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DE3041983A1 - Vertikaljalousie (90 grad-schwenkung) - Google Patents

Vertikaljalousie (90 grad-schwenkung)

Info

Publication number
DE3041983A1
DE3041983A1 DE19803041983 DE3041983A DE3041983A1 DE 3041983 A1 DE3041983 A1 DE 3041983A1 DE 19803041983 DE19803041983 DE 19803041983 DE 3041983 A DE3041983 A DE 3041983A DE 3041983 A1 DE3041983 A1 DE 3041983A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
swivel
coupling
rotation
ramps
pitch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803041983
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried 2850 Bremerhaven Benthin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SUNTEC SONNENSCHUTZTECHNIK GmbH
Original Assignee
SUNTEC SONNENSCHUTZTECHNIK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SUNTEC SONNENSCHUTZTECHNIK GmbH filed Critical SUNTEC SONNENSCHUTZTECHNIK GmbH
Priority to DE19803041983 priority Critical patent/DE3041983A1/de
Publication of DE3041983A1 publication Critical patent/DE3041983A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/36Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with vertical lamellae ; Supporting rails therefor
    • E06B9/368Driving means other than pulling cords
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/36Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with vertical lamellae ; Supporting rails therefor
    • E06B9/362Travellers; Lamellae suspension stems
    • E06B9/364Operating mechanisms therein

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Blinds (AREA)

Description

  • Vertikaljalousie (900-Schwenkung)
  • Die Erfindung betrifft Vertikaljalousien mit horizontal befestigbarer Tragschiene und mit darin seitlich fahrbar geführten Lamellenwagen für hängend angeordnete, mit einem durch Anschläge begrenzten einseitigen Freigang von I8,0° um ihre lotrechte Achse schwenkbare Lamellen, deren im Lamellenwagen gelagerter Schwenkzapfen mit dem Ritzel eines im Lamellenwagen angeordneten, von einer wahlweise antreibbaren Schwenkwelle axial verschiebbar durchgriffenen Schwenkgetriebes verbunden ist und eine Rutschkupplung aufweist, deren durch eine Feder gegeneinander gedrückte Kupplungsflächen beiderseits von auf I80 Teilung angeordneten Anschlägen als Rampen mit axial einander entgegengesetzter Steigung ausgebildet sind.
  • Die Lamellenwagen sind außerdem mit einem Fåhrantrieb kuppelbar, so daß die Lamellen aus ihrer ausgebreiteten Vorilanqstellung mit gleichmäßig verteilten Lamellen bis in eine Staustellung an einer oder an zwei Seiten fahrbar sind und dabei auch beliebige Zwischenstellungen einnehmen können. Für die Staulage ist eine Schwenkstellung der Lamellen um ihre lotrechte Achse erforderlich, in der die Lamellen in ebenen quer zur seitlichen 0 Fahrrichtung, d.h. in einem Winkel von 90° zur Fahrrichtung bzw. zur Ebene der Vorhangfläche liegen. In der totalen Vurhangstellung sind die Lamellen horizontal parallel zueinander ausgerichtet, wobei die Ränder benachbarter Lamellen sich gegenseitig Uberlappen. Je nach qewünschter Lichtwirkung und je nach Sonnenstand sind zwischen diesen beiden extremen Schwenkstellungen beliebige Zwischenstellungen stufenlos erreichbar.
  • Wegen der Oberlappung der Lamellen in der totalen Vorhangstellung ist der Schwenkzapfen mit einer über etwa 1800 wirksamen Freigangmechanik ausgerüstet, so daß die Lamellen immer nur entgegen der Oberlappung geschwenkt werden können. In Richtung der Oberlappung ist die Freigangmechanik wirksam.
  • Bekannt sind Vertikaljalousien mit einem Bedienungsorgan für die Fahrbewegung und einem weiteren Bedienunr3sorgan f(ir die Schwenkbeweqt Es ist; iist jedoch t ben a 1 1 -kannt, die Bedienungsorgane für die Fahrbewegung und für die Schwenkbewegung zusammenzufassen (DE-PS 16 83 610).
  • Im letzteren Falle bewirkt das Bedienungsorgan zunächst eine Schwenkung der Lamellen in die 900-Querstellung bevor die Lamellenwagen seitlich fahren können und das Schwenkgetriebe vom Bedienungsorgan entkuppelt wird.
  • Bei der Fahrbewegung können die Lamellen, welche teils aus empfindlichen Material hergestellt sind, etwaigen Hihdernissen ausweichen, weil sie in einer Hängeldqe am Schwenkzapfen befestigt sind. Zur Vermeidung von Beschäd i q ungen der Lamellen bei der Schwenkung 5 sind die Schwenkzapfen bekannter Ausführungen mit einer federbelasteten Rutschkupplung ausgebildet, so daß bei einem Hindernis in der Bewegungsbahn einer schwenkenden Lamelle die durch die Feder hervorgerufene Reibung zwischen zwei Flächen der Rutschkupplung überwunden wird, und die in der Bewegung behinderte Lamelle die Schwenkbewegung nicht mitmac-ht solange das Hindernis vorhanden ist (US-PS 30 28 910 und GB-PS 15 00 438).
  • Bei einer weiterentwickelten bekannten Ausführungsform kehren die Lamellen nach der Beseitigung des Hindernisses oder nach dessen Oberwindung selbsttätig in die zueinander ausgerichtete Parallellage zurück. Dies wird dadurch erreicht, daß die durch die Feder zusammengedrückten Kupplunqflächen als Rampen auf einer kreisförmigen Schulter ausgebildet sind und daß. diese Rampen zwei diametral entgegengesetzte Vorsprünge sowie zwei diametral entgegengesetzte Vertiefungt der Vorsprünge aufweist, die zwischen den Vorp angeordnet sind und gegen diese um 900 versetzt sind (DE-OS 24 01 748). Bei dieser Ausbildung wird erreicht, daß eine aus der Federbelastung abgeleitete tangential zur lotrechten Lamellenachse wirksame Kraftkomponente die Lamelle infolge der Rampenneigung in der einen oder anderen Richtung schwenkt, bis ein Vorsprung an der einen Kupplungsfläche in die ihn zugeordnete 4usnehmung an der anderen Kupplungsfläche eingreift.
  • Ein solcher Flechanislnus muß in beiden Schwenkrichtungen gleicherlllaßerl wirksam sein, so daß wegen der erforderlichen endlichen Abmessungen der Vorsprünge und Verausnehmungen eine exakte Parallellage der Lamellen nach der Oberwindung eines Hindernisses nicht zu erreichen ist. Darunter leidet das äußere Bild der Jalousie in der Vorhangstellunq. Bei Jalousien für sehr breite Uffnungen kommt es außerdem zu elastischen Verformungen der relativ langen Schwenkwelle, so daß bei Anderurig der Schwenkstellung unterschiedliche Schwenklagen der einzelnen Lamellen unvermeidlich sind.
  • Bei Vertikaljalousien für große Vorhangbreiten ist daher zu beobachten, daß der Schwenkwinkel der einzelnen Lamellen von der Seite der Anordnung des Antriebes zur gegenüberliegenden Seite hin sich ändert. Exakte Paralltllagen der einzelnen Lamellen in allen Schwenkstellungen sind aber unerläßlich für hohe 4nforderungen an das äußere Bild der Jalousie.
  • Aufgabe der Erfindung ist daher eine Ausbildung der Vertikaljalousie in der Weise, daß unabhängig von der Vorhangbreite und unabhängig von einer eventuellen Behinderung einzelner Lamellen während der Schwenkbewegung eine genaue Parallellage aller Lamellen in jeder beliebigen Schwenksteilung einstelliar ist.
  • Dementsprechend besteht der wesentliche Lösunqsgeclarlkc nach der Erfindung darin, daß bei einer Vertikaljalousie mit den eingangs genannten Merkmalen die Rutschkupplung für jede der beiden Drehrichtungen eine nur in der einen Drehrrichtung wirksame Rampe mit asymmetrischer Steigung und einem Steigungsmaximum vor Erreichung der 900 Schwenkstellung aufweist, wobei sich in Drehrrichtung ein Bereich höherer Steigung über weniger als 900 vor dem Steigungsmaximum und ein Bereich geringerer Steigung über mehr als 900 hinter dem Steigungsmaximum erstreckt.
  • Die Rampen sind vorteilhaft an kreisförmigei Ringschultern in an sich bekannter Weise ausgebildet. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Rutschkupplung als Doppelkupplung mit Kupplungsflächen in zwei unterschiedlichen Trennebenen ausgebildet, wobei die Kupplungsflächen der einen Trennebcne in der einen Drehrichtung und die Kupplungsflächen der anderen Trenn- ebene in der entgegengesetzten Drehrichtung eine Auflaufsperre aufweisen. Während bei bekannten Ausbildungen mit Vorsprüngen und Nocken in einer 900-Teilung auf den ringförmigen Rampen der Kupplungsflächen nur Schwenkwege von weniger als 900 zulassen, kann durch die erfindungsgellläße Ausbildung für die durch die tangeniale Komponente aus der Federkraft hervorgerufene Rückschwenkbewegung der Lamelle ein Weg von mehr als 900 zugelassen werden. Das Uffnen der Rutschkupplung gegen die Wirkung der Feder erfolgt demgemäß mit einem Schwenkwinkel von weniger als 900. Durch die vor den Auflauframpen angeordneten Auflaufsperren wird sichergestellt, daß je nach Schwenkrichtung immer nur die Rampenteile mit höherer Steigung und kleinerem Winkelbereich wirksam werden können. Sobald die Rutschkupplung bei der Uffnung das Steigungsmaximum überschritten hat, schwenkt die Lamelle mit einem Winkel vom mehr als 900 in die gewollte 900 Querstellung.
  • Dies erqibt den Vorteil, daß die Lamellen nach dem Aubreiten des Vorhangs in eine der beiden Parallelendstellungen geschwenkt werden können, in der die Lamellen eine totale Vorhangstellung einnehmen. Wird dann der Sch-wenkantrieb weiter betätigt, tritt die Rutschkupplung in Aktion/ und nach überschreiten des Steigungsmaximums der wirksam gewordenen Rampe schwenken alle Lamellen in eine exakte parallele 900 Querstellung, und zwar unabhängig davon, ob bei breiten Jalousien eine elastische Verformung einer relativ langen Schwenkwelle stattgefunden hat oder nicht. Auf die gleiche Weise kann auch eine genaue Parallelstellung der Lamel ei ndch Verschwenkung einzelner Lamellen infolge Beriihruncj oder infolge Berührung mit einem Hindernis erreicht werden.
  • Für die konstruktive Ausbildung sieht eine weitere Ausgestaltung der Erfindung eine Rutschkupplung vor, bei der ein Zwischenring angeordnet ist, dessen Stirnflächen die Schu.ltern mit den Gegenrampen bilden.
  • Korrespondierende Rampen sind andererseits am Ritzel des Schwenkgetriebes sowie am Tragzapfen ausgebildet.
  • Die Rampen der beiden Trennebenen der Rutschkupplung sind spiegelbildlich symmetrisch zueinander, so daß die Rampe der einen Trennebene in der einen Drehrichtung und die Rampe in der anderen Trennebene bei der entgegengesetzten Drehrichtung wirksam werden. Die Auflaufsperr der Rampen bestehen nach einem weiteren Gestaltungsgedanken aus radialen Anschlagflächen, die mit den Rampenteilen größerer Steigung einen offenen Winkel einschließen, wie sich dies später aus der Darstellung eines Ausführungsbeispieles besser erkennen läßt. Besondere Anforderungen stellt die Erfindung an die Anordnung und Ausbildung der Anschläge für die 9¢g°-Querstellung der Laniellen, weil der in einer Schwenkrichtung wirksame Anschlag die Bewegung in der entgegengesetzten Schwenkrichtung nicht behindern darf und weil die den beiden Schwenkrichtungen zugeordneten Anschläge andererseits auch nicht den Frei gang der Lamellenaufhängung beeinträchtigen dürfen. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß die Anschläge für die Lamellenstellung quer zur Fahrtrichtung an einer Wippe angeordnet sind, die bei geschlossener Rutschkupplllng in der Ruhelage fixiert ist und die bei öffnung der Rutschkupplung in Abhängigkeit von der Urellrichtllng des Ritzels kippt, so daß entweder der eine oder der andere an der Wippe angeordnete Anschlag wirksam werden kann. Diese Wippe ist bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel innerhalb des hohl ausgebildeten Tragzapfens angeordnet und durchgreift dessen Wandung mit den beiden sich diametral gegenüberliegend angeordneten Anschlägen. Beide Anschläge weisen Gleitflächen auf, welche sich auf den Stufen der Ringflächen der An- schläge für die Lamellenstellung parallel zur Fahrrichtung abstützen. Wirkt die Rutschkupplung, kann die Wippe nur in einer Richtung kippen, nämlich in Richtung des Anschlages, der in die Stufeniücke der Ringfläche der Anschläge für die Lamellenstellung parallel zur Fahrrichtung hineinragt. Zum wesentlichen Merkmal der Fortschrittlichkeit des Erfindungsgegenstandes gehört es, dal es mit der erfindungsgemäßen Ausbildung erstmals möglich ist exakte Paralleilagen der einzelnen Lamellen in der 900 -Querstellung unabhängig von Behinderungen einzelner Lamellen und völlig unabhängig von der Vorhangbreite selbst bei extremen Vorhangbreiten zu erreichen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung teils schematisch dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Vertikaljalousie, Ti. 2 ei ien ve rgröF3er ten Querschnitt durch die Tragschiene und durch einen Lamellenwagen, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch das untere Ende eines Schwenkzapfens, an dem eine Lamelle aufgehängt ist, Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie IV - IV der Fig. 3, Fig. 5 eine Abwicklung der Rampenausbildung in einer der beiden Trennebenen der Rutschkupplung, Fig. 6 eine Symbolisierung der Anschlagstellungen bei verschiedenen Schwenkstellungen der Lamellen.
  • Fig. 7 eine Explosionsdarstellung der Teile der Rutschkupplung und des Schwenkzapfens.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel entsprechend Fig 1 ist eine horizontal an einer Wand oder dgl. befestigbare Tragschiene 1 vorgesehen, welche im Querschnitt ein nach unten offenes Kastenprofil darstellt. In dieser Tragschiene sind Lamellenwagen 2 seitlich fahrbar, wobei sie sich mit Laufrollen 3 oder dgl. in Fiihrungen an der Innenseite der Tragschiene 1 bewegen. Zur Erreichung eines gleichbleibenden Abstandes bei der Ausbreitung der an der Laufwagen 2 in Schwenkzapfen 4 bei beweglich aufgehängten Lamellen 5 dienen an sich bekannte Abstandshalter 6. Für den Antrieb sind in der Tragschiene 1 Antriebswellen 7 und 8 vorgesehen, von denen'die eine Welle 7 den Schwenktrieb für die Bewegung er Lamellen um deren lotrechte Achse und die andere Welle 8 für den Fahrantrieb vorgesehen sind. Die Wellen 7 und 8 durchgreifen jeden der Lamellenwagen 2 und sind in einem seitlich angeordneten Getriebe 9 zusamlllengeführt, so daß sie durch ein einziges Betätigungsorgan 10 in Umdrehung versetzt werden können. 4nstelle der dargestellten Kugelkette für den Antrieb eignen sich auch Kurbeln oder motorische Antriebsmittel. Das untere freihängende Ende der Lamellen 5 ist mit Beschwerungseinlagen versehen und durch Kugel ketten 11 oder dgl.
  • in einem Abstand miteinander verbunden, der dem durch die Abstandshalter 6 vorgegebenen Abstand entspricht.
  • In jedem Lamellenwagen 2 ist ein Schwenkgetriebe vorgesehen, welches aus einer auf der Welle 8 angeordneten Schnecke 12 und einem Ritzel 13 besteht, welches koaxial mit dem Schwenkzapfen 4 verbunden ist, dessen unteres Ende eine Hakenausbildung 13 zur Befestigung der Lamelle 5 trägt. Der Schwenkzapfen 4 ist in dem Ge- FldUSe des Lamel lenwagens 2 um eine vertikale Achse drehbar gelagert und mit dem Ritzel 12 mittels einer Rutschkupplung verbunden, die durch die Schraubenfeder 14 zusaniniengehalten wird. Die Rutschkupplung ist als Doppelkupplung mit Kupplungsflächen in zwei Trennebenen 15 und 16 (Fig. 2) in der Weise ausgebildet, daß die Kupplungsflächen in der einen Trennebene 15 der einen Drehrichtung und die Kupplungsflächen in der anderen Trennebene 16 der entgegengesetzten Drehrichtung zugeordnet sind. In der jeweiligen Gegenrichtung ist die Wirksamkeit der Kupplungsflächen durch eine Auflaufsperre blockiert. Bei dem Ausführungsbeispiel ist zur Herstellung der Doppelkupplung ein Zwischenring 17 vorgesehen, der an seiner einen Stirnfläche die Gegenrampen 18 für am Körper des Ritzels 12 angeordnete Rampen 19 und an der anderen Stirnfläche die Gegenrampen 20 für Rampen 21 an einem Kupplungskörper 22, der mittels einer Freigangmechanik für einen Schwenkwinkel von mehr als 1800 mit dem Schwenkzapfen 4 zusammenwirkt. Die Rampen jeder Trennebene erstrecken sich in einem Bereich größerer Steigung über weniger als 900 bis zu einem Steigungsmaximum und fallen dann in einem Bereich geringerer Steigung über mehr als 900 hinter dem Steigungsmaximum ab. Diese Ausbildung wiederholt sich in jeder Trennebene im Bereich der gegenüberliegenden 1800 spieqelbildlich. Zwischen diesen spiegelbildlichen Ausbildungen sind sich diametral gegenüberliegend radiale Anschlagflächen 23 vorgesehen, die jeweils mit dem Rampen flächen größerer Steigung einen offenen Winkel einschließen und die 4uflaufsperre für die Rampenteile mit geringerer Steigung bilden. Die Ausbildung der Rampen in den beiden Trennebenen der Doppelkupplung ist um 1800 versetzt, so daß in jeder Drehrrichtung nur eine der beiden Kupplungsteile wirksam werden kann.
  • Durch die Anordnung der als Auflaufsperre wirkenden Radialflächen 23 wird erreicht, daß bei weiterer Betätigung des Schwenkantriebes in einer der beiden Endlagen der Lamellen parallel zur Vorhangebene diejenige Kupplungshälfte geöffnet wird, bei der die Rampen stärkerer Steigung in Drehrichtung des Schwenkantriebes liegen. Sobald das Steigungsmaximum dieser Rampen überschritten wird, springt die Lamelle in die 90°-Querstellung, wobei die Rampen geringerer Steigung dieses Kupplungsteiles aufeinandergleiten, bis die Anschlagflächen 23 wieder gegeneinandertreffen. In der Gegenrichtung erfolgt der gleiche Vorgang in dem anderen Kupplungsteile. Die exakte 90°-Querstellung der Lamellen wird dabei durch Anschläge 24 und 25 gewährleistet, von denen je einer einer der beiden Drehrichtungen zugeordnet ist und die beide an einer Wippe 26 angeordnet sind. Diese Wippe 26 mit den Anschlägen 24 und 25 ist innerhalb des wschenringes 17 und teilweise innerhalb des Kupplungskörpers 22 angeordnet, wobei die beiden Anschläge 24 und 25 sich diametral gegenüberliegend Gehäuseausnehmungen 27 und 28 des Kupplungskörpers ?2 durchgreifen. Jeder-Anschlag 24 bzw. 25 weist eine untere Gleitfläche auf, die sich auf den Stufen der Ringsegmente 30 und 31 für die 180° -Freigangsmechanik aus diesen Ringsegmenten und dem Mitnahinedaumen 32 an dem Kupplungskdrper 22 stützen. Bei geöffneter Rutschkupplung kann demnach immer nur ein Anschlag 24 oder 25 in die tiefere Stufe 31 einfallen, während der andere Anschlag auf der höheren Stufe 30 gleitet und somit unwirksam bleibt. Nur der in die tiefere Stufe 31 eingreifende Anschlag bewirkt eine 90° -Querstel lungsarretierung.
  • In der Schließstellung der Rutschkupplung wird die Wippe 26 in einer mittleren Ruhelage arretiert. Dazu dient ein . an dem Ritzel körper 12 angeordneter Stift 33, der eine dachförmige Unterseite aufweist, die sich auf einen spiegelbildlich ausgebildeten Nocken 34 an der Wippe 26 abstützt. Alsbald nach dem Uffnen eines der beiden Kupplungsteile wird die Wippe 26 von dem Stift 33 freigegeben. us der Darstellung der aus den Rampen 18 und 19 gebildeten Kupplungstrennebene 15 bzw. der aus den Rampen 20 und 21 gebildeten Kupplungstrennebene i in der Fig. 2 wird deutlich, daß in jeder der beiden Drehrichtung'n nur diejenige Kupplung wirksam werden kann, bei der in Drehrichtung die Auflauframpen mit einer relativ gegenüber dem anderen Teil größeren Steigung beginnen. Diese Steigung erstreckt sich über weniger als 90°, so daß nach dem Steigungsmaximum ein abfallender Rampenbereich über mehr als 900 entsteht.
  • Dieser verlängerte Rampenbereich ermöglicht die materialmäßige Unterbringung der für die exakte Querschwenkstellung erforderlichen Bauteile. DieAusbildung gewährleistet, daß dies in jeder der beiden Drehrichtungen möglich ist. Deutlich wird dieser Vorteil aus der schematischen Darstellung in Fig. 6, die zeigt, daß ein Anschlagzapfen über einen 180.0 -Schwenkbereich hinaus Bewegungsfreiheit haben muß, um eine Schwenkbewegung der Lamelle von exakt 1800 zu erreichen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche 1. Vertikaljalousie mit horizontal befestigbarer Tragschiene und mit darin seitlich fahrbar qeführten Lamellenwagen für hängend angeordnete, mit einem durch Anschläge begrenzten einseitigen Freigang von 1800 um ihre lotrechte Achse schwenkbare Lamellen, deren im Lamellenwagen gelagerter Schwenkzapfen mit dem Ritzel eines im Lamellenwagen angeordneten, von einer wahlweise antreibbaren Schwenkwelle axial verschiebbar durchgriffenen Schwenkgetriebes verbunden ist und eine Rutschkupplung aufweist, deren durch eine Feder gegeneinander gedruckte Kupplungsflächen beiderseits von auf 1800 Teilung angeordneten Anschlägen als Rampen mit axial einander entgegengesetzter Steigung ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutschkupplung für jede der beiden Drehrichtungen eine nur in der einen Drehrichtung wirksame Rampe (18 - 21) mit asymmetrischer Steigung und einem Steigungsmaximum vor Erreichung der gO0-Schwenkstellung aufweist, wobei sich in Drehrichtung ein Bereich höherer Steigung über weniger als 900 vor dem Steigungsmaximum und ein Bereich geringerer Steigung über mehr als 900 hinter dem Steigungsmaximum erstreckt.
  2. 2. Vertikaljalousie nach Anspruch 1, dadurch qekennzeichnet, daß. die Rutschkupplung als Doppelkupplung mit Kupplungsflächen in zwei Trennebenen (15, 16) ausgebildet ist, wobei die Kupplungsflächen der einen Trennebene (15) in der einen Drehrichtung und die Kupplungsflächen der anderen Trennebene (16) nur in der entgegengesetzten Drehrichtung wirksam sind und die Gegenrichtung durch eine Auflaufsperre (23) gesperrt ist.
  3. 3. Vertikaljalousie nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutschkupplung einen Zwischenring (17) aufweist, an dessen Stirnflächen die Gegenrampen (18 bzw. 20) der andererseits am Ritzel (12) des Schwenkgetriebes und am Tragzapfen (4) ausgebildeten Rampen (19 und 21) vorgesehen sind.
  4. 4. Vertikaljalousie nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rampen (18 - 21) der beiden Trennebenen (15, 16) spiegelbildlich symmetrisch zueinander ausgebildet sind.
  5. 5. Vertikaljalousie nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ruflaufsperre aus radialen Anschlagflächen (23) besteht, die mit Rampenflächen größerer Steigung einen offenen Winkel einschlieSen.
  6. 6. Vertikaljalousie nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (24, 25) für die Lamellenstellung 900 quer zur Fahrrichtung an einer Wippe (26) angeordnet sind, die bei geschlossener Rutschkupplung in der Ruhelage blockiert ist und die bei Uffnung der Rutschkupplung in Abhängigkeit von der Drehrichtung des Ritzels (12) nach einen oder nach der anderen Seite kippt.
  7. 7. Vertikaljalousie nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Wippe (26) innerhalb des Kupplungskörpers (22) und des Zwischenringes (17) angeordnet ist und die Wandung des Kupplungskörpers (22) mit zwei sich diametral gegenüberliegend angeordneten Anschlägen (24 und 25) durchgreift, die beide Gleitflächen aufweisen, welche sich auf den Stufen der Ringflächen (30, 31) des Anschlagzapfens (32) der 1800-Freigangsmechanik für die Lamel-lenstellung parallel zur Fahrrichtung abstützen.
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