DE2931559A1 - Kombinierte tisch- und gehrungssaege - Google Patents
Kombinierte tisch- und gehrungssaegeInfo
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Description
PATENTANWÄLTE DR.- I NG. H. H. Wl LH ELM - DiPL,- ING. H. DAUSTER
D-7000 STUTTGART 1 - GYMNASIUMSTRASSE 31 B - TELEFON (0711) 291133
—3—
Anmelder:
Eugen Lutz GmbH & Co.
Maschinenfabrik
Pinacher Strasse
Maschinenfabrik
Pinacher Strasse
7130 Mühlacker-Lomersheim
Kombinierte Tisch- und Gehrungssäge
Die Erfindung betrifft eine kombinierte Tisch- und Gehrungssäge
mit einer zwischen zwei als Traggestell dienenden Seitenwangen um 180° schwenkbar angeordneten Arbeitsplatte, die auf einer
Seite mit einem in einen Schlitz herexnschwenkbaren, motorgetriebenen Sägeblatt ausgerüstet ist.
Tisch- und Gehrungssägen dieser Art sind bekannt (DE-PS Λ 628
992). Die bekannten Bauarten sehen als Traggestell plattenähnlich ausgebildete Seitenwangen vor, die untereinander durch
Verbindungsstangen gehalten sind und als Traggestell dienen. Da die Seitenwangen als durchgehend ausgebildete Seitenplatten
ausgebildet sind, kann die Aufstellhöhe der bekannten Tisch-
und Gehrungssägen nur verhältnismäßig klein sein, wenn das Gesamtgewicht und der Bauaufwand für das Traggestell nicht zu
groß werden soll. Das bringt es mit sich, daß Arbeiten an die-
030Q66/05U -4-
ser kombinierten Tisch- und Gehrungssäge nur in Bodennähe oder
dann in Normalsteilung der Bedienungsperson ausgeführt werden
können, wenn die Tisch- und Gehrungssäge auf entsprechende Unterlagen aufgestellt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu
schaffen, das bekannte und insbesondere für den mobilen Einsatz an Baustellen o.dgl. geeignete Gerat so auszubilden, daß daran
in normaler Arbeitshöhe gearbeitet werden kann, ohne daß jedoch das Gewicht und der Bauaufwand für die Herstellung zu groß wird.
Die Erfindung besteht darin, daß in den Seitenwangen Halbrundführungen
für Stützfüße angeordnet sind, die durch Klemmplatten o.dgl. in den Halbrundführungen arretierbar sind. Durch diese
Ausgestaltung bleibt der Vorteil einer leichten Gußausführung für die Seitenwangen erhalten, und es ist beim Guß auch keine
komplizierte, mit zuviel Kernen und Schiebern zu versehende Form notwendig, da auch die anzubringenden Halbrundführungen
nach der gleichen Seite entformt werden können, wie die Seitenwangenteile selbst. Trotzdem wird es auf diese Weise möglich,
das gesamte Traggestell durch Stützfüße so zu verlängern^ daß
die Arbeitsplatte in normale Arbeitshöhe gelangt. Durch die Anordnung der Klemmplatten wird gleichzeitig ein fester Sitz der
Standfüße erreicht. Zweckmäßig ist es dabei, wenn die Halbrundführungen schräg zu der Standfläche der Seitenwangen angeordnet
sind, damit die Aufstellfläche für die Standfüße vergrößert wird. Die Ausnehmungen in der Halbrundführung können auch so angelegt
sein, daß die Stützfüße nicht nur zur Standfläche, sondern auch nach außen geneigt zu den Seitenflächen der Seitenwangen verlaufen,
so daß die Standfläche nicht nur in einer Richtung, sondern in beiden Richtungen vergrößert und ein außerordentlich
stabiler Stand erreicht wird. Die Klemmplatten müssen bei dieser Ausführung so ausgebildet sein, daß sie auf die Halbrundführungen
aufschraubbar sind und mit dem Umfang der Stützfüße angepaßten Ausnehmungen versehen sind, die, da die Stützfüße
030068/0541 -5-
selbst schräg zu den Seitenwangen und damit auch zu den Klemmplatten verlaufen, ebenfalls verschiedene Tiefe-und .Ausmaße
aufweisen müssen.
Der Gegenstand des Gebrauchsmusters wird anhand eines Ausführungsbeispieles näher beschrieben, das in den Zeichnungen dargestellt
ist. Es zeigen ". . _
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der neuen kombinierten Tisch- und Gehrungssäge, deren Traggestell mit Standfüßen
nach unten verlängert ist, ·
Fig. 2 eine Teilansicht-der Innenseite einer der beiden Seitenwangen
im Bereich der Halbrundführung für einen Stützfuß, , - '
J1Xg. 3 die Innenansicht einer Klemmplatte, die auf die Halbrundführung
zum Verklemmen der Stützfüße aufgesetzt wird,
Fig. 4- den Schnitt durch die Klemmplatte der Fig. 3 längs der
Linie IV-IV,
Fig. 5 d.e£L Schnitt durch die Klemmplatte der Fig. 3 längs der
Linie V-V und
Fig. 6 den Schnitt durch die Klemmplatte der Fig. 3 längs der
Linie VI-VI.
In der Fig. 1 ist eine bekannte kombinierte Tisch- und Gehrungssäge
gezeigt, deren um 180° schwenkbare Arbeitsplatte 2 zwischen zwei seitlichen und als Traggestell dienenden Seitenwangen Λ angeordnet
ist, von denen die vordere, dem Betrachter zugewandte Seitenwange 1 teilweise aufgebrochen ist und die dahinterliegende
Seitenwange 1a sichtbar macht, deren rechte untere Ecke in Fig.
030066/0545
gezeigt ist. Die Seitenwangen 1a und 1 sind -untereinander durch
senkrecht zu ihnen verlaufende Verbindungsstangen 3 zusammengefügt,
die im einzelnen nicht gezeigt sind. In diese so gebildeten Traggestelle ist die Arbeitsplatte 2 um die Achse 4 schwenkbar
gelagert.
Um die Arbeitsplatte 2 auf eine größere Arbeitshöhe zu bringen, sind in die Seitenwangen 1 und 1a jeweils an den äußeren Ecken
3tützfüße 5 eingesetzt, und zwar so, daß sie, wie aus Fig. 1 ersichtlich
ist, schräg zu der durch die Unterkanten der Seitenwangen 1 verlaufenden Standfläche 6 angeordnet sind. Die Standfüße
5 sind außerdem aber auch schräg zu den Seitenflächen der 3eitenwangen 1 und 1a jeweils nach außen hin angeordnet, so daß
in Fig. 1 die beiden sichtbaren Stützfüße 5 von der Ebene der
Seitenwange 1 aus nach unten zum Betrachter hin verlaufend ange-Drdnet
sind. -
Das wird dadurch erreicht, daß, wie in den Fig. 2 bis 6 gezeigt,
in den Seitenwangen 1 und 1a Halbrundführungen 7 vorgesehen sind, iie ebenso, wie beispielsweise die "Versteifungsrippen 8 oder die
kreisrunde Ausnehmung 9 zum Einsetzen der Verbindungsstange 3 im
wesentlichen senkrecht zu der Fläche der Seitenwangen 1 und 1a äffen sind, so daß die Seitenwangen 1 und 1a in sehr einfacher
(ieise, so wie auch bisher üblich, gegossen werden können. In
?ig. 2 sind noch Versteifungsrippen 10 mit ausgesparten öffnungen o.dgl. gezeigt, auf die im Rahmen dieser Neuerung im einzelaen
nicht eingegangen zu werden braucht. In der Fig. 2 ist die ialbrundausnehmung 7 so angeordnet, daß sie ihre größte Tiefe im
Bereich der Unterseite 11 des Standfußes der Seitenwange 1 hat, während sie im Bereich der inneren Anschlagkante 12 für den gestrichelt
angedeuteten, eingesetzten Stützfuß 5 die geringste
Ciefe hat. Diese Halbrundausnehmung 7 wird nach außen von einer
klemmplatte 13 verschlossen, die in den Fig. 3 bis 6 gezeigt Lst. Diese Klemmplatte 13 weist einmal drei Bohrungen 14 und 15
zum Einsetzen von Befestigungsschrauben auf, mit deren Hilfe sie
30 06 6/0 54 5 -7-
f est gegen die Halbrundführung 7 und gegenüber einem in diese
Halbrundführung 7 eingesetzten Stützfuß 5 gedruckt werden kann.
Die Klemmplatte 13 weist dem Umfang der Stützfüße 5 angepaßte
Ausnehmungen 16 und 17 an ihren Außenrändern und dazwischen in zwei quer verlaufenden Stützrippen 18 zwei weitere Ausnehmungen
19 und 20 auf, deren Tiefe, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, von der Ausnehmung I7 zur Ausnehmung 16 hin stetig abnimmt. Wie aus
Fig. 4 ebenfalls ersichtlich ist, kann auf diese Weise der eingesetzte
Stützfuß 5i der gestrichelt angedeutet ist, eine schräg
nach außen zur Seitenwange 1a verlaufende Lage einnehmen, die eine Vergrößerung der Standfläche in der senkrecht zum Betrachter
der Fig. 1 gelegenen Ebene ermöglicht, wie vorher angedeutet.
Durch die Neuerung kann daher eine sehr stabile Standeinrichtung
erreicht werden, die über eine ausreichende Standfläche verfügt, die es erlaubt, die Arbeitsplatte 2 in Bearbeitungstischhöhe zu
bringen und die dennoch den großen Vorteil der Mobilität der Tisch- und Gehrungssägeneinheiten nicht beeinflußt, weil sich
nach dem Lösen der Klemmschrauben die Stützfüße leicht abnehmen und ebenfalls transportieren lassen. Das Gewicht der Gesamteinrichtung
wird nur unwesentlich erhöht.
Die Ausgestaltung kann auch so getroffen werden, daß die Klemmplatte
13 sich schon nach dem Lösen beispielsweise der einen
Klemmschraube I5 oder der beiden Klemmschrauben 14 so weit von
der Ausnehmung 7 löst, beispielsweise durch elastisches Zurückweichen,
daß die Stützfüße 5 entnommen werden können. Es ist daher nicht notwendig, stets die gesamten Klemmplatten I3 zu
lösen, ehe die Stützfüße abgenommen werden können. Es genügen kurze Aufschraubvorgänge, wie das an sich bei Anordnung von
Stützfüßen an Tischen bekannt ist. Dort sind in der Regel Sacklöcher
zum Einführen der Stützfüße vorgesehen, in denen die Stützfüße dann durch Anziehen einer Klemmschraube arretiert
werden.
Die Neuerung ermöglicht aber die Anordnung von Stützfüßen in
0300667 0545 _8_
-e-
verhältnismäßig flachen Seitenwangen ohne die Anordnung von Sackbohrungen
o.dgl., die den Herstellungsaufwand zu sehr erhöhen würden und auch insbesondere bei Verwendung von Leichtmetallen
zur Herstellung der Seitenwangen zu Bruchgefahr führen wurden.
030066/0545
-3-
Leerseite
Claims (5)
- Ansprüchen. Kombinierte Tisch- und Gehrungssäge mit einer zwischen zwei als Traggestell dienenden Seitenwangen um 180° schwenkbar angeordneten Arbeitsplatte, die auf einer Seite mit einem in einen Schlitz hereinschwenkbaren, motorgetriebenen Sägeblatt ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in den Seitenwangen (1, 1a) Halbrundführungen (7) für Stützfüße (5) angeordnet sind, die durch Klemmplatten (13) o.dgl. in den Halbrundführungen (7) arretierbar sind.
- 2. Kombinierte Tisch- und Gehrungssäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbrundführungen (7) schräg zu der Standfläche (6) der Seitenwangen (1, 1a) und nach außen verlaufend angeordnet sind.
- 3. Kombinierte Tisch- und Gehrungssäge nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbrundführungen so angeordnet sind, daß die Stützfüße (5) außerdem030 066/0545-2--p-auch nach außen geneigt zu den Seitenflächen der Seitenwangen (1, 1a) angeordnet sind.
- 4. Kombinierte Tisch- und Gehrungssäge nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatten (13) auf die Halbrundführungen (7) aufschraubbar sind.
- 5. Kombinierte Tisch- und Gehrungssäge nach den Ansprüchen 1 bis 3i dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatten (13) mit dem Umfang der Stützfüße (5) angepaßten Ausnehmungen (17, 16, 19, 20) versehen sind, deren Tiefe ebenfalls analog zu dem verschieden tiefen Verlauf der Halbrundführungen verschieden und so gewählt ist, daß die einzelnen Ausnehmungen (19, 20, 16, 17) jeweils am Umfang der Stützfüße (5) anliegen.030068/0545 -3-
Priority Applications (3)
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| DE2931559A DE2931559C2 (de) | 1979-08-03 | 1979-08-03 | Anordnung von Stützfüßen an den Seitenwangen eines tischartigen Gestells einer Säge |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE2931559A DE2931559C2 (de) | 1979-08-03 | 1979-08-03 | Anordnung von Stützfüßen an den Seitenwangen eines tischartigen Gestells einer Säge |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE2931559A1 true DE2931559A1 (de) | 1981-02-05 |
| DE2931559C2 DE2931559C2 (de) | 1981-12-10 |
Family
ID=6077569
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2931559A Expired DE2931559C2 (de) | 1979-08-03 | 1979-08-03 | Anordnung von Stützfüßen an den Seitenwangen eines tischartigen Gestells einer Säge |
Country Status (3)
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| DE (1) | DE2931559C2 (de) |
| FR (1) | FR2462246B1 (de) |
| IT (1) | IT1131249B (de) |
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Also Published As
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| FR2462246A1 (fr) | 1981-02-13 |
| FR2462246B1 (fr) | 1986-05-16 |
| IT1131249B (it) | 1986-06-18 |
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Legal Events
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Free format text: WILHELM, H., DR.-ING. DAUSTER, H., DIPL.-ING., PAT.-ANWAELTE, 7000 STUTTGART |