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DE1800030C3 - Verfahren zum Herstellen einer Maschenware fuer einen Teil eines aufreissbaren Verschlusses und nach dem Verfahren hergestellte Strick- und Wirkware - Google Patents

Verfahren zum Herstellen einer Maschenware fuer einen Teil eines aufreissbaren Verschlusses und nach dem Verfahren hergestellte Strick- und Wirkware

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DE1800030C3
DE1800030C3 DE1800030A DE1800030A DE1800030C3 DE 1800030 C3 DE1800030 C3 DE 1800030C3 DE 1800030 A DE1800030 A DE 1800030A DE 1800030 A DE1800030 A DE 1800030A DE 1800030 C3 DE1800030 C3 DE 1800030C3
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knitted
knitted fabric
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fabric
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DE1800030A
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BINDER FA G
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer Maschenware für einen Teil eines aufreißbaren Verschlusses, der zum Verhaken mit Plüschhenkeln des anderen Teiles des Verschlusses vorstehende Piüschhenkel aufweist, die aus thermoplastischen Einzelfäden gebildet und mit ihren Füßen unmittelbar in benachbarte Maschenstäbchen der Maschenware eingebunden und hiernach in gestrecktem Zustand thermofixiert werden, die Maschenware sodann appretiert wird und die vorstehenden Plüschhenkel aufgeschnitten werden.
Durch die britische Patentschrift 1 195 422 und durch die im wesentlichen gleichlautenden Patentschriften französische Patentschrift 1 539 997 und niederländische Patentschrift 6 711707 ist ein Verfahren der oben genannten Art bekannt. Wie aus den F i g. 7 A und 7 B dieser Patentschriften hervorgeht, werden nach dem bekannten Verfahren die von einem Maschenstäbchen des Grundgewirkes zum anderen führenden Fadenteile zum Bilden von Plüschhenkeln in einer Trikotlegung über lanzettenartige Maschenhalter der Maschine geführt. Das hat zur Folge, daß sich diese über die Maschenhalter geführten Fadenteile von einer Maschenreihe zur benachbarten Maschenreihe erstrecken, so daß die Füße der so gebildeten Plüschhenkel verhältnismäßig weit auseinanderliegen und beim Strecken der Plüschhenkel mittels der Maschenhalter die Schenkel der Plüschhenkel wie die Seiten eines gleichschenkligen Dreiecks schräg aus der Grundware hcrausragen. Werden aus diesen Plüschhenkeln nach dem Aufschneiden Haken gebildet, dann ragen diese schräg aus der Grundware heraus, was zur Folge hat, daß beim Andrücken der bekannten Maschenware an eine Ware mit Plüschhenkeln die vorstehenden Haken nicht mit Sicherheit in die andere Ware eindringen, sondern an die Ware
selbst angedruckt werden und sich nicht mit den langgezogenen Maschen fixiert werden, daß nach dem Plüschlienkeln der anderen Ware verhaken, wodurch Fixieren die Köpfe der langgezogenen Maschen freidie Verschlußwirkung der nach dem bekannten Ver- gegeben und danach die sich zu Plüschhenkeln hochfahren hergestellten Maschenware sehr gering ist. Aus stellenden fixierten, langgezogenen Maschen aufgediesem Grunde hat sich dieses bekannte Verfahren 5 schnitten werden. Unter der Bezeichnung »Einzelnicht durchgesetzt. faden« wird hierbei ein aus einem einzigen Elementar-
Nach der deutschen Patentschrift 40 901 wird eine faden bestehender sogenannter monofiler Faden ver-Maschenware mit vorstehenden Verh3kungs mitteln standen. Durch die Erfindung wird in überraschend in bekannter Weise einfach dadurch hergestellt, daß einfacher Weise erreicht, daß die Rechts/Links-Grundein Plüsch auf einer Flachstrickmaschine unter Ver- io ware gleichzeitig mit dem Teilgestrick oder -gewirk wendung von synthetischen Fäden für die Plüschhen- aus thermoplastischen Einzelfäden unter Bildung eines kel gestrickt wird. Die auf diese Weise oder z. B. nach Wellenmusters als Rechts/Rechts-Ware gestrickt bzw. der USA.-Patentschrift 2 696 723 hergestellten be- gewirkt werden kann. Von dieser Rechts/Rechts-Ware kannten Maschenwaren sind jedoch zur Bildung eines kann .in einer Zeiteinheit eine Fläche hergestellt wer-Verhakungsmittel tragenden Teiles eines Verschlusses 15 den, die ein Vielfaches der in der gleichen Zeiteinheit unbrauchbar, weil bei den bekannten Plüsch-Maschen- hergestellten entsprechenden Webware beträgt. Durch waren die Henkel durch Trikot-, Tuch- oder Samt- das Strecken des Wellenmusters in der Längsrichtung legungen od. dgl. gebildet und dadurch beide Schenkel der Maschenstäbchen und durch das gleichzeitige eines jeden Plüschhenkels durch Maschen in die Fixieren der langgezogenen Maschen wird erreicht, Grundware eingebunden sind. Das hat aber zur Folge, ao daß die beiden Schenkel einer jeden Mashe parallel daß auf beide Schenkel eines jeden Henkels durch die zueinander verlaufen. Werden dann erfindungsgemäß Einbindung in der gleichen Richtung wirkende Kräfte nach dem Fixieren die Köpfe der langgezogenen Maausgelöst werden, die bewirken, daß die Plüschhenkel sehen freigegeben, dann stellen sich die langgezoge- und damit die aus den Schenkeln der aufgeschnittenen nen Maschen hoch und bilden dadurch Plüschhenkel, Pliischhenkel gebildeten Verhakungsmittel schräg zur as die durch entsprechend starkes Ziehen der Ware Warenfläche verlaufen. Solche schräg zur Warenfläche senkrecht aufgerichtet und in dieser Stellung durch gerichtete Verhakungsmittel können sich, wie oben bekanntes Appretieren fixiert werden können,
ausgeführt, nur sehr schlecht mil dner Gegenware In bekannter Weise werden dann diese Plüschverhaken, henkel aufgeschnitten, so daß sie Verhakungsmittel
Durch die schweizerische Patentschrift 396 491 ist 30 bilden. Man erhält dadurch also in einer sehr einbekannt, an Stelle einer Webware auch eine Wirkware fachen und sehr schnell arbeitenden Weise eine Mazum Herstellen einer Textilware mit vorstehenden Ver- schenware mit im wesentlichen senkrecht vorstehenhakungsmitteln zu verwenden. In dieser Druckschrift den Verhakungsmitteln, die der bekannten Webware ist jedoch nichts über ein Verfahren zur Herstellung mit vorstehenden Verhakungsmitteln in ihrer Verdieser Wirkwaren offenbart, so daß hier nur die be- 35 Schlußeigenschaft mindestens gleichwertig ist, die aber kannten Verfahren in Frage kommen, durch die aus viel billiger und schneller herstellbar ist.
den oben genannten Gründen eine als Teil eines auf- Fine ein Wellenmuster bildende Rechts/Rechts-
reißbaren Verschlusses brauchbare Maschenware nicht Maschenware ist zwar durch die deutsche Patentschrift herstellbar ist. 48 872 seit langem bekannt. Bei dieser Maschenware
Aus diesem Grunde konnten sich die bekannten 40 wird jedoch das Wellenmuster nicht durch ein zusälz-Vorschläge zur Herstellung einer Maschenware mit liches Teilgestrick oder Teilgewirk gebildet, sondern vorgehenden Verhakungsmitteln als Teil eines Ver- einfach dadurch, daß einzelne die eine Rechtsseite Schlusses gegenüber den entsprechenden, durch die der Ware bildende Maschen langgezogen sind. Würde deutsche Patentschrift 958 100 und die USA.-Patent- man die Kopfe dieser langgezogenen Maschen freischrift 2 717 437 bekannten Webwaren in der Praxis 45 geben, dann würde sich die ganze Ware auflösen. Der nicht durchsetzen. Fachmann konnte daher dieser Druckschrift keinerlei
Die Herstellung dieser bekannten Webwaren ist Anregungen für die Erfindung entnehmen,
jedoch sehr zeit- und materialaufwendig. Außerdem Die erfindungsgemäß hergestellte Maschenware ist
sind die bekannten Webwaren nicht dehnbar und ver- wie jede Maschenware von Natur aus etwas elastisch hältnismäßig steif und weisen eine verhältnismäßig 50 dehnbar. Die Dehnbarkeit kann aber sehr einfach große Dicke auf, so daß ihre Anwendungymöglichkei- dadurch vergrößert werden, daß die Grundware aus ten beschränkt sind. dehnbaren und nicht dehnbaren Fadenarten gestrickt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein oder gewirkt und daß die Plüschhenkel durch die nicht Verfahren anzugeben, durch das eine Maschenware dehnbare Fadenart in die Grundware eingebunden herstellbar ist, die der bekannten Wehware mit vor- 55 werden.
stehenden Verhakungsmitteln mindestens gleichwertig Eine vorteilhafte Möglichkeit, die Köpfe der langge-
ist, die jedoch die Vorteile der Maschenware hat, daß zogenen Maschen freizugeben, besteht gemäß der sie wesentlich schneller und mit einem geringeren Erfindung darin, daß beim Stricken oder Wirken des Materialaufwand herstellbar und leicht mindestens in Wellenrnusters die aufeinanderfolgenden, langgezogeeiner Richtung dehnbar hergestellt werden kann. 60 nen Maschen zum Bilden von Maschenstäbchen durch
Diese Aufgabe ist ausgehend von dem eingangs mindestens einen entfernbaren Faden miteinander genannten Verfahren gemäß der Erfindung dadurch verbunden werden und daß zum Freigeben der Köpfe gelöst, daß eine Rechts/Links-Grundware mit einem der langgezogenen Maschen der entfernbare: Faden langgezogene Maschen bildenden Teilgestrick oder entfernt wird. Hierbei kann ein beliebiger z. B. durch Teilgewirk aus· thermoplastischen Einzelfäden zu 65 die schweizerischen Patentschriften 256 477 oder einem Wellenmuster verbunden wird, daß dann das 412 172 bekannter, entfernbarer Faden verwendet Wellenmuster in der Längsrichtung der Maschen- werden. Bei den genannten Druckschriften wird der Stäbchen gestreckt und gleichzeitig die gestreckten, entfernbare Faden als Trennfaden zum Trennen von
WarenstUcken voneinander als Ausziehfaden oder als . dem das Grundgestricke 4 die durch die langgczoge-
auflösbarer Faden benutzt. Im Gegensatz jedoch zu nen Maschen 6" des Teilgestrickes 5 gebogenen WeI-
dem erfinderischen Verfahren wird bei diesen bekann- lenberge bildet. In F i g. 2 ist die so hergestellte
ten Verfahren die Ware selbst durch das Entfernen Strickware in einem schemalischen Maschenbild dar-
des entfembaren Fadens in keiner Weise beeinflußt. 5 gestellt, in dem das Grundgestricke von der linken
Die Erfindung betrifft auch eine nach dem erfin- Seile zu sehen ist, auf der das dem Betrachter seine
dungsgemäßen Verfahren hergestellte Strick- oder rechte Seite zukehrende Teilgcstricke angeordnet ist
Wirkware, in deren Grundgewirk oder -gestrick eine In der Fig. 2 kann man deutlich sehen, daß zwi-
Vielzahl von thermoplastischen Einzelfadenstücken sehen zwei Stäbchen mit langgezogenen Maschen 6"
eingewirkt oder eingestrickt ist, deren Ihermofixiertc io Maschen T auf den Rippnadeln 1 gebildet werden.
Endabschnitte auf einer Seile des Grundgewirkes oder Durch diese Maschen T werden die Köpfe der langge-
-gestrickes herausragen und deren äußerste Enden zogenen Maschen 6" schmal gehalten.
Haken bilden und die gemäß der Erfindung dadurch Die so hergestellte Strickware wird nun in der
gekennzeichnet ist, daß die Endabschnitte senkrecht Längsrichtung der Maschenstäbchen gestreckt. Da-
aus dem Grundgewirke oder Grundgestrick heraus- 15 durch werden, wie das die F i g. 3 anschaulich zeigt,
ragen. Die erfindungsgemäße Strick- oder Wirkware die langgezogenen Maschen 6" der zweiten ihcrmo-
hat den Vorteil, daß durch die senkrecht aus dem plastischen Fadenart 6 jjestreckt, wobei durch die
Grundgewirke herausragenden Endabschnitte von Verknüpfung mit den Maschen 7" des entfernbaren
thermoplastischen Einzelfadenstücken Verhakungs- Fadens 7 besonders die Maschenköpfe schmal gezo-
miticl gebildet werden, die beim Andrücken an eine ao gen werden, was für die Bildung der Haken besonders
andere Textilware in diese eindringen und sich so wichtig ist In diesem gestreckten Zustand wird nun
leicht f.-.'·* ^aserteilen dieser anderen Textilware ver- die zweite thermoplastische Fadenart durch Erwärmen
haken. und anschließendes Abkühlen in dem langgestreckten
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung Zustand fixiert. Nach dem Fixieren der langgezogenen
von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbei- 15 Maschen 6" wird dann der entfernbare Foden 7 in
spielen im einzelnen erläutert. Es zeigt einer allgemein bekannten Art und Weise entfernt.
F i g. 1 eine Muslerzeichnung zum Stricken einer Durch das Entfernen des entfembaren Fadens 7
Strickware mit einem enlfernbaren Faden, aus der werden, wie das insbesondere aus F i g. 2 ersichtlich
durch Entfernen des Fadens ein Ausführungsbeispiel ist, die Köpfe der langgezogenen Maschen 6" freige-
einer Strickware gemäß der Erfindung herstellbar ist, 30 legt. Durch die nun unmittelbar am Fuß der langge-
F i g. 2 ein schematisches Maschenbild der nach zogenen Maschen 6" angreifenden linken Maschen
F i g. 1 herstellbaren Strickware, der ersten Fadenart 3 des Grundgestrickes 4 werden
F i g. 3 ein schematisch stark vereinfachter Schnitt die langgezogenen Maseben, wie das in F i g. 4 sche-
?ängs den Maschenstäbchen der Ware nach F i g. 2, matisch dargestellt ist, hochgestellt. In der so herge-
F i g. 4 einen der F i g. 3 entsprechenden Schnitt 35 stellten Plüschware werden nunmehr die langgezoge-
durch die Ware nach F i g. 2 nach dem Entfernen des nen Maschen seitlich aufgeschnitten, so daß diese
entfernbaren Fadens, Maschen Haken bilden. Pas Aufschneiden der Haken
F i g. 5 eine Musterzeichnung zum Wirken einer erfolgt in der für die bekannten Webwaren dieser
Wirkware mit entfembaren Fäden, aus der nach dem Art bekannten Weise, so daß hierzu sich eine weitere
Entfernen der entfembaren Fäden ein Ausführungs- 40 Beschreibung erübrigt. Für das Grundgestricke 4
beispiel einet Wirkware gemäß der Erfindung her- können zum Erhöhen der Dehnbarkeit der Strickware
stellbar ist. zwei erste Fadenarten 3 vorgesehen werden, von denen
In der in F i g. 1 dargestellten Musterzeichnung die eine erste Fadenart 3 dehnbar und die andere
sind die in den Nuten der Rippscheibe einer Rund- nicht dehnbar ist Die nicht dehnbare Fadenarl 3 wird
strickmaschine geführten Rippnadeln mit 1 und die in 45 hierbei für diejenigen Maschenreihen benutzt, in
Nuten des Zylinders geführten Zylindernadeln mit 2 denen die normalen Maschen 6' der zweiten, thermo-
bezeichnet Auf den Rippnadeln 1 wird aus einer plastischen Fadenart 6 gebildet sind, so daß die nicht
ersten multifilen Fadenart 3 ein gleichmäßiges Rechts/ dehnbare erste Fadenart des Grundgestrickes 4 mit
Links-Grundgestricke 4 (F i g. 3 und 4) gestrickt, das der die Haken bildenden zweiten thermoplastischen
mittels der Zylindernadeln 2 mit einem Teilge- 50 Fadenart 6 zusammengebunden ist, so daß die durch
stricke 5 (F i g. 3) verbunden ist, das aus einer zweiten die langgezogenen Maschen 6" gebildeten Haken im
monofilen thermoplastischen Fadenart 6 und einem Grundgestricke 4 fest verankert sind,
entfernbaren Faden 7 besteht Diese beiden Fäden 6 Eine entsprechende Maschenware mit einem WeI-
und 7 sind unter Bildung von normalen, in den Stab- lenmuster kann auch, wie das die Musterzeiehnung
ctien des Grundgestrickes liegenden Maschen 6' und T 55 nach F i g. 5 zeigt, gewirkt werden. Hierzu wird eine
mittels der Rippnadeln mit dem Grundgestricke ver- zwei Nadelbarren aufweisende Kettenwirkmaschine
bunden. Zwischen jeweils zwei Stäbchen des Grund- benutzt. Durch die Nadeln 11 der ersten Nadelbarre
gestrickes liegen die mittels der Zylindernadeln 2 ge- wird auch hier ein Grundgewirke aus einer ersten
bildeten Stäbchen des Teilgestrickes 5, wobei die multifilen Fadenart hergestellt Hierbei werden durch
zweite Fadenart 6 hierbei sich über drei Reihen des die Nadeln 11 der ersten Nadelbarre der Kettenwirk-Grundgestrickes hinweg erstreckende langgezogene maschine ein Grundgewirke mit einer Fransenlegung
Maschen 6" bildet Die innerhalb eines jeden Ma- eines Fadens 13 a und einer zweiten zwei Maschen-
schenstäbchens des Teilgestrickes 5 aufeinanderfolgen- Stäbchen verbindenden Bindelegung eines zweiten
den langgezogenen Maschen 6" aus der zweiten Fadens 13 b der gleichen ersten Fadenart -hergestellt
thermoplastischen Fadenart 6 sind durch die normalen 65 Durch die Nadeln 11 der ersten Nadelbarre und die
Maschen 7" des entfernbaren Fadens 7 miteinander Nadeln 12 der zweiten Nadelbarre wird aus Fäden
verbunden. Dadurch wird, wie das insbesondere aus 16 a und 16 b der zweiten monofilen thennoplasti-
F i g. 3 ersichtlich ist, ein Wellenmuster gebildet, bei sehen Fadenart und aus entfembaren Fäden 17 a und
17 6 ein Tcilgewirkc hergestellt, bei dem durch Aussetzen der Überlegung um die Nadeln 12 der zweiten Nadclbarre und durch Aussetzen der Tätigkeit der zweiten Presse die langgezogenen Maschen 16" α gebildet werden. Dies kann auch dadurch geschehen, daß die Tätigkeit der zweiten Nadelbarre zur Bildung der langgezogenen Maschen ausgesetzt wird. In beiden Fällen bilden hierbei die entfernbaren Fäden 17 a und 17 b durchweg normale Maschen, die als geschlossene Maschen mittels der Nadeln 11 der ersten Nadelbarre in das Grundgewirke und als offene Maschen mittels der Nadeln 12 der zweiten Nädelbarre in das Teilgewirke eingestrickt sind, wo sie die in jedem Maschenstäbchen aufeinanderfolgenden offenen und langgezogenen Maschen 16" α, 16" h den Fäden 16 a und 16 b der zweiten thermoplastischen Fadenart miteinander verbinden.
Auf diese Weise wird also auch hier, wie bei dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 bis 4, ein WeI-lcnmuster hergestellt. Durch Strecken dieses gewirkten Wellenmusters werden die langgezogenen Maschen S ebenfalls gestreckt. Die so gestreckten langgezogenen Maschen werden nun fixiert. Dann werden die cntfernbaien Fäden 17 α und Π b entfernt, so daß sich danach die fixierten langgezogenen Maschen zu Plüschhenkeln hochstellen. Die so hochgestellten langgezogenen Maschen werden dann zur Bildung der Haken aufgeschnitten.
An Stelle gleicher Fadenarten können für die Fäden 13 α eine nicht dehnbare und für die Fäden 13 b eine dehnbare Fadenart verwendet werden, um durch die in Bindelegung eingewirkten Fäden 13 b eine bevorzugte Dehnbarkeit der Wirkware in Querrichtung zu erhalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409625/39

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen einer Maschenware für einen Teil eines aufreißbaren Verschlusses, der zum Verhaken mit Plüschhenkeln des anderen Teils des Verschlusses vorstehende Plüschenkel aufweist, die aus thermoplastischen Einzelfäden gebildet und mit ihren Füßen unmittelbar in benachbarte Maschenstäbchen der Maschenware ein- to gebunden und hiernach in gestrecktem Zustand thermofixiert werden, die Maschenware sodann appretiert wird und die vorstehenden Plüschhenkel aufgeschnitten werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rechts/Links-Grundware mit einem langgezogene Maschen (6", 16" α, 16" b) bildenden Teilgestrick (5) oder Teilgewirk aus thermoplastischen Einzelfäden (6) zu einem Wellenmuster verbunden wird, daß dann das Wellenmuster in der Längsrichtung der Maschenstäb- »0 chen gestreckt und gleichzeitig die gestreckten, langgezogenen Maschen (6", 16" a, 16"A) fixiert werden, daß nach dem Fixieren die Köpfe der langgezogenen Maschen (6", 16" α, 16" b) freigegeben und danach die sich zu Plüschhenkeln as hochstellenden fixierten, langgezogenen Maschen (6", 16" α, 16" b) aufgeschnitten werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundware (4) aus dehnbaren und nicht dehnbaren Fadenarten gestrickt oder gewirkt und daß die Plüschhenkel durch die nicht dehnbare Fadenart in die Grundware eingebunden werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Stricken oder V/irken des Wellenmusters die aufeinanderfolgenden, langgezogenen Maschen (6", 16" α, 16" b) zum Bilden von Maschenstäbchen durch mindestens einen entfernbaren Faden (7, 17 α, 17 b) miteinander verbunden werden und daß zum Freigeben der Köpfe der langgezogenen Maschen (6", 16" α, 16" k) der entfernbare Faden (7,17 α, 17 b) entfernt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschenware auf einer zwei Nadelfonturen aufweisenden Strickmaschine gestrickt wird, daß durch die erste Nadelfontur (1) die Rechts/Links-Grundware (4) gestrickt wird, daß durch die zweite Nadelfontur (2) die langgezogenen Maschen (6") gestrickt und durch die erste Nadelfontur (1) mit der Grundware (4) verstrickt werden und daß der entfernbare Faden (7) zum Verbinden der langgezogenen Maschen (6") durch die zweite Nadelfontur (2) eingestrickt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der entfernbare Faden (7) durch beide Nadelfonturen (1, 2) eingestrickt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschenware auf einer zwei Nadelbarren aufweisenden Kettenwirkmaschine in der Weise gewirkt wird, daß auf der einen Nadelbarre ein geschlossenes Grundgewirke (13 a, 13 6) hergestellt wird, in das nach einer Mehrzahl von Maschenreihen die die langgezogenen Maschen (16" α, 16" b) bildenden Einzelfäden (16α, 16 b) eingewirkt werden, und daß auf der zweiten Nadelbarre ein Teilgewirke gebildet wird, das abwechselnd aus einer langgezogenen Maschenreihe und einer aus den enifernbaren Fäden (17 α, 17 b) gebildeten Maschenreihe besteht, und daß dabei zum Langzieben der Maschenreihe die auf dieser Nadelbarre hängenden Maschen während mehrerer Wirkzyklen nicht abgeschlagen werden.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das geschlossene Grundgewirke (13 a, 13 0) mit einer Fransenlegung und einer zwei Maschenstäbchen verbindenden Bmdelegurg hergestellt wird.
8. Strickware, hergestellt nach dem Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, in deren Grundgestrick eine Vielzahl von thermoplastischen Einzelfadenstücken eingestrickt ist, deren thermofixierte Endabschrtitte auf einer Seite des Grundgestrickes herausragen und deren äußerste Enden Haken bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Endabschnitte senkrecht aus dem Grundgestrick (4) herausragen.
9. Wirkware, hergestellt nach dem Verfahren nach den Ansprüchen 1, 2, 3, 6 und 7, in deren Grundgewirke eine Vielzahl von thermoplastischen Einzelfadenstücken eingewirkt ist, deren thermofixierte Endabschnitte auf einer Seite des Grundgewirkes herausragen und deren äußerste Enden Haken bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Endabschnitte senkrecht aus dem Grundgewirke (13 α. 13 b) herausragen.
DE1800030A 1968-08-26 1968-10-01 Verfahren zum Herstellen einer Maschenware fuer einen Teil eines aufreissbaren Verschlusses und nach dem Verfahren hergestellte Strick- und Wirkware Expired DE1800030C3 (de)

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DE1800030B2 DE1800030B2 (de) 1973-11-15
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