts in die in Fig. 6 gezeigte Position. Wenn die Wickelschablone 12 nach unten springt, besteht jedoch die Tendenz, daß der sich zwischen der Wickelschablone und dem Flyer erstreckende Drahtabschnitt nach unten aus der Wickelebene herausgezogen wird, mit dem Ergebnis, daß der Zwischenspulendrahtabschnitt tatsächlich an anderer statt an der gewünschten Stelle hergestellt wird. Diese Tendenz wird beseitigt, wenn der Bügel 34 in seiner erhöhten Position ist, die in Fig. 6 gezeigt ist. Der Zwischenspulenwickelabschnitt 27 ist tatsächlich bestrebt,
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während des Sprunges aus der Wickelebene heraus- nach oben und zu der nächstfolgenden Wickelstufe angehoben zu werden. Die Wechselwirkung zwischen dem Bügel 34 und dem Drahtabschnitt gewährleistet, daß der Zwischenspulenwicklungsabschnitt nicht unter die Wickeiebene fällt. Der Abschnitt 33 wird somit gebildet, wenn der Flyer einen Teil einer Windung um den hinteren Wickelschablonenteil 14 erzeugt.
Der Bügel 34 besteht vorzugsweise aus einem Stück weichen Stahls mit einem Durchmesser von 3,18 mm (one-eighth inch), an dessen Enden zwei Drehlagerblöcke 92, 93 aus Messing angelenkt sind. Die Blöcke 92, 93 sind ihrerseits an der Abdeckplatte 44 befestigt (vgl. Fig.1). In seiner erhöhten Position bildet somit der Bügel 34 eine geneigte Rampe, die die Bewegung des Zwischenspulenwicklungsabschnittes auf eine nächstfolgende Wickelstufe der Wickelschablone unterstützt, wenn die Wickelschablone während einer Hochgeschwindigkeitsumdrehung des Flyerarms 18 vorgeschoben wird oder springt.
Die Erfindung ist vorstehend zu Erläuterungszwecken unter ausführlicher Bezugnahme auf bevorzugte Verfahren und Vorrichtungen beschrieben worden, die zur Ausführung der Erfindung benutzt werden können. Im Rahmen der Erfindung bietet sich jedoch über die beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiele hinaus eine Vielzahl von Abwandlungsmöglichkeiten.
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Claims (40)

Patentansprüche :
1.) Verfahren zum Herstellen wenigstens einer Spulengruppe mit wenigstens einer Spule, die mehrere Windungen hat, für einen Dynamomaschinenständer unter Verwendung einer Wickeleinrichtung, wobei eine Anzahl von Wicklungswindungen für eine bestimmte Spule durch Relativdrehen einer Drahtabgabevorrichtung und einer Wickelschable in einer vorbestimmten Wickelebene erzeugt werden, und sich von der Wickelebene weg- und zu einem Windungsaufnehmer hinbewegen, der mit Abstand von der Wickelebene angeordnet ist, gekennzeichnet durch das
Erzeugen eines Teils einer letzten Windung der bestimmten Spule, und
Ablenken eines Drahtabschnittes, der sich zwischen der Ab- · gabevorrichtung und der Wickelschablone erstreckt, aus der Wickelebene und von dem Windungsaufnehmer weg, während die Relativbewegung zwischen der Abgabevorrichtung und der Wickelschablone weitergeht, um dadurch die genaue Lage dieses Abschnittes bezüglich wenigstens der Wickelschablone zumindest zu unterstützen.
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2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ablenken eines Drahtabschnittes erfolgt, indem eine geneigte Fläche in eine Einwirklage bezüglich der Wickelebene und bezüglich des normalen Bewegungsweges des Drahtabschnittes bewegt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bewegen einer geneigten Fläche das Drehen eines Bügels in den Weg des Drahtabschnittes beinhaltet.
4. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch folgenden weiteren Schritt: Bewegen der Wickelschablone relativ zu der Wickelebene und zu dem Windungsaufnehmer hin, während die geneigte Fläche in Einwirklage bezüglich des normalen Weges der Bewegung des Drahtabschnittes ist.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Drahtabschnitt einen Zwischenspulenwicklungsabschnitt bildet und daß das Bewegen der Wickelschablone beinhaltet, eine erste Wickelstufe, die einer ersten Spule entspricht, aus der Wickelebene herauszubewegen, und eine zweite Wickelstufe, die einer zweiten Spule entspricht, in die Wickelebene hineinzubewegen, wodurch der Drahtabschnitt den Übergang zwischen der ersten und der zweiten Wickelstufe bildet.
6. Verfahren nach Anspruch 5, bei welchem der Windungsaufnehmer eine kreisförmige Anordnung von Spalte bildenden Teilen aufweist und die Wickelschablone einen Teil hat, der außerhalb der kreisförmigen Anordnung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Drahtabschnitt längs dieses Teils der Wickelschablone gebildet wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabevorrichtung ein drehbarer Flyer
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ist und daß das Ablenken eines Drahtabschnittes erfolgt, wenn der drehbare Flyer zu einer Verweilposition hin verlangsamt wird.
8- Verfahren nach Anspruch 7, bei welchem die Einrichtung eine Drahtanschlagvorrichtung aufweist und die Klemmvorrichtung insgesamt zwischen der Wickelschablone und der Drahtanschlagvorrichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Anschlagvorrichtung die fortgesetzte Bewegung des abgelenkten Drahtabschnittes aufgehalten wird, wenn ein Teil des abgelenkten Drahtabschnittes in eine Linie mit der Klemmvorrichtung kommt und bevor die Bewegung des drehbaren Flyers aufhört.
9. Verfahren nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch folgende weitere Schritte: Sicherstellen, daß sämtliche Wicklungswindungen in dem Windungsaufnehmer enthalten sind; Bewegen des Teils des abgelenkten Drahtabschnittes in Deckung mit der Klemmvorrichtung; und Festklemmen des Teils mit der Klemmvorrichtung.
10. Verfahren nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch folgenden weiteren Schritt: Weiterschalten des Windungsaufnehmers relativ zu der Wickelschablone und anschließend Erzeugen einer Anzahl von Wicklungswindungen für eine andere bestimmte Spule.
11. Verfahren zum Herstellen von wenigstens zwei gewickelten Polen für einen Dynamomaschinenständer, wobei die Pole jeweils wenigstens eine Spule aus Magnetdraht aufweisen und durch einen Zwischenpoldrahtabschnitt miteinander verbunden sind, unter Verwendung einer Wickeleinrichtung mit einer Wickelschablone, einem Windungsaufnehmer, einer Magnetdrahtabgabevorrichtung, einer Klemmvorrichtung und einer Anschlagvorrichtung, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
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Erzeugen einer Anzahl von Wicklungswindungen für wenigstens eine Spule eines ersten Pols durch Relativdrehen der Magnetdrahtabgabevorrichtung und der Wickelschablone, so daß Windungen in einer vorbestimmten Wickelebene erzeugt werden, wobei sich zuerst gebildete Windungen aus der Wickelebene heraus- und zu dem Windungsaufnehmer bewegen, der m t Abstand von der Wickelebene angeordnet ist, wenn den ersten Windungen folgende Windungen in der Wickelebene erzeugt werden;
Erzeugen eines Teils einer letzten Windung des ersten Pols und Abfangen eines sich zwischen der Abgabevorrichtung und der Wickelschablone erstreckenden Drahtabschnittes mit der Anschlagvorrichtung, während die Relativbewegung zwischen der Abgabevorrichtung und der Wickelschablone weitergeht; Anhalten der fortgesetzten Bewegung des abgefangenen Drahtabschnittes mit der Anschlagvorrichtung, wenn ein Teil des Drahtabschnittes in eine Linie mit der Klemmvorrichtung kommt; Sicherstellen, daß sämtliche Wicklungswindungen des ersten Pols in dem Windungsaufnehmer enthalten sind, und Bewegen eines Teils des Drahtabschnittes in Deckung mit der Klemmvorrichtung; und
Einklemmen dieses Teils des Drahtes, der mit der Klemmvorrichtung in Deckung ist, durch die Klemmvorrichtung, um dadurch einen ersten Zwischenpoldrahtabschnxtt zu bilden.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Windungsaufnehmer relativ zu der Wickelschablone weitergeschaltet wird, daß wenigstens einige Windungen eines zwei-: ten Pols erzeugt werden und daß der eingeklemmte Teil des Zwischenpoldrahtabschnittes freigegeben wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, bei welchem der Windungsaufnehmer eine kreisförmige Anordnung von sich axial erstreckenden und Spalte bildenden Teilen aufweist, die Wickelschablone einen Teil hat, der einem ersten Gebiet innerhalb des Umfangs
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der Spalte bildenden Teile liegt, und die Klemmvorrichtung über einem zweiten Gebiet innerhalb des Umfangs der Spalte bildenden Teile liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der zuvor eingespannte Teil des Zwischenpoldrahtabschnittes innerhalb des Umfangs der Spalte bildenden Teile positioniert wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die vorgenannten Schritte wiederholt und dadurch ein zweiter Pol und ein zweiter Zwischenpoldrahtabschnitt gebildet werden.
15. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagvorrichtung zwei Anschlagflächen aufweist, von denen eine erste benutzt wird, um den ersten Zwischenpolabschnitt abzufangen und anzuhalten, daß Windungen des zweiten Pols in einer zu der Drehrichtung der Windungen des ersten Pols entgegengesetzten Drehrichtung erzeugt werden und daß ein Zwischenpolwicklungsabschnitt am Ende des zweiten Pols durch die zweite der Anschlagflächen abgefangen und angehalten wird, während die Drahtabgabevorrichtung zu einem Verweilzustand hin verlangsamt wird.
16. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt des Abfangens eines Drahtabschnittes das Anheben wenigstens einer Anschlagfläche in die Wickelebene beinhaltet.
17. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt des Anhebens wenigstens einer Anschlagfäche in die Wickelebene das Anheben eines Stiftes in die Wickelebene beinhaltet.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Querposition des Stiftes bezüglich der Klemmvorrichtung
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eingestellt wird.
19. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine Abfangvorrichtung, die zwei Rampenflächen und zwei Anschlagflächen hat, in die Wickelebene angehoben wird.
20. Gerät zum Herstellen von mehreren Spulengruppen für Dynamomaschinen, wobei jede Spulengruppe wenigstens eine Spule mit mehreren Windungen aus Magnetdraht aufweist und wobei benachbarte Spulengruppen durch Zwischenpoldrahtabschnitte miteinander verbunden sind, mit einer Windungsdimensioniervorrichtung zum Festlegen der Größe von Wicklungswindungen, mit einer Magnetdrahtabgabevorrichtung, die relativ zu der Windungsdimensioniervorrichtung bewegbar ist, um Wicklungswindungen in einer vorbestimmten Wickelebene zu erzeugen, mit einer Windangsaufnahmevorrichtung zum Aufnehmen von Wicklungswindungen aus der Windungsdimensioniervorrichtung, während weitere folgende Wicklungswindungen erzeugt werden, und mit einer Klemmvorrichtung zum Festklemmen der Zwischenpoldrahtabschnitte, gekennzeichnet durch eine Anschlagvorrichtung (51, 57) zum Abfangen eines Zwischenpoldrahtabschnittes (54), der sich zwischen der Abgabevorrichtung (18) und der Windungsdimensioniervorrichtung (12) erstreckt, bevor die Relativbewegung zwischen der Windungsdimensioniervorrichtung und der Abgabevorrichtung aufhört, und zum Ausrichten des Zwischenpoldrahtabschnittes auf die Klemmvorrichtung (41, 42).
21. Gerät nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die. Windungsaufnahmevorrichtung (24) eine kreisförmige Anordnung von mehreren sich in Längsrichtung erstreckenden und Spalte bildenden Teilen (26) aufweist, die neben, aber mit Abstand von der Wickelebene angeordnet sind, und daß die Klemmvorrichtung (41, 42) über einem Gebiet liegt, dessen Durchmesser durch die kreisförmige Anordnung festgelegt ist.
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22. Gerät nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagvorrichtung (51,57) eine Abfangvorrichtung (51) aufweist, von welcher ein Teil wahlweise in die Wickelebene bewegbar ist.
23. Gerät nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfangvorrichtung (51) zwei in gegenseitigem Abstand angeordnete Drahtabfangflächen (77, 87) aufweist, von denen eine einen Zwischenpoldrahtabschnitt abfangen kann, der sich in einer Richtung bewegt, während die andere einen Zwischenpoldrahtabschnitt abfangen kann, der sich in einer zu der einen Richtung entgegengesetzten Richtung bewegt.
24. Gerät nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfangvorrichtung (51) einen Stift aufweist, der in die Wickelebene bewegbar ist.
25. Gerät nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift entsprechend der Bewegungsrichtung eines Zwischenpoldrahtabschnittes quer in zwei verschiedene, vorbestimmte Positionen bewegbar ist.
26. Gerät nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfangvorrichtung (51) zwei gegenseitigen Abstand aufweisende, geneigte Rampenflächen (76, 86) aufweist, die sich unter einem Winkel durch die Wickelebene erstrecken, und zwei gegenseitigen Abstand aufweisende und einander zugewandte Anschlagflächen (77, 87).
27. Gerät nach Anspruch 20, gekennzeichnet durch eine bewegliche Rampenanordnung (34), die in die Wickelebene bewegbar ist, um die genaue Lage von Zwischenspulenwicklungsabschnitten sicherzustellen.
28. Gerät nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die
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bewegliche Rainpenanordnung einen Bügel {34} aufweist, der unterhalb der Wickelebene drehbar gelagert ist.
29. Gerät zum Herstellen wenigstens einer Anzahl von miteinander verbundenen Magnetdrahtspulen für Dynamomaschinen, wobei jede Spule mehrere Magnetdrahtwindungen aufweist, mit einer Spulenwickelschablone mit mehreren Wickelstufen, die so bewegbar ist, daß verschiedene Wickelstufen in einer Wickelebene . .qeordnet werden, mit einer Magnetdrahtabgabevorrichtung, die um die Wickelschablone drehbar ist und Wicklungswindungen in der Wickelebene erzeugt, und mit einer Windungsaufnahmevorrichtung zum Aufnehmen von Windungen von der Wickelschablone, gekennzeichnet durch eine Rampenanordnung (34), die normalerweise in einer Nichteinwirklage bezüglich der Wickelebene angeordnet ist, aber wahlweise in eine aktive Position in der Wickelebene bewegbar ist, so daß sie auf in dieser Ebene bewegbare Drahtabschnitte einwirken kann, und durch Vorrichtungen (36, 37) zum Bewegen der Rampenanordnung in die aktive Position, wenn die Wickelschablone (12) sich bewegt und wenn eine folgende Wickelstufe in einer ersten Richtung in die Wickelebene vorgeschoben wird, wobei die Rampenanordnung einen bestimmten Drahtabschnitt, der sich an ihr vorbeibewegt, in eine Richtung drückt, die zu der ersten Richtung entgegengesetzt ist, wodurch dieser Drahtabschnitt daran gehindert wird, sich mit der' Wickelschablone in der ersten Richtung zu bewegen, und wodurch dieser bestimmte Drahtabschnitt gezwungen wird, eine Innerpolverbindung zwischen zwei Spulen einer Gruppe von Magnetdrahtspulen zu bilden.
30. Gerät nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Rampenanordnung einen Bügel (34) aufweist, der in eine Einwirklage bezüglich eines Drahtabschnittes für eine Drehung der Magnetdrahtabgabevorrichtung (18) sowohl im Uhrzeigersinn als auch im Gegenuhrzeigersinn bezüglich der Wickelscha-
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blone bewegbar ist.
31. Gerät nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Abdeckplatte (44) aufweist, die neben der Wickelebene angeordnet ist, daß die Drahtabgabevorrichtung einen Flyer (18) aufweist und daß der Bügel (34) durch die Abdeckplatte drehbar gelagert ist.
32. Gerät nach Anspruch 30, gekennzeichnet durch eine Abfangvorrichtung (51) mit Anschlagflächen (77, 87), die wahlweise in die Wickelebene bewegbar ist, um die Lage eines Zwischenpoldrahtabschnittes festzulegen, der sich zwischen der Wickelschablone (12) und der Drahtabgabevorrichtung (18) erstreckt, während sich die Drahtabgabevorrichtung r.elativ zu der Wickelschablone bewegt.
33. Gerät zum Herstellen wenigstens einer Anzahl von miteinander verbundenen Magnetdrahtspulen für Dynamomaschinen, wobei jede Spule mehrere Windungen von Magnetdraht aufweist, mit einer mehrere Wickelstufen aufweisenden Spulenwickelschablone, die so bewegbar ist, daß verschiedene Wickelstufen in einer Wickelebene angeordnet werden, mit einer Flyervorrichtung, die um die Spulenwickelschablone drehbar ist, um Wicklungswindungen in der Wickelebene zu erzeugen, und mit einer Windungaufnahmevorrichtung zum Aufnehmen von Wicklungswindungen von der Wickelschablone, gekennzeichnet durch eine Rampenanordnung (34), die normalerweise in Nichteinwirklage bezüglich der Wickelebene angeordnet ist, aber wahlweise in eine aktive Position in der Wickelebene bewegbar ist, so daß sie sich in Einwirklage bezüglich eines in dieser Ebene bewegbaren und sich zwischen der ersten Stufe der Wickelschablone und der Flyervorrichtung (18) erstreckenden Drahtabschnittes befindet, und durch Vorrichtungen (36, 37) zum Bewegen der Rampenanordnung in die aktive Position, wenn sich die Wickelschablone in einer ersten Richtung bewegt, so
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daß sich eine erste Wickelstufe aus der Wickelebene in der ersten Richtung herausbewegt und eine nachfolgende Wickelstufe in einer ersten Richtung in die Wickelebene vorgeschoben wird, wobei die Rampenanordnung zumindest bestrebt ist, den Drahtabschnitt in eine Richtung zu drücken, die zu der ersten Richtung entgegengesetzt ist, wodurch dieser Drahtabschnitt daran gehindert wird, sich mit der Wickelschablone in der ersten Richtung zu bewegen, und gezwungen wird, eine Innerpolverbindung zwischen einer ersten und einer zweiten Spule zu bilden, welche aus Drahtwindungen bestehen, die um die erste bzw. um die nächste Wickelstufe erzeugt worden sind.
34. Gerät nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß die Rampenanordnung einen Bügel (34) aufweist, der in eine Lage bewegbar ist, in welcher er auf die Bewegung eines Drahtabschnittes während einer Drehung der Flyervorrichtung (18) relativ zu der Wickelschablone (12) im Uhrzeigersinn und auch im Gegenuhrzeigersinn einwirken kann.
35. Gerät nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß es eine an der Wickelebene angeordnete Abdeckplatte (44) aufweist und daß der Bügel (34) durch die Abdeckplatte drehbar gelagert ist.
36. Gerät nach Anspruch 35, gekennzeichnet durch eine Abfangvorrichtung (51) mit Anschlagflächen (77, 87), die wahlweise in die Wickelebene bewegbar ist, um die Lage eines Zwischenpoldrahtabschnittes festzulegen, der sich zwischen der Wickelschablone (12) und der Flyervorrichtung (18) erstreckt, während sich die Flyervorrichtung relativ zu der Wickelschablone bewegt.
37. Gerät nach Anspruch 36, gekennzeichnet durch eine durch die Abdeckplatte (44) abgestützte Stange (49), die ihrer-
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seits die Abfangvorrichtung (51) trägt, und durch eine Vorrichtung (46) zum Drehen der Stange, um dadurch die Abfangvorrichtung anzuheben und abzusenken.
38. Gerät nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfangvorrichtung zwei Abstand voneinander aufweisende Drahtauf lauf gebiete aufweist.
39. Gerät nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfangvorrichtung einen Stift aufweist, der an der Stange (49) befestigt ist.
40. Gerät nach Anspruch 39, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Längsverschieben der Position der Stange (49) und somit der Position des Stiftes relativ zu der Wickelschablone (12).
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