DE2340870C2 - Lamellenjalousie - Google Patents
LamellenjalousieInfo
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Description
vorgesehen, daß das Fuhrungsteil für die Wandermutter
als parallelachsig zur Antriebsspinde! angeordnetes, mit der Transportwelie verbundenes Zahnrad ausgebildet
ist, daß die Wandermutter als breites Abtriebszahnrad ausgebildet ist, welches mit dem mit der Transportwelle
verbundenen Zahnrad ständig in Eingriff steht, daß die Wandermutlcr an beiden Stirnseiten je einen Ansatz mit
einem im wesentlichen parallel zur Achse der Antriebsspindel verlaufenden Gegenanschlagfläche aufweist,
und daß dL mit diesen Gegenanschlagflächen der Wandermutter zusammenwirkenden Anschläge zu den
Gegenanschlagflächen im wesentlichen gleichgerichtete Anschlagflächen aufweisen.
Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung des Führungsteils als einfaches Zahnrad stehen mithin
ausreichend große gegenseitige Berührungsflächen an den Zahnflanken des Zahnrades und an der Wandermutter
zur Verfugung, wobei verschleißmindernd hinzukommt, daß in den Zwischenstellungen der
Lamellen jeweils andere Zahnflanken miteinander in Eingriff stehen.
Da Zahnräder beispielsweise durch einfaches Aufschieben
und anschließendes Arretieren durch S^eckstif-Ie od. dgl. bekanntlich einfach zu befestigen und
demgemäß auch leicht wieder zu lösen sind, können sie im Bedarfsfall rasch und schnell ausgewechselt werden.
Zu einem Verkeilen der Freilaufkupplung kann es aufgrund der Ausbildung der Anschläge nicht kommen,
da die Anschlagflächcn in zur Achse der Antriebsspindel
im wesentlichen par'llel verlaufenden Ebenen ''erlaufen,
mithin die zu üh:rtragenden Kräfte senkrecht zu
den Anschlagflächen gerichtet sind.
Bevorzugte Ausge'taltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung ist nachstehend an einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf eine Zeichnung weiter
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Explosionsdarstellung der Antriebseinrichtung einer erfindungsgemaßen Lamellenjalousie
und
F i g. 2 eine perspektivische Darstellung der Antriebsspindel mit der auf ihr angeordneten Wandermutter und
den Anschlägen.
Fig. 1 zeigt eine Explosionsdarstellung der Antriebseinrichtung
einer im übrigen nicht dargestellten Lamellenjalousie mit lotrechten, zumindest an ihren
oberen Ende.'i jeweils mit einer Schwenkachse in je einem in einer Tragschiene waagerecht verschiebbaren
Lamellenwagen begrenzt drehbar gelagerten Lamellen. Die Lamellenwagen sind jeweils von einer spindelartif
en Transportwelle 1 durcr Jrungen. die zum Verschieben der !,amellenwagen dient, wobei in Fig. 1 von der
Transportweiie I nur ein Abschnitt dargestellt ist. Dabei
erfolgt das Verschieben der Lamellen mittels einer in einem Zugwagen 37 gelagerten, ebenfalls nicht dargestellten
Gewindemutter, die ein dem Schraubengewinde der Transportwelle 1 entsprechendes Innengewinde
aufweist. Der Zugw.ifen 37 ist mit dem ihm nachfolgenden
l.dmellenwagen über einen als Gelenkkette od. dgl.
ausgebildeten Abstandshalter verbunden. Entsprechendes gilt fur die Verbindung einander benachbarter
L amcllenwagen. so daß der Zugwagen 37 bei einem Transport auf der Transportwelle 1 die Lamcllenwagcn
nacheinander mitnimmt.
Die Laniellctnvagcn sind außerdem von einer
L?ngsnuten 2 aufwehenden Vcrschwenkwelle 3 durchdrungen,
wie dieses beispielsweise aus der DE-OS 20 Jb 975 bekannt isi. Dimgemäß erfolgt das Verschwenken
jeder Lamelle über ein in dem jeweiligen Lamellenwagen angeordnetes, einerseits mit der Verschwenkwelle
3 und andererseits mit der Drehachse der betreffenden Lamelle zusammenwirkendes, ebenfalls
nicht dargestelltes Getriebe, wobei ein Oberdrehen durch eine Rutschkupplung verhindert ist.
Die Antriebseinrichtung weist weiterhin eine Betätigungseinrichtung
mit einer Antriebsspindel 4 auf, auf welcher ein Abtriebszahnrad 6 drehfest befestigt ist.
Das Abtriebszahnrad 6 steht mit einem auf der Verschwenkwelle 3 drehfest angeordneten Betätigungszahnrad 7 in Eingriff.
Auf der Antriebsspindel 4 ist außerdem eine als Zahnrad ausgebildete Wandermutter 9 angeordnet, die
ein dem Gewinde der Antriebsspindel 4 entsprechendes Innengewinde 11 aufweist und daher auf der Antriebsspindel 4 drehbar und damit axial bewegbar ist. Die
axiale Bewegungsmöglichkeit der Wa.idermutter 9 ist durch zwei Anschläge 12 und 13 begrenzt (s.
insbesondere F i g. 2), die näher beschrieben sind. Die
Wandermutter 9 steht mit einem auf df Transportwelle 1 drehfest angeordneten weiterer. Zahnrad 14 in
Eingriff, das — wie später beschrieben — zugleich als Führungsteil für die Wandermutter 9 dient.
Das fest auf der Antriebsspindel 4 angeordnete Abtriebszihnrad 6 befindet sich an dem einen
Endabschnitt 16 der Antriebsspindel 4 und ist dort mit einem Stift 17 drehfest gehalten. Das drehfest auf der
Verschwenkwelle 3 angeordnete Betätigungszahnrad 7 ist mit einem Stift 19 am Endabschnitt 18 der
Verschwenkwelle 3 gehalten, während das auf der Transportwelle 1 angeordnete Zahnrad 14 am Endabschnitt
21 der Transportwelle 1 mit einem Stift 22 drehfest befestigt ist. Es ist erkennbar, daß der
J> Endabschnitt 21 der Transportwelie 1 über den
Endabschnitt 18 der Verschwenkwelle 3 hinausragt, so daß die beiden Zahnräder 7 und 14 in Wellenlängsrichtung
zueinander versetzt angeordnet sind.
Die Antriebsspindel 4 trägt an dem ihrem Endabschnitt
16 abgekehrten anderen Endabschnitt eine Kupplungsscheibe 23. die in montiertem Zustand in
Ausn· hmungen 24 eines als Kettenrad ausgebildeten Betätigungsrads 26 greift, welches an einem Lagerzapfen
27 eines Wandlagers 28 drehbar gehalten ist. Das Kettenrad 26 ist mit einer Zugkette 29 wahlweise in
beiden Drehrichtungen drehbar, wodurch mithin die Antriebsspindel 4 in Drehung zu versetzen ist.
Wie aus F i g. 2 erkennbar ist. wird der eine Anschlag 12 für die Wandermuttei 9 durch einen Ansatz 32 der
'" Kupplungsscheibe 23 gebildet, dessen Anschlagfläche
31 im wesentlichen parallel zur Achse der Antriebsspindel 4 verläuft. Die Anschlagfläche 31 wirkt mit einer im
wesentlicden gleichgerichteten Gegenanschlagfläche 33 an der Wandermutter 9 zusammen. Der andere
■"' Anschlag 13 für die Wandermuttcr 9 ist an dem drehfest
auf der Antrtebssp'ndel 4 befestigten Zzhnrad 6 ausgebildet, welches in entsprechender Weise eine
Anschlagfläche 36 für eine gleichgerichtete Gegenanschlagfläche 34 an der Wandermutter 9 aufweist, wobei
°° auch die Gegenans- hlagfläehen 34, 36 wiederum im
wesentlichen parallel /ur Achse der Antriebsspindel 4 verlaufen.
Die Wirkungsweise der Anlricbseinriclrtung ist wie
folgt:
Wird die Antriebsspindcl 4 durch eine auf die Kette 29
ausgeübte /i.gkralt ir. Drehung versetzt, so !rc^M Ac
über das fest auf ihr angeordnete Zahnrad 6 das mit diesem kämmende, fest auf der Verschwenkwelle 3
ungeordnete Betätigungszahnrad 7 dm und \erset/1
damit die Versehwenkwclle 1 in Drehung. Dun1!
Drehung der Verschwenkwelle 3 werden zunächst sämtliche Lamellen verschwenkt, ohne daU es bereits zu
einem Transport kommt, wie dieses für die Betriebsweise einer Lamellenjalousie erwünscht ist.
Gleichzeitig bewegt sich die Wandermutter 9 von einem der beiden Anschläge 12 bzw. 1.3 in Richtung auf
den anderen Anschlag 13 bzw. 12, wobei ihre Außenverzahnung 8 in ständigem Eingriff mit dem fest
auf der Transportwelle I angeordneten Zahnrad 14 ist. Dennoch kommt es dabei noch nicht zu einer Drehung
der Transportwelle 1 und damit zu einem Transport der Lamellen, da die an der Transportwelle I angreifenden
Widerstandskräfte dies verhindern. Die Wandermutter 9 steht also still und wird dabei durch die sich drehende
Antriebsspindel 4 verschoben, wobei das Zahnrad 14 als Führungsteil wirkt.
Frei wpnn tlic Wandermiilter. beispielsweise ausgehend
von ihrer Anschlagstellung am Anschlag 12. den Anschlag 13 erreicht, werden infolge des in Anschlagstellung
auftretenden Formschlusses die an der Transportwelle I angreifenden Widerstandskräfte überwunden,
so daß es dann zu einer Drehmomentübertragung von der Wandermutter 9 auf das Zahnrad 14 und damit
auf die Transportwelle I kommt, wobei diese mitge-• dreht wird und die bereits verschwenkten Lamellen
verfährt.
Dabei setzt sich der bereits weiter oben erwähnte Zugwagen 37 in Bewegung, der die Lamellenwagen und
damit die Lamellen aus einer zusammengeschobenen
ι" Ausgangsstellung in der Tragschiene verfährt.
Soll in einer Zwischenstellung ein Verschwenken der Lamellen ohne weiteren Transport crrolgcn. so ist
dieses durch eine umgekehrte Ztigbewegting an der Zugkette 29 in jeder Verschiebestelliing ohne weiteres
ι j möglich, da sich die Wandermutter 9 sodann im
beschriebenen Beispiel vom Anschlag 13 unverzüglich löst und nunmehr in Richtung auf den anderen Anschlag
12 hin axial verschoben wird, ohne daß dabei eine Drehmomentübertragung auf die Transportwelle I
_>o erfolgt, jedoch ebenfalls nur so lange, bis die
Wandermutter 9 den Anschlag 12 erreicht hat.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Lamellenjalousie mit lotrechten, zumindest an ihren oberen Enden jeweils mit einer Schwenkachse
in je einem in einer Tragschiene waagerecht verschiebbaren Lamellen wagen begrenzt drehbar
gelagerten Lamellen und mit einer Betätigungseinrichtung, die eine spindelartige Transportwelle zum
Verschieben der Lamellenwagen, eine über je ein Getriebe in jedem Lamellenwagen mit den Lamellen-Schwenkachsen zusammenwirkende. Längsnuten aufweisende Verschwenkwelle und eine zum
Betätigen der durch die Lamellenwagen hindurchgeführten beiden Wellen bestimmte Antriebseinrichtung aufweist, die eine Antriebsspindel mit einem an
dieser koaxial befestigten, mit einem Betätigungszahnrad für die Verschwenkwelle kämmenden
Abtriebszahnrad und eine zwischen der Antriebsspindel und der Transportwelle zwischengeschiltete
Freilaufkupplung besitzt, bei der auf der Antriebs-Spindel eine Wandermutter drehbar gelagert und
von einem mit der Transportwelle drehfest verbundenen Führungsteil geführt zwischen zwei Anschlägen begrenzt verschiebbar ist. von denen einer in
Form einer Scheibe auf der Antriebsspindel sitzt. ■nd die durch Anliegen an einem der beiden
Anschläge der Antriebsspinoel erst dann kuppelt,
wenn die zu Beginn der Spindeldrehung bei jeweils umgekehrter Drehrichtung einsetzende Lamellenverschwenkung beendet ist, ferner mit zumindest
einer nach dem Verschwenken der Lamellen wirksam werdenden Rutschkupplung, die zwischen
den Lamellenschwcf\kachse und dem Schwenkwellenabtrieb angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das ührungsteil für die
Wandermutter (9) als parallelachsig zur Antnebstpindcl (4) angeordnetes, mit der Transportwclle (t)
verbundenes Zahnrad (14) ausgebildet ist. daß die Wandermutter (9) als breites Abtriebszahnrad
ausgebildet ist, welches mit dem mit der Transportwelle (1) verbundenen Zahnrad (14) ständig in
Eingriff steht, daß die Wandermutter (9) an beiden Stirnseiten je einen Ansatz mit einem im wesentlichen parallel zur Achse der Antriebsspindel (4)
verlaufenden Gegenanschlagfläche (33,34) aufweist. und daß die mit diesen Gegenanschlagflächen (33,
34) der Wandermutter (9) zusammenwirkenden Anschläge (12,1 i) /u den Gegenanschlagflächen (33,
34) im wesentlichen gleichgerichtete Anschlagflächen (36, 31 !aufweisen.
2 Lamellenjalousie nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenseitige axiale Abstand der beiden Anschläge (12,13) einstellbar ist.
3. Lamellenjalousie nach Anspruch I oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagfläche
(31) des einen Anschlags(12) an einem Ansatz (32) an der Scheibe (23) ausgebildet ist.
4. Lamellenjalousie nach Anspruch I oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagfläche
(36) des anderen Anschlags (13) an einem Ansät/ an dem auf der Antnebsspindel (4) befestigten Abtriebszahnrad (6) ausgebildet ist.
5. Lamellenjalousie nach Anspruch J. dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (23) zugleich als
Kupplungselement für ein Betätigiingsrad (26) abgebildet ist.
Die Erfindung betrifft eine Lamellenjalousie mit lotrechten, zumindest an ihren oberen Enden jeweils mit
einer Schwenkachse in je einem in einer Tragschiene waagerecht verschiebbaren Lamellenwagen begrenzt
drehbar gelagerten Lamellen und mit einer Betätigungseinrichtung, die eine spindelartige Transportwelle zum
Verschieben der Lamellenwagen, eine über je ein Getriebe in jedem Lamellenwagen mit den Lameilen-Schwenkachsen zusammenwirkende, Längsnr'.en aufweisende Verschwenkwelle und eine zum Betätigen der
durch die Lamellenwagen hindurchgeführten beiden Wellen bestimmte Antriebseinrichtung aufweist, die
eine Antriebsspindel mit einem an dieser koaxial befestigten, mit einem Betätigungszahnrad für die
Verschwenkwelle kämmenden Abtriebszahnrad und eine zwischen der Antriebsspindel und der Transportwelle zwischengeschaltete Freilaufkupplung besitzt, bei
der auf der Antriebsspindel eine Wandermutter drehbar gelagert und von einem mit der Transportwelle drehfest
verbundenen Führungstell geführt zwischen zwei Anschlägen begrenzt verschiebbar ist, von denen einer
in Form einer Scheibe auf der Antriebsspindei sitzt, und die durch Anliegen an einem der beiden Anschläge der
Antriebsspindel erst dann kuppelt, wenn die zu Beginn der Spindeldrehung bei jeweils umgekehrter Drehrichtung einsetzende Lamellenverschwenkung beendet ist.
ferner mit zumindest einer nach dem Verschwenken der Lamellen wirksam werdenden Rutschkupplung, die
zwischen den Lamellenschwenkachsen und dem
Schwenkwellenabtrieb angeordnet ist.
Bei einer solchen Jalousie, wie sie aus der US-PS
34 55 365 bekannt ist. ist die auf der Antriebsspindel drehbar gelagerte, als verhältnismäßig dünne Scheibe
ausgebildete Wandermutter mit zwei je in einer Längsnut eines hülsenartig ausgebildeten Führungsteils
eingreifenden Zungen geführt Dabei sind die jeweils miteinander in Berührung stehenden Flächen der
Wandermutter bzw. des Führungsteils so klein, daß je
Flächeneinheit hohe Reibungskräfte auftreten, was zu einem entsprechend rasche.cn Vcr chleiß führt. Der
hierdurch verursachte rasche Abrieb der Berührungsflächen an den Zungen und den Nutllanken vermindert auf
Dauer eine genaue Führung und k;inn insbesondere, wenn die Führungsnuten während des Betriebes durch
eindringenden Staub und/oder aushärtendes Schmiermittel zusätzlich verschmutzen, /u einer Schwergangig·
keit führen. Weiterhin ist bei dieser bekannten Jalousie
nachteilig. da3 die Anschlagfiächcn der Wandermutter
und die ihr zugeordneten Gegenanschlagflächen in zur Achse der Antriebsspindei senkrechten Fbenen liegen
so daß es bei Erreichen eines AnschUtO / 1 einem
Verkeilen kommen kann, so daß bei einer Lmkehriint!
uer Drehung der Antriebsspindei zwar die Lameller
gedreht, jedoch infolge der Verkeilung zugleich transportiert werden
Die Ausbildung und Anordnung der Freilaufelemente,
insbesondere die hülsenartige Gestalt des g'ehäuseartigen Führungsteils mit verengter Verlängerung machen
darüber hinaus den Austausch beschädigter feile
außerordentlich umständlich. Dieses ist aber bei den
aufgrund des raschen Verschleißes bedingten verhall nismäßig kurzen Wariungsintcrvallon besonders yr,ivicrend.
Der vorliegenden F.rfinclung liegt demgemäß die
Aufgabe zugrunde, das Getriebe der Antriebseinrichtung, insbesondere der Freilaufkupplung, vcrschleißrnindernd und seine Teile leicht austauschbar auszubilden.
Zur I.ösunt; dieser Aufgabe ist crfinclungsgcmäU
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