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DE2409080A1 - Verfahren zur gewinnung von viskosem erdoel - Google Patents

Verfahren zur gewinnung von viskosem erdoel

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DE2409080A1
DE2409080A1 DE2409080A DE2409080A DE2409080A1 DE 2409080 A1 DE2409080 A1 DE 2409080A1 DE 2409080 A DE2409080 A DE 2409080A DE 2409080 A DE2409080 A DE 2409080A DE 2409080 A1 DE2409080 A1 DE 2409080A1
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DE
Germany
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oil
deposit
aqueous liquid
flooded
aqueous solution
Prior art date
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Pending
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DE2409080A
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English (en)
Inventor
Joseph Thomas Carlin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Texaco Development Corp
Original Assignee
Texaco Development Corp
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Publication date
Application filed by Texaco Development Corp filed Critical Texaco Development Corp
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Pending legal-status Critical Current

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    • E21B43/00Methods or apparatus for obtaining oil, gas, water, soluble or meltable materials or a slurry of minerals from wells
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Description

Patentassessor ~* Hamburg clv-n 25. Febr. 1974
Dr. Gerhard Schupf22er 725/Pr
Deutsche Texaco A.G.
2000 Hamburg 76 T 74 014 (D 72,907-F)
Sechslingspforte 2
TEXACO DEVELOPMENT CORPORATION
135 East 42nd Street . New York, N.Y. 10017
U.S.A.
Verfahren zur Gewinnung von viskosem Erdöl
Es sind zahlreiche Lagerstätten bekannt» welche große Mengen von viskosem' Erdöl enthalten. Eine der größten und am besten bekannten Lagerstätten von viskosem Erdöl befindet sich in.' dem Athabasca-Bezirk von Alberta, Canada. Die in diesen Lagerstätten vorkommenden Teersande beinhalten.ein Öl, das ■ in der Regel eine Dichte aufweist, die der Dichte des Wassers nahekommt, oder diese sogar übersteigt. Die Athabasca-Teersande erstrecken sich für viele Kilometer und treten in variirenden Dicken bis zu mehr als 61 m auf. Obgleich an einigen Stellen die Athabasca-Teersande sich bis zur Erdoberfläche erstrecken, liegen sie im allgemeinen unter einem
·- 2 409836/0391
ORIGINAL INSPECTED
Deckgebirge von 1 m bis zu mehr als 30 m. Die in diesen Tiefen lagernden Teersande stellen eine der gröEten gegenwärtig bekannten Erdöllagerstätten dar. In diesen Sanden liegt der Ölgehalt zwischen 10 und 20 Gew.-?6* wenn auch· Sande mit einem niedrigeren oder größeren Ölgehalt nicht selten vorkommen. Im allgemeinen enthalten diese Sande zusätzlich geringe Mengen Wasser, und zwar im Bereiche von etwa 1 bis 5 Gew.-%.
Das in den Teersanden vorliegende und gewinnbare Öl ist im allgemeinen ein ziemlicfnvxikoses Material mit einer spezifischen Dichte von etwas über 1,0 bis etwa 1,04 oder noch etwashöher. Bei einer typischen Lagerstättentemperatur z.B. von etwa 90C ist das Öl immobil und besitzt eine Viskosität von mehreren tausend Centipoises. Bei höheren Temperaturen, wie z.B. bei Temperaturen von etwa 93°C, wird dieses Öl flüssig und weist Viskositäten von weniger als etwa 343 Centipoises auf. Da dieses teerartige Material im allgemeinen keinen sehr hohen Preis erbringt, insbesondere wenn es sich in seinem Rohzustand befindet, soll seine Auftrennung und Gewinnung aus wirtschaftlichen Gründen möglichst wenig Kosten verursachen.
Ein Verfahren zur Gewinnung von Öl aus Teersanden besteht darin, daß die Sande mit konventionellen Abbaugeräten bergmännisch abgebaut werden und der abgebaute Sand zur Abtrennung des Öls behandelt wird. Dieses Verfahren erweist sich selbstverständlich dann als ungeeignet, wenn Öl aus Teersanden gewonnen werden soll, welche sich in beträchtlichen Tiefen unterhalb der Erdoberfläche befinden. Der bergmännische Abbau der Teersande ist daher beschränkt auf solche Vorkommen, welche sich nahe der Erdoberfläche befinden. Im Athabasca-Bezirk kann nur ein relativ kleiner Prozentsatz der Gesamtteersandvorkommen auf diese Weise abgebaut werden.
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Ein weiteres Verfahren zur Gewinnung von Öl aus Lagerstätten, welche viskose Erdölraaterialien enthalten, besteht in der Anwendung von Wärme, wodurcli auf thermischem Wege die Viskosität des Öles innerhalb der Lagerstätte erniedrigt wird und das Öl dann zu den Produktionsbohrungen getrieben werden kann, .wo es dann durch konventionelle Methoden gefördert werden kann . Bei diesen thermischen Verfahren werden sowohl eine Injektionsbohrung als auch eine Produktions- oder Förderbohrung benötigt, welche sich in die Lagerstätte hineinerstrecken. Bei diesem Verfahren wird eine heiße Flüssigkeit, aus wirtschaftlichen Gründen in der Regel Dampf, durch die Injektionsbohrung in die Lagerstätte eingeführt. Die durch die heiße Flüssigkeit übertragene Wärme bewirkt, daß die Viskosität des Öles herabgesetzt wird, und der Druck der heißen Flüssigkeit ihrerseits bewirkt, daß das Öl der Förderbohrung zugetrieben wird, wo es dann zur Erdoberfläche gefördert v/erden kann.
Es hat sich erwiesen, daß konventionelle thermische Verfähren im allgemeinen nicht besonders wirkungsvoll zur Gewinnung von Ölen aus Lagerstätten und Teersanden sind ,welche viskose Erdöle enthalten. Dies erklärt sich daraus, daß das viskose Öl mit steigender Entfernung von der Injektionsbohrung abkühlt und damit wieder hochviskos wird. Sobald das viskose Öl eine bestimmte Viskosität wiedererlangt hat, erstarrt es und bildet eine impermeable Barriere, welche einen weiteren Fluß zu den Förderbohrungen hin verhindert. Zur Behebung dieser Schwierigkeit wurde in der US-Patent-
schrift 3 706 3^1 vorgeschlagen, die Lagerstätte von der Injektionsbohrung zur Förderbohrung aufzubrechen, d.h. Spalten, Frakturen zu bilden.
Dieses Verfahren jedoch, nämlich durch mechanisches Aufbrechen das thermische Verfahren zu erleichtern, erwies
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sich für Teersandvorkommen nicht geeignet. Sobald nämlich der Druck,der zur Ausbildung der Frakturen führt, nachläßt, sind die so geschaffenen Spalten geneigt, sich wieder zu schließen. Dies führt wiederum dazu, daß der nicht erhitzte Teersand wieder undurchlässig wird, und damit den konventionellen thermischen Verfahren nicht mehr zugänglich ist, Auch können sich Spalten in vertikale Richtung bilden, was da die Teersandvorkommen sich relativ dicht unter der Erdoberfläche befinden - zu Veränderungen der Erdoberfläche führen kann.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, Durchlässe in einer Lagerstätte auszubilden, welche viskoses Erdöl enthält, ohne daß gleichzeitig die Notwendigkeit besteht, Spalten durch mechanisches Aufreißen zu schaffen.
Es ist weiterhin Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren bereit zu stellen, wodurch mittels heißem Ytesser und/oder Dampf viskoses Erdöl gefördert werden kann, ohne daß dieses Erdöl in einiger Entfernung von der Injektionsbohrung erkaltet und durch Erstarrung ein weiteres Ausfördern verhindert.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Gewinnung von schwerem Öl, insbesondere Teersandöl, aus untertägigen Lagerstätten, und zwar Ölen mit einer begrenzten anfänglichen Permeabilität. Nach dem Verfahren der Erfindung wird zwischen mindestens einer Injektionsbohrung und mindestens einer Förderbohrung durch Einpressen einer wässrigen Flüssigkeit, wie beispielsweise Wasser, in die Injektionsbohrung eine fliessende Kommunikation mit der Förderbohrung durch die Lagerstätte hindurch herbeigeführt. •Sobald diese Flüssigkeit beginnt, sich zur Förderbohrung hinzubewegen, wird eine zweite wässrige Flüssigkeit durch die Injektionsbohrung eingepreßt. Diese zweite wässrige Flüssigkeit enthält chemische Additive, welche in der Lage
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sind, eine spontane Emulsionsbildung mit dem öl der Lagerstätte herbeizuführen. Nach, dieser zweiten Flüssigkeit wird heißes V/asser, Dampf oder eine Mischung von heißem Wasser und Dampf eingeführt.
Der Ausdruck "spontane Emulsionsbildung" bezieht sich auf die Bildung von Emulsionen in situ sobald der Kontakt zwischen der wässrigen Lösung und den Kohlenwasserstoffen herbeigeführt ist, oder kurz danach.
Bei diesen chemischen Additiven handelt es sich insbesondere um folgende:
1. Alkalische Substanzen, nämlich Alkalimetallhydroxide, Erdalkalimetallhydroxide,basische Salze von Erdalkali- · metallen, und Mischungen daraus. Ebenso kann Ammoniumhydroxid eingesetzt werden. Natriumhydroxid ist das Mittel der Wahl, weil es reichlich und preiswert vorhanden ist. Der PH-Wert der wässrigen Flüssigkeit sollte über 7 und vorzugsweise zwischen 8 und 15 liegen.
2. Alkalische Substanzen wie unter Nr. 1 angegeben plus Guanidinhydrochlorid und Seifen von Fettsäuren wie z.B. Natriumoleat. . .
3. Alkalische Substanzen wie unter Nr. 1 angegeben plus Guanidinhydrochlorid und' als Surfactant wirksame Fett-, alkohoisulfate , wie z.B. Natriumtridecylsulfat.
Die angeführten Additive sind lediglich beispielsweise angegeben. Es bleibt dem Fachmann überlassen, das vorteilhafteste emulsionsbildende System und die 'zweckmäßigste Konzentration der eingesetzten Additiv für den speziellen Fall auszuwählen. Die angeführten Additive können auch zur Herstellung wässriger emulsionsbildender Lösungen als erste Injektionsflüssigkeit eingesetzt werden.
Die zweite wässrige Flüssigkeit wird auf dem Wege von der In.jektionsbohrung zur Förderbohrung in der Lagerstätte *) Alkalimetallen und
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..■I
verdrängt, damit die ölsättigung vermindert , wodurch wiederum die relative Permeabilität wässrigen Flüssig-.keiten gegenüber erhöht wird. Das Einpressen der zweiten wässrigen Flüssigkeit ist vorzugsweise solange weiterzuführen, bis das Verhältnis von geförderter wässriger' Flüssigkeit zu gefördertem öl unwirtschaftlich, wird.
Sobald jedoch die Permeabilität zur Beseitigung der Gefahr der BarxLerenbildung ausreichend hoch ist, kann das Einpressen der zweiten wässrigen Flüssigkeit beendet werden und der dritte Verfahrensschritt des erfindungsgemäßen Verfahrens, das Einpressen des heißen Wassers und/oder Dampfes kann beginnen. Bei dem Dampf kann es sich um 100 %-igen Dampf oder ein Dampf geringerer Qualität handeln.
Das Fluten mit heißem Wasser und/oder Dampf kann unter Anwendung konventioneller Techniken solange durchgeführt .werden, solange dies wirtschaftlich sinnvoll erscheint«
Nach einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird eine wässrige Flüssigkeit in eine Injektionsbohrung eingepresst und durch die Lagerstätte zu einer Förderbohrung getrieben. Nach dieser Ausführungsform hat die wässrige Flüssigkeit die gleiche Zusammensetzung wie die zweite wässrige Flüssigkeit wie oben beschrieben. Die Flüssigkeit ist also eine wässrige Losung einer Substanz oder von Substanzen, welche mit dem Lagerstattenöl spontan eine Emulsion bilden. Sobald diese wässrige Flüssigkeit eine ausreichende Permeabilität geschaffen hat, so daß die Gefahr der Barrierenbildung ausgeschlossen ist, kann begonnen werden, mit heißem Wasser und/oder Dampf zu fluten, was wiederum solange weitergeführt wird, solange dies aus wirtschaftlichen Gründen sinnvoll erscheint*
Die folgenden Versuche demonstrieren die Wirksamkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens.
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-4-
->- 2Λ09080
Versuch Nr. 1 .
Eine Sandpackung wurde evakuiert und sodann mit schwerem Eohöl einer Dichte von 19° API gesättigt, und zwar bis zu einer ölsättigung (S ) von 92 %. Die Sandpackung wurde sodann mit gefördertem Wasser bis zu eineia/Wasser/ölverhältnis geflutet. Die Kestölsättigung (S ) in der. Sandpackung am Ende des Wasserflutens betrug 58 %. Die Sandpackung wurde sodann mit gefördertem Wasser geflutet, welches 0,1 N NaOH und 0,05 % Guanidinoleat enthielt, und zwar solange bis das WasserZÖlverhältnis anzusteigen begann. Zu diesem Zeitpunkt betrug SQr 35 %-
Versuch Nr. 2
Eine Sandpackung wurde evakuiert und mit gefördertem Wasser gesättigt. Der S -Gehalt betrug 43 %. Die Sandpackung wurde sodann mit gefördertem V/asser geflutet. Es wurde jedoch kein öl gewonnen. Nach dem ,Fluten mit Wasser wurde die Sandpackung mit gefördertem Wasser geflutet, welches 0,1 N NaOH und 0,05 Guanidinoleat enthielt. Es wurde bis zu einemZWasserZölverhältnis geflutet. Der S -Gehalt betrug 35 %. sm Ende dieses Flutvorganges.
Versuch Nr. 3
Ein linearer Bohrkern wurde evakuiert und mit gefördertem Wasser gesättigt. Der mit Wasser gesättigte Bohrkern wurde sodann mit dem gleichen Rohöl, wie es in den vorhergehenden Versuchen verwendet wurde, geflutet. Der S -Gehalt betrug 84 %. Der Bohrkern wurde sodann mit gefördertem V/asser bis zu einem hohen WasserZÖlverhältnis geflutet. Der S -Gehalt zu diesem Zeitpunkt "betrug 59 %.· Der Bohrkern wurde sodann mit gefördertem Wasser geflutet, welches 0,1 N NaOH und 0,05 % Guanidinoleat enthielt. Es wurde geflutet bis zu einem-hohen WasserZÖlverhältnis. Der S -Gehalt am Ende
or
dieses Flutvorgangeε betrug 47 %.
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Versuch Nr. 4
Ein linearer Bohrkern wurde zu Beginn mit Wasser und Öl wie in Versuch ITr. 3 angegeben gesättigt. Der S -Gehalt "betrug 81 %. Der Bohrkern wurde mit gefördertem V/asser geflutet, welches 0,1 N NaOH und 0,05 % Guanidinoleat enthielt.·Es wurde bis zu einem hohen Wasser/Ölverhältnis geflutet. Der S -Gehalt am Ende des Flutvorgonges betrug 41 %.
- Versuch Nr.
Ein radialer Bohrkern wurde zu Beginn mit Wasser und öl wie in Versuch Nr. 3 beschrieben gesättigt. Der S -Gehalt betrug 76 %. Der Bohrkern wurde mit gefördertem Wasser bis zu einem hohen Wasser/Ölverhältnis geflutet. Der S Gehalt zu diesem Zeitpunkt betrug 57 Der Bohrkern wurde sodann mit gefördertem Wasser geflutet, welches 0,1 N NaOH und 0,05 % Guanidinoleat enthielt. Es wurde bis zu einem hohen Wasser/Ölverhältnis geflutet. Der S - " Gehalt am Ende des Flutvorganges betrug 47 %.
In der folgenden Tabelle sind die Ergebnisse der Versuche 1-5 zusammengestellt.
ERGEBNISSE DES FLUTENS
WASSERFLUTEN TERTIÄRES FLUTEN
Versuch
Nr.
Sandpackung
linear
fo Sor
%vp
gewonnen for gewonnen
1 Sandpackung
linear
92.4 57.6 37.7 34.9 62.4
2 Bohrkern
linear
43.3 43.3 0.0 34.3 20.7
3 Bohrkern
linear
84.0 59.2 29.7 46.7 44.5
4 Bohrkern
radial
81.2 _ _ 40.8 49.7
5 75.6 57.0 25-3 ' 47.2 37.6
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Claims (7)

T 74 014 Patentansprüche
1. Verfahren zur Gewinnung von viskosem Erdöl aus untertägigen Lagerstätten mit begrenzter Permeabilität, insbesondere aus Teersanden, durch Fluten der Lagerstätte mit wässrigen Flüssigkeiten vermittels mindestens einer Injektionsbohrung und mindestens einer Förderbohrung, welche die Lagerstätte durchdringen und mit ihr in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß
a) eine erste wässrige Flüssigkeit in die Lagerstätte durch die Injektionsbohrung eingepreßt,
b) eine zweite wässrige Flüssigkeit in die Lagerstätte durch die Injektionsbohrung eingepreßt wird, die Substanzen enthält, die das Öl der Lagerstätte spontan emulgieren und
c) heißes Wasser und/oder Dampf in die Lagerstätte durch die Injektionsbohrung eingepreßt .
und aus der Förderbohrung gefördert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, daß die zweite wässrige Flüssigkeit Alkalimetallhydroxid, Erdalkalimetallhydroxid, basische Salze von Alkalimetallen, basische Salze von Erdalkalimetallen oder Mischungen daraus, vorzugsweise Natriumhydroxid, enthält.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekenn zeichnet , daß die zweite wässrige Lösung zusätzlich Guanidinhydr.ochlorid enthält.
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4. Verfahren nach Anspruch 3» daurch gekenn-: zeichnet, daß die zweite wässrige Lösung zusätzlich Fettsäureseifen, insbesondere Natriumoleat^ enthält.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite wässrige Lösung zusätzlich ein Fettalkoholsulfat, vorzugsweise Natriumtridecylsulfat, enthält.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bereits zu Beginn mit der wässrigen Lösung geflutet wird, welche Substanzen enthält, die das Öl der Lagerstätte spontan emulgieren,und im Anschluß daran mit heißem Wasser oder Dampf geflutet wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die wässrige Flüssigkeit, die das Öl der Lagerstätte spontan emulgiert, Natriumhydroxid' und Guanidinoleat enthält.
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