DE3045095A1 - Vorrichtung zum abstreifen von abfallstuecken von zuschnitten - Google Patents
Vorrichtung zum abstreifen von abfallstuecken von zuschnittenInfo
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Description
dr. V. SCHMIED-KOWARZIK. · dr. P. WEI N HOLD · munüiin
dipl.-ing. G. DANNENBERG · dr. D. GUDEL- dipl.-ing. S. SCHUBERT · Frankfurt
GROSSE ESCHENHEIMER SIR. 39 6OOO FRANKFURTAM MAIN 1
TELEFON: (O6II) 201I34 t 2870I4
TELEX: 413II0
27. November 1980
Gu/Si
Docket No. 79:104 - Germany
The Ward Machinery Company
10615 Beaver Dam Road,
Cockeysville, Maryland 21030,
USA
10615 Beaver Dam Road,
Cockeysville, Maryland 21030,
USA
Vorrichtung zum Abstreifen von AbfalletUcken von Zuschnitten
130032/0454
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abstreifen von Abfallstücken von Zuschnitten, die zwischen
Schneidmessern einer drehbaren Schneidanordnung festgeklemmt sind.
Üblicherweise ist die Schneidanordnung eines Walzenpaares so ausgebildet, daß sowohl der Zuschnitt wie auch die
Abfallstucke gleichzeitig im Augenblick des Schneidens ausgeworfen werden. Bei der vorliegenden Erfindung ist die
Schneidanordnung so konstruiert, daß die Abfallstücke zwischen den Schneidmessern der Schneidanordnung festgeklemmt
werden, worauf die festgeklemmten Abfallstücke durch einen Abstreifer von der Schneidanordnung abgestreift
wird.
Abstreifmaschinen zum Abstreifen von Abfall von Zuschnitten sind beispielsweise durch die US-PS 3 643 553 bekannt.
Dort ist eine Vielzahl von drehbar befestigten Stiften vorgesehen, die in die Abfallstücke eindrigen. Ähnliche
Maschinen beschreiben die folgenden US-Patentschriften:
3 391 589, 3 877 353 und 4 031 816.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine derartige Abstreifvorrichtung vorzuschlagen, die zusammen mit einer
drehbaren Schneidanordnung verwendet werden kann und mit der alles Abfallmaterial vollständig abgestreift werden kann.
Insbesondere die eigentliche Abstreifanordnung ist hierbei neu und arbeitet besser als die vorbekannten Abstreifanordnungen.
Die neuartige Äbstreifanordnung soll insbesondere
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an einer Falz-Klebemaschine mit Querschneider verwendet werden, die an Druck-Schlitzmaschinen und an Falt-Klebemaschinen
fUr den Flexodruck verwendet werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe gibt es mehrere Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Bei einer ersten
AusfUhrungeform ist eine Abstreifvorrichtung zum Abstreifen
von Abfalletücken vorgesehen, die zwischen den Schneidmessern einer Schneidanordnung festgeklemmt sind. Diese
Ausführungsform ist durch die kennzeichnenden Merkmale von
Patentanspruch 1 gekennzeichnet.
Weitere Lösungsmöglichkeiten der Erfindungsaufgabe sind durch die Patentansprüche 5» θ und 10 charakterisiert.
Die Unteransprüche kennzeichnen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, aus denen sich weitere wichtige
Merkmale ergeben. Es zeigt:
Fig. 1 - eine teilweise abgebrochene Ansicht
einer ersten Ausführungsform der neuartigen Vorrichtung;
Fig. 2 - einen Schnitt längs der Linie 2-2 von Fig. 1;
Fig. 3 - eine abgebrochene Seitenansicht einer
anderen Ausführungsform des Abstreifers nach Fig. 1 und 2;
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Fig. 4 - eine Seitenansicht einer zweiten
Ausführungsform bei einer Falz-Klebemaschine ;
Fig. 5 - eine Ansicht in Richtung der Pfeile 5-5 von Fig. 4.
Zunächst sei die AusfUhrungsform nach Fig. 1 und 2 erläutert.
Dort ist eine Vorrichtung 10 gezeigt, die eine drehbare Schneidanordnung mit Stahlmessern hat. Diese sind
so konstruiert, daß sie nur den bearbeiteten Zuschnitt auswerfen, während die hierbei anfallenden Abfalletücke
zwischen den Schneidmessern verkeilt oder festgeklemmt bleiben. Die Abfallstücke werden erst anschließend durch
einen Abstreifer ausgeworfen. Die Vorrichtung 10 hat drei zylindrische Walzen 11, 12 und 13» deren Drehachsen 14, 15
und 16 unter Abständen parallel zueinander verlaufen. Jede
zylindrische Walze hat eine Antriebswelle, die in einem Rahmen 17 drehbar gelagert ist. Zahnräder 18, 19 und 20
sind an den Enden der Wellen befestigt und drehen die Walzen synchron zueinander. Hierzu ist ein Antriebsrad 21
vorgesehen. Die Walzen drehen sich also synchron zueinander und mit derselben Winkelgeschwindigkeit.
Die Walze 12 hat eine Schneidanordnung 22, die an ihrem Umfang befestigt ist und die sich wenigstens um einen Teil
des Umfanges erstreckt. Die Schneidanordnung 22 schließt
eine Grundplatte 23 ein, die mit der Walze fest verbunden ist. Außerdem ist eine Vielzahl von aufstehenden Schneidmessern
24 an der Grundplatte 23 befestigt, die sich radial nach außen erstrecken. Die Schneidmesser sind derart angeordnet,
daß sie beim Schneidvorgang den jeweils gewünschten
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Zuschnitt aus einem Bogen ausschneiden. Die unterste Walze 11 ist unter Bildung eines Walzenspalts von der mittleren
Walze 12 angeordnet, so daß ein Bogen 25 im Walzenspalt zwischen diesen Walzen 11 und 12 hindurchgefördert werden
kann. Der Walzenspalt ist so eng, daß hierbei die Schneidmesser 24 den Bogen 25 schneiden, wenn die Walzen in Richtung
der Pfeile 26 und 27 gedreht werden. Ist ein Bogen 25 von den Schneidmessern 24 geschnitten, so verläßt dieser geschnittene
Bogen als Zuschnitt 28 den Walzenspalt. An der Walze 12 verbleiben Abfallstücke 29 und 30. Die Schneidmesser
24 sind so angeordnet, daß sie zwei getrennte Teile des Bogens definieren, nämlich den gewünschten Zuschnitt
und die Abfallstücke 29 und 30, die zwischen den Schneidmessern 24 zeitweise festgeklemmt werden und dabei an den
Schneidmessern anhaften.
Die Abfallstücke werden später von der Walze 12 abgestreift. Hierzu sind mehrere Abstreifstifte 32 an der dritten Walze
13 befestigt, die auch als Halter für die Abstreifstifte
bezeichnet werden kann. Die Abstreifstifte 32 sind an einer geeigneten Grundplatte befestigt, die ihrerseits an der
Walze 13 befestigt ist. Die Abstreifstifte 32 und ihre
Grundplatte sind an der Walze 13 so angeordnet, daß dadurch eine Abstreifanordnung ausgebildet wird, die in einer
Richtung entgegengesetzt zur Drehrichtung der Walze 12 gedreht wird. Diese Drehrichtung ist in Fig. 2 durch den
Pfeil 34 angedeutet. Die Abstreifstifte 32 befinden sich
an der Walze 13 an den gewünschten Stellen, und zwar dort, wo sie bei den sich drehenden Walzen auf die Abfallstücke
29, 30 auftreffen. Beim Drehen der Walze 13 berühren die
Abstreifstifte 32 also das Abfallstück 29 und durchbohren dieses gegebenenfalls. Hierbei üben sie eine nach vorne
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y<
und abhebend ausgerichtete Kraft auf das Abfallstück aus und ziehen dieses dadurch von der Schneidanordnung 22 ab.
Sie transportieren dann das Abfallstück zu einem Abfallbehälter oder dergleichen.
Die Länge der Abstreifstifte ist besonders kritisch für eine zufriedenstellende Wirkungsweise der Abstreifanordnung.
Der radiale Abstand der Enden der Abstreifstifte von der Drehachse 16 muß größer sein als der radiale Abstand
der Schneidmesser von der Drehachse 15. Weil beide Walzen 12 und 13 sich mit derselben Winkelgeschwindigkeit
drehen, bewirkt der größere radiale Abstand der Abstreifstifte 32 eine größere Oberflächengeschwindigkeit der
Abstreifstifte verglichen mit der Oberflächengeschwindigkeit der Schneidmesser. Die Spitzen der Abstreifstifte
üben dabei beim Eindringen in das Abfallstück 29 einen nach vorne gerichteten Druck auf das Abfallstück aus, wodurch
dieses aus der festgeklemmten Lage zwischen den Schneidmessern herausgezogen wird. Dieser Druck der Spitzen
der Abstreifstifte bewirkt gleichzeitig ein Abheben,
sobald sich die Abstreifvorrichtung und die Schneidanordnung mit forschreitender Drehung der Walzen voneinander
wieder trennen.
Die AbfallstUcke haften Jetzt an den Abstreifstiften an
und werden mit der Walze 13 weitergedreht. Die Abfallstücke werden von den Abstreifstiften mittels Abstreifplatten
35 abgezogen, die seitlich sich quer über die
Breite der Abstreifvorrichtung erstrecken, und zwar dicht benachbart zu den Reihen der Abstreifstifte. Diese gehäusefesten
Abstreif platten erstrecken sich um einen Drehwinkel
von 360° der Walze 13 mittels einer Grundplatte, die sich
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ebenfalls im den Umfang der Walze 13 erstreckt. Die Platten
35 streifen die von der Walze 13 abzuhebenden Abfallstücke
36 ab und legen diese in einen Abfallbehälter 37 oder dergleichen.
Bei einer anderen Ausführungsform der neuartigen Abstreifvorrichtung
nach Fig. 3» die insgesamt mit Position 40 bezeichnet ist, ist eine Welle 41 vorgesehen, die ähnlich
wie die Walze 13 drehbar in dem Rahmen gelagert ist. An einem Ende der Welle 41 ist ein Zahnrad 42 drehfest befestigt,
das mit dem Zahnrad 19 kämmt, das seinerseits drehfest auf der Walze 12 sitzt. Die Welle 41 hat somit
eine Drehachse, die sich parallel zur Drehachse 15 erstreckt. Die Abstreifvorrichtung 40 wird also anstelle der
Abstreifvorrichtung mit der Walze 13 verwendet. Die Wirkungsweise ist mit derjenigen der Abstreifvorrichtung mit
der Walze 13 identisch.
An der Welle 41 sind seitlich verschiebbare Halter 43 befestigt, die die Abstreifstifte 32 tragen,' so daß diese
an der gewünschten Stelle angeordnet werden können, um die Abfallstücke von der Sehneidanordx^ung 22 abzustreifen. Die
Abstreifstifte können rings um den Umfang der Halter 42 in diese eingesetzt werden, um mit den auszuschneidenden Abfallstücken
Übereinzustimmen. Die Abstreifstifte können
eine angepaßte Länge haben, so daß ihre Oberflächengeschwindigkeit bei der Drehung der Abstreifvorrichtung entsprechend
eingestellt wird. Mehrere Abstreifplatten 35,. die mit denjenigen nach Fig. 2 übereinstimmen, sind neben den
Abstreifstiften 32 vorgesehen, wobei die Abstreifplatten
sich zwischen den verschiebbaren Haltern 43 befinden. Die Abstreifplatten ziehen die Abfallstücke von den Abstreif-
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stiften ab und befördern diese in einen Abfallbehälter oder dergleichen. Die Halter 43 sind an der Welle 41 in bekannter
Weise drehfest und seitlich einstellbar verschiebbar befestigt,
Eine demgegenüber abgeänderte Ausführungsform ist in den Fig. 4 und 5 gezeigt. Diese AusfUhrungsform ist insbesondere
für einen Halter eines Querschneiders mit Falzen und Kleben geeignet, wie er bei Druck- und Schlitzmaschinen sowie bei
FaIt- und Klebemaschinen für den Flexodruck benötigt wird. Walzen 50 und 51 sind dort drehbar in einem geeigneten
Rahmen gelagert. Ihre Drehachsen sind parallel zueinander. Die Walze 50 dreht in Richtung des Pfeiles 52 und die Walze
51 dreht in Richtung des Pfeiles 53· Ein linker Querschneidehalter
54 und ein rechter Querschneidehalter 55 sind in üblicher Weise mit dem Halter verbunden, der durch
die Walze 51 dargestellt wird. Eine Vielzahl von Abstreifstiften 56 ist mit den Haltern 54 und 55 verbunden, die in
die Abfallstücke einstechen und dabei die Abfal^Lstücke aus
Bogen 57 abstriefen. Diese Bogen gehen durch den Walzenspalt zwischen den Walzen 50 und 51·
Im folgenden wird der Querschneidehalter 55 näher erläutert.
Der andere Querschneidehalter 54 ist genau so konstruiert. Der Halter 55 hat einen Block 59, der fest mit der Walze 51
verbunden ist, beispielsweise über einen Bolzen. Ein Querschneidemesser
60 1st in üblicher Weise am Block befestigt, beispielweise mittels eines Bolzens 61. Die Abstreifstifte
sind am Block 59 fest vorgesehen und erstrecken sich in radialer Richtung nach außen von der Walze 51· Ein mit
einer Feder vorgespannter Arm 62 erstreckt sich zwischen
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ORIGINAL INSPECTED
einem Paar der Abstreifstifte 56, wie in Fig. 5 gezeigt.
Der Arm 62 hat einander entgegengesetzte Enden 63 und
In der Ruhestellung befindet sich der Arm innerhalb einer Aufnahme im Block 59. Eine Schraubenfeder 65 befindet sich
innerhalb einer Aufnahme des Blocks 59 und liegt am Arm an, so daß dessen Ende 63 nach innen gedrückt wird. Der
Arm ist hierbei' drehbar mittels einer Befestigung 66 gelagert. Die Befestigung 66 hat ihrerseits ein sich nach
außen erstreckendes Ende, das fest mit dem Arm 67 verbunden ist, wobei eine Rolle 68 seitlich neben der Befestigung
66 daran befestigt ist. Ein äußeres Glied 69 ist ebenfalls neben der Walze 51 vorgesehen und hat eine Steuerfläche
70, an die sich die Rolle 68 bei der Drehung der Walze anlegt. Die Steuerfläche 70 ist so geformt, daß die
Rolle 68 den Arm 67 bei der Drehung der Walze 51 im Uhrzeigersinn in Richtung des Pfeiles 53 verschwenkt, wenn
die Rolle 68 sich an der Steuerfläche 70 vorbeibewegt. Bei dieser Verschwenkung des Armes 67 bewegt sich das Ende
des Hebels 62 nach außen über die Spitzen der Abstreifstifte 56 hinaus und streift dabei die an den Abstreifstiften
anhaftenden Abfallstücke von den Stiften ab. Die abgestreiften Abfallstücke werden dann in einem geeigneten
Behälter ähnlich dem Behälter 37 abgelegt. Auch hier wird somit der fertige Zuschnitt 57 von den Walzen wegbefördert,
und zwar in Richtung des Pfeiles 71, während die Abfallstücke in Richtung des Pfeiles 53f d.h. in eine andere
Richtung, transportiert werden. Sie haften zunächst an den Abstreifstiften an," bis sie auch von diesen Abstreifstiften
abgezogen werden, und zwar über den Hebelarm 62.
Durch die neuartige Abstreifvorrichtung werden somit die Abfallstücke abgezogen, ohne daß sie sich dabei störend
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3045Q95
mit den fertigen Zuschnitten mischen. Durch diese Kontrolle
der Abfallstücke wird eine Verschmutzung des Farbsystems vermieden und die gesamte Maschine arbeitet sauber und
sicher, so daß deren Produktivität erhöht wird. Durch die neuartige Abstreifvorrichtung werden die Abfallstücke bei
der.Drehung der betreffenden Walze entfernt. Der Antrieb
für die Abstreifvorrichtung erfolgt von der drehbaren Schneidanordnung oder von einem getrennten äußeren Antrieb.
Es können auch getrennte Abstreifstifte vorgesehen sein, die
mit einer jeweils verwendeten Schneidanordnung zusammenpassen, so daß die Abstreifvorrichtung in der richtigen Anordnung
schnell angebracht werden kann. Dadurch wird die Aufbauzeit wesentlich verringert. Die beschriebene neuartige
Abstreifvorrichtung macht es nicht mehr notwendig, die Schneidanordnung mit der sonst üblichen Präzision herzustellen
und anzuordnen, wodurch die Herstellungskosten verringert werden. Das Schneider wird erleichtert, weil die
AbfallstUcke zwischen den Schneidmessern verklemmt werden. Der fertige Zuschnitt wird in einer anderen Ebene als die
Abfallstücke abtransportiert. Die fertigen Zuschnitte werden also positiv von den Abfallstücken getrennt. Auch
die Schneiddrücke können verringert werden, so daß die Gegenwalze eine größere Lebensdauer hat. Dies gilt auch
für die Schneidmesser.
Wesentlich ist es somit, daß eine neuartige Abstreifvorrichtung zum Abstreifen von Abfallstücken vorgeschlagen wird,
die neben einer Schneidanordnung montiert wird. Bei einer Ausführungsform sind mehrere Abstreifstifte an einer drehbaren
Walze neben der Walze mit der Schneidanordnung vorgesehen. Die Abfallstücke bleiben festgeklemmt an den
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Schneidmessern der Schneidanordnung. Die Abstreifstifte
durchdringen die Abfallstücke und heben sie dabei von
den Schneidmessern ab. Anstelle einer Walze können auch
mehrere Halter an einer Welle befestigt sein, wobei die Abstreifstifte an den Haltern befestigt sind. Bei einer
dritten Ausfiihrungsform sind die Abstreif stifte direkt an
einer Walze mit der Schneidanordnung vorgesehen. Hierbei wird ein Hebel von einer Steuerfläche gesteuert, der bei
einem gewünschten Drehwinkel die Abfallstücke von den Abstreifstiften abstreift.
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-Λ-
Leerseite
ORIGINAL INSPECTED
Claims (14)
1.]Vorrichtung zum Abstreifen von Abfallstücken von Zuschnit-
^-—^ten, die zwischen Schneidmessern einer drehbaren Schneidanordnung
festgeklemmt sind,
gekennzeichnet durch
gekennzeichnet durch
- einen Rahmen (17)
- einen drehbar am Rahmen gelagerten Halter (13, 41) für
Abstreifstifte (32), dessen Drehachse (16) parallel zu
derjenigen (15) der Schneidanordnung (22) ist,
- mehrere am Halter (13, 41) befestigte Abstreifstifte (32),
die sich vom Halter erstrecken und die bei der Drehung des Halters die Abfallstücke (29, 30, 36) aufspießen und
dann von der Schneidanordnung abziehen, und durch
- einen Synchronantrieb (19, 20, 21, 42) für den Halter (13, 41) und die Schneidanordnung (22).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Auswerfer (35) vorgesehen ist, der die Abfallstücke (29, 30, 36) von den Abstreifstiften (32) abstreift, wenn diese von der Schneidanordnung (22) hinweggedreht werden.
dadurch gekennzeichnet, daß ein Auswerfer (35) vorgesehen ist, der die Abfallstücke (29, 30, 36) von den Abstreifstiften (32) abstreift, wenn diese von der Schneidanordnung (22) hinweggedreht werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (13, 41) einen zylindrischen Hauptkörper aufweist, von dem sich die Abstreifstifte (32) nach außen erstrecken, wobei der Auswerfer (35) ein längliches Glied
dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (13, 41) einen zylindrischen Hauptkörper aufweist, von dem sich die Abstreifstifte (32) nach außen erstrecken, wobei der Auswerfer (35) ein längliches Glied
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einschließt, dessen freie Kante sich dem Hauptkörper benachbart aber unter »xialem Abstand von den Stiften befindet,
so daß die Abfallstücke (29, 30, 36) von den Stiften abgezogen werden, wenn der Halter sich an dem länglichen
Glied vorbeidreht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (41) eine Welle und eine Vielzahl von
achsial fluchtenden, zylinderförmigen Hauptkörpern (43) auf der Welle einschließt, die bezüglich der Welle axial verschiebbar
sind, wobei die Abstreifstifte (32) an den Hauptkörpern
befestigt sind.
5. Drehbar gelagerte Walzen-Schneidvorrichtung mit zwei Walzen mit parallel zueinander angeordneten Achsen, wobei die erste
der Walzen eine Schneidvorrichtung mit Schneidmessern hat und zu bearbeitendes Zuschnittmaterial durch den Walzenspalt
zwischen den beiden Walzen hihdurchgeführt und dabei geschnitten
wird,
gekennzeichnet durch
- einen neben der ersten Walze (12) drehbar gelagerten Halter (13, 41), der eine dazu parallele Drehachse (16)
hat, wobei der Halter zum Abstreifen eine Vielzahl von Abstreifstiften (32) aufweist, die daran befestigt sind
und die sich von dort in denjenigen Teil der Schneidanordnung erstrecken, der die Abfallstücke ausschneidet,
und die die dort befindlichen Abfallstücke abziehen, und gekennzeichnet durch
- einen Antrieb (18, 19, 2Oj 21, 42), der an der ersten
Walze (12), an der zweiten Walze (11) und am Abstreif-
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ORIGINAL INSPECTED
halter (13, 41) angreift und die erste Walze (12) in einer
Richtung entgegengesetzt zur Drehrichtung der zweiten Walze (11) und des Abstreifhalters (131 41) dreht, so daß
die Abstreifstifte (32) in denjenigen Teil der Schneidanordnung
(22) hineinbewegt werden, die die Abfallstücke ausschneiden und wieder aus diesem Teil hinausbewegt werden.
6. Walzen-Schneidvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Auswerfer (35) vorgesehen ist, der die Abfallstücke von den Abetreifstiften (32) abstreift, wenn der Halter (13)
mit seinen Abstreifstiften (32) sich hinter dem Auswerfer
vorbeidreht.
7. Walzen-Schneidvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstreifhalter (13) eine angetriebene Welle (41) hat, an der eine Vielzahl von axial verschieblichen Haltern
(43) vorgesehen ist, an denen die Abstreifstifte (32) befestigt
sind.
8. Drehbar gelagerte Schneideinrichtung, gekennzeichnet durch
- einen Abstreifer,
- eine drehbar gelagerte Walze (11), deren Oberfläche Zuschnitte (25) trägt,
- eine zweite, ebenfalls drehbar gelagerte Walze (12), deren Drehachse (15) parallel zur Drehachse (14) der
ersten Walze ist, und die eine Schneidanordnung (22) hat, mit denen Zuschnitte (25) geschnitten werden, die
sich int Walzenspalt zwischen beiden Walzen hindurch bewegen, wobei die Schneidanordnung auch Abfallstücke
herstellt,
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- einen Antrieb (18, 19, 20, 21, 42), der an der ersten
und an der zweiten Walze angreift und der die zweite
Walze in einer Richtung entgegengesetzt zur Drehrichtung der ersten Walze dreht,
- Abstreifstifte (32), die neben der zweiten Walze (12) vorgesehen sind und die sich in die Abfallstücke erstrecken,
wenn die Abstreifstifte sich an der ersten
Walze vorbeibewegen, und
- gekennzeichnet durch Abstreifmittel (35), mit denen die
Abfallstücke von den Stiften abgehoben werden.
9- Schneideinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstreifmittel (35) eine Steuerfläche (70) aufweisen, die unter Abstand von der zweiten Walze (51) angeordnet
ist, sowie einen Arm (67) und ein Betätigungselement (68), das beweglich bezüglich der zweiten Walze befestigt
ist, wobei der Arm ein äußeres Ende (63), das normalerweise innerhalb der Walze vorgesehen ist, aber
vom Betätigungselement gegen die Abfallstücke am Stift bewegt werden kann, wenn das Betätigungselement gegen die
Steuerfläche bei der Drehung der zweiten Walze bewegt wird.
10. Vorrichtung,
gekennzeichnet durch
- einen Halter (13, 41) und eine Vielzahl von Abstreifstiften
(32), die daran befestigt sind und mit denen Abfallstücke abgestreift werden können, die an einer
drehbaren Schneidanordnung (22) vorgesehen sind, die sich neben dem Halter befindet.
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ORIGINAL INSPcCTED
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreifstifte (32) am Halter (41) justierbar befestigt
sind, um sich vom Halter mit einstellbarer Länge hinweg zu erstrecken.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß eine drehbar gelagerte Schneidanordnung (22) mit
Schneidmessern (24) vorgesehen ist, wobei die Abstreifstifte (32) am Halter (13, 41) befestigt sind, um mit Konfigurationen
Übereinzustimmen, die von den Messern ausgebildet werden, wobei die Abstreifstifte in die Abfallstücke
eindringen, die in den Konfigurationen in den Messern verklemmt sind und dabei die Abfallstücke von den Messern
abheben, wenn die Schneidanordnung sich von den Stiften hinwegbewegt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Antrieb (19, 42) am Halter (13, 41) und an der
Schneidanordnung (22) angreift, unit dem der Halter synchron
mit der Schneidanordnung gedreht wird, wobei der Halter eine erste Drehachse (16) hat und eine Vielzahl von seitlich
beweglichen Haltern (43), auf denen die Stifte (32) befestigt sind, wobei die äußeren Enden der Stifte sich
in einer ersten Richtung von der ersten Achse hinweg befinden, wobei ferner die Schneidanordnung eine zweite Drehachse
(13) parallel zur ersten Drehachse (16) aufweist und die Messer (24) sich in einem zweiten Abstand von der
zweiten Achse befinden, wobei der erste Abstand größer ist als der zweite Abstand und dadurch eine größere Geschwindig-
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keit der äußeren Enden erzeugt verglichen mit den Messern, wodurch die Abfallstücke nach vorne und weg von den Messern
gedrückt werden.
14. Schneideinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreifstifte beweglich um eine Achse (16) befestigt
sind, die sich parallel zur Drehachse (15) der zweiten Walze (12) erstreckt.
Der Patentanwalt:
Dr DJ. Gudel
130032/0454
ORIGINAL INSPECTED
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US06/108,803 US4295842A (en) | 1979-12-31 | 1979-12-31 | Stripping device for removing waste sheet board |
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