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DE305500C - - Google Patents

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Publication number
DE305500C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weft
threads
thread
yarns
core
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT305500D
Other languages
English (en)
Publication of DE305500C publication Critical patent/DE305500C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D27/00Woven pile fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 305500 KLASSE 86 d. GRUPPE
MIHRAN NAZAR COSTIKYAN in NEW YORK.
. - Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Oktober 1913 ab.
Die Erfindung bezweckt, das Einspringen der Webware, insbesondere von Polwaren, zu verhindern oder zu vermindern. Die Erfindung besteht darin, daß bei der Herstellung solcher Stoffe ausdehnbare Schußgarne benutzt werden, d. h. Garne, die, wenn sie während der Herstellung straff angezogen werden, sich der Länge. nach ausdehnen oder strecken und dann in ihrer ausgestreckten oder ausgedehnten Form verbleiben. Ein für diese Zwecke geeignetes ausdehnbares Garn besteht aus einer Anzahl von Fäden, die lose in einer oder mehreren Strähnen um einen Kern gewunden sind, der aus einem oder mehreren Fäden oder Strähnen besteht. Dieser Kern', hat genügend Festigkeit, um das ausdehnbare Garn in der Normallänge des Kernes zusammenzuhalten. Er zerreißt jedoch, wenn „er straff angezogen wird, und erlaubt dann, daß die um ihn herumgewundenen Fäden sich ausdehnen.
Nach der vorliegenden Erfindung können ausdehnbare Schußgarne auf Wunsch auch mit anderen Schußgarnen benutzt werden, die, ohne zu reißen, sich ausdehnen, wie z. B. die gewohnlich bei gewebten Teppichstoffen benutzten Schußgarne. Die ausdehnbaren Garne und die gewünschten Schußgarne werden dann vorteilhaft wechselweise angeordnet.
Die Benutzung von ausdehnbaren Garnen gemäß der Erfindung ist besonders angebracht für die Nachbildung von orientalischen Teppichen, die auf mechanischen Webstühlen hergestellt werden. Bei dieser Fabrikation werden nämlich die den Stapel bildenden Polfäden zwischen den Kettenfäden eingeführt und mit diesen verwebt, indem die Kettengarae um die Polfäden herumgeführt werden, um Knoten o. dgl. zu bilden. Diese werden dann in dem Gewebe durch die Schußfäden festgehalten, die durch eine Eintragnadel oder einen Schützen in das Kettenfaeh eingeschossen werden. Zum besseren Verständnis der Erfindung wird die Benutzung derselben bei solchen Teppichstoffen im folgenden, beschrieben, jedoch beschränkt sich die Erfindung nicht auf die angegebenen Vorrichtungen, die lediglich als Beispiel einer Ausführungsform der Erfindung angegeben sind.
Bei der Herstellung von Teppichstoffen auf Webstühlen der erwähnten Art werden die bisher benutzten Schußgarne gewöhnlich ausgestreckt und straff gedehnt in das Fach eingeschossen. Sie verursachen daher beim Kreuzen der Kettenfäden nicht nur ein beträchtliches Zusammenschrumpfen des Stoffes, sondern verhindern auch, daß die Polnoppen von dem Blatt eng und gleichmäßig zusammengeschlagen werden, wodurch ein ungleichmäßiges Aussehen des Stoffes verursacht und sein Handelswert wesentlich beeinträchtigt wird.
Die hier besprochenen Nachteile werden durch Anwendung von dehnbaren Garnen als Schuß vermieden. Wie vorher erwähnt, ist der Kern des dehnbaren Schußgarnes stark genug, es in seiner normalen Länge festzuhalten, mit der es eingetragen wird. Aber wenn die Kettenfäden gekreuzt werden und das Blatt anschlägt, wird eine Spannung auf den Schußfaden ausgeübt, welche den Kern
an mehreren Stellen zerreißt und dem lose gewordenen, äußeren Faden hierdurch gestattet, sich auszudehnen. Durch Anwendung des dehnbaren Schußfadens in V.erbindung mit dem . gewöhnlichen Schußfaden wird das Zusammenschrumpfen des Gewebes vermieden und ein gleichmäßiges und enges Zusammschlagen des Poles erreicht.
Fig. ι zeigt in vergrößertem Maßstabe einen ίο Durchschnitt des Stoffes mit den beiden verschiedenen Schußfäden. Die inneren zerrissenen Mittelfäden des ausdehnbaren Schußfadens werden durch die punktierte Linie dargestellt. Fig. 2 gibt ein Bild in vergrößertem Maßstäbe eines abgeschnittenen Teiles von dem einen Ende des ausdehnbaren Schußfadens, ■■dessen'Ende aufgewickelt ist.
Die beiden Schußfäden 16 und 20 werden vorzugsweise abwechselnd eingetragen. Der dehnbare Schußfaden 20 besteht, wie in Fig. 2 gezeigt;/.in'!diesem Beispiele aus lose gedrehten Fäden 120, die lose in zwei Strähnen um den inneren oder mittleren, feinen Faden 220 geschlungen sind.
Beim Kreuzen der Kettenfäden 3 beim Blattarischlag werden die feinen Fäden 220 an verschiedenen Stellen zerrissen, wie in der punktierten Linie in Fig. 1 gezeigt ist. Dann werden sich die äußeren Schußfäden 120 ausdehnen oder strecken und so die Kettenfäden binden, ohne daß irgendein Zusammenschrumpfen des Stoffes und demgemäß ein ungleichmäßiges Aussehen desselben stattfindet.

Claims (1)

  1. Pa tent- Anspruch:
    Verfahren zur Verhinderung oder Verminderung des Einspringens der Webware, insbesondere von Polwaren, dadurch gekennzeichnet, daß allein oder im Verein mit gewöhnlichen Schußfäden ein Schußmaterial eingetragen wird, das aus einem leicht zerreißbaren Kernfaden mit darum gesponnenem gewöhnlichen Schußgarn besteht, so daß beim .Anspannen dieser-^Schuß- 45" fäden der Kernfaden reißt und dadurch das darum gesponnene Garn lose und ausstreckbar wird. ,.: :.
    Hierzu 1 Blatt Zeichhunger
DENDAT305500D Active DE305500C (de)

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DE (1) DE305500C (de)

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