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DE3042072A1 - Verfahren zur gewinnung von erdoel - Google Patents

Verfahren zur gewinnung von erdoel

Info

Publication number
DE3042072A1
DE3042072A1 DE19803042072 DE3042072A DE3042072A1 DE 3042072 A1 DE3042072 A1 DE 3042072A1 DE 19803042072 DE19803042072 DE 19803042072 DE 3042072 A DE3042072 A DE 3042072A DE 3042072 A1 DE3042072 A1 DE 3042072A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
petroleum
oil
layer
acids
heat carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803042072
Other languages
English (en)
Inventor
Efim L. Sagorsk Moskovskaja oblast' Lokšin
Vladimir P. Maksimov
Ljudmila A. Moskva Mednikova
Masit Ch. Moskva Musin
Anatolij A. Starinskij
Vladimir P. Tabakov
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VNII NEFTEGAZ
Original Assignee
VNII NEFTEGAZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VNII NEFTEGAZ filed Critical VNII NEFTEGAZ
Priority to DE19803042072 priority Critical patent/DE3042072A1/de
Publication of DE3042072A1 publication Critical patent/DE3042072A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B43/00Methods or apparatus for obtaining oil, gas, water, soluble or meltable materials or a slurry of minerals from wells
    • E21B43/16Enhanced recovery methods for obtaining hydrocarbons
    • E21B43/24Enhanced recovery methods for obtaining hydrocarbons using heat, e.g. steam injection
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K8/00Compositions for drilling of boreholes or wells; Compositions for treating boreholes or wells, e.g. for completion or for remedial operations
    • C09K8/58Compositions for enhanced recovery methods for obtaining hydrocarbons, i.e. for improving the mobility of the oil, e.g. displacing fluids
    • C09K8/592Compositions used in combination with generated heat, e.g. by steam injection

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Geology (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Abbauverfahren von Kohlenwasserstofflagern und insbesondere Verfahren zur Gewinnung von Erdöl aus Sedimentgestein der Erdrinde.
  • Die Erfindung kann zur Erdölgewinnung mit Hilfe von Bohrlöchern verwendet werden, die sowohl von der Erdoberfläche wie auch bei einem Schachtabbau der erdölführenden Schichten erbohrt werden.
  • Die Erfindung kann sowohl für Leichtöl wie auch fiir hochviskoses Schweröl und auch bei der Gewinnung von Eohlenwasserstoffkondensat aus Gaskondensatlagern verwendet werden.
  • Im ganzen gestattet die Erfindung die Gewinnung von Erdölfraktionen und von Erdöl mit hohem Koeffizienten einer Erdöl abgabe der Schicht.
  • Die bekannten Verfahren zur Gewinnung von erdöl unter Verwendung von das Erdöl desorbierenden Stoffen (beispiels weise unter Verwendung von Alkali und Säurelösungen) gestatten die Eztraktion von höchstens 50% Erdölkohlenwasserstoffen des potentiellen Gehalts im Lager und sehen die Verwendung einer Lösung des Wärmeträgers mit einem Desorbens der Erdölkohlenwasserstoffe vor, die in die Schicht über Bohrunter Druck löcher gepreßt werden. In diesem Falle wird vorangehend eine schwache Lösung <beispielsweise eine Alkalilösung vorbereitetp als Desorbens der Erdölkohlenwasserstoffe, welche die erdölführende Schicht durchtränkt haben,/<-> Die gemeinsame Verwendung des Wärmeträgers und einer Lösung des Deorbens, wie oben beschrieben, gestattet die Erdölabgabe der Schicht um 10-15% zu steigern und einen ein wenig höheren Zufluß des Erdöls zur Exploitations-Eohrlochsoe zu gewährleisten. Im obenbeschriebenen Verfahren zur Gewinnung von Erdöl offenbart die Alkalilösung Eigenschaften eines oberflächenaktiven Stoffes, der als Desorbens der Kohlenwasserstoffe verwendet wird, was durch Verringerung der Oberflächenspannung an der Grenze "Wasser-Erdöl" und "Erdöl-Gestein" erfolgt.
  • In der Praxis wird jedoch eine Steigerung der Erdölabgabe der Schicht lediglich um 5-7% beobachtet, was die erwarteten Ergebnisse nicht erreicht und deshalb hat das beschriebene Verfahren in der erdölgewinnenden Industrie keine Anwendung gefunden.
  • Zu den Nachteilen des obenbesch@iebenen Verfahrenggehört die niedrige Effektivität der Erdölabgabe der Schicht und die relativ niedrige Leistungsfähigkeit der Bohrungen wegen der schwach desorbierenden Eigenschaften der wäßrigen Schwefelsäruelösung, infolge einer geringen Herabsetzung der intermolekularen Kohäsionsräfte zwischen den Erddlkohlenwasserstoffen und dem Gestein und einer ungenügende@ Erdölzufluß zur Exploitationsbohrlochsohle.
  • Der Erfindung wurde die Aufgabe zugrundegelegt, ein Verfahren der Erdölgewinnung zu entwickeln, das eine Steigerung der Erdölabgabe der erdölführenden Schicht dadurch Zugabe eines Stoffes zum Wärmeträger gewährleistet welcher die Desorptionseigenschaft des Erdöls bei seiner Extraktion aus der erdölrührenden Schicht bedeutend steigern.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß im Verfahren zur Gewinnung von Erdöl durch Bohren von Förderbohrlöchern und Erschließen der Erdölschicht, Eindrücken durch eines das Bohrloch<in die Schicht> / wärmeträgers mit einem Arbeitsmedium<>, das das Erdöl aus dem erdölführenden Gestein der Erdölschicht desorbiert wird, und durch anschließende Gewinnung des dadurch verdrängten Erdöl, erfindungsgemäß als Arbeitsmedium dem Wärmeträger Naphthensäuren bzw. synthetische Bettsäuren,gewählt aus der Reihe der Karbonsäuren, und Lauge in solch einer Menge zugegeben werden, daß im Gemisch des Wärme trägers und des Arbeitsmediums eine alkalische Reaktion überwiegt. Die Erdölgewinnung mit hoher Erdölabgabe der erdölführenden Schicht wird durch Offenbarung aufweisenden eines höhere desorbierende Eigenschaften / zu verwendenden Stoffes, Intensivierung des Erdölzuflusses zur Exploitationsbohrlochsohle durch bedeutende Verringerung der Viskosität des Erdöls und Erzeugung eines mobileren Stroms gewährleistet.
  • Die empfohlenen Säuren werden von der chemischen Industrie hergestellt. sind erhältlich und billig.
  • Die Aufwendungen für/die Anschaffung und Verwendung der Naphthensäuren bzw. synthetischen Fettsäuren pro Tonne gewonnenen Erdöls führen zu einer geringen Steigerung der zysten und machen sich durch bedeutende Lilhöhung der Erdölabgabe der Schicht bezahlt. was bei relativem Vergleich gleichbedeutend mit der Entdeckung neuer Lager mit gleichwertigen Erdölvorräten ist. Zusätzliche Ersparnisse erfolgen dabei auch durch die wegfallenden Ausgaben Mir Sucharbeiten, für Erkundung und Einrichtung neuer Erdölbohrbetriebe.
  • Im Verfahren zur Gewinnung von Erdöl ist es vorbei lhaft, Naphthensäuren bzw. synthetische Fettsäuren mit einer Kohlenwasserkette mit 15 bis 30 C-Atomen zu verwenden. Dabei muß in Betracht gezogen werden, daß die niedriger molekularen Säuren keine hohe Erdölabgabe der Schicht bewirken.
  • bs ist eine Konzentration der Säuren in einer Menge von 0,5 bis 6 Gew.%, bezogen auf die Menge des verwendeten Wärmetragers zu empfehlen. Das Intervall der angeführten Konzentration hat einen wirtschaftlichen Sinn. So ist fur Erdöl einem mitlspezifischem Gewicht von 0,8 - 0,9 g/cm3 wirtschaftlich vorteilhaft Konzentrationen von höchstens 3 in der Lösung des Wärmeträgers und IEr Erdöl mit einem spezifischen Gewicht von 0,9 bis 1,1 g/cp von 3-6 Gew.% zu verwenden. Das führt zur Vermeidung eines unpxoduktiven Aufwandes an Desorbens, beeinfluBt jedoch nicht die Vollständigkeit der Extrak tion des Erdöls aus der erdölführenden Schicht.
  • Eine intensive Einführung des Lösungsgemisches des Wärmeträgers wird dabei jedoch durch die Porosität der Erdölschicht beeinflußt. Die Aufnahme der Flüssigkeit durch die Schicht muß jedoch ihre Verlagerungsgeschwindigkeit in der Erdöl schicht in einem Bereich von 0,3 bis 0,8 cta/s gewährleisten.
  • Das Verfahren wird durch Realisierung der nachfolgenden Arbeitsgänge durchgeführt.
  • Die erdölfuhrende Struktur wird durch ein System Druck- und Exploitationsbohrlöchcr von der krdoberfläche bzw.
  • aus einem Erdölschacht aufgebohrt.
  • Als Druckbohrlöcher ist es zweckmäßig, schräg gerichtete BohrLöcher mit vielen Sohlen zu verwenden, und einen Kanal längs des produktiven Teils der erdölführenden auszuführen Schicht von 50 bis zu einigen 100 Metern/.Die Strecke des Druckbohrlochs, welche über den unteren Teil der produktiven Schicht führt, soll maximal perforiert sein. Das gewährleistet eine maximale Kontaktfläche des Wärmeträgers mit dem Erdöllager, was eine effektiver Verwendung des eingepumpten Wärmeträgers gewährleistet und als Grundlage ftir die Intensivierung des Erdölzuflusses zur Sohle des Exploitationsbohrlochs dient.
  • Danach wird durch die Druckbohrlöcher der Wärmeträger mit dem Arbeitsmedium in die Erdölschicht eingefLhrt, um sie bis zu einer Temperatur zu erwärmen, bei welcher das Erdöl die notwendige Fließfähigkeit gewinnt. Für verschiedene Erdöl lager kann diese Temperatur in einem bedeutenden Bereich von +50°C bis +350°C schwanken.
  • Als Arbeitsmedium, das das Erdöl aus der erdölführenden Schicht desorbiert, werden Natriumsalze der Naphthensäuren bzw. der synthetischen Fettsäuren verwendet, gewählt aus der Reille höherer Karbonsäuren mit e iner Kohlenwasserstoffkette mit 15 bis 30 C-Atomen.
  • Die Natriumsalze der Naphthensäuren gewinnt man im Wärmeträger, in den Lauge und höhere natürliche bzw.
  • künstliche Fettsäuren der Karbonreihe eingepumpt werden.
  • I>ie Laugen pumpt man in solch einer Menge ein, damit im Gemisch des Wärmeträgers und des Desorbens die alkalische Reaktion überwiegt.
  • 1)ie Lösung des Wärmeträgers mit der Lauge und dem Desorbens wird vor dem Einpumpen zubereitet, wozu rechtzeitig konzentrierte wäßrige Lösungen der Lauge und der Naphthensäuren bzw. synthetischen Fettsäuren in verschiedenen Behältern zubereitet werden und der Konzentrationsgrad sowohl der Lauge wie auch der Karbonsäuren bestimmt wird, was für die Berechnung des notwendigen Gemisches vor seiner Zugabe zum Wärmeträger erforderlich ist.
  • Bei der Umsetzung der Lauge mit den Naphthensäuren bzw.
  • synthetischen Fettsäuren erfolgt die Bildung von Salzen der Naphthensäuren, Die Reaktion geht nach folgendem Schema vor sich.
  • Die Salze der Naphthensäuren sind Lösungsmittel der im Erdöl enthaltenen schweren Kohlenwasserstoffe. Bei der Einwirkung durch Wärme auf die Schicht erfolgt diese Reaktion schneller. Gleichzeitig verringert sich die Zähflsigkeit des Erdöls unter einwirkung des Wärmeträgers, steigt die Mobilität des Erdöl, was zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit des Bohrlochs und zur Vergrößerung der Erdölabgabe der Schicht beiträgt.
  • Bei der Auflösung von Salzen der Naphthensäuren bildet sicht im Wärmeträger ein oberflachenaktiver Stoff. In der Schicht erfolgt dabei die Bildung einer emulsion vom Typ "Erdöl-Wasser" wie auch eine Veränderung des Netzvermögens des Gesteins von hydrophob zum hydrophil.
  • Die Oberflächenspannung an der Grenze "Erdöl-Wasser" verringert sich von 25-30 dyn/cm bis 0,01-0,001 dyn/cm und schafft feindisperse Systeme, die fähig sind, sich durch die dichten, scher permeablen Gesteine der erdölführenden Schicht zu bewegen.
  • Das Emulgieren des Erdöls vergrößert die Beweglichkeit des Erdöls und verringert die Beweglichkeit des Wassers.
  • Das trägt auch zur Vergrößerung der Entnahme des Erdöl aus dem Bohrloch und zur Erdölabgabe der Schicht bei.
  • Die Veränderung des Charakters des Netzvermögens des Gesteins und die starke Verringerung des Wertes der Oberflächen-Spannung im System "Erdöl-Wasser" ist im Falle eines bestimmten Verhältnisses der Konzentrationen von auge und Säuren in der Lösung möglich. Zum Einpumpen in die Schicht ist es wünschenswert Wasser zu verwenden, das keine vielwertigen Ionen (beispielsweise des Kalziums) enthält.
  • Durch Verwendung höherer Fettkarbonsäuren mit einer Kohlenwasserstoffkette von C5 bis 030 erzielt man eine höhere Erdölabgabe der Erdölschicht.
  • Die Karbonsäuren mit niedrigerem Molekulargewicht gewährleisten keine hohe Erdölabgabe, obwohl sie sie auch steigern, d.h. Je niedriger das Molekulargewicht der Karbonsäure ist, desto niedriger ist die Erdölabgabe.
  • Zur Emulgierung des Erdöls in der Schicht ist die Konzentration der Alkalilösung in einem Bereich von 0,3-0,5 Gew.% bestimmt, um den Charakter der Benetzbarkeit des Gest;eins in der Schicht im Bereich 0,5 - 5,0 Gew,% zu verändern.
  • I)ie Konzentration der Lauge im Wärmeträger liegt in direkt proportionaler Abhängigkeit von der Menge der eingepumpten Naphthensäuren (synthetischen Fettsäuren), deren Konzentration für jedes Erdöl individuell festgestellt werden soll.
  • Ursprünglich wird in den Wärmeträger die konzentrierte Laugenlösung eingeführt und ihre Konzentration bis auf 0,3-5,0 Gew.%, bezogen auf die Menge des Wärmeträgers, gebracht.
  • Vor dem Einpumpen der Alkalilösuxig des Wärmeträgers in die Erdölschicht wird in die Lösung eine konzentrierte Lösung von Naphthensäurenb@w.synthetischen Fettsäuren der Eohlenstoffreihe Cl530 in einer Menge von 0,5 bis 6 Gew.%, bezogen auf die Menge des Wärmeträgers, eingeführt, wobei der pil - Wert der gewonnenen Spülung alkalisch sein muß.
  • Die alkalische Reaktion der Spülung ist für die Gewährleistung eines stabilen Vorhandenseins der sich bildenden Salze der Karbonsäure notwendig, die ein wesentlich stärkerer Desorbens sind und eine größere Vollständigkeit der Extraktion von Erdölkohlenwasserstoffen gewährleisten als nur eine wäßrige Lösung der Lauge.
  • nie untere Grenze der Konzentration von Karbonsäuren und entsprechend der Lauge ist für Erdöl mit leichterem spezifischem Gewicht bestimmt, , beispielsweise bis 0,9 g/cm3, mittlere Konzentrationen dienen für Erdöl mit einem spezifischen Gewicht bis 0,95 und die obere Grenze ist für Erdöl mit einem spezifischen Gewicht über 0,95 g/cm3 bestimmt.
  • Das quantitative Verhältnis eines Gemisches des Arbeitsmediums nach seinen Komponenten ist in Tabelle 1 angeführt.
  • Die Geschwindigkeit des Einpumpens der Spülung ist durch die Aufnahmefähigkeit der Erdölsohicht begrenzt. Bei ihrer Verlagerung in der Schicht wird die Geschwindigkeit Jedoch in einem Bereich von 0,3 bis 0,8 cm/s aufrechterhalten.
  • Eine Geschwindig@eit unter 0,3 cm/s ist unerwünscht, da der notwendige dynamische Druck für die Verdrängung des zu desorbierenden Erdöls nicht gewährleistet wird, und solch eine Geschwindigkeit der Bewegung der Spülung durch die erdölführende Schicht kann zur Bildung einer stabilen Wassererdölemulsion führen, was unerwünscht ist.
  • Beim Einpumpen der Spülung in die Erdölschicht; wird der pH-Wert und die Verlagerungsgeschwindigkeit der Spülung in der Schicht durch Berechnung bestimmt.
  • Tabelle 1 Quantitative Verhältnisse des Arbeitsmediums (dei Spülung) nach Komponenten Benennung der Komponenten des Aufwand in % Arbeitsmediums minimaler maximaler 1. Für Erdöl mit spezifischem Gewicht von 0,8 bis 0,9 g/cS 1. Lauge 0,3 2,0 2. Naphthensäuren bzw synthetische Säuren 0, 3,0 3. Wärmeträger 99,2 95,0 Insgesamt 100 100 II. Für Erdöl mit spezifischem Gewicht von 0,9 bis 1,1 g/cm3 1. Lauge 2,0 5,0 2. Naphthensäuren bzw. synthetische Fettsäuren 3,0 6,0 1 2 3 3. Wärmeträger 95,0 89,0 Insgesamt 100 100 Eine Prüfung der Laugenkonzentration erfolgt durch Entnahme eines Teils der mit dem Erdöl extrahierten Spülung genommen aus dem Separator an der Erdoberfläche.
  • bie Spülung wird zur Eezirkulation geleitet, nachdem sie mit frischer konzentrierter Spülung der Karbonsäuren und Laugen bis zur erwünschten Qualität aufgefüllt ist.
  • Das auf solche Weise extrahierte Gemisch stellt eine Zusammensetzung dar, bestehend aus Erdöl und verbrauchter Spülung von Salzen der Karbonsäure, welche zur Separation begleitet werden.
  • Vor der Zuleitung des gewonnenen Gemisches vDn Erdöl und verbrauchter Spülung zur separation ist es zweckmäßig, sie durch eine heihe von Wärmeaustauschern zu leiten, um einen Teil der Wärme zur Erwärmung des wassers zu verwenden, welches für die Zubereitung des Wärmeträgers verwendet wird, wie auch zwecks Kondensation der Dämpfe.
  • In den Separatoren läßt sich das Gemisch leicht in Erdöl und die wäßrige Lösung des Desorbens trennen.
  • Es ist wünschenswert, die Separation in zwei Stufen durchzuführen. Das ermöglicht das Rohöl sorgfältiger zu entwässern.
  • In der Regel erfordert das dadurch gewonnene Rohöl keine Entsalzung und kann zur Verarbeitung zwecks Gewinnung der erforderlichen Fraktionen bzw. qualitativer Brennstoffe und Schmiermittel weitergeleitet werden.
  • die den Die Aufwände für/zusätzliche Ausstattung und/Ankauf von Reagenzien betragen für einen Erdölbohrbetrieb pro Tonne des extrahierten Erdöls nach dem erfindungsgemäßen Erdölgewinnungsverfahren nicht viel. Um ein Fluten der Bohrlöcher durch Schichtwässer zu verhindern muß der Druck in der Bohrlochsohle auf dem Niveau des ursprünglichen Druckes bei Erschließung der Erdölschicht während der ganzen Betriebszeit aufrechterhalten werden.
  • Es muß berücksichtigt werden, daß eine obersteigung des ursprünglichen Drucks des Erdöllagers zu unproduktivem Abluß der Spülung führen kann, was unerwünscht ist.

Claims (4)

  1. VERFAHREN ZUR GEWINNUNG VON ERDÖ@ PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Gewinnung von Erdöl durch Bohren von Förderbohrlöchern unter Erschließen der erdölführenden Schicht, Eindrücken durch das Bohrloch in die Schicht eines Wärmeträgers mit einem Arbeitsmedium, das das Erdöl aus dem erdölbaltigen Gestein der erdölführenden Schicht desorbiert und nach folgende Gewinnung des dadurch verdrängten Erdöl, d a -d u r c h g e k e n n Z e.i c fl n e t , daß als Arbeitsmedium dem Wärmeträger Naphthensäuren und synthetische Fettsäuren, gewählt aus der Beihe der Karbonzugegeben werden säuren, und auch Lauge in solch einer Menge/,daß im Gemisch des Wärmeträgers und des Arbeitsmediums eine alkalische Reaktion überwiegt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, d a a d u r c h g e -k e n n Z e i c h n e t , daß man Säuren mit einer Kohlenstoffkette vorzugsweise mit 15 bis 30 C-Atomen verwendet.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 odcr 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Säure in einer Menge von 0,5 bis 6,0 Gew. , bezogen auf die Menge des Wärmeträgers, verwendet wird.
  4. 4. Verfahren nach einem beliebigen den Ansprüche 1-3, d a d u r c h g e k e XL n z e i c h n et- , daß das Gemisch des Wärmeträgers und des Arbeitsmediums in die Schicht so eingeführt wird, daß ihre Verlagerungsgeschwindigkeit in der erdölhaltigen Schicht vorwiegend in einem Bereich von 0,3 bis 0,8 cm/s liegt.
DE19803042072 1980-11-07 1980-11-07 Verfahren zur gewinnung von erdoel Withdrawn DE3042072A1 (de)

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