DE2165069A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Wickeln von Feldspulen zweipoliger Dynamomaschinen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Wickeln von Feldspulen zweipoliger DynamomaschinenInfo
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Description
MOLLERSTR. 31
Mappe 8907
Beschreibung zum Patentgesuch
der Firma ESSEX IHTEEIrATIOE-AL, INO'., Fort Wayne, Indiana/V.St.A.
betreffend
Verfahren und Vorrichtung zum Wickeln von Feldspulen zweipoliger Dynamomaschinen
Priorität: 28. Dezember 1970 - V.St.A.
Die Erfindung "betrifft allgemein ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Wickeln von Feldspulen für ein Statorkernglied einer zweipoligen Dynamomaschine, insbesondere ein Verfahren
und eine Vorrichtung, denen zufolge die kleinste Spule einer ersten Polgruppe von Spulen auf die kleinste Stufe einer ersten
von zwei abgestuften Spulenformen gewickelt wird, wobei die restlichen Spulen der ersten Polgruppe nach rückwärts fortschreitend gegen die größte Stufe der ersten Spulenform gewickelt
werden, die Spulenformen alsdann um einen Schritt weitergeschaltet werden und die größte Spule der zweiten
Polgruppe der Spulen darauf auf die größte Stufe der anderen Spulenform gewickelt wird, während die verbleibenden Spulen
der zweiten Polgruppe fortschreitend nach vorn zu der kleinsten
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Stufe der anderen Spulenform gewickelt werden.
Jede der Haupt- und Hilfswicklungen für einen zweipoligen
Einphasen-Wechselstrom-Induktionsmotor umfaßt in üblicher
Weise eine erste und zweite Polgruppe von Spulen, wobei jede Polgruppe mit mehreren schrittweise kleineren konzentrischen
Spulen versehen ist. Bisher wurden solche Spulen auf einer drehbaren Welle von einem Ende zum anderen gewickelt, wobei
auf eine erste Reihe fortschreitend größerer Stufen zur Bildung der Spulen einer Polgruppe eine zweite Gruppe von fortschreitend
kleineren Stufen folgt, um die Spulen für die andere Polgruppe
ψ zu bilden. Bei derartigen bekannten Wellen-Spulenwicklern werden
die Spulen auf die Stufen der Welle gewickelt, indem das Ende des Magnetdrahtes, der von einer Drahtspule, ausgeht, durch eine
Drahtführung eingefädelt und das Ende an der kleinsten Stufe an einem Ende der Welle angebracht werden. Die Welle wird alsdann
gedreht, um hierbei den Draht darauf zu wickeln, worauf die Drahtführung gegen das andere Ende der Welle verfahren wird,
um hierbei fortschreitend die Spulen auf die erste und zweite
Gruppe von Stufen zu wickeln. Bei diesem bekannten "Verfahren der Wicklung von zweipoligen Feldspulen unter Verwendung eines
drehbaren Wellenwicklers schreitet der Bewickelungsvorgang von der kleinsten zu der größten Spule eines Poles und danach
k von der größten zu der kleinsten Spule des anderen Poles fort,
wobei die Zwischenpolverbindung auf diese Weise direkt zwischen den beiden größten Spulen verläuft und verhältnismäßig kurz ist.
In weiter zurückliegender Zeit wurden derartige zweipolige Feldspulen
gemeinsam mittels eines Flugwicklers gewickelt, welcher zwei abgestufte Spulenformen in Anbringung auf einem drehbaren
Revolver aufweist, wobei der Flugwickler axial zwischen einer Ausfahr- und Rückzugstellung beweglich ist. Da das beginnende
Ende des Drahtes, welches zu dem Flugwickler verläuft und vor dem Beginn des Bewickelungsvorgangs befestigt wird, nicht über
den Drehweg des Flugwicklers verlaufen kann, wurde bisher der Flugwickler anfänglich in die Ausfahrstellung gebracht, wobei
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die Bewickelung auf der größten Stufe einer Spulenform, begonnen
wurde; der Plugwickler wurde alsdann fortschreitend zurückgezogen,
um den Draht auf den fortschreitend kleineren Stufen zu wickeln, bis der Wickelungsvorgang der kleinsten Stufe auf der kleinsten
Stufe abgeschlossen wurde. Der Revolver wurde alsdann um einen Schritt weitergeschaltet, um die andere Spulenform in Wicklungsstellung
mit dem Flugwickler zu. bringen, worauf der Wicklungs-■
Vorgang wiederholt wurde; dies bedeutet, daß der Hugwickler wiederum ausgefahren wurde, um die größte Spule auf die größte
Stufe der anderen Spulenform zu wickeln, wobei eine fortschreitende Rückzugbewegung zur Wicklung der Spulen auf den fortschreitend
kleineren Stufen erfolgte, bis der Wicklungsvorgang mit der
kleinsten Wicklung auf der kleinsten Stufe der anderen Spulenform abgeschlossen wurde. Bei diesem allgemein angewendeten bekannten
Verfahren nebst zugehöriger Vorrichtung verläuft das beginnende Ende des Drahtes von der größten Spule eines Poles weg, wobei
die Zwischenpolverbindung von der kleinsten Spule dieses Poles zu der größten Spule des zweiten Poles verläuft, während das
abschließende Ende von der kleinsten Spule des zweiten Poles ausgeht.
Derartige bekannte zweipolige STugwickler nach dem Stand der Technik
wurden mit einer Vorrichtung vereinigt, um Spulen in die Schiitsse eines Statorkerngliedes einer Dynamomaschine einzusetzen,
und zwar mit einer Vorrichtung gemäß der USA-Patentschrift 3 324- 536; eine derartige zusammengefaßte Vorrichtung ergibt sich
aus den USA-Patentschriften 3 4-15 292 und 3 575 219. Bei einer
solchen yereinigten Vorrichtung sind die Spulenformen mit einem Spiel versehen, um die Blätter der Spuleneinsetzvorrichtung
aufzunehmen, so daß die Spulen unmittelbar von den Spulenformen zu den Einsetzblättern übergeben werden können. In Nachfolge zu
einer solchen Übertragung der Spulen wird das Statorkernglied über den Einsetzblättern angebracht, wobei die Spulen in die
Schlitze des Kerngliedes eingestoßen werden.
Nach dem Einsetzen der Spulen, welche durch eine solche bekannte
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Flugwicklervorrichtung gewickelt wurden, erstreckt sich, die
Zwischenpο!verbindung, welche von der kleinsten Spule einer
Polgruppe zu der größten Spule der anderen Polgruppe ver- · läuft, notwendigerweise über die Endwindungen einer der
Polgruppen. Es versteht sich, daß ein wesentlicher Potentialgradient zwischen der kleinsten und größten Spule einer
Polgruppe vorliegt; wenn die Zwischenpοlverbindung über die
Endwindungen einer Polgruppe verläuft, besteht eine Möglichkeit, daß die Zwischenpolverbindung eine oder mehrere der
Spulen kurzschließt. Wenn die Zwischenpolverbindung die größte Spule kurzschließen sollte, wird der gesamte Pol kurzgeschlossen«
w Daher wird angestrebt, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum
Wickeln von Feldspulen zweipoliger Dynamomaschinen zu schaffen, wobei die Wicklung der Spulen mit der kleinsten Spule eines
Poles beginnt und mit der kleinsten Spule des anderen Poles endet, wobei Zwischenpοlverbindungen demgemäß zwischen den
größten Spulen der beiden Pole verlaufen, um die Möglichkeit einer KurzSchließung einer Zwischenpolverbindung bei einer oder
mehreren Spulen eines Poles zu vermeiden.
Die Erfindung schafft ein Verfahren zur Wicklung von Feldspulen für ein zweipoliges Statorkernglied einer Dynamomaschine,
wobei die Feldspulen eine erste und zweite Polgruppe von t Spulen umfassen, von denen jede mehrere fortschreitend kleinere
konzentrische Spulen aufweist. Das Verfahren umfaßt ohne Abtrennung des Drahtes, aus dem die Spulen gewickelt werden,
zuerst die Wicklung der ersten Polgruppe von Spulen auf der ersten von zwei abgestuften zusammenlegbaren Spulenformen,
wobei die erste Spulenform aufgestellt und in eine Wicklungsstellung gebracht gebracht wird, während die zweite der Spulenformen
sich in einer inaktiven Stellung befindet. Jede der Spulenformen weist ein vorderes entferntes Ende und ein rückwärtiges
nahes Ende auf, die an einem drehbaren Revolver angebracht sind, wobei sich dessen kleinste Stufe neben seinem entfernten
Ende und die größte Stufe neben dem nahen Ende befinden*
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Die Wicklung der ersten Polgruppe "beginnt mit der Wicklung der
kleinsten Spule auf der kleinsten Stufe der ersten Spulenform, schreitet gegen das nahe Ende nach rückwärts fort und endet mit
der Wicklung der größten Spule auf der größten Stufe der ersten Spulenform. Koch ohne Abtrennung des Drahtes wird als zweiter
Verfahrensschritt der Revolver um einen Schritt weitergeschaltet, um die erste Spulenform mit den darauf gewickelten Spulen in
die inaktive Stellung und die zweite Spulenform in die Wicklungsstellung zu "bewegen. Foch ohne Abtrennung des Drahtes
wird als dritter Verfahrensschritt die zweite Polgruppe von Spulen auf die zweite Spulenform gewickelt, wobei die zweite
Spulenform aufgestellt und in die Wicklungsstellung gebracht
wird. Die Bewickelung der zweiten Polgruppe beginnt mit der Wicklung der größten Spule auf der größten Stufe der zweiten
Spulenform, schreitet nach vorwärts gegen das nahe Ende fort und endet mit der Wicklung der kleinsten Spule an der kleinsten
Stufe der zweiten Spulenform. Abschließend werden die Spulenformen zusammengelegt, und die Spulen werden daraus entfernt.
Die Vorrichtung nach der Erfindung umfaßt eine erste und zweite abgestufte zusammenlegbare Spulenform, von denen jede ein vorderes
entferntes Ende und ein rückwärtiges nahes Ende in Anbringung an einem drehbaren Revolver aufweist, wobei sich die
kleinste Stufe desselben neben seinem entfernten Ende und die größte Stufe neben seinem nahen Ende befinden. Es sind Mittel
vorgesehen, um einen Draht auf den Spulenformen aufzuwickeln, sowie Mittel zur Drehung des Revolvers, um schrittweise
aufeinanderfolgend die Spulenformen in Wicklungsstellung mit
den Wicklungsmitteln anzubringen. Auch sind Elemente vorgesehen, um das beginnende Ende des Drahtes, auf welches die
Spulen gewickelt werden, zu halten, wobei sich dieses Ende von den Wicklungselementen an einer Stelle neben der kleinsten
Stufe einer der Spulenformen an deren Wicklungsstellung sowie innerhalb des Drehweges der Wicklungselemente erstreckt, so
daß die kleinste Spule anfänglich auf die kleinste Stufe der Wicklungsform gewickelt werden kann, während die restlichen
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Spulen progressiv nach rückwärts gegen das nahe Ende der Spulenform
gewickelt werden.
Eine Aufgabe der Erfindung "besteht in der Schaffung eines Verfahrens
zur Wicklung von Feldspulen eines zweipoligen Statorkerngliedes einer Dynamomaschine, wobei die Zwischenpolver-'
bindung zwischen den größten Spulen der beiden Pole verläuft.
Weiterer Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zur Wicklung von Feldspulen für ein zweipoliges Statorkern-
^lied einer Dynamomaschine, wobei die Zwischenpolverbindung
zwischen den größten Spulen der beiden Pole verläuft.
Die Erfindung schafft also ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Wicklung von Feldspulen für ein zweipoliges Statorkernglied einer Dynamomaschine, wobei die Feldspulen eine erste
und zweite Polgruppe von Spulen umfassen, von denen jede mehrere fortschreitend kleinere konzentrische Spulen aufweist.
Gemäß dem Verfahren nach der Erfindung wird die erste Polgruppe von Spulen gewickelt, ohne den Draht abzutrennen, von welchem
die Spulen gewickelt werden, und zwar auf die erste von zwei abgestuften zusammenlegbaren Spulenformen, wobei die erste
Spulenform ausgedehnt und zu einer Wicklungsstellung geführt wird, während die zweite der Spulenformen sich in einer, inaktiven
Stellung befindet. Jede der Spulenformen weist ein vorderes entferntes Ende und ein rückwärtiges nahes Ende
in Anbringung an einem drehbaren Revolver auf, wobei die kleinere Stufe jeder Spulenform sich neben ihrem entfernten
Ende und die größte Stufe neben ihrem nahen Ende befinden. Die Wicklung der ersten Polgruppe beginnt mit der Wicklung
der kleinsten Spule auf der kleinsten Stufe der ersten Spulenform, schreitet nach rückwärts gegen das nahe Ende fort und
endet mit der Wicklung der größten Spule auf der größten Stufe der ersten Spulenform. Der Revolver wird alsdann um
einen Schritt weitergeschaltet, jedoch ohne den Draht abzutrennen, um auf diese Weise die erste Spulenform mit den darauf
gewickelten Spulen in die inaktive Stellung und die zweite Spulenform in die Wicklungsstellung zu bewegen. Die
zweite Polgruppe von Spulen wird alsdann, ohne den Draht ab-
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zutrennen, auf die zweite Spulenform gewickelt, welche ausgedehnt
und in ihre Wicklungsstellung gebracht wird, wobei die Wicklung der zweiten Polgruppe mit der Wicklung der größten
Spule auf der größten Stufe der zweiten Spulenform fortschreitend nach vorn gegen das entfernte Ende beginnt und mit der
Wicklung der kleinsten Spule auf der kleinsten Stufe der zweiten. Spulenform endet. Abschließend werden die Spulenformen zusammengelegt
und die Spulen hiervon entfernt.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines bekannten Verfahrens
zur Wicklung von zweipoligen Feldspulen unter Verwendung eines Flugwicklers in schematischer Darstellung,
Fig. 2 die nach dem Verfahren sowie mit der Vorrichtung gemäß Fig. 1 gewickelten Spulen nach Anbringung auf den
Blättern einer Spuleneinsetzvorrichtung in Seitenansicht sowie in schematischer Darstellung,
Fig. 3 die auf den Einsetzblättern angeordneten Spulen
gemäß einem Schnitt längs der Linie 3-3 von Fig. 2, in schematischer Darstellung,
Fig. 4 die nach dem. bekannten Verfahren sowie mit der
Vorrichtung gemäß Fig. 1 gewickelten Feldspulen nach Einsetzen in die Schlitze eines Statorkerngliedes in einer
bruchstückweisen Seitenschnitfcdarstellung,
Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel eines Statorkerngliedes
mit nach dem Stand der Technik gewickelten Feldspulen, welche in den Schlitzen des Statorkerngliedes angebracht
sind, in Stirnansicht,
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'Λ .*■
I"ig. 6 die Durchführung eines Beispiels des erfindungsgemäßen
Verfahrens in schematischer Darstellung,
Fig. 7 die nach dem Verfahren sowie mit der Vorrichtung
gemäß Fig. 6 gewickelten Spulen in schematischer Seitenansicht,
Fig. 8 die nach dem Verfahren sowie mit der Vorrichtung gemäß Fig. 6 gewickelten Spulen nach Anbringung auf den
Blättern einer Spuleneinsetzvorrichtung in bruchstückweiser Seitenansicht,
W Fig. 9 die auf den Einsetzblättern angeordneten Spulen im Schnitt nach der Linie 9-9 von Fig. 8 sowie in
schematischer· Darstellung,
Fig. 10 die nach dem Verfahren sowie mit der Vorrichtung £pmäß Fig. 6 gewickelten Spulen nach Einsetzen in die
Schlitze eines Statorkerngliedes in einer bruchstückweisen Schnittansicht,
Fig. 11 ein Statorkernglied mit in dessen Schlitzen angebrachten, nach dem Verfahren sowie mit der Vorrichtung gemäß
Fig. 6 gewickelten Spulen in Stirnansicht,
Fig. 12 ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung in Seitenansicht,
Fig. 13 einen Schnitt längs der Linie 13 - 13 von Fig. 12,
Fig. 14 einen Schnitt längs der Linie 14 - 14 von Fig.
zur Veranschaulichung des ersten Verfahrensschrittes des Wicklungsvorganges,
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Fig. 15 einen Schnitt längs der Linie 15-15 von Fig.
zur Veranschaulichung des Beginns der Wicklung der kleinsten
Spule der ersten Polgruppe von Spulen,
Fig. 16 einen Schnitt längs der Linie 16-16 von Fig. in bruchstückweiser Stirnansicht,
Fig. 17 einen Schnitt ähnlich Fig. 15, wobei jedoch die
Vollendung der Wicklung der ersten Polgruppe von Spulen veranschaulicht ist,
Fig. 18 eine Obenansicht ähnlich Fig. 15 zur Veranschaulichung
der Spulenformen nach Weiterschaltung aus der Stellung gemäß Fig. 17,
Fig. 19 einen Schnitt längs der Linie 19-19 von Fig. 18,
Fig. 20 eine Obenansicht ähnlich Fig. 18 zur Veranschaulichung der Vorrichtung nach Vollendung der Wicklung der
kleinsten Spule der zweiten Polgruppe,
Fig. 21 eine Obenansicht ähnlich Fig. 20 zur Veranschau-
aus
lichung/der Stellung gemäß Fig. 20 um einen Schritt ■weiterbewegten
Spulenformen,
Fig. 22 eine Obenansicht ähnlich Fig. 21 zur Veranschaulichung des Betriebes des Abschalt- und Klemmechanismus,
Fig. 23 den Abschalt- und Klemmechanismus von Fig. 22 in
perspektivischer und bruchstückweiser Darstellung,
Fig. 24 ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung in bruchstückweiser perspektivischer Ansicht,
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- ίο -
I1Ig. 25 eine Obenansicht des Ausführungsbeispiels gemäß
Fig.· 24 in Nachfolge zur Vollendung der Wicklung der
Zweipolgruppen von Spulen,
Fig. 26 eine Obenansicht ähnlich Fig. 25 zur Veranschaulichung
der Spulenformen in Fachfolge zu einem Weiterschal tungsVorgang aus der Stellung gemäß Fig. 25>
Fig. 27 den Betrieb de.s Abschalt- und Klemmechanismus
des Ausführungsbeispiels nach Fig. 24 in bruchstückweiser perspektivischer Ansicht.
Gemäß Fig. 1-5 sind ein bisher angewendetes Verfahren nebst zugehöriger
Vorrichtung zur Wicklung zweipoliger Feldspulen für ein 24- Schlitze aufweisendes Statorkernglied 30 beschrieben.
Die üblicherweise verwendete Vorrichtung umfaßt einen Flugwickler 32, welcher durch einen Motor 34- gedreht wird und
axial zwischen einer Ausfahrstellung (in Fig. 1 ausgezogen dargestellt) und einer Rückzugsstellung (an einer Stelle 32a
gestrichelt dargestellt) beispielsweise durch einen Mechanismus gemäß der USA-Patentschrift 3 373 219 bewegbar ist. Der
Draht 36 verläuft von der Drahtquelle 38, beispielsweise einer üblichen Drahtvorratsspule, über den Mittelpunkt einer Flugwicklerwelle
40 und von dort zu einer Pistole 4-2. Eine erste und zweite abgestufte Spulenform 44, 46 weisen jeweils ein
entferntes Ende 48 und ein nahes Ende 50 in Anbringung an einem
drehbaren Revolver 52 auf. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
weist jede der Spulenformen 44-, 46 fünf Stufen auf, wobei die kleinste Stufe 54 neben dem entfernten Ende und die größte
Stufe 56 neben dem nahen Ende 50 liegen.
Das beginnende Ende 58 des Drahtes 36 verläuft auf der Pistole
42 des Flugwicklers 32 und muß vor der Drehung des Flugwicklers 32 befestigt werden, um den Draht auf die Spulenform zwecks Ausbildung
von Spulen hierauf zu wickeln. Es versteht sich, daß nach Befestigung des beginnenden Endes 58 und Drehung des Flugwicklers
32, um hierbei den Draht 36 in Spulen auf der Spulen-
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form zu wickeln, der Draht 36 von der Drahtquelite-38 abgezogen
wird. Das "beginnende Ende 58, welches von dem Befestigungspunkt
zu der ersten Spule verläuft, die auf der Spulenform gewickelt wird, kann nicht über den Drehweg des Flugwicklers 32 verlaufen,
welcher durch die gestrichelte Linie 60 dargestellt ist. Daher
wurde "bisher das beginnende Ende 58 an einer Stelle 62 mit
einem Punkt verklemmt, welcher in Rückwärtsrichtung einen Abstand gegenüber dem Drehweg des llugwicklers 32 in seiner
äußerst rückwärtigen ausgedehnten Stellung aufweist. Dies erforderte anfänglich die Wicklung der größten Spule 64 der ersten
Polgruppe von Spulen 66 auf der größten Stufe. 56 der Spulenform
44, danach eine Rückziehung des ITlugwicklers 32 in der durch
den Pfeil 68 veranschaulichten Richtung, um aufeinanderfolgend die fortschreitend kleineren Spulen auf die fortschreitend
kleineren Stufen zu wickeln, wobei die Wicklung der -ersten Polgruppe 66 mit der Wicklung der kleinsten Spule/auf der
kleinsten Stufe 54- abschließt. Der Flugwickler 32 wird alsdann
wieder ausgedehnt, und der Revolver 52 wird um einen Schritt
weitergeschaltet, wie dies durch den Pfeil 72 veranschaulicht
ist, um die Spulenform 46 in Wicklungsbeziehung mit dem Flugwickler
32 zu bringen, wobei die Ausdehnung des Flugwicklers
und der Schrittschaltvorgang Draht aus dem Flugwiekler ziehen,
um die Zwischenpolverbindung 74 zu bilden. Die Wicklung der
zweiten Polgruppe von Spulen 76 schreitet alsdann in der
gleichen Weise fort, wobei die größte Spule 78 zuerst auf
die größte Stufe 80 der Spulenform 46 gewickelt wird, wonach die fortschreitend kleineren Spulen aufeinanderfolgend gewickelt
werden, während der Elugwiekler 32 in der durch den
Pfeil 82 veranschaulichten Richtung zurückgezogen wird, worauf schließlich die kleinste Spule 84 auf die kleinste
Stufe 86 der Spulenform 46 gewickelt wird.
Daraus ergibt sich, daß das beginnende Ende 58, von welchem die Spulen gewickelt werden, zu der größten Spule 64 der
ersten Polgruppe 66 verläuft, wobei sich die Zwischenpolverbindung 74 von der kleinsten Spule 70 der ersten Polgruppe
66 über die Spulen dieser Polgruppe zu der größten Spule 78 der
zweiten Polgruppe 76 erstreckt ; das abschließende Ende 88
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verläuft von der kleinsten Spule 84 der zweiten Polgruppe 76 weg. Es versteht sich, daß der Flugwickler 32 "bevorzugt
schwingungsmäßig über jede Spulenformstufe verfahren wird,
um den Draht hierauf lagenmäßig zu wickeln, wobei der Plugwickler schrittweise von der Wicklungsstellung gegenüber einer
Spulenformstufe zu einer Wicklungsstellung mit der nächst kleineren Spulenformstufe schrittweise bewegt wird, nachdem die
Wicklung jeder Spule vollendet wurde; eine solche Verfahr- und Schrittschaltbewegung wird beispielsweise durch den Mechanismus
gemäß der USA-Patentschrift 3 575 219 bewirkt.
k Wie sich ferner aus den erwähnten USA-Patentschriften 3 415
und 3 575 219 ergibt, werden in Nachfolge zu der Wicklung der ersten und zweiten Polgruppe von Spulen 66, 76 auf den Spulenformen
44, 46 die Spulenformen nach abwärts in eine Entladungsstellung in dicht benachbarter paralleler Anordnung geschwenkt.
Die Spulenformen sind mit Spiel versehen, um zu gewährleisten, daß sie in Eingriffsbeziehung mit dem Kreis von Blättern 90
der Spuleneinsetzvorrichtung 92 abgesenkt werden; in Nachfolge hierzu werden die Spulenformen zusammengelegt und die
Spulen unmittelbar von den zusammengelegten Spulenformen auf die Einsetzblätter übergeben, wie dies in Fig. 2, 3 veranschaulicht
ist. In Fachfolge zu der Übergabe der ersten und zweiten Polgruppe von Spulen 66, 76 zu den Einsetzblättern 90 wird
das Statorkernglied 30 auf den Einsetzblättern auf den Spulen angeordnet, und die Spulen werden alsdann in die Schlitze
derselben (Fig. 5) eingestoßen, wie dies in Einzelheiten in der erwähnten USA-Patentschrift 3 324 536 beschrieben ist.
Gemäß Fig. 2, 3 verläuft die Zwischenpolverbindung 74 nach der
Übergabe der ersten und zweiten Polgruppe von Spulen 66, 76 zu den Einsetzblättern 90 von der kleinsten Spule 70 der Polgruppe
66 unter den größten Spulen zu der größten Spule 78 der
Polgruppe 76; die abschließende Leitung 88 verläuft in ähnlicher
Weise von der kleinsten Spule 84 des Poles 76 unter die
größeren Spulen dieses Poles. Nachdem die Spulen in die Schlitze 94 des Statorkerngliedes 30 ausgestoßen wurden, ergibt
sich aus Fig. 4, 5-, daß die <-Jwischenpol verbindung
2098297WiV
BAD ORIGINAL
BAD ORIGINAL
74 unter den Endwindungen 66a an der ersten Polgruppe kreuzend verlaufen und danach rund um die Bohrung zu der Endwindung
78a der zweiten Polgruppe 76 verlaufen muß. Außerdem ergibt
sich, daß die Endleitung 88 unter den Endwindungen 76a der zweiten Polgruppe kreuzend verlaufen muß, jedoch kann die
Bedienungsperson in Nachfolge zu der Übergabe der Spulen zu den Einsetzblättern 90 sowie vor der Anbringung des Statorkerngliedes
30 daran von Hand-die Endleitung 88 über die
Endwindungen 76a einfädeln, wie dies gestrichelt durch die
Linie 88a dargestellt ist. Infolge Vibrationen oder aus anderen Gründen neigt die Zwischenpolverbindung 74- zum Aufscheuern
der Endwindungen 66a, welche überkreuzt werden, wodurch eine oder mehrere der Spulen des Poles 66 oder der
gesamte Pol kurzgeschlossen werden können. In dem besonderen Fall hermetisch abgeschlossener Motoren, welche innerhalb eines
Gehäuses dicht eingeschlossen sind, erfordert die Reparatur solcher kurgeschlossener Wicklungen einen wesentlichen Aufwand.
Gemäß Fig. 6 - 11, in denen gleiche Elemente mit gleichen Bezugsziffern
wie vorangehend versehen sind, werden erfindungsgemäß die gleichen abgestuften Spulenformen 44, 46, der
drehbare Revovler 52 sowie der Flugwickler 32 wie in dem
Fall des vorangehend in Verbindung mit Fig. 1 abgehandelten Standes der Technik verwendet. Jedoch beginnt die Wicklung
der ersten Polgruppe von Spulen 66 mit der kleinsten Spule 70 an der kleinsten Stufe 54 der Spulenform 44, schreitet
gemäß der Richtung des Pfeiles 91 nach rückwärts fort und schließt mit der Wicklung der größten Spule 64 auf der
größten Hpulenformstufe 56. Der Revolver 52 wird alsdann
gemäß dem Pfeil 72 weitergeschaltet, wodurch eine Zwischenpolverbindung
74- gebildet wird; die Wicklung der zweiten
Polgruppe von Spulen 76 schreitet alsdann in üblicher Weise
fort, wobei mit der größten Spule 78 auf der größten Spulenform.r3tufe
80 begonnen wird, weiter in Vorwärtsrichtung gemäß dem Pfeil 82 und abschließend mit der Wid&ung der kleinsten
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fortgefahren wird Spule 84 auf der kleinsten Spulenformstufe 8#. Daraus ergibt
sich, daß die Zwischenpolverbxndung 74 zwischen den beiden
größten Spulen 64, 78 und nicht von der kleinsten Spule 70
zu der größten Spule 78 verläuft, wie in dem Fall gemäß dem
Stand der Technik.
Um Spulen auf der Spulenform zu wickeln, kann das beginnende Ende 58, welches von dem Flugwickler 32 zu dem Befestigungspunkt 62 verläuft, nicht -quer zu dem Drehweg 60 des Flugwicklers
verlaufen. Daher wird erfindungsgemäß, um die erste Polgruppe 66 der Spulen auf der Spulenform 44 beginnend mit
ψ der kleinsten Spule 70 sowie nach rückwärts fortschreitend
zu der größten Spule 64 zu wickeln, das beginnende Ende 58 zumindest
anfänglich neben der kleinsten Stufe 54 sowie innerhalb
des Drehweges 60 des Flugwicklers 32 gäalten. Gemäß
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel nach der Erfindung wird
das beginnende Ende 58 wiederum an der Stelle 62 an einem
Punkt befestigt, der sich rückwärts im Abstand gegenüber dem Drehweg 60 des Flugwicklers 32 in seiner Ausfahrstellung
befindet. Das beginnende Ende 58 verläuft zu einem zweiten
Punkt 93 neben dem nahen Ende der Spulenform 44, welches sich •noch rückwärts gegenüber dem Drehweg 60 des Flugwicklers 32
in seiner Ausfahrstellung befindet, alsdann nach vorn zu dem
^ Punkt 95 neben der kleinsten Stufe 54 sowie innerhalb des
Drehweges 60 und abschließend zu der Pistole 42 des Flugwicklers 32. Daher kann die kleinste Spule 70 anfänglich auf
die kleinste Stufe 54 gewickelt werden; wenn der Wicklungsvorgang nach rückwärts in Richtung 90 fortschreitet, werden die
fortschreitend größeren Spulen aufeinanderfolgend über dem beginnenden Ende 58 gewickelt, wie dies durch die gestrichelte
Linie 58a veranschaulicht ist. Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung wird das beginnende Ende
58 an dem Punkt 97 neben dem entfernten Ende der kleinsten Stufe 5^ verklemmt, welche wiederum innerhalb des Drehweges
60 des Flugwicklers 32 liegt.
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Gemäß I1Ig. 7 ■>
in welcher die erste und zweite Polgruppe der Spulen 66, 76 schematisch veranschaulicht and, wie sie nach
Entfernung von den Spulenformen 44, 4-6 erscheinen würden, jedoch vor deren Zusammenlegen in koplanare Beziehung auf
Einsatzblättern 90, ergibt es sich, daß das beginnende Ende 58 von der kleinsten Spule 70 äer Polgruppe 66 durch das
Innere der fortschreitend größeren Spulen dieser Gruppe verläuft, wie dies "beispielsweise "bei der Bezugsziffer 58a
gezeigt ist. Aus Fig. 8,-9 ist ersichtlich, daß nach Übergabe' der Polgruppen 66, 76 zu den Einsatzblättern 90 das beginnende
Ende 58 über die Spulen umfassend die erste Polgruppe 66 verläuft,
daß das abschließende Ende 88 unter den Spulen mit der zweiten Polgruppe 76 verläuft und daß die Zwischenpolverbindung
74- direkt zwischen den beiden größten Spulen 64-, 78 verläuft.
Gemäß Fig. 10, 11 erstreckt sich in Nachfolge zu dem Einsetzen der
Polgruppen 66, 76 der Spulen in die Schlitze 94- des Statorkerngliedes
30 das beginnende Ende 58 von der Endwindung 70a der
kleinsten Spule 70 der Polgruppe 66 nach außen, ohne über die
Endwindungen 66a zu verlaufen; die Zwischenpolverbindung 74-erstreckt
sich rund um die Bohrung von der Endwindung 64-a der größten Spule 64- der Polgruppe 66 zu der Endwindung 78a
der größten Spule 78 der Polgruppe 76, ohne irgendeine der Endwindungen 66a, 76a irgendeiner Polgruppe zu überkreuzen.
Dieses abschließende Ende 88 verläuft wiederum über die Endwindungen 76a. Wie bei dem bekannten Verfahren kann jedoch die
Bedienungsperson das abschließende Ende über die verbleibenden. Endwindungen 76a aufstecken, so daß es nicht über.diese Endwindungen
verläuft, wie dies durch die gestrichelte Linie 88a dargestellt ist. Wenn die Zwischenpolverbindung 74- direkt zwischen
den Endwindungen 64-a, 78a der größten Spulen der zwei Polgruppen 66, 76 verläuft und nicht über die Endwindungen
einer der Gruppen, ist die Gefahr der Zwischenpolverbindungs-KurzSchließung
einer oder mehrerer der Spulen einer der Polgruppen beseitigt.
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BAD ORIGINAL
In Fig. 12 - 23, wo das bevorzugte Ausführungsbeispiel der Vorrichtung sowie des Verfahrens nach, der Erfindung veranschaulicht
ist, weisen gleiche Elemente gleiche Bezugsziffern auf. Abgestufte Spulenformen 44, 46 sind an Lagerplatten 98, 100
gelagert, welche entsprechend schwenkbar auf dem Revolver 52 angebracht sind. Die Spulenformen 44, 46 sind daher schwenkbar
beweglich zwischen nach oben in Längsrichtung verlaufenden Stellungen und nach unten verlaufenden Entladungsstellungen,
wobei die Spulenform 44 in Fig. 12 in ihrer oberen Stellung ausgezogen und mittels gestrichelter Linien 44a an ihrer
Entladungsstellung dargestellt sind. Die Spulenform 46 ist in " ihrer Entladungsstellung dargestellt. Obgleich die Spulenform
46 in ihrer nach unten verlaufenden Entladungsstellung gezeigt
ist, werden beide Spulenformen vorzugsweise gleichzeitig zwischen ihrer oberen und/^ntladungsstellung durch einen (nicht gezeigten)
Mechanismus angehoben und abgesenkt, wobei dieser Mechanismus durch einen geeigneten Fluidkraftzylinder 102 betätigt wird,
der keinen Teil der vorliegenden Erfindung darstellt.
Jede der Spulenformen 44, 46 umfaßt einen festen Teil 44-2, 46-2, die an der entsprechenden Lagerplatte 98, 100 befestigt
sind, sowie einen zusammenlegbaren Teil 44-1, 46-1, welche auf der entsprechenden Lagerplatte zur Bewegung zwischen der Zusammenlegsteilung
und dem aufgestellten Zustand gelagert sind. Ein geeigneter (nicht veranschaulichter) Fockenmechanismus,
welcher keinen Teil der vorliegenden Erfinduqg bildet, dehnt die Spulenformteile 44-1, 46-1 in ihre Ausdehnungsstellungen
aus, wenn eine Schwenkbewegung der Spulenformen in ihre oberen Stellungen erfolgt, und legt die Spulenformteile 44-1, 46-1
bei Bewegung der Spulenformen in ihre EntladungsStellungen
zusammen.
Der Revolver 52 ist sowohl drehbar als auch vertikal beweglich
zwischen einer oberen Wicklungsstellung und einer unteren Entladungsstellung durch einen Block 104 gelagert, welcher auf einem
Paar längsverlaufender Schienen 106, 108 angebracht ist, die
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sich nach rückwärts zu dem Gehäuse 110 erstrecken. Die Schienen
106, 108 sind durch Lager 112 auf der oberen Platte 114 gelagert, welche durch die Seitenplatten 116, 118 (Fig. 12, 13) gelagert
wird. Die Schienen 106, 108 werden auch durch geeignete (nicht gezeigte) Lager in dem Gehäuse 110 in der durch die Pfeile 120
veranschaulichten Richtung längsteweglich gelagert, um den
Block 104, den Revolver 52 sowie die Spulenformen 44, 46 zwischen einer vorderen Wicklungsstellung gemäß-der ausgezogenen Darstellung
von Fig. 12 und einer rückwärtigen Entladungsstellung zu "bewegen. Der Block 104 sowie die Schienen 106 werden in Längsrichtung
mittels eines anderen geeigneten Fluidkraftzylinders (nicht veranschaulicht) "bewegt. Der Revolver 52 sowie die Spulenformen
44, 46 werden vertikal zwischen einer oberen Stellung gemäß der ausgezogenen Darstellung von Fig. 12 und einer unteren
Entladungsstellung durch einen anderen geeigneten Fluidkraftzylinder
122 angehoben und abgesenkt. Daher befinden sich, wenn die Spulenformen 44, 46 in ihre EntladungsStellungen nach
unten geschwenkt, der Block 104, die Schienen 106, 108, der Revolver 52 sowie die Spulenformen 44, 46 nach rückwärts bewegt
und der Revolver 52 sowie die Spulenformen 44, 46 nach
unten bewegt sind, die Spulenformen 44, 46 in Spulenübergabesteilung mit den Blättern 90 der Spuleneinsetzeinrichtung 92,
wie dies durch gestrichelte Linien 44b, 46b veranschaulicht ist. Wenn der Block 104, die Schienen 106, 108 sowie der Revolver
52 sich in ihren Vorwärtsstellungen befinden, kämmt das Schrittschaltzahnrad
124 auf dem Revolver 52 mit dem Schcittschaltantriebszahnrad
126, das durch einen geeigneten Schrittschaltantriebsmotor 128 angetrieben wird, der auf einer Deckplatte 114
durch einen Bügel I30 montiert ist.
Eine Spulenübergabebüchse 132 (gestrichelt dargestellt), welche
keinen Teil der vorliegenden Erfindung darstellt, wird zwischen einer oberen unwirksamen Stellung und einer unteren Spulenübergabentellung
bewegt, wie dies durch gestrichelte Linien 132a veranschaulicht ist, und zwar mittels eines anderen geeigneten
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BADORPiNAU
Fluidkraftzylinders 134. Geeignete Mechanismen, durch welche
die Spulenformen 44, 46 schwenkbar zwischen ihren oberen und Entladungsstellungen bewegt sowie ausgedehnt und zusammengelegt
werden, wodurch der Revolver 52 in Längsrichtung zwischen seiner Vorwärts- und Rückwärtsstellung sowie vertikal zwischen seiner
"oberen und Spulenübergabesteilung bewegt werden kann, sowie ferner zur Betätigung der Spulenübergabebüchse 132 zwischen ihrer
unwirksamen und Spulenübexgabestellung ergeben sich aus dem
Vorschlag der deutschen Patentanmeldung (USA-Serien-Fr.
859 148).
Erfindungsgemäß ist eine erste Stange 136 mittels eines Bügels
138 an einem beweglichen Spulenformteil 44-1 neben dem rückwärtigen
oder nahen Ende der größten Stufe 56-1 angeordnet,
wobei sich die Stange 136 in dichter Iahe zu der Seite 140 der größten Stufe 56-1 befindet und vertikal nach oben verläuft,
wenn die Spulenformanordnung 44 sich in ihrer oberen Stellung befindet. Die Stange 136 definiert einen Punkt 93 (Fig. 6), wenn
die Spulenform 44 sich in ihrer oberen Stellung befindet.
Eine zweite Stange 142 bildet einen Ansatz der Kolbenstange des Fluidkraftzylinders 144, welcher an der Seitenplatte 116 angebracht
ist. Die Stange 142 ist auswahlmäßig durch Betätigung des Zylinders 144 zwischen einer Rückzugsstellung, wie sie in
Fig. 17 und gestrichelt durch Linien 142a in Fig. 15 veranschaulicht
ist, wobei sde sich außerhalb des Drehweges 60 des Flugwicklers 32 befindet, und einer Ausfahrstellung beweglich,
in welcher sie quer in den Zwischenraum zwischen den Spulenformteilen 44-1, 44-2 neben dem rückwärtigen Ende der kleinsten Stufe
54-I, 54-2 gemäß Fig. 12, 13, 15, 16 verläuft. Ein Klemm- und
Abschaltmechanismus 146, welcher nachfolgend in Einzelheiten beschrieben wird, ist ebenfalls an der Seitenplatte 116 durch einen
geeigneten (nicht veranschaulichten) Bügel angebracht. In der Ausfahrsteilung definiert die Stange 142 einen Punkt 95 gemäß
Fig. 6.
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Gemäß Fig. 14 verläuft die Stange 136, wenn die Spulenform 44
nach, unten in ihre Entladungsstellung 44a gemäß Fig. 12 geschwenkt
ist, in Längsrichtung nach vorn gegen den Flugwickler 32. Bei zurückgezogener Stange 142, wobei sich die Pistole 42
des Flugwicklers 32 in ihrer oberen Vertikalstellung 42-1 (Fig.
13, 14, 15, 16) und in ihrer Anfangsstellung in Wicklungsstellung gegenüber der kleinsten Stufe 54- (Fig. 12, 14, 15) befindet,
so verläuft die Stange, wenn das beginnende Ende 58 des
Drahtes 36 in dem Klemm- und Abschaltmechanismus 14G verklemmt
ist, diagonal über die in Längsrichtung nach vorn verlaufende Stange 136, wie in Fig. 14 veranschaulicht ist. Die
Spulenformanordnung 44 wird alsdann (zusammen mit der Spulenformanordnung
46) nach oben in die Stellung gemäß Fig. 12, 15 verschwenkt, die gestrichelt in Fig. 13 veranschaulicht ist,
wodurch, bewirkt wird, daß die Stange 136 gegen das beginnende
Ende 58 anliegt, so daß ein erster Längenabschnitt des Drahtes
58-1 von dem Klemm- und Abschaltmechanismus 146 zu der Stange 136 und ein zweiter Längenabschnitt 58-2 von der Stange 136
zu der Pistole in deren oberer An fangs st ellung 42-1 verlaufen, wie dies gestrichelt in Fig. 13, 15? 16 dargestellt ist. Der
Zylinder 144 wird alsdann betätigt, um die Kolbenstange 142 von ihrer Rückzugsstellung 142a in ihre Ausfahrstellung zu bewegen,
in welcher sie in den Schlitz 154 zwischen den Spulenformteilen
44-1, 44-2 gemäß Fig. 12, 13, 15, 16 verläuft.
Gemäß Fig. 13, 14, 16 ist die Spulenformanordnung (und auch die
Spulenformanordnung 46) in einem leichten Winkel gegenüber
der Vertikalen angeordnet, wobeifäS?che örtliche Anordnung
der Spulenformen, welche keinen Bestandteil der Erfindung bildet, bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel erforderlich
ist, um die Seiten der Spulen gegenüber den Schlitzen richtig festzulegen, welche zwischen den Einsatzblättern 90 gebildet
sind.
Ein (nicht veranschaulichter) Kupplungsbremsmechanismus wird alsdann so betätigt, daß der Motor 34 die Welle 40 und den
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Flugwickler 32 in der durch den Pfeil 14-8 veranschaulichten
Richtung treibt. Aus Fig. 15, 16 ergibt sich, daß bei Drehung
del? Pistole 42 in der Richtung 14-8 aus ihrer anfänglichen oberen Stellung 4-2-1 in die Stellung 4-2-2 der beginnende Drahtabschnitt
58-2 so bewegt wird, daß er über die Stange 14-2
verläuft und gegen diese anliegt. Wie in Fig. 12 zusätzlich veranschaulicht ist, wird, wenn die Drehbewegung der Pistole
42 sich in der Sichtung 148 fortsetzt, der beginnende Endabschnitt 58-2 rund um die Stange 142 und nach innen gegen die
Seite 140 der Spulenformanordnung 44 gezogen, wobei die Stange 142 einen Punkt 95 (Fig· 6) neben der Seite 140 der Spulenform-
* anordnung 44 sowie neben dem rückwärtigen Ende der kleinsten
Stufe 54- definiert. Wenn die Drehbewegung der Pistole 42 in
Richtung 148 von der Stellung 42-4 durch die Stellung 42-5 zu
der Stellung 42-6 fortschreitet, so ergibt sich, daß der beginnende
Endabschnitt 58-2 rund um die Teile 54-2, 54-1 der kleinsten Stufe gewickelt wird, wodurch die Wicklung der
kleinsten Spule 70 eingeleitet wird. Die Wicklung der kleinsten Spule 70 schreitet alsdann fort, wobei der Plugwickler 32 in
der Richtung 148 gedreht und schwingend über die Länge der kleinsten Stufe 54 verfahren wird, wie dies durch die Pfeile
150 in Fig. 12 veranschaulicht ist, wodurch eine Lagenwicklung
der gewünschten Anzahl von Windungen umfassend die kleinste Spule 70 bewirkt wird.
Eine bestimmte Anzahl von Windungen vor der Vollendung der Wicklung der kleinsten Spule 70 auf der kleinsten Stufe 54
gemäß Abführung seitens eines üblichen (nicht veranschaulichten) Windungszählers, wird der Zylinder 144 zur Rückziehung der Stange
142 betätigt, wobei die Anzahl der schon auf der kleinsten Spule 70 gewickelten Windungen nunmehr das beginnende Ende 58 verankert.
Der Flugwickler 32 wird alsdann schrittschaltmaßig. um einen Schritt nach rückwärts bewegt, wie dies durch den Pfeil
152 von Fig. 12 veranschaulicht ist, um hierbei die Pistole
in Wicklungsbeziehung mit der nächsten größeren Spulenformstufe
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einzustellen, wonach die Wicklung der nächst größeren Spule
in der gleichen Weise auf diesen Schritt fortschreitet. Die fortschreitend größeren Spulen werden alsdann aufeinandei&lgend
auf voranschreitend größere Stufen gewickelt, wobei die Wicklung der ersten Polgruppe 66 mit der Wicklung der größten Spule auf
der größten Stufe 56 endet. Der beginnende Endabschnitt 58-1
verläuft längs der Seite 140 der Spulenform 44 in allgemeiner Ausrichtung mit dem Schlitz 154-, welcher zwischen dem oberen
und unteren Teil 44-1, 44-2 festgelegt ist. Wenn zunehmend größere Spulen aufeinanderfolgend nach rückwärts gegen das nahe
Ende der Spulenform 44 gewickelt werden, so werden die fortschreitend größeren. Spulen über den beginnenden Endabschnitt
58-1 gewickelt und ziehen den beginnenden Endabschnitt in den Schlitz 154-, wie sich am besten aus Fig. 19 ergibt.
Wenn die Spulenform 44 sich in ihrer Wicklungsstellung befindet,
so befindet sich gemäß Fig. 17 die andere Spulenform 46 in
ihrer unwirksamen Stellung. Der Klemm- und Abschaltmechanismus 146, welcher keinen Teil der vorliegenden Erfindung bildet,
umfaßt ein Paar beweglicher Klemm- und Abschaltblöcke 156, 158, welche zwischen einer geschlossenen Abschalt- und Klemmstellung
gemäß Fig. 15 und einer offenen Stellung gemäß Fig. 17, 23 durch ein geeignetes Gestänge 160 bewegt werden, das
durch den Fluidkraftzylinder 162 betätigt wird. Ein Draht-Pol-Aus-Haken 164 wird durch den Fluidkraftzylinder 166 zwischen
einer Rückzugsstellung hinter dem Klemm- und Abschaltmechanismus
146 gemäß Fig. 155 17? 22, 23 sowie einer Ausfahrstellung
betätigt, in welcher er durch die Blöcke 156, 158 in ihren
öffnungsStellungen gemäß Fig. 20 verläuft.
Eine bestimmte Anzahl von Windungen vor Vollendung der Wicklung der größten Spule 64 der ersten Polgruppe 66 gemäß Abfühlurg
durch den Windungszahler wird der Zylinder 162 betätigt, um
die Abschalt- und Klemmblöcke 156, 158 zu öffnen und den beginnenden
Endabschnitt 58-1 gemäß Fig. 17 freizugeben. Bei Vollendung der größten Spule 64 wird der Flugwickler 32 angehalten,
wobei sich die Pistole 42 in der oberen Stellung gemäß
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Fig. 17 "befindet. Der Revolver 52 wird alsdann gemäß dem Pfeil
72 um einen Schritt weitergeschaltet, um hierbei die Spulenform
46 zu der Wicklungsstellung in Wicklungsbeziehung mit der Pistole 42 des Flugwicklers 32 zu drehen und die Spulenform
44 mit der ersten darauf gewickelten Gruppe von Spulen 66 in
die unwirksame Stellung gemäß Fig. 18 zu drehen, wobei durch diese Schrittschaltung des Revolvers 52 Draht von der Pistole
42 zwecks Bildung der £wischenpolverbindung 74- abgezogen wird,
welche rund um den Revolver 52 gewickelt wird.
Die Drehrichtung des Motors 34, der Welle 40 sowie des Flug-
w Wicklers 32 wird alsdann gemäß dem Pfeil 168 umgekehrt, und
die Wicklung von Spulen auf der Spulenform 46 schreitet danach in üblicher Weise voran, wobei die größte Spule 78 zuerst auf
die größte Stufe 80 gewickelt und der llugwickler danach Schritt um Schritt gemäß dem Pfeil 82 aufeinanderfolgend zurückgezogen
wird, um die fortschreitend kleineren Spulen auf den fortschreitend kleineren Stufen der Spulenform 46 zu
wickeln; die Wicklung schließt mit dem Wickeln der kleinsten Spule 84 auf der kleinsten Spulenformstufe 86 ab. Der llugwickler
32 wird schwingend gemäß dem Pfeil 150 während der
Wicklung jeder Spule auf jeder Stufe verfahren.
Gemäß Fig. 20, 21 ist bei Vollendung der Wicklung der kleinsten
Spule 84 auf der kleinsten Stufe 86 der Spulenform 46 der Plugwickler 32 vollständig in die Stellung 42a zurückgezogen, die
in Fig. 20 und - gestrichelt - in Fig. 14 vaanschaulicht ist,
wobei die Pistole 42 einen Vorwärtsabstand heraus aus der Wicklungsbeziehung
mit der kleinsten Stufe 86 aufweist und sich in ihrer oberen Stellung befindet. Der Zylinder 166 wird alsdann
betätigt, um den Haken 164 durch die geöffneten Abschalt- und Klemmblöcke 156, I58 nach vorn und oben (Pig. 13) auszufahren,
um eine Anlage gegen das abschließende Ende 88 des Drahtes zu erzielen, welcher von der Pistole 42 ausgeht. Der Revolver 52
wird alsdann um einen Schritt geschaltet, wie dies durch den Pfeil 72 veranschaulicht ist, um auf diese Weise die Spulen-
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form 44 mit der daran "befindlichen Polgruppe von Spulen 66 in
die Wicklungsstellung und die Spulenform 46 mit der daran befindlichen
Polgruppe von Spulen 78 in die unwirksame Stellung
zu drehen. Diese Schrittbewegung des Revolvers 52 zieht Draht aus der Pistole 42, wodurch das abschließende Ende 88 zum Überkreuzen
rund um die Seite des Revolvers gegenüberliegend der Zwischenpolverbindung 7^ gebracht wird; das abschließende Ende
88 befindet sich in Eingriff und wird durch eine Schraubenfeder 170 an der Seite des Revolvers 52 gehalten.
Gemäß S1Ig. 22, 23 wird alsdann der Zylinder 16.6 betätigt, um
den Haken 164 nach unten von der Pistole 42 weg zurückzuziehen und hierbei weiteren Draht aus dr Pistole 42 zu ziehen, so daß
der abschließende Endabschnitt 88-1 gebildet wird, welcher von dem Haken 164 rund um den Revolver 52 ausgeht; ein Abschnitt
88-2 verläuft von dem Haken 164 zu der Pistole 42. Der Haken 164 zieht sich durch die geöffneten Abschalt- und Elemmblöcke
156, 158 zurück. Der Block 156 weist einen ausgeschnittenen,
darin eingeformten Abschnitt 172 auf, während,,der Block I58
ein daran befestigtes Schneidblatt 174 (2?ig. 23) aufweist.. Wenn
der Haken 164 voll zurückgezogen ist, verläuft der abschließende Endabschnitt 88-2 von dem Haken 164 zu der Pistole 42 zwischen
den Klemmkanten 176, 178 der Blöcke 156, 158, während der Abschnitt
88-1 von dem Haken 164 zu dem Revolver 52 unterhalb des Klemmabschnittes
176 verläuft. Der Zylinder 162 wird alsdann betätigt,
um die Blöcke 156, 158 zu schließen, wodurch das Blatt 174 den Abschnitt 88-2 abschaltet, welcher alsdann zwischen den
Kanten 176, I78 verklemmt wird, während der Abschnitt 8B-1 durch
den ausgeschnittenen Teil 172 verläuft und daher nicht verklemmt
wird.
Die Spulenformen 44, 46 mit den darauf gewickelten Polgruppen von Spulen 66, 76 werden alsdann gleichzeitig in ihre Entladungsstellung
nach unten geschwenkt, die Schienen 106 sowie der Block 104 werden danach ausgefahren, und der Revolver
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52 wird abgesenkt, um hierbei die Spulenformen in Spulenübergabe
stellung zu den Einsatzblättern 90 anzuordnen, wie dies durch gestrichelte Linien 44b, 46b in Fig. 12 veranschaulicht
ist. Die Spulenübergabebüchse 132 wird darauf von ihrer unwirksamen
Stellung in die Spulenübergabesteilung abgesenkt, wie dies durch die Bezugsziffer- 132a veranschaulicht ist, und die
Polgruppen von Spulen 66, 76 werden alsdann von den Spulenformen
zu den Einsatzblättern 90 in der oben beschriebenen Weise übergeben.
Aus Fig. 14 ergibt sich, daß bei in voller Rückzugsstellung
P befindlicher Pistole 42, wie dies durch die gestrichelten
Linien 42a veranschaulicht ist, der verklemmte abschließende Endabschnitt 88-2, welcher zum neuen beginnenden Ende 58 wird,
von der Stange 136 in seiner längsverlaufenden Lage freikommt,
so daß der Spulenform 44 ermöglicht wird, nach unten in ihre Entladungssteilung geschwenkt 2U werden, ohne daß die Stange
136 gegen den abschließenden Endabschnitt 88-2 anliegt. Bei Vollendung der Übergabe der Spulen von den Spulenformen 44,
46 auf die Einsatzblätter 90 werden der Revolver 52 sowie die
Spulenformen wiederum angehoben,, und die Stangen 106, 108 sowie der Block 104 werden zurückgezogen. Der Flugwickler 32 wird
alsdann von seiner voll zurückgezogenen Stellung in seine . Anfangsstellung in Wicklungsbeziehung mit der kleinsten Spulen-'
formstufe 5^ gemäß Fig. 14, 15 ausgefahren, um auf diese
Weise das neue beginnende Ende 58 des Drahtes über die Stange
136 in der Weise zu bewegen, wie dies vorangehend in Verbindung
mit Fig. '14 beschrieben wurde. Die Spulenformen 44, 46 werden alsdann gleichzeitig von ihrer nach unten verlaufenden Entladungsstellung
in die oberen längsverlaufenden Stellungen angehoben, wobei an diesem Punkt ein neuer Wicklungsvorgang
begonnen wird.
Gemäß Fig. 24 bis 27, welches ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung
sowie des Verfahrens nach der Erfindung zeigt, befindet sich der Klemm- und Abschaltmechanismus 176 zwischen
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Spulenformteilen 44-1, 44-2 und ist zwischen einer Ausfahrstellung
neben dem vorderen Ende 178 der Spulenform 44 und einer
Rückzugsstellung durch einen geeigneten Fluidkraftzylinder "beweglich. Der Mechanismus 176 umfaßt Klemm- und Abschaltblöcke
182, 184, welche durch einen anderen Fluidkraftzylinder 186 zwischen einer offenen und geschlossenen Stellung betätigt
werden. Der kleinste Spulenformteil 54— 1 weist eine Mut 188 auf,
die an seinem Stirnende 178 ausgebildet ist.
Anfänglich wird der Mechanismus 176 durch den Zylinder 180 ausgefahren,
und das beginnende Ende 58 wird bei in oberer Stellung
.befindlicher Pistole 42 des Flugwicklers 32 durch die geschlossenen
Blöcke 182, 184 verklemmt und verläuft nach oben an der M"ut 188 vorbei. Der Mechanismus 176 wird alsdann durch
den Zylinder 180 zurückgezogen, um hierbei Draht aus der Pistole 42 zu ziehen und das beginnende Ende nach rückwärts
zwischen den Spulenformteilen 44-1 - 44-2 zu ziehen, wie dies
durch den Pfeil 190 veranschaulicht ist. Der Flugwickler und die Pistole 42 werden alsdann in der Richtung 148 gedreht,
um .hierbei die kleinste Spule auf die kleinste Spulenform 5^- zu wickeln. In Nachfolge zu der Wicklung der kleinsten
Spule 70 auf der kleinsten Spulenformstufe 54- wird der Flugwickler
schrittweise nach rückwärts bewegt, und die größte Spule wird auf die größte Spulenformstufe 56 gewickelt, wobei
lediglich zwei Spulenformstufen bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel veranschaulicht sind. Bei Vollendung der Wicklung der
ersten Polgruppe 66 wird der Revolver 52 schrittweise gemäß
dem Pfeil 72 weitergeschaltet, um hierbei die Zwischenpolverbindung
74- zu bilden. Die Wicklung der zweiten Polgruppe
schreitet alsdann fort, und zwar beginnend mit der größten Spule 78 und endend mit der kleinsten Spule 84.
Der Haken 164 ist wiederum durch den Fluidkraftzylinder (Fig. 13, 151 17? 20) zwischen einer Rückzugsstellung frei
von dem Drehweg des Flugwicklers 32 und einer Ausfahrstellung
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betätigt. Am Schluß der Wicklung der kleinsten Spule 84 der
zweiten Polgruppe 76 wird der Flugwickler 32 angehalten, wobeisich
die Pistole 42 in ihrer oberen Stellung 42-1 befindet. Der Zylinder 166 wird alsdann betätigt, um den Haken 164 auszufahren und mit dem ab schließenden Ende 88 des von der Pistole
. 42 ausgehenden Drahtes in Eingriff zu gelangen (siehe Fig. 25). Der Revolver 52 wird alsdann schrittweise betätigt, wobei das
abschließende Ende 88 herausgezogen wird. Als nächstes wird der Zylinder 166 so betätigt, daß der Haken 164 zurückgezogen
wird, um auf diese Weise den abschließenden Endabschnitt 88-2 herauszuziehen, welcher von der Pistole 42 zwischen den Abschalt-
und Klemmblöcken 156, 158 in Fig. 26 verläuft. Der
Zylinder 162 (Fig. 15, 16) wird alsdann so betätigt, daß die
Blöcke 156, 158 geschlossen werden, um den abschließenden Endabschnitt
88-1 abzuschneiden und zu verklemmen.
Der Zylinder 186 wird alsdann in dem Sinn betätigt, daß die Blöcke 182, 184 das beginnende Ende 58 der fertiggestellten
Spulen freigeben, worauf der Zylinder 180 betätigt wird, um den Mechanismus 176 in seine Vorwärtsstellung auszufahren,
wie dies durch den Pfeil 196 in Fig. 27 veranschaulicht ist. Die fertiggestellten Spulen werden alsdann von den Spulenformen
44, 46 in irgendeiner gewünschten Weise entfernt. Der Flugwickler 32 wird alsdann langsam in der Eichtung 148 gedreht, um
auf diese Weise die Pistole 42 von ihrer oberen Stellung 42-1
in eine untere Stellung 42b in der gezeigten Weise zu drehen. Der Zylinder 198 wird alsdann betätigt, um den Haken nach vorn
zwischen die geöffneten Abschalt- und Klemmblöcke 182, 184 auszufahren
und mit dem abschließenden Endabschnitt 88-2 in Anlage zu gelangen. Der Zylinder 198 wird alsdann betätigt, um den
Haken 200 zurückzuziehen, welcher den abschließenden Endabschnitt 88-2 zwischen den Blöcken 182, 184 herauszieht. Der
Zylinder 186 wird alsdann betätigt, um die Blöcke 182, 184 zu schließen, so daß das Messer 202 den abschließenden Endabschnitt
88-2 abtrennt und ein neues Ende 58 für die nächste Gruppe von Spulen verklemmt.
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Die Blöcke 156, 158 werden danach geöffnet, um den vollständig
abgetrennten abschließenden Endabschnitt 88-2 freigegeben, welcher
aus dem Weg herausfällt. Der Plugwiekler 32 wird danach wiederum
in der Richtung 148 gedreht, um hierbei die Pistole 42 aus
ihrer Stellung 42b in deren anfängliche obere Stellung 42-1 zu bewegen, wodurch das neue beginnende Ende 58 in Anlage mit
der Hut 188 gebracht wird und die Wicklung der nächsten Gruppe von Spulen in der oben beschriebenen Weise fortschreitet.
Erfindungsgemäß kann die Wicklung der Feldspulen für eine
zweipolige Dynamomaschine erreicht werden, indem von der kleinsten Spule zu der größten Spule der ersten Polgruppe und danach
von der größten Spule zu der kleinsten Spule der zweiten Polgruppe fortgeschritten wird, so daß die Zwischenpolverbindung
unmittelbar zwischen den größten Spulen der beiden Polgruppen und nicht von der kleinsten Spule einer Polgruppe zu der
größten Spule der anderen verläuft, wie dies nach dem Stand der Technik der Fall ist.
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Claims (23)
1. Verfahren zur Wicklung von Feldspulen für ein zweipoliges
Statorkernglied einer Dynamomaschine, wobei die Feldspulen eine erste und zweite Polgruppe von Spulen umfassen, deren
jede mehrere fortschreitend kleinere.konzentrische Spulen aufweisen,
gekennzeichnet durch (1) Wicklung der ersten Polgruppe von Spulen ohne Abtrenung des Drahtes, aus dem die Spulen gewickelt
werden, auf der ersben von zwei abgestuften zusammenlegbaren Spulenformen, wobei die erste Spulenform in eine
Wicklungsstellung ausgefahren wird, während die zweite der
w Spulenformen sich in unwirksamen Stellung befindet, wobei
jede der Spulenformen ein vorderes entferntes Ende und ein rückwärtiges nahes Ende in .Anbringung an einem drehbaren
Revolver aufweist, dessen kleinste Stufe neben dessen entferntem Ende und dessen größte Stufe neben dessen nahem
Ende liegt, wobei ferner die Wicklung der ersten Polgruppe mit der Wicklung der kleinsten Spule auf der kleinsten Stufe
der ersten Spulenform begonnen, nach rückwärts gegen das nahe Ende fortgeschritten und mit der Wicklung der größten Spule
auf der größten Stufe der ersten Spulenform abgeschlossen wird, (2) schrittweise Bewegung des Revolvers ohne Abtrennung
des Drahtes, um hierbei die erste Spulenform mit den darauf
^ gewickelten Spulen in die unwirksame Stellung und die zweite
Spulenform in die Wicklungsstellung zu bewegen, (3) Wicklung der 2weiten Polgruppe von Spulen ohne Abtrennung des Drahtes
auf die zweite Spulenform an der Wicklungsstellung bei ausgefahrener zweiter Spulenform, wobei die Wicklung der zweiten
Polgruppe mit der Wicklung der größten Spule auf der größten Stufe der zweiten Spulenform beginnt, nach vorn gegen das entfernte
Ende fortschreitet und mit der Wicklung der kleinsten Spule auf der kleinsten Stufe der zweiten Spulenform abschließt,
(4) abschließendes Zusammenlegen der Spulenformen und Entfernung der Spulen hiervon.
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2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
erste Wicklungsverfahrensschritt das Festhalten des beginnenden Endes des Drahtes, von welchem die Spulen gewickelt werden, an
einer Stelle neben der kleinsten Stufe der ersten Spulenform umfaßt
.
3· Verfahrennach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen drehbaren
Flugwickler, welcher zur Wicklung von Draht auf die Spulenformen vorgesehen ist, während der Draht von einer Quelle abgezogen
wird, wobei der erste Wicklungsschritt das Halten des
beginnenden Endes des Drahtes, welches von dem Flugwickler an einer Stelle neben der kleinsten Stufe der ersten Spulenform
ausgeht, innerhalb des Drehweges des !Plugwicklers umfaßt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede
der Spulenformen einen ersten und zweiten längsverlaufenden
Teil umfaßt, wobei diese Teile in Querrichtung einen Abstand aufweisen und einen Schlitz bilden, wobei diese Stelle innerhalb
des Schlitzes liegt.
5· Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stelle neben dem seitlichen und rückwärtigen Ende der kleinsten Stufe liegt.
6. Verfahren nach Anspruch 3? dadurch gekennzeichnet, daß der
erste Wicklungsschritt auch das Festhalten des beginnenden Endes an einer anderen Stelle rückwärts gegenüber der erstgenannten
Stelle sowie innerhalb des Drehweges des Flugwicklers umfaßt, wobei die verbleibenden Spulen über das beginnende
Ende gewickelt werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Flugwickler axial zwischen einer Rückzugsstellung und einer Ausfahrstellung beweglich ist, um die Spulen
auf den npulonformstufen zu wickeln, daß der erste Wicklungsverfahrennnehritt
bei zurückgezogenem Plugwickler und der zweite Wicklunf^verfahrensachritt bei ausgefahrenem Flugwickler
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beginnen, daß der erste Wicklungsverfahrensschritt die Befestigung
des beginnenden Endes des Drahtes umfaßt, welcher von dem Flugwickler an einem ersten Punkt rückwärts gegenüber dem
Drehweg des Flugwicklers in seiner Ausfahrstellung ausgeht, daß das beginnende Ende von dem ersten Punkt zu einem zweiten
.Punkt neben dem nahen Ende der ersten Spulenform und von dort nach vorn in den Drehweg des Flugwicklers zu einer Stelle neben
dem rückwärtigen Ende der kleinsten Stufe geführt wird, daß die Wicklung der kleinsten Spule auf der kleinsten Stufe
.durchgeführt wird, während das beginnende Ende an dieser Stelle festgehalten wird, daß die Festhaltung dieses beginnenden
Endes freigegeben wird, daß die restlichen Spulen der ersten Polgruppe über dem beginnenden Ende gewickelt
werden und daß die Festhaltung des beginnenden Endes freigegeben wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7-, dadurch gekennzeichnet, daß
jede der Spulenformen einen ersten und zweiten längsverlaufenden Teil umfaßt, welche einen Querabstand zur Bildung eines
Schlitzes aufweisen, wenn die Spulenform ausgefahren ist, wobei das beginnende Ende des Drahtes nach vorn geführt
und neben dem Schlitz gehalten wird und das beginnende Ende in den Schlitz gedrückt wird, wenn die verbleibenden Spulen
darüber gewickelt werden.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das beginnende Ende des Drahtes von dem ersten Punkt zu der
Stelle durch eine erste Stange geführt wird, die an der ersten Spulenform neben deren nahem Ende angebracht ist
und allgemein in Querrichtung hierzu verläuft, daß das beginnende Ende an der Stelle durch eine zweite Stange gehalten
wird, welche seitlich in den Schlitz neben dem rückwärtigen Ende der kleinsten Stufe verläuft, daß der Flugwickler in
einer solchen Richtung gedreht wird, daß das beginnende Ende über der zweiten Stange aufgenommen und von dort rund um die
kleinste Stufe geführt wird und daß der Freigabeverfahrensöchritt die Zurückziehung der zweiten Stange in fieitenrichtung
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- 31 über den Drehweg des Flugwicklers umfaßt.
10. Verfahren nach Anspruch 9? dadurch gekennzeichnet, daß jede
der Spulenformen schwenkbar auf dem Revolver gelagert und zwischen der Wicklungsstellung sowie einer Entladungsstellung
"beweglich ist, daß die erste Spulenform sich in der Entladungsstellung "befindet und die zweite Stange in Rückzugsstellung ist,
"bevor der erste Wicklungsverfahrensschritt durchgeführt wird, daß der erste Wicklungsverfahrensschritt ferner die anfängliche
Einstellung des Flugwieklers umfaßt, so daß das "beginnende Ende des Drahtes direkt von dem Flugwickler zu dem ersten
Punkt über der ersten Stange verläuft, daß die erste Spulenform in die Wicklungsstellung "bewegt wird, wobei die erste
Stange gegen das "beginnende Ende anliegt und den zweiten Punkt festlegt, daß die zweite Stange in den Schlitz ausgefahren
wird und daß danach die kleinste Spule gewickelt wird.
11. Verfahren nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, daß
der abschließende Verfahrensschritt anfänglich wiederum die
Weiterschaltung des Revolvers ohne Abtrennung der Länge des Drahtes ausgehend von dem Flugwickler zu der kleinsten Spule
auf der zweiten Spulenform umfaßt und daß der L ängenab schnitt des Drahtes abgeschnitten und das freie Ende des Drahtes,
das von dem Flugwickler ausgeht, wiederum an dem ersten Punkt "befestigt wird, um hierbei ein neues beginnendes Ende zu
schaffen.
12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Wicklungsverfahrensschritt die Befestigung des beginnenden
Endes des Drahtes, die Führung des beginnenden Endes von dem nahen Ende zu der ersten Spulenform nach vorn längs deren
Seite bis neben das rückwärtige Ende der kleinsten Stufe umfaßt, daß die Wicklung der kleinsten Spule auf der kleinsten
Stufe durchgeführt wird, während das beginnende Ende neben deren rückwärtigem Ende gehalten wird, daß die Festhaltung des
beginnenden Endes aufgehoben wird und daß die Wicklung der restlichen Spulen der ersten Polgruppe über dem beginnenden
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Ende durchgeführt wird.
13· Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem, der
Ansprüche 1-12, gekennzeichnet durch eine erste und zweite abgestufte zusammenlegbare Spulenform (44, 46) deren jede
ein vorderes entferntes Ende und ein rückwärtiges nahes Ende in Anbringung an einem drehbaren Revolver (52) aufweist, wobei
die kleinste Stufe neben dessen entferntem Ende und die größte Stufe neben dessen nahem Ende liegen, Elemente (Flugwickler
32) zum Aufwickeln von Draht auf den Spulenformen, Elemente zur Drehung des Revolvers, um hierbei aufeinanderfolgend die
^ Spulenformen in Wicklungsbeziehung mit den Wicklungselementen einzustellen, und Elemente (146) zum Festhalten des beginnenden
Endes (58-2) des Drahtes, von welchem die Spulen gewickelt werden, das von dem Wicklungselement an einer Stelle neben
der kleinsten Stufe (54) einer der Spulenformen in seiner Wicklungsstellung in den Drehweg des Wicklungselementes verläuft,
wobei die kleinste Spule anfänglich auf die kleinste Stufe der einen Spulenform zu wickeln ist, während die restlichen
Spulen nach rückwärts gegen das nahe Ende der einen Spulenform fortschreitend zu wickeln sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Spulenformen (44, 46) einen ersten und zweiten in
) Längsrichtung verlaufenden Teil (z.B. 44-1, 44-2) umfaßt, welche in Querrichtung einen gegenseitigen Abstand aufweisen,
um einen Schlitz zu bilden, wobei das Halteelement (Spangen 136, 146). sich in dem Schlitz der einen Spulenform befindet.
15· Vorrichtung nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch Elemente (142, 144) zur Zurückziehung der Halteelemente in dem Schlitz
(154) nach rückwärts gegen das nahe Ende der einen Spulenform,
um das beginnende Ende in dem Schlitz nach rückwärts zu ziehen, wobei die restlichen Spulen über das beginnende Ende
gewickelt werden.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
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das entfernte Ende der einen Spulenform daran vorgesehene Elemente
zum Eingriff des "beginnenden Endes des Drahtes aufweist und daß Elemente zur Drehung des Wicklungselementes in solcher
Richtung vorgesehen sind, daß das "beginnende Ende mit dem Eingriff
selement in Eingriff gelangt und danach um die kleinste Stufe gewickelt wird.
17- Vorrichtung nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch zweite
Elemente zum Festhalten des beginnenden Endes an einer anderen Stelle rückwärts gegenüber der ersterwähnten Stelle sowie
innerhalb des Drehweges des Wicklungselementes, wobei die verbleibenden Spulen über das beginnende Ende gewickelt werden.
18. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement auswahlmäßig zwischen einer unwirksamen
Stellung, in welcher es gegenüber dem Drehweg des Wicklungselementes frei ist, und einer aktiven Stellung beweglich ist,
welche die Stelle neben dem rückwärtigen Ende der kleinsten Stufe der einen Spulenform festlegt.
19· Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß
das Wicklungselement ein drehbarer Flugwickler (32) ist, daß
der Flugwickler axial zwischen einer Rückzugsstellung und einer Ausfahrstellung beweglich ist, um hierbei die Spulen auf die
Spulenformstufen zu wickeln, daß der !Flugwickler sich in seiner
Rückzugsstellung und frei von den Halteelementen in seiner aktiven Stellung befindet, wenn die Wicklung der kleinsten
Spule auf der einen Spulenform durchgeführt wird, und daß Elemente zur Festhaltung des beginnenden Endes an einem ersten
Punkt rückwärts gegenüber dem Drehweg des Flugwicklers in dessen Ausfahrstellung und Elemente zur Führung des beginnenden
Endes von dem ersten Punkt nach vorn in den Drehweg des Flugwicklers zu dem Halteelement in dessen wirksamer Stellung
vorgesehen sind, wobei nach einer Bewegung des Haiteelementes
in seine unwirksame Stellung in Nachfolge zu der Wicklung der kleinsten Spule die restlichen Spulen über das beginnende
Ende gewicke11 werden.
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- 5h- -
20. Vorrichtung nach. Anspruch 19? dadurch gekennzeichnet, daß
das Führungselement an der einen Spulenform an einem zweiten Punkt neben dessen nahem Ende angebracht ist und das "beginnende
Ende von dem ersten zu dem zweiten Punkt und von dort nach vorn längs der Seite der einen Spulenform zu dem Halteelement in
gäner wirksamen Stellung führt.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Spulenformen zwei' in Längsrichtung verlaufende Teile
umfaßt, welche sich in querverlaufender, einen Abstand aufweisender
Ausfahr stellung der Spulenform befinden, wobei die Führungs- und Hai te elemente zur Führung des beginnenden Endes
des Drahtes nach vorn und zum Halten desselben neben dem Schlitz ausgebildet sind, wodurch der Draht in den Schlitz gedrückt wird,
wenn die restlichen Spulen darübergewickelt werden.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement eine erste Stange umfaßt, welche allgemein
in Querrichtung gegenüber der einen Spulenform verläuft, daß das Halteelement eine zweite Stange umfaßt, welche in deren
wirksamer Stellung seitlich in den Schlitz verläuft, daß Elemente zum auswahlmäßigen Ausfahren der zweiten Stange in
die wirksame Stellung sowie zum Zurückziehen derselben in die unwirksame Stellung vorgesehen sind, und daß Elemente zur
Drehung des Flugwicklers in solcher Richtung vorgesehen sind, daß das beginnende Ende des Drahtes über der zweiten Stange
gehalten/und von dort rund um die kleinste Stufe verläuft.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spulenformen drehbar auf dem Revolver zwecks Bewegung
zwischen einer ersten nach unten verlaufenden Entladungsstellung, in welcher die Spulenformen parallel und nicht benachbart
verlaufen, und einer zweiten in Längsrichtung nach vorn verlaufenden Ausfahrstellung angebracht sind, wobei jede der
Spulenformen^Sn" ihrer zweiten Stellung befinden, wenn sie
sich in der Wieklungsstellung befindet, wobei die erste
Stange in Längsrichtung nach vorn gegen den Plugwickler
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verläuft, wenn die eine Spulenform sich in ihrer ersten Stellung befindet, wobei das beginnende Ende direkt von dem
Iflugwickler über die erste Stange zu dem ersten Punkt verläuft, und daß die Bewegung der einen Spulenform zu der
zweiten Stellung derselben einen Anschlag der ersten Stange gegen das beginnende Ende bedingt·, um hierbei den zweiten
Punkt festzulegen.
Für Firma ESSEX INTERNATIONAL, INC.
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-(NG- S. STAEGER
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