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DE3048473A1 - Drainagevorrichtung mit getrennter ausstroemkammer - Google Patents

Drainagevorrichtung mit getrennter ausstroemkammer

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Publication number
DE3048473A1
DE3048473A1 DE19803048473 DE3048473A DE3048473A1 DE 3048473 A1 DE3048473 A1 DE 3048473A1 DE 19803048473 DE19803048473 DE 19803048473 DE 3048473 A DE3048473 A DE 3048473A DE 3048473 A1 DE3048473 A1 DE 3048473A1
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DE
Germany
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chamber
underwater
container
partition
outlet
Prior art date
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Application number
DE19803048473
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English (en)
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DE3048473C2 (de
Inventor
Robert Long Island N.Y. Bidwell
Leonard D. Woodmere N.Y. Kurtz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bioresearch Inc
Original Assignee
Bioresearch Inc
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Publication date
Application filed by Bioresearch Inc filed Critical Bioresearch Inc
Publication of DE3048473A1 publication Critical patent/DE3048473A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3048473C2 publication Critical patent/DE3048473C2/de
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M1/00Suction or pumping devices for medical purposes; Devices for carrying-off, for treatment of, or for carrying-over, body-liquids; Drainage systems
    • A61M1/60Containers for suction drainage, adapted to be used with an external suction source
    • A61M1/61Two- or three-bottle systems for underwater drainage, e.g. for chest cavity drainage
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
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Description

DIPLOM-CHEMIKER UND PATENTANWALT STEUBSTRASSE10 D-8032 GRÄFELFING-MDNCHEN
TELEFONi (OS?) 85 23 33 TELEX· 529 830 tteffd
IHR ZEICHENi
mein zeichen, Kurtz-43/B 22. Dezember 1980
BioResearch Inc.
315 Smith Street
Farmingdale, New York / U.S.A.
Drainagevorrichtung mit getrennter Ausströmkammer
Die Erfindung betrifft eine Drainagevorrichtung, insbesondere eine Vorrichtung, die es ermöglicht, Fließmedien (Flüssigkeiten und/oder Gase; nachstehend ist der Einfachheit halber stets von Flüssigkeiten die Rede) aus einer Körperhöhle, wie z.B. der Pleurahöhle, abzuleiten und in der Körperhöhle geeignete Drücke einzuhalten.
Es ist zum normalen Atmen wesentlich, daß der Raum innerhalb der Pleurahöhle, der die Lungen umgibt, frei von Flüssigkeit ist und einen Unterdruck aufweist, so daß die Lungen nach außen gezogen werden und dabei die Pleurahöhle ausfüllen, um so richtiges Atmen zu ermöglichen. Jeglicher Angriff auf die Pleurahöhle, wie er durch Lungen-
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Professional Representative before the European Patent Office PoihdiKkkonto MOndwn Nr. 199520-805 . Dr«idn*r Bank MOnchin Nr. 793099900 (BlZ 70080000)
chirurgie oder fremde Objekte, die den Brustkorb durchstoßen, oder bei Brustfellentzündung (Pleuritis) eines Patienten verursacht wird, erzeugt Flüssigkeiten in der Pleurahöhle, die das normale Atmen behindern können. Es ist daher notwendig, eine Vorrichtung vorzusehen, die diese Flüssigkeiten aus der Pleurahöhle entfernen kann und gleichzeitig sicherstellt, daß der gewünschte Grad an Unterdruck in der Pleurahöhle aufrechterhalten wird.
Eines der grundlegenden Gerätetypen, das für diesen Zweck verwendet worden ist, ist z. B. in der US-PS 3 363 626 und der US-PS 3 363 627 beschrieben. Dieses Gerät ist unter dem Namen Unterwasserdrainagegerät bekannt und sieht drei Kammern vor, eine erste Kammer, die eine Sammelkammer zum Sammeln der aus der Pleurahöhle durch ein Thorakotomie-Rohr abgeleiteten Flüssigkeiten umfaßt, eine zweite Kammer, die als Unterwasserabdichtungskammer bekannt ist und die die Pleurahöhle vor dem atmosphärischen Druck schützt, und eine dritte Kammer, die als Druckmeßkammer bekannt ist und die zur Regulierung des Unterdrucks innerhalb der Pleurahöhle dient. Dieser Gerätetyp hat sich sowohl bei der Entfernung von Flüssigkeiten aus der Pleurahöhle als auch bei der Aufrechterhaltung eines gewünschten Grades an Unterdruck innerhalb der Pleurahöhle als sehr erfolgreich erwiesen.
Jedoch erforderte solch ein Gerät das vorherige Füllen der Unterwasserabdichtungskammer mit Wasser und auch das vorherige Füllen der Druckmeßkammer bis zum gewünschten Niveau, um den gewünschten Grad an Unterdruck innerhalb der Pleurahöhle aufrechterhalten zu können. Es war daher ein Bedarf nach einer Drainagevorrichtung, die an die Pleurahöhle eines Patienten angeschlossen werden kann und die nicht irgendein vorheriges Füllen und auch keine Vakuum-
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pumpe erforderte. Z.B. ist es in Not Situationen an Orten, an denen eine Flüssigkeit zum Füllen der Unterwasserabdichtungskammer und der Druckmeßkammer nicht zur Verfügung steht oder an denen eine Vakuumpumpe nicht zur Verfügung steht, notwendig, eine Vorrichtung bereitzustellen, die an die Pleurahöhle eines Patienten angeschlossen werden kann und die die Drainage der Flüssigkeiten übernimmt, um das Expandieren der Lungen zu ermöglichen.
Das in dem Patent No. 4 015 603 offenbarte Drainagesystem sieht ein Gerät vor, welches die Notwendigkeit für eine vorausgehende Füllung der Unterwasserabdichtungskammer eliminiert durch Plazieren der Unterwasserabdichtung an das untere Ende des Thorakotomie-Rohrs am oberen Ende der Drainagevorrichtung. In der in dem früheren Patent beschriebenen Vorrichtung wurde die Unterwasserabdichtung durch eine Flüssigkeit gebildet, die von der Pleurahöhle des Patienten abgeleitet worden war. Jedoch erforderte die in dem Patent No. 4 015 603 beschriebene Vorrichtung die Verwendung einer selbstregulierten Vakuumpumpe und daher konnte,die in diesem vorbekannten Patent beschriebene Vorrichtung nicht in Situationen eingesetzt werden, in denen solch eine Pumpe nicht verfügbar war.
Zusätzlich schuf die Plazierung der Unterwasserabdichtungskammer am unteren Ende des Thorakotomie-Rohrs, wie beschrieben in dem Patent No. 4 015 603,unter bestimmten ungewöhnlichen Umständen ein weiteres Problem. Im Falle eines Patienten mit einer Blockade in den Luftröhren, in der Weise daß der Patient ernste Probleme hatte, Luft in die Lungen zu bekommen, war in der Pleurahöhle ein zu hoher Unterdruck erzeugt worden. Ein derart hoher Unterdruck hat zur Folge, daß die Flüssigkeit in der Unterwasserabdichtungskammer aufwärts durch das Thorakotomie-Rohr gezogen worden ist und es war, wenn das Ausmaß an Unterdruck genügend
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hoch war, der Flüssigkeit wieder möglich, iii die Pleurahöhle einzutreten. Dieser Zustand, nämlich Wiedereintreten von Flüssigkeit aus der ünterwasserabdichtungskammer in die Pleurahöhle, konnte eine Infektion verursachen oder anderweitig Probleme für den Patienten hervorrufen. Dazu kommt noch, daß es möglich war, die durch die ünterwasserabdichtungskammer vorgesehene Abdichtung während Perioden hoher Unterdrücke in der Pleurahöhle gänzlich einzubüßen. Der Verlust der Wasserabdichtung konnte schweren Schaden hervorrufen in dem Fall, wenn der Unterdruck unterbrochen wurde oder wenn die Vorrichtung als Zweiflaschensystem mit einer zur Atmosphäre hin offenen Sammelkammer verwendet wurde.
In dem Patent No. 3 853 128 ist ein positives Druckentlastungsventil in einem Drainagegerät mit einer üblichen Unterwasserabdichtungs- und .'Druckmeßkammer offenbart. Das positive Druckentlastungsventil ist zwischen den Unterwasserabdichtungs- und Druckmeßkammern angeordnet und sorgt für Entlastung von hohem Druck, der sich innerhalb der Sammelkammer aufbaut. Die in dem Patent No. 3 853 128 offenbarte Vorrichtung muß jedoch vor der Benutzung gefüllt werden und funktioniert nicht als eine Zwei-Kammer-Vorrichtung, die ohne vorherige Füllung eingesetzt werden kann.
In der Anmeldung, Serial No. , angemeldet am
, mit dem Titel "Two-Chambered Underwater Drainage Apparatus with Oneway Outflow Valve" ist eine Drainagevorrichtung vorgeschlagen/ die viele der oben erwähnten Probleme in Verbindung mit den Drainagevorrichtungen des Stands der Technik überwindet. In dieser früheren Anmeldung ist eine Drainagevorrichtung offenbart^ in der eine Ünterwasserabdichtungskammer durch eine Trennwand gebildet wird, die sich teilweise quer über das obere Ende der Sam-
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melkaituner mit einem Rohr erstreckt, das sich abwärts von dem Einlaß in eine Ausnehmung, die in der Trennwand zur Vorsehung der Unterwasserabdichtung ausgebildet ist, erstreckt. Ein Einwege-Ventil ist in dem Flüssigkeitsdurchgang zum Auslaß von der Sammelkammer vorgesehen, wobei · das Einwege-Ventil es Gasen erlaubt, von der Sammelkammer nach außen zu strömen, aber welches das Einströmen von Gasen vom Auslaß in die Sammelkammer verhindert. Dieser Vorrichtung haften jedoch zwei Probleme an, welche die vorliegend offenbarte Drainagevorrichtung überwindet. Wenn die in unserer früheren Anmeldung offenbarte Drainagevorrichtung versehentlich gekippt wird, kann die ganze, in der Unterwasserabdichtungskammer befindliche Flüssigkeit ohne weiteres über die Trennwand und in die Sammel'-kammer fließen, was zu einem zeitweiligen Verlust der Wasserabdichtung führt, bis die Abdichtung mit in der Pleurahöhle angesammelten Flüssigkeiten wieder hergestellt werden kann. Außerdem ist das in unserer früheren Anmeldung vorgeschlagene Einwege-Ventil der Flüssigkeit innerhalb der Sammelkammer ausgesetzt und kann infolge der Gegenwart von Flüssigkeit in dem Durchgang des Einwege-Ventils wenigstens teilweise wirkungslos werden.
Die vorliegende Erfindung überwindet alle der oben genannten Probleme und stellt ein Unterwasserdrainagegerät bereit, welches kein vorheriges Füllen mit Wasser erfordert, welches keine Vakuumpumpe erfordert, aber bei welchem der Anschluß einer Vakuumpumpe vorgesehen ist, und welche eine Unterwasserabdichtungskammer einschließt, die die Abdichtung aufrechterhält, auch wenn die Drainagevorrichtung versehentlich gekippt wird. Die vorliegende Erfindung sieht auch weitere Maßnahmen zur Aufrechterhaltung einer Wasserabdichtung vor, wenn die Vorrichtung als ein Zwei-Flaschen-System mit einer zugehörigen, nach der Atmosphäre offenen Sammelkammer eingesetzt wird.
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In einer besonderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein Drainagegerät mit einer schrägen Trennwand, die die Ünterwasserabdichtungskaininer über der Trennwand und eine Samme!kammer unter der Trennwand bildet, vorgesehen. Direkt unter dem Einlaß zu dem Drainagegerät ist eine U-förmige Vertiefung (Ausnehmung) in der Trennwand angeordnet, die eine Abdichtung mit einem Rohr, das sich abwärts von dem Einlaß für ein Thorakotomie-Rohr erstreckt, bildet.
In einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung umfaßt die Drainagevorrichtung einen Behälter mit einem Einlaß dazu in einem oberen Ende davon und einer Trennwand, die sich entlang der Länge des Behälters beim oberen Ende desselben erstreckt und die eine Sammelkammer unter der Trennwand und eine Unterwasserabdichtungskammer über der Trennwand bildet. Eine separate Auslaßkammer ist in dem oberen Ende des Behälters angeordnet und hat einen Auslaß, an dem ein mit der Atmosphäre verbundener Saugschlauch angeschlossen werden kann. Ein separater Durchgang verbindet die Auslaßkammer mit der Unterwasserabdichtungskammer durch ein Einwege-Ventil, das eine Flüssigkeitskommunikation zurück zu der Unterwasserabdichtungskammer verhindert. Der Durchgang ist zum oberen Ende'des Behälters benachbart so angeordnet, daß ein Übertragen der Flüssigkeit zwischen der Unterwasserabdichtungskammer und der Auslaßkammer verhindert wird. Eine öffnung in der Trennwand ermöglicht einen Flüssigkeitsstrom von der oberen Unterwasserabdichtungskammer in die untere Sammelkammer und ist mit Einrichtungen versehen, um einen Flüssigkeitsstrom von der Unterwasserabdichtungskammer in den Durchgang zu verhindern.
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In noch.einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung sind Einrichtungen vorgesehen, die die öffnung in der Trennwand umgeben, um einen wesentlichen Verlust an Flüssigkeit von der Unterwasserabdichtungskammer in die Sammelkammer zu verhindern, wenn der Behälter gekippt wird. Darüber hinaus kann eine U-förmige Vertiefung in der Trennwand zwischen einem Rohr, das den Thorakotomie-Rohreinlaß und die Unterwasserabdichtungskammer verbindet, vorgesehen werden, so daß ein Flüssigkeitsreservoir bereitsteht, um diese Abdichtung im Falle eines versehentlichen Kippens der Drainagevorrichtung aufrechtzuerhalten.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben; es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Zwei-Kammer-Unterwasserdrainagevorrichtung mit einer separaten Ausströmkammer,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Drainagevorrichtung entlang der Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenschnittansicht entlang der Linie 3-3 der Fig. 1,
Fig. 4 eine geschnittene Endansicht längs der Linie 4-4 der Fig. 1 und *
Fig. 5 eine Draufsicht von oben der Drainagevorrichtung .
Die nachfolgende detaillierte Beschreibung stellt eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vor-
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richtung dar.
Bezugnehmend auf die Zeichnungen, in denen gleiche Zahlen jeweils gleiche Elemente in den verschiedenen Ansichten bezeichnen, ist in Fig. 1 eine Unterwasserdrainagevorrichtung 10 dargestellt, die einen Behälter 12 umfaßt, der aus einem festen durchsichtigen Plastikmaterial oder dergleichen hergestellt sein kann. Der Behälter 12 ist in der vorliegenden Ausführungsform in einer im wesentlichen kastenförmigen Gestalt mit vier vertikalen Wänden, wenn in aufrechter Stellung, dargestellt, nämlich mit einer vorderen Wand 14, einer hinteren Wand 16, einer ersten Endwand 18 und einer zweiten Endwand 20. Zusätzlich ist der Behälter 12 mit einer Oberseitenwand 22 und einer Bodenwand 24 ausgerüstet.
Die Ünterwasserdrainagevorrichtung 10 ist auch mit einem Einlaß 26 zum Anschluß eines Thorakotomie-Rohrs, das sich in die Pleurahöhle des Patienten erstreckt, ausgerüstet. Ein Auslaß 28, der nachfolgend näher beschrieben ist, ist zur Verbindung des Behälters mit einer Saugeinrichtung angepaßt. Der Behälter 12 ist weiter mit einer ersten öffnung 30, die dem Einlaß 26 benachbart ist, und einer zweiten öffnung 32, die sich an demselben Ende wie der Auslaß 28 befindet, ausgerüstet. Die Gummidiaphragmas 34 und 36, die nachstehend beschrieben sind, sind in der ersten öffnung 30 und der zweiten öffnung 32 in abdichtender Verbindung mit dem Behälter 12 entsprechend angeordnet.
In den Fig. 1, 2 und 3 ist ein inneres Einlaßrohr 38 dargestellt, das sich von dem Drainagevorrichtungseinlaß 26 abwärts erstreckt und an der schrägen Hauptscheidewand 40 endet. Die Haupttrennwand 40 erstreckt sich horizontal von der ersten Endwand 18 zur zweiten Endwand 20 und transversal von der vorderen Wand 14 zur hinteren Wand 16
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und teilt damit die Drainagevorrichtung 10 in eine obere Unterwasserabdichtungskammer 42 und eine unsere Sammelkaituner 44. Eine Ecke der Haupttrennwand 48, die sich unterhalb des Einlaßrohrs 38 befindet, ist mit einem U-förmigen, mit einer Vertiefung versehenen Teil 46 versehen. Der mit einer Vertiefung versehene Teil 46 ist definiert durch das Schalenteil 48 mit einer halbkreisförmigen Seite 50, die an einem kreisförmigen Boden 52 befestigt ist. Die andere Seite des Schalenteils 48 wird durch die hintere Wand 16 gebildet.
Der Schalenteil 48 ist so angeordnet ,und in der Größe so bemessen, daß er zwei in gewisser Weise widersprüchliche Kriterien befriedigt. Der Zweck des Schalenteils 48 ist es, die aus der Pleurahöhle drainierte Flüssigkeit zurückzuhalten, so daß sich, nachdem eine vorbestimmte Menge an Flüssigkeit drainiert worden ist und der Boden des Einlaßrohrs 38 bedeckt ist, "automatisch eine Abdichtung bildet. Es ist somit ein Kriterium, daß der Schalenteil 48 klein genug ist, so daß nur eine re*- lativ kleine Menge an Flüssigkeit aus der Pleurahöhle des Patienten drainiert zu werden braucht, bevor sich eine Abdichtung bildet. Auf der anderen Seite ist es ein wichtiges Merkmal der vorliegenden Erfindung, daß die Abdichtung, einmal gebildet, nicht durch'unachtsames, versehentliches Kippen der Drainagevorrichtung 10 zerstört wird. Daher sollte der Schalenteil 48 eine genügend große Kapazität haben, so daß im Falle eines FlüssigkeitsverIusts daraus die Abdichtung nicht gebrochen wird. Offensichtlich kann sich der untere Teil des Einlaßrohrs 38 abwärts in den Schalenteil 48 erstrecken, um damit den Verlust einer Abdichtung verhindern zu helfen, wenn die Drainagevorrichtung 10 gekippt wird. Das hat jedoch den Nachteil, daß mit wachsender Höhe der Flüssigkeit auf-
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wärts dem Einlaßrohr 38 die Druckdifferenz zwischen der Pleurahöhle und der Abdichtungskammer gleichzeitig entsprechend ansteigt. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung erstreckt sich deshalb der untere Teil des Einlaßrohrs 38 nur bis zum unteren Teil der Haupttrennwand 40.
Wie vorstehend erwähnt ist die Haupttrennwand 40 schräg von der zweiten Endwand 20 zur ersten Endwand 18. Somit hat die Haupttrennwand 40 einen größeren Abstand von der Oberseitenwand 22, die an die erste Endwand 18 angrenzt, als von der zweiten Endwand 20. Die Neigung der Haupttrennwand 48 erlaubt das Ansammeln der Flüssigkeit in der Abdichtungskammer 42 und das Strömen in die Richtung des Schalenteils 48, wodurch der Schalenteil 48 bei einem geringfügigen Kippen der Drainagevorrichtung 10 gefüllt bleibt. ;
Im wesentlichen zentral angeordnet in der Haupttrennwand 40 ist eine öffnung 54, die einen Flüssigkeitsstrom (d.h. beides Flüssigkeit und Gas) von der Unterwasserabdichtungskammer 42 in die Sammelkammer 44 ermöglicht. Wie in den Fig. 1, 2 und 5 gezeigt, ist eine die öffnung 54 umgebende Einrichtung vorgesehen, um einen wesentlichen Flüssigkeitsverlust von der Unterwasserabdichtungskammer 42 in die Sammelkammer 44 für den Fall zu verhindern, daß der Behälter gekippt werden sollte. Diese Einrichtung schließt eine U-förmige Prallwand 56 ein, die sich zwischen der Haupttrennwand 40 und der Oberseitenwand 22 erstreckt. Das offene Ende der Prallwand 56 liegt dem ersten Ende 18 gegenüber und ist mit ihr im wesentlichen parallel ausgerichtet. Eine Sperre (gate) 58 ist mit jedem Ende zu den offenen Enden der Prallwand 56 verbunden und ist an der unteren Seite mit der Haupttrennwand 40 auch verbunden.
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einer vor Die Sperre bzw. Auslauf 58 erstreckt sich nach oben bis ζΐΓ* bestimmten Distanz gegen die Oberseitenwand 22, so daß die Tiefe der Flüssigkeit in der Unterwasserabdichtungskamrner 42, wenn die Drainagevorrichtung 10 in der normalen aufrechten Position ist, durch die Höhe der Sperre 58 bestimmt wird. Somit fließt, sobald sich die von der Pleurahöhle drainierte Flüssigkeit in der Unterwasserabdichtung skammer 42 bis zu einer Tiefe größer als die Höhe der Sperre 58 ansammelt, die darüber hinaus gehende Flüssigkeit über die Sperre 58 durch die öffnung 54 in die Sammelkammer 44 darunter. Eine Tropfleiste 60 ist an der Unterseite der Haupttrennwand 40 direkt unter der unteren Seite der Sperre 58 angeordnet. Die Tropfleiste 60 ermöglicht eine wirksamere Strömung der überfließenden Flüssigkeit von der Unterwasserabdichtungskammer 42 in die Sammelkammer 40. Wie in der Fig. 1 gezeigt, kann eine Kerbe 62 in der Mitte der Sperre 58 vorgesehen sein, um so die Tiefe des Flüssigkeitsreservoirs in der Unterwasserabdichtungskammer 42 genauer kontrollieren zu können.
In den Fig. 2 und 5 ist eine vertikale Trennwand 70 gegen ein Ende der Haupttrennwand 40 angeordnet und teilt die Abdichtungskammer 42 von der Auslaßkammer 72. Die vertikale Trennwand 70 erstreckt sich transversal von der vorderen Wand 14 zur hinteren Wand 16.und vertikal von der Haupttrennwand 40 zur Oberseitenwand 22. Flüssigkeitskommunikation ist vorgesehen zwischen der Unterwasserabdichtungskammer 42 und der Auslaßkammer 72 durch einen röhrenförmigen Durchgang 74. Ein Ende des röhrenförmigen Durchlasses 74 befindet sich am oberen, gerundeten geschlossenen Ende der Prallfläche 56 und läuft entlang der unteren Seite der Oberseitenwand 30 und verbindet damit die Auslaßkammer 72 durch eine weitere, auslaß-verbindende Kammer 76, die nachfolgend näher beschrieben ist. Eine vertikale Platte 78 erstreckt sich zwischen
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der unteren Seite des Durchgangs 74 und der oberen Seite der Haupttrennwand 40 und läuft entlang von der vertikalen Trennwand 70 zum geschlossenen Ende der Prallfläche 56. Somit teilen die vertikale Platte 78 und die Prallfläche 56 die Abdichtungskammer in zwei Teile und hindern zusammen die gesammelte Flüssigkeit am Schwappen, quer in die Abdichtungskammer 42. Zwei, in räumlichen Abständen befindliche, L-förmige Trennwände, eine innere Trennwand 80 und eine äußere Trennwand 82 erstrecken sich zwischen der zweiten Endwand 20 und der vertikalen Trennwand 70. Der Raum zwischen den Trennwänden 80 und 82 definiert die verbindende Kammer 76, und der Raum zwischen der inneren Trennwand 80 und den Wänden des Behälters 12 definieren die Auslaßkammer 72. Der Behälterauslaß 28 steht durch ein Auslaßrohr 84 mit dem obersten Teil der Auslaßkammer 72 in Verbindung, und die zweite öffnung 32 steht mit dem obersten Teil der Verbindungskammer 76 in Verbindung. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist die untere Seite der äußeren Trennwand 82 koplanar mit der Haupttrennwand 40 und trennt die Sammelkammer 44 von der Verbindungskammer 76.
Wie vorstehend erwähnt, wird die Flüssigkeitskommunikation in die Verbindungskammer 76 durch den Durchgang 74 durch eine halbkreisförmige öffnung 86 hindurch an der oberen Seite der vertikalen Trennwand 70 vorgesehen. Ein-Weg-Flüssigkeitskommunikation aus der verbindenden Kammer 76 wird vorgesehen durch ein Ein-Weg-Auslaßventil 88'. Eine zentrale öffnung (nicht gezeigt) und vier peripherale öffnungen (nicht gezeigt) erstrecken sich durch die untere Seite der inneren Trennwand 80. Wie in der ebenfalls anhängigen, vorstehend erwähnten Patentanmeldung, Ser. No. , angemeldet am
, mit dem Titel "TWO CHAMBER UNDERWATER DRAINAGE APPARATUS WITH ONE-WAY OUTFLOW VALVE", die
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hierin ein Bestandteil ist, offenbart, hat das Ventil 88 einen Schaft (stem), der in der zentralen Mündung .montiert ist, und einen vergrößerten Kopf, der sich über die peripheren Mündungen hinweg erstreckt. Somit wird, sobald der Druck in der Unterwasser abdichtungskaminer 42, der Sammelkammer 44 und der Verbindungskammer 76 den Druck in der Auslaßkammer 72 übersteigt, der Kopf des Ventils 88 nach oben gezwungen, so daß der Durchlaß der Gase in die Auslaßkammer ermöglicht wird und dadurch zwischen ihnen ein Druckausgleich eintritt. Wenn jedoch der Druck in der Auslaßkammer 72 höher ist als in dem Rest der Drainagevorrichtung 10, bleibt das Ventil 88 geschlossen und verhindert dadurch eine Flüssigkeitskommunikation in die entgegengesetzte Richtung.
Wie aus den Fig. 1 und 3 klar ersichtlich, sieht die Verbindungskammer 76 eine eingeschlossene Kammer von dem Ende des röhrenförmigen Durchgangs 74 zu dem Einlaß der Auslaßkammer 72 vor und verhindert eine direkte Kommunikation zwischen der Sammelkammer 44 und dem Ventil 88. In dieser Weise ist das Ventil 88 gegen eine Kontaminierung mit Flüssigkeiten geschützt, die in der Sammelkammer 44 enthalten sind und die eine Betriebsstörung beim Ventil 88 verursachen könnten.
Ein positives Druckentlastungsventil 90 ist physikalisch in der fernen Ecke der Auslaßkammer 72 in einem eingeschlossenen Bereich 92 (vgl. Fig. 3) angeordnet. Das eingeschlossene Areal 92 wird durch die vertikale Trennwand 70, eine weitere vertikale Platte 93, die zwischen der vertikalen Trennwand 70 und der zweiten Endwand 20 angeordnet ist, eine vertikale verbindende Platte 94 (vgl. Fig. 5), die zwischen der vertikalen Trennplatte 70 und
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der Platte 93 angebracht ist, und durch einen Boden 96 mit einer öffnung 98 durch ihn hindurch (vgl. Fig. 3) gebildet« Zwei öffnungen 100 (vgl. Fig. 5), die in der Behälteroberseitenwand 22 angeordnet sind, sorgen für die Flüssigkeit skonununikation zwischen dem eingeschlossenen Areal 92 und der äußeren Atmosphäre. Der Zweck für und die detaillierte Struktur des Entlastungsventils 90 sind beschrieben in unserer oben erwähnten, gleichfalls anhängigen Patentanmeldung Ser. No. , angemeldet am
Wenn die Drainagevorrichtung 10 benutzt wird, wird sie normalerweise mit einem Unterdruck von einer kontrollierten Unterdruckvorrichtung, die an den Behälterauslaß 28 angeschlossen ist, benutzt. Jedoch kann die Drainagevorrichtung 10 gleichermaßen auch ohne einen Unterdruck benutzt werden. Jedenfalls kann die Drainagevorrichtung 10 ohne vorheriges Füllen mit der Flüssigkeitsabdichtung benutzt werden. Ein Thorakotomie-Rohr (nicht gezeigt) ist zwischen der Pleurahöhle des Patienten und dem Behältereinlaß 26 verbunden. Das Ein-Weg-Auslaßventil 88 schützt den Patienten vor dem Zugang atmosphärischer Luft und der daraus resultierenden Gefahr eines Pneumothorax. Die flüssigen Sekretionen von der Pleurahöhle füllen zunächst den Schalenteil 48 und sehen somit eine Unterwasserabdichtung an dem unteren Ende des Einlaßrohrs 38 vor. Wenn der Schalenteil 48 mit Flüssigkeit gefüllt ist, strömt die Flüssigkeit über auf den oberen Teil der Haupttrennwand 40. Anfangs können genaue Messungen der flüssigen Sekretion innerhalb des Schalenteils 48, der kalibriert werden kann, gemacht werden.
Für den Fall, daß Unterdruck bzw. Saugen verwendet werden soll, wird ein Schlauch von einer regulierten Unterdruckquelle an
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den Auslaß 28 angeschlossen, und das gewünschte Ausmaß an Unterdruck kann innerhalb der Sammelkammer und der PleurahÖhle aufrechterhalten werden. Wenn mit Unterdruck gearbeitet wird, wird ein zusätzlicher Schutz gegen einen möglichen Aufbau eines positiven Drucks innerhalb der Sammelkammer und der PleurahÖhle des Patienten durch ein positives Druckentlastungsventil 90 vorgesehen, welches sich im Falle eines plötzlichen, in der Drainagevorrichtung 10 entstehenden Drucks öffnen kann.
Der Behälter 12 ist auch mit zwei Vertiefungen 110 und 112 in der rückwärtigen Wand 16 versehen. Wie in der Fig. 1 dargestellt, erstrecken sich die Vertiefungen 110 und 112 aufwärts von der Bodenwand 24 zu einem Punkt etwa ein Drittel des Weges aufwärts der Rückwand 16. Die Vertiefungen bzw. Ausnehmungen 110 und 112 fungieren als Führungselemente und sind zur Aufnahme eines entsprechenden Einhängeelements 114 angepaßt; das Einhängeelement 114 hat die in der Fig. 1 dargestellte Form, so daß es ein Bodengestell für die Drainagevorrichtung 10 bildet, wenn sie auf einer horizontalen Fläche unterstützt werden muß. Darüber hinaus sind zwei Hängeklammern 116 vorgesehen, die fest in der Nähe der oberen Seite der ersten und der zweiten Endwände 18 und 20 montiert sind und mit einer Serie von unterstützenden Simsen 118 versehen sind. Wie auch in der Fig. 1 dargestellt, kann die Drainagevorrichtung 10 von einer Bettschiene hängen, z.B. unter Verbindung einer der Klemmleisten 118 mit einem Ende des Einhängeelements 114 und unter Verbindung des anderen Endes mit der Bettschiene.
Wie ebenfalls in der Fig. 1 dargestellt, befinden sich am oberen, zweiten Ende des Behälters 12 zwei kastenförmige Kanäle 120. Die Kanäle 120 werden verwendet zur Verbindung der entsprechenden Glieder, die auf einer
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trennbaren ünterdruckkontrollkammer zum festen Anschließen der Ünterdruckkontrollkammer an die Drainagevorrichtung 10 montiert sind. Eine trennbare ünterdruckkontrollkammer ist in unserer ebenfalls anhängigen Patentanmeldung, Ser. No. 52 825, angemeldet am 27. Juni 1979, offenbart, auf die hier Bezug genommen wird. Diese abtrennbare Ünterdruckkontrollkammer ist auch mit einer auf der Ünterdruckkontrollkammer montierten Nadel versehen, so daß es das Gummidiaphragma 36 der Drainagevorrichtung 10 durchsticht, wenn die beiden angeschlossen sind. Wie in unserer vorerwähnten Patentanmeldung erklärt, hat die Nadel eine Bohrung darinnen, so daß eine Flüssigkeitskommunikation zwischen der anschließbaren Unterdruckkontrol!kammer und der Unterwasserabdichtungskammer 42 der vorliegenden Drainagevorrichtung 10 erreicht werden kann.
Bei der Verwendung von Drainagevorrichtungen, bei denen die Unterwasserabdichtung direkt an dem Ende des Thorakotomie-Rohrs durch die flüssigen Sekretionen von der Pleurahöhle des Patienten gebildet wird, ist es wichtig, daß die Drainagevorrichtung so konstruiert ist, daß ein zu hoher Unterdruck innerhalb der Pleurahöhle, wie er möglicherweise durch eine Verstopfung in den Luftröhren oder dergleichen verursacht wird, die Flüssigkeit innerhalb der Unterwasserabdichtung nicht dazu.bringen kann, innerhalb des Thorakotomie-Rohrs aufzusteigen und in die Pleurahöhle zurückzuströmen. Dies ist bei dem vorliegend offenbarten Gerät wegen des eingebauten EinWege-Ausflußventils ausgeschlossen. Zusätzlich sind mit der U-förmigen Prallfläche 56 und der Anbringung eines röhrenförmigen Durchgangs 74 an dem oberen Ende der Prallfläche 56 Maßnahmen vorgesehen, die ein Strömen der Flüssigkeit von der Unterwasserabdichtungskammer in die Auslaßkammer verhindern. Die Sperre 58, die den Eintritt von Flüssigkeit durch die öffnung 56 in der Haupt-
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trennwand 40 blockiert, zusammen mit der Neigung der Haupttrennwand 48 stellen sicher, daß ein ausreichendes Flüssigkeitsreservoxr in der Abdichtungskammer 42 aufrechterhalten wird, um den Schalenteil 48 mit Flüssigkeit gefüllt und die Abdichtung intakt zu halten für den Fall, daß die Drainagevorrichtung 10 versehentlich geneigt oder gekippt wird.
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Claims (11)

  1. Patentansprüche
    Drainagevorrichtung gekennzeichnet durch einen Behälter, einen an dessen oberen Ende befindlichen Einlaß, eine Trennwand, die sich quer durch den oberen Bereich dieses Behälters erstreckt und eine Sammelkammer unterhalb der Trennwand und eine Unterwasserabdichtungskaminer oberhalb der Trennwand bildet, eine gesonderte Auslaßkammer im oberen Bereich dieses Behälters, ein Einwege-Ventil in dieser Auslaßkammer und einen Auslaß zur Atmosphäre von dieser Auslaßkammer, einen gesonderten Durchgang, der sich von der Unterwasserabdichtungskammer zur Auslaßkammer erstreckt, wobei der Durchgang dem oberen Ende dieses Behälters benachbart angeordnet ist, eine Öffnung in dieser Trennwand, um das Strömen der Flüssigkeit von der Unterwasserabdichtungskammer zu der Sammelkammer zu ermöglichen, und durch eine Einrichtung, die diese Öffnung in der Trennwand umgibt, um ein Strömen der Flüssigkeit von der Unterwasserabdichtungskammer in den Durchgang zu verhindern.
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  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Öffnung in der Trennwand
    im wesentlichen zentral angeordnet ist und daß die Einrichtung eine im wesentlichen vertikale Prallwand, die sich
    um die Peripherie dieser Öffnung erstreckt, umfaßt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung eine Prallfläche umfaßt, die sich von der Trennwand zur obersten Wand des Behälters um die Peripherie der Öffnung in der Trennwand herum erstreckt, und daß wenigstens ein Teil einer Wand der Prallfläche eine reduzierte Höhe hat, damit Flüssigkeit darüber von der Unterwasserabdichtungskammer in die Sammelkammer strömen kann.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß sich der Durchgang in die Unterwasserabdichtungskammer hinein am oberen Ende der Prallfläche öffnet.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich ein Einlaßrohr umfaßt, das sich von dem genannten Einlaß in einen U-förmigen, mit einer Vertiefung versehenen Teil in der Trennwand erstreckt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Trennwand von der Oberseitenwand des Behälters, die an ein Ende der Trennwand angrenzt, einen größeren Abstand hat als beim
    gegenüberliegenden Ende der Trennwand.
  7. 7. Vorrichtung, gekennzeichnet durch einen Behälter mit drei Kammern darin, einer Sammel-
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    ORIGINAL INSPECTED
    kammer, einer Unterwasserabdichtungskammer und einer Auslaßkainmer, wobei die Auslaßkammer bei dem oberen Ende des Behälters angrenzend an ein Ende davon angeordnet ist und wobei die Auslaßkammer einen Auslaß zur Atmosphäre einschließt, einen Einlaß von der unterwasserabdichtungskammer und ein Ein-Wege-Ventil, das in dem Durchgang zwischen dem Einlaß und dem Auslaß zu der Auslaßkammer angeordnet ist, eine Trennwand, die sich von der Auslaßkammer zu der gegenüberliegen-. den Endwand des Behälters erstreckt und die Bodenwand für die Unterwasserkammer bildet, eine zentral angeordnete öffnung in der Trennwand, die einen Flüssigkeitsdurchgang zwischen der Unterwasserabdichtungskammer und der Sammelkammer bildet, einen Thorakotomie-Rohreinlaß in die Unterwasserabdichtungskammer und durch eine Einrichtung, die die Öffnung in der Trennwand umgibt, um einen wesentlichen Flüssigkeitsverlust von der Unterwasserabdichtungskammer in die Sammelkammer zu verhindern, wenn der Behälter gekippt wird.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung eine Prallfläche umfaßt, die sich im wesentlichen vertikal von der Trennwand zur Oberseitenwand des Behälters erstreckt, wobei sich eine Seite der Prallfläche nur eine begrenzte Entfernung gegen die Oberseitenwand erstreckt, wodurch es der Flüssigkeit ermöglicht wird, von der Unterwasserabdichtungskammer zu der Sammelkammer darüberzufließen.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß sie zusätzlich einen röhrenförmigen Durchgang von dem oberen Ende der Prallfläche zum Einlaß der Auslaßkammer einschließt.
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  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß sie zusätzlich eine ü-förmige Vertiefung in der Prallfläche einschließt, die unmittelbar unterhalb des Thorakotomie-Rohreinlasses und einer röhrenförmigen Ausdehnung, die zwischen dem Einlaß und der Vertiefung gebildet ist, angeordnet ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet , daß sie zusätzlich eine Einrichtung, die eine umschlossene Kammer von dem röhrenförmigen Durchgang zu dem Auslaß der Auslaßkammer vorsieht, umfaßt.
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DE19803048473 1979-12-26 1980-12-22 Drainagevorrichtung mit getrennter ausstroemkammer Granted DE3048473A1 (de)

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