DE2931559C2 - Anordnung von Stützfüßen an den Seitenwangen eines tischartigen Gestells einer Säge - Google Patents
Anordnung von Stützfüßen an den Seitenwangen eines tischartigen Gestells einer SägeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung von Stützfüßen an den Seitenwangen eines tischartigen Gestells
einer Säge gemii^ dem Oberbegriff des Patentanspruches.
Solche Anordnungen sind bekannt (DE-OS 22 52 377). Bei der bekannten Öauari werden an einem
Tisch, bei dem sowohl an der Tischzarge, als auch an den am Tisch etwas tiefer liegenden Querverstrebungen
senkrecht nach unten abstehende, als Winkelprofile ausgebildete Tischbeine dadurch angebracht, daß die an
sich senkrecht zueinander stehenden Schenkel der Tischbeine mit einer nach innen gerichteten Sicke
versehen werden und daß diese Sicke in eine entsprechende Führung an der Tischecke eingreift. Di?
so formschlüssig aneinander angepaßten Teile werden dann mit Hilfe einer Klemmschraube und einer innen an
der Tischzarge angreifenden Spannplatte und einem außen sitzenden Gegenstück verspannt. Nachteilig ist
der relativ große Bau- und Montageaufwand und die Tatsache, daß bei dieser Bauart der Tisch nicht als
Gußteil hergestellt werden kann, wie das aus wirtschaftlichen Gründen bei den Seitenwangen von bekannten
Tisch- und Gehrungssägen (DE-PS 16 28 992) der Fall ist. Durch das Anklemmen der Klemmplatten an
gegossenen Teilen müßte nämlich ein Bruch von Gußteilen befürchtet werden, der durch die relativ
hohen Anpreßdruckkräfte der innenliegenden Klemmplatten, die nur an kleinen Führungsflächen anliegen,
bewirkt werden.
Es sind schließlich auch höhenverstellbar«! Tische aus Holz bekannt (DE-PS 9 34 122), bei denen eine
zusätzliche Verstärkungsplatte als Führung an der Holzzarge des Tisches angeschraubt wird. Die Befestigung
selbst wird dann entweder mit durchgesteckten Schrauben oder mit Rastkugeln erreicht, die von
Schrauben arretiert werden oder über Kl« mmschrauben mit Flügelmuttern. In allen Fällen ist eine
zusätzliche Führung notwendig, die den Herslellungsaufwand von gegossenen Seitenwangen in der notwendigen
zusätzlichen Bearbeitung oder der zusätzlichen
Montage erhöhen würde.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Stützfüße an den Seilenwangen eines tischariigcn
Gestelles so anzubringen, daß der Bauaufwand nicht /u
ί groß wird, damit der mobile Einsatz, insbesondere von
kombinierten Tisch- und Gehrungssägen an Baustellen o. dgU nicht beeinträchtigt wird, trotzdem aber in
normaler Arbeitshöhe gearbeitet werden kann.
Diese Aufgabe wird durch kennzeichnende Merkmale K) des Anspruches I gelöst. Durch diese Ausgestaltung
bleibt der Vorteil einer leichten Gußausführung für die Seitenwangen erhalten und es ist beim GuU auch keine
komplizierte, mit zuviel Kernen und Schiebern zu versehende Form notwendig, da auch die anzubringen-.!en
Halbrundführungen nach der gleichen Seile entformt werden können, wie die Seitenwangenteile
selbst. Trotzdem wird es auf diese Weise möglich, das gesamte Traggestell durch Stützfüße so zu vei längern,
daß die Arbeitsplatte in normale Arbeitshöhe gelangt. Durch die Anordnung der Klcmmplaiten wird gleichzeitig
ein fester Sit/ der Standfüße erreicht. Die Siandiüße
selbst werden so gehalten, daß die Standfläche großer ist als die Tischfläche selbst. Die neue Anordnung ergibt
daher eine stabile Aufstellung und weist auch den >i Vorteil auf, daß die schräg verlaufenden Stüt/füße in
gewissem Maß noch in ihrer Länge verstellbar sind, so daß nach dem Festlegen von drei Beinen das vierte vor
dem endgültigen Festklemmen so eingestellt werden kann, daß es ebenfalls auf dem Boden sicher aufsit/t.
!() In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Tischanordnung gezeigt und in der nachfolgenden Beschreibung erläutert. Es zeigt
!() In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Tischanordnung gezeigt und in der nachfolgenden Beschreibung erläutert. Es zeigt
Fig. I eine schematische Seitenansicht der neuen kombinierten Tisch- und Gehrungssäge, deren Tragger
> stell mit Standfüßen nach unten verlängert ist,
Fig. 2 eine Teilansicht der Innenseite einer der beiden .Seitenwangen im Bereich der Halbrundfüiirung
für einen Stützfuß,
Fig. 3 die Innenansicht einer Klcrktnpkiiie, die auf die
Halbrundführung zum Verklemmen der Stützfläche aufgesetzt wird,
F i g. 4 den Schnitt durch die Klemmplatte der Fig. j
längs der Linie IV-IV,
Fi g. 5 den Schnitt durch die Klemmplatte der Fig. j
·»'> längs der Linie V- V und
F i g. b den Schnitt durch die Klemmplatte der F i g. 3 längs der Linie VI —Vl.
In der F i g. I ist eine bekannte kombinierte Tisch- und
Gehrungssäge gezeigt, deren um 180" schwenkbare
V) Arbeitsplatte 2 zwischen zwei seitlichen und als
Traggestell dienenden Seitenwangen 1 angeordnet ist, von denen die vordere, dem Betrachter zugewandte
Seilenwange 1 teilweise aufgebrochen ist und die dahinterliegende Seitenwange l.i sichtbar macht, deren
■>> rechte untere Ecke in Fig. 2 gezeigt ist. Die
.Seitenwangen la und 1 sind untereinander durch senkrecht zu ihnen verlaufende Verbindungsstangen 1
zusammengefügt, die im einzelnen nicht gezeigt sind. In diese so gebildeten Traggestelle ist die Arbeitsplatte 2
h<» um die Achse 4 schwenkbar gelagert.
Um die Arbeitsplatte 2 auf eine größere Arbeilshöhe
zu bringen, sind in die Seitenwangen 1 und I <i jeweils an
den äußeren Ecken Stützfüße 5 eingesetzt, und zwar so, daß sie, wie aus F i g. I ersichtlich ist, schräg zu der durch
6i die Unterkanten der Seitenwiingcii I verlaufenden
Standfläche 6 angeordnet sind. Die Standfüße 5 sind außerdem aber auch schräg zu den Seitenflächen der
Seitenwangen I und \a jeweils nach außen hin
angeordnet, so daß in Fig. 1 die beiden sichtbaren Stützfüße 5 von der Ebene der Seitenwange I aus nach
unten zum Betrachter hin verlaufend angeordnet sind.
Das wird dadurch erreicht, daß, wie in den F i g, 2 bis 6 gezeigt, in den Seitenwangen 1 und la Halbrundführungen
7 vorgesehen sind, die ebenso, wie beispielsweise die Versteifungsrippen 8 oder die kreisrunde Ausnehmung
9 zum Einsetzen der Verbindungsstange J im wesentlichen senkrecht zu der Fläche der Seiteuwangen
I und la offen sind, so daß die Seitenwangen 1 und lain sehr einfacher Weise, so wie auch bisher üblich,
gegossen werden können. In Fig. 2 sind noch Versteifungsrippen 10 mit ausgesparten Öffnungen
o. dgl. gezeigt, auf die im Rahmen dieser Neuerung im einzelnen nicht eingegangen zu werden braucht. In der
F i g. 2 ist die Halbrundausnehmung 7 so angeordnet, daß sie ihre größte Tiefe im Bereich der Unterseite 11
des Standfußes der Seitenwange 1 hat, während sie im Bereich der inneren Anschlagkante 12 für den
gestrichelt angedeuteten, eingesetzten Stützfuß 5 die geringste Tiefe hat Diese Haibrundausnehniung 7 wird
nach außen von einer Klemmplatte 13 verschossen, die
in den Fig. 3 bis 6 gezeigt ist. Diese Klemmplatte 13 weist einmal drei Bohrungen 14 und 15 zum Einsetzen
von Befestigungsschrauben auf, mit deren Hilfe sie fest gegen die Halbrundführung 7 und gegenüber einem in
diese Halbrundführung 7 eingesetzten Stützfuß 5 gedrückt werden kann. Die Klemmplatte 13 weist dem
Umfang der Stützfüße 5 angepaßte Ausnehmungen 16 und 17 an ihren Außenrändern und dazwischen in zwei
quer verlaufenden Stützrippen 18 zwei weitere Ausnehmungen 19 und 20 auf, deren Tiefe, wie aus F i g. 4
ersichtlich ist, von der Ausnehmung 17 zur Ausnehmung 16 hin stetig abnimmt. Wie aus Fig.4 ebenfalls
ersichtlich ist, kann auf diese Weise der eingesetzte Stützfuß 5, der gestrichelt angedeutet ist, eine schräg
nach außen zur Seilenwange la verlaufende Lage einnehmen, die eine Vergrößerung der Standfläche in
der senkrecht zum Betrachter der Fig. I gelegenen Ebene ermöglicht, wie vorher angedeutet.
Durch die Neuerung kann daher eine sehr stabile Standeinrichtung erreicht werden, die über eine
ausreichende Standfläche verfügt, die es erlaubt, die Arbeitsplatte 2 in Bearbeitungstischhöhe zu bringen und
die dennoch den großen Vorteil der Mobilität der Tisch-
lu und Gehrungssägeneinheiten nicht beeinflußt, weil sich
nach dem Lösen der Klemmschrauben die Stützfüße leicht abnehmen und ebenfalls transportieren lassen.
Das Gewicht der Gesamteinrichiung wird nur unwesentlich erhöht.
Die Ausgestaltung kann auch so getroffen werden, daß die Klemmplatte 13 sich schon nach dem Lösen
beispielsweise der einen Klemmschraube 15 oder der beiden Klemmschrauben 14 so weit von der Ausnehmung
7 lös·., beispielsweise durch elastisches Zurückweist)
chen, daß die Stützfüße 5 entnomrr-.,; werden können.
Es ist daher nicht notwendig, siets die gesamten
Klemmplatten 13 zu lösen, ehe die Stützfüße abgenommen werden könnm Es genügen kurze Aufschraubvorgänge,
wie das an sich bei Anordnung von Stützfülien an Tischen bekannt ist. Dort sind in der Regel Sacklöcher
zum Einführen der Stützfüße vorgesehen, in denen die Stützfüße dann durch Anziehen einer Klemmschraube
arretiert werden.
Die Neuerung ermöglicht aber die Anordnung von
jo Stützfüßen in verhältnismäßig flachen Seitenwangen
ohne die Anordnung von Sackbohrungen o. dgl., die den Herstellungsaufwand zu sehr erhöhen würden und auch
insbesondere bei Verwendung von Leichtmetallen zur Herstellung der Seitenwangen zu Bruchgefahr führen
würden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch;Anordnung von Stützfüßen an den Seitenwangen eines lischartigen Gestells einer Säge, insbesondere einer kombinierten Tisch- und Gehrungssäge, mit Tischbeinen, die in entsprechende Führungen am Gestell formschlüssig eingreifen und mittels Klemmplatten und Spannschrauben mit diesem verschraubt sind, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anklemmen von runden Stützfüßen (5) Halbrundführungen in den Seitenwangen (1, lajschräg zu der Standfläche (6) der Seitenwangen nach außen verlaufend und so angeordnet sind, daß die Stützfüße (5) außerdem auch nach außen geneigt zu den Seitenflächen der Seitenwangen verlaufen, und daß auf die Halbrundführungen aufschraubbare Klemmplatten (13) vorgesehen sind, die mit dem Umfang der Stützfüße (5) angepaßten Ausnehmungen (17, 16, 19, 20) versehen sind, deren Tiefe analog zu dem verschieden tiefen Verlauf der Halbrundführangen in den Seitenwangen so gewählt ist, daß die einzelnen Ausnehmungen jeweils am Umfang der Stützfüße anliegen.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2931559A DE2931559C2 (de) | 1979-08-03 | 1979-08-03 | Anordnung von Stützfüßen an den Seitenwangen eines tischartigen Gestells einer Säge |
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| IT22518/80A IT1131249B (it) | 1979-08-03 | 1980-06-03 | Segatrice da banco e per tagli obliqui |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE2931559A DE2931559C2 (de) | 1979-08-03 | 1979-08-03 | Anordnung von Stützfüßen an den Seitenwangen eines tischartigen Gestells einer Säge |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2931559A1 DE2931559A1 (de) | 1981-02-05 |
| DE2931559C2 true DE2931559C2 (de) | 1981-12-10 |
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ID=6077569
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2931559A Expired DE2931559C2 (de) | 1979-08-03 | 1979-08-03 | Anordnung von Stützfüßen an den Seitenwangen eines tischartigen Gestells einer Säge |
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| DE3538529A1 (de) * | 1985-10-30 | 1987-05-07 | Robert Wolff | Werktisch |
| DE3716258A1 (de) * | 1987-05-15 | 1988-12-01 | Black & Decker Overseas Ag | Staender fuer transportable bearbeitungsgeraete |
| JP2006044066A (ja) * | 2004-08-04 | 2006-02-16 | Makita Corp | フリップオーバーソー |
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1979
- 1979-08-03 DE DE2931559A patent/DE2931559C2/de not_active Expired
-
1980
- 1980-05-30 FR FR8012129A patent/FR2462246B1/fr not_active Expired
- 1980-06-03 IT IT22518/80A patent/IT1131249B/it active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2462246A1 (fr) | 1981-02-13 |
| FR2462246B1 (fr) | 1986-05-16 |
| IT1131249B (it) | 1986-06-18 |
| IT8022518A0 (it) | 1980-06-03 |
| DE2931559A1 (de) | 1981-02-05 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: BLACK & DECKER OVERSEAS AG, VADUZ, LI |
|
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: WILHELM, H., DR.-ING. DAUSTER, H., DIPL.-ING., PAT.-ANWAELTE, 7000 STUTTGART |